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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einem Gasverteilungskasten,
in dem eine um eine erste Achse schwenkbare Drosselklappe in einem Durchströmungsquerschnitt
winkelverstellbar angeordnet ist.
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Aus
der
DE 295 05 070
U1 geht eine Vorrichtung der eingangs genannten Art hervor,
die einen Durchströmungsquerschnitt
aufweist, in dem ein Drosselelement winkeleinstellbar angeordnet
ist, wobei die Winkelstellung den Gasdurchsatz bestimmt. Die Drosselklappe
ist in eine Seitenwand eines Gasverteilkastens integriert und über einander
gegenüberliegende,
verformbare Materialstege mit der Seitenwand verbunden. Die Winkelverstellung
der Drosselklappe erfolgt durch entsprechende Verformung der Materialstege,
wobei je nach Winkelstellung der Drosselklappe der Durchströmungsquerschnitt
mehr oder weniger freigegeben wird. Es hat sich gezeigt, dass die
bekannte Drosselklappe bei schmalen Gasverteilkästen nicht einsetzbar ist,
da die Drosselklappe bereits bei einer kleinen Winkelverstellung
an eine Innenwand des Gasverteilkastens anstößt. Dies hat zur Folge, dass
nicht in allen Fällen
eine gewünschte Gasstromdrosselung
herbeigeführt
werden kann. Um auch bei schmalen Gasverteilkästen den Gasstromdurchsatz
in einem größeren Bereich
mittels der Drosselklappe einstellen zu können, wird bisher eine zusätzliche
Drosselklappe eingesetzt, die in einem dem Durchströmungsquerschnitt
zugeordneten Gasführungsrohr
angeordnet ist. Die zusätzliche
Drosselklappe ist entsprechend teuer und weist außerdem gegenüber der
in die Seitenwand des Gasverteilkastens integrierten Drosselklappe
ein größeres Bauvolumen
auf.
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Aus
der
DE 199 48 218
A1 ist eine Vorrichtung zum Einstellen eines Gasvolumenstroms
mit einem Durchströmungsquerschnitt
bekannt, in dem eine Drosselklappe winkeleinstellbar angeordnet
ist, deren Winkelstellung den Gasdurchsatz bestimmt. Die Drosselklappe
weist mindestens einen, bei entsprechendem Öffnungswinkel mit einer Innenwand zusammenwirkenden,
verlagerbaren Bereich auf.
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Aus
der
DE 201 00 634
U1 ist eine Regelungsklappe bekannt, die einer eine Öffnung aufweisenden
Wand gegenüber
liegt. Die Öffnung
wird von einem Volumenstrom passiert. Die Regelungsklappe kann in
Richtung auf die Wand zum entsprechenden Öffnen oder Verschließen der Öffnung bewegt
werden.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die auch für
schmale Gasverteilkästen
einsetzbar ist und vorzugsweise einen einfachen Aufbau aufweist.
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Zur
Lösung
der Aufgabe wird eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 vorgeschlagen. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorrichtung
einen Gasverteilungskasten aufweist, in dem eine um eine erste Achse
schwenkbare Drosselklappe in einem Durchströmungsquerschnitt winkeleinstellbar
angeordnet ist, wobei die Drosselklappe einen der In nenwand des
Gasverteilungskasten benachbarten Bereich aufweist, der um eine
zweite Achse schwenkbar ist, um den Gasvolumenstrom, insbesondere
Luftvolumenstrom, in einem schmalen Gasverteilungskasten in einem
größeren Bereich einzustellen.
Durch eine Verlagerung dieses Bereichs wird das lichte Außenmaß der im
Durchströmungsquerschnitt
angeordneten Drosselklappe verkleinert, so dass diese in einem größeren Winkelbereich
verschwenkbar ist als bekannte Drosselklappen. Die der Erfindung
angehörende
Drosselklappe ist um eine gedachte erste Achse und deren verlagerbarer
Bereich zusätzlich
um eine gedachte zweite Achse schwenkbar. Aufgrund dieser Ausgestaltung ist
eine reproduzierbare Winkeleinstellung der Drosselklappe als auch
von deren verlagerbaren Bereich möglich. Der verlagerbare Drosselklappenbereich kann
je nach Material der Drosselklappe und Ausgestaltung der Drosselklappenlagerung
durch Biegen, Verdrehen, Verschwenken oder dergleichen verstellt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung
weist insbesondere den Vorteil auf, dass auch bei schmalen Gasverteilkästen in
einem gegenüber
der bekannten Vorrichtung größeren Bereich
eine gewünschte
Gasstromdrosselung herbeigeführt
werden kann beziehungsweise ein gewünschter Gasstromdurchsatz einstellbar
ist.
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Die
Drosselklappe ist in bevorzugter Ausführungsform plattenförmig ausgebildet,
wobei sie in ihrer Ausgangsform vorzugsweise eben ist. Wenn die ersten
und zweiten Achsen parallel oder etwa parallel zueinander verlaufen,
weist die Drosselklappe bei verlagertem Bereich quasi eine Kröpfung auf.
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Weiterhin
wird ein Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung bevorzugt, bei der die Drosselklappe einen Drosselklappenkörper aufweist,
mit dem der verlagerbare Bereich über mindestens einen verformbaren
ersten Materialsteg verbunden ist. Der Drosselklappenkörper und
der verlagerbare Bereich können einstückig miteinander
verbunden sein. Vorzugsweise besteht die Drosselklappe nur aus dem
Drosselklappenkörper
und dem verlagerbaren Bereich. Bei einer Verlagerung des Bereichs
gegenüber
dem Drosselklappenkörper
kann sich der mindestens eine erste Materialsteg plastisch verformen,
das heißt,
die eingestellte Winkelstellung des Bereichs gegenüber dem
Drosselklappenkörper
bleibt erhalten, ohne dass hierfür
zusätzliche
Mittel eingesetzt werden müssen.
Bei einer anderen Ausführungsvariante
ist vorgesehen, dass bei einer Verlagerung des Bereichs gegenüber dem
Drosselklappenkörper
der mindestens eine erste Materialsteg nicht plastisch, sondern
elastisch verformt wird, so dass er bei Entlastung aufgrund seiner
materialbedingten Rückstellkräfte selbständig in
seine Ausgangsstellung zurückfedert.
In diesem Fall sind zusätzliche
Mittel erforderlich, um den verlagerten Bereich in einer gewünschten
Verlagerungsstellung zu fixieren.
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Der
wenigstens eine erste Materialsteg kann beispielsweise durch das
Einbringen von mindestens eines, die Drosselklappe durchdringenden
Schlitzes gebildet sein.
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Um
die Lage und den Verlauf der zweiten Achse, um den der verlagerbare
Bereich gegenüber dem
Drosselklappenkörper
verschwenkbar ist, festzulegen, weist die Drosselklappe bei einer
vorteilhaften Ausführungsform
mindestens eine Ausformung auf. In diesem Zusammenhang wird unter
einer Ausformung insbesondere eine Eindrückung beziehungsweise Prägung oder
eine Stelle mit geringerer Materialdicke verstanden. Durch die mindestens
eine Ausformung wird also die Lage der Biegekante exakt festgelegt,
so dass bei einem Anschlagen der Drosselklappe an der Gasverteilkasteninnenwand
der mit der Innenwand zusammenwirkende Bereich nicht undefiniert
verformt, sondern genau um die vorgegebene zweite Achse verschwenkt
beziehungsweise umgebogen wird.
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Schließlich wird
ein Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung bevorzugt, das sich dadurch auszeichnet, dass die
Drosselklappe mit einer der Innenwand gegenüberliegenden Wand des Gasverteilkastens einstückig ausgebildet
ist. Die Drosselklappe ist hier also aus der Wand herausgearbeitet.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsvariante
ist vorgesehen, dass zumindest diese Wand des Gasverteilkastens
ein Blechteil ist, so dass die Drosselklappe vorzugsweise durch
Stanzen herausgearbeitet werden kann. Vorzugsweise werden die ersten
Materialstege und zweite Materialstege, über die die Drosselklappe mit dem
Durchströmungsquerschnitt
verbunden ist, sowie mindestens eine die Drosselklappe durchsetzende
Durchströmungsöffnung mittels
mindestens eines, vorzugsweise gemeinsamen Stanzarbeitsgangs erstellt.
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Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
der Vorrichtung ergeben sich aus Kombinationen der in den Unteransprüchen genannten
Merkmalen.
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Die
Erfindung wird nachfolgend in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der
zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert. Es
zeigen:
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1 eine Draufsicht auf ein
mit einer Drosselklappe versehenes Blech;
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2 einen Querschnitt durch
einen Gasverteilkasten mit daran angeordneter Drosselklappe gemäß 1;
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3 eine Draufsicht auf ein
mit einer zweiten Ausführungsform
der Drosselklappe versehenes Blech; und
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4 bis 6 jeweils ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
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1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum
Einstellen eines Gasvolumenstroms. Die Vorrichtung 1 weist
ein Blech 3 auf, das mit einer Drosselklappe 5 versehen ist.
Die Drosselklappe 5 befindet sich innerhalb eines Durchströmungsquerschnitts 7,
der hier kreisförmig
ausgebildet ist. Die Drosselklappe 5 weist ebenfalls einen
kreisförmigen
Querschnitt auf, wobei zwischen dem Außenrand der Drosselklappe 5 und dem
Rand des Durchströmungsquerschnitts 7 ein geringer
Abstand vorhanden ist, damit es nicht zu Verklemmungen kommt. Die
Drosselklappe 5 weist mehrere Durchströmungsöffnungen 9 auf, die
gleichmäßig über die
Fläche
der Drosselklappe 5 verteilt angeordnet sind. Die hier
rein beispielhaft kreisförmigen
Durchströmungsöffnungen 9 stellen
sicher, dass auch in der in 1 dargestellten
geschlossenen Stellung der Drosselklappe 5, in der sie
den Durchströmungsquerschnitt 7 im
Wesentlichen abgedeckt, ein Mindestgasstrom die Drosselklappe 5 passieren kann.
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Wie
der 1 deutlich zu entnehmen
ist, wird die Drosselklappe 5 dadurch gebildet, dass sie aus
dem Blech 3 freigeschnitten wird. Dieses erfolgt vorzugsweise
mittels eines oder mehrerer Stanzvorgänge. Hierbei werden etwa halbkreisförmige Freischnitte 11 und 13 im
Blech 3 ausgebildet, wobei die beiden Freischnitte 11, 13 sich
mit ihren Enden 15 jedoch nicht berühren, sondern Abstände A belassen, wodurch
zweite Materialstege 17 ausgebildet werden, die Verbindungsbrücken zwischen
der Drosselklappe 5 und den übrigen Bereichen des Blechs 3 bilden.
Auf diese Art und Weise sind Blech 3, zweite Materialstege 17 und
Drosselklappe 5 einstückig
miteinander verbunden.
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In
der Drosselklappe 5 ist ferner eine, hier von einem Schlitz 19 gebildete
Ausformung eingebracht. Der Schlitz 19 ist im Wesentlichen
parallel zu einer gedachten, durch die zweiten Materialstege 17 verlaufenden
Geraden angeordnet ist. Der Schlitz 19 endet vor dem Außenrand 21 der
Drosselklappe 5, wodurch erste Materialstege 23 ausgebildet
werden, die einander diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
Die ersten Materialstege 23 sind verformbar, so dass ein
hier kreisabschnittsförmiger
Bereich 25 der Drosselklappe 5 gegenüber dem
im Folgenden als Drosselklappenkörper 27 bezeichnenden übrigen Teil
der Drosselklappe 5 verlagerbar ist. Das heißt, der
Bereich 25 kann gegenüber
dem Drosselklappenkörper 27 schräggestellt
werden, wobei sich dabei die ersten Materialstege 23 – je nach
Kraftbeaufschlagung und Schrägstellung – plastisch
oder auch nur elastisch verformen.
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Alternativ
kann zur Festlegung einer Vorzugsbiegekante anstelle des Schlitzes 19 auch
mindestens eine Eindrückung,
Prägung
oder ein Materialabschnitt mit geringer Wanddicke vorgesehen sein.
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Wie
aus 1 ohne weiteres
ersichtlich, sind die zweiten Materialstege 17 am Drosselklappenkörper 27 angeordnet.
Aufgrund dieser Ausgestaltung ergibt sich, dass die Drosselklappe 5 um eine
gedachte, durch die Anordnung und Ausgestaltung der zweiten Materialstege 17 definierte
erste Achse 29 und der Bereich 25 um eine gedachte, durch
die Anordnung und Ausgestaltung der ersten Materialstege 23 definierte
zweite Achse 31 schwenkbar sind. Die gedachten Achsen 29, 31 fallen
also jeweils mit der Bie gekante der Drosselklappe 5 beziehungsweise
ihres Bereichs 25 zusammen.
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Die
in 1 dargestellte Drosselklappe 5 kann
beispielsweise einen Durchmesser von 160 mm aufweisen.
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2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines
Gasverteilkastens 33, der aus Blech bestehende Seitenwände 35 und 37 aufweist,
die parallel zueinander verlaufen und einen Gasverteilraum 39 begrenzen,
der auf seiner Oberseite mittels eines Blechteils 41 und
an seinen Enden mittels weiterer, nicht dargestellten Blechteilen
verschlossen ist. An der unteren Längsseite des Gasverteilkastens 33 ist ein
Gasauslass 43 vorgesehen, der mindestens eine Auslassöffnung aufweist,
durch die das im Gasverteilraum 39 befindliche Gas, beispielsweise
Luft, ausströmt,
zum Beispiel in einen Raum.
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Die
Seitenwand 37 des Gasverteilkastens 33 ist von
dem anhand der 1 beschriebenen,
mit der Drosselklappe 5 versehenen Blech 3 gebildet.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass der Durchmesser der Drosselklappe 5 deutlich
größer ist
als die Breite B des Gasverteilkastens 33.
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Aufgrund
der anhand der 1 beschriebenen
Ausgestaltung des Blechs 3 beziehungsweise der Drosselklappe 5 besteht
nun gemäß der 2 die Möglichkeit, durch Verformung
der zweiten Materialstege 17 die Drosselklappe 5 in
eine gewünschte Winkelstellung
zu verbringen, wobei eine plastische Verformung erfolgt, das heißt, die
eingestellte Winkelstellung – die
den Gasdurchsatz durch den Durchströmungsquerschnitt 7 bestimmt – festgelegt
wird, ohne dass es zusätzlicher
Mittel zur Sicherung dieser Winkelstellung bedarf. Die zweiten Materialstege 17 bilden
somit einerseits die gedachte erste Achse 29 für die Verstellung
der Drosselklappe 5 und bilden andererseits eine Art Feststellelemente
für die
vorgegebene Winkelstellung. Vorzugsweise liegen – wie aus 1 ersichtlich – die beiden zweiten Materialstege 17 hinsichtlich
der Drosselklappe 5 diametral zueinander.
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In 2 ist die Drosselklappe 5 mit
gestrichelter Linie in einer ersten Winkelstellung dargestellt,
in der sie gegenüber
der Seitenwand 37 beziehungsweise dem Blech 3 um
einen Winkel α1 geneigt ist. In dieser Winkelstellung liegt
die Drosselklappe 5 mit ihrem verlagerbaren Bereich 25,
der – wie
dargestellt – nicht
gegenüber
dem Drosselklappenkörper 27 verschwenkt
ist, sondern mit diesem in einer gemeinsamen gedachten Ebene liegt,
an einer Innenwand 45 der Seitenwand 35 an. Bei
bekannten Drosselklappen wäre
diese Winkelstellung der Drosselklappe 5 eine Endstellung.
Da jedoch die Drosselklappe 5 den gegenüber dem Drosselklappenkörper 27 verlagerbaren
Bereich 25 aufweist, ist es möglich, die Drosselklappe 5 in
die in 2 mit durchgezogener
Linie dargestellte Stellung zu verlagern, in der die Drosselklappe 5 gegenüber der
Seitenwand 37 um einen Winkel α2 geneigt
ist, der größer ist
als der Winkel α1. Hierzu wird der Bereich 25 durch
Verformung der ersten Materialstege 23 in die in 2 dargestellte Winkelstellung
gebracht, wobei eine plastische Verformung der ersten Materialstege 23 erfolgt.
In dieser Winkelstel lung ist der Bereich 25 gegenüber dem
Drosselklappenkörper 27 um
einen Winkel β geneigt.
Der Winkel β,
der bei nicht verlagertem Bereich 25 vorzugsweise Null
beträgt,
ist abhängig
vom Durchmesser der Drosselklappe 5 und in welchem Winkel α die Drosselklappe 5 gegenüber der
Seitenwand 37 geneigt ist. Die gewünschten Drosselwerte des Druckverlustes
bestimmen den Winkel α der Drosselklappe 5.
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Der 2 ist ferner zu entnehmen,
dass dem Blech 3 ein Luftführungsrohr 47 zugeordnet
werden kann. Dieses wird beispielsweise mittels einer gewindeartigen
Verbindung am Blech 3 gehalten. Andere Verbindungsarten
sind möglich.
Das Luftführungsrohr 47 kann
als Zuluft-Anschlussstutzen ausgebildet sein, das heißt, über das
Luftführungsrohr 47 wird
ein Luftvolumenstrom beziehungsweise Gasvolumenstrom dem Gasverteilkasten 33 zugeführt, der entsprechend
der Winkelstellung der Drosselklappe 5 gedrosselt wird
und dann zur Erfüllung
eines bestimmten Zwecks weitergeleitet wird, der – wie gesagt – bei dem
in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
darin bestehen kann, Gas beziehungsweise Luft über den Gasauslaß 43 in
einen Raum einzuleiten.
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3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung 1. Teile, die bereits anhand der 1 und 2 beschrieben wurden, sind mit gleichen
Bezugszeichen versehen, so dass insofern auf die Beschreibung der
vorangegangenen Figuren verwiesen wird. Im Folgenden wird lediglich
auf die Unterschiede näher
eingegangen. Die Drosselklappe 5 ist symmetrisch zur gedachten
ersten Achse 29 ausgebildet und weist zwei, einander gegenüberliegend
ange ordnete, kreisabschnittsförmige
Bereiche 25 auf, die jeweils um eine gedachte zweite Achse 31 relativ
gegenüber dem
Drosselklappenkörper 27 verschwenkt
werden können.
Die Bereiche 25 sind jeweils über drei erste Materialstege 23 einstückig mit
dem Drosselklappenkörper 27 verbunden,
wobei die jeweils einem der Bereiche 25 zugeordneten ersten
Materialstege 23 durch zwei in einem Abstand voneinander
und jeweils vom Außenrand 21 der
Drosselklappe 5 beabstandete Schlitze 19 gebildet
sind.
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Bei
der Drosselklappe 5 gemäß 3 bestehen insgesamt drei
Möglichkeiten,
um die Drosselwerte des Druckverlustes einzustellen, nämlich durch eine
entsprechende Winkelstellung der Drosselklappe 5 gegenüber dem
Durchströmungsquerschnitt 7 und
durch ein Verschwenken eines Bereichs 25 oder beider Bereiche 25 gegenüber dem
Drosselklappenkörper 27.
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Die
in 3 dargestellte Drosselklappe 5 wird
vorzugsweise für
kleinere Durchströmungsquerschnitte 7 eingesetzt
und kann einen Außendurchmesser
von beispielsweise 100 mm aufweisen.
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In 4 ist der anhand der 2 beschriebene Gasverteilkasten 33 mit
daran angebrachter beziehungsweise integrierter Drosselklappe 5 gemäß 3 dargestellt. Es ist ersichtlich,
dass der Durchmesser des Durchströmungsquerschnitts 7 und
somit auch der der Drosselklappe 5 deutlich kleiner ist,
als bei dem in 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel.
Die Drosselklappe 5 ist in 4 in
insgesamt drei Winkelstellungen I bis III verschwenkt dargestellt.
In der ersten Winkelstellung I ist die Drosselklappe 5 gegenüber der
Seitenwand 37 um ei nen Winkel α1 geneigt,
was durch eine bleibende Verformung der zweiten Materialstege 17 erfolgt.
Der mit der Innenwand 45 der Seitenwand 35 zusammenwirkende,
mittels Verformung der ersten Materialstege 23 um die Achse 31 schwenkbare
Bereich 25 ist gegenüber
der Drosselklappe 5 beziehungsweise dem Drosselklappenkörper 27 um
einen Winkel β1 geneigt. In dieser Winkelstellung I und
mit einem derart umgebogenen Bereich 25 ergibt sich ein
definierter erster Drosselwert des Drucksverlustes. Um die Drosselklappe 5 ausgehend
von der ersten Winkelstellung I in die zweite Winkelstellung II
zu verschwenken, in der sie gegenüber der Seitenwand 37 um
einen Winkel α2 geneigt ist, muss der Bereich 25 soweit
umgebogen werden, dass er mit dem Drosselklappenkörper 27 einen
Winkel β2 einschließt. In der Winkelstellung II
ergibt sich ein definierter zweiter Drosselwert des Drucksverlustes.
Um die Drosselklappe 5 in die dritte Winkelstellung III
zu verschwenken, in der sie gegenüber der Seitenwand 37 um
einen Winkel α3 geneigt ist, der hier 90° beträgt, muss der
verlagerbare Bereich 25 soweit umgebogen werden, dass er
mit dem Drosselklappenkörper 27 einen Winkel β3 einschließt, der
hier 90° beträgt. In der
dritten Winkelstellung III der Drosselklappe 5 ist der Gasdurchsatz
durch den Durchströmungsquerschnitt 7 am
größten, also
die Drosselwerte des Druckverlusts am geringsten.
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In
der in 4 dargestellten
dritten Winkelstellung III der Drosselklappe 5 verläuft deren
Bereich 25 in etwa parallel zur Innenwand 45 des
Gasverteilkastens 33, während
deren Drosselklappenkörper 27 parallel
oder in etwa parallel zu einer gedach ten Längsmittelachse des Luftführungsrohrs 47 verläuft. Es
ist ohne weiteres ersichtlich, dass der Abstand zwischen den ersten
und zweiten Achsen 29, 31 in etwa gleich groß wie die
Breite B des Gasverteilkastens 33 ist. Die Drosselklappe 5 ist
hier also so ausgebildet und dimensioniert, dass sie in einer vierten
Winkelstellung, wie sie aus 3 hervorgeht, den
Durchströmungsquerschnitt 7 im
Wesentlichen vollständig
abdeckt, so dass das Gas im Wesentlichen nur durch die Strömungsöffnungen 9 und
einem sehr geringen Maß durch
die Freischnitte 11, 13 und Schlitze 19 hindurchströmen kann,
während
sie in der dritten Winkelstellung III den Durchströmungsquerschnitt 7 vollständig freigibt.
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In
den in 4 dargestellten
Winkelstellungen der Drosselklappe 5 ist lediglich der
mit der Innenwand 45 zusammenwirkende Bereich 25 gegenüber dem
Drosselklappenkörper 27 entsprechend des
gewünschten
Drosselwertes des Druckverlustes umgebogen, während der andere, gegenüberliegend angeordnete
Bereich 25 nicht verbogen beziehungsweise schräggestellt
ist und sich in einer gemeinsamen Ebene mit dem Drosselklappenkörper 27 befindet.
Falls erforderlich, kann auch der zweite Bereich 25 gegenüber dem
Drosselklappenkörper 27 verlagert
werden.
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Den
anhand der 1 bis 4 beschriebenen Ausführungsbeispielen
der Vorrichtung 1 ist gemeinsam, dass die Drosselklappe 5 bei
gleichem Abstand der Schwenkachse 29 zur Innenwand 45 gegenüber bekannten
Drosselklappen in einem größeren Bereich
verschwenkbar ist und somit auch die Drosselwerte des Druckverlustes
in einem größeren Bereich einstellbar
sind. Dabei weist die Vorrichtung 1 einen einfachen und
kostengünstigen
sowie platzsparenden Aufbau auf. Die Schrägstellung, das heißt der Biegewinkel
des jeweiligen Bereichs 25 gegenüber dem Drosselklappenkörper 27 kann
vor dem Verschwenken der Drosselklappe 5 oder während dem Verschwenken
der Drosselklappe 5 erfolgen, indem nach dem Anschlagen
des Bereichs 25 an der Innenwand 45 dieser bei
einem Weiterverschwenken der Drosselklappe 5 einfach umgebogen
wird, wobei die Biegekante durch die Anordnung der ersten Materialstege 23 festgelegt
ist.
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5 zeigt einen Gasverteilkasten 33,
der sich von dem anhand der vorangegangenen Figuren beschriebenen
Gasverteilkasten 33 dadurch unterscheidet, dass er einen
umlaufenden Kragen 49 aufweist, an dem das die Drosselklappe 5 aufweisende Blech 3 angeordnet
ist. Die Drosselklappe 5 befindet sich also in einem Abstand
b von der Seitenwand 37 und somit auch die erste Achse 29,
um die die Drosselklappe 5 schwenkbar ist. Aufgrund des
Kragens 49 ist der Abstand zwischen der ersten Achse 29 und der
Innenwand 45 des Gasverteilkastens 33 größer als
bei den anhand der 2 und 4 beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Dadurch wird erreicht, dass die Drosselklappe 5 bei gleichem
Biegewinkel des Bereichs 25 in einem größeren Winkelbereich verschwenkbar
ist.
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Die
in 5 dargestellte Drosselklappe 5 ist vorzugsweise
identisch ausgebildet, wie die anhand der 3 beschriebene Drosselklappe 5,
kann je doch grundsätzlich
auch wie die anhand der 1 beschriebene
Drosselklappe 5 ausgebildet sein. An der Drosselklappe 5,
hier an ihrem Drosselklappenkörper 27,
ist ein Kraftangriffsmittel 51 angeordnet, das als Haken
ausgebildet ist. Die Anordnung des Kraftantriebsmittels 51 an
der Drosselklappe 5 ist hier so gewählt, dass auch bei montierter
Vorrichtung 1 beziehungsweise Gasleitkasten 33 die
Winkelstellung der Drosselklappe 5 veränderbar ist. Hierzu wird mit
einem über
den Gasauslass 43 in den Gasverteilraum 39 eingeführten, hier
von einer Stange gebildetes Verstellmittel 53 an dem Kraftangriffsmittel 51 angesetzt,
wobei bei einer Zugbeaufschlagung des Kraftangriffsmittels 51 die
Drosselklappe 5 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 29 und
bei einer Druckbeaufschlagung in Richtung des Uhrzeigersinns um
die Achse 29 verschwenkt wird. Aufgrund dieser Ausgestaltung
ist eine nachträgliche
Regulierung beziehungsweise Einstellung der Drosselwerte des Druckverlustes
ohne weiteres möglich.
Aufgrund der vorstehend beschriebenen Anordnung und Ausgestaltung
des Kraftangriffsmittels 51 sind außer dem Verstellmittel 53 keine
weiteren Mittel zum Verschwenken der Drosselklappe 5 erforderlich.
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Es
bleibt festzuhalten, dass auch die anhand der 1 bis 4 beschriebenen
Ausführungsbeispiele ohne
weiteres das mindestens eine, vorstehend genannte Kraftangriffsmittel 51 aufweisen
können,
damit auch nach dem Einbau der Vorrichtung 1 eine nachträgliche Einstellung
der Drosselklappenstellung möglich
ist.
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Wie
in 5 gezeigt, ist der
verlagerbare Bereich 25 unabhängig vom Schwenkwinkel der Drosselklappe 5 in
einer gleichbleibenden Position gegenüber dem Drosselklappenkörper 27 schräggestellt,
das heißt,
der Biegewinkel des Bereichs 25 ist konstant. Diese Schrägstellung
kann beispielsweise bei einem erstmaligen Verlagern der Drosselklappe 5 in
die dritte Winkelstellung III, in der der Gasdurchsatz durch den
Durchströmungsquerschnitt 7 am größten ist,
erreicht werden, da dabei der Bereich 25 an der Innenwand 45 der
Seitenwand 35 anschlägt und
bei einem Weiterverschwenken der Drosselklappe 5 um die
erste Achse 29 entlang der zweiten Achse 31 gebogen
wird.
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6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des
Gasverteilkastens 33, an dem ein anhand der 1 und 2 beschriebene Drosselklappe 5 angeordnet
ist. Der Gasverteilkasten 33 weist ähnlich wie der anhand der 5 beschriebene Gasverteilkasten 33 einen
umlaufenden Kragen 49 auf, an dem das die Drosselklappe 5 aufweisende
Blech 3 angeordnet ist. Der Kragen 49 dient dazu,
den Abstand zwischen der Drosselklappe 5 und der Innenwand 45 des
Gasverteilkastens 33 zu vergrößern, so dass die Drosselklappe 5 bei
gleichem Biegewinkel β ihres
Bereichs 25 in einem größeren Winkelbereich
verstellt werden kann, als bei dem in 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel,
bei dem die Drosselklappe 5 in die Seitenwand 37 integriert
ist.
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Auch
die in 6 dargestellte
Drosselklappe 5 weist ein am Drosselklappenkörper 27 angebrachtes
Kraftangriffsmittel 51 auf, an dem ein über den Gasauslaß 43 in
den Gasverteilkasten 33 eingeführtes Verstellmittel 53 zum
Zwecke des Verschwenkens der Drosselklappe 5 in und entgegen
dem Uhrzeigersinn um die Achse 29 angreift.
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Allen
anhand der Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele der Vorrichtung 1 ist
gemeinsam, dass deren Drosselklappe 5 jeweils mindestens einen,
bei einem entsprechenden Öffnungswinkel α mit der
Innenwand 45 des Gasverteilkastens 33 zusammenwirkenden,
verlagerbaren Bereich 25 aufweist.
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Die
Drosselklappe 5 ist einfach herstellbar, insbesondere dann,
wenn sie aus Blech besteht und gegebenenfalls einstückig mit
einer Wand, beispielsweise der Seitenwand 37 des Gasverteilkastens 33 ausgebildet
ist. Die Drosselklappe 5 muss jedoch nicht zwingend einstückig ausgebildet
sein, das heißt,
der verlagerbare Bereich 25 und der Drosselklappenkörper 27 können auch
als voneinander getrennte Teile ausgebildet sein, die mit geeigneten
Mitteln an zumindest einer Stelle so miteinander verbunden sind,
dass der Bereich 25 verformbar, vorzugsweise gegenüber dem
Drosselklappenkörper 27 verschwenkbar
ist, um damit den Winkelbereich, in der die Drosselklappe 5 verschwenkbar
ist, zu vergrößern. Die
Verbindung zwischen dem Bereich 25 und dem Drosselklappenkörper 27 kann
beispielsweise über
ein Scharnier oder dergleichen erfolgen.