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Die
Erfindung betrifft eine Gerätebox
und insbesondere eine multifunktionale Geräteaufsatzbox für die Verwendung
mit einer digitalen TV-Signalquelle und einer analogen TV-Signalquelle.
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Vor
der Entwicklung des Kabel-TVs wurden die meisten TV-Programme von
den TV-Stationen drahtlos empfangen, wie dies in 1a gezeigt ist. Die drahtlosen Signale,
die zu einem TV-Programm gehören,
werden zur Abspielung in einem herkömmlichen TV-Gerät 10 von
einer drahtlosen TV-Station 1 durch die Luft übertragen.
Die drahtlosen Signale sind im allgemeinen Radiofrequenz(RF-)Signale.
Die RF-Signale werden dann von dem herkömmlichen TV-Gerät 10 über eine
Antenne 11 empfangen.
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Da
sich die Kabel-TV-Dienste im Laufe der Jahre mehr und mehr gewandelt
haben, sind sie nun populärer
als die drahtlosen TV-Dienste, und zwar aufgrund ihrer großen Programmenge
und Programmvielfalt. Es wurde nicht nur das herkömmliche TV-Gerät 10 aufgerüstet, so
daß man
Kabel-TV-Programme ansehen kann, die von einer Kabelsignalquelle 2 stammen,
indem ein Kanalwähler 12,
wie in 1b gezeigt, zugefügt worden
ist, sondern es wurde auch ein sogenanntes analoges TV-Gerät mit einer
eingebauten Funktion zum Ansehen von Kabel-TV-Programmen entwickelt, wie in 1c gezeigt. Die eingebaute
Kanalwählfunktion
ermöglicht es
dem analogen TV-Gerät,
Kabel-TV-Signale zu empfangen, solange das analage TV-Gerät 13 sich im
Servicebereich befindet und mit der Kabel-TV-Singalquelle 2 verbunden ist.
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Für diejenigen,
die kein TV-Gerät
haben oder kein solches Gerät
kaufen wollen, kann zum Abspielen von TV-Programmen auch ein Personalcomputer (PC)
benutzt werden. Die Computerhilfe (Computer Host) 3 empfängt TV-Signale
von der Kabel-TV-Signalquelle 2 über eine TV-Box 15,
so daß auf
dem Computerbildschirm 14 TV-Fenster dargestellt werden
können,
wie in 1d gezeigt. Im
allgemeinen bietet eine TV-Box Fensterschalt- und Kanalauswahlfunktionen.
Die TV-Box wählt Signale
aus der Kabel-TV-Signalquelle 2 oder der Computerhilfe 3,
die dann an den üblichen
Bildschirm 14 übertragen
werden.
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Die
oben erwähnten
TV-Signale liegen typischerweise in einem Analogformat vor. Außerdem ist es
bei der schnellen Entwicklung der digitalen Welt möglich geworden,
ein digitales TV-Gerät
so auszurüsten,
daß Geräusche auf
ein Mindestmaß beschränkt werden
und die digitalen TV-Signale digital verarbeitet werden. Mit anderen
Worten, die Spielqualität
läßt sich
verbessern und die Anwendungen lassen sich vervielfältigen.
Da beispielsweise die TV-Signale in digitaler Form verarbeitet werden
können,
bedeutet dies, daß die
digitalen Signale kompressibel sind. Demzufolge wird gleichzeitig
eine größere Kapazität der Programminformationen
erreichbar. Zusätzlich
zu einem verbesserten digitalen TV-Gerät, das mit einem eingebauten
digitalen TV-Signalempfänger
(nicht gezeigt) ausgestattet ist, kann ein herkömmliches TV-Gerät 16 TV-Signale auch
von der digitalen TV-Signalquelle 4 empfangen, und zwar
mit Hilfe einer aufgesetzten Gerätebox 17, wie
in 1e gezeigt. Über eine
geeignete Gerätebox 17,
ein analoges TV-Gerät,
einen Computerbildschirm oder LCD-TV-Gerät lassen sich auch digitale Fernsehprogramme
ansehen. Zu den Typen der Gerätebox 17 gehören beispielsweise
drahtlose digitale TV-Geräte-Aufsatzboxen,
kabeldigitale TV-Geräteboxen,
satellitendigitale TV-Geräteboxen,
breitbandnetzdigitale TV-Geräteboxen,
usw. Wenn der Computerbildschirm 14 zum Ansehen der digitalen TV-Programme
benutzt wird, wird die Gerätebox 17 sowohl
mit der digitalen TV-Signalquelle 4 als auch der Computerhilfe 3 verbunden,
wie dies in 1f gezeigt
ist. Die Gerätebox 17 bietet ähnlich wie
die TV-Box 15 die Fensterschaltfunktion zur Auswahl von
TV-Signalen oder Computersignalen, die auf dem Bildschirm 14 gezeigt
werden sollen.
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Wie
oben erwähnt,
ist ein Computerbildschirm in der Lage, analoge TV-Signale über die TV-Box 15 zu
verarbeiten und digitale TV-Signale über die Gerätebox 17. Es wird
die Verwendung desselben Bildschirms zur Betrachtung sowohl von
digitalen TV-Programmen als auch von analogen TV-Programmen verlangt,
wofür sowohl
die Gerätebox 17 als
auch die TV-Box 15 benötigt
werden, was zu komplizierten Schalten und umständlichen Betrieb führt. Deshalb
ist ein wichtiger Punkt auf diesem Gebiet der Technik, wie die zur
Verfügung
stehende Hardware effektiv zugeordnet werden kann und die zugehörige Hardwareausstattung
nutzbar gemacht werden kann.
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Daher
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine multifunktionale Geräteaufsatzbox
für die
Verarbeitung sowohl digitaler TV-Signale als auch analoger TV-Signale
zu schaffen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gerätebox bzw.
Geräteaufsatzbox,
die in der Lage ist, sowohl unter einem digitalen Modul als auch
einem analogen Modul zu arbeiten. Die Gerätebox weist folgendes auf:
ein Gehäuse; eine
digitale Demodulationseinheit, die in dem Gehäuse angeordnet ist und dazu
dient, ein digitales TV-Signal in einen digitalen Datenstrom umzusetzen; einen
in dem Gehäuse
angeordneten und mit der digitalen Demodulationseinheit gekoppelten
Decoder zur Entschlüsselung
des digitalen Datenstroms, so daß sich ein erstes Bildsignal
ergibt; eine analoge Demodulationseinheit, die ebenfalls in dem
Gehäuse angeordnet
ist und dazu dient, ein analoges TV-Signal zu entschlüsseln, so
daß sich
ein zweites Bildsignal ergibt; einen Bildsignalprozessor im besagten Gehäuse, der
mit dem Decoder und der analogen Demodulationseinheit gekoppelt
ist, um das erste Bildsignal oder das zweite Bildsignal in ein Displaysignal
zu verwandeln; einen ebenfalls in dem Gehäuse befindlichen Mikrocontroller,
der mit der digitalen Demodulationseinheit gekoppelt ist, wobei
der Decoder und die digitale Demodulationseinheit zur Steuerung des
Bildsignals dienen, das von dem Bildsignalprozessor digital verarbeitet
werden soll, sowie zur Steuerung des zweiten Bildsignals, das von
dem Bildsignalprozessor analog verarbeitet werden soll.
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Bei
einer Ausführungsform
weist die Gerätebox
ferner einen auf dem Gehäuse
angeordneten und zugänglichen
ersten Signalanschluß auf,
um wahlweise das digitale TV-Signal über eine erste Signalübermittlungsleitung
von einer digitalen TV-Signalquelle zu empfangen und das digitale
TV-Signal zur digitalen Modulationseinheit zu übertragen. Ferner weist die
Gerätebox
einen zweiten Signalanschluß auf,
der auf dem Gehäuse
angeordnet und zugänglich
ist und dazu dient, das analoge TV-Signal optional über eine
zweite Signalübermittlungsleitung von
einer analogen TV-Signalquelle zu empfangen und das analoge TV-Signal
an die analoge Demodulationseinheit zu übertragen.
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Bei
einer alternativen Ausführungsform
weist die Gerätebox
des weiteren einen allgemeinen Signalanschluß auf, der auf dem Gehäuse angeordnet und
dort zugänglich
ist und dazu dient, das digitale TV-Signal und das analoge TV-Signal
von einer digitalen TV-Signalquelle bzw. einer analogen TV-Signalquelle
zu empfangen, und zwar über
eine koaxiale Signalleitung, und das digitale TV-Signal sowie das analoge
TV-Signal an die digitale Modulationseinheit bzw. die analoge Demodulationseinheit
zu übermitteln.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
weist die digitale Demodulationseinheit eine Frontendeinheit für Bandlauf
und Frequenzverkleinerung des digitalen TV-Signals und darauffolgende
Abgabe eines Zwischenfrequenzsignals auf, und einen De modulator,
der mit der digitalen TV-Fronendeinheit gekoppelt ist und dazu dient,
die Zwischenfrequenz in den digitalen Datenfluß zu demodulieren.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
ist der Decoder ein MPEG2-Decoder, und das erste Bildsignal ist
digitales Bildsignal oder ein analoges Bildsignal.
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In
einer Ausführungsform
ist der Mikrocontroller mit einer Steuerinterface gekoppelt und
deaktiviert selektiv die digitale Demodulationseinheit oder die
analoge Demodulationseinheit als Folge eines Eingabesignals eines
Benutzers über
das Steuerinterface. Der Mikrocontroller deaktiviert die digitale Demodulationseinheit
und versetzt sie in einen ruhe- und stromsparenden Zustand bei analoger
Betriebsweise, wodurch ein digitales Steuersignal, das durch das
Steuerinterface als Folge der Manipulation des Benutzers bemessen
wird, am Erreichen der digitalen Demodulationseinheit gehindert
wird. Andererseits deaktiviert der Mikrocontroller die analoge Demodulationseinheit
und versetzt sie in einen ruhenden und stromsparenden Zustand bei
digitaler Betriebsweise, wodurch ein analoges Steuersignal, das von
dem Kontrollinterface vermessen wird, als Folge einer Manipulation
des Benutzers daran gehindert wird, die analoge Demodulationseinheit
zu erreichen.
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Beispielsweise
kann das Steuerinterface eine Fernsteuerung beinhalten, die von
dem Gehäuse
und/oder auf dem Gehäuse
angeordneten Druckknopf getrennt ist.
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Die
digitale Demodulationseinheit und die analoge Demodulationseinheit
können
auf getrennten Chips angeordnet sein oder in denselben Chip integriert
sein.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Gerätebox, die aufweist ein Gehäuse; ein
ein dem Gehäuse
angeordnete Demodulationseinheit zur Demodulation eines von einer
digitalen TV-Signalquelle empfangenen digitalen TV-Signals in ein
erstes demoduliertes Signal, und zwar in Abhängigkeit von einem ersten Steuersignal,
und zur Demodulation eines von einer analogen TV-Signalquelle empfangenen
TV-Signals in ein zweites demoduliertes Signal, und zwar in Abhängigkeit
von einem zweiten Steuersignal; einen Decoder, der in dem Gehäuse zur
Entschlüsselung
des ersten demodulierten Signals angeordnet ist; einen Bildsignalprozessor,
der in dem Gehäuse zur
Verarbeitung des decodierten ersten demodulierten Signals oder des
zweiten demodulierten Signals in ein Bildschirmsignal angeordnet
ist; und eine Steuervorrichtung, die mit der Demodulationseinheit
gekoppelt ist und dazu dient, das erste Steuersignal und das zweite
Steuersignal zu bemessen und entweder dem ersten Steuersignal oder
dem zweiten Steuersignal zu ermöglichen,
an die Demodulationseinheit übertragen
zu werden.
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Bei
einer Ausführungsform
weist die Steuereinrichtung eine erste Steuereinheit zur Bemessung des
ersten Steuersignals für
die Demodulationseinheit auf, so daß das erste entschlüsselte Signal
von der Demodulationseinheit in digitaler Weise ausgesendet wird.
Ferner weist die Steuervorrichtung eine zweite Steuereinheit zur
Bemessung des zweiten Steuersignals auf, so daß das zweite entschlüsselte Signal
der Demodulationseinheit in analoger Form abgegeben wird. Beispielsweise
ist die erste Steuereinheit in dem Decoder integriert, und die zweite Steuereinheit
ist ein Mikrocontroller.
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Bei
einer Ausführungsform
ist der Mikrocontroller ein Mehrfachkoppler, der von dem Mikrocontroller
so gesteuert wird, daß entweder
das erste Steuersignal oder das zweite Steuersignal gewählt werden,
um ausgegeben zu werden und das andere Signal zu blockieren.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
weist die Demodulationseinheit eine digitale Demodulationseinheit
und eine analoge Demodulationseinheit auf, die in demselben Chip
integriert sind. Während die
analoge Demodulationseinheit abgeschaltet wird und in Abhängigkeit
von dem ersten Steuersignal in einen Dämmerungs- und stromsparenden
Zustand eintritt, wird die digitale Demodulationseinheit abgeschaltet
und tritt in Abhängigkeit
von dem zweiten Steuersignal in einen Dämmerungs- und stromsparenden
Zustand ein.
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand der detaillierten Beschreibung
unter Bezug auf die Zeichnungen näher beschrieben. In der Zeichnung
zeigen:
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1a ein
schematisches Schaubild, das Einrichtungen zum Betrieb eines drahtlosen
TV zeigt;
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1b ein
funktionales Blockdiagramm, das Einrichtungen zum Betrieb von Kabel-TV
mit einem herkömmlichen
TV-Gerät
zeigt;
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1c ein
funktionales Blockdiagramm, das Einrichtungen zum Betrieb von Kabel-TV
mit einem analogen TV-Gerät
zeigt;
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1d ein
funktionales Blockdiagramm, das Einrichtungen zum Betrieb von Kabel-TV
mit einem Computerbildschirm zeigt;
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1e ein
funktionales Blockdiagramm, das Einrichtungen zum Betrieb von digitalem
TV mit einem herkömmlichen
TV-Gerät
zeigt;
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1f ein
funktionales Blockdiagramm, das Einrichtungen zum Betrieb von digitalem
TV mit einem Computerbildschirm zeigt;
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2 ein
funktionales Blockdiagramm, das eine multifunktionale Set-Top-Box zum Betrieb
mit einem Bildschirm gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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3 ein
funktionales Blockdiagramm, das eine multifunktionale Set-Top-Box zum Betrieb
mit einem Display gemäß einer
anderen Ausführungsform der
Erfindung zeigt;
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4 ein
funktionales Blockdiagramm, das eine multifunktionale Set-Top-Box gemäß 3 im Detail
zeigt.
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Für die Verwendung
eines Computerbildschirms oder einer anderen Art von Display sowohl für analoge
TV-Programme als auch für
digitale TV-Programme bietet die Erfindung eine multifunktionale
Gerätebox,
die selektiv zwischen einem analogen Betrieb und einem digitalen
Betrieb geschaltet werden kann. Hierzu wird auf 2 verwiesen.
Die Ausführungsform
der multifunktionalen Gerätebox 20 dient
zum Empfang von digitalen TV-Signalen von einer digitalen TV-Signalquelle 21 über eine
digitale Übertragungsleitung 273 oder
zum Empfang von analogen TV-Signalen
von einer analogen TV-Signalquelle 22 über eine analoge Übertragungsleitung 274 und
zum Übermitteln
der digitalen oder analogen TV-Signale an ein Display 29,
um dort betrachtet zu werden. Die multifunktionale Gerätebox 20 weist
eine digitale Demodulationseinheit 202, einen Decoder 203,
eine analoge Demodulationseinheit 204, einen Bildsignalprozessor 205 und
einen Mikrocontroller 206 auf, die in ein Gehäuse 201 integriert
sind. Zur Betrachtung des digitalen TV empfängt die digitale Demodulationseinheit 202 TV-Signale
durch die digitale Übertragungsleitung 273 über einen
ersten Signalanschluß 271 und
entschlüsselt
sie, so daß ein
digitaler Datenfluß erzeugt
wird. Der Decoder 203 ist elektrisch mit der digitalen
Demodulationseinheit 202 verbunden und empfängt den
digitalen Datenfluß und entschlüsselt ihn,
um dadurch ein erstes Bildsignal zu erzeugen. Das erste Bildsignal
kann ein digitales Bildsignal oder ein analoges Bildsignal sein,
und zwar in Abhängigkeit
von dem Kommunikationsprotokoll des Decoders 203, ferner
von dem Bildsignalprozessor 205 und dem Bildschirm 29.
Das erste Bildsignal wird dann ausgegeben und von dem Bildsignalprozessor 205 zu
einem Displaysignal verarbeitet, das auf dem Bildschirm 29 gezeigt
werden soll. Andererseits empfängt
zur Betrachtung des analogen TV die analoge Demodulationseinheit 204 das analoge
TV-Signal, das durch die analoge Übertragungsleitung 274 über einen
zweiten Signalanschluß 272 zur
Erzeugung eines zweiten Bildsignals übertragen wird, und entschlüsselt es.
Das zweite Bildsignal wird an den Bildsignalprozessor 205 abgegeben,
um verarbeitet zu werden, und wird dann unter Steuerung des Mikrocontrollers 206 dargestellt.
Hier sind die Übertragungsleitungen 273 und 274 nur
zu Darstellungszwecken beschrieben, da auch eine drahtlose Übertragung
machbar ist.
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Als
Folge des von einem Benutzer durch ein Steuerinterface 28 verursachten
Eingangssignals steuert der Mikrocontroller 206, wobei
ein digitaler Betrieb oder ein analoger Betrieb abläuft. Bei
dieser Ausführungsform
ist das Steuerinterface 28 entweder eine Fernsteuervorrichtung 281 oder
ein Druckknopf (Druckknöpfe) 282,
die auf dem Gehäuse 201 angeordnet
sind. Durch Betätigen
der Fernsteuervorrichtung 281 oder Drücken des Druckknopfes 282 wird
ein digitaler (oder analoger) Betriebsmodus initiiert. Bei digitalem
Betrieb werden nur die Signale durch den Bildsignalprozessor 205 in
Bildsignale verarbeitet, die von der digitalen TV-Signalquelle 21 empfangen
werden. Mittlerweile schaltet der Mikrocontroller 206 die
analoge Demodulationseinheit 204 ab und versetzt die analoge
Demodulationseinheit 204 vorzugsweise in einen Ruhe- oder
Stromsparzustand. Auf diese Weise kann das analoge Steuersignal,
das von dem Steuerinterface 28 bemessen wird, nicht zur
analogen Demodulationseinheit 204 übertragen werden. Andererseits
werden nur diejenigen Signale, die von der analogen TV-Signalquelle 22 empfangen
werden, durch den Bildsignalprozessor 205 in analoger Weise
zu Bildsignalen verarbeitet. Mittlerweile schaltet der Mikrocontroller 206 die
digitale Demodulationseinheit 202 und den Decoder 203 ab
und versetzt sie vorzugsweise in einen Ruhe- und Stromsparzustand.
Auf diese Weise kann das analoge Steuersignal, das durch das Steuerinterface 28 bemessen
wird, nicht an die digitale Demodulationseinheit 202 und
den Decoder 203 übertragen
werden. Demzufolge hat bei Analogbetrieb die unbeabsichtigte Berührung eines
beliebigen Digital- Steuerknopfes keine
irgendwie gearteten nachteiligen Auswirkungen auf die Bildschirmdarstellung
des analogen TV.
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Bei
der obigen Ausführungsform
werden getrennte Übertragungsleitungen 273, 274 und
getrennte Anschlüsse 271 und 272 zur Übermittlung
der digitalen TV-Signale
und analogen TV-Signale an die Gerätebox 20 benutzt.
Alternativ dazu können
auch ein Koaxialkabel und gewöhnlicher
Signalanschluß zur Übermittlung
digitaler oder analoger TV-Signale Verwendung finden.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
sind die getrennte digitale Demodulationseinheit 202 und
die analoge Demodulationseinheit 204 von 2 in demselben
Chip als Demodulationseinheit 41 integriert, und ein Koaxialkabel 39 sowie
ein gewöhnlicher
Signalanschluß 38 dienen
hier als Beispiele anstelle von separaten Übertragungsleitungen 273, 274 und
separaten Anschlüssen 271 und 272,
wie in 3 gezeigt. Die digitale Demodulationseinheit 202 und
die analoge Demodulationseinheit 204 entschlüsseln digitale
und analoge TV-Signale in einer Weise, die derjenigen der Ausführungsform
von 2 ähnlich
ist. Unter der Steuerung des Mikrocontrollers 206 wird
ein ausgewähltes
Signal der digitalen analogen Signale und der analogen TV-Signale durch
die Modulationseinheit 41 ausgegeben und an den Decoder 203 oder
den Bildsignalprozessor 205 übertragen.
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Die
multifunktionale Gerätebox
von 3 wird im folgenden im Detail unter Bezug auf
das Beispiel von 4 beschrieben. Die digitale
Demodulationseinheit 202 weist eine digitale TV-Frontendeinheit 2020 und
einen Demodulator 2021 auf. Die digitale TV-Fronendeinheit 2020 spezifiziert
die Frequenzen der digitalen TV-Signale
durch Band-Passier-Schritte und Frequenz-Verringerungs-Schritte und
wählt dann
Zwischenfrequenzsignale zur Abgabe aus. Der Demodulator 2021 empfängt und
entschlüsselt
die Zwischenfrequenzsignale, um dadurch den digitalen Datenfluß zu erzeugen.
Der Decoder 202 hat eine Steuereinheit 2030 und
der Mikrocontroller 206 hat eine Steuerhilfe 2060.
Die Steuereinheit 2030 und die Steuerhilfe 2060 sind über entsprechende
Sammelschienen 30 und 31 mit einem Mehrfachkoppler 2061 verbunden
und können
mit der digitalen TV-Frontendeinheit 2020 und
dem Demodulator 2021 über
eine Sammelleitung 32 kommunizieren. Die Sammelleitungen 30, 31 und 32 können beispielsweise
Inter-IC-Busse (IIC-Bus)
sein.
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Der
Mehrfachkoppler 2061 ist außerhalb des Hauptteils des
Mikrocontrollers 206, also der Controllerhilfe 2060,
angeordnet. Bei Digitalbetrieb kommuniziert die Controllerhilfe 2060 mit
dem Decoder 203, so daß die
Steuereinheit 2030 des Decoders 203 als Hauptelement
dient. Mittlerweile ist der Ausgang der Controllerhilfe 2060 mit
dem Mehrfachkoppler 2061 verbunden und erhält das Steuersignal
von der Steuereinheit 2030 und nicht von der Controllerhilfe 2060 selbst.
Unter diesen Umständen
ist die analoge Entschlüsselungseinheit 204 außer Betrieb
und tritt in einen Ruhezustand und Stromsparzustand ein, so daß nur die
digitalen TV-Signale
durch den Bildsignalprozessor 205 verarbeitet werden können. Andererseits dient
bei analogem Betrieb die Controllerhilfe 2060 als Hauptelement
anstelle der Steuereinheit 2030. Die digitale Entschlüsselungseinheit 202 wird
durch die Controllerhilfe 2060 abgeschaltet und tritt einen Ruhezustand
und einen Stromsparzustand ein. Mittlerweile veranlaßt die Controllerhilfe 2060 den
Mehrfachkoppler 2061, daß dieser das Steuersignal von der
Steuereinheit 2030 blockiert und ermöglicht, daß das Steuersignal von der
Controllerhilfe 2060 ausgesandt wird. Unter diesen Umständen können nur
die analogen TV-Signale durch den Bildsignalprozessor 205 verarbeitet
werden.
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Es
versteht sich, daß die
Schaltung der Funktionsblöcke,
wie sie in 4 gezeigt ist, auf die Umsetzung
der Ausführungsform
nach 2 verwendet werden kann, und zwar mit geringfügigen Abänderungen.
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Der
Decoder 203 kann beispielsweise ein MPEG2-Decoder sein
und der dadurch erhaltene digitale Datenfluß kann ein Transportfluß sein.
Der Bildsignalprozessor kann mit an sich bekannten Einrichtungen
ausgestattet werden, die den verschiedenen Display-Spezifikationen,
die D-sub, DVI, LVDS, CVBS, RGB, S-Video, YPbPr, YcbCr und HDMI
entsprechen. Die Displays, die mit der vorliegenden Gerätebox verwendet
werden, können
beliebige, geeigneter Art sein, die das Interface einer Gerätebox verlangt.
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Erfindungsgemäß werden
analoge und digitale Verarbeitungsfunktionen in einer einzelnen
Gerätebox
kombiniert. Demzufolge läßt sich
diese durch den Benutzer leicht bedienen und ist kompakt hinsichtlich
Raumbedarf und Vorrichtungsanordnung.
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Obgleich
die Erfindung an Ausführungsbeispielen
beschrieben worden ist, die gegenwärtig besonders praktikabel
und bevorzugt erscheinen, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf diese
offenbarten Ausführungsformen
beschränkt
sein soll. Im Gegenteil, es ist beabsichtigt, durch diese Ausführungsbeispiele
auch andere Abänderungen
und ähnliche
Anordnungen abzudecken, die von dem Erfindungsgedanken umfaßt werden
und im Schutzumfang gemäß den beigefügten Ansprüchen liegen,
deren breiteste Interpretation so weitgehend sein soll, daß sie auch Änderungen
und ähnliche
Strukturen umfaßt.