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Die
Erfindung betrifft eine hydraulische Steueranordnung zum Ansteuern
eines Verbrauchers, insbesondere eines Hydraulikzylinders gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
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Zur
Erhöhung
der Arbeitsgeschwindigkeit eines hydraulischen Verbrauchers, beispielsweise
eines Hydraulikzylinders ist es bekannt, Druckmittel vom ablaufenden
Druckmittelvolumenstrom aus dem sich verkleinernden Druckraum über eine
Regenerationsleitung zu dem Druckmittelvolumenstrom im Zulauf des
sich vergrößernden
Druckraumes zu addieren. Dadurch werden Kavitationserscheinungen
in dem sich vergrößernden
Druckraum verhindert und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit des Hydraulikzylinders
ermöglicht.
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Eine
derartige hydraulische Steueranordnung zum Ansteuern eines Hydraulikzylinders
ist beispielsweise aus dem Datenblatt Structure and Function CLSS,
Arm regeneration circuit der Firma Komatsu bekannt. Diese herkömmliche
Steueranordnung hat ein Wegeventil, dessen Ventilschieber zum Steuern
der Druckmittelverbindung zwischen einer Druckmittelquelle, einem
Tank und zwei Druckräumen
des Hydraulikzylinders verstellbar ist und ein achsparallel zu dem
Wegeventil in der Steueranordnung angeordnetes Senkbremsventil zur
Ablaufsteuerung des Druckmittelvolumenstroms bei ziehender Last,
dessen Steuerkolben in Schließrichtung
von der Kraft einer Feder und in Öffnungsrichtung vom Druck im
sich vergrößernden
Druckraum beaufschlagt ist. Zur Regeneration ist Druck mittel vom
ablaufenden Druckmittelvolumenstrom über ein in Richtung zum sich vergrößernden
Druckraum öffnendes,
außerhalb
des Wegeventils radial angeordnetes Rückschlagventil in einen Regenerationskanal
abzweigbar und zu dem Druckmittelvolumenstrom im Zulauf summierbar.
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Die
US 5,832,808 B1 zeigt
eine hydraulische Steueranordnung zum Ansteuern eines Hydraulikzylinders
mit einem Wegeventil, dessen Ventilschieber zum Steuern der Druckmittelverbindung
zwischen einer Druckmittelquelle, einem Tank und zwei Druckräumen des
Hydraulikzylinders verstellbar ist. Bei dieser Lösung ist ebenfalls Druckmittel
vom ablaufenden Druckmittelvolumenstrom zur Regeneration über ein
in Richtung zum sich vergrößernden
Druckraum öffnendes,
außerhalb
des Wegeventils radial angeordnetes Rückschlagventil in einen Regenerationskanal
abzweigbar und zu dem Druckmittelvolumenstrom im Zulauf summierbar.
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Nachteilig
bei derartigen Steueranordnungen ist, dass diese einen großen Bauraum
aufweisen und ein hoher fertigungstechnischer Aufwand zur Herstellung
der Gehäusebohrungen
erforderlich ist.
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Demgegenüber liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Steueranordnung zu schaffen, bei
der eine kompakte Bauweise bei minimalem vorrichtungstechnischen
Aufwand ermöglicht
ist.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Steueranordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
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Die
erfindungsgemäße Steueranordnung zum
Ansteuern eines Verbrauchers hat ein Wegeventil, dessen Ventilschieber
zum Steuern der Druckmittelverbindung zwischen einer Druckmittelquelle, einem
Tank und zwei Druckräumen des
Verbrauchers verstellbar ist und ein Senkbremsventil zur Ablaufsteuerung
des Druckmittelvolumenstroms von einem sich verkleinernden Druckraum,
dessen Steuerkolben in Schließrichtung
von der Kraft einer Feder und in Öffnungsrichtung vom Druck im
sich vergrößernden
Druckraum beaufschlagt ist, wobei zur Regeneration Druckmittel vom
ablaufenden Druckmittelvolumenstrom stromaufwärts des Senkbremsventils über ein
in Richtung zum sich vergrößernden Druckraum öffnendes
Rückschlagventil
in einer Regenerationsleitung abzweigbar und zu dem Druckmittelvolumenstrom
im Zulauf summierbar ist. Erfindungsgemäß ist das Rückschlagventil in den Ventilschieber
integriert, wobei der in Öffnungsrichtung
auf das Senkbremsventil wirkende Druck durch das Rückschlagventil
hindurch gemeldet wird. Dadurch hat die Steueranordnung einen wesentlich
kompakteren Aufbau bei minimalem vorrichtungstechnischen Aufwand.
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Gemäß einem
besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist der Steuerkolben des Senkbremsventils koaxial
zum Rückschlagventil in
einer gemeinsamen Aufnahmebohrung des Ventilschiebers angeordnet.
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Das
Rückschlagventil
hat vorzugsweise einen Schließkörper, der
gegen einen Ventilsitz vorgespannt ist und eine Durchgangsbohrung
aufweist, so dass die vom Ventilsitz begrenzte Stirnfläche und eine
einen Federraum begrenzende Rückfläche des Schließkörpers mit
dem Druck in einem Steuerraum des Ventilschiebers beaufschlagt ist,
der dem Druck im sich vergrößernden
Druckraum entspricht.
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Vorzugsweise
ist der Steuerraum über
zumindest eine Querbohrung im Ventilschiebermantel mit dem Druck
im sich vergrößernden
Druckraum beaufschlagbar.
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Der
Schließkörper ist
bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
als Stufenkolben ausgeführt und
hat eine jenseits des Ventilsitzes angeordnete, in Öffnungsrichtung
wirkende Ringschulter, die mit dem Druck im sich verkleinernden
Druckraum beaufschlagbar ist.
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Vorzugsweise
begrenzt die Ringschulter abschnittsweise einen Rückschlagventil-Eingangsraum,
der über
zumindest eine Radialbohrung im Ventilschiebermantel mit einem Rücklaufraum
einer den Ventilschieber aufnehmenden Ventilbohrung verbindbar ist,
in dem der Druck stromaufwärts
des Senkbremsventils anliegt.
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Dem
Rückschlagventil
ist vorzugsweise eine Drossel zur Steuerung des Druckmittelvolumenstroms
in der Regenerationsleitung vorgeschaltet.
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Als
besonders einfache Lösung
hat es sich erwiesen, wenn die Drossel durch zumindest eine in der
Radialbohrung mündende
Drosselkerbe gebildet ist.
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Der
Schließkörper ist
vorzugsweise durch die Kraft einer Druckfeder gegen den Ventilsitz
vorgespannt, die stirnseitig an dem Steuerkolben des Senkbremsventils
abgestützt
ist, der sich seinerseits über
die Feder an einem in der Aufnahmebohrung des Ventilschiebers fixierten
Verschlussteil abstützt.
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Vorzugsweise
taucht ein Endabschnitt des Steuerkolbens in eine Sacklochbohrung
des Verschlussteils ein und begrenzt mit diesem einen Federraum
der Feder.
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Bei
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung ist der Steuerkolben des Senkbremsventils als Stufenkolben
ausgeführt.
Dieser hat vorzugsweise eine Axialbohrung, so dass eine in Öffnungsrichtung wirkende
Stirnfläche
und eine einen Federraum begrenzende in Schließrichtung wirkende Rückfläche mit
dem Druck im Steuerraum des Ventilschiebers beaufschlagt ist, der
dem Druck im sich vergrößernden
Druckraum entspricht. In der Axialbohrung des Steuerkolbens ist
vorzugsweise eine Drossel vorgesehen.
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Die
in Öffnungsrichtung
wirkende Stirnfläche des
Steuerkolbens weist einen gegenüber
der Rückfläche größeren Querschnitt
auf, so dass der Steuerkolben durch den Druck im Steuerraum gegen
die Kraft der Feder in seine Offenstellung betätigbar ist. Aufgrund der in
Schließrichtung
des Steuerkolbens wirkenden Rückfläche kann
die Feder schwächer
dimensioniert sein.
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
ist am Außenumfang
des Steuerkolbens eine Umfangsnut eingebracht, die über zumindest
eine Mantelbohrung mit dem Druck im sich verkleinernden Druckraum
beaufschlagt ist und die in der Offenstellung des Steuerkolbens über Tankbohrungen
im Ventilschiebermantel mit einem Ablaufraum verbindbar ist, so
dass Druckmittel vom sich verkleinernden Druckraum des Verbrauchers
zum Tank abfließen
kann.
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Bei
einer ersten erfindungsgemäßen Variante
der Steueranordnung ist die Aufnahmebohrung als Sacklochbohrung
ausgeführt.
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Gemäß einer
erfindungsgemäßen Variante der
Steueranordnung zur leckagefreien Abstützung des Verbrauchers sind
in einem Bogenkanal Lasthalteventile angeordnet, wobei die Regeneration über die
als Axialbohrung ausgebildete Aufnahmebohrung erfolgt.
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Vorzugsweise
ist in der Axialbohrung ein Logikventil vorgesehen. Der Federraum
eines Schließkörpers des
Logik ventils ist bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung über zumindest
eine Radialbohrung in ersten Arbeitspositionen des Ventilschiebers
zum Tank entlastet, die in weiteren Arbeitspositionen des Ventilschiebers
von einer Wandung der Ventilbohrung verschlossen ist, so dass das
Logikventil in seiner Schließstellung
gesperrt ist.
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Sonstige
vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand weiterer
Unteransprüche.
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Im
Folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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1 ein
Schaltschema einer erfindungsgemäßen hydraulischen
Steueranordnung;
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2 eine
Schnittdarstellung eines ersten konkreten Ausführungsbeispiels der Steueranordnung
aus 1;
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3 eine
Schnittdarstellung des nach rechts verschobenen Ventilschiebers
aus 2;
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4 eine
vergrößerte Darstellung
des Wegeventils im Bereich des Rückschlagventils
und Senkbremsventils aus 3;
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5 eine
Schnittdarstellung des nach links verschobenen Ventilschiebers aus 2;
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6 einen
Längsschnitt
durch ein erfindungsgemäßes Wegeventil
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
zur leckagefreien Abstützung
des Hydraulikzylinders und
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7 eine
vergrößerte Darstellung
des nach rechts verschobenen Ventilschiebers im Bereich des Logikventils.
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1 zeigt
ein Schaltschema einer erfindungsgemäßen hydraulischen Steueranordnung 1 zum
Ansteuern eines Verbrauchers, beispielsweise eines doppeltwirkenden
Hydraulikzylinder 2 eines nicht dargestellten mobilen Arbeitsgeräts. Die
Druckmittelversorgung des Hydraulikzylinders 2 erfolgt über eine
Pumpe 4, die über
eine Zulaufleitung 6 und eine Vorlaufleitung 7 mit
einem kolbenseitigen Druckraum (Zylinderraum) 8 des Hydraulikzylinders 2 verbunden
ist. In der Zulaufleitung 6 ist eine verstellbare Zumessblende 10 zum
Steuern der Druckmittelverbindung zwischen der Pumpe 4 und
dem Zylinderraum 8 vorgesehen. Ein kolbenstangenseitiger
Ringraum 12 des Hydraulikzylinders 2 ist über eine Rücklaufleitung 14 mit
einem Tank 16 verbindbar. In der Rücklaufleitung 14 ist
ein stetig verstellbares, mit einer Drossel 18 versehenes
Senkbremsventil 20 zur Ablaufsteuerung des Druckmittelvolumenstroms
von dem Ringraum 12 des Hydraulikzylinders 2 angeordnet,
dessen Steuerkolben 22 in Schließrichtung von der Kraft einer
Feder 24 und in Öffnungsrichtung über einen
Steuerkanal 26 vom Druck im Zylinderraum 8 des
Hydraulikzylinders 2 oder genauer gesagt vom Druck in der
Vorlaufleitung 7 beaufschlagt ist. Zur Regeneration ist
Druckmittel vom aus dem Ringraum 12 ablaufenden Druckmittelvolumenstrom
stromaufwärts
des Senkbremsventils 20 über ein in einer Regenerationsleitung 30 angeordnetes
und in Richtung zum sich vergrößernden
Zylinderraum 8 öffnendes Rückschlagventil 28 abzweigbar
und zu dem Druckmittelvolumenstrom im Zulauf des Zylinderraumes 8 summierbar.
Dadurch werden Kavitationserscheinungen in dem sich vergrößernden
Zylinderraum 8 beim Ausfahren des Hydraulikzylinders 2 verhindert und
eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht. In der Regenerationsleitung 30 ist
stromaufwärts
des Rückschlagventils 28 eine
verstellbare Drossel 32 angeordnet.
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2 zeigt
ein erstes konkretes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Steueranordnung 1 aus 1.
Dieses hat ein Wegeventil 34, mit einer in ein Ventilgehäuse 35 eingebrachten
Ventilbohrung 36 in der ein Ventilschieber 38 axialverschiebbar
geführt
ist. Das Wegeventil 34 hat einen Richtungsteil 40 und
einen Geschwindigkeitsteil 42 über die, wie im Folgenden noch
näher erläutert wird, die
Druckmittelströmungsrichtung
bzw. der Druckmittelvolumenstrom zum Hydraulikzylinder 2 (siehe 1)
einstellbar ist. Die Ventilbohrung 36 des Wegeventils 34 ist
in Radialrichtung von links nach rechts zu einem Ablaufraum 44,
einem Vorlaufraum 46, einem stromabwärts einer schematisch angedeuteten
Druckwaage 48 angeordneten Druckwaagenraum 50,
einem Ausgleichsraum 52, einem stromaufwärts der
Druckwaage 48 angeordneten Verbindungsraum 54,
einem Zulaufraum 56, einem stromaufwärts der Druckwaage 48 angeordneten
weiteren Druckwaagenraum 58, einem Rücklaufraum 60 und einem
weiteren Ablaufraum 62 erweitert. Über die Druckwaage 48 wird
der Druckmittelvolumenstrom durch die Zumessblende 10 lastunabhängig konstant gehalten.
Diese Räume 44 bis 62 sind
durch Ringstege 64 bis 82 des Ventilgehäuses 35 zueinander
beabstandet. Die beiden Ablaufräume 44, 62 sind
mit einem Tankanschluss T und der Zulaufraum 56 mit einem
Druckanschluss P verbunden. Der Vorlaufraum 4 steht mit
einem Arbeitsanschluss A in Verbindung, über den der Zylinderraum 8 des
Hydraulikzylinders 2 mit Druckmittel versorgbar ist (siehe 1). Der
Rücklaufraum 60 ist
mit einem Arbeitsanschluss B verbunden, über den der Ringraum 12 des
Hydraulikzylinders 2 gemäß 1 mit Druckmittel
versorgbar ist. Die beiden Druckwaagenräume 50, 58 sind über einen
Bogenkanal 84 mit dem Druckwaagenausgang P'' verbunden, so dass in den Räumen 50, 58 der
gleiche Druck anliegt. Der Verbindungsraum 54 steht mit
einem Druckwaageneingang P' in
Verbindung.
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Am
Außenumfang
des Ventilschiebers 38 sind eine Vorlaufsteuernut 86,
zwei Verbindungssteuernuten 88, 90 und eine Rücklaufsteuernut 92 vorgesehen,
die durch Ringbünde 94 bis 102 begrenzt sind.
Durch Feinsteuerkerben 104 der Rücklaufsteuernut 92 wird
eine Steuerkante gebildet, über
die die Verbindung zwischen dem Rücklaufraum 60 und dem
Druckwaagenraum 58 auf- bzw. zugesteuert wird. Durch die
Vorlaufsteuernut 86 werden zwei Steuerkanten 106, 108 ausgebildet. Über die
Steuerkante 108 wird die Verbindung zwischen dem Vorlaufraum 46 und
dem Druckwaagenraum 50 auf- bzw. zugesteuert, während über die
Steuerkante 106 die Verbindung zwischen dem Vorlaufraum 46 und dem
Ablaufraum 44 auf- bzw. zugesteuert wird. Die Steuerkanten 106, 108 sind
jeweils mit Feinsteuerkerben 110 ausgeführt. An den benachbarten Ringstirnflächen der
Verbindungssteuernut 88 und der Verbindungssteuernut 90 sind
Zulaufsteuerkanten 112, 114 mit Feinsteuerkerben 116, 118 ausgebildet, die
im Zusammenwirken mit dem Ringsteg 74 die Zumessblende 10 aus 1 ausbilden, über die
bei einer Axialverschiebung des Ventilschiebers 38 aus der
dargestellten Grundposition nach links und rechts eine Verbindung
vom Zulaufraum 56 zum Verbindungsraum 54 und damit
zu der schematisch angedeuteten Druckwaage 48 aufgesteuert
ist. In der in 2 gezeigten Grundposition (Mittelstellung)
des Ventilschiebers 38 ist die Zumessblende 10 zugesteuert,
so dass die Verbindung zwischen dem Zulaufraum 56 und dem
Verbindungsraum 54 abgesperrt ist.
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Gemäß 3,
die den nach rechts verschobenen Ventilschieber 38 des
Wegeventils 34 aus 2 zeigt,
ist in diesen Arbeitspositionen die Verbindung von dem mit dem Druckanschluss
P verbundenen Zulaufraum 56 zu dem Verbindungsraum 54 durch
die Zumessblende 10 (Ringbund 98) aufgesteuert,
wobei die Aufsteuerung über
die Fein steuerkerbe 116 erfolgt. Das Druckmittel kann vom
Druckanschluss P über
den Zulaufraum 56 und die aufgesteuerte Zumessblende 10 in
den Verbindungsraum 54 und von dort über die Druckwaage 48 und
die Bogenkanal 84 in die Druckwaagenräume 50, 58 eintreten.
Durch die Axialverschiebung des Ventilschiebers 38 ist
auch der Ringbund 96 nach rechts verschoben, so dass die
Verbindung vom Druckwaagenraum 50 zum Vorlaufraum 46 über die
Vorlaufsteuernut 86 aufgesteuert ist – das Druckmittel strömt über den Vorlaufraum 46 und
den Arbeitsanschluss A zum Zylinderraum 8 des Hydraulikzylinder 2 (siehe 1). Zur
Ablaufsteuerung des Druckmittelvolumenstroms vom Ringraum 12 des
Hydraulikzylinders 2 bei ziehender Last ist dem Wegeventil 34 das
Senkbremsventil 20 zugeordnet, dessen Steuerkolben 22 in Schließrichtung
von der Kraft der Feder 24 und in Öffnungsrichtung vom Druck im
Zylinderraum 8 beaufschlagt ist, wobei zur Regeneration
Druckmittel vom ablaufenden Druckmittelvolumenstrom stromaufwärts des
Senkbremsventils 20 über
das in Richtung zum sich vergrößernden
Zylinderraum 8 öffnende Rückschlagventil 28 in
die Regenerationsleitung 30 (siehe 1) abzweigbar
und zu dem Druckmittelvolumenstrom im Zulauf summierbar ist. Erfindungsgemäß ist das
Rückschlagventil 28 in
den Ventilschieber 38 integriert, wobei der in Öffnungsrichtung
auf das Senkbremsventil 20 wirkende Druck durch das Rückschlagventil 28 hindurch
gemeldet ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist der Steuerkolben 22 des Senkbremsventils 20 koaxial
zum Rückschlagventil 28 in
einer gemeinsamen, als gestufte Sacklochbohrung 120 ausgebildeten
in Axialrichtung verlaufende Aufnahmebohrung 122 des Ventilschiebers 38 angeordnet,
die in einer Stirnseite 124 (rechts in 3)
des Ventilschiebers 38 mündet.
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Wie
insbesondere 4 zu entnehmen ist, die eine
vergrößerte Darstellung
des Wegeventils 34 im Bereich des Rückschlagventils 28 und
Senkbremsventils 20 aus 3 zeigt,
hat das Rückschlagventil 28 einen
Schließkörper 126,
der gegen einen Ventilsitz 128 des Ventilschiebers 38 vorgespannt
ist und der eine Durchgangsbohrung 130 aufweist, so dass
eine vom Ventilsitz 128 begrenzte Stirnfläche 132 und
eine einen Federraum 134 begrenzende Rückfläche 136 mit dem Druck
in einem Steuerraum 138 der Sacklochbohrung 120 des
Ventilschiebers 38 beaufschlagt ist. Der Steuerraum 138 ist über einerseits
in eine Umfangsnut 140 des Ventilschiebers 38 und
andererseits in den Druckwaagenraum 58 einmündende Querbohrungen 142 im Ventilschiebermantel
mit dem Druck im Zylinderraum 8 des Hydraulikzylinders 2 beaufschlagt. Über die Querbohrungen 142 ist
in den gezeigten nach rechts verschobenen Arbeitspositionen des
Ventilschiebers 38 eine Verbindung vom Druckwaagenraum 58 zu der
Sacklochbohrung 120 aufgesteuert.
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Der
Schließkörper 126 des
Rückschlagventils 28 ist
als Stufenkolben ausgeführt
und hat eine jenseits des Ventilsitzes 128 angeordnete,
in Öffnungsrichtung
wirkende Ringschulter 146. Die Ringschulter 146 ist über Radialbohrungen 148 und
in diese mündende,
die verstellbare Drossel 32 (siehe 1) ausbildende
Drosselkerben 150 über
den Rücklaufraum 60 mit
dem Druck im Ringraum 12 des Hydraulikzylinders 2 beaufschlagbar.
Die Ringschulter 146 begrenzt einen Rückschlagventil-Eingangsraum 152,
der über
die Radialbohrungen 148 und die verstellbare Drossel 32 mit
dem Rücklaufraum 60 verbindbar
ist, in dem der Druck stromaufwärts
des Senkbremsventils 20 anliegt. Die Durchgangsbohrung 130 des
Schließkörpers 126 hat
bodenseitig eine radiale Erweiterung an der ein erster Endabschnitt
einer Druckfeder 154 angreift. Die Druckfeder 154 ist
mit ihrem zweiten Endabschnitt an einer stirnseitigen Ring-fläche 156 des
Steuerkolben 22 abgestützt,
der sich seinerseits mit einem gestuften Endabschnitt 158 in
die Feder 24 erstreckt, die sich an einem Verschlussteil 160 abstützt. Dieses
ist stirnseitig in die Sacklochbohrung 120 eingeschraubt
und über
einen ringförmigen
Flansch 162 in Anlage an eine Anlageschulter 164 des
Ventilschiebers 38 gebracht. Durch die Kraft der Druckfeder 154 ist
der Schließkörper 126 gegen
den Ventilsitz 128 vorgespannt.
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Der
Steuerkolben 22 des Senkbremsventils 20 ist als
Stufenkolben ausgeführt
und erstreckt sich mit einem Endabschnitt 166 in eine Bohrung 168 des Verschlussteils 160 und
begrenzt mit diesem einen Federraum 170 der Feder 24.
Der Steuerkolben 22 hat einen radial vorstehenden Anschlagbund 174, der
in einen Aufnahmeraum eintaucht, der einerseits durch eine Radialschulter 178 des
Ventilschiebers 38 und andererseits durch eine Ringstirnfläche 182 des Verschlussteils 160 begrenzt
ist, so dass die Axialverschiebung des Steuerkolbens 22 durch
Auflaufen auf die Radialschulter 178 bzw. auf die Ringstirnfläche 182 begrenzt
ist. In Schließrichtung
ist der Steuerkolben 22 über die Feder 24 mit
einer Anschlagfläche 176 des
Anschlagbundes 174 gegen die Radialschulter 178 der
gestuften Sacklochbohrung 120 vorgespannt. In Öffnungsrichtung
ist der Anschlagbund 174 über eine Anlagefläche 180 in
Anlage an die Ringstirnfläche 182 des
Verschlussteils 160 bringbar. Der Aufnahmeraum des Anschlagbunds 174 ist
in der dargestellten, nach rechts verschobenen Arbeitsposition des
Ventilschiebers 38 über
eine schräg
verlaufende Tankbohrung 184 im Ventilschiebermantel mit dem
Rücklaufraum 62 verbunden
und damit zum Tank entlastet. Der Steuerkolben 22 hat eine
Axialbohrung 186, die über
eine Drosselbohrung 187 im Federraum 170 mündet. Dadurch
ist die in Öffnungsrichtung
wirkende Stirnfläche 156 und
eine den Federraum 170 begrenzende in Schließrichtung
wirkende gestufte Rückfläche 188 mit
dem Druck im Steuerraum 138 des Ventilschiebers 38 beaufschlagt, der dem
Druck im Zylinderraum 8 entspricht, so dass die Feder 24 von
der auf die Rückfläche 188 des
Steuerkolbens 22 wirkenden Kraft unterstützt wird
und somit eine schwächere
Feder 24 einsetzbar ist, als wenn im Federraum 170 der
Tankdruck wirken würde.
Die in Öffnungsrichtung
des Steuerkolbens 22 wirkende Stirnfläche 156 weist einen
gegenüber
der Rückfläche 188 größeren Querschnitt
auf, so dass der Steuerkolben 22 gegen die Kraft der Feder 24 in
seine Offenstellung betätigbar
ist. Am Außenumfang
des Steuerkolbens 22 ist eine Umfangsnut 190 eingebracht,
die über
Mantelbohrungen 192 mit dem Rücklaufraum 60 verbunden
ist und bei nach rechts verschobenem Steuerkolben 22 über schräg verlaufende
Tankbohrungen 194 im Ventilschiebermantel mit dem Ablaufraum 62 verbindbar
ist, so dass Druckmittel vom sich verkleinernden Ringraum 12 des
Hydraulikzylinders 2 zum Tank 16 abfließen kann
(siehe 1). Der Drosselquerschnitt des Senkbremsventils 20 ist
hierbei durch eine von einer Stirnfläche 191 der Umfangsnut 190 ausgebildeten
Steuerkante bestimmt.
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Gemäß 5,
die den nach links verschobenen Ventilschieber 38 aus 2 zeigt,
ist in diesen Arbeitspositionen die Verbindung von dem Zulaufraum 56 über die
Zumessblende 10 zu dem Verbindungsraum 54 ebenfalls
aufgesteuert, so dass die Druckwaagenräume 50, 58 mit
Druckmittel versorgt sind. Der Druckwaagenraum 58 ist über die
Feinsteuernut 104 mit dem Rücklaufraum 60 verbunden,
so dass der Ringraum 12 des Hydraulikzylinders 2 (siehe 1)
mit Druckmittel versorgt ist. Der Vorlaufraum 46 ist über die
Feinsteuerkerbe 110 mit dem Ablaufraum 44 verbunden,
so dass der Zylinderraum 8 zum Tank 16 (siehe 1)
entlastet ist. Der Hydraulikzylinder 2 fährt ein.
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Im
Folgenden wird die Funktion der Steueranordnung 1 gemäß des ersten
Ausführungsbeispiels anhand
der 2 bis 5 erläutert.
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In
der in 2 dargestellten Grundstellung (Mittelstellung)
des Ventilschiebers 38 sind der Druckanschluss P und die
Arbeitsanschlüsse
A, B abgesperrt. Es sei nun angenommen, dass der Ventilschieber 38 aus
der in 2 gezeigten Grundstellung nach rechts verschoben
wird. Gemäß der 3 und 4,
die den nach rechts verschobenen Ventilschieber 38 zeigen,
wird durch die Axialverschiebung des Ventilschiebers 38 die
Verbindung von dem mit dem Druckanschluss P verbundenen Zulaufraum 56 zu
dem Verbindungsraum 54 durch die Zumessblende 10 (Ringbund 98)
aufgesteuert, wobei die Aufsteuerung über die Feinsteuerkerbe 116 erfolgt.
Das Druckmittel kann vom Druckanschluss P über den Zulaufraum 56 und
die aufgesteuerte Zumessblende 10 in den Verbindungsraum 54 und über die
Druckwaage 48 und den Bogenkanal 84 in die Druckwaagenräume 50, 58 eintreten.
Durch die Axialverschiebung des Ventilschiebers 38 ist
auch der Ringbund 96 nach rechts verschoben, so dass die
Verbindung vom Druckwaagenraum 50 zum Vorlaufraum 46 über die
Vorlaufsteuernut 86 aufgesteuert ist – das Druckmittel strömt über den
Vorlaufraum 46 und den Arbeitsanschluss A zum Zylinderraum 8 des
Hydraulikzylinders 2 (siehe 1). Der
Hydraulikzylinder 2 fährt
aus. Übersteigt
der über
die Querbohrungen 142 im Steuerraum 138 anliegende
Druck einen über die
Kraft der Feder 24 definierten Druck, so wird der Steuerkolben 22 des
Senkbremsventils 20 durch die die Ringfläche 156 und
die Rückfläche 188 beaufschlagenden
Drücke
gegen die Kraft der Feder 24 in seine Offenstellung verschoben,
so dass der Rücklaufraum 60 über die
Rücklaufsteuernut 92,
die Mantelbohrungen 192 und die Umfangsnut 190 des
Steuerkolbens 22 mit der Tankbohrung 194 und über diese
mit dem Ablaufraum 62 verbunden ist. Der Ringraum 12 des
Hydraulikzylinders 2 ist über das geöffnete Senkbremsventil 20 zum
Tank 16 (siehe 1) entlastet.
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Bei
ziehender Last ist es möglich,
dass die Pumpe 4 nicht genügend Druckmittel in den sich
vergrößernden
Zylinderraum 8 des Hydraulikzylinders 2 fördert, so
dass der Druck im Zylinderraum 8 gegenüber dem Druck im Ringraum 12 absinkt.
Der sinkende Druck im Zylinderraum 8 liegt über die
Querbohrungen 142 in dem Steuerraum 138 an, so
dass der Steuerkolben 22 des Senkbremsventils 20 durch
die Kraft der Feder 24 schließt und die Verbindung von dem
Ringraum 12 des Hydraulikzylinders 2 zum Tank 16 zugesteuert
ist (siehe 1). Das vom Hydraulikzylinder 2 aus
dem sich verkleinernden Ringraum 12 (siehe 1)
zurückgeführte Druckmittel
tritt über den
Arbeitsanschluss B in den Rücklaufraum 60 ein, so
dass die Ringschulter 146 des Rückschlagventil-Schließkörpers 126 über die
Radialbohrungen 148 und den Eingangsraum 152 mit
dem Druck im Ringraum 12 des Hydraulikzylinders 2 belastet
ist (siehe 1). Übersteigt der die Ringschulter 146 des Schließkörper 126 beaufschlagende
Druck die Kraft der Druckfeder 154, wird dieser gegen die
Federkraft geöffnet,
so dass Druckmittel vom Rücklaufraum 60 über die
Radialbohrungen 148, den Steuerraum 138, die Querbohrungen 142 und
den Druckwaagenraum 58 in den Bogenkanal 84 strömt und zu
dem zulaufenden Druckmittelstrom des Zylinderraums 8 des Hydraulikzylinders 2 summiert
wird (Regeneration). Dadurch werden bei ziehender Last Kavitationserscheinungen
in dem sich vergrößernden
Zylinderraum 8 des Hydraulikzylinders 2 verhindert
und eine hohe Ausfahrgeschwindigkeit ermöglicht. Die Drosselkerben 150 am
Ventilschieber 38 bestimmen hierbei im Kleinstrombereich
die Größe des regenerierten
Druckmittelstroms.
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Zum
Einfahren des Hydraulikzylinders 2 wird der Ventilschieber 38 aus
der in 2 gezeigten Grundstellung nach links, in seine
in 5 dargestellten Arbeitspositionen verschoben.
In diesen Arbeitspositionen ist die Verbindung von dem Zulaufraum 56 über die
Zumessblende 10 zu dem Verbindungsraum 54 aufgesteuert,
so dass die Druckwaagenräume 50, 58 mit
Druckmittel versorgt werden. Der Druckwaagenraum 58 ist über die
Feinsteuernut 104 und die Rücklaufsteuernut 92 mit
dem Rücklaufraum 60 verbunden,
so dass der Ringraum 12 des Hydraulikzylinders 2 über den
Arbeitsanschluss B mit Druckmittel versorgt ist. Der Vorlaufraum 46 ist über die
Vorlaufsteuernut 86 und die Feinsteuerkerbe 110 mit
dem Ablaufraum 44 verbunden, so dass der Zylinderraum 8 über die
Arbeitsanschluss B zum Tank 16 entlastet ist. Der Hydraulikzylinder 2 fährt ohne Regeneration
ein.
-
Soll
nun der Hydraulikzylinder 2 leckagefrei abgestützt werden,
so muss die in den 2 bis 5 dargestellte
Steueranordnung 1 mit entsperrbaren Lasthalteventilen 196 versehen
werden, die eine Druckmittelströmung
vom Hydraulikzylinder 2 zum Tank 16 verhindern.
-
6 zeigt
einen Längsschnitt
durch ein erfindungsgemäßes Wegeventil 198 gemäß einem Ausführungsbeispiel
zur leckagefreien Abstützung des
mit einer ziehenden Last F beaufschlagten Hydraulikzylinders 2.
Der Grundaufbau dieses Wegeventils 198 entspricht demjenigen
aus den 2 bis 5, d.h.
auch bei dieser Variante sind ein Rückschlagventil 28 und
ein Senkbremsventil 20 koaxial im Ventilschieber 38 angeordnet,
die im Prinzip den gleichen Aufbau wie beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel
aufweisen. Dieses Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen im Wesentlichen dadurch,
dass in dem Bogenkanal 84 stromabwärts der Druckwaage 48 jeweils
ein in Richtung der Druckwaage 48 schließendes entriegelbares
Lasthalteventil 196 zur leckagefreien Abstützung des
Hydraulikzylinders 2 vorgesehen ist. Da die Regeneration
bei dieser Variante aufgrund der Lasthalteventile 196 nicht über den
Bogenkanal 84 erfolgen kann, ist der Ventilschieber 38 bei
diesem Ausführungsbeispiel
mit einer durchgehenden, gestuft ausgeführten Axialbohrung 200 versehen, über die
in der gezeigten, nach links verschobenen Arbeitsposition des Ventilschiebers 38 das
Druckmittel aus dem Ringraum 12 über die Rücklaufleitung 14,
den Rücklaufraum 60,
die Querbohrungen 142 und das über die Ringschulter 146 geöffnete Rückschlagventil 28 über ein
Logikventil 202 dem Vorlaufraum 46 zuleitbar ist.
Die Axialbohrung 200 wird auf der Seite des Vorlaufraumes 46 über eine
in den Ventilschieber 38 eingeschraubte Verschlussschraube 204 begrenzt, an
der sich über
eine Feder 206 ein Schließkörper 208 des Logikventils 202 abstützt, während an
der Seite des Rücklaufsraumes 60,
wie bereits erläutert, das
Rückschlagventil 28 und
das Senkbremsventil 20 vorgesehen sind. Der Schließkörper 208 des
Logikventils 202 ist gegen einen Ventilsitz 210 vorgespannt
und hat eine Drosselbohrung 212, so dass eine vom Ventilsitz 210 begrenzte
Stirnfläche 213 und
eine einen Federraum 214 begrenzende Rückfläche 216 mit dem Druck
in der Axialbohrung 200 des Ventilschiebers 38 beaufschlagt
ist. Der Schließkörper 208 des
Logikventils 202 ist als Stufenkolben ausgeführt und
hat eine jenseits des Ventilsitzes angeordnete, in Öffnungsrichtung
wirkende Ringfläche 218,
die über
den Arbeitsanschlus A und eine Mantelbohrung 220 mit dem
Druck im sich vergrößernden Zylinderraum 8 des
Hydraulikzylinders 2 beaufschlagbar ist. Der Federraum 214 des
Schließkörpers 208 ist
in der dargestellten, nach links verschobenen Arbeitsposition des
Ventilschiebers 38 über
einen Umfangsspalt 222 zwischen der Axialbohrung 200 und
einem Außenumfangsabschnitt
der Verschlussschraube 204 sowie über Radialbohrungen 224 zum
Ablaufraum 62 entlastet, so dass das Logikventil 202 über die
die Ringfläche 218 und
die Stirnfläche 213 beaufschlagenden
Drücke
im Vorlaufraum 46 bzw. in der Axialbohrung 200 gegen
die Kraft der Feder 206 in seine Offenstellung bringbar
ist.
-
Gemäß 7,
die eine vergrößerte Darstellung
des nach rechts verschobenen Ventilschiebers 38 im Bereich
des Logikventils 202 zeigt, sind die Radialbohrungen 224 in
dieser Arbeitsposition des Ventilschiebers 38 von einer
Wandung 226 der Ventilbohrung 36 verschlossen.
Dadurch ist das Logikventil 202 gesperrt und kann nicht
von dem vom Arbeitsanschluss A über
die Vorlaufsteuernut 86 zum Tank 16 (siehe 1)
ablaufenden Druckmittelvolumenstrom über die Radialschulter 218 aufgesteuert
werden. In dieser Arbeitsposition ist der Vorlaufraum 46 über eine
in die Vorlaufsteuernut 86 mündende Feinsteuerkerbe 228 mit
dem Ablaufraum 62 verbunden.
-
Offenbart
ist eine hydraulische Steueranordnung 1 zum Ansteuern eines
Verbrauchers, insbesondere eines Hydraulikzylinders 2,
mit einem Wegeventil 34, 198, dessen Ventilschieber 38 zum
Steuern der Druckmittelverbindung zwischen einer Druckmittelquelle 4,
einem Tank 16 und zwei Druckräumen 8, 12 des
Verbrauchers 2 verstellbar ist, und mit einem Senkbremsventil 20 zur
Ablaufsteuerung des Druckmittelvolumenstroms von einem sich verkleinernden Druckraum 12,
dessen Steuerkolben 22 in Schließrichtung von der Kraft einer
Feder 24 und in Öffnungsrichtung
vom Druck im sich vergrößernden Druckraum 8 beaufschlagt
ist, wobei zur Regeneration Druckmittel vom ablaufenden Druckmittelvolumenstrom
stromaufwärts
des Senkbremsventils 20 über ein in Richtung zum sich
vergrößernden
Druckraum 8 öffnendes
Rückschlagventil 28 in
einer Regenerationsleitung 30 abzweigbar und zu dem Druckmittelvolumenstrom
im Zulauf summierbar ist. Erfindungsgemäß ist das Rückschlagventil 28 in
den Ventilschieber 38 integriert, wobei der in Öffnungsrichtung
auf das Senkbremsventil 20 wirkende Druck durch das Rückschlagventil 28 hindurch
gemeldet ist.
-
- 1
- Steueranordnung
- 2
- Hydraulikzylinder
- 4
- Pumpe
- 6
- Zulaufleitung
- 7
- Vorlaufleitung
- 8
- kolbenseitiger
Druckraum
- 10
- Zumessblende
- 12
- kolbenstangenseitiger
Ringraum
- 14
- Rücklaufleitung
- 16
- Tank
- 18
- Drossel
- 20
- Senkbremsventil
- 22
- Steuerkolben
- 24
- Feder
- 26
- Steuerkanal
- 28
- Rückschlagventil
- 30
- Regenerationsleitung
- 32
- Drossel
- 34
- Wegeventil
- 35
- Ventilgehäuse
- 36
- Ventilbohrung
- 38
- Ventilschieber
- 40
- Richtungsteil
- 42
- Geschwindigkeitsteil
- 44
- Ablaufraum
- 46
- Vorlaufraum
- 48
- Druckwaage
- 50
- Druckwaagenraum
- 52
- Ausgleichsraum
- 54
- Verbindungsraum
- 56
- Zulaufraum
- 58
- Druckwaagenraum
- 60
- Rücklaufraum
- 62
- Ablaufraum
- 64
- Ringsteg
- 66
- Ringsteg
- 68
- Ringsteg
- 70
- Ringsteg
- 72
- Ringsteg
- 74
- Ringsteg
- 76
- Ringsteg
- 78
- Ringsteg
- 80
- Ringsteg
- 82
- Ringsteg
- 84
- Bogenkanal
- 86
- Vorlaufsteuernut
- 88
- Verbindungssteuernut
- 90
- Verbindungssteuernut
- 92
- Rücklaufsteuernut
- 94
- Ringbund
- 96
- Ringbund
- 98
- Ringbund
- 100
- Ringbund
- 102
- Ringbund
- 104
- Feinsteuerkerbe
- 106
- Steuerkante
- 108
- Steuerkante
- 110
- Feinsteuerkerbe
- 112
- Zulaufsteuerkante
- 114
- Zulaufsteuerkante
- 116
- Feinsteuerkerbe
- 118
- Feinsteuerkerbe
- 120
- Sacklochbohrung
- 122
- Aufnahmebohrung
- 124
- Stirnseite
- 126
- Schließkörper
- 128
- Ventilsitz
- 130
- Durchgangsbohrung
- 132
- Stirnfläche
- 134
- Federraum
- 136
- Rückfläche
- 138
- Steuerraum
- 140
- Umfangsnut
- 142
- Querbohrung
- 144
- Umfangswandung
- 146
- Ringschulter
- 148
- Radialbohrung
- 150
- Drosselkerbe
- 152
- Eingangsraum
- 154
- Druckfeder
- 156
- Ringfläche
- 158
- Endabschnitt
- 160
- Verschlussteil
- 162
- Flansch
- 164
- Anlageschulter
- 166
- Endabschnitt
- 168
- Bohrung
- 170
- Federraum
- 174
- Anschlagbund
- 176
- Anschlagfläche
- 178
- Radialschulter
- 180
- Anlagefläche
- 182
- Ringstirnfläche
- 184
- Tankbohrung
- 186
- Axialbohrung
- 187
- Drosselbohrung
- 188
- Rückfläche
- 190
- Umfangsnut
- 192
- Mantelbohrung
- 194
- Tankbohrung
- 196
- Lasthalteventil
- 198
- Wegeventil
- 200
- Axialbohrung
- 202
- Logikventil
- 204
- Verschlussschraube
- 206
- Feder
- 208
- Schließkörper
- 210
- Ventilsitz
- 212
- Drosselbohrung
- 213
- Stirnfläche
- 214
- Federraum
- 216
- Rückfläche
- 218
- Ringfläche
- 220
- Mantelbohrung
- 222
- Umfangsspalt
- 224
- Radialbohrung
- 226
- Wandung
- 228
- Feinsteuerkerbe