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DE102006008046A1 - Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer - Google Patents

Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer Download PDF

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Abstract

Ein hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer (1) ist mit einer Luftkammer (2) versehen, die geformt wird von einem flexiblen rohrförmigen Glied (2a), das in luftdichter Kondition mit dem oberen Teil des Zylinders (11) und der Kolbenstange (12) verbunden ist und darin Luft einschließt. Das flexible rohrförmige Glied (2a) umfasst eine rohrförmige Rollmembrane (21), ein rohrförmiges Kolbenrohr (22), das luftdicht mit einem unteren Ende der Rollmembrane (21) verbunden ist, und einen rohrförmigen Protektor (23), der luftdicht mit einem unteren Ende des Kolbenrohrs (22) verbunden ist. Der Protektor (23) greift an dem oberen Teil des Zylinders (11) so an, dass er den Flanschteil (23a) des oberen Endes des Protektors (23) an einer oberen Endfläche des Zylinders (11) festlegt. Zwischen dem Protektor (23) und dem Zylinder (11) ist ein Dichtungsglied (4) zwischengeschaltet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung eines hydraulischen Einzelzylinder-Stoßdämpfers, der eine Luftfeder umfasst und in einer Aufhängung eines Fahrzeugs verwendet wird.
  • Ein hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer mit einer in einem oberen Teil davon ange- ordneten Luftkammer wird in JP 2004-332747 A gezeigt. Dieser bekannte hydraulische Stoßdämpfer wird in einer Aufhängungsvorrichtung eines Fahrzeugs verwendet.
  • In diesem Fall ist die Luftkammer mit einer Rollmembrane versehen und ist eine Endseite der Rollmembrane luftdicht mit einer Kolbenstange verbunden, während die andere Endseite luftdicht mit einer Zylinderseite verbunden ist, um in der Luftkammer auf diese Weise Luftdichtigkeit aufrechtzuhalten.
  • In einem Fall, in welchem der Zylinder aus einem Aluminiummaterial gebildet ist, wird das Gewicht des hydraulischen Stoßdämpfers erheblich verringert. Wenn jedoch z. B. die Rollmembrane luftdicht durch Schweißen mit dem Aluminiumzylinder verbunden ist, wird die Festigkeit des Aluminiummaterials unerwünscht verringert.
  • Diesbezüglich gibt es einen Bedarf nach einem hydraulischen Einzelzylinder-Stoßdämpfer, der die im Stand der Technik gegebenen, oben erwähnten Probleme vermeidet. Die vorliegende Erfindung richtet sich an diesen Bedarf beim Stand der Technik, wie auch an andere Anforderungen, was sich für Fachleute auch auf diesem Gebiet aus der Offenbarung ergibt.
  • Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen hydraulischen Stoßdämpfer anzugeben, bei dem in einer Luftkammer die notwendige Luftdichtigkeit aufrechtgehalten werden kann, ohne die Festigkeit eines Zylinders zu vermindern.
  • Um diesen Gegenstand zu erreichen, betrifft ein Aspekt der vorliegenden Erfindung einen hydraulischen Einzelzylinder-Stoßdämpfer. Der hydraulische Stoßdämpfer umfasst einen aus Aluminiummaterial ausgebildeten Zylinder, eine Kolbenstange, die sich aus einem obe ren Teil des Zylinders zur Außenumgebung verschiebbar bewegt, und ein flexibles rohrförmiges Glied, das eine Luftkammer bildet und das in einer luftdichten Kondition mit dem oberen Teil des Zylinders und der Kolbenstange verbunden ist und darin Luft einschließt. Das flexible rohrförmige Glied umfasst eine rohrförmige Rollmembrane, ein rohrförmiges Kolbenrohr, das mit einem unteren Ende der Rollmembrane luftdicht verbunden ist, und einen rohrförmigen Protektor, der mit einem unteren Ende des Kolbenrohrs luftdicht verbunden ist, wobei der Protektor an einem Öffnungsende einen nach innen gebogenen Flanschteil umfasst, und der Protektor in dem oberen Teil des Zylinders so in Eingriff ist, dass er den Flanschteil an einer oberen Endfläche des Zylinders zurückhält. Zwischen dem Protektor und dem Zylinder ist ein Dichtungsglied zwischengeschaltet, das Leckage von Luft durch einen Eingriffsspalt zwischen dem Protektor und dem Zylinder verhindert.
  • Da gemäß eines Aspekts der vorliegenden Erfindung zwischen einer oberen Endfläche eines Zylinders und einem Flanschteil eines Protektors ein Dichtungsglied angeordnet ist, wird Leckage von Luft in der Innenseite der Luftkammer verhindert, und kann die Luftdichtigkeit in einer Verbindungsfläche zwischen dem Zylinder und dem Protektor ordnungsgemäß aufrechtgehalten werden, ohne dass dazwischen geschweißte Verbindungsbereiche vorliegen.
  • Deshalb kann selbst dann, wenn der Zylinder aus einem Aluminiummaterial ausgebildet sein sollte, um für den Stoßdämpfer ein geringes Gewicht zu erzielen, eine Verringerung der Festigkeit des Zylinders als Folge einer Schweißung ohne Defekt verhindert werden.
  • Diese und weitere Gegenstände, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich für Fachleute mit durchschnittlichem Fachwissen auf diesem Gebiet aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, welche in Verbindung mit den anhängigen Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung offenbart.
  • Nachfolgend wird Bezug genommen auf die anhängigen Zeichnungen, die einen Teil dieser Originaloffenbarung bilden:
  • 1 ist eine Ansicht eines Längsschnitts, der einen Teil eines hydraulischen Einzelzylinder-Stoßdämpfers einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 ist eine Teilansicht eines Längsschnitts und zeigt einen vergrößerten wichtigen Teil von 1; und
  • 3 ist eine Teilansicht eines Längsschnitts und zeigt einen vergrößerten wichtigen Teil einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezug auf die Zeichnungen erklärt.
  • Ein erste bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in den 1 und 2 gezeigt und nachstehend erklärt.
  • Wie in 1 gezeigt, ist ein hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer 1 der ersten bevorzugten Ausführungsform mit einem Zylinder 11 versehen, der aus einem Aluminiummaterial hergestellt ist. Er weist eine Luftkammer 2 als eine Luftfeder auf, die in einer oberen Endseite des Zylinders 11 angeordnet ist. Von der Luftkammer 2 ist jedoch nur ein Teil gezeigt.
  • Gemäß 2 ist eine gesamte Peripherie eines oberen Endes, das ein Öffnungsende des Zylinders 11 ist, durch eine Stemm- oder Bördelbearbeitung nach innen gebogen. Ein Ölabdichtung (nicht gezeigt) ist an einer oberen Endfläche des Zylinders 11 durch ein gebördeltes Ende 11a fixiert, das nach innen gebogen ist.
  • Wie in 1 gezeigt, wird die Luftkammer 2 von einem flexiblen rohrförmigen Glied 2a geformt, welches eine rohrförmige Membrane 21 aus einem flexiblen Material wie Gummi umfasst, ferner ein Kolbenrohr 22, das aus einem metallischen Rohr oder dgl. hergestellt und mit der Innenseite eines unteren Endes der Rollmembrane 21 verbunden ist, und einen Protektor 23, der aus Aluminiummaterial hergestellt und mit einer Innenseite des Kolbenrohrs 22 verbunden ist.
  • Ein oberer Endteil des Protektors 23 ist luftdicht mit dem Zylinder 11 verbunden. Dies wird später erläutert. Ein oberes Ende (nicht gezeigt) der Rollmembrane 21 ist luftdicht mit einer äußeren Peripherie eines oberen Teils der Kolbenstange 12 verbunden, so dass ein ge schlossener Raum gebildet wird, der im Inneren der Rollmembrane 21 ein Gas aufnimmt. Eine Expansion oder Kompression dieses das Gas enthaltenden Raums dient als eine Luftfeder zum Ausüben von Federkräften in einer Expansionsrichtung auf die Kolbenstange 12.
  • Detaillierter ist die Rollmembrane 21 mit einer rohrförmigen Gestalt mit einem relativ größeren Durchmesser ausgebildet als das Kolbenrohr 22 und dgl. Die Rollmembrane ist mit einem sogenannten verlorenen Teil versehen, der so geformt ist, dass er sich in den unteren Endteil windet. Der andere Endteil, der in einer Innenseite der Rollmembrane 21 nach oben gebogen ist, steht im Eingriff mit einer äußeren Peripherie des oberen Endteils des Kolbenrohrs 22 und ist daran luftdicht geklemmt, beispielsweise durch ein Klemmband 21a.
  • Die Rollmembrane 21 dient zum Definieren eines Luftraums A, der in der Innenseite einer sogenannten Gummimembrane geschlossen ist, welche als eine Luftfeder dient, die die Kolbenstange 12 in der Expansionsrichtung durch den Druck von Luft oder eines anderen Gases beaufschlagt, das in dem Luftraum A eingeschlossen ist.
  • Das Kolbenrohr 22 ist gegebenenfalls in eine rohrförmige Gestalt gebracht, derart, dass ihr unterer Teil kontrahiert ist. Ein oberer Endteil des Kolbenrohrs 22 ist luftdicht verbunden mit dem unteren Endteil der Rollmembrane 21. Ein unterer Endteil des Kolbenrohrs 22, der einen reduzierten Durchmesser hat, ist in Eingriff gebracht mit einer äußeren Peripherie eines unteren Endteils des Protektors 23 und ist daran luftdicht angeschlossen.
  • Der Protektor 23 hat einen kleineren Durchmesser im Vergleich mit dem Durchmesser des Kolbenrohrs 22, ist jedoch mit rohrförmiger Gestalt ausgebildet, und zwar mit einem geringfügig größeren Durchmesser als der Durchmesser des Zylinders 11. Der Protektor 23 bedeckt einen oberen Teil des Zylinders 11 von dessen äußerer Seite her. Ein oberes Ende des Protektors 23 konstituiert einen Flanschteil 23a, der nach innen umgebogen und in Eingriff gebracht ist mit der oberen Endfläche des Zylinders 11.
  • Der Protektor 23 ist aus einem Aluminiummaterial ausgebildet. In einem Status, in welchem zwischen einem unteren Endteil des Kolbenrohrs 22 und einem unteren Endteil des Protektors 23 ein Dichtungsglied 3 dazwischengesetzt ist, ist die äußere Peripherie des unteren Endes des Protektors 23 mit dem unteren Endteil des Kolbenrohrs 22 durch Verpressen zusammengepasst, so dass dazwischen eine vorbestimmte luftdichte Struktur geschaffen ist.
  • Das Dichtungsglied 3 ist jeweils aufgenommen in einer aus einer Vielzahl kreisförmiger Nuten, die in der äußeren Peripherie des unteren Endes des Protektors 23 geformt sind. Die äußere Peripherie des Dichtungsgliedes 3 ist in engem Kontakt mit einer inneren Peripherie des Kolbenrohrs 22.
  • Der Protektor 23 ist z. B. durch Gießen eines Aluminiummaterials hergestellt, einschließlich des Zylinders 11, der aus einem Aluminiummaterial besteht, was insgesamt zur Gewichtsreduktion der Luftkammer 2 beiträgt, die den Protektor 23 umfasst, so dass es möglich ist, das Gesamtgewicht des hydraulischen Einzelzylinder-Stoßdämpfers mit einer Luftfeder weiter zu reduzieren.
  • Der Protektor 23 weist den oberen Teil auf, der ein im Durchmesser reduzierter Teil 23b ist und der dem Flanschteil 23a zugeordnet ist. Ein innerer Durchmesser des im Durchmesser reduzierten Teils 23b korrespondiert substantiell mit einem äußeren Durchmesser des Zylinders 11. Bis der Flanschteil 23a in dem oberen Teil des Protektors 23 mit dem verstemmten oder umgebördelten Ende 11a des oberen Endes in dem Zylinder 11 in Kontakt kommt, wird der im Durchmesser reduzierte Teil 23b des Protektors 23 so bewegt, dass er zur Fixierung in Eingriff gebracht wird mit dem Zylinder 11. An diesem Punkt ist die untere Endseite des Protektors 23 so geformt, dass sich ein vorbestimmter Zwischenspalt gegenüber der äußeren Peripherie des Zylinders 11 ergibt. Diese Maßnahme schafft ein Spiel S, das zwischen dem Protektor 23 und dem Zylinder 11 gebildet wird, um mit einer Atmosphäre zu kommunizieren, und Wärme aus dem Zylinder 11 über diesen Spalt S nach außen freizusetzen.
  • Der Flanschteil 23 ist z. B. durch Gießen gebildet, derart, dass sich eine Flanschgestalt ergibt, in der der obere Endteil des Protektors 23 zur Innenseite gebogen ist. Dieses Verfahren bietet Vorteile dahingehend, dass es einfacher ist, die Komponenten herzustellen, im Vergleich mit einem Verfahren, bei dem der Flanschteil 23a aus einer separaten Komponente gebildet wird, die dann an dem oberen Ende des Protektors 23 durch Schweißen ange bracht wird. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lässt sich auch die mechanische Festigkeit leichter garantieren.
  • Der Grund zum Ausbilden des Flanschteiles 23a liegt darin, dass der Flanschteil 23a die Struktur zum Blockieren einer Leckage von Luft zwischen dem Flanschteil 23a und einem Dichtungsglied 4 leichter realisieren lässt, was später erläutert werden wird.
  • Wie in 2 gezeigt, ist ein kreisförmiges Dichtungsglied 4 zwischengeschaltet, das festgehalten wird zwischen der oberen Endfläche des Zylinders 11 und dem Flanschteil 23a des Protektors 23. Das Dichtungsglied 4 dichtet einen Spalt zwischen dem Zylinder 11 und dem Protektor 23 eng ab, und verhindert so, dass Luft aus der Luftkammer 22 über den Spalt S zwischen dem Zylinder 11 und dem Protektor 23 nach außen durchleckt. Dies eliminiert das Erfordernis, den Verbindungsteil zwischen dem Zylinder 11 und dem Protektor 23 durch Schweißen oder dgl. luftdicht auszubilden.
  • Das Dichtungsglied 4 wird zwischen der oberen Endfläche des Zylinders 11 und dem Flanschteil 23a und auch zwischen dem Flanschteil 23a und dem Bördelende 11a des Zylinders 11 festgehalten, wodurch ein Herausfallen des Dichtungsgliedes 4 sicher verhindert ist.
  • Ein Dichtungsglied 4 in einer zweiten bevorzugten Ausführungsform wird unter Bezug auf 3 erläutert. In der zweiten bevorzugten Ausführungsform ist das Dichtungsglied 4 mit einem Dichtungskörper 41 versehen, der aus einem rohrförmigen Metall oder dgl. gebildet ist. In einer inneren Peripherie und einer äußeren Peripherie des Dichtungskörpers 41 sind kreisförmige Nuten 41b und 41c geformt. In den kreisförmigen Nuten 41b und 41c sind jeweils kreisförmige Dichtungsringe 42 und 43 aufgenommen. Der Dichtungsring 42 steht in engem Kontakt mit einer inneren peripheren Oberfläche des Protektors 23. Der Dichtungsring 43 steht in engem Kontakt mit einer äußeren peripheren Oberfläche des Zylinders 11. Auf diese Weise wird ein Spalt zwischen dem Zylinder 11 und dem Protektor 23 abgedichtet, um dort eine Luftleckage zu verhindern.
  • In einer oberen Fläche des Dichtungskörpers 41 ist ein Flanschteil 41a ausgebildet. Der Flanschteil 41a wird zwischen dem oberen Ende des Zylinders 11 und dem Flanschteil 23a des Protektors 23 festgehalten, wodurch verhindert wird, dass das Dichtungsglied 4 herausfallen kann.
  • Weiterhin ist in der zweiten bevorzugten Ausführungsform der Protektor 22 aus einem Metallrohr oder dgl. gebildet und an dem unteren Ende mit dem Kolbenrohr 22 verbunden, das aus demselben Metallmaterial hergestellt ist. Die Verbindung wird durch eine Schweißung konstituiert. Der geschweißte Teil ist durch M angedeutet.
  • Wie oben beschrieben, ist in einem hydraulischen Einzelzylinder-Stoßdämpfer 1 gemäß der vorliegenden Erfindung der Protektor 23 mit dem Zylinder 11 nicht durch eine Schweißung verbunden. Demzufolge wird die Festigkeit des Zylinders 11 nicht verringert, selbst wenn der Zylinder 11 aus einem Aluminiummaterial hergestellt ist, und ist eine Gewichtsverringerung möglich. Da ferner der hydraulische Stoßdämpfer mit einem einzelnen Zylinder gebildet ist, lässt sich eine Aufhängungsvorrichtung kleiner dimensionieren, wenn der hydraulische Stoßdämpfer in eine Aufhängungsvorrichtung eines Fahrzeuges eingesetzt wird.
  • Eine Ablassfunktion, die generiert wird, wenn sich die Kolbenstange 12 relativ zu dem Zylinder 11 expandiert/kontrahiert, wird verbessert abhängig von dem in der Luftkammer 2 eingeschlossenen, unter hohem Druck stehenden Gas oder der Luft, verglichen mit einem mehrzylindrigen Stoßdämpfer, der darin nur atmosphärischen Druck einschließt. In diesem Fall variiert bei der Ausfahroperation der Kolbenstange 12 in der Luftkammer der Luftraum A, der durch die Rollmembrane 21 definiert ist, im Volumen korrespondierend mit einem sich ändernden Stangenvolumen der Kolbenstange 12, abhängig davon, ob die Kolbenstange 12 in den Zylinder 11 einfährt oder ausfährt. An diesem Punkt wird ein vorbestimmter Luftfedereffekterzielt als Folge des Aufblasens/der Kontraktion der Rollmembrane 21 korrespondierend mit dieser Volumenvariation.
  • Da die Leckage von Luft aus der Luftkammer, die die Luftfeder bildet, von einem Eingriffsbereich zwischen dem Protektor 23 und dem Zylinders 11 nach außen durch das Dichtungsglied 4 in dem Stoßdämpfer 1 verhindert wird, wird die Luftdichtigkeit in der Luftkammer 2 permanent sichergestellt, so dass sich über die gesamte Lebensdauer des Stoßdämpfers ein exzellenter Luftfedereffekt aufrechterhalten lässt.
  • Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldungen 2005-049825 und 2005-049826. Die gesamte Offenbarung der japanischen Patentanmeldungen 2005-049825 und 2004-49826 werden hiermit durch Rückbeziehung inkorporiert.
  • Obwohl nur ausgewählte bevorzugte Ausführungsformen ausgewählt worden sind, um die vorliegende Erfindung zu illustrieren, erschließt es sich für Fachleute auf diesem Gebiet aus dieser Offenbarung, dass verschiedene Abänderungen und Modifikationen im Rahmen der Offenbarung gemacht werden können, ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen, wie er in den anliegenden Patentansprüchen definiert ist. Weiterhin ist die vorstehende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung nur illustrativ, und nicht für den Zweck, die Erfindung zu beschränken, wie sie durch die anhängigen Patentansprüche und deren Äquivalente definiert ist.

Claims (7)

  1. Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer (1), umfassend: einen aus einem Aluminiummaterial ausgebildeten Zylinder (11); eine Kolbenstange (12), die sich von einem oberen Teil des Zylinders (11) nach außen gleitend bewegen lässt; und ein flexibles rohrförmiges Glied (2a), das eine Luftkammer (2) bildet und das in einer luftdichten Kondition mit dem oberen Teil des Zylinders (11) und der Kolbenstange (12) verbunden ist und darin Luft einschließt, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible rohrförmige Glied (2a) eine rohrförmige Rollmembrane (21), ein rohrförmige Kolbenrohr (22), das luftdicht mit einem unteren Ende der Rollmembrane (21) verbunden ist, und einen rohrförmigen Protektor (23) aufweist, der mit einem unteren Ende des Kolbenrohrs (22) luftdicht verbunden ist; dass der Protektor (23) an einem Öffnungsende einen zur Innenseite gebogenen Flanschteil (23) aufweist; dass der Protektor (23) in dem oberen Teil des Zylinders (11) in einen Eingriff gebracht ist, derart, dass der Flanschteil (23a) an einer oberen Endfläche des Zylinders 11) gehalten wird; und dass zwischen dem Protektor (23) und dem Zylinder (11) ein Dichtungsglied (3, 4) zwischengesetzt ist, das eine Leckage von Luft durch einen Eingriffsspalt (S) zwischen dem Protektor (23) und dem Zylinder (11) verhindert.
  2. Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Protektor (23) aus einem Aluminiummaterial hergestellt ist; und dass das Kolbenrohr (22) ein unteres Ende aufweist, das mit einer äußeren Periphe rie eines unteren Endes des Protektors (23) in Eingriff steht und daran so fixiert ist, dass dazwischen eine Dichtung (3) einsetzbar ist.
  3. Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der äußeren Peripherie des unteren Endes des Protektors (23) zumindest eine kreisförmige Nut (23a) gebildet ist; und dass die Dichtung (3) in die kreisförmige Nut (23a) eingepasst ist und eine äußere Peripherie aufweist, die mit einer inneren Peripherie des Kolbenrohrs (22) in engem Kontakt steht.
  4. Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zylinder (11) und dem Protektor (23) an einer unterhalb eine Position liegenden Position unterhalb des Dichtungsgliedes (3) ein vorbestimmter kreisförmiger Spalt (S) zur Kommunikation mit der Außenumgebung vorgesehen ist.
  5. Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsglied (4) zumindest einen Teil aufweist, der festgelegt ist zwischen der oberen Endfläche des Zylinders (11) und dem Flanschteil (23a).
  6. Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsglied (4) einen Dichtungskörper (41) umfasst, der mit einer rohrförmigen Gestalt ausgebildet ist, und dass ein Dichtungsring (42, 43) dazwischen angeordnet ist in jeweils vorgesehenen Nuten (41b, 41c), die in einer inneren Peripherie und einer äußeren Peripherie des Dichtungskörpers (41) vorgesehen sind.
  7. Hydraulischer Einzelzylinder-Stoßdämpfer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollmembrane (21) aus einer Gummimembrane gebildet ist; und dass die Rollmembrane (21) ein oberes peripheres Ende aufweist, welches luftdicht mit einer äußeren Peripherie der Kolbenstange (12) verbunden ist, und ein unteres peripheres Ende, welches luftdicht und eingreifend durch ein Klemmband (21) an ei nem oberen Ende des Kolbenrohrs (12) festgelegt ist, wobei das Klemmband (21) in einer äußeren Peripherie der Rollmembrane (21) angeordnet ist.
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