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Querverweis zu verwandten
Anmeldungen
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Diese
Anmeldung beansprucht den Nutzen der vorläufigen US-Patentanmeldung,
Serien-Nr. 60/106,132,
eingereicht am 18. Oktober 1999.
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Allgemeiner Stand der Technik
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Verbinden von Körperkomponenten,
wie röhrenförmigen Elementen.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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Verbindungen
zwischen Rohrabschnitten, einem Rohrabschnitt und einem Ventil oder
zwischen jeglichen zwei Körpern
mit röhrenförmigen Abschnitten,
die verbindbar sind, um einen Fluidstromdurchgang bereitzustellen,
werden üblicherweise
unter Verwendung von Flanschanordnungen hergestellt. Eine Art von
Flanschanordnung, die üblicherweise als
Drehflanschanordnung bezeichnet wird, weist zwei Unteranordnungen
auf, die jeweils einen Flansch oder Kragen aufweisen, der relativ
zu einer Muffe bzw. Nabe oder einem Nippel drehbar und axial bewegbar
ist. Bei diesen Drehflanschanordnungen ist die Muffe oder der Nippel
mit einer radial nach außen
zeigenden, sich ringförmig
erstreckenden Nut versehen, in welcher Splitringsegmente aufgenommen
werden. Die Splitringe stehen aus der Nut in der Muffe oder dem
Nippel radial nach außen
vor und stellen eine rechtwinklige Schulter bereit, gegen die ein
Flansch gedrückt
wird, wenn er an den angrenzenden Flansch geschraubt wird. Die Schulter
unterstützt
die Lasten, die durch die Bolzen auferlegt werden. Während weitere
Flanschanordnungen vom Drehtyp aus dem Stand der Technik verjüngte Muffen und
Flansche aufweisen, ist für
alle Ziele und Zwecke der Verjüngungswinkel
so groß,
z. B. 65°,
dass sie sich im Wesentlichen wie eine rechtwinklige Schulter verhalten.
Wegen dieser Schulterart werden hohe Beanspruchungskonzentrationen
an der Verbindungsstelle von Schulter(n) und Muffe(n) oder Nippel(n)
erzeugt.
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Bei
Flanschanordnungen, sowohl vom Standard- als auch vom Drehtyp, wurden
Metall-Dichtungsringe
verwendet, um eine Metall/Metall-Abdichtung zwischen den Flanschunteranordnungen
zu erhalten. Typischerweise erforderte dies, dass ein Metall- Dichtungsring oder
wenigstens ein Abschnitt davon durch die Anordnungen aus Mutter
und Bolzen, die verwendet werden, um die Flanschunteranordnungen
aneinander zu befestigen, zwischen den Muffenflächen zusammengedrückt wird.
Bei diesen Arten von Flanschanordnungen aus dem Stand der Technik
gibt es jedoch typischerweise keine Metall/Metall-Abdichtung zwischen
den Muffenflächen selbst
im Gegensatz zum Vorhandensein zwischen der Muffenfläche und
dem Dichtungsring oder einem Abschnitt davon, der dazwischen zusammengedrückt ist.
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Im
US-Patent Nr. 943,461 ist
eine Rohrverbindung offenbart, bei der die Flansche mit Widerlagerschultern
versehen sind, die im Allgemeinen zylindrisch und mit den Endflächen der
Rohrabschnitte in Übereinstimmung
sind, wobei an den Schultern durch Klemmringe angegriffen wird,
die an den Schultern angreifen, um die Flanschflächen zusammenzupressen. Im
US-Patent Nr. 4,410,186 ist
ein Dichtungssystem für
unter Druck stehende, angeflanschte Verbindungen offenbart, bei
dem die Dichtungsringe abdichtend in verschiedenen Flächen von zusammenpassenden
Nuten der Flansche im Eingriff sind, die in verschiedenen Konfigurationen
verbunden werden sollen. Die in
US-Patent
Nr. 4,410,186 gezeigten Strukturen zeigen jedoch erste
und zweite Verbinder-Widerlagerflächen nicht
im Metall/Metall-Eingriff (
1–
9)
oder zeigen Dichtungsringe, bei denen sowohl die radial inneren
als auch äußeren Flächen des
Dichtungsrings mit den radial inneren bzw. radial äußeren Flächen der
Dichtungsringnuten in Kontakt sind (
10–
13).
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Kurzdarstellung der Erfindung
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Vorrichtung
zum Verbinden röhrenförmiger Körper bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung
zum Verbinden röhrenförmiger Körper in
fluiddichtem Eingriff miteinander bereitzustellen, die eine Metall/Metall-Dichtung
bereitstellt.
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Noch
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung
zum Verbinden röhrenförmiger Körper miteinander
bereitzustellen, die hohen Biegemomenten standhalten kann.
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Noch
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung
zum Verbinden röhrenförmiger Körper miteinander
bereitzustellen, die separate Metall/Metall-Dichtungen bereitstellt.
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Die
obigen und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden aus
den Zeichnungen, der hier gegebenen Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen deutlich.
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In
einer Ausführungsform
beinhaltet die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung eine erste
Flanschanordnung, die eine erste Muffe, die einen ersten Strömungsweg
definiert und eine erste, sich im Wesentlichen ringförmig erstreckende,
radial nach außen
zeigende, kegelstumpfartige Muffenoberfläche, eine erste sich ringförmig erstreckende,
in Axialrichtung zeigende Muffendichtungsfläche und ein erstes Verbindungsende
zum Verbinden mit einem ersten röhrenförmigen Körper aufweist.
Die erste kegelstumpfartige Muffenoberfläche weist ihren größten Durchmesser
näher bei
der ersten Muffendichtungsfläche
als bei dem ersten Verbindungsende auf. Die erste Flanschanordnung
beinhaltet einen ersten ringförmigen
Flansch in umgebender Beziehung mit der ersten Muffe und ein erstes
axiales Ende, ein zweites axiales Ende und eine erste sich ringförmig erstreckende,
radial nach innen zeigende kegelstumpfartige Flanschoberfläche aufweisend,
wobei die erste kegelstumpfartige Flanschoberfläche und die erste kegelstumpfartige
Muffenoberfläche
zueinander komplementär
sind. Die erste kegelstumpfartige Flanschoberfläche erstreckt sich im Wesentlichen vom
ersten Ende zum zweiten Ende des ersten ringförmigen Flansches. Die zweite
Flanschanordnung der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine zweite Muffe,
die einen zweiten Strömungsweg
definiert und eine zweite, sich im Wesentlichen ringförmig erstreckende,
radial nach außen
zeigende kegelstumpfartige Muffenoberfläche, eine zweite sich ringförmig erstreckende,
in Axialrichtung zeigende Muffendichtungsfläche und ein zweites Verbindungsende
zum Verbinden mit einem zweiten röhrenförmigen Körper aufweist. Die zweite kegelstumpfartige
Muffenoberfläche
weist ihren größten Durchmesser
näher bei der
ersten Muffendichtungsfläche
als bei dem zweiten Verbindungsende auf. Die zweite Flanschanordnung
beinhaltet ferner einen zweiten ringförmigen Flansch in umgebender
Beziehung mit der zweiten Muffe und ein erstes axiales Ende, ein
zweites axiales Ende und eine zweite, sich ringförmig erstreckende, radial nach
innen zeigende kegelstumpfartige Flanschoberfläche aufweisend, die zur zweiten
kegelstumpfartigen Muffenoberfläche
komplementär ist.
Die zweite kegelstumpfartige Flanschoberfläche erstreckt sich im Wesentlichen
vom ersten axialen Ende zum zweiten axialen Ende des zweiten ringförmigen Flansches.
Eine Komprimierungsanordnung, z. B. Mutter und Bolzen, die wirksam
mit den ersten und zweiten Flanschelementen verbunden ist, drückt die
ersten und zweiten Flanschanordnungen zueinander hin.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, um erste und zweite
röhrenförmige Körper miteinander
zu verbinden, bereitgestellt, die eine erste Flanschanordnung und
eine zweite Flanschanordnung umfasst. Die erste Flanschanordnung
weist eine erste Muffe auf, die einen ersten Strömungsweg und eine erste sich
im Wesentlichen ringförmig
erstreckende, radial nach außen
zeigende kegelstumpfartige Muffenoberfläche und eine erste, sich ringförmig erstreckende,
in Axialrichtung zeigende Muffendichtungsfläche definiert. Die erste Muffe
weist ein erstes Verbindungsende zum Verbinden mit einem ersten
röhrenförmigen Körper auf,
wobei die erste kegelstumpfartige Muffenoberfläche ihren größten Durchmesser
näher bei der
ersten Muffendichtungsfläche
hat als beim ersten Verbindungsende. Die erste Flanschanordnung
beinhaltet ferner einen ersten ringförmigen Flansch in umgebender
Beziehung mit der ersten Muffe, wobei der erste Flansch eine erste
sich ringförmig
erstreckende, radial nach innen zeigende kegelstumpfartige Flanschberfläche aufweist,
die zur ersten kegelstumpfartigen Muffenoberfläche komplementär ist. Die
zweite Flanschanordnung weist eine zweite Muffe auf, die einen zweiten
Strömungsweg
definiert und eine zweite sich im Wesentlichen ringförmig erstreckende,
radial nach außen
zeigende kegelstumpfartige Muffenoberfläche und eine zweite, sich ringförmig erstreckende,
in Axialrichtung zeigende Muffendichtungsfläche aufweist. Die zweite Muffe
weist ein zweites Verbindungsende zum Verbinden mit einem zweiten
röhrenförmigen Körper auf,
wobei die zweite kegelstumpfartige Muffenoberfläche ihren größten Durchmesser
näher bei
der ersten Muffendichtungsfläche
hat als beim zweiten Verbindungsende. Die zweite Flanschanordnung
beinhaltet ferner einen zweiten ringförmigen Flansch in umgebender
Beziehung mit der zweiten Muffe, wobei der zweite Flansch eine zweite
sich ringförmig
erstreckende, radial nach innen zeigende kegelstumpfartige Flanschoberfläche aufweist,
die zur zweiten kegelstumpfartigen Muffenoberfläche komplementär ist. Eine
Komprimierungsanordnung, die wirksam mit den ersten und zweiten
Flanschelementen verbunden ist, drückt die ersten und zweiten
Flanschverbindungen zueinander hin und die ersten und zweiten Muffendichtungsflächen in
Metall/Metall-Dichtungseingriff. Der Winkel zwischen einer Achse,
die mit dem ersten und zweiten Strömungsweg koaxial ist, wenn
sich die ersten und zweiten Muffendichtungsflächen in Metall/Metall-Dichtungseingriff
befinden, und einer imaginären Linie,
die durch jede der kegelstumpfartigen Oberflächen an den ersten und zweiten
Muffen geht, beträgt 10° bis 30°.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, um erste und zweite
röhrenförmige Körper miteinander
zu verbinden, bereitgestellt, die erste und zweite Flanschanordnungen
umfasst. Die erste Flanschanordnung weist eine erste Muffe auf,
die einen ersten Strömungsweg
definiert und eine erste, sich ringförmig erstreckende, in Axialrichtung
zeigende Muffendichtung und einen ersten ringförmigen Flansch in umgebender
Beziehung zur ersten Muffe aufweist. Die zweite Flanschanordnung
umfasst eine einen zweiten Strömungsweg
definierende zweite Muffe auf, die eine zweite, sich ringförmig erstreckende,
in Axialrichtung zeigende Muffendichtungsfläche und einen zweiten ringförmigen Flansch
in umgebender Beziehung zur zweiten Muffe aufweist. Die Komprimierungsanordnung,
die wirksam mit den ersten und zweiten Flanschelementen verbunden
ist, drückt
die ersten und zweiten Flanschanordnungen zueinander hin. Es gibt
eine erste Verbindung zwischen der ersten Muffe und dem ersten Flansch
und eine zweite Verbindung zwischen der zweiten Muffe und dem zweiten
Flansch, wodurch die ersten und zweiten Muffendichtungsflächen in
Metall/Metall-Dichtungseingriff gedrückt werden, wenn die Komprimierungsanordnung
die ersten und zweiten Flanschanordnungen zusammendrückt. Die
erste Muffendichtungsfläche
und die zweite Muffendichtungsfläche
weisen erste bzw. zweite ringförmige,
sich deckende Dichtungsringnuten auf, wobei jede der ersten und
zweiten Dichtungsringnuten eine ringförmige, radial innerste Wand,
eine ringförmige,
radial äußerste Wand und
eine in Axialrichtung zeigende Endwand auf weist, die die radial
innersten und radial äußersten Wände verbindet,
wobei die radial äußersten
Wände radial
nach innen zeigende, sich ringförmig
erstreckende kegelstumpfartige Nutoberflächen aufweisen, wobei die kegelstumpfartigen
Nutoberflächen
ihren größten Durchmesser
näher bei
den Muffendichtungsflächen
als bei den Endwänden
haben. Ein ringförmiger
Metalldichtungsring weist einen ersten Abschnitt auf, der in der
ersten Dichtungsringnut aufgenommen wird, und einen zweiten Abschnitt,
der in der zweiten Dichtungsringnut aufgenommen wird. Der erste
Abschnitt der Dichtungsringnut weist eine erste, radial nach außen zeigende,
sich ringförmig
erstreckende kegelstumpfartige Dichtungsringoberfläche auf,
die zur kegelstumpfartigen Oberfläche in der ersten Dichtungsringnut
komplementär
ist, und der zweite Abschnitt des Dichtungsrings weist eine zweite,
radial nach außen
zeigende, sich ringförmig
erstreckende kegelstumpfartige Dichtungsringoberfläche auf,
die zur kegelstumpfartigen Nutoberfläche in der zweiten Nut komplementär ist. Der
Dichtungsring weist auch eine zweite, radial nach innen zeigende, sich
ringförmig
erstreckende Dichtungsringoberfläche
und entgegengesetzte, in Axialrichtung zeigende Endoberflächen auf.
Die kegelstumpfartigen Oberflächen
am Dichtungsring sind relativ zu den kegelstumpfartigen Oberflächen in
der Nut so bemessen, dass es vor dem Metall/Metall-Eingriff oder
der Abdichtung zwischen den ersten und zweiten Muffendichtungsflächen einen
Störeingriff
bzw. Überlagerungseingriff
(im Folgenden als Störeingriff
bezeichnet) zwischen der gesamten kegelstumpfartigen Oberfläche am ersten
Abschnitt des Dichtungsrings mit wenigstens einem Abschnitt der
kegelstumpfartigen Oberfläche
in der ersten Nut und der gesamten kegelstumpfartigen Oberfläche am zweiten
Abschnitt des Dichtungsrings mit wenigstens einem Abschnitt der
kegelstumpfartigen Oberfläche
in der zweiten Dichtungsringnut gibt. Außerdem ist der Dichtungsring
relativ zu den sich deckenden Dichtungsringnuten so bemessen, dass
die in Axialrichtung zeigenden Endflächen des Dichtungsrings in
einem Abstand von den in Axialrichtung zeigenden Endwänden angeordnet
sind und die zweite Dichtungsringoberfläche radial in einem Abstand
von den radial innersten Wänden
der Dichtungsringnuten angeordnet ist, wenn sich die Muffendichtungsflächen in
Metall/Metall-, vorzugsweise Dichtungs-, Eingriff befinden. Der
Winkel zwischen einer Achse, die mit den ersten und zweiten Strömungswegen
koaxial ist, wenn sich die Muffendichtungsflächen in Metall/Metall-Eingriff befinden,
und einer imaginären
Linie, die durch jede der kegelstumpfartigen Oberflächen am Dichtungsring
geht, beträgt
5° bis 25°.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, um erste und zweite
röhrenförmige Körper miteinander
zu verbinden, wie soeben direkt oben beschrieben bereitgestellt,
bei der aber die Dichtung in den ersten und zweiten Dichtungsringnuten
von einem ersten Dichtungsringsegment, das in der ersten Dichtungsringnut
aufgenommen ist, und einem zweiten Dichtungsringsegment gebildet,
das in der zweiten Dichtungsringnut aufgenommen ist. Das erste Dichtungsringsegment
weist eine erste, in Axialrichtung zeigende Dichtungsringfläche; eine
erste, entgegengesetzte, in Axialrichtung zeigende Endoberfläche; eine
erste, radial nach außen
zeigende, sich ringförmig
erstreckende kegelstumpfartige Dirchtungsringsegmentoberfläche, die
zur kegelstumpfartigen Nutoberfläche in
der ersten Dichtungsringnut komplementär ist; und eine erste, sich
ringförmig
erstreckende, radial nach innen zeigende Dichtungsringsegmentoberfläche auf.
Das zweite Dichtungsringsegment weist eine zweite, in Axialrichtung
zeigende Dichtungsringfläche;
eine zweite, entgegengesetzte, in Axialrichtung zeigende Endoberfläche; eine
zweite, radial nach außen
zeigende, sich ringförmig
erstreckende kegelstumpfartige Dirchtungsringsegmentoberfläche, die zur
kegelstumpfartigen Nutoberfläche
in der zweiten Dichtungsringnut komplementär ist; und eine zweite, sich
ringförmig
erstreckende, radial nach innen zeigende Dichtungsringsegmentoberfläche auf.
Die erste kegelstumpfartige Dichtungsringsegmentoberfläche ist
relativ zur ersten kegelstumpfartigen Oberfläche in der ersten Dichtungsringnut
so bemessen, und die zweite kegelstumpfartige Dichtungsringsegmentoberfläche ist
relativ zur kegelstumpfartigen Oberfläche in der zweiten Dichtungsringnut
so bemessen, dass es einen Störeingriff
zwischen im Wesentlichen der gesamten ersten kegelstumpfartigen
Dichtungsringsegmentoberfläche
und wenigstens einem Abschnitt der ersten kegelstumpfartigen Oberfläche in der
ersten Dichtungsringnut und zwischen im Wesentlichen der gesamten
zweiten kegelstumpfartigen Dichtungsringsegmentoberfläche und
wenigstens einem Abschnitt des kegelstumpfartigen Oberfläche in der
zweiten Dichtungsringnut vor dem Metall/Metall-Eingriff oder -Abdichtung
zwischen den ersten und zweiten Muffendichtungsflächen gibt.
Die ersten und zweiten Dichtungsringflächen an den ersten und zweiten
Dichtungsringsegmenten befinden sich in Metall/Metall-Dichtungseingriff,
wenn sich die ersten und zweiten Muffendichtungsflächen in
Metall/Metall-Eingriff befinden. Die Dichtungsringsegmente sind
auch relativ zu den Dichtungsringnuten so bemessen, dass die erste
Endoberfläche
in einem Abstand von der in Axialrichtung zeigenden Endwand der
ersten Nut angeordnet ist, die zweite Endfläche in einem Abstand von der
in Axialrichtung zeigenden Endwand der zweiten Nut angeordnet ist,
und die ersten und zweiten, radial nach innen zeigenden Dichtungsringsegmentoberflächen in
einem Abstand von den ersten und zweiten radial innersten Wänden der
ersten bzw. zweiten Nuten angeordnet sind, wenn sich die ersten
und zweiten Muffendichtungsflächen
in Metall/Metall-, vorzugsweise Dichtungs-, Eingriff befinden. Der
Winkel der kegelstumpfartigen Oberflächen an den Dichtungsringsegmenten
ist wie oben hinsichtlich dem einzelnen Dichtungsring beschrieben.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Aufrissansicht, teilweise im Schnitt, einer Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Ansicht ähnlich 1,
die eine weitere Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
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3 ist
eine vergrößerte, bruchstückhafte Schnittansicht,
die eine Ausführugsform
eines Dichtungsrings, der in der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, zeigt, bevor die Verbindungsvorrichtung
zusammengebaut ist;
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4 ist
eine Ansicht ähnlich 3,
die den Dichtungsring von 3 zeigt,
nachdem die Verbindungsvorrichtung zusammengebaut wurde;
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5 ist
eine Ansicht ähnlich 4,
die noch eine weitere Ausführungsform
eines Dichtungsrings zeigt, der in der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung verwendet wird;
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6 ist
eine Ansicht ähnlich 4,
die noch eine weitere Ausführungsform
eines Dichtungsrings zeigt, der in der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung verwendet wird;
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7 ist
eine Ansicht ähnlich 4,
die noch eine weitere Ausführungsform
eines Dichtungsrings zeigt, der in der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung verwendet wird;
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8 ist
eine Viertelschnittansicht einer Verbindungsvorrichtung, die den
neuartigen Metalldichtungsring in der vorliegenden Erfindung einsetzt;
und
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9 ist
eine Ansicht ähnlich 8,
die eine weitere Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung zeigt, die den neuartigen Dichtungsring
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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In
einer Ausführungsform
ist die Verbindungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung vom Drehflanschtyp – d. h.
der Flanschabschnitt der Anordnung ist, bevor er verbunden wird,
frei sich zu drehen und axial in wenigstens einer Richtung in Bezug auf
die Muffe zu bewegen. Unter Bezugnahme auf 1 umfasst
die Verbindungsvorrichtung, die allgemein als 10 gezeigt
ist, eine erste Flanschanordnung F1 und
eine zweite Flanschanordnung F2. Die Flanschanordnung
F1 umfasst eine erste Muffe 12,
die in ihrer Art im Allgemeinen röhrenförmig ist und einen Durchgang 14 hindurch
aufweist. Die Muffe 12 weist ein Verbindungsende 13 auf,
das dafür
ausgelegt ist, mit einem Rohr oder ähnlichem, als 16 in
Durchsicht gezeigt, mittels Schweißen, bei 18 gezeigt,
verbunden zu werden. Es ist selbstverständlich, dass weitere Verfahren
zum Verbinden der Muffe 12 mit röhrenförmigen Elementen, wie 16,
eingesetzt werden können,
wenn gewünscht.
Die Muffe 12 ist monolithisch und weist eine Muffendichtungsfläche 22 und
eine sich ringförmig
erstreckende, radial nach außen
zeigende, kegelstumpfartige Muffenoberfläche 20 auf, wobei
die Oberfläche 20 ihren
größten Durchmesser näher bei
der Dichtungsfläche 22 als
beim Verbindungsende 13 hat. In der Muffendichtungsfläche 22 ist
eine sich ringförmig
erstreckende, in Axialrichtung zeigende Dichtungsringnut 28 und
eine sich ringförmig
erstreckende Aussparung 30 ausgebildet, wobei eine Dichtung,
wie Dichtungsring 29, der hiernach vollständiger beschrieben
wird, wenigstens teilweise in der Nut 28 aufgenommen wird.
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Die
erste Flanschanordnung F1 beinhaltet ferner
einen ringförmigen
Flansch 32, der in umgebender Beziehung mit der Muffe 12 angeordnet
ist. Wenn er nicht verbunden ist, ist der Flansch 32 frei, sich
um die Muffe 12 zu drehen, und kann von der Muffe 12 durch
Bewegung in Richtung des Pfeils A entfernt werden, bevor die Endverbindung 13 an
das Röhrenförmige 16 geschweißt wird.
Der Flansch 32 weist entgegengesetzte, in Axialrichtung
zeigende Flächen 31 und 33 und
eine sich ringförmig
erstreckende, radial nach innen zeigende, kegelstumpfartige Flanschoberfläche 34 auf,
die zur kegelstumpfartigen Muffenoberfläche 20 komplementär ist. Der Flansch 32 ist
ferner mit einer Reihe von in Umfangsrichtung mit Abstand voneinander
angeordneten Bohrungen 36 versehen.
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Die
Flanschanordnung F2 ist im Wesentlichen
identisch mit der Flanschanordnung F1, mit
der Ausnahme, dass die Endverbindung 13a an der Flanschanordnung
F2 an ein anderes röhrenförmiges Element 16a geschweißt wird.
Der Einfachheit halber wurden die Komponenten der Flanschanordnung
F2 mit den gleichen Bezugszahlen beschriftet,
wie sie beim Beschreiben der Flanschanordnung F1 verwendet
wurden, mit der Ausnahme, dass den Bezugszahlen der Buchstabe "a" folgt. Wie Flansch 32 ist Flansch 32a relativ
zur Muffe 12a drehbar und kann, wenn die Muffe 12a nicht
mit dem röhrenförmigen Element 16a verbunden
ist, auch axial in Richtung des Pfeils B bewegt werden, um den Flansch 32a von der
Muffe 12a zu entfernen.
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Um
die Flanschanordnungen F1 und F2 zu verbinden,
werden die Löcher 36 und 36a zur
Deckung gebracht und Bolzen 40 hindurch angeordnet. Die
Bolzen 40 weisen ein erstes Gewindeende 42, das
sich aus dem Flansch 32 heraus erstreckt, und ein zweites
Gewindeende 44 auf, das sich aus dem Flansch 32a heraus
erstreckt. An den Enden 42 und 44 werden wahlfrei
Unterlegscheiben 46 und 46a und Gewindemuttern 48 bzw. 48a aufgenommen.
Es ist somit zu sehen, dass wenn die Mutter 48 und 48a gleichmäßig angezogen
werden, die kegelstumpfartigen Oberflächen 20 und 34 an
der Flanschanordnung F1 und 20a und 34a an
der Flanschanordnung F2 fest zusammengepresst,
was wiederum die Dichtungsflächen 22 und 22a in
Eingriff presst, wobei eine Metall/Metall-Dichtung dazwischen ausgebildet
wird. In den ringförmigen
Nuten 26, 26a aufgenommene, wahlfreie O-Ring-Dichtungen 24 und 24a in
Verbindung mit einer Dichtung 23 (siehe 2),
die zwischen den Flanschflächen 33, 33a angeordnet
ist, stellen eine wetterdichte Abdichtung der Verbindungsvorrichtung 10 bereit.
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Wie
zu sehen ist, wird, weil es keine Wiederlager oder abrupten Änderungen
in den Konturen der Oberfläche 34, 20 und 34a, 20a gibt,
von der komprimierenden Kraft, die durch die Gewindebolzen 40 und
die Mutter 48 und 48a ausgeübt wird, die Oberfläche 34 auf
Oberfläche 20 geschoben,
während Oberfläche 34a auf
Oberfläche 20a geschoben
wird. Ein einzigartiges Merkmal der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung ist, dass die Oberflächen 34 und 34a die
einzige Oberfläche
auf dem ID der Flansche 32 bzw. 32a sind, die
die Muffenoberflächen 20 bzw. 20a berühren. Mit
anderen Worten: die kegelstumpfartigen Oberflächen 34, 34a erstrecken sich
im Wesentlichen von den Endflächen 33 bzw. 33a zu
den anderen Endflächen 31 bzw. 31a der Flansche 32 bzw. 32a.
Dies stellt einen maximalen kegelstumpfartigen Oberflächeninhalt
bereit, der an den tragenden Oberflächen verfügbar ist, um die durch die
Bolzen 40 und Mutter 48, 48a auferlegten Lasten
zu absorbieren. Tatsächlich
ist außer
dem kleinen zylindrischen Abschnitt der Flansche 32, 32a, die
mit den O-Ringdichtungen 24 bzw. 24a in Kontakt sind,
die gesamte Innenfläche
des Flansches – d.
h. Oberfläche 34 – mit der
kegelstumpfartigen Oberfläche 20 des
Flansches 12 in Kontakt, wobei eine ähnliche Situation hinsichtlich
der kegelstumpfartigen Oberfläche 34a und
er kegelstumpfartigen Oberfläche 20a besteht.
Es wird auch beobachtet, dass die kleine zylindrische Oberfläche 35 nie
die kegelstumpfartige Oberfläche 20 berührt; d.
h. der einzige Kraft übertragende
Kontakt zwischen dem Flansch 32 und der Muffe 12 besteht über die
zusammenpassenden kegelstumpfartigen Oberflächen 34 bzw. 20. Es
ist selbstverständlich,
dass die miteinander im Eingriff befindlichen kegelstumpfartigen
Oberflächen an
den Muffen und Flanschen durch die von den Gewindebolzen und -muttern
auferlegte Last zusammengehebelt werden. Die Klemmlast, die durch
Anziehen der Bolzen 40 und Mutter 48, 48a entwickelt wird,
wird auf die kegelstumpfartigen Oberflächen ausgeübt und führt dazu, dass in den Muffen 12 und 12a Druckbeanspruchungen
entwickelt werden. Solche Druckbeanspruchungen sind vorteilhaft,
weil sie Zugspannungen, die vom inneren Strömungsleitungsdruck herrühren, verringern
oder oft vollständig kompensieren
können.
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Vorzugsweise
reicht der Winkel der kegelstumpfartigen Oberflächen, der als α gezeigt
und in Bezug auf eine imaginäre
Linie, die durch die Oberflächen 20, 34, 20a, 34a geht,
und die Mittellinie X der Verbindungsanordnung 10 gemessen
wird, von 10° bis
30°, stärker bevorzugt
von etwa 12° bis
etwa 25°.
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Wie
bemerkt bilden die Muffendichtungsflächen 22 und 22a Metall/Metall-Dichtungen
ohne die Notwendigkeit für
irgendwelche Dichtungsringe; eine solche Metall/Metall-Abdichtung erfordert
jedoch, dass die Oberflächen 22, 22a eben
sind mit guten Oberflächenbeschaffenheiten
und dass die Gewindebolzen 40 und -muttern 48, 48a gleichmäßig angezogen
werden. Die Metall/Metall-Abdichtung zwischen den Muffenflächendichtungen 22 und 22a wird gesteigert,
indem ein Flächenkontaktbereich
gewählt wird,
der Druckbeanspruchungen im Bereich von 60% bis 90% der Streckgrenze
des Materials der Muffen 12 und 12a als Folge
des Anziehens der Bolzen 40 und Mutter 48, 48a auf
die vorgeschriebene Klemmlast entwickelt. Außerdem ist es bevorzugt, dass
die Oberflächen 22, 22a eine
Oberflächenbeschaffenheit
von 63 bis 100 RMS aufweisen, was beispielsweise erreicht werden
kann, indem ein Flächenschnitt
auf einer Drehbank ausgeführt
wird. Wie wohlbekannt ist, führt
ein solcher Flächenschnitt
zu einer Oberfläche
mit vom Schneidwerkzeug erzeugten Zacken und Spitzen. Obwohl geringfügig, können die
Zacken und Spitzen bemerkt werden, wenn ein Fingernagel über die
Oberfläche
geführt
wird. Wenn jedoch die durch die Bolzen 40 und Bolzen 48, 48a auferlegte
Last zu einer kalkulierten Druckbeanspruchung auf den Flächen 22, 22a von
60% bis 90% der Streckgrenze des Materials der Muffen führt, wird
die Streckgrenze des Materials der Zacken und Spitzen überschritten,
was die Zacken und Spitzen zum Abflachen zwingt, wobei eine Metall/Metall-Dichtung
erzeugt wird. Wie oben bemerkt, sind die Muffendichtungsflächen 22, 22a mit
ringförmigen
Aussparungen 30, 30a versehen, die helfen sicherzustellen,
dass zwischen den Oberflächen 22 und 22a eine
Metall/Metall-Dichtung
erhalten wird, indem der Kontaktbereich verringert wird, wodurch
sichergestellt wird, dass die von den Bolzen 40 und Bolzen 48, 48a ausgeübten Druckkräfte ausreichen,
um zu einer Metall/Metall-Dichtung zu führen. Tatsächlich ist einzusehen, dass
die Aussparungen 30, 30a in ihrer Größe variiert
werden können,
um sich für
variierende Bedingungen des Betriebsdrucks und erwarteter Biegemomente
auf der Verbindungsanordnung 10 zu eignen, um eine kontinuierliche
Metall/Metall-Abdichtdung sicherzustellen.
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Während eine
Metall/Metall-Abdichtung der Muffendichtungsflächen 22 und 22a wie
oben beschrieben erreicht wird, kann wahlfrei die Verbindungsvorrichtung 10 mit
einem einzelnen Metalldichtungsring versehen sein, der als 29 in 1 gezeigt und
vollständiger
unter Bezugnahme auf 3–7 beschrieben
ist. Unter Bezugnahme auf 3 ist ein
bruchstückhafter
Abschnitt der Verbindungsvorrichtung 10 und der Flanschanordnungen F1
und F2 gezeigt, bevor die Bolzen 40 und
Mutter 48, 48a angezogen sind, um die Muffendichtungsflächen 22 und 22a in
Metall/Metall-Dichtungseingriff zu bringen. Der Dichtungsring 29 ist
ein ringförmiges Metallelement,
wovon ein erster Abschnitt in der Nut 28 aufgenommen wird
und wovon ein zweiter Abschnitt in Nut 28a aufgenommen
wird. Die Dichtungsringnut 28 ist durch eine ringförmige, im
Allgemeinen zylindrische innerste Wand 50, eine ringförmige, radial äußerste Wand 52 und
eine in Axialrichtung zeigende Endwand 54 definiert, wobei
die Wand 52 eine sich ringförmig erstreckende, radial nach
innen zeigende, kegelstumpfartige Nutoberfläche aufweist. Der erste Abschnitt
des Dichtungsrings 29 weist eine radial nach außen zeigende,
sich ringförmig
erstreckende, kegelstumpfartige Dichtungsringoberfläche 56 auf,
die zur an Wand 52 ausgebildeten, kegelstumpfartigen Oberfläche komplementär ist. Im
Allgemeinen beträgt
der Winkel dieser kegelstumpfartigen Oberflächen von 5° bis 25°, wenn er zwischen einer imaginären Linie,
die durch die kegelstumpfartigen Oberflächen geht, und der Achse oder
Mittellinie X der Verbindungsvorrichtung 10 gemessen wird.
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Wie
in 3 zu sehen sind vor dem Aufbau der Verbindungsvorrichtung 10,
z. B. bevor eine Metall/Metall-Abdichtung zwischen den Flächen 22 und 22a auftritt,
die kegelstumpfartige Oberfläche
an Wand 52 und die kegelstumpfartige Oberfläche 56 miteinander
in Übermaßpassung.
Vorzugsweise sind vor dem Aufbau die Durchmesser der Oberflächen 56, 56a größer als
die Durchmesser 52, 52a um einen Betrag, der im
Wesentlichen den vollständigen Störeingriff
der kegelstumpfartigen Oberflächen 56, 56a mit
wenigstens einem Abschnitt der kegelstumpfartigen Oberflächen 52 bzw. 52a gestattet, aber
ein Eingreifen der Muffendichtungsflächen 22, 22a,
ohne dass die Bolzen 40 und Mutter 48, 48a ausreichend
angezogen sind, um zu einer Druckkraft radial nach innen am Ring 29 zu
führen,
die ausreicht, einen solchen Metall/Metall-Eingriff der Muffendichtungsflächen 22, 22a zu
gestatten. Folglich wird, wenn die Verbindungsvorrichtung 10 aufgebaut wird,
der Ring 29 radial nach innen zu der in 4 gezeigten
Position komprimiert. Es ist jedoch zu bemerken, dass, weil es Zwischenräume zwischen
den Wänden 54 und 54a und
den axialen Enden des Rings 29 sowie einen ringförmigen Zwischenraum zwischen
den Wanden 50 und 50a und dem ID des Rings 29 gibt,
der Ring 29 zu allen Zeiten frei ist, in diesen Zwischenräumen zu
gleiten. Diese einzigartige Gestaltung verhindert, dass der Dichtungsring 29 übermäßig verformt
wird, anders als Metalldichtungsringe, die bei Standard-Flanschgestaltungen
verwendet werden, die gezwungenermaßen erfordern, dass die Metalldichtungsringe
wirksam zerquetscht werden, um eine Metall/Metall-Abdichtung zu
bewirken. Diese Überdimensionierung
des Dichtungsrings 29 relativ zu den Nuten 28, 28a führt absichtlich
eine Druckbelastung auf dem Ring 29 im Kollapsmodus herbei,
die die Formanderungsfestigkeit des Materials des Rings 29 übersteigt.
Dies stellt sicher, dass die Oberflächen 56, 56a fest
an den Oberflächen 52, 52a mit
einer Druckbeanspruchung gelagert werden, die im Wesentlichen der
Formänderungsfestigkeit des
Materials des Rings 29 gleichkommt.
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Nun
unter Bezugnahme auf 5 ist dort eine Modifikation
der in 3 und 4 gezeigten Dichtungsringe gezeigt.
Der Dichtungsring 60, in 5 gezeigt,
ist mit einer radial nach außen
zeigenden, sich ringförmig
erstreckenden Nut 62 versehen. Die Nut 62 dient
dem Zweck, eine Brechnut (pry groove) in der Wirkung bereitzustellen,
dass wenn die Dichtung auseinandergenommen wird, der Dichtungsring
an den kegelstumpfartigen Oberflächen der
Nuten 28, 28a hängenbleibt. Somit kann die
Entfernung des Rings 60 leicht erreicht werden.
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Unter
Bezugnahme auf 6 ist noch eine weitere Ausführungsform
des Dichtungsrings der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Dichtungsring 64,
in 6 gezeigt, ist im Wesentlichen der gleiche wie
der Dichtungsring 29, der in 3 und 4 gezeigt
ist, mit der Ausnahme, dass es eine sich ringförmig erstreckende, radial nach
innen zeigende Nut 66 gibt. Die Nut 66 erhöht die Biegsamkeit
des Dichtungsrings 64, indem im Grunde eine sich ringförmig erstreckende
Scharnierinie bereitgestellt wird, die als Y in 6 gezeigt
ist. Somit gestattet die Nut 66 dem Ring 64, sich
entlang der Scharnierlinie Y leicht zu biegen, wenn sich zwischen
den kegelstumpfartigen Oberflächen
am Dichtungsring 64 und den Nuten 28, 28a ein
Eingriff entwickelt, wenn die Bolzen 40 und Mutter 48, 48a angezogen
werden. Die Belastungen, die sich im Dichtungsring 64 entwickeln,
sind eine Kombination von Druckbelassungen wegen der Kollapslast
sowie Biegebeanspruchtungen entlang der Scharnierlinie Y. Während dies
zu einer Verringerung der Last zwischen den kegelstumpfartigen Oberflächen des
Rings 64 und der Nutenwände 52, 52a führt, wird
dies durch die zusätzliche
Biegsamkeit des Rings 64 ausgeglichen, die seine Fähigkeit
erhöht, unter
Biegelasten als durch Druck betätigte
Dichtung zu wirken. Ebenso dient die Nut 66 dem wünschenswerten
Zweck des Bereitstellens einer Brechnut mit der Wirkung, dass die
kegelstumpfartigen Oberflächen
am Dichtungsring 64 an den kegelstumpfartigen Oberflächen 52, 52a in
den Nuten 28, 28a hängenbleiben.
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Unter
Bezugnahme auf 7 ist noch eine weitere Ausführungsform
der Dichtung der vorliegenden Erfindung gezeigt. Anders als die
in 3–6 gezeigten
Dichtungsringe besteht die Dichtung 70, in 7 gezeigt,
aus einem ersten Dichtungsringsegment 72 und einem zweiten
Dichtungsringsegment 74, wobei das Dichtungsringsegment 72 in
der Dichtungsringnut 28 aufgenommen wird, das Dichtungsringsegment 74 in
der Dichtungsringnut 28a aufgenommen wird. Außer, dass
er entlang der Mittellinie Z geteilt ist, wie in 7 gezeigt,
besitzt der Dichtungsring 70 im Wesentlichen alle der oben
hinsichtlich der in 3–6 gezeigten
Dichtungsringe beschriebenen Merkmale. Der Dichtungsring 70 stellt
alle Vorteile einer Metall/Metall-Abdichtung bereit, die mit den
in 3–6 gezeigten
Dichtungsringen erreicht werden, mit dem Vorteil, dass zwei O-Ringe verwendet
werden und der hiernach hinsichtlich einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vollständiger beschrieben wird. Anders
als die einheitlichen oder monolithischen Dichtungsringe, die in 3–6 gezeigt
sind, gestattet der Dichtungsring 70 mit seiner Gestaltung
aus zwei Segmenten, dass Komponenten von den röhrenförmigen Systemen, die verbunden
sind, ohne irgendein wesentliches axiales Flanschspreizen entfernt
werden. In dieser Hinsicht wird bemerkt, dass wenn die Bolzen und
Bolzen gelöst
und entfernt sind, die Muffenflächen 22 und 22a relativ
zueinander verschoben werden können.
Es ist selbstverständlich,
dass wenn die Bolzen 40 und Mutter 48, 48a ausreichend
angezogen sind, um eine Metall/Metall-Abdichtung zwischen den Muffendichtungsflächen 22, 22a auszubilden,
es ebenfalls eine Metall/Metall-Abdichtung zwischen den Dichtungsringflächen 72a und 74a gibt.
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Die
Metalldichtungsringe der vorliegenden Erfindung, wie in 3–7 gezeigt,
stellen eine außergewöhnliche
Abdichtungsfähigkeit
in weiten Temperatur- und Druckbereichen bereit. Durch eine Überlagerungsabmessung
(oben beschrieben) der kegelstumpfartigen Oberflächen und der Dichtungsringe
im Bereich von 5° bis
25°, vorzugsweise
10° bis 20°, wenn zwischen
einer imaginären
Linie durch die kegelstumpfartige Oberfläche am Dichtungsring und der
Achse oder Mittellinie der Verbindungsvorrichtung gemessen wird,
werden sowohl hohe als auch niedrige Drücke abgedichtet. Ferner erreichen
alle der in 4–7 beschriebenen
Dichtungsringkonfigurationen den Vorteil der durch Druck betätigten Abdichtung
unter extremen ungünstigen
Bedingungen, wie extremen Temperaturen, die die Druckbelastungen
im Dichtungsring abbauen können,
oder unter hohen Biegelasten, die die Tendenz haben, die Muffendichtungsflächen 22, 22a zu
trennen.
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Unter
Bezugnahme auf 2 ist noch eine weitere Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung gezeigt. Im
Grunde unterscheidet sich die Verbindungsvorrichtung, die allgemeinen
als 100 in 2 gezeigt ist, von der Verbindungsvorrichtung 10,
in 1 gezeigt, darin, dass während die Muffen 12 und 12a der
Verbindungsvorrichtung 10 monolithische Körper sind,
die Muffen der Verbindungsvorrichtung 100 aus ineinanderpassenden
Elementen, wie nachfolgend vollständiger beschrieben. Die Verbindungsvorrichtung 100 besteht aus
den Flanschanordnungen F3 und F4.
Wie im Falle der Verbindungsvorrichtung 10 bei den Flanschanordnungen
F1 und F2, sind
die Flanschanordnungen F3 und F4 identisch,
mit der Ausnahme dass die Flanschanordnung F3 mit
einem ersten röhrenförmigen Element 16 verbunden
ist und die Flanschanordnung F4 mit einem
zweiten röhrenförmigen Element 16a verbunden
ist. Um ein Verständnis
der Flanschanordnungen F3 und F4 zu
erleichtern werden folglich den entsprechenden Komponenten der Flanschanordnung
F4 die gleichen Bezugszahlen gegeben, wie
sie bei den Komponenten von F3 verwendet
werden, mit der Ausnahme, dass den Bezugszahlen, die zum Beschreiben
der Komponenten von F4 verwendet werden,
der Buchstabe "a" folgt.
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Die
Flanschanordnung F3 umfasst einen röhrenförmigen Nippel 102 mit
einem Verbindungsende 104, das durch eine Schweißung 18 an
dem röhrenförmigen Element 16 befestigt
ist. Der Nippel 102 definiert einen Strömungsweg 106. Der
Nippel 102 weist eine sich ringförmig erstreckende, in Axialrichtung
zeigende Dichtungsfläche 108 auf,
in der eine sich ringförmig
erstreckende, in Axialrichtung zeigende Dichtungsringnut 110 ausgebildet
ist, in der ein O-Ring 111 aufgenommen wird.
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Der
Nippel 102 ist auch mit einer sich ringförmig erstreckenden,
radial nach außen
zeigenden Nut 114 versehen. In der Nut 114 sind
radial nach innen vorstehende, halbringförmige Zungen 118 von
zwei Muffensegmenten 120 aufgenommen. Jedes der Muffensegmente 120 weist
Endflächen 122 auf,
die durch Schneiden eines ringförmigen
Rings in die Muffensegmente 120 ausgebildet sind. Die Endflächen 122 sind
im Wesentlichen miteinander im Eingriff, wenn die Verbindungsvorrichtung 100 aufgebaut
ist. Jedes Muffensegment 120 weist eine sich ringförmig erstreckende,
radial nach außen
zeigende, kegelstumpfartige Oberfläche 124 auf. Es ist selbstverständlich,
dass die Nut 114 und die halbkreisförmigen Zungen 118 Verblockungsformationen bereitstellen,
die im Wesentlichen jegliche axiale Bewegung der Muffensegmente 120 relativ
zum Nippel 102 verhindern. Somit und in einer Ausführungsform weisen
der Nippel 102 und die Muffensegmente 120 Formationen
auf, die, was eine betrifft, vorstehen, und, was die andere betrifft,
aufnehmen, um die Muffensegmente 120 und den Nippel 102 miteinander
zu verblocken und um eine relative axiale Bewegung dazwischen zu
verhindern.
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Die
Flanschanordnung F3 beinhaltet ferner einen
ringförmigen
Flansch 32, wie oben in Bezug auf die Verbindungsvorrichtung 10 beschrieben. Folglich
ist selbstverständlich,
dass die Verjüngung an
den Oberflächen 34 und 124 und
die Art des Zusammenbaus der Verbindungsvorrichtung 100 im Wesentlichen
die gleiche ist, wie die in Bezug auf die Verbindungsvorrichtung 10 beschriebene.
Anders als die Verbindungsvorrichtung 10 verwendet jedoch
die Verbindungsvorrichtung 100 zweifache elastomere O-Ringe 112, 112a,
die in den Dichtungsringnuten 110, 110a aufgenommen
werden. Während,
wie bemerkt, eine Metall/Metall-Abdichtung zwischen den Flächen 108 und 108a erreicht
werden kann, stellen die O-ringe 112, 112a Sicherheitsabdichtungen
bereit, sollte eine Leckage zwischen der Metall/Metall-Dichtung
zwischen den Flächen 108, 108a auftreten.
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Es
ist ebenfalls selbstverständlich,
dass während
zweifache O-Ringe 112, 112a gezeigt sind, es einzusehen
ist, dass ein einzelner elastomerer Dichtungsring verwendet werden
könnte,
wenn gewünscht.
Da sie miteinander in Kontakt sind, besitzen die zweifachen O-Ringe den Vorteil,
dass jegliche kleinen, sichtbaren Kratzer auf den Flächen 108, 108a neutralisiert
werden. Somit beeinträchtigt
ein kleinerer Schaden an den Metallflächen 108, 108a während der
Handhabung die Abdichtungsfähigkeit der
Verbindungsvorrichtung 100 nicht.
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Anders
als die Verbindungsvorrichtung 10 stellt die Verbindungsvorrichtung 100 einen
Vorteil darin bereit, dass die Flansche 32, 32a an
den Nippeln 102 bzw. 102a angeordnet werden können, nachdem
die Nippel an die Rohre, z. B. die röhrenförmigen Elemente 16, 16a,
geschweißt
wurden. Es ist auch einzusehen, dass der Nippel 102 so
gestaltet sein könnte,
dass beide Enden mit Muffensegmenten 120 versehen waren.
Dies würde
Komfort beim Aufbauen kompakter Verteilersystems ohne die Notwendigkeit
eines Schweißens
bereitstellen. Die Verbindungsvorrichtung 100 stellt auch
einen zusätzlichen Vorteil
gegenüber
Verbindungssystemen aus dem Stand der Technik bereit, die einen
einzelnen Metallring einsetzen, um zwischen Flanschflächen abzudichten.
Komponenten in einem Rohrsystem, wie beispielsweise Ventile, müssen gelegentlich
zur Reparatur aus dem Dienst entnommen werden. Herkömmlich gestatten
Niederdruckflansche aus dem Stand der Technik eine einfache Entnahme,
weil die verwendeten Dichtungen aus ebenem Plattenmaterial hergestellt
sind, was gestattet, das die Komponente zwischen den zusammenpassenden
Flanschflächen
herausgezogen werden. Andererseits verwenden Flanschanordnungen,
die Druckwerten von mehr als etwa 2.000 psi ausgesetzt sind, eine
Dichtung vom Metallringtyp, die in eine in jede Flanschfläche gearbeitete
Nut eingesetzt wird. Solche Metallringdichtungen weisen den Nachteil
auf, dass sie erfordern, dass die Flanschflächen weit genug auseinander
gespreizt werden, um den Ring zu entfernen, um die Komponente vom
Rohrsystem zu entfernen. Die Verwendung von zweifachen O-Ringen, wie bei der Verbindungsvorrichtung 100 gezeigt,
oder zweifachen Metalldichtungsringen, wie in 7 gezeigt,
erreicht jedoch den Vorteil eines leichten Entfernens einer Komponente
aus einem Rohrsystem ohne Flanschspreizen.
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Ein
Vorteil der oben beschriebenen Verbindungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung liegt in der Tatsache, dass Systeme aus dem Stand der Technik,
die Metallringverbindungsdichtungen einsetzen, typischerweise hohe
Drucklasten erfordern, um einen Dichtungskontakt der Dichtungen
zu bewirken. Die Bolzenlasten müssen
hoch genug sein, um zu bewirken, dass das Dichtungsmaterial seine Streckgrenze überschreitet
und sich irgendwelchen Unregelmäßigkeiten
in der Nut des Flansches anpasst, was dazu führt, dass es aus seinen ursprünglichen
maschinell bearbeiteten Abmessungen heraus deformiert wird. Wenn
sie einmal verwendet wurde, wird die Dichtung normalerweise weggeworfen
und eine neue installiert, um die Möglichkeit eines Lecks zu vermeiden.
Dagegen dichten die Metall/Metall-Dichtungen, die durch die Verbindungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung bewirkt werden, bei einer praktisch unbegrenzten
Anzahl von Entfernungen erneut. Außerdem stellten O-Ringe, wie
die O-Ringe 112, eine gute Dichtung ohne Austausch bereit,
wenn sie nicht durch Dienst über
eine lange Zeitdauer übermäßig beschädigt oder
verhärtet
sind.
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Es
ist zu erkennen, dass die Materialien, aus denen die verschiedenen
Komponenten der Verbindungsvorrichtungen der vorliegenden Erfindung
bestehen, von der bestimmten Verwendung einer Verbindungsvorrichtung
abhängen.
Beispielsweise sollten die Muffen oder Nippel, die Druck enthaltende Teile
sind, aus Materialien bestehen, die notwendige Korrosions- oder
Erosionsbeständigkeit
für strömende Medien
aufweisen. Flansche, die als struktureller Beschränkung wirken,
sind jedoch typischerweise nicht den strömenden Medien ausgesetzt. Folglich
ist die Auswahl von Materialien für die Herstellung der Flansche
durch die erforderliche Festigkeit statt die Korrosions-/Erosionsbeständigkeit
bestimmt. Es sollte bemerkt werden, dass Materialien, die eine hohe Korrosionsbeständigkeit
zeigen, oft eine geringe Formänderungsfestigkeit
aufweisen. Bei der Verbindungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung
stellt jedoch die geringere Formänderungsfestigkeit
insoweit kein Problem dar, als die Komponenten mit geringer Formänderungsfestigkeit
in Kompression belastet werden, bevor der Innendruck von den strömenden Medien
angewendet wird. In der Tat gleicht diese Vorlast die Belastung
durch den Innendruck unter Betriebsbedingungen aus.
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Die
oben beschriebene Verbindungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung
stellt einen großen Teil
an Vielseitigkeit bereit. Beispielsweise brauchen in Bezug auf die
Verbindungsvorrichtung 10 die Winkel der kegelstumpfartigen
Oberflächen 20, 34 nicht die
gleichen sein, wie die Winkel der kegelstumpfartigen Oberflächen 20a, 34a.
Außerdem
wird erkannt, dass die Flanschanordnung F3 durch
die Flanschanordnung F1 ersetzt werden könnte, wobei
der einzige Unterschied natürlich
ist, dass die Kontaktflache der Metall/Metall-Abdichtung zwischen
Muffe/Nippel verringert wäre.
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Während die
Verbindungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme
auf eine Flanschanordnung vom Drehtyp beschrieben wurde, bei der
die gesamte vom Flansch auf die Muffe übertragene Kraft über die
zusammenpassenden kegelstumpfartigen Oberflächen geht, ist die Erfindung nicht
so eingeschränkt.
Unter Bezugnahme auf 8 ist eine typische Standard-Flanschanordnung 200 gezeigt,
bei der der Flanschabschnitt und der Muffenabschnitt monolithisch
sind. Somit umfasst die Flanschanordnung 200 eine erste
Flanschanordnung F5 und eine zweite Flanschanordnung
F6, die für alle Zwecke im Wesentlichen
identisch sind, außer
für ihre
Verbindung mit den verschiedenen röhrenförmigen Elementen 16, 16a.
Die Flanschanordnung F5 weist einen Muffenabschnitt 210 auf,
der mit dem Flanschabschnitt 212 monolitisch ist. Der Muffenabschnitt 210 weist
eine ringförmige,
in Axialrichtung zeigende Muffendichtungsfläche 214 auf, in der
eine sich ringförmig
erstreckende Dichtungsringnut 16 und ein sich ringförmig erstreckender
Aussparungsabschnitt 218 ausgebildet sind. In sich deckenden Dichtungsringnuten 216 und 216a ist
ein ringförmiger Dichtungsring 220 aufgenommen,
der aus Metallbauweise besteht. Die obige Beschreibung, insbesondere
unter Bezugnahme auf 3, die die Dichtungsringnuten 28, 28a und
den Dichtungsring 29 betrifft, ist gleichermaßen auf
die Dichtungsringnuten 216, 216a und den Dichtungsring 220 anwendbar.
Somit kann mit geeigneter Dimensionierung der Aussparungen 218, 218a relativ
zur Kontaktfläche
der Muffendichtungsflächen 214, 214a und
einer annehmbaren Oberflächenbeschaffenheit
darauf eine doppelte Metall/Metall-Abdichtung erreicht werden – d. h.
zwischen den im Eingriff befindlichen Muffendichtungsflächen 214 und 214a und
auf Grund des Metall/Metall-Dichtungseingriffs des Dichtungsringes 220 mit den
radial äußersten
Wänden
der Dichtugnsringnuten 216 und 216a.
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Nun
unter Bezugnahme auf 9 ist eine Drehtyp-Flanschanordnung
vom Typ mit rechtwinkliger Schulter gezeigt. Die in 9 gezeigte
Verbindungsvorrichtung 300 umfasst eine erste Flanschanordnung
F7 und eine zweite Flanschanordnung F8. Die
Flanschanordnung F7 umfasst eine Muffe 310 mit einem
zylindrischen röhrenförmigen Abschnitt 312, von
dem in Richtung radial nach außen
eine sich ringförmig
erstreckende Lippe 314 vorsteht, wobei die Lippe 314 und
der röhrenförmige Abschnitt 312 zusammenwirken,
um eine Muffendichtungsfläche 316 zu
definieren. In der Muffendichtungsfläche 316 ist eine sich
ringförmig
erstreckende Dichtungsringnut 318 und eine sich ringförmig erstreckende
Aussparung 320 ausgebildet. Ein Metalldichtungsring 322 ist
in den sich deckenden ringförmigen
Dichtungsringnuten 318, 318a aufgenommen. Die
Flanschanordnung F7 beinhaltet ferner einen
ringförmigen
Flansch 324, der im Allgemeinen L-förmig ist, wenn er im Querschnitt
betrachtet wird, wobei der Flansch 324 in Bezug auf den
Nippel 310 drehbar ist und eine radial nach innen vorstehende
Lippe 326 aufweist, die mit der Lippe 314 in Eingriff
bringbar ist, wodurch, wenn die Mutter 48, 48a angezogen
werden, die Lippe 326 gegen die Lippe 316 gedrückt wird,
wobei die Muffendichtungsflächen 316, 316a zusammengepresst
werden. Wiederum ist man bei geeigneter Dimensionierung der Aussparungen 320, 320a relativ
zu den Muffendichtungsflächen 316, 316a in
der Lage, als Folge der durch den Bolzen 40 und die Mutter 48, 48a auferlegte
Druckbelastung eine Medtall/Metall-Abdichtung zwischen den Muffendichtungsflächen 316 und 316a zu
erreichen. Ebenso wirkt der Dichtungsring 322 mit den Dichtungsringnuten 318 und 318a zusammen,
um eine zusätzliche
Metall/Metall-Abdichtung
bereitzustellen, wie oben in Bezug auf 8 und insbesondere
in Bezug auf die Erörterung
betreffend 3 und 4 beschrieben.
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Es
ist somit zu sehen, dass die Verbindungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung, die die einzigartige Konstruktion Metalldichtungsring/Dichtungsringnut
beinhaltet, Standardflansche aus einem Stück (8) sowie
Standardflansche vom Drehtyp (9) zu Flanschanordnungen
umwandeln kann, die zweifache Metall/Metall-Dichtungen aufweisen. Es
ist ferner zu beobachten, dass anders als bei Anordnungen aus dem
Stand der Technik, die Metalldichtungsringe einsetzen, die eine
Metall/Metall-Abdichtung auf Grund des Komprimierens oder Zerdrücken eines
Metalldichtungsrings zwischen zusammenpassenden Muffenflächen erreichen,
in diesem Fall die Muffendichtungsflächen frei sind, aneinander anzugreifen
und eine Metall/Metall-Dichtung auszubilden, die leichter erreicht
werden kann, weil viel der durch den Bolzen 40 und die
Mutter 48, 48a auferlegten Belastung verwendet
wird, um die Muffendichtungsflächen
zusammenzupressen, anstatt zum Zerdrücken oder Verformen eines Metalldichtungsrings dazwischen
aufgewendet zu werden. Es ist auch einzusehen, dass während die
Ausführungsformen
in 8 und 9 hinsichtlich eines Dichtungsrings aus
einem Segment beschrieben wurde, auch ein Dichtungsring aus zwei
Segmenten, wie in 7 gezeigt, mit dem gleichen
Vorteil eingesetzt werden kann.
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Die
einzigartige Konstruktion aus Dichtungsring/Dichtungsringnut der
vorliegenden Erfindung kann verwendet werden, um eine Metall/Metall-Abdichtung
zwischen einer breiten Vielfalt von Verbindungsanordnungen bereitzustellen,
die mit röhrenförmigen Elementen
verbunden sein können,
um Strömungswege
bereitzustellen, bei denen die Verbindungsanordnungen Verbinderkörper beinhalten,
die Eingriffs- oder Widerlagerflächen
aufweisen, die zusammengedrückt
werden können.
Im Allgemeinen kann die einzigartige Konfiguration aus Dichtungsring/Dichtungsringnut
der vorliegenden Erfindung mit zwei röhrenförmigen Körpern verwendet werden, die in
Axialrichtung zeigende Oberflächen
aufweisen, die Dichtungsringnuten aufnehmen können, die zur Deckung gebracht
werden können,
wenn die in Axialrichtung zeigenden Oberflächen miteinander in Eingriff
gebracht werden, ungeachtet der Art der eingesetzten Komprimierungsanordnung.
In dieser Hinsicht ist es selbstverständlich, dass, während die
bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Komprimierungsanordnungen
in Bezug auf die Verwendung von Bolzen und Mutter beschrieben wurde,
sie nicht so eingeschränkt
ist. Beispielsweise können
Klammern, Gewindekupplungen oder weitere ähnliche Anordnungen, die üblicherweise
bei Verbindungen des betrachteten Typs verwendet werden, ebenfalls
verwendet werden. Außerdem
ist einzusehen, dass, wenn die einzigartige Kombination aus Dichtungsring/Dichtungsringnut
der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, es nicht notwendig ist,
dass es eine Metall/Metall-Abdichtungen, im Gegensatz zum Metall/Metall-Eingriff,
zwischen den Muffendichtungsflächen
oder den Widerlagerflächen
des Verbindungskörpers
gibt. Mit anderen Worten: während
die Muffendichtungsflächen
und die Widerlagerflächen
des Verbinders wohl eine Metall/Metall-Dichtung bereitstellen – d. h.
eine fluiddichte Dichtung – wird
auch ein Metall/Metall-Eingriff ohne fluiddichte Abdichtung ins
Auge gefasst.
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Die
vorhergehende Beschreibung und Beispiele stellen ausgewählte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung dar.