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DE102005063139A1 - Vorrichtung zur Stereovisualisierung über Flachbildschirme - Google Patents

Vorrichtung zur Stereovisualisierung über Flachbildschirme Download PDF

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DE102005063139A1
DE102005063139A1 DE102005063139A DE102005063139A DE102005063139A1 DE 102005063139 A1 DE102005063139 A1 DE 102005063139A1 DE 102005063139 A DE102005063139 A DE 102005063139A DE 102005063139 A DE102005063139 A DE 102005063139A DE 102005063139 A1 DE102005063139 A1 DE 102005063139A1
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lcd
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DE102005063139A
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English (en)
Inventor
Winfried Jentsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jentsch Winfried Dr
Original Assignee
Jentsch Winfried Dr
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Publication date
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Abstract

Es wird von einem halbfertigen LCD ausgegangen, indem die dem Betrachter zugewandte Seite der Polarisationsbeschichtung ersetzt wird 1. entweder durch einen polarisationsschaltenden Filter, der die gesamte Displayfläche überdeckt (ShutterScreen) 2. oder durch eine spalten- oder/und zeilenweise alternierend polarisierende Schicht. Die Visualisierung von Stereobildströmen nach dem LCD-Prinzip macht dann erforderlicher, dass das Bildsignal zwischen originalen RGB- und komplementären RGB-Werten umgeschaltet (Vorrichtung nach Ziff. 1.) bzw. alternierend eingesteuert wird (Vorrichtung nach Ziff. 2.).

Description

  • Stand der Technik
  • Stereovisualisierungen mit Filterung der Stereobildströme mittels alternierend umschaltbarer Polarisationsfilterung, die aufgrund augengerechter Trennung der Bildströme über fest und entgegengesetzt polarisierte Augengläser einer Brille entstehen, sind sichtbar für beliebig viele Beobachter. Sie können für alle Displays eingesetzt werden, die unpolarisiertes Licht abstrahlen, wie CRT-, Plasma-, OLED- und SED-Displays.
  • Fertig konfektionierte LCD sind nicht geeignet, da sie polarisiertes Licht abstrahlen. Es ist ein stereofähiges LCD-Display bekannt, wo durch spaltenweise alternierende Polarisationsfilterung ohne Shutter beide Augen synchron die stereogerechten Bildströme zugeleitet bekommen (Fa. VREX).
  • Erfinderische Aufgabe
  • Es wird eine Vorrichtung gesucht, die auch für Displays, die auf der Basis von polarisationsdrehenden Flüssigkeitskristallen arbeiten und mittels einer separaten Filterung der Bildströme für linkes und rechtes Auge eine Stereovisualisierung auf der Basis einer fest polarisierte Brille ermöglicht.
  • Erfinderische Lösung
  • Es wird von einem halbfertigen LCD ausgegangen, indem die dem Betrachter zugewandte Seite der Polarisationsbeschichtung ersetzt wird
    • 1. entweder durch einen polarisationsschaltenden Filter, der die gesamte Displayfläche überdeckt (ShutterScreen)
    • 2. oder durch eine spalten- oder/und zeilenweise alternierend polarisierende Schicht.
  • Die Visualisierung von Stereobildströmen nach dem LCD-Prinzip macht dann erforderlich, dass das Bildsignal zwischen originalen RGB- und komplementären RGB-Werten umgeschaltet (Vorrichtung nach Ziff. 1.) bzw. alternierend eingesteuert wird (Vorrichtung nach Ziff. 2.).
  • Folgende Ausführungsformen sind vorgesehen:
    • (1) Vorrichtung zur Stereovisualisierung mittels LCD, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Betrachter zugewandte fest und uniform polarisierte Polarisationsfilter durch einen über den ganzen Bildschirm alternierend umschaltbar polarisierenden Polarisationsfilter ersetzt wird.
    • (2) Vorrichtung zur Stereovisualisierung mittels LCD, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Betrachter zugewandte fest und uniform polarisierte Polarisationsfilter durch einen spalten- und/oder zeilenweise, die Spalten und Zeilen des LCD überdeckend, alternierend fest polarisierenden Filter ersetzt wird.
    • (3) Vorrichtung zur Stereovisualisierung mittels LCD, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Betrachter zugewandte fest und uniform polarisierte Polarisationsfilter durch einen spalten- und/oder zeilenweise, die Spalten und Zeilen des LCD überdeckend, alternierend umschaltbar polarisierenden Filter ersetzt wird.
    • (4) Verfahren der Ansteuerung von LCDs nach Anspruch (1) bis (3) dadurch gekennzeichnet, dass das RGB-Signal passend zum in Richtung Betrachter durchstrahlten Polarisationsfilterpixel alternierend gemäß Anspruch (1) über die ganze Bildwiedergabefläche oder gemäß Anspruch (2) und Anspruch (3) nur spalten- und/oder zeilenweise, die Spalten und Zeilen des LCD überdeckend, für die Bildströme der einen Projektion in den originalen RGB-Werten und die der anderen Projektion in den komplementären RGB-Werten eingesteuert werden, sodass über polarisierte Brillengläser, ggf. auch über polarisierte Haftschalen, die richtigen Projektionen den Augen für die Stereowahrnehmung separat zugeführt werden, wobei der Konversionstakt synchron zum Bildwechsel-Signal (Vertikalsignal) erzeugt wird und die Umschaltung dabei mit >= 72Hz erfolgen sollte.
    • (5) Verfahren der Ansteuerung von LCDs nach Anspruch (2) bis Anspruch (4) dadurch gekennzeichnet, dass bei spaltenweise alternierender Filterung ein spaltenweiser interlaced mode realisiert wird, der eine Autostereolösung realisieren lässt, wenn durch ein Parallaxe-, Prismen-, Linsen- oder Volumenhologramm-Raster die Lichtlenkung so realisiert wird, dass bei bestimmten Betrachtungswinkeln die Projektionen von den Augen separat wahrgenommen werden, sodass auf die Polarisationsbrille verzichtet werden kann.
    • (6) Verfahren der Ansteuerung von LCDs nach Anspruch (5) dadurch gekennzeichnet, dass auf eine optische Verbreiterung der Spalten durch die Prismen/Linsen-Raster weitgehend verzichtet wird und damit auch bei größeren seitlichen Bewegungen keine Doppelbilder entstehen.
    • (7) Verfahren der Ansteuerung von LCDs nach Anspruch (5) dadurch gekennzeichnet, dass beide Projektionen spaltenweise verkämmt visualisiert werden und die Spaltenrasterung alternierend volumenholographisch so programmiert wird, dass innerhalb eines Bereiches, der etwa dem Augenabstand entspricht, um einen beliebigen, auf dem Display fixierten Punkt die richtige Spaltenschar und damit die richtige Projektion vom richtigen Auge gesehen wird, während außerhalb dieses Bereiches von beiden Augen gleichzeitig nur jeweils eine der beiden Spaltenscharen und damit statt Doppelbilder nur eine Projektion gesehen wird.
    • (8) Verfahren der Ansteuerung von LCDs nach Anspruch (5) dadurch gekennzeichnet, dass eine Augenfolgekamera den horizontalen Betrachterwinkel bestimmt und die Videoadresse der RGB-Startposition so manipuliert, dass das Bild jeweils um wenigstens eine Farbpixelspalte entsprechend horizontal über die Matrix der nebeneinander angeordneten R-/G-/B-Spalten verschoben wird.
    • (9) Verfahren der Ansteuerung von LCDs nach Anspruch (5) dadurch gekennzeichnet, dass beide Projektionen zeilenweise verkämmt visualisiert werden und die Zeilenrasterung alternierend volumenholographisch so programmiert wird, dass innerhalb eines Bereiches um einen be liebigen, auf dem Display fixierten Punkt die richtige Zeilenschar und damit die richtige Projektion vom richtigen Auge gesehen wird, während außerhalb dieses Bereiches von beiden Augen gleichzeitig nur jeweils eine der beiden Zeilenscharen und damit statt Doppelbilder nur eine Projektion gesehen wird.
    • (10) Verfahren der Ansteuerung von LCDs nach Anspruch (5) bis Anspruch (9) dadurch gekennzeichnet, dass herkömmliche TFT/LCD als Display für Autostereo-Visualisierungen verwendet werden, ohne dass eine zusätzliche Vorrichtung zur aktiven oder passiven Polarisation eingesetzt wird und Konversionen der RGB in die komplementären Werte notwendig wären.
    • (11) Verfahren der Beleuchtung von LCDs nach Anspruch (1) bis Anspruch (10), dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung nicht mit Weißlicht sondern mit RGB-Lichtquellen (z.B. einem LED-RGB-Triplett) erfolgt, wobei Quellen und/oder Farbfilter verwendet werden, die die Bandbreite der Rot-/Grün-/Blau-Spektren beschränken.
    • (12) Verfahren der Beleuchtung von LCDs nach Anspruch (1) bis Anspruch (11), dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung mit einem RGB-Laser-Triplett erfolgt.
    • (13) Verfahren der Beleuchtung von LCDs nach Anspruch (1) bis Anspruch (12), dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung des TFT/LCD-Rasters in den Farben Rot, Grün und Blau sequentiell erfolgt, wobei die Subpixel, die für eine gleichzeitige Visualisierung von RGB vorgesehen sind, um das dreifache auflösungserhöhend für jede einzelne Farbe eingesetzt werden können, wenn nur die einzelnen Farbframes eines Bildes innerhalb von 18 bis maximal 40 ms gezeigt werden.
    • (14) Verfahren der Beleuchtung von LCDs nach Anspruch (13), dadurch gekennzeichnet, dass spezielle interlaced modi genutzt werden, die neben der Spaltenauflösung auch die der Zeilenauflösung erhöhen lassen, indem das über das Subpixel-Array des LCD zeilenweise, spaltenweise oder schachbrettartig gelegte interlacing Muster zu Teilbildern führen, die bei sequentieller Visualisierung innerhalb von 40ms in der Auflösung summarisch wahrgenommen werden.
    • (15) Verfahren der Beleuchtung von LCDs nach Anspruch (14), dadurch gekennzeichnet, dass neben der Verdopplung der Spaltenauflösung sich auch die der Zeilenauflösung auf das doppelte erhöhen lässt, indem auf dem Subpixel-Array des LCD alternierend zeilenweise und schachbrettartig aus dem Original herausgegriffene Muster Teilbilder visualisiert werden, die bei sequentieller Darbietung innerhalb von 40ms in der Auflösung summarisch wahrgenommen werden.
    • (16) Vorrichtung nach Anspruch (1) bis Anspruch (15), dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer in Betrachterrichtung vorgeschalteten, volumenholographisch programmierten Lichtlenkungsbeschichtung der Öffnungswinkel für eine gleichmäßige Abstrahlung auf den gewünschten Bereich einer maximalen Ausleuchtung sowohl erweitert als auch eingeschränkt werden kann.
    • (17) Vorrichtung nach Anspruch (11), Anspruch (12) und Anspruch (16), dadurch gekennzeichnet, dass die volumenholographische Programmierung mit RGB-Lasern erfolgt, die auch zur Beleuchtung der LCD eingesetzt werden, womit sich der Wirkungsgrad der volumenholographischen Lichtlenkung auf bis zu 99% erhöhen läßt.
  • Vorrichtung zur Realisierung einer ShutterScreen
  • Stand der Technik
  • Shutter Screens werden zur Schaltung der Polarisationsrichtung von Rasterbildern verwendet, um über CRT-Monitore, PLAMA, OLED-, SED-Displays Stereovisualisierungen, sichtbar für beliebig viele Beobachter, mit fest polarisierter Brille zu realisieren. Es werden dazu Flüssigkeitskristall-Matrizen eingesetzt, die beidseitig mit transparenten Elektroden beschichtet sind, um ein in der Richtung umschaltbares elektrisches Feld aufbauen zu können. Handelsübliche ShutterScreens sind teuer (>2.000, –$) und nur bis zu einer Bilddiagonalen von 21'' verfügbar.
  • Erfinderische Aufgabe
  • Es wird eine Vorrichtung gesucht, die für jede Bilddiagonale und jede erforderliche Framewechselfrequenz als Shutter-Screen eingesetzt werden kann, wobei deren Preis kleiner als der eines LCD gleicher Diagonale sein sollte.
  • Erfinderische Lösung
  • Es wird von einem halbfertigen LCD ausgegangen, von dem nur
    • • entweder die mit der verdrahteten TFT-Matrix beschichtete Flüssigkeitskristall-Matrix verwendet wird, wobei zumindest eine Polarisationsfilter-Beschichtung, die RGB-Streifenschicht sowie die Beleuchtung wegfallen
    • • oder die passive LCD-Matrix, die zwecks Farbkorrektur der aktiven LCD-Matrix vorgeschaltet ist, verwendet wird, wobei deren Beschichtung wegfällt.
  • Da Pixelfehler der LC-Matrix durch deren Einsatz als ShutterScreen mit alternierender Visualisierung der Videostreams für linkes und rechtes Auge sich selbst eliminieren, wird die Her stellung von qualitativ hochwertigen Shutter-Screens aus LC-Matrizen, die wegen zu hoher Pixelfehlerzahlen als LCD nicht verwendet werden können, möglich, so dass nur geringe Produktkosten entstehen.
  • Folgende Aus führungsformen sind vorgesehen:
    • (1) Vorrichtung zur elektronischen Umschaltung der Polarisationsrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine Matrix von um 90 Grad schaltbaren Flüssigkeitskristallen verwendet wird, deren Matrixelemente insgesamt umgeschaltet werden können.
    • (2) Vorrichtung nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Matrix von um 90 Grad schaltbaren Flüssigkeitskristallen verwendet wird, die pixelweise, zeilenweise, spaltenweise in der Polarisationsrichtung umgeschaltet werden kann.
    • (3) Vorrichtung nach Anspruch (1) und (2), dadurch gekennzeichnet, dass von halbfertigen, als Produktionsausschuß wegen zu hoher Pixelfehlerzahl ausgemusterte LCD verwendet werden, die ohne zweiseitige Polarisations- und RGB-Beschichtung sowie ohne Beleuchtung verwendet werden, wobei die Fehlerpixel mittels Laser punktuell so bearbeitet werden, dass sie jede Polarisationsrichtung durchlassen.
    • (4) Vorrichtung nach Anspruch (1) und (3), dadurch gekennzeichnet, dass auch LCD-Chips, die in Projektoren eingesetzt werden, als Polarisationsshutter für DLP-Projektoren eingesetzt werden.
    • (5) Verfahren der Ansteuerung von Shutter-Screens nach Anspruch (1) bis (2), dadurch gekennzeichnet, dass eine Ansteuerung der Polarisationsrichtung vom Bildwechsel-Signal (Vertikalsignal) abgegriffen wird
    • (6) Verfahren nach Anspruch (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung des kompletten LCD verwendet wird.
    • (7) Verfahren nach Anspruch (4) bis Anspruch (5), dadurch gekennzeichnet, dass für das Shuttering der DLP-Visualisierung die Ansteuerung des kompletten LCD verwendet wird, wobei das Vertikalsignal geeignet vom Farbframewechselsignal des DLP abgeleitet wird.
  • Verfahren zur Beseitigung von Pixelfehlern auf Raster-Displays
  • Stand der Technik
  • Für Rasterdisplays (TFT/LCD, OLED, SED, ...) oder digitale Projektoren (LCD, DLP, ...) ist bekannt, dass schon von der Produktion der Pixelarrays her einzelne Pixel sich nicht korrekt ansteuern lassen. Auch Pixelfehler durch Alterung sind bekannt.
  • Die Anzahl der maximal erlaubten Pixelfehler in Flachbildschirmen (Plasma, LCD, LED, OLED, ...) wurde durch die ISO-13406-2 festgelegt. Die Norm erlaubt für das Bürogerät (Fehlerklasse II) insgesamt 9 Pixelfehlern: 2/weiß, 2/schwarz,5/RGB.
  • Der Produktionsausschuß wegen Überschreitung der ISO-Fehlernorm beträgt ist insbesondere bei Plasma-Displays sehr hoch: Eine 10%-ige Ausschussrate ist auch heute noch normal.
  • Erfinderische Aufgabe
  • Es wird ein Verfahren gesucht, das rein softwaretechnisch aus der Umgebung eines vereinzelten Pixelfehlers heraus den Hardwarefehler virtuell so repariert, dass er subjektiv (nahezu) nicht mehr wahrnehmbar ist.
  • Erfinderische Lösung
  • Sequentiell aufeinander folgende Bilder werden auf dem Rasterdisplay auf translativ so geänderter Position mit entsprechend geänderter Farbwert-Intensität der Fehlerstelle benachbarter Pixel so gezeigt, dass die Bildort-bezogene Farbintensität eines HW-seitig gestörten Pixels sich aus der Superposition der nacheinander gezeigten Bilder innerhalb der sinnesphysiolgischen Integrationszeit (∼40ms) korrigiert.
  • So kann in gezielter Nutzung optischer Täuschung, d.h. der Bildverarbeitungsprozesse des menschlichen Auges, mittels alternierend um eine Zeile oder/und eine Spalte verschobene Bildvisualisierung ein HW-basierter Pixelfehler durch geeignete Verteilung der Farbwertintensität in die benachbarten Pixel korrigiert werden.
  • Die sinnesphysiologische Basis dieser mikrooptischen Täuschung beruht auf dem Mikrotremor des Auges. Der Mikrotremor ist u.a. verantwortlich für das Antialiasing der Erfassung reeller Abbilder mit dem diskreten Zapfensensor-Raster der Macula (Gelber Fleck). Die durch neuronale Netze realisierte Translationsinvarianz gleicht relative Verschiebungen der aufeinander folgenden Einzelbilder bis zu ∼1,5 Bogenminuten aus. In diesen Grenzen wird ortsfeste Bildruhe auch dann empfunden, wenn das visualisierte Bild gegen den Blickaufpunkt sich hinreichend schnell verschiebt (Verschiebeintervall <∼40ms).
  • Es werden nacheinander mit dem Vierfachen der Microtremor-Schwingungsdauer in der Folge ..., Rot, Grün, Blau, Grün, ... „geschossene Momentaufnahmen" superponiert. Innerhalb von 40ms wird über diese Momentaufnahmen über die massive, hierarchisch strukturierte (Dendriten-)Vernetzung der einzelnen Zapfenrezeptoren
    • • hochpassgeführtes Matching,
    • • kontextsensitives Antialiasing sowie
    • • texturgeführte Fehlerkorrektur
    ausgeführt. Diese neuronale Bildverarbeitung realisiert eine Akkumulation der Auflösungen der gegeneinander wegen des Mikrotremors translierten Einzelbilder über ein Zeitintervall von bis zu ∼65ms zur Gesamtauflösung, die das Zehnfache der sinnesphysiologisch realisierten Auflösung beträgt.
  • Eine jedermann bekannte Anwendung dieser neuronalen Bildverarbeitungsspezifik findet sich im Fernsehen:
    Der interlaced mode, der mit Zeilenscharen, die in vertikaler Richtung, alternierend die geradzahligen und ungeradzahligen Zeilen überdeckend arbeitet, wird neuronal so verarbeitet, dass die Halbbilder anhand der Matrix der Verdeckungen, d.h. nicht visualisierten, Zeilen sequentiell zur Auflösung des Vollbildes zusammengeführt werden, obwohl sie nur in jeweils der halben Auflösung mit 50 oder 100Hz die Retina belichten. Innerhalb.
  • Mit der Verbesserung der durch die TFT-gesteuerte LCD-Technologie ist heute mit Umschaltzeiten (dray-to-gray) von 2ms eine wesentlich erhöhte Bildwechselfrequenz gegenüber der 50Hz-Quellen erreichbar, so daß sinnesphysiologisch optimale Bildwechselfrequenzen erreicht werden können. Damit verliert die Bildröhre ihre letzte Bastion, d.h. unser ursprünglich CRT-basiertes Konzept soll vollständig auf den Einsatz von Flachbildschirmen (TFT-LCD, PLASMA, SED) umgestellt werden.
  • Im Verbindung mit einer originären Technologie zur Elimination von Pixelfehlern in Rasterdisplays werden wir eine neue Baureihe der „Generation WellnessElektronik (WE)" auflegen, die sich auf drei Anwendungsgebiete spezialisiert:
    • • Auge-Hand-Systeme zum ergotherapeutischen Training der Feinmotorik
    • • Interaktives 3D-Heimkino
    • • 3D-fähiger Multimedia-Arbeitsplatz
  • Als neue Features der WE werden sukzessive für den Betrieb mit den herkömmlichen Videostreams aus TV, DVD, PC, ... bereitgestellt:
    • 1. Stereovisualisierung
    • 2. 3D Raumklang
    • 3. 3D-/6D-Interaktionstool
    • 4. Auto-Stereovisualisierung (Stereovisualisierung ohne Brille)
    • 5. Auto-Interaktionstool (die Hand interagiert direkt)
  • Die eingesetzten Verfahren nutzen gezielt audiovisuelle Täuschungen, die sich optimal in die sinnesphysiologische Signalverarbeitung einbetten. Ziel dieser alternativen Technologie sind
    • (A) Verbesserung der Eigenschaften der audiovisuellen Wiedergabe herkömmlicher Videosignalströme wie Bildauflösung, Bildruhe und 3D-Bildtiefe direkt im Gerät in Echtzeit
    • (B) Erweiterung der PC-Funktionalität auf einen stereofähigen 3D-interaktiven Arbeitsplatzrechner (optional: 6D-Interaktion, d.h. in xyz und ☐.☐.☐).
    • (C) provokationstherapeutische Effekte zur Entwicklung der Feinmotorik durch Training des Auge-/HandSystems (AHS) auf der Basis von Eigenschaften Virtueller Realität (VR).
  • Aus der Arbeit an diesen Geräten resultiert Erhöhung der Sehschärfe, der Stereoopsis (Stereosehen) und – insbesondere bei Kindern im Vorschulalter – eine nachhaltige Verbesserung der Feinmotorik. Direkte Folge sind ergotherapeutische/logopädische Effekte im AufmerksamkeitsDefizitSyndrom (ADS), Sprachstörungen, der Hypermotorik, von Legasthenie und Amblyopie – sämtlich vom Effekt einer Gegensteuerung zum „PISA-Syndroms":
    WellnessElektronik steht unter dem Motto „zurück zur Natur durch Technik".
  • Anwendungsbeispiele
  • Softwaretechnisch korrigiert werden Pixelfehler von Displaypixeln dort wo das RGB-Triplett oder das (Rote/Grüne oder Blaue) Farbsubpixel
    • 1. immer schwarz bleibt durch Addition von Farbwerten des nicht visualisierten Bildpixels in Bildpunkten der direkten Umgebung des Hardwarefehlers
    • 2. immer leuchtet durch Subtraktion von Farbwerten des mit konstantem Farbwert falsch visualisierten Bildpixels in Bildpunkten der direkten Umgebung des Hardwarefehlers
  • Beständig weiß leuchtende RGB-Pixeltripletts oder mit konstantem Rot-, Grün- oder Blau-Farbwert leuchtende Pixel können auch mittels Laser im Verlaufe der Pixelfehleranalyse schwarz „gebrannt" werden.
  • Zum Aufbau der correction-look-up ist der Bildschirm nach Fehlerpunkten zu durchsuchen. Das kann über elektrische Messungen am Steuerbaustein oder durch Scanning des Bildschirmes erfolgen.
    • (A) Die Verfahren zur fehlerfrei empfundenen Visualisierung von Bildfolgen auf pixelweise gestörten Rasterdisplays oder DLP-Chips sind dadurch gekennzeichnet, dass zwei in der Bildsequenz aufeinander folgend visualisierte Bilder oder Bildteile zueinander verschoben visualisiert werden und dabei gleichzeitig der gestörte Farbwert durch entsprechende Änderung von Farbwerten benachbarter Pixel für eine virtuell korrekte Wahrnehmung aus der Pixelfehler-Umgebung heraus rekonstruiert wird.
    • (B) Wenn nun die geradzahligen und die ungeradzahligen Zeilen eines Vollbildes mit unterschiedlicher Helligkeit gezeigt werden, braucht man weniger Nachbarpixel, um den Farbwert eines Pixels, der wegen eines Hardwarefehlers an genau dieser Pixelposition nicht visualisiert werden kann, in der direkten Nachbarschaft virtuell zu realisieren.
    • (C) Für den Fall des interlaced modes, wo entweder die geradzahligen oder die ungeradzahligen Zeilen schwarz sind, kann man z.B. man den Farbwert des gestörten Pixels, das z.B. im Halbbild A zu visualisieren wäre, in eine der beiden benachbarten geradzahligen Zeilen über der HW-Fehlerposition darüber oder darunter mit dem vollen Farbwert oder in beide mit dem jeweils 50%-igen Farbwert einschreiben. In letzterem Falle könnte man dabei noch die RGB-Werte in den beiden RGB-Tripletts oberhalb und unterhalb miteinander vertauschen um die Kontextsensitivität bei der Erarbeitung des mit 10-facher HDTV-Auflösung wahrgenommen werdende gezielt zu nutzen.
    • (D) Im Falle der nur partiellen Ausleuchtung der Zwischenzeilen unterstützt die kontextsensitive Pixelfehlerreparatur bei der Bildwahrnehmung von Standbildsequenzen. Dazu wird das Vollbild in Pseudo-Halbbilder A* und B* als zeilenweiser pseudointerlaced-mode (bzw. analog A# und B# als spaltenweiser pseudo-interlaced-mode) konvertiert, wobei im Halbbild A* die geradzahligen Zeilen und im Halbbild B* die ungeradzahligen Zeilen (bzw. im Halbbild A# die geradzahligen Spalten und im Halbbild B# die ungeradzahligen Spalten) jeweils mit 1/n-tel der Intensität des tatsächlichen Farbwertes visualisiert werden. Nachbarpixel zu Hardware-gestörten Pixeln werden dann, wenn innerhalb der 40ms, die bei PAL für die Visualisierung eines Vollbildes VB (nach einem für TFT-LCD's üblichen „progressive scanning" der beiden mit 50Hz einlaufenden Halbbilder) zur Verfügung stehen, so genutzt, dass dann dieses Vollbild VB zunächst in die Pseudo-Halbbilder A*, B* (bzw. die Pseudo-Halbbilder A#, B# konvertiert wird und danach in direkter Nachbarschaft zu singulären Pixelfehlern geeignet korrigiert wird, so dass
    • (1) vom Vollbild der Farbwert des Pixelfehlers auf die Nachbarpixel über zwei Frames A*, B* verteilt, aufge baut als zeilenweiser pseudo-interlaced-mode, visualisiert wird, wobei
    • a. das Pseudohalbbild A* aus dem VollBild VB so erzeugt wird, dass auf allen geradzahligen Zeilen nur 1/3-tel der Intensität des tatsächlichen Farbwertes visualisiert wird, jedoch benachbart zu einem Hardwarefehler in der DisplayPixelposition DPi,j,f (i:= Zeilenposition, j:= Spaltenposition, k:= R-/G-/B-Farbe) auf ungeradzahliger DisplayZeile DZi dann
    • i. 2/3-tel des wegen Hardwarefehlers nicht visualisierten Farbwertes der BildPixelpostion BPi,j,f auf den 1/3-tel Farbwert des in der Displayspalte DSj benachbarten BildPixels BPi+1,j,f und
    • ii. 1/3-tel des wegen Hardwarefehlers nicht visualisierten Farbwertes der BildPixelpostion BPi,j,f auf den 1/3-tel Farbwert des in der Displayspalte DSj benachbarten BildPixels BPi-1,j,f dazuaddiert werden.
    • b. das Pseudohalbbild B* aus dem VollBild VB so erzeugt wird, dass auf allen ungeradzahligen Zeilen nur 1/3-tel der Intensität des tatsächlichen Farbwertes visualisiert wird, jedoch benachbart zu einem Hardwarefehler in der DisplayPixelposition DPi,j,f auf ungeradzahliger DisplayZeile DZi dann 1/3-tel des Farbwertes der BildPixelpostion BPi,j,f jeweils zur Hälfte auf den 1/3-tel Farbwert der beiden zu dem BildPixels BPi,j,f in der Zeile i benachbarten Bildpixeln BPi,j-1,f und BPi,j+1,f dazuaddiert werden. und bzgl. A*, B* entsprechend umgekehrt für den Fall eines Hardwarefehlers in einer geradzahligen Display-Zeile.
    • (2) vom Vollbild VB der Farbwert des Pixelfehlers auf die Nachbarpixel über vier Frames A*, A*', B*, B*' verteilt, aufgebaut als zeilenweiser pseudo-interlacedmode, visualisiert wird, wobei
    • a. die Pseudohalbbilder A*, A*' aus dem VollBild VB so erzeugt werden wie das Pseudohalbbild A* im Fall (1)a., wobei o.B.d.A. bei einem Hardwarefehler auf einer ungeradzahligen Zeile
    • i. das Pseudohalbbild A* wie im Fall (1)a. korrigiert visualisiert wird
    • ii. das Pseudohalbbild A*' wie im Falle (1)b. korrigiert wird und um eine Zeile per Videoadressen-off-set nach unten verschoben visualisiert wird
    • b. die Pseudohalbbilder B*, B*' aus dem VollBild VB so erzeugt werden wie das Pseudohalbbild B* im Fall (1)b., wobei o.B.d.A. bei einem Hardwarefehler auf einer ungeradzahligen Zeile
    • i. das Pseudohalbbild B* wie im Fall (1)b. korrigiert visualisiert wird
    • ii. das Pseudohalbbild B*' wie im Falle (1)b. korrigiert wird und um eine Zeile per Videoadressen-off-set nach oben verschoben visualisiert wird
    • (3) vom Vollbild der Farbwert des Pixelfehlers auf die Nachbarpixel über zwei Frames A#, B# aufgebaut als spaltenweiser pseudo-interlaced-mode, verteilt visualisiert wird, wobei die Korrektur analog zu (1) über Spaltennachbarschaften realisiert wird
    • (4) vom Vollbild VB der Farbwert des Pixelfehlers auf die Nachbarpixel über vier Frames A#, A#', B#, B#' verteilt, aufgebaut als spaltenweiser pseudo-interlaced mode, visualisiert wird, wobei die Korrektur analog zu (2) über Spaltennachbarschaften realisiert wird
    • (5) vom Vollbild VB der Farbwert des Pixelfehlers auf die Nachbarpixel über vier Frames A*, B*, A#, B# verteilt, aufgebaut sowohl aus A*, B* wie in (1) (zeilenweiser pseudo-interlaced-mode) als auch aus A#, B# wie in (3) (spaltenweiser pseudo-interlaced-mode), visualisiert wird, wobei die Korrektur analog zu (1) über Zeilennachbarschaften bzw. analog zu (3) über Spaltennachbarschaften realisiert wird
    • (6) vom Vollbild VB der Farbwert des Pixelfehlers auf die Nachbarpixel über acht Frames A#, A#', B*, B*', A*, A*', B#, B#' verteilt visualisiert wird, wobei die Korrektur analog zu (2) über Zeilennachbarschaften bzw. analog zu (4) über Spaltennachbarschaften realisiert wird
    • (E) Eine partielle Ausleuchtung der alternierend gezeigten Zwischenzeilen in einem abgewandelten (pseudo-)interlaced-mode (vgl. Anwendungsbeispiel D) unterstützt die kontextsensitive Integration der bei der Bildwahrnehmung von Standbildsequenzen nacheinander in den Teilbildern A, B gezeigten Auflösungsanteile. Innerhalb von 40–65ms werden dabei visualisierte Teilbilder mit unterschiedlichen Auflösungsanteilen des gleichen Szenarios zu einer additiv wahrgenommenen Auflösung führen. Visualisiert man nun z.B. zwischen den Halbbildframes A, B auf den Videoadressen A(1,1) und B(2,1) alternierend die gleichen Halbbilder auf um je eine Zeile nach unten bzw. oben verschobene Halbbilder A*(2,1) und B*(1,1) mit kürzeren Standzeiten z.B. in der Folge A, B*, A*, B, ..., verschwindet Zeilenflimmern und Zeilenrasterung ohne dass progressive scanning eingesetzt werden muß.
  • Soll die Pixelfehlerreparatur in diesem verbesserten interlaced mode ausgeführt werden, werden zwischen den Halbbildern A und B Pseudo-Halbbilder A+ und B+ in der Folge A, B+, B, A+, ... visualisiert, wobei diese Pseudohalbbilder A+ und B+ dabei aus A*(2, 1) und B*(1, 1), korrigiert in der Nachbarschaft von Hardware-Pixelfehlern wie im Anwendungsbeispiel (D), aufgebaut werden. Die Standzeiten der Pseudo-Halbbilder A+ und B+ bestimmen sich ggf. dynamisch aus der Visualisierungszeit, die notwendig ist, um den Leuchtstärkewert wahrnehmen zu lassen, der wegen des Hardwarefehlers aus der Pixelnachbarschaft ersetzt werden muß.
  • Im Übrigen sind auf diese Weise alle Varianten zur Pixelfehlerkorrektur mittels eines pseudo-interlaced-modes aus dem Anwendungsbeispiel (D) auf das hier im abgewandelten interlaced mode übertragbar und umgekehrt.
  • Folgende Ausführungsformen sind vorgesehen:
    • (1) Verfahren zur fehlerfrei empfundenen Visualisierung von Bildfolgen auf pixelweise gestörten Rasterdisplays oder DLP-Chips, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in der Bildsequenz aufeinander folgend visualisierte Bilder oder Bildteile zueinander verschoben visualisiert werden und dabei gleichzeitig der gestörte Farbwert durch entsprechende Änderung von Farbwerten benachbarter Pixel für eine virtuell korrekte Wahrnehmung rekonstruiert wird.
    • (2) Verfahren nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Wiedergabeposition der Bilder oder Bildteile der Bildsequenz mittels eines alternierenden off-sets geändert wird.
    • (3) Verfahren nach Anspruch (1) und (2), dadurch gekennzeichnet, dass der off-set in der Bildsequenz aufeinanderfolgende Bilder oder Bildteile alternierend um eine ganze Zeile oder um eine ganze Spalte oder sowohl um eine ganze Zeile als auch um eine ganz Zeile verschiebt.
    • (4) Verfahren nach Anspruch (3), dadurch gekennzeichnet, dass der off-set in zyklischer Vertauschung angewandt wird.
    • (5) Verfahren nach Anspruch (1) bis (4), dadurch gekennzeichnet, dass der off-set in der Bildsequenz aufeinanderfolgende Bilder oder Bildteile alternierend weniger als um eine ganze Zeile oder weniger als um eine ganze Spalte oder um weniger sowohl als eine ganze Zeile als auch eine ganz Zeile verschiebt.
    • (6) Verfahren nach Anspruch (5), dadurch gekennzeichnet, dass der off-set um genau ein oder zwei der RGB-Subpixel verschiebt, um Antialiasing zwischen Zeilen und/oder Spalten zu unterstützen.
    • (7) Verfahren nach Anspruch (1) bis (6), dadurch gekennzeichnet, dass der off-set stochastisch gesteuert wird
    • (8) Verfahren nach Anspruch (1) bis (7), dadurch gekennzeichnet, dass sich der im nächsten Bildvisualisierungsschritt wirksame Offset zur additiv aus dem vorgehenden off-set in Abhängigkeit vom Pixel- oder/und Subpixelabstand ergibt.
    • (9) Verfahren nach Anspruch (1) bis (8), dadurch gekennzeichnet, dass der aktuelle Farbwert FW im Pixel Pi,j,k (i:= Zeilenposition, j:= Spaltenposition, k:= R-/G-/B-Farbe), der aufgrund eines Hardware-Fehlers des Pixels Pi,j,k nicht direkt visualisiert werden kann, auf n Nachbarpixeln, wobei n <= 8·f wegen 8 Nachbarn zu Pi,j mit je f Subpixeln, wobei f = 3 für LCD/PLASMA/OLED/SED wegen RGB und f = 1 bei DLP gilt, so verteilt wird, dass er sich mittels der Verschiebung aufeinanderfolgend visualisierter Bilder über der Position Pi,j,k subjektiv als FW wahrgenommen wird.
    • (10) Verfahren nach Anspruch (9), dadurch gekennzeichnet, dass der aktuelle Farbwert FW des HW-gestörten Pixels Pi,j,k in dessen einzelnen RGB-Anteilen so um das HW-gestörte Pixel Pi,j,k herum auf benachbarte Pixel verteilt wird, dass sich zwar auf diesen Pixeln objektiv Falschfarbeneffekte ergeben, die einerseits dort überhaupt nicht und andererseits auf der Position Pi,j,k subjektiv integrativ als der richtige FW wahrgenommen werden.
    • (11) Verfahren nach Anspruch (9), dadurch gekennzeichnet, dass die geradzahligen und die ungeradzahligen Zeilen und/oder Spalten eines Vollbildes mit unterschiedlicher Helligkeit gezeigt werden und für die Aufteilung des Farbwertes FW weniger Nachbarpixel genutzt werden müssen, um den Farbwert FW in der direkten Nachbarschaft des HW-Fehlers für eine korrekte subjektive Wahrnehmung zu realisieren.
    • (12) Verfahren nach Anspruch (1) bis Anspruch (11), dadurch gekennzeichnet, dass aus den Bildframes eines Videostreams, oder einer aus diesem erzeugten durch Bildwiederholungen oder Separation in Bildanteile solche Bildfolgen aufgebaut werden, dass diese für ein konkretes Rasterdisplay bzw. eines konkreten DLP die dort durch Hardwarefehler vorhandenen Fehlerpixel subjektiv nicht wahrgenommen werden, wenn innerhalb von 40ms visualisiert wird, wobei diese virtuelle Elimination in der Wahrnehmung real vorhandener Pixelfehler beruht auf einer Kombination von
    • • Verschiebungen der Teilbilder eines Vollbildframes,
    • • Reduktion der Farbwertintensität in allen Pixeln einer Schar von Pixeln, wobei diese alle Pixel von geradzahlige bzw. ungeradzahligen Zeilen- oder Spaltenscharen betreffen können oder auch schachbrettartig, regulär und oder stochastisch verteilt ausgewählte Pixelmengen sein können, sowie
    • • der Addition von Farbwerten in den der Fehlerstelle benachbarten Pixeln.
    • (13) Vorrichtung zur Realisierung eines zeilen- und/oder spaltenweisen off-sets, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei aufeinander folgenden Bildern oder Bildteilen einer Bildsequenz alternierend mittels ein- und ausgeschalteten off-set die Videoadresse für den Bildaufbau geschaltet wird.
    • (14) Vorrichtung nach Anspruch (13), dadurch gekennzeichnet, dass das aktive off-set-Element in der Verarbeitungspipe zur Bereitstellung des Bildstreams aus dem einlaufenden Videostream zwischen den frontends zum Visualisierungsgerät und dem Display angeordnet wird.
    • (15) Vorrichtung nach Anspruch (13) bis (14), dadurch gekennzeichnet, dass das ein aktives off-set-Element in der Verarbeitungspipe zur Bereitstellung des visialisierungsfähigen Bildstreams aus dem einlaufenden Videostream direkt vor dem frontend zum Visualisierungsgerät oder/und direkt vor dem fontend des Displays angeordnet wird.
    • (16) Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch (1) bis (15), dadurch gekennzeichnet, dass der translativ alternierende Versatz des Wiedergabeortes von aufeinanderfolgenden Bildern oder Bildteilen auf Bildschirmen in Verbindung mit Linsen-, Parallaxe- oder nichtlinearoptischen Beugegitterrastern zur dual-view- und/oder multipleview-visualization für die Realisierung von Autostereolösungen eingesetzt wird.
    • (17) Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch (1) bis (15), dadurch gekennzeichnet, dass der translative Versatz des Wiedergabeortes von aufeinanderfolgenden Bildern oder Bildteilen auf Bildschirmen zur sinnesphysiologisch adäquaten Visualisierung eingesetzt wird, um synchron zu den arteigen bildverarbeitendem Biorythmus zu visualisieren.
    • (18) Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch (1) bis (17), dadurch gekennzeichnet, dass mit speziellen interlaced modi gearbeitet wird, wobei die Teilmengen von Pixeln entweder schon als Teilbilder vorliegen oder aus einem Vollbild regulär ausgewählt Halb-, Viertel-, Achtel-, Schachbrettbildern darstellen oder stochastisch ausgewählt zu irregulären Teilbildern führen, und diese Teilmengen sequentiell nacheinander innerhalb von 40 bis 60ms gezeigt werden, wobei die Standzeiten der einzelnen Teilbilder gleich oder verschieden sein können.
    • (19) Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch (1) bis (18), dadurch gekennzeichnet, dass die Standzeiten der einzelnen Teilbilder eines interlaced mode so gewählt werden, dass die subjektiv wahrgenommenen Features wie Pixelfehlerfreiheit bei vorliegenden Pixelfehlern, Zeilen/Spalten-/Schachbrettflimmern subjektiv verschwinden, Bildauflösung und -Kontrast sich verbessern.
    • (20) Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch (1) bis (19), dadurch gekennzeichnet, dass Pixelfehler behandelt werden, wo beständig weiß leuchtende RGB-Pixeltripletts bzw. beständig Rot, Grün oder Blau leuchtende Pixel korrigiert werden, indem die Farbwertkorrektur der Pixelfehlerstelle durch Differenzbildung des falschen Farbwertes von denen in der Nachbarschaft zu visualisierenden erfolgt.
    • (21) Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch (1) bis (19), dadurch gekennzeichnet, dass nur solche Pixelfehler behandelt werden, wo das RGB-Triplett oder das Rote, Grüne oder Blaue Subpixel immer schwarz bleibt und zu diesem Zweck beständig weiß leuchtende RGB-Pixeltripletts bzw. beständig Rot, Grün oder Blau leuchtende Pixel mittels Laser schwarz „gebrannt" werden, was im Verlaufe der Pixelfehleranalyse realisiert werden kann
  • Vorrichtung und Herstellungsverfahren zur Realisierung einer augentherapeutisch wirkenden Brille
  • Stand der Technik
  • Von den Eskimos her ist die Rasterbrille/-Haftschale bekannt, die heute verschiedentlich augentherapeutisch eingesetzt wird. Die Rasterbrille/-Haftschale wirkt für die Fovea (Gelber Fleck) als Lochblende. Weitere Lochblenden in Umgebung des Rasterloches, durch das der Mittelstrahl vom fokussierten Objekt zur Foviola (Mittelbereich der Fovea) führt, realisieren patchweise Abbildungen auf der Retina, die einander nicht überlappen. Die ausgeblendeten Zwischenbereiche werden bei Augen- und/oder Kopfbewegung neuronal kontextsensitiv ergänzt, so dass ein nahezu lückenloses Panorama-Bild wahrgenommen wird.
  • Erfinderische Aufgabe
  • Es wird eine Vorrichtung gesucht, die einerseits wie die Rasterbrille/-Haftschale optische Fehler des Auges direkt korrigiert und diese dadurch bei längerem Gebrauch durch Mobilisierung der Selbstkorrekturmechanismen therapiert, und durch die andererseits wie durch eine übliche Brille/-Haftschale, ohne dass irgendeine Rasterstruktur bemerkbar wäre, gesehen werden kann.
  • Erfinderische Lösung
  • Das Material für die erfinderische Lösung der Vorrichtung, d.h. die Brillen/-Haftschalen-„Gläser" oder das Haftschalenmaterial, lässt das Schreiben von speziellen Volumenhologrammen zu. Mit diesen wird es möglich, dass von dem gesehenen Szenario alle von den Huygenschen Quellpunkten der Objektoberflächen ausgehenden Strahlenkoni „ausgeblendet", d.h. am Durch gang durch die Pupille gehindert werden, deren Öffnungswinkel größer ist, als der der Faviola (Durchmesser ∽0,2mm).
  • Die volumenholographisch lichtlenkende Schicht (Kollagenpolymer, ...), wird entweder in ein Sandwich aus hartem transparenten Material eingebettet oder ist selbst robust genug (Lithiumniobatkristall, ...). Die Programmierung, d.h. das Schreiben jedes einzelnen der Transmissions-Volumenhologramme erfolgt mit Hilfe einer speziellen volumenholographischen Matrix, die aus dem Referenzstrahlenbündel alle die Strahlen ausblendet, deren Öffnungswinkel so klein ist, dass sie innerhalb der zulässigen Kreisfläche, zentriert um den Durchstoßpunkt der optischen Achse durch die Pupille, mit einem Durchmesser von ∼1mm auf die volumenholographische Schicht auftreffen, bevor sie mit dem Objektstrahl, der ein konisches Strahlenbündel identischer optischer Achsenlage wie der des Referenzstrahles darstellt, und dessen Öffnungswinkel so groß ist, dass die Überkreuzung mit dem Referenzstrahl an der Randlinie der Kreisfläche in der volumenholographischen Schicht mit einem Winkel erfolgt, bei dem schon die durch den Kreisrand laufenden Strahlen so weit von der optischen Achse des jeweiligen Transmisssionshologramms abgelenkt werden, dass sie nicht mehr durch die Pupille gelangen können.
  • Damit wird gesichert, dass in der Rekonstruktion die vom Objekt ausgehenden Strahlen, die durch die von der Matrix beim Einschreiben eines jeden Volumenhologramms ausgeblendeten Strahlen des Referenzstrahlenbündels die einzigen sind, die zum reellen Abbild auf der Retina beitragen, während alle anderen, nämlich die Strahlen des Referenzstrahlenbündel, die mit zu großem Öffnungswinkel durch das jeweilige Volumenhologramm im photorefraktiv programmierten Brille/-Haftschale einlaufen durch Rekonstruktion des Objektstrahles so abgelenkt werden, dass sie nicht auf die Pupille auftreffen und damit nicht zum Abbild beitragen können.
  • Nun sind Scharen von Volumenhologrammen so zu programmieren, dass das Auge in seiner Sakkationsbewegung immer durch ein solches mit seiner optischen Achse blickt, wobei die einzelnen Volumenhologramme sich für den Fall
    • • einer Universalbrille/-haftschale für jeden Augenfehler nicht nur nicht überschneiden sollten, sondern voneinander im Abstand ihrer Durchmesser getrennt angeordnet sein sollten
    • • für den Gebrauch in der Dunkelheit jedoch auch in den Zwischenbereichen programmiert werden wobei die optischen Achsen der Volumenhologramme sich hinter der Foviola in einem Abstand schneiden, der dem des Augapfeldurchmessers entspricht
    • • einer individuell gefertigten Haftschale auch mit sich überschneidenden Volumenhologrammen programmiert werden, deren optische Achsen sich alle in der Foviola schneiden und die jedes für sich so programmiert wirde, dass es den lokalen Berchungsfehler des Auges auf nur ca. 90% ausgleicht, um den optischen Selbstregulationsmechanismen des Augapfels den Anreiz zur Eigenkorrektur zu geben.
  • Da Volumenhologramme, die mit einer einzigen Wellenlänge, z.B. mit 540nm, geschrieben wurden, nicht mehr als ∼65% des einfallenden Weißlichtes beugen, ist zu empfehlen, mit RGB-Lasern drei Volumenhologramme gleichzeitig zu schreiben und ggf. zusätzlich eine Filterung von den RGB-Anteilen vorzunehmen, die außerhalb der Halbwertsbreite des R/G/B-Spektrums, zentriert um die geschriebenen R/G/B-Wellenlängen, geeignet absorbieren. Die Filterung ermöglicht zusätzlich auch die Integration eines Sonnenbrilleneffektes.
  • Vorrichtung und Verfahren zur holographischen Realisierung einer Stereo-Visualisierung über Brille, Display und Rückprojektion (3D-DigitalCinema)
  • Stand der Technik
  • Es sind eine Reihe Head-Sets zur Visualisierung von Virtual-Reality (VR) und AugmentedReality (AR) bekannt. Entweder wird mit aktiven Rasterdisplays dem Auge über eine Optik direkt visualisiert oder es wird auf das Brillenglas projiziert. Ersteres Verfahren führt zu einem kompakten Gerät, zweiteres zu einer komplexen Anordnung von Miniprojektor, ggf. mit Bildzuführung über 1:1-Glasfaserbündel.
  • Unter den Autostereoverfahren wird mit Linsenrastern oder Parallaxeansätzen gearbeitet – es sind noch keine Auto-Stereolösungen mit volumenholographischer Lichtlenkung bekannt.
  • Für Rückprojektionssysteme werden keine Autostereolösungen angeboten. Das Digitale Kino tut sich schwer mit der Auflösung. Das Auge kann im Fokus 10-faches HDTV, das aber sequentiell in Teilbildern visualisiert wird, auflösen.
  • Erfinderische Aufgabe
  • Es wird für eine VR/AR-Brille eine Vorrichtung gesucht, die ohne lineare Optikelemente die Funktionalität von sowohl Brille als auch Display vereint und binokular Stereovisualisierung realisiert. Frontend für die Bildeinspeisung, Positions- und Orientierungssensorik sind drahtlos vorzusehen.
  • Die erfinderische Aufgabe für die VR-/AR-Brille schließt eine volumenholgraphische Lichtlenkung ein, die die Bildquelle virtuell vor die Displays verschiebt. Die volumenholographische Lichtlenkung ist äußert exakt zu programmieren, sodaß auch eine Autostereolösung für Displays und Rückprojektionssysteme abgeleitet werden kann.
  • Erfinderische Lösung
  • Ein transparentes aktives Rasterdisplay mit pixelweise steuerbarer Lichtemission wird zusammen mit einer volumenholographisch geeignet lichtlenkenden Schicht in ein herkömmliches Brillengestell integriert, das für die Justage der AR auch für jedes Auge eine Minikamera enthält.
  • Als „Display im Brillenglas" werden aktive TFT-OLED-Raster, RGB-LED- bzw. vorzugsweise RGB-Laser-beleuchtete TFT-LCD (display-glasses), RGB-LED- oder RGB-Laser-beleuchtete DLPs (Einspiegelung) verwendet.
  • Zur Lichtlenkung werden volumenholographisch programmierte Arrays verwendet, die die Bildquelle virtuell in die Tiefe verlegen.
  • Videostreams und/oder VR-Streams können auch über den t-DVB-Standard sowie über UMTS eingespeißt werden, wobei UMTS für den reinen Datenaustausch, als Rückkanal allein oder zusammen mit GPS zur Positionsortung eingesetzt wird.
  • Eine Autostereolösung, die pixelweise linkes oder rechtes Auge bedienen und dabei zusätzlich sogar den Quellpunkt je nach Modulation des als Referenzstrahl verwendeten Projektorpixelstrahls in die modulationsprogrgrammierte Tiefe verlegen und damit ein holographisches TV in Rückprojektion und für das 3D-DigitalCinema realisieren lässt, wird vorgestellt.
  • Folgende Ausführungsformen sind dabei vorgesehen:
    • (1) Vorrichtung zur virtuellen Verschiebung des wahrgenommenen Ortes einer punktförmig abstrahlenden Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, dass deren abgestrahlte Kugelsegmentwellen virtuell im Quellort in allen drei Dimensionen verschoben werden, indem die beim Betrachter einlaufenden Strahlen durch ein programmiertes Volumenhologramme-Array pixelweise so gelenkt werden, dass diese sich je nach Betrachterstandort in der Rückwärtsverfolgung in virtuellen Quellorten schneiden, die nicht mit dem realen Quellorten übereinstimmen, wobei jedoch jede im Quellort-Raster direkt benachbarte Strahlquelle in ihrem virtuellen Quellort in gleicher Weise benachbart wahrgenommen wird, aber zusätzlich zur zweidimensinalen Nachbarschaft im Original sich auch die der räumlichen Tiefe in holographischer Visualisierung durch volumenholographische Programmierung als Transmissions- oder als Refelxionshologrammm realisieren läßt.
    • (2) Vorrichtung nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenkung mittels eines für jedes einzelne Quellpixel des Rasters separaten Volumenhologramms zu einer solchen achsensymmetrischen Verengung des Abstrahlkonus geführt wird, dass die Pixel des Displays vom Betrachter virtuell in hinreichendem und gleichem Abstand vom Auge monokular in einer Ebene liegend wahrgenommen werden, so dass bei einer binokularen Brille ein Stereobildpaar räumlich wahrgenommen wird.
    • (3) Vorrichtung nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenkung mittels eines für jedes einzelne Quellpixel einer Spaltenschar, die mit einer zweiten Spaltenschar verkämmt ist mittels zweier auf dem Strahlengang zum Betrachter pixelweise superponiert so angeordneten Volumenhologramm-Scharen in einem solchen Öffnungswinkel abstrahlen, dass bei zugehörigem Betrachterabstand diese jeweils nur von einem Auge des Augenpaares gesehen werden können und auf diese Weise ein Stereoeindruck aus den verkämmten Projektionen erzeugt werden kann, der aus beliebigem Betrachterwinkel ohne in Doppelbilder umzukippen entsteht
    • (4) Vorrichtung nach Anspruch (3), dadurch gekennzeichnet, dass die neben der volumenholographischen Lichtlenkung noch mittel eines vorgeschalteten Linsenrasters die Spaltenbreite virtuell verdoppelt wird, sodaß mittels des nachfolgenden volumenholographisch spaltenweise alternierend nach rechts und nach links lichtlenkenden Rasters die richtige Spaltenschar, d.h. die richtige Projektion, in das jeweilig richtige Augen des Betrachters gelenkt wird, wobei der Betrachtungswinkel frei gewählt werden kann und damit beliebig viele Beobachter diese Autostereovisualisierung gleichzeitig wahrnehmen können.
    • (5) Vorrichtung nach Anspruch (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Verdoppelung der Spaltenbreite direkt in das volumenholographisch spaltenweise alternierend nach rechts und nach links in das jeweilig richtige Auge des Betrachters lichtlenkende Raster integriert programmiert wird.
    • (6) Vorrichtung nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, dass je nach (Orts- oder Phasen-)Modulation des einfallenden Referenzstrahles der Objektstrahl des Pixels aus der auf diese Weise ausgewählten Tiefe hinter dem Quellpixel zu kommen scheint.
    • (7) Vorrichtung nach Anspruch (6), dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Quellpixel eine Schar von Volumenhologrammen superponiert und/oder zweidimensional nebeneinander angeordnet ist, dass eine hinreichende Anzahl von Hologrammen vorliegen, die durch den Einstrahlwinkel oder eine Orts- und/oder Phasenmodulation des in das Quellpixel eingestrahlten Referenzstrahles gezielt bzgl der 3D-objektgerechten virtuellen Quellpixeltiefe dadurch ausgewählt werden kann, dass ein dreidimensionales Modell des Szenarios vorliegt, die die richtige Modulation kodiert, so dass eine „Echtzeit-rasterholographische" 3D-Visualisierung realisiert werden kann.
    • (8) Vorrichtung nach Anspruch (1) bis Anspruch (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen rot, grün oder blau (RGB) emittierenden Plasma-, OLED- oder SED-Zellen sind und die lichtlenkenden Transmissionshologramme mit der etwa mittleren Wellenlänge des RGB-Tripletts oder der jeweils mittleren Wellenlänge des roten, grünen bzw. blauen Quellpixelelementes monochromatisch oder breitbandig volumenholographisch superponierend programmiert wurden.
    • (9) Vorrichtung nach Anspruch (1) bis Anspruch (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen rotes, grünes oder blaues Licht emittierende oder für die Beleuchtung mit diesen Frequenzen steuerbar transparente Elemente sind, wobei die Wellenlängen des roten, grünen und blauen Lichtes die gleichen sein sollten, die zum Schreiben der drei superponierten Volumenhologramme verwendet wurden.
    • (10) Vorrichtung nach Anspruch (1) bis Anspruch (9), dadurch gekennzeichnet, dass die vor den Lichtquellenelementen in Richtung zum Betrachter angeordneten Lichtlenkelemente speziell für den konkreten Rasterpunkt programmierte Transmissionshologramme sind, womit holgraphische Autostereo-Rückprojektionen realisiert werden können.
    • (11) Vorrichtung nach Anspruch (1) bis Anspruch (9), dadurch gekennzeichnet, dass die hinter transparenten Lichtquellenelementen in Richtung weg vom Betrachter angeordneten Lichtlenkelemente speziell für den Rasterpunkt programmierte Reflexionshologramme sind, womit holgraphische Autostereo-Displays für das 3D-DigitalCinema realisiert werden können.
    • (12) Verfahren zur Erzeugung von Volumenhologrammen nach Anspruch (1) bis Anspruch (11), dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe spezieller volumenholographischer Matrizen für die Modulation von Referenz- und Objektstrahl, die den Referenzstrahl gezielt winkel-, orts- und phasenmodulieren lässt und den Objektstrahl, der zu einem konischen Strahlenbündel so moduliert wird, dass dessen Scheitelpunkt auf dem beabsichtigten virtuellen Quellpixelort zu liegen kommt, bevor er mit dem Referenzstrahl im photorefraktiven Material des Displays zur sich als Volumenhologramm einschreibenden Interferenz gebracht wird.
    • (13) Verfahren nach Anspruch (12), dadurch gekennzeichnet, dass statt nacheinander jeweils ein Volumenhologramm einer Wellenlänge zu schreiben, gleichzeitig n Volumenhologramme mit m Wellenlängen geschrieben werden.
    • (14) Verfahren nach Anspruch (12), dadurch gekennzeichnet, dass Volumenhologramme, die an einem Rasterplatz einzuschreiben sind gleichzeitig so eingeschrieben werden, womit eine Optimierung des Beugungswirkungsgrades realisiert wird.
    • (15) Verfahren nach Anspruch (12) bis Anspruch (14), dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Filterung von den RGB-Anteilen des einfallenden Weißlichtes vorzunehmen, um diejenigen Spektralanteile, die den im Schreibvorgang verwendeten Wellenlängen nicht hinreichend nahe sind, geeignet zu absorbieren.
    • (16) Vorrichtung nach Anspruch (12) bis Anspruch (15), dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines DLP-Chips sowohl die parallele Erzeugung von Referenzstrahlbündeln als auch über ein spezielles fixes Reflexionselementearray als Matrix zur parallelen Erzeugung der zugehörigen Objektstrahlbündel das Schreiben der Volumenhologramme hochparallel ausgeführt wird.
  • Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Signalströmen aus herkömmlichen Zwei- und Mehrkanalaufnahmen zwecks virtueller Raumton-Wiedergabe
  • Stand der Technik
  • Übliche Stereo-, Quattro-, Dolby-Wiedergabetechnik nutzt aufgenommene Unterschiede von Phase und Amplitude um- optimiert für einen Punkt im Wiedergaberaum (Dreieckspitze, Mitte von 4 Surroundpunkten) – den Eindruck einer rechts-/links-Verteilung (Stereo) bzw. rechts-/links//vorn-/hinten-Verteilung (Quattro, Dolby X + 1) der Schallquellen einen Eindruck von (teil)räumlicher Verteilung der Schallquellen zu nutzen
  • Die Mitte-/Seiten-Technologie (MS) nutzt die Fähigkeit unseres Hörens aus dem indirekten Schall aus Umgebungsreflexionen in Verbindung mit dem direkten Schall der Quelle(n) die räumliche Verteilung der Schallquelle(n) in der schallreflektierenden Umgebung zu „rechnen".
  • Die Kugelschalltechnik mit einem Paar von Kugelschallsystemen verschiebt in den bekannten Versionen nur das Verhältnis von direkten zu indirekten Schallanteilen zugunsten des letzteren.
  • Erfinderische Aufgabe
  • Die Symmetrie des Raumes bzgl. der zur Verbindungsgeraden der beiden Seitensysteme senkrechten Ebene, die für die Wiedergabe von echten MS-Quellen inhärent ist, ist für die Wiedergabe von Zwei- und Mehrkanalaufnahmen aufzulösen
  • Erfinderische Lösung
  • Aus dem Linkskanal (L) und dem Rechtskanal (R) wird ein Mittensignal (M) dadurch gebildet, dass beide Kanäle in den Frequenzspektren addiert und in der Amplitude halbiert werden und das Ergebnis von (L + R)/2 = M gesetzt wird. Das linke Seitensignal (SL) wird durch Subtraktion erzeugt: SL = SL – M. Das rechte Seitensignal (SR) wird durch Subtraktion erzeugt: SR = SR – M.
  • Durch Veränderungen des Pegels von Mitte (M) zu Seiten (SL, SR) lässt sich virtuell der Eindruck einer homogenen Skalierung des Raumes erzeugen. Absenken des Pegels des M-Signals gegenüber den Seitensignalen SL, SR vermittelt den Eindruck einer sich vergrößernden Tiefe des Raumes. Anheben des Seitensignals SL gegen das SR vermittelt den Eindruck eines linksseitig sich verkürzenden Raumes. Auf diese Weise kann also der Weg eines sich bewegenden, schallgebenden Objektes allein akustisch wiedergegeben werden.
  • Die Vorrichtung für die Wiedergabe der wie vorstehend ausgeführten symmetrieeliminierten Mitte-/Seiten-Wiedergabe (im weiteren „eMS") ist in Abb 1 skizziert.

Claims (15)

  1. Vorrichtung zur selektiven Transparenz von Strahlenbündeln parallelen und wenig vom parallelen Strahlenverlauf abweichenden Lichtes, dadurch gekennzeichnet, dass Strahlen vom gleichen Quellpunkt die Augenlinse nur in einem Bereich durchlaufen, der kleiner ist, als die Irisblende es zulässt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Abbildung des Gesichtsfeldes auf der Retina ausschließlich auf diese Weise erfolgt
  3. Vorrichtung nach Anspruch (1) und (2), dadurch gekennzeichnet, dass die selektive Transparenz volumenholographisch realisiert wird, wobei die volumenholographisch lichtlenkende Schicht, z.B. ein Kollagenpolymer, entweder in ein Sandwich aus hartem transparenten Material eingebettet wird oder selbst robust genug ist, wie z. B. Lithiumniobat.
  4. Vorrichtung nach Anspruch (3), dadurch gekennzeichnet, dass die selektive Transparenz volumenholographisch gleichzeitig in mehreren Wellenlängen realisiert wird.
  5. Vorrichtung nach Anspruch (1) bis Anspruch (4), dadurch gekennzeichnet, dass die selektive Transparenz nebeneinander mittels separater Volumenhologramme realisiert wird, die so angeordnet wer den, dass sie sich bis auf einen Skalierungsfaktur unter Erhaltung der Nachbarschaftsrelation 1:1 auf der Retina abbilden.
  6. Vorrichtung, ausgeprägt als Haftschale, nach Anspruch (1) bis Anspruch (5), dadurch gekennzeichnet, dass die selektive Transparenz mittels separater Volumenhologramme realisiert wird, die nebeneinander angeordnet werden und jeweils so geschrieben werden, dass sie alle gemeinsam das fixierte Objekt auf der Foviola abbilden, wobei aus der Überlagerung der Abbilder ein erhöhter Nachtsichteffekt resultiert.
  7. Vorrichtung, ausgeprägt als Haftschale, nach Anspruch (6), dadurch gekennzeichnet, dass die individuell und in Abhängigkeit vom durchstrahlten Bereich, diesen fehlerkorrigierend so geschrieben werden, dass sie sich in der Überlagerung sämtlich auf der Foviola abbilden, wobei ein Selbstreperatureffekt des lokalen Augenfehlers erreicht werden kann, wenn die Korrektur nicht auf 100 sondern geringer ausgeführt wird.
  8. Verfahren zum volumenholographischen Schreiben der selektiven Transparenz für die photorefraktive Lenkung weißen Lichtes, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer ggf. volumenholographischen Matrix im Strahlengang zwischen der Objektwelle und dem volumenholographisch zu programmierenden Material aus Anspruch (1) bis Anspruch (7) so selektiert werden, dass zur Abbildung eines fixierten Objektes nur die der optischen Achse des Augapfels nahen Strahlen zugelassen werden.
  9. Verfahren nach Anspruch (8), dadurch gekennzeichnet, dass neben der Programmierung des zentralen Volumenhologramms auch für die diesem benachbarte Bereiche geeignete Volumenhologramme geschrieben werden, die skaliert aber nachbarschaftsinvariant auf die Retina abgebildet werden.
  10. Verfahren nach Anspruch (8) und Anspruch (9), dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe einer speziellen volumenholographischen Matrix, die aus dem Referenzstrahlenbündel alle die Strahlen ausblendet, deren Öffnungswinkel so klein ist, dass sie innerhalb der zulässigen Kreisfläche, zentriert um den Durchstoßpunkt der optischen Achse durch die Pupille, mit einem Durchmesser <<kleiner als der der Pupille auf die volumenholographische Schicht auftreffen, bevor sie mit dem Objektstrahl, der ein konisches Strahlenbündel mit zum Referenzstrahl identischer optischer Achsenlage darstellt, und dessen Öffnungswinkel so groß ist, dass die Überkreuzung mit dem Referenzstrahl an der Randlinie der Kreisfläche in der volumenholographischen Schicht mit einem Winkel erfolgt, bei dem schon die inneren, durch den Kreisrand laufenden Strahlen so weit von der optischen Achse des jeweiligen Transmisssionshologramms abgelenkt werden, dass sie nicht mehr durch die Pupille gelangen können, womit gesichert wird, dass in der Rekonstruktion die vom fixierten Objekt ausgehenden Strahlen nur in den achsennahen Strahlen, die (nahezu) als die optische Mittelpunktsstrahlen aufgefasst werden können und damit nur einem vernachlässigbaren optischen Abbildungsfehler unterliegen, die einzigen sind, die zum reellen Abbild auf der Retina beitragen, während alle anderen, nämlich die Strahlen des Referenzstrahlenbündel, die mit zu großem Öffnungswinkel durch das jeweilige Volumenhologramm der Brille/-Haftschale einlaufen durch Rekonstruktion des Ob jektstrahles so abgelenkt werden, dass sie nicht auf die Pupille auftreffen und damit nicht zum Abbild beitragen können.
  11. Verfahren nach Anspruch (8) bis Anspruch (10), dadurch gekennzeichnet, dass Scharen von Volumenhologrammen so einzuschreiben sind, dass das Auge in seiner Sakkationsbewegung ohne merkliche Kopfbewegung immer durch ein solches mit seiner optischen Achse blickt, wobei für eine Universalbrille/-haftschale, die dann für jeden Augenfehler eingesetzt werden kann, diese im Abstand ihrer Durchmesser getrennt angeordnet sein sollten.
  12. Verfahren nach Anspruch (8) bis Anspruch (11), dadurch gekennzeichnet, dass eine individuell gefertigte Haftschale mit sich überschneidenden Volumenhologrammen programmiert wird, deren optische Achsen sich alle in der Foviola schneiden und die jedes für sich so programmiert wird, dass es den lokalen Brechungsfehler des Auges auf nur partiell ausgleicht, um dem optischen Selbstregulationsmechanismen des Augapfels den Anreiz zur Eigenkorrektur zu geben.
  13. Verfahren nach Anspruch (8) bis Anspruch (12), dadurch gekennzeichnet, dass statt nur jeweils ein Volumenhologramme mit einer Wellenlänge zu schreiben, gleichzeitig n Volumenhologramme mit n Wellenlängen geschrieben werden
  14. Verfahren nach Anspruch (13), dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Filterung von den RGB-Anteilen des einfallenden Weißlichtes vorzunehmen, um diejenigen Spektralanteile, die den im Schreibvorgang verwendeten Wellenlängen nicht hinreichend nahe sind, geeignet zu absorbieren.
  15. Vorrichtung nach Anspruch (8) bis Anspruch (14), dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines DLP-Chips sowohl die parallele Erzeugung von Referenzstrahlbündeln als auch über ein spezielles fixes Reflexionselementearray als Matrix zur parallelen Erzeugung der zugehörigen Objektstrahlbündel das Schreiben der Volumenhologramme hochparallel ausgeführt wird.
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