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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der
japanischen Anmeldung Nr. 094216544 ,
die am 26. September 2005 eingereicht wurde.
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Fitnessgerät, genauer gesagt auf ein faltbares
Trampolin.
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Wie
in 1 gezeigt ist, hat ein herkömmliches faltbares Trampolin
eine Tucheinheit 2 und eine faltbare Rahmeneinheit 3.
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Die
Tucheinheit 2 hat einen Tuchkörper 201 und eine
Vielzahl von an einem Rand des Tuchkörpers 201 angeschlossenen
Verankerungskomponenten 202. Die faltbare Rahmeneinheit 3 ist
so betätigbar,
dass sie sich zwischen einem entfalteten Zustand (der in 1 gezeigt
ist) und einem gefalteten Zustand (wie er in 2 gezeigt
ist) bewegt, und sie hat einen ersten und einen zweiten Rahmenabschnitt 30, 31,
die zusammenwirken, um einen Lagerungsbereich zu definieren, die
schwenkbar miteinander gekoppelt sind, an denen die Verankerungskomponenten 202 der
Tucheinheit 2 gekoppelt sind, und die jeweils erste und
zweite Endteile 302, 402 aufweisen. Die faltbare
Rahmeneinheit 3 hat ferner eine sich durch das erste und
zweite Endteil 302, 402 des ersten und des zweiten
Rahmenabschnitts 30, 31 erstreckende abnehmbare
Verbindungswelle 33 zum Sichern der faltbaren Rahmeneinheit 3 in
dem entfalteten Zustand, und eine Vielzahl von an dem ersten und
dem zweiten Rahmenabschnitt 30, 31 abnehmbar befestigten
Stützfüßen 6.
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Der
erste Rahmenabschnitt 30 hat ein Paar erster Rahmenstangen 301,
von denen jede ein Ende hat, das an dem anderen Ende der ersten
Rahmenstangen 301 schwenkbar gelagert ist, und ein anderes
Ende hat, das mit dem ersten Endteil 302 versehen ist.
Das erste Endteil 302 hat eine Schwenkwelle 303 und
eine erste Öffnung 304.
Auf ähnliche
Weise hat der zweite Rahmenabschnitt 31 ein Paar zweiter Rahmenstangen 401,
von denen jede ein Ende hat, das an der anderen der zweiten Rahmenstangen 401 schwenkbar
gelagert ist, und ein anderes Ende hat, das mit dem zweiten Endteil 402 versehen
ist. Das zweite Endteil 402 hat eine Schwenkplatte 403,
die an der Schwenkwelle 303 drehbar angeschlossen ist, und
es hat eine zweite Öffnung 314,
die an der ersten Öffnung 404 ausgerichtet
ist.
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Wenn
weiterhin mit Bezug auf 2 die faltbare Rahmeneinheit 3 so
betätigt
wird, dass sie sich von dem gefalteten Zustand auf den entfalteten
Zustand bewegt, muss ein Anwender 7 Kräfte an den ersten und zweiten
Rahmenabschnitten 30, 31 ausüben, sodass die ersten und
zweiten Rahmenabschnitte 30, 31 voneinander in
der Richtung (A) wegschwenken, sodass der Tuchkörper 201 der Tucheinheit 2 über den
Lagerungsraum aufgespannt wird und sodass die ersten und zweiten Öffnungen 304, 404 aneinander
ausgerichtet sind. Dann schiebt der Anwender 7 die Verbindungswelle 33 in
der Richtung (B) durch die ersten und zweiten Öffnungen 304, 404, um
die faltbare Rahmeneinheit 3 in dem entfalteten Zustand
zu sichern.
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Wenn
der Anwender 7 jedoch Kräfte an den ersten und zweiten
Rahmenabschnitten 30, 31 ausübt, um die faltbare Rahmeneinheit 3 in
dem entfalteten Zustand anzuordnen, wird in der aufgespannten Tucheinheit 2 eine
Rückstellkraft
gespeichert, die dazu neigt, dem Entfalten der faltbaren Rahmeneinheit 3 entgegenzuwirken.
Bevor die Verbindungswelle 33 die faltbare Rahmeneinheit 3 in
dem entfalteten Zustand sichert, sodass die Rückstellkraft überwunden
ist, laufen die ersten und zweiten Rahmenabschnitte 30, 31 Gefahr,
sich auf den gefalteten Zustand zurückzubewegen. Als ein Ergebnis
ist die Betätigung,
die faltbare Rahmeneinheit 3 von dem gefalteten Zustand
in den ungefalteten Zustand anzuordnen, für den Anwender 7 gefährlich.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Trampolin
bereitzustellen, das eine faltbare Rahmeneinheit hat, dessen Betätigung von einem
gefalteten Zustand zu einem entfalteten Zustand sicher und einfach
durchzuführen
ist.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe mit einem faltbaren Trampolin mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.
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Außerdem kann
ein faltbares Trampolin bereitgestellt werden, das eine Tucheinheit
und eine faltbare Rahmeneinheit aufweist. Die Tucheinheit hat einen
Tuchkörper
und eine Vielzahl von an einem Rand des Tuchkörpers angeschlossenen Verankerungskomponenten.
Die faltbare Rahmeneinheit ist so betätigbar, dass sie zwischen einem
entfalteten Zustand und einem gefalteten Zustand hin und her bewegbar
ist und sie hat erste und zweite Rahmenabschnitte, die zusammenwirken,
um einen Lagerungsraum zu definieren, die beweglich aneinander gekoppelt
sind, an denen die Verankerungskomponenten der Tucheinheit gekoppelt
sind, und die erste bzw. zweite Endteile aufweisen. Der Tuchkörper der Tucheinheit
ist über
dem Lagerungsraum aufgespannt, wenn sich die faltbare Rahmeneinheit
in dem entfalteten Zustand befindet. Das erste Endteil des ersten
Rahmenabschnitts hat eine Kopplungskante, die eine Kopplungsnut
bilden soll, die sich in einer von dem Tuchkörper wegzeigenden Richtung öffnet, und
es hat eine sich von der Kupplungskante erstreckende Führungskante,
die beabsichtigt ist, eine Sicherungsnut zu bilden, die sich zu
dem zweiten Endteil des zweiten Rahmenabschnitts öffnet, wenn
sich die faltbare Rahmeneinheit in dem entfalteten Zustand befindet.
Das zweite Endteil des zweiten Rahmenabschnitts ist mit einer Kopplungswelle
versehen, die in der Kopplungsnut in der Kopplungskante des ersten
Endteils des ersten Rahmenabschnitts beweglich aufzunehmen ist,
und ist mit einer Sicherungswelle versehen, die in der Sicherungsnut
in der Führungskante
des ersten Endteils des ersten Rahmenabschnitts aufzunehmen ist.
Wenn die Kopplungswelle in die Kopplungsnut erstreckt ist und die faltbare
Rahmeneinheit betätigt
wird, um sich von dem gefalteten Zustand auf den entfalteten Zustand zu
bewegen, wird die Sicherungswelle entlang der Sicherungskante des
ersten Endteils des ersten Rahmenabschnitts geführt und wird daraufhin in der
Sicherungsnut aufgenommen, sodass die Kopplungswelle und die Sicherungswelle
mit dem ersten Endteil des ersten Rahmenabschnitts zusammenwirken,
um die faltbare Rahmeneinheit in dem entfalteten Zustand zu sichern.
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Die
Führungskante
des ersten Endteils des ersten Rahmenabschnitts kann ein Führungssegment
aufweisen, das sich von der Kopplungskante erstreckt, wobei sich
ein erstes Nutbegrenzungssegment von dem Führungssegment in einer Richtung von
dem zweiten Endteil des zweiten Rahmenabschnitts weg erstreckt,
wenn sich die faltbare Rahmeneinheit in dem entfalteten Zustand
befindet, wobei sich ein Nutendsegment von dem ersten nutbegrenzenden
Segment erstreckt und wobei sich ein zweites Nutbegrenzungssegment
von dem Nutendsegment in einer Richtung zu dem zweiten Endteil des
zweiten Rahmenabschnitts erstreckt, wenn sich die faltbare Rahmeneinheit
in dem entfalteten Zustand befindet. Ferner wirken das erste und
zweite Nutbegrenzungssegment mit dem Nutendsegment zusammen, um
die Sicherungsnut zu definieren, wobei das erste Nutbegrenzungssegment
relativ zu dem zweiten Nutbegrenzungssegment so geneigt ist, dass
die Sicherungsnut allmählich
in der Richtung zu dem zweiten Endteil des zweiten Rahmenabschnitts auseinandergeht,
wenn sich die faltbare Rahmeneinheit in dem entfalteten Zustand
befindet.
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Das
zweite Endteil des zweiten Rahmenabschnitts kann rohrförmig und
mit einem ausgerichteten Paar von Sicherungsöffnungen ausgebildet sein und
zwei radiale Kerben haben, die jeweils mit den Sicherungsöffnungen
in räumlicher
Verbindung sind. Ferner kann die Sicherungswelle einen Wellenkörper und
eine Vielzahl von an dem Wellenkörper
montierten radialen Sicherungsvorsprüngen aufweisen, wobei der Wellenkörper so
betätigbar
sein kann, dass er sich über
die Sicherungsöffnungen
durch das zweite Endteil des zweiten Rahmenabschnitts erstreckt,
sodass sich die Sicherungsvorsprünge über die
Kerben in das zweite Endteil des zweiten Rahmenabschnitts erstrecken,
wobei die Sicherungsvorspünge
verhindern, dass sich der Wellenkörper aus dem zweiten Endteil
des zweiten Rahmenabschnitts herausbewegt, wenn die Sicherungsvorsprünge von
den Kerben versetzt sind.
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Der
Wellenkörper
kann erste und zweite Enden aufweisen und die Sicherungswelle kann
ferner einen gekrümmten
Sicherungsstift bzw. -bügel
mit einem ersten schwenkbar an dem ersten Ende des Wellenkörpers angeschlossenen
ersten Stiftabschnitt und einem an dem zweiten Ende des Wellenkörpers lösbar eingehakten
zweiten Stiftabschnitt aufweisen.
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Das
erste Endteil des ersten Rahmenabschnitts kann einen Halter mit
der Gestalt eines umgekehrten U aufweist, der die Kopplungskante
und die Sicherungskante hat.
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Sowohl
das erste als auch das zweite Endteil der ersten und zweiten Rahmenabschnitte
kann rohrförmig
sein und eines der ersten und zweiten Endteile kann mit einer Positionierungsplatte
versehen sein, die sich in das andere der ersten und zweiten Endteile
erstreckt und daran anliegt, wenn sich die faltbare Rahmeneinheit
in dem entfalteten Zustand befindet.
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Sowohl
der erste als auch der zweite Rahmenabschnitt kann schwenkbar angeschlossene Rahmenstangen
aufweist, wobei die ersten und zweiten Endteile jeweils an den Rahmenstangen
der ersten und zweiten Rahmenabschnitte vorgesehen sind.
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Die
faltbare Rahmeneinheit kann ferner eine Vielzahl von an den ersten
und zweiten Rahmenabschnitten angeschlossenen Stützfüßen aufweisen.
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Das
erste Endteil des ersten Rahmenabschnitts kann zwischen der Kopplungskante
und der Führungskante
eine abgerundete Ecke haben.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
folgenden ausführlichen
Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlich, in denen:
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1 eine
perspektivische Explosionsansicht eines herkömmlichen faltbaren Trampolins
ist;
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2 eine
unvollständige
Perspektivansicht des herkömmlichen
faltbaren Trampolins ist, die eine Betätigung zum Anordnen einer faltbaren
Rahmeneinheit von einem gefalteten Zustand zu einem entfalteten
Zustand veranschaulicht;
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3 eine
perspektivische Explosionsansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels
eines faltbaren Trampolins gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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4 eine
vergrößerte unvollständige Explosionsansicht
zum Veranschaulichen des ersten und zweiten Endteils des ersten
und zweiten Rahmenabschnitts einer faltbaren Rahmeneinheit der bevorzugten
Ausführungsbeispiele
ist;
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5 eine
unvollständige
Perspektivansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist, die eine Beziehung
zwischen einer Sicherungswelle und einer Sicherungsöffnung veranschaulicht;
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6 eine
vergrößerte unvollständige Perspektivansicht
von 5 ist;
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7 eine
unvollständige
Perspektivansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist, die einen ersten
Schritt bei einer Betätigung
der faltbaren Rahmeneinheit zum Bewegen von dem gefalteten Zustand
auf den entfalteten Zustand zeigt;
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8 eine
unvollständige
Schnittansicht von 7 ist;
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9 eine
vergrößerte unvollständige Perspektivansicht
von 7 ist;
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10 eine
unvollständige
Schnittansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist, die einen zweiten
Schritt bei der Betätigung
der faltbaren Rahmeneinheit zum Bewegen von dem gefalteten Zustand
zu dem entfalteten Zustand zeigt;
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11 eine
unvollständige
Schnittansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist, die die faltbare
Rahmeneinheit in dem entfalteten Zustand zeigt;
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12 eine
vergrößerte unvollständige Perspektivansicht
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
ist, die einen ersten Schritt beim Bewegen der faltbaren Rahmeneinheit
von dem entfalteten Zustand zu dem gefalteten Zustand veranschaulicht;
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13 eine
unvollständige
Perspektivansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist, die die
faltbare Rahmeneinheit in dem entfalteten Zustand veranschaulicht;
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14 eine
vergrößerte unvollständige Perspektivansicht
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
ist, die das Entfernen der Sicherungswelle von dem zweiten Endteil
des zweiten Rahmenabschnitts veranschaulicht; und
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15 eine
Perspektivansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels ist, die die
faltbare Rahmeneinheit in dem vollständig gefalteten Zustand veranschaulicht.
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Wie
in 3 und 4 gezeigt ist, hat das bevorzugte
Ausführungsbeispiel
eines faltbaren Trampolins gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Tucheinheit 200 und eine faltbare Rahmeneinheit 1.
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Die
Tucheinheit 20 hat einen Tuchkörper 50 und eine Vielzahl
von Verankerungskomponenten 60, die an einem Rand des Tuchkörpers 50 angeschlossen
sind.
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Die
faltbare Rahmeneinheit 1 wird zum Bewegen zwischen einem
entfalteten Zustand (der in 13 gezeigt
ist) und einem vollständig
gefalteten Zustand (der in 15 gezeigt
ist) betätigt
und hat erste und zweite Rahmenabschnitte 10, 11,
die sich in einer Ringrichtung (X) erstrecken, die zusammenwirken,
um einen Lagerungsraum zu definieren, die beweglich aneinander gekoppelt
sind, und an denen die Verankerungskomponenten 60 der Tucheinheit 50 gekoppelt
sind. Die faltbare Rahmeneinheit 1 hat ferner eine Vielzahl
von Fußmontagesitzen 15,
die an den ersten und zweiten Rahmenabschnitten 10, 11 vorgesehen
sind und die quer von dem Lagerungsraum vorstehen, und sie hat eine
Vielzahl von Stützfüßen 40,
die jeweils an den Fußmontagesitzen 15 montiert
sind. In diesem Ausführungsbeispiel
sind die Fußmontagesitze 15 Innengewindeelemente,
und die Stützfüße 13 sind
abnehmbar an den Fußmontagesitzen 15 angeschlossen.
Der Tuchkörper 50 der Tucheinheit 200 ist über den
Lagerungsraum gespannt, wenn sich die faltbare Rahmeneinheit 1 in dem
entfalteten Zustand befindet. Der Lagerungsraum ist in diesem Ausführungsbeispiel
kreisförmig, aber
er kann in anderen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung auch rechteckig oder quadratisch sein.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
liegen die Verankerungskomponenten 60 in der Form von elastischen
Flechtwerken bzw. Laschen vor und sie sind an den ersten und zweiten
Rahmenabschnitten 10, 20 angeschlauft. Die Verankerungskomponenten 60 können in
anderen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung auch in der Form von Federn vorliegen.
Der erste Rahmenabschnitt 10 hat ein Paar erster Rahmenstangen 11 und
ein Paar erster Endteile 102. Jede der ersten Rahmenstangen 11 hat
ein erstes inneres Ende und ein erstes äußeres Ende. Die ersten inneren
Enden der ersten Rahmenstangen 20 sind schwenkbar miteinander
verbunden. Die ersten äußeren Enden
der ersten Rahmenstangen 11 sind jeweils mit den ersten
Endteilen 102 versehen. Auf ähnliche Weise hat der zweite
Rahmenabschnitt 20 ein Paar zweiter Rahmenstangen 21 und ein
Paar zweiter Endteile 112. Jede der zweiten Rahmenstangen 21 hat
ein zweites inneres Ende und ein zweites äußeres Ende. Die zweiten inneren
Enden der zweiten Rahmenstangen 21 sind schwenkbar miteinander
verbunden. Die zweiten äußeren Enden der
zweiten Rahmenstangen 21 sind jeweils mit den zweiten Endteilen 112 versehen.
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Es
ist hier anzumerken, dass, da der Kern der vorliegenden Erfindung
nicht in der speziellen Verbindung der ersten Rahmenstangen 1 oder
der zweiten Rahmenstangen 21 liegt, die vorliegenden Erfindung
nicht auf diesen Bereich beschränkt
sein sollte. Außerdem
können
die ersten und zweiten Rahmenabschnitte 10, 20 in
anderen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung jeweils lediglich eine erste Rahmenstangen 11 bzw.
eine zweite Rahmenstangen 21 aufweisen.
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Wie
in 4 gezeigt ist, ist jedes der ersten und zweiten
Endteile 102, 112 der ersten und zweiten Rahmenabschnitte 10, 20 rohrförmig. Jedes
erste Endteil 102 des ersten Rahmenabschnittes 10 ist
mit einem Halter 103 versehen, der die Gestalt eines umgekehrten
U hat. Der Halter 103 in Gestalt eines umgekehrten U hat
ein Paar Kopplungskanten 104, die sich entlang der Ringrichtung
(X) erstrecken und eine Kopplungsnut 106 bilden, die sich
in einer senkrecht von dem Tuchkörper 41 wegzeigenden
Richtung (C) öffnet.
Der Halter 103 in Form eines umgekehrten U hat ferner ein
Paar Führungskanten 105,
die sich von den zugehörigen
Kopplungskanten 104 erstrecken und die jeweils eine Sicherungsnut 107 bilden,
die sich in einer Richtung (D) zu einem jeweiligen der zweiten Endteile 112 des
zweiten Rahmenabschnitts 111 öffnet, wenn sich die faltbare
Rahmeneinheit 1 in dem entfalteten Zustand befindet. Die
Kopplungsnuten 106 in den Kopplungskanten 104 sind
aneinander ausgerichtet und die Sicherungsnuten 107 in
den Führungskanten 108 sind
aneinander ausgerichtet. Der Halter 103 in Gestalt eines
umgekehrten U hat ferner jeweils zwischen den Kopplungskanten 104 und
den Führungskanten 105 eine
abgerundete Ecke 108.
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Jede
Führungskante 105 des
Halters 103 in Gestalt des umgekehrten U eines jeden ersten
Endteils 102 des ersten Rahmenabschnitts 10 hat
ein Führungssegment 121,
das sich von der jeweiligen Kopplungskante 104 erstreckt,
ein erstes Nutbegrenzungssegment 122, das sich von dem
Führungssegment 121 in
einer von dem jeweiligen zweiten Endteil 112 des zweiten
Rahmenabschnitts 20 wegzeigenden Richtung (E) erstreckt,
wenn sich die faltbare Rahmeneinheit 1 in dem entfalteten
Zustand befindet, eine sich von dem ersten Nutbegrenzungssegment 122 erstreckendes
Nutendsegment 123 und ein sich von dem Nutendsegment bzw.
Nutboden 123 in der Richtung (D) zu dem jeweiligen zweiten
Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 20 erstreckendes
zweites Nutbegrenzungssegment 124, wenn sich die faltbare
Rahmeneinheit 1 in dem entfalteten Zustand befindet.
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Die
ersten und zweiten Nutbegrenzungssegmente 122, 124 wirken
mit dem Nutendsegment 123 zusammen, um die jeweilige Sicherungsnut 107 zu definieren.
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Bevorzugter
Weise ist das erste Nutbegrenzungssegment 122 relativ zu
dem zweiten Nutbegrenzungssegment 124 geneigt, sodass die
Sicherungsnut 107 allmählich
in der Richtung (D) zu dem jeweiligen der zweiten Endteile 112 des
zweiten Rahmenabschnitts 20 auseinander geht, wenn sich
die faltbare Rahmeneinheit 1 in dem entfalteten Zustand befindet.
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Jedes
zweite Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 20 ist
mit einer Kopplungswelle bzw. ein Kopplungsstift 114 versehen,
die/der auf bewegliche Weise in den Kopplungsnuten 106 der
Kopplungskanten 104 des Halters 103 mit Gestalt
eines umgekehrten U eines jeweiligen ersten Endteil 102 des
ersten Rahmenabschnitts 10 aufzunehmen ist, und ist mit
einer Sicherungswelle bzw. Sicherungsstift 115 versehen,
die/der in den Sicherungsnuten 107 der Führungskanten 105 des
Halters 103 mit Gestalt eines umgekehrten U des jeweiligen
der ersten Endteile 102 des ersten Rahmenabschnitts 10 aufzunehmen
ist. In diesem Ausführungsbeispiel
erstrecken sich die Kopplungswelle 114 und die Sicherungswelle 115 quer
zu der Ringrichtung (X) und parallel zu dem Trampolintuch 50 jeweils
in den Richtungen (F) bzw. (G).
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Eines
der ersten und zweiten Endteile 102, 112 in jedem
Paar ist bevorzugter Weise mit einer Positionierungsplatte 14 versehen,
die sich in das andere der ersten und zweiten Endteile 102, 112 erstreckt und
dagegen anschlägt
bzw. daran anliegt, wenn sich die faltbare Rahmeneinheit 1 in
dem entfalteten Zustand befindet, wie dies am besten in 8 gezeigt ist.
In diesem Ausführungsbeispiel
ist jedes zweite Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 20 mit der
Positionierungsplatte 14 versehen, die sich in das jeweilige
erste Endteil 102 des ersten Rahmenabschnitts 10 erstreckt
und dagegen anschlägt.
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Wenn
die Kopplungswelle 114 in die Kopplungsnuten 106 eingesetzt
ist und die faltbare Rahmeneinheit betätigt wird, um sich von dem
gefalteten Zustand (wie er in 15 gezeigt
ist) zu dem entfalteten Zustand (wie er in 13 gezeigt
ist) zu bewegen, wird die Sicherungswelle 115 entlang der
Sicherungskanten 105 des Halters 103 mit Gestalt
eines umgekehrten U des jeweiligen ersten Endteils 102 des
ersten Rahmenabschnitts 10 geführt und wird daraufhin in den
Sicherungsnuten 107 aufgenommen, sodass die Kopplungswelle 114 und
die Sicherungswelle 115 mit dem jeweiligen ersten Endteil 102 des
ersten Rahmenabschnitts 10 zusammenwirken, um die faltbare
Rahmeneinheit 1 in dem entfalteten Zustand zu sichern.
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Hierbei
ist anzumerken, dass der Halter 103 in Gestalt eines umgekehrten
U in anderen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung keine notwendige Komponente darstellt.
Das heißt,
die Kopplungskanten 104 und die Sicherungskanten 105 sowie
die Kopplungsnuten 106 und die Sicherungsnuten 107 können in
anderen Ausführungsbeispielen der
vorliegenden Erfindung direkt an jedem der ersten Endteile 102 des
ersten Rahmenabschnitts 10 ausgebildet sein. Außerdem können in
anderen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung jeweils nur eine Kopplungskante 104 und
nur eine Sicherungskante 105 vorgesehen sein.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist das zweite Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 20 mit
einem Paar ausgerichteter Sicherungsöffnungen 116 (lediglich
eine ist sichtbar) und zwei radialen Kerben 117 (lediglich
eine ist sichtbar) ausgebildet, die jeweils mit den Sicherungsöffnungen 116 in
räumlicher Verbindung
sind. Die Sicherungswelle 115 hat einen Wellenkörper 1151 und
eine Vielzahl von radialen Sicherungsvorsprüngen 1152, die an
dem Wellenkörper 1151 vorgesehen
sind. In diesem Ausführungsbeispiel
gibt es zwei Sicherungsvorsprünge 1152 an dem
Wellenkörper 1151.
Der Wellenkörper 1151 ist so
betätigbar,
dass er sich durch das zweite Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 11 durch
die Sicherungsöffnungen 116 erstreckt,
wobei die Sicherungsvorsprünge 1152 über die
Kerben 117 in das zweite Endteil 112 des zweiten
Rahmenabschnitts 11 eingeführt werden. Die Sicherungsvorsprünge 1152 verhindern,
dass sich der Wellenkörper 1151 aus dem
zweiten Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 11 bewegt,
wenn die Sicherungsvorsprünge 1152 zu
den Kerben 117 versetzt sind. In diesem Ausführungsbeispiel
hat der Wellenkörper 1151 erste und zweite
Enden 1154 und 1155 und die Sicherungswelle 115 hat
ferner einen gekrümmten
Sicherungsbügel 1153 mit
einem ersten Bügelabschnitt 1156,
der schwenkbar an dem ersten Ende 1154 des Wellenkörpers 1151 angeschlossen
ist, und mit einem zweiten Bügelabschnitt 1157,
der lösbar
an dem zweiten Ende 1155 des Wellenkörpers 1151 eingehakt
ist.
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Es
ist hierbei anzumerken, dass in anderen Ausführungsbeispielen der vorliegenden
Erfindung die Sicherungswelle 115 integral an dem zweiten Endteil 112 des
zweiten Rahmenabschnitts 20 ausgebildet sein kann.
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5 bis 11 veranschaulichen
aufeinanderfolgende Schritte der Betätigung zum Bewegen der faltbaren
Rahmeneinheit 1 von dem entfalteten Zustand (wie er in 13 gezeigt
ist) auf den gefalteten Zustand (wie er in 15 gezeigt
ist).
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Wie
in 5 und 6 gezeigt ist, muss jede Sicherungswelle 115 in
den jeweiligen zweiten Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 20 eingebaut
werden, während
sich die faltbare Rahmeneinheit 1 in dem gefalteten Zustand
befindet. Der zweite Bügelabschnitt 1157 des
Sicherungsbügels 1153 der Sicherungswelle 115 ist
von dem zweiten Ende 1155 des Wellenkörpers 1151 gelöst. Der
Wellenkörper 1151 wird
daraufhin durch das zweite Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 20 durch
die Sicherungsöffnungen 116 in
der Richtung (H) eingeschoben, wobei die Sicherungsvorsprünge 1152 durch
die Kerben 117 in das zweite Endteil 112 des zweiten
Rahmenabschnitts 11 eingeführt werden. Als nächstes wird der
Wellenkörper 1151 um
einen solchen Winkel gedreht, dass die Sicherungsvorsprünge 1152 von
den Kerben 117 versetzt sind, wodurch verhindert wird, dass
sich der Wellenkörper 1151 aus
dem zweiten Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 11 herausbewegt.
Zu diesem Zeitpunkt ist der zweite Bügelabschnitt 1157 des
Sicherungsbügels 1152 an
dem zweiten Ende 1155 des Wellenkörpers 1151 eingehakt.
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Als
nächstes
werden, wie in 7 bis 9 gezeigt
ist, der erste und zweite Rahmenabschnitt 10 und 20 in
der Richtung (I) gegen die Rückstellkraft der
Tucheinheit voneinander weg gedrückt,
sodass die Kopplungswelle 114 in den Kopplungsnuten 106 zu
liegen kommt und die Sicherungswelle 115 in der Nähe der abgerundeten
Ecken 108 des Halters 103 mit der Gestalt eines
umgekehrten U angeordnet ist.
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Wie
in 10, 11 und 13 gezeigt ist,
wird die Sicherungswelle 115 entlang der Führungssegmente 121 der
Führungskanten 105 des Halters 103 mit
Gestalt eines umgekehrten U des jeweiligen ersten Endteils 102 des
ersten Rahmenabschnitts 10 in Richtung der Sicherungsnuten 107 geführt. In
Folge der Rückstellkraft
der Tucheinheit 200 wird die Sicherungswelle 115 entlang
der ersten Nutbegrenzungssegmente 122 geführt und
wird daraufhin sicher in den Sicherungsnuten 107 aufgenommen,
sodass der Tuchabschnitt 50 über dem Lagerungsraum aufgespannt
wird (siehe 3). Gleichzeitig erstreckt sich
die Positionierungsplatte 14 an jedem zweiten Endteil 112 in
das entsprechende erste Endteil 102 und schlägt dagegen
an. Somit wurde gezeigt, dass die Kopplungswelle 114 und
die Sicherungswelle 115 mit dem ersten Endteil 102 des
ersten Rahmenabschnitts 10 zusammenwirken, um die faltbare
Rahmeneinheit 1 in dem entfalteten Zustand zu sichern.
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Wie
in 12 gezeigt ist, wird dann, wenn die faltbare Rahmeneinheit 1 betätigt wird,
um sich von dem entfalteten Zustand zurück zu dem gefalteten Zustand
zu bewegen, der zweite Bügelabschnitt 1157 des
Sicherungsbügels 1153 der
Sicherungswelle 115 von dem zweiten Ende 1155 des
Wellenkörpers 1151 gelöst und dann
wird der Wellenkörper 1151 bei
einem solchen Winkel gedreht, dass die Sicherungsvorsprünge 1152 (siehe 4 und 6) an
den Kerben 117 ausgerichtet sind. Wie in 4 gezeigt
ist, wird daraufhin der Wellenkörper 1151 aus dem
zweiten Endteil 112 des zweiten Rahmenabschnitts 20 über die
Sicherungsöffnungen 116 herausbewegt,
wobei zu diesem Zeitpunkt der erste und der zweite Rahmenabschnitt 10, 20 auseinandergebaut
und übereinander
gefaltet werden können.
Wie in 15 gezeigt ist, können dann,
wenn der erste und der zweite Rahmenabschnitt 10 und 20 aufeinander
gefaltet sind, ferner der erste und der zweite Rahmenabschnitt 10 und 20 in
Folge der Schwenkverbindungen der ersten Rahmenstangen 11 und
der zweiten Rahmenstangen 21 gefaltet werden, um die Größe des faltbaren
Trampolins weiter zu verringern und um dessen Lagerung und Transport
zu vereinfachen.
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Während die
vorliegende Erfindung in Zusammenhang mit dem beschrieben wurde,
was als das praktischste und am meisten zu bevorzugende Ausführungsbeispiel
betrachtet wird, ist es so zu verstehen, dass diese Erfindung nicht
auf das offenbarte Ausführungsbeispiel
beschränkt
ist, sondern beabsichtigt ist, weitere Anordnungen abzudecken, die
in dem Wesen und Bereich der breitesten Interpretation Ansprüche und
deren äquivalenten
Anordnungen enthalten sind.
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Ein
faltbares Trampolin hat eine Tucheinheit und eine faltbare Rahmeneinheit,
die zum Bewegen zwischen einem entfalteten und einem gefalteten
Zustand betätigbar
ist und die erste und zweite Rahmenabschnitte aufweist, die zum
Definieren eines Lagerungsraums zusammenwirken, die beweglich aneinander
und an die Tucheinheit gekoppelt sind und die jeweils erste und
zweite Endteile aufweisen. Das erste Endteil hat eine mit einer
Kopplungsnut ausgebildete Kopplungskante und eine sich von der Kopplungskante
erstreckende und mit einer Sicherungsnut ausgebildete Führungskante.
Das zweite Endteil ist mit einer Kopplungswelle versehen, die in der
Kopplungsnut beweglich aufzunehmen ist und ist mit einer Sicherungswelle
versehen, die in der Sicherungsnut aufzunehmen ist. Die Kopplungswelle
und die Sicherungswelle wirken mit der Kopplungsnut und der Sicherungsnut
zusammen, um die faltbare Rahmeneinheit in dem entfalteten Zustand
zu sichern, in dem die Tucheinheit über dem Lagerungsraum aufgespannt
ist.