-
Die
Erfindung betrifft ein Mittel zum sichtbaren Aufbewahren einer CD
und ihrer Informationsmaterialien nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
-
Ein
solches Mittel weist eine Aufnahmeeinheit zur Aufnahme und Aufbewahrung
einer CD, eine Aufnahmeeinheit zur Aufnahme und sichtbaren Aufbewahrung
eines CD-Beilageheftes (Booklet) und eine Aufnahmeeinheit zur Aufnahme
und sichtbaren Aufbewahrung einer CD-Rückseitenhülleneinlage auf.
-
Das
erfindungsgemäße Mittel
ist ein Gebrauchsgegenstand für
den privaten als auch für
den gewerblichen Gebrauch im Verpackungsbereich.
-
Bisher
werden zur Aufbewahrung und Kennzeichnung von CDs feste, dicke Kunststoffhüllen verwendet
die in der Regel auf Vorder- und Rückseite über Aufdrucke oder eingefügte Beilagen
wie Rückseiteneinlage
und Beilagenheft (Booklet) Auskunft über den Inhalt/Datenträger geben.
Zudem verfügen sie
zusätzlich
durch die in sie eingebrachte Rückseiteneinlage
die an den Außenseiten
umgeknickt wird über
eine Kennzeichnung auf ihrer äußeren Kante die
sich an der Öffnungsseite
und der Scharnierseite einer handelsüblichen CD-Hülle befinden.
-
Des
Weiteren gibt es noch kleinere, dünnere Hüllen aus Pappe oder Kunststoff
in die die entsprechenden Datenträger eingebracht werden und über den
Inhalt informierend auf den Vorder- und Rückseiten bedruckt sind.
-
Die
bisherigen Mittel haben den Nachteil, dass sie im Verhältnis zum
Datenträger
und dessen Beilagen die verhältnismäßig flach
sind, wesentlich dicker sind. Dies ist schon bei einer geringeren
Anzahl von in Hüllen
eingebrachten Datenträgern
sehr Platz beanspruchend. Ihr Vorteil besteht in ihrer Festigkeit
und darin, dass wenn sie nebeneinander aufgereiht stehen anhand
der Kantenbeschriftung jeder einzelne Datenträger genau gesichtet und unterschieden
werden kann. Die dünneren
Papp- oder Kunststoffhüllen
zum seitlichen Einschieben eines Datenträgers beanspruchen Vorteilhafterweise
nur wenig Platz und sind einfach in der Nutzung, jedoch aufgereiht
im Regal nur schwer und umständlich
zu identifizieren und voneinander zu unterscheiden bzw. verfügen nur über geringe
Informationen. Aus Platzmangel können
in sie die Beilagen wie das Beilagenheft und die Rückseiteneinlage
einer handelsüblichen
CD nicht eingebracht werden, so dass bei einer Umstellung einer
CD-Sammlung auf kleinere Hüllen nicht
der komplette Inhalt einer CD zusammengefügt aufbewahrt werden kann.
-
Der
Erfindung lag demgemäß das Problem zugrunde,
ein Aufbewahrungsmittel für
CDs und deren beiliegende Informationsmaterialien zu schaffen, das
den geringsten möglichen
Platz beansprucht und nebeneinander aufgereiht gut zu identifizieren
und gut voneinander zu unterscheiden ist. Dies unter der Voraussetzung,
dass der Benutzer seine schon vorhandenen CDs mitsamt ihrer Beilagen
in die neuen Hüllen
einbringen kann. Die neue Hülle
ist durch ihren Aufbau für jeden
zu gebrauchen bzw. insbesondere auch für CD-Sammler interessant und
nützlich, da
durch ihren logischen Aufbau informative Teile gut sichtbar eingebracht
werden können
bzw. der Datenträger
und das Informationsheft aus ihr schnell und leicht zu entnehmen
und nach Gebrauch wieder schnell und leicht in ihr einzubringen
sind. Der entscheidende Vorteil der Hülle liegt insbesondere in ihrer
Abmessung, da ihre Dicke bei eingebrachtem Datenträger und
ihrer Beilagen nur etwa ein Viertel einer üblichen dicken festen CD-Hülle und
nur die Hälfte
einer festen dünnen
CD-Hülle
entspricht. So kann die CD mit dem beiliegenden Heftchen und der
rückseitigen
Einlage aus einer normalen alten CD-Hülle entnommen werden und komplett
in die neu entwickelte Hülle
eingebracht werden, so dass eine komplette CD-Sammlung geordnet,
vor Schmutz geschützt
und gut identifizierbar bis auf ein Viertel des bisher beanspruchten
Platzes reduziert werden kann. Das heißt bei etwa ein Meter nebeneinander
gestellter in handelsübliche
CD-Hüllen
eingebrachter Datenträger mitsamt
ihrer Beilagen kann durch Einbringen in die neue Hülle auf
eine Breite von etwa fünfundzwanzig Zentimeter
(1/4) reduziert werden. Ein weiterer Vorteil besteht in der Abmessung
von Höhe
und Breite der neuen Hülle
die die gleiche Höhe
aufweist wie eine handelsübliche
CD-Hülle. Dies
stellt den Vorteil dar, dass die neue Hülle genauso in schon vorhandene
CD-Halterungen/-Ständer/-Regale
eingebracht werden kann wie die bisherigen Hüllen und vorteilhaft nur ein
Viertel des Platzes beansprucht.
-
Dieses
Problem wird erfindungsgemäß durch
die Schaffung eines Aufnahmemittels mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
-
Das
Mittel zum sichtbaren Aufbewahren einer CD und seiner Informationsmaterialien
weist erfindungsgemäß eine Aufnahmeeinheit
zum Einbringen und Aufbewahren einer CD, als auch jeweils eine sichtbare
Aufnahmeeinheit für
das Beilagenheftchen und eine sichtbare Aufnahmeeinheit für die Rückseiteneinlage
einer handelsüblichen
CD auf die gleichzeitig zur Identifizierung des entsprechend in
die neue Hülle
eingebrachten Datenträgers
dienen.
-
In
einer Ausführungsform
der Erfindung ist das Mittel mit Aufnahmeeinheiten und Kennzeichnungseinheiten
lediglich aus dünner
Kunststofffolie in einem Teil gefertigt.
-
In
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird das Mittel aus einzelnen Teilen gefertigt die an
entsprechenden Stellen miteinander verbunden werden. Die Aufnahmeeinheit
für den
Datenträger wird
innenseitig verstärkt/ausgepolstert
um den Datenträger
zusätzlich
schützend
im Mittel ein- und unterzubringen und zu entnehmen. Die Hülle verfügt über eine
weitere Zwischenwand zum Einbringen eines weiteren Datenträgers was
bei einer Umstellung von handelsüblichen
Doppel-CD-Hüllen
auf die neuen Hüllen
von Vorteil ist. Die Einführungsöffnungen sind
an anderer Stelle angeordnet und verfügen über weitere Schutzmechanismen
bzw. Verschlüsse (z.B. Klappen, Überlappungen,
Riegel etc.) die ein hinausfallen der eingebrachten Teile verhindern.
-
Das
aus vorzugsweise dünner,
transparenter und flexibler Kunststofffolie gefertigte Mittel besteht
in seiner Grundform aus einem Teil und unterteilt sich in vier Hauptteile
die durch drei Falzkanten miteinander verbunden sind die im zusammengefügtem Zustand des
Mittels entsprechend übereinander
gefaltet und sowohl an linker Seite als auch an Ober- und Unterseite
miteinander verschweißt
sind.
-
Die
hintere Sichtdeckwand ist transparent und rechteckig ausgeformt
und stellt den größten Teil des
Mittels dar. Sie ist in der Höhe
von der Aussenkante bis zur Falzkante A 2–3 mm höher als eine bisher handelsübliche CD-Hülle und
in der Breite bis zur Umschlagkante einige Millimeter größer als
eine Rückseiteneinlage
einer üblichen
CD, um eine solche in ihr in zusammengefügtem Zustand mitsamt der verschweißten Kanten
des Mittels, optimal einbringen zu können. Die Höhe der Sichtdeckwand weist
2–3 mm
mehr auf als die einer handelsüblichen CD-Hülle bzw.
entspricht sie der Höhe
von großer Zwischenwand,
kleiner Zwischenwand und der vorderen Sichtdeckwand. In der Breite
ist die hintere Sichtdeckwand gegenüber der rückseitigen CD-Einlage um soviel
breiter, dass sie ab der Umschlagkante im ungefalteten Zustand um
ein paar Zentimeter zur anderen Seite zur Einführungsumschlaglinie umgelegt
werden kann und damit im gefalteten und zusammengefügtem Zustand
des Mittels über
der Überlappung
der mit ihr durch die Falzkante A verbundenen großen Zwischenwand
liegt und abdeckt. Die hintere Sichtdeckwand ist die Deckwand für die rückseitige
CD-Einlage und dient somit auch als Informationsteil des Mittels.
-
Aufgrund
seiner Größe und der
in ihr einzubringenden Rückseiteneinlage
steht es mit seinem Umschlag am weitesten zur rechten Seite des
Mittels hervor und dient an dieser Seite in nebeneinander aufgereihtem
Zustand mehrerer Hüllen
als Identifikationsteil des Mittels der mit einem entsprechenden Finger
der suchenden Hand zur Seite gedrückt wird. Dadurch wird die
im Umschlag der hinteren Sichtdeckwand befindliche beschriftete
Außenkante
der rückseitigen
Einlage die sich in einer handelsüblichen CD-Hülle eingebracht
an der Außenkante
befindet, zum Ansehen bzw. zur Identifikation identifizierbar umgeklappt.
An der Unterseite ist sie mit der etwas schmaleren, großen Zwischenwand
durch die Falzkante A verbunden.
-
Die
Falzkante A verbindet in der Breite die hintere Sichtdeckwand mit
der großen
Zwischenwand bis zum Anfang der Überlappungsaussparungen
der großen
Zwischenwand bzw. wird hintere Sichtdeckwand und große Zwischenwand
an der Falzkante A gefaltet, so dass die hintere Sichtdeckwand und
die große
Zwischenwand bis mit der zur Unterseite von großer Zwischenwand zur Falzkante B übereinander
liegen.
-
In
zusammengefügtem
Zustand des Mittels wird zwischen der hinteren Sichtdeckwand und
der großen
Zwischenwand die rückseitige
Einlage einer CD eingebracht.
-
Die
große
Zwischenwand ist rechteckig ausgeformt und ihre Höhe entspricht
bis zu den ihr an Ober- und Unterseite liegenden Falzkanten A und
B der Höhe
der hinteren Sichtdeckwand, kleiner Zwischenwand und vorderer Sichtdeckwand.
Sie ist in der Breite etwas schmaler als die hintere Sichtdeckwand
bzw. verläuft
bis zu der Überlappungslinie
dieser. Die große
Zwischenwand weist auf Höhe
der von der in der Breite der hinteren Sichtdeckwand ausgehenden Überlappungslinie
und der Einführungsumschlaglinie
an der Ober- und Unterseite jeweils eine rechteckige Aussparung
auf, wodurch die Überlappung
der großen
Zwischenwand gebildet wird. Die Überlappung
wird bei zusammengefügten
Zustand des Mittels unter den von der Einführungsumschlaglinie ausgehenden
Umschlag der hinteren Sichtdeckwand geführt und verhindert beim Einbringen
einer CD in das im Mittel für
diese vorgesehene Fach, dass diese versehentlich in das für die Rückseiteneinlage vorgesehene
Fach eingebracht wird. Die große
Zwischenwand stellt den zweitgrößten Teil
des Mittels dar und ist im Grundschnitt des Mittels durch die Falzkante
B mit der kleinen Zwischenwand zur Unterseite verbunden. Die große Zwischenwand
kann nach Herstellungsbedarf über
die sie durch die kleine Zwischenwand abdeckende Fläche mit
einem schützenden
Material, das einem Zerkratzen und Knicken der eingebrachten CD
vorbeugt, beschichtet werden.
-
Die
Falzkante B verbindet im Grundschnitt in der Breite die große Zwischenwand
mit der kleinen Zwischenwand und verläuft horizontal bis auf die
Position der in Breite der hinteren Sichtdeckwand liegenden Einführungsumschlaglinie
und somit bis zu der entstehenden vertikalen Kante der oberen Überlappungsaussparung
der großen
Zwischenwand. Die große
und kleine Zwischenwand werden entlang der Falzkante B übereinander
gefaltet, so dass die große Zwischenwand
und die kleine Zwischenwand von der Falzkante A ausgehend bis zu
der an der Unterseite von kleiner Zwischenwand liegenden Falzkante
B übereinander
liegen.
-
In
zusammengefügtem
Zustand des Mittels wird zwischen der großen Zwischenwand und der kleinen
Zwischenwand die CD eingebracht.
-
Die
kleine Zwischenwand entspricht in ihrer Breite der Falzkante A und
B bzw. verläuft
bis zu der in der hinteren Sichtdeckwand in der Breite gelegenen
Einführungsumschlaglinie
bzw. horizontal bis zu der entstehenden vertikalen Kante der Überlappungsaussparungen
der großen
Zwischenwand. Sie ist in ihrer Höhe
mitsamt der mit ihr zu Ober- und Unterseite verbundenen Falzkanten
A und B und den durch diese bei zusammengefügtem Zustand des Mittels entstehenden
Kanten so hoch wie die hintere Sichtdeckwand, große Zwischenwand
und die mit ihr durch die Falzkante C verbundene vordere Sichtdeckwand.
Die kleine Zwischenwand kann ebenso wie die große Zwischenwand mit der im
zusammengefügtem
Zustand zur gleichen weisenden Seite mit einem Material beschichtet
werden, das eine in dem Mittel eingebrachte CD vor Zerkratzen und
Knicken schützt.
Die kleine Zwischenwand ist im Grundschnitt zur Unterseite durch
die Falzkante C mit der vorderen Deckwand verbunden.
-
Die
Falzkante C entspricht in der Ausformung der Abmessungen der Breite
der Falzkante A und B und erstreckt sich horizontal über die
Breite der kleinen Zwischenwand bis auf die Position der in Breite
der hinteren Sichtdeckwand liegenden Einführungsumschlaglinie und somit
bis zu der entstehenden vertikalen Kante der Überlappungsaussparung von der
großen
Zwischenwand. An die Unterseite der Falzkante C grenzt im Grundschnitt
die vordere Sichtdeckwand des Mittels an.
-
Die
vordere Sichtdeckwand entspricht in ihrer Breite der Falzkante A,
B und C und erstreckt sich horizontal über die Breite der kleinen
Zwischenwand bzw. bis zu der in der hinteren Sichtdeckwand in der Breite
gelegenen Einführungsumschlaglinie
und somit bis zu der entstehenden vertikalen Kante der Überlappungsaussparung
von der großen
Zwischenwand. Sie ist in ihrer Höhe
mitsamt der mit ihr zur Oberseite weisenden Falzkante C und den
durch diese bei zusammengefügtem
Zustand des Mittels entstehenden Kanten so hoch wie die hintere
Sichtdeckwand, die große
Zwischenwand und die kleine Zwischenwand.
-
In
zusammengefügtem
Zustand des Mittels wird zwischen kleiner Zwischenwand und vorderer Sichtdeckwand
das CD-Beilagenheftchen
(Booklet) eingebracht und dient als einer von drei dem Mittel aufweisenden
Informationsteilen der neuen Hülle.
-
Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden bei der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Figuren deutlich werden.
-
Da
in allen Figuren dieselbe Ausführungsform
dargestellt ist, werden dieselben Teile jeweils in allen Figuren
mit demselben Bezugszeichen bezeichnet.
-
Es
zeigen:
-
1 Mittel 100 in
seinem Grundschnitt mit hinterer Sichtdeckwand 1, Umschlag 1.1,
Umschlagkante 1.2, Einführungsumschlaglinie 1.3,
Falzkante A 2, großer
Zwischenwand 3, Überlappung 3.1, Überlappungsaussparungen 3.2, Überlappungslinie 3.3, Falzkante
B 4, kleiner Zwischenwand 5, Falzkante C 6,
vorderer Sichtdeckwand 7 in Draufsicht;
-
2 Mittel 100 in
zusammengefügtem
Zustand mit seinem Umschlag 1.1, Umschlagkante 1.2, Einführungsumschlaglinie 1.3,
großer
Zwischenwand 3, Überlappung 3.1, Überlappungslinie 3.3,
kleiner Zwischenwand 5, vorderer Sichtdeckwand 7 und
seiner Schweißnaht 8 in
schräg
frontaler Draufsicht;
-
3 Mittel 100 in
zusammengefügtem
Zustand mit einer teilweise eingefügten Rückseiteneinlage einer handelsüblichen
CD mit aufgeschlagenem Umschlag 1.1, Umschlagkante 1.2,
aufgeschlagener Überlappung 3.1,
kleiner Zwischenwand 5, vorderer Sichtdeckwand 7 und
seiner Schweißnaht 8 in
schräg frontaler
Draufsicht.
-
4 Mittel 100 in
zusammengefügtem
Zustand mit einer komplett eingefügten Rückseiteneinlage einer handelsüblichen
CD mit Umschlag 1.1, Umschlagkante 1.2, aufgeschlagener Überlappung 3.1,
kleiner Zwischenwand 5, vorderer Sichtdeckwand 7 und
seiner Schweißnaht 8 in
schräg
frontaler Draufsicht.
-
5 Mittel 100 in
zusammengefügtem
Zustand mit einer teilweise eingefügten CD mit Umschlag 1.1,
Umschlagkante 1.2, eingefügter Überlappung 3.1, kleiner
Zwischenwand 5, vorderer Sichtdeckwand 7 und seiner
Schweißnaht 8 in
schräg frontaler
Draufsicht.
-
6 Mittel 100 in
zusammengefügtem
Zustand mit einem teilweise eingefügten CD-Beilagenheft (Booklet),
mit Umschlag 1.1, Umschlagkante 1.2, vorderer
Sichtdeckwand 7 und seiner Schweißnaht 8 in schräg frontaler
Draufsicht.
-
7 Mittel 100 in
zusammengefügtem
Zustand mit einer komplett eingefügten CD mit Umschlag 1.1,
Umschlagkante 1.2, eingefügter Überlappung 3.1, vorderer
Sichtdeckwand 7 und seiner Schweißnaht 8 in frontaler
Draufsicht.
-
8 Mittel 100 in
teilweise gefaltetem Grundschnitt mit hinterer Sichtdeckwand 1,
Umschlag 1.1, Umschlagkante 1.2, Einführungsumschlaglinie 1.3,
Falzkante A 2, großer
Zwischenwand 3, Überlappung 3.1, Überlappungslinie 3.3,
Falzkante B 4, kleiner Zwischenwand 5, Falzkante
C 6, vorderer Sichtdeckwand 7 in schräg frontaler
Draufsicht.
-
Das
erfindungsgemäße Mittel
kann für
den gewerblichen Bereich wie Videotheken zum Verleih, den CD-Verkauf
im Einzelhandel oder auch für
den privaten Bereich um den durch die bisher verwendeten Hüllen in
Anspruch genommenen Platz deutlich zu reduzieren genutzt werden.
Normale CD-Hüllen beanspruchen
gemessen an dem in sie eingebrachten Datenträger unnötig viel Platz. Die neu entwickelte
Hülle ermöglicht es
die CD mitsamt ihrer Beilagen geordnet und gut zu erkennen unterzubringen.
In die Hülle
kann der komplette Inhalt einer handelsüblichen CD geschützt, geordnet,
gut zu identifizieren, praktisch eingefügt, aufbewahrt und bei Bedarf
wieder leicht entnommen werden. Die neu entwickelte Hülle bietet
insbesondere für
Besitzer von vielen Datenträgern
den Vorteil, dass die in die neue Hülle eingebrachten aus der eigentlichen
CD-Hülle
entfernte CD und ihre Beilagen wie Beilagenheft (Booklet) und Rückseiteneinlage
geordnet eingebracht werden können.
Die neue Hülle
benötigt
befüllt
nur ein viertel des Platzes einer ursprünglichen CD-Hülle. Sie
beherbergt alle Teile wie CD, Beilagenheftchen und Rückseiteneinlage
einer handelsüblichen
CD und kann nebeneinander aufgereiht, aufgrund ihres durch die Überlappung
entstehenden Informationsteils gut voneinander differenziert werden.
-
Das
erfindungsgemäße Mittel
ist einfach in seiner Nutzung da die aufzubewahrenden Teile leicht in
die einzelnen dafür
vorgesehenen Aufbewahrungseinheiten einzubringen sind. Es stellt
zu der Nutzung einer handelsüblichen
CD-Hülle
keinerlei umständlichen
Mehraufwand dar und bietet den Vorteil, dass es bei gleicher Anzahl
der in ihm unterzubringenden Teile nur etwa ein Viertel des bisher
beanspruchten Platzes in Anspruch nimmt. Durch seine drei Informationsteile
ist der entsprechende Datenträger
mitsamt seiner Beilagen gut zu erkennen bzw. durch seine spezielle Überlappung
in einem CD-Ständer,
CD-Regal einsortiert einfach zu sichten und voneinander zu unterscheiden.
-
Bei
einer großen
CD-Sammlung entsteht zwangsläufig
das Problem des Platzmangels bzw. sorgen schon kleinere Sammlungen
für unschön aussehende
Ansammlungen in CD-Regalen oder anderer Ablagen. Durch das neue
Mittel 100 kann die vorhandene CD-Sammlung handelsüblicher
CDs samt seiner Beilagen bis auf ein viertel reduziert werden. Die
entsprechende CD wird zwischen großer Zwischenwand 3 und
kleiner Zwischenwand 5, das Beilagenheft (Booklet) zwischen
kleiner Zwischenwand 5 und vorderer Sichtdeckwand 7 und
die Rückseiteneinlage
zwischen hinterer Sichtdeckwand 1, großer Zwischenwand 3 und
dem Umschlag 1.1 eingebracht. Aufgrund der Abmessungen
des Mittels kann die neue Hülle
in übliche
CD-Regale und anderweitige
CD-Halterungen eingebracht werden und eine Menge von einhundert
handelsüblichen
CDs kann auf den Platz von fünfundzwanzig
handelsüblichen
entsprechenden CD-Hüllen reduziert
werden. Durch diese Abmessung des Mittels 100 ist der Nutzer
der neuen Hülle
nicht gezwungen sich neue Regale oder Halterungen anzuschaffen da
diese ebenso schon in vorhandene Halterungen von handelsüblichen
CDs eingefügt
werden kann. Der eingebrachte Datenträger kann anhand des sichtdurchlässigen Materials
der hinteren Sichtdeckwand 1 und vorderen Sichtdeckwand 7 und
dem dadurch auf die in dem Mittel 100 eingebrachten Informationsmaterialien
wie Rückseiteneinlage
und Informationsheftchen erkannt werden. Durch die Sichtdurchlässigkeit
des Materials ist der Umschlag 1.1 als Informationsteil
bei nebeneinander aufgereihtem Zustand mehrerer Hüllen dienend
der mit einem Finger weggeklappt und dadurch die Kantenbeschriftung
der Rückseiteneinlage
sichtbar freigelegt wird.
-
Das
erfindungsgemäße Mittel
ist für
den heimischen Bereich, insbesondere für Sammler oder Besitzern von
vielen CDs die ihre Datenträger
sicher, identifizierbar, vollständig
und vor allem Platz sparend unterbringen wollen ohne darauf verzichten
zu müssen
die üblichen
Beilagen einer CD wie Beilagenheftchen und Rückseiteneinlage separat lagern zu
müssen.
Das Mittel ist einfach in seiner Handhabung da die entsprechenden
Teile der handelsüblichen
CD entnommen werden und einfach in die entsprechend für sie vorgesehenen
Fächer
eingebracht werden. Bei Bedarf die entsprechende CD zu hören oder
das Beilagenheft zu lesen werden diese einfach aus dem jeweiligen
Aufbewahrungsfach entnommen und danach ebenso leicht wieder in diese
eingeführt. Bei
nebeneinander aufgereihten Hüllen
vom Typ des neuen Mittels, wird zur Sichtung einer bestimmten CD
einfach der vom Mittel überstehende
Umschlag der aufgereihten CDs mit einem Finger einer Hand beiseite
gedrückt
und somit erhält
der Suchende den Blick auf die Außenkante der beschrifteten
Rückseiteneinlage.
Zusätzlich
kann der Nutzer der neuen Hülle
die Rückseiteneinlagen
an den Kanten deren unbeschrifteter Seite kennzeichnen und erhält dadurch
einen zusätzlich
zu erkennenden Teil.
-
Mit
dem Mittel ist es möglich
den bisher beanspruchten Platz handelsüblicher CDs bei ebenso geordnetem
Einbringen der einzelnen Teile auf ein viertel zu reduzieren und
dies bei gleicher Menge der Datenträger und deren Beilagen. Dies
kommt insbesondere Sammlern zugute die Aufgrund ihrer Vielzahl von
Datenträgern
bei handelsüblichen
CD-Hüllen,
vom Platz her wachsender Sammlungen, in Bedrängnis geraten und teilweise
aus diesem Grund gezwungen sind diese reduzieren müssen.
-
Das
Mittel 100 besteht in seiner Grundform aus einer vierteiligen
miteinander verbundenen Kunststofffolie.
-
Der
größte Teil
des Mittels 100 ist die hintere Sichtdeckwand 1 die
im Grundschnitt und noch nicht zusammengefügtem Zustand des Mittels 100 eine Höhe von maximal
12,8 cm aufweist. Ihre Breite ist im Grundschnitt und nicht zusammengefügtem Zustand des
Mittels 100 18,8 cm. Ausgehend von der linken Kante liegt
in einem Abstand von 12,8 cm in Richtung ihrer rechten Kante über die
ganze Höhe
verlaufend die Einführungsumschlaglinie 1.3,
an der die anderen Wände
des Mittels 100 ausgerichtet werden bzw. deren Kanten zur
offenen Seite zum Befüllen
des Mittels liegen. 2,2 cm weiter in Richtung der linken Kante der
hinteren Sichtdeckwand 1 befindet sich die Überlappungslinie 3.3 die
aufzeigt an welcher Stelle in zusammengefügtem Zustand des Mittels 100 sich
die Kante der Überlappung 3.1 der
großen
Zwischenwand 3 befindet. 3 cm weiter von der Einführungsumschlaglinie 1.3 ausgehend
in Richtung der linken Kante der hinteren Sichtdeckwand 1 befindet
sich über
deren gesamten Höhe
verlaufend die Umschlagkante 1.2 an der der Umschlag 1.1 der
sich von dieser ausgehend in 3 cm Breite und gleicher Höhe erstreckt
und im Grundschnitt des Mittels 100 mit seiner nach außen weisenden
Seite die linke Außenkante
der hinteren Sichtdeckwand 1 darstellt. Der Umschlag 1.1 ist
im zusammengefügtem
Zustand des Mittels 100 nach oben liegend an der Umschlagkante 1.2 gefaltet
an die Einführungsumschlaglinie 1.3 gelegt,
dass eine 3 cm breite Überlappung
zur linken Seite der hinteren Sichtdeckwand 1 entsteht.
Im zusammengefügten
Zustand des Mittels 100 befindet sich in ihm zur Umschlagkante
gelegen die Kantenbeschriftung der Rückseiteneinlage und dient in
nebeneinander aufgereihtem Zustand des Mittels 100 als
Informationsteil. Von der linken Unterseite der hinteren Sichtdeckwand 1 ausgehend
bis zu der auf die Unterseite treffende Einführungsumschlaglinie 1.3 verläuft die
Falzkante A 2 die hintere Sichtdeckwand 1 und
die große
Zwischenwand 3 miteinander verbindet.
-
An
der Falzkante A 2 die eine Länge von 12,8 cm aufweist werden
hintere Sichtdeckwand 1 und die große Zwischenwand 3 über die
gesamte Länge
der Falzkante A 2 übereinander
liegend gefaltet.
-
Die
große
Zwischenwand 3 liegt unterhalb der Falzkante A 2 und
liegt in zusammengefügtem Zustand
des Mittels 100 an dieser entlang gefaltet auf der hinteren
Sichtdeckwand 1 an der Einführungsumschlaglinie 1.3, über die
ihre Überlappung 3.1 um
2,2 cm bis zur Überlappungslinie 3.3 übersteht.
Die große
Zwischenwand 3 ist in einer Höhe von 12,8 cm und einer Breite
von 15 cm rechteckig ausgeformt. Sie weist an ihrer linken Kante
auf Höhe
der Einführungsumschlaglinie 1.3 und
der Überlappungslinie 3.3 der
hinteren Sichtdeckwand 1, an Ober- und Unterseite bzw.
an den Ecken Überlappungsaussparungen 3.2 auf
die 2,2 cm breit und 0,5 cm hoch ist. Die Überlappungsaussparungen 3.2 bilden
die Überlappung 3.1 die
in zusammengefügtem
Zustand des Mittels 100 im Umschlag 1.1 der hinteren
Sichtdeckwand 1 und verhindert ein versehentliches Einbringen
des Datenträgers
in dem durch die hinteren Sichtdeckwand 1 und große Zwischenwand 3 entstehenden
Aufnahmeteil für
die Rückseiteneinlage
einer CD. An der Unterseite der großen Zwischenwand 3 verläuft über die
Breite von ihrer linken Seite ausgehend bis zu der durch die Überlappungsaussparung 3.2 entstehenden
Kante die Falzkante B 4, die große Zwischenwand 3 und
die kleine Zwischenwand 5 miteinander verbindet.
-
An
der Falzkante B 4 die eine Länge von 12,8 cm aufweist wird
die kleine Zwischenwand 5 auf die mit ihr verbundene große Zwischenwand 3 die wiederum
auf der hinteren Sichtdeckwand 1 liegt, ebenso bis an die
Einführungsumschlaglinie 1.3 gefaltet.
-
Die
kleine Zwischenwand 5 ist 12,8 cm hoch und 12,8 cm breit
quadratisch ausgeformt. Sie liegt im Grundschnitt unterhalb der
Falzkante B 4 und ist durch diese mit der großen Zwischenwand 3 verbunden.
Im zusammengefügten
Zustand des Mittels 100 liegt sie auf der großen Zwischenwand 3 die
wiederum auf der hinteren Sichtdeckwand 1 aufliegt. Sie grenzt
ebenso mit ihrer zu der Öffnung
weisenden Kante der rechten Seite an die Einführungsumschlaglinie 1.3 der
hinteren Sichtdeckwand 1. Die kleine Zwischenwand 5 und
die große
Zwischenwand 3 bilden den Aufnahmeteil in dem eine CD eingebracht
wird. An der Unterseite der kleinen Zwischenwand 3 verläuft über die
Breite von ihrer linken Seite ausgehend bis zu der rechten Seite
die Falzkante C 6 die sie unterhalb mit der vorderen Sichtdeckwand 7 verbindet.
-
An
der Falzkante C 6 die eine Länge von 12,8 cm aufweist wird
die vordere Sichtdeckwand 7 auf die mit ihr verbundene
kleine Zwischenwand 5 gefaltet die wiederum auf der großen Zwischenwand 3 und
der hinteren Sichtdeckwand 1 liegt, ebenso bis an die Einführungsumschlaglinie 1.3 gelegt.
-
Die
vordere Sichtdeckwand 7, ist ebenso wie die kleine Zwischenwand 5,
12,8 cm hoch und 12,8 cm breit quadratisch ausgeformt. Sie liegt
im Grundschnitt unterhalb der Falzkante C 6 und ist durch
diese mit der kleinen Zwischenwand 5 verbunden. Im zusammengefügten Zustand
des Mittels 100 liegt sie auf der kleinen Zwischenwand 5 auf
die auf der großen
Zwischenwand 3 und diese wiederum auf der hinteren Sichtdeckwand 1 aufliegt.
Die vordere Sichtdeckwand 7 grenzt ebenso mit ihrer zu
der Öffnung weisenden
Kante der rechten Seite an die Einführungsumschlaglinie 1.3 der
hinteren Sichtdeckwand 1. Die kleine Zwischenwand 5 und
die vordere Sichtdeckwand 7 bilden den Aufnahmeteil und
Informationsteil in dem ein Beilagenheft (Booklet) einer handelsüblichen
CD sichtbar eingebracht wird.
-
Wenn
die einzelnen Teile wie hintere Sichtdeckwand 1, große Zwischenwand 3,
kleine Zwischenwand 5, vordere Sichtdeckwand 7 und
Umschlag 1.1 entsprechend an Falzkante A 2, Falzkante B 4,
Falzkante C 6 und Umschlagkante 1.2 gefaltet in ihre
entsprechende Position gebracht sind wird das Mittel 100 an
Ober- und Unterseite und linker Seite in kompletter Länge in 2
mm Breite verschweißt/-klebt.
-
- 100
- Mittel
- 1
- Hintere
Sichtdeckwand
- 1.1
- Umschlag
- 1.2
- Umschlagkante
- 1.3
- Einführungsumschlaglinie
- 2
- Falzkante
A
- 3
- Große Zwischenwand
- 3.1
- Überlappung
- 3.2
- Überlappungsaussparungen
- 3.3
- Überlappungslinie
- 4
- Falzkante
B
- 5
- Kleine
Zwischenwand
- 6
- Falzkante
C
- 7
- Vordere
Sichtdeckwand
- 8
- Schweißnaht