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DE102006004877A1 - Turboverbundsystem - Google Patents

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DE102006004877A1
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DE
Germany
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wheel
hydrodynamic
turbo
fluid
housing
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DE102006004877A
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English (en)
Inventor
Marcel Dipl.-Ing. Kuznick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
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Publication of DE102006004877A1 publication Critical patent/DE102006004877A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B41/00Engines characterised by special means for improving conversion of heat or pressure energy into mechanical power
    • F02B41/02Engines with prolonged expansion
    • F02B41/10Engines with prolonged expansion in exhaust turbines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D57/00Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
    • F16D57/04Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders with blades causing a directed flow, e.g. Föttinger type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Turbocompoundsystem und insbesondere dessen hydrodynamische Kupplung (14). Um dessen Wirkungsgrad zu verbessern, ist die Fluidmenge in dieser hydrodynamischen Kupplung (14) variabel. Um bei einer gänzlichen Entleerung der hydrodynamischen Kupplung (14) bei einer Lastumkehr - d. h., wenn die Last von der Kurbelwelle (2) auf die Abgasnutzturbine (5) übertragen wird - die Abgasnutzturbine (5) nicht zu stark zu belasten, ist das Pumpenrad (13) der hydrodynamischen Kupplung (14) auf dessen Rückseite mit einem Primärrad (17) einer hydrodynamischen Bremse (18) gekoppelt, welches fluidisch an einem gegenüberliegenden Statorrad (22a bzw. 22b) abstützbar ist. Dieses Statorrad (22a bzw. 22b) ist drehfest mit einem Gehäuse (25a bzw. 25b) kuppelbar. Somit ist das Pumpenrad (13) gegenüber dem Gehäuse (25a bzw. 25b) abbremsbar.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Turboverbundsystem nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
  • Aus der DE 103 60 155 A1 ist bereits ein solches Turboverbundsystem bekannt, wobei dieses auch mit dem englischen Begriff Turbocompound bezeichnet werden kann. Dieses Turboverbundsystem umfasst einen Verbrennungsmotor, eine Kurbelwelle, die vom Verbrennungsmotor angetrieben wird, und eine Abgasnutzturbine, die im Abgasstrom des Verbrennungsmotors zum Umwandeln von Abgasenergie in Drehenergie angeordnet ist. Die Abgasnutzturbine steht in Triebverbindung mit einer Kurbelwelle, wobei in diese Triebverbindung eine Baueinheit zwischengefügt ist. Diese Baueinheit weist zum einen eine erste Zahnradstufe zur Übersetzung ins Langsame und zum anderen eine hydrodynamische Kupplung zur Torsionsschwingungsdämpfung auf. Die hydrodynamische Kupplung weist ein beschaufeltes Pumpenrad auf, das mit der Abgasnutzturbine in Triebverbindung steht. Ferner weist die hydrodynamische Kupplung ein beschaufeltes Turbinenrad auf, das über eine zweite Zahnradstufe zur Übersetzung ins Langsame in Triebverbindung mit der Kurbelwelle steht. Das Pumpenrad ist mittels einer Lamellenkupplung gegen ein Gehäuse kuppelbar, so dass die hydrodynamische Kupplung auch als Retarder betrieben werden kann. Demzufolge ist die Kurbelwelle in einem Bremsbetrieb mit dieser Funktion als hydrodynamischer Retarder gegen das Gehäuse abbremsbar. Ein solcher Retarder entlastet die Betriebsbremse des Nutzfahrzeuges. Um die Lamellenkupplung trotz der hohen Bremslasten klein auszuführen bzw. nicht zu überlasten, ist die hydrodynamische Kupplung auf einen vorgegebenen Füllgrad entleerbar.
  • Ferner ist aus DE 10 2004 002 215 B3 eine Turboverbundeinheit bekannt. Bei dieser ist eine hydrodynamische Kupplung vorgesehen, die zwei back-to-back angeordnete Sekundärräder aufweist. Diese Sekundärräder werden von zwei Primärrädern angetrieben, die über jeweils einen eigenen Getriebezug mit einer Abgasnutzturbine verbunden sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Turboverbundsystem mit einem besonders hohen Wirkungsgrad zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist eine Füllstandsvariation in der hydrodynamischen Kupplung möglich. Durch diese Füllstandvariation ist die Drehmoment- und Drehzahlübertragung zwischen der Abgasnutzturbine und der Kurbelwelle steuerbar und auch regelbar. Insbesondere kann die Leistungsübertragung verbrennungsmotorlastabhängig durchgeführt werden. So weist die volle Leistungsübertragung nur im Volllastbereich des Verbrennungsmotors einen besonders hohen Wirkungsgrad auf. Im Teillastbereich des Verbrennungsmotors würde das Turboverbundsystem gegenüber einem Antriebsstrang ohne Turboverbundsystem einen schlechteren Wirkungsgrad aufweisen, was einen höheren Kraftstoffverbrauch zur Folge hätte, da ein Leistungsfluss von der Kurbelwelle zur Turbine stattfindet. Mittels des erfindungsgemäßen Turboverbundsystems ist es in diesem Teillastbereich möglich, den Füllstand in der hydrodynamischen Kupplung auf ein Restniveau zu reduzieren und damit den umgekehrten Leistungsfluss zu unterbrechen. Damit erhöht sich der Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors.
  • Die Teilentleerung oder sogar eine gänzliche Entleerung der hydrodynamischen Kupplung würde jedoch dazu führen, dass die Abgasnutzturbine lastlos bzw. ausgekuppelt läuft. Die Beschleunigung der Abgasnutzturbine durch die thermische Energie des Abgases würde zu einer hohen Drehzahl und Belastung führen. Diese Belastung wird durch eine erfindungsgemäße hydrodynamische Bremse verhindert, welche das Pumpenrad der hydrodynamischen Kupplung gegen das Gehäuse abbremst. Damit kann auch die Abgasnutzturbine gegen das Gehäuse abgebremst werden.
  • Erfindungsgemäß ist eine konstruktive Ausgestaltung einer hydrodynamische Bremse vorgesehen, bei welcher deren Primärrad back-to-back zu einem Pumpenrad der hydrodynamischen Kupplung angeordnet ist, so dass dieses Pumpenrad gegen ein Gehäuse abbremsbar ist. Dieses Gehäuse kann insbesondere das Getriebegehäuse sein.
  • Die hydrodynamische Bremse kann in besonders vorteilhafter weise im Gegensatz zu bei Nutzfahrzeugen üblichen Retardern für den Bremsbetrieb sehr klein ausgeführt sein. Da die von der erfindungsgemäßen hydrodynamischen Bremse abzuführende Wärmemenge sehr gering ist, ist eine zusätzliche Fluidkühlung – insbesondere Ölkühlung – nicht zwingend notwendig. Insbesondere eine Einbindung in den Kühlkreislauf – insbesondere Kühlwasserkreislauf – des Antriebsmotors ist nicht notwendig.
  • Auch kann ein Kanal für die Befüllung der hydrodynamischen Bremse mit einem Fluid vorgesehen sein, welches nicht durch einen größeren als den üblichen oder einen zusätzlichen Kühlkreislauf des Antriebsmotors geführt wird.
  • Weitere Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung und der Zeichnung vor.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Die einzige Zeichnung zeigt schematisiert einen Antriebsstrang, der unter anderem einen als Dieselmotor 2 ausgeführten Antriebsmotor, ein Getriebe 30 und eine angetriebene Achse 31 umfasst. Dabei sind in der Zeichnung zwei Ausführungsalternativen Alt. a und Alt. b dargestellt.
  • Von einem Abgaskrümmer 1 wird der Abgasstrom auf einen nicht näher dargestellten Turbolader zur Gemischaufladung und damit zur Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades des Antriebsstranges geleitet.
  • Der Abgaskrümmer 1 dieses Dieselmotors 2 ist im weiteren Verlauf mit einer Abgasnutzturbine 3 verbunden. Somit werden Abgase an Schaufelrädern 4 eines Abgasnutzturbinenrades 5 der Abgasnutzturbine 3 vorbeigeführt.
  • Infolge des Abgasstromes dreht sich das Abgasnutzturbinenrad 5 mit bis zu 60000 U/min, die über zwei nachfolgende Übersetzungsstufen 6, 7 auf das Drehzahlband einer Kurbelwelle 8 des Dieselmotors 2 reduziert werden, dass im Durchschnitt bei lediglich ca. 2000 U/min liegt. Dazu ist das Abgasnutzturbinenrad 5 über eine Abgasnutzturbinenwelle 9 drehfest mit einem kleinen schrägverzahnten ersten Zahnrad 10 verbunden, welches mit einem ebenfalls schrägverzahnten großen zweiten Zahnrad 11 kämmt. Dieses große zweite Zahnrad 11 ist im Betrieb des Antriebsstranges drehfest mit einem Pumpenrad 13 einer hydrodynamischen Kupplung 14 verbunden, so dass das Zahnrad 11 auf diese hydrodynamische Kupplung 14 abtreibt. Dabei bildet diese hydrodynamische Kupplung 14 den Torsionsschwingungsdämpfer eines Turboverbundsystems.
  • Das kleine erste Zahnrad 10 bildet zusammen mit dem großen zweiten Zahnrad 11 die erste Übersetzungsstufe 6. In das Pumpenrad 13 sind einteilig Schaufeln 20 eingearbeitet. Diese Schaufeln 20 weisen nach vorne auf Schaufeln eines Turbinenrades 15. Das Turbinenrad 15 der hydrodynamischen Kupplung 14 ist somit koaxial und drehbar vor dem Pumpenrad 13 angeordnet, so dass es fluidisch von dem Pumpenrad 13 antreibbar ist. Dazu ist in der hydrodynamischen Kupplung 14 ein Fluid vorgesehen, welches
    • – als Arbeitsmedium der hydrodynamischen Kupplung 14 das Drehmoment überträgt und
    • – die hydrodynamische Kupplung 14 kühlt und schmiert.
  • Das Turbinenrad 15 ist über eine Welle-Nabe-Verbindung drehfest mit der Abtriebswelle 16 verbunden, welche über die zweite Übersetzungsstufe 7 auf die Kurbelwelle 8 abtreibt. Diese zweite Übersetzungsstufe 7 übersetzt ebenfalls ins Langsame und ist mittels einer Zahnradpaarung verwirklicht.
  • Auf der Hinterseite des Pumpenrades 13 ist ein Primärrad 17 einer zweiten kleineren hydrodynamischen Bremse 18 angeordnet. Schaufeln 19 dieser kleinen hydrodynamischen Bremse 18 weisen nach hinten auf Schaufeln 21a bzw. 21b eines Statorrades 22a bzw. 22b. Dabei ist in der Zeichnung oberhalb der Welle 12 die erste Ausführungsalternative Alt. a und unterhalb der Welle 12 die zweite Ausführungsalternative Alt. b dargestellt.
  • Gemäß der ersten Ausführungsalternative Alt. a weist das Statorrad 22a eine Schale 23 auf, die gemeinsam mit einer Schale 24 des Primärrades 17 eine Torusform bildet. Die Schale 23 des Statorrades 22a ist auf deren Hinterseite mit einem Gehäuse 25a drehfest gekoppelt. Im Bereich dieser drehfesten Verbindung ist ein Kanal 26a in das Gehäuse 25a eingearbeitet. Durch diesen Kanal 26a ist das Fluid in die kleine hydrodynamische Bremse 18 einführbar und aus dieser wieder ableitbar.
  • Gemäß der zweiten Ausführungsalternative Alt. b sind die Schaufeln 21b des Statorrades 22b unmittelbar in eine Ausnehmung eines Gehäuses 25b eingesetzt, welche gemeinsam mit dem Primärrad 17 eine Torusform bildet. Dabei ist in das Gehäuse 25b ein Kanal 26b eingearbeitet. Durch diesen Kanal 26b ist das Fluid in die kleine hydrodynamische Bremse 18 einführbar und aus dieser wieder ableitbar.
  • Durch Befüllung der kleinen hydrodynamischen Bremse 18 mittels des Kanals 26a bzw. 26b wird das Primärrad 17 und damit das Pumpenrad 13 gegen das Gehäuse 25a bzw. 25b abgebremst. Wird die kleine hydrodynamische Bremse 18 hingegen wieder entleert, so ist das Pumpenrad 13 der großen hydrodynamischen Kupplung 14 wieder frei drehbar. Somit ist es möglich, das Abgasnutzturbinenrad 5 gegen das Gehäuse 25a bzw. 25b abzubremsen und wieder freizugeben. Die kleine hydrodynamischen Bremse 18 ist dabei bauraumoptimiert so klein ausgeführt, dass das Turboverbundsystem als add-on für einen Antriebsstrang vorgesehen sein kann, der in einer Modellvariante mit Turboverbundsystem und in einer weiteren Modellvariante ohne Turboverbundsystem angeboten werden kann, ohne dass übermäßig Bauraum für das add-on vorgehalten wird.
  • Aufgrund der klein dimensionierten hydrodynamischen Bremse, die lediglich verhindern soll, dass das Abgasnutzturbinenrad 5 frei dreht, ist die von der hydrodynamischen Bremse abzuführende Wärmemenge sehr gering, so dass kein Kühler für das Fluid in dem Kühlwasserkreislauf des Antriebsstranges integriert sein braucht.
  • Das Fluid kann insbesondere ein Öl sein.
  • Das Gehäuse 25a bzw. 25b kann das Motorgehäuse des Dieselmotors 2, das Getriebegehäuse des Getriebes 30 oder ein mit einem dieser beiden Gehäuse verbundenes Tuboverbundsystemgehäuse sein.
  • Der Kanal 26a bzw. 26b kann in beiden Ausführungsalternativen Alt. a und Alt. b eine Leitung – insbesondere eine Metall-Rohrleitung – sein. Anstelle eines einzigen Kanals zur Befüllung und Entleerung der kleinen hydrodynamischen Bremse 18 können zweckmäßigerweise auch zwei Kanäle vorgesehen sein.
  • Anstelle eines Dieselmotors kann auch ein anderer Verbrennungsmotor – insbesondere ein Ottomotor – vorgesehen sein.
  • Bei den beschriebenen Ausführungsformen handelt es sich nur um beispielhafte Ausgestaltungen. Eine Kombination der beschriebenen Merkmale für unterschiedliche Ausführungsformen ist ebenfalls möglich. Weitere, insbesondere nicht beschriebene Merkmale der zur Erfindung gehörenden Vorrichtungsteile, sind den in den Zeichnungen dargestellten Geometrien der Vorrichtungsteile zu entnehmen.

Claims (6)

  1. Turboverbundsystem bei welchem eine hydrodynamische Kupplung (14) im Leistungsfluss von einem Abgasnutzturbinenrad (5) auf eine Kurbelwelle (8) angeordnet ist, wobei die Fluidmenge in der Kupplung (14) variabel ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpenrad (13) auf dessen Rückseite mit einem Primärrad (17) einer hydrodynamischen Bremse (18) koppelbar ist, welches fluidisch an einem gegenüberliegenden Statorrad (22a bzw. 22b) abstützbar ist, das drehfest mit einem Gehäuse (25a bzw. 25b) kuppelbar ist.
  2. Turboverbundsystem nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (25a bzw. 25b) mittels Verschraubungen drehfest gegenüber einem Antriebsmotor (Dieselmotor 2) abgestützt ist, welchem die Kurbelwelle (8) zugeordnet ist.
  3. Turboverbundsystem nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Schaufeln (21) des Statorrades (22b) in das Gehäuse (25b) eingesetzt sind.
  4. Turboverbundsystem nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Schaufeln (21) innerhalb einer Schale (23) angeordnet sind, welche gegenüber dem Gehäuse (25b) abgestützt ist.
  5. Turboverbundsystem nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hydrodynamische Bremse (18) kleiner ist, als die hydrodynamische Kupplung (14).
  6. Turboverbundsystem nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kanal (26a bzw. 26b) für die Befüllung der hydrodynamischen Bremse (18) mit einem Fluid vorgesehen ist, welches nicht durch den Kühlkreislauf des Antriebsmotors (Dieselmotor 2) geführt wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007052118A1 (de) * 2007-10-30 2009-05-07 Voith Patent Gmbh Verfahren zur Steuerung der Leistungsübertragung in einem Antriebsstrang mit einem Turbocompoundsystem und Antriebsstrang
DE102011083225A1 (de) * 2011-09-22 2013-03-28 Siemens Aktiengesellschaft Turbomaschinenstrang
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