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DE29904106U1 - Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage - Google Patents

Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage

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DE29904106U1
DE29904106U1 DE29904106U DE29904106U DE29904106U1 DE 29904106 U1 DE29904106 U1 DE 29904106U1 DE 29904106 U DE29904106 U DE 29904106U DE 29904106 U DE29904106 U DE 29904106U DE 29904106 U1 DE29904106 U1 DE 29904106U1
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DE
Germany
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control system
electrical installation
control unit
motor
house electrical
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
  • Safety Devices In Control Systems (AREA)

Description

Gesthuysen & von Rohr
98.234.2.de Essen, den 3. März 1999
Gebrauchsmusteranmeldung
Wilhelm Rademacher Ulmenweg 3
46414 Rhede
'Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage1
Gesthuysen & von Rohr - 1 -
Die Erfindung betrifft ein Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage mit mehreren Verdunkelungseinrichtungen oder Sicherungseinrichtungen mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
Steuerungssysteme für Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlagen sind seit langem bekannt. Das bekannte Steuerungssystem, von dem die Erfindung ausgeht (EP - A - 0 534 259), ist deshalb schon zweckmäßig, weil das elektronische Motorsteuergerät, das jedem der elektrischen Antriebsmotoren der verschiedenen Verdunkelungseinrichtungen zugeordnet ist, mit einer Norm-Anschlußdose kompatibel ist. Zu diesem Motorsteuergerät kann auch noch ein Fernbedienungsgerät gehören, das mit dem Motorsteuergerät drahtlos in Verbindung steht und eine umfassende automatische Steuerung und Handsteuerung ermöglicht. Das Fernbedienungsgerät kann dabei mit jedem Motorsteuergerät des Steuerungssystems zusammenwirken, wenn man denn mit dem Fernbedienungsgerät nahe genug an das Motorsteuergerät herantritt. Diese Technik ist im übrigen auch sonst schon für Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlagen relativ weit verbreitet (EP - A - 0 448 087).
Bekannt sind elektrische Antriebsmotoren für Verdunkelungseinrichtungen oder Sicherungseinrichtungen als sogenannte Rohrmotoren, aber auch als Gurtwicklerantriebe (DE - A - 33 04 962). Gerade mit Rohrmotoren ausgerüstete Verdunkelungsanlagen werden häufig zentral gesteuert, wobei im Gebäude eine Steuerzentrale vorgesehen ist, von der entsprechende Leitungen zu allen angeschlossenen Elektromotoren der verschiedenen Verdunkelungseinrichtungen führen. Das ist als ausgesprochen aufwendig in installationstechnischer Hinsicht bereits erkannt worden (DE -A-33 04 962).
Bekannt ist es, Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlagen auch noch durch sonstige zentrale Steuerungseinrichtungen wie Dämmerungssensoren oder Windwächter (für Markisen) zu steuern (DE-A- 40 09 373).
Als solches bekannt ist ein Steuerungssystem für verschiedene Verbraucher, die an eine Haus-Elektroinstallation angeschlossen sind, beispielsweise Fernsehgeräte o. dgl. (GB - A - 2 183 377). Bei diesem Steuerungssystem werden die Leitungen der Haus-Elektroinstallation gleichzeitig als Leitungen für die Signalübertragung genutzt, wo-
Gesthuysen & von Rohr - 2 -
zu an den Anschlußdosen der Haus-Elektroinstallation zusätzliche Einrichtungen angebracht sind, die eine Signalumsetzung für Steuersignale auf die Leitungen der Haus-Elektroinstallation ermöglichen. Diese Zusatzeinrichtungen sind neben den Norm-Anschlußdosen mit normalen Einbauten angebracht, bedürfen also bauseitiger Maßnahmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs erläuterte Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage mit einer Zentralsteuerung zu versehen, ohne den installationstechnischen Aufwand zu groß werden zu lassen.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist bei einem Steuerungssystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst. Unter Nutzung des aus dem Stand der Technik für Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlagen bekannten Systems der Norm-Anschlußdosen wird ein Steuerungssystem geschaffen, bei dem die Zentralsteuerung, das Fernbedienungsgerät, nicht drahtlos arbeitet, sondern über die Leitungen der Haus-Elektroinstallation mit den Motorsteuergeräten auch steuerungstechnisch verbunden ist. Die elektronischen Steuergeräte werden also an die Stromleitungen der Haus-Elektroinstallation angeschlossen und tauschen Daten direkt über das Netz der Haus-Elektroinstallation aus. Dabei wird der Vorteil genutzt, daß das Fernbedienungsgerät einfach in eine mit normalen Einbauten versehene Norm-Anschlußdose der Haus-Elektroinstallation eingesteckt werden kann, mit einem Norm-Anschlußstecker. Das hat den großen Vorteil, daß man dieses Fernbedienungsgerät an jeder beliebigen Stelle im Haus anbringen kann.
Durch die Programmierung der Motorsteuergeräte und des Fernbedienungsgerätes wird sichergestellt, daß nur ein im Netzwerk angemeldetes und damit im Fernbedienungsgerät akzeptiertes elektronisches Gerät steuerungstechnisch Teil des Steuerungssystems wird.
Der enorme Vorteil des erfindungsgemäßen Steuerungssystems unter Nutzung der Leitungen der Haus-Elektroinstallation besteht darin, daß jedes elektronische Gerät des Steuerungssystems einfach dadurch an das Steuerungssystem insgesamt angeschlossen werden kann, daß es mit den Versorgungsleitungen der Haus-Elektroinstal-
Gesthuysen & von Rohr - 3 -
lation verbunden wird, was es aus Gründen der Energieversorgung ohnehin werden muß. Die steuerungstechnische Einbindung in das Steuerungssystem wird alsdann von der Software des Netzwerks geleistet.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Steuerungssystems sind Gegenstand der Unteransprüche.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in einer schematischen Darstellung ein erfindungsgemäßes Steuerungssystem in einem mehrstöckigen Wohnhaus,
Fig. 2 das Grundprinzip des erfindungsgemäßen Steuerungssystems in einer
blockartigen, schematischen Darstellung,
Fig. 3 die Frontansicht eines Fernbedienungsgerätes des erfindungsgemäßen
Steuerungssystems,
Fig. 4 das Fernbedienungsgerät aus Fig. 3 in einer Ansicht von hinten,
Fig. 5 in einer Frontansicht ein Motorsteuergerät eines erfindungsgemäßen
Steuerungssystems,
Fig. 6 in einer perspektivischen Ansicht das Motorsteuergerät aus Fig. 5,
Fig. 7 das Motorsteuergerät aus Fig. 5 in einer Ansicht von hinten und
Fig. 8 in einer Ansicht von vorn einen erfindungsgemäßen Gurtwickler mit aufgesetzter Frontblende und am Gehäuse unten angesetztem Zusatzmodul.
Fig. 1 bringt das Grundprinzip des erfindungsgemäßen Steuerungssystems an einem Beispiel eines mehrstöckigen Wohnhauses zum Ausdruck.
Gesthuysen & von Rohr - 4 -
Dargestellt ist ein Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage mit mehreren Verdunkelungseinrichtungen, nämlich Rolläden 1 an Fenstern und Türen sowie einer Markise 2. Die Verdunkelungseinrichtungen 1, also die Rolläden, stellen gleichzeitig in begrenztem Maße auch Sicherungseinrichtungen dar. Im übrigen können andere entsprechende Einrichtungen, also Rolltore, Gitter, Schiebetore etc. hier in das Steuerungssystem einbezogen werden.
Jede Verdunkelungseinrichtung 1, 2 hat einen elektrischen Antriebsmotor 3. Die elektrischen Antriebsmotoren 3 sind in der beispielhaften Darstellung von Fig. 1 bei mehreren Rolläden 1 und der Markise 2 als Rohrmotoren 3a ausgeführt, an mehreren Rolläden aber auch als Gurtwicklermotoren 3b.
Jeder der Antriebsmotoren 3 ist in einer Norm-Anschlußdose 4 (Fig. 6) einer Haus-Elektroinstallation 5, die durch die gestrichelten Leitungen angedeutet ist, an die Haus-Elektroinstallation 5 angeschlossen. Zu jedem Antriebsmotor 3 gehört ein elektronisches Motorsteuergerät 6, das hier in die Norm-Anschlußdose 4 der Haus-Elektroinstallation 5 einsteckbar ist. Letzteres kann unmittelbar dadurch geschehen, daß das Motorsteuergerät 6 selbst in die Norm-Anschlußdose 4 einsteckbar ist, es kann aber, insbesondere bei einem Gurtwickler auch dadurch geschehen, daß das Motorsteuergerät 6 Teil des Gurtwicklers ist und mit einem entsprechenden Anschlußkabel zur Norm-Anschlußdose 4 verbunden ist. Für eine weitere Alternative wird auf das Ende des Beschreibungstextes verwiesen.
Wesentlich ist, daß zusätzlich ein elektronisches Fernbedienungsgerät 7 vorgesehen ist, mit dem die Motorsteuergeräte 6 umfassend automatisch und von Hand ansteuerbar sind. Für den Umfang dieser Ansteuerung nach Zeit, Dämmerung etc. sowie nach verschiedenen Programmen darf erläuternd auf die EP-A-O 534 259 und die EP-A - 0 448 087 verwiesen werden, die hier ausführliche Darstellungen enthalten.
Die Darstellung in Fig. 1 zeigt nun in Verbindung mit den Darstellungen aus Fig. 2, 3 und 4, daß das Fernbedienungsgerät 7 hier nicht als drahtlose Fernbedienung ausgeführt ist, sondern in eine mit normalen Einbauten versehene Norm-Anschlußdose 4 mit einem am Gehäuse 8 angeordneten Norm-Anschlußstecker 9 der Haus-Elektroinstallation 5 einsteckbar ist. Dieses Fernbedienungsgerät 7 ist mit einer elektronischen
Gesthuysen & von Rohr - 5 -
Signalumsetzungseinrichtung versehen, mit der die Steuersignale für die Motorsteuergeräte 6 über die Haus-Elektroinstallation 5 mit den Motorsteuergeräten 6 austauschbar sind. Diesen Austausch stellt Fig. 2 schematisch dar.
Das in Fig. 3 dargestellte Fembedienungsgerät 7 weist eine Mehrzahl von Schaltern auf, die in Fig. 3 selbsterklärend beschriftet sind. Außerdem ist oben in Fig. 3 ein Anzeigefeld eines Zeitgebers zu erkennen, mit dessen Hilfe eine Zeitsteuer-Einstellung in an sich bekannter Weise erfolgen kann. Wesentlich ist hier, daß diese Einstellungen alle zentral von diesem Fembedienungsgerät 7 aus erfolgen können, und zwar gezielt für die verschiedenen, im Hause verteilten Motorsteuergeräte 6 ausschließlich über das Verbindungsmittel Haus-Elektroinstallation 5.
Fig. 5 zeigt die Frontansicht eines erfindungsgemäßen Motorsteuergerätes 6. Dieses Motorsteuergerät 6 zeigt zunächst Handtasten 10, mit denen die Zentralsteuerung vom Fembedienungsgerät 7 überfahren werden kann. Rechts erkennt man einen Schalter 11, mit dem die Verbindung zum Netzwerk eingeschaltet oder ausgeschaltet werden kann. Unten erkennt man einen Schalter 12, mit dem ein hier nicht dargestellter, unten anzuschließender separater Sonnensensor ein- und ausgeschaltet werden kann. Die Empfindlichkeitseinstellung für den Sonnensensor befindet sich darüber.
Fig. 6 zeigt das Motorsteuergerät 6 perspektivisch zusammen mit der zugehörigen Norm-Anschlußdose 4. Diese weist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel nicht die normalen Einbauten einer Norm-Anschlußdose 4 auf (die Einbauten für einen Schutzkontaktstecker), sondern in dieser Norm-Anschlußdose 4 befindet sich eine Anschlußleiste 13 für die Leitungen der Haus-Elektroinstallation 5 und die Leitungen des elektrischen Antriebsmotors 3 sowie eine Einsteckfassung 14 für eine Kontaktleiste 15 am Motorsteuergerät 6. Das Gehäuse 8 des Motorsteuergerätes 6 ist also hier nicht mit einem Norm-Anschlußstecker 9 ausgerüstet, sondern mit dieser Kontaktleiste 15 an einem steckerartigen Vorsprung 16. Man erkennt das nochmals besonders gut in Fig. 7.
Wenn das Motorsteuergerät 6, wie weiter oben bereits angedeutet worden ist, Teil beispielsweise eines motorischen Gurtwicklers ist, dann kann als Norm-Anschlußdose 4 auch in diesem Fall eine mit normalen Einbauten versehene Dose verwendet wer-
Gesthuysen & von Rohr - 6 -
den, weil ja Verbindungsleitungen zum elektrischen Antriebsmotor 3, dem Gurtwicklermotor 3b, nicht weiter verlegt sein müssen.
Das Ausführungsbeispiel in Fig. 1 zeigt, daß an einer zentralen Stelle des Systems ein Dämmerungssensor 17 angeordnet und, vorzugsweise mittels einer Norm-Anschlußdose 4, an die Haus-Elektroinstallation 5 angeschlossen ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Dämmerungssensor 17 allerdings direkt an die Haus-Elektroinstallation 5 angeschlossen, durch diesen Anschluß erfolgt die gewünschte Verbindung in das Steuerungssystem.
Nicht dargestellt oder erkennbar in der Zeichnung ist, daß es nach bevorzugter Ausführung des erfindungsgemäßen Steuerungssystems auch möglich ist, daß der Antriebsmotor 3 als Rohrmotor ausgeführt und mit dem Motorsteuergerät 6 über eine zusätzliche Set-Leitung verbunden ist, wobei mittels des Motorsteuergerätes 6 die Endstellungen der zugehörigen Verdunkelungseinrichtung 1, 2 einstellbar sind. Damit kann man die Abschaltpunkte des Rolladen 1 bzw. der Markise 2 elektronisch einstellen, und zwar vom Motorsteuergerät 6 aus, ohne irgendwelche Eingriffe am Antriebsmotor 3 vornehmen zu müssen.
Nicht dargestellt ist in der Zeichnung ferner, daß im System zusätzlich ein elektronisches Hand-Fernbedienungsgerät vorgesehen ist, das im wesentlichen nur einen Auf-/Ab-Handschalter 10 als Betätigungseinrichtung aufweist. Ein solches Hand-Fernbedienungsgerät kann man überallhin mitnehmen und für eine Handsteuerung einsetzen. Es ließe sich auch als Nottaster o. dgl. ausgestalten.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt schließlich, daß einem einem elektrischen Antriebsmotor 3 einer Markise 2 o. dgl. zugeordneten Motorsteuergerät 6 ein Windwächter 18 (Wind, Sonne, Regen) an zentraler Stelle zugeordnet und, vorzugsweise mittels einer Norm-Anschlußdose 4, an die Haus-Elektroinstallation 5 angeschlossen ist.
Fig. 1 läßt erkennen, daß man auch eine Möglichkeit finden sollte, um im Fernbedienungsgerät 7 eine gruppenweise zusammengefaßte Steuerung mehrerer Verdunklungseinrichtungen 1, 2 programmieren zu können, so daß beispielsweise die Verdunkelungseinrichtungen 1 auf der Westseite eines Gebäudes gleichzeitig gesteuert wer-
Gesthuysen & von Rohr - 7 -
den, sofern es die Sonneneinstrahlung erfordert. Entsprechende gruppenweise Steuerungen kann man auch wohnungsbezogen oder raumbezogen vornehmen.
Fig. 1 läßt im übrigen erkennen, daß, wie bereits erläutert, bei einigen Verdunkelungseinrichtungen 1 Gurtwicklerantriebe vorgesehen sind. Einen solchen Gurtwickler 20 zeigt Fig. 8. Dieser zeichnet sich nach bevorzugter Lehre der Erfindung hier dadurch aus, daß der Gurtwicklermotor 3b im Gurtwickler 20 über ein Anschlußkabel 21 (angedeutet) an die Haus-Elektroinstallation 5 angeschlossen ist, und zwar nach bevorzugter Ausführung wiederum an eine Norm-Anschlußdose 4. Grundsätzlich könnte es aber auch direkt verdrahtet sein. Wesentlich ist, daß hierbei das Motorsteuergerät 6 als an den Gurtwickler 20 ansteckbares oder anderweit daran anbringbares Zusatzmodul 22 ausgeführt ist, ähnlich einem Zusatzmodul mit Dämmerungssteuerung im Stand der Technik (DE - U - 297 22 936). Dabei ist für die Konstruktion des Gurtwicklers 20 wesentlich, daß die Anschlüsse zu der Haus-Elektroinstallation 5 im Gurtwickler 20 bis zu der Anschluß-Kontaktleiste o.dgl. für das Zusatzmodul 22 verlegt sind, so daß durch das Anbringen des Zusatzmoduls 22 am Gehäuse des Gurtwicklers 20 alle steuerungstechnischen Verbindungen und gleichzeitig die Anbindung an die Haus-Elektroinstallation 5 hergestellt werden.
Gegenstand der Erfindung sind auch die einzelnen Komponenten des Steuerungssystems, also Fernbedienungsgerät 7, Motorsteuergerät 6, Hand-Fernbedienungsgerät und Gurt wickler 20.

Claims (14)

Gesthuysen & von Rohr - 8 - Schutzansprüche:
1. Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage mit mehreren Verdunkelungseinrichtungen (1, 2) oder Sicherungseinrichtungen mit jeweils einem elektrischen Antriebsmotor (3),
wobei der elektrische Antriebsmotor (3), vorzugsweise in einer Norm-Anschlußdose (4) einer Haus-Elektroinstallation (5), an die Haus-Elektroinstallation (5) angeschlossen ist,
mit einem elektronischen, vorzugsweise in die Norm-Anschlußdose (4) der Haus-Elektroinstallation (5) einsteckbaren Motorsteuergerät (6) für jeden Antriebsmotor (3) und
mit einem elektronischen Fernbedienungsgerät (7), mit dem die Motorsteuergeräte (6) umfassend automatisch und von Hand ansteuerbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fernbedienungsgerät (7) in eine mit normalen Einbauten versehene Norm-Anschlußdose (4) der Haus-Elektroinstallation (5) mit einem am Gehäuse (8) angeordneten Norm-Anschlußstecker (9) einsteckbar ist und
daß das Fernbedienungsgerät (7) und die Motorsteuergeräte (6) jeweils mit einer elektronischen Signalumsetzungseinrichtung versehen sind, mit der die Steuersignale über die Haus-Elektroinstallation (5) austauschbar sind.
2. Steuerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Norm-Anschlußdose (4) des Motorsteuergerätes (6) eine Anschlußleiste (13) für die Leitungen der Haus-Elektroinstallation (5) und die Leitungen des elektrischen Antriebsmotors (3) vorgesehen und mit einer Einsteckfassung (14) für eine Kontaktleiste (15) am Motorsteuergerät (6) verbunden ist.
3. Steuerungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer zentralen Stelle des Systems ein Dämmerungssensor (17) angeordnet und, vorzugsweise mittels einer Norm-Anschlußdose (4), an die Haus-Elektroinstallation (5) angeschlossen ist.
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4. Steuerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (3) als Rohrmotor ausgeführt und mit dem Motorsteuergerät (6) über eine zusätzliche Set-Leitung verbunden ist und daß mittels des Motorsteuergerätes (6) die Endstellungen der zugehörigen Verdunkelungseinrichtung (1,2) einstellbar sind.
5. Steuerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Motorsteuergerät (6) ein eigener Sonnensensor zugeordnet ist und nur dieses Motorsteuergerät (6) beeinflußt.
6. Steuerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein elektronisches Hand-Fernbedienungsgerät vorgesehen ist, das im wesentlichen nur einen Auf-/Ab-Handschalter (10) als Betätigungseinrichtung aufweist.
7. Steuerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß einem einem elektrischen Antriebsmotor (3) einer Markise (2) o. dgl. zugeordneten Motorsteuergerät (6) ein Windwächter (18) (Wind, Sonne, Regen) an zentraler Stelle zugeordnet und, vorzugsweise mittels einer Norm-Anschlußdose (4), an die Haus-Elektroinstallation (5) angeschlossen ist.
8. Steuerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Fernbedienungsgerät (7) eine gruppenweise zusammengefaßte Steuerung mehrerer Verdunkelungseinrichtungen (1,2) programmierbar ist.
9. Steuerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Verdunkelungseinrichtung (1,2) als Antriebsmotor (3) einen in einem Gurtwickler (20) angeordneten Gurtwicklermotor (3b) aufweist.
10. Steuerungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurtwicklermotor (3b) im Gurtwickler (20) über ein Anschlußkabel (21) an die Haus-Elektroinstallation (5), insbesondere an eine Norm-Anschlußdose (4), angeschlossen ist, daß das Motorsteuergerät (6) als an den Gurtwickler (20) ansteckbares oder anderweit dort anbringbares Zusatzmodul (22) ausgeführt ist und daß die Anschlüsse zu der
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Haus-Elektroinstallation (5) im Gurtwickler (20) bis zu der Anschluß- Kontaktleiste o.dgl. für das Zusatzmodul (22) verlegt sind.
11. Fernbedienungsgerät (7) für ein Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
12. Motorsteuergrät (6) für ein Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
13. Hand-Fernbedienungsgerät für ein Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
14. Gurtwickler für ein Steuerungssystem einer Verdunkelungs- und/oder Sicherungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, insbesondere gekennzeichnet durch die Merkmale von Anspruch 10.
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