DE102006002944B3 - Kraftfahrzeugsitz - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugsitz mit einer crashaktiven Kopfstütze, die durch mindestens eine Druckfeder in ihre vorverlagerte Sicherheitsposition vorgespannt ist, wobei die Druckfeder bei in Gebrauchsposition befindlicher Kopfstütze arretiert ist. In der Rückenlehne ist ein Prallmittel angeordnet, das bei einem Heckcrash verschwenkt und dadurch die Arretierung der mindestens einen Druckfeder löst. Der Verlagerungsweg der Kopfstütze bei ihrer Bewegung aus der Gebrauchsposition in die Sicherheitsposition wird durch einen Kulissenbolzen bestimmt, der in einer rückenlehnenfesten Kulisse geführt ist. Aufgabe der Erfindung ist es, einen weiteren derartigen Kraftfahrzeugsitz zur Verfügung zu stellen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der mindestens eine Kulissenbolzen (15) bei in Gebrauchsposition befindlicher Kopfstütze (7) unter der Vorspannung der Druckfeder (20) hinter einer am unteren Ende der Kulisse (17) vorgesehenen Nase (18) gegen Bewegung in der Kulisse (17) arretiert ist, wobei das im Crashfall verschwenkende Prallmittel (24) gegen die Kraft der Druckfeder (20) einen Initialschub auf den Kulissenbolzen (15) überträgt, so dass dieser von der Nase (18) freikommt.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugsitz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Der Einsatz von crashaktiven Kopfstützen in Kraftfahrzeugen ist schon seit längerer Zeit bekannt. Diese bewegen sich bei einem Heckcrash auf den Kopf eines Sitzinsassen zu, um einer Überdehnung der Halswirbelsäule durch den sogenannten Peitschenschlag entgegenzuwirken.
- Dabei sind grundsätzlich zwei Systeme zu unterscheiden. Bei dem einen System ist in der Rückenlehne ein Prallmittel, zum Beispiel in Form einer Platte oder Matte angeordnet, das im normalen Fahrbetrieb durch eine starke Feder in seinem Ruhezustand gehalten wird. Das Prallmittel ist durch einen Übertragungsmechanismus mit der Kopfstütze verbunden. Bei einem Heckcrash wird es durch die Trägheitskraft des Körpers eines Sitzinsassen mit großer Kraft nach hinten verlagert, wodurch sich die Kopfstütze aus ihrer Gebrauchsposition in eine nach vorn und meistens auch nach oben verlagerte Sicherheitsposition bewegt. Dabei wird der gesamte Verlagerungsweg der Kopfstütze durch die Bewegung des Prallmittels erzeugt. Beispiele für derartige, crashaktive Kopfstützen sind in
DE 10 2004 006 873 B3 ,EP 0 627 340 B1 undDE 101 13 091 A1 zu finden. - Bei dem anderen System steht die Kopfstütze bzw. eine diese haltende Verlagerungseinrichtung unter der Vorspannung mindestens einer starken Druckfeder, die dazu vorgesehen ist, die Kopfstütze bei einem Heckcrash aus ihrer Gebrauchsposition in die Sicherheitsposition zu verlagern. Im normalen Fahrbetrieb ist die mindestens eine Druckfeder arretiert, so dass die Kopfstütze eine stabile Gebrauchsposition einnimmt. Bei einem Heckcrash wird diese Arretierung gelöst, so dass die mindestens eine Druckfeder ihre Kraft entfalten kann und die Kopfstütze in ihre Sicherheitsposition katapultiert.
- Zur Aufhebung der Arretierung sind aus dem Stand der Technik verschiedene Lösungen bekannt. So kann das Signal eines im Fahrzeug eingebauten Crash-Sensors einen Aktuator aktivieren, zum Beispiel eine pyrotechnische Ladung oder einen Elektromagneten, der dann die Entriegelung der Arretierung übernimmt. Andererseits ist es auch bekannt, die bei einem Heckcrash auf den Körper eines Sitzinsassen wirkenden Trägheitskräfte zum Lösen der Arretierung zu nutzen. Dazu werden zum Beispiel die aus dem vorhergehend erläuterten System bekannten Prallmittel verwendet.
- Die vorliegende Erfindung ist dem zuletzt erläuterten System zuzuordnen. Ein Beispiel für einen gattungsgemäßen Kraftfahrzeugsitz ist in der
DE 102 46 475 A1 zu finden. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen weiteren gattungsgemäßen Kraftfahrzeugsitz zur Verfügung zu stellen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Kraftfahrzeugsitz gelöst, der die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
- Bei der erfindungsgemäßen Lösung werden also die ohnehin erforderlichen Kulissenbolzen für die Arretierung der Gebrauchsposition der Kopfstütze herangezogen, die in ihrer Arretierstellung hinter einer in der Kulisse vorgesehenen Nase gesperrt sind, so dass sie sich nicht frei in der Kulisse bewegen können. Zur Lösung der Arretierung wird im Crashfall von dem verschwenkenden Prallmittel ein Initialschub auf den mindestens einen Kulis senbolzen übertragen, so dass dieser über die Nase in der Kulisse hinweggleitet und dann durch die Kraft der Druckfeder bis zum oberen Ende der Kulisse getrieben wird, wodurch sich die Kopfstütze entsprechend aus ihrer Gebrauchsposition in ihre Sicherheitsposition nach vorn und oben verlagert. Eine bei gattungsgemäßen Kraftfahrzeugsitzen erforderliche zusätzliche Verriegelungseinrichtung sowie Übertragungsmittel von dem Prallmittel zur Verriegelungseinrichtung kommen bei der vorliegenden Erfindung zum Wegfall.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der dazugehörigen Zeichnung zeigt:
-
1 einen perspektivischen Blick von schräg vorn auf die Tragstruktur einer Rückenlehne eines Kraftfahrzeugsitzes mit in Gebrauchsposition befindlicher crashaktiver Kopfstütze, -
2 eine Seitenansicht der Kopfstütze in ihrer Gebrauchsposition mit den Funktionsteilen zu ihrer Aktivierung, -
3 einen vergrößerten Ausschnitt aus2 im Halbschnitt, -
4 einen Ausschnitt gemäß3 in einer demgegenüber um 90° gedrehten Ebene und im Vollschnitt, -
5 eine Darstellung gemäß1 beim Beginn des Auslösens der Kopfstütze, -
6 eine dem Zustand nach5 entsprechende Darstellung gemäß2 , -
7 eine Darstellung gemäß1 bei in ihrer Sicherheitsposition befindlicher crashaktiver Kopfstütze, und -
8 eine dem Zustand nach7 entsprechende Darstellung gemäß2 . - Der in der Zeichnung gezeigte Rückenlehnenrahmen weist zwei als Blechformteile ausgebildete Seitenschalen
1 auf, an die einstückig über einen Querträger3 miteinander verbundene Seitenarme2 eines U-förmigen Rohrträgers4 angeschweißt sind. In die Seitenschalen1 ist eine Federmatte5 eingehängt, die der Unterstützung einer nicht dargestellten Polsterung dient. Am oberen Querträger3 des Rückenlehnenrahmens ist eine Verlagerungseinrichtung6 vorgesehen, in der eine Kopfstütze7 über zwei parallel zueinander angeordnete Haltestangen8 höhenverstellbar geführt ist. Der Aufbau der Verlagerungseinrichtung6 wird nachstehend erläutert. - Die Verlagerungseinrichtung
6 weist zwei parallel zueinander ausgerichtete, hohlzylindrische Federkammern9 auf, die durch zwei Verbindungsstege10 gegeneinander ausgesteift sind. Jede Federkammer9 ist zwischen zwei an den Querträger3 angeschweißte Kulissenbleche11 und12 in Sitz-Längsrichtung schwenkbeweglich gelagert. Dazu ragen am oberen Ende der Federkammern9 Gelenkbolzen13 seitlich ab, die in entsprechenden Bohrungen der Kulissenbleche11 und12 geführt sind. - In jeder Federkammer
9 sitzt konzentrisch und axial in dieser verschiebbar ein Kopfstützenträger14 . Im Bereich des unteren Endes des Kopfstützenträgers14 ragen zwei Kulissenbolzen15 seitlich ab, die jeweils ein sich axial in der Wandung der Federkammer9 erstreckendes Langloch16 und eine in den Kulissenblechen12 bzw.11 vorgesehene Kulisse17 durchragen. Die Kulissen17 sind in jedem Kulissenblech11 ,12 identisch ausge führt. Betrachtet man die beiden Endpunkte der Kulissen17 , so haben diese, abgesehen von ihrem kurvigen Verlauf, im Ergebnis einen Verlauf nach schräg hinten und oben. In den Endbereichen der Kulissen17 ist jeweils eine Nase18 bzw.19 ausgebildet. - Am unteren Ende des Kopfstützenträgers
14 liegt ein Ende einer Druckfeder20 an, deren anderes Ende sich am Boden9.1 der Federkammer9 abstützt. Der Kopfstützenträger14 steht damit unter der Vorspannung der Druckfeder20 , d.h. ohne weitere Vorkehrungen würde der Kopfstützenträger14 unter der Wirkung der Druckfeder20 teleskopisch aus der Federkammer9 nach oben geschossen werden. Die Kulissenbolzen15 sind daher bei in Gebrauchsstellung befindlicher Kopfstütze7 gegen eine Bewegung bzw. Verlagerung in den Kulissen17 arretiert. Dazu ist die untere Nase18 vorgesehen. Wie aus der Darstellung gemäß den2 und3 hervorgeht, liegen die Kulissenbolzen15 in dieser Situation hinter der Nase18 der Kulissen17 und werden durch die Druckfeder20 in dieser Position gehalten. - In dem Kopfstützenträger
14 sitzt konzentrisch eine Kopfstützentülle21 , die eine Nase21.1 aufweist, mit der sie in einer Aussparung14.1 des Kopfstützenträgers14 verclipst ist. Des weiteren liegt ein Bund21.2 der Kopfstützentülle21 von oben auf dem oberen Ende des Kopfstützenträgers14 auf, so dass die Kopfstützentülle21 axial im Kopfstützenträger14 festgelegt ist. Die Kopfstützentülle21 nimmt eine Tragstange8 der Kopfstütze7 auf. Zur Höhenverstellung der Kopfstütze7 sind in der Haltestange8 drei Raststufen22 vorgesehen, die mit einem in einem Kopf21.3 der Kopfstützentülle21 quer verschiebbaren Druckknopf23 zusammenwirken. Die Verrastung der Kopfstütze7 wird durch Eindrücken des Druckknopfes23 gelöst und nach dessen Loslassen wieder hergestellt. Die Unterseite21.4 des Kopfes21.3 liegt bei mit einer Polsterung komplettierter Rückenlehne auf der Lehnen-Oberseite auf. - In der Rückenlehne ist hinter der Federmatte
5 ein U-förmiger Prallbügel24 angeordnet, der am oberen Ende seiner beiden Arme24.1 drehgelenkig jeweils an eine der Federkammern9 angeschlagen ist. Dazu ragt vom unteren Ende jeder Federkammer9 ein Gelenkbolzen25 seitlich nach außen ab, der eine entsprechende Bohrung in den Armen24.1 des Prallbügels24 durchsetzt. Der Prallbügel24 ist über die Gelenkbolzen25 hinaus nach oben verlängert und besitzt an diesen Enden jeweils eine schräge Anlagefläche24.2 , die bei in Gebrauchsstellung befindlicher Kopfstütze7 an einer eben so schrägen Anlagefläche12.1 der Kulissenbleche12 anliegt (2 ). Um Klappergeräusche im normalen Fahrberieb zu vermeiden, kann der Prallbügel24 mit seinen Anlageflächen24.2 leicht auf die Anlageflächen12.1 der Kulissenbleche12 vorgespannt sein. - Die Druckkraft der beiden Druckfedern
20 ist so gewählt, dass die Kulissenbolzen15 im normalen Fahrbetrieb sicher hinter den Nasen18 der Kulissen17 gehalten werden. Die Kopfstütze7 ist damit im normalen Fahrbetrieb, abgesehen von ihrer Höhenverstellbarkeit, gewissermaßen starr am Querträger3 des Rohrrahmens4 gelagert. Im Falle eines Heckcrashs prallt der Oberkörper eines Sitzinsassen mit großer Kraft auf den Prallbügel24 , so dass dieser im Gegen-Uhrzeigersinn verschwenkt. Dadurch üben seine Anlageflächen24.2 Druck auf die Anlageflächen12.1 der Kulissenbleche12 aus. Da die Kulissenbleche12 starr mit dem Querträger3 verbunden sind, sind ihre Anlageflächen12.1 ortsfest. Durch das Verschwenken des Prallbügels24 werden daher die Federkammern9 um die Gelenkbolzen13 ebenfalls in Gegen-Uhrzeigerrichtung verschwenkt, wodurch die Kulissenbolzen15 gegen die Nasen18 gedrückt werden. Aufgrund der großen, auf den Prallbügel24 wirkenden Aufprallkräfte sind die dabei auf die Kulissenbolzen15 wirkenden Druckkräfte so groß, dass sie die Druckfedern20 etwas zusammendrücken und dadurch von den Nasen18 freikommen. Der Prallbügel24 verleiht den Federkammern9 und damit den Kulissenbolzen15 gewissermaßen einen Initialschub, der die Arretierung der Kopfstütze7 in ihrer Gebrauchsposition löst. Nach dem Überwinden der Nasen18 durch die Kulissenbolzen15 können sich die Druckfedern20 frei entspannen, so dass die Kopfstützenträger14 in den Kulissen17 und axial geführt in den Federkammern9 nach oben geschossen werden. Aufgrund des Verlaufs der Kulissen17 und ihrer Anordnung relativ zu den Gelenkbolzen13 der Federkammern9 wird die Kopfstütze7 durch diese Bewegung der Verlagerungseinrichtung6 nach vorn und oben in die Sicherheitsposition verlagert, wie aus den7 und8 hervorgeht. In dieser Sicherheitsposition der Kopfstütze7 liegen die Kulissenbolzen15 am oberen Ende der Kulissen17 und hinter den Nasen19 unter der Vorspannung der Druckfedern20 an. Die Nasen19 verhindern, dass die Kopfstütze7 bei einem Kopfaufprall nach unten ausweichen kann, d.h., die Sicherheitsposition der Kopfstütze7 ist ebenfalls arretiert. - Die Überführung der Kopfstütze
7 aus ihrer Gebrauchsposition in ihre Sicherheitsposition erfolgt, abgesehen von dem Initialschub, völlig unabhängig von den auf den Prallbügel24 wirkenden Kräften. - Nach dem Auslösen der Kopfstütze
7 im Crashfall kann diese zerstörungsfrei in ihre Gebrauchsposition zurückgeführt werden, indem die Kopfstützenträger14 über die Kopfstütze7 mit den Kulissenbolzen15 in den Kulissen17 gegen die Kraft der Druckfedern20 in den Federkammern9 nach unten gedrückt werden.
Claims (4)
- Kraftfahrzeugsitz mit einer Rückenlehne und einer mit dieser über eine Halterung verbundenen Kopfstütze, wobei die Halterung in einer an einem oberen Querträger des Rückenlehnen-Rahmens gelagerten Verlagerungseinrichtung geführt ist, die bei heckcrashbedingten Beschleunigungskräften durch die Kraft mindestens einer Druckfeder zusammen mit der Kopfstütze aus einer Gebrauchsposition in eine nach vorn und oben verlagerte Sicherheitsposition überführbar ist, wobei die mindestens eine Druckfeder bei in Gebrauchsposition befindlicher Kopfstütze arretiert und in der Rückenlehne ein Prallmittel schwenkbar gelagert ist, das bei einem Heckcrash aufgrund des Aufpralls eines Körpers eines Sitzinsassen verschwenkt und die Arretierung der mindestens einen Druckfeder löst, wobei mindestens ein starr mit der Verlagerungseinrichtung verbundener, unter Vorspannung der Druckfeder stehender Kulissenbolzen vorgesehen ist, der in einer in einem lehnenfesten Bauteil ausgebildeten, den Verlagerungsweg der Kopfstütze bei ihrer Bewegung aus der Gebrauchsposition in die Sicherheitsposition bestimmenden Kulisse geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Kulissenbolzen (
15 ) bei in Gebrauchsposition befindlicher Kopfstütze (7 ) unter der Vorspannung der Druckfeder (20 ) hinter einer am unteren Ende der Kulisse (17 ) vorgesehenen Nase (18 ) gegen Bewegung in der Kulisse (17 ) arretiert ist, wobei das im Crashfall verschwenkende Prallmittel (24 ) gegen die Kraft der Druckfeder (20 ) einen Initialschub auf den Kulissenbolzen (15 ) überträgt, so dass dieser von der Nase (18 ) freikommt. - Kraftfahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende der Kulisse (
17 ) eine Nase (19 ) vorgesehen ist, hinter der der Kulissenbolzen (15 ) bei in Sicherheitsposition befindlicher Kopfstütze (7 ) unter der Vorspannung der Druckfeder (20 ) gegen Bewegung in der Kulisse (17 ) gesperrt ist. - Kraftfahrzeugsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerungseinrichtung (
6 ) mindestens eine hülsenförmige Federkammer (9 ) aufweist, die zwischen zwei lehnenfesten Bauteilen (11 ,12 ) angeordnet und mit diesen in ihrem oberen Bereich über ein im wesentlichen quer zur Sitzrichtung ausgerichtetes Schwenkgelenk (13 ) verbunden ist, wobei sich die Druckfeder (20 ) mit ihrem einen Ende am Boden (9.1 ) der Federkammer (9 ) und mit ihrem anderen Ende am unteren Ende eines die Halterung (8 ) der Kopfstütze (7 ) aufnehmenden, in der Federkammer (9 ) axial verschiebbaren Kopfstützenträgers (14 ) abstützt, von dessem unteren Ende mindestens ein Kulissenbolzen (15 ) seitlich abragt, der ein sich axial in der Wandung der Federkammer (9 ) erstreckendes Langloch (16 ) durchsetzt und in die im lehnenfesten Bauteil (11 ,12 ) vorgesehene Kulisse (17 ) hineinragt. - Kraftfahrzeugsitz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Prallmittel (
24 ) an seitlich im Bereich des unteren Endes der Federkammern (9 ) abragenden Gelenkbolzen (25 ) schwenkbar gelagert und über diese hinaus nach oben verlängert ist und an diesem verlängerten Ende Anlageflächen (24.2 ) aufweist, die bei in Gebrauchsposition befindlicher Kopfstütze (7 ) an Anlageflächen (12.1 ) der lehnenfesten Bauteile (11 ,12 ) anliegen.
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR2925413A1 (fr) * | 2007-12-19 | 2009-06-26 | Faurecia Sieges Automobile | Structure de dossier de siege pour siege de vehicule et siege comportant une telle structure. |
| EP2450230A1 (de) * | 2010-11-04 | 2012-05-09 | Universität Kassel | Kopfstütze eines Kraftfahrzeugsitzes, umfassend einen Kopfstützenkörper |
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-
2006
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