-
Technisches
Gebiet
-
Die
vorliegende Offenbarung bezieht sich allgemein auf Raupenarbeitsmaschinen
und insbesondere auf eine Rahmenanordnung für einen Rohrverleger.
-
Hintergrund
-
Rohrverleger
sind einzigartige Raupenarbeitsmaschinen, die insbesondere bei Rohrverlegungsvorgängen verwendet
werden, bei denen der Rohrverleger relativ schwere Rohre anhebt,
absenkt und trägt.
Wegen der speziellen Anwendung von Rohrverlegern gibt es viele Komponenten,
die für
den Rohrverleger einzigartig sind, wodurch die Kosten der Herstellung
und die Anzahl der Entstand zuhaltende Teile zunimmt, die gelagert
werden müssen. Beispielsweise
weisen Rohrverleger, wie beispielsweise der Rohrverleger, der im
US-Patent 5 332 110 beschrieben wird, das eine Forsyth am 26. Juli
1994 ausgegeben wurde ein Traktorchassis bzw. Fahrgestell auf, welches
an rechten und linken Raupenrahmen angebracht ist. Ein Tragrahmen
weist einen Auslegerrahmen auf, der an einer Seite des Fahrgestells
angebracht ist, und einen Windenrahmen, der an der anderen Seite
des Fahrgestells angebracht ist. Der Auslegerrahmen trägt einen
Ausleger, der die schweren Rohre anhebt, absenkt und trägt. Der
Windenrahmen weist eine Winde und ein Gegengewicht auf, welches
das Gewicht der Rohre ausbalanciert, die von dem Ausleger bewegt
werden. Der Windenrahmen und der Auslegerrahmen sind aneinander über einen
mittleren Rahmen angebracht, der auch an dem Fahrgestell angebracht
ist. Die Position des mittleren Rahmens auf dem Fahrgestell kann
mit dem Einbau der Traktorkomponenten bzw. Antriebskomponenten,
wie beispielsweise Motor, in einem normal bemessenen Traktorfahrgestell
während
der Montage in Gegenwirkung treten. Um somit den Rohrverleger zu
montieren, werden ein längeres
modifiziertes Fahrgestell zusammen mit modifizierten Traktor- bzw.
Antriebskomponenten verwendet, wodurch die Herstellungskosten steigen.
Darüber
hinaus kann der mittlere Rahmen, der an dem Fahrgestell angebracht
ist, das Sichtfeld für
den Bediener des Rohrverlegers einschränken.
-
Um
die Herstellungskosten des Rohrverlegers zu reduzieren, ist es bekannt
gewesen, ein übliches
Bulldozer-Antriebsfahrgestell mit eingebauten Traktor- bzw. Antriebskomponenten
in einen Rohrverleger umzubauen. Jedoch kann die Leistung bei einem
herkömmlichen
Bulldozer/Rohrverleger beeinträchtigt
sein. Beispielsweise sind die Raupen eines üblichen Bulldozers im Allgemeinen
kürzer
als die Raupen eines Rohrverlegers in der gleichen Gewichtsklasse.
Die kürzeren
Raupen des Bulldozers können
die Stabilität
des Rohrverlegers von vorne nach hinten verringern. Wenn der Rohrverleger
ein Rohr in einem Graben verlegt, der sich nach oben erstreckt,
oder wenn der Rohrverleger auf einen Lastwagen geladen wird, kann
der umgewandelte Rohrverleger wahrscheinlicher kippen als ein Rohrverleger
mit längeren
Raupen. Die längeren
Raupen verringern auch den Bodendruck, was ermöglicht, dass der Rohrverleger
besser unter schlammigen Bedingungen arbeitet. Rohrverleger arbeiten
auch im Allgemeinen besser mit einer harten Stangenrahmenbefestigung
am Fahrgestell während
die Bulldozer im Allgemeinen eine Schwenkstange aufweisen, die gestattet,
dass die zwei Raupen relativ zueinander und zum Rahmen schwenken,
wie in der Bulldozer/Rohrverlegerkombination veranschaulicht, die
im US-Patent 6 609 622 B2 dargelegt wird, welches an Forsyth am
26. August 2003 ausgegeben wurde.
-
Die
vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines oder mehrere der
obigen Probleme zu überwinden.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Offenbarung weist eine Raupenarbeitsmaschine
ein Arbeitsmaschinenfahrgestell auf. Ein erster Unterrahmen und
ein zweiter Unterrahmen sind an einer ersten Seite bzw. an einer
zwei ten Seite des Fahrgestells angebracht. Eine Querstange verbindet
die ersten und zweiten Unterrahmen und ist nicht an dem Fahrgestell
angebracht.
-
Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Offenbarung weist ein Rohrverlegerunterrahmen
einen Unterrahmenkörper
auf, der einen Querstangenbefestigungsteil und einen starren gebogenen
Teil aufweist, der sich zwischen mindestens einer Fahrgestellbefestigung
und mindestens einer Raupenrahmenbefestigung erstreckt.
-
Gemäß noch einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Offenbarung wird ein Rohrverleger
montiert durch Befestigung eines Auslegerrahmens an einer ersten
Seite eines Fahrgestells und eines Windenrahmens an einer zweiten
Seite eines Fahrgestells. Der befestigte Auslegerrahmen und der
befestigte Windenrahmen werden verbunden durch Anordnung einer Querstange
zwischen dem befestigten Auslegerrahmen und dem befestigten Windenrahmen.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
1 ist
eine Perspektivansicht von vorne eines Rohrverlegers gemäß der vorliegenden
Offenbarung;
-
2 ist
eine teilweise durchscheinende Perspektivansicht eines Windenrahmens
und eines Auslegerrahmens, die an einem Fahrgestell des Rohrverlegers
der 1 angebracht sind;
-
3 ist
eine Frontansicht des Windenrahmens und des Auslegerahmens, die
an dem Fahrgestell des Rohrverlegers der 1 angebracht
sind; und
-
4 ist
eine Ansicht von unten eines versetzten harten Trägers, der
an dem Fahrgestell und einem Raupenrahmen des Rohrverlegers der 1 angebracht
ist.
-
Detaillierte
Beschreibung
-
Mit
Bezug auf 1 ist dort ein Rohrverleger 10 gemäß der vorliegenden
Offenbarung gezeigt. Obwohl die vorliegende Offenbarung für den Rohrverleger 10 veranschaulicht
ist, sei bemerkt, dass die vorliegende Erfindung auf verschiedene
Raupenarbeitsmaschinen angewandt werden könnte, bei denen ein Werkzeug
oder ein Teil eines Werkzeuges an gegenüberliegenden Seiten der Arbeitsmaschine
angebracht ist. Der Rohrverleger 10 weist ein Arbeitsmaschinenfahrgestell 11 auf,
welches eine erste Seite 11a und eine zweite Seite 11b aufweist.
Das Chassis bzw. Fahrgestell 11 ist vorzugsweise ein Standard-Bulldozer-Fahrgestell 11.
Ein erster Unterrahmen, vorzugsweise ein Windenrahmen 12,
ist an der ersten Seite 11a des Fahrgestells 11 angebracht,
und ein zweiter Unterrahmen, vorzugsweise ein Auslegerrahmen 13 ist
an einer zweiten Seite 11b des Fahrgestells 11 angebracht.
Der Fachmann wird erkennen, dass der Windenrahmen 12 auch
einen Gegengewichtsrahmen aufweist. Eine herkömmliche Auslegeranordnung 15 der
in der Technik bekannten Bauart ist an dem Auslegerrahmen 13 angebracht, und
ein Gegengewicht 18 und eine Windenanordnung 14 der
in der Technik bekannten Bauart ist an dem Windenrahmen 12 angebracht.
Der Fachmann wird erkennen, dass die Windenanordnung 14 eine Auslegerwinde 16 und
eine Lastwinde 17 aufweist. Die Auslegerwinde 16 ist
mit einem Auslegerblock bzw. Auslegerkopf 19 eines Auslegers 20 über ein Auslegerkabel 21 verbunden,
so dass eine Drehung der Auslegerwinde 16 in einer Richtung
bewirkt, dass der Ausleger 20 sich absenkt, und dass eine
Drehung in der anderen Richtung bewirkt, dass der Ausleger 20 angehoben
wird. In ähnlicher
Weise ist die Lastwinde 17 mit einem Lasthackenblock 22 über ein Lastkabel 23 gekoppelt,
welches um eine Lastrolle 24 geleitet wird, so dass die
Drehung der Lastwinde 17 in einer Richtung bewirkt, dass
der Lasthackenblock 22 mit einem daran angebrachten Lasthacken
sich absenkt, und dass die Drehung in der anderen Richtung bewirkt,
dass der Lasthackenblock 22 angehoben wird. Somit werden
der Ausleger und die Lastwinden 16 und 17 verwendet,
um eine Last, wie beispielsweise ein Rohr, die an dem Lasthacken
angebracht ist, anzuheben, zu positionieren und abzusenken. Es sei
auch bemerkt, dass das Gegengewicht 18 bewegt werden kann,
um die Position und die Last auf dem Ausleger 20 zu kompensieren.
Ein Dämpfer 41 der
Bauart, die in der Technik insbesondere für Rohrverleger verwendet wird,
ist am Vorderteil des Fahrgestells 11 angebracht.
-
Mit
Bezug auf 2 ist dort eine teilweise durchsichtige
Perspektivansicht des Windenrahmens 12 und des Auslegerrahmens 13 gezeigt,
die an dem Fahrgestell des Rohrverlegers 10 angebracht
sind. Der Rohrverleger 10 ist zur Verdeutlichung ohne die Auslegeranordnung 15 und
die Windenanordnung 14 gezeigt. Der Rohrverleger 10 weist
einen ersten Raupenrahmen 27a und einen zweiten Raupenrahmen 27b auf,
der an den ersten bzw. zweiten Seiten 11a bzw. 11b des
Fahrgestells 11 angebracht ist, und zwar über einen
versetzten harten Träger 28 (in
den 3 und 4 gezeigt). Ein Paar von endlosen Raupen
ist an jedem Raupenrahmen 27a und 27b angebracht.
Es sei bemerkt, dass die Raupenrahmen 27a und 27b vorzugsweise
relativ lange Raupenrahmen der Bauart sind, die in der Technik bekannt
ist und bei Rohrverlegern verwendet wird. Andererseits sind die
Raupenrahmen 27a und 27b länger als ein Raupenrahmen für einen
Bulldozer der gleichen Klasse, der an dem Fahrgestell 11 angebracht
werden würde,
wenn die Arbeitsmaschine ein Standard-Bulldozer wäre. Sowohl
der Windenrahmen 12 als auch der Auslegerrahmen 13 weisen
eine Fahrgestellbefestigung 25 und zwei Raupenrahmenbefestigungen 26 auf.
Obwohl die vorliegende Offenbarung derart veranschaulicht ist, dass
sie nur eine Fahrgestellbefestigung 25 und zwei Raupenrahmenbefestigungen 26 für jeden
Unterrahmen 12 und 13 aufweist, sei bemerkt, dass
die vorliegende Erfindung irgendeine Anzahl von Chassis- bzw. Fahrgestellbefestigungen
und Raupenrahmenbefestigungen in Betracht zieht. Vorzugsweise weist
jede Fahrgestellbefestigung 25 eine Vielzahl von Bolzen
bzw. Schrauben auf, die sich in eine Schraubenplatte erstrecken,
die an dem Fahrgestell angeschweißt ist, oder vorzugsweise ein
Teil des Fahrgestells ist. Jede Raupenanordnung 26 weist
einen Bolzen 29 auf, der in einer horizontalen Linie senkrecht
zu einer vertikalen Achse 30 orientiert ist, die sich durch
das Fahrgestell 11 erstreckt. Der Fachmann wird erkennen,
dass die Bolzen 29 sich durch eine Bohrung erstrecken, die
durch zusammenpassende Teile der Rahmen 12 und 13 und
der Raupenrahmen 27a und 27b definiert sind. Es
sei bemerkt, dass die vorliegende Offenbarung in Betracht zieht,
dass einige oder alle der Bolzen parallel zur vertikalen Achse 30 sind.
Darüber
hinaus zieht die vorliegende Erfindung in Betracht, dass die Winden-
und Auslegerrahmen 12 und 13 auch an dem Fahrgestell 11 über Bolzen
angebracht sind. Die Bolzen 29 sind relativ einfach herzustellen, was
verringerte Produktions- und Montagekosten zur Folge haben kann.
-
Mit
Bezug auf 3 ist dort eine Frontansicht
des Auslegerrahmens 13 und des Windenrahmens 12 gezeigt,
die an dem Fahrgestell 11 des Rohrverlegers 10 angebracht
sind. Der Rohrverleger 10 ist zur Verdeutlichung ohne die
Auslegeranordnung 15 und die Windenanordnung 14 gezeigt.
Obwohl der Windenrahmen 12 und der Auslegerrahmen 13 unterschiedlich
geformt sind, um das unterschiedliche Gewicht und die unterschiedliche
Form der Windenanordnung 14 und der Auslegeranordnung 15 zu tragen,
weisen sowohl der Windenrahmen 12 als auch der Auslegerrahmen 13 einen
starren bogenförmigen
Teil 12a bzw. 13a auf, der sich zwischen der Fahrgestellanordnung 25 und
den beiden Raupenrahmenanordnungen 26 erstreckt (wobei
nur eine Anbringung 26 pro Rahmen 12 und 13 in 3 gezeigt
ist). Es sei bemerkt, dass für
die Zwecke dieser Offenbarung der Ausdruck starr bedeutet, dass
sich kein Abschnitt des gebogenen Teils 12a oder 13a mit Bezug
zum anderen Abschnitt des gleichen gebogenen Teils 12a oder 13a bewegen
kann. Somit ist der gebogene Teil 12a und 13a entweder
ein Rahmenstück
oder er besteht aus mehreren Rahmenstücken, die fest aneinander durch
Mittel angebracht sind, wie beispielsweise Schweißen oder
Schrauben. In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel weisen die starren
gebogenen Teile 12a und 13a von sowohl dem Windenrahmen 12 als
auch dem Auslegerrahmen 13 einen inneren Fahrgestellteil 12c und 13c und
einen äußeren Raupenteil 12d und 13d auf.
Wie in 2 gezeigt, weist der äußere Raupenteil 13d des
Raupenrahmens 13 eine Tragstange 43 auf, die mit
den Raupenrahmenbefestigungen 26 über eine Verbindungsstange 44 verbunden
ist, und der äußere Raupenrahmenteil 12d des
Windenrahmens 12 weist zwei Tragstangen 45 auf,
die jeweils eine Raupenrahmenbefestigung 26 mit einem Windenträger 46 verbinden.
Jedoch wird der Fachmann erkennen, dass die Konstruktion der starren
gebogenen Teile variieren kann.
-
Der
Rohrverleger 10 weist eine Querstange 31 auf,
die den Auslegerrahmen 13 und den Windenrahmen 12 verbindet,
jedoch ist die Querstange 31 nicht an dem Fahrgestell 11 angebracht.
Vorzugsweise ist die Querstange 31 sowohl von dem Windenrahmen
als auch dem Auslegerrahmen 12 und 13 zu trennen.
Beispielsweise ist bei der vorliegenden Offenbarung die Querstange 31 an
einem Querstangenbefestigungsteil 12b und 13b des
Winden- und Auslegerrahmens 12 und 13 durch Bolzen 32 angebracht.
Somit kann die Querstange 31 von den Winden- und Auslegerrahmen 12 und 13 durch
Entfernung der Stifte 32 getrennt werden. Jedoch zieht
die vorliegende Offenbarung in Betracht, dass die Querstange dauerhaft
an den Querstangenbefestigungsteilen durch herkömmliche Mittel angebracht ist,
wie beispielsweise durch Anschweißen der Querstange an den Winden-
und Auslegerrahmen. Die Querstange 31 weist ein Rohr 35 auf,
wobei ein Stangenauge bzw. Kugelgelenk 33 an einem ersten
Ende 31a und einem zweiten Ende 31b der Querstange 31 angebracht
ist. Jedes Stangenauge 33 passt zu den Befestigungsteilen 12b und 13b der
Rahmen 12 und 13, und die Bolzen 32 erstrecken
sich durch die Stangenaugen 33 und die Befestigungsteile 12b und 13b. Mindestens
eines der Stangenaugen 33 ist in einen Gewindeeinsatz 34 geschraubt,
der an das Ende des Rohrs 35 geschweißt ist und gestattet eine Einstellung
der Länge
der Querstange 31. Die Querstange 31 hilft dabei,
das Gewicht der Last zwischen dem Windenrahmen 12 und dem
Auslegerrahmen 13 zu verteilen. Es sei bemerkt, dass die
Größe der Querstange 31 zwischen
Rohrverlegern von unterschiedlichen Größen variieren kann. Es sei
bemerkt, dass die Querstange 31 an verschiedenen Stellen
positioniert sein könnte,
die sich zwischen dem Windenrahmen 12 und dem Auslegerrahmen 13 erstrecken,
die nicht mit der Übersichtlichkeit
für den
Bediener und dem Einbau und einer Instandhaltung der Antriebskomponenten
in Gegenwirkung tritt. Tatsächlich könnte sich
die Querstange alternativ zwischen der Windenanordnung und der Lastrolle
erstrecken, die am Oberteil des Auslegerrah mens angebracht ist. Die
Querstange könnte
sich auch direkt zwischen der Auslegeranordnung und der Windenanordnung
erstrecken.
-
Mit
Bezug auf 4 ist dort eine Ansicht von unten
des Rohrverlegers 10 der 1 gezeigt.
Der versetzte harte Träger 28 ist
an den ersten und zweiten Raupenrahmen 27a und 27b an
den ersten und zweiten Seiten 11a bzw. 11b des
Fahrgestells 11 angebracht. Der versetzte harte Träger 28 ist
derart veranschaulicht, dass er an einer Unterseite des Fahrgestells 11 an
mehreren Befestigungspunkten 42 angebracht ist. Dies verhindert,
dass der Träger 28 schwenkt,
wie bei einem herkömmlichen
Bulldozer. Der versetzte harte Träger 28 weist einen
ersten Raupenrahmenbefestigungsteil 36, einen mittleren Teil 37 und
einen zweiten Raupenrahmenbefestigungsteil 38 auf. Der
mittlere Teil 37 ist in dem Quergliedtraghohlraum 40 positioniert,
der strategisch in der Unterseite des Fahrgestells 11 positioniert
ist, um an wichtigen Antriebskomponenten vorbei zulaufen, wie beispielsweise
am Motor. Der Fachmann wird erkennen, das ein Quergliedträger eine
Standard-Antriebskomponente
ist.
-
Der
mittlere Teil 37 ist gegenüber den ersten und zweiten
Rahmenbefestigungsteilen 36 und 38 versetzt. Der
erste Rahmenbefestigungsteil 36 und der zweite Rahmenbefestigungsteil 38 sind
an Befestigungen 39a und 39b für den versetzten harten Träger an jedem
Raupenrahmen 27a bzw. 27b angebracht. Die Befestigungen 39a und 39b sollten
fest sein, so dass es keine Drehung des versetzten harten Trägers 28 gibt.
Obwohl die Befestigungen 39a und 39b als festgelegt
veranschaulicht sind, und zwar dadurch, dass sie Bolzen aufweisen,
die in einer Ebene senkrecht zur vertikalen Achse 30 orientiert sind,
sei bemerkt, dass die Enden des versetzten harten Trägers an
die Befestigungen für
den versetzten harten Träger
angeschweißt
oder angeschraubt werden könnten.
Durch Versetzung des mittleren Teils des versetzten harten Trägers 28 kann
ein längerer
Rohrverlegerraupenrahmen mit dem üblich bemessenen Fahrgestell 11 verwendet
werden. Insbesondere werden längere
Raupenrahmen im Allgemeinen Befestigungen für den versetzten harten Träger an anderen
Punkten als den Standard-Raupenrahmen aufweisen (mit gestrichelten
Linien gezeigt). Anstatt dem Quergliedtraghohlraum 40 auf
dem Fahrgestell 11 oder die Befestigungen 39a und 39b für den versetzten
harten Träger
auf den Raupenrahmen 27a und 27b zu bewegen, wird
der versetzte harte Träger 28 versetzt.
Somit können
die längeren Raupenrahmen,
die im Allgemeinen für
Rohrverleger bevorzugt werden, an einem üblich bemessenen Raupenrahmenfahrgestell
angebracht werden, ohne mit wichtigen Komponenten in Gegenwirkung
zu kommen, wie beispielsweise mit dem Motor. Jedoch wird der Fachmann
erkennen, dass der herkömmliche
gerade versetzte harte Träger
(gestrichelt gezeigt) verwendet werden könnte, und dass die Quergliedtragbefestigungen 39a und 39b der
Raupenrahmen 27a und 27b eingestellt werden könnten, um
mit dem Quergliedtraghohlraum 40 ausgerichtet zu werden.
-
Industrielle
Anwendbarkeit
-
Mit
Bezug auf die 1–4 wird ein
Verfahren zur Montage des Rohrverlegers 10 besprochen.
Vorzugsweise werden die ersten und zweiten Raupenrahmen 27a und 27b an
der ersten und zweiten Seite 11a und 11b des Fahrgestells 11 angebracht,
und zwar durch Anordnen des versetzten harten Trägers 28, der sich
zwischen dem Fahrgestell 11 und dem ersten und zweiten
Raupenrahmen 27a und 27b erstreckt. Der versetzte
harte Träger 28 wird
in dem Quergliedtraghohlraum 40 des Fahrgestells 11 positioniert,
so dass der erste Befestigungsteil 36 des Trägers 28 an
der Befestigung 39a des versetzten harten Trägers an
den ersten Raupenrahmen 27a angebracht werden kann, und
dass der zweite Befestigungsteil 38 an der Befestigung 39b für den versetzten
harten Träger
des zweiten Raupenrahmens 27b angebracht werden kann. Der
versetzte harte Träger 28 wird
an den Befestigungen 39a und 39b der Rahmen 27a und 27b mit
Bolzen angebracht. Die Bolzen sind in einer Ebene orientiert, die
senkrecht zur vertikalen Achse 30 ist, die sich durch das
Fahrgestell 11 erstreckt. Der versetzte harte Träger 28 kann
fest an den Befestigungen 39a und 39b für den versetzten harten
Träger
durch verschiedene in der Technik bekannte Verfahren verbolzt werden.
Jedoch sollte der Fachmann auch erkennen, dass der versetzte harte Träger 28 fest
an dem Raupenrahmen 39a und 39b in anderer Weise
als durch Verbolzen angebracht werden könnte, was das Anschweißen der
Befestigungsteile des versetzten harten Trägers an den Befestigungen der
Raupenrahmen aufweist. Darüber
hinaus wird der mittlere Teil 37 des versetzten harten Trägers 28 sicher
an mehreren Befestigungspunkten 42 an der Unterseite des
Fahrgestells 11 angebracht, so dass sich der versetzte
harte Träger 28 nicht
drehen kann. Weil der Quergliedtraghohlraum 40 außer Ausrichtung
mit den Befestigungen 39a und 39b für den versetzten
harten Träger
der Raupenrahmen 27a und 27b ist, wird das Anbringen
der Raupenrahmen 27a und 27b an dem Fahrgestell 11 erreicht durch
Versetzung des Mittelteils 37 des versetzten harten Trägers 28 gegenüber den
ersten und zweiten Befestigungsteilen 36 und 38.
Durch Versetzen des Mitteilteils 37 können relativ lange Raupenrahmen 27a und 27b an
dem Fahrgestell 11 mit Standard-Größe angebracht
werden, auch wenn der Quergliedtraghohlraum 40 für kürzere Raupenrahmen
positioniert ist. Die längeren
Raupenrahmen 27a und 27b können mehr Stabilität für den Rohrverleger 10 vorsehen,
wenn er auf der Seite eines Hügels
arbeitet oder auf einen sich bewegenden Lastwagen aufgeladen wird
oder von diesem abgeladen wird. Somit wird der versetzte harte Träger 28 versetzt
anstatt teuere Modifikationen an dem Fahrgestell 11 oder
den Raupenrahmen 27a und 27b zu machen.
-
Der
Windenrahmen 12 und der Auslegerrahmen 13 sind
an der ersten Seite 11a bzw. der zweiten Seite 11b des
Fahrgestells 11 angebracht. Der starre gebogene Teil 13a des
Auslegerrahmens 13 ist vorzugsweise über der zweiten endlosen Raupe
positioniert, die von dem zweiten Raupenrahmen 27b getragen
wird. Der Auslegerrahmen 13 ist an dem Fahrgestell 11 über die
Fahrgestellbefestigung 25 angebracht, die Schrauben aufweist.
Die zwei Raupenrahmenbefestigungen 26 weisen Stifte 29 auf,
die in einer Ebene senkrecht zur vertikalen Achse 30 orientiert
sind. Der Auslegerrahmen 13 kann an das Fahrgestell 11 geschraubt
werden und mit dem Raupenrahmen 27b durch irgendwelche
herkömmlichen
in der Technik bekannten Mittel verbolzt werden. Der Fachmann wird
erkennen, dass der Auslegerrahmen 13 an dem Fahrgestell 11 und
dem Raupenrahmen 27b über
irgendeine feste Be festigung an verschiedenen Befestigungspunkten
angebracht sein könnte, was
Schweißnähte mit
einschließt,
jedoch nicht darauf eingeschränkt
ist. Die Bogenform des Auslegerrahmens 13 kann dabei helfen,
die Auslegeranordnung 15 zu tragen.
-
Der
Windenrahmen 12 ist in ähnlicher
Weise am Auslegerrahmen 13 angebracht, und zwar dahingehend,
dass der starre Bogenteil 12a des Windenrahmens 12 über der
ersten endlosen Raupe positioniert ist, die vom ersten Raupenrahmen 27a getragen wird.
Der Windenrahmen 12 ist an der ersten Seite 11a des
Fahrgestells 11 über
die Fahrgestellbefestigung 25 angebracht, und ist an dem
Raupenrahmen 27a über
zwei Raupenrahmenbefestigungen 26 angebracht. Die Fahrgestellbefestigung 25 weist Schrauben
auf, und die Raupenrahmenbefestigungen 26 weisen Stifte 29 auf,
die in einer Ebene senkrecht zur vertikalen Achse 30 orientiert
sind, obwohl der Fachmann erkennen wird, dass der Windenrahmen 12 an
dem Fahrgestell 11 und dem Raupenrahmen 27a mit
irgendeiner festen Befestigung angebracht werden könnte, was
Schweißnähte mit
einschließt,
jedoch nicht darauf eingeschränkt
ist. Die Bogenform des Windenrahmens 12 kann dabei helfen,
die Windenanordnung 15 zu tragen.
-
Der
befestigte Auslegerrahmen 13 und der befestigte Windenrahmen 12 werden
dadurch verbunden, das sich die Querstange 31 zwischen
den befestigten Auslegerrahmen 13 und dem befestigten Windenrahmen 12 erstreckt.
Das erste Ende 31a der Querstange 31 ist mit dem
Windenrahmen 12 verbolzt, und das zweite Ende 31b der
Querstange 31 ist mit dem Auslegerrahmen 13 verbolzt.
Die Bolzen 32 erstrecken sich durch die Befestigungsteile 12b und 13b der
Ausleger- und Windenrahmen 13 und 12 und durch
die Stangenaugen bzw. Kugelgelenke 33 an jedem Ende 31a und 31b der
Querstange 31. Bevor die Querstange 31 an den
Rahmen 12 und 13 angebracht ist, kann das Stangenauge 33 in
dem Gewindeeinsatz 34 der Querstange 31 in einer
Richtung verdreht werden, um die Länge der Querstange 31 zu verlängern, oder
kann in der anderen Richtung gedreht werden, um die Querstange 31 zu
verkürzen. Somit
kann die Länge
der Querstange 31 ein gestellt werden, um zwischen die Rahmen
zu passen, die an Fahrgestellen mit verschiedenen Breiten angebracht sind.
Die Querstange 30 ist vorzugsweise vom Auslegerrahmen 13 und
vom Windenrahmen 12 zu entfernen. Durch Verbindung des
Auslegerrahmens 13 und des Windenrahmens 12 kann
das Gewicht der Last gleichmäßig unter
den Rahmen 13 und 12 verteilt werden, wodurch
somit eine vorzeitige Abnutzung oder ein Versagen von einem der
Rahmen 12 oder 13 vermieden wird. Die Windenanordnung 14 und
die Auslegeranordnung 15 können an dem Windenrahmen 12 bzw.
am Auslegerrahmen 13 angebracht sein.
-
Die
vorliegende Offenbarung ist vorteilhaft, weil sie einen Rohrverleger 10 vorsieht,
der das Raupen-Bulldozer-Fahrgestell 11 mit Standard-Größe aufweist,
an dem die Rohrverlegerkomponenten angebracht werden können, ohne
die Leistung des Rohrverlegers 10 zu beeinträchtigen.
Bei der vorliegenden Offenbarung ist der Auslegerrahmen 13 vom Windenrahmen 12 getrennt
und nur durch die entfernbare Querstange 31 verbunden.
Die Querstange 31 ist relativ klein und kann entfernt werden,
um nicht mit dem Einbau von Traktorkomponenten bzw. Antriebskomponenten
in Gegenwirkung zu treten, wie beispielsweise der Bedienerstation.
Weil der Tragrahmen nicht in Gegenwirkung mit dem Einbau der Antriebskomponenten
kommt, wird kein längeres Fahrgestell
benötigt,
um den mittleren Rahmen und den Einbau von Traktor- bzw. Antriebskomponenten zu
kompensieren. Darüber
hinaus verteilt die Querstange 31 die Last zwischen dem
Ausleger- und dem Windenrahmen 12 und 13, um eine
vorzeitige Abnutzung oder ein Versagen zu vermeiden. Somit kann der
Tragrahmen immer noch eine Unterstützung für die Ausleger- und Windenanordnungen 14 und 15 vorsehen,
während
das Raupenfahrgestell 11 mit Standard-Größe und viele
Standard-Traktorkomponenten
verwendet werden können.
-
In ähnlicher
Weise ist die vorliegende Offenbarung vorteilhaft, weil der Rohrverleger 10 ein
Raupenfahrgestell 11 mit Standard-Größe aufweist, das an relativ
langen Rohrverlegerraupenrahmen 27a und 27b angebracht
ist, die die endlosen Raupen tragen. Die relativ langen Raupen balancieren
den Rohrverleger 10 aus, wenn er mit einem schrägen Winkel
arbeitet, wie beispielsweise das Verlegen eines Rohres an der Seite
eines Hügels
hinauf, oder das Fahren auf einem Lastwagen zum Transport. Die Befestigungen 39a und 39b für den versetzten
harten Träger
der längeren
Raupenrahmen 27a und 27b, die für Rohrverleger
vorteilhaft sind, sind an einer anderen Position als die Befestigungen
der kürzeren Raupenrahmen.
Anstatt teuere Modifikationen an dem Fahrgestell 11 oder
an den Raupenrahmen 27a und 27b vorzunehmen, wird
der versetzte harte Träger 28,
der sich zwischen den Raupenrahmen 27a und 27b und
dem Fahrgestell 11 erstreckt, versetzt. Darüber hinaus
wird der versetzte harte Träger 28 fest
an den Raupenrahmen 27a und 27b befestigt und
kann nicht oszillieren bzw. Schwingen, wie dies bei manchen anderen
Arten von Raupenarbeitsmaschinen der Fall ist, wie beispielsweise
bei Bulldozern. Somit können
die längeren
Raupen, die für
den Rohrverleger 10 vorteilhaft sind, mit dem Standard-Traktorfahrgestell 11 verwendet
werden.
-
Durch
Anbringung von speziellen Rohrverlegerteilen, wie beispielsweise
den längeren
Raupen und den Ausleger- und Windenrahmen an dem Standard-Bulldozer-Raupenfahrgestell,
wird die Anzahl der speziellen Komponenten, die bei dem Rohrverleger 10 verwendet
werden, und die Herstellungskosten des Rohrverlegers 10 verringert.
Beispielsweise wird die Anzahl der Ersatzteile, die auf Lager gehalten
werden müssen,
reduziert, weil der Rohrverleger 10 mehr Teile gemeinsam
mit anderen Standard-Raupenarbeitsmaschinen hat, wie beispielsweise
mit entsprechenden Bulldozern. Weiterhin ist die vorliegende Offenbarung
vorteilhaft, weil die Übersichtlichkeit
für den
Bediener durch Ersetzen des mittleren Rahmens mit der entfernbaren
Querstange 31 vergrößert wird.
-
Es
sei bemerkt, dass die obige Beschreibung nur zu Veranschaulichungszwecken
vorgesehen ist und nicht den Umfang der vorliegenden Erfindung in irgendeiner
Weise einschränken
soll. Somit wird der Fachmann erkennen, dass andere Aspekte, Ziele und
Vorteile der Erfindung aus einem Studium der Zeichnungen, der Offenbarung
und der beigefügten Ansprüche gewonnen
werden können.