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Die
Erfindung betrifft einen integrierten Halbleiterspeicher, bei dem
interne Betriebsspannungen von Spannungsgeneratoren auf einem Speicherchip des
integrierten Halbleiterspeichers erzeugt werden. Des Weiteren betrifft
die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines integrierten Halbleiterspeichers,
bei dem interne Spannungen von Spannungsgeneratoren, die auf einem
Speicherchip des integrierten Halbleiterspeichers angeordnet sind,
erzeugt werden.
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Integrierte
Halbleiterspeicher, beispielsweise DRAM (Dynamic Random Access Memory)-Halbleiterspeicher,
weisen auf einem Speicherchip eine Vielzahl von Schaltungskomponenten
auf. 1 zeigt einen integrierten
Halbleiterspeicher 200, der ein Speicherzellenfeld 210 mit
Speicherzellen SZ umfasst. Im Falle von DRAM-Speicherzellen weist eine
Speicherzelle einen Speicherkondensator SC und einen Auswahltransistor
AT auf. Die Speicherzellen sind jeweils an einem Kreuzungspunkt
einer Wortleitung WL mit einer Bitleitung BL angeordnet.
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Zur
Durchführung
eines Lesezugriffs wird an einen Steueranschluss S220 einer Steuerschaltung 220 ein
Lesekommando LK angelegt. An einen Adressanschluss A200 wird eine
Adresse angelegt, die in einem Adressregister 230 zwischengespeichert
wird. Nachdem die Steuerschaltung 220 das Lesekommando
LK an ihrem Steueranschluss S220 detektiert hat, wird eine durch
die im Adressregister 230 zwischengespeicherte Adresse
ausgewählte Speicherzelle
für den
Lesezugriff aktiviert. Zur Auswahl der durch die Adresse definierten
Speicherzelle wählt
ein Zeilendekoder 250 eine Zeilenleitung (Wortleitung)
inner halb des Speicherzellenfeldes 210 aus. Dazu wird ein
hoher Pegel einer Wortleitungssteuerspannung VPP auf die ausgewählte Wortleitung
eingespeist.
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Durch
den hohen Pegel der Wortleitungssteuerspannung VPP wird der in 1 als n-Kanal-Feldeffekttransistor
ausgebildete Auswahltransistor AT leitend gesteuert, so dass der
Speicherkondensator SC der Speicherzelle SZ mit der angeschlossenen
Bitleitung BL leitend verbunden ist.
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Zur
Auswahl der mit der aktivierten Speicherzelle SZ verbundenen Bitleitung
BL ist ein Spaltendekoder 240 vorgesehen. Die durch den
Spaltendekoder 240 ausgewählte Bitleitung wird anschließend mit einem
in 1 nicht dargestellten
Leseverstärker verbunden.
Der Leseverstärker
verstärkt
das Potenzial auf der Bitleitung, das sich nach der Verbindung des
Speicherkondensators SC in Folge des aktivierten Auswahltransistors
AT auf der Bitleitung ausgebildet hat, auf einen niedrigen Spannungspegel
VBL oder einen hohen Spannungspegel VBH. An dem Datenanschluss D200
wird somit ein Datum DQ mit einem hohen Potenzialpegel oder ein
Datum DQ mit einem niedrigen Potenzialpegel erzeugt.
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Zur
Durchführung
eines Schreibzugriffs auf die Speicherzelle SZ wird an den Steueranschluss S220
der Steuerschaltung 220 ein Schreibkommando SK angelegt.
Durch die an dem Adressanschluss A200 angelegte Adresse wählt der
Zeilendekoder 250 die mit der auszulesenden Speicherzelle
verbundene Wortleitung und der Spaltendekoder 240 die an die
auszulesende Speicherzelle angeschlossene Bitleitung aus. Durch
Ansteuerung der ausgewählten Wortleitung
mit dem hohen Potenzial der Wortleitungssteuerspannung VPP wird
der Auswahltransistor AT der ausgewählten Speicherzelle in den
leitenden Zustand ge steuert. Durch Ansteuerung der Bitleitung BL
mit einem hohen Potenzialpegel der Bitleitungsspannung VBH lässt sich
in der Speicherzelle ein Eins-Pegel abspeichern. Durch Ansteuern
der Bitleitung BL mit dem niedrigen Potenzial der Bitleitungsspannung
VBL lässt
sich hingegen in der Speicherzelle SZ ein Datum mit einem Null-Pegel
abspeichern. Die Potenzialzustände
VBH beziehungsweise VBL werden dabei von dem Leseverstärker auf
der Bitleitung BL in Abhängigkeit
von dem an dem Datenanschluss D200 anliegenden Datum DQ erzeugt.
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Die
Steuerschaltung 220 weist einen Versorgungsspannungsanschluss
V220 zum Anlegen einer Versorgungsspannung VB auf. Ebenso weisen
der Spaltendekoder 240 einen Versorgungsspannungsanschluss
V240 und der Zeilendekoder 250 einen Versorgungsspannungsanschluss
V250 zum Anlegen der Versorgungsspannung VB auf. Die Versorgungsspannung
VB wird von einem steuerbaren Spannungsgenerator 284 an
einem Ausgangsanschluss A284 bereit gestellt.
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Des
Weiteren weist der integrierte Halbleiterspeicher steuerbare Spannungsgeneratoren 281, 282 und 283 auf.
Der steuerbare Spannungsgenerator 281 erzeugt an einem
Ausgangsanschluss A281 das hohe Potenzial der Wortleitungssteuerspannung VPP
zum leitend Steuern des Auswahltransistors AT. Der steuerbare Spannungsgenerator 282 erzeugt
an einem Ausgangsanschluss A282 das niedrige Potenzial der Bitleitungsspannung
VBL, das zum Einspeichern des Null-Pegels in die Speicherzelle SZ
auf die Bitleitung BL eingespeist wird. Der steuerbare Spannungsgenerator 283 erzeugt
an einem Ausgangsanschluss A283 das hohe Potenzial der Bitleitungsspannung
VBH, das zum Abspeichern eines Eins-Pegels in die Speicherzelle
SZ auf die Bitleitung BL eingespeist wird.
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Die
Spannungsgeneratoren 281, 282, 283 und 284 erzeugen
die Spannungen VPP, VBL, VBH und VB aus einer internen Versorgungsspannung Vint,
die ihnen von einem weiteren steuerbaren Spannungsgenerator 270 zugeführt wird.
Der steuerbare Spannungsgenerator 270 ist mit einem Versorgungsspannungsanschluss
V200 zum Anlegen einer externen Versorgungsspannung Vext verbunden.
Er erzeugt aus der externen Versorgungsspannung Vext die stabilisierte
interne Versorgungsspannung Vint.
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Um
Fertigungstoleranzen ausgleichen zu können, ist der steuerbare Spannungsgenerator 270 trimmbar
ausgebildet. Über
ein Steuersignal AWS, das ihm an einem Steueranschluss S270 zugeführt wird,
lässt sich
somit der Pegel der internen Versorgungsspannung verändern. Der
Pegel der internen Versorgungsspannung Vint lässt sich allerdings nicht beliebig
erhöhen.
Eine zu hohe Spannung würde
beispielsweise bei Schaltungskomponenten auf dem Speicherchip des
integrierten Halbleiterspeichers zu Degradationseffekten, wie beispielsweise
Hot-Carrier-Effekten
führen,
so dass die Lebensdauer beispielsweise von Transistoren des integrierten
Halbleiterspeichers reduziert wäre.
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Für bestimmte
Typen von integrierten Halbleiterspeichern, beispielsweise Halbleiterspeicher, die
für Grafikanwendungen
eingesetzt werden, wird auf eine lange Lebenszeit von Schaltungskomponenten
auf dem Speicherchip verzichtet, da Entwicklungen auf diesem Gebiet
sehr schnell voranschreiten, so dass auch die Produkte in diesem
Segment sehr schnell bereits veraltet sind und durch neuere Speicher
ersetzt werden. So liegt derzeit der Einsatz von Halbleiterspeichern
für Grafikanwendungen
im Bereich von circa fünf
Jahren. Die Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit von integrierten Halbleiterspeicher,
die für
Grafikanwendungen vorgesehen sind, wird durch Hoch trimmen der internen
Versorgungsspannung Vint gezielt erhöht. Das Hochtrimmen der internen
Versorgungsspannung geschieht meist durch Aktivierung von so genannten
Trimm-Optionen innerhalb eines On-Chip Spannungsgeneratorsystems
des integrierten Halbleiterspeichers.
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Zur
Einstellung der Trimm-Optionen ist in 1 beispielhaft
eine Speicherschaltung 260 mit Speicherelementen, beispielsweise
Fuseelementen 261, vorgesehen. Bei integrierten Halbleiterspeichern,
die beispielsweise für
Grafikanwendungen vorgesehen sind, werden während des Fertigungsprozesses
bestimmte Fuseelemente der Speicherschaltung 260 aktiviert.
Der Zustand der Fuseelemente der Speicherschaltung 260 wird
von einer Auswerteschaltung 290 ausgewertet. In Abhängigkeit
von den aktivierten Fuseelementen wird von der Auswerteschaltung 290 ein
Steuersignal AWS erzeugt, das dem Steueranschluss S270 des steuerbaren
Spannungsgenerators 270 zugeführt wird. Somit lässt sich
eine interne Versorgungsspannung Vint erzeugen, die oberhalb der
internen Versorgungsspannung liegt, die üblicherweise zur Ansteuerung
der steuerbaren Spannungsgeneratoren 281, 282, 283 und 284 verwendet
wird. Dadurch werden von diesen Spannungsgeneratoren auch höhere Ausgangsspannungen
VPP, VBL, VBH und VB erzeugt, die von der erhöhten internen Versorgungsspannung
abgeleitet werden.
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Ein
Nachteil bei diesem Verfahren besteht allerdings darin, dass bereits
bei der Fertigung der integrierten Halbleiterspeicher festgelegt
werden muss, ob die auf dem Speicherchip vorhandenen Spannungsgeneratoren 270, 281, 282, 283 und 284 erhöhte Spannungen
erzeugen. Diese frühe
Dedizierung erfolgt bereits im Rahmen des Scheibentests, bei dem üblicherweise
mittels Aktivierung von Laserfuses die On-Chip-Spannungen auf die
für die
jeweilige Zielanwendung bestimmten Werte getrimmt werden. Dazu sind
jedoch hohe logistische Aufwände
im Bereich der Produktplanung erforderlich.
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Da
der Zustand der Laserfuses nur einmal programmierbar ist, weisen
derartige integrierte Halbleiterspeicher ferner eine mangelnde Flexibilität auf. So
kann keine dynamische Spannungsregelung der On-Chip-Spannungen erfolgt.
Wünschenswert
ist es allerdings, den Pegel der internen Versorgungsspannung bei
einer geringen Auslastung des Halbleiterspeichers, bei wenigen Speicherzugriffen
pro Zeiteinheit, zu reduzieren. Durch mangelnde Flexibilität bei der
Einstellung der internen Spannungen beziehungsweise durch die statische
Vorgabe der internen Spannungen tritt somit bei derzeitigen integrierten Halbleiterspeichern
eine hohe elektrische Verlustleistung auf.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen integrierten Halbleiterspeicher
anzugeben, bei dem die Erzeugung von internen Spannungspegeln an
die Anzahl der Speicherzugriffe angepasst ist. Eine weitere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Betreiben eines
integrierten Halbleiterspeichers anzugeben, bei dem die Erzeugung
von internen Spannungspegeln an die Anzahl der Speicherzugriffe
angepasst ist.
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Die
Aufgabe in Bezug auf den integrierten Halbleiterspeicher wird gelöst durch
einen integrierten Halbleiterspeicher mit einem Taktanschluss zum Anlegen
eines Taktsignals, einem ersten steuerbaren Spannungsgenerator zur
Erzeugung einer internen Betriebsspannung, die als Versorgungs-
oder Steuerspannung einer Schaltungskomponente des integrierten
Halbleiterspeichers zur Durchführung
von Lese- und Schreibzugriffen zuführbar ist. Der integrierte
Halbleiterspeicher umfasst des Weiteren einen Frequenzdetektor zur
Detektion einer Frequenz des Taktsignals, der mit dem Taktanschluss
verbunden ist. Der erste steuerbare Spannungsgenerator ist derart
ausgebildet, dass er einen Pegel der internen Betriebsspannung in
Abhängigkeit
von der von dem Frequenzdetektor detektierten Frequenz des Taktsignals
erzeugt.
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Bei
einer Weiterbildung des integrierten Halbleiterspeichers ist der
Frequenzdetektor derart ausgebildet, dass er in Abhängigkeit
von der Frequenz des Taktsignals ein erstes Steuersignal erzeugt.
Der erste steuerbare Spannungsgenerator ist derart ausgebildet,
dass er den Pegel der internen Betriebsspannung in Abhängigkeit
von dem ersten Steuersignal erzeugt.
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Gemäß einem
weiteren Merkmal ist der erste steuerbare Spannungsgenerator derart
ausgebildet, dass er einen ersten Pegel der internen Betriebsspannung
erzeugt, wenn die Frequenzdetektorschaltung eine erste Frequenz
des Taktsignals detektiert und einen zweiten Pegel der internen
Betriebsspannung erzeugt, wenn die Frequenzdetektorschaltung eine
zweite Frequenz des Taktsignals detektiert, wobei die zweite Frequenz
des Taktsignals höher
als die erste Frequenz des Taktsignals und der zweite Pegel der
internen Betriebsspannung höher
als der erste Pegel der internen Betriebsspannung ist.
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Eine
Weiterbildung des integrierten Halbleiterspeichers sieht den integrierten
Halbleiterspeicher mit einem Versorgungsspannungsanschluss zum Anlegen
einer externen Versorgungsspannung vor. Der integrierte Halbleiterspeicher
umfasst des Weiteren einen zweiten steuerbaren Spannungsgenerator zur
Erzeugung einer internen Versorgungsspannung mit einem Steueranschluss
zur Ansteuerung mit einem Steuersignal, wobei der zweite steuerbare Spannungsgenerator
mit dem Versorgungsspan nungsanschluss verbunden ist. Der Steueranschluss des
zweiten steuerbaren Spannungsgenerators ist zur Ansteuerung mit
dem ersten Steuersignal mit dem Frequenzdetektor verbunden. Der
zweite steuerbare Spannungsgenerator ist derart ausgebildet, dass
er aus der externen Versorgungsspannung einen Pegel der internen
Versorgungsspannung in Abhängigkeit
von dem ersten Steuersignal erzeugt. Der zweite steuerbare Spannungsgenerator
ist zur Ansteuerung des ersten steuerbaren Spannungsgenerators mit
der internen Versorgungsspannung mit dem ersten steuerbaren Spannungsgenerator
verbunden. Der erste steuerbare Spannungsgenerator ist dabei derart
ausgebildet, dass er den Pegel der internen Betriebsspannung in
Abhängigkeit
von dem Pegel der internen Versorgungsspannung erzeugt.
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Des
Weiteren umfasst der integrierte Halbleiterspeicher einen Spannungsdetektor
zur Detektion eines Pegels der externen Versorgungsspannung, der
mit dem Versorgungsspannungsanschluss verbunden ist. Der erste steuerbare
Spannungsgenerator ist derart ausgebildet, dass er einen Pegel der
internen Betriebsspannung in Abhängigkeit
von dem von dem Spannungsdetektor detektierten Pegel der externen
Versorgungsspannung erzeugt.
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Eine
andere Ausführungsform
des integrierten Halbleiterspeichers sieht vor, dass der Spannungsdetektor
derart ausgebildet ist, dass er in Abhängigkeit von dem Pegel der
externen Versorgungsspannung ein zweites Steuersignal erzeugt. Der
erste steuerbare Spannungsgenerator ist dabei derart ausgebildet,
dass er den Pegel der internen Betriebsspannung in Abhängigkeit
von dem zweiten Steuersignal erzeugt.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
des integrierten Halbleiterspeichers ist der erste steuerbare Spannungsgenerator
der art ausgebildet, dass er einen ersten Pegel der internen Betriebsspannung
erzeugt, wenn die Spannungsdetektorschaltung einen ersten Pegel
der externen Versorgungsspannung detektiert und einen zweiten Pegel
der internen Betriebsspannung erzeugt, wenn die Spannungsdetektorschaltung
einen zweiten Pegel der externen Versorgungsspannung detektiert,
wobei der zweite Pegel der externen Versorgungsspannung höher als
der erste Pegel der externen Versorgungsspannung und der zweite
Pegel der internen Betriebsspannung höher als der erste Pegel der
internen Betriebsspannung ist.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
des integrierten Halbleiterspeichers umfasst der integrierte Halbleiterspeicher
eine Auswerteschaltung zur Auswertung des ersten Steuersignals und
des zweiten Steuersignals und zur Erzeugung eines dritten Steuersignals.
Die Auswerteschaltung ist derart ausgebildet ist, dass sie in Abhängigkeit
von jeweiligen Zuständen
des ersten und zweiten Steuersignals einen Zustand des dritten Steuersignals
erzeugt. Der Steueranschluss des zweiten steuerbaren Spannungsgenerators
ist zur Ansteuerung mit dem dritten Steuersignal mit der Auswerteschaltung
verbunden ist. Der zweite steuerbare Spannungsgenerator ist derart ausgebildet,
dass er den Pegel der internen Versorgungsspannung in Abhängigkeit
von dem dritten Steuersignal erzeugt.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
des integrierten Halbleiterspeichers enthält der zweite steuerbare Spannungsgenerator
eine erste Spannungserzeugerschaltung zur Erzeugung einer ersten
internen Versorgungsspannung. Die erste Spannungserzeugerschaltung
ist derart ausgebildet, dass sie die erste interne Versorgungsspannung
mit einem Pegel erzeugt, der kleiner als der Pegel der externen
Versorgungsspannung ist.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
des integrierten Halbleiterspeichers enthält der zweite steuerbare Spannungsgenerator
eine zweite Spannungserzeugerschaltung zur Erzeugung einer zweiten
internen Versorgungsspannung. Die zweite Spannungserzeugerschaltung
ist derart ausgebildet, dass sie die zweite interne Versorgungsspannung
mit einem Pegel erzeugt, der größer als
der Pegel der externen Versorgungsspannung ist.
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Die
zweite Spannungserzeugerschaltung kann als eine Ladungspumpe ausgebildet
sein.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist der integrierte Halbleiterspeicher ein Speicherzellenfeld
mit Speicherzellen auf, die jeweils an einem Kreuzungspunkt einer
Zeilenleitung und einer Spaltenleitung angeordnet sind. Der integrierte
Halbleiterspeicher weist des Weiteren einen Spaltendekoder zur Auswahl
einer der Spaltenleitungen und einen Zeilendekoder zur Auswahl einer
der Zeilenleitungen auf. Dem Spalten- und Zeilendekoder ist jeweils die interne
Betriebsspannung als Versorgungsspannung zur Auswahl einer Spalten-
und Zeilenleitung zur Durchführung
der Lese- und Schreibzugriffe zuführbar.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
des integrierten Halbleiterspeichers umfasst die Speicherzelle einen
Auswahltransistor zur Auswahl der Speicherzelle für den Lese-
und Schreibzugriff. Die interne Betriebsspannung ist dem Auswahltransistor
als Steuerspannung zur Auswahl der Speicherzelle für den Lese-
und Schreibzugriff zuführbar.
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Im
Folgenden wird ein Verfahren zum Betreiben eines integrierten Halbleiterspeichers
angegeben. Das Verfahren sieht die Bereitstellung des integrierten
Halbleiterspeichers mit einem Frequenzdetektor zum Detektieren einer
Frequenz eines Taktsignals, das an einen Taktanschluss des integrierten Halbleiterspeichers
anlegbar ist, und mit einem steuerbaren Spannungsgenerator zum Erzeugen
einer internen Betriebsspannung, die als Versorgungs- oder Steuerspannung
einer Schaltungskomponente des integrierten Halbleiterspeichers
zur Durchführung
von Lese- und Schreibzugriffen zuführbar ist, vor. An den Taktanschluss
des integrierten Halbleiterspeichers wird das Taktsignal angelegt.
Mittels des Frequenzdetektors wird die Frequenz des Taktsignals
detektiert. Ein Pegel der internen Betriebsspannung wird in Abhängigkeit
von der von dem Frequenzdetektor detektierten Frequenz des Taktsignals erzeugt.
Die Schaltungskomponente des integrierten Halbleiterspeichers wird
mit der internen Betriebsspannung zur Durchführung der Lese- und Schreibzugriffe
angesteuert.
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Gemäß einer
Weiterbildung des Verfahrens erzeugt der steuerbare Spannungsgenerator
einen ersten Pegel der internen Betriebsspannung, wenn die Frequenzdetektorschaltung
eine erste Frequenz des Taktsignals detektiert, und einen zweiten
Pegel der internen Betriebsspannung, wenn die Frequenzdetektorschaltung
eine zweite Frequenz des Taktsignals detektiert, wobei die zweite
Frequenz des Taktsignals höher
als die erste Frequenz des Taktsignals und der zweite Pegel der
internen Betriebsspannung höher
als der erste Pegel der internen Betriebsspannung ist.
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Bei
einer Weiterbildung des Verfahrens wird der integrierte Halbleiterspeicher
mit einem Spannungsdetektor zur Detektion eines Pegels einer externen
Versorgungsspannung, die einem Versorgungsspannungsanschluss des
integrierten Halbleiterspeichers zuführbar ist, bereitgestellt.
Bei dem Schritt des Erzeugens des Pegel der internen Betriebsspannung
wird der Pegel der internen Betriebsspannung in Abhängigkeit
von der von der von dem Frequenzdetektor detektierten Frequenz des
Taktsignals und in Abhängigkeit
von dem von dem Spannungsdetektor detektierten Pegel der externen
Versorgungsspannung erzeugt.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von Figuren, die Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung zeigen, näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 eine
erste Ausführungsform
eines integrierten Halbleiterspeichers mit Erzeugung von internen
Spannungen,
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2 eine
zweite Ausführungsform
eines integrierten Halbleiterspeichers mit Erzeugung von internen
Spannungen,
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3 eine
Abhängigkeit
der internen Versorgungsspannung von einer extern angelegten Taktfrequenz,
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4 eine
dritte Ausführungsform
eines integrierten Halbleiterspeichers mit Erzeugung von internen
Spannungen.
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2 zeigt
einen integrierten Halbleiterspeicher 100, der ähnlich dem
in 1 gezeigten integrierten Halbleiterspeicher 200 ein
Speicherzellenfeld 110, in dem Speicherzellen, beispielsweise DRAM-Speicherzellen,
entlang von Wortleitungen und Bitleitungen angeordnet sind, enthält. Zur
Aktivierung einer Speicherzelle für einen Lese- oder Schreibzugriff
wird eine Steuerschaltung 120 an einem Steueranschluss
S20 von einem Kommandosignal KS angesteuert. Eine Speicherzelle
innerhalb des Speicherzellenfeldes 110 lässt sich
durch Anlegen einer Adresse an einen Adressanschluss A100 eines
Adressregisters 130 auswählen. Ein Spaltendekoder 140 wählt in Abhängigkeit
von einer angelegten Spaltenadresse eine Bitleitung innerhalb des Speicherzellenfeldes 110 für den Speicherzugriff aus.
Ein Zeilendekoder 150 wählt
in Abhängigkeit von
einer angelegten Zeilenadresse eine Wortleitung innerhalb des Speicherzellenfeldes 110 aus.
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Der
integrierte Halbleiterspeicher 100 der 2 wird
synchron zu einem Taktsignal CLK betrieben, das an einem Taktanschluss
C100 der Steuerschaltung 120 zugeführt wird. Erfindungsgemäß wird das
Taktsignal CLK einem Frequenzdetektor 160 zugeführt. Dieser
wertet die Frequenz des Taktsignals CLK aus und erzeugt ausgangsseitig
ein Steuersignal S1, das einem Steueranschluss S170 eines steuerbaren
Spannungsgenerators 170 zugeführt wird.
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Der
steuerbare Spannungsgenerator 170 ist mit einem Versorgungsspannungsanschluss
V100 zum Anlegen einer externen Versorgungsspannung Vext verbunden
und weist eine Spannungserzeugerschaltung 171 auf, die
zur Erzeugung einer internen Versorgungsspannung Vint1 dient. Die
Spannungserzeugerschaltung 171 ist so ausgebildet, dass
sie die interne Versorgungsspannung Vint1 mit einem Pegel erzeugt,
der geringer als ein Pegel der externen Versorgungsspannung Vext
ist. Die Spannungserzeugerschaltung 171 ist beispielsweise
als eine Spannungsteilerschaltung ausgebildet.
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Der
Pegel der internen Versorgungsspannung Vint1 wird steuerbaren Spannungsgeneratoren 182, 183 und 184 zugeführt. Der
steuerbare Spannungsgenerator 182 erzeugt an einem Ausgangsanschluss
A182 den niedrigen Pegel der Bitleitungsspannung VBL, der zur Abspeicherung
des Null-Pegels in einer Speicher zelle des Speicherzellenfeldes 110 verwendet
wird. Der steuerbare Spannungsgenerator 183 erzeugt an
einem Ausgangsanschluss A183 den hohen Pegel der Bitleitungsspannung VBH,
der auf eine Bitleitung des Speicherzellenfeldes 110 zur
Abspeicherung des Eins-Pegels in einer Speicherzelle eingespeist
wird. Der steuerbare Spannungsgenerator 184 erzeugt an
einem Ausgangsanschluss A184 die Versorgungsspannung VB, die Schaltungskomponenten
des integrierten Halbleiterspeichers, wie beispielsweise der Steuerschaltung 120,
dem Spaltendekoder 140 oder dem Zeilendekoder 150,
an einem Versorgungsspannungsanschluss V120, V140 beziehungsweise
V150 als Versorgungsspannung zugeführt wird.
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Des
Weiteren umfasst der steuerbare Spannungsgenerator 170 eine
Spannungserzeugerschaltung 172, die beispielsweise als
eine Ladungspumpe ausgebildet ist. Sie erzeugt ausgangsseitig eine
interne Versorgungsspannung Vint2, die einem steuerbaren Spannungsgenerator 181 zugeführt wird.
Der steuerbare Spannungsgenerator 181 erzeugt an einem
Ausgangsanschluss A181 den hohen Pegel einer Wortleitungsspannung
VPP, der im Allgemeinen oberhalb des Pegels der externen Versorgungsspannung
liegt. Durch einen Pegel, der oberhalb eines Pegels der externen
Versorgungsspannung liegt, wird sichergestellt, dass ein Auswahltransistor
AT einer Speicherzelle SZ zuverlässig
in den leitenden Zustand geschaltet wird.
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Im
Betrieb des integrierten Halbleiterspeichers 100 detektiert
der Frequenzdetektor 160 die Frequenz des externen Taktsignals
CLK und erzeugt in Abhängigkeit
von der detektierten Frequenz einen Pegel des Steuersignals S1.
In Abhängigkeit
von dem Pegel des Steuersignals S1 erzeugt die Spannungserzeugerschaltung 171 des
steuerbaren Spannungsgenerators 170 einen Pegel der internen
Versorgungsspannung Vint1.
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Aus
dem Pegel der internen Versorgungsspannung Vint1 wird durch die
steuerbaren Spannungsgeneratoren 182, 183 und 184 ein
Pegel der Spannungen VBL, VBH und VB abgeleitet. Ebenso erzeugt
die Ladungspumpe 172 in Abhängigkeit von dem Pegel des
Steuersignals S1 einen Pegel der internen Versorgungsspannung Vint2.
Der hohe Pegel der Wortleitungsspannung VPP wird von dem steuerbaren
Spannungsgenerator 181 in Abhängigkeit von dem Pegel der
internen Versorgungsspannung Vint2 erzeugt.
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Die
Schaltungsanordnung ist dabei derart ausgelegt, dass bei Detektion
einer hohen Frequenz des externen Taktsignals CLK der Pegel des
Steuersignals S1 derart von der Frequenzdetektorschaltung 160 verändert wird,
dass der Spannungsgenerator 171 einen hohen Spannungspegel
der internen Versorgungsspannung Vint1 erzeugt, der jedoch weiterhin
unter dem Pegel der externen Versorgungsspannung liegt, und die
Ladungspumpe 172 einen hohen Spannungspegel der internen
Versorgungsspannung Vint2 erzeugt, der oberhalb dem Pegel der externen Versorgungsspannung
liegt. Somit werden auch von den Spannungsgeneratoren 181, 182, 183 und 184 im
Falle der Ansteuerung des integrieren Halbleiterspeichers mit einer
hohen Frequenz des externen Taktsignals, die beispielsweise in einem
Bereich von 800 MHz liegt, hohe Pegel der Spannungen VPP, VBL, VBH
und VB erzeugt. Hohe Pegel der Versorgungsspannung VB zur Versorgung
von Schaltungskomponenten des integrierten Halbleiterspeichers beziehungsweise
hohe Pegel der Bitleitungsspannung VBH liegen beispielsweise in
einem Bereich zwischen 1,5 V und 1,7 V. Durch die Erzeugung von hohen
internen Spannungspegeln lässt
sich die Zugriffsgeschwindigkeit erhöhen und somit der erhöhten Taktfrequenz
anpassen.
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Wenn
der integrierte Halbleiterspeicher hingegen von einer niedrigen
Frequenz des externen Taktsignals CLK, beispielsweise einer Frequenz
von 100 MHz, angesteuert wird, so erzeugt der Frequenzdetektor 160 einen
entsprechenden Zustand des Steuersignals S1, wodurch die Spannungserzeugerschaltung 171 einen
im Vergleich zu dem hohen Pegel der internen Versorgungsspannung
Vint1, der bei einer Ansteuerung des integrierten Halbleiterspeichers
mit einer hohen Taktfrequenz des Taktsignals CLK generiert wird,
niedrigeren Pegel der internen Versorgungsspannung Vint1 erzeugt
beziehungsweise wodurch die Ladungspumpe 172 einen im Vergleich
zu dem hohen Pegel der internen Versorgungsspannung Vint2 niedrigeren
Pegel der internen Versorgungsspannung Vint2 erzeugt. Dadurch sind auch
die von den steuerbaren Spannungsgeneratoren 181, 182, 183 und 184 erzeugten
Spannungspegel der Spannungen VPP, VBL, VBH und VB, die von den
internen Versorgungsspannungen Vint1 beziehungsweise Vint2 abgeleitet
werden, reduziert.
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Durch
das vorgeschlagene Schaltungskonzept lässt sich die interne Spannungserzeugung
dynamisch an die Frequenz des angelegten Taktsignals anpassen. Durch
eine Absenkung der internen Spannungen bei Ansteuerung des integrierten
Halbleiterspeichers mit einer niedrigen Frequenz des Taktsignals
CLK lässt
sich die Verlustleistung reduzieren. Zudem kann ein spannungs-/feldstärkegetriebener Beitrag
von Leckströmen
mit einer Absenkung der internen Spannungen vermindert werden.
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3 zeigt
eine Abhängigkeit
der von der Spannungserzeugerschaltung 171 erzeugten internen
Versorgungsspannung Vint1 und eine Abhängigkeit der von der Ladungspumpe 172 erzeugten
internen Versorgungsspannung Vint2 von der Frequenz des externen
Taktsignals CLK. Beim Betreiben des integrierten Halbleiterspeicher
mit einer niedrigen Taktfrequenz, die unter halb eines spezifizierten
Frequenzwertes CLKmin von beispielsweise 150 MHz liegt, erzeugt
die Spannungserzeugerschaltung 171 einen konstanten niedrigen
Pegel der internen Versorgungsspannung Vint1. Beim Ansteigen der
Taktfrequenz über
den spezifizierten Frequenzwert CLKmin bis zu einem spezifizierten
Frequenzwert CLKmax, der beispielsweise bei einer Frequenz von 700 MHz
liegt, nimmt die von der Spannungserzeugerschaltung 171 erzeugte
interne Versorgungsspannung Vint1 kontinuierlich zu, bis sie nahezu
den Pegel der externen Versorgungsspannung Vext erreicht. Oberhalb
des spezifizierten Frequenzwertes CLKmax erzeugt die Spannungserzeugerschaltung 171 einen
konstant hohen Pegel der internen Versorgungsspannung Vint1.
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Der
von der Ladungspumpe 172 erzeugte Pegel der internen Versorgungsspannung
Vint2 liegt bei einer Taktfrequenz bis zu dem spezifizierten Frequenzwert
CLKmin im Bereich der externen Versorgungsspannung Vext. Wenn die
angelegte Taktfrequenz zwischen den spezifizierten Frequenzwerten CLKmin
und CLKmax liegt, nimmt auch der von der Ladungspumpe 172 erzeugte
Pegel der internen Versorgungsspannung Vint2 zu, bis er ab dem Überschreiten
der spezifizierten Taktfrequenz CLKmax auf einem hohen Pegel, der
oberhalb des Pegels der externen Versorgungsspannung Vext liegt,
konstant gehalten wird.
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Bei
der Erzeugung der internen Versorgungsspannungen Vint1 und Vint2
ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Abhängigkeit der internen Versorgungsspannungen
Vint1, Vint2 von der externen Frequenz den dargestellten linearen
Verlauf zwischen den Frequenzen CLKmin und CLKmax aufweist. Die
Pegel der interne Versorgungsspannungen sollten jedoch mit zunehmender
Frequenz des externen Taktsignals ebenfalls zunehmen.
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4 zeigt
eine weitere Ausführungsform
eines integrierten Halbleiterspeichers 100'. Aus Vereinfachungsgründen sind
das Speicherzellenfeld 110, die Steuerschaltung 120,
das Adressregister 130 sowie der Spalten- und Zeilendekoder 140 und 150 nicht
dargestellt. Der erfindungsgemäße Halbleiterspeicher 100' weist den Frequenzdetektor 160 auf, dem
das Taktsignal CLK von dem Taktanschluss C100 zugeführt wird.
Des Weiteren weist er einen Spannungsdetektor 190 auf,
der mit einem Versorgungsspannungsanschluss V100' zum Anlegen der externen Versorgungsspannung
Vext verbunden ist.
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Der
Frequenzdetektor 160 erzeugt in Abhängigkeit von der Frequenz des
externen Taktsignals CLK ausgangsseitig einen Pegel des Steuersignals S1,
das einem Steueranschluss S10a einer Auswerteeinheit 10 zugeführt wird.
Der Spannungsdetektor 190 detektiert einen Pegel der externen
Versorgungsspannung Vext und erzeugt in Abhängigkeit von dem detektierten
Pegel der externen Versorgungsspannung einen Pegel des Steuersignals
S2, das einem Steueranschluss S10b der Auswerteschaltung 10 zugeführt wird.
Die Auswerteschaltung 10 erzeugt ausgangsseitig ein Steuersignal
S3 das dem Steueranschluss S170 des steuerbaren Spannungsgenerators 170 zugeführt wird.
Der steuerbare Spannungsgenerator 170 umfasst die Spannungserzeugerschaltung 171 zur
Erzeugung der internen Versorgungsspannung Vint1 und die Spannungserzeugerschaltung 172,
die ähnlich
der Ausführungsform
der 2 als eine Ladungspumpe zur Erzeugung der internen
Versorgungsspannung Vint2 ausgebildet ist.
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Die
Spannungserzeugerschaltung 171 erzeugt die interne Versorgungsspannung
Vint1 mit einem Pegel, der unterhalb dem Pegel der externen Versorgungsspannung
liegt. Die Ladungspumpe 172 erzeugt einen Pegel der internen
Versorgungsspannung Vint2, der oberhalb dem Pegel der externen Versorgungsspannung
liegt.
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Im
Gegensatz zu der in 2 dargestellten Ausführungsform
wird bei der in 4 dargestellten Ausführungsform
neben der Frequenz des Taktsignals CLK zusätzlich der Pegel der externen
Versorgungsspannung Vext zur Erzeugung der internen Versorgungsspannung
Vint1 und Vint2 berücksichtigt.
Die Auswerteschaltung 10 ist derart ausgebildet, dass sie
bei einer niedrigen Frequenz des externen Taktsignals CLK, das ihr
durch einen entsprechenden Zustand des Steuersignals S1 von dem
Frequenzdetektor 160 angezeigt wird, das Steuersignal S3
derart erzeugt, dass der steuerbare Spannungsgenerator 170 die
internen Versorgungsspannungen Vint1 und Vint2 mit einem niedrigen
Pegel erzeugt.
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Beim
Ansteigen des Frequenzwertes des externen Taktsignals CLK wird das
Steuersignal S3 von der Auswerteschaltung 10 derart erzeugt,
dass der Pegel der internen Versorgungsspannung Vint1 und Vint2
von dem steuerbaren Spannungsgenerator 170 mit einem höheren Pegel
erzeugt wird als er bei der Ansteuerung des integrierten Halbleiterspeichers
mit dem niedrigen Pegel des Taktsignals CLK erzeugt wird.
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Zusätzlich zu
dem Steuersignal S1 wertet die Auswerteschaltung auch den Zustand
des Steuersignals S2 aus, das den anliegenden Pegel der externen Versorgungsspannung
Vext angibt. In Abhängigkeit von
dieser Zusatzinformation wird der in Abhängigkeit von dem Steuersignal
S1 eingestellte Zustand des Steuersignals S3 dann derart verändert, dass
der von dem steuerbaren Spannungsgenerator 170 erzeugte
Pegel der internen Versorgungsspannung geringfügig nach unten oder oben vertrimmt
wird.
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Der
erfindungsgemäße integrierte
Halbleiterspeicher ermöglicht
eine dynamische Anpassung der chipinternen Spannungen an die externe
Taktfrequenz beziehungsweise eine dynamische Anpassung der chipinternen
Spannungen an die externe Taktfrequenz unter zusätzlicher Berücksichtigung
der externen Versorgungsspannung. Dadurch lässt sich die Verlustleistung,
beispielsweise beim Betrieb des integrierten Halbleiterspeichers
im Stand-By-Mode, in dem der integrierte Halbleiterspeicher von
einer niedrigen Taktfrequenz beziehungsweise einer niedrigen Versorgungsspannung
angesteuert wird, gegenüber
einem integrierten Halbleiterspeicher mit einer statischen Erzeugung
von internen Spannungen deutlich reduzieren. Darüber hinaus ist eine logistische
Trennung von Halbleiterspeichern in Halbleiterspeicher, die beispielsweise
für Grafikanwendungen mit
hohen internen Spannungen betrieben werden und in solche Halbleiterspeicher,
die beispielsweise in Steuerrechnern ohne komplexe Grafikfunktionen eingesetzt
werden, innerhalb des Fertigungsprozesses nicht mehr erforderlich.
-
- 10
- Auswerteschaltung
- 100
- integrierter
Halbleiterspeicher
- 110
- Speicherzellenfeld
- 120
- Steuerschaltung
- 130
- Adressregister
- 140
- Spaltendekoder
- 150
- Zeilendekoder
- 160
- Frequenzdetektor
- 170
- steuerbarer
Spannungsgenerator
- 171
- Spannungserzeugerschaltung
- 172
- Ladungspumpe
- 181,
182, 183, 184
- steuerbare
Spannungsgeneratoren
- 200
- integrierter
Halbleiterspeicher
- 210
- Speicherzellenfeld
- 220
- Steuerschaltung
- 230
- Adressregister
- 240
- Spaltendekoder
- 250
- Zeilendekoder
- 260
- Speicherschaltung
- 270
- steuerbarer
Spannungsgenerator
- 281,
282, 283, 284
- steuerbare
Spannungsgeneratoren
- 290
- Auswerteeinheit
- AT
- Auswahltransistor
- BL
- Bitleitung
- CLK
- Taktsignal
- S
- Steuersignal
- SC
- Speicherkondensator
- SZ
- Speicherzelle
- VB
- Versorgungsspannung
für interne
Schaltungskomponenten
- VBH
- Bitleitungs-High-Spannung
- VBL
- Bitleitungs-Low-Spannung
- Vext
- externe
Versorgungsspannung
- Vint
- interne
Versorgungsspannung
- VPP
- Wortleitungs-High-Spannung
- WL
- Wortleitung