DE102006009306A1 - Fadenüberlaufrolle - Google Patents
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-
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Abstract
Eine auf einer Achse (5) frei drehbar gelagerte Fadenüberlaufrolle (1), insbesondere für eine Texturiermaschine oder Zwirnmaschine, weist mindestens ein zwischen der Achse (5) und einem eine Fadenüberlauffläche (3) aufweisenden Drehkörper (2) angeordnetes Magnetlager (4) auf.
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft eine auf einer Achse frei drehbar gelagerte Fadenüberlaufrolle, welche insbesondere für Texturiermaschinen sowie für Zwirnmaschinen geeignet ist.
- Hintergrund der Erfindung
- Eine Fadenüberlaufrolle der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der
DE 79 26 565 U1 bekannt. Diese Fadenüberlaufrolle ist aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt, wobei zwei ausführungsgleiche Zentrierteller jeweils für sich frei drehbar mittels Kugellagern auf einer feststehenden Achse gelagert sind und die Stirnflächen der Fadenüberlaufrolle bilden. Die Fadenüberlauffläche ist als rohrförmiges Einzelteil ausgebildet und zwischen den Zentriertellern eingeklemmt. Bei einem Verschleiß der Fadenüberlauffläche sind die Zentrierteller von der Fadenüberlaufrolle abzuziehen. Anschließend kann die beschädigte Fadenüberlauffläche ersetzt und die Zentrierteller wieder aufgeschoben und festgeklemmt werden. - Aufgabe der Erfindung
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fadenüberlaufrolle mit besonders geringem Verschleiß anzugeben.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Fadenüberlaufrolle mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Diese Fadenüberlaufrolle mit einem auf einer Achse frei drehbar gelagerten Drehkörper weist mindestens ein Magnetlager auf. Vorzugsweise ist das zwischen der Achse und dem eine Fadenüberlauffläche aufweisenden Drehkörper angeordnete Magnetlager als passives Magnetlager ausgebildet. Die Magnetlagerung hat im Vergleich zu einer Wälzlagerung mehrere Vorteile: Zum einen unterliegt das Lager selbst praktisch keinem Verschleiß und weist somit eine hohe Lebensdauer auf. Zum anderen sind aufgrund der verringerten Reibung die zwischen einem Faden und der Fadenüberlauffläche wirkenden Kräfte reduziert. Hierdurch unterliegt die Fadenüberlauffläche im Vergleich zu einer wälzgelagerten Fadenüberlaufrolle einem geringeren Verschleiß.
- Das Magnetlager ist in bevorzugter Ausgestaltung aus Ringmagneten zusammengesetzt, welche eine konische oder doppelkonische Form aufweisen. Mit doppelkonisch ausgebildeten Ringmagneten ist es möglich, die Fadenüberlauffläche mittels eines einzigen Magnetlagers zu führen, das sowohl radiale und axiale Belastungen als auch Kippmomente aufnimmt.
- Die Ringmagnete des Magnetlagers sind durch Klebung mit der Achse bzw. mit dem Drehkörper verbindbar. Ebenso kann eine Verbindung durch Aufpressen auf die Achse bzw. durch Einpressen in den Drehkörper hergestellt sein. Das mindestens eine Magnetlager ist vorzugsweise staubgeschützt innerhalb der Fadenüberlaufrolle angeordnet. Die feststehende Achse der Fadenüberlaufrolle kann beispielsweise mittels eines Gewindes an einem Maschinenteil einer Texturiermaschine oder einer Zwirnmaschine befestigt sein.
- Nachfolgend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Hierin zeigen:
- Kurze Beschreibung der Zeichnung
-
1 im Querschnitt eine Fadenüberlaufrolle mit zwei Magnetlagern, -
2 in einem Querschnitt ausschnittsweise eine Fadenüberlaufrolle mit einem einzigen Magnetlager, und -
3 eine perspektivische Ansicht einer Fadenüberlaufrolle mit Magnetlagerung. - Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
- Einander entsprechende oder gleichwirkende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
- Die in
1 dargestellte Fadenüberlaufrolle1 dient der Umlenkung eines nicht dargestellten Fadens in einer Textilmaschine, wobei der Faden auf einem frei drehbar gelagerten, im Wesentlichen zylindrischen Drehkörper2 , der eine Fadenüberlauffläche3 bildet, läuft. Der beispielsweise als Drehteil gefertigte oder spanlos umgeformte Drehkörper2 ist mittels zweier Magnetlager4 auf einer feststehenden Achse5 gelagert. Die die äußere Oberfläche des Drehkörpers2 bildende Fadenüberlauffläche3 ist größtenteils zylindrisch und weist eine einseitige, einem Befestigungsende6 der Fadenüberlaufrolle1 zugewandte Aufweitung7 auf. Am Befestigungsende6 ragt die Achse5 über den Drehkörper2 hinaus, wobei sie von einer Hülse8 umgeben ist. Die Hülse8 ist an deren dem Drehkörper2 zugewandten Ende von einem Dichtring9 umgeben, der in eine ringförmige Nut10 auf der Innenseite des Drehkörpers2 , am Übergang zwischen dessen zylindrischem Abschnitt14 und der Aufweitung7 , eingreift. - Auf der dem Dichtring
9 gegenüberliegenden Stirnseite des Drehkörpers2 ist dieser durch eine Kappe11 verschlossen, die in einer Nut12 gehalten ist. Somit ist im Drehkörper2 ein Hohlraum13 gebildet, in welchem die Lager4 , nämlich Magnetlager, zur frei drehbaren Lagerung des Drehkörpers2 auf der Achse5 angeordnet sind. - Jedes der Magnetlager
4 setzt sich zusammen aus einem inneren Ringmagneten15 und einem äußeren Ringmagneten16 , die durch Klebung auf der Achse5 bzw. im Drehkörper2 befestigt sind. Die Ringmagnete15 ,16 weisen relativ zur Symmetrieachse A der Fadenüberlaufrolle1 schräg gestellte, d.h. konische Oberflächen17 ,18 auf und können damit sowohl radiale als auch axiale Belastungen aufnehmen. Die Luftspalte19 begrenzenden Oberflächen17 ,18 beschreiben im Ausführungsbeispiel nach1 eine O-Anordnung. Alternativ sind auch Magnetlager4 mit Ringmagneten15 ,16 in X-Anordnung realisierbar. In beiden Fällen kann der Drehkörper2 auch Kippbelastungen aufnehmen. Die Magnetisierungsrichtung der Ringmagnete15 ,16 ist stets parallel zur Symmetrieachse A, wobei sich vorzugsweise gleichnamige Pole des inneren Ringmagneten15 und des äußeren Ringmagneten16 gegenüber stehen, d.h. die Magnetlager4 repulsiv wirken. - Die Fadenüberlaufrolle
1 nach2 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel nach1 hauptsächlich dadurch, dass lediglich ein einziges Magnetlager4 vorhanden ist. Hierbei weisen sowohl der innere Ringmagnet15 als auch der äußere Ringmagnet16 eine doppelkonische Form auf, so dass der zwischen den Ringmagneten15 ,16 gebildete Luftspalt19 aus zwei konischen, aneinander grenzenden Abschnitten20 ,21 zusammengesetzt ist, die relativ zu einer zur Symmetrieachse A normalen Ebene E symmetrisch sind. Um eine Montage des Magnetlagers14 zu ermöglichen, ist der innere Ringmagnet15 entlang der Ebene E geteilt. - Beide Teilringe
22 ,23 des inneren Ringmagneten15 sind auf einem Innenring24 befestigt, insbesondere verklebt, welcher drehfest mit der in diesem Fall nicht dargestellten Achse5 verbunden ist. Abweichend hiervon können – ähnlich wie im Ausführungsbeispiel nach1 – die Teilringe22 ,23 des inneren Ringmagneten15 direkt auf der Achse5 befestigt sein. - Der Drehkörper
2 der Fadenüberlaufrolle1 nach3 weist die gleiche Form wie im Ausführungsbeispiel nach1 auf. Zur Lagerung des Drehkörpers2 kann eine Anordnung aus zwei voneinander beabstandeten Magnetlagern4 , wie in1 dargestellt, ebenso vorgesehen sein wie das doppelkonische Magnetlager nach2 . -
- 1
- Fadenüberlaufrolle
- 2
- Drehkörper
- 3
- Fadenüberlauffläche
- 4
- Magnetlager
- 5
- Achse
- 6
- Befestigungsende
- 7
- Aufweitung
- 8
- Hülse
- 9
- Dichtring
- 10
- Nut
- 11
- Kappe
- 12
- Nut
- 13
- Hohlraum
- 14
- Abschnitt
- 15
- innerer Ringmagnet
- 16
- äußerer Ringmagnet
- 17
- Oberfläche
- 18
- Oberfläche
- 19
- Luftspalt
- 20
- Abschnitt
- 21
- Abschnitt
- 22
- Teilring
- 23
- Teilring
- 24
- Innenring
- A
- Symmetrieachse
- E
- Ebene
Claims (7)
- Fadenüberlaufrolle, die auf einer Achse (
5 ) frei drehbar gelagert ist, mit mindestens einem zwischen der Achse (5 ) und einem eine Fadenüberlauffläche (3 ) aufweisenden Drehkörper (2 ) angeordneten Lager (4 ), dadurch gekennzeichnet, dass als Lager (4 ) ein Magnetlager vorgesehen ist. - Fadenüberlaufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (
4 ) als passives Magnetlager ausgebildet ist. - Fadenüberlaufrolle nach Anspruch oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ringmagnet (
15 ,16 ) des Magnetlagers (4 ) eine konische Form aufweist. - Fadenüberlaufrolle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringmagnet (
15 ,16 ) eine doppelkonische Form aufweist. - Fadenüberlaufrolle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Achse (
5 ) und dem Drehkörper (2 ) nur ein einziges, Radialkräfte, Axialkräfte sowie Kippmomente aufnehmendes Magnetlager (4 ) angeordnet ist. - Fadenüberlaufrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Magnetlagers (
4 ) mit der Achse (5 ) bzw. mit dem Drehkörper (2 ) verklebt ist. - Fadenüberlaufrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Magnetlagers (
4 ) auf die Achse (5 ) aufgepresst bzw. in den Drehkörper (2 ) eingepresst ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102006009306A DE102006009306A1 (de) | 2006-03-01 | 2006-03-01 | Fadenüberlaufrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102006009306A DE102006009306A1 (de) | 2006-03-01 | 2006-03-01 | Fadenüberlaufrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102006009306A1 true DE102006009306A1 (de) | 2007-09-06 |
Family
ID=38329117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102006009306A Withdrawn DE102006009306A1 (de) | 2006-03-01 | 2006-03-01 | Fadenüberlaufrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102006009306A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102008029482A1 (de) | 2008-06-20 | 2009-12-24 | Schaeffler Kg | Magnetische Lagerung, insbesondere Lagerung einer Faden-führungsrolle |
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-
2006
- 2006-03-01 DE DE102006009306A patent/DE102006009306A1/de not_active Withdrawn
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