DE102005057190A1 - Möbel oder Haushaltsgerät mit einem Einschubteil - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Möbel oder Haushaltsgerät mit einem Korpus (2) und einem relativ zu dem Korpus (2) beweglichen Einschubteil (4), insbesondere einer Schublade (4), wobei das Einschubteil (4) zwischen einer aus dem Korpus (2) zumindest teilweise ausgezogenen Stellung und einer Ruhestellung in dem Korpus (2) hin- und herbewegbar ist, mit einem Selbsteinzugselement (6) zur zumindest teilweise selbsttätigen Überführung des Einschubteils (4) von der ausgezogenen Stellung in die Ruhestellung und einem Dämpfungselement (6) zur Dämpfung des Selbsteinzugs, wobei die Kräfteübertragung zwischen dem an dem Korpus (2) festgelegten Selbsteinzugselement (6) und Dämpfungselement (6) und dem Einschubteil (4) durch ein gemeinsames Beschlagteil (8) erfolgt, das an dem Korpus (2) angeordnet ist und mit einem an dem Einschubteil (4) festgelegten Bolzen (10) oder dergleichen kräfteübertragend zusammenwirkt. DOLLAR A Um ein Möbel oder Haushaltsgerät anzugeben, das einen konstruktiv einfachen Aufbau aufweist sowie robust und unempfindlich gegenüber Funktionsstörungen ist, sind das Selbsteinzugselement (6) und das Dämpfungselement (6) gemeinsam als eine einzige Gasdruckfeder (6) ausgebildet und das Beschlagteil (8) ist um einen Befestigungspunkt drehbar an dem Korpus (2) befestigt, wobei das Beschlagteil (8) zwei durch die Drehachse (12) getrennte Arme aufweist, nämlich einen bolzenseitigen Arm (14), der eine Längsführung (16) für den Bolzen (10) umfasst, und einen gasdruckfederseitigen Arm ...
Description
- Die Erfindung betrifft ein Möbel oder Haushaltsgerät mit einem Einschubteil der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
- Ein derartiges Möbel oder Haushaltsgerät ist aus der
EP 1 336 357 A1 bekannt. Das bekannte Möbel weist einen Korpus und eine relativ zu dem Korpus bewegliche Schublade auf, wobei die Schublade zwischen einer aus dem Korpus zumindest teilweise ausgezogenen Stellung und einer Ruhestellung in dem Korpus hin und her bewegbar ist. Zur Steigerung des Bedienkomforts fördert ein als Zugfeder ausgebildetes Selbsteinzugselement die Überführung von der ausgezogenen Stellung in die Ruhestellung. Durch ein Dämpfungselement zur Dämpfung des Selbsteinzugs wird eine ungewünschte Geräuschentwicklung bei dem selbsttätigen Zufahren der Schublade vermieden oder zumindest verringert. Die Kräfteübertragung zwischen dem an dem Korpus festgelegten Selbsteinzugselement sowie dem Dämpfungselement und der Schublade erfolgt hier durch ein gemeinsames Beschlagteil. Das Beschlagteil ist als Kippglied ausgebildet, an dem Korpus angeordnet und wirkt mit einem an der Schublade festgelegten hakenartigen Mitnehmer kräfteübertragend zusammen. - Der Erfindung stellt sich somit das Problem ein Möbel oder Haushaltsgerät anzugeben, das einen konstruktiv einfachen Aufbau aufweist sowie robust und unempfindlich gegenüber Funktionsstörungen ist.
- Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Möbel oder Haushaltsgerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
- Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen insbesondere in einem konstruktiv einfachen Aufbau und einer Robustheit und Unempfindlichkeit gegenüber Funktionsstörungen. Die erfindungsgemäße Anordnung weist zum einen eine deutlich reduzierte Anzahl von Bauteilen auf. Zum anderen ist durch die Auswahl der Bauteile wie auch durch deren Zusammenwirken ein sehr robuster und gegenüber Störungen unempfindlicher Mechanismus angegeben, der sich durch eine lange Lebensdauer auszeichnet. Regelmäßige Wartungsarbeiten oder Fehlerbehebungen, beispielsweise von mechanisch blockierten Bauteilen, sind nicht erforderlich. Darüber hinaus ist durch die räumliche Ausrichtung des Beschlagteils, nämlich dass sich das Beschlagteil während der Drehbewegung parallel zu der Bewegungsebene des Einschubteils bewegt, eine kompakte und damit platzsparende Anordnung des obigen Mechanismus ermöglicht.
- Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung sieht vor, dass die Längsführung in Richtung des freien Endes des bolzenseitigen Arms des Beschlagteils geöffnet ist. Auf diese Weise kann das Beschlagteil, insbesondere in dessen Längsrichtung, klein gehalten werden, ohne dadurch den Auszugsweg des Einschubteils, also die Strecke zwischen der ausgezogenen Stellung und der Ruhestellung des Einschubteils, zu beschränken.
- Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform sieht vor, dass sich die Längsführung in Richtung des freien Endes des bolzenseitigen Arms des Beschlagteils erweitert. Hierdurch ist das Einfädeln des Bolzens des Einschubteils in die Längsführung des Beschlagteils vereinfacht, so dass das Einschubteil weit aus dem Korpus herausgezogen werden kann, ohne dass der Mechanismus dadurch empfindlicher gegenüber Störungen würde.
- Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der letztgenannten Ausführungsform sieht vor, dass die Längsführung eine schräge Kontaktfläche aufweist, die derart an dem Beschlagteil angeordnet ist, dass in der Schlussphase des Selbsteinzugs die Kontaktfläche kraftübertragend an dem Bolzen des Einschubteils anliegt und sich gleichzeitig im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Einschubteils erstreckt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die durch die Gasdruckfeder auf das Beschlagteil während der Schlussphase des Selbsteinzugs ausgeübte Kraft bei deren Einleitung in den Bolzen und damit in das Einschubteil vollständig in Richtung der Bewegungsrichtung des Einschubteils wirkt. Dadurch kann die Gasdruckfeder entsprechend kleiner dimensioniert werden, was die Kompaktheit des Mechanismus und damit dessen platzsparende Anordnung weiter verbessert.
- Eine andere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass an dem Korpus ein Anschlagelement angeordnet ist, das die Bewegung des Beschlagteils in Richtung der ausgezogenen Stellung des Einschubteils begrenzt. Auf diese Weise ist es möglich, die Endlage des Beschlagteils bei der Überführung des Einschubteils in die zumindest teilweise ausgezogene Stellung eindeutig und reproduzierbar festzulegen, so dass bei der nachfolgenden Rücküberführung des Einschubteils in dessen Ruhelage gewährleistet ist, dass der Bolzen des Einschubteils sicher in Eingriff mit der Längsführung des Beschlagteils gelangt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
-
1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts in teilweiser Darstellung, -
2 eine Draufsicht auf das Haushaltsgerät aus1 in teilweiser Darstellung, wobei sich das Einschubteil in einer ausgezogenen Stellung befindet, -
3 das Haushaltsgerät aus2 in gleicher Darstellung, wobei sich das Einschubteil in einer Zwischenstellung befindet und -
4 das Haushaltsgerät aus2 in gleicher Darstellung, wobei sich das Einschubteil in der Ruhelage befindet. - In
1 ist ein als Warmhalteeinrichtung ausgebildetes Haushaltsgerät der besseren Übersichtlichkeit wegen lediglich teilweise dargestellt. Das Haushaltsgerät weist einen teilweise dargestellten Korpus2 und ein relativ zu dem Korpus2 bewegliches und als Schublade ausgebildetes Einschubteil4 auf, das ebenfalls lediglich teilweise dargestellt ist. Das Einschubteil4 , von der in1 nur der Schubladenboden gezeigt ist, ist zwischen einer aus dem Korpus2 zumindest teilweise ausgezogenen Stellung und einer Ruhestellung in dem Korpus2 hin und her bewegbar. Von dem Korpus2 ist in1 nur ein dem Schubladenboden gegenüberliegendes Bodenteil gezeigt. An dem Bodenteil des Korpus2 sind drehbar eine Gasdruckfeder6 und ein als Blechstück ausgebildetes Beschlagteil8 befestigt. Die Gasdruckfeder6 ist sowohl Selbsteinzugselement zur zumindest teilweise selbsttätigen Überführung des Einschubteils4 von der ausgezogenen Stellung in die Ruhestellung wie auch Dämpfungselement zur Dämpfung des Selbsteinzugs. Die Kräfteübertragung zwischen der an dem Korpus2 festgelegten Gasdruckfeder6 und dem Einschubteil4 erfolgt durch das Beschlagteil8 , das mit einem an dem Einschubteil4 festgelegten metallenen Bolzen10 kräfteübertragend zusammenwirkt. Anstelle des Bolzens10 wären auch andere geeignete und dem Fachmann bekannte Formen und Materialien denkbar. - Das Beschlagteil
8 weist zwei durch die Drehachse12 getrennte Arme auf, nämlich einen bolzenseitigen Arm14 , der eine Längsführung16 für den Bolzen10 umfasst, und einen gasdruckfederseitigen Arm18 , an dem die Gasdruckfeder6 drehbar angelenkt ist. Das Beschlagteil8 bewegt sich während dessen Drehbewegung parallel zu der Bewegungsebene des Einschubteils4 . Die Bewegungsebene verläuft senkrecht zur Bildebene und in Längsrichtung des Schubladenbodens, nämlich in der Bildebene von links nach rechts. - An dem Korpus
2 ist ein Anschlagelement20 angeordnet, das die Bewegung des Beschlagteils8 in Richtung der ausgezogenen Stellung des Einschubteils4 begrenzt. Um eine ungewünschte Geräuschentwicklung zu vermeiden, weist das metallene Anschlagelement20 hier eine nicht näher dargestellte gummiartige Ummantelung auf. Alternativ hierzu wäre es auch denkbar, das Anschlagelement20 vollständig aus einem geeigneten elastischen Material herzustellen. Siehe hierzu auch die2 bis4 . - In den
2 bis4 wurden, der Übersichtlichkeit halber, der Korpus2 sowie das Einschubteil4 weggelassen. Wie deutlich zu erkennen ist, ist die Längsführung16 in Richtung des bolzenseitigen Arms14 des Beschlagteils8 einseitig geöffnet. Zur leichteren Einfädelung des Bolzens10 bei der Überführung des Einschubteils4 von einer hier dargestellten ausgezogenen Stellung in die Ruhestellung ist die Längsführung16 in Richtung des freien Endes des bolzenseitigen Arms14 zusätzlich erweitert. Hierdurch ist es ermöglicht, das Einschubteil4 weiter aus dem Korpus2 herauszuziehen. Bei der nachfolgenden Rücküberführung in die Ruhestellung gelangt der an dem Einschubteil4 befestigte Bolzen10 zuverlässig wieder in Kontakt mit der Längsführung16 des Beschlagteils8 . Ferner wird dies durch den Anschlag20 unterstützt, da der Anschlag20 die Endlage des Beschlagteils8 bei der Überführung des Einschubteils4 in eine ausgezogene Stellung definiert. Die Bewegungsrichtung des Einschubteils4 ist in den2 bis4 durch einen Doppelpfeil22 symbolisiert, wobei eine Bewegung des Einschubteils4 in Richtung der Ruhestellung durch den Pfeil in der Bildebene nach oben und eine Bewegung in Richtung einer ausgezogenen Stellung durch den Pfeil in der Bildebene nach unten angedeutet ist. - Wie aus den
2 bis4 ersichtlich, weist die Längsführung16 des Beschlagteils8 eine schräge Kontaktfläche24 auf, die derart an dem Beschlagteil8 angeordnet ist, dass in der in4 dargestellten Schlussphase des Selbsteinzugs die Kontaktfläche24 kraftübertragend an dem Bolzen10 des Einschubteils4 anliegt und sich gleichzeitig im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung22 des Einschubteils4 erstreckt. - Nachfolgend wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts anhand der
2 bis4 näher erläutert:
Das Einschubteil4 ist in einer ausgezogenen Stellung, also aus dem Korpus2 zumindest teilweise herausgezogen. Bei der manuellen Rücküberführung des Einschubteils4 in die Ruhestellung, also in den Korpus2 , wird das Einschubteil4 und damit auch der Bolzen10 in der Bildebene von2 nach oben bewegt. Sobald der Bolzen10 , wie in2 dargestellt, in Kontakt mit der Längsführung16 des Beschlagteils8 gelangt, wird das Beschlagteil8 im Uhrzeigersinn um die Drehachse12 gedreht. Hierdurch wird zum einen der bolzenseitige Arm14 des Beschlagteils8 von dessen Endlage am Anschlagelement20 weg und in der Bildebene nach oben bewegt. Zum anderen wird dadurch die bis dahin entspannte Gasdruckfeder6 gespannt. Alternativ hierzu ist es denkbar, die relative Lage von Anschlagelement20 , Beschlagteil8 und Gasdruckfeder6 zueinander derart zu wählen, dass die Gasdruckfeder6 in der Endlage des Beschlagteils8 am Anschlagelement20 nicht vollständig entspannt ist, sondern vorgespannt ist. Hierdurch kann die Haptik des Einschubteils4 in weiten geeigneten Grenzen, beispielsweise für verschiedene Möbel oder Haushaltsgeräte, eingestellt werden. - Bei der weiteren Überführung des Einschubteils
4 in die Ruhestellung wird die Gasdruckfeder6 immer weiter gespannt. Sobald dabei die in3 dargestellte Zwischenlage des Beschlagteils8 überschritten worden ist, kann der Benutzer das Einschubteil4 loslassen. Ab jetzt wirkt die Gasdruckfeder6 als Selbsteinzug. Die durch die manuelle Betätigung gespannte Gasdruckfeder6 übt bei deren selbsttätigen Entspannung auf das Beschlagteil8 eine Kraft aus, durch die das Beschlagteil8 automatisch weiter im Uhrzeigersinn um die Drehachse12 gedreht wird. Hierbei drückt das Beschlagteil8 mittels der Längsführung16 gegen den Bolzen10 , so dass das Einschubteil4 weiter in Richtung der Ruhestellung, nämlich in der Bildebene nach oben, bewegt wird. Dabei sorgt die Gasdruckfeder6 auch für eine gewisse Dämpfung und wirkt somit gleichzeitig als Dämpfungselement zur Dämpfung des Selbsteinzugs. Ein separates Dämpfungselement ist nicht erforderlich. - In der Schlussphase der vorgenannten selbsttätigen Bewegung des Einschubteils
4 gelangt der Bolzen10 in Kontakt mit der schrägen Kontaktfläche24 der Längsführung16 . Die relative Anordnung der schrägen Kontaktfläche24 zu dem Beschlagteil8 ist dabei derart gewählt, dass sich die schräge Kontaktfläche24 in der in4 dargestellten Schlussphase des Selbsteinzugs senkrecht zur Bewegungsrichtung22 erstreckt. Hierdurch ist gewährleistet, dass die mittels der Gasdruckfeder6 in das Beschlagteil8 eingeleitete Kraft bis auf unvermeidbare Reibungsverluste vollständig in Richtung der Bewegungsrichtung22 , nämlich in der Bildebene nach oben auf den Bolzen10 und damit das Einschubteil4 , wirkt. Würde die Längsführung16 keine derartig ausgebildete schräge Kontaktfläche24 aufweisen und die Kontaktfläche weiter parallel zur Mittellinie der Längsführung16 verlaufen, würde sich die auf den Bolzen10 übertragbare Kraft entsprechend in zwei Teilkräfte, nämlich parallel zur Kontaktfläche und senkrecht zur Kontaktfläche, aufteilen. Hiervon würde dann lediglich die senkrecht zur Kontaktfläche in den Bolzen10 eingeleitete Teilkraft zur vollständigen Überführung des Einschubteils4 in dessen Ruhestellung zur Verfügung stehen. Die andere Teilkraft würde zum einen zusätzliche Reibung und damit Verschleiß verursachen. Zum anderen könnte diese Kraftkomponente zu Funktionsstörungen, wie beispielsweise mechanische Blockaden, führen. - Die erfindungsgemäße Lösung ist nicht auf das erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise ist die erfindungsgemäße Lösung auch bei Möbeln, insbesondere Küchenmöbeln, sowie bei anders gearteten Einschubteilen, wie beispielsweise Schiebetüren, Platten oder dergleichen anwendbar.
Claims (5)
- Möbel oder Haushaltsgerät mit einem Korpus (
2 ) und einem relativ zu dem Korpus (2 ) beweglichen Einschubteil (4 ), insbesondere einer Schublade (4 ), wobei das Einschubteil (4 ) zwischen einer aus dem Korpus (2 ) zumindest teilweise ausgezogenen Stellung und einer Ruhestellung in dem Korpus (2 ) hin und her bewegbar ist, mit einem Selbsteinzugselement (6 ) zur zumindest teilweise selbsttätigen Überführung des Einschubteils (4 ) von der ausgezogenen Stellung in die Ruhestellung und einem Dämpfungselement (6 ) zur Dämpfung des Selbsteinzugs, wobei die Kräfteübertragung zwischen dem an dem Korpus (2 ) festgelegten Selbsteinzugselement (6 ) und Dämpfungselement (6 ) und dem Einschubteil (4 ) durch ein gemeinsames Beschlagteil (8 ) erfolgt, das an dem Korpus (2 ) angeordnet ist und mit einem an dem Einschubteil (4 ) festgelegten Bolzen (10 ) oder dergleichen kräfteübertragend zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das Selbsteinzugselement (6 ) und das Dämpfungselement (6 ) gemeinsam als eine einzige Gasdruckfeder (6 ) ausgebildet sind und das Beschlagteil (8 ) um einen Befestigungspunkt drehbar an dem Korpus (2 ) befestigt ist, wobei das Beschlagteil (8 ) zwei durch die Drehachse (12 ) getrennte Arme aufweist, nämlich einen bolzenseitigen Arm (14 ), der eine Längsführung (16 ) für den Bolzen (10 ) umfasst, und einen gasdruckfederseitigen Arm (18 ), an dem die Gasdruckfeder (6 ) angelenkt ist, und sich das Beschlagteil (8 ) während der Drehbewegung parallel zu der Bewegungsebene des Einschubteils (4 ) bewegt. - Möbel oder Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (
16 ) in Richtung des freien Endes des bolzenseitigen Arms (14 ) des Beschlagteils (8 ) geöffnet ist. - Möbel oder Haushaltsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Längsführung (
16 ) in Richtung des freien Endes des bolzenseitigen Arms (14 ) des Beschlagteils (8 ) erweitert. - Möbel oder Haushaltsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführung (
16 ) eine schräge Kontaktfläche (24 ) aufweist, die derart an dem Beschlagteil (8 ) angeordnet ist, dass in der Schlussphase des Selbsteinzugs die Kontaktfläche (24 ) kraftübertragend an dem Bolzen (10 ) des Einschubteils (4 ) anliegt und sich gleichzeitig im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung (22 ) des Einschubteils (4 ) erstreckt. - Möbel oder Haushaltsgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Korpus (
2 ) ein Anschlagelement (20 ) angeordnet ist, das die Bewegung des Beschlagteils (8 ) in Richtung der ausgezogenen Stellung des Einschubteils (4 ) begrenzt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: A47B 88/16 AFI20051129BHDE |
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| 8131 | Rejection |