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Die
Erfindung betrifft ein Wirkelement, insbesondere eine Wirknadel
einer Kettenwirkmaschine, mit einem Nadelschaft, der einen Befestigungsbereich
aufweist, mit dem das Wirkelement in eine Aufnahmenut einer Wirkmaschinen-Barre
einsetzbar ist, wobei der Befestigungsabschnitt eine Vorderseite, eine
Rückseite
und zwei Flanken aufweist. Ferner betrifft die Erfindung eine Wirkmaschinen-Barre
einer Kettenwirkmaschine mit mehreren Nuten, die entlang der Längserstreckung
der Barre nebeneinander angeordnet sind und Wirkelemente, die in
zumindest einigen der Nuten angeordnet sind, wobei jede Nut einen
Nutgrund, zwei Nutflanken und eine Nutöffnung aufweist und die Wirkelemente
um einen vorbestimmten Überstand
aus der Nut herausragen.
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Ein
derartiges Wirkelement in Form einer Wirknadel ist beispielsweise
aus
DE 44 14 703 C2 bekannt.
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand einer Wirknadel, insbesondere
einer Schiebernadel, erläutert.
Sie ist jedoch auch bei anderen Wirkelementen verwendbar, die auf
vergleichbare Weise in einer Wirkmaschinen-Barre befestigt werden
müssen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wirknadel als Schiebernadel
oder als Spitzennadel ausgebildet ist, oder ob es sich um eine andere
Nadel handelt, die bei der oder zur Maschenbildung verwendet wird.
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Wirknadeln
sind Wirkwerkzeuge, die zur Maschenbildung in Textilmaschinen, insbesondere
in Kettenwirkmaschinen, dienen. Dabei werden die Nadeln in Aufnahmenuten
von Barren eingesetzt. Hierbei ist eine relativ hohe Genauigkeit
bei den Teilungsabständen
wichtig, damit die Wirknadeln nicht mit anderen Wirkelementen kollidieren,
die an anderen Barren angebracht sind und die zum Herstellen einer Wirkware
Bewegungen relativ zu den Wirknadeln ausführen müssen. Aus dem gleichen Grund
ist es ebenfalls wichtig, daß die
Wirknadeln eine möglichst gerade
Flucht parallel zur Barre einnehmen.
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Wirknadeln
sind allerdings im Betrieb einem gewissen Verschleiß unterworfen,
so daß sie
von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden müssen. Pro Meter Barrenlänge müssen dabei
in vielen Fällen
zwischen 500 und 2000 Wirknadeln ausgetauscht werden. Der Monteur
kann also auf das Einsetzen einer einzelnen Nadel nicht allzu viel
Zeit verwenden. Andererseits möchte
man auch vermeiden, daß der
Monteur nach dem Einsetzen aller Nadeln eine aufwendige Ausrichtung
der Nadeln zueinander vornehmen muß.
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Die
Nuten sind üblicherweise
als Rechtecknuten ausgebildet, wobei zwischen den Nadelabmaßen, d.h.
dem seitlichen Abstand der beiden Flanken, und den entsprechenden
Wänden
der Nuten eine kleine Differenz besteht, die ein gewisses Spiel
der Nadel in der Nut zuläßt. Die
Maßdifferenzen
bei den Wirknadeln entstehen, weil die Wirknadeln in großen Mengen
hergestellt werden. Sie sind praktisch unvermeidbar. Sie entstehen
insbesondere bei unterschiedlichen Chargen, die aus unterschiedlichen
Blechen gefertigt werden. Die Bleche variieren geringfügig in der
Dicke.
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Um
einen spielfreien Sitz in der Nut zu erreichen, wurde in der oben
genannten
DE 44 14
703 C2 vorgeschlagen, den Nadelschaft im Befestigungsbereich
mit Wölbungen
zu versehen, die ein Übermaß gegenüber der
Aufnahmenut erzeugen. Wenn eine derartige Wirknadel in die Nut eingedrückt wird,
dann verdrängen
oder stauchen die Wölbungen
etwas Material an den Nutflanken, und die Nadel soll dann spielfrei
in der Nut sitzen. Auch eine derartige Ausgestaltung löst das Problem
aber nicht auf Dauer. Bei einer Massenfertigung der Wirknadeln sitzen
die Wölbungen
immer an derselben Position. Bei einem Auswechseln einer solchen
Wirknadel besteht also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß die Wölbung einer
neuen Nadel an der Stelle positioniert wird, wo die Wölbung der
vorherigen Nadel bereits Material in der Nutflanke verdrängt hatte.
Ein spielfreier Sitz ist dann nicht mehr gewährleistet. Das Übermaß der Nadel
birgt auch das Risiko, daß die
Stege, die in der Barre zwischen den Nuten angeordnet sind, durch dieses Übermaß seitlich
verdrückt
werden.
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DE 199 39 929 A1 zeigt
ein Mittel zur Verwendung in einer maschenbildenden Maschine und ein
Verfahren zur Herstellung des Mittels. Das Mittel umfasst ein längliches
Körperelement,
das aus einem Blech mit einer vorbestimmten Form gestanzt ist. Das
Mittel weist einen Befestigungsabschnitt auf, der eine Vorderseite,
eine Rückseite
und zwei Flanken aufweist. Die Mitte des Befestigungsabschnitts zwischen
der Vorder- und der Rückseite
kann verbreitet ausgeführt
werden.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch nach mehrmaligem Auswechseln
einen zufriedenstellenden Sitz der Wirkelemente in der Wirkmaschinen-Barre
zu erzielen.
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Diese
Aufgabe wird bei einem Wirkelement der eingangs genannten Art dadurch
gelöst,
daß der Befestigungsabschnitt
zumindest auf einem Teil seiner Länge im Bereich der Vorder-
oder Rückseite eine
größere Breite
als im Bereich seiner gegenüberliegenden
Seite aufweist.
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Mit
dieser Ausgestaltung kann man erreichen, daß das Wirkelement sich beim
Einsetzen in die Nut der Barre sozusagen selbst zentriert. Dies setzt
lediglich voraus, daß der
Querschnitt der Nut an den Querschnitt des Befestigungsbereichs
angepaßt ist
und die Flanken des Befestigungsbereichs zumindest in einem Teilbereich
nicht parallel zueinander verlaufen. Damit wird erreicht, daß das Wirkelement beim
Einsetzen in die Nut der Barre beim Kontakt mit einer Nutflanke
bei weiterem Einsetzen gegen die andere Nutflanke gedrückt wird.
Beim Einsetzen der Wirknadel in die Nut erfolgt also weder ein Materialabtrag
durch Reibung noch eine Materialverdrängung durch ein Umformen der
Nutflanken. Dementsprechend läßt sich
wiederholt ein Austausch der Wirkelemente vornehmen, ohne daß sich an
der Geometrie der Barre irgend etwas ändern muß.
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Vorzugsweise
erfolgt ein Übergang
von der größeren Breite
zur kleineren Breite durch eine Fläche, die sich zumindest über einen
Teil der Tiefe einer Flanke erstreckt und gegenüber der anderen Flanke in eine
Richtung von der Vorderseite zur Rückseite auf die andere Flanke
zu geneigt oder gekrümmt
ist. Die Tiefe ist die Richtung von der Vorderseite zur Rückseite.
Mit einer geneigten oder gekrümmten
Fläche
an der Flanke läßt sich
erreichen, daß das
Wirkelement seitlich versetzt wird, wenn es mit der geneigten oder
gekrümmten
Fläche
an einer entsprechend geneigten Fläche an der Nutflanke zur Anlage kommt.
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Hierbei
ist bevorzugt, daß sich
die Fläche
bis zur Rückseite
erstreckt. Die Rückseite
des Wirkelements ist die Seite, die am tiefsten in die Nut eingeführt wird.
Man kann dann einen möglichst
großen Anteil
des Befestigungsbereichs verwenden, um das Wirkelement in der Barre
zu positionieren.
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Hierbei
ist bevorzugt, daß die
geneigte Fläche
mindestens zwei Teilflächen
mit unterschiedlichen Neigungswinkeln aufweist. Eine derartige Ausbildung
wird bei speziellen Anwendungen gewählt, wenn man beispielsweise
in einem der Rückseite
benachbarten Bereich eine stärkere
Neigung der Flanke wählt.
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Vorzugsweise
weist nur eine der beiden Flanken eine geneigte oder gekrümmte Fläche auf. Die
andere Flanke verläuft
dann senkrecht zur Breitenerstreckung der Barre. Diese Flanke wird
dann zur Positionierung des Wirkelements in der Barre verwendet.
Auf diese Weise ist es möglich,
mit geringem Aufwand eine hohe Genauigkeit bei der Teilung der Wirkelemente
beizubehalten.
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Alternativ
dazu können
beide Flanken Flächen
aufweisen, die aufeinander zu geneigt oder gekrümmt sind. Insbesondere dann,
wenn die Nadel bezüglich
ihrer Mittelebe ne symmetrisch ausgebildet ist, ist dies eine andere
Möglichkeit,
auf andere Weise eine hochgenaue Positionierung im Hinblick auf die
Teilung der Wirkelemente zu erreichen. Die Teilung wird dann auf
die Mittelebenen der Wirkelemente bezogen.
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Bevorzugterweise
ist vorgesehen, daß beide Flanken
Flächenabschnitte
im Bereich der größten Breite
aufweisen, die parallel zueinander verlaufen. Dies ergibt eine gewisse
Führung
beim Einsetzen des Wirkelements in die Barre, so daß die Montage erleichtert
wird.
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Vorzugsweise
ist eine Flanke unter einem rechten Winkel zur Vorderseite angeordnet.
In diesem Fall verläuft
die Vorderseite des Wirkelements parallel zur Längserstreckung der Barre. Dies
erleichtert die Fertigung des Wirkelements, weil man die Nadel sozusagen
mit einem rechten Winkel aus einem Blech ausstanzen kann.
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Die
Aufgabe wird bei einer Wirkmaschinen-Barre der eingangs genannten
Art dadurch gelöst,
daß Wirkelemente
wie zuvor beschrieben ausgebildet sind und die Nuten zumindest auf
einem Teil ihrer Höhe
einen an den Querschnitt der Wirkelemente angepaßten Nutquerschnitt aufweisen.
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Mit
einer derartigen Barre läßt sich
bei der Verwendung von entsprechenden Wirkelementen erreichen, daß die Wirkelemente
spielfrei und mit einer hohen Genauigkeit in der Barre montiert
werden können,
wobei für
die Montage nur ein geringer Aufwand notwendig ist. Die Wirkelemente
müssen
lediglich in die Nuten eingesetzt und dort festgehalten werden. Die
Ausrichtung der Wirkelemente in den Nuten erfolgt dadurch automatisch.
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Vorzugsweise
verläuft
eine Nutflanke senkrecht zur Vorderseite der Barre. In diesem Fall
kann man diese senkrecht zur Vorderseite der Barre verlaufende Nutflanke
als Positionierhilfe benutzen, so daß man mit geringem Aufwand
erreichen kann, daß die
Teilung der Wirkelemente den Vorgaben entspricht.
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Vorzugsweise
ist zwischen der Rückseite des
Wirkelements und dem Nutgrund ein Sicherheitsabstand vorgesehen.
Dieser Sicherheitsabstand ist klein. Er sollte ausreichen, daß das Wirkelement weit
genug in die Nut hineingeschoben werden kann, um einen spielfreien
Sitz zu gewährleisten.
Wenn jedoch übermäßig große Kräfte auf
das Wirkelement wirken und das Wirkelemente noch weiter in die Nut hineinzudrücken suchen,
dann soll der Sicherheitsabstand relativ schnell überwunden
werden, so daß dann
das Wirkelement am Nutgrund anliegt und eine weitere Bewegung des
Wirkelements in die Nut nicht mehr möglich ist. Damit kann man unzulässig hohe seitliche
Kräfte
auf die Nutenstege zwischen den Nuten vermeiden.
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Vorzugsweise
sind die Wirkelemente durch mindestens einen Deckel in den Nuten
gehalten. Der Deckel erzeugt dann die Haltekraft. Der Deckel weist an
seiner den Wirkelementen zugewandten Seite vorzugsweise eine elastische
Schicht auf, so daß man
kleinere Unterschiede in der Höhe
der Wirkelemente, mit der sie aus den Nuten herausragen, ausgleichen
kann.
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
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1 einen
Ausschnitt aus einer Barre mit eingesetzten Wirknadeln,
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2 eine erste Ausführungsform einer Wirknadel,
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3 eine
zweite Ausführungsform
einer Wirknadel,
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4 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
des Querschnitts einer Wirknadel und einer Barrennut,
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5 eine
abgewandelte Ausführungsform einer
Barre mit eingesetzter Wirknadel,
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6 eine Wirknadel zur Verwendung mit der
Barre nach 5,
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7 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
des Querschnitts der Wirknadel und der Nut,
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8 eine Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht
auf die Barre nach 1,
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9 eine
schematische Darstellung zur Erläuterung
des Zusammenwirkens von Nadel und Barre,
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10 verschiedene
Querschnittsformen der Wirknadel und
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11 passende
Nutformen zu den Wirknadel der 10.
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1 zeigt
einen Ausschnitt aus einer Barre einer nicht näher dargestellten Wirkmaschine
in perspektivischer Darstellung. Eine derartige Barre kann durchaus
eine Länge
von mehreren Metern aufweisen.
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Die
Barre 1 weist in einem Höhenabschnitt 2 eine
Vielzahl von nebeneinander angeordneten Nuten 3 auf, die
in Richtung der Längserstreckung
der Barre 1 parallel zueinander und nebeneinander angeordnet
sind. Die Nuten 3 sind durch Nutenstege 4 voneinander
getrennt.
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In
den Nuten sind Wirknadeln 5 angeordnet. Dargestellt sind
die Wirknadeln 5 nur in zwei Nuten. Üblicherweise sind aber alle
Nuten 3 mit Wirknadeln 5 besetzt.
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Die
Wirknadeln 5 der 1 sind in 2 aus zwei unterschiedlichen Blickrichtungen
dargestellt. Jede Wirknadel 5 weist einen Nadelschaft 6 mit
einem Befestigungsbereich 7 auf. Die Wirknadel 5 ist mit
dem Befestigungsbereich 7 in der Nut 3 der Barre 1 festgelegt.
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In üblicher
Weise schließt
sich an ein Ende des Nadelschaftes 6 ein Nadelkopf 8 an,
der als Haken ausgebildet ist, wobei in nicht näher dargestellter Weise ein
Schieber oder Schließelement
vorhanden sein kann, der den Haken 9 schließen kann,
wenn der Haken 9 einen Faden durch eine Masche hindurchziehen
soll. Am entgegensetzten Ende weist die Wirknadel einen Nadelfuß 10 mit
einem Vorsprung 11 auf, der unter den Höhenabschnitt 2 greift, um
die Wirknadel 5 zusätzlich
in der Barre 1 zu befestigen.
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Für die Zwecke
der nachfolgenden Erläuterung
werden bei der Wirknadel 5, genauer gesagt, ihrem Befestigungsabschnitt 7,
eine Vorderseite 12, eine Rückseite 13 und zwei
Flanken 14, 15 definiert. Die Vorderseite 12 ist
die Seite, die bei montierter Wirknadel 5 aus der Barre 1 herausgerichtet
ist. Die Rückseite 13 ist
die Seite, die am tiefsten in die Barre 1 eingesteckt ist.
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Wie
aus 4 zu erkennen ist, sind die beiden Flanken 14, 15 des
Befestigungsbereichs 7 nicht parallel zueinander ausgerichtet,
sondern sie sind in einer Richtung von der Vorderseite 12 zur
Rückseite 13 aufeinander
zu geneigt. Im Grunde ist der Querschnitt der Wirknadel 5 im
Befestigungsbereich also V-förmig
ausgebildet.
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In
entsprechender Weise weist jede Nut 3 einen Nutgrund 16,
eine Nutöffnung 17 und
zwei Nutflanken 18, 19 auf, wobei der Querschnitt
der Nut 3 an den Querschnitt des Befestigungsbereichs 7 der Wirknadel 5 angepaßt ist.
Die Neigung der Flanken 14, 15 stimmt also mit
der Neigung der Nutflanken 18, 19 überein.
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Dies
hat nun zur Folge, daß sich
die Wirknadel 5, wenn sie in die Nut 3 eingesetzt
wird, selbst zentriert. Eine der beiden Flanken 14, 15 kommt
beim Einsetzen in die Nut 3 zur Anlage an eine der beiden Nutflanken 18, 19 und
wird dann beim weiteren Einschieben der Wirknadel 5 in
die Nut 3 geringfügig seitlich
verlagert, bis die andere der Flanken 15, 14 zur
Anlage an die andere der Nutflanken 19, 18 kommt.
In diesem Fall wird die Wirknadel 5 automatisch in der
Mitte der Nut 3 ausgerichtet und wird dort spielfrei positioniert.
Es ist nicht erforderlich, daß die Wirknadel 5 beim
Einsetzen in die Barre 1 irgendwelche Umformungen der Nutstege 4 oder
Teile davon vornimmt.
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Die
Wirknadel 5 steht nach dem Einsetzen in die Barre 1 mit
einem kleinen Überstand 20 von
der Vorderseite 21 vor. Man kann also mit einem Deckel, der
nachfolgend im Zusammenhang mit der 9 näher erläutert wird,
die einzelnen Wirknadeln in der Barre 1 festhalten, wobei
die Wirknadeln 5 ohne größeren Aufwand spielfrei gehalten
werden.
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Das
Auswechseln der Wirknadeln 5 ist relativ einfach. Man kann
durch einen einfachen Zug auf die Wirknadeln 5 diese zur
Vorderseite 21 der Barre 1 hin bewegen und dann
aus den Nuten 3 entfernen. Die neuen Wirknadeln 5 werden
dann in umgekehrter Richtung in die Nuten 3 eingesetzt,
ohne daß man beim
Einsetzen größere Kräfte aufbringen
müßte.
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Die
in 2 dargestellte Wirknadel ist für eine Raschelmaschine
geeignet. Die in 3 dargestellte Wirknadel, bei
der gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind,
ist hingegen für
einen Kettenwirkautomat oder eine Kettenwirkmaschine geeignet.
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Für die Ausbildung
der Querschnitte der Nuten 3 und der Querschnitte des Befestigungsbereichs 7 gibt
es nun viele Möglichkeiten,
die nachfolgend auszugsweise erläutert
werden sollen.
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5 zeigt
eine abgewandelte Barre 1, bei der die Nuten 3 nicht
mehr symmetrisch zu einer imaginären
Mittelebene angeordnet sind. Vielmehr ist eine Nutflanke 18 senkrecht
zur Vorderseite 21 angeordnet. Lediglich die andere Nutflanke 19 steht
unter einem Winkel ≠90° zur Vorderseite 21 der
Barre 1.
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Die
dazugehörende
Wirknadel 5 ist in 6 dargestellt.
Die (bezogen auf die Darstellung der 6)
linke Flanke 14 steht dementsprechend unter einem rechten
Winkel zur Vorderseite 12 des Befestigungsbereichs 7.
Die andere Flanke 15 hingegen schließt mit der Vorderseite 12 einen
spitzen Winkel ein.
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Das
Befestigungsprinzip ist hier ähnlich
wie bei der im Zusammenhang mit den 1 bis 4 dargestellten
Ausführungsform.
Allerdings wird nun die Positionierung der Wirknadel 5 in
der Nut 3 nicht in der Mitte der Nut (bezogen auf die Längserstreckung
der Barre 1) vorgenommen, sondern an der linken Nutflanke 18,
die, wie oben erwähnt,
einen rechten Winkel mit der Vorderseite 21 der Barre 1 einschließt.
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Die
Positionierung erfolgt dadurch, daß durch die Keilwirkung zwischen
der Flanke 15 und der Nutflanke 19 beim einsetzen
der Wirknadel 5 in die Nut 3 eine kleine seitliche
Bewegung der Wirknadel 5 so lange bewirkt wird, bis die
Flanke 14 an der Nutflanke 18 zur Anlage kommt.
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Zusätzlich hat
diese Ausgestaltung den Vorteil, daß die Seite der Wirknadel 5,
an der die Flanke 14, die einen rechten Winkel mit der
Vorderseite 12 einschließt, aufnimmt, glatt ausgebildet
sein, wie dies aus 6b hervorgeht.
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8a zeigt
die Barre 1 von 1 in Vorderansicht. Es ist zu
erkennen, daß man
durch die Mittelebene der Nuten 3 die Nadelteilung 22 festlegen kann.
Wenn man eine Ausgestaltung nach 5 und 6 verwendet, dann wird die Nadelteilung
durch den Abstand der rechtwinklig zur Vorderseite 21 verlaufenden
Nutflanken 18 bewirkt.
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8b zeigt
eine Seitenansicht und 8c eine Draufsicht auf die Barre 1 mit
montierten Wirknadeln 5 nach 1.
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9 zeigt
in schematischer Darstellung eine Wirknadel 5, die in der
Barre 1 in einer Nut 3 montiert ist. Die Wirknadel 5 weist
einen Querschnitt auf, bei dem die Flanke 14 senkrecht
zur Vorderseite 12 verläuft
und sich über
die gesamte Tiefe (Erstreckung von oben nach unten, bezogen auf 9)
des Befestigungsbereichs erstreckt. Die andere Flanke 15 weist
ebenfalls einen Abschnitt auf, der sich im rechten Winkel zur Vorderseite 12 des
Befestigungsbereichs erstreckt. Lediglich eine Fläche 23,
die sich über
einen Teil der Tiefe des Befestigungsbereichs erstreckt, ist gegenüber der
Vorderseite 12 geneigt. Dieser Teilbereich kommt zur Anlage
an eine entsprechend geneigte Fläche 24 der
Nutflanke 19.
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Bei
montierter Wirknadel 5 verbleibt zwischen der Rückseite 13 und
dem Nutgrund 16 ein Sicherheitsabstand s, der im vorliegenden
Ausführungsbeispiel
kleiner ist als der Überstand 20 zwischen
dem Deckel 25 und der Vorderseite 21 der Barre 1.
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Der
Deckel 25 weist auf seiner der Barre 1 zugewandten
Seite eine elastische Schicht 26 auf, so daß der Deckel 25,
wenn er an der Barre 1 befestigt wird, alle Wirknadeln 5 gleichmäßig festhalten
kann, auch wenn die Wirknadeln aufgrund von Dickenunterschieden,
die auf Toleranzen beruhen, unterschiedlich weit aus der Barre 1 herausschauen.
Diese Unterschiede sind aber nicht allzu groß.
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10 zeigt
nun unterschiedliche Formen der Querschnitte des Befestigungsbereichs
der Wirknadeln. 11 zeigt die dazu passenden
Querschnitte. Üblicherweise
wird man in einer Barre 1 immer die gleiche Form der Querschnitte
der Nuten 3 verwenden.
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10g und 11g zeigen
die Querschnittsformen, die der Ausführung der 1 bis 4 zugrunde
liegen. Die 10i und die 11i zeigen die Querschnitte, die der Ausbildung
nach 5 bis 7 und 9 zugrunde
liegen.
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In
den 10a und 11a ist
eine Ausgestaltung dargestellt, die der der 10g und 11g entspricht. Allerdings sind hier die Rückseite 13 und der
Nutgrund 16 abgeflacht.
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In
den 10b und 11b weisen
die Flanken 14, 15 und die Nutflanke 18, 19 Abschnitte 27, 28 auf,
die eine stärkere
Neigung im Hinblick auf die Mittelebene 29, 30 von
Wirknadel 5 und Nut 3 haben.
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In
den 10c und 11c ist
die Flanke 14 bzw. die Nutflanke 18 parallel zur
Mittelebene 29 bzw. 30 ausgerichtet. Nur die andere
Flanke 15 bzw. Nutflanke 19 ist geneigt. Hier
erfolgt die Zentrierung im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der 10a und 10b nicht
in der Mittelebene 29, 30, sondern an der Nutflanke 18.
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Die 10d und 11d zeigen
eine Ausführung,
die der der 10c und 11c entspricht, wobei
die Rückseite 13 bzw.
der Nutgrund 16 abgeflacht sind.
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Die 10e und 11e zeigen
eine Ausgestaltung, bei der die Flanken 14, 15 bzw.
die Nutflanken 18, 19 mit einer Rundung in die
Rückseite 13 bzw. den
Nutgrund 16 übergehen.
Auch hier erfolgt durch ein Einsetzen der Wirknadel 5 in
die Nut 3 automatisch eine Zentrierung.
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Die 10f und 11f zeigen
eine Ausgestaltung, die eine Mischung aus den 10b, 11b und 10c, 11c ist. Auch hier ist die eine Flanke 14 parallel
zur Mittelebene 29 gerichtet, während die andere Flanke 15 und
natürlich
die andere Nutflanke 19 unterschiedliche Neigungen aufweist.
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10g und 11g wurden
bereits besprochen.
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Die 10h und 11h zeigen
eine Ausgestaltung, bei der die Flanken in einem Teilbereich 31 nach
innen gewölbt
sind. In ähnlicher
Weise sind die Nutflanken in einem Teilbereich 32 in Richtung auf
die Mittelebene 30 nach außen gewölbt. Auch dadurch läßt sich
eine Zentrierung erreichen, wenn die Wirknadel 5 in die
Nut 3 eingesetzt wird.
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Die
Ausgestaltung der 10i und 11i wurde
im Zusammenhang mit den 5 bis 7 besprochen.
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Die 10j und 11j zeigen
eine Ausgestaltung, die spiegelsymmetrisch zu der Ausgestaltung
nach den 10i und 11i ist.