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Die
Erfindung betrifft eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp. Die Erfindung
betrifft beispielsweise eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp, welche
als Lichtquelle einer Projektionsvorrichtung oder dergleichen geeignet
ist, bei welcher man Lichtmodulationselemente mit Licht bestrahlt
und bei welcher man durch das reflektierte Licht Bilder projiziert.
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Herkömmlicherweise
ist als Lichtquelle einer Projektionsvorrichtung, wie eines Projektors
oder dergleichen, eine in 7 gezeigte
Entladungslampe vom Kurzbogentyp bekannt, bei welcher in eine Leuchtröhre 11 Xenon
eingefüllt
ist. Bei dieser Lampe wird infolge einer Vergrößerung der Helligkeit der Innendruck
der Leuchtröhre 11 während des
Betriebs sehr hoch, so dass Bedarf an einer Konstruktion in der
Weise besteht, dass auch bei einem hohen Innendruck die hermetisch
abschließende
Röhre 12 der
Lampe nicht beschädigt wird.
Ferner ist es erforderlich, dass Anschluss-Stifte 23, welche
Elektroden 21, 22 abstützen, von den hermetisch abschließenden Röhren 12,
die an die Leuchtröhre 11 angrenzen,
nach außen überstehen,
da man in der Lampe einen großen
Strom fließen
lässt.
Zum hermetischen Abschließen
der hermetisch abschließenden Röhren 12 an
den Anschluss-Stiften 23 wird deshalb Gradientenglas 13 verwendet
(vgl. JP 2001-216938 A und JP 2003-059454 A).
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In
letzter Zeit besteht jedoch die Tendenz, dass man eine Projektionsvorrichtung,
in welche eine derartige Entladungslampe vom Kurzbogentyp eingebaut
wurde, transportiert und an verschiedenen Orten verwendet. Es besteht
deshalb ein Bedarf an einer kompakten, kleinen Projektionsvorrichtung
sowie einer Verkleinerung der Lampe. Um die Lampe zu verkleinern,
besteht ein Bedarf an einer Verkleinerung der Lampenlänge. Die
in 7 gezeigte Entladungslampe
vom Kurzbogentyp betreffend, ist es erforderlich, den Abstand L
zwischen dem hinteren Ende einer Anode 21 und einem Abdichtteil 131 zu
verkürzen,
in welchem der Anschluss-Stift 23 mittels des Gradientenglases 13 abgedichtet
wird. Eine Verkürzung
dieses Abstands L führt jedoch
dazu, dass der Abdichtteil 131 des Gradientenglases 13 der
Anode 21 angenähert
wird. Da die Temperatur der Anode 21 hoch ist, erhöht sich
die Temperatur des Abdichtteils 131, wodurch der Nachteil
einer Beschädigung
des Abdichtteils 131 auftritt.
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Ferner
sind innerhalb der Leuchtröhre 11 die
Anode 21 und die Kathode 22 gegenüberliegend
angeordnet. Die Anschluss-Stifte 23, welche die Anode 21 und
die Kathode 22 abstützen,
sind jeweils in einen zylindrischen Halteteil 24 eingesteckt.
Man erwärmt
einen Bereich der hermetisch abschließenden Röhre 12, in welchem
sich der jeweilige zylindrische Halteteil 24 befindet,
und verkleinert seinen Durchmesser, wodurch man einen zusammengezogenen
Bereich 121 bildet und die Elektroden 21, 22 abstützt.
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In
diesem zusammengezogenen Bereich 121 ist der Bereich zwischen
der Innenseite einer Durchgangsöffnung
des zylindrischen Halteteils 24, in welche der Anschluss-Stift 23 eingesteckt
ist, und der Außenseite
des Anschluss-Stiftes 23 nicht vollständig angeschweißt, sondern
der Innenraum der Leuchtröhre 11 und der
Innenraum der hermetisch abschließenden Röhre 12 sind miteinander
durchgehend verbunden. Dadurch tritt der folgende Nachteil auf:
Das
eingefüllte
Gas im Hochtemperaturzustand im Innenraum der Leuchtröhre 11 strömt in die
hermetisch abschließende
Röhre 12 ein
und stößt mit den
Abdichtteilen 131 des jeweiligen Gradientenglases 13 zusammen, wodurch
die Abdichtteile 131 beschädigt werden.
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Die
Erfindung wurde gemacht, um die vorstehend beschriebenen Nachteile
zu beseitigen. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Entladungslampe
vom Kurzbogentyp anzugeben, bei welcher man eine Temperaturerhöhung der
Abdichtteile unterdrücken
kann und bei welcher die Abdichtteile nicht beschädigt werden,
auch wenn durch eine Verkleinerung der Lampe der Abstand zwischen
dem hinteren Ende der Elektrode innerhalb der Leuchtröhre und
dem jeweiligen Abdichtteil verkürzt
wird, in welchem Gradientenglas innerhalb der hermetisch abschließenden Röhre am Anschluss-Stift
abgedichtet ist, und auch wenn das eingefüllte Gas im Innenraum der Leuchtröhre in den
Innenraum der hermetisch abschließenden Röhre einfließt.
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Die
Aufgabe wird mit der Entladungslampe gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind
in den Unteransprüchen
beschrieben.
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In
einem ersten Aspekt der Erfindung grenzen in einer Entladungslampe
vom Kurzbogentyp hermetisch abschließende Röhren an eine Leuchtröhre an,
und Anschluss-Stifte, die Elektroden abstützen, sind in der Leuchtröhre angeordnet
und innerhalb einer jeweiligen der hermetisch abschließenden Röhren durch
Gradientenglas abgedichtet. Auf der Außenseite zumindest einer der
hermetisch abschließenden
Röhren
ist ein Bauteil zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre angeordnet,
und an den Anschluss-Stift, welcher über das Gradientenglas innerhalb
der hermetisch abschließenden
Röhre nach
außen
vorsteht, an welcher das vorstehend beschriebene Bauteil zur Abkühlung der hermetisch
abschließenden
Röhre angeordnet
ist, ist ein Bauteil zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes angeordnet.
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Die
Aufgabe wird in einer Weiterbildung der Erfindung bei der beschriebenen
Entladungslampe vom Kurzbogentyp dadurch gelöst, dass insbesondere das vorstehend
beschriebene Gradientenglas einen Abdichtteil, welcher am Anschluss-Stift
abgedichtet ist, sowie einen Anstiegsteil aufweist, der an diesen
Abdichtteil angrenzt und in der Weise ansteigt, dass sein Abstand
vom Anschluss-Stift zunimmt, und dass das Bauteil zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre wenigstens
ab dem Anstiegsteil des vorstehend beschriebenen Gradientenglases
zur Seite der Leuchtröhre
hin angeordnet ist.
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Die
Aufgabe wird gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung bei der beschriebenen Entladungslampe vom
Kurzbogentyp dadurch gelöst,
dass insbesondere das vorstehend beschriebene Bauteil zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre und
das Bauteil zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes eine einteilig gebaute, plattenartige Wärmeabstrahlplatte
bilden.
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Durch
die erfindungsgemäße Entladungslampe
hat man folgende Vorteile:
- 1. Man erhält eine
kleinere Lampe. Auch wenn der Abstand zwischen dem hinteren Ende
der Elektrode in der Leuchtröhre
und dem Abdichtteil, in welchem das Gradientenglas innerhalb der
hermetisch abschließenden
Röhre am
Anschluss-Stift abgedichtet ist, kürzer wird, kann man mittels
des Bauteils zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre,
welches in der hermetisch abschließenden Röhre angeordnet ist, das eingefüllte Gas,
welches in die hermetisch abschließende Röhre einströmt, zuverlässig abkühlen.
- 2. Somit wird der Anschluss-Stift durch das Bauteil zur Abkühlung des
Anschluss-Stiftes, welches an den Anschluss-Stift angeschlossen
ist, zuverlässig
abgekühlt.
Man kann deshalb eine Temperaturerhöhung des Abdichtteils des Gradientenglases,
welches an den innerhalb der hermetisch abschließenden Röhre befindlichen Anschluss-Stift
angeschlossen ist, sowie eine Temperaturerhöhung des Anstiegsteils unterdrücken.
- 3. Somit kann man eine kleine Entladungslampe vom Kurzbogentyp
mit einer langen Lebensdauer erhalten, bei welcher man eine Beschädigung des
Gradientenglases verhindern kann.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand einer Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Entladungslampe vom Kurzbogentyp;
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2 eine
Querschnittdarstellung entsprechend der Linie A-A gemäß 1;
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3 eine
Querschnittdarstellung entsprechend der Linie B-B gemäß 1;
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4 eine
schematische Darstellung des Lagenverhältnisses zwischen dem Bauteil
zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre,
welches an der hermetisch abschließenden Röhre angeordnet ist, und dem
Gradientenglas.
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5 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
des Bauteils zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden Röhre und
des Bauteils zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes;
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6(a) eine Querschnittdarstellung entsprechend
der Linie A-A gemäß 5;
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6(b) eine Querschnittdarstellung entsprechend
der Linie B-B gemäß 5 und
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7 eine
schematische Darstellung einer herkömmlichen Entladungslampe vom
Kurzbogentyp.
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Nachfolgend
wird eine erfindungsgemäße Entladungslampe
vom Kurzbogentyp anhand von 1 beschrieben.
Eine im Wesentlichen kugelförmige
Leuchtröhre 11 aus
Quarzglas ist an beiden Enden mit je einer hermetisch abschließenden Röhre 12 einteilig
und durchgehend verbunden. In die Leuchtröhre 11 ist Xenongas
eingefüllt,
und ein Paar Elektroden, das heißt, eine Anode 21 und
eine Kathode 22, sind gegenüberliegend angeordnet. Die
Anode 21 und die Kathode 22 sind jeweils mit der
Spitze eines aus Wolfram bestehenden Anschluss-Stiftes 23 zusammengefügt.
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Innerhalb
der hermetisch abschließenden
Röhren 12 sind
auf der Seite der Leuchtröhre 11 aus
Quarzglas bestehende zylindrische Halteteile 24 angeordnet.
Anschluss-Stifte 23, welche entweder die Anode 21 oder
die Kathode 22 abstützen,
sind in eine in der Mitte des jeweiligen zylindrischen Halteteils 24 gebildete Durchgangsöffnung eingesteckt.
Durch eine Erwärmung
und eine Durchmesserverkleinerung der hermetisch abschließenden Röhren 12,
in welchen sich die zylindrischen Halteteile 24 befinden,
werden zusammengezogene Teile 121 gebildet und somit die
Elektroden abgestützt.
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Innerhalb
der hermetisch abschließenden
Röhren 12 ist
Gradientenglas 13 angeordnet, dessen eines Ende aus Glas
besteht, dessen Ausdehnungskoeffizient mit dem des Quarzglases,
aus welchem die hermetisch abschließenden Röhren 12 bestehen, übereinstimmt
und am Ende der hermetisch abschließenden Röhren 12 angeschweißt ist,
und dessen anderes Ende aus Glas besteht, dessen Ausdehnungskoeffizient
mit dem von Wolfram, aus dem die Anschluss-Stifte 23 bestehen, übereinstimmt
und jeweils am Anschluss-Stift 23 abgedichtet ist. Der
abgedichtete Teil bildet jeweils einen Abdichtteil 131.
Das Gradientenglas 13 weist den am Anschluss-Stift 23 abgedichteten
Abdichtteil 131 sowie einen Anstiegsteil 132 auf,
welcher an diesen Abdichtteil 131 angrenzt und in der Weise
ansteigt, dass sein Abstand vom Anschluss-Stift 23 zunimmt.
Die Anschluss-Stifte 23 stehen jeweils vom Abdichtteil 131 des
Gradientenglases 13 ausgehend über die hermetisch abschließenden Röhren 12 vor.
An diese überstehenden
Teile ist jeweils eine nachstehend beschriebene Versorgungsvorrichtung
angeschlossen.
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2 ist
eine Querschnittdarstellung, welche der Linie A-A gemäß 1 entspricht,
und zeigt nur die hermetisch abschließende Röhre und ein nachstehend beschriebenes
Bauteil zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre.
Wie in 1 und 2 gezeigt wird, ist auf der
Außenseite
der hermetisch abschließenden
Röhre 12 ein
Bauteil 3 zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre angeordnet,
welches aus einem Paar Aluminiumplatten 30 besteht.
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Dieses
Bauteil 3 zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre weist
mittlere Haftbereiche 31 auf, welche in der Weise gebildet
sind, dass sie entlang der Außenseite
der hermetisch abschließenden
Röhre 12 unmittelbar
dicht anliegend angeordnet sind, sowie Wärmeabstrahlteile 32,
welche sich in der Weise nach außen erstrecken, dass sie an
die mittleren Haftteile 31 angrenzen und von der optischen
Achse der Entladungslampe einen zunehmenden Abstand besitzen. Die
Aluminiumplatten 30 sind im Wärmeabstrahlteil 32 mittels
Schrauben 5 aneinander befestigt und im jeweiligen mittleren
Haftteil 31 in der Weise fixiert, dass sie die hermetisch
abschließende
Röhre 12 einspannen.
Als Folge davon ist an der hermetisch abschließenden Röhre 12 das Bauteil 3 zur
Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre in
einem Zustand angeordnet, in welchem es mit dem Außenumfang
hiervon in Kontakt ist. Somit wird die Temperatur der hermetisch
abschließenden
Röhre 12 aktiv
abgesenkt.
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Der
Bereich zwischen der Innenseite einer Durchgangsöffnung des jeweiligen in den
hermetisch abschließenden
Röhren 12 befindlichen
zylindrischen Halteteils 24, in welche der Anschluss-Stift 23 eingesteckt ist,
und der Außenseite
des jeweiligen Anschluss-Stiftes 23 ist nicht vollständig angeschweißt, sondern
der Innenraum der Leuchtröhre 11 und
der Innenraum der hermetisch abschließenden Röhre 12 sind durchgehend miteinander
verbunden. Das eingefüllte
Gas, welches sich im Innenraum der Leuchtröhre 11 in einem Hochtemperaturzustand
befindet, strömt
deshalb in die hermetisch abschließende Röhren 12 ein.
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Da
jedoch die hermetisch abschließenden
Röhren 12 durch
das Bauteil 3 zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre aktiv
abgekühlt
wird, wird der Temperaturgradient zwischen dem in die hermetisch abschließende Röhren 12 einströmenden,
eingefüllten
Gas und den hermetisch abschließenden
Röhren 12 groß. Die Wärme des
in die hermetisch abschließende
Röhren 12 einströ menden,
eingefüllten
Gases wird deshalb von den hermetisch abschließenden Röhren 12 sicher weggeleitet,
wodurch man die Temperatur des in die hermetisch abschließende Röhren 12 einströmenden,
eingefüllten
Gases absenken kann.
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Andererseits
stößt das in
die hermetisch abschließenden
Röhren 12 einströmende, eingefüllte Gas
mit den Abdichtteilen 13 sowie den Anstiegsteilen 132 des
Gradientenglases 13 zusammen. Da jedoch die Temperatur
dieses zusammenstoßenden,
eingefüllten
Gases abgesunken ist, wird verhindert, dass die Abdichtteile 131 sowie
die Anstiegsteile 132 erwärmt werden und dass in den
Abdichtteilen 131 und den Anstiegsteilen 132 Wärmeverzug
entsteht. Man kann somit verhindern, dass die Abdichtteile 131 und
die Anstiegsteile 132 zerstört werden.
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3 ist
eine Querschnittdarstellung entsprechend der Linie B-B gemäß 1.
Wie in 1 und 3 gezeigt wird, ist an den Anschluss-Stift 23 ein
Bauteil 4 zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes angeschlossen, dessen einer Teil aus einer
Aluminiumplatte 4A und andere Teil aus einer Kupferplatte 4B besteht, deren
Oberfläche
mit Nickel galvanisiert ist.
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Dieses
Bauteil 4 zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes ist folgendermaßen gebildet:
In einem
Teil der Aluminiumplatte 4A und in einem Teil der Kupferplatte 4B sind
mittlere Haftteile 4A1 und 4B1 in der Weise gebildet,
dass sie am Außenumfang
des Anschluss-Stiftes 23 entlang unmittelbar dicht anliegend angeordnet
werden. An diese mittleren Haftteile 4A1 und 4B1 angrenzend
erstrecken sich Wärmeabstrahlteile 4A2 und 4B2 in
der Weise nach außen,
dass ihr Abstand von der optischen Achse der Entladungslampe zunimmt.
Die Aluminiumplatte 4A und die Kupferplatte 4B sind
in den Wärmeabstrahlteilen 4A2 und 4B2 mittels Schrauben 5 aneinander
befestigt und in den mittleren Haftteilen 4A1 und 4B1 in
der Weise fixiert, dass sie den Anschluss-Stift 23 einspannen.
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Als
Folge davon sind die Aluminiumplatte 4A und die Kupferplatte 4B mit
einer hohen Wärmeleitfähigkeit
an den Anschluss-Stift 23 angeschlossen. Man kann deshalb
die Wärme
des Anschluss-Stiftes 23 mittels des Bauteils 4 zur
Abkühlung
des Anschluss-Stiftes aktiv abstrahlen und somit eine Temperaturerhöhung des Abdichtteils 131 unterdrücken.
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Der
Grund dafür,
dass die Kupferplatte 4B einen Teil des Bauteils 4 zur
Abkühlung
des Anschluss-Stiftes bildet, liegt in einer Verbesserung der elektrisch
leitenden Eigenschaft. An die Kupferplatte 4B ist eine
in der Zeichnung nicht dargestellte Leitung angeschlossen, welche
wiederum an die Stromquelle angeschlossen ist. Diese Kupferplatte 4B fungiert
auch als Versorgungsvorrichtung für eine Zufuhr des Stroms zur
Lampe.
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Als
nächstes
wurde eine Entladungslampe vom Kurzbogentyp mit der nachstehend
beschriebenen Spezifikation hergestellt und einen Versuch durchgeführt, durch
welchen man die Temperatur der Abdichtteile des Gradientenglases
zu einem Zeitpunkt nach Ablauf von 900 Stunden nach Starten des
Betriebs untersuchte.
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(Grundanordnung der Lampe)
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- – Lampengesamtlänge: 235
mm
- – hermetisch
abschließende
Röhre:
aus Quarzglas, Außendurchmesser
24 mm, Dicke 2.5 mm
- – Linearer
Abstand zwischen dem Abdichtteil des Gradientenglases und der Anode:
59.5 mm
- – Anschluss-Stift:
aus Wolfram, Durchmesser 4.0 mm
- – Abstand
zwischen den Elektroden: 4.0 mm
- – Lampenleistung:
2 kW
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(Bauteil zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre)
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- – Form:
zwei metallische Platten
- – Material:
Aluminium
- – Gesamtflächeninhalt
der zwei metallischen Platten (einschließlich der Haftfläche mit
der hermetisch abschließenden
Röhre):
10600 mm2
- – Haftfläche der
zwei metallischen Platten mit der hermetisch abschließenden Röhre: 2030
mm2
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(Bauteil zur Abkühlung des
Anschluss-Stiftes)
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- – Form:
zwei metallische Platten
- – Material:
Eine der metallischen Platten besteht aus Aluminium.
- – Material:
Die andere metallische Platte besteht aus Kupfer, dessen Oberfläche mit
Nickel galvanisiert ist.
- – Gesamtflächeninhalt
der zwei metallischen Platten (einschließlich der Haftfläche mit
der hermetisch abschließenden
Röhre):
9700 mm2
- – Haftfläche der
zwei metallischen Platten mit der hermetisch abschließenden Röhre: 132
mm2
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Das
Versuchsergebnis wird anhand von Tabelle 1 gezeigt.
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Wie
aus dem vorstehend beschriebenen Versuch ersichtlich wird, ist die
Temperatur der Abdichtteile des Gradientenglases bei der erfindungsgemäßen Lampe 3,
welche das Bauteil zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre und
das Bauteil zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes aufweist, im Vergleich zur Lampe 1 ohne
Bauteil zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre und
ohne Bauteil zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes um 60 °C
niedriger.
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Man
kann bei der Lampe 2, welche nur das Bauteil zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden Röhre aufweist,
die Temperatur der Abdichtteile des Gradientenglases im Vergleich
zur Lampe 1, welche weder ein Bauteil zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre noch
ein Bauteil zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes aufweist, zwar um 20 °C absenken. Der Kühlungseffekt
in einem derartigen Maß ist
jedoch nicht ausreichend, sondern in den Abdichtteilen ergibt sich
ein Wärmeverzug,
wodurch die Abdichtteile beim Betrieb über eine lange Zeit beschädigt werden.
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Bei
der erfindungsgemäßen Lampe 3 wird
also das eingefüllte
Gas, welches von der Leuchtröhre
in die hermetisch abschließende
Röhre eingeströmt ist,
mittels des Bauteils zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre zuverlässig abgekühlt. Ferner
wird der Anschluss-Stift unmittelbar mittels des Bauteils zur Abkühlung des
Anschluss-Stiftes abgekühlt.
Durch einen synergistischen Effekt der beiden miteinander kann man
deshalb die Abdichtteile des Gradientenglases sowie die Anstiegsteile
mit hohem Wirkungsgrad und zuverlässig abkühlen. Man kann somit verhindern,
dass in den Abdichtteilen und in den Anstiegsteilen auch bei einem
Betrieb der Lampe über
eine lange Zeit ein Wärmeverzug
stattfindet, und man kann verhindern, dass die Abdichtteile beschädigt werden.
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4 ist
eine schematische Darstellung des Lagenverhältnisses zwischen dem in der
hermetisch abschließenden
Röhre angeordneten
Bauteil zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre und dem Gradientenglas.
Wie in 4 gezeigt wird, sind die mittleren Haftteile 31 (zweckmäßigerweise
durch die Bereiche dargestellt, welche anhand der gestrichelten
Linie gezeigt werden) des Bauteils 3 zur Abkühlung der hermetisch
abschließenden
Röhre 3 von
den Anstiegsteilen 132 des Gradientenglases 13 aus
zur Seite der Leuchtröhre 11 hin
angeordnet. Konkret ist ein Teil des Bauteils 3 zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre 3 ab
einer Position X, an welcher der jeweilige Anstiegsteil 132 angeordnet
ist, in der Pfeilrichtung, das heißt, auf der Seite der Leuchtröhre 11,
vorhanden.
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Der
Anstiegsteil 132 ist ein Bereich, welcher ausgehend vom
Abdichtteil 131 in einer Richtung ansteigt, in welcher
der Abstand vom Anschluss-Stift 23 zunimmt. Dieser Bereich
wird einer Biegeverarbeitung in Richtung auf das Ende der hermetisch
abschließenden
Röhre 12 unterzogen,
und in diesem Bereich bleibt ein Verarbeitungsverzug erhalten. Hier
besteht die Gefahr, dass er leicht zerstört wird, wenn er in einem Zustand,
in welchem der Verarbeitungsverzug vorhanden ist, durch das eingefüllte Gas,
welches in die hermetisch abschließende Röhre 12 eingeströmt ist,
auf eine Hochtemperatur erwärmt
wird.
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Dadurch,
dass ein Teil des Bauteils 3 zur Abkühlung der hermetisch abschließenden Röhre ab der
Position X, an welcher der Anstiegsteil 132 sich befindet,
auch auf der Seite der Leuchtröhre 11 in
der Pfeilrichtung vorhanden ist, kann man jedoch das eingefüllte Gas
mit einer Hochtemperatur, welches durch die Lücke zwischen dem zylindrischen
Halteteil 24 und dem Anschluss-Stift 23 einströmt, stromaufwärts des
Anstiegsteils 132 zuverlässig abkühlen und eine Temperaturerhöhung des
Anstiegsteils noch zuverlässiger
unterdrücken.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind, wenn anhand
von 1 beschrieben, in einem Teil der hermetisch abschließenden Röhre 12 (rechts
in der Darstellung) das Bauteil 3 zur Abkühlung der
hermetisch abschließenden
Röhre und
in einem Anschluss-Stift, welcher von diesem Teil der hermetisch abschließenden Röhre 12 übersteht,
das Bauteil 4 zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes angeordnet.
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Der
andere Teil der hermetisch abschließenden Röhre 12 (links in der
Darstellung) erstreckt sich von einer im obersten Teil eines Reflektors
gebildeten Öffnung
zur Rückseite
des Reflektors und wird von einem Lampenhalteteil auf der Rückseite
des Reflektors gehalten. Bei dieser Anordnung wird das Licht vom
Reflektor nicht unmittelbar ausgestrahlt, und der eine Teil der
hermetisch abschließenden
Röhre 12 (rechts
in der Darstellung) befindet sich im Reflektor, wobei das vom Reflektor
reflektierte Licht auf den hermetisch abschließenden Teil (rechts in der
Darstellung) ausgestrahlt wird. Somit werden das Gradientenglas 13 sowie
der Anschluss-Stift 23 innerhalb der hermetisch abschließenden Röhre 12 erwärmt. Das
Bauteil 3 zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre und
das Bauteil 4 zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes sind deshalb nur auf der Seite des einen Teils
der hermetisch abschließenden
Röhre 12 (rechts
in der Darstellung) angeordnet.
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5 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel
des Bauteil zur Abkühlung
der hermetisch abschließenden
Röhre und
das Bauteil zur Abkühlung
des Anschluss-Stiftes, wobei die beiden Bauteile miteinander einteilig
gebildet sind. 6(a) ist eine Querschnittdarstellung
entsprechend der Linie A-A gemäß 5.
Hierbei werden nur die hermetisch abschließende Röhre und das Bauteil zur Abkühlung gezeigt. 6(b) ist eine Querschnittdarstellung entsprechend
der Linie B-B gemäß 5.
Wie in 5 und 6(a) und 6(b) gezeigt wird, besteht ein Bauteil zur Abkühlung 6 aus
zwei metallischen Platten, von denen eine metallische Platte 6A eine
Aluminiumplatte und die andere metallische Platte 6B eine
Kupferplatte ist, deren Oberfläche
mit Nickel galvanisiert ist. Die jeweilige metallische Platte weist
einen Haftteil 61 für
die hermetisch abschließende Röhre, welcher
entlang der Außenseite
der hermetisch abschließenden
Röhre 12 unmittelbar
dicht anliegend angeordnet ist, einen Anschluss-Stift-Haftteil 62,
welcher entlang der Außenseite
des Anschluss-Stiftes 23 unmittelbar dicht anliegend angeordnet
ist, sowie einen Wärmeabstrahlteil 63 auf,
der an den Haftteil 61 für die hermetisch abschließende Röhre sowie
den Anschluss-Stift-Haftteil 62 angrenzt und sich in der
Weise frei nach außen
erstreckt, dass sein Abstand von der optischen Achse der Entladungslampe
zunimmt. Die jeweilige Metallplatte ist im Wärmeabstrahlteil 63 mittels
einer Schraube 5 untrennbar befestigt und in dem Haftteil 61 für die hermetisch
abschließende
Röhre sowie
dem Anschluss-Stift-Haftteil 62 in der Weise fixiert, dass
die hermetisch abschließende
Röhre 12 und
der Anschluss-Stift 23 einspannt werden.
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Durch
eine Verwendung eines derartigen Bauteils zur Abkühlung 6 wird
die Arbeit des Einbaus des Bauteils zur Abkühlung 6 in die Lampe
vereinfacht, und zugleich kann man die Anzahl der Teile verkleinern.