DE102005054440B4 - Verfahren, Vorrichtung und Computerprogramm zur Kopplung eines Druckgeräts mit einem Drucknachverarbeitungsgerät - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren, eine Vorrichtung und ein Computerprogramm zur Kopplung eines Druckgeräts mit einem Drucknachverarbeitungsgerät.
- Bei der Erzeugung von Druckgut werden bedruckte Gegenstände häufig nach dem Drucken sogenannten Nachverarbeitungssystemen zugeführt, in denen das bedruckte Material weiterverarbeitenden Prozessen unterzogen wird. Dabei werden beispielsweise Zeitungen, Kataloge oder Broschüren erstellt, indem das bedruckte Papier Schneide-, Falt- und/oder Bindesystemen zugeführt wird.
- Bei der Verwendung von Digitaldruckern, die jede Seite individuell bedrucken können, weil ihr Druckwerk seitenindividuell ansteuerbar ist, werden sogenannte Druckstraßen, bei denen dem Digitaldrucker im Papierweg ein Nachverarbeitungssystem, wie z. B. ein Buchbindesystem, ein sogenanntes Poststraßensystem zur Erzeugung von kuvertierten und insbesondere frankierten Postversandstücken, nachgeschaltet werden, bevorzugt als durchgängige Systemlösung aufgebaut. Dadurch vereinfacht sich die Bedienung und die Durchlaufzeit wird verkürzt. Derartige durchgängige Systemlösungen sind jedoch relativ aufwendig und hinsichtlich einer Systemumstellung relativ unflexibel. Es besteht daher der allgemeine Wunsch, Standard-Komponenten derartiger Systeme bereit zustellen und die Komponenten flexibel miteinander kombinieren zu können. Schwierig ist dies insbesondere dann, wenn die einzelnen Komponenten unterschiedliche Prozeßgeschwindigkeiten, Eingangsanforderungen und Ausgangs-Parameter für das zu verarbeitende Material aufweisen.
- Andere konventionelle Drucksysteme mit deren Nachverarbeitungsgeräten sind durch einen hohen Spezialisierungsgrad gekennzeichnet. Die einzelnen Prozeß- bzw. Arbeitsschritte sind, wenn überhaupt, nur lose gekoppelt und die entsprechenden Geräte nur sehr bedingt untereinander austausch- bzw. koppelbar.
- Werden Nachverarbeitungsanlagen aus konventionellen Drucktechniken, wie dem Offset-Druck, mit heutigen Digitaldruckgeräten gekoppelt, so passen die Geräte hinsichtlich Eingangs- bzw. Ausgangsparametern, wie z. B. der Verarbeitungsleistung, Verarbeitungsgeschwindigkeit usw. meist nicht zusammen. Weiterhin ist es bei Digitaldruckern in der Regel notwendig, bei Druckunterbrechungen oder einem Druckstopp die zu bedruckende Papierbahn entgegen der Transportrichtung während dem Druckbetrieb zurückzuziehen, um beim Wiederanlaufen des Druckbetriebs einen punkt- bzw. zeilengenauen Weiterdruck zu ermöglichen. Am Druckerausgang ist die Papierbahn deshalb in der Regel nicht auf Zug belastbar. Demgegenüber benötigen konventionelle Nachverareitungssysteme eingangsseitig, insbesondere beim Start der Anlage, eine vorgegebene Zugspannung der Papierbahn sowie einen vorgegebenen Geschwindigkeitsverlauf der Papierbahn.
- Zur Automatisierung von komplexen Druckaufträgen beginnend mit dem Erstellen des Dokuments bis hin zur Fertigstellung eines komplexen Druckerzeugnisses wurden in den vergangenen Jahren einige Industriestandards entwickelt, mit denen beteiligte Geräte, Steuerungen und Computerprogramme auf Basis definierter Protokolldaten miteinander kommunizieren können.
- Eine erster Industriestandard ist der JDF-Standard. Der Druckprozess wird zunehmend umfangreicher, da immer mehr Geräte in einen Druckprozess integriert werden, wodurch die Funktionsvielfalt zunimmt. Zudem werden durch das Internet und Intranet Druckprozesse zunehmend regional verteilt ausgeführt oder einem Pool von Druckern zugeordnet, die regional verteilt sein können. Außerdem müssen zunehmend Geräte unterschiedlicher Hersteller in einem Prozess zusammen arbeiten. Um diesen gestiegenen Anforderungen gewachsen zu sein, wurde eine einheitliche Spezifikation zum Austausch von Datenformaten im Druckprozess vereinbart, die als Jobdefinitionformat (JDF) bezeichnet wird. Hierzu gibt es ein korrespondierendes Jobnachrichtenformat (Job Messaging Format bzw. JMF), das entsprechend spezifiziert ist. Die Spezifikation von JDF kann von der Internetseite www.cip4.org heruntergeladen werden, die zum Zeitpunkt der vorliegenden Patentanmeldung aktuelle Spezifikation ist JDF Specification Release 1.3.
- JDF ist ein XML-basiertes Format, bei dem die Anweisungen für den Druckprozess in einer Baumstruktur angeordnet sind. Jeder Knoten (node) der Baumstruktur umfasst eine Anweisung oder einen Satz von Anweisungen. Der oberste Knoten wird als Wurzel bw. Root bezeichnet. Die Endknoten an Verzweigungen werden als Blattknoten (leaf nodes) bezeichnet. Weiterhin sind die Knoten hierarchisch gegliedert, wobei in der Baumstruktur an der Spitze bzw. im oberen Bereich Produktknoten (product nodes) liegen, in einem mittleren Bereich Prozessgruppenknoten (process group nodes) und im unteren Bereich Prozessknoten (process nodes).
- Ein zweiter Standard ist der UP3I-Standard. In der entsprechenden Spezifikation ”UP3I; Universal Printer Pre- and PostProcessing Interface”, Version 1.20 (November 2004), herausgegeben von der UP3I Ltd. (GB) die unter der Internet-Adresse www.up3i.org als Datei heruntergeladen werden kann, sind verschiedenste Steuerbefehle vorgesehen, die bei der Erstellung eines gedruckten Dokuments zur Steuerung verschiedener Geräte eines Druckproduktionssystems wie Druckgeräten und diesen vor- und nachgeschalteten Geräten wie z. B. Abrollern, Schneidegeräten, Lochgeräten, Heftgeräten und Bindegeräten, verwendet werden können. Dabei ist vorgesehen, dass derartige Daten zwischen den unterschiedlichen Geräten, also z. B. zwischen einer Papierspendevorrichtung und einem Druckgerät ausgetauscht werden.
- Auf den Seiten 176 bis 183 der UP3I-Spezifikation sind Beispiele genannt, wie Befehle für Druckvor- bzw. Nachverarbeitungsgeräte in einen AFP (MO:DCA) bzw. IPDS-Datenstrom eingefügt werden können. Mit den UP3I-Erweiterungen können AFP-Anwendungen UP3I-Kontrollkommandos beinhalten, die zu einem Drucker übertragen werden, wobei druckerspezifische Datenformate wie IPDS verwendet werden können. Die UP3I-Kontrolldaten sind dabei zunächst mit den Druckdaten vermischt und werden erst im Drucker von diesen getrennt. Über die UP3I-Schnittstelle des Druckers können dann die weiteren Geräte des Druckproduktionssystems angesprochen werden, d. h. Vor- und Nachverarbeitungsgeräte für das Druckgut wie z. B. Papierspender, Abroller, Stapler, Locher, Faltgeräte, Schneidegeräte und Bindegeräte.
- Aus der
ist ein digitales Drucksystem bekannt, das in zwei Betriebsarten betreibbar ist, nämlich in einer ersten Monochrom-Betriebsart mit relativ hoher Druckgeschwindigkeit und einer zweiten Farb- bzw. Sammelbetriebsart mit niedriger Geschwindigkeit, bei der mehrere Druckstoffe eines Bildes gesammelt werden, bevor sie umgedruckt werden.WO 98/39691 A1 - Aus der
DE 103 38 496 B3 ist ein entsprechendes Verfahren zum Erzeugen von positionsgenauen Druckbildern auf einem Trägermaterial beim Wiederanlauf des Druckvorgangs nach einem Druckstopp bekannt. - Aus der
DE 32 30 988 A1 ist es bekannt, einen Papierbahnspeicher zwischen einer Papierbahnrolle und einer Falteinrichtung vorzusehen. - Aus der
DE 26 37 248 A ist es bekannt, einen Papierbahnspeicher zwischen einem mit Unterbrechungen arbeitenden Druckgerät und einem kontinuierlich arbeitenden Nachverarbeitungsgerät vorzusehen. - Aus der
DE 85 299 227 U1 und aus derUS 6,378,751 A ist es bekannt, einen Speicher für einen Aufzeichnungsträger vorzusehen, der zwischen einem kontinuierlich arbeitenden Druckgerät und einem mit Unterbrechungen arbeitenden Nachverarbeitungsgerät angeordnet ist. - Aus der
US 4,966,075 A ist es bekannt, zwischen zwei Druckgeräten einen Speicher für den Aufzeichnungsträger vorzusehen. - Aus der
ist es bekannt, einen Speicher, der zwischen einem Druckgerät und einem Nachverarbeitungsgerät angeordnet ist, zu regeln.US 2005/0156005 A1 - Aus der
DE 10 338 496 B3 ist ein Verfahren zur Einstellung des Startbetriebs nach einem Druckstopp bekannt. - Die oben genannten Veröffentlichungen werden hiermit durch Bezugnahme in die vorliegende Beschreibung aufgenommen.
- Aus der
DE 195 00 169 A1 ist ein Duplex-Druckgerät bekannt, bei dem eine Papierbahn von zwei getrennten Druckstationen auf jeweils einer Seite der Bahn bedruckt wird, wobei die Bahn zwischen den Druckstationen in einen Zwischenpuffer geführt wird und die dortige Papier-Speichermenge überwacht wird. Der Druck in den Druckstationen wird ggf. unterbrochen, wenn die Speichermenge im Zwischenpuffer zu klein bzw. zu groß ist. - Aus der
EP 0 053 619 B1 ist ein Drucksystem bekannt, bei dem Papier von einer Rolle der Druckeinheit zugeführt wird, dort bedruckt wird und dann wieder aufgerollt wird. Beim Aufrollen der Papierbahn wird eine Bahnschlaufe gebildet, deren Länge mittels Sensoren und einer Antriebssteuerung geregelt wird. Die bedruckte Rolle kann dann einem Nachverarbeitungssystem zugeführt werden, beispielsweise einer Einrichtung zum Erzeugen von Einzelblättern oder einer Falteinrichtung. - Aus der
EP 1 000 759 A2 ist eine Druckeinrichtung bekannt, bei der eine Aufzeichnungsträger-Folie aus einer eine Tänzerwalze und eine Offsetwalze umfassenden Pufferanordnung diskontinuierlich mittels einer Entnahmevorrichtung entnommen wird. Über Drehgeberwalzen und Steuerungen wird die Druckeinrichtung so eingestellt, dass die von der diskontinuierlichen Entnahmevorrichtung entnommene Folienmenge im Mittel in der gleichen Menge von der Druckvorrichtung zugeführt bzw. bedruckt wird. - Aus der
US 4,909,426 A ist ein Zuführsystem für einen Laserdrucker bekannt, das mehrere Umlenkwalzen enthält, durch die eine Pufferanordnung mit einer Schlaufe gebildet wird. Die Schlaufenposition wird mit einem Sensor abgetastet und eine Meldung ausgegeben, falls der Speicher überläuft. - Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Druckgerät mit einem Drucknachverarbeitungsgerät derart zu koppeln, dass am Drucknachverarbeitungsgerät weitgehend unabhängig von Schwankungen im Druckprozess möglichst konstante transportbezogene Bedingungen für den Aufzeichnungsträger herrschen.
- Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen angegebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung zur Kopplung eines Druckgeräts mit einem Drucknachverarbeitungsgerät, wobei ein insbesondere bahnförmiger Aufzeichnungsträger von dem Druckgerät bedruckt wird und nach Verlassen des Druckgeräts einer Speichereinrichtung zur Aufnahme des Aufzeichnungsträgers zugeführt wird, dort bedarfsweise zwischengespeichert wird und dann dem Drucknachverarbeitungsgerät zugeführt wird, wird mindestens ein Betriebsparameter des Druckgeräts mittels mindestens eines Betriebsparameters der Speichereinrichtung, insbesondere regelmäßig und/oder kontinuierlich, eingestellt. Mit mindestens einem Zugspannungssensor wird die Zugspannung des Aufzeichnungsträgers am Ausgang des Aufzeichnungsträgerspeichers gemessen und mit dem Messergebnis werden Steuerungsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers und/oder des Druckgeräts eingestellt.
- Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass in Dokumentenproduktionssystemen, bei denen Drucksysteme, bestehend aus mindestens einem Druckgerät mit Nachverarbeitungssystemen, die mindestens ein Drucknachverarbeitungsgerät umfassen, hinsichtlich Parametern, die den Transport des Aufzeichnungsträgers betreffen, besonders effizient steuerbar sind, wenn zwischen Drucksystem und Nachverarbeitungssystem eine Zwischenspeichereinrichtung für den Aufzeichnungsträger eingeführt wird, der nicht nur passiv Diskrepanzen zwischen den Aufzeichnungsträger /Transportgeschwindigkeiten des Drucksystems und des Nachverarbeitungssystems ausgleicht, sondern mit Betriebsparametern der Speichereinrichtung aktiv und insbesondere regelmäßig und/oder kontinuierlich während des Betriebs der gesamten Anlage Betriebsparameter des Druckgeräts eingestellt werden. Dadurch können in der Speichereinrichtung ausgangsseitig definierte, insbesondere von dem Nachverarbeitungssystem benötigte, Prozeßwerte eingehalten werden. Beispielsweise kann vom Ausgang des Aufzeichnungsträgerspeichers über den Verarbeitungsprozeß weitgehend konstant eine bestimmte Geschwindigkeit und/oder Zugspannung des Aufzeichnungsträgers erreicht werden, insbesondere wenn dieser bahnförmig ist. Durch die Steuerung bzw. Einstellung von Parametern, die die jeweilige Transportgeschwindigkeit im Druckgerät beeinflussen, können entsprechende, am Ausgang des Aufzeichnungsträgerspeichers herrschende Betriebsbedingungen, wie z. B. eine Bahnspannung des Aufzeichnungsträgers oder ein Geschwindigkeitsverlauf des Aufzeichnungsträgers entsprechend den Erfordernissen des nachgeschalteten Nachverarbeitungssystems erreicht und bei Bedarf über eine längerer Prozeßzeit konstant gehalten werden.
- Durch die Erfindung wird bei der Erzeugung gedruckter Dokumente, die nach dem Druckprozeß weiteren Prozessen unterzogen werden, ein durchgängiger Gesamtprozeß ermöglicht, bei denen die Einzelprozesse hinsichtlich der geschwindigkeitsmäßigen und zeitmäßigen Verarbeitung einfach koppelbar sind. Hierdurch wird insbesondere Makulatur gedruckter Dokumente vermieden. Mit der Erfindung wird sozusagen eine intelligente Speichereinrichtung für den Aufzeichnungsträger geschaffen. Die Erfindung ermöglicht, Drucksysteme und Nachverarbeitungssysteme an sich unabhängig voneinander zu entwickeln und zu vertreiben und je nach Bedarf durch einen geeigneten, wiederum unabhängigen entwickel- und vertreibbaren Aufzeichnungsträgerspeichers flexibel miteinander zu koppeln und zu betreiben. Insbesondere ist es dadurch möglich, Nachverarbeitungssysteme, die bisher eingangsseitig nur zur Verarbeitung von fertig gedruckten, auf Rollen angelieferten, Aufzeichnungsträgerbahnen ohne dem Erfordernis des Rollenbetriebs mit einem Druckgerät zu koppeln. Dadurch wird für die Erzeugung gedruckter Dokumente ein vom Eintreffen der Druckdaten am Druckgerät bis zur Fertigstellung des gedruckten Endprodukts, wie z. B. einem gebundenem Buch, ein durchgehender Prozeß mit sogenannter Online-Verarbeitung ermöglicht. Die Kopplung der beteiligten Systemkomponenten erfolgt elektronisch, insbesondere computergestützt und kann in Netzwerktechnik und insbesondere in Kombination mit bereits bekannten geräteübergreifenden Steuerungssystemen- und protokollen, wie z. B. dem UP3I-Protokoll erfolgen. Mit der Erfindung ist es insbesondere möglich, einen Digitaldrucker mit einem intermittierenden Papiertransport, einem Papierrückzug und einer nur schwach zugbelastbaren Papierbahn an ein Drucknachverarbeitungsgerät anzuschließen, dass eine zugbelastbare Papierbahn benötigt und keinen Papierrückzug verarbeiten kann. Dies wird insbesondere durch das Zwischenschalten eines Speichers für die Papierbahn zwischen die beiden Geräte und durch das Einstellen von Druckparametern, insbesondere der Druckgeschwindigkeit, durch eine Steuerung des Aufzeichnungsträgerspeichers möglich.
- Durch den Buffer wird eine gleichmäßig beschleunigte Papierbewegung erzeugt, welche an die nachfolgende Nachverarbeitung anpassbar ist. Der Drucker wird hierbei durch den Buffer gesteuert. Dies erfolgt durch das stufenweise Hochschalten der Druckprozeßgeschwindigkeit und/oder durch unterschiedlich lange, immer kürzer werdenden Pausen im Druckbetrieb.
- Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt der Betriebsparameter des Druckgeräts eine Druckgeschwindigkeit, zum Druck freigegebene Druckseitendaten und/oder die am Ausgang des Druckgeräts herrschende Bahnspannung des Aufzeichnungsträgers. Die Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung steuert dabei den Drucker, indem sie regelmäßig und insbesondere in Abhängigkeit von im Aufzeichnungsträger gemessenen Werten dessen Parameter einstellt, die sie zur Erfüllung der von dem Nachverarbeitungsgerät vorgegebenen Ausgabebedingungen benötigt. Insbesondere durch Einstellung der zum Druck freigegebenen Druckseitendaten im Druckgerät kann der Aufzeichnungsträgerspeicher bedarfsgerecht sogenannte Druckpakete vom Druckgerät anfordern, wodurch insbesondere die Ausgabegeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers am Druckgerät, deren Geschwindigkeitsprofil und/oder die zwischen Druckgerät und Aufzeichnungsträgerspeicher im Aufzeichnungsträger herrschende Zugspannung auf vorgegebene Werte regelbar sind.
- Die Erfindung ist insbesondere im Startbetrieb beim Anlaufen der Drucknachverarbeitung von Vorteil. Der zur Einstellung des Druckgeräte-Betriebsparameters verwendete Betriebsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers kann insbesondere den Füllungsgrad des Aufzeichnungsträgerspeichers, die Geschwindigkeit oder das Geschwindigkeitsprofil des Aufzeichnungsträgers am Speicherausgang und/oder die Zugspannung des Aufzeichnungsträgers am Speicherausgang umfassen.
- Die Erfindung eignet sich insbesondere zum Einsatz mit sogenannten intermitierend druckenden Druckgeräten, bei denen Druckstoffe seitenweise auf einem Zwischenträger gesammelt werden und der Aufzeichnungsträger während dem Sammeln im Druckgerät angehalten wird und erst zum Umdrucken der gesammelten Druckstoffe bzw. des farbigen Gesamtbildes auf den Aufzeichnungsträger weiterbewegt wird.
- Sie eignet sich weiterhin insbesondere für Digitaldrucksysteme. Als Digitaldrucksysteme können z. B. elektrografische Druckgeräte, Tintenstrahldruckgeräte oder magnetografische Druckgeräte verwendet werden. Die Erfindung eignet sich insbesondere für elektrografische, intermittierend druckende Druckgeräte, bei denen ein sogenannter Mehrfarbensammeldruckmodus vorgesehen ist, bei dem Tonerbilder mehrerer Farben auf einem als Transferband ausgebildeten Zwischenträger gesammelt werden und wobei der Druckvorgang paketweise für jeweils mehrere Druckseiten erfolgen kann.
- Der Aufzeichnungsträger kann dabei insbesondere nach einem Sammelvorgang vor dem Wiederanlauf des Druckvorgangs entgegengesetzt zu seiner Drucktransportrichtung zurückgezogen werden.
- In einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird durch den Betriebsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers eine beschleunigte Bewegung des Aufzeichnungsträgers im Druckgerät bewirkt. Diese kann insbesondere durch stufenweises Verändern der Druckgeschwindigkeit erfolgen oder durch eine Ansteuerung, die veränderliche Druckpausen bewirkt. Diese Art der Ansteuerung ist insbesondere dann vorteilhaft einsetzbar, wenn, wie weiter oben angegeben, Druckstoffe seitenweise auf einem Zwischenträger gesammelt werden, bevor sie auf dem Aufzeichnungsträger umgedruckt werden. Insbesondere im Startbetrieb beim Anlaufen der Drucknachverarbeitung ist es dabei vorteilhaft, immer kürzer werdende Druckpausen vorzusehen.
- Die Erfindung ist weiterhin vorteilhaft einsetzbar, wenn der Aufzeichnungsträger am Ausgang des Druckgeräts im Vergleich zu einer eingangsseitig am Drucknachverareitungsgerät benötigten Zugspannung nur geringfügig zugbelastbar ist, beispielsweise nur mit einer Zugbelastbarkeit von höchstens 15 N.
- Der Aufzeichnungsträgerspeicher, das Druckgerät und/oder das Drucknachverarbeitungsgerät können insbesondere jeweils als selbständige, modulweise koppelbare Baueinheiten ausgebildet sein. Der Aufzeichnungsträgerspeicher kann insbesondere eine elektronische Steuereinheit aufweisen, in der Parameter hinsichtlich der Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers, einer Geschwindigkeits-Startrampe, einer Geschwindigkeits-Stopprampe und/oder der Zugspannung des Aufzeichnungsträgers einstellbar sind. Die Parameter können dabei entsprechende Eigenschaften des Aufzeichnungsträgers am Ausgang des Aufzeichnungsträgerspeichers festlegen und/oder zur Einstellung korrespondierender Parameter in einer Steuereinheit des Druckgeräts verwendet werden. Die Steuerungen des Aufzeichnungsträgerspeichers und des Druckgeräts können dementsprechend zum Austausch von Daten elektrisch miteinander gekoppelt werden. Bedarfsweise können die beiden Steuerungen bzw. eine der beiden Steuerungen mit einer korrespondierenden Steuerung des Drucknachverarbeitungsgerätes gekoppelt werden. Die Steuerungen können dabei insbesondere hierarchisch derart zusammenwirken, dass die Steuerung des Aufzeichnungsträgerspeichers über die Steuerung des Druckgerätes eine Kontrolle ausübt und in dieser insbesondere Parameter einstellt. Weiterhin kann die Steuerung des Drucknachverarbeitungsgeräts über die Steuerung des Aufzeichnungsträgerspeichers eine Kontrolle ausüben und in dieser insbesondere Steuerungsparameter einstellen.
- Die Steuerungen des Druckgeräts, des Aufzeichnungsträgerspeichers und/oder des Drucknachverarbeitungsgerätes können Kommunikationsinformationen insbesondere gemäß der Spezifikation UP3I und/oder JDF austauschen. Entsprechende Steuersignale können diese Steuerung und insbesondere dem Druckgerät auch über Druckdatensprache, wie PCL, Postscript oder AFP/PPDS von Vorverarbeitungssystemen, wie z. B. einem Druckserver, übermittelt werden.
- Die Erfindung eignet sich insbesondere für Dokumentendruckproduktionssysteme, bei denen das Drucknachverarbeitungsgerät Teil eines komplexen Drucknachverarbeitungssystems ist, das mehrere steuerungstechnisch verbundene Geräte zur seriellen und/oder parallelen Verarbeitung des bedruckten Aufzeichnungsträgers umfaßt.
- In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird mit mindestens einem Zugspannungssensor die Zugspannung des Aufzeichnungsträgers am Eingang des Aufzeichnungsträgerspeichers gemessen und mit dem Meßergebnis werden Steuerungsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers und/oder des Druckgeräts eingestellt.
- In einer anderen Weiterbildung der Erfindung wird mit mindestens einem Geschwindigkeitssensor insbesondere am Eingang und/oder am Ausgang des Aufzeichnungsträgerspeichers die Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers gemessen und mit dem Meßergebnis Steuerungsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers und/oder des Druckgeräts eingestellt.
- Erfindungsgemäß ist auch eine Vorrichtung mit Mitteln zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, sowie ein Computerprogramm, dass beim Laden und Ausführen auf einem Computer und insbesondere in einer Steuerung eines Druckgerätes, eines Aufzeichnungsträgerspeichers und/oder eines Drucknachverarbeitungsgeräts einen erfindungsgemäßen Verfahrensablauf bewirkt. Das Computerprogramm kann dabei verschiedene Module umfassen, die jeweils nur auf einem der genannten Geräte installiert ist und mit entsprechenden anderen Modulen der anderen Geräte über eine Schnittstelle zusammenwirken.
- Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung, der in Kombination mit den oben genannten Aspekten der Erfindung oder auch unabhängig von diesen Aspekten betrachtet werden kann, ist eine Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung für insbesondere bahnförmige Aufzeichnungsträger vorgesehen, die eine Steuerung umfaßt, in der Betriebsparameterwerte der Speichereinrichtung abspeicherbar sind und eine elektronische Schnittstelle, über die die Betriebsparameterwerte des Aufzeichnungsträgerspeichers über eine Schnittstelle an eine Steuerung eines Druckgeräts und/oder an eine Steuerung eines Drucknachverarbeitungsgeräts übertragbar ist. Die Steuerung des Aufzeichnungsträgerspeichers ist dabei derart ausgebildet, dass mit ihren Betriebsparametern entsprechende Betriebsparameter in den Steuerungen des Druckgeräts und/oder des Drucknachverarbeitungsgeräts einstellbar sind.
- Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des zweiten Aspekts der Erfindung umfaßt die Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung mindestens ein Antriebselement zum Transportieren des Aufzeichnungsträgers. Der Antrieb ist insbesondere derart betreibbar, dass der Aufzeichnungsträger in zwei entgegengesetzte Richtungen transportierbar ist. Gemäß einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel des zweiten Aspekts der Erfindung weist die Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung einen ersten Antrieb auf einer Eingangsseite der Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung und einen zweiten Antrieb auf einer Ausgangsseite der Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung auf.
- Weitere Vorteilhafte Ausgestaltungen, Wirkungen und Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden, mit Figuren erläuterten Beschreibung deutlich. Gleiche Bezugszeichennummern in verschiedenen Figuren bedeuten dabei jeweils gleiche Funktionseinheiten.
- Es zeigen:
-
1 Ein digitales Druckproduktionssystem -
2 Geschwindigkeitsprofile eines Aufzeichnungsträgers -
3 Ein steuerungstechnisch modifiziertes digitales Druckproduktionssystem -
4 Ein weiteres, steuerungstechnisch modifiziertes digitales Druckproduktionssystem, und -
5 Einen modifizierten Bahnspeicher. - In
1 ist ein digitales Druckproduktionssystem1 dargestellt, bei dem ein als Papierbahn4 ausgebildeter bahnförmiger Aufzeichnungsträger mittels eines Abrollgeräts2 von einer Papierrolle19 abgerollt und einem Druckgerät3 zum Bedrucken zugeführt wird. Das Abrollgerät2 weist dazu einen Antrieb18 auf, der von einer Steuerung12 angesteuert wird. Um die Abrollgeschwindigkeit der Druckgeschwindigkeit im Druckgerät3 anzupassen, wird die abgerollte Papierbahn4 im Abrollgerät2 mittels eines Schlaufensensors17 abgetastet, der die beim Abrollen gebildete Papierschlaufe detektiert und das Meßsignal an die Steuerung12 übergibt, die aus der gemessenen Schlaufenlänge die Abrollgeschwindigkeit regelt. Je größer die Schlaufenlänge desto geringer wird die Abrollgeschwindigkeit eingestellt. - Das Druckgerät
3 kann mit hoher ersten Geschwindigkeit von ca. 600 Seiten pro Minute in einer Farbe drucken und mit niedrigerer zweiter Geschwindigkeit von ca. 100 Seiten in Vollfarbe sowie in 2–3 Farben mit dazwischen liegender Geschwindigkeit. - Das Druckgerät
3 bedruckt die Papierbahn4 mindestens einseitig und kann vorzugsweise als Druckgerät zum monochromen und/oder farbigen ein- oder beidseitigen Bedrucken eines Aufzeichnungsträgers gemäß der ausgebildet werden, deren Inhalt hiermit durch Bezugnahme in die vorliegende Beschreibung aufgenommen wird. Die PapierbahnWO-A1-98/39691 4 verläßt am Ausgang6 das Druckgerät3 und wird über eine Dose23 , die insbesondere in einem passiven Speicher ausgebildet wird, an einen Eingang7 eines für die Papierbahn4 ausgebildeten Aufzeichnungsträger-Bahnspeicher5 weitergeleitet. Der Bahnspeicher5 enthält mehrere in seiner Position veränderliche Umlenkwalzen20 (Tänzerwalze), so dass er eine variable Menge bzw. Länge des Aufzeichnungsträgers4 aufnehmen und unterschiedliche Verarbeitungsgeschwindigkeiten des Druckgerätes3 und eines dem Bahnspeicher5 nachgeschalteten Drucknachverarbeitungssystems21 ausgleichen kann. Zur Einstellung der Positionen der Umlenkwalzen20 weist der Bahnspeicher5 entsprechende Antriebe auf, die von einer Steuerung14 angesteuert werden. Im Papierbahnspeicher5 können weiterhin Sensoren vorgesehen sein, die die Position und/oder Spannung der Papierbahn4 erfassen und die Meßergebnisse an die Steuerung14 übermitteln. Damit können einerseits die Positionen der Umlenkwalzen20 eingestellt werden und andererseits die in der Papierbahn4 herrschenden Zugkräfte am Eingang7 und am Ausgang8 des Bahnspeichers5 mittels der Steuerung14 und entsprechender Einwirkung auf die Umlenkwalzen20 eingestellt werden. - Vom Ausgang
8 des Bahnspeichers5 wird die Papierbahn zu einem Eingang11 einer Schneideeinrichtung9 des Drucknachverarbeitungssystems21 transportiert. In der Schneideeinrichtung wird die Papierbahn in Einzelblätter geschnitten und die Einzelblätter dann einer Falzeinrichtung10 des Drucknachverarbeitungssystems21 zugeführt, in dem die Seiten nach einem vorgegebenen Schema gefaltet und als fertiges Druckprodukt in eine Sammeleinrichtung22 ausgegeben werden. - Steuerungstechnisch stellen bei diesem Ausführungsbeispiel der Abroller
2 , das Druckverarbeitungssystem21 und die Kombination aus Druckgerät3 und Bahnspeicher5 , drei jeweils unabhängige Steuerungseinheiten dar. Die Steuerung12 des Abrollers arbeitet dabei völlig autark, die Steuerungen15 und16 des Drucknachverarbeitungssystems sind nur untereinander gekoppelt und die Steuerung14 des Bahnspeichers5 ist nur mit der Steuerung13 des Druckgeräts3 verbunden. Dennoch sind die Komponenten des Bahnspeichers5 , insbesondere die Steuerung14 , die Umlenkwalzen20 und gegebenenfalls Antriebe für die Umlenkwalzen20 und die Papierbahn4 zusammen mit den entsprechenden Sensoren so einstellbar, dass am Ausgang8 des Bahnspeichers5 eine konstante Zugspannung des Aufzeichnungsträgers4 eingehalten werden kann. Sie ist in der Steuerung14 insbesondere nach Vorgaben des Drucknachverarbeitungssystems21 eingebbar. Analog können am Ausgang8 die Transportgeschwindigkeit4 konstant oder nach einem gewissen Geschwindigkeitsprofil eingestellt werden, auch wenn das Druckgerät3 nicht mit konstanter Druckgeschwindigkeit druckt, sondern einen intermittierenden Betrieb aufweist. - In
2a ist ein Beispiel für ein zeitliches Geschwindigkeitsprofil der am Druckgeräte-Ausgang6 ausgegebenen Papierbahn4 gezeigt. Dabei ist erkennbar, dass die Papierbahn4 in zeitlich verschiedenen Intervallen (a1 bis a2, a3 bis a4, a5 bis a6 und ab a7) mit einer Druckgeschwindigkeit V1 transportiert wird und zu Beginn und Ende diese Intervalle jeweils stark beschleunigt wird, um in anderen Intervallen (bis a1, a2 bis a3, a4 bis a5, a6 bis a7) völlig still zu stehen. In den Stillstand-Intervallen wird im Druckgerät3 auf einem Transferband der sogenannte Sammelmodus aktiviert, in dem mehrere Tonerbilder, insbesondere farbauszugsweise, auf dem Sammelband gesammelt werden und erst nach Zusammenstellung aller Auszüge einer Seite die Seite auf die Papierbahn4 umgedruckt wird. Ein derartiges Geschwindigkeitsprofil wird als intermittierend bezeichnet. - In
2b ist ein typisches, gleichmäßig beschleunigtes Geschwindigkeitsprofil für die Papierbahn4 gezeigt, das während einer Startphase des Drucknachverarbeitungssystems21 von diesem benötigt wird, um den Nachverarbeitungsprozeß ordnungsgemäß durchführen zu können. - In einem Zeitraum bis t1 wird die Papierbahn
4 dabei von Null bis zur Geschwindigkeit V2 beschleunigt und dann mit der Nachverarbeitungs-Prozeß-Geschwindigkeit V2 kontinuierlich verarbeitet. Mit dem Papierbahnspeicher5 wird nunmehr erreicht, dass das an seinem Eingang anliegende intermittierende Geschwindigkeitsprofil der2a in ein kontinuierlich beschleunigtes bzw. konstantes Geschwindigkeitsprofil, das in2b gezeigt ist, umgesetzt wird. Dazu werden die dem Bahnspeicher5 vorgesehenen Sensoren und Aktoren sowie Steuerungselemente benutzt, um einerseits auf das Geschwindigkeitsprofil am Eingang7 einzuwirken und andererseits das am Ausgang8 benötigte Profil zu erzeugen. Vorzugsweise werden V1 und V2 auf denselben Wert eingestellt. - Das am Eingang
7 anliegende Geschwindigkeitsprofil wird dadurch beeinflußt, indem von der Steuerung14 an die Steuerung13 jeweils ein Einstellparameter gesetzt wird, der die im Druckgerät3 zum Druck freigegebenen Seitendaten steuert. Dabei können Daten insbesondere seitenpaketweise abgerufen werden, beispielsweise in Paketgrößen von 3–50 Seiten. -
3 zeigt eine gegenüber1 steuerungsseitig abgewandelte Ausführungsform. Dabei sind die bereits untereinander steuerungstechnisch verbundenen Steuerungen15 und16 der Drucknachverarbeitungsgeräte9 und10 über eine Anbindungsleitung25 mit der Steuerung14 des Papierbahnspeichers5 verbunden. Durch die Anbindungsleitung25 können sowohl seitens des Drucknachvearbeitungssystems21 erforderliche Eingangsparameter, wie die Papierbahngeschwindigkeit oder die Zugspannung der Papierbahn, an die Steuerung14 übermittelt werden, die auf Basis dieser Werte über die Kopplungsleitung24 entsprechende Parameter in der Steuerung13 des Druckgeräts3 einstellen kann, insbesondere die Druckgeschwindigkeit v1 (siehe2a ) und das paketweise Abrufen von Druckdatenseiten zur Freigabe des Drucks (siehe2a ). - Bei dem in
4 dargestellten Ausführungsbeispiel eines digitalen Druckproduktionssystems1 sind die dargestellten Geräte2 ,3 ,5 ,9 ,10 zur Verarbeitung des Aufzeichnungsträgers4 steuerungsseitig über ein Steuerungsnetzwerk26 verbunden, so dass Steuerungsdaten zwischen diesen Geräten ausgetauscht werden können. Zusätzlich zu den bereits oben beschriebenen Einstellungen von Parametern in den zugeordneten Steuerungen12 ,13 ,14 ,15 und16 können wechselseitig weitere Parameter eingestellt oder auch ausgetauscht werden, z. B. die Geschwindigkeit v1 des Druckgeräts3 an die Nachverarbeitungsgeräte9 ,10 übertragen werden zur identischen Einstellung von V2. Die über das Steuerungsnetzwerk26 ausgetauschten Daten können weiterhin Daten und Parameter entsprechend der Spezifikation UP3I enthalten, so dass geräteübergreifend Statusinformationen der Geräte verfügbar sind und Informationen über zu verarbeitende Druckaufträge, insbesondere in ausreichendem zeitlichen Abstand, vor der Bearbeitung des Druckauftrags in dem jeweiligen Gerät verfügbar sind. Zusätzlich zu Daten entsprechend dem UP3I-Protokoll können auch Daten entsprechend dem JDF-Protokoll ausgetauscht werden. - In
5 ist der Bahnspeicher5 detaillierter gezeigt. Die Papierbahn4 wird speichereingangsseitig mittels einer angetriebenen Walze30 in den Bahnspeicher5 eingezogen. Um die eingangsseitige Bahnspannung zu minimieren, ist die Antriebswalze30 mit einer Kraftmeßdose31 verbunden, die ihre Meßsignale an Steuerung14 übermittelt, welche die Geschwindigkeit des auf die Walze30 wirkenden Antriebs einstellt. Im Papierbahnspeicher wird die Papierbahn dann über mehrere Tänzerwalzen29a ,29b ,29c ,29d geführt, die in Abhängigkeit der zu speichernden Bahnlänge in Richtung B verschiebbar sind. Ihre Positionen können sich dabei federbeaufschlagt und/oder sensorisch (insbesondere über Lichtschranken) und/oder motorisch geregelt bewegen. Am Ausgang8 des Papierbahnspeichers5 ist wiederum eine angetriebene Rolle27 mit angeschlossener Kraftmeßdose28 vorgesehen, über die die Geschwindigkeit und die Zugspannung der Papierbahn am Ausgang8 mittels der Steuerung14 geregelt oder ohne Regelung (Messung und Rückkopplung) angesteuert wird. Im übrigen kann der Papierbahnspeicher weitere Funktionselemente üblicher bzw. bekannter Papierbahnspeicher aufweisen. - Es wurden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Dabei ist klar, dass der Fachmann jederzeit Weiterentwicklungen und Abwandlungen angeben kann. Beispielsweise können im Drucknachverarbeitungssystem
21 statt der Ablage22 der Falzeinrichtung10 weitere Nachverarbeitungseinrichtungen, wie z. B. eine Buchbindeeinrichtung, eine Kuvertiereinrichtung oder dergleichen, vorgesehen sein. Statt der Regelung der angetriebenen Walzen im Papierbahnspeicher über Kraftmeßdosen kann beispielsweise auch ein Drehmoment geregelter Motor als Antrieb für die Walzen verwendet werden. - Das Drucksystem kann statt eines Druckgeräts auch mehrere hintereinandergeschaltete Druckgeräte gegebenenfalls mit dazwischen geschalteten weiteren Papierbahnspeichern umfassen, die steuerungsseitig voneinander unabhängig oder vorzugsweise untereinander nach dem Master-Slave-Prinzip geschaltet sind, wobei nur der Master mit dem übergeordneten Papierbahnspeicher verbunden wird bzw. von diesem direkt angesteuert wird.
- Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen kann es sinnvoll sein, Parameter des Drucknachverarbeitungsgeräts durch die Steuerungen des Druckgeräts und/oder des Papierbahnspeichers einzustellen und/oder Steuerungsparameter des Papierbahnspeichers durch die Steuerung des Druckgeräts einzustellen.
- Die Erfindung und insbesondere die oben beschriebenen Verfahrensabläufe sind dazu geeignet, mit einem oder mehreren zusammenwirkenden Computerprogrammen (Software) realisiert bzw. automatisch gesteuert zu werden. Sie können damit als Computerprogramm-Modul als Datei auf einem Datenträger wie einer Diskette, DVD- oder CD-ROM oder über ein Daten- bzw. Kommunikationsnetz verbreitet bzw. angewandt werden: Derartige und vergleichbare Computerprogramm-Produkte oder Computerprogramm-Elemente sind Ausgestaltungen der Erfindung. Der erfindungsgemäße Ablauf kann in einem Computer, einer elektronischen Steuerung in einem Druckgerät oder in einem Drucksystem mit nachgeschalteten Datenverarbeitungsgeräten Anwendung finden. Dabei ist klar, daß entsprechende Computer bzw. Steuerungen, auf denen die Erfindung angewandt wird, weitere, an sich bekannte technische Einrichtungen wie Eingabemittel (Tastatur, Mouse, Touchscreen), einen Mikroprozessor, einen Daten- bzw. Steuerungsbus, eine Anzeigeeinrichtung (Monitor, Display) sowie einen Arbeitsspeicher, einen Festplattenspeicher, eine Datenschnittstelle und insbesondere eine Netzwerkschnittstelle enthalten können, wobei die jeweiligen Steuerungsmodule bzw. Schnittstellen zur Kommunikation aneinander angepaßt sind.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Digitales Druckproduktionssystem
- 2
- Abroller
- 3
- Druckgerät
- 4
- Papierbahn
- 5
- Bahnspeicher
- 6
- Druckgerät-Ausgang
- 7
- Bahnspeicher-Eingang
- 8
- Bahnspeicher-Ausgang
- 9
- Schneideeinrichtung
- 10
- Falzeinrichtung
- 11
- Eingangsschneideeinrichtung
- 12
- Steuerung Abroller
- 13
- Steuerung Druckgerät
- 14
- Steuerung Bahnspeicher
- 15
- Steuerung Drucknachverarbeitung 1
- 16
- Steuerung Drucknachverarbeitung 2
- 17
- Schlaufensensor
- 18
- Antrieb Abroller
- 19
- Papierrolle
- 20
- Umlenkwalzen
- 21
- Drucknachverarbeitungssystem
- 22
- Sammeleinrichtung
- 23
- Papierbahn-Schlaufe
- 24
- Kopplungsleitung
- 25
- Anbindungsleitung
- 26
- Steuerungsnetzwerk
- 27
- Angetriebene Ausgangswalze
- 28
- Kraftmeßdose
- 29a ... 29d
- Tänzerwalzen
- 30
- angetriebene Eingangswalze
- 31
- Kraftmeßdose
- A
- Drucktransportrichtung
- B
- Tänzerrichtung
- V1
- Druckgeschwindigkeit
- V2
- Nachverarbeitungsgeschwindigkeit
- a1 ... a7
- Intermittierungszeitpunkte
- t1
- Endzeitpunkt der Startphase
Claims (38)
- Verfahren zur Kopplung eines Druckgeräts (
3 ) mit einem Drucknachverarbeitungsgerät (21 ), wobei ein bahnförmiger Aufzeichnungsträger (4 ) durch das Druckgerät (3 ) transportiert und dort bedruckt wird und nach Verlassen des Druckgeräts (3 ) einer Speichereinrichtung (5 ) zur Aufnahme des Aufzeichnungsträgers (4 ), nachfolgend auch Aufzeichnungsträgerspeicher (5 ) genannt, zugeführt wird, dort bedarfsweise zwischengespeichert wird und dann dem Drucknachverarbeitungsgerät (21 ) mit einer vorgegebenen Zugspannung zugeführt wird, – wobei als Betriebsparameter des Druckgeräts (3 ) die Druckgeschwindigkeit und/oder zum Druck freigegebene Druckseitendaten des Druckgeräts (3 ) mittels mindestens eines Betriebsparameters des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) regelmäßig und/oder kontinuierlich eingestellt werden, – wobei im Aufzeichnungsträgerspeicher (5 ) eine elektronische Steuereinheit (14 ) mit Betriebsparametern verwendet wird, die hinsichtlich eines Geschwindigkeitsprofils mit einer Geschwindigkeits-Startrampe (V2, t1), und/oder einer Geschwindigkeits-Stopprampe einstellbar sind, – wobei die Steuereinheit (14 ) mit mindestens einem im Aufzeichnungsträgerspeicher (5 ) vorgesehenen Antrieb (27 ,30 ) zum Transportieren des Aufzeichnungsträgers (4 ) elektrisch derart gekoppelt ist, dass am Ausgang des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) eine gleichmäßig beschleunigte, an das nachfolgende Drucknachverarbeitungsgerät (21 ) angepasste Bewegung des Aufzeichnungsträgers (4 ) mit dem Geschwindigkeitsprofil und der vorgegebenen Zugspannung erzeugt wird, – und wobei mit mindestens einem Zugspannungssensor (28 ) die Zugspannung des Aufzeichnungsträgers (4 ) am Ausgang (8 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) gemessen wird und mit dem Messergebnis Steuerungsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) und/oder des Druckgeräts (3 ) eingestellt werden. - Verfahren nach Anspruch 1, wobei mittels mindestens eines Betriebsparameters der Speichereinrichtung (
5 ) weiterhin die am Ausgang des Druckgeräts (3 ) herrschende Bahnspannung des Aufzeichnungsträgers (4 ) regelmäßig und/oder kontinuierlich eingestellt wird. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Betriebsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers (
5 ) den Füllungsgrad des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) und/oder die Geschwindigkeit und/oder das Geschwindigkeitsprofil des Aufzeichnungsträgers (4 ) am Speicherausgang (8 ) umfassen. - Verfahren nach Anspruch 3, wobei die Betriebsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers (
5 ) ein durch das Drucknachverarbeitungsgerät (21 ) vorgegebenes Geschwindigkeitsprofil (t1, V2) umfassen. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Druckgerät (
3 ) derart intermittierend druckt, dass Druckstoffe seitenweise auf einem Zwischenträger gesammelt werden und der Aufzeichnungsträger (4 ) während dem Sammeln im Druckgerät (3 ) angehalten wird und erst zum Umdrucken der gesammelten Druckstoffe weiterbewegt wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Druckgerät (
3 ) mit einem elektrografischen Prozess und insbesondere in einem Mehrfarbensammeldruckmodus betrieben wird, bei dem Tonerbilder mehrerer Farben auf einem als Transferband ausgebildeten Zwischenträger gesammelt werden und der Druckvorgang paketweise für jeweils mehrere Druckseiten erfolgt. - Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei der Aufzeichnungsträger (
4 ) nach einem Sammelvorgang vor dem Wiederanlauf entgegengesetzt zu seiner Drucktransportrichtung (A) zurückgezogen wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei durch den Betriebsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers (
5 ) eine beschleunigte Bewegung des Aufzeichnungsträgers (4 ) im Druckgerät (3 ) durch insbesondere stufenweises Verändern der Druckgeschwindigkeit bewirkt wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei durch den Aufzeichnungsträgerspeicher (
5 ) eine beschleunigte Bewegung des Aufzeichnungsträgers (4 ) im Druckgerät (3 ) durch veränderliche, insbesondere immer kürzer werdende Druckpausen bewirkt wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Aufzeichnungsträger (
4 ) am Ausgang des Druckgeräts (3 ) nur gering zugbelastbar ist. - Verfahren nach Anspruch 10, wobei als Aufzeichnungsträger (
4 ) eine Papierbahn mit einer Zugbelastbarkeit von höchstens 15 N verwendet wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Aufzeichnungsträgerspeicher (
5 ) als selbständige Baueinheit ausgebildet ist und insbesondere eine eigene elektronische Steuerung aufweist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei Druckgerät (
3 ), Aufzeichnungsträgerspeicher (5 ) und Drucknachverarbeitungsgerät (21 ) jeweils als selbständige, modulweise koppelbare Baueinheiten ausgebildet sind. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Parameter der elektronischen Steuereinheit (
14 ) hinsichtlich der Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers (4 ) und/oder der Zugspannung des Aufzeichnungsträgers (4 ) einstellbar sind und der Antrieb (27 ,30 ) insbesondere in einer von zwei entgegengesetzten Richtungen betrieben wird. - Verfahren nach Anspruch 14, wobei als Parameter des Aufzeichnungsträgerspeichers (
5 ) eine am Ausgang (8 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) geforderte Geschwindigkeits-Startrampe (V2, t1), Geschwindigkeits-Stopprampe und/oder Zugspannung des Aufzeichnungsträgers (4 ) eingestellt wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die elektrischen Steuerungen (
13 ,14 ,15 ) des Druckgeräts (3 ) und des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) und insbesondere des Drucknachverarbeitungsgerätes (21 ) zum Austausch von Daten miteinander elektrisch gekoppelt werden. - Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Steuerungen (
13 ,14 ,15 ) hierarchisch derart zusammenwirken, dass die Steuerung (14 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) über die Steuerung (13 ) des Druckgerätes (3 ) eine Kontrolle ausübt und in dieser insbesondere Parameter einstellt. - Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Steuerung (
15 ,16 ) des Drucknachverarbeitungsgeräts (21 ) über die Steuerung (14 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) eine Kontrolle ausübt und in dieser insbesondere Steuerungsparameter einstellt. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Steuerungen (
13 ,14 ,15 ,16 ) Kommunikationsinformationen gemäß der Spezifikation UP3I und/oder JDF austauschen. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Drucknachverarbeitungsgerät (
21 ) Teil eines komplexen Drucknachverarbeitungssystems (21 ) ist, das mehrere steuerungstechnisch verbundene Geräte (9 ,10 ) zur seriellen und/oder parallelen Verarbeitung des bedruckten Aufzeichnungsträgers (4 ) umfasst. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mit mindestens einem Zugspannungssensor (
31 ) die Zugspannung des Aufzeichnungsträgers (4 ) am Eingang (7 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) gemessen wird und mit dem Meßergebnis Steuerungsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) und/oder des Druckgeräts (3 ) eingestellt werden. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Geschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers (
4 ) insbesondere am Eingang (7 ) und/oder oder am Ausgang (8 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) gemessen wird und mit dem Meßergebnis Steuerungsparameter des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) und/oder des Druckgeräts (3 ) eingestellt werden. - Vorrichtung mit Mitteln zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
- Vorrichtung nach Anspruch 23 umfassend Mittel zum insbesondere regelmäßigen Einstellen von Betriebsparametern des Druckgeräts (
3 ) mittels Betriebsparametern der Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung (5 ). - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 oder 24, wobei insbesondere der Aufzeichnungsträgerspeicher (
5 ) Mittel für eine beschleunigte Bewegung des Aufzeichnungsträgers (4 ) im Druckgerät (3 ) aufweist, die ein insbesondere stufenweises Verändern der Druckgeschwindigkeit bewirken. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 25, wobei insbesondere der Aufzeichnungsträgerspeicher (
5 ) Mittel (14 ) für eine beschleunigte Bewegung des Aufzeichnungsträgers (4 ) im Druckgerät (3 ) aufweist, mit denen veränderliche, insbesondere immer kürzer werdende Druckpausen bewirkt werden. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 26, wobei eine elektrische Steuerung (
14 ) des Aufzeichnungsträgerzwischenspeichers (5 ) über eine elektrische Steuerung (13 ) des Druckgerätes (3 ) eine Kontrolle ausübt und in dieser insbesondere Parameter einstellt. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 27, wobei eine elektrische Steuerung (
15 ,16 ) des Drucknachverarbeitungsgeräts (9 ,10 ) über eine elektrische Steuerung (13 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) eine Kontrolle ausübt und in dieser insbesondere Parameter einstellt. - Computerprogramm, das beim Laden und Ausführen auf einem Computer und insbesondere in einer Steuerung eines Druckgerätes (
3 ), eines Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) und/oder eines Drucknachverabeitungsgeräts (15 ,16 ) einen Verfahrensablauf nach einem der Ansprüche 1 bis 22 bewirkt. - Computerprogramm nach Anspruch 29 umfassend Mittel zum insbesondere regelmäßigen Einstellen von Betriebsparametern des Druckgeräts (
3 ) mittels Betriebsparametern des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ). - Computerprogramm nach Anspruch 29 oder 30 umfassend Mittel, die eine beschleunigte Bewegung des Aufzeichnungsträgers (
4 ) im Druckgerät (3 ) bewirken indem ein insbesondere stufenweises Verändern der Druckgeschwindigkeit erfolgt. - Computerprogramm nach einem der Ansprüche 29 bis 31 umfassend Mittel für eine beschleunigte Bewegung des Aufzeichnungsträgers (
4 ) im Druckgerät (3 ), mit denen veränderliche, insbesondere immer kürzer werdende Druckpausen bewirkt werden. - Computerprogramm nach einem der Ansprüche 29 bis 32 umfassend Mittel mit denen eine elektrische Steuerung (
14 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) über eine elektrische Steuerung (14 ) des Druckgerätes (3 ) eine Kontrolle ausübt und in dieser insbesondere Parameter einstellt. - Computerprogramm nach einem der Ansprüche 29 bis 33 umfassend Mittel mit denen eine elektrische Steuerung (
15 ,16 ) des Drucknachverarbeitungsgeräts (9 ,10 ) über eine elektrische Steuerung (14 ) des Aufzeichnungsträgerspeichers (5 ) eine Kontrolle ausübt und in dieser insbesondere Parameter einstellt. - Aufzeichnungsträgerspeichereinrichtung für Aufzeichnungsträger umfassend eine elektrische Steuerung (
14 ), die über eine Schnittstelle (24 ) derart mit einer Steuerung (13 ) eines Druckgeräts (3 ) verbindbar ist, dass sie Parameter in der Druckgeräte-Steuerung (13 ) einstellt. - Aufzeichnungsträgerspeicher (
5 ) umfassend einen Antrieb (27 ,30 ) für den Aufzeichnungsträger (4 ). - Aufzeichnungsträgerspeicher nach Anspruch 36, wobei der Antrieb (
27 ,30 ) in zwei Richtungen betreibbar ist. - Aufzeichnungsträgerspeicher nach Anspruch 36 oder 37 umfassend einen eingangsseitigen Antrieb (
30 ) und einen ausgangsseitigen Antrieb (27 ).
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