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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Brennkammer mit niedrigem NOx zur Verbrennung von zwei verschiedenen
Brennstoffen für
eine Gasturbine, die auch als Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer bezeichnet
wird.
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In
den vergangenen Jahren sind verschiedene Verbesserungen an einer
Brennkammer etc. in einer Gasturbine vorgenommen worden, um NOx zu mindern und die Temperatur der Gasturbine
anzuheben (die Einlasstemperatur der Turbine anzuheben), wodurch
ein hoher Wirkungsgrad erzielt wird.
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Wie
beispielsweise in 4 gezeigt ist, werden ein Brennstoff
F, der über
eine in der Mitte eines Brennkammer-Innenrohrs 101 vorgesehene
Pilotdüse 102 sowie über mehrere
um die Pilotdüse 102 herum
vorgesehene Hauptdüsen 103 eingespritzt
wird, und Druckluft PA, die aus einem Kompressor 104 ausgetragen
und an einer stromaufwärtigen
Seite des Brennkammer-Innenrohrs 101 eingeleitet wurde, in
einer Brennkammer 100 einer Gasturbine gemischt. Dann wird
das Gemisch in einer Verbrennungszone an einer stromabwärtigen Seite
des Brennkammer-Innenrohrs 101 oder einer stromaufwärtigen Seite
eines Brennkammer-Übergangsrohrs 105 verbrannt
und als Hochtemperatur-, Hochdruck-Verbrennungsgas CG in die mit
Leitschaufeln 106 und Laufschaufeln 107 ausgestattete
Turbine eingeleitet. In der Turbine wird das Verbrennungsgas CG
expandiert, um die Antriebskraft zu liefern, welche den Kompressor 104 antreibt
und eine überschüssige Antriebskraft
nach außen
abgibt.
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Das
Verhältnis
zwischen der in das Brennkammer-Innenrohr 101 eingeleiteten
Druckluft PA und dem Brennstoff F (d.h. das Brennstoff-Luftverhältnis) muß gesteuert
werden, um einen Optimalwert gemäß dem Betriebszustand
der Gasturbine (d.h. der zugeführten
Brennstoffmenge) anzunehmen. Für
diesen Zweck wird nicht die gesamte Druckluft PA in einen Verbrennungsabschnitt
der Brennkammer 100 umgeleitet, sondern ein Teil der Druckluft
PA wird vorbeigeleitet und von einem Turbinengehäuse 108 in das Brennkammer-Übergangsrohr 105 eingeleitet.
Ein Bypassventil 109 ist für diesen Zweck vorgesehen und
ermöglicht,
dass ein Teil der Druckluft PA in das Brennkammer-Übergangsrohr 105 von
einem Öffnungsabschnitt
eines in dem Turbinengehäuse 108 vorgesehenen
Bypassrohrs 110 zugeführt
wird.
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Bei
einer solchen Brennkammer 100 wird die stromaufwärtige Seite
des Brennkammer-Innenrohrs 101 als Verbrennungszone der
ersten Stufe genutzt, und die stromabwärtige Seite des Brennkammer-Innenrohrs 101 wird
als Verbrennungszone der zweiten Stufe genutzt. Eine relativ geringe
Brennstoffmenge wird durch die Pilotdüse 102 in die Verbrennungszone
der ersten Stufe eingespritzt, um ein Hochtemperatur-Verbrennungsgas
zu erzeugen. Bei Entzündung
dieses Verbrennungsgases (Trigger) wird eine große Menge eines mageren vorgemischten
Brennstoffgemisches durch die Hauptdüsen 103 in die Verbrennungszone
der zweiten Stufe eingespritzt, wodurch die Erzeugung eines lokalen
Hochtemperatur-Verbrennungsgases vermieden wird und NOx auf einem
Minimum gehalten wird (siehe beispielsweise die offengelegte japanische
Patentanmeldung Nr. 2000-130756).
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Als
die oben erwähnte
Brennkammer 100 ist eine sog. Nieder-NOx-Brennkammer
zur Verbrennung von zwei verschiedenen Brennstoffen, im folgenden
als Nieder-NOx-Dual-Brennstoff-Brennkammer bezeichnet,
bekannt, bei der die Pilotdüse 102 in der
Lage ist, einen gasförmigen
Brennstoff und einen flüssigen
Brennstoff gleichzeitig oder selektiv einzuspritzen, und die mehreren
um die Pilotdüse 102 herum
angeordneten Hauptdüsen 103 ebenfalls
in der Lage sind, einen gasförmigen
Brennstoff und einen flüssigen
Brennstoff gleichzeitig oder selektiv auszuspritzen.
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Die
Pilotdüse 102 wird
als Beispiel zur Veranschaulichung genommen, wie beispielsweise
in 5 gezeigt ist. Die Pilotdüse 102 hat einen Flüssigkeits- Düsenabschnitt 112 eines
Drucksprühtyps, der
im Zentrum eines Düsenkörpers 111 vorgesehen ist,
um einen flüssigen
Brennstoff zu versprühen,
und mehrere Gas-Düsenabschnitte 113,
welche den Flüssigkeits-Düsenabschnitt 112 konzentrisch
umgeben, zum Einspritzen eines gasförmigen Brennstoffs schräg nach außen.
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Bei
einer solchen Nieder-NOx-Dual-Brennstoff-Brennkammer ermöglicht die
Pilotdüse 102 die Verwendung
verschiedenartiger verfügbarer
Brennstoffe und kann unterschiedliche Brennstoffe in Kombination
verwenden, wodurch eine diffusive Verbrennung mit ausgezeichneter
Verbrennungsstabilität realisiert
wird. Die Hauptdüsen 103 können andererseits
viele Brennstoffe nutzen, wodurch es möglich wird, die Menge eines
bei der diffusiven Verbrennung verwendeten Pilotbrennstoffs zu vermindern
und eine Vorgemischverbrennung zu erreichen, die mit einer minimalen
NOx-Konzentration verbunden ist (siehe beispielsweise
die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 1997-264536).
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Bei
der oben beschriebenen Dual-Brennstoff-Brennkammer wird jedoch eine
Drucksprühdüse als Flüssigkeits-Düsenabschnitt 112 zum
Einspritzen eines flüssigen
Brennstoffs in der Pilotdüse 102 verwendet.
Dies hat das Problem gestellt, dass, wenn ein Betrieb mit einem
hohen Pilotverhältnis
(einem hohen Verhältnis
der Menge des von der Pilotdüse 102 eingespritzten
flüssigen
Brennstoffs zu der Menge des von den Hauptdüsen 103 eingespritzten flüssigen Brennstoffs)
durchgeführt
wird, um eine stabile Verbrennung zu gewährleisten, es beispielsweise
während
eines Leicht- bzw.
Niederlastbetriebs der Gasturbine zu einer Rauchentwicklung kommt (schwarzer
Rauch), was zu Umweltverschmutzung führt).
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Rauchentwicklung, beispielsweise
während
eines Niederlastbetriebs der Gasturbine zu mindern, indem ein Luftstoßverfahren
(air blast method) für
die Pilotdüse
in der Nieder-NOx-Dual-Brennstoff-Brennkammer angewandt wird.
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Um
die obige Aufgabe zu erfüllen,
ist die Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer
der Erfindung eine Gasturbinen-Brennkammer für eine Gasturbine mit niedrigem
Nox-Ausstoß mit
den Merkmalen des Patentanspruches 1. Diese Brennkammer weist
eine Pilotdüse
auf, welche gasförmigen
Brennstoff und flüssigen
Brennstoff gleichzeitig oder selektiv einspritzen kann, sowie mehrere
um die Pilotdüse herum
angeordnete Hauptdüsen,
die gasförmigen Brennstoff
und flüssigen
Brennstoff gleichzeitig oder selektiv einspritzen können,
wobei
die Pilotdüse
einen Gas-Düsenabschnitt
zum Einspritzen des gasförmigen
Brennstoffs sowie einen Flüssigkeits-Düsenabschnitt
zum Einspritzen des flüssigen
Brennstoffs aufweist, die Pilotdüse
ein Luftstoßverfahren
für den
flüssigen
Düsenabschnitt
anwendet, Verbrennungsluft als Luft für den Luftstoß verwendet
und die Verbrennungsluft auf eine in dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt ausgebildeten
Flüssigkeitsfilm
schleudert, um den flüssigen
Brennstoff unter Nutzung einer Geschwindigkeitsdifferenz zwischen
der Verbrennungsluft und dem Flüssigkeitsfilm zu
zerstäuben.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Flüssigkeits-Düsenabschnitt
in einer Ringform ausgebildet ist, um den flüssigen Brennstoff in einem
ringförmigen
Flüssigkeitsschichtzustand
einzuspritzen, und ferner einen ersten Luftstoß-Düsenabschnitt zum Erzeugen eines
Luftstoßes
entlang einer Innenfläche einer
Schicht des in dem ringförmigen
Flüssigkeitsschichtzustand
eingespritzten flüssigen
Brennstoffs, und einen zweiten Luftstoß-Düsenabschnitt
zum Erzeugen eines Luftstoßes
entlang einer Außenfläche der
Schicht flüssigen
Brennstoffs aufweist.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass ein Luftdurchgang zum Zuführen
der Verbrennungsluft zumindest zu dem ersten Luftstoß-Düsenabschnitt sich in mehrere
Abschnitte in einer Umfangsrichtung der Pilotdüse verzweigt, ein Gasdurchgang
zum Zuführen
des gasförmigen
Brennstoffs zu dem Gas-Düsenabschnitt
sowie ein Flüssigkeitsdurchgang
zum Zuführen des
flüssigen
Brennstoffs zu dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt
jeweils auf ähnliche
Weise in mehrere Abschnitte in der Umfangsrichtung der Pilotdüse verzweigt
sind, und die mehreren Abschnitte des Luftdurchgangs und die mehreren
Abschnitte des Gasdurchgangs und/oder die mehreren Abschnitte des
Flüssigkeitsdurchgangs
alternierend in der Umfangsrichtung der Pilotdüse angeordnet sind.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass der Luftdurchgang unter einem Winkel in bezug auf eine radiale
Linie der Pilotdüse
angeordnet ist, um einen Wirbel in dem ersten Luftstoß-Düsenabschnitt zu erzeugen.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Luftstoß-Düsenabschnitt in einer Ringform
ausgebildet ist, um den Luftstoß in
einer Ringform zu erzeugen.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Luftstoß-Düsenabschnitt ein Verwirbelungselement
aufweist, das in einem Innenabschnitt desselben angeordnet ist.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass der Flüssigkeits-Düsenabschnitt
innerhalb eines Verwirbelungselements vorgesehen ist, welches innerhalb
eines in Ringform ausgebildeten Luftstoß-Düsenabschnitts
angeordnet ist, um den Luftstoß in
einer Ringform zu erzeugen.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist ferner dadurch gekennzeichnet,
dass der Flüssigkeits-Düsenabschnitt
so ausgerichtet ist, dass der flüssige
Brennstoff entlang einem Äußeren des
in einem Luftstoß-Düsenabschnitt
erzeugten Luftstoßes
eingespritzt wird.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass ein Luftdurchgang zum Zuführen
der Verbrennungsluft zu dem Luftstoß-Düsenabschnitt in mehrere Abschnitte in
einer Umfangsrichtung der Pilotdüse
verzweigt ist, ein Gasdurchgang zum Zuführen des gasförmigen Brennstoffs
zu dem Gas-Düsenabschnitt
auf ähnliche Weise
in mehrere Abschnitte in der Umfangsrichtung der Pilotdüse verzweigt
ist und die mehreren Abschnitte des Luftdurchgangs und die mehreren
Abschnitte des Gasdurchgangs alternierend in der Umfangsrichtung
der Pilotdüse
angeordnet sind.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Luftstoß-Düsenabschnitt in einer Mitte
der Pilotdüse vorgesehen
ist, und die Verbrennungsluft in einem Turbinengehäuse dem
ersten Luftstoß-Düsenabschnitt über eine
externe Rohrleitung durch einen Luftdurchgang zugeführt wird,
welcher einen annähernd
zentralen Abschnitt der Pilotdüse
durchsetzt.
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Die
Dual-Brennstoff-Gasturbinen-Brennkammer ist auch dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Luftstoß-Düsenabschnitt ein in einem Innenabschnitt desselben
angeordnetes Verwirbelungselement aufweist.
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung näher
erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
Schnittansicht wesentlicher Teile einer Pilotdüse, die eine Ausführungsform
1 der Erfindung zeigt,
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2 eine
Schnittansicht wesentlicher Teile einer Pilotdüse, die eine Ausführungsform
2 der Erfindung zeigt,
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3 eine
Schnittansicht wesentlicher Teil einer Pilotdüse, die eine Ausführungsform
3 der Erfindung zeigt,
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4 eine
Schnittansicht der Umgebung einer herkömmlichen Gasturbinen-Brennkammer,
und
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5 eine
Schnittansicht wesentlicher Teile einer herkömmlichen Pilotdüse.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Die
Gasturbinen-Brennkammer gemäß der Erfindung
wird im folgenden detailliert anhand von Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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[Ausführungsform 1]
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1 ist
eine Schnittansicht wesentlicher Teile einer Pilotdüse, die
eine Ausführungsform
1 der Erfindung zeigt. Wie in 1 gezeigt
ist, umfasst eine Pilotdüse 10 einer
Nieder-NOx-Dual-Brennstoffverbrennungs-Brennkammer in einer Gasturbine
einen stabförmigen
Düsenkörper 11,
der in eine rohrförmige
Düsenabdeckung 12 eingesetzt
ist.
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Der
Düsenkörper 11 hat
einen Gas-Düsenabschnitt 13 zum
Einspritzen eines gasförmigen Brennstoffs,
wie z.B. LNG, und einen Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 zum
Einspritzen eines flüssigen
Brennstoffs wie z.B. eines Leichtöls oder von Kerosin. Ein Luftstoßverfahren
(„air-blast"-Verfahren) wird
für den
Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 angewandt,
und Verbrennungsluft (Druckluft wird als Luft für einen Luftstoß verwendet.
Die Verbrennungsluft wird auf eine Flüssigkeitsschicht geschleudert,
die in dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 ausgebildet
ist, so dass der flüssige
Brennstoff durch Anwendung einer Geschwindigkeitsdifferenz zwischen
der Verbrennungsluft und der Flüssigkeitsschicht
(es wirkt dabei eine Scherkraft) zerstäubt wird.
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Mehrere
der Gas-Düsenabschnitte 13 sind
in einem Außenumfangsabschnitt
der Spitze bzw. Vorderseite des Düsenkörpers 11 derart vorgesehen, dass
sie die Düsenabdeckung 12 durchsetzen,
und sind so ausgestaltet, dass sie den gasförmigen Brennstoff schräg von diesem
Körper 11 nach
außen einspritzen.
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Der
Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 ist
an seiner Vorderseite in einer abgeschrägten Ringform zum Einspritzen
des flüssigen
Brennstoffs in einem ringförmigen
Flüssigkeitsschichtzustand
ausgebildet, und weist ferner einen ersten Luftstoß-Düsenabschnitt 15a zum
Erzeugen eines Luftstoßes
(eines heftig eingeblasenen Luftstroms) entlang der Innenfläche der
Schicht des in dem ringförmigen
Flüssigkeitsschichtzustand
eingespritzten flüssigen
Brennstoffs auf, und einen zweiten Luftstoß-Düsenabschnitt 15b zum
Erzeugen eines Luftstoßes
entlang der Außenfläche der
Schicht des flüssigen
Brennstoffs.
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Der
erste Luftstoß-Düsenabschnitt 15a ist als
horizontal langgestreckter Hohlraum in der Mitte des Düsenkörpers 11 ausgebildet.
Ein Luftdurchgang 16 zum Zuführen von Druckluft zu dem ersten
Luftstoß-Düsenabschnitt 15a verzweigt
sich in mehrere Abschnitte in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11.
Auf ähnliche
Weise sind ein Gasdurchgang 17 zum Zuführen des gasförmigen Brennstoffs
zu den Gas-Düsenabschnitten 13 sowie
ein Flüssigkeitsdurchgang 18 zum
Zuführen
des flüssigen Brennstoffs
zu dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 jeweils
in mehrere Abschnitte in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 verzweigt.
Die mehreren Abschnitte des Luftdurchgangs 16 und die mehreren Abschnitte
des Gasdurchgangs 17 und/oder die mehreren Abschnitte des
Flüssigkeitsdurchgangs 18 sind
alternierend in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 angeordnet.
Außerdem
hat der Luftdurchgang 16 einen Einleit-Endabschnitt, der zum Außenumfang
eines Zwischenabschnitts des Düsenkörpers 11 hin
offen ist, und unter einem Winkel in bezug auf die Radiallinie des
Düsenkörpers 11 angeordnet
ist, um einen Wirbelstrom in dem ersten Luftstoß-Düsenabschnitt 15a zu
erzeugen.
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Der
zweite Luftstoß-Düsenabschnitt 15b ist an
einer Vorderseite in einer abgefasten Ringform (tapered annular
form) ausgebildet, um einen Luftstoß in einer abgefasten Ringform
zu erzeugen. Die Bezugsziffer 19 in der Zeichnung bezeichnet
eine Düsenabdeckung,
die über
dem vorderen Ende des Düsenkörpers 11 aufgesetzt
ist, und die Düsenabdeckung 19 hat
eine als schräg
verlaufende Fläche
ausgebildete Innenfläche.
Ein Luftdurchgang (Lufteinlassloch) 20 zum Zuführen von
Druckluft zu dem zweiten Luftstoß-Düsenabschnitt 15b ist
in mehrere Abschnitte in einem Außenumfangsabschnitt des Düsenkörpers 11 verzweigt
und hat einen zu dem Außenumfang
eines Zwischenabschnitts des Düsenkörpers 11 offenen
einleitseitigen Endabschnitt. Der zweite Luftstoß-Düsenabschnitt 15b hat
einen geraden Teil, innerhalb dem mehrere flügelförmige Verwirbelungselemente 21 in
der Umfangsrichtung angeordnet sind.
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Der
Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 ist
in einen Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14a einer
vorderen Stufe mit einem in abgefaster Ringform ausgebildeten ersten
Halbteil und in einen Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14b einer
hinteren Stufe, der in einer geraden Ringform ausgebildet ist, unterteilt.
Der Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14a der
vorderen Stufe und der Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14b der
hinteren Stufe sind über
mehrere Wirbelanschlüsse 14c in
Verbindung, die in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 vorgesehen
sind. Innerhalb des Flüssigkeits-Düsenabschnitts 14a der
vorderen Stufe ist eine Abstufung 14d zum Erzeugen eines
Wirbelstroms in der Form einer Rippe ausgebildet.
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Weitere
Merkmale der Nieder-NOx-Dual-Brennstoffverbrennungs-Brennkammer
sind gleich denjenigen der 4, und doppelte
Erklärungen werden
durch Bezugnahme auf 4 vermieden.
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Wird
ein gasförmiger
Brennstoff als Brennstoff für
die Dual-Brennstoff-Brennkammer im Betrieb der Gasturbine verwendet,
passiert wegen der obigen Konfiguration der gasförmige Brennstoff in der Pilotdüse 10 von
einer Zuführquelle
für den
gasförmigen
Brennstoff (nicht dargestellt) durch den in mehrere Abschnitte in
der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 verzweigten
Gasdurchgang 17 und wird von den Gas-Düsenabschnitten 13 ausgestoßen, die
an den Vorderenden der mehreren Abschnitte vorgesehen sind, schräg nach außen bzw.
eingespritzt.
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Wird
ein flüssiger
Brennstoff gleichzeitig mit oder selektiv statt dem gasförmigen Brennstoff
verwendet, passiert der flüssige
Brennstoff von einer Zuführquelle
für den
flüssigen
Brennstoff (nicht dargestellt) durch den in mehrere Abschnitte in
der Umfangsrichtung des Düsenkörpers verzweigten
Flüssigkeitsdurchgang 18 und
wird dem in Ringform ausgebildeten Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 zugeführt. Von
dort wird der flüssige
Brennstoff eingespeist, und wird, während er durch den Wirbelanschluss 14c und die
Stufe 14d verwirbelt wird, in einem ringförmigen Flüssigkeitsschicht zustand
von dem abgefasten Ringteil des Flüssigkeits-Düsenabschnitts 14a der vorderen
Stufe eingespritzt.
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Gleichzeitig
wird Druckluft von einer Druckluftquelle (nicht gezeigt; von dem
Kompressor der Gasturbine ausgetragene Luft) dem ersten Luftstoß-Düsenabschnitt 15a zugeführt, nachdem
sie den in mehrere Abschnitte in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 verzweigten
Luftdurchgang 16 passiert hat, und wird ebenso dem zweiten
Luftstoß-Düsenabschnitt 15b über den
Luftdurchgang 20 zugeführt.
Die dem ersten Luftstoß-Düsenabschnitt 15a zugeführte Druckluft
wird nach außen
ausgestoßen,
während
sie wegen der Neigung des Luftdurchgangs 16 verwirbelt
wird, wodurch sie einen Luftstoß bildet,
der entlang der Innenfläche
der Schicht des flüssigen
Brennstoffs verläuft,
welcher in einem ringförmigen
Flüssigkeitsschichtzustand
von dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 ausgestoßen wird.
Die dem zweiten Luftstoß-Düsenabschnitt 15b zugeführte Druckluft
wird nach außen
ausgestoßen,
während sie
durch die Verwirbelungselemente 21 verwirbelt wird, wodurch
ein Luftstoß gebildet
wird, der entlang der Außenfläche der
Schicht des flüssigen
Brennstoffs verläuft,
der in einem ringförmigen
Flüssigkeitsschichtzustand
von dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 ausgestoßen wird.
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Wie
oben dargestellt wurde, werden Luftstöße entlang den Innen- und Außenflächen der
Schicht des flüssigen
Brennstoffs gebildet, der in einem ringförmigen Flüssigkeitsschichtzustand von
dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 ausgestoßen wird.
Damit wird die Zerstäubung
und Verdampfung des flüssigen Brennstoffs
gefördert,
um einen zufriedenstellenden Verbrennungszustand zu erzielen. Auch
wenn ein Betrieb mit hohem Pilotverhältnis durchgeführt wird, um
Verbrennungsstabilität
zu gewährleisten,
kann somit beispielsweise während
eines Leicht- bzw. Niederlastbetriebs der Gasturbine das Auftreten
von Rauch (schwarzem Rauch) eingedämmt werden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist der Luftdurchgang 16, der dem ersten Luftstoß-Düsenabschnitt 15a,
der als horizontal langgestreckter Hohlraum in der Mitte des Düsenkörpers 11 ausgebildet
ist, Druckluft zuführt,
in mehrere Abschnitte in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 verzweigt. Auf ähnliche
Weise sind der Gasdurchgang 17 zum Zuführen des gasförmigen Brennstoffs
zu dem Gas-Düsenabschnitt 13 und
der Flüssigkeitsdurchgang 18 zum
Zuführen
des flüssigen
Brennstoffs zu dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 jeweils
in mehrere Abschnitte in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 verzweigt.
Die mehreren Abschnitte des Luftdurchgangs 16 und die mehreren
Abschnitte des Gasdurchgangs 17 und/oder die mehreren Abschnitte
des Flüssigkeitsdurchgangs 18 sind
alternierend in der Umfangsrichtung des Düsenkörpers 11 angeordnet.
Somit kann die Komplexität
der Durchgangsstruktur im Düsenkörper 11 wirksam
vermieden werden. Mit anderen Worten kann die Pilotdüse 11,
welche das Luftstoßverfahren
anwendet, einfach und kostengünstig
hergestellt werden.
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[Ausführungsform 2]
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2 ist
eine Schnittansicht wesentlicher Teile einer Pilotdüse zur Darstellung
einer Ausführungsform
2 der Erfindung.
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Die
vorliegende Ausführungsform
ist eine Ausführungsform,
bei der der erste Luftstoß-Düsenabschnitt 15a der
Ausführungsform
1 wegfällt;
nur ein ringförmiger
Luftstoß-Düsenabschnitt 15A,
welcher dem zweiten Luftstoß-Düsenabschnitt 15b in
Ausführungsform
1 entspricht, ist vorgesehen; das Vorderende eines Flüssigkeits-Düsenabschnitts 14A,
das in der Form eines Anschlusses ausgebildet ist und mit dem ringförmigen Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14a der
vorderen Stufe in Verbindung steht, ist gegenüber jedem der flügelartigen
Verwirbelungselemente 21 offen, die in dem Luftstoß-Düsenabschnitt 15A vorgesehen
sind. Da die weiteren Merkmale die gleichen wie bei Ausführungsform
1 sind, sind die gleichen Elemente wie die in 1 gezeigten
mit den gleichen Bezugsziffern wie bei 1 versehen,
und eine Wiederholung der Erläuterungen
entfällt.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
bildet der von den Flüssigkeits-Düsenabschnitten 14A eingespritzte
flüssige Brennstoff
eine Flüssigkeitsschicht, die
sich entlang der Außenumfangswandfläche des Luftstoß-Düsenabschnitts 15A ausbreitet,
und es wird ein Luftstoß durch
den Luftstoß-Düsenabschnitt 15A innerhalb
dieser Flüssigkeitsschicht
erzeugt, wodurch die Zerstäubung
des flüssigen
Brennstoffs gefördert
wird.
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Somit
werden die gleichen Vorgänge
und Wirkungen wie bei Ausführungsform
1 erzielt. Ferner entfällt
der erste Luftstoß-Düsenabschnitt 15a der Ausführungsform
1. Dies erbringt den Vorteil, dass die Durchgangs- und Düsenstruktur
in dem Düsenkörper 11 im
Vergleich zur Ausführungsform
1 vereinfacht werden können.
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[Ausführungsform 3]
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3 ist
eine Schnittansicht wesentlicher Teile einer Pilotdüse zur Darstellung
der Ausführungsform
3 der Erfindung.
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Die
vorliegende Ausführungsform
ist eine Ausführungsform,
bei der der Luftdurchgang 16 zum Zuführen von Druckluft zu dem ersten
Luftstoß-Düsenabschnitt 15a in
Ausführungsform
1 als einzelner Luftdurchgang 16A ausgebildet ist, der
die Mitte des Düsenkörpers 11 durchsetzt.
Eine externe Rohrleitung ist mit dem Luftdurchgang 16A so
verbunden, dass Druckluft in dem Turbinengehäuse dem ersten Luftstoß-Düsenabschnitt 15a zugeführt wird
(siehe ein Druckluftauslaß 30,
der in dem Turbinengehäuse 180 der 4 ausgebildet
ist und eine damit verbundene externe Rohrleitung aufweist). Ferner
ist ein Verwirbelungselement 28 innerhalb des ersten Luftstoß-Düsenabschnitts 15 angebracht.
Da die weiteren Merkmale die gleichen wie bei Ausführungsform 1
sind, werden die gleichen Elemente wie die in 1 gezeigten
mit den gleichen Bezugsziffern versehen wie in 1,
und doppelte Erläuterungen
entfallen.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
wird der aus dem Flüssigkeits-Düsenabschnitt 14 eingespritzte flüssige Brennstoff
in stärkerem
Ausmaß durch
in Sandwichform erzeugte Luftstöße zerstäubt. Damit werden
die gleichen Vorgänge
und Wirkungen erzielt wie bei Ausführungsform 1. Ferner bietet der
einzelne Luftdurchgang 16A den Vorteil, dass die Durchgangsstruktur
in dem Düsenkörper 11 im
Vergleich zur Ausführungsform
1 vereinfacht werden kann.