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DE102006005410A1 - Materialbearbeitungswerkzeug mit einem motorischen Antrieb, wie bspw. eine Bohrmaschine, eine Kreissäge, eine Stichsäge, eine Oberfräse o. dgl. sowie Hilfseinrichtung für ein solches Materialbearbeitungswerkzeug - Google Patents

Materialbearbeitungswerkzeug mit einem motorischen Antrieb, wie bspw. eine Bohrmaschine, eine Kreissäge, eine Stichsäge, eine Oberfräse o. dgl. sowie Hilfseinrichtung für ein solches Materialbearbeitungswerkzeug Download PDF

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Publication number
DE102006005410A1
DE102006005410A1 DE200610005410 DE102006005410A DE102006005410A1 DE 102006005410 A1 DE102006005410 A1 DE 102006005410A1 DE 200610005410 DE200610005410 DE 200610005410 DE 102006005410 A DE102006005410 A DE 102006005410A DE 102006005410 A1 DE102006005410 A1 DE 102006005410A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
auxiliary device
material processing
processing tool
angle
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200610005410
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Legner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Circle Engineering Soluti GmbH
Circle Engineering Solutions GmbH
Original Assignee
Circle Engineering Soluti GmbH
Circle Engineering Solutions GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Circle Engineering Soluti GmbH, Circle Engineering Solutions GmbH filed Critical Circle Engineering Soluti GmbH
Priority to DE200610005410 priority Critical patent/DE102006005410A1/de
Publication of DE102006005410A1 publication Critical patent/DE102006005410A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D59/00Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices
    • B23D59/001Measuring or control devices, e.g. for automatic control of work feed pressure on band saw blade
    • B23D59/002Measuring or control devices, e.g. for automatic control of work feed pressure on band saw blade for the position of the saw blade
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/10Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades
    • B23D49/16Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades actuated by electric or magnetic power or prime movers
    • B23D49/162Pad sawing devices
    • B23D49/167Pad sawing devices with means to adjust the guide plate or with means to adjust the plane in which the saw blade moves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
    • B25F5/02Construction of casings, bodies or handles
    • B25F5/021Construction of casings, bodies or handles with guiding devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/128Sensors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Materialbearbeitungswerkzeug mit einem motorischen Antrieb, wie beispielsweise eine Bohrmaschine, eine Kreissäge, eine Stichsäge, eine Oberfräse oder dergleichen, mit welchem das zu bearbeitende Material in der Teife und/oder in einem Winkel und/oder über eine bestimmte Länge bearbeitet wird. Dabei weist das Materialbearbeitungswerkzeug eine Hilfseinrichtung auf, mit welcher die Bearbeitungstiefe und/oder der Bearbeitungswinkel und/oder die Bearbeitungslänge messbar ist, wobei der motrische Antrieb bei Erreichen der voreingestellten Bearbeitungstiefe und/oder der voreingestellten Bearbeitungslänge des Materialbearbeitungswerkzeugs und/oder bei einem Abweichen des Materialbearbeitungswerkzeugs von dem voreingestellten Bearbeitungswinkel automatisch abschaltet (Figur 1).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Materialbearbeitungswerkzeug mit einem motorischen Antrieb, wie beispielsweise eine Bohrmaschine, eine Kreissäge, eine Stichsäge, eine Oberfräse oder dergleichen, mit welchem das zu bearbeitende Material in der Tiefe und/oder in einem Winkel und/oder über eine bestimmte Länge bearbeitet wird. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Hilfseinrichtung für ein solches Materialbearbeitungswerkzeug.
  • Stand der Technik
  • Solche Materialbearbeitungswerkzeuge sind in vielfältiger Weise bekannt. Beispielsweise seien hier nur Bohrmaschinen, Kreis- und Stichsäge sowie Oberfräsen genannt. Mit diesen Materialbearbeitungswerkzeugen werden die unterschiedlichsten Materialien in der Tiefe, über eine bestimmte Länge oder in einem bestimmten Winkel bearbeitet.
  • Bei diesen bekannten Materialbearbeitungswerkzeugen muss das Bedienpersonal nach Erreichen der gewünschten Bearbeitungstiefe beziehungsweise der gewünschten Bearbeitungslänge den Antrieb des Materialbearbeitungswerkzeugs manuell abschalten. Die gewünschte Bearbeitungstiefe beziehungsweise die gewünschte Bearbeitungslänge wird in der Regel durch eine Markierung kenntlich gemacht. Wird diese Markierung erreicht, schaltet das Bedienpersonal den Antrieb aus. Bei Materialbearbeitungswerkzeugen, welche das zu bearbeitende Material in einem vorbestimmtem Winkel bearbeitet wird, wird von dem Bedienpersonal besondere Aufmerksamkeit erwartet, da ansonsten schon durch minimale Abweichungen vom vorbestimmten Bearbeitungswinkel das Werkstück unbrauchbar werden kann. Insbesondere für ungeübtes Bedienpersonal ist die Handhabung solcher Materialbearbeitungswerkzeuge daher kompliziert und führt oftmals nicht zu den gewünschten Ergebnissen.
  • Problem
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Materialbearbeitungswerkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beziehungsweise eine Hilfseinrichtung für ein solches Materialbearbeitungswerkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 7 weiterzubilden, so dass die Handhabung derart vereinfacht wird, dass auch durch ungeübtes Bedienpersonal die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.
  • Erfindung und vorteilhafte Wirkungen
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Materialbearbeitungswerkzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1 beziehungsweise durch eine Hilfseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 7. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung finden sich in den Ansprüchen 2 bis 6 und 8 bis 18.
  • Dadurch dass das Materialbearbeitungswerkzeug eine Hilfseinrichtung aufweist, mit welcher die Bearbeitungstiefe und/oder der Bearbeitungswinkel und/oder die Bearbeitungslänge voreinstellbar ist, wobei der motorische Antrieb bei Erreichen der voreingestellten Bearbeitungstiefe und/oder der voreingestellten Bearbeitungslänge des Materialbearbeitungswerkzeugs und/oder bei einem Abweichen des Materialbearbeitungswerkzeugs von dem voreingestellten Bearbeitungswinkel automatisch abschaltet, ist sicher gewährleistet, dass auch im Umgang mit solchen Materialbearbeitungswerkzeugen ungeübtes Bedienpersonal die gewünschten Ergebnisse erzielt. Sobald nämlich die vorbestimmte Bearbeitungstiefe beziehungsweise die vorbestimmte Bearbeitungslänge erreicht ist oder sobald das Materialbearbeitungswerkzeug nicht mehr den vorbestimmten Bearbeitungswinkel einhält, wird der motorische Antrieb automatisch abgeschaltet. Eine Fehlbearbeitung des Werkstückes ist somit auch durch ungeübtes Bedienpersonal ausgeschlossen.
  • Nach einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Hilfseinrichtung eine Sensoreinheit auf, welche mittels einer Bedieneinheit steuerbar ist und deren Einstellungen auf einer Anzeigeeinheit darstellbar sind. Durch die Sensoreinheit sind die gewünschten Bearbeitungsdaten wie zum Beispiel die Bearbeitungstiefe, die Bearbeitungslänge oder der Bearbeitungswinkel in einfacher Weise kontrollierbar. Mittels der Bedieneinheit und der Anzeigeeinheit sind diese Daten der Hilfseinrichtung und damit der Sensoreinheit auch für ungeübtes Bedienpersonal einfach kontrollierbar.
  • Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass die Sensoreinheit wenigstens eine elektromagnetischen Strahlungsquelle und wenigstens einen Sensor zur Erfassung elektromagnetischer Strahlung sowie eine Prozessoreinheit zur interferometrischen Kontrolle der Bearbeitungstiefe, der Bearbeitungslänge und des Bearbeitungswinkels aufweist. Mittels solcher elektromagnetischen Strahlungsquellen und Sensoren zur Erfassung elektromagnetischer Strahlung lassen sich Abstände in einfacher Weise interferometrisch bestimmen. Die von der elektromagnetischen Strahlungsquelle ausgesandte Strahlung wird von dem zu bearbeitenden Werkstück und/oder von einem Anlage für das Werkstück zumindest zum Teil in Richtung des wenigstens einen Sensors reflektiert, der aus reflektierten elektromagnetischen Strahlung interferometrisch die Abstände bestimmt. Aus diesen interferometrisch bestimmten Abständen lässt sich in einfacher Weise auf die Bearbeitungstiefe beziehungsweise Bearbeitungslänge und mit Hilfe von trigonometrischen Funktionen auch auf den Bearbeitungswinkel schließen. Mittels der Prozessoreinheit erfolgt die Berechnung dieser Daten vollautomatisiert in Echtzeit, so dass auf der Anzeigeeinheit jeweils die aktuellen Werte für diese einzelnen Daten angezeigt werden.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich dabei erwiesen, dass die Sensoreinheit als elektromagnetische Strahlungsquellen drei Laser, insbesondere drei Laserdioden aufweist. Mittels drei Strahlungsquellen lassen sich über die trigonometrischen Funktionen in einfacher Weise insbesondere auch die Bearbeitungswinkel bestimmen. Natürlich ist es auch denkbar anstatt Laser Infrarotstrahler oder andere elektromagnetische Strahler als elektromagnetische Strahlungsquellen zu verwenden.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Sensoreinheit zur Detektion von metallischen Gegenständen und/oder Fremdmaterialien im Bearbeitungsbereich des Materialbearbeitungswerkzeugs ausgebildet. Dadurch können in einfacher Weise beispielsweise beim Bohren von Wänden Versorgungsleitungen detektiert werden, so dass deren Beschädigung durch das Materialbearbeitungswerkzeug vermieden ist.
  • Vorteilhafter Weise weist die Sensoreinheit einen Schwingkreis zur Detektion von stromführenden und/oder stromlosen metallischen Gegenständen auf, um insbesondere elektrische Versorgungsleitungen während der Bearbeitung des Werkstücks nicht zu beschädigen.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Hilfseinrichtung die Sensoreinheit auf, welche mittels einer Bedieneinheit der Hilfseinrichtung steuerbar ist und deren Einstellungen auf einer Anzeigeeinheit der Hilfseinrichtung darstellbar sind.
  • Alternativ ist die Sensoreinheit mittels einer Bedieneinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges steuerbar und deren Einstellungen sind auf einer Anzeigeeinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges darstellbar.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, dass die Hilfseinrichtung eine Sensoreinheit mit wenigstens einer elektromagnetischen Strahlungsquelle und wenigstens einen Sensor zur Erfassung elektromagnetischer Strahlung sowie eine Schnittselle zum Anschluss an eine Prozessoreinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges aufweist. Dabei ist mittels der Prozessoreinheit die Bearbeitungstiefe und der Bearbeitungswinkels interferometrisch kontrollierbar. Durch diese Ausgestaltung der Erfindung können Materialbearbeitungswerkzeuge mit der erfindungsgemäßen Hilfseinrichtung nachgerüstet werden, sofern eine kompatible Schnittstelle des Materialbearbeitungswerkzeug zur Verfügung steht.
  • Vorteilhaft ist es dabei, dass die Hilfseinrichtung eine Bedieneinheit zur Steuerung der Sensoreinheit aufweist. Eine solche Hilfseinrichtung kann dann für verschiedene Materialbearbeitungswerkzeuge benutzt werden beziehungsweise ist nicht an ein Materialbearbeitungswerkzeug gebunden.
  • Alternativ kann es natürlich vorgesehen sein, dass die Hilfseinrichtung eine Schnittstelle zum Anschluss an eine Bedieneinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges aufweist, wobei mittels der Bedieneinheit die Sensoreinheit steuerbar ist. In diesem Fall ist eine separate Bedieneinheit für die Hilfseinrichtung nicht notwendig.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Hilfseinrichtung eine Anzeigeeinheit auf, auf welcher die Einstellungen für die Sensoreinheit darstellbar sind. In diesem Fall ist es nicht notwendig, dass das Materialbearbeitungswerkzeug eine Anzeigeeinheit aufweist.
  • Alternativ weist die Hilfseinrichtung eine Schnittstelle zum Anschluss an eine Anzeigeeinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges auf, wobei mittels der Anzeigeeinheit die Einstellungen für die Sensoreinheit darstellbar sind.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Sensoreinheit der Hilfseinrichtung eine Schnittstelle zum Anschluss an eine Prozessoreinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges aufweist. In diesem Fall ist ein separate Prozessoreinheit der Hilfseinrichtung überflüssig, da die Prozessoreinheit des Materialbearbeitungswerkzeugs die Daten der Sensoreinheit der Hilfseinrichtung weiterverarbeiten kann.
  • Ausführungsbeispiele
  • Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bohrmaschine in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 die Bohrmaschine gemäß 1 in einer Frontansicht,
  • 3 eine Detailansicht der Bohrmaschine gemäß den 1 und 2,
  • 4 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kreissäge in perspektivischer Ansicht,
  • 5 die Kreissäge gemäß 4 in einer Frontansicht,
  • 6 die Kreissäge gemäß 4 in einer Draufsicht,
  • 7 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Stichsäge in einer perspektivischen Ansicht,
  • 8 eine Frontansicht der Stichsäge gemäß 7,
  • 9 eine Draufsicht der Stichsäge gemäß 7,
  • 10 eine perspektivische Ansicht einer auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Oberfräse,
  • 11 die Oberfräse gemäß 10 in einer Ansicht von unten und
  • 12 die Oberfräse gemäß 10 in einer anderen perspektivischen Ansicht.
  • In den 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bohrmaschine 100 dargestellt. Die Bohrmaschine 100 weist dabei eine Bedieneinheit 110 auf. Mittels der Bedieneinheit 110 sind unterschiedliche Arbeitsparameter der Bohrmaschine 100 einstellbar. Bei herkömmlichen Bohrmaschinen sind dies bspw. die Umdrehungszahl des Bohrers pro/min., die Größe des Bohrers, das Material des Bohrers, das Material des zu bearbeitenden Werkstoffes etc. mittels der Bedieneinheit 110 einstellbar. Die durch die Bedieneinheit 110 vorgenommenen Einstellungen können auf einer Anzeigeeinheit 120 dargestellt werden.
  • Die vorliegende Bohrmaschine 100 weist aber auch noch eine Hilfseinrichtung 130 auf. Mittels der Hilfseinrichtung 130 kann während des Bohrens die Bohrtiefe und der Bearbeitungswinkel, mit welchem der Bohrer in das zu bearbeitende Werkstück eindringt, kontinuierlich während des Bohrens kontrolliert werden. Die Bohrtiefe bzw. der Bearbeitungswinkel werden dabei auf der Anzeigeeinheit 120 in Echtzeit angezeigt.
  • Zum Messen der Bearbeitungstiefe und des Bearbeitungswinkels weist die Hilfseinrichtung 130 eine Sensoreinheit 140 auf. Die Sensoreinheit 140 ist dabei mittels der Bedieneinheit steuerbar, so dass die Bearbeitungstiefe und der Bearbeitungswinkel vor dem Bohren voreingestellt werden können. Diese Toreinstellungen sind ebenfalls auf der Anzeigeeinheit 120 darstellbar. Die Sensoreinheit 140 der Bohrmaschine 100 weist im vorliegenden Fall drei elektromagnetiche Strahlungsquellen in Form von Laserdioden 150 sowie Sensoren 160 zur Erfassung der von dem zu bearbeitenden Werkstück reflektierten elektromagnetischen Strahlung der Laserdioden 140 auf. Mittels interferometrischer Messungen können Gangunterschiede zwischen der durch die Laserdioden abgestrahlten elektromagnetischen Strahlung und der von dem Werkstück zurückgestrahlten elektromagnetischen Strahlung durch die Sensoren 150 erfasst und mittels eines nicht dargestellten aber in jeder modernen Bohrmaschine vorhandenen Prozessors verarbeitet werden. Aus diesen Daten lässt sich in Echtzeit die Bearbeitungstiefe und der Bearbeitungswinkel bestimmen.
  • Nachfolgend wird nun die Arbeitsweise mit der Bohrmaschine 100 beschrieben. Nachdem mittels der Bedieneinheit 110 die üblichen Arbeitsparameter, wie bspw. das Material des Bohrers und des zu bohrenden Werkstückes, die maximale Umdrehungszahl und der gleichen mittels der Bedieneinheit 110 eingegeben und über die Anzeigeeinheit 120 kontrolliert wurden, werden zusätzlich die gewünschte Bohrtiefe und der gewünschte Bohrwinkel mit der Bedieneinheit 110 eingestellt und ebenfalls über die Anzeigeeinheit 120 kontrolliert. Danach wird die Bohrmaschine 100 mit ihrem Bohrer 170 an dem zu bearbeitenden Werkstück angesetzt. Mittels der Dioden 150 wird darauf hin in Echtzeit der Winkel auf der Anzeigeeinheit 120 angezeigt, in welchem der Bohrer 170 zu dem zu bearbeitenden Werkstück steht. Sobald der voreingestellte Winkel erreicht ist, kann mittels einer Bohrmaschinenbetätigung 180 der Bohrvorgang beginnen. Ist der voreingestellte Bearbeitungswinkel (in einem gewissen Toleranzbereich) nicht eingehalten, ist ein Starten des motorischen Antriebes der Bohrmaschine 100 durch die Bohrmaschinenbetätigung 180 nicht möglich.
  • Wird der voreingestellte Winkel (in einem bestimmten Toleranzbereich) eingehalten, wird mittels der Bohrmaschinenbetätigung 180 der motorische Antrieb der Bohrmaschine 100 gestartet. Während des Bohrvorgangs wird nun mittels der Laserdioden 150 und der Sensoren 160 sowie der Prozessoreinheit kontinuierlich die Bohrtiefe und er Bearbeitungswinkel des Bohrers 170 kontrolliert. Die von dem Prozessor berechneten Daten werden dabei auf der Anzeigeeinheit 120 dargestellt. Wenn während des Bohrvorgangs der Bearbeiturgswinkel von dem voreingestellten Bearbeitungswinkel (in einem gewissen Toleranzbereich) abweicht, wird der Antrieb der Bohrmaschine 100 gestoppt. Ebenfalls wird der Antrieb der Bohrmaschine 100 gestoppt, wenn die gewünschte Bearbeitungstiefe erreicht ist.
  • Durch diese Maßnahme ist erreicht, dass während des Bohrers immer der gewünschte Bearbeitungswinkel beibehalten und die voreingestellte Bearbeitungstiefe nicht überschritten wird.
  • Auch ist es möglich, die Hilfseinrichtung 130 von der Bohrmaschine abnehmbar auszubilden und über geeignete Schnittstellen. mit verschiedenen Bohrmaschinen oder anderen Materialbearbeitungswerkzeugen zu verbinden.
  • Die 4 bis 6 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kreissäge 200. Diese Kreissäge weist eine Hilfseinrichtung 230 auf, mittels welcher die Bearbeitungslänge und der Bearbeitungswinkel des zu bearbeitenden Werkstücks eingestellt werden kann. Wie im Falle der zuvor beschriebenen Bohrmaschine 100 weist auch diese Kreissäge 200 beziehungsweise deren Hilfseinrichtung 230 eine Sensoreinheit 240 auf. Bei dieser Kreissäge besteht die Sensoreinheit unter anderem aus zwei Laserdioden, mittels welchen der Bearbeitungswinkel festgelegt werden kann. Die beiden Leuchtdioden, deren Laserstrahlen 241, 242 gegen einen werkzeuganschlag 243 strahlen, sind in 5 nicht explizit dargestellt. Die Laserstrahlen 241, 242 werden von dem Werkzeuganschlag 243 reflektiert. Aus den reflektierenden Strahlen lässt sich mittels Sensoren und einer Prozessoreinheit der Winkel des Sägeblatts 250 gegenüber dem Werkstückanschlag 243 und somit gegenüber dem Werkstück selbst bestimmen. Die Sensoreinheit 240 weist noch drei weitere Leuchtdioden auf, deren Strahlen 245, 246, 247 in den 4 und 6 dargestellt sind. Mittels dieser Strahlen lässt sich die Bearbeitungslänge bestimmen, indem die Strahlen 245 bis 247 von einem in den Figuren nicht dargestellten Anschlag für das Werkstück reflektiert werden.
  • Vor Beginn des Sägevorgangs wird deshalb mittels einer Bedieneinheit 210 der gewünschte Bearbeitungswinkel und die gewünschte Bearbeitungslänge eingestellt, und die so vorgenommenen Einstellungen auf einer Anzeigeeinheit 220 dargestellt. Danach wird die Kreissäge an das zu bearbeitende Werkstück angesetzt. Sofern der Bearbeitungswinkel zwischen Werkstückanschlag 243 und Sägeblatt 250 dem des voreingestellten Winkels entspricht, lässt sich die Kreissäge mittels einer Betätigungsvorrichtung 280 starten. Wenn der Bearbeitungswinkel zwischen Werkstückanschlag 243 und Sägeblatt 250 nicht mit diesem voreingestellten Winkel (in einem vorgegebenen Toleranzbereich) übereinstimmt, ist ein Starten des motorischen Antriebs der Kreissäge 200 mittels der Betätigungsvorrichtung 280 nicht möglich.
  • Sobald der motorische Antrieb der Kreissäge 200 gestartet wurde, wird dann die Kreissäge 200 über das zu bearbeitende Werkstück geführt. Dabei wird die sich während des Sägevorgangs verändernde Bearbeitungslänge kontinuierlich in Echtzeit auf der Anzeigeeinheit dargestellt. Sobald die voreingestellte Bearbeitungslänge erreicht wird, wird der motorische Antrieb der Kreissäge 200 vollautomatisch abgestellt. Durch diese Maßnahme ist immer gewährleistet, dass sowohl der voreingestellte Bearbeitungswinkel als auch die voreingestellte Bearbeitungslänge für das zu bearbeitende Werkstück eingehalten wird und es somit zu keinem unnötigen Verschnitt kommt.
  • Als weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Materialbearbeitungswerkzeuges ist in den 7 bis 9 eine Stichsäge 300 dargestellt. Die Stichsäge weist ebenfalls einen Werkstückanschlag 343 und ein Sägeblatt 350 auf. Weiterhin vorgesehen ist eine Hilfseinrichtung 330 mit einer Sensoreinheit 340. Diese Sensoreinheit 340 weist bei der vorliegenden Kreissäge 300 fünf Laserdioden 350 sowie dazugehörige Sensoren 360 zur Erfassung der elektromagnetischen Strahlung auf.
  • In den Figuren sind die Strahlen der Laserdioden 350 mit den Bezugszeichen 345 bis 349 versehen. Mittels der Laserstrahlen 348 und 349 kann mit dieser Stichsäge auch der Bearbeitungswinkel, der zwischen Sägeblatt 370 und Werkstückanschlag 343 beziehungsweise dem nicht dargestellten Werkstück eingestellt werden muss, gemessen und festgehalten werden. Die Funktionsweise ist die gleiche wie die bei der zuvor beschriebenen Kreissäge 200 der 4 bis 6. Mit Hilfe der Laserstrahlen 345 bis 347 der Laserdioden 350 kann entsprechend der für die Kreissäge der 4 bis 6 beschriebenen Funktion auch hier die Bearbeitungslänge in Echtzeit gemessen werden.
  • Auch die Stichsäge 300 weist eine Bedieneinheit 310 und eine Anzeigeeinheit 320 auf. Mittels der Bedieneinheit 310 können sowohl der Bearbeitungswinkel als auch die Bearbeitungslänge voreingestellt werden und mittels der Anzeigeeinheit 320 die vorgenommenen Einstellung kontrolliert werden. Während des Bearbeitens des Werkstücks ist mit Hilfe der Anzeigeeinheit 320 der Bearbeitungswinkel sowie die Bearbeitungslänge in Echtzeit kontrollierbar. Auch für die vorliegende Stichsäge 300 lässt sich deren Antrieb nur starten, wenn der Winkel zwischen Sägeblatt 370 und Werkzeuganschlag 343 beziehungsweise dem Werkstück, dem voreingestellten Winkel entspricht. Auch bei einem Abweichen erfolgt hierbei ein Abschalten des motorischen Antriebs, so dass der vorgegebene Winkel immer eingehalten wird.
  • Mit der hier dargestellten Kreissäge 300 lässt sich die Bearbeitungslänge ebenfalls exakt einhalten, wie dies auch bei der Kreissäge 200 der 4 bis 7 der Fall ist. Der motorische Antrieb wird ebenfalls abgestellt, wenn die Bearbeitungslänge erreicht wird.
  • Als weiteres Ausführungsbeispiel wird in den 10 bis 12 eine Oberfräse 400 dargestellt. Auch diese Oberfräse 400 weist eine Hilfseinrichtung 430 mit einer Sensoreinheit 440 auf. Die Sensoreinheit 440 besteht dabei aus einer Laserdiode 450 und einem Sensor 460 zur Erfassung elektromagnetischer Strahlung. Weiterhin weist die Oberfräse 400 eine Bedieneinheit 410 und eine Anzeigeeinheit 420 auf. Auch bei dieser Oberfräse 400 kann mittels der Bedieneinheit 410 die Bearbeitungstiefe eingestellt werden und auf der Anzeigeeinheit 420 dargestellt werden. Sobald die Werkstückauflage 443 auf das zu bearbeitende Werkstück aufgesetzt wurde, wird mittels der Bedieneinheit 410 die Anzeige für die Bearbeitungstiefe auf der Anzeigeeinheit 420 auf Null gestellt. Sodann beginnt der Bearbeitungsvorgang und die Oberfräse bearbeitet das zu bearbeitende Werkstück bis in die gewünschte Tiefe. Ist die voreingestellte Tiefe erreicht, schaltet der motorische Antrieb der Oberfräse automatisch ab. Auch bei dieser Oberfräse ist somit exaktes Arbeiten gewährleistet und ein Verschnitt ausgeschlossen.
  • 100
    Bohrmaschine
    110
    Bedieneinheit
    120
    Anzeigeeinheit
    130
    Hilfseinrichtung
    140
    Sensoreinheit
    150
    Laserdiode
    160
    Sensor
    170
    Bohrer
    180
    Bohrmaschinenbetätigung
    200
    Kreissäge
    210
    Bedieneinrichtung
    220
    Anzeigeeinrichtung
    230
    Hilfseinrichtung
    240
    Sensoreinheit
    241
    Laserstrahl
    242
    Laserstrahl
    243
    Werkzeuganschlag
    245
    Laserstrahl
    246
    Laserstrahl
    247
    Laserstrahl
    250
    Sägeblatt
    280
    Betätigungsvorrichtung
    300
    Stichsäge
    310
    Bedieneinheit
    320
    Anzeigeeinheit
    330
    Hilfseinrichtung
    340
    Sensoreinheit
    345
    Laserstrahl
    346
    Laserstrahl
    347
    Laserstrahl
    348
    Laserstrahl
    349
    Laserstrahl
    350
    Laserdiode
    360
    Sensor
    370
    Sägeblatt
    380
    Betätigungsvorrichtung
    400
    Oberfräse
    410
    Bedieneinheit
    420
    Anzeigeeinheit
    430
    Hilfseinrichtung
    440
    Sensoreinheit
    443
    Werkstückauflage
    450
    Laserdiode
    460
    Sensor

Claims (18)

  1. Materialbearbeitungswerkzeug mit einem motorischen Antrieb, wie beispielsweise eine Bohrmaschine (100), eine Kreissäge (200), eine Stichsäge (300), eine Oberfräse (400) oder dergleichen, mit welchem das zu bearbeitende Material in der Tiefe und/oder in einem Winkel und/oder über eine bestimmte Länge bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Materialbearbeitungswerkzeug eine Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) aufweist, mit welcher die Bearbeitungstiefe und/oder der Bearbeitungswinkel und/oder die Bearbeitungslänge messbar ist, wobei der motorische Antrieb bei Erreichen einer voreingestellten Bearbeitungstiefe und/oder einer voreingestellten Bearbeitungslänge des Materialbearbeitungswerkzeugs und/oder bei einem Abweichen des Materialbearbeitungswerkzeugs von einem voreingestellten Bearbeitungswinkel automatisch abschaltet.
  2. Materialbearbeitungswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) eine Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) aufweist, welche mittels einer Bedieneinheit (110, 210, 310, 410) steuerbar ist und deren Einstellungen auf einer Anzeigeeinheit (120, 220, 320, 420) darstellbar sind.
  3. Materialbearbeitungswerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) wenigstens eine elektromagnetischen Strahlungsquelle und wenigstens einen Sensor (160, 260, 360, 460) zur Erfassung elektromagnetischer Strahlung sowie eine Prozessoreinheit zur interferometrischen Kontrolle der Bearbeitungstiefe, der Bearbeitungslänge und des Bearbeitungswinkels aufweist.
  4. Materialbearbeitungswerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) als elektromagnetische Strahlungsquellen drei Laser, insbesondere drei Laserdioden (150, 250, 350, 450) aufweist.
  5. Materialbearbeitungswerkzeug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) zur Detektion von metallischen Gegenständen und/oder Fremdmaterialien im Bearbeitungsbereich des Materialbearbeitungswerkzeugs ausgebildet ist.
  6. Materialbearbeitungswerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) einen Schwingkreis zur Detektion von stromführenden und/oder stromlosen metallischen Gegenständen aufweist.
  7. Hilfseinrichtung für ein Materialbearbeitungswerkzeug mit einem motorischen Antrieb, wie beispielsweise eine Bohrmaschine (100), eine Kreissäge (200), eine Stichsäge (300), eine Oberfräse (400) oder dergleichen, mit welchem das zu bearbeitende Material bis in der Tiefe und/oder über eine bestimmte Länge und/oder in einem Winkel bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) zur Einstellung einer vorbestimmten Bearbeitungstiefe und/oder einer vorbestimmten Bearbeitungslänge und/oder eines vorbestimmten Bearbeitungswinkel ausgebildet ist, wobei die Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) den motorischen Antrieb bei Erreichen der voreingestellten Bearbeitungstiefe und/oder der voreingestellten Bearbeitungslänge des Materialbearbeitungswerkzeugs und/oder bei einem Abweichen des Materialbearbeitungswerkzeugs von dem voreingestellten Bearbeitungswinkel automatisch abschaltet.
  8. Hilfseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) aufweist, welche mittels einer Bedieneinheit (110, 210, 310, 410) der Hilfseinrichtung steuerbar ist und deren Einstellungen auf einer Anzeigeeinheit (120, 220, 320, 420) der Hilfseinrichtung darstellbar sind.
  9. Hilfseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) aufweist, welche mittels einer Bedieneinheit (110, 210, 310, 410) des Materialbearbeitungswerkzeuges steuerbar ist und deren Einstellungen auf einer Anzeigeeinheit (120, 220, 320, 420) des Materialbearbeitungswerkzeuges darstellbar sind.
  10. Hilfseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) wenigstens eine elektromagnetischen Strahlungsquelle und wenigstens einen Sensor (160, 260, 360, 460) zur Erfassung elektromagnetischer Strahlung sowie eine Prozessoreinheit zur interferometrischen Kontrolle der Bearbeitungstiefe und des Bearbeitungswinkels aufweist.
  11. Hilfseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) wenigstens eine elektromagnetischen Strahlungsquelle und wenigstens einen Sensor (160, 260, 360, 460) zur Erfassung elektromagnetischer Strahlung sowie eine Schnittselle zum Anschluss an eine Prozessoreinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges aufweist, wobei mittels der Prozessoreinheit die Bearbeitungstiefe und der Bearbeitungswinkels interferometrisch kontrollierbar ist.
  12. Hilfseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) eine Bedieneinheit (110, 210, 310, 410) zur Steuerung der Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) aufweist.
  13. Hilfseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) eine Schnittstelle zum Anschluss an eine Bedieneinheit (110, 210, 310, 410) des Materialbearbeitungswerkzeuges aufweist, wobei mittels der Bedieneinheit (110, 210, 310, 410) die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) steuerbar ist.
  14. Hilfseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) eine Anzeigeeinheit (120, 220, 320, 420) aufweist, auf welcher die Einstellungen für die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) darstellbar sind.
  15. Hilfseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung (130, 230, 330, 430) eine Schnittstelle zum Anschluss an eine Anzeigeeinheit (120, 220, 320, 420) des Materialbearbeitungswerkzeuges aufweist, wobei mittels der Anzeigeeinheit (120, 220, 320, 420) die Einstellungen für die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) darstellbar sind.
  16. Hilfseinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) zur Detektion von metallischen Gegenständen und/oder Fremdmaterialien im Bearbeitungsbereich des Materialbearbeitungswerkzeugs ausgebildet ist.
  17. Hilfseinrichtung nach Anspruche 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) einen Schwingkreis zur Detektion von stromführenden und/oder stromlosen metallischen Gegenständen aufweist.
  18. Hilfseinrichtung nach Anspruche 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (140, 240, 340, 440) eine Schnittstelle zum Anschluss an eine Prozessoreinheit des Materialbearbeitungswerkzeuges aufweist.
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