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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einlassvorrichtung für einen
Verbrennungsmotor, und insbesondere auf eine Einlassvorrichtung
mit einem Ventilelement.
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Eine
Einlassvorrichtung mit Ventilelementen zum Verändern einer Strömung von
Einlassluft ist zum Beispiel in
DE 195 04 256 C2 offenbart. In der Einlassvorrichtung
sind Ventilelemente aus Harz durch einen Schaft aus Metall drehbar
gestützt.
Jedes Ventilelement ist zu einem korrespondierenden Durchgang von
Einlassluftdurchgängen
eines Einlassverteilers angeordnet. Die Ventilelemente werden durch
das einzige Schaftelement betätigt.
Das Schaftelement ist zum Beispiel in die Ventilelemente pressgepasst.
Somit sind die Ventilelemente an dem Schaftelement gemäß Federkräften der
Ventilelemente befestigt.
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In
einer derartigen Einlassvorrichtung ist, wenn eine Temperatur rund
um einen Verbrennungsmotor ansteigt, in dem die Einlassvorrichtung
montiert ist, es wahrscheinlich, dass sich die Ventilelemente, die
aus Harz hergestellt sind, aufgrund einer thermischen Ausdehnung
von dem Schaftelement lösen.
Somit reduzieren sich die Federkräfte der Ventilelemente gegen
das Schaftelement, und die Ventilelemente sind instabil und taumeln
an dem Schaftelement. Als Ergebnis ist es wahrscheinlich, dass Luft durch
Spalten ausströmt,
die aufgrund des Taumelns zwischen den Ventilelementen und dem Einlassverteiler
entstehen, wodurch sich eine Verschlechterung einer Leistungsabgabe
eines Verbrennungsmotors ergibt. Weiter ist es wahrscheinlich, dass
die Ventilelemente aufgrund eines Pulsierens der Einlassluft in dem
Verbrennungsmotor ungewöhnlich
stark gegen das Schaftelement schwingen. Dies ergibt einen teilweisen
(einseitigen) Verschleiß der
Ventilelemente.
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Die
vorliegende Erfindung ist in Anbetracht des vorstehenden Sachverhalts
ausgeführt,
und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einlassvorrichtung
vorzusehen, die in der Lage ist, zu verhindern, dass sich ein Ventilelement
aufgrund einer Temperaturveränderung
von einem Schaftelement löst.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung weist eine Einlassvorrichtung
ein Durchgangselement, ein Gehäuse,
ein Ventilelement und ein Schaftelement auf. Das Durchgangselement definiert
in sich einen Fluiddurchgang. Das Gehäuse ist rohrförmig und
definiert in sich einen Durchgang. Das Gehäuse ist in dem Durchgangselement
derart angeordnet, dass der Durchgang des Gehäuses mit dem Fluiddurchgang
des Fluidelements verbunden ist. Das Ventilelement weist einen rohrförmigen Abschnitt,
der ein Schaftloch in sich definiert, und einen Flügelabschnitt
auf, der sich von dem rohrförmigen Abschnitt
in Bezug auf eine Achse des rohrförmigen Abschnitts in einer
Richtung radial nach außen
erstreckt. Das Ventilelement ist in dem Gehäuse drehbar angeordnet, um
den Durchgang des Gehäuses zu öffnen und
zu schließen.
Das Schaftelement ist angeordnet, um durch das Durchgangselement
in einer Richtung hindurchzutreten, die im Wesentlichen senkrecht
zu einer Achse des Fluiddurchgangs ist. Weiter tritt das Schaftelement
durch das Schaftloch des rohrförmigen
Abschnitts des Ventilelements hindurch, um das Schaftelement in
dem Gehäuse
drehbar zu stützen.
Das Schaftelement ist derart angeordnet, dass ein Abschnitt, der
innerhalb des rohrförmigen
Abschnitts angeordnet ist, eine Federkraft speichert, die gegen
eine innere Wand des rohrförmigen Abschnitts
in der Richtung radial nach außen
drückt, wobei
die innere Wand das Schaftloch definiert.
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Demgemäß stützt das
Schaftelement das Ventilelement in einem Zustand, in dem der Abschnitt des
Schaftelements, der in dem Inneren des rohrförmigen Abschnitts angeordnet
ist, elastisch gegen die innere Wand des rohrförmigen Abschnitts in der Richtung
radial nach außen
drückt.
Nämlich
drückt, wenn
das Schaftelement in den rohrförmigen
Abschnitt eingesetzt ist, das Schaftelement die innere Wand des
rohrförmigen
Abschnitts von innen nach außen.
Somit ist, selbst wenn sich eine Abmessung des Ventilelements mit
einer Temperatur rund um einen Verbrennungsmotor ändert, das
Ventilelement an dem Schaftelement mit der Federkraft, die durch das
Schaftelement erzeugt wird, zusätzlich
zu einer Zusammendrückungskraft
befestigt, die durch den rohrförmigen
Abschnitt des Ventilelements an dem Schaftelement erzeugt wird.
Daher ist es unwahrscheinlich, dass sich das Ventilelement aufgrund
einer Temperaturveränderung
von dem Schaftelement löst.
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Weiter
ist es unwahrscheinlich, dass Luft durch einen Spalt ausströmt, der
aufgrund des Lösens
zwischen dem Ventilelement und dem Gehäuse definiert ist. Außerdem wird,
da das Ventilelement stabil an dem Schaftelement unabhängig von
der Temperaturveränderung
befestigt ist, ein Schwingen des Ventilelements aufgrund eines Pulsierens
einer Einlassluft des Verbrennungsmotors reduziert. Somit wird eine
Leistungsabnahme des Verbrennungsmotors reduziert. Zusätzlich ist
es unwahrscheinlich, dass das Ventilelement teilweise verschleißt.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der nachstehenden
ausführlichen
Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen besser ersichtlich, in
denen gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet sind, und
in denen:
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1 ist
eine Schnittansicht einer Einlassvorrichtung gemäß einem ersten beispielhaften
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung entlang einer Linie I-I in 3;
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2 ist
eine schematische Perspektivansicht der Einlassvorrichtung gemäß dem ersten
beispielhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
eine schematische Schnittansicht der Einlassvorrichtung gemäß dem ersten
beispielhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung entlang einer Richtung, die senkrecht
zu einer längsverlaufenden
Richtung eines Schafts der Einlassvorrichtung ist;
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4 ist
eine schematische Perspektivansicht des Schafts der Einlassvorrichtung
gemäß dem ersten
beispielhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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5A ist
eine schematische, beispielhafte Ansicht eines Schafts, der durch
Verbinden von zwei Elementen gemäß dem ersten
beispielhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgebildet wird;
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5B ist
eine schematische, beispielhafte Ansicht eines Schafts, der durch
Biegen eines einzigen Elements gemäß dem ersten beispielhaften
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgebildet wird;
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6 ist
eine schematische Schnittansicht einer Einlassvorrichtung gemäß einem
zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
eine schematische Perspektivansicht eines Schafts der Einlassvorrichtung
gemäß dem zweiten
beispielhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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8A ist
eine Schnittansicht einer Einlassvorrichtung gemäß einem dritten beispielhaften
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
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8B ist
eine schematische Seitenansicht eines Schafts der Einlassvorrichtung
gemäß dem dritten
beispielhaften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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(Erstes beispielhaftes
Ausführungsbeispiel)
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Ein
erstes beispielhaftes Ausführungsbeispiel
einer Einlassvorrichtung ist mit Bezug auf 1 bis 5B beschrieben.
Zum Beispiel ist die Einlassvorrichtung 10, die in 1 bis 3 gezeigt
ist, an einem Auslass eines (nicht gezeigten) Ausgleichbehälters angeordnet.
Luft, die in den Ausgleichbehälter
hineingezogen wurde, strömt
in die Einlassvorrichtung 10, wie durch einen Pfeil A1
in 3 gezeigt ist.
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Bezogen
auf 2 ist die Einlassvorrichtung 10 aus einem
Einlassverteiler 11, Ventileinheiten 20 und einem
Schaft 40 konstruiert. Der Einlassverteiler 10 ist
zum Beispiel aus Harz hergestellt. Der Einlassverteiler 11 bildet
Luftdurchgänge 12 als
Durchgangselemente aus. In dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel
wird die Einlassvorrichtung 10 zum Beispiel für einen
Verbrennungsmotor mit vier Zylindern verwendet. Daher bildet der
Einlassverteiler 11 vier Luftdurchgänge 12 aus. Die Luftdurchgänge 12 ermöglichen
eine Verbindung (Kommunikation) zwischen dem Ausgleichsbehälter und
dem Verbrennungsmotor.
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Jede
von den Ventileinheiten 20 ist in einem korrespondierenden
Durchgang von den Luftdurchgängen 12 des
Einlassverteilers 11 untergebracht. Jede Ventileinheit 20 ist
aus einem Gehäuse 21 und einem
Drosselelement 30 als ein Ventilelement konstruiert. Das
Gehäuse 21 ist
rohrförmig
und definiert in sich einen Durchgang 22. Das Gehäuse 12 weist eine
Form, die zu einer Form des Luftdurchgangs 12 des Einlassverteilers 11 korrespondiert,
in einer Querschnittsebene auf, die senkrecht zu einer Achse des
Luftdurchgangs 12 definiert ist.
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In
dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel
weist der Luftdurchgang 12 des Einlassverteilers 11 zum
Beispiel eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittsform auf.
Daher ist das Gehäuse 21 im
Wesentlichen rechteckförmig,
um zu der Form des Luftdurchgangs 12 zu korrespondieren.
Weiter ist das Gehäuse 21 ein
wenig kleiner als der Luftdurchgang 12, um in den Luftdurchgang
eingesetzt zu werden. Das Gehäuse 21 ist
in dem Einlassverteiler 11 derart angeordnet, dass der
Durchgang 22 des Gehäuses 21 mit
dem Luftdurchgang 12 des Einlassverteilers 11 verbunden
ist.
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Das
Drosselelement 30 ist innerhalb des Gehäuses 21 angeordnet.
Ferner ist das Drosselelement 30 durch den Schaft 40 drehbar
gestützt,
um den Durchgang 22 des Gehäuses 21 zu öffnen und zu
schließen.
Das Gehäuse 21 und
das Drosselelement 30 sind aus Harz hergestellt.
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Wie
in 1 und 3 gezeigt ist, weist jedes Drosselelement 30 einen
rohrförmigen
Abschnitt 31 und Flügelabschnitte 32 auf.
Der rohrförmige
Abschnitt 31 weist zum Beispiel eine zylindrische Form auf.
Der rohrförmige
Abschnitt 31 ist an einer im Wesentlichen mittleren Position
des Drosselelements 30 mit Bezug auf eine Achse des Durchgangs 22 ausgebildet.
Der rohrförmige
Abschnitt 31 erstreckt sich in einer Richtung senkrecht
zu der Achse des Durchgangs 22. Weiter steht der rohrförmige Abschnitt 31 von
Enden des Drosselelements 30 in der Richtung senkrecht
zu der Achse des Durchgangs 22 vor, wie in 1 gezeigt
ist.
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Ferner
bildet der rohrförmige
Abschnitt 31 in sich ein Schaftloch 33 zum Hindurchtreten
des Schafts 40 aus, wie in 3 gezeigt
ist. Enden des rohrförmigen
Abschnitts 31, die von den Enden des Drosselelements 30 vorstehen,
sind in Stützlöchern 23 gestützt, die
an seitlichen Wänden
des Gehäuses 21 ausgebildet
sind. Jedes von den Enden des rohrförmigen Abschnitts 31 weist
einen äußeren Durchmesser
auf, der geringfügig
kleiner als ein innerer Durchmesser des Stützlochs 23 ist. Daher
ist das Drosselelement 30 durch die Stützlöcher 23 des Gehäuses 21 drehbar
gestützt.
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Jedes
Drosselelement 30 weist zum Beispiel zwei Flügelabschnitte 32 auf.
Die Flügelabschnitte 32 erstrecken
sich von dem rohrförmigen
Abschnitt 31 in Bezug auf eine Achse des rohrförmigen Abschnitts 31 in
einer Richtung radial nach außen
und in entgegengesetzten Richtungen zueinander. Somit sind die Flügelabschnitte 32 mit
dem drehbaren Abschnitt 31 drehbar. Eine Gesamtfläche der
Flügelabschnitte 32, das
heißt
eine Fläche
des Drosselelements 30, ist im Wesentlichen gleich zu einer
Querschnittsfläche (Strömungsfläche) des
Durchgangs 22 des Gehäuses 21.
Daher wird der Durchgang 22, das heißt Luftdurchgang 12,
gemäß der Drehbewegung
des Drosselelements 30 geöffnet und geschlossen.
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Der
Schaft 40 ist aus einem Metall zum Beispiel einem rostfreien
Stahl hergestellt. Wie in 2 gezeigt
ist, ist der Schaft 40 angeordnet, um durch den Einlassverteiler 11 und
die Ventileinheiten 20 in einer Richtung hindurchzutreten,
die im Wesentlichen senkrecht zu der Achse der Luftdurchgänge 12 ist.
Wie in 1 und 4 gezeigt ist, weist der Schaft 40 erste
Abschnitte (große
Durchmesserabschnitte) 41 und zweite Abschnitte (kleine
Durchmesserabschnitte) 42 auf. Weiter sind die ersten Abschnitte 41 und
die zweiten Abschnitte 42 abwechselnd in einer längsverlaufenden
Richtung des Schafts 40 ausgebildet. Nämlich weist der Schaft 40 die
ersten Abschnitte 41 an Positionen auf, die zu der Innenseite
der Drosselelemente 30 korrespondiert.
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Bevor
der Schaft 40 an dem Einlassverteiler 11 befestigt
ist, das heißt
in einem ursprünglichen
Zustand des Schafts 40, weist jeder erste Abschnitt 41 eine äußere Abmessung
(zum Beispiel eine Weite) auf, die geringfügig größer als eine innere Abmessung
des rohrförmigen
Abschnitts 31 ist, das heißt eine Abmessung des Schaftlochs 33.
Weiter weist jeder zweite Abschnitt 42 eine äußere Abmessung (zum
Beispiel eine Weite) auf, die kleiner als die äußere Abmessung des ersten Abschnitts 41 und
die innere Abmessung des rohrförmigen
Abschnitts 31 ist. Ferner ist eine Länge des ersten Abschnitts 41 im Wesentlichen
gleich zu einer Abmessung (Weite) des Drosselelements 30 mit
Bezug auf die längsverlaufende
Richtung des Schafts 40.
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Der
Schaft 40 wird in die Schaftlöcher 33 der rohrförmigen Abschnitte 31 eingesetzt.
Zu diesem Zeitpunkt wird jeder erste Abschnitt 41 in den
rohrförmigen
Abschnitt 31 eingesetzt, während er durch eine innere
Wand des rohrförmigen
Abschnitts 31 in einer Richtung des rohrförmigen Abschnitts 31 radial nach
innen zusammengedrückt
wird, wobei die innere Wand das Schaftloch 33 definiert.
Somit sieht der erste Abschnitt 91 einen verformbaren Abschnitt
vor, der in dem rohrförmigen
Abschnitt 31 radial nach innen verformt werden kann.
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Wie
in 4 gezeigt ist, weist der erste Abschnitt 41 zum
Beispiel eine polygonale Schleifenform mit einem Hohlraum in sich
auf. Der erste Abschnitt 41 weist zwei stabartige Abschnitte
auf, die sich im Wesentlichen parallel zu der längsverlaufenden Richtung des
Schafts 40 erstrecken. Die stabartigen Abschnitte sind
voneinander beabstandet.
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Wenn
eine externe Kraft auf den ersten Abschnitt 41 aufgebracht
wird, wird der erste Abschnitt 41 leicht abgelenkt oder
verformt sich derart, dass sich die zwei stabartigen Abschnitte
einander annähern,
das heißt
der Hohlraum wird reduziert. Durch die Ablenkung oder Verformung
erzeugt der erste Abschnitt 41 eine Federkraft in einer
Richtung nach außen,
zum Beispiel in einer Richtung, die die abgelenkten oder verformten
stabartigen Abschnitte zurück
in ihre ursprüngliche
Form bringen.
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Daher
ist, wenn der Schaft 40 in dem rohrförmigen Abschnitt 31 eingesetzt
ist, der erste Abschnitt 41 durch die innere Wand des rohrförmigen Abschnitts 31 in
der Richtung des rohrförmigen
Abschnitts 31 radial nach innen zusammengedrückt und erzeugt
durch seine Elastizität
eine Kraft, die gegen die innere Wand in der Richtung radial nach
außen drückt. Somit
ist der erste Abschnitt 41 in dem Schaftloch 33 in
einem Zustand gehalten, der die Federkraft speichert, das heißt er drückt gegen
die innere Wand des rohrförmigen
Abschnitts 31 in der Richtung radial nach außen.
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Der
Schaft 40 wird in den Einlassverteiler 11 und
die Ventileinheiten 30 eingesetzt, so dass die ersten Abschnitte 41 innerhalb
der rohrförmigen
Abschnitte 31 angeordnet sind, und die zweiten Abschnitte 32 zwischen
den benachbarten Ventileinheiten 30 angeordnet sind.
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Demgemäß drücken in
dem ersten beispielhaften Ausführungsbeispiel,
wenn der Schaft 40 in die rohrförmigen Abschnitte 31 eingesetzt
ist, in der Richtung radial nach innen die rohrförmigen Abschnitte 31 die
ersten Abschnitte 41 zusammen. Als Antwort drücken die
ersten Abschnitte 41 gegen die inneren Wände der
rohrförmigen
Abschnitte in der Richtung radial nach außen. Somit werden die ersten Abschnitte 41 in
den rohrförmigen
Abschnitten 31 gehalten, während die Federkräfte gegen
die rohrförmigen
Abschnitte 31 gehalten werden.
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Wenn
eine Temperatur rund um die Einlassvorrichtung 10 niedrig
ist und eine Zusammendrückungskraft
durch den rohrförmigen
Abschnitt 31 groß ist,
sind die Drosselelemente 30 durch die Zusammendrückungskraft
der rohrförmigen
Abschnitte 31 an dem Schaft 40 befestigt. Im Gegensatz
dazu, wenn die Temperatur rund um die Einlassvorrichtung 10 groß ist, dehnen
sich die aus Harz ausgebildeten Drosselelemente 30 thermisch
aus. In diesem Fall wird die Zusammendrückungskraft der rohrförmigen Abschnitte 31 gegen
die ersten Abschnitte 41 des Schafts 40 reduziert.
Jedoch können
die ersten Abschnitte 41 durch deren eigene Elastizität gegen
die inneren Wände
der rohrförmigen
Abschnitte 31 drücken.
Demgemäß sind,
selbst wenn die Temperatur rund um die Einlassvorrichtung 10 hoch
ist, die Drosselelemente 30 durch die Federkraft des Schafts 40 an
dem Schaft 40 befestigt.
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Gemäß der vorstehenden
Struktur, selbst wenn die Temperatur rund um die Einlassvorrichtung 30 erhöht ist,
ist es unwahrscheinlich, dass die Drosselelemente 30 sich
von dem Schaft 40 lösen
bzw. an dem Schaft 40 taumeln. Somit werden die Drosselelemente 30 stabil
an dem Schaft 40 gehalten. Weiter ist es unwahrscheinlich,
dass Luft durch Spalten ausströmt,
die aufgrund des Lösens
oder Taumelns der Drosselelemente 30 zwischen den Drosselelemente 30 und
dem Gehäuse 21 definiert
sind.
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Weiter
ist, da die Drosselelemente 30 stabil an dem Schaft 40 gehalten
werden, es unwahrscheinlich, dass die Drosselelemente 30 zu
schwingen beginnen, selbst wenn die Einlassluft pulsierend ist,
die durch die Luftdurchgänge 12 hindurchströmt. Daher
ist es unwahrscheinlich, dass aufgrund von Schwingungen die Drosselelemente 30 und
die Gehäuse 21 teilweise
verschließen
werden.
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Zum
Beispiel wird der Schaft 40 durch Verbinden von zwei symmetrischen
Elementen 43 ausgebildet, die Formen aufweisen, die in 5A gezeigt
sind. Alternativ wird der Schaft 40 durch Biegen eines
einzigen Elements 44 ausgebildet, wie in 5B gezeigt
ist. Jedoch kann der Schaft 40 anderweitig ausgebildet
werden. Zum Beispiel kann der Schaft 40 durch Stanzen oder
Pressen eines Plattenelements ausgebildet werden.
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(Zweites beispielhaftes
Ausführungsbeispiel)
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Ein
zweites beispielhaftes Ausführungsbeispiel
der Einlassvorrichtung 10 ist nachstehend mit Bezug auf 6 und 7 beschrieben.
Nachstehend sind gleiche Komponenten durch gleiche Bezugszeichen
bezeichnet, und wobei deren Beschreibung nicht wiederholt wird.
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Wie
in 6 und 7 gezeigt ist, weist die Einlassvorrichtung 10 einen
Schaft 50 auf, der eine unterschiedliche Form zu der des
Schafts 40 des ersten beispielhaften Ausführungsbeispiels
aufweist. Der Schaft 50 hat erste Abschnitte 51 und
zweite Abschnitte 52. Die ersten Abschnitte 51 und
die zweiten Abschnitte 52 sind in einer längsverlaufenden
Richtung des Schafts 50 abwechselnd angeordnet.
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In
einem ursprünglichen
Zustand, in dem der Schaft 50 nicht in dem Einlassverteiler 11 eingesetzt ist,
weist jeder erste Abschnitt 51 eine äußere Abmessung (zum Beispiel
Weite) auf, die geringfügig größer als
eine innere Abmessung des rohrförmigen Abschnitts 31 ist,
das heißt
eine Abmessung des Schaftlochs 33. Weiter weist jeder zweite
Abschnitt 52 eine äußere Abmessung
(zum Beispiel Weite) auf, die kleiner als die äußere Abmessung des ersten Abschnitts 51 und
die innere Abmessung des rohrförmigen
Abschnitts 31 ist. Die Anzahl der ersten Abschnitte 51,
die in dem Schaftloch 33 jedes Drosselelements 30 angeordnet
sind, ist größer als
die des ersten Abschnitts 41 des Schafts 40.
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Wenn
der Schaft 50 in den Einlassverteiler 11 und die
Ventileinheiten 20 eingesetzt ist, sind zwei erste Abschnitte 51 in
jedem rohrförmigen
Abschnitt 31 angeordnet. Ferner ist eine Länge jedes
ersten Abschnitts 51 im Wesentlichen gleich zu oder kleiner als
eine halbe Weite des Drosselelements 30 mit Bezug auf die
längsverlaufende
Richtung des Schafts 50. Ferner ist der zweite Abschnitt 52 zwischen
benachbarten ersten Abschnitten 51 ausgebildet.
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In
dem zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel
ist die Anzahl der ersten Abschnitte 51 größer, die
in jedem rohrförmigen
Abschnitt 31 angeordnet sind, und die Weite jedes ersten
Abschnitts 51 ist kleiner verglichen zu der Anzahl und
Weite des ersten beispielhaften Ausführungsbeispiels. Somit ist eine
gesamte Kontaktfläche zwischen
den ersten Abschnitten 51 und den rohrförmigen Abschnitten 31 kleiner
als die des ersten beispielhaften Ausführungsbeispiels. Daher reduziert
sich, wenn der Schaft 50 in die rohrförmigen Abschnitte 31 eingesetzt
ist, ein Kontaktwiderstand zwischen dem Schaft 50 und den
rohrförmigen
Abschnitten 31. Demgemäß wird der
Schaft 50 leichter in die rohrförmigen Abschnitte 31 der
Drosselelemente 30 als der Schaft 40 des ersten
beispielhaften Ausführungsbeispiels
eingesetzt.
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Die
Anzahl der ersten Abschnitte 51, die in jedem rohrförmigen Abschnitt 31 angeordnet
sind, ist nicht auf zwei beschränkt.
Zum Beispiel können
mehr als drei Abschnitte 51 in jedem rohrförmigen Abschnitt 31 angeordnet
sein.
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Weiter
weisen in dem Schaft 40 und dem Schaft 50 die
ersten Abschnitte 41, 51 die polygonale Schleifenform
auf. Alternativ können
die ersten Abschnitte 41, 51 beliebige Formen
wie zum Beispiel runde Formen oder ellipsenförmig sein, so lange die Federkraft
erzeugt werden kann.
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(Drittes beispielhaftes
Ausführungsbeispiel)
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Ein
drittes beispielhaftes Ausführungsbeispiel
ist mit Bezug auf 8A und 8B beschrieben.
Nachstehend sind gleiche Komponenten durch gleiche Bezugszeichen
bezeichnet, und wobei deren Beschreibung nicht wiederholt wird.
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Wie
in 8A und 8B gezeigt
ist, weist die Einlassvorrichtung 10 einen Schaft 60 mit
einer Wellenform anstelle der Schäfte 40, 50 auf.
Der Schaft 60 weist eine Weite D auf, die geringfügig größer als
die innere Abmessung des rohrförmigen
Abschnitts 31 in seinem (seiner) ursprünglichen Zustand (Form) ist.
Daher kann, wenn der Schaft 60 in die rohrförmigen Abschnitte 31 eingesetzt
ist, sich der Schaft 60 in der Richtung der rohrförmigen Abschnitte 31 radial
nach innen verformen. Die Weite D ist eine Abmessung zwischen einem
oberen und einem unteren Scheitelpunkt der Wellenform. Insbesondere
ist die Weite D eine Abmessung, die in einer Richtung senkrecht
zu einer längsverlaufenden
Richtung des Schafts 60 gemessen wird.
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Demgemäß wird,
wenn der Schaft 60 in jeden rohrförmigen Abschnitt 31 eingesetzt
wird, ein Abschnitt, der in dem rohrförmigen Abschnitt 31 angeordnet
ist, durch den rohrförmigen
Abschnitt 31 in der Richtung des rohrförmigen Abschnitts 31 radial nach
innen zusammengedrückt.
Als Antwort erzeugt der zusammengedrückte Abschnitt des Schafts 60 die
Federkraft in der umgekehrten Richtung.
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In
einem Zustand, in dem der Schaft 60 in dem rohrförmigen Abschnitt 31 des
Drosselelements 30 angeordnet ist, ist der Schaft 60 in
der Richtung des rohrförmigen
Abschnitts 31 radial nach innen zusammengedrückt und
speichert durch die Elastizität die
Kraft, die gegen die innere Wand des rohrförmigen Abschnitts 31 in
der Richtung radial nach außen drückt. Als
Ergebnis wird der Schaft 60 in einem Zustand gehalten,
in dem die innere Wand des rohrförmigen
Abschnitts 31 in der Richtung des rohrförmigen Abschnitts 31 radial
nach außen
gedrückt
wird.
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In
dem dritten beispielhaften Ausführungsbeispiel
wird ein Spiel zwischen dem Drosselelement 30 und dem Schaft 60 reduziert.
Weiter wird eine gesamte Kontaktfläche zwischen dem Schaft 60 und den
rohrförmigen
Abschnitten 31 verglichen zu dem zweiten beispielhaften
Ausführungsbeispiel
weiter reduziert. Somit wird der Kontaktwiderstand reduziert, der
erzeugt wird, wenn der Schaft 60 in die rohrförmigen Abschnitte 31 eingesetzt wird.
Daher kann der Schaft 60 leichter in die rohrförmigen Abschnitte 31 eingesetzt
werden, verglichen zu dem zweiten beispielhaften Ausführungsbeispiel.
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In
dem Schaft 60, der in den 8A und 8B dargestellt
ist, ist die Wellenform in einer gekrümmten Linie ausgebildet. Jedoch
ist die Wellenform des Schafts 60 nicht auf die dargestellte
Form beschränkt,
so lange der Schaft 60 elastisch verformt werden kann.
Zum Beispiel kann die Wellenform des Schafts 60 aus geraden
Linien oder aus Kombinationen von geraden Linien und gekrümmten Linien
ausgebildet sein.
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In
den vorstehenden, beispielhaften Ausführungsbeispielen weist das
Drosselelement 30 zwei Flügelabschnitte 32 auf,
die sich von dem rohrförmigen
Abschnitt 31 in entgegengesetzten Richtungen erstrecken.
Jedoch ist die Form des Drosselelements 30 nicht auf die
vorstehende Beschreibung beschränkt.
Zum Beispiel kann das Drosselelement 30 ein Ventilelement
einer auskragenden Bauart sein, das nur einen Flügelabschnitt 31 aufweist,
der sich von dem rohrförmigen
Abschnitt 31 in einer Richtung erstreckt.
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In
den vorstehenden, beispielhaften Ausführungsbeispielen weist der
Einlassverteiler 11 vier Luftdurchgänge 12 auf, die für den Verbrennungsmotor
mit vier Zylindern verwendet werden. Jedoch ist die Anzahl der Luftdurchgänge 12 nicht
auf vier beschränkt.
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In
den vorstehenden, beispielhaften Ausführungsbeispielen weisen die
Luftdurchgänge 12 des Einlassverteilers 11 im
Wesentlichen rechteckförmige
Querschnitte auf. Jedoch ist die Querschnittsform der Luftdurchgänge 12 nicht
auf die im Wesentlichen rechteckige Form beschränkt, sondern kann kreisförmige oder
runde Formen aufweisen. In einem derartigen Fall weisen die Gehäuse 21 und
die Drosselelemente 30 jene Form auf, die zu der Form der
Luftdurchgänge 12 korrespondiert.
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In
den vorstehenden, beispielhaften Ausführungsbeispielen ist die Einlassvorrichtung 10 stromabwärtig des
Ausgleichbehälters
angeordnet. Jedoch ist die Anordnungsposition der Einlassvorrichtung 10 nicht
auf die vorstehende Beschreibung beschränkt. Weiter ist ein Fluid,
das durch die Durchgänge 12, 22 hindurchströmt, nicht
auf die Einlassluft beschränkt.
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Die
beispielhaften Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind vorstehend beschrieben. Jedoch ist
die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehenden, beispielhaften
Ausführungsbeispiele
beschränkt,
sondern kann anderweitig umgesetzt werden, ohne von dem Schutzumfang
der Erfindung abzuweichen.
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Eine
Einlassvorrichtung (10) weist ein Durchgangselement (11),
das einen Fluiddurchgang (12) definiert, ein Gehäuse (21),
ein Ventilelement (30) und ein Schaftelement (40, 50, 60)
auf. Das Gehäuse (21)
ist in dem Durchgangselement (11) derart angeordnet, dass
ein Durchgang (22) des Gehäuses (21) mit dem
Fluiddurchgang (12) des Durchgangselements (11)
verbunden ist. Das Ventilelement (30) ist in dem Gehäuse (21)
angeordnet, um den Durchgang (22) des Gehäuses (21)
zu öffnen
und zu schließen.
Das Ventilelement (30) weist einen rohrförmigen Abschnitt
(31) und einen Flügelabschnitt (32)
auf, der sich von dem rohrförmigen
Abschnitt (31) erstreckt. Das Schaftelement (40, 50, 60)
ist angeordnet, um durch das Durchgangselement (11) und
den rohrförmigen
Abschnitt (31) des Ventilelements (30) in einer
Richtung senkrecht zu einer Achse des Fluiddurchgangs (12)
des Durchgangselements (11) hindurchzutreten. Das Schaftelement
(40, 50, 60) ist derart angeordnet, dass
ein Abschnitt des Schaftelements (40, 50, 60),
der innerhalb des rohrförmigen
Abschnitts (31) angeordnet ist, eine Federkraft gegen eine
innere Wand des rohrförmigen
Abschnitts (31) hält.