DE102006001976A1 - Leuchte umfassend eine Scheibe - Google Patents
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Abstract
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte (1, 1', 1''), umfassend
eine Scheibe (2) mit mehreren auf oder innerhalb der Scheibe (2)
angeordneten Leuchtdioden (3). Um eine Leuchte (1, 1', 1'') bereitzustellen,
die wahlweise einerseits zur hellen Erleuchtung eines Raums und
andererseits zur Erzeugung einer angenehmen Atomosphäre dienen
kann und sich dabei durch einen geringen Platzbedarf auszeichnet,
wird vorgeschlagen, dass die Scheibe (2) eine Aussparung (4) aufweist,
in die mindestens ein getrennt von den Leuchtdioden (3) schaltbares
Glühfadenleuchtmittel
(5) so eingesetzt ist, dass das Glühfadenleuchtmittel (5) die
durch die Scheibe (2) definierten Ebene durchdringt.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Leuchte, umfassend eine Scheibe mit mehreren auf oder innerhalb der Scheibe angeordneten Leuchtdioden.
- Im Allgemeinen erfüllen Leuchten die Aufgabe, eine ausreichend starke Lichtquelle zu Verfügung zu stellen, so dass ein Raum oder ein Teilbereich eines Raums ausreichend hell ist, um dort einer Arbeit oder einer anderen Aktivität nachgehen zu können.
- Andererseits bestimmt eine Beleuchtung die Atmosphäre und den Charakter eines Raumes. Mit dem Licht einer Leuchte kann ein wohnliches und gemütliches Ambiente geschaffen werden, ähnlich wie mit der Verwendung von Kerzenlicht. Dabei ist die Lichtintensität nicht entscheidend, sondern vielmehr die Stimmung, die mit dem Licht geschaffen wird.
- Typischer Weise wird zur Schaffung einer gemütlichen Stimmung eine Lichtquelle verwendet, die den Raum nicht direkt sondern indirekt beleuchtet wodurch ein gedämpftes Licht entsteht. Dazu kann beispielsweise eine Tischleuchte in einer Ecke des Raumes angeschaltet werden und durch die abnehmende Lichtintensität zum Rauminneren wirkt das Licht nicht mehr grell sondern weich. Ein ähnlicher Effekt wird durch die Verwendung von Wandleuchten oder Deckenstrahlern erzielt, die gegen eine Wand oder Decke strahlen und die auf ihrer Rückseite derart abgeschirmt sind, dass kein direktes Licht in den Raum fällt. Weiterhin ist es weit verbreitet, Bilder mit einer Leuchte anzustrahlen, wodurch zum Einen das Bild betont wird und zum Anderen ein angenehmes Licht erzeugt wird. Schließlich werden oftmals zur Erzeugung angenehmer Lichtverhältnisse Lichterketten eingesetzt, die variabel an den verschiedensten Orten, wie zum Beispiel an Fensterrahmen oder entlang von Einrichtungsgegenständen, Platz finden.
- Leuchten, deren Aufgabe die Schaffung einer angenehmen Stimmung ist, erfüllen oftmals auch dekorative Zwecke.
- Aus der europäischen Patentschrift
EP 1 555 477 A1 geht eine Leuchte mit Lichtquellen hervor, die durch Erzeugung eines Mischlichtes aus weißem und farbigem Licht einen optisch ansprechenderen Beleuchtungseffekt erzielen soll. - Ein weiteres Beispiel für eine dekorative Leuchte wird in der europäischen Patentanmeldung
EP 1 318 348 A1 offenbart. Dort wird eine Mehrzahl von farbig leuchtenden Glühlampen in einem länglichen und transparenten Körper untergebracht, wodurch eine ausgefallene Dekoration geschaffen werden soll. - Eine weit verbreitete, allgemein bekannte Leuchte, die eine Kombination aus einer Leuchte zur Erzeugung von ausreichend hellem Licht und einer Leuchte zur Erzeugung eines angenehm weichen Lichts darstellt, ist die Stehleuchte, die zum Einen mit einem abgeschirmten Deckenstrahler ausgestattet ist, und zum Anderen mit einer separaten Leseleuchte, die oftmals mit einem gelenkig an dem Ständer der Stehleuchte angebrachten Stab verbunden ist, so dass die Leseleuchte in verschiedene Positionen gebracht werden kann. Während der Deckenstrahler eine weiche Lichtquelle erzeugt, kann die Leseleuchte nach Bedarf ebenso (oder aber einzeln) angeschaltet werden. Nachteilig ist hierbei das Design der Stehleuchte, da die an dem Stab angebrachte Leseleuchte schwerlich so wirkt als sei sie in das Design der Stehleuchte integriert. Weiterhin benötigt die Stehleuchte verhältnismäßig viel Platz, wenn die Leseleuchte in Position gebracht wird, da der die Leseleuchte haltende Stab einen Radius vorgibt, der den minimalen Abstand der Leseleuchte selbst von dem Ständer der Stehleuchte vorgibt.
- Die verschiedenen Leuchten zur Erzeugung einer angenehmen Atmosphäre weisen den Nachteil auf, dass deren Stromverbrauch verhältnismäßig hoch ist, obwohl deren Wirkungsgrad relativ gering ist, beziehungsweise sein soll.
- Aus diesem Grund werden als Leuchtmittel mehr und mehr lichtemittierende Dioden (LED) eingesetzt, die sich durch eine große Lichtausbeute bei wesentlich geringerem Energieverbrauch auszeichnen. Allerdings muss zur Erzeugung einer ähnlich hohen Leuchtstärke wie die einer Glühlampe eine große Anzahl von Leuchtdioden verwendet werden.
- Aufgabe
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Leuchte bereit zu stellen, die wahlweise einerseits zur hellen Erleuchtung eines Raums und andererseits zur Erzeugung einer angenehmen Atmosphäre dienen kann. Dabei soll sie sich durch einen geringen Platzbedarf auszeichnen und bei der Erzeugung einer angenehmen Atmosphäre einen geringen Energiebedarf aufweisen. Ferner soll die Leuchte sich durch ein ansprechendes Design auszeichnen.
- Lösung
- Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Scheibe eine Aussparung aufweist, in die mindestens ein getrennt von den Leuchtdioden schaltbares Glühfadenleuchtmittel so eingesetzt ist, dass das Glühfadenleuchtmittel die durch die Scheibe definierte Ebene durchdringt.
- Die so beschaffene Leuchte bildet demnach eine Kombination einer herkömmlichen Leuchte zur Erzeugung einer großen Helligkeit, nämlich des Glühfadenleuchtmittels, mit einer Leuchte zur Erzeugung eines angenehmen Ambientes, nämlich den Leuchtdioden.
- Die positiven Eigenschaften der beiden verschiedenen Leuchtmittel werden jeweils den verschiedenen Aufgaben der Leuchte zugeordnet. Das Glühfadenleuchtmittel dient zur Erhellung des Raumes auf herkömmliche Weise. Den Leuchtdioden kommt die Aufgabe zu Teil, den Raum mit einem Licht auszustatten, das eine gemütliche und romantische Atmosphäre schafft. Je nach Anordnung der Leuchtdioden in oder auf der Scheibe kann der Eindruck eines Sternenhimmels gewonnen werden. Dabei wirkt sich vorteilhaft aus, dass die Leuchtdioden einen geringen Stromverbrauch aufweisen und sich durch eine extrem hohe Lebensdauer auszeichnen. Demnach wird es kaum nötig, einzelne Leuchtdioden in der Scheibe zu ersetzen.
- Die beiden Leuchtmittel können getrennt voneinander angeschaltet werden, so dass entweder das Glühfadenleuchtmittel oder die Leuchtdioden leuchten. Selbstverständlich ist es möglich beide Leuchtmittel gleichzeitig anzuschalten.
- Dadurch, dass das Glühfadenleuchtmittel die Scheibenebene schneidet, wird der Platzbedarf der Leuchte minimiert und die Anforderungen an mögliche Einsatzorte sinken. Außerdem wird ein anspruchsvolles organisches Design geschaffen. Im Gegensatz zu einer Anordnung des Glühfadenleuchtmittels neben der Scheibe wird die Leuchte durch die Integration des Glühfadenleuchtmittels in die Scheibe auch hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht.
- Als Glühfadenleuchtmittel werden im Sinne dieser Anmeldung neben den klassischen Glühfadenleuchtmitteln insbesondere auch Halogenleuchtmittel verstanden, wobei es unerheblich ist, ob es sich um Hochvolt- oder Niedervoltleuchtmittel handelt. Die Form der Leuchtmittel ist für die Erzielung des erfindungsgemäßen Zwecks unerheblich, so dass beispielsweise birnenförmige, stabförmige oder kugelförmige Leuchtmittel in Frage kommen.
- Vorteilhafterweise weist die Halterung des Glühfadenleuchtmittels eine größere Abmessung als die korrespondierende Abmessung der Aussparung in der Scheibe auf, wobei sie an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Nut aufweist, so dass Randbereiche der Aussparung der Scheibe in die Nuten der Halterung eingreifen. Damit wird eine weitere Platzersparnis erzielt, da die gesamte Leuchte lediglich die Dicke des Glühfadenleuchtmittels aufweist. Weiterhin wird ein großer Effekt bezüglich des Designs erreicht, da mit dieser Halterung eine formschlüssige, elegante Art der Verbindung erzielt wird. Ferner ist die Anbringung der Halterung unkompliziert, da sie lediglich auf die Scheibe geschoben wird. Abgesehen von zum Beispiel Klemmschrauben sind keine zusätzlichen Verbindungsmittel erforderlich.
- Vorteilhafter Weise besteht die Scheibe aus einem transluzenten Material, wodurch die Leuchtdioden in alle Richtungen abstrahlen können. Die geringe Größe der einzelnen Leuchtdioden beschränkt in Verbindung mit der vergleichsweise geringen Lichtstärke einer einzelnen Leuchtdiode den räumlichen Bereich, der von ihnen bestrahlt wird, so dass eine Überlagerung von Strahlen benachbarter Leuchtdioden nicht zum Tragen kommt und die Leuchte an einen Sternenhimmel erinnert. Als geeignete Materialien für die Ausbildung der transluzenten Scheibe können Glas, Plexiglas oder Kunststoffe verwendet werden. Die genannten Materialien können ebenso transparent beschaffen oder in verschiedenen Farben getönt sein.
- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchte erstreckt sich die Aussparung in der Scheibe bis zum Rand der Scheibe. Dadurch ist es möglich, die Zuführung von elektrischem Strom am Randbereich der Scheibe vorzusehen, so dass eine Kabelführung lediglich außerhalb des Leuchte beziehungsweise der Scheibe erforderlich ist.
- Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann die Aussparung in der Scheibe mit dem eingesetzten Glühfadenleuchtmittel formschlüssig abschließen.
- Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Leuchte sieht vor, dass das Glühfadenleuchtmittel durch eine Abdeckung abgeschirmt und/oder halbseitig verspiegelt ist. So besteht aufgrund der Anordnung des Glühfadenleuchtmittels innerhalb der Scheibenebene die Möglichkeit, wechselweise dessen Licht auf nur einer oder gleichzeitig beiden Seiten der Scheibe abstrahlen zu lassen.
- Schließlich ist es vorgesehen, das Glühfadenleuchtmittel mit einem Dimmer auszustatten. Damit steigen die Variationsmöglichkeiten der verschiedenen Einstellungen der erfindungsgemäßen Leuchte.
- Ausführungsbeispiel
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels eines Rückstellelementes, das in den Zeichnungen dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt:
-
1 eine Draufsicht einer Leuchte mit einer in einer Scheibe aufweisenden Aussparung, -
2 einen Schnitt durch die in1 gezeigte Leuchte mit eingesetztem Glühfadenleuchtmittel, -
3 dreidimensionale Ansicht einer Halterung für ein Glühfadenleuchtmittel für die Ausführung der Leuchte aus1 als Wandleuchte, -
4 dreidimensionale Ansicht einer Deckplatte für die in3 dargestellte Halterung, -
5 dreidimensionale Ansicht von zusammengesetzter Halterung mit der Deckplatte, -
6 Seitenansicht der Halterung nach3 , -
7 Seitenansicht eines Glühfadenleuchtmittels in einer Halterung, -
8 Ansicht einer Leuchte bei einer Ausführung als Stehleuchte, -
9 Schnitt durch einen Ständer für eine Leuchte nach8 , -
10 Ansicht einer Leuchte bei einer Ausführung als Deckenleuchte, -
11 Schnitt durch eine Hängevorrichtung für eine Leuchte nach10 -
12 U-förmige Leiste mit Haken -
13 Abdeckhülse einer Leuchte nach10 -
1 zeigt eine kreisförmig ausgebildete Scheibe2 einer erfindungsgemäßen Leuchte1 mit einer Aussparung4 , deren Umriss die Form eines Glühfadenleuchtmittels5 aufweist, welche in2 erkennbar ist. Die Scheibe2 besteht aus zwei transparenten Schichten7 ,8 aus Glas, die übereinander angeordnet und miteinander verbunden sind und in ihrem Zwischenraum eine Vielzahl von Leuchtdioden3 aufnehmen. Zwischen den Schichten7 ,8 verlaufen ebenfalls hauchdünne Drähte (hier nicht dargestellt), die zum Einen die einzelnen Leuchtdioden3 miteinander verbinden und zum Anderen die Spannungsversorgung sicher stellen. Durch die kaum sichtbaren Drähte wirken die einzelnen Leuchtdioden im Betrieb3 wie isolierte Leuchtpunkte. Die Anordnung und Versorgung der Leuchtdioden3 zwischen zwei Platten ist Stand der Technik und wird hier deshalb nicht weitergehend beschrieben. - Im Schnitt der Leuchte
1 , der in der2 gezeigt ist, ist der zweischichtige Aufbau der Scheibe2 zu erkennen. Die Leuchtdioden3 werden von den zwei Schichten7 ,8 aus Glas nach Art eines Sandwiches eingeschlossen. Eine am Rand der Aussparung4 angeordnete Halterung6 nimmt ein Glühfadenleuchtmittel5 auf, so dass dieses in der Scheibenebene liegt und nach beiden Seiten über die Scheibe2 herausragt. - Aus
3 geht eine Halterung14 zur Aufnahme des Glühfadenleuchtmittels5 hervor, die hier dreidimensional dargestellt ist und für eine Ausführung der erfindungsgemäßen Leuchte1 als Wandleuchte mit Wandhalterung vorgesehen ist. Die Halterung14 weist einen zylindrischen Teil9 und einen quaderförmigen Teil10 auf. Der zylindrische Teil9 ist nach Art einer Fassung mit einem nicht dargestellten Gewinde ausgestattet, in das das Glühfadenleuchtmittel5 eingeschraubt wird. Bei dem Montagevorgang des Glühfadenleuchtmittels5 in die Halterung14 wird zunächst das Glühfadenleuchtmittel5 von der Seite in die Aussparung4 geführt. Dann wird die Halterung14 auf die Scheibe2 geschoben bis das Glühfadenleuchtmittel5 in dem Gewinde der Halterung14 greift. Nun wird lediglich das Glühfadenleuchtmittel5 gedreht, wodurch die Halterung14 bis in ihre endgültige Lage gezogen wird. Weiterhin weist der zylindrische Teil9 der Halterung14 an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Nut11 auf, in die die Scheibe2 der Leuchte1 eingeschoben wird. Zur Zuführung von Spannung ist in der Mitte der Rückseite des zylindrischen Teils9 der Halterung14 ein Kabel12 angebracht. Es wird in den mittleren Bereich des quaderförmigen Teils10 der Halterung14 geführt, so dass das Kabel12 an der Rückseite der Halterung14 eine Schlaufe bildet. Der Aufbau der Halterung14 mit einem zylindrischen Teil9 und einem quaderförmigen Teil10 ist erforderlich um einen Abstand der in die Halterung14 eingeschobenen Scheibe2 von der Wand zu gewährleisten. Somit findet das zu beiden Seiten über die Scheibe2 herausragende Glühfadenleuchtmittel5 , bei dem es sich beispielsweise um eine sogenannte Globelampe handelt, Platz zwischen der Scheibe2 und einer Wand. -
4 zeigt eine dreidimensionale Ansicht einer Deckplatte13 für die in3 dargestellte Halterung14 . Die Deckplatte13 dient zur Befestigung der Leuchte1 an einer Wand, indem sie durch nicht dargestellte Schrauben oder Dübel an der Wand befestigt wird. Die Deckplatte13 weist den Umriss eines Glühfadenleuchtmittels auf und in ihrem hinteren Bereich ist sie mit einer U-förmigen Klemme15 ausgestattet, die bei der Zusammenführung von Deckplatte13 und Halterung14 von dem quaderförmigen Teil10 der Halterung14 aufgenommen wird und das Bindeglied der zwei Elemente bildet. Zur Fixierung können zwei Schrauben16 oder Splinte verwendet werden, die von beiden Seiten eingesetzt werden. -
5 zeigt eine dreidimensionale Ansicht, bei der die Halterung14 mit der Deckplatte13 zusammengesteckt ist. - In dem in
6 dargestellten Längsschnitt durch die Halterung14 ist die Nut11 zur Aufnahme der Scheibe2 deutlich zu erkennen. Das Ende der Nut11 dient als Anschlag für die Einschubbewegung, so dass die Scheibe2 einfach und sicher positioniert werden kann. - Eine Seitenansicht eines Glühfadenleuchtmittels
5 in einer zylindrischen Halterung6 ist in7 dargestellt. Die Halterung6 ist mit einem Innengewinde ausgestattet, in das das Glühfadenleuchtmittel5 , das ein dazu korrespondierendes Außengewinde aufweist, eingeschraubt wird. -
8 zeigt eine Ansicht, bei der eine Leuchte1' als Stehleuchte ausgeführt ist. Im Unterschied zu der zuvor beschriebenen Ausführung als Wandleuchte besteht die hier nicht dargestellte Halterung zur Aufnahme des Glühfadenleuchtmittels5 lediglich aus dem zylindrischen Teil9 , da die Halterung nicht gleichzeitig zur Befestigung der gesamten Leuchte1 dient. Die Scheibe2 steht hochkant, so dass sie eine vertikale Ebene bildet. - In
9 ist zu erkennen, dass an der tiefsten Stelle der Scheibe2 ein Scheibenhalter17 angebracht ist, der in ein offenes Ende eines Stahlrohrs18 eingesetzt ist. Die Ausrichtung der Aussparung4 nach links-unten sowie die Angriffsstelle des Stahlrohrs18 sind beispielhaft gewählt. Das gegenüberliegenden Ende des Stahlrohrs18 weist einen Fuß19 auf, der aus vier symmetrisch gekreuzt angeordneten Vierkantrohren20 besteht. Vier angeformte Aufstandsglieder21 , die durch eine vergrößerte Höhe22 des Vierkantrohres20 gebildet werden, weisen an ihrer dem Boden zugewandten Seite Gummistreifen23 zu Schonung des Fußbodens auf. Die Kabelführung zur Stromversorgung verläuft von der Halterung zur Aufnahme des Glühfadenleuchtmittels5 über ein Langloch24 Unterhalb des Scheibenhalters17 in das Stahlrohr18 . Das Kabel wird im Bereich des Fußes19 wiederum über ein Langloch25 aus dem Stahlrohr18 geführt. - Schließlich ist in
10 eine Ausführung der Leuchte1'' als Deckenleuchte abgebildet. - Analog zu der Ausführung als Stehleuchte weist die in
11 dargestellte Hängeeinrichtung der Deckenleuchte einen Scheibenhalter26 auf, an dem ein Stahlrohr27 befestigt ist, allerdings ist die Angriffstelle des Stahlrohrs27 im obersten Punkt der Scheibe2 . Das dem Scheibenhalter26 gegenüberliegende Ende des Stahlrohrs27 ist mit einem Loch28 versehen, um es an einem in der Decke fixierten Haken29 zu befestigen. - Der in
12 dargestellte Haken29 ist an einer U-förmigen Leiste30 angebracht, deren abstehende Randbereiche zur Befestigung einer Abdeckhülse31 dient. Bevor das Stahlrohr27 an den Haken29 gehängt wird, wird die mit einem Loch34 ausgestattete Abdeckhülse31 auf das Stahlrohr27 geschoben, um sie nach dem Anbringen des Stahlrohrs27 an der Decke in Richtung Decke zu schieben und dort mit Hilfe von Schrauben mit der U-förmigen Leiste30 zu verbinden. Somit ist die Montagestelle an der Decke abgedeckt. Die Kabelführung erfolgt analog zu der Ausführung als Stehleuchte und verläuft von der Halterung zur Aufnahme des Glühfadenleuchtmittels5 über ein Langloch32 im Bereich des Scheibenhalters26 in das Stahlrohr27 und wird im Bereich des Hakens29 wiederum über ein Langloch33 aus dem Stahlrohr27 geführt. -
13 zeigt die Abdeckhülse31 in dreidimensionaler Ansicht. -
- 1
- Leuchte
- 1'
- Leuchte
- 1''
- Leuchte
- 2
- Scheibe
- 3
- Leuchtdiode
- 4
- Aussparung
- 5
- Glühfadenleuchtmittel
- 6
- Halterung
- 7
- Schicht
- 8
- Schicht
- 9
- Zylindrischer Teil
- 10
- Quaderförmiger Teil
- 11
- Nut
- 12
- Kabel
- 13
- Deckplatte
- 14
- Halterung
- 15
- Klemme
- 16
- Schaube
- 17
- Scheibenhalter
- 18
- Stahlrohr
- 19
- Fuß
- 20
- Vierkantrohr
- 21
- Aufstandsglied
- 22
- Höhe
- 23
- Gummistreifen
- 24
- Langloch
- 25
- Langloch
- 26
- Scheibenhalter
- 27
- Stahlrohr
- 28
- Loch
- 29
- Haken
- 30
- Leiste
- 31
- Abdeckhülse
- 32
- Langloch
- 33
- Langloch
- 34
- Loch
- 35
- Ende
Claims (7)
- Leuchte (
1 ,1' ,1'' ) umfassend eine Scheibe (2 ) mit mehreren auf oder innerhalb der Scheibe (2 ) angeordneten Leuchtdioden (3 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (2 ) eine Aussparung (4 ) aufweist, in die mindestens ein getrennt von den Leuchtdioden (3 ) schaltbares Glühfadenleuchtmittel (5 ) so eingesetzt ist, dass das Glühfadenleuchtmittel (5 ) die durch die Scheibe (2 ) definierte Ebene durchdringt. - Leuchte (
1 ,1' ,1'' ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6 ,14 ) des Glühfadenleuchtmittels (5 ) eine größere Abmessung als die korrespondierende Abmessung der Aussparung (4 ) in der Scheibe (2 ) aufweist, wobei sie an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Nut (11 ) aufweist, so dass Randbereiche der Aussparung (4 ) der Scheibe (2 ) in die Nuten (11 ) der Halterung (6 ,14 ) eingreifen. - Leuchte (
1 ,1' ,1'' ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (2 ) aus einem transluzenten Material gebildet wird. - Leuchte (
1 ,1' ,1'' ) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aussparung (4 ) in der Scheibe (2 ) bis zum Rand der Scheibe (2 ) erstreckt. - Leuchte (
1 ,1' ,1'' ) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (4 ) in der Scheibe (2 ) formschlüssig mit dem Glühfadenleuchtmittel (5 ) ist. - Leuchte (
1 ,1' ,1'' ) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Glühfadenleuchtmittel (5 ) durch eine Abdeckung abgeschirmt und/oder halbseitig verspiegelt ist. - Leuchte (
1 ,1' ,1'' ) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühfadenbirne (5 ) mit einem Dimmer ausgestattet ist.
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