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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft eine Lichtemissionsvorrichtung unter Verwendung
eines LED-Elementes (Lichtemissionsdiode) als Lichtquelle, und insbesondere
eine Lichtemissionsvorrichtung, die mit einem höheren Freiheitsgrad entsprechend
den Kundenwünschen
oder dergleichen entworfen werden kann, und die zu einer größeren Lichtausgabe
und höheren Helligkeit
befähigt
ist.
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Stand
der Technik
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Lichtemissionsvorrichtungen
unter Verwendung eines LED-Elementes als Lichtquelle sind im Stand
der Technik bekannt. Da die LED-Elemente durch einen Halbleiterherstellungsvorgang
hergestellt werden, weisen sie eine ausgezeichnete Massenproduktivität auf. Ferner
sind sie wartungsfrei und enthalten kein Quecksilber oder andere
Schadstoffe. Daher wächst
die Nachfrage nach ihnen bei Mobiltelefonen und anderen tragbaren
Anwendungen, die einer starken Größenreduktion unterworfen sind.
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Da
in jüngster
Zeit LED-Elemente mit hoher Lichtausgabe entwickelt wurden, erwartet
man ihre Anwendung auf Fahrzeugbeleuchtungs- und andere Beleuchtungssysteme.
Insbesondere wird eine weißes
Licht abstrahlende Lichtemissionsvorrichtung weithin als eine die
Leuchtstofflampe ersetzende Lichtquelle vorgeschlagen.
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Für ein LED-Element
mit erhöhter
Helligkeit und größerer Ausgabe
ist bekannt, dass das LED-Element mit einer großen Chipfläche (beispielsweise mit einer
Größe von 1
mm2) versehen und durch einen hohen Strom
angesteuert wird. Da jedoch die der Stromzufuhr entsprechend erzeugte Wärme ansteigt,
kann die Emissionseffizienz des LED-Elements geringer sein. Ferner
kann die Wärme die
Lichtalterung eines Versiegelungsharzes wie etwa eines Epoxydharzes
oder Silikonharzes zum Versiegeln des LED-Elementes fördern, und
die Lichtausgabe kann verringert sein.
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Zur
Lösung
dieser Probleme wurde eine neue Lichtemissionsvorrichtung vorgeschlagen,
bei der ein LED-Gehäuse
als Gehäuse
zum Versiegeln eines LED-Elementes auf einer Wärmesenke angebracht ist, die
aus dem ausgezeichnet Wärme
leitenden Kupfer ausgebildet ist, so dass die von dem LED-Element
erzeugte Wärme
auf kürzestem
Wege durch ihr Gehäusesubstrat
abgestrahlt werden kann (vgl. beispielsweise Satoshi Okubo: „LED surpassing fluorescent
lamp", Nikkei Electronics,
Nikkei BP, 25. April 2005, Nr. 898, S. 87).
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Die
durch Satoshi Okubo offenbarte Lichtemissionsvorrichtung umfasst
die aus Kupfer ausgebildete Wärmesenke,
das auf der Wärmesenke
befestigte Gehäuse,
und eine die Peripherie des Gehäuses
abdeckende Harzgussform, und das LED-Element in dem Gehäuse ist
durch einen Harz mit darin dispergierten Leuchtstoffen versiegelt,
und die von dem LED-Element erzeugte Wärme wird zu dem Aluminiumsubstrat
abgestrahlt, auf dem die Lichtemissionsvorrichtung befestigt ist.
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Die
durch Satoshi Okubo offenbarte Lichtemissionsvorrichtung kann jedoch
nicht mit höheren Freiheitsgraden
entsprechend der Kundennachfrage und dergleichen entworfen werden.
Zum Anbieten einer Lichtemissionsvorrichtung mit hoher Ausgabe, die
selbst bei hoher thermischer Belastung eine hohe Zuverlässigkeit
aufweist, ist es nämlich
erforderlich, die gesamte Vorrichtung in Anbetracht ihrer Herstellungskosten
und Lebensdauer mit einer ausgezeichneten Ausgewogenheit zu entwerten.
Es ist beispielsweise schwierig, sie so zu entwerten, dass sie ohne Änderung
des Entwurfs verschiedenen Anforderungen gerecht wird, wie beispielsweise
der Installationsumgebung der Lichtemissionsvorrichtung, der Emissionsfarbe,
der Lichtausgabe, der Lichtverteilungseigenschaften usw..
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Darstellung
der Erfindung
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Technische Aufgabe
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Demzufolge
liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Lichtemissionsvorrichtung
bereitzustellen, die mit höheren
Freiheitsgraden entsprechend der Kundennachfrage oder dergleichen
entworfen werden kann, und die eine größere Lichtausgabe und eine
höhere
Helligkeit bieten kann.
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Technische
Lösung
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Gemäß einer
ersten Ausgestaltung der Erfindung umfasst eine Lichtemissionsvorrichtung:
ein Emissionselement; und ein Elementanbringungsabschnitt, auf dem
das Emissionselement angebracht ist, wobei der Elementanbringungsabschnitt
Aluminiumnitrid umfasst.
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Gemäß der ersten
Ausgestaltung kann von dem Lichtemissionselement erzeugte Wärme durch den
Elementanbringungsabschnitt mit hoher Wärmeleitfähigkeit effizient nach außen abgestrahlt
werden, um eine kontinuierliche Betriebsweise mit hohem Stromfluss
des Lichtemissionselementes zu ermöglichen.
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Gemäß einer
zweiten Ausgestaltung der Erfindung umfasst eine Lichtemissionsvorrichtung:
ein Emissionselement; einen Elementanbringungsabschnitt, auf dem
das Emissionselement angebracht ist; und ein Gehäuse mit einer Öffnung zum
Herausführen
von durch das Lichtemissionselement emittiertem Licht, sowie einen
Leiterbahnabschnitt für den
Elementanbringungsabschnitt und eine externe elektrische Verbindung,
wobei der Leiterbahnabschnitt auf einer Anbringungsoberfläche auf
einer zu der Lichtherausführungsseite
der Öffnung
gegenüberliegenden
Seite bereitgestellt ist.
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Bei
der zweiten Ausgestaltung kann der Energiezufuhrpfad von dem Wärmeabstrahlungspfad getrennt
werden, während
das Fixieren des Elementanbringungsabschnitts zum Gehäuse und
der externen elektrischen Verbindung erleichtert ist. Somit kann
von dem Lichtemissionselement erzeugte Wärme durch den Elementanbringungsabschnitt
mit hoher Wärmeleitfähigkeit
effizient nach außen
abgestrahlt werden, um einen kontinuierlichen Betrieb mit hohem
Strom des Lichtemissionselementes zu ermöglichen.
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Gemäß einer
dritten Ausgestaltung der Erfindung umfasst eine Lichtemissionsvorrichtung:
ein Emissionselement; einen Elementanbringungsabschnitt, auf dem
das Emissionselement angebracht ist; ein Gehäuse mit einer Öffnung zum
Herausführen von
durch das Lichtemissionselement emittiertem Licht, und einem Leiterbahnabschnitt
für den
Elementanbringungsabschnitt und eine externe elektrische Verbindung,
wobei der Leiterbahnabschnitt auf einer Anbringungsoberfläche auf
einer zu einer Lichtherausführungsseite
der Öffnung
gegenüberliegenden
Seite bereitgestellt ist; und einen optischen Formabschnitt, der
an dem Gehäuse
derart angebracht ist, dass von dem Lichtemissionselement emittiertes
Licht in einer Richtung gemäß der optischen
Form des optischen Formabschnitts abgestrahlt wird.
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Bei
der dritten Ausgestaltung kann zusätzlich zu den Wirkungen gemäß der zweiten
Ausgestaltung von dem Lichtemissionselement emittiertes Licht in einem
gewünschten
Abstrahlungsbereich abgestrahlt werden, um die Freiheit der Lichtverteilung
zu erweitern.
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Gemäß einer
vierten Ausgestaltung der Erfindung umfasst eine Lichtemissionsvorrichtung:
ein Emissionselement; einen Elementanbringungsabschnitt, auf dem
das Emissionselement angebracht ist; ein Gehäuse mit einer Öffnung zum
Herausführen von
durch das Lichtemissionselement emittiertem Licht, und einem Leiterbahnabschnitt
für den
Elementanbringungsabschnitt und eine externe elektrische Verbindung,
wobei der Leiterbahnabschnitt auf einer Anbringungsoberfläche auf
einer zu der Lichtherausführungsseite
der Öffnung
gegenüberliegenden
Seite bereitgestellt ist; einen Wellenlängenwandler, der zum Umwandeln
einer von dem Lichtemissionselement emittierten Lichtwellenlänge und zum
Erzeugen des Wellenlängen-umgewandelten Lichts
betriebsfähig
eingerichtet ist; und einen optischen Formabschnitt, der derart
an dem Gehäuse angebracht
ist, das von dem Lichtemissionselement emittiertes Licht in eine
Richtung gemäß der optischen
Form des optischen Formabschnitts abgestrahlt wird.
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Bei
der vierten Ausgestaltung kann zusätzlich zu den Wirkungen gemäß der dritten
Ausgestaltung von dem Lichtemissionselement emittiertes Licht in
eine gewünschte
Emissionsfarbe Wellenlängen-umgewandelt
werden, um die Auswahl der Emissionsfarbe gemäß der Verwendung der Lichtemissionsvorrichtung
zu ermöglichen.
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Gemäß einer
fünften
Ausgestaltung der Erfindung umfasst eine Lichtemissionsvorrichtung:
ein Emissionselement; einen Elementanbringungsabschnitt, auf dem
das Emissionselement angebracht ist; ein Gehäuse mit einer Öffnung zum
Herausführen von
durch das Lichtemissionselement emittiertem Licht, und einem Leiterbahnabschnitt
für den
Elementanbringungsabschnitt und eine externe elektrische Verbindung,
wobei der Leiterbahnabschnitt auf einer Anbringungsoberfläche auf
einer zu einer Lichtherausführungsseite
der Öffnung
gegenüberliegenden
Seite bereitgestellt ist; und einen optischen Formabschnitt, der
zum Umwandeln einer von dem Lichtemissionselement emittierten Lichtwellenlänge und
zum Abstrahlen des Wellenlängen-umgewandelten Lichts
in einer Richtung gemäß der optischen Form
des optischen Formabschnitts betriebsfähig eingerichtet ist.
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Bei
der fünften
Ausgestaltung kann zusätzlich
zu den Wirkungen der vierten Ausgestaltung von dem Lichtemissionselement
emittiertes Licht in eine gewünschte
Emissionsfarbe durch Bereitstellen des optischen Formabschnitts
mit der Wellenlängenwandlerfunktion
Wellenlängen-umgewandelt werden,
während
die Struktur der Lichtemissionsvorrichtung vereinfacht wird.
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Vorteilhafte
Wirkungen der Erfindung
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Erfindungsgemäß ist die
Lichtemissionsvorrichtung für
einen Entwurf mit höheren
Freiheitsgraden gemäß der Kundennachfrage
oder dergleichen befähigt,
und wird einer höheren
Lichtausgabe und einer höheren
Helligkeit gerecht.
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Kurze
Beschreibung der Abbildungen der Zeichnungen
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Die
bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei einem ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2 eine
Schnittansicht eines LED-Elementes nach dem ersten Ausführungsbeispiel;
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3A eine
Draufsicht der Lichtemissionsvorrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel;
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3B eine
teilweise weg geschnittene vergrößerte Draufsicht
eines LED-Elementanbringungsabschnitts
aus 3A;
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4 eine
Schnittansicht einer ersten Abwandlung der Lichtemissionsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel;
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5 eine
Schnittansicht einer zweiten Abwandlung der Lichtemissionsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel;
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6 eine
Schnittansicht einer zweiten Abwandlung der Lichtemissionsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel;
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7 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem zweiten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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8 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem dritten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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9 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem vierten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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10 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem fünften bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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11 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem sechsten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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12 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem siebten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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13 eine
Schnittansicht einer Abwandlung der Lichtemissionsvorrichtung nach
dem siebten Ausführungsbeispiel;
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14 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem achten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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15 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem neunten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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16 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem zehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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17 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem elften
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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18 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem zwölften bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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19 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem dreizehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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20 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem vierzehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
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21 eine
Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach einem fünfzehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Bester Weg zur Ausführung der
Erfindung
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Erstes Ausführungsbeispiel
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1 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 umfasst: ein LED-Element 2 nach
Flip-Chip-Bauart
aus einem Gruppe III-Element/Nitrid-basierten Verbindungshalbleiter;
einem Elementanbringungssubstrat 3 als einem Elementanbringungsabschnitt
zum Anbringen des LED-Elementes 2 darauf; einem Gehäuse 4 als Hauptkörper der
Lichtemissionsvorrichtung 1; einem transparenten Elementversiegelungsabschnitt 5 zum Versiegeln
des in einer Öffnung 4A des
Gehäuses 4 angeordneten
LED-Elementes 2; und einem Optikformabschnitt 7 (optischer
Formabschnitt) zum Abstrahlen von aus der Öffnung 4A heraustretendem Licht
in eine von der Form einer Optikformoberfläche 70 abhängigen Richtung.
Der Boden des Elementanbringungssubstrates 3 ist so angebracht,
dass die Oberfläche
des Anbringungssubstrates 8 mit hoher Wärmeleitfähigkeit kontaktiert wird.
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Das
Elementanbringungssubstrat 3 ist aus Aluminiumnitrid (AIN)
mit ausgezeichneter Wärmeleitfähigkeit
ausgebildet, und umfasst ein Leiterbahnmuster 30 aus einem
leitenden Material, das auf der Oberfläche zum Anbringen des LED-Elementes 2 ausgebildet
ist. Das LED-Element 2 ist auf dem Leiterbahnmuster 30 durch
Goldkontaktelemente 9 angebracht.
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Das
Gehäuse 4 ist
aus Al2O3 ausgebildet, und
weist die im Zentrum bereitgestellte Öffnung 4A auf, die
von der Oberfläche
zum Boden durchdringt. Die innere Wand der Öffnung 4A ist so geneigt,
dass der Innendurchmesser vom Boden zur Lichtausgaberichtung erweitert
werden kann, und ist mit einer Lichtreflexionsoberfläche 40 mit
einer auf halbem Weg angeordneten Stufe 43 zum Reflektieren
von durch das LED-Element 2 emittiertem Licht zur Lichtausgabeseite
versehen. Ein Kragen 41 ist auf der Peripherie des Gehäuses 4 zum
Positionieren des nachstehend beschriebenen Optikformabschnitts ausgebildet.
Auf der Anbringungsoberfläche
des Gehäuses 4 ist
eine Leiterbahnschicht 42 aus Gold bereitgestellt, die
mit dem Leiterbahnmuster 30 des Elementträgersubstrats 3 elektrisch
verbunden ist, und eine Aussparung 44 ist so ausgebildet,
dass der Boden des Elementträgersubstrates 3 mit
dem nachstehend beschriebenen Trägersubstrat 8 bündig ausgebildet
werden kann. Die Größe der Aussparung 44 ist größer als
das dargestellte Elementträgersubstrat 3 ausgebildet,
so dass sie auf verschiedene Größen des
Elementträgersubstrates 3 anwendbar
ist.
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Der
Elementversiegelungsabschnitt 5 zum Versiegeln des LED-Elementes 2 wird
durch Injizieren von Wärme
beständigem
Silikon in die Öffnung 4A ausgebildet.
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Der
Optikformabschnitt 7 wird in eine halbkugelförmige optische
Form unter Verwendung eines transparenten Harzmaterials derart ausgebildet, dass
das von dem LED-Element 2 emittierte Licht von der Optikformoberfläche 70 des
Optikformabschnitts 7 nach außen abgestrahlt wird.
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Das
Trägersubstrat 8 ist
aus Aluminium (AI) ausgebildet, und darauf ist eine aus Polyimid
ausgebildete isolierende Schicht 80 und eine leitende Schicht 81 aus
einem Schicht-leitenden Material wie etwa eine auf der isolierenden
Schicht 80 geschichtete Kupferfolie bereitgestellt. Die
isolierende Schicht 80 und die leitende Schicht 81 sind
nicht auf einem Abschnitt zum Anbringen des Elementträgersubstrates 3 ausgebildet,
so dass die Oberfläche
des Trägersubstrates 8 die
Oberfläche
des Elementträgersubstrates 3 unmittelbar
kontaktieren kann. Zwischen dem Trägersubstrat 8 und
dem Elementträgersubstrat 3 kann
eine Wärme
leitende Paste wie etwa eine Silberpaste oder Silikonfett beschichtet
sein. Der Boden des Elementträgersubstrats 3 kann
mit der Oberfläche
des Trägersubstrates 8 unter
Verwendung eines leitenden Materials wie etwa einem Lötmittel
verbunden sein. Dabei ist es wünschenswert,
dass eine bündige
Plattierung aus Gold auf dem Boden des Elementträgersubstrates 3 und
auf der Oberfläche des
Trägersubstrates 8 zur
Sicherstellung der Lötmittelbenetzbarkeit
ausgebildet ist. Alternativ kann nach dem Löten und Verbinden des Elementträgersubstrates 8 mit
dem Trägersubstrat 8 das
Gehäuse 4 auf dem
Elementträgersubstrat 3 und
dem Trägersubstrat 8 angebracht
werden, und der Optikformabschnitt 7 kann ausgebildet werden.
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2 zeigt
eine Schnittansicht eines LED-Elementes nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
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Das
LED-Element 2 wird unter Verwendung eines MOCVD-Geräts (Metallorganische
chemische Gasphasenabscheidung) hergestellt und nach Ausbilden einer
AIN-Pufferschicht 21 auf einem Saphirsubstrat 20 werden
eine mit Silizium dotierte n-GaN-Schicht 22, eine Lichtemissionsschicht 23, und
eine mit Magnesium dotierte p-GaN-Schicht 24 sequentiell
als GaN-basierter Halbleiterschicht 27 aufgewachsen. Dann
wird eine n-seitige Elektrode 25 in einem freigelegten
Abschnitt der n-GaN-Schicht 22 ausgebildet,
der durch Ätzen
von der p-GaN-Schicht 24 zu der n-GaN-Schicht 22 entfernt
wurde. Auf der Oberfläche
der p-GaN-Schicht 24 wird
eine p-seitige Elektrode 26 ausgebildet. Das LED-Element 2 emittiert
Licht basierend auf der Trägerrekombination
aus einem Loch und einem Elektron in der Lichtemissionsschicht 23,
wenn eine Spannung an die n-seitige Elektrode 25 und an
die p-seitige Elektrode 26 angelegt wird, und aus der Seite
des Saphirsubstrates 20 wird blaues Licht emittiert. Das
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
verwendete LED-Element 2 ist ein
großformatiges
Element von 1 mm2.
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Das
Herstellungsverfahren für
die GaN-basierte Halbleiterschicht 27 ist nicht besonders
beschränkt.
Abgesehen von dem MOCVD-Verfahren kann die GaN-basierte Halbleiterschicht 27 durch das
Molekularstrahlepitaxieverfahren (MBE-Verfahren), das Hydridgasphasenepitaxieverfahren
(HVPE-Verfahren), das Zerstäubungsverfahren,
das Ionenplattierungsverfahren, das Elektronenduschverfahren usw.
hergestellt werden. Die Struktur des LED-Elementes beinhaltet eine Homostruktur,
eine Heterostruktur und eine Doppelheterostruktur. Zudem kann eine
Quantentopfstruktur (Einzelquantentopfstruktur oder Mehrfachquantentopfstruktur)
angewendet werden.
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3A zeigt
eine Draufsicht der Lichtemissionsvorrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel,
und 3B zeigt eine teilweise weg geschnittene vergrößerte Draufsicht
eines LED-Elementanbringungsabschnitts
aus 3A.
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Auf
dem Boden des Gehäuses 4 ist
gemäß 3A eine
Leiterbahnschicht 42 entsprechend jeder Elektrode des LED-Elementes 2 bereitgestellt, und
die Leiterbahnschicht 42 ist gemäß 3B auf dem
Leiterbahnmuster 30 des Elementträgersubstrates 3 durch
eine mit einem spezifizierten Maß bereitgestellte Silberprägung 31 elektrisch
verbunden. Ferner ist das Elementträgersubstrat 3 mit
dem Boden des Gehäuses 4 durch
die Silberprägung 31 integriert fixiert.
Anstelle der Silberprägung 31 kann
eine Verbindung durch einen Lötvorgang
erfolgen. Dabei kann die Lötmittelbenetzbarkeit
durch Ausbildung einer bündigen
Plattierung aus Gold auf der Leiterbahnschicht 42 und dem
Leiterbahnmuster 30 sichergestellt werden.
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Herstellung der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Bei
der Herstellung der Lichtemissionsvorrichtung 1 wird zunächst das
LED-Element 2 auf dem Elementträgersubstrat 3 mit
dem darauf ausgebildeten Leiterbahnmuster 30 und der Silberprägung 31 unter
Verwendung einer Flip-Chip-Verbindung angebracht. Alternativ kann
eine Goldschicht zum Reduzieren des Wärmeübertragungswiderstandes auf dem
Boden des Elementträgersubstrates 3 bereitgestellt
sein. Dann wird das Gehäuse 4 mit
der auf dem Boden in einem getrennten Vorgang ausgebildeten Goldleiterbahnschicht 42 positioniert
und auf dem Elementträgersubstrat 3 derart
kompressionsverbunden, dass die Leiterbahnschicht 42 und
das Leiterbahnmuster 30 durch die Silberprägung 31 miteinander
elektrisch verbunden sind. In die Öffnung 4A des Gehäuses 4 wird
durch eine Injektionsspritze Silikon eingefüllt, um das LED-Element 2 zu
versiegeln. Dann wird der Optikformabschnitt 7 an der Innenseite des
Kragens 41 des Gehäuses 4 angebracht.
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Anbringen der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Beim
Anbringen der Lichtemissionsvorrichtung 1 auf dem Trägersubstrat 8 wird
die Lichtemissionsvorrichtung 1 auf der leitenden Schicht 81 positioniert
und fixiert, auf der eine Lötmittelpaste
beschichtet ist, und die Leiterbahnschicht 42 und die leitende
Schicht 81 werden durch Schmelzen des Lötmittels in einem Rückflussofen
miteinander verbunden. Durch den Verbindungsvorgang wird der Boden des
Elementträgersubstrates 3 mit
Oberflächenkontakt
mit der Oberfläche
des Trägersubstrates 8 fixiert. Alternativ
kann beim Verbinden des Elementträgersubstrates 3 mit
dem Trägersubstrat 8 eine
(nicht gezeigte) Goldschicht auf dem Boden des Elementträgersubstrates 3 durch
einen Plattierungsvorgang oder einen anderen Dünnschichtausbildungsvorgang zum
Verbessern der Kontaktkraft und zum Reduzieren des Wärmeübertragungswiderstandes
zwischen dem Elementträgersubstrat 3 und
dem Trägersubstrat 8 ausgebildet
sein, und dann können
das Elementträgersubstrat 3 und
das Trägersubstrat 8 miteinander
durch einen Lötmittelrückflussvorgang
verbunden werden. Die Goldschicht kann eher auf der Seite des Trägersubstrates 8 als
auf der Seite des Elementträgersubstrates 3 ausgebildet
werden.
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Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
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Durch
das erste Ausführungsbeispiel
können die
nachstehend aufgeführten
Wirkungen erhalten werden.
- (1) Das LED-Element 2 wird
auf dem Elementträgersubstrat 3 mit
hoher Wärmeleitfähigkeit
angebracht, und das Elementträgersubstrat 3 wird
unmittelbar mit der Anbringungsseite des Gehäuses 4 fixiert und
elektrisch verbunden. Somit kann die Lichtemissionsvorrichtung 1 auf
dem Trägersubstrat 8 angebracht
werden, ohne den Weg der elektrischen Energiezufuhr und den Weg
der Wärmeabfuhr
zu vermischen, wodurch sie eine ausgezeichnete Wärmeleitfähigkeit aufweisen kann, und
die Anbringungszuverlässigkeit
verbessert werden kann.
- (2) Da das auf dem Elementträgersubstrat 3 mit hoher
Wärmeleitfähigkeit
ausgebildete Leiterbahnmuster 30 mit der auf der Anbringungsseite des
Gehäuses 4 ausgebildeten
Leiterbahnschicht 42 durch die Silberprägung 31 in der Aussparung 44 des
Gehäuses 4 elektrisch
verbunden ist, kann das Elementträgersubstrat 3 unter
ausgezeichneten strukturellen, thermischen und elektrischen Bedingungen
verbunden werden, ohne die elektrische Verbindungseigenschaft zu
verlieren, und ohne einen Vorgang zur Ausbildung eines Durchgangs
zur elektrischen Verbindung zu erfordern. Folglich kann das Elementträgersubstrat 3 eine ausgezeichnete
Wärmeabfuhreigenschaft
als Kühlelement
zum Übertragen
von Wärme
in der Dickenrichtung aufweisen.
- (3) Da das Elementträgersubstrat 3 und
das Gehäuse 4 positioniert
und miteinander verbunden werden können, während die Position des LED-Elementes 2 und
des Elementträgersubstrats 3 von
oberhalb des Gehäuses 4 visuell überprüft wird,
kann die Positionierung und Verbindung mit hoher Genauigkeit ausgeführt werden.
- (4) Eine ausreichende Wärmeabfuhrwirkung
kann erhalten werden, selbst wenn im Falle des großformatigen
LED-Elementes 2 ein hoher Strom zugeführt wird. Somit ist eine Anwendung
im Hinblick auf die jüngst
geforderte höhere
Helligkeit und Leuchtkraft möglich.
- (5) Das auf der Anbringungsseite des Gehäuses 4 angebrachte
Elementträgersubstrat 3 kann
in Abhängigkeit
von der Größe oder
der Ausgabe des LED-Elementes 2 geeignet ausgewählt werden, und
stabile Lichtemissionseigenschaften können erhalten werden, selbst
wenn das LED-Element 2 für viele Stunden kontinuierlich
betrieben wird.
- (6) Für
das Elementträgersubstrat 3,
das Gehäuse 4 und
den Optikformabschnitt 7 können Materialien und Eigenschaften
ausgewählt
und kombiniert werden, welche sich nach den Kundenanfragen zur Herstellung
der Lichtemissionsvorrichtung 1 richten. Somit weist die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und
Entwurfsfreiheit auf.
- (7) Da Materialien mit gleicher Wärmeausdehnung und umweltstabilen
Eigenschaften verwendet werden, kann eine hohe Zuverlässigkeit
für eine
lange Zeitdauer sichergestellt werden.
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 nach dem ersten Ausführungsbeispiel
ist zur Abstrahlung von blauem Licht zusammengesetzt. Somit kann
die Lichtemissionsvorrichtung 1 weißes Licht abstrahlen, indem
beispielsweise ein Wellenlängenwandler
auf dem optischen Pfad des blauen Lichts bereitgestellt wird, der
eine Wellenlängenwandlersubstanz
wie etwa einen durch das blaue Licht anzuregenden Leuchtstoff enthält.
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Erste Abwandlung
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4 zeigt
eine Schnittansicht der ersten Abwandlung der Lichtemissionsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
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Das
Lichtemissionselement 1 ist derart abgewandelt, dass das
Trägersubstrat 8 aus 1 aus einem
isolierenden Material wie etwa Glasepoxyd anstelle des leitenden
Materials ausgebildet ist. Der Boden des Elementträgersubstrates 3 ist
mit der Oberfläche
des Trägersubstrates 8 bündig (in
Oberflächenkontakt)
zur Ausbildung eines Wärmeabfuhrpfades
kontaktiert. Die isolierende Schicht 80 gemäß 1 ist
bei dem Trägersubstrat 8 unter
Verwendung des isolierenden Materials weggelassen.
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Durch
die vorstehend beschriebene abgewandelte Konstruktion kann Wärme von
dem Boden des Elementträgersubstrates 3 zu
dem Trägersubstrat 8 unter
Verwendung des isolierenden Materials über die Oberfläche abgeführt werden.
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Zweite Abwandlung
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5 zeigt
eine Schnittansicht einer zweiten Abwandlung der Lichtemissionsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
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Das
Lichtemissionselement 1 ist derart abgewandelt, dass eine
Wärmeabfuhrschicht 90 an
der Oberfläche
ausgebildet ist, die mit dem Boden des Elementträgersubstrates 3 und
der Oberfläche
der leitenden Schicht 81 in dem Lichtemissionselement 1 gemäß der ersten
Abwandlung bündig
ausgebildet ist. Die Wärmeabfuhrschicht 90 ist
aus demselben Material ausgebildet, wie die leitende Schicht 81.
Der Boden des Elementträgersubstrates 3 ist
mit der Wärmeabfuhrschicht 90 auf
der Seite des Trägersubstrates 8 durch
eine (nicht gezeigte) Lötmittelverbindungsschicht
verbunden. Eine bündige
Goldplattierung ist auf dem Boden des Elementträgersubstrates 3 und
auf der Oberfläche
der Wärmeabfuhrschicht 90 ausgebildet,
um die Lötmittelbenetzbarkeit
sicherzustellen.
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Durch
den vorstehend beschriebenen abgewandelten Aufbau wird der Wärmeabfuhrpfad
durch die Lötmittelverbindung
mit der Wärmeabfuhrschicht 90 auf
dem aus isolierendem Material ausgebildeten Trägersubstrat 8 ausgebildet,
so dass Wärme
von dem Boden des Elementträgersubstrates 3 zu
der Wärmeabfuhrschicht 90 über die
Oberfläche
abgeführt
werden kann.
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Dritte Abwandlung
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6 zeigt
eine Schnittansicht einer dritten Abwandlung der Lichtemissionsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart abgewandelt, dass
ein Wellenlängenwandler 6,
der einen Leuchtstoff 60 zum Abstrahlen von gelbem Licht
basierend auf einer Anregung durch blaues Licht enthält, auf
der Stufe 43 des Gehäuses 4 gemäß 1 angeordnet
ist. Die anderen Bestandteile sind ähnlich aufgebaut.
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Der
Wellenlängenwandler 6 ist
wie ein Plättchen
ausgebildet, und enthält
den Leuchtstoff 60 mit YAG (Yttrium-Aluminium-Granat) in
einem transparenten Harzmaterial, der durch das von dem LED-Element 2 emittierte
blaue Licht mit einer Emissionswellenlänge von etwa 460 nm anzuregen
ist. Der Wellenlängenwandler 6 kann
in eine Dünnschicht
durch Drucken oder ein anderes Verfahren auf der Oberfläche eines
aus einem transparenten Material ausgebildeten dünnen Plättchens ausgebildet sein, das
eine ausgezeichnete Lichtbeständigkeit wie
etwa Glas ausweist. Die Art des Leuchtstoffs 60 kann das
Granatsystem, das Silikatsystem usw. sein.
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Durch
den vorstehend beschriebenen abgewandelten Aufbau, bei dem der den
Leuchtstoff 60 mit YAG enthaltende Wellenlängenwandler
auf der Stufe 43 des Gehäuses 4 angeordnet
ist, kann die mit hoher Helligkeit weißes Licht emittierende Vorrichtung 1 basierend
auf der blaues Licht emittierenden Vorrichtung 1 leicht
hergestellt werden, ohne den Einbau des Optikformabschnitts 7 zu
stören.
Der Leuchtstoff 60 ist nicht auf einen gelben Leuchtstoff
wie etwa YAG beschränkt,
sondern kann einen durch blaues Licht anzuregenden grünen Leuchtstoff
oder einen roten Leuchtstoff umfassen.
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Andere Abwandlungen
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 nach dem ersten Ausführungsbeispiel
inklusive der vorstehend angeführten
ersten bis dritten Abwandlungen kann in seinen jeweiligen Bestandteilen
weiter abgewandelt werden, wie nachstehend beschrieben ist.
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Das
LED-Element 2 ist nicht auf ein blaues LED-Element beschränkt, sondern
es können
andere LED-Elemente 2 verwendet werden. Es kann beispielsweise
ein ultraviolettes LED-Element mit einer Emissionswellenlänge von
etwa 370 nm verwendet werden. Dabei können RGB-Leuchtstoffe in dem Wellenlängenwandler 6 derart
enthalten sein, dass weißes
Licht durch das Mischen von rotem, grünem und blauem Licht, das von
den RGB-Leuchtstoffen durch ultraviolettes Licht abzustrahlen ist,
erzeugt werden kann. Das LED-Element 2 ist nicht auf eine großformatige
Art beschränkt.
Es können
beispielsweise viele LED-Elemente
in Flip-Chip-Bauart mit einer Größe von 300 μm2 auf dem Elementträgersubstrat 3 befestigt
sein.
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Das
LED-Element 2 ist nicht auf ein LED-Element zur Emission
von blauem Licht oder violettem Licht beschränkt, sondern kann LED-Elemente zur Emission
von grünem
Licht, orangem Licht, rotem Licht oder infrarotem Licht enthalten.
Das Material des LED-Elementes 2 ist nicht auf GaN beschränkt, sondern
kann andere Halbleitermaterialien wie etwa AllnGaP und GaAs beinhalten.
Das Befestigen des LED-Elementes 2 ist nicht auf eine Verbindung
durch das Goldkontaktelement 9 beschränkt, sondern kann ein Lötmittelkontaktelement
oder eine Lötmittelschicht
verwenden. Anstelle des LED-Elementes 2 in einer gewendet
anzubringenden Bauart kann ein LED-Element 2 in einer nach
oben gerichteten Bauart verwendet werden, wo auf der Lichtherausführungsseite
angeordnete Elektroden mit dem Leiterbahnmuster 30 auf
dem Elementträgersubstrat 3 über Drähte verbunden
werden können.
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Das
Elementträgersubstrat 3 kann
außer
aus AIN mit der ausgezeichneten Wärmeabfuhreigenschaft aus Silizium
ausgebildet sein. Das Elementträgersubstrat 8 aus
Silizium kann eine eingebaute Zenerdiode beinhalten, wodurch ein
elektrostatischer Durchbruch des LED-Elementes 2 vermieden
werden kann. Es kann außerdem
aus Al2O3 ausgebildet sein.
Die auf dem Leiterbahnmuster 30 bereitgestellte Silberprägung 31 kann
durch einen Lineardruck aus Gold oder Zinn ersetzt sein.
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Das
Gehäuse 4 kann
aus anderen Materialien als Al2O3 ausgebildet sein. Es kann beispielsweise
aus einem Harzmaterial wie etwa dem leicht verfügbaren Nylon (eingetragene
Marke), das eine ausgezeichnete Ausbildungsbefähigung aufweist, einem geformten
Siliziumsintergut, einem Metallmaterial wie etwa Kupfer oder Aluminium
ausgebildet sein. Es kann aus einem keramischen Material außer Al2O3 wie etwa BaTiO3 oder einem mit einem keramischen Material
oder Metallmaterial bedeckten organischen Material ausgebildet sein.
Im Falle des Metallmaterials ist es nötig, eine isolierende Schicht
zur Vermeidung eines Kurzschlusses bereitzustellen, wenn die Leiterbahnschicht 42 ausgebildet
wird. Das Innere der Öffnung 4A kann
mit einer durch Aluminiumabscheidung oder Plattierung ausgebildeten
Lichtreflexionsschicht beschichtet sein. Die Leiterbahnschicht 42 ist
nicht auf Gold beschränkt,
sondern kann als eine laminierte Struktur aus dünnen Schichten aus Silber und
Platin ausgebildet sein.
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Der
Elementversiegelungsabschnitt 5 kann aus einem anorganischen
Versiegelungsmaterial wie etwa Epoxydharz oder Glas außer dem
ausgezeichnet wärmebeständigen Silikon
ausgebildet sein.
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Der
Wellenlängenwandler 6 ist
nicht auf das auf der Stufe 43 des Gehäuses 4 angeordnete
einzelne Element beschränkt,
sondern kann ausgebildet sein, indem ein Leuchtstoff in dem Elementversiegelungsabschnitt 5 enthalten
ist, eine Dünnschicht
auf dem Boden des Optikformabschnitts 7 angeordnet ist,
eine Dünnschicht
auf der Optikformoberfläche 70 des
Optikformabschnitts 7 angeordnet ist, oder eine Dünnschicht
auf der Oberfläche
des LED-Elementes 2 angeordnet ist.
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Der
Optikformabschnitt 7 ist nicht auf das leicht zu gießende transparente
Harzmaterial beschränkt,
sondern kann aus Glas ausgebildet sein. Die optische Form beinhaltet
eine Kugelform, eine Nichtkugelform und andere. Der Optikformabschnitt 7 kann
gefärbt
sein, oder er kann homogen gefärbt oder
in vielen Farben gefärbt
sein, abhängig
von den Lichtverteilungseigenschaften. Ohne eine Ausbildung des
Optikformabschnitts 7 kann Wellenlängen-gewandeltes Licht unmittelbar
aus der Öffnung 4A des
Gehäuses 4 nach
außen
abgestrahlt sein.
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Das
Trägersubstrat 8 kann
aus einem keramischen Material oder einem organischen Material außer Aluminium
ausgebildet sein. Das isolierende Material der isolierenden Schicht 80 kann
ein keramisches Material anstelle von Polyimid beinhalten. Es kann
ferner aus einem Glasepoxydsubstrat oder einem Keramiksubstrat für allgemeine
Zwecken ausgebildet sein.
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Weg(e) zur Ausführung der
Erfindung
-
Zweites Ausführungsbeispiel
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7 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach dem zweiten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Bei der nachstehenden Beschreibung sind dieselben
Bestandteile wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel durch die Verwendung
derselben Bezugszeichen angegeben.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Bei
dieser Lichtemissionsvorrichtung 1 ist ein milchig weißer Lichtdiffusionsabschnitt 7A auf
der Oberfläche
des Gehäuses 4 anstelle
des Optikformabschnitts 7 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
bereitgestellt.
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Der
gesamte Lichtdiffusionsabschnitt 7A emittiert ein milchig
weißes
Licht durch Diffundieren von Licht, das von dem Wellenlängenwandler 6 auf seine
Innenseite einfällt.
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Wirkungen des zweiten
Ausführungsbeispiels
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Das
zweite Ausführungsbeispiel
weist zusätzlich
zu den Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
die Wirkung auf, dass die Lichtemissionsvorrichtung 1 bereitgestellt
werden kann, die milchig weißes Licht
gemäß der Form
des Gehäuses 4 emittiert.
Da zudem die Dicke des auf dem oberen Teil des Gehäuses 4 bereitgestellten
optischen Elementes (Lichtdiffusionsabschnitt 7A) reduziert
werden kann, kann die Gesamtdicke der Lichtemissionsvorrichtung 1 reduziert
werden.
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Drittes Ausführungsbeispiel
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8 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem dritten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
ein schwarzer Beschichtungsabschnitt 10 auf der Oberfläche des
Gehäuses 4 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
bereitgestellt ist.
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Wirkungen des dritten
Ausführungsbeispiels
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Das
dritte Ausführungsbeispiel
weist zusätzlich
zu den Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
die Wirkung auf, dass durch Beschichten der Oberfläche des
Gehäuses 4 in
schwarz der Kontrast zwischen dem Anschalten und dem Abschalten
des LED-Elementes 2 sehr klar gezeigt werden kann, wenn
es von der Lichtabstrahlungsseite betrachtet wird, so dass die visuelle
Erkennung verbessert werden kann. Daher kann eine visuell falsche
Auffassung bei einer Anwendung auf Lampen wie etwa einem Verkehrslicht
und einem Blinklicht vermieden werden. Die Beschichtungsfarbe ist
nicht auf schwarz beschränkt,
sondern kann marineblau oder eine andere Farbe zum Verbessern der
visuellen Erkennung beinhalten. Anstelle der Beschichtung kann die
Farbgebung durch Kleben einer Abdichtung oder dergleichen aufgebracht
werden.
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Viertes Ausführungsbeispiel
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9 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach dem vierten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
der Optikformabschnitt 7 mit konkaver Optikformoberfläche 70 anstelle
des bei dem ersten Ausführungsbeispiel
beschriebenen halbkugelförmigen
Optikformabschnitts 7 bereitgestellt ist.
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Wirkungen des vierten
Ausführungsbeispiels
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Das
vierte Ausführungsbeispiel
weist zusätzlich
zu den Wirkungen gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
die Wirkung auf, dass durch Bereitstellen des Optikformabschnitts 7 mit
der konkaven Optikformoberfläche 70 auf
dem Gehäuse 4 von
dem Wellenlängenwandler 6 einfallendes
Licht diffundierend abgestrahlt werden kann.
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Fünftes Ausführungsbeispiel
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10 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach dem fünften bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
die Optikformoberfläche 70 des
Optikformabschnitts 7 eine parabolische Reflexionsoberfläche 71A und
einen Seitenabstrahlungsabschnitt 71B anstelle des bei
dem ersten Ausführungsbeispiel
beschriebenen halbkugelförmigen
Optikformabschnitts 7 aufweist.
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Die
parabolische Reflexionsoberfläche 71A reflektiert
durch den Wellenlängenwandler 6 passierendes
Licht nahezu in horizontaler Richtung zu der optischen Achse. Das
reflektierte Licht wird von dem Seitenabstrahlungsabschnitt 71B nach
außen
abgestrahlt.
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Wirkungen des fünften Ausführungsbeispiels
-
Das
fünfte
Ausführungsbeispiel
weist zusätzlich
zu den Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
die Wirkung auf, dass durch Bereitstellen des Optikformabschnitts 7 mit
der parabolischen Reflexionsoberfläche 71A und dem Seitenabstrahlungsabschnitt 71B auf
dem Gehäuse 4 Wellenlängen-gewandeltes
Licht in eine andere Richtung als die Richtung der optischen Achse
des LED-Elementes 2 nach außen abgestrahlt werden kann.
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Sechstes Ausführungsbeispiel
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11 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem sechsten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
der Elementversiegelungsabschnitt 5 zum Versiegeln des
LED-Elementes 2 YAG als Leuchtstoff 60 anstelle
der Bereitstellung des bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen
Wellenlängenwandlers 6 umfasst.
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Wirkungen des sechsten
Ausführungsbeispiels
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Das
sechste Ausführungsbeispiel
weist zusätzlich
zu den Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
die Wirkung auf, dass der Schritt zum Installieren des Wellenlängenwandlers 6 zum
Vereinfachen des Herstellungsvorgangs und zum Verbessern der Produktivität weggelassen
werden kann.
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Siebtes Ausführungsbeispiel
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12 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem siebten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Konfiguration der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
der Optikformabschnitt 7 aus einem den Leuchtstoff 60 enthaltenden
transparenten Harz anstelle des bei dem ersten Ausführungsbeispiel
beschriebenen Wellenlängenwandlers 6 ausgebildet ist.
-
Wirkungen des siebten
Ausführungsbeispiels
-
Das
siebte Ausführungsbeispiel
weist zusätzlich
zu den Wirkungen des ersten und sechsten Ausführungsbeispiels die Wirkung
auf, dass der Kunde frei auswählen
kann, ob er den Wellenlängenwandler 6 verwendet
oder nicht. Zur Bereitstellung der weißes Licht emittierenden Vorrichtung 1 kann beispielsweise
der den Leuchtstoff 60 enthaltende Optikformabschnitt 7 installiert
werden, und zur Bereitstellung der blaues Licht emittierenden Vorrichtung 1 kann
der farblose und transparente Optikformabschnitt 7 installiert
werden oder nicht. Somit kann die Vielseitigkeit der Lichtemissionsvorrichtung 1 erweitert
werden, ohne die unter dem Gehäuse 4 angeordneten
Bestandteile abzuwandeln.
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Alternativ
kann gemäß 13 der
den Leuchtstoff 60 enthaltende Optikformabschnitt in konkaver
Form ausgebildet sein.
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Achtes Ausführungsbeispiel
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14 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach dem achten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Konfiguration der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
ein Abstandshalter 11 zwischen dem Gehäuse 4 und dem bei
dem ersten Ausführungsbeispiel
beschriebenen Optikformabschnitt 7 bereitgestellt ist.
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Der
Abstandshalter 11 ist aus demselben Al2O3 wie das Gehäuse 4 ausgebildet,
und weist eine im Zentrum bereitgestellte Öffnung 11A auf, die
von der Oberfläche
durch deren Boden durchdringend ausgebildet ist. Die innere Wand
der Öffnung 11A ist mit
einer Lichtreflexionsoberfläche 111 bereitgestellt, die
derart geneigt ist, dass der Innendurchmesser vom Boden zur Lichtherausführungsrichtung
vergrößert wird.
Dadurch wird das von dem LED-Element 2 abgestrahlte Licht
zur Lichtausgaberichtung reflektiert. Ein Kragen 110 ist
auf der Peripherie des Abstandshalters 11 ausgebildet,
und der Boden des Abstandshalters 11 weist eine derartige
Form auf, die mit dem Kragen 41 des Gehäuses 4 in Eingriff
gebracht werden kann.
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Gemäß 14 ist
das Innere der Öffnung 4A des
Gehäuses 4 durch
den Elementversiegelungsabschnitt 5A versiegelt, und das
Innere der Öffnung 11A des
Abstandshalters 11 ist durch einen Elementversiegelungsabschnitt 5B versiegelt.
Die Lichtreflexionsoberfläche 111 der Öffnung 11A ist
kontinuierlich mit der Lichtreflexionsoberfläche 40 der Öffnung 4A ausgebildet.
Der Elementversiegelungsabschnitt 5B der Öffnung 11A kann
einen Leuchtstoff umfassen oder weggelassen werden.
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Wirkungen des achten Ausführungsbeispiels
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Das
achte Ausführungsbeispiel
weist zusätzlich
zu den Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
die Wirkung auf, dass durch Anordnen des Abstandshalters 11 auf
dem Gehäuse 4 die
Lichtreflexionsoberfläche
durch Kombinieren der Lichtreflexionsebene 40 und der Lichtreflexionsebene 111 ausgebildet
werden kann. Somit kann eine gewünschte Lichtsammlungsform
leicht unter Verwendung des Abstandshalters 11 ausgebildet
werden, und eine verbesserte Lichtabstrahlungseigenschaft und eine hohe
Emissionseffizienz kann erhalten werden. Daher kann die Abstrahlungsleistungsfähigkeit
für weißes Licht
leicht verändert
werden, ohne die Struktur des Gehäuses 4 abzuwandeln.
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Neuntes Ausführungsbeispiel
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15 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung nach dem neunten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
anstelle des den Leuchtstoff enthaltenden Elementversiegelungsabschnitts 5 gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel
der Schichtwellenlängenwandler 6 mit
einem den Leuchtstoff 60 enthaltenden Beschichtungsmaterial
auf der Oberfläche
des LED-Elementes 2 ausgebildet ist.
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Der
Schichtwellenlängenwandler 6 kann
beispielsweise ein transparentes Harzmaterial wie etwa Silikon oder
ein YAG enthaltendes transparentes anorganisches Beschichtungsmaterial
oder einen anderen Leuchtstoff aufweisen. Der Schichtwellenlängenwandler 6 kann
durch Siebdruck ausgebildet werden, nachdem das LED-Element 2 auf
dem Elementträgersubstrat 3 angebracht
ist. Nach Ausbildung des Schichtwellenlängenwandlers 6 wird
das Gehäuse 4 angebracht,
und dann der Optikformabschnitt 7 angebracht.
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Wirkungen des neunten
Ausführungsbeispiels
-
Da
bei dem neunten Ausführungsbeispiel das
LED-Element 2 nicht durch den Elementversiegelungsabschnitt 5 versiegelt
ist, tritt eine Wärmeausdehnung
des Elementversiegelungsabschnitts 5 nicht durch an dem
LED-Element 2 erzeugte Wärme auf, so dass die Lichtemissionsvorrichtung 1 frei
von einem Abschälen
des Elementversiegelungsabschnitts 5 ist. Da ferner der
Dünnschichtwellenlängenwandler 6 auf
der Elementoberfläche
bereitgestellt ist, kann die Emissionsfarbe der Lichtemissionsvorrichtung 1 homogenisiert
werden, ohne die Wellenlängenwandlereigenschaft
zu opfern, während
mit der Leuchtstoffmenge 60 sparsam umgegangen wird.
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Zehntes Ausführungsbeispiel
-
16 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem zehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
-
Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
der Optikformabschnitt 7 eine Optikformoberfläche 70 in
der Form einer Fresnel-Linse aufweist. Dadurch wird der Optikformabschnitt 7 in der
Dicke reduziert, ohne die Lichtsammelbefähigung zu opfern.
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Wirkungen des zehnten
Ausführungsbeispiels
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Da
bei dem zehnten Ausführungsbeispiel
der Optikformabschnitt 7 in der Dicke reduziert ist, während die
Lichtsammlungsbefähigung
sichergestellt ist, kann zusätzlich
zu den Wirkungen des ersten Ausführungsbeispiels
die Lichtemissionsvorrichtung 1 mit ausreichender Sicherheit
selbst in einer elektronischen Vorrichtung eingebaut werden, die
beschränkende
Bedingungen wie etwa bezüglich
ihrer Vorrichtungsgröße aufweist.
Dieselben Wirkungen können
erhalten werden, selbst wenn die blaues Licht emittierende Vorrichtung 1 ohne
den Wellenlängenwandler 6 aufgebaut
wird.
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Elftes Ausführungsbeispiel
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17 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem elften
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
das Gehäuse 4 eine
auf der Bodenseite der Innenwand der Öffnung 4A ausgebildete erste
Lichtreflexionsoberfläche 40A und
eine auf der Lichtherausführungsseite
der Innenwand der Öffnung 4A ausgebildete
zweite Lichtreflexionsoberfläche 40B aufweist.
Die erste Lichtreflexionsoberfläche 40A weist
einen vom Boden zu der Lichtherausführungsseite vergrößerten Innendurchmesser
zur Reflexion von durch das LED-Element 2 emittiertem Licht
zu der Lichtherausführungsseite
hin auf. Die zweite Lichtreflexionsoberfläche 40B weist einen vom
Boden zu der Lichtherausführungsseite
vergrößerten Innendurchmesser
zur Reflexion von durch den Wellenlängenwandler 6 zu der
Optikformoberfläche 70 passierendem
Licht auf. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
kann das Elementträgersubstrat 3 mit
dem Trägersubstrat 8 durch
einen Lötmittelrückflussvorgang
verbunden sein.
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Das
Innere der ersten Lichtreflexionsoberfläche 40A ist mit dem
Elementversiegelungsabschnitt 5 gefüllt, und das Innere der zweiten
Lichtreflexionsoberfläche 40B ist
leer. Die obere Oberfläche
des Elementversiegelungsabschnitts 5 ist bündig mit
der Stufe 43 ausgebildet, und der plättchenförmige Wellenlängenwandler 6 ist
auf dem Elementversiegelungsabschnitt und der Stufe 43 angebracht.
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Diffundierende
Teilchen 61 sind in den Wellenlängenwandler 6 eingemischt.
Die diffundierenden Teilchen 61 sind beispielsweise aus
einem weißen Material
wie etwa Siliziumdioxid oder Titanoxid ausgebildet, das transparent
oder nicht transparent sein kann. Die diffundierenden Teilchen 61 dienen
nicht zum Erzeugen eines Wellenlängen-umgewandelten Lichtes.
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Wirkungen des elften Ausführungsbeispiels
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Das
elfte Ausführungsbeispiel
weist die Wirkung auf, dass die Lichtsammlungsbefähigung durch Ausbilden
der zweiten Lichtreflexionsoberfläche 40B zusätzlich zu
der ersten Lichtreflexionsoberfläche 40A weiter
verbessert werden kann. Da insbesondere bei diesem Ausführungsbeispiel
sowohl Licht vor dem Passieren durch den Wellenlängenwandler 6 als auch
Licht nach dem Passieren durch den Wellenlängenwandler 6 gesammelt
wird, kann das Licht vor und nach der Wellenlängenwandlung effektiv gemischt
werden, damit die Homogenität
des von der Lichtemissionsvorrichtung 1 herausgeführten Lichtes verbessert
wird.
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Da
zudem das durch den Wellenlängenwandler 6 passierende
Licht durch die diffundierenden Teilchen 61 diffundiert
wird, kann nicht Wellenlängen-gewandeltes
Licht ebenfalls durch die diffundierenden Teilchen 61 diffundiert
werden, während das
Wellenlängen-gewandelte
Licht durch den Leuchtstoff 60 diffundiert sein kann. Somit
kann die Homogenität
des abgestrahlten Lichtes verbessert werden.
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Zwölftes Ausführungsbeispiel
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18 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem zwölften bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
die bei dem elften Ausführungsbeispiel
beschriebene erste Lichtreflexionsoberfläche 40A sich zu der
Lichtherausführungsseite
vergrößernd gekrümmt ist.
Gemäß 18 ist
die erste Lichtreflexionsoberfläche 40A im
Querschnitt parabolisch ausgebildet. Somit ist durch die gekrümmte erste
Lichtreflexionsoberfläche 40A der
Lichtreflexionswinkel auf der Bodenseite der ersten Lichtreflexionsoberfläche 40A verschieden
von dem auf der Lichtherausführungsseite.
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Wirkungen des zwölften Ausführungsbeispiels
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Das
zwölfte
Ausführungsbeispiel
weist die Wirkung auf, dass wegen der Krümmung der ersten Lichtreflexionsoberfläche 40A von
dem LED-Element 2 auf
die erste Lichtreflexionsoberfläche 40A einfallendes
Licht zu der Lichtherausführungsrichtung
hin effektiv gesammelt werden kann, um die externe Lichtabstrahlungseffizienz
zu verbessern.
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Dreizehntes Ausführungsbeispiel
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19 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung gemäß dem dreizehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
die bei dem elften Ausführungsbeispiel
beschriebene erste Lichtreflexionsoberfläche 40A mit vielen
geneigten Winkeln im Querschnitt versehen ist, die kontinuierlich
von der Bodenseite zur Lichtherausführungsseite ausgebildet sind.
Die erste Lichtreflexionsoberfläche 40A ist
beispielsweise mit drei geneigten Winkeln von der Bodenseite zur Lichtherausführungsseite
versehen, wobei der Winkel zur Bodenseite ansteigt.
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Wirkungen des dreizehnten
Ausführungsbeispiels
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Das
dreizehnte Ausführungsbeispiel
weist die Wirkung auf, dass von dem LED-Element 2 auf die
erste Lichtreflexionsoberfläche 40A einfallendes Licht
effektiv zu der Lichtherausführungsrichtung
hin gesammelt werden kann, um die externe Lichtabstrahlungseffizienz
zu verbessern, da die erste Lichtreflexionsoberfläche 40A mit
den vielen geneigten Winkeln derart versehen ist, dass der Lichtreflexionswinkel
auf der Bodenseite der ersten Lichtreflexionsoberfläche 40A verschieden
von dem an der Lichtherausführungsseite
ist.
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Vierzehntes Ausführungsbeispiel
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20 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung bei dem vierzehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
die Öffnung 4A über dem
Wellenlängenwandler 6 durch
Einfüllen
von Silikon mit Wärmebeständigkeit
zur Ausbildung eines Versiegelungsabschnitts und zum Versiegeln
des Wellenlängenwandlers 6 versiegelt
ist. Die Innenseite der ersten Lichtreflexionsoberfläche 40A ist
nämlich
durch den Elementversiegelungsabschnitt 5 versiegelt, und
die Innenseite der zweiten Lichtreflexionsoberfläche 40B ist durch
den Versiegelungsabschnitt 12 versiegelt. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
sind die diffundierenden Teilchen 61 eher im Versiegelungsabschnitt 12 als
im Wellenlängenwandler 6 eingemischt.
Die diffundierenden Teilchen 61 sind beispielsweise aus
einem weißen
Material wie etwa Siliziumdioxid oder Titanoxid ausgebildet, das
transparent oder nicht transparent sein kann.
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Wirkungen des vierzehnten
Ausführungsbeispiels
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Das
vierzehnte Ausführungsbeispiel
weist die Wirkung auf, dass die Homogenität von auf den Optikformabschnitt 7 einfallendem
Licht verbessert werden kann, da durch den Wellenlängenwandler 6 passierendes
Licht nachfolgend durch die diffundierenden Teilchen 61 diffundiert
wird.
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Da
zudem der aus Silikon ausgebildete Versiegelungsabschnitt 12 zwischen
den Optikformabschnitt 7 derart eingefüllt ist, dass der Bereich von
dem Wellenlängenwandler 6 zum
Optikformabschnitt 7 aus den Harzmaterialien ausgebildet ist, ändert sich
der Brechungsindex dazwischen nicht bedeutend. Daher kann der kritische
Winkel an der Grenzfläche
zwischen benachbarten Materialien des Wellenlängenwandlers 6, des
Versiegelungsabschnitts 12 und des Optikformabschnitts 7 groß ausgebildet
sein, so dass die Lichtherausführungseffizienz
verbessert werden kann.
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Fünfzehntes Ausführungsbeispiel
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21 zeigt
eine Schnittansicht einer Lichtemissionsvorrichtung gemäß dem fünfzehnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Aufbau der Lichtemissionsvorrichtung 1
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Die
Lichtemissionsvorrichtung 1 ist derart aufgebaut, dass
eine erste Lichtreflexionsschicht 40C und eine zweite Lichtreflexionsschicht 40D auf der
ersten Lichtreflexionsoberfläche 40A bzw.
der zweiten Lichtreflexionsoberfläche 40B ausgebildet sind.
Die erste Lichtreflexionsschicht 40C und die zweite Lichtreflexionsschicht 40D sind
beispielsweise aus Metall wie etwa Aluminium oder Silber ausgebildet,
welche ein höheres
Reflexionsvermögen
als das Gehäuse 4 aus
Al2O3 aufweisen,
und sind auf der Innenwand der Öffnung 4A durch
Abscheidung usw. ausgebildet.
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Wirkungen des fünfzehnten
Ausführungsbeispiels
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Das
fünfzehnte
Ausführungsbeispiel
weist die Wirkung auf, dass die externe Abstrahlungseffizienz durch
Bedecken der ersten Reflexionsoberfläche 40A und der zweiten
Lichtreflexionsoberfläche 40B mit
der hoch reflektierenden ersten Lichtreflexionsschicht 40C bzw.
der zweiten Lichtreflexionsschicht 40D verbessert werden
kann.
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Obwohl
die Erfindung vorstehend unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsbeispiele
für eine
vollständige
und deutliche Offenbarung beschrieben ist, sind die beigefügten Patentansprüche nicht
darauf beschränkt,
sondern sind als alle Abwandlungen und alternativen Konfigurationen
umfassend zu verstehen, die einem Fachmann als im vorliegenden Gegenstand
enthalten erscheinen.
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So
ist eine Lichtemissionsvorrichtung mit einem emittierenden Element
und einem Elementanbringungsabschnitt beschrieben, auf dem das emittierende
Element angebracht ist. Der Elementanbringungsabschnitt ist aus
AIN ausgebildet.
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Gewerbliche Anwendbarkeit
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Freier
Text des Sequenzprotokolls