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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen wasserdichten Verbinder, der
so ausgelegt ist, dass er die Anforderungen einer Mehrfach-Verbinderkonstruktion erfüllt (infolge
der Verwendung einer erhöhten
Anzahl an Schaltungen), und die Bedingungen für die Verwendung von Klemmen
mit unterschiedlichen Größen erfüllt (für ein Stromversorgungssystem
und ein Signalsystem), und betrifft spezieller eine Anordnung zur
Erhöhung
der Fähigkeit,
ein Dichtungsmaterial in ein Verbindergehäuse einzufüllen.
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Es
gibt bereits verschiedene wasserdichte Verbinder (vergleiche beispielsweise
die Veröffentlichung
JP-A-11-233225 ).
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Aus
der
DE 10 2004
025 087 A1 ist ein wasserdichter Verbinder bekannt, der
ein rohrförmiges äußeres Gehäuse, das
doppelwandig ausgebildet ist, und einen äußeren Teil und einen inneren
Teil aufweist, umfasst. In den inneren Teil sind eine Vielzahl von
inneren Gehäusen,
die gleichartig ausgebildet sind und Anschlußklemmen tragen, eingesetzt.
An den Anschlußklemmen
sind Drähte
befestigt. Zwischen dem äußeren Teil
und dem inneren Teil des äußeren Gehäuses ist
eine Dichtung angeordnet. Ein Raum zwischen den Drähten und
dem äußeren Gehäuse ist
mit einem Dichtungsmaterial vergossen.
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Die
DE 102 39 018 A1 offenbart
einen Verbinder, der einen Gehäusebereich
zur Aufnahme von elektrischen Kontaktelementen und einen Leiteranschlußbereich
zur Aufnahme eines Flachleiters, der mit den elektrischen Kontaktelementen
verbunden ist, umfasst. Der Leiteranschlußbereich ist mit einer Vergußmasse ausgefüllt, um
den Leiteranschlußbereich
gegenüber äußeren Einflüssen zu
schützen.
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Aus
der
US 2002/0127912
A1 ist ein wasserdichter Verbinder bekannt, der ein Gehäuse mit
Kontaktkammern zur Aufnahme unterschiedlich ausgebildeter Anschlußklemmen
umfasst. Eine Dichtungsmatte, die zu den Kontaktkammern korrespondierende
Durchgangslöcher
aufweist, wird mittels einer Halterung in dem Gehäuse angrenzend
zu den Kontaktkammern gehalten.
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Bei
einem herkömmlichen
wasserdichten Verbinder gelangen zahlreiche Leitungsdrähte durch einen
Innenraum (nachstehend als "Dichtungsmaterial-Füllraum" bezeichnet) eines äußeren Gehäuses hindurch,
in welches das Dichtungsmaterial eingefüllt wird. Speziell gelangt
eine größere Anzahl
an Leitungsdrähten,
die jeweils von den kleinen Klemmen des Signalsystems ausgehen,
die an einer Seite des Innenraumbereichs angeordnet sind, durch
den Raum an der einen Seite, im Vergleich mit dem Raum an der anderen
Seite, durch welchen die großen Klemmen
des Stromversorgungssystems hindurchgehen (die an der anderen Seite
des Innenraums angeordnet sind).
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Daher
trat das Problem auf, dass das Dichtungsmaterial nicht zufriedenstellend
in den Raum eingefüllt
werden kann, durch welchen die Leitungsdrähte hindurchgehen (die sich
jeweils von den kleinen Klemmen des Signalsystems aus erstrecken).
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Darüber hinaus
wird das Dichtungsmaterial in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum dadurch
eingefüllt,
dass eine Fülldüse in den
weniger eingenommenen Raum eingeführt wird, durch welchen die
Leitungsdrähte
hindurchgehen, die sich jeweils von den großen Klemmen des Stromversorgungssystems aus
erstrecken.
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Das
Einfüllen
des Dichtungsmaterials in den Raum, durch welchen die Leitungsdrähte hindurchgehen
(die jeweils von den kleinen Klemmen des Signalsystems ausgehen),
wird daher durchgeführt, nachdem
das Einfüllen
des Dichtungsmaterials in den Raum durchgeführt wurde, durch welchen sich die
Leitungsdrähte
(die jeweils von den großen
Klemmen des Stromversorgungssystems ausgehend) erstrecken. Daher
wird das Einfüllvermögen für das Dichtungsmaterial
verschlechtert, was zu dem Problem geführt hat, dass sich ungefüllte Abschnitte
und restliche Blasen entwickeln.
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Die
Erfindung wurde angesichts der voranstehenden Umstände entwickelt,
und ein Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines
wasserdichten Verbinders, bei welchem verhindert wird, dass die
Dichte von Leitungsdrähten
in einem Innenraum eines äußeren Gehäuses, der
mit einem Dichtungsmaterial gefüllt
ist, ungleichmäßig wird,
so dass ein Dichtungsmaterial gleichmäßig zwischen die Leitungsdrähte in dem
Raum eingefüllt
werden kann, wodurch die Fähigkeit
vergrößert wird,
das Dichtungsmaterial in den Raum einzufüllen.
- (1)
Die Erfindung stellt einen wasserdichten Verbinder zur Verfügung, bei
welchem vorgesehen sind:
ein äußeres Gehäuse, das einen Innenraum aufweist,
eine erste Öffnung
an einer ersten Seite des Innenraums und eine zweite Öffnung an
einer zweiten Seite des Innenraums;
ein inneres Gehäuse, das
einen ersten und einen zweiten Bereich aufweist, in welchen unterschiedliche
Arten von Klemmen angebracht sind, wobei das innere Gehäuse an der
ersten Öffnung
des äußeren Gehäuses befestigt
ist;
ein wasserdichter Stecker, durch welchen mehrere Leitungsdrähte, die
mit den Klemmen verbunden sind, abgedichtet hindurchgehen, wobei
der wasserdichte Stecker an der zweiten Öffnung angebracht ist;
ein
Dichtungsmaterial, das in dem Innenraum des äußeren Gehäuses zwischen dem inneren Gehäuse und
dem wasserdichten Stecker eingefüllt ist;
wobei
eine Zentrumslinie der ersten Öffnung
und eine Zentrumslinie der zweiten Öffnung um ein vorbestimmtes
Ausmaß gegeneinander
versetzt sind, so dass die Dichte der Leitungsdrähte in dem Innenraum des äußeren Gehäuses im
Wesentlichen gleich ausgebildet wird.
- (2) Die erste Öffnung
kann eine größere Fläche aufweisen
als die zweite Öffnung.
- (3) Eine Schrägfläche kann
auf einem vorbestimmten Abschnitt einer inneren Oberfläche des äußeren Gehäuses in
dem Innenraum so vorgesehen sein, dass sie dem inneren Gehäuse gegenüberliegt.
- (4) Die Schrägfläche kann
an der zweiten Seite des äußeren Gehäuses vorgesehen
sein.
Bei diesem wasserdichten Verbinder ist das äußere Gehäuse so ausgebildet,
dass die Zentrumslinie der ersten Öffnung und die Zentrumslinie
der zweiten Öffnung
um ein vorbestimmtes Ausmaß gegeneinander
versetzt sind, und wird durch diese Konstruktion die Dichte der
Leitungsdrähte
in dem Innenraum des äußeren Gehäuses, der
mit dem Dichtungsmaterial gefüllt
ist, gleichmäßig ausgebildet,
und kann ein wasserdichter Verbinder erhalten werden, bei welchem
die Fähigkeit, das
Dichtungsmaterial in den Raum einzufüllen, hervorragend ist, und
ebenso der Wirkungsgrad des Füllvorgangs
hervorragend ist.
- (5) Ein Verbindungsloch, das die erste Öffnung des äußeren Gehäuses mit dem Innenraum verbindet,
kann in dem ersten Bereich des inneren Gehäuses vorgesehen sein, in welchem
Klemmen mit großen
Abmessungen vorgesehen sind, und wenn das Dichtungsmaterial in den
Innenraum eingefüllt
wird, kann eine Fülldüse zum Zuführen des
Dichtungsmaterials in den Innenraum durch das Verbindungsloch eingeführt werden.
- (6) Eine Schrägfläche kann
auf einem vorbestimmten Abschnitt einer inneren Oberfläche des äußeren Gehäuses in
dem Innenraum so vorgesehen sein, dass sie dem inneren Gehäuse gegenüberliegt,
und dann, wenn das Dichtungsmaterial in den Innenraum eingefüllt wird,
kann die Schrägfläche das
Dichtungsmaterial von einer Fülldüse, die
in den Innenraum eingeführt
ist, durch ein Verbindungsloch führen,
das in dem inneren Gehäuse
vorgesehen ist.
Bei diesem wasserdichten Verbinder wird die
Fülldüse zum Zuführen des
Dichtungsmaterials von der ersten Öffnung des äu ßeren Gehäuses in den Raum durch das
Verbindungsloch eingeführt,
das in dem Bereich des inneren Gehäuses vorgesehen ist, in welchem
die Klemmen mit größeren Abmessungen
angebracht sind. Daher kann ein wasserdichter Verbinder erhalten
werden, bei welchem die Fähigkeit,
das Dichtungsmaterial in den Raum einzufüllen, und ebenfalls der Wirkungsgrad
des Füllvorgangs,
weiter verbessert sind.
- (7) Eine Dichtungsnut kann in der inneren Oberflächen des äußeren Gehäuses so
vorgesehen sein, dass sie sich über
den Gesamtumfang des inneren Raums erstreckt, und wenn das Dichtungsmaterial
in den Innenraum eingefüllt
wird, kann das Dichtungsmaterial in die Führungsnut über die Schrägfläche fließen; und
es
können
mehrere Ausnehmungen in dem Führungsnutabschnitt
vorgesehen sein, und in vorbestimmten Abständen entlang dem Umfang der Führungsnut
vorgesehen sein, und das Dichtungsmaterial kann von der Führungsnut über die Ausnehmungen
zur zweiten Seite des Innenraums fließen.
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Bei
diesem wasserdichten Verbinder sind die Schrägfläche, die Führungsnut und die Ausnehmungen
in dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum in
dem äußeren Gehäuse vorgesehen,
so dass ein wasserdichter Verbinder erhalten werden kann, bei welchem die
Fähigkeit
sichergestellt ist, glatt und wirksam das Dichtungsmaterial von
der Fülldüse in den
Raum einzufüllen,
und das Dichtungsmaterial gleichmäßig eingefüllt werden kann.
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Bei
dem wasserdichten Verbinder gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die Dichte der Leitungsdrähte in dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum in dem äußeren Gehäuse vergleichmäßigt werden,
so dass eine hervorragende Fähigkeit
sichergestellt wer den kann, das Dichtungsmaterial in den Raum einzufüllen, und
ein hoher Wirkungsgrad in Bezug auf den Füllvorgang.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
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1 eine
Aufsicht auf eine erste Ausführungsform
eines wasserdichten Verbinders gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie II-II von 1,
in welcher ein Zustand dargestellt ist, bevor ein Dichtungsmaterial
in den wasserdichten Verbinder von 1 eingefüllt wird;
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3 eine
Perspektivansicht des wasserdichten Verbinders von 1 im
Schnitt entlang der Linie III-III von 2;
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4 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie II-II in 1,
in welcher ein Dichtungsmaterial-Einfüllvorgang dargestellt ist,
bei welchem eine Fülldüse in den
wasserdichten Verbinder von 2 eingeführt wird;
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5 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie II-II in 1,
in welcher ein Zustand dargestellt ist, nachdem das Dichtungsmaterial
in den wasserdichten Verbinder von 4 eingefüllt wurde;
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6 eine
Aufsicht auf einen wasserdichten Verbinder nach dem Stand der Technik;
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7 eine
Querschnittsansicht des wasserdichten Verbinders entlang der Linie
VII-VII von 6.
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6 ist
eine Aufsicht auf einen wasserdichten Verbinder nach dem Stand der
Technik, der vor der vorliegenden Erfindung entwickelt wurde, und
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7 ist
eine Querschnittsansicht des wasserdichten Verbinders entlang der
Linie VII-VII von 6.
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Bei
dem wasserdichten Verbinder 100 wird ein Dichtungsmaterial
(nicht gezeigt) in einen Innenraum eines äußeren Gehäuses 110 eingefüllt, das sich
zwischen einem inneren Gehäuse 120 und
einem wasserdichten Stopfen 130 befindet, wie dies in den 6 und 7 dargestellt
ist.
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Das äußere Gehäuse 110 weist
eine Verbinderöffnung 111 auf,
die in seinem einen Endabschnitt (dem oberen Abschnitt in 7)
vorgesehen ist, und weist einen Aufnahmeabschnitt 112 für einen
wasserdichten Stopfen auf, der in seinem äußeren Endabschnitt (dem unteren
Endabschnitt in 7) vorgesehen ist. Das innere
Gehäuse 120 ist
in der Verbinderöffnung 111 des äußeren Gehäuses 110 vorgesehen,
und mehrere Arten von Klemmen 150 und 151 mit
unterschiedlichen Abmessungen sind geordnet in verschiedenen Bereichen
des inneren Gehäuses 120 in
Abhängigkeit
von ihrer Abmessung angebracht. Die Klemmen 150 mit kleinen
Abmessungen für
ein Signalsystem sind nämlich
in dem Bereich an der linken Seite (7) angebracht,
der im Wesentlichen an der linken Seite einer Zentrumslinie des
inneren Gehäuses 120 angeordnet
ist, wogegen die Klemmen 151 mit großen Abmessungen für ein Stromversorgungssystem
in dem rechten Bereich (7) angeordnet sind, der sich
an der rechten Seite der Zentrumslinie des inneren Gehäuses 120 befindet.
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Der
wasserdichte Stopfen 130 ist in den Aufnahmeabschnitt 112 für den wasserdichten
Stopfen in dem äußeren Gehäuse 110 eingepasst,
und Leitungsdrähte 152,
die jeweils von den Klemmen 150 bzw. 151 ausgehen
(die in dem inneren Gehäuse 120 angebracht
sind), und sich zu dem Aufnahmeabschnitt 112 für den wasserdichten
Stopfen in dem äußeren Gehäuse 110 erstrecken,
gehen durch den wasserdichten Stopfen 130 zur Außenseite
des äußeren Gehäuses 110 hindurch.
Durch Einsatz einer Fülldüse (nicht
gezeigt) wird das Dichtungsmaterial in den Innenraum des äußeren Gehäuses 110 eingefüllt, der
sich zwischen dem inneren Gehäuse 120 und
dem wasserdichten Stopfen 130 erstreckt, und durch welchen
die Leitungsdrähte 152 hindurchgehen.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine Aufsicht auf die erste Ausführungsform
eines wasserdichten Verbinders gemäß der Erfindung, 2 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie II-II von 1,
die einen Zustand zeigt, bevor ein Dichtungsmaterial in den wasserdichten
Verbinder von 1 eingefüllt wird, 3 ist eine
Perspektivansicht des wasserdichten Verbinders von 1 entlang
der Linie III-III von 2, 4 ist eine
Querschnittsansicht entlang der Linie II-II, die einen Dichtungsmaterial-Einfüllvorgang zeigt,
bei welchem eine Fülldüse in den
wasserdichten Verbinder von 2 eingeführt wird,
und 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie
II-II, die einen Zustand zeigt, nachdem das Dichtungsmaterial in
den wasserdichten Verbinder von 4 eingefüllt wurde.
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Wie
in den 1 bis 5 dargestellt, wird bei dem
wasserdichten Verbinder 10 das Dichtungsmaterial 50 (siehe 5)
in einen Innenraum eines äußeren Gehäuses 20 eingefüllt, der
sich zwischen einem inneren Gehäuse 30 und
einem wasserdichten Stopfen 40 befindet.
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Das äußere Gehäuse 20 weist
eine Verbindungsöffnung 21 (erste Öffnung gemäß der Erfindung)
auf, die in seinem einen Endabschnitt (dem oberen Abschnitt in 2)
vorgesehen ist, und weist weiterhin einen Aufnahmeabschnitt 22 für einen
wasserdichten Stopfen (zweite Öffnung
gemäß der Erfindung)
auf, der in seinem anderen Endabschnitt vorgesehen ist (dem unteren
Abschnitt in 2).
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Das
innere Gehäuse 30 ist
in der Verbinderöffnung 21 des äußeren Gehäuses 20 vorgesehen, und
mehrere Arten von Klemmen 1 und 2 mit unterschiedlichen
Abmessungen sind geordnet in unterschiedlichen Bereichen des inneren
Gehäuses 30 in Abhängigkeit
von ihrer Abmessung angebracht. Es sind nämlich die Klemmen 1 mit
kleinen Abmessungen für
ein Signalsystem (nachstehend als "kleine Klemmen für ein Signalsystem" bezeichnet) in dem Bereich
an der linken Seite (2) vorgesehen, der im Wesentlichen
an der linken Seite einer Zentrumslinie des inneren Gehäuses 30 vorgesehen
ist, wogegen Klemmen 2 mit großen Abmessungen für ein Stromversorgungssystem
(nachstehend als "große Klemmen
für ein
Stromversorgungssystem" bezeichnet)
in dem rechten Bereich (7) angebracht sind, der an der
rechten Seite der Zentrumslinie des inneren Gehäuses 30 angeordnet
ist.
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Der
wasserdichte Stopfen 40 wird in den Aufnahmeabschnitt 22 für den wasserdichten
Stopfen in dem äußeren Gehäuse 20 eingepasst,
und Leitungsdrähte 3,
die jeweils von den Klemmen 1 und 2 ausgehen (die
im inneren Gehäuse 30 angebracht
sind), zu dem Aufnahmeabschnitt 22 für den wasserdichten Stopfen
(also in 2 nach unten) in dem äußeren Gehäuse 20 gehen
durch den wasserdichten Stopfen 40 zur Außenseite
des äußeren Gehäuses 20 hindurch.
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Durch
Einsatz der Fülldüse 4 (4)
wird das Dichtungsmaterial 50 in den Innenraum des äußeren Gehäuses 20 eingefüllt, der
sich zwischen dem inneren Gehäuse 30 und
dem wasserdichten Stopfen 40 befindet, und durch welchen
die Leitungsdrähte 3 hindurchgehen.
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Das äußere Gehäuse 20 ist
so ausgebildet, dass eine Zentrumslinie α1 der Verbinderöffnung 21 und
eine Zentrumslinie α2
des Aufnahmeabschnitts 22 für den wasserdichten Stopfen
um ein vorbestimmtes Ausmaß gegeneinander
versetzt sind. Infolge dieser versetzten Anordnung sind die Zentrumslinie
des inneren Gehäuses 30,
das in der Verbinderöffnung 21 vorgesehen
ist, und eine Zentrumslinie des wasserdichten Stopfens 40,
der in den Aufnahmeabschnitt 22 für den wasserdichten Stopfen eingepasst
ist, gegeneinander um ein Ausmaß versetzt,
das dem voranstehend geschilderten Ausmaß der Versetzung in derselben
Richtung wie der Richtung der Versetzung der Zentrumslinien α1 und α2 entspricht.
Bei dieser Konstruktion wird die Dichte der Leitungsdrähte 3 in
dem Raum (nachstehend als "Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23" bezeichnet), der mit
dem Dichtungsmaterial 50 ausgefüllt werden soll, im Wesentlichen
gleichmäßig ausgebildet.
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Eine
Einfüllführungsoberfläche 24 (Schrägfläche gemäß der Erfindung)
ist auf einem vorbestimmten Abschnitt einer inneren Oberfläche des äußeren Gehäuses 20 vorgesehen,
welcher dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 ausgesetzt
ist. Wenn das Dichtungsmaterial 50 in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingefüllt wird,
nimmt die Einfüllführungsoberfläche 24 das
Dichtungsmaterial 50 von der Fülldüse 4 auf, die in den
Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingeführt ist, über ein
Verbindungsloch 31 (das nachstehend genauer erläutert wird),
das in dem inneren Gehäuse 30 vorgesehen
ist.
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Weiterhin
ist eine Führungsnut
in der inneren Oberfläche
des äußeren Gehäuses 20 über den
Gesamtumfang des Dichtungsmaterial-Einfüllraums 23 vorgesehen.
Wenn das Dichtungsmaterial 50 in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingebracht
wird, fließt
das Dichtungsmaterial 50 in die Führungsnut 25 über die
Einfüllführungsoberfläche 24.
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Mehrere
Ausnehmungen 26 sind in dem Führungsnutabschnitt 25 vorgesehen,
und sind in vorbestimmten Abständen
in Richtung des Umfangs der Führungsnut 25 angeordnet.
Das Dichtungsmaterial 50, das von der Fülldüse 4 in die Führungsnut 25 über die
Einfüllführungsoberfläche 24 eingebracht wird,
fließt
von der Führungsnut 25 über die
Ausnehmungen 26 zu jenem Abschnitt des Dichtungsmaterial-Einfüllraums 23,
der nahe an dem wasserdichten Stopfen 40 angeordnet ist
(also nach unten in 2).
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Das
Verbindungsloch 31, das mit der Verbinderöffnung 21 des äußeren Gehäuses 20 mit
dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 in
Verbindung steht, ist in dem Bereich des inneren Gehäuses 30 vorgesehen,
in welchem die großen
Klemmen 2 für das
Stromversorgungssystem angebracht sind. Wenn das Dichtungsmaterial 50 in
den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingefüllt werden
soll, wird die Fülldüse 4 zum
Zuführen
des Dichtungsmaterials 50 von der Verbinderöffnung 21 des äußeren Gehäuses 20 in
den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 durch das
Verbindungsloch 31 eingeführt (also von der Oberseite
in 2 aus eingefüllt).
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Als
nächstes
wird der Betriebsablauf dieser Ausführungsform beschrieben.
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Bei
dem voranstehend geschilderten, wasserdichten Verbinder 10 wird
dann, wenn das Dichtungsmaterial 50 in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingefüllt werden
soll, die Fülldüse 4 von
der Verbinderöffnung 21 des äußeren Gehäuses 20 in den
Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 durch
das Verbindungsloch 31 eingeführt (also von der Oberseite
in 4 aus eingeführt),
in dem inneren Gehäuse 30, wie
in 4 gezeigt ist. In diesem Zustand wird das Dichtungsmaterial 50,
das von der Fülldüse 4 geliefert
wird, glatt und wirksam in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 über die
Einfüllführungsoberfläche 24,
die Führungsnut 25 und
die Ausnehmungen 26 in dem Führungsnutabschnitt 25 eingefüllt.
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Daher
fließt
das Dichtungsmaterial 50 von der Fülldüse 4 in die Führungsnut 25 über die
Einfüllführungsoberfläche 24,
und wird in diese Führungsnut 25 über deren
gesamten Umfang eingefüllt,
und dann sinkt das Dichtungsmaterial 50 durch die Ausnehmungen 26 des
Führungsnutabschnitts 25 in
jenen Abschnitt (den unteren Abschnitt in 2) des Dichtungsmaterial-Einfüllraums 23 ab,
der sich nahe an dem wasserdichten Stopfen 40 befindet.
Dann wird das Dichtungsmaterial 50 gleichmäßig in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 so
eingefüllt,
dass das Niveau dieses eingefüllten
Dichtungsmaterials 50 allmählich gegenüber der oberen Oberfläche des wasserdichten
Stopfens 40 ansteigt.
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Hierbei
ist die Dichte der Leitungsdrähte 3 in dem
Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 im
Wesentlichen gleichmäßig, da
die Zentrumslinie α1
des Verbinderabschnitts 21 des äußeren Gehäuses 20 und die Zentrumslinie α2 des Aufnahmeabschnitts 22 für den wasserdichten
Verbinder gegeneinander versetzt sind. Bei dem voranstehend geschilderten
Füllvorgang
wird daher das Dichtungsmaterial 50 gleichmäßig zwischen
die Leitungsdrähte 3 in
dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingefüllt. Dies
führt dazu,
dass eine verbesserte Fähigkeit
zum Füllen
des Dichtungsmaterials 50 in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 sichergestellt
wird.
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Wie
voranstehend geschildert, kann bei der voranstehend geschilderten
Ausführungsform
bei der Dichte der Leitungsdrähte 3 in
dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 in
dem äußeren Gehäuse 20 verhindert
werden, dass sie ungleichmäßig wird,
und kann das Dichtungsmaterial 50 gleichmäßig zwischen
die Leitungsdrähte 3 in
den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingefüllt werden.
Daher kann die Fähigkeit
verbessert werden, das Dichtungsmaterial 50 in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 einzufüllen, und
auch der Wirkungsgrad des Füllvorgangs, und
kann die Entwicklung ungefüllter
Abschnitte und restlicher Blasen unterdrückt werden. Weiterhin kann der
Wirkungsgrad des Vorgangs zum Durchleiten der Leitungsdrähte durch
den wasserdichten Stopfen 40 erhöht werden.
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Weiterhin
ist das Verbindungsloch 31 in dem inneren Gehäuse 30 in
dem Bereich vorgesehen, in welchem die großen Klemmen 2 des
Stromversorgungssystems vorhanden sind, also in dem weniger dicht
bevölkerten
Bereich, verglichen mit jenem Bereich, in welchem die kleinen Klemmen 1 des
Signalsystems vorgesehen sind. Daher kann der Wirkungsgrad des Vorgangs
zum Einfüllen
des Dichtungsmaterials 50 in den Dichtungsmaterial- Einfüllraum 23 weiter
verbessert werden, und kann auch das Dichtungsmaterial 50 gleichmäßiger zwischen
die Leitungsdrähte 3 in
dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingefüllt werden.
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Weiterhin
sind die Füllführungsoberfläche 24,
die Führungsnut 25 und
die Ausnehmungen 26 in dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 innerhalb
des äußeren Gehäuses 20 vorgesehen,
und kann daher das Dichtungsmaterial 50 von der Fülldüse 4 wirksam in
die Führungsnut 25 über die
Füllführungsoberfläche 24 fließen, und
kann glatt über
die Ausnehmungen 25 in jenen Abschnitt des Dichtungsmaterial-Einfüllraums 23 fließen, der
nahe an dem wasserdichten Stopfen 24 angeordnet ist. Daher
kann die Fähigkeit sichergestellt
werden, glatt und wirksam das Dichtungsmaterial 50 von
der Fülldüse 4 in
den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 einzufüllen, sowie
die Fähigkeit,
das Dichtungsmaterial gleichmäßig einzufüllen. Daher
kann das Dichtungsmaterial 50 gleichmäßiger zwischen die Leitungsdrähte 3 in
dem Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 eingefüllt werden,
und kann auch der Wirkungsgrad des Vorgangs zum Einfüllen des
Dichtungsmaterials 50 in den Dichtungsmaterial-Einfüllraum 23 weiter
verbessert werden.
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Der
wasserdichte Verbinder gemäß der vorliegenden
Erfindung kann in geeigneter Art und Weise als wasserdichter Verbinder
eingesetzt werden, der so ausgelegt ist, dass er eine Mehrpol-Konstruktion
erfüllt
(infolge des Einsatzes einer erhöhten
Anzahl an Schaltungen), unter Verwendung von Klemmen mit unterschiedlichen
Größen (für ein Stromversorgungssystem
und ein Signalsystem), und darüber hinaus
kann die Ausbildung gemäß der Erfindung
geeignet bei jenen Abschnitten eines derartigen wasserdichten Verbinders
eingesetzt werden, bei denen eine Wasserdichtigkeit erforderlich
ist.