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DE102006004139A1 - Rollosystem mit gebremstem Gleiter - Google Patents

Rollosystem mit gebremstem Gleiter Download PDF

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DE102006004139A1
DE102006004139A1 DE102006004139A DE102006004139A DE102006004139A1 DE 102006004139 A1 DE102006004139 A1 DE 102006004139A1 DE 102006004139 A DE102006004139 A DE 102006004139A DE 102006004139 A DE102006004139 A DE 102006004139A DE 102006004139 A1 DE102006004139 A1 DE 102006004139A1
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DE
Germany
Prior art keywords
roller blind
slider
braking
guide rail
blind system
Prior art date
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Application number
DE102006004139A
Other languages
English (en)
Inventor
Manuel Eiselt
Norbert Elbs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webasto SE
Original Assignee
Webasto SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Webasto SE filed Critical Webasto SE
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Publication of DE102006004139A1 publication Critical patent/DE102006004139A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/0007Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs moveable head-liners, screens, curtains or blinds for ceilings
    • B60J7/0015Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs moveable head-liners, screens, curtains or blinds for ceilings roller blind

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug-Rollosystem mit einem gegen eine Rückstellkraft F¶s¶ einer Wickelrolle (13a) aufgespannten Rollo (36) und mindestens einem Zugspriegel (31), wobei der Zugspriegel (31) einen Griff (37) zur Betätigung des Rollos (36) und seitlich mindestens je einen Gleiter (35) beinhaltet, der in einer parallel zur Schließrichtung des Rollos (36) verlaufenden Führungsschiene (22) verschiebbar gelagert ist und mindestens eine Bremsfläche (15) aufweist, nach Patent... (Patentanmeldung 102004024382.4). Der Gleiter (35) ist dabei so gestaltet, dass beim Loslassen des Griffs (37) durch die Rückstellkraft der Wickelrolle (13a) die Bremsfläche (15) zur Führungsschiene (22) hin verlagert wird, wodurch sie mit mindestens einer Gegenfläche der Führungsschiene in Bremswirkung tritt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug-Rollosystem mit einem gegen eine Rückstellkraft einer Wickelrolle aufgespannten Rollo und mindestens einem Zugspriegel, wobei der Zugspriegel einen Griff zur Betätigung des Rollos und seitlich mindestens je einen Gleiter beinhaltet, der in einer parallel zur Schließrichtung des Rollos verlaufenden Führungsschiene verschiebbar gelagert ist und mindestens eine Bremsfläche zugeordnet ist, nach Patent .... (Patentanmeldung 10 2004 024 382.4).
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Rollosystem der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem beim Lösen eines vorgespannten, abgewickelten Rollos in der Verschlussposition ein Zurückschnalzen des Rollos in die geöffnete Position verhindert wird. Es ist ferner Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine entsprechende Lösung anzubieten, die kostengünstig hergestellt werden kann und dem Kunden einen hohen Bedienungskomfort bietet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Gleiter einen ersten Hebelarm und einen mit diesem gemeinsam um eine Achse verschwenkbaren zweiten Hebelarm aufweist, der ein Bremselement dergestalt aufweist, dass beim Loslassen des Griffs durch die Rückstellkraft der Wickelrolle die Bremsfläche zur Führungsschiene hin verlagert wird, wodurch sie mit mindestens einer Gegenfläche der Führungsschiene in Bremswirkung tritt.
  • Da bei dieser erfindungsgemäßen Lösung die Rückstellkraft des Rollos selbst, d.h. der Wickelrolle, die Bremsfläche verlagert, entfällt beispielsweise der Einsatz von zusätzlichen Federelementen. Ein Bediener des Rollos kann somit durch Zie hen an dem Griff das Rollo abwickeln und sobald das Rollo komplett abgewickelt ist, dieses in geeigneter Weise fixieren. Zum Aufwickeln des Rollos wird das Rollo gelöst und anschließend kann der Bediener den Griff einfach freigeben. Durch die Bremswirkung des Gleiters mit der Führungsschiene wird das Rollo dann gebremst aufgewickelt, wodurch ein Zurückschnalzen des vorgespannten Rollos und die daraus resultierenden, oben beschriebenen Probleme verhindert werden.
  • Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Gleiter eine Drehachse senkrecht zur Schließrichtung des Rollos auf, um die der Gleiter durch die Rückstellkraft des Rollos verkippt wird, wodurch, wenn das Rollo zum Aufwickeln freigegeben ist, die Bremsfläche des Gleiters gegen die Gegenfläche der Führungsschiene gedrückt wird, um mit ihr in Bremswirkung zu treten. Durch entsprechende Gestaltung der einzelnen Komponenten des Rollosystems lässt sich hierbei die durch die Bremsfläche erzeugte Bremskraft einstellen. Insbesondere kann bei dieser Ausführungsform die Bremskraft durch Wahl des Reibkoeffizienten der Bremsfläche sowie des Hebelverhältnisses am Gleiter eingestellt werden.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung ist dabei die Drehachse des Gleiters parallel zu der Wickelrolle, auf die das Rollo aufgewickelt ist. Weiterhin kann der Gleiter mindestens zwei Bremsflächen aufweisen, die diametral zur Drehachse des Gleiters angeordnet sind und bei einer Verkippung des Gleiters jeweils mit zwei gegenüberliegenden Flächen der Führungsschiene in Bremswirkung treten.
  • Während das Rollosystem so gestaltet sein kann, dass die Bremsfläche mindestens zum Teil von der in der Führungsschiene geführten Gleitfläche des Gleiters gebildet wird, kann in alternativen Ausführungsformen die Führungsschiene eine Führungsbahn aufweisen, in welcher der Gleiter verschiebbar gelagert ist, wobei die Gegenfläche der Führungsschiene, mit der die Bremsfläche in Bremswirkung tritt, außerhalb der Führungsbahn angeordnet ist. Da im letzteren Fall die dem Gleiter zugeordnete Bremsfläche und die Gleitfläche des Gleiters in unterschiedlichen Bahnen der Führungsschiene laufen, können im Gleitkanal die Reibung herabsetzende Mittel, wie z.B. Gleitfett, eingesetzt werden, ohne dass hierdurch die Bremswirkung der Bremsfläche beeinträchtigt wird.
  • Die Bremsflächen des Gleiters können in die Gleiter integriert sein oder als separat angebrachte Elemente mit hoher Reibungszahl ausgebildet sein.
  • Der Gleiter kann generell mehrere Gleitflächen aufweisen, die mit mindestens zwei Gegenflächen der Führungsschiene in Bremswirkung treten, welche sich auf entgegengesetzten Seiten des Gleiters befinden. Bei einer u-förmigen Führungsschiene kann somit der Gleiter innerhalb der beiden Schenkel liegen und mit beiden in Bremswirkung treten.
  • Vorzugsweise ist die Rückstellkraft des Rollos immer größer als die Bremswirkung der Gleiter insgesamt. Damit wird das Rollo beim Aufwickeln zwar gebremst, jedoch nicht blockiert. Umgekehrt aber kann auch ein Blockieren realisiert werden, indem die Bremswirkung erhöht wird. Letzteres kann bei Rollos zum Sonnenschutz bevorzugt sein, wenn das Rollo auch in Zwischenpositionen fixierbar sein soll.
  • Das Rollosystem ist bei bevorzugten Ausführungsformen so ausgelegt, dass durch Ziehen am Griff in Schließrichtung diese Zugkraft der Rückstellkraft des Rollos entgegenwirkt und so die mindestens eine Bremsfläche von der Führungsschiene weg verlagert, wodurch die Bremswirkung reduziert wird. Damit wird der Kraftaufwand zum Abrollen des Rollos reduziert.
  • Der Griff kann, wenn der Gleiter verkippt wird, beim Ziehen durch einen Bediener ein Drehmoment auf den Gleiter bewirken, welches dem Drehmoment durch die Rückstellkraft des Rollos entgegengesetzt ist.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Detailansicht auf ein erfindungsgemäßes Rollosystem für ein Fahrzeug;
  • 2 eine schematische, teilweise detaillierte Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Rollosystems; und
  • 3 eine Querschnittsansicht eines Teils des erfindungsgemäßen Rollosystems.
  • 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Gleiter 35, der mittels einer Führungsschiene 22 geführt wird, welche eine Führungsnut 20 aufweist, die den Gleiter 35 quer zur Verschieberichtung eines Rollos 36 fixiert. Gleiter 35 und Rollo 36 sind mittels eines Zugspriegels 31 in Verbindung und das Rollo 36 wird von einer vorgespannten Wickelwelle 13a (2) auf- oder abgewickelt. Der Gleiter 35 weist eine Bremsfläche 15 auf, mit der er mit der Führungsschiene 22 in Bremswirkung steht. Diese Bremsfläche kann integral an dem Gleiter 35 ausgebildet sein oder separate Bremselemente 50 ausgebildet sein, welche durch eine hohe Reibungszahl die Bremswirkung noch verstärken. Der Gleiter 35 selbst kann beispielsweise ein Kunststoffteil sein, welches mittels eines Spritzgussverfahrens hergestellt ist, und die Bremselemente 50 können z.B. an den Gleiter angespritzt sein. Die Bremswirkung wird erzielt, indem durch eine Rückstellkraft FS des Rollos 36 nach rechts über einen Hebelarm (näher in 2 beschrieben) ein Drehmoment um eine Drehachse 11 auf den Gleiter 50 wirkt. Da in 1 nur das Drehmoment des Rollos 36 wirkt und nicht etwa ein zusätzliches Drehmoment oder eine zusätzliche Kraft durch einen Bediener, wird der Gleiter 50 somit in der Bildebene im Uhrzeigersinn verkippt und die Bremselemente 50 bzw. die Bremsflächen 15 werden gegen die Gegenflächen 52 der Führungsschiene 22 gepresst. Der Gleiter 50 ist hierbei so geformt, dass durch diese Verkippung ein Pressen des Gleiters 50 auf der Führungsschiene 22 resultiert. Somit entstehen Bremskräfte, die der Rückstellkraft FS des Rollos 36 entgegenwirken und damit entgegengesetzt zur Aufwickelrichtung des Rollos 36 sind. Die Bremskraft des Gleiters 35 kann dabei beispielsweise über die Länge des Hebelarms des Rollos 36, die Rückstellkraft FS des Rollos 36 oder die Reibungszahl der Bremsflächen 15 so eingestellt werden, dass beim Loslassen des Rollos 36 dieser in einer gedämpften, kontrollierten Bewegung aufgewickelt wird. Alternativ kann die Bremswirkung auch höher sein als die Rückstellkraft FS, wodurch das Rollo 36 beim Loslassen in der Führungsschiene 22 blockiert wird.
  • 2 zeigt einen Längsschnitt durch die in 1 angedeutete Linie A-A. Wie insbesondere aus den Schnitten zu ersehen ist, ist in der Führungsschiene 22 eine Führungsbahn 45 vorgesehen, in der sich ein Gleitstift 38 des Gleiters 35 abstützt. Der Gleiter 35 bildet gemeinsam mit dem über die Führungsschiene 22 nach oben hinaus verlängerten Führungsspriegel 31 ein Hebelelement mit einem in Auszugrichtung des Rollos 36 nach vorne weisenden ersten Hebelarm 48 und einem zweiten nach oben weisenden Hebelarm 47, an dessen oberen Ende die Rollobahn 36 befestigt ist. Die beiden Hebelarme 47,48 sind dabei gemeinsam um eine Achse 11 schwenkbar gelagert.
  • Der vordere Hebelarm 48 des Gleiters 35 trägt, wie zuvor ausgeführt, das Bremselement 50, welches beim Verkippen des Zugspriegels 31 mit einer Gegenfläche 52 der Führungsschiene 22 in Eingriff tritt. 2 zeigt hierbei den Zustand des Rollosystems, wenn ein Bediener das Rollo durch Betätigung eines an dem Zugspriegel 31 vorgesehenen Griffs 37 (1) nach vorne zieht, um die Rollobahn 36 abzuwickeln, wobei hierbei der Zugspriegel und damit der Gleiter 35 gegen die Rückstellkraft FS der Wickelrolle 13a nach vorne verkippt wird (in 2 gegen den Uhrzeigersinn). Wird der Griff 37 losgelassen, so wird der Gleiter 35 durch die Rückstellkraft FS nach hinten verkippt, so dass sich das Bremselement 50 gegen die Führungsschiene 22 anlegt. Die von der Bremsfläche erzeugte Brems- oder Reibungskraft FR errechnet sich hierbei aus der stoffabhängigen Reibungszahl μ und der senkrecht auf die Gegenfläche 52 wirkenden Normalkraft FN: FR = μ·FN.
  • Hierbei lässt sich die Normalkraft FN wiederum ausgehend vom Hebelgesetz aus der Rückstellkraft des Rollos FS berechnen. Hierbei gilt für einen Gleiter mit einem in Auszugrichtung des Rollos nach vorne weisenden Hebelarm 48 der Länge L und einem nach oben weisenden Hebelarm 47 der Höhe h: FN·L=FS·hbzw.
  • Figure 00060001
  • Für die durch die Bremsfläche erzeugte Reibungskraft gilt somit:
    Figure 00060002
  • Durch geeignete geometrische Gestaltung des Gleiters und des Zugspriegels lässt sich somit unter Berücksichtigung des Reibungskoeffizienten der Bremsfläche mit Bezug auf das Material der Gegenfläche der Führungsschiene in einfacher Weise eine gewünschte Bremskraft einstellen. Insbesondere kann die Anordnung hierbei so getroffen sein, dass entweder für ein sanftes Zurückgleiten des Zugspriegels gesorgt ist, sobald das Rollo aus seiner vollständig die Dachöffnung verschließenden Stellung gelöst wird, oder aber das Rollo in beliebige Zwischenstellungen zwischen der vollständig geöffneten und der vollständig geschlossenen Stellung verfahren werden kann.
  • Bei Ausführungsformen, bei welchen mittels der Bremsfläche für ein sanftes Zurückgleiten des Rollos in seine vollständig aufgewickelte Stellung gesorgt werden soll, kann hierbei durch Wahl des Hebelverhältnisses unter Berücksichtigung des Reibungskoeffizienten die Öffnungs- oder Aufwickelgeschwindigkeit des Rollos festgelegt werden. Soll hingegen das Rollo in beliebigen Zwischenstellungen zwischen der vollständig geöffneten und der vollständig geschlossenen Stellung angeordnet werden können, so kann durch entsprechende Gestaltung dafür gesorgt werden, dass die Reibungskraft FR größer als die Rückstellkraft FS der Wickelrolle ist, so dass das Rollo in beliebigen Stellungen aufgrund der Rückstellkraft der Wickelrolle stehen bleibt. Soll das Rollo geöffnet werden, d.h. auf die Wickelrolle aufgewickelt werden, so wird der Zugspriegel nach vorne verkippt und das Rollo von Hand nach hinten geschoben.
  • Bei der in den 2 und 3 gezeigten Gestaltung des Gleiters 35, bei welcher der Gleiter über den Gleitstift 38 in der Führungsbahn 45 der Führungsschiene 22 abgestützt ist, laufen die Gleitfläche des Gleiters und die Bremsfläche des Gleiters in unterschiedlichen Führungsbahnen der Führungsschiene 22. Im Bereich des Gleitstifts 38 eingesetzte Gleitwickel beeinträchtigen somit nicht die Bremswirkung der Gleitfläche. Es versteht sich, dass die Gleitflächen und Bremsflächen auch völlig getrennt voneinander angeordnet werden könnten, beispielsweise indem der Gleiter 35 so gestaltet wird, dass das Bremselement 50 von außen gegen die Führungsschiene 22 angreift. Insbesondere, wenn kein Halten des Rollos in Zwischenstellungen bewirkt werden soll und die Bremsflächen dem sanften Zurückgleiten des Rollos dienen sollen, kann jedoch auch auf den separaten Führungskanal 45 und den Gleitstift 38 verzichtet werden, wobei der Gleiter 35 dann so gestaltet werden könnte, dass dieser mit seiner Unterseite 54 des Hebelarms 48 sowie mit der Oberseite 56 seines zentralen an den Führungsspriegel 31 angreifenden Bereichs innerhalb der Führungsschiene 22 geführt ist.
  • 11
    Drehachse
    13a
    Wickelwelle
    15
    Bremsfläche
    20
    Führungsnut
    22
    Führungsschiene
    31
    Zugspriegel
    32
    Querkräfte
    35
    Gleiter
    36
    Rollobahn
    37
    Griff
    38
    Gleitstift
    40
    Gleitkörper
    41
    Einschnitt
    42
    Bremskörper
    43
    Fortsatz
    44
    Mitnehmer
    46
    Anschlag
    47, 48
    Hebelarm
    50
    Bremselement
    52
    Gegenfläche an 22

Claims (11)

  1. Fahrzeug-Rollosystem mit einem gegen eine Rückstellkraft (FS) einer Wickelrolle (13a) aufgespannten Rollo (36) und mindestens einem Zugspriegel (31), wobei der Zugspriegel einen Griff (37) zur Betätigung des Rollos (36) und seitlich mindestens je einen Gleiter (35) beinhaltet, der in einer parallel zur Schließrichtung des Rollos (36) verlaufenden Führungsschiene (22) verschiebbar gelagert ist und dem mindestens eine Bremsfläche (15) zugeordnet ist, nach Patent .... (Patentanmeldung DE 10 2004 024 382.4 ), dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (35) einen ersten Hebelarm (47) und einen mit diesem gemeinsam um eine Achse (11) verschwenkbaren zweiten Hebelarm (48) aufweist, der ein Bremselement (50) dergestalt aufweist, dass beim Loslassen des Griffs (37) durch die Rückstellkraft der Wickelrolle (13a) die Bremsfläche (15) zur Führungsschiene (22) hin verlagert wird, wodurch sie mit mindestens einer Gegenfläche (52) der Führungsschiene (22) in Bremswirkung tritt.
  2. Rollosystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Bremsfläche (15) des Gleiters (10) ein separat angebrachtes Element (50) mit hoher Reibungszahl ist.
  3. Rollosystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (10) mehrere Bremsflächen (15) aufweist, die mit mindestens zwei Gegenflächen der Führungsschiene (22) in Bremswirkung treten, welche sich auf entgegengesetzten Seiten des Gleiters befinden.
  4. Rollosystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellkraft (FS) des Rollos (36) größer ist als die Bremswirkung des mindestens eines Gleiters (10).
  5. Rollosystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollosystem so ausgelegt ist, dass durch Ziehen am Griff (37) in Schließrichtung (12), wobei die dabei aufgebrachte Zugkraft der Rückstellkraft des Rollos (36) entgegenwirkt, die mindestens eine Bremsfläche (15) von der Führungsschiene (22) weg verlagert wird, wodurch die Bremswirkung reduziert wird.
  6. Rollosystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (10) eine Drehachse (11) senkrecht zur Schließrichtung des Rollos (36) aufweist, um welche durch die Rückstellkraft des Rollos (36) ein Drehmoment, wodurch, wenn das Rollo (36) zum Aufwickeln freigegeben wird, die wenigstens eine Bremsfläche (15) gegen die Gegenfläche (52) der Führungsschiene (22) gedrückt wird und mit ihr in Bremswirkung tritt.
  7. Rollosystem gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (11) des Gleiters (10) parallel zur Wickelrolle (13a) ist, auf die das Rollo (36) aufgewickelt werden kann.
  8. Rollosystem gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleiter (10) mindestens zwei Bremsflächen (15) aufweist, welche diametral zur Drehachse (11) angeordnet sind.
  9. Rollosystem gemäß den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollosystem so ausgelegt ist, dass durch das Ziehen am Griff (37) in Schließrichtung ein Drehmoment auf den Gleiter (10) wirkt, welches dem Drehmoment durch die Rückstellkraft des Rollos (36) entgegenwirkt.
  10. Rollosystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsfläche (15) mindestens zum Teil von der in der Führungsschiene (22) geführten Gleitfläche des Gleiters (10) gebildet wird.
  11. Rollosystem gemäß einem der Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (22) eine Führungsbahn aufweist, in welcher der Gleiter (10) verschiebbar gelagert ist, und die Gegenfläche (52) der Führungsschiene (22), mit der die Bremsfläche (15) in Bremswirkung tritt, innerhalb der Führungsbahn angeordnet ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2008847A1 (de) * 2007-06-26 2008-12-31 Wagon Sas Rollo mit Mitteln zur Verlangsamung der Aufwicklung und entsprechendes Beförderungsmittel
FR2917998A1 (fr) * 2007-06-26 2009-01-02 Wagons Sas Soc Par Actions Sim Store a enrouleur a moyens de ralentissement de l'enroulement et vehicule correspondant.
DE102008015926A1 (de) * 2008-03-27 2009-10-01 Happich Fahrzeug- Und Industrieteile Gmbh Rolloeinrichtung
DE102008025183A1 (de) * 2008-05-26 2009-12-10 Macauto Industrial Co., Ltd., Yung-Kang Sonnenblendenanordnung

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