DE102005061919A1 - Elektrischer Wandler und Anordnung aus elektroakustischem Wandler und Gehäuse - Google Patents
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Abstract
Eine
Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse weist
einen elektroakustischen Wandler und ein Gehäuse auf, in dem der elektroakustische
Wandler angeordnet ist. Der elektroakustische Wandler weist ein
Gehäuse
auf, weiter erste und zweite Schwingungsplatten, die quer innerhalb
des Gehäuses
montiert sind, und einen Erreger, der zwischen den ersten und zweiten
Schwingungsplatten angeordnet ist und betrieben wird, um die ersten
und zweiten Schwingungsplatten in Schwingung zu versetzen. Die erste Schwingungsplatte
arbeitet mit dem Erreger zusammen, um eine erste innere Kammer dazwischen
zu definieren. Ein Schallrohr erstreckt sich nach außen aus
dem Gehäuse und
ist geeignet, um zu gestatten, dass die erste innere Kammer mit
der Außenseite
des Gehäuses
verbunden wird. Die zweite Schwingungsplatte arbeitet mit dem Erreger
zusammen, um eine zweite innere Kammer dazwischen zu definieren.
Das Gehäuse
hat ein Durchgangsschallloch, durch welches die zweite innere Kammer
mit der Außenseite
des Gehäuses
in Verbindung steht. Das Schallrohr wird nicht in Verbindung mit
dem Durchgangsschallloch gehalten.
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektronische Vorrichtungen mit Schallwiedergabefähigkeit, wie beispielsweise auf einen Laptop-Computer, einen persönlichen digitalen Assistenten (PDA), eine Spielmaschine und einen Melder bzw. Pager, und insbesondere auf einen elektroakustischen Wandler und eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse.
- Hintergrund der Erfindung
- Ein typisches Funktelefon bzw. Handy kann dem Anwender die Melodie eines Liedes ausgeben, wenn ein hereinkommender Anruf empfangen wird und kann auch ein hereinkommendes Sprachsignal an den Anwender übertragen.
- Der Klang der Melodie hat eine Frequenz von 20 Hz bis 20 kHz, während der Klang der Sprache eine Frequenz von 300 Hz bis 3 oder 4 kHz hat. Zu diesem Zweck ist das Funktelefon im Allgemeinen mit zwei unterschiedlichen elektroakustischen Wandlern versehen. Um die Größe dieser Art von (Zellen-)Funktelefon zu minimieren, ist ein Versuch unternommen worden, eine einzige Wandleranordnung vorzusehen, wobei zwei unterschiedliche Wandler zu einem integriert sind.
-
10 zeigt ein Beispiel eines Funktelefons mit einer einzigen elektroakustischen Wandleranordnung. Das Funktelefon weist ein Gehäuse182 und eine elektroakustische Wandleranordnung184 auf, die innerhalb des Gehäuses182 angeordnet ist. Die elektroakustische Wandleranordnung184 weist eine erste Schwingungsplatte186 , eine zweite Schwingungsplatte190 und einen Erreger198 auf, der zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten186 ,190 angeordnet ist und einen ersten und einen zweiten Erregerabschnitt194 ,196 hat, die integral zusammen ausgeformt sind und geeignet sind, um eine Schwingung der ersten und zweiten Schwingungsplatten186 ,190 einzuleiten. In diesem Beispiel bilden die erste Schwingungsplatte186 und der erste Erregerabschnitt194 zusammen einen ersten Wandler, der geeignet ist, um dem Anwender die Melodie eines Liedes beim Empfang eines hereinkommenden Anrufs auszugeben. In ähnlicher Weise bilden die zweite Schwingungsplatte190 und der zweite Erregerabschnitt196 zusammen einen zweiten Wandler, der geeignet ist, um ein hereinkommendes Sprachsignal für den Anwender zu übertragen. - Die elektroakustische Wandleranordnung
184 weist ein Gehäuse200 auf, in dem der Erreger198 , die erste Schwingungsplatte186 und die zweite Schwingungsplatte190 aufgenommen sind. Das Gehäuse ist aus einem ringförmigen Glied202 und einer oberen und unteren Abdeckung204 ,206 zusammengesetzt, die an ihren gegenüberliegenden Enden mit den ringförmigen Gliedern202 verbunden sind. - Wie gezeigt, ist eine erste äußere Kammer
208 zwischen der oberen Abdeckung204 und der ersten Schwingungsplatte186 definiert, und eine zweite äußere Kammer210 ist zwischen der unteren Abdeckung206 und der zweiten Schwingungsplatte190 definiert. In ähnlicher Weise ist eine erste innere Kammer212 zwischen dem Erreger198 und der ersten Schwingungsplatte186 definiert, und eine zweite innere Kammer214 ist zwischen dem Erreger198 und der zweiten Schwingungsplatte190 definiert. Die oberen und unteren Abdeckungen204 ,206 weisen jeweilige Schallöffnungen208a ,210a auf, durch die die ersten und zweiten äußeren Kammern208 ,210 mit der Außenseite des Gehäuses200 verbunden sind. In ähnlicher Weise weisen die ringförmigen Glieder202 jeweilige Schallöffnungen212a ,214a auf, durch die die ersten und zweiten inneren Kammern212 ,214 mit der Außenseite des Gehäuses200 verbunden sind. - Das Gehäuse
182 hat eine Vielzahl von Dämpfungselementen216 ,218 , um die Wandleranordnung zu tragen. Die Dämpfungselemente216 ,218 definieren zwei Seitenkammern220 ,220 innerhalb des Gehäuses182 . Die ersten und zweiten inneren Kammern sind miteinander durch diese zwei Seitenkammern verbunden. Ein Problem bei dieser Struktur ist, dass die ersten und zweiten Schwingungsplatten186 ,190 miteinander in Gegenwirkung treten, und zwar aufgrund des Schalldruckes, der durch sie selbst entwickelt wird. - Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen elektroakustischen Wandler und eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einer Gehäuseanordnung vorzusehen, die das Problem überwinden, das bei dem bekannten elektroakustischen Wandler angetroffen wird.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse vorgesehen, die ein Gehäuse und einen elektroakustischen Wandler aufweist, der in dem Gehäuse enthalten ist, wobei der elektroakustische Wandler ein Gehäuse aufweist, weiter eine erste Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt, eine zweite Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt, einen Erreger, der sich in eine Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt und zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten angeordnet ist, wobei der Erreger betrieben wird, um eine Schwingung der ersten und zweiten Schwingungsplatten ansprechend auf die jeweiligen elektrischen Signale einzuleiten, wobei der Erreger mit den ersten und zweiten Schwingungsplatten assoziiert ist, um eine erste innere Kammer zwischen dem Erreger und der ersten Schwingungsplatte zu definieren, und eine zweite innere Kammer zwischen dem Erreger und der zweiten Schwingungsplatte, wobei das Gehäuse ein erstes Schallloch und ein zweites Schallloch aufweist, die sich durch das Gehäuse erstrecken und mit der ersten bzw. der zweiten inneren Kammer in Verbindung stehen, wobei ein Schallrohr sich aus dem Gehäuse heraus erstreckt und ein inneres Ende hat, das mit dem ersten Schallloch verbunden ist und ein äußeres Ende, wobei das Gehäuse eine Durchgangsöffnung hat, wobei das äußere Ende des Schallrohrs mit der Durchgangsöffnung des Gehäuses verbunden ist, so dass die erste innere Kammer mit der Außenseite des Gehäuses verbunden ist.
- Bei der Anordnung ist die erste innere Kammer mit der Außenseite des Gehäuses verbunden. Diese Verbindung vermeidet eine akustische Gegenwirkung zwischen den ersten und zweiten inneren Kammern innerhalb des Gehäuses.
- In einem Ausführungsbeispiel hat das Gehäuse einen Halter, der innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, um den elektroakustischen Wandler am Platz zu halten.
- In einem anderen Ausführungsbeispiel hat das Gehäuse eine obere Wand, eine untere Wand und eine umlaufende Wand bzw. Umfangswand, die sich zwischen der oberen Wand und der unteren Wand erstreckt. Das Gehäuse definiert eine erste Kammer damit und weist eine Innenwand auf, die sich innerhalb der ersten Kammer erstreckt und eine zweite Kammer innerhalb der ersten Kammer definiert. Der elektroakustische Wandler ist innerhalb der zweiten Kammer montiert. Das Schallrohr bzw. die Schallleitung erstreckt sich durch die innere Wand und ist mit der Durchgangsöffnung des Gehäuses verbunden.
- Insbesondere ist die Durchgangsöffnung des Gehäuses in der oberen Wand definiert, und die innere Wand weist einen oberen Wandteil auf, der von der oberen Wand des Gehäuses beabstandet ist, und einen Umfangsseitenwandteil, der sich zwischen der unteren Wand des Gehäuses und dem oberen Wandteil erstreckt. Das Schallrohr erstreckt sich durch den oberen Wandteil der Innenwand zur oberen Wand des Gehäuses und ist mit der Durchgangsöffnung der oberen Wand verbunden. Weiterhin weist der elektroakustische Wandler eine erste äußere Kammer auf, die in dem Gehäuse definiert ist, wobei die erste Schwingungsplatte zwischen den ersten inneren und äußeren Kammern angeordnet ist, und eine zweite äußere Kammer, die in dem Gehäuse definiert ist, wobei die zweite Schwingungsplatte zwischen den zweiten inneren und äußeren Kammern angeordnet ist. Die zweite innere Kammer ist mit der zweiten Kammer in Verbindung, die von der Innenwand definiert wird, die erste äußere Kammer ist mit der ersten Kammer in Verbindung, die in dem Gehäuse definiert ist, wobei die zweite äußere Kammer mit der Außenseite des Gehäuses verbunden ist, und wobei die ersten und zweiten inneren Kammern und die ersten und zweiten äußeren Kammern akustisch voneinander in dem Gehäuse getrennt sind.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse vorgesehen, die ein Gehäuse und einen elektroakustischen Wandler aufweist, der in dem Gehäuse angeordnet ist, wobei der elektroakustische Wandler ein Gehäuse mit einer Achse aufweist, weiter eine erste Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt, eine zweite Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt, einen Erreger, der sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt und zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten angeordnet ist, wobei der Erreger betrieben wird, um eine Schwingung der ersten und zweiten Schwingungsplatten ansprechend auf die jeweiligen elektrischen Signale einzuleiten, wobei der Erreger mit den ersten und zweiten Schwingungsplatten assoziiert ist, um eine erste innere Kammer zwischen dem Erreger und der ersten Schwingungsplatte zu definieren, und eine zweite innere Kammer zwischen dem Erreger und der zweiten Schwingungsplatte, wobei das Gehäuse ein erstes Schallloch und ein zweites Schallloch aufweist, die sich durch das Gehäuse erstrecken und mit der ersten bzw. der zweiten inneren Kammer in Verbindung sind, wobei ein Schallrohr bzw. eine Schallleitung sich nach außen vom Gehäuse erstreckt und ein inneres Ende hat, das mit dem ersten Schallloch in Verbindung steht, und ein äußeres Ende, wobei das Gehäuse eine Unterteilung aufweist, die angeordnet ist, um das Innere des Gehäuses in eine erste Kammer und eine zweite Kammer aufzuteilen, die von der ersten Kammer getrennt ist, wobei der elektroakustische Wandler innerhalb der ersten Kammer angeordnet ist, wobei das äußere Ende des Schallrohrs in Verbindung mit der zweiten Kammer ist.
- Die Anordnung vermeidet auch eine akustische Gegenwirkung zwischen den ersten und zweiten inneren Kammern innerhalb des Gehäuses.
- Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein elektroakustischer Wandler vorgesehen, der ein Gehäuse mit einer Achse aufweist, weiter eine erste Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt, eine zweite Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt, einen Erreger, der sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt und zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten angeordnet ist, wobei der Erreger betrieben wird, um eine Schwingung der ersten und zweiten Schwingungsplatten ansprechend auf jeweilige elektrische Signale einzuleiten, wobei der Erreger mit der ersten bzw. der zweiten Schwingungsplatte assoziiert ist, um eine erste innere Kammer zwischen dem Erreger und der ersten Schwingungsplatte zu definieren, und eine zweite innere Kammer zwischen dem Erreger und der zweiten Schwingungsplatte, wobei das Gehäuse ein erstes und ein zweites Schallloch aufweist, die sich durch das Gehäuse erstrecken und mit der ersten bzw. der zweiten inneren Kammer in Verbindung stehen, weiter ein Schallrohr bzw. eine Schallleitung, die sich von dem Gehäuse nach außen erstreckt und ein inneres Ende hat, das mit dem ersten Schallloch in Verbindung steht, und ein äußeres Ende.
- Der elektroakustische Wandler, wenn er mit einem Gehäuse, wie oben beschrieben, assoziiert ist, vermeidet eine akustische Gegenwirkung zwischen den ersten und zweiten inneren Kammern.
- Vorteile der Erfindung
- Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein elektroakustischer Wandler konfiguriert, um eine Verbindung zwischen den ersten und zweiten inneren Kammern innerhalb des Gehäuses zu verhindern, und kann somit das Problem überwinden, welches bei dem Wandler des Standes der Technik angetroffen wird.
- Die obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden offensichtlicher aus der folgenden Beschreibung ihrer bevorzugten Ausführungsbeispiele, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gesehen werden.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 ist eine Schnittansicht eines elektroakustischen Wandlers gemäß der vorliegenden Erfindung; -
2 ist eine Ansicht einer Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse, wobei der Wandler innerhalb des Gehäuses eingeschlossen ist; -
3 ist eine Querschnittsansicht der in2 gezeigten Anordnung; -
4 ist eine Schnittansicht einer Anordnung eines elektroakustischen Wandlers und eines Gehäuses gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; -
5 ist eine Schnittansicht einer Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; -
6 ist eine Perspektivansicht des in5 gezeigten Gehäuses; -
7 ist eine Schnittansicht einer Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; -
8 ist eine Perspektivansicht des in7 gezeigten Gehäuses; -
9 ist eine Schnittansicht einer Anordnung eines elektroakustischen Wandlers und eines Gehäuses gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und -
10 ist eine Schnittansicht einer bekannten Anordnung eines elektroakustischen Wandlers und eines Gehäuses. - Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung wird nun mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
-
1 zeigt einen elektroakustischen Wandler gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. - Ein elektroakustischer Wandler
16 weist ein Gehäuse19 , erste und zweite Schwingungsplatten20 ,22 , die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses19 erstrecken, und einen Erreger24 auf, der innerhalb des Gehäuses19 gelegen ist und zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten20 ,22 angeordnet ist. Der Erreger24 ist aus einem ersten Erregerabschnitt26 und einem zweiten Erregerabschnitt28 zusammengesetzt, der geeignet ist, um eine Schwingung der jeweiligen ersten und zweiten Schwingungsplatten20 ,22 einzuleiten, und zwar ansprechend auf ein entsprechendes elektrisches Signal. - Eine erste innere Kammer
30 ist zwischen der ersten Schwingungsplatte20 und dem Erreger24 definiert und eine erste äußere Kammer32 ist zwischen der ersten Schwingungsplatte20 und der benachbarten oder oberen Wand des Gehäuses19 definiert. Die erste Schwingungsplatte20 , der erste Erregerabschnitt26 und die ersten inneren und äußeren Kammern30 ,32 bilden zusammen einen ersten Wandlerabschnitt. Wenn der Wandler10 beispielsweise in einem Funktelefon verwendet wird, gibt der erste Wandlerabschnitt dem Anwender die Melodie eines Liedes beim Empfang eines hereinkommenden Anrufes aus. Der erste Wandlerabschnitt weist ein erstes axiales Schallloch34 auf, welches sich axial durch die obere Wand des Gehäuses19 und die Öffnung der ersten äußeren Kammer32 erstreckt, und ein erstes radiales Schallloch36 , welches sich radial durch die Umfangsseitenwand des Gehäuses19 erstreckt und zu der ersten inneren Kammer30 öffnet. - Eine zweite innere Kammer
40 ist zwischen der zweiten Schwingungsplatte22 und dem Erreger24 definiert und eine zweite äußere Kammer42 ist zwischen der zweiten Schwingungsplatte20 und der unteren Wand des Gehäuses19 definiert. Die zweite Schwingungsplatte20 , der zweite Erregerabschnitt28 und die zweiten inneren und äußeren Kammern40 ,42 bilden zusammen einen zweiten Wandlerabschnitt. Wenn der Wandler10 beispielsweise in einem (Zellen-)Funktelefon verwendet wird, wandelt der zweite Wandlerabschnitt ein hereinkommendes Sprachsignal in Sprache um. Der zweite Wandlerabschnitt hat ein zweites axiales Schallloch44 , das sich axial durch die untere Wand des Gehäuses19 erstreckt und zu der zweiten äußeren Kammer42 öffnet und ein zweites radiales Schallloch46 , welches sich radial durch die Umfangsseitenwand des Gehäuses19 erstreckt und zu der zweiten inneren Kammer40 hin öffnet. - Mit Bezug auf die
2 und3 ist dort eine Anordnung10 aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse veranschaulicht, wobei der in1 gezeigte Wandler in einem Gehäuse18 montiert ist und darin umschlossen wird. Das Gehäuse18 ist zur Anwendung in einem Funktelefon und anderen elektronischen oder elektrischen Vorrichtungen geeignet. Wie besser in3 gezeigt ist, besteht das Gehäuse18 aus einer äußeren Wand und einer inneren Wand49 . Die äußere Gehäusewand weist einen rechteckigen Gehäusekörper18a und eine Abdeckung18b auf, die an dem offenen oberen Teil des Gehäusekörpers18a angeschlossen ist. Die Innenwand49 weist eine rechteckige Seitenwand49a mit einem oberen Ende und einem unteren Ende auf, das mit dem Unterteil des Gehäusekörpers18 verbunden ist und eine obere Wand49b , die mit dem oberen Ende der Seitenwand49a verbunden ist. Die innere Wand49 des Gehäuses18 definiert eine Kammer50 , innerhalb der der Wandler16 angeordnet ist und von einem Paar von Dämpfungselementen oder Dämpfungskissen51 getragen wird. - Eine Durchgangsöffnung
54 ist in der oberen Wand49b der inneren Wand49 definiert und arbeitet mit dem ersten axialen Schallloch34 zusammen, um eine Verbindung zwischen der ersten äußeren Kammer32 und einer Kammer52 vorzusehen, die zwischen der äußeren Wand und der inneren Wand49 definiert ist. Ein Schallrohr bzw. eine Schallleitung56 hat ein Ende, das mit dem ersten radialen Schallloch36 verbunden ist, und das andere Ende ist durch eine ringförmige Dichtung56a mit der Innenseite der Abdeckung18b verbunden. Ein Durchgangsloch57 ist in der Abdeckung18b definiert und in Verbindung mit dem Schallrohr56 . Das erste radiale Schallloch36 , das Schallrohr56 und das Durchgangsloch57 sind zusammen assoziiert, um zu gestatten, dass die erste innere Kammer30 mit der Außenseite des Gehäuses18 in Verbindung gebracht wird. - Das Gehäuse
18 ist auch an seinem Unterteil mit einem Durchgangsloch60 ausgeformt. Das Durchgangsloch60 arbeitet mit dem zweiten axialen Schallloch44 zusammen, um zu gestatten, dass die zweite äußere Kammer42 des zweiten Wandlerabschnittes in Verbindung mit der Außenseite des Gehäuses18 kommt. Die zweite innere Kammer40 wird mit der Kammer50 durch das zweite radiale Schalloch46 in Verbindung gebracht. In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist das erste radiale Schalloch36 in Verbindung mit der Außenseite des Gehäuses18 dadurch, dass das Schallrohr56 vorhanden ist, und wird in keiner Weise mit dem zweiten radialen Schalloch46 in Verbindung gebracht werden. Diese Anordnung verhindert eine akustische Gegenwirkung zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten20 ,22 durch die ersten und zweiten radialen Schalllöcher36 ,46 . - Wiederum mit Bezug auf
1 weist der erste Erregerabschnitt26 im Allgemeinen ein erstes Joch64 auf, einen ersten Permanentmagneten66 , der in dem ersten Joch64 angeordnet ist, eine erste Jochplatte68 , die über dem ersten Permanentmagneten66 angeordnet ist und eine erste zylindrische Lautsprecherspule bzw. Schwingungsspule72 , die in dem ringförmigen ersten Magnetspalt70 angeordnet ist, der zwischen der ersten Jochplatte68 und dem ersten Joch64 definiert ist und von der ersten Schwingungsplatte20 getragen wird. In ähnlicher Weise weist der zweite Erregerabschnitt28 im Allgemeinen ein zweites Joch74 auf, das integral mit dem ersten Joch64 ausgeformt ist, einen ringförmigen zweiten Permanentmagneten76 , der an dem zweiten Joch74 angeordnet ist, eine ringförmige zweite Jochplatte78 und eine zylindrische zweite Schwingungsspule82 , die zwischen bzw. in einem zweiten Magnetspalt80 angeordnet ist, der zwischen der zweiten Jochplatte78 und dem zweiten Joch74 definiert ist, und wird von der zweiten Schwingungsplatte22 getragen. - Das Gehäuse
19 weist eine ringförmige Seitenwand19a , eine obere Wand19b und eine untere Wand19c auf. Das Schallrohr56 ist integral mit der oberen Wand19b ausgeformt. Der hier verwendete Ausdruck "Gehäuse" ist nicht auf das veranschaulichte Ausführungsbeispiel eingeschränkt, sondern kann eine Wandlerabdeckung und andere Elemente aufweisen, die zusammen die ersten und zweiten Schwingungsplatten, den Erreger und andere Elemente umschließen. - Nun mit Bezug auf
4 ist eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse veranschaulicht, die gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist und im Allgemeinen mit90 bezeichnet wird. - Die Anordnung
90 weicht von der Anordnung10 nur dahingehend ab, dass bei der letzteren ein Loch92 in dem Gehäuse18 definiert ist. Gleiche Elemente haben gleiche Bezugszeichen, die im ersten Ausführungsbeispiel ebenfalls verwendet werden, und werden hier nicht beschrieben (diese Anmerkung gilt gleichfalls für das dritte und die folgenden Ausführungsbeispiele). - In diesem Ausführungsbeispiel wird Schall, der innerhalb der ersten äußeren Kammer
32 erzeugt wird, zur Außenseite des Gehäuses18 durch das Loch92 ausgestrahlt. Schall, der innerhalb der ersten Kammer30 erzeugt wird, wird auch zur Außenseite des Gehäuses durch das Durchgangsloch57 ausgestrahlt. Diese Anordnung sorgt für eine Schalldruckkompensation und kann nützlich für die GSM-Standards sein. Als eine Alternative zu diesem Ausführungsbeispiel kann ein Loch in dem Gehäuse definiert sein, um zu gestatten, dass die Kammer50 mit der Außenseite des Gehäuses in Verbindung kommt. - Die
5 und6 zeigen eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse, die gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist und im Allgemeinen mit94 bezeichnet wird. - In diesem Ausführungsbeispiel erstrecken sich zwei beabstandete Unterteilungen
18c ,18d zwischen den oberen und unteren Wänden des Gehäuses18 , um das Innere des Gehäuses18 in drei aufeinander folgende Kammern aufzuteilen, d.h. eine linke Kammer18e , eine mittlere Kammer18f und eine rechte Kammer18g . Die oberen und unteren Dämpfungselemente52 sind innerhalb der mittleren Kammer18f angeordnet und sind zwischen dem Gehäuse18 und dem Wandler16 gelegen. Vorteilhafterweise definiert ein Teil des Gehäuses19 ein Schallloch19d , welches bezüglich der Funktion dem Schalloch56 entspricht, das in den ersten und zweiten Ausführungsbeispielen verwendet wurde. Die erste innere Kammer30 ist mit der linken Kammer18e durch das Schallloch19d verbunden, während die zweite innere Kammer40 mit der mittleren Kammer18e durch das zweite Radialloch46 verbunden ist. Diese Anordnung verhindert auch eine akustische Gegenwirkung zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten. -
7 und8 zeigen eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse, die gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist, und im Allgemeinen mit96 bezeichnet wird. - In diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich eine Unterteilung
18d zwischen den oberen und unteren Wänden des Gehäuses, um das Innere des Gehäuses in zwei Kammern aufzuteilen, d.h. in eine rechte Kammer und eine linke Kammer, in der der Wandler16 angeordnet ist. Eine Haltewand18h erstreckt sich nach oben von der unteren Wand des Gehäuses18 . Der Wandler ist mit der Haltewand18h verbunden. Obere und untere Dämpfungselemente52 sind zwischen dem Wandler16 und dem Gehäuse18 angeordnet. Die Dämp fungselemente52 teilen die innere oder linke Kammer in zwei benachbarte Unterkammern, d.h. eine linke Unterkammer18i und eine rechte Unterkammer18j . Die zwei Unterkammern18i ,18j sind voneinander getrennt. Die ersten und zweiten inneren Kammern30 ,40 sind mit der rechten bzw. der linken Unterkammer18i bzw.18j verbunden. -
9 zeigt eine Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse, die gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt ist und im Allgemeinen mit97 bezeichnet wird. - Die Anordnung
97 weicht von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dahingehend ab, dass bei der letzteren ein zusätzliches Schallrohr98 sich von der oberen Wand19b des Gehäuses19 nach oben erstreckt und mit der Kammer50 des Gehäuses18 in Verbindung ist. - Industrielle Anwendbarkeit
- Die vorliegende Erfindung ist weithin auf ein (Zellen-)Funktelefon, einen Personal-Computer oder einen Laptop-Computer, einen PDA (persönlicher digitaler Assistent), eine tragbare Spielmaschine, eine Meldeeinrichtung bzw. Piepser (Pager) und auf andere elektronische Vorrichtungen mit einem elektroakustischen Wandler anwendbar.
Claims (7)
- Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse, die Folgendes aufweist: ein Gehäuse; und einen elektroakustischen Wandler, der in dem Gehäuse enthalten ist, wobei der elektroakustische Wandler Folgendes aufweist: ein Gehäuse mit einer Achse; eine erste Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt; eine zweite Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt; einen Erreger, der sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt und zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten angeordnet ist, wobei der Erreger betrieben wird, um eine Schwingung der ersten und zweiten Schwingungsplatten ansprechend auf jeweilige elektrische Signale einzuleiten, wobei der Erreger mit der ersten Schwingungsplatte assoziiert ist, um eine erste innere Kammer zwischen dem Erreger und der ersten Schwingungsplatte zu definieren, und wobei der Erreger mit der zweiten Schwingungsplatte assoziiert ist, um eine zweite innere Kammer zwischen dem Erreger und der zweiten Schwingungsplatte zu definieren; und wobei das Gehäuse ein erstes Schallloch und ein zweites Schallloch aufweist, wobei die ersten und zweiten Schalllöcher sich durch das Gehäuse erstrecken und mit der ersten bzw. zweiten inneren Kammer in Verbindung sind, wobei ein Schallrohr sich nach außen aus dem Gehäuse erstreckt und ein inneres Ende hat, das mit dem ersten Schallloch in Verbindung steht, und ein äußeres Ende, wobei das Gehäuse eine Durchgangsöffnung hat, wobei das äußere Ende des Schallrohrs mit der Durchgangsöffnung des Gehäuses verbunden ist, so dass die erste innere Kammer mit der Außenseite des Gehäuses verbunden ist.
- Anordnung nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse einen Halter hat, der innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, um den elektroakustischen Wandler am Platz zu halten.
- Anordnung nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse eine obere Wand, eine untere Wand und eine umlaufende Seitenwand hat, die sich zwischen der oberen Wand und der unteren Wand erstreckt, und wobei das Gehäuse eine erste Kammer damit definiert und eine innere Wand aufweist, die sich in der ersten Kammer erstreckt und eine zweite Kammer in der ersten Kammer definiert, wobei der elektroakustische Wandler in der zweiten Kammer montiert ist, wobei sich das Schallrohr durch die innere Wand des Gehäuses erstreckt und mit der Durchgangsöffnung des Gehäuses verbunden ist.
- Anordnung nach Anspruch 3, wobei die Durchgangsöffnung des Gehäuses in der oberen Wand ausgeformt ist; wobei die innere Wand einen oberen Wandteil aufweist, der von der oberen Wand des Gehäuses beabstandet ist, und einen umlaufenden Seitenwandteil, der sich zwischen der unteren Wand des Gehäuses und dem oberen Wandteil erstreckt; und wobei das Schallrohr sich durch den oberen Wandteil zur oberen Wand des Gehäuses erstreckt und mit der Durchgangsöffnung der oberen Wand verbunden ist.
- Anordnung nach Anspruch 4, wobei der elektroakustische Wandler eine erste äußere Kammer aufweist, die in dem Gehäuse definiert ist, wobei die erste Schwingungsplatte zwischen den ersten inneren und äußeren Kammern angeordnet ist, und wobei eine zweite äußere Kammer in dem Gehäuse definiert ist, wobei die zweite Schwingungsplatte zwischen den zweiten inneren und äußeren Kammern angeordnet ist; wobei die zweite innere Kammer in Verbindung mit der zweiten Kammer ist, die durch die innere Wand definiert wird; wobei die erste äußere Kammer in Verbindung mit der ersten Kammer ist, die von dem Gehäuse definiert wird; wobei die zweite äußere Kammer mit der Außenseite des Gehäuses verbunden ist; und wobei die ersten und zweiten inneren Kammern und die ersten und zweiten äußeren Kammern akustisch voneinander in dem Gehäuse getrennt sind.
- Anordnung aus einem elektroakustischen Wandler und einem Gehäuse, die Folgendes aufweist: ein Gehäuse mit einem Innenraum; und einen elektroakustischen Wandler, der in dem Gehäuse angeordnet ist, wobei der elektroakustische Wandler Folgendes aufweist: ein Gehäuse mit einer Achse; eine erste Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zu der Achse des Gehäuses erstreckt; eine zweite Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt; einen Erreger, der sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt und zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten angeordnet ist, wobei der Erreger betrieben wird, um eine Schwingung der ersten und zweiten Schwingungsplatten ansprechend auf jeweilige elektrische Signale einzuleiten, wobei der Erreger mit der ersten Schwingungsplatte assoziiert ist, um eine erste innere Kammer zwischen dem Erreger und der ersten Schwingungsplatte zu definieren, und wobei der Erreger mit der zweiten Schwingungsplatte assoziiert ist, um eine zweite innere Kammer zwischen dem Erreger und der zweiten Schwingungsplatte zu definieren; und wobei das Gehäuse ein erstes Schallloch und ein zweites Schallloch aufweist, wobei die ersten und zweiten Schalllöcher sich durch das Ge häuse erstrecken und mit der ersten bzw. der zweiten Kammer in Verbindung stehen, wobei ein Schallrohr sich aus dem Gehäuse heraus erstreckt und ein inneres Ende hat, das mit dem ersten Schallloch verbunden ist, und ein äußeres Ende, wobei das Gehäuse eine Unterteilung aufweist, die angeordnet ist, um das Innere des Gehäuses in eine erste Kammer und eine zweite Kammer aufzuteilen, die von der ersten Kammer getrennt ist, wobei der elektroakustische Wandler in der ersten Kammer angeordnet ist, wobei das äußere Ende des Schallrohrs mit der zweiten Kammer in Verbindung steht.
- Elektroakustischer Wandler, der Folgendes aufweist: ein Gehäuse mit einer Achse; eine erste Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt; eine zweite Schwingungsplatte, die sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt; einen Erreger, der sich in einer Richtung quer zur Achse des Gehäuses erstreckt und zwischen den ersten und zweiten Schwingungsplatten angeordnet ist, wobei der Erreger betrieben wird, um eine Schwingung der ersten und zweiten Schwingungsplatten ansprechend auf jeweilige elektrische Signale einzuleiten, wobei der Erreger mit der ersten Schwingungsplatte assoziiert ist, um eine erste innere Kammer zwischen dem Erreger und der ersten Schwingungsplatte zu definieren, wobei der Erreger mit der zweiten Schwingungsplatte assoziiert ist, um eine zweite innere Kammer zwischen dem Erreger und der zweiten Schwingungsplatte zu definieren; und wobei das Gehäuse ein erstes Schallloch und ein zweites Schallloch aufweist, wobei die ersten und zweiten Schalllöcher sich durch das Gehäuse erstrecken und mit der ersten bzw. der zweiten inneren Kammer in Verbindung sind, wobei das Schallrohr sich nach außen aus dem Gehäuse erstreckt und ein inneres Ende hat, das mit dem ersten Schallloch in Verbindung steht, und ein äußeres Ende.
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