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DE102006009689B3 - Kolbenstangenloser Zylinder mit einer Befestigungsvorrichtung des inneren und äußeren Dichtbandes - Google Patents

Kolbenstangenloser Zylinder mit einer Befestigungsvorrichtung des inneren und äußeren Dichtbandes Download PDF

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DE102006009689B3
DE102006009689B3 DE200610009689 DE102006009689A DE102006009689B3 DE 102006009689 B3 DE102006009689 B3 DE 102006009689B3 DE 200610009689 DE200610009689 DE 200610009689 DE 102006009689 A DE102006009689 A DE 102006009689A DE 102006009689 B3 DE102006009689 B3 DE 102006009689B3
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Magnus Bohlin
Paul Fröberg
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Bosch Rexroth Teknik AB
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/08Characterised by the construction of the motor unit
    • F15B15/082Characterised by the construction of the motor unit the motor being of the slotted cylinder type

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Abstract

Druckmittelzylinder (1), vorzugsweise nach Art eines kolbenstangenlosen Schlitzzylinders mit einem Zylinder (2), welcher mit einem längs ausgebildeten Schlitz (3) ausgeführt ist und eine Bewegungseinheit aufweist (4), welche eine Bewegung von einem axial beweglichen Kolben innerhalb des Zylinders (2) durch den Schlitz (3) überträgt, wobei dieser durch ein äußeres Dichtband (5) und ein inneres Dichtband (6) und ein inneres Dichtband (6) abgedichtet ist, wobei der Zylinder (2) zumindest ein Endelement (7) aufweist, welches eine Befestigungsvorrichtung für die Befestigung des zumindest einen Dichtbandes (5, 6) umfasst, wobei die Befestigungsvorrichtung zumindest eine Schraube (8) umfasst, welche in zumindest eine zugehörige Gewindebohrung (9) innerhalb des Endelementes (7) einschraubbar ist und weiterhin ein Klemmelement (10) umfasst, wobei die Schraube (8) durch das Klemmelement (10) hindurch geführt ist, um das äußere Dichtband (5) zu klemmen, und wobei sich die Endfläche der Schraube (8) in eine Klemmnut (11) hinein erstreckt, welche den Endbereich des inneren Dichtbandes (6) aufnimmt, um das innere Dichtband (6) mit der Endfläche der Schraube (8) zu klemmen. Damit wird ein Druckmittelzylinder (1) mit einer Befestigungsvorrichtung für das zumindest eine Dichtband geschaffen, welcher eine einfache Konstruktion mit einem geringen Platzbedarf sowie einer hohen Befestigungssicherheit des inneren und äußeren Dichtbandes (5, 6) aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckmittelzylinder, der nach Art eines kolbenstangenlosen Schlitzzylinders ausgebildet ist, welcher mit einem längsausgebildeten Schlitz ausgeführt ist und eine Bewegungseinheit aufweist, welche eine Bewegung von einem axialen beweglichen Kolben innerhalb des Zylinders durch den Schlitz überträgt, wobei dieser durch ein äußeres Dichtband und ein inneres Dichtband abgedichtet ist, wobei der Zylinder zumindest ein Endelement aufweist, welches eine Befestigungsvorrichtung für eine Befestigung von Dichtbändern umfasst.
  • Eine derartige Befestigungsvorrichtung ist bereits aus der DE 198 46 621 A1 bekannt, on welcher eine Vorrichtung in einem Endelement eines Druckmittelzylinders offenbart ist, wobei der Druckmittelzylinder derart ausgeführt ist, dass dieser einen Zylinder umfasst, welcher mit einem länglichen Schlitz versehen ist, durch welchen ein Bewegungselement hindurch angeordnet ist, um eine Bewegung von einem Kolben zu übertragen, welcher beweglich innerhalb des Zylinder angeordnet ist und welcher durch zumindest ein inneres Dichtband abgedichtet ist, wobei die Vorrichtung zur Befestigung des inneren Dichtbandes in dem Zylinderendelement ausgebildet ist, welche sich durch eine Befestigungseinheit auszeichnet, die innerhalb des Endelements einsetzbar und verschließbar ist und welche einen Profilkörper mit einem Klemmjoch zur Halterung des inneren Bandes umfasst, wobei das Joch durch eine Deformation beweglich ist und so angeordnet ist, dass dieses mit einer ersten Befestigungsschraube zusammenwirkt, um die Bewegung zu erzeugen. Das äußere Dichtband ist durch ein weiteres Schraubenelement geklemmt was bedeutet, dass jede Befestigungsvorrichtung des äußeren Dichtbandes auf der einen Seite und des inneren Dichtbandes auf der anderen Seite eine separate Befestigungsvorrichtung umfasst.
  • Eine alternative Lösung einer Klemmung des inneren und/oder äußeren Dichtbandes ist in der EP 0 945 629 A1 offenbart. Die Offenbarung betrifft eine Vorrichtung in einem Endelement eines Druckmittelzylinders, welcher einen Zylinder umfasst, der mit einem länglichen Schlitz ausgebildet ist und eine Bewegungseinheit für die Übertragung einer Bewegung von einem beweglichen Kolben innerhalb des Zylinders durch den Schlitz umfasst und welche durch zumindest ein inneres Dichtband abgedichtet ist, wobei die Vorrichtung zur Befestigung des Endes des Dichtbandes im Zylinderendelement ausgebildet ist. Die Erfindung zeichnet sich durch ein Endelement aus, welches mit einer großen Nut ausgeführt ist, welche einen ersten Teil umfasst, der geeignet ist, das innere Dichtband aufzunehmen und einen zweiten Teil umfasst, welcher zur Aufnahme einer Schraube ausgebildet ist, wobei die Schraube geeignet ist, mit einem Teil des Gewindes in das Dichtband einzugreifen, welches sich in die Nut erstreckt. In dieser Lösung ist lediglich das innere Dichtband mit einer Schraube befestigt, wobei das äußere Dichtband ein weiteres Befestigungselement benötigt, um innerhalb des Endelements geklemmt zu werden.
  • Vor dem Hintergrund des Standes der Technik entstehen bezüglich der Konstruktion und der Funktion der hierin offenbarten Befestigungsprinzipien mehrere Probleme. Auf der einen Seite sind die Befestigungsvorrichtungen aufgrund einer Vielzahl von Einzelteilen komplex aufgebaut, welche verwendet werden müssen, um das innere sowie das äußere Dichtband separat zu befestigen. Darüber hinaus weist die Befestigungsvorrichtung einen großen Platzbedarf auf, welcher in der horizontal angeordneten Schraube oder in den zumindest zwei Befestigungsvorrichtungen für die separate Befestigung des inneren und des äußeren Dichtbandes gesehen werden kann, welche in Längsrichtung des Druckmittelzylinders hintereinander angeordnet sind. Ein weiteres Problem muss in der Befestigungssicherheit gesehen werden, da die existierenden Lösungen auf einem Reibschluss beruhen, so dass die Gefahr gegeben ist, dass sich das Dichtband während des Betriebes des Druckmittelzylinders lösen kann. Insbesondere kann sich das äußere Dichtband lösen, welches für dieses umgebende Menschen- sowie Maschinenteile gefährlich sein kann.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Druckmittelzylinder mit einer Befestigungsvorrichtung für das zumindest eine Dichtband zu schaffen, welcher eine einfache Konstruktion mit einem geringen Platzbedarf sowie einer hohen Befestigungssicherheit des inneren und äußeren Dichtbandes aufweist.
  • Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Druckmittelzylinder mit einer Befestigungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in Verbindung mit dessen kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Druckmittelzylinder gemäß Anspruch 1 gelöst. Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass die Befestigungsvorrichtung zumindest eine Schraube umfasst, welche in zumindest eine zugehörige Gewindebohrung innerhalb des Endelements einschraubbar ist und weiterhin ein Klemmelement umfasst, wobei die Schraube durch das Klemmelement hindurch geführt ist, um das äußere Dichtband zu klemmen, und wobei sich die Endfläche der Schraube in eine Klemmnut hinein erstreckt, welche den Endbereich des inneren Dichtbandes aufnimmt, um das innere Dichtband mit der Endfläche der Schraube zu klemmen.
  • Diese Anordnung ermöglicht sowohl eine Befestigung des äußeren Dichtbandes als auch des inneren Dichtbandes mit nur einer Schraube bzw. einem Klemmelement. Diese vorgeschlagene Anordnung zur Befestigung der Dichtbänder umfasst lediglich zwei Bauteile und eine entsprechende Bearbeitung des Endelements. Das äußere Dichtband, welches gewöhnlich aus einem Bandmaterial, einem Kautschuk oder einem Kunststoffmaterial gefertigt ist, erstreckt sich unter das Klemmelement, was dazu fährt, dass das äußere Dichtband zwischen dem Klemmelement und der bearbeiteten Oberfläche des Endelements geklemmt ist. Wenn die Schraube festgezogen ist, ist das äußere Dichtband zwischen dem Klemmelement eingeklemmt, wodurch eine Reibschlussverbindung geschaffen wird.
  • Es wird vorgeschlagen, dass der Endbereich des äußeren Dichtbandes ein Schraubenloch umfasst, wobei die Schraube das Schraubenloch durchläuft. In diesem Fall kann sich die Schraube lösen, wobei der Schraubenschaft als formschlüssiges Verbindungselement dient. Damit ist sichergestellt, dass sich das äußere Dichtband nicht vollständig lösen kann, so dass das Risiko einer Gefährdung der Umgebung wesentlich verringert ist.
  • Eine weitere vorteilhafte konstruktive Ausführung der vorliegenden Erfindung betrifft das Klemmelement, welches innerhalb einer Vertiefung in der Oberfläche des Endelements einsetzbar ist, um eine gleichförmige Oberfläche der Oberseite zu schaffen. Damit wird eine ebene Oberfläche der Oberseite und der Schraube oder des Klemmelements geschaffen, welches aus der Oberfläche nicht herausragt. Das Klemmelement umfasst eine Senkung für den Schraubenkopf, um eine Angleichung zwischen der Oberfläche des Klemmelements und des Schraubenkopfes zu schaffen. Auf der Vorderseite des Endelements umfasst die Kante eine Fase, wobei die Fase ebenfalls im Klemmelement eingebracht ist. Die Schraube kann ebenso einen Senkkopf umfassen, um diesen für eine Senkung in das Klemmelement auszuführen. Die Merkmale, umfassend die Vertiefung auf der Oberseite im Klemmelement können durch einen Fräsprozess hergestellt werden, wobei beispielsweise das Endelement selbst mittels eines Druckgussverfahrens oder eines ähnlichen Verfahren hergestellt ist, welches für die Massenproduktion geeignet ist.
  • Das Klemmelement kann ebenfalls ein metallisches Material oder ein Kunststoffmaterial umfassen, wobei die Unterseite des Klemmelements gerändelt oder auf andere Weise strukturiert sein kann, um die Reibung zwischen dem Klemmelement und dem äußeren Dichtband zu vergrößern. Die Schraube ist in eine Gewindebohrung innerhalb des Endelements eingeschraubt, wobei das Gewinde ein metrisches Gewinde oder ein zölliges Gewinde umfassen kann. Gemäß dem metrischen System kann die Schraube eine Größe zwischen M2-M6 oder mehr umfassen, wobei das Gewinde als Feingewinde ausgeführt sein kann.
  • Diese Schraube umfasst eine Endfläche, welche sich in eine Klemmnut hinein erstreckt. Das innere Dichtband ist innerhalb der Klemmnut angeordnet, wobei die Schraube eine Länge umfasst, welche ein Eindrücken der Endfläche der Schraube in den Endbereich des inneren Dichtbandes sicherstellt. Gewöhnlich ist das innere Dichtband aus einem Kautschukmaterial hergestellt, was bedeutet, dass ein Eindrücken der Endfläche dieser Schraube in das Material des inneren Dichtbandes möglich ist. Während des Festziehens der Schraube presst das Klemmelement das äußere Dichtband zwischen das Klemmelement und das Endelement, wobei sich gleichzeitig die Endfläche der Schraube in das Material des inneren Dichtbandes eindrückt. Bei einer Anwendung dieser Anordnung werden beide Dichtbänder durch lediglich einen Montageschritt befestigt.
  • Vorteilhafterweise umfasst die Befestigungsvorrichtung zwei Schrauben, wobei das äußere Dichtband im Endbereich zwei seitliche Schraubenkerben aufweist, um eine formschlüssige Befestigung des äußeren Dichtbandes zu schaffen. Bei dieser Lösung wird eine Schraube durch zwei Schrauben ersetzt, wobei bei der Anordnung von zwei Schrauben beide Schrauben die gleiche Größe haben können, wie bei der Lösung mit einer Schraube, wobei die Schrauben auch kleiner ausgeführt sein können. Der Vorteil kann in einer erhöhten Sicherheit gesehen werden, weil das Lösen einer Schraube schneller erfolgen kann, als das Lösen von zwei Schrauben. Beide Schrauben sind Seite an Seite senkrecht zur Längsachse des Druckmittelzylinders angeordnet, wobei das äußere Dichtband kein Schraubenloch in der Mitte des Dichtbandes aufweist, sondern zwei seitliche Schraubenkerben umfasst. Die zumindest eine Schraube erstreckt sich durch die Schraubenkerben, wobei der Schraubenschaft innerhalb der Kerben angeordnet ist. Damit ist eine formschlüssige Verbindung des Dichtbandes sichergestellt. Ein weiterer Vorteil ist durch die Befestigung des inneren Dichtbandes gegeben, weil zwei Endflächen der zwei Schrauben derart angeordnet sind, um sich in das Material des inneren Dichtbandes einzudrücken.
  • Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels des Klemmelements umfasst dieses ein massives Ausgangsmaterial, wobei die Formgebung des Klemmelements mittels zumindest eines spanenden Fertigungsprozesses erfolgt. Der spanende Fertigungsprozess kann ein Fräsprozess, ein Dreh- und/oder ein Bohrprozess umfassen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Klemmelements umfasst ein Blechmaterial und/oder ein extrudiertes Material, wobei das Klemmelement im Wesentlichen U-förmig gebogen ist und ein Unterlegsegment und ein Federsegment umfasst. Entsprechend diesem Ausführungsbeispiel umfasst das Klemmelement ein Federmaterial, welches in die Form des Klemmelements gebogen ist. Abhängig vom Fertigungsprozess kann ebenfalls ein Extrusionsprozess anwendbar sein, wobei das Material im Strangguss hergestellt ist und nachfolgend auf die notwendige Länge abgesägt wird. Das Material weist eine Federcharakteristik auf, wobei das Federsegment des Klemmelementes eine Klemmkante umfasst, sodass das äußere Dichtband im montierten Zustand durch die federbelastete Klemmkante niedergedrückt wird. Im montierten Zustand ist das Unterlegsegment mit der Vertiefung in der Oberseite des Endelements verschraubt, wodurch die Klemmkante eine Federlast erfährt, um das äußere Dichtband auf die Zylinderoberfläche zu drücken. Das Stahlmaterial kann ein Edelstahl umfassen, wobei dieses vorzugsweise als Federstahl mit einem ausgedehnten elastischen Bereich ausgeführt ist. Das Federsegment des Klemmelements weist zumindest ein Loch auf, wobei der Kopf der zumindest einen Schraube durch das Loch hindurch verläuft. Damit ist ebenfalls ein Ausführungsbeispiel des Klemmelements geschaffen, bei dem der Schraubenkopf an die Oberfläche des Klemmelements angeglichen ist, wobei der Kopf der Schraube nicht aus der Oberfläche herausragt.
  • Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben oder werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt:
  • 1 eine Ansicht eines Endelements eines Druckmittelzylinders, umfassend einen Ausschnitt der Region, in der die Befestigungsvorrichtung angeordnet ist;
  • 2 eine Explosionszeichnung der Montage des äußeren Dichtbandes, umfassend verschiedene Teile der Klemmvorrichtung;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Endbereichs des Druckmittelzylinders, wobei die Befestigungsvorrichtung in einem montierten Zustand ist;
  • 4 eine Seitenansicht eines Endbereichs des Druckmittelzylinders, wobei durch einen Ausbruch die Anordnung der Befestigungsvorrichtung in einem montierten Zustand gezeigt ist;
  • 5A ein alternatives Ausführungsbeispiel des Klemmelementes in einer perspektivischen Ansicht;
  • 5B ein alternatives Ausführungsbeispiel des Klemmelements aus 5A;
  • 6 eine Ansicht des äußeren Dichtbandes umfassend ein Schraubenloch im Endbereich; und
  • 7 ein äußeres Dichtband umfassend zwei seitliche Schraubenkerben im Endbereich.
  • In 1 ist der Endbereich eines Druckmittelzylinders 1 mit einem Zylinder 2 dargestellt. Der Zylinder 2 ist durch ein Endelement 7 verschlossen, wobei das Endelement 7 die Anschlüsse für das Druckmedium aufweist und auf der Oberseite die Befestigungsvorrichtung angeordnet ist. Die Befestigungsvorrichtung umfasst eine Schraube 8 und ein Klemmelement 10, wobei die Befestigungsvorrichtung in einem montierten Zustand gezeigt ist. Der Zylinder 2 umfasst einen Schlitz 3, wobei innerhalb des Schlitzes 3 ein inneres Dichtband 6 angeordnet ist, um eine Abdichtung der Druckmittelkammer innerhalb des Zylinders 2 sicherzustellen. Ein äußeres Dichtband 5 ist auf der Oberseite des Zylinders 2 angeordnet, wobei ein Endbereich des äußeren Dichtbandes 5 zwischen dem Klemmelement 10 und einer zugeordneten Vertiefung 12 in der Oberseite des Endelements 7 festgeklemmt ist. Die Schraube 8 durchläuft ein Loch innerhalb des äußeren Dichtbandes 5, und ist in eine Gewindebohrung 9 eingeschraubt, welche innerhalb des Endelements 7 eingebracht ist. Die Schraube 8 umfasst eine Endfläche, wobei die Endfläche in das innere Dichtband 6 eindrückt. Das innere Dichtband ist dabei innerhalb einer Klemmnut 11 angeordnet, wobei sich die Schraube 8 in die Klemmnut 11 hinein erstreckt.
  • In dieser Anordnung sind beide Dichtbänder durch nur eine Schraube 8 befestigt. Die Klemmnut 11 ist mittels eines Fräsprozesses in das Endelement 7 eingebracht, wobei das Endelement 7 aus einem massiven Material hergestellt ist. Ebenso ist die Vertiefung 12 durch eine Fräsbearbeitung hergestellt. Das innere Dichtband 6 weist ein Kautschukmaterial auf, womit der Endfläche der Schraube 8 ermöglicht ist, aufgrund der elastischen Flexibilität des Bandmaterials in das Material einzudrücken. Die Länge der Schraube 8 ist sowohl für die Klemmung des äußeren Dichtbandes 5 durch ein Aufpressen des Klemmelements 10 in die Vertiefung 12 geeignet, wobei ein gleichzeitiges Eindrücken des Schaftendes der Schraube 8 in das weiche Material des inneren Dichtbandes 6 möglich ist.
  • 2 zeigt eine Explosionszeichnung der Montage der Befestigungsvorrichtung des Druckmittelzylinders 1, umfassend die Schraube 8, das Klemmelement 10 und das äußere Dichtband 5, welches auf das Endelement 7 montiert wird, wobei in der Oberfläche des Endelements 7 eine Vertiefung 12 und eine Gewindebohrung 9 innerhalb der Bodenfläche der Vertiefung 12 dargestellt ist. Zwischen dem äußeren Dichtband 5 und dem Zylinder 2 sind Magnetstreifen angeordnet, wobei die Magnetstreifen kraftschlüssig in zugeordnete Vertiefungen in der Längsrichtung innerhalb des Zylinders 2 angeordnet sind, wobei die Vertiefungen in Seitenbereichen des länglichen Schlitzes 3 eingebracht sind. Die Magnetstreifen sichern ein Anhaften des äußeren Dichtbandes 5 auf der Oberfläche des Zylinders 2.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht des Endbereichs des Druckmittelzylinders 1, wobei das äußere Dichtband 5, die Schraube 8 sowie das Klemmelement 10 in einem montierten Zustand gezeigt sind. Das Endelement 7 nimmt die gesamten Komponenten der Befestigungsvorrichtung auf, wobei das Dichtband 5 in das Endelement 7 hineinragt und das Endelement 7 am Zylinder 2 angeschraubt wird. In dieser Darstellung wird die durchgehende und glatte Oberfläche des Endelements 7 deutlich, beispielsweise aufgrund der durchgehenden Fase zwischen dem Endelement 7 und dem Klemmelement 10 innerhalb einer gemeinsamen Kante. Ebenso ragt nicht der Kopf der Schraube 8 aus der Oberfläche des Endelements 7, weil dieser der Oberfläche angepasst ist.
  • Die Darstellung in 4 zeigt eine andere Ansicht der Anordnung der Befestigungsvorrichtung, wobei das Klemmelement 10 einer anderen Ausführung entspricht. Die Anordnung des Klemmelementes 10 ist ähnlich dem ersten Ausführungsbeispiel (1-3), in welcher dieses innerhalb des Endelements 7 angeordnet ist, und welches den Zylinder 2 umfasst, wobei in dieser Darstellung ebenfalls eine Bewegungseinheit 4 gezeigt ist. Die Befestigungsvorrichtung umfasst die Schraube 8, das Klemmelement 10, wobei die Schraube 8 in eine Gewindebohrung eingebracht ist, wobei die Endfläche der Schraube in eine Klemmnut 11 hineinragt. Das äußere Dichtband 5 ist zwischen dem Klemmelement 10 und der Vertiefung 12 innerhalb des Endelements 7 angeordnet. Das Klemmelement 10 umfasst ein U-förmiges, gebogenes Bandmaterial, um ein federbelastetes Aufpressen des äußeren Dichtbandes 5 auf die Oberfläche des Zylinders 2 zu bewirken. Damit wird sichergestellt, dass das äußere Dichtband 5 an der Oberfläche des Zylinders 2 selbst angeordnet ist.
  • 5A und 5B zeigen ein Klemmelement 10, wobei in 5A das Klemmelement 10 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt ist und in 5B das Klemmelement 10 in einer Seitenansicht dargestellt ist. Das Klemmelement 10 umfasst ein Unterlegsegment 15, welches in ein Federsegment 16 übergeht. Das Unterlegsegment 15 umfasst eine Schraubenbohrung, wobei der Schraubenschaft durch diesen Bereich hindurchläuft und wobei das Federsegment 16 ein weiteres Loch 18 umfasst, um den Kopf der Schraube aufzunehmen. Die Klemmkante 17 ist am Ende des Federsegments 16 ausgebildet, um dieses im Kontakt mit dem Dichtband zu bringen.
  • 6 und 7 zeigt jeweils eine Draufsicht eines Dichtbandes 5, wobei in 6 ein Schraubenloch 13 dargestellt ist, welches im Endbereich des Dichtbandes 5 angeordnet ist. Das Schraubenloch 13 umfasst eine elliptische Form, um das Dichtband 5 in seiner Längsrichtung innerhalb des Schlitzes des Druckmittelzylinders auszurichten. In 7 zeigt das Dichtband 5 zwei seitliche Schraubenkerben 14 im Endbereich, um eine formschlüssige Verbindung des Dichtbandes 5 zu schaffen, da Schrauben innerhalb der Kerben 14 angeordnet werden können. In diesem Ausführungsbeispiel der Befestigungsvorrichtung gemäß 6, wird lediglich eine Schraube verwendet, wobei im Ausführungsbeispiel der 7 zwei Schrauben verwendet werden, welche Seite an Seite in einer senkrechten Richtung längs zur Richtung des Druckmittelzylinders angeordnet werden.
  • 1
    Druckmittelzylinder
    2
    Zylinder
    3
    Schlitz
    4
    Bewegungseinheit
    5
    äußeres Dichtband
    6
    inneres Dichtband
    7
    Endelement
    8
    Schraube
    9
    Gewindebohrung
    10
    Klemmelement
    11
    Klemmnut
    12
    Vertiefung
    13
    Schraubenloch
    14
    Schraubenkerbe
    15
    Unterlegsegment
    16
    Federsegment
    17
    Klemmkante
    18
    Loch

Claims (8)

  1. Druckmittelzylinder (1) nach Art eines kolbenstangenlosen Schlitzzylinders mit einem Zylinder (2), welcher mit einem längs ausgebildeten Schlitz (3) ausgeführt ist und eine Bewegungseinheit aufweist (4), welche eine Bewegung von einem axial beweglichen Kolben innerhalb des Zylinders (2) durch den Schlitz (3) überträgt, wobei dieser durch ein äußeres Dichtband (5) und ein inneres Dichtband (6) abgedichtet ist, wobei der Zylinder (2) zumindest ein Endelement (7) aufweist, welches eine Befestigungsvorrichtung für die Befestigung von Dichtbändern (5, 6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung zumindest eine Schraube (8) umfasst, welche in zumindest eine zugehörige Gewindebohrung (9) innerhalb des Endelementes (7) einschraubbar ist und weiterhin ein Klemmelement (10) umfasst, wobei die Schraube (8) durch das Klemmelement (10) hindurch geführt ist, um das äußere Dichtband (5) zu klemmen, und wobei sich die Endfläche der Schraube (8) in eine Klemmnut (11) hinein erstreckt, welche den Endbereich des inneren Dichtbandes (6) aufnimmt, um das innere Dichtband (6) mit der Endfläche der Schraube (8) zu klemmen.
  2. Druckmittelzylinder (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (10) innerhalb einer Vertiefung (12) in der Oberseite des Endelementes (7) einsetzbar ist, um eine gleichförmige Oberfläche der Oberseite zu schaffen.
  3. Druckmittelzylinder (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich des äußeren Dichtbandes (5) ein Schraubenloch (13) umfasst, wobei die Schraube (8) das Schraubenloch (13) durchläuft, um eine formschlüssige Befestigung des äußeren Dichtbandes (5) zu schaffen.
  4. Druckmittelzylinder (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung zwei Schrauben (8) umfasst, und wobei das äußere Dichtband (5) im Endbereich zwei seitliche Schraubenkerben (14) aufweist, um eine formschlüssige Befestigung des äußeren Dichtbandes (5) zu schaffen.
  5. Druckmittelzylinder (1) nach einem der vorgenannte Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (10) ein massives Ausgangsmaterial umfasst, wobei die Formgebung des Klemmelementes (10) mittels zumindest eines spanenden Fertigungsprozesses erfolgt.
  6. Druckmittelzylinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (10) ein Blechmaterial und/oder ein extrudiertes Material umfasst, wobei das Klemmelement (10) im Wesentlichen U-förmig gebogen ist und ein Unterlegsegment (15) und ein Federsegment (16) umfasst.
  7. Druckmittelzylinder (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Federsegment (16) des Klemmelementes (10) eine Klemmkante (17) aufweist, wobei das äußere Dichtband (5) im montierten Zustand durch die federbelastete Klemmkante (17) niedergedrückt ist.
  8. Druckmittelzylinder (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Federsegment (16) des Klemmelementes (10) zumindest ein Loch (18) aufweist, wobei der Kopf der zumindest einen Schraube (8) durch das Loch (18) hindurch geführt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19846621A1 (de) * 1997-10-29 1999-05-06 Mecman Ab Rexroth Fluiddruckzylinder-Endwandvorrichtung
EP0945629A1 (de) * 1998-03-27 1999-09-29 Ab Rexroth Mecman Dichtungsbandhalter

Patent Citations (2)

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