DE102006006138B4 - Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb - Google Patents
Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb Download PDFInfo
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Abstract
Jalousieantrieb
oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb
mit einem Antriebsmotor (2), welcher über eine Antriebswelle (11) eine
Jalousie (10) oder einen Rollladen oder eine Markise oder eine Lichtbildwand
antreibt, dadurch gekennzeichnet,
– dass der Jalousieantrieb (1) oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb in seinem Gehäuse einen Trenn-Baustein (4) zur Trennung von Daten und Energie aufweist, welcher einen Hauptanschluss (8) zum Anschluss einer Power-over-Ethernet-Datenleitung (7) hat,
– dass eine Verarbeitungseinheit (9) in Abhängigkeit der aus dem Trenn-Baustein (4) gewonnenen Steuerbefehle aus dem Power-over-Ethernet-Bussystem (12) einen Aktor (3) ansteuert, welcher elektrisch mit dem Antriebsmotor (2) verbunden ist und
– dass die elektrische Energieversorgung des Antriebsmotors (2) über den Aktor (3) und den Trenn-Baustein (4) aus dem Power-over-Ethernet-Busystem (12) erfolgt,
– dass der Jalousieantrieb (1) oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb gemäß Ethernet-Spezifikation eine eindeutige Adresse hat, über welche er im Bussystem identifiziert wird und über welche er dann...
– dass der Jalousieantrieb (1) oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb in seinem Gehäuse einen Trenn-Baustein (4) zur Trennung von Daten und Energie aufweist, welcher einen Hauptanschluss (8) zum Anschluss einer Power-over-Ethernet-Datenleitung (7) hat,
– dass eine Verarbeitungseinheit (9) in Abhängigkeit der aus dem Trenn-Baustein (4) gewonnenen Steuerbefehle aus dem Power-over-Ethernet-Bussystem (12) einen Aktor (3) ansteuert, welcher elektrisch mit dem Antriebsmotor (2) verbunden ist und
– dass die elektrische Energieversorgung des Antriebsmotors (2) über den Aktor (3) und den Trenn-Baustein (4) aus dem Power-over-Ethernet-Busystem (12) erfolgt,
– dass der Jalousieantrieb (1) oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb gemäß Ethernet-Spezifikation eine eindeutige Adresse hat, über welche er im Bussystem identifiziert wird und über welche er dann...
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Aus der
DE 94 12 599 U1 ist eine Anordnung zur Steuerung eines reversierbaren Antriebsmotors für Markisen, Jalousien, Türen, Fenster oder dergleichen mit vorgeschalteter programmierbarer Elektronik bekannt, welcher zur Steuerung des Antriebsmotors ein variabel gestalteter Informationsspeicher zugeordnet ist, in dem die jeweiligen Endstellungen abspeicherbar sind. Die Elektronik besteht im Wesentlichen aus einem Mikrocomputer, der in Wechselwirkung mit dem Informationsspeicher steht. Die Speicherung der Endstellungen erfolgt entweder über eine Busleitung oder über einen Taster. Über die Busleitung ist ein Verbund zwischen mehreren Motoren herstellbar. Der Mikrocomputer steuert Relais zur Festlegung der Drehrichtung des Motors an. Ein Netzteil versorgt den Mikrocomputer und die Relais mit Spannung. - Aus der
DE 100 47 062 A1 ist ein Jalousieantrieb, mit einem Motor, einem Getriebe und Mitteln zur Endlagenbegrenzung bekannt, wobei vorgesehen ist, dass das Getriebe als selbsthemmendes Getriebe und die Mittel zur Endlagenbegrenzung als elektrische Wegmesseinrichtung mit Ansteuereinrichtung ausgebildet sind. Vorteilhaft werden Bremsgeräusche reduziert und es wird eine Konstruktionsvereinfachung erreicht. Der Motor weist eine elektronische Schaltung zur 230 V-AC-Netz-Anpassung auf. - Aus der
EP 0 485 747 B1 sind eine Antriebseinheit für Store sowie Store mit einer solchen Antriebseinheit bekannt, wobei ein Elektromotor mit Motorabtriebswelle, ein daran angeschlossenes Untersetzungsgetriebe mit Abtriebswelle und eine elektronische Steuerung in einem Gehäuse angeordnet sind. Die Steuerung enthält Speichermittel für die Abspeicherung vorgegebener Betriebspositionen sowie Mittel wie Drehwinkelgeber und Vergleicherschaltung, welche sicherstellen, dass die gewünschten Betriebspositionen angefahren werden. - Aus der
DE 199 32 730 A1 ist eine Sonnenschutzanlage mit automatischer Behangsteuerung mit manueller Eingriffsmöglichkeit bekannt. Die Sonnenschutzanlage besitzt einen über eine Steuerung motorisch einstellbaren Behang, wobei wenigstens eine Eingangsgröße gemäß einer Grundprogrammierung berücksichtigt wird. Es handelt sich um eine selbstlernende Steuerung, welche sich den individuellen Benutzerwünschen automatisch anpasst. Eine Steuerung empfängt über einen Multiplexer mit nachgeschaltetem Analog/Digital-Wandler Eingangssignale von Sensoren (Temperatursensor, Regensensor, Sonnensensor, Windsensor, Funkempfänger) und manuellen Handschaltern. Eine Sensorsignalanpassung mit nachgeschaltetem Speichermodul dient zur Ansteuerung von Motoren. - Aus der
EP 1 605 570 A2 ist eine Speisung einer Spannungsversorgungseinrichtung eines zweiten Bussystems (insbesondere EIB-Netzwerk) bekannt, welches an ein erstes Bussystem (insbesondere Ethernet-Netzwerk "Power over Ethernet") angeschlossen ist, wobei zur Kommunikation zwischen beiden Bussystemen eine Umwandlung der zu übertragenden Daten erfolgt. Die Spannungsversorgung der Spannungsversorgungseinrichtung des zweiten Bussystems erfolgt über die Leitungen des ersten Bussystems, wobei zwischen erstem Bussystem und Übergabeschnittstelle ein Spannungs/Daten-Trennbaustein angeordnet ist, der die Auskopplung der Spannung und die Umwandlung in eine zur Versorgung des zweiten Bussystems geeignete Spannung bewerkstelligt. Die Technologie von „Power over ethernet" erlaubt es, kleinere Netzwerkgeräte ohne externe Stromquelle zu betreiben, wobei diese Geräte direkt über ein „Twisted-Pair-Kabel" mit Energie versorgt werden. Die maximale Speiseleistung beträgt 12 W. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen leistungsmäßig begrenzten Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb anzugeben.
- Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch den Verzicht auf den üblichen 230 V-Netzanschluss die elektrischen Sicherheitsanforderungen hinsichtlich Berührungsschutz reduziert sind, wodurch der Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb kleiner dimensioniert und kostengünstiger produzierbar ist. Mit anderen Worten wird ein Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb geschaffen, der direkt an einer PoE-Leitung (Power-over-Ethernet-Datenleitung) betreibbar ist und keinerlei zusätzlichen Netzanschluss mehr benötigt. Aufgrund der geringen Spannung des Power-over-Ethernet-Bussystems (im Mittel wird 48 V verwendet) sind insbesondere die Anforderungen an die elektrische Isolierung herabgesetzt, d. h. es sind lediglich die Anforderungen an eine Schutzkleinspannung einzuhalten. Die über das Power-over-Ethernet-Bussystem zur Verfügung gestellte elektrische Leistung (üblich sind heute beispielsweise 12,95 Watt) ist für den Anwendungsfall ausreichend.
- Weitere Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
-
1 einen einzelnen Jalousieantrieb, -
2 eine Vielzahl an ein Power-over-Ethernet-Bussystem angeschlossener Jalousieantriebe. - In
1 ist ein einzelner Jalousieantrieb dargestellt. Der Jalousieantrieb1 weist einen Antriebsmotor2 mit ausgangsseitiger Antriebswelle11 auf. Unter dem Begriff „Antriebsmotor"2 sind ein üblicherweise erforderliches Getriebe, eine gegebenenfalls erforderliche Bremseinrichtung zur Arretierung der Jalousie in der gewünschten Position und Mittel zur Endlagenbegrenzung subsumiert. Die Antriebswelle11 ist mechanisch mit einer externen Jalousie10 gekoppelt. Die Energieversorgung des Antriebsmotors2 erfolgt über einen Aktor3 , welcher beispielsweise als (mechanisches) Schaltrelais oder als elektronisches Lastschaltglied ausgebildet ist. Eingangsseitig ist der Aktor3 über eine Energieversorgungs-Leitung5 mit einem Trenn-Baustein4 für Daten und Energie und über eine Ansteuerleitung6 mit einer Verarbeitungseinheit9 verbunden, welche ebenfalls am Trenn-Baustein4 angeschlossen ist. - Der Trenn-Baustein
4 ist eingangsseitig über seinen Hauptanschluss8 (vorzugsweise RJ 45-Buchse) an eine Power-over-Ethernet-Datenleitung7 eines Power-over-Ethernet-Bussystems12 – welches eine kombinierte Daten- und Energieversorgung darstellt – angeschlossen und führt eine Trennung von Daten einerseits und elektrischer Energie andererseits durch. Die dem Trenn-Baustein4 nachgeschaltete Verarbeitungseinheit9 enthält einen Controller, der die Daten nach der Separation im Trenn-Baustein4 aufnimmt und auswertet. Die Verarbeitungseinheit9 steuert den Aktor3 in Abhängigkeit der aus dem Trenn-Baustein4 gewonnenen Daten respektive Steuerbefehle aus dem Power-over-Ethernet-Bussystem12 über die Ansteuerleitung6 an. - Zweckmäßig ist am Jalousieantrieb
1 ein zusätzlicher, mit der Verarbeitungseinheit9 verbundener Anschluss14 vorhanden, an welchen (optional) ein üblicher Jalousieschalter15 zur Vorortbedienung (über ein Kabel) angeschlossen werden kann. Die Verarbeitungseinheit9 setzt die am Anschluss14 anstehenden Signale der Schalterstellungen des Jalousieschalters15 in die entsprechenden Befehle für den Aktor3 um. - In
2 ist eine Vielzahl an ein Power-over-Ethernet-Bussystem angeschlossener Jalousieantriebe (und/oder Rollladenantriebe und/oder Markisenantriebe und/oder Lichtbildwandantriebe) dargestellt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind fünf Jalousien10 zu erkennen, welche jeweils mit einem Jalousieantrieb1 verbunden sind, wobei die Jalousieantriebe1 jeweils über eine Power-over-Ethernet-Datenleitung7 an ein Power-over-Ethernet-Bussystem12 angeschlossen sind. Zur Ansteuerung der Jalousieantriebe1 sind separate Eingabeelemente13 mit dem Power-over-Ethernet-Bussystem12 verbunden. Vorteilhaft benötigen die Jalousieantriebe1 jeweils nur eine Leitung7 zur Energieversorgung und zum Empfang von Datensignalen respektive mittels der Eingabeelemente13 vorgebbaren Steuerbefehlen. Als Eingabeelemente kommen Systemteilnehmer im Sinne des Power-over-Ethernet-Systems in Frage. Dies sind beispielsweise Ethernet-fähige Sensoren im Sinne einer Elektroinstallation, aber auch herkömmliche Datenendgeräte wie PCs oder mobile Netzwerkteilnehmer. Über jedes Eingabeelement13 ist der Zugriff auf jeden einzelnen Jalousieantrieb1 möglich. - Gemäß Ethernet-Spezifikation hat jeder Jalousieantrieb (und/oder Rollladenantrieb und/oder Markisenantrieb und/oder Lichtbildwandantrieb)
1 eine eindeutige Adresse (MAC-Adresse, Media Access Control), über welche der Jalousieantrieb (und/oder Rollladenantrieb und/oder Markisenantrieb und/oder Lichtbildwandantrieb)1 im Bussystem12 identifiziert wird. Über diese Adresse kann jeder Jalousieantrieb (und/oder Rollladenantrieb und/oder Markisenantrieb und/oder Lichtbildwandantrieb)1 dann in einem IP-basierenden System (Internet Protokoll) über das Ethernet-Netzwerk z. B. von einem Eingabeelement13 bedient werden. Auf diese Weise wird eine definierte Zuordnung eines jeden Jalousieantriebs (und/oder Rollladenantriebs und/oder Markisenantriebs und/oder Lichtbildwandantriebs) innerhalb des Power-over-Ethernet-Bussystems19 geschaffen. Gemeinsam mit dieser Zuordnung können wichtige Voreinstellungen vorgenommen werden, beispielsweise Endlagenbegrenzungen. - An das Power-over-Ethernet-Bussystem
12 ist eine Vielzahl von Eingabeelementen13 angeschlossen, unter anderem mindestens ein zweckmäßig als Ethernet-fähiger Jalousieschalter ausgeführtes Eingabeelement13 zur Ansteuerung des Jalousieantriebs1 . Ebenso sind komplexere systemfähige Eingabeelemente13 einsetzbar, beispielsweise ein zentrales Control-Panel mit Netzwerkanbindung. Selbstverständlich ist auch ein PC mit entsprechender Software als Eingabeelement13 zu betrachten. Dabei erfolgt die Zuordnung zwischen Eingabeelement13 und Jalousieantrieb1 über die jeweils vorgegebene Adresse. Soll die Jalousie10 geöffnet oder geschlossen werden, erfolgt eine entsprechende Betätigung des Eingabeelements13 . Der vom Eingabeelement13 abgegebene Steuerbefehl gelangt über das Power-over-Ethernet-Bussystem12 zum Trenn-Baustein4 /Verarbeitungseinheit9 , wodurch der Aktor3 in Abhängigkeit eines vorliegenden Steuerbefehls aus dem Power-over-Ethernet-Bussystem12 über die Ansteuerleitung6 angesteuert und über. die Energieversorgungs-Leitung5 mit elektrischer Energie versorgt wird. - Die vorstehend beispielhaft für einen Jalousieantrieb erläuterte Konfiguration ist in prinzipiell gleichartiger Weise für einen
- • Rollladentrieb, über eine Antriebswelle mechanisch gekoppelt mit einem externen Rollladen,
- • Markisenantrieb, über eine Antriebswelle mechanisch gekoppelt mit einer externen Markise,
- • Lichtbildwandantrieb, über eine Antriebswelle mechanisch gekoppelt mit einer externen Lichtbildwand,
-
- 1
- Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb
- 2
- Antriebsmotor
- 3
- Aktor (Schaltrelais oder elektronisches Lastschaltglied)
- 4
- Trenn-Baustein für Daten und Energie
- 5
- Energieversorgungs-Leitung
- 6
- Ansteuerleitung
- 7
- Power-over-Ethernet-Datenleitung
- 8
- Hauptanschluss
- 9
- Verarbeitungseinheit
- 10
- Jalousie oder Rollladen oder Markise oder Lichtbildwand
- 11
- Antriebswelle
- 12
- Power-over-Ethernet-Bussystem inklusive Energieversorgung
- 13
- Eingabeelement, z. B. Jalousieschalter
- 14
- Anschluss
- 15
- Jalousieschalter
Claims (6)
- Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb mit einem Antriebsmotor (
2 ), welcher über eine Antriebswelle (11 ) eine Jalousie (10 ) oder einen Rollladen oder eine Markise oder eine Lichtbildwand antreibt, dadurch gekennzeichnet, – dass der Jalousieantrieb (1 ) oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb in seinem Gehäuse einen Trenn-Baustein (4 ) zur Trennung von Daten und Energie aufweist, welcher einen Hauptanschluss (8 ) zum Anschluss einer Power-over-Ethernet-Datenleitung (7 ) hat, – dass eine Verarbeitungseinheit (9 ) in Abhängigkeit der aus dem Trenn-Baustein (4 ) gewonnenen Steuerbefehle aus dem Power-over-Ethernet-Bussystem (12 ) einen Aktor (3 ) ansteuert, welcher elektrisch mit dem Antriebsmotor (2 ) verbunden ist und – dass die elektrische Energieversorgung des Antriebsmotors (2 ) über den Aktor (3 ) und den Trenn-Baustein (4 ) aus dem Power-over-Ethernet-Busystem (12 ) erfolgt, – dass der Jalousieantrieb (1 ) oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb gemäß Ethernet-Spezifikation eine eindeutige Adresse hat, über welche er im Bussystem identifiziert wird und über welche er dann in einem IP-basierenden System über das Ethernet-Netzwerk von mindestens einem externen, Ethernet-fähigem Eingabeelement (13 ) bedient werden kann und – dass ein zusätzlicher, mit der Verarbeitungseinheit (9 ) verbundener Anschluss (14 ) vorhanden ist, an welchen ein Jalousieschalter (15 ) zur Vorortbedienung anschließbar ist, wobei die Verarbeitungseinheit (9 ) die am Anschluss (14 ) anstehenden Signale der Schalterstellungen des Jalousieschalters (15 ) in die entsprechenden Befehle für den Aktor (3 ) umsetzt - Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (
2 ) ein Getriebe umfasst. - Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (
2 ) eine Bremseinrichtung umfasst. - Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (
2 ) Mittel zur Endlagenbegrenzung umfasst. - Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaltrelais als Aktor eingesetzt ist.
- Jalousieantrieb oder Rollladenantrieb oder Markisenantrieb oder Lichtbildwandantrieb nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektronisches Lastschaltglied als Aktor eingesetzt ist.
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Inventor name: SCHULTE-LIPPERN, GUENTER, DIPL.-ING., 58513 LU, DE Inventor name: SCHALLENBERG, WOLFGANG, DIPL.-ING., 40599 DUES, DE Inventor name: WILMS, BENJAMIN, DIPL.-ING., 58802 BALVE, DE Inventor name: ZAPP, ROBERT, DIPL.-ING., 58579 SCHALKSMUEHLE, DE Inventor name: FROECHTE, BERND, DR.-ING., 45663 RECKLINGHAUSE, DE |
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