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DE102005054170A1 - Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet - Google Patents

Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet Download PDF

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DE102005054170A1
DE102005054170A1 DE200510054170 DE102005054170A DE102005054170A1 DE 102005054170 A1 DE102005054170 A1 DE 102005054170A1 DE 200510054170 DE200510054170 DE 200510054170 DE 102005054170 A DE102005054170 A DE 102005054170A DE 102005054170 A1 DE102005054170 A1 DE 102005054170A1
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DE
Germany
Prior art keywords
customer
software
pintango
online banking
tan
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510054170
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English (en)
Inventor
Marcel Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PINTANGO GmbH
Original Assignee
PINTANGO GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PINTANGO GmbH filed Critical PINTANGO GmbH
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Priority to EP06829039A priority patent/EP1952322A1/de
Priority to PCT/EP2006/010900 priority patent/WO2007054362A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q20/00Payment architectures, schemes or protocols
    • G06Q20/08Payment architectures
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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Abstract

Es wird ein Verfahren zur vereinfachten Abwicklung von Zahlungen über das Internet unter Verwendung von bestehender online-Banking-Software von Banken beschrieben, wobei ein Kunde zur Kaufabwicklung mit einem Händler über das Internet in Verbindung steht und diesem seine Kaufabsicht zeigt. Daraufhin übermittelt der Händler eine Zahlungsaufforderung an den Kunden mit Abfrage seiner Bankverbindung. Der Kunde übermittelt seine Bankleitzahl und Kontonummer an den Händler, wobei der Händler eine Verbindung zu einem Server mit einer speziellen Software (Pintango) vornimmt. Diese Software Pintango erstellt eine Verknüpfung mit dem stehenden online-Banking der Bank des Kunden, wobei dem Kunden die Abfrage seiner PIN des online-Banking seiner Bank übermittelt wird. Der Kunde gibt die PIN in sein online-Banking ein, woraufhin die Pintango-Software die Überweisungsmaske des online-Bankings mit den entsprechenden Daten für den Empfänger, die Bankleitzahl, die Kontonummer sowie den Betrag und die Rechnungsnummer ausfüllt. Daraufhin übermittelt die Pintango-Software die ausgefüllte Überweisungsmaske des online-Bankings mit Abfrage der TAN an den Kunden. Schließlich bestätigt der Kunde die Transaktion mit seiner TAN, wobei die TAN mittels der Software (Pintango) unmittelbar in das online-Banking des Kunden eingegeben wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vereinfachten Abwicklung von Zahlungen über das Internet unter Verwendung von bestehender online-Banking-Software von Banken.
  • Es sind Programme zum electronic Banking bzw. online-Banking-Software von Banken bzw. Kreditinstituten bekannt, wobei ein Zahlungsauftrag durch Datenübertragung vom Computer eines Nutzers an eine Bank übertragen wird. Hierfür wird in der Regel ein spezielles Programm auf dem Rechner des Nutzers verwendet, welches einen Zahlungsauftrag in standardisierter Form an ein Kreditinstitut weiterleitet, wobei der Kunde den Zahlungsauftrag bzw. die Überweisung in aufwendiger Art und Weise ausfüllen muss. Hierzu muss der Kunde die Kontonummer sowie Bankleitzahl des Empfängers, den Betrag und ggf. den Verwendungszweck in Form einer Rechnungsnummer ausfüllen, was einerseits für den Kunden umständlich ist und andererseits eine potentielle Gefahr dahingehend birgt, dass der Kunde versehentlich eine falsche Zahl beispielsweise in Form eines Zahlendrehers eingibt.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur vereinfachten Abwicklung von Zahlungen über das Internet unter Verwendung von bestehender online-Banking-Software von Banken vorzunehmen, wobei ein versehentlich falsches Ausfüllen der Überweisung durch den Kunden ausgeschlossen werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet unter Verwendung von bestehender online-Banking-Software bzw. bekanntem electronic Banking von Banken kann der Kunde einen Kauf mit einem Händler über das Internet durch folgende Verfahrensschritte abwickeln, wobei zwischen dem Kunden und dem Händler eine Internetverbindung besteht. Hierzu übermittelt der Kunde als erstes dem Händler seine Kaufabsicht, woraufhin der Händler eine Zahlungsaufforderung mit Abfrage seiner Bankverbindung, insbesondere seiner Bankleitzahl und Kontonummer, an den Kunden übermittelt. Somit liegt von Seiten des Kunden sowie des Händlers jeweils eine Willenserklärung hinsichtlich eines Angebots und einer entsprechenden Annahme des Angebots vor.
  • Daraufhin startet der Kunde den Zahlungsprozess durch Übermittlung seiner Bankleitzahl und Kontonummer an den Händler, wobei der Händler eine Verbindung zu einem Server mit einer Software (Pintango) vornimmt, und wobei die Software (Pintango) eine Verknüpfung mit dem bestehenden online-Banking der Bank des Kunden derart erstellt, dass dem Kunden die Abfrage der persönlichen Identifikationsnummer (PIN) des online-Banking des Kunden übermittelt wird. Nach Eingabe der PIN durch den Kunden in das online-Banking wird die Überweisungsmaske des online-Banking von der Software (Pintango) mit den entsprechenden Daten gefüllt. Hierzu werden die Angaben zu dem Empfänger, der Bankleitzahl und der Kontonummer des Empfängers sowie der Betrag und der Verwendungszweck (beispielsweise in Form einer Rechnungsnummer bzw. Bestellnummer) von der Software (Pintango) in die Überweisungsmaske eingegeben. Daraufhin übermittelt die Software (Pintango) die ausgefüllte Überweisungsmaske mit einer Abfrage der Transaktionsnummer (TAN) unter Verknüpfung mit dem online-Banking an den Kunden. Schließlich bestätigt der Kunde die Transaktion mit seiner TAN, wobei die TAN mittels der Software (Pintango) unmittelbar in das online-Banking des Kunden eingegeben wird.
  • Somit kann es gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren vermieden werden, dass ein Kunde versehentlich eine Überweisung beim electronic Banking falsch ausfüllt. Ferner ist es für den Kunden eine erhebliche Arbeitserleichterung für eine Transaktion mittels der Erfindung beim electronic Banking, da mit Ausnahme der PIN und TAN sämtliche Daten durch die Software (Pintango) in die Überweisungsmaske des online-Banking automatisch eingegeben werden.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • So ist es besonders vorteilhaft, wenn die Software (Pintango) bei erfolgreicher Transaktion nach Eingabe der TAN des Kunden eine entsprechende Mitteilung an den Händler sendet, so dass der Händler unmittelbar eine Bestätigung über eine erfolgreiche Transaktion erhält und ggf. sofort die Ware verschicken kann. Somit erhält der Händler nach einem erfolgreichen Abschluss unmittelbar ein Feedback über eine erfolgreiche Zahlung mittels electronic Banking, um eine hohe Zahlungssicherheit zu gewährleisten.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn im Hintergrund eine Treiberdatei pro Datei gemäß der Treiberdatenbank für den Anmeldeprozess des online-Banking der Bank erzeugt wird. Somit kann die Treiberdatei den Aufbau des online-Banking-Formulars der Bank beschreiben. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Treiberdatei anhand der Bankleitzahl vom Server geladen.
  • Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Überweisungsmaske des online-Banking von der Software (Pintango) derart mit entsprechenden Daten gemäß einer Überblendung bzw. einer „Folie" oder „Tapete" gefüllt bzw. über den Browser gelegt wird, dass der Kunde nur in das Feld für die TAN eine entsprechende Eingabe vornehmen kann. Als Folge davon kann es vermieden werden, dass der Kunde ggf. geänderte Angaben in der Überweisung vornimmt, wodurch eine Transaktion mit falschen Daten bzw. Angaben vermieden wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bleibt die SSL-Verschlüsselung des online-Banking aufrecht erhalten, so dass die Software (Pintango) keinen Zugriff auf die TAN und PIN des Kunden hat. Dies gewährleistet eine hohe Sicherheit für den Kunden, da sowohl seine PIN als auch die TAN nur unmittelbar in sein online-Banking ohne Zugriff von außen eingegeben werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben. Es zeigt:
  • 1 zeigt eine schematische Ansicht des Ablaufs des erfindungsgemäßen Verfahrens; und
  • 2 zeigt schematisch den strukturellen Aufbau und Ablauf bei einer Transaktion im Internet gemäß dem Verfahren der Erfindung.
  • In 1 ist dargestellt, wie das Verfahren zur vereinfachten Abwicklung von Zahlungen über das Internet unter Verwendung von bestehender online-Banking-Software von Banken bei einem Kauf zwischen einem Kunden und einem Händler abläuft. Dabei sind der Kunde und der Händler über das Internet beispielsweise für einen online-Kauf in Verbindung.
  • In Schritt 1 zeigt der Kunde seine Kaufabsicht dem Händler an. Im Schritt 2 bestätigt der Händler die Kaufabwicklung, woraufhin der Händler einerseits in Schritt 3 einen Link auf die Software Pintango versendet. Wie durch die Gabelung der Pfeile dargestellt, wird über das Händlerbackend eine Zahlungsaufforderung gemäß Schritt 4 an den Kunden gesendet. Gemäß Schritt 3 initialisiert die Pintango-Software die Transaktion und gemäß Schritt 5 sendet die Software Pintango die Transaktionsdaten an den Kunden bzw. den Pintango-Kunden (PTG Client). Wie in den Schritten 7 und 8 dargestellt, wird einerseits die Anmeldeprozedur über das online-Banking der Bank des Kunden ausgeführt und andererseits werden nach Eingabe der PIN durch den Kunden die Transaktionsdaten von Pintango Client empfangen. Daraufhin wird von der Pintango-Software im Schritt 9 das online-Banking-Formular mit den Daten bzw. Angaben zu dem Empfänger, der Bankleitzahl und der Kontonummer des Empfängers bzw. Händlers sowie der Betrag und der Verwendungszweck insbesondere in Form einer Rechnungsnummer bzw. Bestellnummer von der Software Pintango ausgefüllt. Wie in Schritt 10 dargestellt, bestätigt der Kunde daraufhin die Transaktion mit der Transaktionsnummer (TAN) unter Eingabe in das entsprechende Feld seines online-Banking. Dabei wird durch die Pintango-Software eine Überblendung bzw. „Tapete" über den Browser gelegt, so dass die bereits von der Pintango-Software ausgefüllten Angaben nicht mehr verändert werden können, sondern lediglich das Feld für die TAN-Eingabe bereit ist.
  • Nach Eingabe der TAN durch den Kunden wird gemäß Schritt 12 dem Händler von dem Pintango-Backend eine Bestätigung über die Kaufabwicklung gesendet. Parallel hierzu wird die Session für den Pintango Client geschlossen, wie in Schritt 11 dargestellt. Somit wurde eine erfolgreiche und sichere Überweisung gemäß bestehendem electronic Banking der Banken vorgenommen, so dass der Händler seine Ware an den Kunden versenden kann.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren muss der Kunde nur seine Bankleitzahl und Kontonummer für die Transaktion angeben und daraufhin mit der PIN- und TAN die bereits durch die Pintango-Software ausgefüllte Überweisung des online-Bankings bestätigen bzw. ausführen. Dies ist eine erheblich Arbeitserleichterung für den Kunden, da ein aufwendiges Ausfüllen der Überweisung mit den entsprechenden Angaben des Händlers entfällt. Darüber hinaus wird erfindungsgemäß ein falsches Ausfüllen der Überweisung beim online-Banking verhindert und der Händler erhält unmittelbar eine Bestätigung der Transaktion durch die Pintango-Software. Insbesondere wird der Kunde durch die Pintango-Software zu seinem online-Banking geleitet, wobei der Kunde jedoch niemals seine PIN und TAN in die Pintango-Software, sondern in das online-Banking seiner Bank eingibt. Hierbei ist die Speicherung von Passwörtern technisch nicht möglich, wobei ferner Kontodaten nicht gespeichert werden.
  • Gemäß 2 wird der strukturelle Aufbau und der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert. Die einzelnen Verfahrensschritte entsprechen im wesentlichen denjenigen von 1, wobei jedoch jeweils zwischen dem Kunden, dem Händlerbackend, dem Pintango-Backend, dem Pintango Client und dem online-Banking der Kundenbank aufgeschlüsselt wird. Insbesondere übermittelt der Kunde als erstes dem Händler seine Kaufabsicht (Schritt 1), woraufhin der Händler die Kaufabwicklung bestätigt (Schritt 2) und eine Zahlungsaufforderung mit Abfrage seiner Bankverbindung in Form seiner Bankleitzahl und Kontonummer an den Kunden übermittelt (Schritt 4). Parallel hierzu wird zu der Software Pintango ein Link durch das Händlerbackend aufgebaut und die Transaktion wird durch das Pintango-Backend initialisiert (Schritt 3). Gemäß Schritt 5 werden die Transaktionsdaten von dem Pintango-Backend an den Pintango Client gesendet. Parallel hierzu wird der Zahlungsprozess von dem Kunden durch Eingabe seiner PIN-Nummer gestartet (Schritt 6) und die Transaktionsdaten werden von dem Pintango Client empfangen (Schritt 7), wobei nach der Ausführung der Anmeldeprozedur des online-Banking der Bank des Kunden (Schritt 8) das online-Banking-Formular von dem Pintango Client ausgefüllt wird (Schritt 9). Die Pintango-Software übermittelt die ausgefüllte Überweisungsmaske des online-Banking mit der Abfrage der TAN an den Kunden, welcher die Transaktion mit Eingabe der TAN-Nummer in sein online-Banking bestätigt. Somit ist die online-Überweisung erfolgreich zwischen dem Kunden und dem Händler mit Hilfe der Pintango-Software abgeschlossen worden, so dass dem Händler eine Bestätigung über die Transaktion gesendet wird (Schritt 12) und parallel kann die Session der Pintango-Software geschlossen werden (Schritt 11).
  • Die Architektur der Software von Pintango ist dabei derart aufgebaut, dass anhand der Bankleitzahl die Treiberdabei von dem Server heruntergeladen wird. Die Software Pintango kann beispielsweise auf einem externen Server (Backend) geladen sein, wobei ebenso ein aktives Clientobjekt vorhanden sein kann. Als Sicherheitsmerkmal ist die Transaktion durch die Bank SSL-verschlüsselt. Ferner besteht zwischen dem aktiven Objekt und des Händlersystem eine Verschlüsselung nach Skipjack.
  • Als weitere Merkmale der Pintango-Software kann ein Prepaid-System über den Händler-Backend vorgesehen sein. Darüber hinaus kann die Pintango-Software eine Alarmfunktion, eine Händleranmeldung, das Kaufen von Prepaid-Guthaben, entsprechende Berichte und Rechnungen sowie Rücküberweisungen vorsehen.
  • Mögliche programmtechnische Umsetzungen der Software Pintango können beispielsweise C, C++, Delphi, JAVA, JAVAScript, Visual Basic und andere Programme darstellen. Darüber hinaus können für die Internetabwicklung beispielsweise folgende Browser unterstützt werden: MS Internet Explorer, Netscape, Mozilla, Mozilla Firefox, Opera und andere.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren können somit Zahlungen über das Internet unter Verwendung von bestehender online-Banking-Software von Banken vereinfacht abgewickelt werden, wobei ein Kunde zur Kaufabwicklung mit einem Händler über das Internet in Verbindung steht und diesem seine Kaufabsicht anzeigt. Daraufhin übermittelt der Händler eine Zahlungsaufforderung an den Kunden mit Abfrage seiner Bankverbindung. Der Kunde übermittelt seine Bankleitzahl und Kontonummer an den Händler, wobei der Händler eine Verbindung zu einem Server mit einer speziellen Software (Pintango) vornimmt. Diese Software Pintango erstellt eine Verknüpfung mit dem bestehenden online-Banking der Bank des Kunden, wobei dem Kunden die Abfrage seiner PIN des online-Banking seiner Bank übermittelt wird. Der Kunde gibt die PIN in sein online-Banking ein, woraufhin die Pintango-Software die Überweisungsmaske des online-Banking mit den entsprechenden Daten für den Empfänger, die Bankleitzahl, die Kontonummer sowie den Betrag und die Rechnungsnummer ausfüllt. Daraufhin übermittelt die Pintango-Software die ausgefüllte Überweisungsmaske des online-Banking mit Abfrage der TAN an den Kunden. Der Kunde kann daraufhin lediglich die TAN-Nummer in sein online-Banking eingeben, um die Transaktion abzuschließen. Dadurch wird ein fehlerhaftes Ausfüllen der online-Überweisung vermieden, wobei der Kunde seine PIN und TAN jedoch unmittelbar in sein online-Banking eingibt. Über die erfolgreiche Transaktion nach Eingabe der TAN des Kunden erhält der Händler eine entsprechende Mitteilung, so dass dieser daraufhin die Ware an den Kunden versenden kann.

Claims (6)

  1. Verfahren zur vereinfachten Abwicklung von Zahlungen über das Internet unter Verwendung von bestehender online-Banking-Software von Banken, wobei ein Kunde zur Kaufabwicklung mit einem Händler über das Internet in Verbindung steht und die folgenden Schritte durchgeführt werden: – der Kunde übermittelt dem Händler seine Kaufabsicht, woraufhin der Händler eine Zahlungsaufforderung mit Abfrage seiner Bankverbindung an den Kunden übermittelt; – der Kunde startet den Zahlungsprozess durch Übermittlung seiner Bankleitzahl und Kontonummer an den Händler, wobei der Händler eine Verbindung zu einem Server mit einer speziellen Software (Pintango) vornimmt, und wobei die Software (Pintango) eine Verknüpfung mit dem bestehenden online-Banking der Bank des Kunden derart erstellt, dass dem Kunden die Abfrage der persönlichen Identifikationsnummer (PIN) des online-Banking des Kunden übermittelt wird, – nach Eingabe der PIN durch den Kunden in das online-Banking wird die Überweisungsmaske des online-Banking von der Software (Pintango) mit den entsprechenden Daten gefüllt, insbesondere den Angaben zu dem Empfänger, der Bankleitzahl, der Kontonummer sowie dem Betrag und Verwendungszweck, wobei die Software (Pintango) die ausgefüllte Überweisungsmaske mit Abfrage der Transaktionsnummer (TAN) unter Verknüpfung mit dem online-Banking an den Kunden übermittelt, – daraufhin bestätigt der Kunde die Transaktion mit seiner TAN, wobei die TAN mittels der Software (Pintango) unmittelbar in das online-Banking des Kunden eingegeben wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Software (Pintango) bei erfolgreicher Transaktion nach Eingabe der TAN des Kunden eine entsprechende Mitteilung an den Händler sendet.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Hintergrund eine Treiberdatei pro Datei gemäß der Treiberdatenbank für den Anmeldeprozess des online-Banking der Bank erzeugt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Treiberdatei anhand der Bankleitzahl vom Server geladen wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Überweisungsmaske des online-Banking von der Software (Pintango) derart mit entsprechenden Daten gemäß einer Überblendung gefüllt wird, dass der Kunde nur in das Feld für die TAN eine Eingabe vornehmen kann.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die SSL-Verschlüsselung des online-Banking aufrecht erhalten bleibt, wobei die Software (Pintango) keinen Zugriff auf die PIN und TAN des Kunden hat.
DE200510054170 2005-11-14 2005-11-14 Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen über das Internet Withdrawn DE102005054170A1 (de)

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