[go: up one dir, main page]

DE102005058449A1 - Fleischzubereitung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Fleischzubereitung und Verfahren zu ihrer Herstellung Download PDF

Info

Publication number
DE102005058449A1
DE102005058449A1 DE102005058449A DE102005058449A DE102005058449A1 DE 102005058449 A1 DE102005058449 A1 DE 102005058449A1 DE 102005058449 A DE102005058449 A DE 102005058449A DE 102005058449 A DE102005058449 A DE 102005058449A DE 102005058449 A1 DE102005058449 A1 DE 102005058449A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
meat
preparation according
parts
meat preparation
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005058449A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Woschko
Gudrun Woschko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102005058449A priority Critical patent/DE102005058449A1/de
Publication of DE102005058449A1 publication Critical patent/DE102005058449A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L13/00Meat products; Meat meal; Preparation or treatment thereof
    • A23L13/60Comminuted or emulsified meat products, e.g. sausages; Reformed meat from comminuted meat product
    • A23L13/67Reformed meat products other than sausages
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L13/00Meat products; Meat meal; Preparation or treatment thereof
    • A23L13/40Meat products; Meat meal; Preparation or treatment thereof containing additives
    • A23L13/42Additives other than enzymes or microorganisms in meat products or meat meals
    • A23L13/428Addition of flavours, spices, colours, amino acids or their salts, peptides, vitamins, yeast extract or autolysate, nucleic acid or derivatives, organic acidifying agents or their salts or acidogens, sweeteners, e.g. sugars or sugar alcohols; Addition of alcohol-containing products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L13/00Meat products; Meat meal; Preparation or treatment thereof
    • A23L13/60Comminuted or emulsified meat products, e.g. sausages; Reformed meat from comminuted meat product
    • A23L13/65Sausages

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fleischzubereitung unter Verwendung von Rindfleisch und anderem Tierfleisch. Ferner betrifft die Erfindung Verfahren zur Herstellung einer solchen Fleischzubereitung, die Verwendung dieser Fleischzubereitung sowie daraus hergestellte Produkte. Die erfindungsgemäße Fleischzubereitung kann zur Herstellung von hautlosen oder darmgefüllten Würsten, Fleischklößen, Cevapcici, Hamburger oder Aufschnitt verwendet werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fleischzubereitung unter Verwendung von Rindfleisch und anderem Tierfleisch. Ferner betrifft die Erfindung Verfahren zur Herstellung einer solchen Fleischzubereitung, die Verwendung dieser Fleischzubereitung sowie daraus hergestellte Produkte.
  • Es sind bereits verschiedene Arten von Fleischzubereitungen bekannt. Beispielsweise offenbart die DE 43 21 185 A1 eine Fleischzubereitung, die als Basis zerkleinertes Rinder-, Schweine-, oder Geflügelfleisch enthält und der außerdem Gewürze und Muschelmehl und/oder Eimasse hinzugefügt sind. Diese Fleischzubereitung wird beispielsweise in einen Darm oder in einem geschlossenen Behälter überführt und gegart, um anschließend wie Pommes frites in Stäbchen oder Streifen geschnitten zu werden. Anschließend wird dieses „Rohprodukt" in einer Ei/Milch/Mehlmischung paniert und fritiert.
  • Die DE 3021769 A1 beschreibt eine Fleischzubereitung, die aus Schweinebauchstücken, von denen Rippen und Knorpel sowie mindestens ein Teil des Fettgewebes entfernt sind, und mit diesen Schweinebauchstücken verklebten Fleischstücken besteht. Diese Fleischzubereitung kann außerdem mit einer Gewürzschicht versehen sein. Die erhaltene Fleischzubereitung eignet sich gut als Aufschnitt, Brotbelag oder als Zubereitung für Speisen.
  • Die Fleischzubereitungen des Stands der Technik haben sich in der Regel als nachhaltig wenig gewürzt erwiesen. Insbesondere hat sich gezeigt, dass die bekannten Fleischzubereitungen bei längerer Lagerung zunehmend an Geschmack verlieren, selbst bei sachgerechter Kühlung. Davon sind besonders hautlose Würste betroffen, da diese nicht von einer schützenden Haut umschlossen sind.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine besonders nachhaltig würzige, schmackhafte, ohne großen apparativen Aufwand herzustellende und kostengünstige Fleischzubereitung zur Verfügung zu stellen, die auch in Form einer kalorienarmen Variante vorliegen kann.
  • Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Fleischzubereitung gelöst.
  • Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausführungen der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung.
  • Die weiteren Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausführungen der Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung zur Herstellung von verschiedenen Fleischprodukten sowie die Fleischprodukte selbst.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Fleischzubereitung offenbart, die als Fleischanteil 0,5 bis 5 Teile Rindfleisch, bezogen auf das Gewicht und 5 bis 50 Teile anderes Tierfleisch, bezogen auf das Gewicht umfasst.
  • Vorzugsweise umfaßt die Fleischzubereitung 1 bis 2 Teile Rindfleisch, bezogen auf das Gewicht und 10 bis 20 Teile anderes Tierfleisch, bezogen auf das Gewicht.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird für die Fleischzubereitung neben dem Rindfleisch Schweinefleisch als anderes Tierfleisch verwendet. Hierbei handelt es sich insbesondere um Schweinefleisch von Schweinehals und/oder Schweinebauch. Durch die Kombination dieser Fleischsorten wird eine deftige und nachhaltig kräftige Fleischzubereitung erhalten, die besonders für einen Konsumentenkreis gedacht ist, der gutbürgerliche Essengewohnheiten hat.
  • Die erfindungsgemäße Fleischzubereitung kann auch in einer besonders kalorienarmen und Schweinefleisch freien Variante vorliegen. Hierfür wird neben dem Rindfleisch Putenfleisch als anderes Tierfleisch verwendet. Es handelt sich dabei vorzugsweise um Putenfleisch von Putenbrust und/oder Putenkeule. Diese Variante soll einerseits die Konsumenten zufrieden zu stellen, die kein Schweinefleisch essen. Andererseits soll auch den Verbrauchern, die in Zeiten des Trends sich gesund zu ernähren eher eine gesundheitsbewußtere Ernährung vorziehen, eine alternative, zeitgerechte Fleischzubereitung zur Verfügung gestellt werden.
  • Prinzipiell kommt neben Schweine- und Putenfleisch auch jedes andere Tierfleisch in Frage, wie beispielsweise Kalbsfleisch, Pferdefleisch, Wildfleisch oder Hühnerfleisch.
  • Die erfindungsgemäßen Fleischzubereitungen umfassen weiterhin zur Geschmacksverbesserung bzw. Geschmacksoptimierung eine flüssige Gewürzmischung. Um diese Gewürzmischung herzustellen, werden die einzelnen Gewürze vorher in Wasser dispergiert. Eine solche Vorgehensweise hat den Vorteil, dass die verwendeten Gewürze bereits im Wasser miteinander vermischt vorliegen und bei der Zugabe der flüssigen Gewürzmischung zum Fleisch eine bessere und schnellere Vermischung mit dem Fleischanteilen garantiert werden kann.
  • Die flüssige Gewürzmischung umfasst vorzugsweise ein oder mehrere Gewürze, ausgewählt aus trockener Fleischbrühe, Natron (auch als Natriumhydrogencarbonat bezeichnet), Salz (Speisesalz), Basilikum, Majoran, Knoblauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Lorbeerblatt, Paprika, Chili, Peperoni, Curry und Pfeffer.
  • Im Prinzip kommt auch jedes andere Gewürz in Frage, wenn es geschmacklich zu einer Verfeinerung der Fleischzubereitung beitragen oder der Fleischzubereitung eine besondere geschmackliche Note verleihen kann. Auch innerhalb der einzelnen Gewürzklassen sind Variationen möglich. So kann beispielsweise bei Paprika zwischen mildem und scharfen Paprika unterschieden werden. Peperoni sind ebenfalls in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von mild bis besonders scharf einzusetzen. Bei Curry handelt es sich an sich schon um Gewürzmischungen aus vielen verschiedenen einzelnen Gewürzen. Es läßt sich je nach Gewürzzusammenstellung beispielsweise in grünes, gelbes oder rotes Curry einordnen.
  • Vorzugsweise umfasst die erfindungsgemäße Fleischzubereitung 1 bis 2 Teile einer flüssigen Gewürzmischung, bezogen auf das Gewicht.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung kann jedes geeignete Verfahren angewendet werden, mit dem eine optimale Mischung des Fleischs und der Gewürzmischung gewährleistet ist. Beispielsweise kann ein solches Verfahren wie folgt ablaufen:
    Zuerst werden die einzelnen Fleischanteile grob zerkleinert und dann in eine Zerkleinerungsvorrichtung mit einem integrierten Mischer eingefüllt und miteinander vermischt. Bei der Zerkleinerungsvorrichtung handelt es sich vorzugsweise um einen Fleischwolf. Die Mischvorrichtung ist dabei so konstruiert, dass der Raum, in dem sich das zuvor gemischte Fleisch befindet, evakuiert werden kann.
  • Zu den Fleischanteilen wird im nächsten Schritt eine flüssige Gewürzmischung gegeben und erneut alles gut miteinander vermischt. Anschließend wird der Mischraum evakuiert. Das hat den Vorteil, dass sich das Fleisch aufbläht und die Gewürze besser in sich aufnehmen kann. Um die Verarbeitungstemperatur nicht über die vorgeschriebene Grenze kommen zu lassen, wird der Behälter gekühlt.
  • Im nun folgenden Schritt wird das Fleisch in zwei Stufen gewolft, wobei zwischen den Stufen die einzelnen Fleischanteile immer wieder miteinander gemischt werden. Den Vorgang des Wolfens kann man auch als Zerhacken des Fleischs bezeichnen. In der ersten Stufe wird eine Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 2 bis 10 mm verwendet. Danach kommt ein zweiter Messersatz mit einer Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4 bis 12 mm zum Einsatz. Vorzugsweise wird das Fleisch in der ersten Stufe mit einer Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4 mm und in der zweiten Stufe mit einer Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 6 mm gewolft.
  • Die gewolften Fleischanteile können gegebenenfalls in eine Portionierungsvorrichtung eingefüllt werden. Ob dieser Schritt erfolgt, hängt von dem gewünschten Herstellungsprodukt ab. Bei der Portionierungsvorrichtung handelt es sich vorzugsweise um einen Extruder mit einer Düsenvorrichtung, wenn die Herstellung von beispielsweise Würstchen gewünscht ist. Extruder sind Schneckenpressen, die die erfindungsgemäße Fleischzubereitung unter einem hohem Druck und einer hohen Temperaturen gleichmäßig aus einer Öffnung herauspressen. Je nach Herstellungsprodukt kann der einzustellende Unterdruck zwischen 10 mbar und 20 mbar und die einzustellende Temperatur zwischen 1°C und 3°C betragen.
  • Das Verfahren kann alternativ in einem nicht evakuierbaren Mischer stattfinden. Hierfür werden die in einzelnen Fleischanteile grob zerkleinert und dann in eine Zerkleinerungsvorrichtung mit einem integrierten Mischer gegeben. Bei der Zerkleinerungsvorrichtung handelt es sich vorzugsweise um einen Fleischwolf. Die Fleischanteile werden dann miteinander vermischt und mit einer ersten Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 2 bis 10 mm gewolft. Vorzugsweise handelt es sich bei der ersten Scheibe, um eine Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4 mm.
  • Im Anschluß daran werden die Fleischanteile mit einem Teil der flüssigen Gewürzmischung vermengt und für 24 Stunden reifen gelassen. Bevorzugt läßt man in Gegenwart von Natron und Salz reifen. Das hat den Vorteil, dass nach dieser Zeit das Fleisch die Gewürze vollständig in sich aufgenommen hat.
  • Dann wird die restliche flüssige Gewürzmischung hinzugefügt, mit der Fleisch-Gewürzzubereitung vermengt und erneut mit einer zweiten Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4 bis 12 mm gewolft. Vorzugsweise handelt es sich bei der zweiten Scheibe um eine Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 6 mm.
  • Wie bereits erwähnt, können die gewolften Fleischanteile gegebenenfalls in eine Portionierungsvorrichtung eingefüllt werden. Dieser Schritt richtet sich nach dem gewünschten Herstellungsprodukt. Auch bei diesem alternativen Verfahren handelt es sich bei der Portionierungsvorrichtung vorzugsweise um einen Extruder mit einer Düsenvorrichtung. Je nach Herstellungsprodukt beträgt der einzustellende Unterdruck zwischen 10 mbar und 20 mbar und die einzustellende Temperatur zwischen 1°C und 3°C.
  • Vom Herstellungsprodukt abhängig ist weiterhin, ob die erfindungsgemäße Fleischzubereitung am Ende der beschriebenen Verfahren in ein geschlossenes Behältnis, wie z.B. in einen Naturdarm oder in einen Kunstdarm oder in einer anderen Form luftfrei abgefüllt wird. Nach dem gewünschten Herstellungsprodukt richtet sich auch, ob die erfindungsgemäße Fleischzubereitung roh belassen, vorgekocht bzw. gekocht oder vorgebraten bzw. gebraten wird. Zum Schluß wird das fertige Fleischprodukt für den Endverbraucher verpackt, in der Regel vakuumverpackt. Um die Haltbarkeit des Fleischprodukts zu verlängern, kann dieses auch mit Hilfe eines Schockgefriergerät tiefgefroren werden.
  • Die erfindungsgemäße Fleischzubereitung kann zur Herstellung von hautlosen oder darmgefüllten Würsten, Fleischklößen, Cevapccici, Hamburger oder Aufschnitt verwendet werden. Vorzugsweise handelt es sich bei den hautlosen oder darmgefüllten Würsten um Grillwürste oder Bratwürste. Die Verwendung beschränkt sich hierbei nicht auf diese Ausführungsformen.
  • Die erfindungsgemäße Fleischzubereitung hat den Vorteil, dass sie eine nachhaltige Würzung aufweist und ohne großen apparativen Aufwand und dadurch besonders kostengünstig hergestellt werden kann. Neben einer deftigen Variante der Fleischzubereitung besteht auch die Möglichkeit, eine kalorienarme Variante zur Verfügung zu stellen. Bei der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung handelt es sich daher um ein Produkt, dass einen breiten Verbraucherkreis anspricht. Die erfindungsgemäße Fleischzubereitung entspricht damit voll dem Trend der heutigen Zeit, nämlich, zum einen ein conveniece Produkt zu sein und zum anderen kann sie auch zu den Produkten gehören, die für die gesunde Ernährung geeignet sind.
  • Beispiele
  • Beispiel 1
  • Deftige, nachhaltig gewürzte Variante einer Fleischzubereitung aus Rind- und Schweinefleisch
  • Fleischzubereitung, die die folgenden Bestandteile umfasst:
    Figure 00060001
  • Beispiel 2
  • Kalorienarme, nachhaltig gewürzte Variante einer Fleischzubereitung aus Rind- und Putenfleisch
  • Fleischzubereitung, die die folgenden Bestandteile umfasst:
    Figure 00060002
  • Beispiel 3:
  • Scharfe Variante einer Fleischzubereitung aus Rind- und Schweinefleisch oder Rind- und Putenfleisch
  • Fleischzubereitung nach Beispiel 1 oder 2 mit der Abänderung, dass statt mildem Paprika, scharfer Paprika verwendet wird.
  • Ausführungsbeispiel 4
  • Verfahren zur Herstellung von hautlosen Würsten, die die deftige und kräftige Variante der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung enthalten, mit einem evakuierbaren Mischer
  • Zur Herstellung dieser hautlosen Würsten werden 250 g Rindfleisch, 1800 g Schweinehals und 800 g Schweinebauch bezogen auf das Gewicht in Pelltets mit einer Seitenlänge von 52 mm geschnitten und in einen Fleischwolf mit einem integrierten Mischer eingefüllt. Dann werden die Fleischanteile miteinander vermischt. Die Mischvorrichtung ist dabei so konstruiert, dass der Raum indem sich das Fleisch befindet, evakuiert werden kann. Dann werden 275 g Teile einer flüssigen Gewürzmischung bezogen auf das Gewicht hinzugegeben. Bei der Gewürzmischung handelt es sich um 4 g trockene Fleischbrühe, 180 g abgekochtes Wasser für die Brühe, 13 g Natron (Natriumhydrogencarbonat), 2 g Basilikum, 5 g Majoran, 20 g rohen Knoblauch, 33 g Salz (Speisesalz), 10 g milden Paprika und 8 g schwarzen Pfeffer. Danach wird der Raum evakuiert, so dass sich das Fleisch aufbläht und die Gewürze besser in sich aufnehmen kann. Um die Verarbeitungstemperatur nicht über die vorgeschriebene Grenze kommen zu lassen, wird der Behälter dabei gekühlt. Nachdem der Mischvorgang abgeschlossen ist, wird das Fleisch in 2 Stufen gewolft. Zwischen diesen Stufen wird das Fleisch immer wieder gut vermischt. In der ersten Stufe wird eine Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4 mm und in der zweiten Stufe wird eine Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 6 mm verwendet. Danach wird das gewolfte Fleisch in Extruderdüsen eingefüllt und in Form von Würstchen von einem Außendurchmesser von ca. 26 mm und einer Länge von ca. 100 mm geformt. Dieser Vorgang findet bei einem Unterdruck von 10 mbar bis 20 mbar und bei einer Temperatur von 1°C bis 3°C statt. Diese Würste werden in Reihe produziert und anschließend abgelängt. Danach werden die rohen und hautlosen Würste verpackt.
  • Ausführungsbeispiel 5
  • Verfahren zur Herstellung von hautlosen Würsten, die die kalorienarme Variante der erfindungsgemäßen Fleischzubereitung enthalten, ohne einen evakuierbaren Mischer
  • Zur Herstellung dieser hautlosen Würsten werden 250 g Rindfleisch, 1300 g Putenbrust und 1300 g Teile Putenkeulenfleisch bezogen auf das Gewicht in Pelltets mit einer Seitenlänge von 52 mm geschnitten und in einen Fleischwolf mit einem integrierten Mischer eingefüllt. Dann werden die Fleischanteile mit einer Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4 mm gewolft und das gewolfte Fleisch mit 13 g Natron (Natriumhydrogencarbonat) und 33 g Salz (Speisesalz) vermischt. Die Mischung wird dann für 24 h zum Reifen gelagert. Dann wird der flüssige Teil der restlichen Gewürzmischung dem Fleisch hinzugefügt. Bei der Gewürzmischung handelt es sich um 4 g trockene Fleischbrühe, 180 g abgekochtes Wasser für die Brühe, 2 g Basilikum, 5 g Majoran, 20 g rohen Knoblauch, 10 g milden Paprika und 8 g schwarzen Pfeffer. Um die Verarbeitungstemperatur nicht über die vorgeschriebene Grenze kommen zu lassen, wird der Behälter die ganze Zeit gekühlt. Nachdem dem Mischvorgang wird das Fleisch in der zweiten Stufe mit einer Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 6 mm erneut gewolft. Danach wird das gewolfte Fleisch in Extruderdüsen geführt und in Form von Würstchen von einem Außendurchmesser von ca. 26 mm und einer Länge von ca. 100 mm geformt. Dieser Vorgang findet bei einem Unterdruck von 10 mbar bis 20 mbar und bei einer Temperatur von 1°C bis 3°C statt. Diese Würste werden in Reihe produziert und anschließend abgelängt. Danach werden die rohen und hautlosen Würste verpackt.

Claims (31)

  1. Fleischzubereitung, dadurch gekennzeichnet, dass sie die folgenden Fleischanteile umfasst: 0,5 bis 5 Teile Rindfleisch und 5 bis 50 Teile anderes Tierfleisch.
  2. Fleischzubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie 1 bis 2 Teile Rindfleisch und 10 bis 20 Teile anderes Tierfleisch umfasst.
  3. Fleischzubereitung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Tierfleisch Schweinefleisch ist.
  4. Fleischzubereitung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Tierfleisch Putenfleisch ist.
  5. Fleischzubereitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schweinefleisch Schweinehals und/oder Schweinebauch ist.
  6. Fleischzubereitung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Putenfleisch Putenbrust und/oder Putenkeulenfleisch ist.
  7. Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie 1 Teil Rindfleisch, 7,2 Teile Schweinehals und 3,2 Teile Schweinebauch oder 1 Teil Rindfleisch, 5,2 Teile Putenbrust und 5,2 Teile Putenkeulenfleisch umfaßt.
  8. Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie weiterhin eine flüssige Gewürzmischung umfaßt.
  9. Fleischzubereitung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürzmischung in Wasser dispergiert vorliegt.
  10. Fleischzubereitung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssige Gewürzmischung ein oder mehrere Gewürze umfasst, ausgewählt aus trockener Fleischbrühe, Natron, Salz, Basilikum, Majoran, Knoblauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Lorbeerblatt, Paprika, Chili, Peperoni, Curry und Pfeffer.
  11. Fleischzubereitung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie 1 bis 2 Teile einer flüssigen Gewürzmischung umfaßt.
  12. Fleischzubereitung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie 1,1 Teile einer flüssigen Gewürzmischung umfaßt.
  13. Fleischzubereitung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürzmischung 0,016 Teile trockene Fleischbrühe, 0,72 Teile abgekochtes Wasser für die Brühe, 0,052 Teile Natron, 0,008 Teile Basilikum, 0,02 Teile Majoran, 0,08 Teile rohen Knoblauch, 0,132 Teile Salz, 0,04 Teile milden Paprika und 0,032 Teile schwarzen Pfeffer umfaßt.
  14. Fleischzubereitung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der milde Paprika durch scharfen Paprika ersetzt ist.
  15. Verfahren zur Herstellung einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, mit den Schritten: 1) Einfüllen der in Pellets zerkleinerten Fleischanteile in eine gekühlte Zerkleinerungsvorrichtung mit einem integrierten Mischer und anschließendes Mischen, 2) Hinzufügen einer Gewürzmischung, Evakuieren des Mischraums und anschließendes Mischen in dem evakuierten Mischraum, 3) Wolfen der Fleischanteile in zwei Stufen, wobei in der ersten Stufe eine Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 2–10 mm und in der zweiten Stufe eine Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4–12 mm verwendet wird und zwischen den Stufen das Fleisch gut im Mischer vermischt wird, 4) gegebenenfalls Einfüllen der gewolften Fleischanteile in eine Portionierungsvorrichtung zur Herstellung des gewünschten Fleischprodukts.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerkleinerungsvorrichtung ein Fleischwolf ist.
  17. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Portionierungsvorrichtung ein Extruder mit Düsenanordnung ist.
  18. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochdurchmesser der Scheibe der ersten Stufe 4 mm und der Lochdurchmesser der Scheibe der zweiten Stufe 6 mm ist.
  19. Verfahren zur Herstellung einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14, mit den Schritten: 1) Einfüllen der in Pellets zerkleinerten Fleischanteile in eine gekühlte Zerkleinerungsvorrichtung mit integriertem Mischer und Wolfen der Fleischanteile mit einer Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 2–10 mm, 2) Hinzufügen eines Teils einer Gewürzmischung, Mischen anschließendes Reifen für 24 Stunden, 3) Hinzufügen der restlichen Gewürzmischung und Wolfen des Fleischs mit einer Scheibe mit einem Lochdurchmesser von 4–12 mm, 4) gegebenenfalls Einfüllen der gewolften Fleischanteile in eine Portionierungsvorrichtung zur Herstellung des gewünschten Fleischprodukts.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerkleinerungsvorrichtung ein Fleischwolf ist.
  21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Portionierungsvorrichtung ein Extruder mit Düsenanordnung ist.
  22. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochdurchmesser der Scheibe der ersten Stufe 4 mm und der Lochdurchmesser der Scheibe der zweiten Stufe 6 mm ist.
  23. Verwendung der Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14 für die Herstellung von hautlosen oder darmgefüllten Würsten, Fleischklößen, Hamburger, Cevapccici oder Aufschnitt.
  24. Verwendung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die hautlosen oder darmgefüllten Würste Grillwürste oder Bratwürste sind.
  25. Hautlose Grillwurst aus einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14.
  26. Hautlose Bratwurst aus einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14.
  27. Darmgefüllte Grillwurst aus einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14.
  28. Darmgefüllte Bratwurst aus einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14.
  29. Cevapccici oder Hamburger aus einer Fleischzubereitung nach mindestens nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14.
  30. Fleischklöße aus einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14.
  31. Aufschnitt aus einer Fleischzubereitung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 14.
DE102005058449A 2005-12-07 2005-12-07 Fleischzubereitung und Verfahren zu ihrer Herstellung Withdrawn DE102005058449A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005058449A DE102005058449A1 (de) 2005-12-07 2005-12-07 Fleischzubereitung und Verfahren zu ihrer Herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005058449A DE102005058449A1 (de) 2005-12-07 2005-12-07 Fleischzubereitung und Verfahren zu ihrer Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102005058449A1 true DE102005058449A1 (de) 2007-06-21

Family

ID=38089264

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102005058449A Withdrawn DE102005058449A1 (de) 2005-12-07 2005-12-07 Fleischzubereitung und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102005058449A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012211766A1 (de) 2012-07-05 2014-01-09 Mensur Hot Fleischzusammensetzung
CN109043366A (zh) * 2018-09-29 2018-12-21 大连金百味食品有限公司 一种骨肉相连肠及其加工工艺
CN114403415A (zh) * 2022-01-10 2022-04-29 上海应用技术大学 一种耐热性炸猪皮风味香精及其制备方法

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012211766A1 (de) 2012-07-05 2014-01-09 Mensur Hot Fleischzusammensetzung
CN109043366A (zh) * 2018-09-29 2018-12-21 大连金百味食品有限公司 一种骨肉相连肠及其加工工艺
CN114403415A (zh) * 2022-01-10 2022-04-29 上海应用技术大学 一种耐热性炸猪皮风味香精及其制备方法
CN114403415B (zh) * 2022-01-10 2023-10-20 上海应用技术大学 一种耐热性炸猪皮风味香精及其制备方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
Newman The separation of meat from bone—A review of the mechanics and the problems
DE102013103516B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Fleischprodukts für Drehspieße
EP1855551B1 (de) Verfahren zur herstellung von wurstwaren
DE10314321B4 (de) Verfahren zum Herstellen eines kompakten Fleischspießes
DE69521933T2 (de) Fleischprodukt
DE102005058449A1 (de) Fleischzubereitung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE4237998A1 (de) Neue Gewürzmischung und damit hergestellte Grill-Bratwurst
EP0004627A2 (de) Knabberartikel sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE69103016T2 (de) Verfahren zur herstellung von nahrungsmitteln auf basis von rinderpanze oder schafpanze.
DE2203582C2 (de) Verfahren zur Herstellung von fettarmen Fleischspeisen und Wurstprodukten unter Zusatz von Milch
DE10353854B4 (de) Rationelle Döner-/Gyros-Herstellung
EP1164875B1 (de) Verfahren zum würzen von nahrungsmitteln
DE102007030104B4 (de) Verfahren zur Herstellung von Formfleisch für die Zubereitung in einem Toaster und tiefgekühltes Formfleisch zur Zubereitung eines panierten, frittierten Formfleischstückes in einem Toaster
DE202025106158U1 (de) Fleischware
DE19949661A1 (de) Verfahren zum Würzen von Nahrungsmitteln
DE202020001637U1 (de) Kombinierte Grünkohl-Kochwurst
DE102016012306A1 (de) Zusammensetzung von bissfesten, knackigen, aromatischen Würsten und Verfahren zum Herstellen derselben
EP1265499B1 (de) Verfahren zur herstellung von fleischwaren
DE202020003431U1 (de) Kombinierte Rübenmus-Kochwurst
DE102021200560A1 (de) Verfahren zur herstellung von döner- oder gyros-fleisch
DE102005021003B4 (de) Verfahren zur Herstellung von Fleischbrät sowie hieraus hergestellte Wurst
DE102011050028A1 (de) Bratwurstrezeptur mit Teigwaren und Verfahren zu dessen Herstellung
AT13662U1 (de) Wurstware
DE202023101607U1 (de) Fleischprodukt
DE19540241A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Fleischprodukten mit reduziertem Fettgehalt und Fleischprodukte

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee