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Die
vorliegenden Erfindung betrifft eine Fixiervorrichtung mit einer
integrierten Elektronikkomponente.
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EP 0 052 025 B1 beschreibt
eine Vorrichtung zum Befestigen eines herausziehbaren Elements in einer
Aufnahmevorrichtung, insbesondere einer in einer Platte angeordneten
Anzeigelampenbaueinheit in einer Aufnahmevorrichtung, wobei das
in der Aufnahmevorrichtung eingesetzte Element von in der Aufnahmevorrichtung
enthaltenen elastischen Elementen in einer Auswurfrichtung derart
kraftbeaufschlagt ist, dass durch Kolbenfederkontakte die elektrische
Versorgung von in einer Abdeckscheibe angeordneten Glühbirnen
gewährleistet
ist.
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DE 297 17 609 U1 beschreibt
eine Vorrichtung zum Befestigen von elektrischen oder elektronischen
Bauteilen wie z.B. von Sensoren, Sendern oder Empfängern von
Lichtschranken, Schaltern oder dergleichen, an der Rückseite
einer mit einer Bohrung versehenen Wandung, beispielsweise der Wandung
eines Tür-
oder Blendrahmenprofiles.
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DE 195 04 821 A1 offenbart
eine Einrichtung zur Festlegung eines elektrischen oder elektronischen
Bauteils mit einem Gehäuse,
beispielsweise eines Steckerteiles, eines Kupplungsteiles, eines Sensors
oder dergleichen in einer Durchgangsöffnung einer Chassiswand oder
eines Maschinenelements.
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US 6 350 129 B1 beschreibt
eine Übertragung
von elektrischen Signalen in Kleidungsstücken mittels elektrisch leitfähiger Druckknöpfe.
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DE 197 55 792 C2 offenbart
ein textiles Flächengebilde
aus mehreren miteinander verbundenen, teilweise elektrisch leitende
Drähte
oder Fäden enthaltenden
Gewebelagen, insbesondere zum Aufbau elektronischer Schaltungen.
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US 6 210 771 B1 beschreibt
eine Herstellung von elektronischen Vorrichtungen und Schaltkreisen und
insbesondere deren Integration in Textilien. Dabei werden elektronische
Komponenten in ein textiles Gewebe eingearbeitet und über eine
Vielzahl von in dem Gewebe eingewebten elektrisch leitfähigen Fäden kontaktiert.
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DE 101 24 457 A1 beschreibt
eine Integration eines elektronischen Bauteils in eine Faser sowie ein
Gewebe für
ein Textil mit zumindest eines solchen Faser mit integriertem elektronischen
Bauteil.
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DE 102 01 265 A1 offenbart
eine Vorrichtung zum Halten von elektronischen Baugruppen und zum Übertragen
von elektrischen Signalen zwischen den elektronischen Baugruppen,
zwischen denen sich zumindest teilweise ein nicht leitfähiges Material
erstreckt, beispielsweise mittels elektrisch leitfähiger Fäden.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zum schnellen
und sicheren Fixieren einer Elektronikkomponente bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch eine Fixiervorrichtung, ein System sowie
eine Fixiereinheit mit den in den Ansprüchen 1, 11 und 19 angegebenen
Merkmalen gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den weiteren abhängigen
Ansprüchen
definiert.
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Somit
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Fixiervorrichtung bereitgestellt mit einer Einsteckrichtung
zum Einstecken und/oder zumindest teilweisen Durchstecken entlang
der Einsteckrichtung in ein im wesentlichen ösenförmiges Element derart, dass
die Vorrichtung, vorzugsweise nach Art eines Druckknopfs, mit dem ösenförmigen Element
verrastbar bzw. in dem ösenförmigen Element
fixierbar ist, umfassend:
- – einen Vorrichtungskörper, welcher
als Druckknopfkugel bzw. Druckknopf-Patrize eines Druckknopfs ausgebildet
ist und der eine Ausnehmung bzw. einen Hohlraum aufweist bzw. zumindest teilweise
umschließt,
wobei zumindest in einem in Einsteckrichtung vorderen bzw. vordersten
Bereich des Vorrichtungskörpers
zumindest ein Signaldurchgangsabschnitt ausgebildet ist, welcher zur
Transmission eines Signals aus dem Hohlraum heraus und/oder in den
Hohlraum hinein zumindest teilweise für das Signal durchlässig ist; und
- – zumindest
eine Elektronikkomponente, insbesondere ein Sensor und/oder Aktuator,
insbesondere ein Bedienelement, insbesondere ein Taster bzw. Schalter,
und/oder eine Licht emittierende Komponente, insbesondere eine LED,
und/oder ein optischer und/oder akustischer Sensor, insbesondere
ein Kameramodul und/oder ein Mikrofon, die zumindest teilweise in
der Ausnehmung bzw. im Hohlraum angeordnet ist und ausgelegt ist,
ein Signal durch den Signaldurchgangsabschnitt zu emittieren und/oder
zu erfassen.
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Somit
ist vorzugsweise der Signaldurchgangsabschnitt ausgelegt für die zumindest
teilweise Transmission eines Signals von und/oder zu der Elektronikkomponente.
Der zumindest eine Signaldurchgangsabschnitt könnte zumindest eine Signaldurchgangsöffnung bzw.
ein Loch umfassen. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform
könnte
der Signaldurchgangsabschnitt auch eine Vielzahl von Signaldurchgangsöffnungen
bzw. Löcher
umfassen. Insbesondere könnte
der Signaldurchgangsabschnitt im wesentlichen nach vorne hin, also
im wesentlichen in die Einsteckrichtung orientiert sein. Zusätzlich oder alternative
könnte
der Signaldurchgangsabschnitt auch im wesentlichen zur Seite hin,
also schräg
und insbesondere senkrecht zur Einsteckrichtung orientiert sein.
Dabei bezeichnet die Orientierung des Signaldurchgangsabschnitt
vorzugsweise die Richtung der Signalübertragung von der oder zu
der Elektronikkomponente. Vorzugsweise ist der Signaldurchgangsabschnitt
im wesentlichen in einem Bereich des Vorrichtungskörpers ausgebildet,
der beim Einstecken und/oder zumindest teilweisen Durchstecken in
das im wesentlichen ösenförmige Element zumindest
teilweise, vorzugsweise vollständig
durch dieses hindurchtritt, oder zumindest für die Signalübertragung
auf der anderen Seite als der, von der die Fixiervorrichtung eingesteckt
wird, zugängig
ist.
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Das
zu emittierende und/oder erfassende Signal umfasst vorzugsweise
ein elektromagnetisches, insbesondere ein elektrisches und/oder
ein magnetisches und/oder ein optisches, und/oder ein mechanisches
und/oder ein thermisches und/oder ein akustisches Signal und/oder
einen Materialfluss, insbesondere von Gas und/oder Flüssigkeit.
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Vorzugsweise
weist der Vorrichtungskörper entlang
der Einsteckrichtung nacheinander einen Einrastabschnitt und einen
Verjüngungsabschnitt auf,
wobei der Verjüngungsabschnitt
zumindest in eine Richtung, vorzugsweise in alle Richtungen, senkrecht
zur Einsteckrichtung kleiner bzw. schmäler ist als der Einrastabschnitt.
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Besonders
bevorzugt weist der Vorrichtungskörper entlang der Einsteckrichtung
nacheinander einen Einrastabschnitt, einen Verjüngungsabschnitt und einen Anschlagabschnitt
auf, wobei der Verjüngungsabschnitt
zumindest in eine Richtung, vorzugsweise in alle Richtungen, senkrecht
zur Einsteckrichtung kleiner bzw. schmäler ist als der Anschlagabschnitt
und der Einrastabschnitt.
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Dazu
wird vorzugsweise ein herkömmliche Druckknopföse verwendet.
Insbesondere könnte
diese Druckknopföse
in einem textilen Material, insbesondere in einem Kleidungsstück, angeordnet
bzw. eingearbeitet sein.
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Vorzugsweise
weist die Fixiervorrichtung eine im wesentlichen zur Einsteckrichtung
parallele Symmetrieachse derart auf, dass der Einrastabschnitt und/oder
der Verjüngungsabschnitt
und/oder der Anschlagabschnitt im wesentlichen rotationssymmetrisch
zur Symmetrieachse ausgebildet ist.
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Vorzugsweise
umfasst der Signaldurchgangsabschnitt des Vorrichtungskörpers zumindest eine
Signaldurchgangsöffnung,
die in Einsteckrichtung im vorderen bzw. vordersten Bereich des
Vorrichtungskörpers
ausgebildet ist.
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Vorzugsweise
ist die Elektronikkomponente derart an die zumindest eine Signaldurchgangsöffnung angeordnet
ist, dass sie diese im wesentlichen abdeckt und/oder verschließt.
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Besonders
bevorzugt ragt die Elektronikkomponente in Einsteckrichtung nicht über den
Vorrichtungskörper
hinaus. Insbesondere umfasst die Signaldurchgangsöffnung eine
sich in Einsteckrichtung aufweitende Ausnehmung im Vorrichtungskörper, welche
vorzugsweise im wesentlichen trichterförmig ausgebildet ist. Vorzugsweise
ragt der Vorrichtungskörper
zumindest im Bereich des äußeren Randes
der Ausnehmung in Einsteckrichtung über die Elektronikkomponente
hinaus. Dies ist besonders bevorzugt, wenn es sich bei der Elektronikkomponente
um einen Schalter und/oder Taster handelt. Dadurch wird die Gefahr
einer unbeabsichtigten Betätigung
der Elektronikkomponente verringert.
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Vorzugsweise
umfasst die Fixiervorrichtung weiterhin eine Signaldurchgangsabdeckung,
welche die Signaldurchgangsöffnung
zumindest teilweise abdeckt und die für das durch den Signaldurchgangsabschnitt
zu emittierende und/oder zu erfassende Signal zumindest teilweise
durchlässig
ist.
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Vorzugsweise
umfasst die Fixiervorrichtung weiterhin zumindest einen elektrischen
Verbindungsanschluss zum elektrischen Verbinden der Elektronikkomponente
vorzugsweise mit einer externen Schaltungsanordnung, wobei der Verbindungsanschluss
im wesentlichen entgegen der Einsteckrichtung aus dem Hohlraum bzw.
der Ausnehmung herausgeführt
ist. Besonders bevorzugt umfasst der elektrische Verbindungsanschluss
zumindest eine vorzugsweise im wesentlichen flexible elektrische Verbindungsleitung.
Diese elektrische Verbindungsleitung ist vorzugsweise als textiles
Kabel ausgestaltet. Vorzugsweise ist der elektrische Verbindungsanschluss
außerhalb
des Hohlraums elektrisch leitfähig kontaktierbar.
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Gemäß der Erfindung
wird außerdem
ein System bereitgestellt, welches umfasst:
- – zumindest
eine Fixiervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform; und
- – zumindest
eine elektrische Schaltungsanordnung, insbesondere eine Steuer- und/oder Detektionsschaltung,
die mit der Elektronikkomponente, insbesondere zum Steuern und/oder
Regeln und/oder Auslesen, insbesondere über die elektrischen Verbindungsanschlüsse, elektrisch
verbunden ist.
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Vorzugsweise
ist die elektrische Schaltungsanordnung über zumindest eine im wesentlichen
flexible elektrische Verbindungsleitung mit der Elektronikkomponente
verbunden.
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Besonders
bevorzugt umfasst das System weiterhin ein Trägerelement mit einer Vorderfläche, über die
das Trägerelement
an einen in Einsteckrichtung hinteren Bereich des Vorrichtungskörpers, insbesondere
an den Verjüngungsabschnitt
und/oder den Anschlagabschnitt, angeordnet ist.
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Die
Vorderfläche
ist vorzugsweise zumindest teilweise im wesentlichen planaren. Vorzugsweise
ist das Trägerelement
im wesentlichen flächig
ausgebildet, d.h. seine Ausdehnung parallel zur Vorderfläche ist
wesentlich größer als
seine Ausdehnung senkrecht zur Vorderfläche.
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Der
Vorrichtungskörper
der zumindest einen Fixiervorrichtung ist vorzugsweise derart an
das Trägerelement
angeordnet, dass die Einsteckrichtung der Fixiervorrichtung von
der Vorderfläche
weg orientiert ist und vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zur
Vorderfläche
steht.
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Das
Trägerelement
ist vorzugsweise im wesentlichen formstabil und besonders bevorzugt
mit dem Vorrichtungskörper
im wesentlichen starr verbunden. Insbesondere umfasst das Trägerelement vorzugsweise
eine elektronische Schaltungsplatine. Besonders bevorzugt ist das
Trägerelement
zumindest teilweise einstückig
mit dem Vorrichtungskörper ausgebildet.
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In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
ist das Trägerelement
im wesentlichen flexibel.
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Vorzugsweise
ist an der Vorderfläche
des Trägerelements
eine Vielzahl von Fixiervorrichtungen gemäß der Erfindung oder einer
bevorzugten Ausführungsform
angeordnet, deren Einsteckrichtungen vorzugsweise zumindest teilweise
im wesentlichen senkrecht zur Vorderfläche stehen.
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Vorzugsweise
ist am Trägerelement
zumindest ein elektrischer Kontakt zum externen Kontaktieren der
zumindest einen Elektronikkomponente ausgebildet. Vorzugsweise umfasst
der elektrische Kontakt zumindest eine Komponente eines Druckknopfs.
Vorzugsweise ist der elektrische Kontakt an der Vorderfläche des
Trägermaterials
ausgebildet und ausgelegt, gleichzeitig mit dem Fixieren der Fixiervorrichtung
eine elektrisch leitfähige
Verbindung mit einem Gegenkontakt einzugehen, vorzugsweise durch
fixieren des elektrischen Kontakts mit dem Gegenkontakt nach Art
eines Druckknopfs.
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Vorzugsweise
ist im und/oder am Trägerelement
zumindest eine elektrische Schaltungsanordnung, insbesondere eine
Steuer- und/oder Detektionsschaltung angeordnet, die mit der zumindest
einen Elektronikkomponente, insbesondere zum Steuern und/oder Regeln
und/oder Auslesen, insbesondere über
den zumindest einen elektrischen Verbindungsanschluss, elektrisch
verbunden ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird außerdem
eine Fixiereinheit bereitgestellt, welche umfasst:
- – zumindest
eine Fixiervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform und/oder ein System
gemäß der vorliegenden
Erfindung oder einer bevorzugten Ausführungsform; und
- – zumindest
ein als Druckknopföse
ausgebildetes vorzugsweise im wesentlichen ösenförmiges Fixierelement zum Aufnehmen
des Vorrichtungskörpers
derart, dass der Vorrichtungskörper
in Einsteckrichtung in das Fixierelement eingesteckt und/oder zumindest
teilweise durch das Fixierelement hindurch gesteckt werden kann,
um dann relativ zum Fixierelement vorzugsweise nach Art eines Druckknopfs
fixiert zu sein.
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Vorzugsweise
ist das Fixierelement in bzw. an einem textilen Material angeordnet.
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Die
Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf begleitende Zeichnungen
bevorzugter Ausführungsformen
beispielhaft beschrieben. Dabei zeigen:
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1A und 1B:
eine erste bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2A und 2B:
eine zweite bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3:
eine dritte bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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4A und 4B:
eine vierte bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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1A zeigt
ein erste bevorzugte Ausführungsform
einer Fixiervorrichtungen 10 gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Fixiervorrichtung 10 weist einen Vorrichtungskörper 12 auf,
der eine Ausnehmung bzw. einen Hohlraum 14 umfasst. In
einem in einer Einsteckrichtung 16 vorderen Bereich 18 des Vorrichtungskörpers 12 ist
ein Signaldurchgangsabschnitt 20 ausgebildet. Der Signaldurchgangsabschnitt 20 bildet
vorzugsweise eine Signaldurchgangsöffnung im Vorrichtungskörper 12, über die
die Ausnehmung bzw. der Hohlraum 14 vorzugsweise mit der
Umgebung verbunden ist. In der gezeigten Ausführungsform von 1A ist
die Signaldurchgangsöffnung
von eine Signaldurchgangsabdeckung 22 abgedeckt und insbesondere
verschlossen.
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Der
Vorrichtungskörper 12 umfasst
einen Einrastabschnitt 24, einen Verjüngungsabschnitt 26 und
einen Anschlagabschnitt 28. Vorzugsweise umfasst der Vorrichtungskörper 12 metallisches
Material insbesondere geformtes Metallblech. Alternativ könnte der
Vorrichtungskörper 12 Kunststoff,
insbesondere Plastik, umfassend. Besonders bevorzugt ist der Vorrichtungskörper 12 als
Druckknopf-Patrize bzw. Druckknopfkugel, also als männlicher
Teil eines Druckknopfs, ausgebildet. Zum Verrasten wird der Vorrichtungskörper 12 zumindest
mit seinem im vorderen Bereich 18 (in Einsteckrichtung 16 betrachtet) ausgebildeten
Einrastabschnitt 24 zumindest teilweise durch ein vorzugsweise
im wesentlichen ösenförmiges Fixierelement 30,
insbesondere eine Druckknopföse 30,
eingesteckt. Die Druckknopföse 30 ist vorzugsweise
elastisch ausgestaltet, so dass nach dem Einrasten die Fixiervorrichtung 10 mit
der Druckknopföse 30 mechanisch
sicher verbunden ist und bei Bedarf wieder gelöst werden kann. Eine derartige Fixiereinheit,
welche die Fixiervorrichtung 10 und das Fixierelement 30 umfasst
ist in 1B eingerasteten Zustand gezeigt.
Dabei ist die Fixiervorrichtung in der gezeigten Ausführungsform
nach Art eines Druckknopfs bis zum Anschlagabschnitt 28 durch
die Druckknopföse 30 eingeführt.
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Wie
in 1A gezeigt, ist in der Ausnehmung bzw. im Hohlraum 14 eine
Elektronikkomponente 32 angeordnet. Als Elektronikkomponente 32 könnte die
Fixiervorrichtung 10 insbesondere eine Licht erzeugende
bzw. emittierende Komponente wie zum Beispiel eine Glühbirne oder
eine LED umfassen. Besonders bevorzugt emittiert die Elektronikkomponente 32 ein
Signal im wesentlichen in Einsteckrichtung 16 durch den
für das
Signal zumindest teilweise durchlässigen Signaldurchgangsabschnitt 20 aus
dem Hohlraum. Als Elektronikkomponente 32 könnte auch
ein kleiner Lautsprecher zur Emission eines akustischen Signals
vorgesehen sein. Alternativ oder zusätzlich könnte die Elektronikkomponente auch
Sensorelemente zur Detektion mechanischer und/oder thermischer und/oder
elektromagnetischer, insbesondere elektrischer und/oder magnetischer, und/oder
akustischer Signale umfassen. Besonders bevorzugt umfasst die Elektronikkomponente 32 ein Mikrophon.
In anderen bevorzugten Ausführungsformen
umfasst die Elektronikkomponente 32 ein Bedienelement wie
zum Beispiel einen Taster und/oder Schalter. Als Signal wird dabei
eine mechanische Betätigung
zum Beispiel durch einen Benutzer mittels eines Fingerdrucks durch
die Signaldurchgangsöffnung
an die Elektronikkomponente übertragen.
Damit könnten
beispielsweise elektronische Geräte
gesteuert werden.
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Außerdem umfasst
die gezeigte Fixiervorrichtung elektrische Verbindungsanschlüsse 34 zum elektrischen
Verbinden der Elektronikkomponente 32 mit einer externen
Schaltungsanordnung. Die Verbindungsanschlüsse 34 sind dabei
in einem in Einsteckrichtung 16 hinteren Bereich 36,
also vorzugsweise im Bereich des Anschlagabschnitt 28 angeordnet. Insbesondere
sind die elektrischen Verbindungsanschlüsse 34 vorzugsweise
im wesentlichen entgegen die Einsteckrichtung 16 aus der
Ausnehmung bzw. dem Hohlraum 14 heraus geführt.
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Besonders
bevorzugt umfasst die Fixiervorrichtung 16 im hinteren
Bereich 36 eine Abdichtung 38, um die Ausnehmung
bzw. den Hohlraum 14 nach außen hin und insbesondere nach
hinten hin (in Einsteckrichtung betrachtet) zu verschließen. Die
elektrischen Verbindungsanschlüsse 34 sind
dabei vorzugsweise durch die Abdichtung 38 hindurch geführt. Besonders
bevorzugt erfassen die Verbindungsanschlüsse elektrische Verbindungsleitungen,
die als flexible Kabel ausgelegt sein können. Über ein solches flexibles Kabel
kann eine elektrische Verbindung zwischen der Efektronikkomponente 32 und
einer Schaltungsanordnung hergestellt werden, die an einer beliebigen
von der Fixiervorrichtung entfernten Positionen angeordnet werden
kann. insbesondere könnte
die elektrische Verbindungsleitung bzw. das flexible Kabel ein textiles
Kabel umfassen, das besonders bevorzugt in einem textilen Gewebe
angeordnet bzw. eingewebt ist.
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2A zeigt
eine zweite bevorzugte Ausführungsformen
einer Fixiervorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung
insbesondere ist in 2A ein System 40 dargestellt,
welches eine Fixiervorrichtung 10 sowie eine Trägerelement 42 umfasst.
Dabei ist die Fixiervorrichtung 10 mit ihrem Anschlagabschnitt 28 an
einer Vorderfläche 44 des
Trägerelements 42 angeordnet.
Insbesondere ist die Fixiervorrichtung vorzugsweise fest mit dem
Trägerelement verbunden.
Alternativ könnte
der Vorrichtungskörper 12 einstückig mit
dem Trägerelement 42 ausgebildet sein.
In der gezeigten Ausführungsform
ist im Trägerelement 42 eine
Schaltungsanordnung 46 ausgebildet, die über elektrische
Verbindungsanschlüsse bzw.
eine elektrische Verbindungsleitung 34 mit der Elektronikkomponente 32 verbunden
ist. Die Schaltungsanordnung 46 ist vorzugsweise dazu ausgelegt, die
Elektronikkomponente 32 zu steuern und/oder zu regeln und/oder
von der Efektronikkomponente Signale bzw. Informationen auszulesen.
Besonders bevorzugt ist die Schaltungsanordnung 46 in das
Trägerelement
gegossen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Trägerelement 42 im
wesentlichen formfest und insbesondere starr ausgebildet. Damit lässt sich
die Fixiervorrichtung über
das Trägerelement 46 handhaben
und insbesondere fixieren oder lösen.
Außerdem
ist dadurch das Trägerelement
und somit auch die Schaltungsanordnung 46 zusammen mit
der Fixiervorrichtung stabil mit dem bzw. an dem Fixierelement befestigbar.
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2B zeigt
eine Draufsicht auf die in 2A dargestellte
Ausführungsform.
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3 zeigt
eine weitere bevorzugte Ausführungsform
eines Systems gemäß der vorliegenden Erfindung.
Dabei ist das Trägerelement 42 insbesondere
als flexibles flächiges
Element ausgebildet an dessen Vorderseite 44 eine Vielzahl
von Fixiervorrichtungen 10 angeordnet ist. Die Einsteckrichtungen 16 der
gezeigten vier Fixiervorrichtungen 10 verlaufen dabei vorzugsweise
im wesentlichen parallel zueinander und senkrecht zur Vorderfläche 44 des
Trägerelements 42.
Die Elektronikkomponenten 32 der Fixiervorrichtungen 10 können dabei
vorzugsweise über
die elektrischen Verbindungsanschlüsse bzw. die elektrische Verbindungsleitung 34 mit
einer externen Schaltungsanordnung verbunden werden. Die elektrische
Verbindungsleitung ist wie in den anderen Ausführungsformen vorzugsweise als
Bandkabel und/oder als textiles Kabel ausgestaltet.
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Alternativ
oder zusätzlich
zu diesen Verbindungsanschlüssen
bzw. zur elektrischen Verbindungsleitung 34 weist das System
elektrische Kontakte 48 und insbesondere elektrische Steckkontakte 48 auf,
die vorzugsweise an der Vorderfläche
des Trägerelements 42 angeordnet
sind. Besonders bevorzugt ist jeder Steckkontakte 48 als
Teil eines Druckknopfs und insbesondere als Druckknopfkugel bzw.
Druckknopf-Patrize
ausgestaltet. Somit könnten die
Steckkontakte 48 ähnlich
zum Vorrichtungskörper 12 der
Fixiervorrichtung ausgestaltet sein. Die elektrischen Steckkontakte 48 sind
dabei vorzugsweise elektrisch leitfähig mit zumindest einer Elektronikkomponente 32 verbunden.
Beim Fixieren des gezeigten Systems an entsprechenden Fixierelementen
die insbesondere als Druckknopfösen
ausgestaltet sein könnten,
könnten
zumindest eine Vielzahl der Fixiervorrichtungen 10 und/oder
der Steckkontakte 48 gleichzeitig fixiert werden. Damit
ist gleichzeitig mit dem Fixieren der Fixiervorrichtung auch ein
elektrisches Kontaktieren der Elektronikkomponente möglich. Dazu
ist es besonders bevorzugt wenn die Fixierelemente für die Steckkontakte 48,
also die Gegenstücke
zu den Steckkontakten 48, elektrisch leitfähig mit
Verbindungsleitungen verbunden sind. Diese Verbindungsleitungen
könnten
mit zumindest einer Schaltungsanordnung insbesondere einer externen
Schaltungsanordnung verbunden sein, um damit die Elektronikkomponenten 32 zu
steuern und/oder zu regeln und/oder elektrische Signale und insbesondere
Detektionssignale aus den Elektronikkomponenten 32 zu empfangen.
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In
der gezeigten Ausführungsform
von 3 könnten
die Fixiervorrichtungen 10 gleiche Elektronikkomponenten 32 umfassen.
So könnten
die Elektronikkomponenten der verschiedenen Fixiervorrichtungen
insbesondere die gleiche Funktionalität aufweisen. Alternativ könnten in
einem System auch verschiedene Funktionalitäten kombiniert werden. So könnten in
ein System insbesondere Signalsende- als auch Signalempfangskomponenten
ausgebildet sein.
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Die 4A und 4B zeigen
eine Draufsicht bzw. eine perspektivische Ansicht einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. Insbesondere ist darin eine Fixiervorrichtung 10 nach
Art einer Druckknopf-Patrize dargestellt, die mit einem Trägerelement 42 fest
verbunden ist. Der Vorrichtungskörper 12 der
Fixiervorrichtung 10 ist dabei wie eine herkömmliche
Druckknopf-Patrize im wesentlichen rotationssymmetrisch zu einer
Achse parallel zur Einsteckrichtung ausgebildet. Im zentralen vorderen
Bereich weist die Fixiervorrichtung eine Öffnung auf, die die Signaldurchgangsöffnung 20 bildet.
Die Elektronikkomponente ist hinter des Signaldurchgangsöffnung 20 angeordnet
und in den 4A und 4B nicht
zu erkennen.
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Die
Fixiervorrichtung der vorliegenden Erfindung kann insbesondere ausgelegt
sein, um nach Art eines Druckknopfs in bzw. an einem Kleidungsstück fixiert
bzw. befestigt zu werden. Dazu ist vorzugsweise in bzw. an einem
Kleidungsstück
das Fixierelement und insbesondere eine Druckknopföse angeordnet. 1B zeigt,
wie die Druckknopföse 30 mit einem
Schichtmaterial 50 und insbesondere einem Kleidungsstück 50 verbunden
ist. Dabei ist vorzugsweise die Einsteckrichtung 16 zur
Kleidungsaußenseite
hin orientiert. Außerdem
kann mit der Druckknopföse 30 auch
eine Anzeigescheibe 52 an das Kleidungsstück 50 befestigt
werden. Die Anzeigescheibe 52 könnte eine Beschriftung aufweisen,
die die Funktion bzw. Bedeutung der Elektronikkomponente 32 in
der Fixiervorrichtung bezeichnet.
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Bei
dieser Ausgestaltung und der Anwendung der Erfindung zusammen mit
Kleidungsstücken und
insbesondere textilen Kleidungsstücken ergibt sich als besonderer
Vorteil der vorliegenden Erfindung, dass die Fixiervorrichtung und
damit die im Kleidungsstück
zu integrierende Elektronikkomponente weitgehend unabhängig vom
Kleidungsstück gefertigt
werden und insbesondere auch ausgetauscht werden kann.
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- 10
- Fixiervorrichtung
- 12
- Vorrichtungskörper
- 14
- Ausnehmung
bzw. Hohlraum
- 16
- Einsteckrichtung
- 18
- vorderer
Bereich
- 20
- Signaldurchgangsabschnitt
- 22
- Signaldurchgangsabdeckung
- 24
- Einrastabschnitt
- 26
- Verjüngungsabschnitt
- 28
- Anschlagabschnitt
- 30
- Druckknopföse
- 32
- Elektronikkomponente
- 34
- elektrische
Verbindungsanschlüsse
- 36
- hinterer
Bereich
- 38
- Abdichtung
- 40
- System
- 42
- Trägerelement
- 44
- Vorderfläche
- 46
- Schaltungsanordnung
- 48
- Steckkontakt