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DE102006008173A1 - Verschlußdeckel mit Griff zum Verschließen in einer Öffnung in einer Wand - Google Patents

Verschlußdeckel mit Griff zum Verschließen in einer Öffnung in einer Wand Download PDF

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DE102006008173A1
DE102006008173A1 DE200610008173 DE102006008173A DE102006008173A1 DE 102006008173 A1 DE102006008173 A1 DE 102006008173A1 DE 200610008173 DE200610008173 DE 200610008173 DE 102006008173 A DE102006008173 A DE 102006008173A DE 102006008173 A1 DE102006008173 A1 DE 102006008173A1
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DE
Germany
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dome
shaped part
opening
shoulder
edge
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Application number
DE200610008173
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English (en)
Inventor
Hartwig Langenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KB KUNSTSTOFFTECHNIK VERTRIEBS
KB KUNSTSTOFFTECHNIK VERTRIEBSGESELLSCHAFT MBH
Original Assignee
KB KUNSTSTOFFTECHNIK VERTRIEBS
KB KUNSTSTOFFTECHNIK VERTRIEBSGESELLSCHAFT MBH
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Publication date
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Publication of DE102006008173A1 publication Critical patent/DE102006008173A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/28Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Abstract

Beschrieben wird ein Verschlussdeckel (12) mit Griff zum Verschließen einer Öffnung (14) in einer Wand (10), wie Türblatt, Garagentor, Gehäusedeckel, Gehäusewand oder dgl., welche Öffnung (14) zum optionalen Einbau eines z. B. mit Handhabe versehenen Verschlusses oder dgl. vorgesehen ist und vorzugsweise eine langgestreckte Form, wie ovale Form, ohne scharfe Ecken aufweist. Erfindungsgemäß besitzt der Verschlussdeckel (12) mit Griff ein erstes (inneres) kalottenförmiges Teil (16) mit einer an den Innenrand (18) der zu verschließenden Öffnung (14) angepassten ersten Schulter (20) und ein zweites (äußeres) kalottenförmiges Teil (22) mit einer am Außenrand (24) der zu verschließenden Öffnung (14) angepassten zweiten Schulter (26), welche Schultern (20, 26) zueinander einen an die Wandstärke (28) anpassbaren Abstand (38) aufweisen, und mit von dem Inneren der jeweiligen kalottenförmigen Teile (16, 22) sich aus der Kalotte heraus erstreckenden ersten (30) bzw. zweiten Führungsschienen (32), wobei die einen Führungsschienen (30, 32) in den anderen Führungsschienen (z. B. 32 in 30) gleitend geführt sind, und mit jeweils einer die Enden der Führungsschienen (30, 32) miteinander verbindenden ersten bzw. zweiten Querwand (34, 36), wobei die beiden Querwände (34, 36) einen Abstand (38) zueinander haben, der im Wesentlichen dem Abstand der Schultern (20, 26) zueinander entspricht und mit diesem veränderlich ist, und mit einer Zugeinrichtung (44), wie Schraube mit Mutter (40, 42), ...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verschlußdeckel mit Griff zum Verschließen einer Öffnung in einer Wand, wie Türblatt, Garagentor, Gehäusedeckel, Gehäusewand oder dgl., welche Öffnung zum optimalen Einbau einer z.B. mit Handhabe oder Griff versehenen Verschlusses oder dgl. vorgesehen ist und vorzugsweise eine langgestreckte Form, wie ovale oder rechteckige Form aufweist.
  • Verschlußdeckel zum Verschließen von Öffnungen in Wandbereichen sind in vielfältiger Form bereits bekannt. So werden beispielsweise Abzweigdosen in einer Wand durch einen flachen Kunststoffdeckel verschlossen, der mittels Schrauben festgelegt wird, die in Gewindebohrungen eingeschraubt werden, die von der Dose gebildet werden. Alternativ können aber auch Deckel verwendet werden, die mit Spreizfedereinrichtungen sich innerhalb der Dose an deren Innenwand verklemmen.
  • Derartige Abzweigdosen sind rund oder viereckig und sind im letzten Fall meist mit vier in den vier Ecken angeordneten Kopfschrauben befestigt.
  • Bei größeren Wandflächen stehen jedoch Seitenwände zur Stützung von Federbeinen nicht zur Verfügung, auch ist der Einsatz von mehreren Schrauben umständlich, so daß dort andere Lösungen gefunden werden müssen, um einen Deckel, zumal einen Deckel mit Griff, in der Öffnung sicher festzuhalten. Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, derartige Lösungen anzubieten.
  • Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß der Verschlußdeckel mit Griff ein erstes (inneres) kalottenförmige Teil mit einer an den Außenrand der zu verschließenden Öffnung angepaßten ersten Schulter, und ein zweites kalottenförmiges Teil mit einer ebenfalls an den Außenrand der zu verschließenden Öffnung angepaßten zweiten Schulter, welche Schultern einen an die Wandstärke der Wand anpassbaren Abstand aufweisen, und mit von dem Inneren der jeweiligen Kalotte sich aus der Kalotte heraus erstreckenden ersten bzw. zweiten Führungsschienen, wobei die zweiten Führungsschienen in den ersten Führungsschienen gleitend geführt sind, und mit jeweils einer die Enden der Führungsschienen miteinander verbindenden ersten bzw. zweiten Querwand, wobei die beiden Querwände einen Abstand zueinander haben, der im wesentlichen dem Abstand der Schultern zueinander entspricht und mit diesem veränderlich ist, und mit einer Zugeinrichtung, wie Schraube, um die beiden Querwände und damit die erste und die zweite Schulter aufeinander zu zu bewegen und dadurch den Verschlußdeckel an dem Rand der zu verschließenden Öffnung festzulegen. Durch diese Maßnahme wird also erreicht, daß sich der Verschlußdeckel mit Griff beidseitig des Randes der Öffnung abstützen kann, wobei die Kalottenform eine besonders hohe Stabilität der Verschlußdeckelfläche ermöglicht, weil die Führungsschienen dafür Sorge tragen, daß die Kalottenränder zueinander ausgerichtet sind, und die beiden Kalotten zwecks Montage beidseitig der Öffnung auf die Wand aufgesetzt werden, wonach sie ineinander geschoben werden und schließlich mit einer Zugeinrichtung soweit zusammen gedrückt werden können, daß der den Griff bildenden Verschlußdeckel mit einem gewissen Druck die Ränder der Wandöffnung einschließt und dadurch eine rüttelsichere Stellung in der Öffnung aufrecht erhält.
  • Als Zugeinrichtung ist eine Anordnung besonders geeignet, die mindestens eine Kopfschraube und mindestens eine Blechstreifenmutter umfaßt, wobei der Kopf der Schraube sich auf der nach innen weisenden Fläche der zweiten Querwand abstützt, und die Blechstreifenmutter mit zwei sich gegenüberliegenden Enden des mit einer Gewindebohrung versehenem Blechstreifens sich durch schräge Lage bezüglich der Oberfläche der ersten Führungsschienen durch Keilwirkung auf den Flächen der ersten Führungsschiene abstützt. Die Blechstreifenmutter, die aus Metall bestehen kann, aber auch ein Kunststoffteil darstellen könnte, ist soweit nachgiebig, daß sie unter Vorspannung in die Betriebsstellung der Arretierung eingeschoben werden kann, wonach nur noch zur Erhöhung der Festigkeit die Zugeinrichtung, d. h. die Schraube angezogen werden kann. Günstigerweise kann die Schulter des ersten kalottenförmigen Teils durch die Stirnkante eines ersten umgebogenen Randes und durch die äußere Seitenfläche eines innerhalb des ersten Randes verlaufenden zweiten Randes gebildet sein. Dadurch ergibt sich automatisch eine Dichtungslippe mit gewissen Federungseigenschaften, die gewisse Unebenheiten der Randfläche der Öffnung federnd ausgleichen kann.
  • Die erste Führungsschiene wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung von einer innerhalb des ersten kalottenförmigen Teils angeordneten ersten Stützkalotte gebildet.
  • Gemäß einer noch anderen Ausführungsform sind die Führungsschienen von Schlitzen innerhalb einer innerhalb des zweiten kalottenförmigen Teils angeordneten zweiten Stützkalotte gebildet.
  • Besonders günstig ist eine Ausführungsform, bei der die erste Stützkalotte derart geformt ist, daß sie über die zweite Stützkalotte gesteckt werden kann und dabei den Griff bilden.
  • Die Schulter des ersten kalottenförmigen Teils kann durch die inneren Winkelflächen eines Winkels gebildet sein, der vom Rand des ersten kalottenförmigen Teils gebildet wird.
  • Die zweite Schulter des zweiten kalottenförmigen Teils kann nachgiebig gebildet sein.
  • Die kalottenförmigen Teile sind vorzugsweise aus Kunststoff gespritzt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
  • Es zeigt:
  • 1A in annähernd fünffacher Verkleinerung eine Gehäusewand bzw. Wandteil mit Draufsicht, mit dem eine ovale Öffnung durch einen erfindungsgemäßen Verschlußdeckel mit Griff verschlossen ist;
  • 1B eine Ansicht von oben auf den Wandteil gemäß 1A;
  • 1C eine Schnittansicht entlang der Linie B-B der 1A;
  • 1D eine Ansicht von rechts auf die Anordnung gemäß 1A;
  • 1E eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der 1A;
  • 1F eine perspektivische Ansicht des Wandteils mit dem erfindungsgemäßem Verschlußdeckel;
  • 2A eine annähernd maßstäbliche Seitenansicht;
  • 2B eine Ansicht von oben;
  • 2C eine um 90° gegenüber 2A gedrehte Seitenansicht;
  • 2D eine perspektivische Ansicht des einen kalottenförmigen Teils;
  • 3A eine Seitenansicht;
  • 3B eine Draufsicht;
  • 3C eine um 90° gegenüber 3A gedrehte Seitenansicht;
  • 3D eine perspektivische Darstellung des anderen kalottenförmigen Teils;
  • 4 eine um annähernd den Faktor 2 vergrößerte Schnittansicht durch die in einem Gehäusedurchbruch angeordneten kalottenförmigen Teile;
  • 5A eine Draufsicht;
  • 5B eine Ansicht von unten gemäß 5A;
  • 5C eine Seitenansicht von rechts gemäß 5A; und
  • 5D eine perspektivische Ansicht der Metallstreifenmutter.
  • 1A zeigt eine Draufsicht auf einen einen Griff 11 bildenden Verschlußdeckel 12, der eine Öffnung 14 in einer Wand, wie Türblatt, Garagentor, Gehäusedeckel, Gehäusewand 10 verschließt, welche Öffnung 12 zum optionalen Einbau einer mit Handhabe versehenen Beschlages wie Verschluß oder dgl. vorgesehen ist, und welche Öffnung vorzugsweise eine langgestreckte Form, nämlich hier ovale Form aufweist, so daß die Länge L des Verschlußdeckels 12 viel größer als die Breite B ist (3A, 3C).
  • 1B ist eine Ansicht von oben auf die Wand mit erfindungsgemäßem Verschlußdeckel 14, 1C, eine Ansicht entlang der Linie B-B der 1A zur besseren Darstellung einer Schnittansicht durch den Verschluß und die entsprechenden Bereiche der Wand 10, 1D eine Ansicht von links auf die Anordnung gemäß 1A, 1E eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der 1A und 1F eine perspektivische Darstellung des in 1A dargestellten Wandteils mit Verschlußdeckel einschließlich Griff gemäß der Erfindung.
  • Der Verschlußdeckel 12, siehe auch 4, eine um annähernd einen Faktor von 2 vergrößerte Schnittansicht ähnlich der 1E, zeigt, daß der Verschlußdeckel 12 aus zwei ineinander steckbaren kalottenförmigen Teilen besteht, wobei ein erstes (inneres) kalottenförmiges Teil 16 mit einer an den Außenrand 18 der zu verschließenden Öffnung 14 angepaßten ersten Schulter 20, und ein zweites (äußeres) kalottenförmiges Teil 22 mit einer an den Innenrand 24 der zu verschließenden Öffnung 14 angepaßten zweiten Schulter 26, welche Schultern 20, 26 einen an die Wandstärke 28 der Wand 10 angepaßten Abstand aufweisen, und mit von dem Inneren des jeweiligen kalottenförmigen Teils 16 bzw. 22 heraus sich erstreckenden ersten bzw. zweiten Führungsschienen 30, 32, wobei die einen Führungsschienen 32, 30 in den anderen Führungsschienen 30, 32 gleitend geführt sind, und mit jeweils einer die Enden der Führungsschienen 30, bzw. 32 miteinander verbindenden ersten bzw. zweiten Querwänden 34 bzw. 36, wobei die beiden Querwände 34, 36 im montierten Zustand einen Abstand 38 zueinander haben, der im wesentlichen der Wandstärke bzw. dem Abstand 28 der Schultern 20, 26 zueinander entspricht (genauer: stets etwas größer ist) und mit diesem veränderlich ist, und mit einer Zugeinrichtung 44, wie Schraube 40 mit zugehöriger Metallstreifen oder Blattfedermutter 42, die die beiden Querwände 34, 36 und damit die erste und die zweite Schulter 20, 26 aufeinander zu bewegen und dadurch den Verschlußdeckel 12 an den Rändern 18, 24 außen und innen der zu verschließenden Öffnung festzulegen.
  • Die Mutter könnte auch von der Querwand 34 gebildet sein, jedoch ist es günstiger, wenn die Zugeinrichtung 44 eine Kopfschraube, hier eine Senkkopfschraube 40 und eine Blechstreifenmutter 42 umfaßt, wobei der Kopf 46 der Schraube 40 sich auf der nach innen weisenden Fläche 48 der einen Querwand 34 abstützt, und die Blechstreifenmutter 42 mit zwei sich gegenüberliegenden Enden 50, 52 des mit einem Gewinde 54 versehenem Blechstreifens 42 sich durch schräge Lage bezüglich der Oberfläche der ersten Führungsschienen 30 durch Keilwirkung auf den Flächen der ersten Führungsschiene 30 abstützt.
  • Wie die 3C zeigt, ist die Schulter 26 des zweiten kalottenförmigen Teils 22 durch die Stirnkante 56 eines umgebogenen Randes 58 und durch die äußere Seitenfläche 60 eines innerhalb des ersten Randes 58 verlaufenden zweiten Randes 62 gebildet. Um dem Gesamtgebilde eine innere Stabilität zu geben, ist es vorgesehen, daß die ersten Führungsschienen 30 von einer innerhalb des ersten kalottenförmigen Teils 16 angeordneten ersten Stützkalotte 64 gebildet oder gestützt sind. Aus den gleichen Gründen sind die zweiten Führungsschienen 32 gemäß einer weiteren Ausführungsform und gemäß der dargestellten beispielhaften Konstruktion von Schlitzen 66 innerhalb einer innerhalb des zweiten kalottenförmigen Teils 16 angeordneten zweiten Stützkalotte 64 gebildet.
  • Die erste Stützkalotte 64 ist derart geformt, daß sie über die zweite Stützkalotte 68 gesteckt werden kann, wie in 4 erkennbar wird. Zweckmäßigerweise erstrecken sich die beiden Stützkalotten jeweils über die im wesentlichen gesamte Länge des langgestreckten kalottenförmigen Teils und bilden so in diesem einen versenkten Griff 11.
  • Die Schulter des ersten kalottenförmigen Teils 16 wird im übrigen durch die innere Winkelfläche 70 eines Winkels gebildet wird, der vom Rand des ersten kalottenförmigen Teils 16 gebildet wird.
  • Um eine möglichst satte Anliegensweise des zweiten kalottenförmigen Teils 22 mit seinem Rand auf dem Öffnungsrand zu gewährleisten, ist es günstig, wenn die zweite Schulter des zweiten kalottenförmigen Teils 22 nachgiebig ist.
  • Die Nachgiebigkeit kann dadurch erreicht werden, daß die kalottenförmigen Teile aus Kunststoff gespritzt sind.
  • Durch die Innenwölbung des ersten 16 wie auch des zweiten kalottenförmigen Teils 22, wie auch durch die Wölbung der Stützkalotten 64, 68 wird eine große Stabilität für die beiden Teile und damit dem Griff 11 gewährleistet, so daß sie mit ausreichend großer Kraft sich auf dem Rand 18, 24 des Durchbruchs oder Öffnung 14 abstützen und so eine gute Stabilität erreichen, wie auch eine relativ große Dichtheit.
  • Durch die Blattfedermutter 42 wird auch die Montage erleichtert, in dem einfach die beiden Teile 16, 22 ineinander gesteckt werden, wobei die Blattfedermutter 42 nachgebend in den zwischen den Innenwandflächen 72, 74 der zweiten Stützkalotte 68 gebildeten Verkantungsbereich eindringt, der von der die Mutter 42 haltenden kalottenartigen Anordnung 22 gebildet wird. Anschließend kann durch Anziehen der Schraube 40 die Kraft, mit der die beiden Ränder 18, 24 des Durchbruchs 14 umfaßt werden, noch verstärkt werden.
  • Zum Lösen und Demontieren der Anordnung genügt es, die Schraube 40 zu entfernen, woraufhin die beiden kalottenförmigen Teile 16, 22 auseinander gezogen und aus der Öffnung 14 herausgenommen werden können.
  • 10
    Wand
    11
    Griff
    12
    Verschlußdeckel
    14
    Öffnung
    16
    erstes (äußeres) kalottenförmiges Teil
    18
    Außenrand
    20
    erste Schulter
    22
    zweites (inneres) kalottenförmiges Teil
    24
    Innenrand
    26
    zweite Schulter
    28
    Wandstärke
    30
    erste Führungsschienen
    32
    zweite Führungsschienen
    34
    (erste) Querwand
    36
    (zweite) Querwand
    38
    Abstand
    40
    Schraube
    42
    Blattfedermutter, Blechstreifenmutter
    44
    Zugeinrichtung
    46
    Kopf
    48
    Fläche
    50
    Ende
    52
    Ende
    54
    Gewindebohrung
    56
    Stirnkante
    58
    erster Rand
    60
    Seitenfläche
    62
    zweiter Rand
    64
    erste Stützkalotte
    66
    Schlitzen
    68
    Zweite Stützkalotte
    70
    Winkelflächen
    72
    Innenwandfläche
    74
    Innenwandfläche
    L
    Länge
    B
    Breite

Claims (12)

  1. Verschlußdeckel (12) mit Griff zum Verschließen einer Öffnung (14) in einer Wand (10), wie Türblatt, Garagentor, Gehäusedeckel, Gehäusewand oder dgl., welche Öffnung (14) zum optionalen Einbau eines z.B. mit Handhabe versehenen Verschlusses oder dgl. vorgesehen ist und vorzugsweise eine langgestreckte Form, wie ovale Form, ohne scharfe Ecken, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (12) mit Griff ein erstes (inneres) kalottenformiges Teil (16) mit einer an den Innenrand (18) der zu verschließenden Öffnung (14) angepaßten ersten Schulter (20), und ein zweites (äußeres) kalottenförmiges Teil (22) mit einer am Außenrand (24) der zu verschließenden Öffnung (14) angepaßten zweiten Schulter (26), welche Schultern (20, 26) zueinander einen an die Wandstärke (28) anpassbaren Abstand (38) aufweisen, und mit von dem Inneren der jeweiligen kalottenförmigen Teile (16, 22) sich aus der Kalotte heraus erstreckenden ersten (30) bzw. zweiten Führungsschienen (32), wobei die einen Führungsschienen (30, 32) in den anderen Führungsschienen (z.B. 32 in 30) gleitend geführt sind, und mit jeweils einer die Enden der Führungsschienen (30, 32) miteinander verbindenden ersten bzw. zweiten Querwand (34, 36), wobei die beiden Querwände (34, 36) einen Abstand (38) zueinander haben, der im wesentlichen dem Abstand der Schultern (20, 26) zueinander entspricht und mit diesem veränderlich ist, und mit einer Zugeinrichtung (44), wie Schraube mit Mutter (40, 42), um die beiden Querwände (34, 36) und damit die erste und die zweite Schulter (20, 26) aufeinander zu zu bewegen und dadurch den Verschlußdeckel (12) an dem Rand (18, 24) der zu verschließenden Öffnung (14) festzulegen.
  2. Verschlußdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugeinrichtung (44) eine Kopfschraube (40) und eine Blechstreifenmutter (42) umfaßt, wobei der Kopf (46) der Schraube (40) sich auf der nach innen weisenden Fläche (48) der einen Querwand (34) abstützt, und die Blechstreifenmutter (42) mit zwei sich gegenüberliegenden Enden (50, 52) des mit einer Gewindebohrung (54) versehenem Blechstreifens sich durch schräge Lage bezüglich der Oberfläche der zweiten Führungsschienen (32) durch Keilwirkung auf den Flächen der zweiten Führungsschiene abstützt.
  3. Verschlußdeckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (26) des zweiten kalottenförmigen Teils (22) durch die Stirnkante (56) eines ersten umgebogenen Randes (58) und durch die äußere Seitenfläche (60) eines innerhalb des ersten Randes (58) verlaufenden zweiten Randes (62) gebildet wird.
  4. Verschlußdeckel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Führungsschienen (30) von einer innerhalb des ersten kalottenförmigen Teils (16) angeordneten ersten Stützkalotte (64) gebildet ist.
  5. Verschlußdeckel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Führungsschienen (30) von Schlitzen innerhalb einer innerhalb der zweiten kalottenförmigen Teils (16) angeordneten zweiten Stützkalotte (64) gebildet ist.
  6. Verschlußdeckel nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Stützkalotte (64) derart geformt ist, daß sie über die zweite Stützkalotte (68) gesteckt werden kann und dabei den Griff (11) bilden.
  7. Verschlußdeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter des ersten kalottenförmigen Teils (16) durch die inneren Winkelflächen (70) eines Winkels gebildet wird, der vom Rand des ersten kalottenförmigen Teils (16) gebildet wird.
  8. Verschlußdeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schulter (26) des zweiten kalottenförmigen Teils (22) nachgiebig ist.
  9. Verschlußdeckel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die kalottenförmigen Teile (16, 22) aus Kunststoff gespritzt sind.
  10. Verschlußdeckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifenmutter (42) aus Federstahl besteht.
  11. Verschlußdeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schultern (20, 26) einem umlaufenden Rand zur Fixierung des Verschlußdeckels (12) in der Öffnung (14) dienen.
  12. Verschlußdeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von dem ersten (16) und/oder dem zweiten (22) kalottenförmigen Teil ausgehende Vorsprünge oder Zapfen zur Fixierung des Verschlußdeckels (12) in der Öffnung (14) dienen.
DE200610008173 2006-02-22 2006-02-22 Verschlußdeckel mit Griff zum Verschließen in einer Öffnung in einer Wand Withdrawn DE102006008173A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112412313A (zh) * 2020-11-20 2021-02-26 杭州霏派遮阳科技有限公司 一种带切换器的螺杆卷绳器及变间距百叶窗升降翻转器

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CN112412313A (zh) * 2020-11-20 2021-02-26 杭州霏派遮阳科技有限公司 一种带切换器的螺杆卷绳器及变间距百叶窗升降翻转器

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