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DE102005056569B4 - Zwischenverbindung für Flip-Chip in Package Aufbauten - Google Patents

Zwischenverbindung für Flip-Chip in Package Aufbauten Download PDF

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DE102005056569B4
DE102005056569B4 DE102005056569A DE102005056569A DE102005056569B4 DE 102005056569 B4 DE102005056569 B4 DE 102005056569B4 DE 102005056569 A DE102005056569 A DE 102005056569A DE 102005056569 A DE102005056569 A DE 102005056569A DE 102005056569 B4 DE102005056569 B4 DE 102005056569B4
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Zwischenverbindung für Flip-Chip in Package Aufbauten mit einem Chip und Kontakten (Pads) und einem Dielektrikum auf seiner aktiven Seite sowie einem Substrat, auf dem der Nacktchip in Flip-Chip Technologie montiert und mit Kontaktpads des Substrates mittels Verbindungselementen elektrisch verbunden ist, wobei die Kontaktpads des Substrates über eine Verdrahtung mit Ballpads auf der der Chipmontageseite gegenüberliegenden Seite des Substrates verbunden sind und bei dem auf den Ballpads Lötbälle montiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Chip (1) auf seiner aktiven Seite mit mindestens einer Passivierungsschicht (3) aus einem low-k Dielektrikum versehen ist, dass zwischen Chip (1) und Substrat (9) auf der aktiven Seite des Chips (1) bleifreie Verbindungselemente in Form besonders dünner flexibler säulen- oder kegelstumpfförmige Erhöhungen (2) mit einem Höhen-/Durchmesserverhältnis von >1 angeordnet sind, die zumindest teilweise metallisiert sind und dass in den Zwischenraum zwischen Chip (1) und Substrat (9) sowie zwischen den flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhebungen (2) ein Underfiller...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zwischenverbindung für Flip-Chip in Package Aufbauten mit einem Chip und Kontakten (Pads) und einem Dielektrikum auf seiner aktiven Seite sowie einem Substrat, auf dem der Nacktchip in Flip-Chip Technologie montiert und mit Kontaktpads des Substrates mittels Verbindungselementen elektrisch verbunden ist, wobei die Kontaktpads des Substrates über eine Verdrahtung mit Ballpads auf der der Chipmontageseite gegenüberliegenden Seite des Substrates verbunden sind und bei dem auf den Ballpads Lötbälle montiert sind.
  • Bei derartigen Flip-Chip in Package (FCIP) Aufbauten werden die elektrischen Verbindungen zwischen den Kontakten auf dem Chip und den Kontaktpads auf dem Substrat durch Verbindungselemente in Form von Lotbumps aus einer Metalllegierung (z. B. SnPb) durch Löten hergestellt. Diese recht starren Verbindungselemente gewährleisten allerdings keine ausreichende mechanische Verbindung zwischen Chip und Substrat. Aus diesem Grund muss der Spalt zwischen Chip und Substrat zusätzlich mit einem Kleber (Underfiller/Unterfüllmaterial) ausgefüllt werden, damit eine gute mechanische Verbindung und eine ausreichende Zuverlässigkeit beim Temperaturwechseltest (TC –55/+125 °C) gewährleistet wird.
  • Wird der Spalt zwischen Chip und Substrat nicht unterfüllt, kommt es aufgrund der unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE) zwischen Chip und Substrat zu derart hohen thermomechanischen Spannungen in den Lotbumps, dass die starre Lotverbindung bricht. Das kann durch den Underfiller vermieden werden, der in der Regel einen hohen Elastizitätsmodul (E-Modul) aufweist, der typischerweise bei ca. 7–12 Gpa liegen muss, damit der gesamte Aufbau aus Chip, Verbindungselementen (Lotbumps) und dem Substrat starr miteinander verbunden sind.
  • Diese feste Verbindung ist insbesondere bei bleifreien Lotbumps z. B. aus SnAg, SnAgCu usw. notwendig, da diese Lotbumps weniger flexibel sind, als die herkömmlichen PbSn Lotbumps. Der E-Modul ist für SnAg deutlich höher, als bei PbSn. Weiterhin ist der CTE-Unterschied zwischen Pb-freien Lotbumps und Underfiller höher als bei bleihaltigen eutektischen Lotbumps. Der CTE beträgt bei Pb-freien Lotbumps aus SnAg ~20–22 ppm, bei einem Underfiller –30–40 ppm und bei einem bleihaltigen Lotbump aus SnPb –24-28 ppm. Das führt auch zu einem höheren Stress an der Grenzschicht zwischen Underfiller und low-k Dielektrikum auf dem Chip. Mit low-k Dielektrikum wird ein dielektrisches Material bezeichnet, welches eine geringere Dielektrizitätskonstante aufweist als die üblichen Isolationsschichten (SiO2, Si3N4) die als Zwischenschichten bei der Chipumverdrahtung eingesetzt werden.
  • Bei Chips mit einem low-k Dielektrikum kommt es bei Underfillern mit hohem E-Modul häufig zu Ausfällen aufgrund von Beschädigungen (Brüchen, Delamination) in den low-k intermetallischen Dielektrika. Die low-k Schichten können die vom starren Underfiller übertragenen thermomechanischen Spannungen (auch als Abschäl (peel)-Stress bezeichnet) nicht aufnehmen und brechen auf. Flip-Chip in Packages Aufbauten, bestehend aus Pb-freien Verbindungselementen (Lotbumps) und Chips mit einem low-k Dielektrikum und ggf. Cu-Metallisierung lassen sich mit den aus dem Stand der Technik bekannten Verbindungstechnologien nicht zuverlässig realisieren.
  • Eine Lösung des Problems ist notwendig, da neben der Verbesserung der elektrischen Eigenschaften, d. h. der parasitären Kenngrößen R, L, C, durch den Austausch von SiO2 oder SiNx, Al2O3 usw. als Dielektrikum durch low-k Materialien wie Black Diamond und durch den Austausch von Drahtbonden durch Flip-Chip Verbindungen auch gleichzeitig umweltfreundliche Fertigungstechnologien gefordert werden, wodurch bleihaltige Lotbumps (SnPb) durch bleifreie Lotbumps (SnAg, SnAgCu) ersetzt werden müssen.
  • Als Verbindungselemente sind mittlerweile auch elastische Bumps bekannt geworden, die jedoch nur bis zu einem Pitch von ca. 250 μm einsetzbar sind. Beispiele für solche Verbindungselemente gehen aus den Druckschriften DE 102 41 589 A1 , DE 102 58 093 B3 und DE 103 18 074 A1 hervor. Bei einem Pitch von beispielsweise 100 μm sind diese Verbindungselemente wegen der dann notwendigen geringeren Abmessungen und der daraus resultierenden kleineren Kontaktflächen und damit insgesamt geringeren Festigkeit der Verbindung nicht geeignet.
  • Weiterhin sind als Ersatz für Lotbälle (Solder Balls) vorgefertigte Polymerkugeln mit einer Metallbeschichtung (Polymer Core Solderballs) bekannt geworden, mit denen Chips auf Leiterplatten montiert werden können. Die Handhabung und Montage derartiger beschichteter Polymerkugeln ist sehr aufwändig und bei einem Pitch von 100 μm nicht mehr einsetzbar.
  • Die DE 10 2004 015 597 A1 zeigt eine vollständige Einbettung eines Chips und der auf diesem befindlichen elastisch deformierbaren Erhebungen in eine vorzugsweise weiche, elastische Entkopplungseinrichtung. Damit wird eine Schutzeinrichtung (Umhüllung) geschaffen in der der Halbleiterchip eingebettet ist.
  • In der US 6 252 301 B1 wird eine nachgiebige Halbleiteranordnung beschrieben, bei der zwischen Chip und Substrat eine nachgiebige Interposerschicht angeordnet ist. Diese Interposerschicht besteht aus einem thermisch härtbaren thermoplas tischen Material. Die elektrische Kontaktierung erfolgt hier durch ein leitfähiges Polymer.
  • Bei der US 6 108 210 A wird die elektrische Verbindung ebenfalls mit einem Leitkleber hergestellt.
  • Aus der DE 103 45 377 A1 geht ein Halbleitermodul mit einer starren Abdeckeinrichtung hervor, bei dem der Chip mit elastisch deformierbaren Kontakterhebungen ausgestattet ist, die mit Kontaktpads einer Trägereinrichtung durch ein Klebemittel (Leitkleber) verbunden sind. Eine Unterfüllung des Zwischenraumes zwischen Chip und Trägereinrichtung ist nicht vorgesehen.
  • Eine ähnliche Anordnung zeigt die DE 100 16 132 A1 , wobei zusätzlich auf den flexiblen Kontakterhebungen Lötkugeln vorgesehen sind.
  • Die JP 05144823 A beschreibt schließlich die Herstellung von Bumps in hoher Dichte.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zwischenverbindung für Flip-Chip in Packages zu schaffen, bei dem die Schwierigkeiten des Standes der Technik zuverlässig beseitigt werden.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weitere Ausgestaltungen gehen aus den zugehörigen Unteransprüchen hervor.
  • Der Kern der Erfindung besteht in der Verwendung von flexiblen Erhöhungen (Polymer Pillar Bump) als Pb-freies Verbin dungselement für die Flip-Chip Verbindung zwischen Chip und Substrat und einem entsprechend angepassten Underfiller. Der E-Modul im Underfiller kann verringert werden, wodurch ein Übertragen der thermomechanischen Spannungen auf die low-k Schicht verhindert werden kann.
  • Die flexiblen Erhöhungen mit einem Pitch von ca. 100 μm in einem Höhenbereich zwischen 30–120 μm und einem Durchmesser von 20–80 μm können durch verschiedene Verfahren, wie Drucken (Schablonendruck oder Jet Printing), photolithographische Strukturierung, Molden, P & P vorgefertigter Strukturen und anderweitig geeignete Verfahren hergestellt werden.
  • Als Materialien kommen Polymermaterialien, wie Polyimid, Silikon, SU8 und andere Materialien im E-Modul-Bereich < 1–5 Gpa in Betracht. SU8 ist ein kontrastreicher Photoresist auf Epoxydharzbasis. Die flexible Erhöhung (Polymer Pillar Bump) wird anschließend ganz oder teilweise mit einer Metallschicht z. B. durch Sputtern, Elektroplating oder stromloses Beschichten oder andere geeignete Verfahren beschichtet. Die Metallisierung auf der flexiblen Erhöhung mit einer Dicke um 3–5 μm stellt dabei die elektrische Verbindung zu mindestens einem Pad des Chips her.
  • Die Strukturierung der Metallschicht auf der Erhöhung kann dabei z. B. mittels ED-Lack (elektrophoretischer Photolack) Prozess erfolgen. Wahlweise kann die Metallschicht auch noch teilweise mit einer weiteren Deckschicht abgedeckt werden, welche als Lötstoppschicht fungiert. Diese Deckschicht kann mit nasschemischen Verfahren (Sprühlack, ED-Lack usw.) oder auch mittels CVD-Verfahren erzeugt werden.
  • Die obere Seite der flexiblen Erhöhung kann zusätzlich noch mit einem Lotdepot ausgestattet sein, welches elektrochemisch (Electroplating) oder durch einen Druckprozess herge stellt werden kann. Das Lotvolumen hat dabei in der Regel deutlich geringere Ausmaße als das Volumen der flexiblen Erhöhung.
  • Alternativ können die flexiblen Erhöhungen auch aus mit leitfähigen Partikeln leitfähig gemachten Polymermaterialien bestehen.
  • Bevorzugt ist die flexible Erhöhung als konisch zulaufender Kegelstumpf ausgebildet, wodurch die anschließende Metallisierung und Strukturierung erleichtert wird.
  • Weiterhin werden der E-Modul der flexiblen Erhöhung und des Underfillers so aufeinander abgestimmt, dass der unterschiedliche CTE zwischen Substrat und Chip kompensiert wird, ohne dass die übertragene Spannung an der Grenzschicht zwischen Underfiller und low-k Schicht diese beschädigt und die flexible Erhöhung gleichzeitig flexibel genug ist, dass keine Bumperacks (Risse) entstehen.
  • Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungsfiguren zeigen:
  • 1: eine schematische Darstellung eines Chips, das mit erfindungsgemäßen flexiblen Erhöhungen (Polymer Pillar Bumps) und einem low-k Dielektrikum ausgestattet ist, die über Leitbahnen jeweils mit dem zugehörigen Pad auf den Chip elektrisch verbunden sind, vor der Flip-Chip Montage;
  • 2: das Chip nach 1 nach der Flip-Chip Montage auf einem FBGA-Substrat, wobei zwischen dem Chip und dem Substrat ein Underfiller zur Realisierung einer ausreichenden mechanischen Verbindung eingebracht ist;
  • 3: einen Ausschnitt eines Chips mit einer flexiblen Erhöhung, die mit einer Metallisierung versehen ist;
  • 4: die flexible Erhöhung nach 2, die zusätzlich mit einem Lotdepot ausgestattet ist;
  • 5: eine Draufsicht auf eine voll metallisierte flexible Erhöhung mit einer sich anschließenden Leiterbahn auf dem Chip;
  • 6: eine Draufsicht auf eine teilmetallisierte flexible Erhöhung mit einer sich anschließenden Leiterbahn auf dem Chip; und
  • 7: eine schematische Darstellung eines Prozessflusses zur Herstellung der flexiblen Erhöhungen und der Endmontage zu einem Flip-Chip in Package Aufbau.
  • 1 zeigt zunächst eine schematische Darstellung eines Chips 1, das mit flexiblen Erhöhungen 2 (Polymer Pillar Bumps) und einer Passivierungsschicht 3 ausgestattet ist. Die flexiblen Erhöhungen sind bevorzugt kegelstumpfförmig ausgebildet und besitzen eine Höhe von 30–120 μm, bei einem Durchmesser von 20–80 μm. Weiterhin sind die flexiblen Erhöhungen 2 mit einer Metallisierung z. B. aus Cu vollständig (5) oder teilweise (6) versehen. Die Metallisierung 4 ist über Leitbahnen 5 (Umverdrahtung) jeweils mit dem zugehörigen Pad 6 auf dem Chip 1 elektrisch verbunden. Die Cu-Metallisierung kann durch Sputtern einer Seed-Layer (Keimschicht) und nachfolgendes Elektroplating (galvanisches Beschichten) einer Cu-Schicht hergestellt werden. Weiterhin ist die aktive Oberfläche des Chips 1 mit einer Chip-Umverdrahtungslage versehen, welche mindestens eine Isolationsschicht mit einem low-k Material aufweist.
  • 3 zeigt einen Ausschnitt eines Chips mit einer flexiblen Erhöhung 2, die mit der Metallisierung 4 versehen ist. Zusätzlich ist eine Lotstoppschicht 7 auf den flexiblen Erhöhungen 2 und auf dem Chip 1 vorgesehen, welche die obere Fläche der kegelstumpfförmigen elastischen Erhöhung 2 ausspart. Zusätzlich kann auf der flexiblen Erhöhung 2 ein Lotdepot 8 vorgesehen sein, wie aus 4 ersichtlich ist. Mit dieser Lötstoppschicht wird sicher verhindert, dass Lotmaterial aus dem Lotdepot 8 während eines Lötprozesses von den flexiblen Erhöhungen 2 herabfließen und gegebenenfalls einen Kurzschluss zu benachbarten Strukturen erzeugen kann.
  • In 2 ist nun der Chip 1 nach dem Flip-Chip Kontaktieren (Löten, Kleben, Druckkontaktieren) auf ein Substrat 9 dargestellt. Die Anordnung der flexiblen Erhöhungen auf dem Chip 1 in einem Raster entspricht dabei dem Raster von Kontaktpads/Lotverbindungen 10, die in 2 auf dem Substrat 10 schematisch angedeutet sind. Weiterhin sind die Kontaktpads 10 auf der Chipseite des Substrates 9 mit Kontaktbällen 11 auf der gegenüberliegenden Seite zur Montage auf Leiterplatten versehen.
  • Um eine ausreichend feste Verbindung zwischen dem Chip 1 und dem Substrat 9 zu realisieren, wird der Zwischenraum zwischen beiden Elementen und zwischen den flexiblen Erhöhungen 2 mit einem Underfiller 12 (Unterfüllmaterial) ausgefüllt. Der E-Modul des Underfillers 12 sollte unterhalb von ca. 5 GPa liegen und der E-Modul der flexiblen Erhebung sollte zwischen 1–5 GPa, typischerweise zwischen 1–2 GPa liegen. Wesentlich für die Erfindung ist, dass die elastischen Erhebungen 2 eine im Wesentlichen kegelstumpfförmige Form aufweisen und dass die E-Module der Fügepartner einschließlich der low-k Schicht aufeinander abgestimmt sind.
  • Der Prozessfluss zur Herstellung der flexiblen Erhöhungen und der Endmontage zu einem Flip-Chip in Package Aufbau ist in 7a–d schematisch dargestellt.
  • Zunächst wird der Chip 1 unter Aussparung der Pads 6 mit einer Passivierungsschicht 3 passiviert. Auf dieser Passivierungsschicht 3 werden in einem vorgegebenen Raster dann flexible Erhöhungen 2 (Bumps) beispielsweise durch photolithographische Strukturierung, Drucken (Schablonendruck, Jet-Printing oder andere geeignete Verfahren), Molden oder Pick and Place vorgefertigter Strukturen hergestellt (7a, Erzeugung der flexiblen Erhöhung). Für die flexiblen Erhebungen 2 kommen SU8, Polyimid oder andere Materialien mit einem E-Modul von < 1–2 GPa in Betracht.
  • Anschließend werden die flexiblen Erhöhungen 2 zumindest teilweise metallisiert und über eine Umverdrahtung mit dem zur jeweiligen flexiblen Erhöhung 2 gehörenden Pad 6 elektrisch verbunden. Für die Metallisierung mit einer Schichtdicke von 3–5 μm stehen verschiedene Verfahren wie Sputtern der Seed Lager, ED-Photoresist Plating (Photolackbeschichtung) mit anschließender Photolithographie-Strukturierung und nachfolgendem Electroplating (galvanisches Beschichten) der Umverdrahtung/Metallisierung zur Verfügung.
  • Danach wird auf den Chip 1 bzw. zumindest auf die Metallisie- rung die Lötstoppschicht 7 (Löststopplack) durch Spay Coating (Sprühbeschichten) oder Strukturierung mittels Photolithographie mit nachfolgender Aushärtung der Lötstoppschicht z. B. in einem Temperprozess aufgebracht. Dabei muss natürlich die Spitze der flexiblen Erhebung 2 (die obere Fläche des Kegelstumpfes) von Lötstopplack frei gehalten werden (7c, Erzeugung der Lötstoppschicht).
  • In 7d (Fertigmontage/Package Assembly Process) ist schließlich der fertige Flip-Chip in Package Aufbau dargestellt, bei dem die flexiblen Erhöhungen 2 zunächst mit einem Flussmittel versehen worden ist und der Chip 1 durch Flip-Chip Ronden auf dem Substrat gefolgt von einem Reflow-Prozess montiert worden ist. Danach wurde der Underfiller 12 eingebracht und somit die notwendige mechanische Verbindung realisiert. Bis dahin entspricht der Aufbau 2. Zum Schluss wird dann die Chipseite des Substrates 9 mit einer Moldmasse umhüllt, so dass eine Moldkappe 13 entsteht.
  • 1
    Chip
    2
    flexible säulen- oder kegelstumpfförmige Erhöhung/Polymer Pillar Bump
    3
    Passivierungsschicht
    4
    Metallisierung
    5
    Leiterbahn
    6
    Pad
    7
    Lotstoppschicht
    8
    Lotdepot
    9
    Substrat
    10
    Kontaktpad/Lotverbindung
    11
    Kontaktball
    12
    Underfiller/Unterfüllmasse
    13
    Moldkappe/Vergussmasse

Claims (8)

  1. Zwischenverbindung für Flip-Chip in Package Aufbauten mit einem Chip und Kontakten (Pads) und einem Dielektrikum auf seiner aktiven Seite sowie einem Substrat, auf dem der Nacktchip in Flip-Chip Technologie montiert und mit Kontaktpads des Substrates mittels Verbindungselementen elektrisch verbunden ist, wobei die Kontaktpads des Substrates über eine Verdrahtung mit Ballpads auf der der Chipmontageseite gegenüberliegenden Seite des Substrates verbunden sind und bei dem auf den Ballpads Lötbälle montiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Chip (1) auf seiner aktiven Seite mit mindestens einer Passivierungsschicht (3) aus einem low-k Dielektrikum versehen ist, dass zwischen Chip (1) und Substrat (9) auf der aktiven Seite des Chips (1) bleifreie Verbindungselemente in Form besonders dünner flexibler säulen- oder kegelstumpfförmige Erhöhungen (2) mit einem Höhen-/Durchmesserverhältnis von >1 angeordnet sind, die zumindest teilweise metallisiert sind und dass in den Zwischenraum zwischen Chip (1) und Substrat (9) sowie zwischen den flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhebungen (2) ein Underfiller (12) mit einem E-Modul angeordnet ist, der größer ist, als derjenige der flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhöhungen (2).
  2. Zwischenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallisierung der flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhöhungen (2) eine Schichtdicke von 3–5 μm aufweist.
  3. Zwischenverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallisierung der säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhöhungen (2) typischerweise eine Dicke von 5 μm aufweist.
  4. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhöhungen (2) ein E-Modul von < 1–2 GPa aufweisen.
  5. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Underfiller (12) ein E-Modul von < 5 GPa aufweist.
  6. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhöhungen (2) eine Höhe von 30–120 μm und einen durchschnittlichen Durchmesser von 20–30 μm besitzen.
  7. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Chip (1) und den flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhöhungen (2), ausgenommen deren Spitze bzw. obere Fläche, ein Lotstopplack aufgebracht ist.
  8. Zwischenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den flexiblen säulen- oder kegelstumpfförmigen Erhöhungen (2) ein Lotdepot (8) angeordnet ist.
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