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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein zur Montage einer Bodentür für ein Hocheinbau-Haushaltsgerät, insbesondere
ein Hocheinbau-Gargerät mit
einer bodenseitigen Öffnung
sowie eine Bodentür.
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Solch
ein Hocheinbau-Gargerät
ist beispielsweise aus
DE
101 64 239 A1 bekannt. Dort weist die Bodentür Tragwinkel
zum Befestigen der Bodentür am
Korpus auf. Der Tragwinkel umfasst einen Längsteil und einen davon L-förmig quer
abgehenden Querteil. Auf einer Oberseite des Querteils liegt die Bodentür auf, während der
Längsteil
durch die Bodentür
nach oben heraus geführt
wird, um mit einem Hubgestänge
verbunden zu werden bzw. einen Teil dieses Hubgestänges zu
bilden.
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Aus
DE 100 59 657 A1 ist
ein gattungsgemäßes Hocheinbau-Gargerät bekannt,
bei dem die Bodentür
im inneren bis auf u-förmige Stützkästen, welche
Einsteckhalterungen für
Sockel von Halterungsteilen umgeben, umstrukturiert ist.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit
zur verbesserten Steifigkeit der Bodentür bei gleichzeitig geringem
Gewichtszuwachs bereitzustellen.
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Die
vorliegende Aufgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst sowie
durch die Bodentür
nach Anspruch 17 und ein Hocheinbau-Gerät nach Anspruch 20.
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Das
Verfahren weist bevorzugt zumindest die folgenden Schritte auf:
- (a) Einbringen zweier Längsträger in die Bodentür, insbesondere
mit ihrer Länge
im wesentlichen in einer durch Breite und Tiefe definierten Ebene der
Bodentür
(im folgenden auch als (x, y)-Ebene dargestellt;
- (b) Verbinden der Längsträger durch
Einbringen eines Querträgers
zwischen der Längsträgern;
- (c) Fixieren der Längsträger und
des Querträgers in
Bezug auf die Bodentür.
Die Einzelteile müssen nicht
alle einzeln an der Bodentür
fixiert und/oder befestigt sein, sondern können auch an anderen Teilen
befestigt sein. Dadurch wird eine Stützstruktur geschaffen (z. B.
in H- oder U-Form), die bei geringem Eigengewicht eine hohe Steifigkeit erzeugt.
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Dabei
ist es insbesondere für
eine rückwärtig am
Korpus montierte Bodentür
vorteilhaft, wenn in Schritt (a) die Längsträger (parallel entlang der Tiefe (y)
oder der Breite (x) der Bodentür
eingebracht werden, und in Schritt (b) der Querträger senkrecht
zu den Längsträgern mit
diesen verbunden wird. Dadurch wird die Bodentür zumindest durch eine stabil Stützstruktur
mit im wesentlichen U- oder H-Form versteift.
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Es
wird zur verbesserten Fertigungstoleranz bevorzugt, wenn in Schritt
(b) der Querträger
mit jeweiligen Ausrichtungselementen, insbesondere einer Nase, mit
den Längsträgern ausgerichtet
wird.
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Dabei
ist es zur verbesserten Verwindungssteifigkeit günstig, wenn der Querträger auf
der Oberseite der Bodentür
aufgesetzt wird, insbesondere über
eine Wärmeisolierung.
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Es
ist herstellungstechnisch und zur flexiblen Ausgestaltung vorteilhaft,
wenn der Längsträger aus einer
Klebeschiene und einer darin einsetzbaren Konsole zusammengesetzt
wird.
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Es
ist dann zur festen Verbindung, zum Einbau und zur Justage besonders
günstig,
wenn Schritt (a) die Teilschritte des Befestigens, insbesondere durch
Aufkleben und/oder Verschrauben, der Klebeschiene an der Bodentür; und danach
des Verbindens der Konsole mit der Klebeschiene umfasst. Schritt
(a2) kann auch nach Schritt (b) ausgeführt werden.
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Es
ist dann herstellungstechnisch Schritt besonders günstig und
preiswert, wenn Schritt (a1) in einem gesonderten Vormontageablauf
durchgeführt wird,
z. B. bei einem Zulieferer.
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Die
Herstellung wird vereinfacht, wenn die Konsole in die Klebeschiene
eingesetzt wird.
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Vorteilhafterweise
wird der Tragwinkel in einen der Längsträger oder den Querträger eingesetzt und
nicht auf die Oberfläche
der Bodentür
selbst, was Schäden
insbesondere an der Oberfläche
der Bodentür
vorbeugt.
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Insbesondere
kann ein Einsetzen des Tragwinkels auch zwischen Schritt (b) und
Schritt (c) durchgeführt
werden.
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Es
ist zur einfachen und sicheren Befestigung der Tragwinkel, wenn
er, insbesondere ein jeweiliger Längsteil, durch eine Aussparung
des Längsträgers und
eine Montageöffnung
der Bodentür nach
Außen
geführt
wird; insbesondere, wenn der Querteil des Tragwinkels auf dem Längsträger aufliegt,
günstigerweise
auf einer Konsole.
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Es
ist allgemein vorteilhaft, wenn die Längsträger in Tiefenrichtung eingebaut
sind und der Querträger
in Breitenrichtung.
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Die
Verfahrensschritte können
aber auch in einer anderen Reihenfolge durchgeführt werden.
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Bevorzugt
wird auch eine Bodentür,
insbesondere wenn sie nach einem Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche
hergestellt worden ist, bei der eine Stützstruktur mit zumindest einem Längsträger und
einem Querträger
befestigt ist, z. B. in X-, H- oder U-Form. Diese Träger- bzw.
Strebenkonstruktion ist besonders stabil und leicht.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand der in den beigefügten schematischen Figuren
gezeigten Ausführungsform,
die ein Hocheinbau-Gargerät zeigt,
ausführlicher
beschrieben. Diese Ausführungsform
sind nicht als die Erfindung einschränkend zu verstehen. Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines an einer Wand montierten Hocheinbau-Gargeräts mit abgesenkter
Bodentür;
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2 eine
perspektivische Ansicht des Hocheinbau-Gargeräts mit verschlossener Bodentür;
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3 eine
perspektivische Ansicht eines Tragwinkels für die Bodentür;
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4 eine
schematische Seitenansicht des Tragwinkels aus 3;
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5 eine
geöffnete,
unverstärkte
Bodentür von
unten;
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6 bis 9 verschiedene
Teilschritte zur Montage der Bodentür aus 5;
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10 eine
schematische Schnittdarstellung in Seitenansicht durch eine Bodentür entlang des
darin montierten Tragwinkels; und
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11 eine
schematische Schnittdarstellung in Seitenansicht durch eine Bodentür entlang des
darin montierten Querträgers.
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Die
Figuren sind zur besseren Darstellung der einzelnen Elemente nicht
maßstäblich aufgezeichnet.
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In
der 1 ist ein Hocheinbau-Gargerät gezeigt, das sich allgemein
aus einem Korpus 13 und einer Bodentür 7 zusammensetzt,
die über
Hubelemente 10 miteinander verbunden sind. Der Korpus 13 ist
mit einem Gehäuse 1 gezeigt.
Die Rückseite des
Gehäuses 1 ist
nach Art eines Hängeschranks an
einer Wand 2 montiert. In dem Gehäuse 1 ist ein Garraum 3 definiert,
der über
ein frontseitig im Gehäuse 1 eingebrachtes
Sichtfenster 4 kontrolliert werden kann. Es ist zu erkennen,
dass der Garraum 3 von einer Muffel 5 begrenzt
ist, die mit einer nicht dargestellten wärmeisolierenden Ummantelung
versehen ist, und dass die Muffel 5 eine bodenseitige Muffelöffnung 6 aufweist.
Die Muffelöffnung 6 ist
mit einer Bodentür 7 verschließbar. In 1 ist
die Bodentür 7 abgesenkt
gezeigt, wobei sie mit ihrer Unterseite in Anlage mit einer Arbeitsplatte 8 einer
Kücheneinrichtung
ist. Um den Garraum 3 zu verschließen, ist die Bodentür 7 in
die in der 2 gezeigte Position, die sog. "Nullposition", zu verstellen.
Zur Verstellung der Bodentür 7 weist
das Hocheinbau-Gargerät
eine Antriebsvorrichtung 9, 10 auf. Die Antriebsvorrichtung 9, 10 hat
einen in den 1, 2 und 4 mit
gestrichelten Linien dargestellten Antriebsmotor 9, der zwischen
der Muffel 5 und einer Außen wand des Gehäuses 1 angeordnet
ist. Der Antriebsmotor 9 ist im Bereich der Rückseite
des Gehäuses 1 angeordnet und
steht, wie in der 1 oder 4 gezeigt,
in Wirkverbindung mit einem Paar von Hubelementen 10, die
mit der Bodentür 7 verbunden
sind. Dabei ist jedes Hubelement 10 mit einem in etwa L-förmigen Tragwinkel 21 verbunden
bzw. ausgerüstet.
Die Tragwinkel 21 sind über
die Hubelemente 10, insbesondere linear verfahrbare Teleskopschienen
(nicht dargestellt), mit dem Gehäuse 22 und
dem daran angebrachten Antriebsmotor 9 verbunden. Hier
sind die innerhalb der Bodentür
montierten Tragwinkel 21 mit ihrem Querteil 23 gestrichelt
eingezeichnet, welches die Oberseite der Bodentür 7 trägt, die
auf dem Querteil 23 aufliegt. Zum Verstellen der Bodentür 7 kann der
Antriebsmotor 9 mit Hilfe eines Bedienfelds 12, das
gemäß den 1 und 2 frontseitig
an der Bodentür 7 angeordnet
ist, und einer Steuerschaltung (nicht dargestellt) betätigt werden.
Bei Betätigung
des Antriebsmotors 9 zieht dieser, z. B. über an der
Bodentür 7 angebrachte
Seile (nicht dargestellt), die Bodentür 7 durch die Hubelemente 10 geführt zum
Schließen
nach oben oder lässt
sie entsprechend ab. Die Steuerschaltung, stellt eine zentrale Steuereinheit
für den
Gerätebetrieb
dar und steuert und/oder regelt z. B. ein Aufheizen, ein Verfahren
der Bodentür 7,
ein Umsetzen von Nutzereingaben, ein Beleuchten, einen Einklemmschutz,
ein Takten der Heizkörper 16, 17, 18, 22 und
vieles mehr.
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Der 1 ist
zu entnehmen, dass eine Oberseite der Bodentür 7 ein Kochfeld 15 aufweist.
Nahezu die gesamte Fläche
des Kochfelds 15 ist von Heizkörpern 16, 17, 18 eingenommen,
die in 1 strichpunktiert angedeutet sind. In 1 sind
die Heizkörper 16, 17 zwei
voneinander beabstandete, verschieden große Kochstellenheizkörper, während der
Heizkörper 18 ein
zwischen den beiden Kochstellenheizkörpern 16, 17 vorgesehener Flächenheizkörper ist. Die
Kochstellenheizkörper 16, 17 definieren
für den Nutzer
zugehörige
Kochzonen bzw. Kochmulden; die Kochstellenheizkörper 16, 17 zusammen
mit dem Flächenheizkörper 18 definieren
eine Unterhitzezone.
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In
dem gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Heizkörper 16, 17, 18 als
Strahlungsheizkörper ausgestaltet,
die von einer Glaskeramikplatte 19 abgedeckt sind. Die
Glaskeramikplatte 19 hat in etwa die Ausmaße der Oberseite
der Bodentür 7.
Die Glaskeramikplatte 19 ist weiterhin mit Montageöffnungen
ausgestattet (nicht dargestellt), durch die Sockel zur Halterung
von Halterungsteilen 20 für Gargutträger ragen. Statt einer Glaskeramikplatte 19 können auch
andere – vorzugsweise
schnell ansprechende – Abdeckungen
verwendet werden, z. B. ein dünnes
Blech.
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Mit
Hilfe eines im Bedienfeld 12 vorgesehenen Bedienknebels
kann das Hocheinbau-Gargerät zwischen
verschiedenen Betriebsarten umgeschaltet werden.
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Einen
Tragwinkel 21 zum Tragen der Bodentür zeigen genauer 3 in
Schrägansicht
und 4 in Seitenansicht. Der Tragwinkel 21 umfasst
einen Längsteil 22 und
einen davon im wesentlichen quer abgehenden Querteil 23.
Der Tragwinkel ist dabei in Seitenansicht im wesentlichen L-förmig. Die
Oberseite des Querteils 23 ist zumindest teilweise als
Auflagefläche 24 zur
Auflage der Bodentür
vorgesehen und der Längsteil 22 ist
zur Verbindung mit dem Korpus 13 des Hocheinbau-Gerätes eingerichtet.
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Ausgestaltet
ist der Tragwinkel 21 mit einem ersten Seitenteil 25 und
einem dazu parallelen zweiten Seitenteil 26, die sich hier
nur in ihrer Höhe
unterscheiden. Beide Seitenteile 25, 26 sind aus
Blech geformt und durch ein rückwärtiges Teil 27 aus
Blech miteinander verbunden, wodurch sich bei einem Schnitt auf
einer Höhe
durch den Längsteil 22 ein
im wesentliches U-förmiges
Profil ergibt. Die Seitenteile 25, 26 und das
rückwärtige Teil 27 können als
getrennte Teile hergestellt sein oder einstückig oder als Kombination daraus.
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Das
rückwärtige Teil 27 reicht
nicht bis zum Querteil 24, so dass dieses aus den beiden
einzelnen, parallelen Querteilbereichen der Seitenstücke 25, 26 besteht.
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Der
Tragwinkel 21 weist an seiner Unterseite auf jeder Seite
Aussparungen 28 zur Befestigung und/oder Ausrichtung an
der Bodentür 7 auf.
Ebenso sind Aussparungen 29 im rückwärtigen Bereich des Querteils 23 zur
Befestigung und/oder Ausrichtung vorgesehen, als auch Durchbohrungen 31 seitlich
im Querteil 31. Aus gleichem Grund sind auf der (zweigeteilten)
Auflagefläche 24 auf
jeder Seite jeweils ein Vorsprung bzw. eine Nase 31 zum
Einrasten in eine entsprechende Aussparung der Bodentür vorgesehen.
Auf der Oberseite der Seitenteile 25, 26 ist jeweils
eine Einrastaussparung 32 zum Einsetzen eines Unterteilungsblechs
o.ä. (nicht
dargestellt) vorhanden, wodurch der durch den Längsteil bzw. dessen Seitenbleche 25, 26 und
rückwärtiges Blech 27 definierte
längliche
Raum zumindest über
eine vorbestimmte Länge
in verschiedene Abteilungen unterteilt werden kann, beispielsweise
zur getrennten Führung
von Seil und Kabeln.
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Die
Bodentür
liegt typischerweise auf der Auflagefläche 24 auf, während der
Längsteil 22 durch eine
Montageöffnung
bzw. Aussparung in der Oberfläche
der Bodentür
nach oben aus der Bodentür
zur Befestigung an einer Hubeinrichtung bzw. dem Korpus herausgeführt wird.
Da die Bodentür
ein zum Teil hohes Gewicht aufweisen kann, ist es möglich, dass sie
sich die Tragwinkel und/oder die Hubeinheit leicht elastisch verbiegt
und so nicht mehr waagerecht ist und damit auch auf der Muffelöffnung nicht
mehr mit hoher Genauigkeit aufsetzt. Um das Eigengewicht der Bodentür auszugleichen,
ist in dieser Ausführungsform
der Winkel α zwischen
der Längsachse
I des Längsteils 22 und
einer Linie II der Oberseite der Auflagefläche 24, d. h. jeder
der beiden den Seitenteilen 25, 26 zugeordneten
Teilbereiche, nicht genau 90°,
sondern geringer, z. B. 89°.
Dadurch wird bei Montage der Tragwinkel 21 mit der Bodentür im unbelasteten
Zustand die Bodentür
leicht nach oben angewinkelt zusammengebaut. Im Betrieb kippt die
Bodentür
dann aufgrund des von ihr auf die Auflagefläche aufgebrachten Drehmoments
um ungefähr
den gleichen Betrag ab, so dass sie wieder etwa waagerecht liegt.
Durch die leicht angewinkelte Auflagefläche lässt sich auch der Sitz der
Bodentür
gut nachjustieren. Di Verkippung der Bodentür im unbelasteten Zustand ist
auch mit anderen Mittel erreichbar, z. B. einer nur teilweisen Auflagefläche an der
Oberseite des Querteils 23 in einem Abstand vom Längsteil 22.
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Der
Tragwinkel 21 weist weiterhin beispielsweise Durchbohrungen
(nicht gezeigt) zur Befestigung des Tragwinkels 21 an der
Hubeinheit und damit am Korpus auf, vorzugsweise an der rückwärtigen Wand 27.
Dabei umfasst die Hubeinheit vorzugsweise eine Teleskopstange (nicht
dargestellt) mit einem in einer Läuferführung mittels eines Linearkugellagers
linear geführten
Läufer.
Dann kann der Läufer am
Tragwinkel 21 befestigt werden, und die Läufer am
Korpus, oder umgekehrt. Bevorzugter ist die Verwendung insbesondere
einer Doppelteleskopstange, d. h., zwei rückseitig verbundenen Teleskopschienen,
deren Läufer
in entgegengesetzte Richtung ausfahren. Dann ist bevorzugt der Tragwinkel 21 an
einem Läufer
befestigt, z. B. mittels durch die Montagelöcher 33 geführte und
am Läufer
eingeschraubte Schrauben, und der Läufer am Korpus, z. B. einem Tragegestell
des Korpus.
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5 zeigt
von unten die geöffnete
Bodentür 7 mit
den Montageöffnungen 33 zum
Durchführen der
Tragwinkel 21, die durch das Kochfeld 15, das
die Oberseite der Bodentür 7 darstellt,
und den umlaufenden Rahmen 34 der Bodentür 7 seitlich
begrenzt wird. Die Montage der Bodentür 7 geschieht ebenfalls
bei auf dem Kopf stehender Bodentür 7. Ferner eingezeichnet
sind Durchgangsöffnungen 35 zum Befestigen
von Sockeln (nicht dargestellt) für die Halterungsteile.
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In
den folgenden 6 bis 9 wird die Montage
der Bodentür 7 auf
der Grundlage der Bodentür 7 aus 5 schematisch
näher dargestellt, und
zwar als Ausschnitt auf den hier als oberen Teil der Bodentür 7 eingezeichneten
Bereich, welcher zum anderen Teil im wesentlichen symmetrisch ist.
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6 zeigt
schematisch, aufbauend auf 5, eine
auf dem Kochfeld 15 und am Rahmen 34 befestigte
Klebeschiene 36. Die Befestigung geschieht am Kochfeld 15 mittels
Verklebung von Klebelaschen 37 der Klebeschiene mit dem
Kochfeld 15 und am Rahmen mittels Verschraubung, Vernietung oder ähnlichem.
Die Klebeschiene 36 wird durch die Klebelaschen 37 vom
Kochfeld 15 um einen vorbestimmten Abstand beabstandet.
Sie ist in Blickrichtung dieser Figur (also bezüglich der Unterseite der Bodentür 7,
entsprechend entlang der z-Achse) offen und weist zur auf der dem
Kochfeld 15 benachbarten Seite Auflageflächen 38 auf.
Die Klebeschiene kann somit eine längliche Führung für darin einzusetzende Elemente
bilden. Die Klebeschiene 36 ist zwischen den Auflagefläche 38 in
Richtung der z-Achse offen, wobei eine der so bezüglich der
z-Achse gebil deten Aussparungen 39 oberhalb der Montageöffnung 33 liegt.
Vorzugsweise werden die Klebeschiene 36, das Kochfeld 15 und
der Rahmen 34 vormontiert.
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7 zeigt
im Vergleich zu 6 einen zusätzlich eingebauten Querträger 40,
der als seitliche Befestigung und Abstandshalter sowie als Ausrichtungselement
für die
dargestellte Klebeschiene 36 als auch – aufgrund des symmetrischen
Aufbaus – für die Klebeschiene 36 auf
der anderen Seite (also entlang der negativen x-Achse versetzt.
Der Querträger 40 ist
beispielsweise mittels Rastelementen (Nasen, Bolzen usw.) bzw. Gegenrastelementen
(Aussparungen usw.) an der Haftschiene 36 ausgerichtet.
Vorzugsweise liegt der Querträger 40 über eine
Wärmeisolierung
(nicht dargestellt) auf dem Kochfeld 15 bzw. der Oberseite
der Bodentür 7 auf.
Der Querträger 40 ist
genauer in 11 dargestellt.
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8 zeigt
eine dem Schritt aus 7 folgenden Montageschritt,
bei dem nun in die Klebeschiene 36 eine in Richtung der
y-Achse längliche Konsole 41 eingesetzt
worden ist. Dadurch führt
die Klebeschiene 36 die Konsole 41. Die Konsole
ist in -z-Richtung, also in dieser Draufsicht auf die Unterseite
der Bodentür 7,
offen; sie entspricht in ihrer Grundform einem offenen Kasten. In
der Konsole ist über
der Montageöffnung
der Bodentür 7 und
einer Aussparung der Klebeschiene 36 eine Durchführungsöffnung 42 eingebracht.
Die Konsole 41 weist verschiedene, hier nicht dargestellte
Rastelemente (Nasen, Bolzen usw.) bzw. Gegenrastelementen (Aussparungen
usw.) bezüglich
der Klebeschiene 36 und/oder dem Querträger 40 auf. Die Konsole 41 ist in 10 genauer
dargestellt.
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9 zeigt
eine teilmontierte Bodentür 7 nach 8 mit
darin eingestecktem Tragwinkel 21. Der Tragwinkel 21 nach
den 3 und 4 liegt in dieser Ausführungsform
mit seinem Querteil 23 bezüglich der y-Richtung auf beiden
Seiten auf der Konsole 41 auf; sein Längsteil 22 ist in
Richtung der z-Achse durch die Durchführungsöffnung 42 der Konsole 41,
eine Aussparung 39 der Klebeschiene 36 und die
Montageöffnung 33 der
Bodentür 7 bzw.
des Kochfelds 15 herausgeführt. Die Befestigung des Tragwinkels 21 ist
in 10 genauer beschrieben.
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10 zeigt
als Schnittdarstellung in der (y, z)-Ebene durch einen Tragwinkel 21 in
Seitenansicht einen in der Bodentür 7 eingebauten Tragwinkel 21, wobei
die rechte Seite der Vorderseite der Bodentür 7 mit beispielsweise
dem Bedienfeld entspricht.
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Man
erkennt, dass der Tragwinkel nicht direkt an der oberen Wand (dem
Kochfeld 15) der Bodentür 7 befestigt
ist, sondern in einigem Abstand dazu in der Konsole 41 geführt und
gehalten wird, welche wiederum auf der Klebeschiene 36 aufliegt. Die
Auflagen der Klebeschiene 36 weisen einen vorbestimmten
Abstand db zur Oberfläche
der Bodentür 7 bzw.
dem Kochfeld 15, d. h. hier: der Glaskeramikplatte, auf.
Der Tragwinkel 21 trägt
die Bodentür 7 somit über die
Konsole 41, indem diese mit einer Auflagengegenfläche auf
der Auflage des Tragwinkels 21 liegt. Auch sieht man, dass
die Nase 31 durch eine Aussparung der Konsole 41 führt und
dadurch den Tragwinkel 21 an der Konsole 41 ausrichtet.
Eine weitere Ausrichtung wird dadurch erreicht, dass ein kleiner
Bolzen der Konsole 41 locker in die rückwärtige Aussparung 29 des
Tragwinkels 21 eingeführt ist.
Die unteren Aussparungen des Tragwinkels 21 liegen benachbart
zu entsprechenden Aussparungen der Konsole 41 und werden
durch Laschen 43 zusammengehalten und ausgerichtet. Durch
mehr oder weniger festes Anziehen einer Befestigungsschraube (nicht
dargestellt) zum Befestigen der Laschen 43, insbesondere
der rückwärtigen Lasche,
kann die Lage bzw. der Neigungswinkel α der Bodentür 7 justiert werden;
insbesondere, da der Bolzen in der rückwärtigen Aussparung 29 nur
locker gelagert ist.
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Aufgrund
der Ausgestaltung des Tragwinkels 21 bildet dieser eine
Durchführung
zwischen Bodentür 7 und
Korpus, insbesondere zum Durchführen von
Kabeln und/oder Antriebsseilen. Hier können beispielsweise Kabel von
einem Bedienfeld von vorne (rechts) in das Querteil 23 eingeführt werden,
welches zusammen mit der Konsole 34 bzw. der Bodentür 7 einen
hohlen Kanal bildet. Dann kann das Kabel bzw. der Kabelbaum hoch
in das Längsteil 22 und weiter
zum Korpus geführt
werden. Ist der Tragwinkel 21 im Längsteil 22 zumindest
teilweise mit einem in Längsrichtung
angeordneten Unterteilungselement ausgerüstet, so kann man in der Durchführung zumindest
zwei Abteilungen bzw. Kammern bilden. Dadurch können verschiedene Funktionselemente
getrennt in den Hubelementen geführt
werden, z. B. die Seile und die Kabel, so dass diese nicht aneinander scheuern.
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Zum
Befestigen eines Tragwinkels 21 an einer Bodentür 7 kann
beispielsweise mindestens der Längsteil 22 des
Tragwinkels 21 durch eine Montageöffnung 36 nach außen eingesteckt
werden. Sodann kann der Tragwinkel 21 bezüglich der
Bodentür 7 ausgerichtet
werden, beispielweise durch Andrücken von
Tragwinkel 21 und/oder Bodentür 7 an dafür vorgesehene
Ausrichtungsflächen.
Danach können
die Tragwinkel 21 an der Bodentür 7 fixiert werden,
z. B. durch Einsetzen und Festschrauben der Laschen 35. Dann
kann auch durch partielles Lösen
oder Anziehen der Schraube (oder eines anderen, äquivalenten Befestigungselementes)
der Neigungswinkel α nachjustiert
werden. Der Tragwinkel 21 kann seitlich auf mittels Durchbohrungen 44 befestigt
werden.
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Besonders
vorteilhaft ist es, wenn die Bodentür 7 bei ihrer Montage
auf dem Kopf steht, also der Tragwinkel 21 von der offenen
unteren Seite der Bodentür 7 aus
montiert wird.
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11 zeigt
eine Schnittdarstellung in der (x, z)-Ebene durch einen Querträger 40.
Der Querträger 40 liegt über eine
Isolierschicht 45 (gestrichelt eingezeichnet) am Kochfeld 15 auf.
In dieser Figur sind auch die Sockel 46 eingezeichnet,
welche durch die jeweilige Aussparung 20 geführt sind
und zur Aufnahme von Halterungsteilen eingerichtet sind.
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Beidseitig
bezüglich
der x-Achse sind die Tragwinkel 21 eingezeichnet, die mit
ihrem Längsteil 22 nach
oben aus der Bodentür 7 herausragen.
Die Tragwinkel 21 sind ebenfalls in etwa dem Abstand db zwischen
Klebeschiene und Kochfeld 15 von diesem beabstandet (zuzüglich der
Blechdicken von Klebeschiene und Konsole). Der Querträger greift
seitlich mit einer Nase in eine jeweilige Aussparung der Konsole 41 ein.
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Zur
endgültigen
Befestigung der beschriebenen Teile werden die Teile der teilmontierten
Bodentür
nach 9, insbesondere der Tragwinkel 21, auf richtige
Position gebracht, d. h., es wird 'die Luft herausgelassen'. Die richtige Positionierung
kann bspw. durch Andrücken
an justierte Teile des Montageaufbaus geschehen, z. B. durch Stempel
o.ä. Dann
wird die Bodentür 7 bzw.
werden die Einzelteile fixiert, z. B. eingespannt, und geeignet
befestigt, z. B. verschraubt, verschweißt und so weiter.
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In
anderen, nicht dargestellten Ausführungsformen können andere
Montagereihenfolgen und Bauteile verwendet werden, beispielsweise
können die
Halteschiene und die Konsole auch einstückig ausgeführt sein.
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- 1
- Gehäuse
- 2
- Wand
- 3
- Garraum
- 4
- Sichtfenster
- 5
- Muffel
- 6
- Muffelöffnung
- 7
- Bodentür
- 8
- Arbeitsplatte
- 9
- Antriebsmotor
- 10
- Hubelement
- 11
- Bedienelement
- 12
- Bedienfeld
- 13
- Korpus
- 14
- Anzeigenelemente
- 15
- Kochfeld
- 16
- Kochstellenheizkörper
- 17
- Kochstellenheizkörper
- 18
- Flächenheizkörper
- 19
- Glaskeramikplatte
- 20
- Halterungsteil
- 21
- Tragwinkel
- 22
- Längsteil
- 23
- Querteil
- 24
- Auflagefläche
- 25
- erstes
Seitenteil
- 26
- zweites
Seitenteil
- 27
- rückwärtiges Teil
- 28
- Aussparung
- 29
- Aussparung
- 30
- Durchbohrung
- 31
- Nase
- 32
- Einrastaussparungen
- 33
- Montageöffnung in
der Bodentür
- 34
- Rahmen
- 35
- Durchführungen
- 36
- Klebeschiene
- 37
- Klebelasche
- 38
- Auflage
- 39
- Aussparung
- 40
- Querträger
- 41
- Konsole
- 42
- Durchführungsöffnung
- 43
- Lasche
- 44
- Durchbohrung
- 45
- Isolierschicht
- 46
- Sockel
- x
- Breite
- y
- Tiefe
- z
- Höhe
- α
- Winkel