[go: up one dir, main page]

DE102005060579A1 - Zugfahrzeug - Google Patents

Zugfahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102005060579A1
DE102005060579A1 DE200510060579 DE102005060579A DE102005060579A1 DE 102005060579 A1 DE102005060579 A1 DE 102005060579A1 DE 200510060579 DE200510060579 DE 200510060579 DE 102005060579 A DE102005060579 A DE 102005060579A DE 102005060579 A1 DE102005060579 A1 DE 102005060579A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trailer
vehicle
electrical system
control unit
vehicle electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200510060579
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dr. Ing. Schwarzhaupt
Gernot Prof. Dr.Ing. Spiegelberg
Istvan Dipl.-Ing. Vegh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DaimlerChrysler AG filed Critical DaimlerChrysler AG
Priority to DE200510060579 priority Critical patent/DE102005060579A1/de
Publication of DE102005060579A1 publication Critical patent/DE102005060579A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/36Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/26Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for remote control, e.g. for releasing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/58Auxiliary devices
    • B60D1/62Auxiliary devices involving supply lines, electric circuits, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08Fifth wheel traction couplings
    • B62D53/12Fifth wheel traction couplings engaging automatically
    • B62D53/125Fifth wheel traction couplings engaging automatically with simultaneous coupling of the service lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Control Of Driving Devices And Active Controlling Of Vehicle (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein straßenfähiges Zugfahrzeug (1) zum Ziehen eines Anhängers (3), insbesondere eines Deichselanhängers oder eines Aufliegers, umfassend eine Automatikkupplung (2), die beim Ankuppeln automatisch Systeme (4, 5, 6) des Zugfahrzeugs (1) mit komplementären Systemen (7, 8, 9) des Anhängers (3) verbindet und die beim Abkuppeln automatisch die besagten Systeme (4 bis 9) voneinander trennt, ein Kupplungssteuergerät (17), das beim Ankuppeln das Verbinden und beim Abkuppeln das Trennen der Systeme (4 bis 9) koordiniert, ein Betätigungselement (19), das manuell betätigbar ist und mit dem das Kupplungssteuergerät (17) zum Auslösen eines Ankupplungsvorgangs und/oder eines Abkupplungsvorgangs ansteuerbar ist, und ein Fahrzeugbordnetz (20), in das mehrere Steuergeräte (21, 22, 23) des Zugfahrzeugs (1) eingebunden sind. DOLLAR A Zur vereinfachten Integration der Automatikkupplung (2) sind das Betätigungselement (19) und das Kupplungssteuergerät (17) in das Fahrzeugbordnetz (20) eingebunden, so dass das Betätigungselement (19) das Kupplungssteuergerät (17) über das Fahrzeugbordnetz (20) ansteuert.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein straßenfähiges Zugfahrzeug zum Ziehen eines Anhängers, insbesondere eines Deichselanhängers oder eines Aufliegers.
  • Ein derartiges Zugfahrzeug ist zum Ankuppeln des Anhängers mit einer Kupplung ausgestattet. Um ein betriebsbereites Gespann bilden zu können, müssen beim Ankuppeln des Anhängers elektrische und/oder pneumatische und/oder hydraulische Systeme des Zugfahrzeugs mit komplementären System des Anhängers verbunden werden. Derartige anhängerseitige Systeme sind beispielsweise Beleuchtungseinrichtungen, Bremseinrichtungen und Federeinrichtungen.
  • Aus der DE 100 33 354 A1 ist ein Gespann aus einer Zugmaschine und einem Anhänger bekannt, wobei der Anhänger eine über wenigstens eine Funkverbindung betätigbare Steuereinrichtung aufweist, die mit elektrischen Funktionseinrichtungen des Anhängers verbunden ist. Die Steuereinrichtung ist zum Steuern und/oder Überwachen der Funktionseinrichtungen über die Funkverbindung mit einer am Zugfahrzeug angeordneten Betätigung- und/oder Überwachungseinrichtung verbunden.
  • Aus der DE 195 32 043 C2 ist es für Kraftfahrzeuge bekannt, zwischen einer an einer feststehenden Längssäule angeordneten Spulenanordnung und einer an einem Lenkrad bzw. an einer Lenkwelle angeordneten Spulenanordnung eine induktive Signal- und/oder Energieübertragung vorzusehen.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für ein Zugfahrzeug der eingangs genannten Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere durch ein komfortables und sicheres Ankuppeln und Abkuppeln des Anhängers auszeichnet.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, ein Kupplungssteuergerät und ein Betätigungselement einer Automatikkupplung in ein Fahrzeugbordnetz zu integrieren, so dass das Betätigungselement das Kupplungssteuergerät über das Fahrzeugbordnetz zum Betätigen der Automatikkupplung ansteuert. Die vorgeschlagene Integration der genannten Komponenten der Automatikkupplung in das Fahrzeugbordnetz führt zu einer vereinfachten Netzwerkarchitektur, wodurch der Installationsaufwand für die Ausstattung des Zugfahrzeugs mit einer derartigen Automatikkupplung reduziert ist. Desweiteren erhöht die Verwendung einer derartigen Automatikkupplung den Komfort beim Ankuppeln und Abkuppeln des Anhängers, da die Automatikkupplung beim Ankuppeln automatisch die elektrischen, pneumatischen bzw. hydraulischen Systeme des Zugfahrzeugs mit den entsprechenden Systemen des Anhängers verbindet und beim Abkuppeln automatisch die besagten Systeme wieder voneinander trennt. Insbesondere entfällt dadurch ein manuelles Verbinden und Trennen besagter Systeme. Außerdem eröffnet die Integration der für die Ansteuerung bzw. Betätigung der Automatikkupplung erforderlichen Komponenten in das Fahrzeugbordnetz die Möglichkeit, fahrzeugseitige Parameter oder Bedingungen beim Ankuppelvorgang bzw. beim Abkuppelvorgang zu berücksichtigen, wodurch sich die Sicherheit des jeweiligen Kupplungsvorgangs und somit die Betriebssicherheit des Zugfahrzeugs erhöht.
  • Beispielsweise kann bei einer Weiterbildung vorgesehen sein, dass Steuerbefehle des Betätigungselements nur über ein Koordinationssteuergerät des Fahrzeugbordnetzes zum Kupplungssteuergerät gelangen, wobei dieses Koordinationssteuergerät mit einer Koordinationsfunktionalität ausgestattet ist, welche die Steuerbefehle des Betätigungselement nur in Abhängigkeit vorbestimmter Randbedingungen weiterleitet. Auf diese Weise kann beispielsweise ein ungewolltes Abkuppeln des Anhängers trotz einer versehentlichen Betätigung des Betätigungselements vermieden werden.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Die einzige 1 zeigt eine schaltplanartige Prinzipdarstellung eines Zugfahrzeugs mit Anhänger.
  • Entsprechend 1 umfasst ein straßenfähiges, also nicht schienengebundenes Zugfahrzeug 1, das hier durch einen mit unterbrochenen Linien gezeichneten Rahmen dargestellt ist, eine Automatikkupplung 2, die hier mit strichpunktierter Linie dargestellt ist. Mit Hilfe der Automatikkupplung 2 kann das Zugfahrzeug 1 mit einem Anhänger 3 verkuppelt werden, der ebenfalls als Rahmen mit unterbrochener Linie dargestellt ist. Beim Anhänger 3 kann es sich grundsätzlich um einem Deichselanhänger handeln. Vorzugsweise handelt es sich beim Anhänger 3 um einen Auflieger. Dementsprechend kann die Automatikkupplung 2 als Deichselkupplung oder als Sattelkupplung ausgestaltet sein. Auch das Zugfahrzeug 1 kann dementsprechend als normale Zugmaschine mit eigenem Laderaum oder als Sattelschlepper ausgestaltet sein. Dementsprechend dient das Zugfahrzeug 1 zum Ziehen des Anhängers 3.
  • Die Automatikkupplung 2 ist so ausgestaltet, dass sie beim Ankuppeln des Anhängers 3 automatisch elektrische und/oder pneumatische und/oder hydraulische Systeme 4, 5, 6 des Zugfahrzeugs 1 mit entsprechendem elektrischen und/oder pneumatischen und/oder hydraulischen Systemen 7, 8, 9 des Anhängers 3 verbindet. Hierzu sind die fahrzeugseitigen Systeme 4, 5, 6 auf geeignete Weise an die Automatikkupplung 2 angeschlossen, während die anhängerseitigen Systeme 7, 8, 9 mit einem anhängerseitigen Kupplungsglied 10 verbunden sind, das hier durch eine unterbrochene Linie angedeutet ist. Besagtes Kupplungsglied 10 ist komplementär zur Automatikkupplung 2 ausgestaltet und wirkt im gezeigten angekuppelten Zustand mit dieser zusammen. Die Automatikkupplung 2 ist außerdem so ausgestaltet, dass sie beim Abkuppeln des Anhängers 3 automatisch die fahrzeugseitigen Systeme 4, 5, 6 von den anhängerseitigen Systemen 7, 8, 9 trennt.
  • Dabei umfassen die anhängerseitigen Systeme 7, 8, 9 ein Anhängerbordnetz 11, das exemplarisch ein Stützbeinsteuergerät 12 aufweist. Das Stützbeinsteuergerät 12 dient zur Ansteuerung einer Ventilanordnung 13, um auf diese Weise Stützbeine 14, 15 des Anhängers 3 zum Anheben bzw. zum Absenken betätigen zu können. Das Anhängerbordnetz 11 kann mit einem Datenbus 16 ausgestattet sein, an den das Stützbeinsteuergerät 12 angeschlossen ist. Besagter Datenbus 16 kann als CAN-Bus und insbesondere als High-Speed-Bus ausgestaltet sein.
  • Zur Automatikkupplung 2 gehört ein Kupplungssteuergerät 17, das am Zugfahrzeug 1 angeordnet ist. Dieses Kupplungssteuergerät 17 ist so ausgestaltet, dass es beim Ankuppeln des Anhängers 3 das Verbinden der Systeme 4 bis 9 und beim Abkuppeln des Anhängers 3 das Trennen der Systeme 4 bis 9 koordiniert. Das Kupplungssteuergerät 17 kann außerdem so ausgestaltet sein, dass es bei der Koordination des Ankuppelvorgangs bzw. des Abkuppelvorgangs außerdem das Anheben bzw. Absenken der Stützbeine 14, 15 des Anhängers 3 steuert. Hierzu muss das Kupplungssteuergerät 17 mit dem Stützbeinsteuergerät 12 verbunden werden. Dies kann grundsätzlich drahtlos erfolgen. Ebenso ist eine drahtgebundene Verbindung möglich. Im vorliegenden Fall ist das Kupplungssteuergerät 17 an den Datenbus 16 des Anhängerbordnetzes 11 angeschlossen, was durch eine mit 18 bezeichnete Verbindung realisiert ist. Diese Verbindung 18 erfolgt dabei über die Automatikkupplung 2 und das Kupplungsglied 10, also über die Systeme 4 bis 9. Insoweit bildet das Kupplungssteuergerät 17 einen Bestandteil eines der Systeme 4, 5, 6 des Zugfahrzeugs 1.
  • Zur Betätigung der Automatikkupplung 2 ist außerdem ein Betätigungselement 19 vorgesehen, das am Zugfahrzeug 1, insbesondere in einem nicht dargestellten Fahrerhaus des Zugfahrzeugs 1, angeordnet ist. Das Betätigungselement 19 ist von einem Fahrerzeugführer manuell betätigbar und dient dazu, das Kupplungssteuergerät 17 zum Auslösen eines Ankupplungsvorgangs bzw. eines Abkupplungsvorgangs anzusteuern. Hierzu müssen entsprechende Steuerbefehle des Betätigungselements 19 an das Kupplungssteuergerät 17 übertragen werden. Dies kann grundsätzlich durch eine separate Signal- bzw. Datenleitung erfolgen, die das Betätigungselement 19 mit dem Kupplungssteuergerät 17 verbindet. Um den Installationsaufwand für eine derartige separate Signal- bzw. Datenleitung zu vermeiden, sind beim erfindungsgemäßen Zugfahrzeug 1 sowohl das Betätigungselement 19 als auch das Kupplungssteuergerät 17 in ein Fahrzeugbordnetz 20 eingebunden. Insoweit bildet auch das Fahrzeugbordnetz 20 einen Bestandteil der fahrzeugseitigen Systeme 4, 5, 6.
  • Bei der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Netzwerk-Architektur erfolgt somit die Übertragung von Steuerbefehlen des Betätigungselements 19 zum Kupplungssteuergerät 17 über das Fahrzeugbordnetz 20. Auf eine separate Signal- bzw. Datenleitung zwischen dem Betätigungselement 19 und dem Kupplungssteuergerät 17 kann somit verzichtet werden.
  • Das Fahrzeugbordnetz 20 weist mehrere Steuergeräte 21, 22, 23 auf, von denen hier nur drei dargestellt. Selbstverständlich kann das Fahrzeugbordnetz 20 auch weniger oder deutlich mehr als drei Steuergeräte aufweisen.
  • Beispielsweise umfasst das Fahrzeugbordnetz 20 ein Koordinationssteuergerät 21, das vorzugsweise in einem Grundmodul 24 des Zugfahrzeugs 1 angeordnet ist. Ein derartiges Grundmodul 24 enthält üblicherweise mehrere Steuergeräte, die innerhalb des Grundmoduls 24 besonders einfach miteinander vernetzt sind. Die Architektur des Fahrzeugbordnetzes 20 ist nun vorzugsweise so gewählt, dass die Steuerbefehle des Betätigungs elements 19 nur über besagtes Koordinationssteuergerät 21 zum Kupplungssteuergerät 17 gelangen. Dieses Koordinationssteuergerät 21 ist mit einer Koordinationsfunktionalität ausgestattet, die so arbeitet, dass sie die Steuerbefehle des Betätigungselements 19 nur in Abhängigkeit vorbestimmter Randbedingungen weiterleitet. Dementsprechend gelangen die Steuerbefehle des Betätigungselements 19 nur in Abhängigkeit besagter Randbedingungen zum Kupplungssteuergerät 17. Eine Randbedingung, die erfüllt sein muss, damit das Koordinationssteuergerät 21 die Steuerbefehle des Betätigungselements 19 in Richtung Kupplungssteuergerät 17 weiterleitet, kann beispielsweise dadurch gebildet sein, dass beim Abkuppeln des Anhängers 3 eine Feststellbremse des Zugfahrzeugs 1 und/oder eine Feststellbremse des Anhängers 3 betätigt sein muss bzw. müssen. Eine weitere Randbedingung kann beispielsweise dadurch gegeben sein, dass beim Abkuppeln des Anhängers 3 ein gegebenenfalls vorhandenes Automatikgetriebe des Zugfahrzeugs 1 in eine Parkstellung verstellt sein muss.
  • Das Fahrzeugbordnetz 20 kann zur Signal- und/oder Datenübertragung mit mehreren Datenbussen 25, 26 und 27 arbeiten, die insbesondere als CAN-Busse ausgestaltet sind. Dabei kann einer der Datenbusse 25 einem Innenraum des Fahrerhauses zugeordnet sein, sogenannter Innenraum-Bus oder Innenraum-CAN 25. Üblicherweise ist der Innenraum-Bus 25 ein Low-Speed-Bus. Ein anderer Bus 26, der zur Kopplung der gezeigten Steuergeräte 21, 22, 23 des Zugfahrzeugs 1 dient, kann als High-Speed-Bus ausgestaltet sein. Dieser normale Fahrzeugbus 26 wird üblicherweise als IES-Bus bzw. IES-CAN 26 bezeichnet. Schließlich kann der Bus 27, über den das Kupplungssteuergerät 17 an das Fahrzeugbordnetz 20 angeschlossen ist, ebenfalls als High-Speed-Bus ausgestaltet sein. Dieser Datenbus 27 wird im Folgenden auch als Kupplungs-Bus 27 bezeichnet. Die Low-Speed-Busse haben beispielsweise eine Datenübertragungsgeschwindig keit von etwa 125kBaud. Im Unterschied dazu haben die High-Speed-Busse vorzugsweise Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 250kBaud oder 500kBaud. Beispielsweise hat der IES-CAN 26 eine Datenübertragungsrate von etwa 500kBaud.
  • Der Low-Speed-Innenraum-Bus 25 definiert mit den daran angeschlossenen Komponenten einen Low-Speed-Bereich 28 des Fahrzeugbordnetzes 20, während die High-Speed-Busse, nämlich der IES-CAN 26 und der Kupplungs-Bus 27 mit den daran angeschlossenen Komponenten einen High-Speed-Bereich 29 des Fahrzeugbordnetzes 20 definieren.
  • Bei der hier vorgeschlagenen Architektur ist das Betätigungselement 19 in den Low-Speed-Bereich 28 des Fahrzeugbordnetzes 20 eingebunden. Im Unterschied dazu ist das Kupplungssteuergerät 17 in den High-Speed-Bereich 29 des Fahrzeugbordnetzes 20 eingebunden. Um die Steuerbefehle des Betätigungselements 19 an das Kupplungssteuergerät 17 weiterleiten zu können, ist das Koordinationssteuergerät 21 einerseits in den Low-Speed-Bereich 28 des Fahrzeugbordnetzes 20 und andererseits in den High-Speed-Bereich 29 des Fahrzeugbordnetzes 20 eingebunden.
  • Das Fahrzeugbordnetz 20 umfasst ein Hilfssteuergerät 23, das in Abhängigkeit von Funktionalitäten des Zugfahrzeugs 3 und/oder des Anhängers 3 parametrierbar ist. Beispielsweise lassen sich in dieses Hilfssteuergerät 23 vom jeweiligen Kunden gewünschte Sonderfunktionen des Zugfahrzeugs 1 bzw. des Anhängers 3, z.B. die Ansteuerung eines Kipper-Aufbaus, integrieren. Im vorliegenden Fall ist das Kupplungssteuergerät 17 über dieses Hilfssteuergerät 23 in das Fahrzeugbordnetz 20 eingebunden. Demnach ist auch das Hilfssteuergerät 23 in den High-Speed-Bereich 29 des Fahrzeugbordnetzes 20 eingebunden.
  • Am Zugfahrzeug 1, vorzugsweise in dessen Fahrerhaus, kann eine Anzeigeeinrichtung 30 angeordnet sein, z.B. in Form eines Bildschirms. Die Anzeigeeinrichtung 30 ist so ausgestaltet, dass sie dem Fahrerzeugführer Informationen des Kupplungssteuergeräts 17 visuell darstellen kann. Diese Anzeigeeinrichtung 30 ist in das Fahrzeugbordnetz 20 eingebunden, und zwar vorzugsweise in dessen Low-Speed-Bereich 28. Über das Fahrzeugbordnetz 20 kann somit das Kupplungssteuergerät 17 für den Fahrzeugführer relevante Informationen der Anzeigeeinrichtung 30 zuführen und mit deren Hilfe dem Fahrzeugführer visuell darstellen. Bei diesen Informationen handelt es sich beispielsweise um Statusangaben der Automatikkupplung 2 und der Stützbeine 14, 15. Ebenso können Informationen über die Bremseinrichtung und die Federeinrichtung des Anhängers 3 dargestellt werden. Außerdem lassen sich Fehlermeldungen darstellen, die Fehler der Automatikkupplung 2 oder von Komponenten des Anhängers 3 melden.
  • Das Fahrzeugbordnetz 20 umfasst außerdem ein Zentralsteuergerät 22, das im vorliegenden Fall ebenfalls im Grundmodul 24 angeordnet ist. Dieses Zentralsteuergerät 22, das in den High-Speed-Bereich 29 des Fahrzeugbordnetzes 20 eingebunden ist, kann vorzugsweise so ausgestaltet sein, dass es ein Anfahren des Zugfahrzeugs 1 in Abhängigkeit vorbestimmter Randbedingungen zulässt oder verhindert. Beispielsweise ermöglicht das Zentralsteuergerät 22 das Anfahren des Zugfahrzeugs 1 nur dann, wenn vorbestimmte Randbedingungen erfüllt sind, wobei diese Randbedingungen von Informationen des Kupplungssteuergeräts 17 abhängen. Eine derartige Randbedingung kann beispielsweise dadurch gegeben sein, dass der Anhänger 3 vollständig abgekuppelt sein muss oder dass gar kein Anhänger 3 vorhanden ist oder dass der Anhänger 3 vollständig angekuppelt ist. Beispielsweise muss zum vollständigen Ankuppeln sichergestellt sein, dass die Stützbeine 14, 15 eingefahren sind. Zum vollständigen Abkuppeln muss beispielsweise sichergestellt sein, dass die fahrzeugseitigen Systeme 4, 5, 6 von den anhängerseitigen Systemen 7, 8, 9 getrennt sind. Darüber hinaus sind grundsätzlich weitere Randbedingungen denkbar, die zusätzlich oder alternativ erfüllt sein müssen, damit das Zentralsteuergerät 22 das Anfahren des Zugfahrzeugs 1 ermöglicht.

Claims (10)

  1. Straßenfähiges Zugfahrzeug (1) zum Ziehen eines Anhängers (3), insbesondere eines Deichselanhängers oder eines Aufliegers, – mit einer Automatikkupplung (2), die beim Ankuppeln des Anhängers (3) automatisch elektrische und/oder pneumatische und/oder hydraulische Systeme (4, 5, 6) des Zugfahrzeugs (1) mit komplementären Systemen (7, 8, 9) des Anhängers (3) verbindet und die beim Abkuppeln des Anhängers (3) automatisch die besagten Systeme (4, 5, 6) des Zugfahrzeugs (1) von den Systemen (7, 8, 9) des Anhängers (3) trennt, – mit einem am Zugfahrzeug (1) angeordneten Kupplungssteuergerät (17), das beim Ankuppeln das Verbinden und beim Abkuppeln das Trennen der Systeme (4, 5, 6, 7, 8, 9) koordiniert, – mit einem am Zugfahrzeug (1) angeordneten Betätigungselement (19), das manuell von einem Fahrzeugführer betätigbar ist und mit dem das Kupplungssteuergerät (17) zum Auslösen eines Ankupplungsvorgangs und/oder einen Abkupplungsvorgangs ansteuerbar ist, – mit einem Fahrzeugbordnetz (20), in das mehrere Steuergeräte (21, 22, 23) des Zugfahrzeugs (1) eingebunden sind, – wobei das Betätigungselement (19) und das Kupplungssteuergerät (17) in das Fahrzeugbordnetz (20) eingebunden sind, – wobei das Betätigungselement (19) das Kupplungssteuergerät (17) über das Fahrzeugbordnetz (20) ansteuert.
  2. Zugfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, – dass Steuerbefehle des Betätigungselements (19) nur über ein vorbestimmtes Koordinationssteuergerät (21) des Fahrzeugbordnetzes (20) zum Kupplungssteuergerät (17) gelangen, – dass das Koordinationssteuergerät (21) eine Koordinationsfunktionalität aufweist, welche die Steuerbefehle des Betätigungselements (19) nur in Abhängigkeit vorbestimmter Randbedingungen weiterleitet.
  3. Zugfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Randbedingungen, die erfüllt sein müssen, damit das Koordinationssteuergerät (21) die Steuerbefehle des Betätigungselements (19) weiterleitet, wenigstens eine der folgenden Bedingungen umfassen: – beim Abkuppeln muss eine Feststellbremse des Zugfahrzeugs (1) und/oder des Anhängers (3) betätigt sein; – beim Abkuppeln muss ein Automatikgetriebe des Zugfahrzeugs (1) in eine Parkstellung verstellt sein.
  4. Zugfahrzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, – dass das Koordinationssteuergerät (21) in einem Grundmodul (24) angeordnet ist, das mehrere Steuergeräte (21, 22) des Fahrzeugbordnetzes (20) enthält, und/oder – dass das Koordinationssteuergerät (21) einerseits in einen Low-Speed-Bereich (28) des Fahrzeugbordnetzes (20) und andererseits in einen High-Speed-Bereich (29) des Fahrzeugbordnetzes (20) eingebunden ist.
  5. Zugfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, – dass das Betätigungselement (19) in einen Low-Speed-Bereich (28) des Fahrzeugbordnetzes (20) eingebunden ist, und/oder – dass das Kupplungssteuergerät (17) in einen High-Speed-Bereich (29) des Fahrzeugbordnetzes (20) eingebunden ist.
  6. Zugfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, – dass das Fahrzeugbordnetz (20) ein in Abhängigkeit von Funktionalitäten des Zugfahrzeugs (1) und/oder des Anhängers (3) parametrierbares Hilfsteuergerät (23) aufweist, über das das Kupplungssteuergerät (17) in das Fahrzeugbordnetz (20) eingebunden ist, und/oder – dass das Hilfssteuergerät (23) in einen High-Speed-Bereich (29) des Fahrzeugbordnetzes (20) eingebunden ist.
  7. Zugfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, – dass eine am Zugfahrzeug (1) angeordnete Anzeigeeinrichtung (30) vorgesehen ist, die dem Fahrzeugführer Informationen des Kupplungssteuergeräts (17) visualisiert und die in das Fahrzeugbordnetz (20) eingebunden ist, und/oder – dass die Anzeigeeinrichtung (30) in einen Low-Speed-Bereich (28) des Fahrzeugbordnetzes (20) eingebunden ist.
  8. Zugfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugbordnetz (20) ein Zentralsteuergerät (22) aufweist, das ein Anfahren des Zugfahrzeugs (1) nur dann ermöglicht, wenn vorbestimmte, von Informationen des Kupplungssteuergeräts (17) abhängige Randbedingungen erfüllt sind.
  9. Zugfahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Randbedingungen, die erfüllt sein müssen, damit das Zentralsteuergerät (22) das Anfahren des Zugfahrzeugs (1) ermöglicht, wenigstens eine der folgenden Bedingungen umfassen: – der Anhänger (3) ist vollständig abgekuppelt; – es ist kein Anhänger (3) vorhanden; – der Anhänger (3) ist vollständig angekuppelt.
  10. Zugfahrzeug nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, – dass das Zentralsteuergerät (22) in einen High-Speed-Bereich (29) des Fahrzeugbordnetzes (20) eingebunden ist, und/oder – dass das Zentralsteuergerät (22) in einem Grundmodul (24) angeordnet ist, das mehrere Steuergeräte (21, 22) des Fahrzeugbordnetzes (20) enthält.
DE200510060579 2005-12-17 2005-12-17 Zugfahrzeug Withdrawn DE102005060579A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510060579 DE102005060579A1 (de) 2005-12-17 2005-12-17 Zugfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200510060579 DE102005060579A1 (de) 2005-12-17 2005-12-17 Zugfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005060579A1 true DE102005060579A1 (de) 2007-06-21

Family

ID=38089449

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200510060579 Withdrawn DE102005060579A1 (de) 2005-12-17 2005-12-17 Zugfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005060579A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112622538A (zh) * 2020-12-29 2021-04-09 苏州挚途科技有限公司 牵引车和挂车之间线束接插件自动化插拔系统及车辆
WO2024193902A1 (de) * 2023-03-23 2024-09-26 Zf Cv Systems Global Gmbh Verfahren zum ankoppeln eines aufliegers an ein zugfahrzeug, ankoppel-anordnung und fahrzeug
US12337908B2 (en) * 2021-08-20 2025-06-24 Zf Cv Systems Global Gmbh Connecting system and tractor linkage

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112622538A (zh) * 2020-12-29 2021-04-09 苏州挚途科技有限公司 牵引车和挂车之间线束接插件自动化插拔系统及车辆
CN112622538B (zh) * 2020-12-29 2022-08-02 苏州挚途科技有限公司 牵引车和挂车之间线束接插件自动化插拔系统及车辆
US12337908B2 (en) * 2021-08-20 2025-06-24 Zf Cv Systems Global Gmbh Connecting system and tractor linkage
WO2024193902A1 (de) * 2023-03-23 2024-09-26 Zf Cv Systems Global Gmbh Verfahren zum ankoppeln eines aufliegers an ein zugfahrzeug, ankoppel-anordnung und fahrzeug

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10322828B4 (de) Steuerungssystem für ein Fahrzeug
DE4202729C2 (de) Steueranlage zum willkürlichen Heben und Senken des Fahrzeugaufbaus von luftgefederten Fahrzeugen
DE102011003791B4 (de) System zum automatischen Einstellen eines Spaltraumes zwischen einem Motorwagen und einem daran angekuppelten Anhänger
WO2018172333A1 (de) Elektro-pneumatische handbremse (eph) mit integrierten tcv (skandinavische ansteuerung)
EP1451059B1 (de) Uberwachungs- und steuereinrichtung fur sattelzug mit fernbedienbarer sattelkupplung
DE102015008587A1 (de) Kraftfahrzeug für ein pilotiertes Fahren mit einem Vorderachslenksystem und einem Hinterachslenksystem
WO2007104544A1 (de) Steckerkonsole
EP1824691B1 (de) System zum verbinden von versorgungsleitungen
EP2300292B1 (de) Einbremsautomatik
WO1992004205A1 (de) Fahrzeug
DE3344301A1 (de) Bremsanlage fuer ein anhaengerfahrzeug
DE102008003525C5 (de) Bremseinrichtung eines wenigstens zweiachsigen, eine gelenkte Vorderachse aufweisenden Anhängerfahrzeugs einer Zugfahrzeug-Anhängerkombination
DE102019117650A1 (de) Elektropneumatisches Handbrems-System für Nutzfahrzeuge mit Federspeicher-Feststellbremsen
DE102004056123A1 (de) Nutzfahrzeug
EP2928709B1 (de) Verfahren zur verkleinerung des wendekreises eines lastzugs und lastzug, der verfahrensgemäss betreibbar ist
DE102012100402B4 (de) Pneumatische Anhängerbremsanlage
DE102005060579A1 (de) Zugfahrzeug
EP2604492A1 (de) Steuerungsvorrichtung zur Steuerung zumindest eines hydraulischen Steuerzylinders
EP2925577B1 (de) Ventilanordnung für ein elektropneumatisches bremssystem
DE10322824A1 (de) Steuerungssystem für ein Fahrzeug
DE102005028026A1 (de) Kupplungssystem
DE102006061412A1 (de) Sattelzug mit automatischer Sattelkupplung
DE102004051760A1 (de) Verfahren zum Positionieren eines Zugfahrzeugs relativ zu einem Anhänger oder einer Wechselbrücke
DE10329016B3 (de) Steuerungssystem für ein Kraftfahrzeug
EP2905188A1 (de) Verfahren zum Beeinflussen einer Steuerung eines Motorwagens

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: DAIMLER AG, 70327 STUTTGART, DE

R120 Application withdrawn or ip right abandoned

Effective date: 20120218