DE102006000280A1 - Verschluss für einen Treibstangenbeschlag und Treibstangenbeschlag mit einem solchen Verschluss - Google Patents
Verschluss für einen Treibstangenbeschlag und Treibstangenbeschlag mit einem solchen Verschluss Download PDFInfo
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Abstract
Bei einem Verschluss (8) für einen Treibstangenbeschlag (3) ist ein von einer hervorstehenden Stellung in eine zurückgezogene Stellung verschwenkbarer Riegel (10) in einer Längsführung (25, 25') verschieblich geführt. Der Riegel (10) hat hierfür einen Lagerbolzen (22), welcher ein als Längsführung (25, 25') ausgebildetes Langloch (24, 24') eines Grundteils (11) durchdringt und über Steuerzapfen (26, 27) mit einer Treibstange (5) des Treibstangenbeschlages (3) gekoppelt ist. Im entriegelten Zustand des Treibstangenbeschlages (3) befindet sich der Riegel (10) vollständig innerhalb des Grundteils (11).
Description
- Aufgabe der Erfindung
- Die Erfindung betrifft einen Verschluss für einen Treibstangenbeschlag zur Verriegelung eines gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügels eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen mit einem feststehenden Schließblech und mit einem von einer zurückgezogenen Stellung in eine hervorstehende Stellung beweglichen Riegel. Weiterhin betrifft die Erfindung einen Treibstangenbeschlag mit einem solchen Verschluss zur Verriegelung eines gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügels eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen, mit einer längsverschieblichen Treibstange zum Antrieb des Riegels des Verschlusses.
- Ein solcher Verschluss und ein solcher Treibstangenbeschlag sind beispielsweise aus der
DE 198 56 451 A1 bekannt. Bei diesem Verschluss ist ein zweiarmiger Hebel auf einer feststehenden, die Treibstange abdeckenden Stulpschiene schwenkbar angeordnet. Ein Ende des zweiarmigen Hebels ist als Riegel ausgebildet, während das andere Ende des zweiarmigen Hebels mit der Treibstange zusammenwirkt. Beim Antrieb der Treibstange wird der Hebel verschwenkt und damit das als Riegel ausgebildete Ende des zweiarmigen Hebels von der einen Stellung in die andere Stellung verschwenkt. Das als Riegel ausgebildete Ende des zweiarmigen Hebels ist hakenförmig gestaltet, um das gegenüberstehend angeordnete Schließblech zu hintergreifen. Ein neben dem zweiarmigen Hebel auf der Treibstange befestigter Schließzapfen wirkt ebenfalls mit dem Schließblech zusammen. Nachteilig bei diesem Verschluss ist, dass er sehr aufwändig aufgebaut ist und ein Anzug des Flügels gegen den Rahmen beim Verriegeln des Treibstangenbeschlages nur mit dem Schließzapfen möglich ist. Weiterhin hat der bekannte Verschluss mit dem Schließzapfen ein in Offenstellung des Fensters störendes, hervorstehendes Bauteil. - Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Verschluss der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass er besonders einfach aufgebaut ist und einen einfachen Anzug des Flügels gegen den Rahmen bei der Bewegung des Treibstangenbeschlages in die Schließstellung ermöglicht. Weiterhin soll ein Treibstangenbeschlag mit einem solchen Verschluss geschaffen werden, welcher besonders einfach aufgebaut ist.
- Das erstgenannte Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Riegel in einer parallel zur vorgesehenen Bewegungsrichtung der Treibstange angeordneten Längsführung in zumindest einer der beiden Stellungen verschieblich geführt ist.
- Durch diese Gestaltung lässt sich der Riegel bei der Verriegelung des Treibstangenbeschlages zunächst in die hervorstehende Stellung bewegen und anschließend längs verschieben. Hierdurch lässt sich der Flügel gegen den Rahmen ziehen. Jedoch benötigt der erfindungsgemäße Verschluss mit dem Riegel nur ein einziges anzusteuerndes Bauteil. Ein weiterer Schließzapfen ist dank der Erfindung nicht erforderlich. Der erfindungsgemäße Verschluss ist hierdurch besonders einfach aufgebaut. Im montierten Zustand des Verschlusses werden in Offenstellung des Fensters zudem hervorstehende und damit störende Bauteile vermieden, da der Riegel vollständig in die zurückgezogene Position bewegt werden kann und ein Schließzapfen zum Anzug des Flügels gegen den Rahmen nicht erforderlich ist.
- Der erfindungsgemäße Verschluss gestaltet sich konstruktiv besonders einfach, wenn die Längsführung auf einem feststehenden Grundteil angeordnet ist. Diese Gestaltung trägt zudem zur besonders einfachen Montage des erfindungsgemäßen Verschlusses bei, da das Grundteil einfach an dem die Treibstange aufweisenden Bauteil des Fensters befestigt werden kann. Das Grundteil und der Riegel sind dabei vorzugsweise als vormontierbare bauliche Einheit ausgebildet.
- Die vorgesehenen Bewegungen des Riegels in Längsrichtung und zwischen den Stellungen lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach erzeugen, wenn der Riegel gegenüber der Längsführung schwenkbar gelagert ist.
- Der erfindungsgemäße Verschluss weist eine hohe Stabilität auf, wenn der Riegel mit einem in dem Grundteil beweglich geführten Führungsteil gekoppelt ist. Hierdurch lässt sich ein unbeabsichtigtes Kippen des Riegels weitgehend vermeiden.
- Die Koppelung der Bewegungen des Riegels und das Führungsteils gestalten sich konstruktiv besonders einfach, wenn ein Lagerbolzen des Riegels und ein Lagerbolzen des Führungsteils über eine Brücke miteinander verbunden sind.
- Die Bewegungen des Riegels in Längsrichtung und zwischen der zurückgezogenen Stellung und der hervorstehenden Stellung lassen sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach erzeugen, wenn die Brücke und/oder die Lagerbolzen in der Längsführung geführt sind.
- Die Längsführung gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung konstruktiv besonders einfach, wenn das Grundteil zumindest ein Langloch für die Längsführung aufweist.
- Die Steuerung der Bewegung des Riegels zwischen der zurückgezogenen und der hervorstehenden Position gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders einfach, wenn der Riegel zumindest einen Steuerzapfen und das Grundteil zumindest eine mit dem Steuerzapfen zusammenwirkende Steuernase aufweist. Vorzugsweise hat der Riegel für jede der Bewegungsrichtungen zwischen den Stellungen jeweils einen Steuerzapfen. Die Steuernase ist dabei vorzugsweise als Steg ausgebildet.
- Ein Zurückdrücken des Riegels von der hervorstehenden Stellung in die zurückgezogene Stellung ohne Bewegung der Treibstange lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn in einer Endstellung des Riegels der Steuerzapfen eine die Längsnut hintergreifende Verbreiterung aufweist. Hierdurch ist der erfindungsgemäße Verschluss selbsthemmenend. Dies trägt zur Erhöhung der Sicherheit gegen ein unberechtigtes Entriegeln des Verschlusses bei.
- Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit des erfindungsgemäßen Verschlusses gegen ein unberechtigtes Entriegeln trägt es bei, wenn der Riegel an seinem freien Ende seitlich abstehende Querstege zur Hintergreifung des Schließblechs hat.
- Ein versehentliches Herausbewegen des Riegels aus der zurückgezogenen Stellung in die hervorstehende Stellung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn die Verbreiterung des Steuerzapfens in der zurückgezogenen Stellung des Riegels auf einem Boden des Grundteils aufliegt.
- Der erfindungsgemäße Verschluss gestaltet sich besonders kompakt, wenn das Grundteil einen Flansch zur Auflage auf dem Flügel oder dem Rahmen aufweist und eine U-förmige Vertiefung zur Aufnahme des Führungsteils und des in zurückgezogener Stellung befindlichen Riegels aufweist und wenn die Steuernase und die Längsführung in der U-förmigen Vertiefung angeordnet sind. Vorzugsweise wird der Flansch mit dem die Treibstange aufweisenden Bauteil des Fensters verschraubt. Hierdurch ist eine sehr geringe Nuttiefe im Flügel oder im Rahmen zur Aufnahme der U-förmigen Vertiefung des Grundteils ausreichend.
- Zur weiteren Vereinfachung des konstruktiven Aufbaus des erfindungsgemäßen Verschlusses trägt es bei, wenn die Längsführung in einer seitlichen Wandung und die Steuernase auf einem Boden der U-förmigen Vertiefung angeordnet sind.
- Das zweitgenannte Problem, nämlich die Schaffung eines Treibstangenbeschlages mit einem solchen Verschluss, welcher besonders einfach aufgebaut ist, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Treibstange eine Reihe von Vorsprüngen aufweist und dass zumindest einer der Lagerbolzen zwischen zwei Vorsprüngen gehalten ist.
- Durch diese Gestaltung lässt sich der Verschluss kostengünstig als bauliche Einheit vormontieren und am Fenster mit der Treibstange koppeln. Hierdurch lassen sich zudem einfach die Position des Verschlusses und die Anzahl der Verschlüsse an dem Fenster festlegen. Der Treibstangenbeschlag kann daher aus besonders einfach zu montierenden Gleichteilen zusammengesetzt werden und ist daher besonders einfach aufgebaut.
- Zur Verringerung der Abmessungen des Treibstangenbeschlages im Bereich des Verschlusses trägt es bei, wenn die Treibstange an der dem Riegel abgewandten Seite einer seitlichen Wandung der U-förmigen Vertiefung des Grundteils anliegt.
- Eine weitere vorteilhafte Ausbildung eines Treibstangenbeschlags mit dem erfindungsgemäßen Verschluss sieht vor, dass die Treibstange eine Reihe von Vorsprüngen aufweist und dass zumindest einer der Lagerbolzen des Riegels über ein mit den Vorsprüngen der Treibstange zusammenwirkendes Verbindungselement mit der Treibstange verbunden ist.
- Dadurch lässt sich eine Verbindung zwischen Treibstange und Riegel schaffen, unabhängig davon, wie die Treibstange in der Nut angeordnet ist. Beispielsweise wäre so eine Verbindung zwischen dem Riegel und einer flach auf einem Nutgrund liegenden Treibstange möglich, indem das zwischen den Lagerbolzen und der Treibstange wirkende Verbindungselement ein indirektes Eingreifen von zumindest einem der Lagerbolzen in die Treibstange und somit eine Bewegungsübertragung von der Treibstange auf den Riegel ermöglicht.
- Zur Verringerung der Abmessung einer Nutbreite trägt es bei, wenn die Treibstange an der dem Riegel abgewandten Seite des Bodens der U-förmigen Vertiefung des Grundteils anliegt.
- Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in
-
1 ein Fenster mit einem Treibstangenbeschlag und einem erfindungsgemäßen Verschluss, -
2 vergrößert eine Ansicht auf flügelseitige Bauteile des erfindungsgemäßen Verschlusses aus1 , -
3 stark vergrößert eine Schnittdarstellung durch den erfindungsgemäßen Verschluss aus1 bei verriegeltem Fenster, -
4 eine versetzte Schnittdarstellung durch den erfindungsgemäßen Verschluss aus1 entlang der Linie IV–IV, -
5 den erfindungsgemäßen Verschluss in einer Ansicht von unten nach einer Verschiebung eines Riegels gegenüber der Position aus4 . -
1 zeigt ein Fenster mit einem an einem Rahmen1 gelagerten Flügel2 und mit einem Treibstangenbeschlag3 in einer Kippstellung. Der Treibstangenbeschlag3 hat eine Handhabe4 zum Anhieb einer längsverschieblich an dem Flügel angeordneten Treibstange5 . Der Flügel2 lässt sich um eine horizontale Kippachse6 in die dargestellte Kippstellung oder um eine vertikale Drehachse7 in eine Drehstellung gegenüber dem Rahmen1 bewegen. Weiterhin lässt sich der Flügel2 über mehrere, über dem Rahmen1 und dem Flügel2 verteilt angeordnete Verschlüsse8 in dem Rahmen1 verriegeln. Hierzu lässt sich die Handhabe4 von einer Schließstellung Z in die Drehstellung D und die Kippstellung K bewegen. Die Verschlüsse8 weisen jeweils ein auf dem Rahmen1 angeordnetes Schließblech9 und einen mit der Treibstange5 gekoppelten Riegel10 auf. -
2 zeigt eine perspektivische Ansicht auf flügelseitige Bauteile des Verschlusses8 aus1 . Hierbei ist zu erkennen, dass sich der Riegel10 in einer in einem Grundteil11 zurückgezogenen Stellung befindet. Das Grundteil11 liegt mit einem Flansch12 auf dem Flügel2 auf und ist im Bereich einer Nut13 des Flügels2 mit dem Flügel2 verschraubt und hat eine U-förmige Vertiefung14 zur Aufnahme des Riegels10 und eines mit dem Riegel10 gekoppelten Führungsteils15 . Die Treibstange5 ist in der Nut13 angeordnet und weist eine Reihe von Vorsprüngen16 auf. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist die Nut13 des Flügels2 strichpunktiert angedeutet. -
3 zeigt einen der Verschlüsse8 aus1 beim Bewegen in die Schließstellung, in der der Flügel2 in dem Rahmen1 liegt und über den Verschluss8 mit dem Rahmen1 verriegelt wird. Im Gegensatz zu2 befindet sich hier der Riegel10 in einer hervorstehenden Stellung. Das Schließblech9 des Verschlusses8 weist einen Rand17 auf, welcher von seitlich abstehenden Querstegen18 des Riegels10 hintergriffen ist. Der Rand17 des Schließblechs9 hat zudem Auflauframpen19 . Bei der Bewegung des Riegels10 senkrecht zur Zeichenebene gleiten die Querstege18 auf den Auflauframpen19 und verspannt den Flügel2 im Rahmen1 . Würde das Schließblech9 hingegen über eine Einlaufschräge an einer dem Überschlag des Flügels2 zugewandten Seite des Schließblechs9 verfügen, könnte über diese quer zur Flügelebene ansteigende Einlaufschräge ein Anzug zwischen Flügel2 und Rahmen1 verwirklicht werden. Bei einer Bewegung des Riegels10 im Schließblech9 in Richtung Schließstellung würde der Riegel10 entlang der ansteigenden Einlaufschräge gleiten und den Flügel2 in den Rahmen1 ziehen. - Genauso wäre es denkbar eine Anlagefläche des Riegels
10 am Schließblech9 quer zur Flügelebene ansteigend auszugestalten und über diese ansteigende Anlagefläche des Riegels10 den Flügel2 in den Rahmen1 zu ziehen. - Weiterhin zeigt
3 , dass die Treibstange5 an einer dem Riegel10 und dem Führungsteil15 abgewandten Seite einer Wandung20 der U-förmigen Vertiefung14 anliegt und dass Lagerbolzen21 ,22 des Riegels10 und des Führungsteils15 mit den Vorsprüngen16 der Treibstange5 formschlüssig verbunden sind. Auf der der Treibstange5 abgewandten Seite hat die U-förmige Vertiefung14 eine weitere Wandung20' . Auf dieser Seite sind die Lagerbolzen21 ,22 über eine Brücke23 miteinander verbunden. Die Wandungen20 ,20' der U-förmigen Vertiefung14 weisen jeweils senkrecht zur Zeichenebene angeordnete, als Langlöcher24 ,24' ausgebildete Längsführungen25 ,25' für die Brücke23 und die Lagerbolzen21 ,22 auf. -
4 zeigt den Verschluss aus3 in einer versetzten Schnittdarstellung entlang der Linie IV–IV. Hierbei ist zu erkennen, dass der Riegel10 zwei Steuerzapfen26 ,27 aufweist, welche einer Steuernase28 des Grundteils11 gegenüberstehen. Einer der Steuerzapfen26 ,27 weist an seinem freien Ende eine Verbreiterung29 auf, welche eine Längsnut30 in einem Boden31 des Grundteils11 zu hintergreifen vermag. - In
4 befindet sich der Riegel10 in einer Grenzstellung in der er gerade von der in2 dargestellten zurückgezogenen Stellung in die hervorstehende Stellung verschwenkt wurde und mit den Querstegen18 den Rand17 des Schließblechs9 zu hintergreifen beginnt. Bei einem Antrieb der Treibstange5 nach links wird der Riegel10 in seiner hervorstehenden Stellung nach links bis in eine Endstellung verschoben. Dabei hintergreift die Verbreiterung29 des einen Steuerzapfens26 die Längsnut30 und verhindert, dass der Riegel10 ohne Antrieb der Treibstange5 in die U-förmige Vertiefung14 des Grundteils11 zurückgedrückt wird. Diese Position ist in5 in einer Ansicht von unten auf die flügelseitigen Bauteile des Verschlusses8 dargestellt. Bei der Bewegung der Treibstange5 nach links gleiten zudem die von dem Riegel10 abstehenden Querstege18 entlang der Auflauframpen19 des Schließblechs9 und verspannen den Flügel2 im Rahmen1 . - Wenn man ausgehend von
4 die Treibstange5 nach rechts verschiebt, gelangt der die Verbreiterung29 aufweisende Steuerzapfen26 gegen die Steuernase28 des Grundteils11 und verschwenkt den Riegel10 in die in2 dargestellte, zurückgezogene Stellung. In dieser zurückgezogenen Stellung kann durch weiteren Antrieb der Treibstange5 der Riegel10 weiter verschoben werden, wenn der in1 dargestellte Treibstangenbeschlag3 von der Drehstellung D in die Kippstellung K angetrieben wird. Der andere Steuerzapfen27 dient dazu, den Riegel10 bei der Rückbewegung der Treibstange5 von der in4 dargestellten Position wieder in die hervorstehende Stellung zu verschwenken.
Claims (17)
- Verschluss für einen Treibstangenbeschlag zur Verriegelung eines gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügels eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen mit einem feststehenden Schließblech und mit einem von einer zurückgezogenen Stellung in eine hervorstehende Stellung beweglichen Riegel, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (
10 ) in einer parallel zur vorgesehenen Bewegungsrichtung der Treibstange (5 ) angeordneten Längsführung (25 ,25' ) in zumindest einer der beiden Stellungen verschieblich geführt ist. - Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (
25 ,25' ) auf einem feststehenden Grundteil (11 ) angeordnet ist. - Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (
10 ) gegenüber der Längsführung (25 ,25' ) schwenkbar gelagert ist. - Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (
10 ) mit einem in dem Grundteil (11 ) beweglich geführten Führungsteil (15 ) gekoppelt ist. - Verschluss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lagerbolzen (
22 ) des Riegels (10 ) und ein Lagerbolzen (21 ) des Führungsteils (15 ) über eine Brücke (23 ) miteinander verbunden sind. - Verschluss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (
23 ) und/oder die Lagerbolzen (21 ,22 ) in der Längsführung (25 ,25' ) geführt sind. - Verschluss nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundteil (
11 ) zumindest ein Langloch (24 ,24' ) für die Längsführung (25 ,25' ) aufweist. - Verschluss nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (
10 ) zumindest einen Steuerzapfen (26 ,27 ) und das Grundteil (11 ) zumindest eine mit den Steuerzapfen (26 ,27 ) zusammenwirkende Steuernase (28 ) aufweist. - Verschluss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Endstellung des Riegels (
10 ) der Steuerzapfen (26 ) eine die Längsnut (30 ) hintergreifende Verbreiterung (29 ) aufweist. - Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (
10 ) an seinem freien Ende seitlich abstehende Querstege (18 ) zur Hintergreifung des Schließblechs (9 ) hat. - Verschluss nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbreiterung (
29 ) des Steuerzapfens (26 ) in der zurückgezogenen Stellung des Riegels (10 ) auf einem Boden (31 ) des Grundteils (11 ) aufliegt. - Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundteil (
11 ) einen Flansch (12 ) zur Auflage auf dem Flügel (2 ) oder dem Rahmen (1 ) aufweist und eine U-förmige Vertiefung (14 ) zur Aufnahme des Führungsteils (15 ) und des in zurückgezogener Stellung befindlichen Riegels (10 ) aufweist und dass die Steuernase (28 ) und die Längsführung (25 ,25' ) in der U-förmigen Vertiefung (14 ) angeordnet sind. - Verschluss nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (
25 ,25' ) in einer seitlichen Wandung (20 ,20' ) und die Steuernase (28 ) auf einem Boden (31 ) der U-förmigen Vertiefung (14 ) angeordnet sind. - Treibstangenbeschlag mit einem Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Verriegelung eines gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügels eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen, mit einer längsverschieblichen Treibstange zum Antrieb des Riegels des Verschlusses, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibstange (
5 ) eine Reihe von Vorsprüngen (16 ) aufweist und dass zumindest einer der Lagerbolzen (21 ,22 ) zwischen zwei Vorsprüngen (16 ) gehalten ist. - Treibstangenbeschlag nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibstange (
5 ) an der dem Riegel (10 ) abgewandten Seite einer seitlichen Wandung (10 ) der U-förmigen Vertiefung (14 ) des Grundteils (11 ) anliegt. - Treibstangenbeschlag mit einem Verschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 14 zur Verriegelung eines gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügels eines Fensters, einer Fenstertür oder dergleichen, mit einer längsverschieblichen Treibstange zum Antrieb des Riegels des Verschlusses, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibstange (
5 ) eine Reihe von Vorsprüngen (16 ) aufweist und dass zumindest einer der Lagerbolzen (21 ,22 ) über ein mit den Vorsprüngen (16 ) der Treibstange (5 ) zusammenwirkendes Verbindungselement mit der Treibstange verbunden ist. - Treibstangenbeschlag nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibstange (
5 ) an der dem Riegel (10 ) abgewandten Seite des Bodens (31 ) der U-förmigen Vertiefung (14 ) des Grundteils (11 ) anliegt.
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