DE102006005538A1 - Rohrverbindung für fluid- und gasführende Installationen - Google Patents
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Abstract
Die
Rohrverbindung für
Wasserinstallationen mit einem Grundkörper (1), der einen Rohranschlussabschnitt
(11) aufweist, in dem ein anzuschließendes Rohr (6) an dem Grundkörper anliegt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) eine Einrastrille
(5) und die Schiebehülse
(2) einen Einrastzahn (3) aufweisen, die beim Zusammenpressen (4)
ineinander verhakt werden. Die Schiebehülse (2) besteht im Inneren
aus einer Kunststoffhülse
(8), die von außen
von einer Metallhülse
(9) umgeben ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindung für fluid- und gasführende Installationen mit den Merkmalen des Oberbegriffs Schutzanspruch 1 bis 7.
- Es wird allgemein verlangt, dass eine Rohrverbindung, bestehend aus einem Kunststoff- oder Kunststoff-Metall-Kunststoff Verbundrohr und dem Grundkörper der Rohrverbindung dicht ist. Besonders unter hohen Temperaturen und Druckbelastungen ist die Dichtheit der Rohrverbindung von entscheidender Bedeutung.
- Des Weiteren wird ein Produkt verlangt, dessen Installation einfach und schnell auszuführen ist und zudem günstig in der Herstellung ist.
- Bekannt sind sogenannte Klemmringverschraub-Verbindungen mit gummielastischen Dichtungen und metallischen Zwischenringen, als auch Pressverbindungen, bei denen das Rohr durch plastische Verformung einer Presshülse gegen den Grundkörper der Rohrverbindung gepresst wird, als auch Schiebehülsenverbindungen, bei denen eine zusätzliche Metallhülse auf das Rohrende und auf den Grundkörper der Verbindung aufgesetzt wird. Diese werden sowohl bei Trinkwasser-, als auch für Heizungs- und Kühlungsinstallationen angewandt und werden in Form von Kupplungs-, T-Stück-, Winkel-, Winkelbogen-, Verteilerteilen und Ftittingen gefertigt.
- Alle von den bereits bekannten Rohrverbindungen erfüllen zwar das Kriterium der Dichtheit, manche auch unter Druck- und Temperaturbelastungen. Jedoch sind meistens die Herstellungskosten solcher hoch und meistens sind diese nur unter großem Zeitaufwand montierbar.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrverbindung zu schaffen, die kostengünstig herzustellen ist, einfach zu montieren ist und insbesondere auch unter höheren Temperatur und höherem Druck standfest und dicht ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Rohrverbindung nach dem Schiebehülsenprinzip vorgeschlagen, die am Grundkörper einen Rohranschlussabschnitt aufweist, worauf das anzuschließende Rohr anliegt. Diese Rohrverbindung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper der Rohrverbindung eine Einrastrille und die Schiebehülse einen Einrastzahn aufweist. Diese werden durch axiale Verschiebung der Schiebehülse kraftschlüssig ineinander gepresst und somit verhakt. Die Schiebehülse besteht aus zwei Teilen – einer Außenhülse aus Metall und einer Innenhülse aus Kunststoff. Die Innenhülse gewährleistet durch den Einrastzahn sicheren Halt der Hülse am Grundkörper, während die Metallhülse für konstanten Anpressdruck des Rohres auf den Grundkörper sorgt und der Schiebehülse mechanische Stabilität verleiht. Zwischen Schiebehülse und Grundkörper kann ein Dichtungsring aus elastischem Material verwendet werden. Diese Verbindung ist sowohl bei Kalibrier- als auch bei Rohraufweitsystemen verwendbar. Soweit bekannt, ist dies das erste Rohraufweitsystem, bei dem ein Einrastzahn/Einrastrille aus Kunststoff und eine O-Ring-Dichtung verwendet wird.
- Bei Testversuchen erwies sich diese Verbindung auch unter hohen thermischen und mechanischen Belastungen als äußerst standfest. Dies ist nicht zuletzt auf den Einrastzahn zurückzuführen, der ein Abgleiten der Schiebehülse verhindert. Dieses Abgleiten tritt meistens nach einer Zeit bei häufigen und großen Temperaturschwankungen ein, als Folge der länglichen Ausdehnungen des Rohres – bei Multiverbundrohren wegen verschiedener Ausdehnungskoeffizienten derer Schichten.
- Des Weiteren ist das System relativ einfach und kostengünstig herstellbar. Auch der Montageaufwand ist mit diesem System gering. Die Montage unterscheidet sich kaum von der bei den bisher gängigen Schiebehülsensystemen.
- Erfindungsgemäß besteht der Grundkörper der Rohrverbindung aus Kunststoff oder Metall, die Schiebehülse besteht aus einer Außenhülse aus Metall und einer Innenhülse aus Kunststoff. Die Außen- und die Innenhülse bilden zusammen eine Einheit. Die äußere Metallhülse weist im Inneren eine Zacke auf, die das Abrutschen von der Kunststoffhülse verhindert. Der Rohranschlussabschnitt des Grundkörpers weist auf seiner Rohranliegefläche ein Sägezahnprofil auf.
- Die Ausführungsbeispiele der neuen Rohrverbindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert. Es zeigen
-
1 eine schaubildliche Längsschnittansicht durch eine Rohrverbindung Eines Grundkörpers im Eingriff mit einem Kunststoff- oder Kunststoff-Metall-Kunststoff-Verbundrohr, bei der der Einrastzahn und die Einrastrille (5 ) rechteckig ausgebildet sind, -
2 eine schaubildliche Längsschnittansicht durch eine Rohrverbindung Eines Grundkörpers im Eingriff mit einem Kunststoff- oder Kunststoff-Metall-Kunststoff-Verbundrohr, bei der der Einrastzahn und die Einrastrille (5 ) konisch ausgebildet sind -
3 und eine schaubildliche Längsschnittansicht durch eine Rohrverbindung Eines Grundkörpers im Eingriff mit einem Kunststoff- oder Kunststoff-Metall-Kunststoff-Verbundrohr, bei der das Sägezahnprofil des Rohranschlussabschnitts des Grundkörpers durch eine Ring-Dichtung (12 ) aus elastischem Material ergänzt wird. - Die in den
1 bis3 dargestellten Rohrverbindungen sind einseitig und bestehen im Einzelnen aus einem Grundkörper1 mit einer Einrastrille5 und einem Rohranschlussabschnitt11 des Fittings, einer Schiebehülse2 mit einem Einrastzahn3 , sowie einer einseitigen Rohrleitung6 , die zwischen dem Grundkörper1 und der Schiebehülse2 kraftschlüssig und dicht in Eingriff steht. Der Rohranschlussabschnitt11 des Fittings weist eine Außenfläche mit einem Sägezahnprofil10 auf. Auf diese wird das Ende einer anzuschließenden Rohrleitung6 aufgeschoben. Von außen an der Rohrleitung ist eine Schiebehülse2 aufgeschoben, die mit einem speziellen Gerät axial über die Einrastrille5 des Grundkörpers1 gepresst wird und sich mit diesem unlösbar verhakt. Die Schiebehülse2 besteht aus einer Außenhülse aus Metall9 und einer Innenhülse aus Kunststoff8 . Die Metallhülse ist im Inneren mit einer Zacke15 versehen, die das Abrutschen von der Kunststoffhülse verhindert. Das Innere der Rohrverbindung weist einen Hohlraum14 auf, der das Aufweiten der angeschlossenen Rohrleitung6 unter Krafteinwirkung ermöglicht. Diese Aufweitung13 verhindert ein Abrutschen der Rohrleitung6 vom Grundkörper1 . - In der
3 wird zwischen der Rohrleitung6 und dem Rohranschlussabschnitt11 des Fittings eine zusätzliche Ring-Dichtung12 dargestellt.
Claims (8)
- Die Rohrverbindung für Wasserinstallationen mit einem Grundkörper (
1 ), der einen Rohranschlussabschnitt (11 ) aufweist, in dem ein anzuschließendes Rohr (6 ) an dem Grundkörper anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1 ) eine Einrastrille (5 ) und die Schiebehülse (2 ) einen Einrastzahn (3 ) aufweisen, die beim Zusammenpressen (4 ) ineinander verhakt werden. Die Schiebehülse (2 ) besteht im Inneren aus einer Kunststoffhülse (8 ), die von außen von einer Metallhülse (9 ) umgeben ist. - Die Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohranschlussabschnitt (
11 ) des Grundkörpers (1 ) ein Sägezahnprofil (10 ) aufweist. - Die Rohrverbindung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebehülse (
2 ) von außen von einer Metallhülse (9 ) umgeben wird, die im Inneren mit einer Zacke (15 ) fixiert ist und somit eine Einheit mit der Kunststoffhülse (8 ) bildet. - Die Rohrverbindung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (
1 ) aus Kunststoff oder Metall gefertigt ist und dass die Schiebehülse (2 ) teils aus Kunststoff und teils aus Metall gefertigt ist. - Die Rohrverbindung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anliegfläche der Einrastrille (
5 ) des Grundkörpers (1 ) als auch die Anliegfläche des Einrastzahns (3 ) der Schiebehülse (2 ) rechteckig ausgebildet ist. - Die Rohrverbindung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anliegfläche der Einrastrille (
5 ) des Grundkörpers (1 ) als auch die Anliegfläche des Einrastzahns (3 ) der Schiebehülse (2 ) konisch ausgebildet ist. - Die Rohrverbindung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Inneren einen Hohlraum (
14 ) aufweist, der ein freies Aufweiten (13 ) des anliegenden Rohranschlusses (6 ) ermöglicht. - Die Rohrverbindung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Sägezahnprofil des Rohranschlussabschnitts (
11 ) eine Ring-Dichtung (12 ) angebracht ist.
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| DE202005017522U1 (de) * | 2005-11-09 | 2006-01-05 | Rebersek, Vinko | Rohrverbindung für fluidführende Installationen |
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2006
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