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DE102005042308A1 - Entfernbares Hard-Top-System - Google Patents

Entfernbares Hard-Top-System Download PDF

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Publication number
DE102005042308A1
DE102005042308A1 DE102005042308A DE102005042308A DE102005042308A1 DE 102005042308 A1 DE102005042308 A1 DE 102005042308A1 DE 102005042308 A DE102005042308 A DE 102005042308A DE 102005042308 A DE102005042308 A DE 102005042308A DE 102005042308 A1 DE102005042308 A1 DE 102005042308A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
motor vehicle
roof panel
lifting device
removable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102005042308A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard W. Brownstown Schaller
Paul Brooklyn Hunkele
James C. Sterling Heights Powell
Jeffrey Rochester Hills Yachnin
Christopher C. Grosse Ile Dowdey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Specialty Vehicle Acquisition Corp Los Angel Us
Original Assignee
ASC Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASC Inc filed Critical ASC Inc
Publication of DE102005042308A1 publication Critical patent/DE102005042308A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/06Fixed roofs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/087Luggage compartments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/10Bonnets or lids, e.g. for trucks, tractors, busses, work vehicles
    • B62D25/105Bonnets or lids, e.g. for trucks, tractors, busses, work vehicles for motor cars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D65/00Designing, manufacturing, e.g. assembling, facilitating disassembly, or structurally modifying motor vehicles or trailers, not otherwise provided for
    • B62D65/02Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components
    • B62D65/06Joining sub-units or components to, or positioning sub-units or components with respect to, body shell or other sub-units or components the sub-units or components being doors, windows, openable roofs, lids, bonnets, or weather strips or seals therefor

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Abstract

Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein entfernbares Hard-Top-Dachsystem offenbart, das dafür verwendet werden kann, ein Klappverdeckdach eines Fahrzeugs zu ersetzen. Das Hard-Top-Dachsystem wird als ein Modul angeboten und umfasst eine im wesentlichen starre Dachplatte sowie eine mit der Dachplatte verbundene Hebevorrichtung. Die Platte und die Hebevorrichtung sind anstelle des Klappverdeckdachs an dem Fahrzeug anbringbar. In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die entfernbare Dachplatte eine Strukturtragevorrichtung, die mit der Dachplatte verbunden ist. In einem noch anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst das Kraftfahrzeug eine Wasserablaufrinne, die unabhängig von den Positionen beweglicher Elemente des Kraftfahrzeugs aus dem Blickfeld verborgen ist. In noch einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine entfernbare Dachplatte durch die Verwendung eines Halters, der an einem vorderen Kopfteil des Fahrzeugs angebracht ist, an einem Kraftfahrzeug angebracht.

Description

  • Querverweis auf verwandte Anmeldungen
  • Diese Anmeldung beansprucht den Zeitrang der U.S. Provisional Application No. 60/607,981, eingereicht am 08. September 2004. Die Offenbarung der genannten Anmeldung ist hier durch Bezugnahme darauf enthalten.
  • Hintergrund und Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kraftfahrzeuge und insbesondere auf Kraftfahrzeuge, die ein abnehmbares Hard-Top-Dach haben. Kraftfahrzeuge mit einem Klappverdeck nehmen in der Popularität zu und Hersteller suchen kontinuierlich nach Wegen, ein Fahrzeug mit einem Klappverdeck zu reduzierten Kosten anzubieten. Zusätzlich zu dem Angebot eines Klappverdecks bevorzugen einige Verbraucher noch die stilistische Gestaltung und praktische Handhabung eines Fahrzeugs, das ein festes Dach bzw. ein Hard-Top-Dach hat, das nicht abnehmbar oder im wesentlichen an Ort und Stelle befestigt ist. Die Herstellungskosten für ein Fahrzeug sowohl mit einer Klappverdeckoption als auch mit einem festen oder im wesentlichen festen Hard-Top-Dach können hinderlich sein, insbesondere bei Fahrzeugen geringen Volumens oder bei Spezialfahrzeugen. Das bedeutet, dass die Entwicklungs- und Design-Kosten, die mit der Vorbereitung eines Fahrzeugs verbunden sind, um sowohl ein Klappverdeck aufzuweisen als auch mit einem festen Dach oder im wesentlichen festen Dach hergestellt zu werden, sowie die damit zusammenhängenden Werkzeuge einen Hersteller darin hindern können, beide Konfigurationen für ein vorgegebenes Fahrzeug anzubieten.
  • Als Ergebnis könnten einige Hersteller ein Fahrzeug in nur einer einzigen Konfiguration anbieten, das ein Klappverdeck verwendet. Auf Grund dieser begrenzten Auswahl können einige Verbraucher, die anderenfalls an einem Kauf des Fahrzeugs interessiert wären, durch die Tatsache abgehalten werden, dass das Fahrzeug nur in einer Klappverdeck-Konfiguration angeboten wird. Wenn das Fahrzeug eine Klappverdeck-Konfiguration verwendet, erfordert die Handhabung des Wassers, das von dem Dach abläuft, darüber hinaus die Verwendung von Ablaufrinnen. Die für das Fahrzeug, das eine Klappverdeck-Konfiguration hat, verwendeten Ablaufrinnen können nützlich zum Auffangen von Wasser sein oder nicht, wenn das Klappverdeck durch ein Hard-Top-Dach ersetzt wird. Wenn versucht wird, die vorhandenen Wasserablaufrinnen zu verwenden, kann sich darüber hinaus eine nicht ansprechende Erscheinungsform ergeben.
  • Somit wäre es vorteilhaft, wenn ein Fahrzeug, das dafür ausgelegt ist, ein Klappverdeck zu verwenden, leicht und ökonomisch so konfiguriert werden könnte, dass es auch eine Hard-Top-Dach-Option aufweist. Darüber hinaus wäre es auch vorteilhaft, wenn die Hard-Top-Dach-Konfiguration einen großen Teil der existierenden Komponenten oder Strukturteile verwenden würde, die für Klappverdeck-Konfigurationen derzeit existieren.
  • Entspechend der vorliegenden Erfindung wird ein abnehmbares Hard-Top-Dach-System offenbart, das dafür verwendet werden kann, ein Klappverdeck für ein Fahrzeug zu ersetzen. Das Hard-Top-Dach-System wird als Modul angeboten und umfasst eine im wesentlichen starre Dachplatte sowie eine Hebevorrichtung oder Hebetür (lift gate), die mit der Dachplatte gekoppelt ist. Die Platte und die Hebevorrichtung sind an Stelle des Klappverdecks an dem Fahrzeug anbringbar. In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die abnehmbare Dachplatte eine Strukturtragevorrichtung, die mit der Dachplatte gekoppelt ist. In noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist das Kraftfahrzeug eine Wasserablaufrinne auf, die unabhängig von den Positionen der beweglichen Elemente des Kraftfahrzeugs aus dem Blickfeld verborgen ist. In noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine abnehmbare Dachplatte durch die Verwendung eines Halters an einem Kraftfahrzeug angebracht, der an einem vorderen Kopfteil des Fahrzeugs angebracht ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist dahingehend vorteilhaft, dass sie existierende Befestigungsstellen und/oder Bauteile verwenden kann, die für das Festhalten eines Klappverdecks an dem Fahrzeug verwendet werden. Dieses erleichtert die Herstellung eines Fahrzeugs mit entweder einem Klappverdeck oder einem abnehmbaren Hard-Top-System. Zusätzlich verringert die Einfachheit der Herstellung die Montagekosten und die mit der Herstellung beider Konfigurationen verbundene Arbeit. Das Verbergen einer Wasserablaufrinne aus dem Blickfeld ist dahingehend vorteilhaft, dass eine ästhetisch ansprechende Erscheinungsform sowie eine individuelle Anpassung und Oberflächenbeschaffenheit für das Fahrzeug geschaffen werden. Die Verwendung einer Strukturtragevorrichtung in Verbindung mit der abnehmbaren Dachplatte ist dahingehend vorteilhaft, dass ein einfacher, kosteneffizienter Weg geschaffen wird, die Dachplatte strukturell zu verstärken. Zusätzliche Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten Patentansprüchen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen. Es versteht sich, dass die detaillierte Beschreibung und die speziellen Beispiele, die die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung angeben, nur für Zwecke der Illustration vorgesehen sind, nicht jedoch dafür, den Umfang der Erfindung zu beschränken.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird besser verständlich durch die detaillierte Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen:
  • 1A und 1B sind perspektivische Ansichten eines Fahrzeugs, das ein abnehmbares Hard-Top-Dach-System gemäß dem Prinzip der vorliegenden Erfindung hat, wobei sich die hintere Bordwand in einer geschlossenen bzw. einer offenen Position befindet;
  • 2A ist eine gesprengte Ansicht der Dachplatte des Dachsystems aus 1A;
  • 2B ist eine gesprengte Ansicht der Hebevorrichtung des Dachsystems aus 1;
  • 2C ist eine gesprengte Ansicht der Überrollbügelanordnung des Dachsystems aus 1;
  • 3 ist eine Querschnittsansicht des Dachsystems aus 1 entlang der Linie 3-3;
  • 4 ist eine Querschnittsansicht des Dachsystems aus 1 entlang der Linie 4-4;
  • 5 ist eine Querschnittsansicht des Dachsystems aus 1 entlang der Linie 5-5;
  • 6 ist eine Querschnittsansicht des Dachsystems aus 1 entlang der Linie 6-6;
  • 7A bis 7C sind Querschnittsansichten des Dachsystems aus 1 entlang der Linien 7A-7A, 7B-7B und 7C-7C aus 1;
  • 8A bis 8I sind perspektivische Ansichten des Montageprozesses der vorliegenden Erfindung;
  • 9 ist eine Querschnittsansicht des Dachsystems entlang Linie 9-9 aus 1, die eine erste alternative Ausführungsform des Dachsystems zeigt; und
  • 10 ist eine Querschnittsansicht des Dachsystems entlang Linie 10-10 aus 1, die die alternative Ausführungsform des Dachsystems zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen ist in ihrer Natur rein exemplarisch zu verstehen und ist in keiner Weise dafür vorgesehen, die Erfindung, ihren Einsatzbereich oder ihre Verwendungen zu beschränken.
  • Ein Kraftfahrzeug 20 mit einem Hard-Top-Dach-System 22 gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung ist in den 1A und 1B dargestellt. Das Fahrzeug 20 hat eine Karosserie 23, die einen Insassensitzbereich 24 und einen Stauraum 25 hinter dem Insassenraum 24 aufweist. Die Karosserie 23 umfasst außerdem seitliche Türen 26, hintere Seitenwände 28, eine hintere Stoßstangenverkleidung 30 sowie eine vordere Windschutzscheibe 32. Jede Seitentür 26 weist ein rahmenloses Seitenfenster 34 auf.
  • Das Dachsystem 22 ist dafür vorgesehen, anstelle eines Klappdachsystems (nicht dargestellt) fest an dem Fahrzeug 20 befestigt zu werden. Das bedeutet, dass das Fahrzeug 20 dafür ausgelegt ist, mit einem Klappverdecksystem ausgestattet zu werden, wobei das Hard-Top-Dach-System 22 dafür ausgelegt ist, anstelle des Klappverdecksystems an dem Fahrzeug 20 angebracht zu werden. Wenn es einmal installiert ist, ist das Dachsystem 22 nicht dafür vorgesehen, von dem Fahrzeug 20 abgenommen und wieder angebracht zu werden. Falls gewünscht, kann das Dachsystem 22 jedoch von dem Fahrzeug 20 entfernt werden. Das Dachsystem 22 kann die gleichen oder andere Befestigungsstellen wie das Klappverdeck verwenden, in Abhängigkeit von dem Design der Karosserie 23 und den Anforderungen des Dachsystems 22. Es sollte sich jedoch verstehen, dass das Dachsystem 22 an einem Fahrzeug angebracht werden kann, das nicht dafür ausgelegt ist, ein Klappverdecksystem aufzunehmen.
  • Das Dachsystem 22 umfasst eine im wesentlichen starre Hard-Top-Dachplatte 36 und eine Hebevorrichtung oder Hebetür (lift gate) 38. Das Dachsystem 22 deckt den Insassensitzbereich 24 und den Stauraum 25 ab. Die Hebevorrichtung 38 umfasst einen Rahmen 40 sowie ein hinteres Fenster oder Heckfenster 42. Die Hebevorrichtung 38 ist zwischen einer offenen Position, wie sie in 1B dargestellt ist, und einer geschlossenen Position, wie sie in 1A dargestellt ist, betätigbar, um wahlweise Zugang zu dem Stauraum 25 zu gestatten bzw. diesen zu schließen.
  • Das Dachsystem 22 und die verschiedenen Komponenten dieses Systems sind symmetrisch um eine längsgerichtete, vorwärts und rückwärts gerichtete Mittellinie (nicht dargestellt) des Fahrzeugs 20 dargestellt. Aus Gründen der Kürze wird zeitweilig nur eine Seite des Dachsystems 22 dargestellt und/oder erläutert, wobei es sich jedoch versteht, dass die Komponenten für die andere Seite ebenfalls als Teil des Dachsystems 22 vorgesehen sind und Spiegelbilder der dargestellten und/oder erläuterten Seite sind.
  • Unter Bezugnahme auf 2A sind Einzelheiten der Dachplatte 36 dargestellt. Die Dachplatte 36 umfasst eine äußere Platte 44 und eine innere Platte 46, die jeweils vorzugsweise aus einem flächengeformten Verbundmaterial hergestellt sind. Die äußere und die innere Platte 44, 46 sind an verschiedenen Stellen aneinander haftend miteinander verbunden, um als eine einzige einheitliche Dachplatte 36 zu wirken. Die Dachplatte 36 ist mit Bolzen an verschiedenen Stellen an der Karosserie 23 des Fahrzeugs 20 angebracht, um die Dachplatte 36 im wesentlichen fest an dem Fahrzeug 20 zu befestigen, wie es detailliert unten beschrieben wird. Eine äußere Oberfläche 48 der äußeren Platte 44 bildet die äußere Oberfläche der Dachplatte 36 und ist vorzugsweise lackiert, um zu dem Rumpf 23 zu passen.
  • Die innere Platte 46 weist zwei Wasserablaufrinnen 50, 52 jeweils an der Fahrerseite und der Beifahrerseite des Fahrzeugs 20 auf. Die ersten Ablaufrinnen 50 fangen Wasser auf, das entlang der äußeren Platte 44 in der Nähe der hinteren Seitenwände 28 läuft. Die ersten Ablaufrinnen 50 sind im wesentlichen aus dem Blickfeld verbogen, wie es unten detaillierter beschrieben wird. Die zweiten Ablaufrinnen 52 fangen Wasser auf, das entlang der Hebevorrichtung 38 in der Nähe der äußeren Platte 44 und der hinteren Seitenwände 28 fließt. Die ersten Ablaufrinnen 50 leiten das darin fließende Wasser in der Nähe eines hintersten Abschnitts 54 der inneren Platte 46 in zweite Ablaufrinnen 52. Die zweiten Ablaufrinnen 52 leiten das darin fließende Wasser in der Nähe der Rücklichter auf die Außenseite des Fahrzeugs 20.
  • Rückseitige Abschnitte 56 der inneren Platte 46 sind mit Schrauben (nicht dargestellt) an der Karosserie 23 angebracht. Die rückseitigen Abschnitte 56 weisen mehrere Schweißmutternplatten 57 auf, die mit Nieten an der inneren Platte 46 angebracht sind. Die Schweißmutternplatten 57 sind metallische Platten, an die eine Mutter angeschweißt ist. Die Schweißmutternplatten 57 gestatten es, dass Schrauben dafür verwendet werden, um die innere Platte 46 an der Karosserie 23 des Fahrzeugs 20 anzubringen. Ein Paar Schaumdichtungen 58 ist zwischen der Karosserie 23 und den rückseitigen Abschnitten 56 der inneren Platte 46 angeordnet. Die Dichtungen 58 dichten die innere Platte 46 gegen die Karosserie 23 ab.
  • Ein Paar Halter 60 ist an die beiden hinteren Seitenabschnitte 56 der inneren Platte 46 genietet. Die Halter 60 werden dazu verwendet, Vorspannelemente zu befestigen, die die Hebevorrichtung 38 in der offenen Position halten, wie es detaillierter unten beschrieben wird.
  • Unter Bezugnahme auf die 2A und 3 ist ein vorderer Abschnitt 62 der inneren Platte 46 an einem vorderen Kopfteil 64 des Fahrzeugs 20 oberhalb der Windschutzscheibe 32 angebracht. Der vordere Abschnitt 62 weist mehrere daran angenietete Schweißmutternplatten 66 auf, die mit Öffnungen in dem vorderen Kopfteil 64 ausgerichtet sind. Die Schweißmutternplatten 66 gestatten es, dass der vordere Abschnitt 62 mit Schrauben 68 an dem vorderen Kopfteil 64 angebracht wird. Ein Dichtungsstreifen 70 und eine Schaumdichtung 72 sind zwischen dem vorderen Abschnitt 62 und dem vorderen Kopfteil 64 vor bzw. hinter den Schweißmutternplatten 66 angeordnet. Der Dichtungsstreifen 70 und die Schaumdichtung 72 bilden eine wetterfeste Dichtung zwischen der Dachplatte 36 und dem vorderen Kopfteil 64.
  • Unter Bezugnahme auf die 2A und 4 ist ein Paar von Dichtungsstreifen-Halteschienen 74 mit Nieten 76 an jeder Seite der inneren Platte 46 in der Nähe der Seitenfenster 34 angebracht. Ein Dichtungsstreifen 78 ist entlang einer seitlichen Kante mit jeder Halteschiene 74 verbunden. Die Dichtungsstreifen 78 stehen in Eingriff mit den Seitenfenstern 34, um eine wetterfeste Dichtung zwischen dem Dachsystem 22 und den Seitenfenstern 34 zu bilden.
  • Die Halteschienen 74 sind vorzugsweise aus einem flexiblen oder verformbaren Material hergestellt, wie beispielsweise Aluminium. Indem die Halteschienen 74 flexibel gehalten sind, können die Halteschienen 74 gebogen werden, um die zwischen den Dichtungsstreifen 78 und den Seitenfenstern 34 geformte Dichtung individuell anzupassen. Da sich rahmenlose Seitenfenster 34 über die Zeit verschieben oder bewegen, können die Halteschienen 74 auf diese Weise gebogen oder neu geformt werden, um die Verschiebung auszugleichen und eine wetterfeste Dichtung zwischen dem Dachsystem 22 und den Seitenfenstern 34 sicher zu stellen.
  • Die Innenseite der inneren Platte 46 ist mit einer Dachhimmelauskleidung 80 bedeckt, wie es in den 3 und 4 dargestellt ist. Zusätzlich zu der Dachhimmelauskleidung 80 ist eine Gegenlage 82, wie beispielsweise ein dichter Schaum, an verschiedenen Stellen zwischen der Dachhimmelauskleidung 80 und der inneren Platte 46 vorgesehen. Die Gegenlage 82 wird dazu verwendet, Zusammenstöße mit dem Dachsystem 22 abzudämpfen, wie es in dem Fachgebiet bekannt ist.
  • Unter Bezugnahme auf 2B werden jetzt Einzelheiten der Hebevorrichtung 38 dargestellt. Die Hebevorrichtung 38 weist einen Rahmen 40, ein rückwärtiges Fenster 42 und einen Deckel 90 auf. Der Rahmen 40 und der Deckel 90 sind vorzugsweise aus einem flächengeformten Verbundmaterial hergestellt. Die Außenseite des Deckels 90 ist vorzugsweise lackiert, um zu der Karosserie 23 zu passen. Das rückwärtige Fenster 42 und der Deckel 90 decken den nach außen weisenden Teil des Rahmens 40 derart ab, dass der Rahmen 40 nicht direkt sichtbar ist, wenn sich die Hebevorrichtung 38 in der geschlossenen Stellung befindet, wie es in 1A dargestellt ist. Ein Verstärkungselement 92 ist an einen vorderen Abschnitt 94 des Rahmens 40 genietet. Das Verstärkungselement 92 ist zwischen dem rückwärtigen Fenster 42 und dem Rahmen 40 angeordnet, wie es in 5 dargestellt ist. Das rückwärtige Fenster 42 und der Deckel 90 sind fest mit Klebstoff an dem Rahmen 40 angebracht und bilden dadurch eine einzige, einheitliche Hebevorrichtung 38.
  • Ein Dichtungsstreifen 96, wie er in 5 dargestellt ist, ist an einer Haltekante 98 der inneren Platte 46 angeordnet. Der Dichtungsstreifen 96 dichtet gegen die Hebevorrichtung 38 ab, um eine wetterfeste Dichtung zu bilden.
  • Die Hebevorrichtung 38 ist mittels eines Paares von Scharniereinrichtungen 100 mit der Dachplatte 36 gekoppelt. Ein Teil jeder Scharniereinrichtung 100 ist an den Rahmen 40 der Hebevorrichtung 38 geschraubt, während ein zweiter Teil jeder Scharniereinrichtung 100 an einen Halter an einem Strukturtrageelement geschraubt ist, wie es unten beschrieben wird. Die Scharniereinrichtungen 100 gestatten es, dass die Hebevorrichtung 38 sich relativ zu der Dachplatte 36 zwischen geschlossenen und geöffneten Positionen verschwenkt, wie es in den 1A und 1B dargestellt ist.
  • Ein Paar Bolzen 102 ist an den Seiten des Rahmens 40 angebracht. Die Bolzen 102 gestatten es Vorspannelementen 104, die in 1B dargestellt sind, wie beispielsweise ausfahrbaren Gaszylindern, an der Hebevorrichtung 38 angebracht zu werden. Die gegenüberliegenden Enden der Vorspannelemente 104 sind an Haltern 60 an der inneren Dachplatte 46 angebracht. Die Vorspannelemente 104 drücken die Hebevorrichtung 38 in die offene Stellung und gestatten es der Hebevorrichtung 38, in der offenen Stellung zu bleiben, um einen Zugang zu dem Stauraum 28 zu ermöglichen.
  • Ein Paar Puffer 105 ist an dem Rahmen 40 angebracht und ragt nach unten zu der inneren Platte 46 vor. Die Puffer 105 liegen an der inneren Platte 46 an, wenn sich die Hebevorrichtung 38 in der geschlossenen Position befindet.
  • Die Hebevorrichtung 38 weist außerdem einen Kabelbaum 106 und verschiedene Lichter 108 auf, um den Stauraum 25 und das Zulassungsschild des Fahrzeugs 20 zu beleuchten. Der Kabelbaum 106 kann außerdem eine Verkabelung für andere Ausstattungen aufweisen, wie beispielsweise eine strombetätigte Verriegelungsvorrichtung, zusätzliche Beleuchtungen und Sensoren, wie beispielsweise einen Hebevorrichtungsöffnungssensor, und dergleichen.
  • Der Stauraum 25 umfasst eine in 6 dargestellte Platten-Kofferraum-Wanne (panel trunk pan) 108 sowie einen in den 6 und 7A bis 7C dargestellten Platten-Kofferraum-Abschluss (panel trunk close out) 110, die eine erwünschte Erscheinungsform für den Stauraum 25 ergeben. Der Abschluss 110 hat einen sich nach oben erstreckenden Rand, auf dem ein Teil des Dichtungsstreifens 96 sitzt, wie es in 6 dargestellt ist. Der Dich tungsstreifen 96 liegt an einem hinteren und nach unten weisenden Abschnitt des Rahmens 40 an, um eine wetterfeste Dichtung dazwischen zu bilden.
  • Unter Bezugnahme auf die 2B und 6 weist der Deckel 90 einen im wesentlichen waagerechten Abschnitt 114 und einen im wesentlichen senkrechten Abschnitt 116 auf. Der senkrechte Abschnitt 116 bildet einen Teil der Rückseite des Fahrzeugs 20. Eine Kennzeichenschildplatte 118 ist klebend mit dem senkrechten Abschnitt 116 des Deckels 90 verbunden. Ein Abdeckelement 120 ist an der Innenseite des Rahmens 40 der Kennzeichenschildplatte 118 gegenüberliegend angebracht. Das Abdeckelement 120 hat mehrere erhabene Rippen 122, die mit einem Klebstoffdichtungsmittel 124 gegen die Innenseite des Rahmens 40 abgedichtet sind. Das Klebstoffdichtungsmittel 124 und das Abdeckelement 120 bilden eine geruchsfeste Abdichtung/Barriere, um zu verhindern, dass Dämpfe und/oder Gerüche aus den flächengeformten Komponenten der Hebevorrichtung 38 in den Stauraum 25 und den Fahrgastraum 24 eindringen. Zusätzlich dazu, eine gewünschte Erscheinungsform der Innenseite der Hebevorrichtung 38 zu bewerkstelligen, wirkt das Abdeckelement 120 somit auch als eine Dampf-/Geruchsbarriere.
  • Der Rahmen 40 weist außerdem einen nach unten vorstehenden Schliesszapfen (nicht dargestellt) auf, der mit einer Verriegelungsvorrichtung (nicht dargestellt) an der Karosserie 23 des Fahrzeugs 20 in Eingriff tritt. Eine Vielzahl von Verrieglungsvorrichtungen kann verwendet werden. Beispielsweise können die in U.S. Patent Nummer 4,971,370 mit dem Titel "Self-Raising Deck Lid Latch" offenbarte Deckelverriegelung sowie die in U.S. Patent Nummer 4,979,384 mit dem Titel "Trunk Lid Lock with Remote Release" offenbarte Kofferraumdeckelverriegelung, deren Offenbarungen hier durch Bezugnahme darauf enthalten sind, für die Verriegelungsvorrichtung verwendet werden. Der Schliesszapfen und die Verriegelungsvorrichtung ermöglichen es, dass die Hebevorrichtung 38 auf unterschiedliche Weise an dem Fahrzeug 20 in der geschlossenen Stellung befestigt wird.
  • Unter Bezugnahme auf 2C wird jetzt eine Strukturtrageanordnung 130 dargestellt. Die Strukturtrageanordnung 130 weist einen im allgemeinen U-förmigen Strukturträger 132 mit Enden 134 auf, die in entsprechenden Haltern 136 an der Karosserie 23 des Fahrzeugs 20 befestigt sind. Mehrere obere Halter 138 sind zusammen mit einem Paar L-förmiger Halter 139 mit dem Strukturträger 132 verschraubt. Scharniereinrichtungen 100 sind mit den Haltern 139 verschraubt. Ein Paar Versteifungen 140 ist an den Ecken des Strukturträgers 132 angebracht und dient dazu, den Strukturträger 132 zu verstärken.
  • Unter Bezugnahme auf die 7A bis C werden jetzt Einzelheiten der ersten Ablaufrinne 50 im Querschnitt gezeigt. Wasser tritt in die erste Ablaufrinne 50 durch eine Öffnung 144 zwischen der äußeren Platte 44 der Dachplatte 36 und der hinteren Seitenwand 28 der Karosserie 23 ein. Ein seitlicher Rand 146 der äußeren Platte 44 neigt sich nach außen, während er sich nach unten erstreckt. In ähnlicher Weise neigt sich ein Seitenrand 148 der hinteren Seitenwand 28 nach außen, während er sich nach unten erstreckt. Die Öffnung 144 liegt zwischen den seitlichen Rändern 146, 148. Die Neigungen der seitlichen Ränder 146, 148 verursachen eine senkrechte Überlappung der äußeren Platte 44 mit der hinteren Seitenwand 28. Die Überlappung zwischen den Seitenrändern 146, 148 erstreckt sich über die gesamte Länge der hinteren Seitenwand 28. Die Überlappung verbirgt die erste Ablaufrinne 50 aus dem Blickfeld unabhängig von einer Stellung der Hebevorrichtung 38. Mit anderen Worten kann eine Person nicht senkrecht in die erste Ablaufrinne 50 hineinsehen. Vielmehr wird man nur einen Teil der abfallenden Seitenränder 146, 148 sehen, wenn man versucht, in die erste Ablaufrinne 50 hineinzuschauen. Somit ist die erste Ablaufrinne 50 aus dem Blickfeld verborgen. Dieses ist dahingehend vorteilhaft, dass eine erwünschte Anpassung und Erscheinungsform mit dem Dachsystem 22 möglich ist. Eine Dichtung 58 verhindert es, dass Wasser in der ersten Ablaufrinne 50 unter die innere Platte 46 und in den Stauraum 25 hineinfließt.
  • Unter Bezugnahme auf die 5, 7B und 7C werden jetzt Einzelheiten der zweiten Ablaufrinne 52 im Querschnitt dargestellt. Wasser tritt in die zweite Ablaufrinne 52 durch eine Öffnung 152 ein. Ein Teil der Öffnung 152 ist zwischen dem Rand des Heckfensters 42 und dem Rand der äußeren Platte 44 gebildet, wie es in den 5 und 7B dargestellt ist, während ein verbleibender Teil der Öffnung 152 zwischen dem Rand des Deckels 90 und dem Rand der äußeren Platte 44 gebildet ist, wie es in 7C dargestellt ist. Eine zweite Ablaufrinne 52 ist teilweise sichtbar, wenn sich die Hebevorrichtung 38 in der geschlossenen Stellung befindet, und vollständig sichtbar, wenn sich die Hebevorrichtung 38 in der offenen Stellung befindet.
  • Unter Bezugnahme auf die 8A bis 8I werden jetzt vereinfachte Einzelheiten des Aufbaus des Fahrzeugs 20 mit dem Dachsystem 22 dargestellt. Die Dachplatte 36 und die Hebevorrichtung 38 werden montiert, bevor sie an dem Fahrzeug 20 angebracht werden. Die Dachplatte 36 und die Hebevorrichtung 38 können in der gleichen Fabrik wie das Fahrzeug 20 zusammengebaut werden, oder in einer entfernt liegenden Fabrik, wobei sie dann an den Montageort des Fahrzeugs 20 gebracht werden. Der Montageprozess beginnt mit dem Fahrzeug 20, wie es in 8A gezeigt ist, an dem sich keine Türen 26, hinteren Seitenwände 28 oder rückwärtigen Verkleidungen 30 befinden, bei dem aber die Platten-Kofferraum-Wanne 108 und der Platten-Kofferraum-Abschluss 110 bereits installiert sind. Die Strukturträgeranordnung 130 wird an dem Fahrzeug 20 installiert, wie es in 8B dargestellt ist, wobei die Enden 134 des Strukturträgers 132 an den Haltern 136 befestigt sind. Als nächstes werden die Fahrgastsitze 160 in dem Fahrgastraum 24 montiert, wie es in 8C dargestellt ist.
  • Eine zuvor montierte Dachplatte 36 wird dann an dem Fahrzeug 20 angebracht, wie es in den 8D und 8E dargestellt ist. Der vordere Teil der Dachplatte 36 wird an das vordere Kopfteil 64 geschraubt, wobei der Dichtungsstreifen 70 und die Dichtung 72 richtig positioniert sind. Die Seitenteile der Dachplatte 36 werden an Seitenteile des Fahrzeugs 20 geschraubt, wobei die Dichtungen 58 richtig positioniert sind. Diese Montage der Dachplatte 36 befestigt die Dachplatte 36 an dem Fahrzeug 20.
  • Wenn die Dachplatte 36 an dem Fahrzeug 20 befestigt ist, werden die hinteren Seitenwände 28 dann an dem Fahrzeug 20 angebracht, wie es in 8F dargestellt ist. Unter Bezugnahme auf 8G wird der Dichtungsstreifen 78 an einer Halteschiene 74 und an dem Rest der Türöffnung angebracht, nachdem die hinteren Seitenwände 28 montiert worden sind. Ein Dichtungsstreifen 96 wird ebenfalls an einer Haltekante der inneren Platte 46 und an einer Haltekante 98 des Platten-Kofferraum-Abschlusses 110 angebracht, um eine Dichtung für die Hebevorrichtung 38 zu bilden. Scharniervorrichtungen 100 sind an Haltern 139 an der Strukturtragevorrichtung 132 angebracht. Vorspannelemente 104 sind an Haltern 60 der Dachplatte 36 angebracht. Zusätzlich sind eine Dachhimmelverkleidung 80 und eine Gegenlage 82 an der Dachplatte 36 angebracht. Ein Teppich für den Stauraum 25 wird ebenfalls zu diesem Zeitpunkt hinzugefügt.
  • Wie es in 8H gezeigt ist, wird als nächstes eine zuvor montierte Hebevorrichtung 38 an ihrem Platz eingepasst und an den Scharniervorrichtungen 100 angebracht. Der Kabelbaum 106 wird mit dem Fahrzeug 20 verbunden. Die Vorspannelemente 104 werden an Bolzen 102 der Hebevorrichtung 38 angebracht. Wenn die Hebevorrichtung 38 installiert ist, werden die hintere Stoßfängerverkleidung 30 und die Seitentüren 26 angebracht, wie es in 8I dargestellt ist. Die Halteschienen 74 werden dann justiert, falls erforderlich, um eine gewünschte Abdichtung zwischen den Seitenfenstern 34 und dem Dichtungsstreifen 78 zu bilden.
  • Eine alternative Ausführungsform des Dachsystems 22' ist in den 9 und 10 dargestellt. Das Dachsystem 22' ist dem Dachsystem 22 sehr ähnlich, wobei die Hauptunterschiede mit der Strukturtragevorrichtung und der Anbringung der Dachplatte an dem vorderen Kopfteil des Fahrzeugs verbunden sind. Demgemäß werden nur diese Unterschiede dargestellt und erläutert.
  • In dieser alternativen Ausführungsform ist ein horizontales Teil 170' der Strukturtragevorrichtung 132' zwischen den inneren und äußeren Dachplatten 46', 44' angeordnet, wie es in 9 dargestellt ist. Das bedeutet, dass das horizontale Teile 170' schichtartig zwischen den Platten 46', 44' angeordnet ist. Die Enden der Strukturtragevorrichtung 132' werden noch an Haltern 136' (nicht dargestellt) an dem Fahrzeug befestigt. Die Strukurtragevorrichtung 132' wird gemeinsam mit den Platten 46', 44' montiert, um eine einzige einheitliche Dachplatte 36' zu bilden, die zu dem geeigneten Zeitpunkt an dem Fahrzeug angebracht wird. Zusätzlich werden Scharniervorrichtungen 100' mit Schrauben direkt an dem horizontalen Teil 170' der Strukurtragevorrichtung 132' angebracht.
  • Unter Bezugnahme auf 10 ist die Anbringung der Dachplatte 36' an dem vorderen Kopfteil 64' des Fahrzeugs dargestellt. In dieser alternativen Ausführungsform ist ein Halter 180' mit einer gerändelten Nietenmutter 182' an dem vorderen Kopfteil 64' angebracht. Die innere Platte 46' ist mit Schrauben 68' an dem Halter 180' angebracht. Um diese Ausführungsform zu montieren, kann der Halter 180' entweder an dem vorderen Kopfteil 64' und dann an der inneren Platte 46' oder an der inneren Platte 46' und dann an dem vorderen Kopfteil 64' angebracht werden, wie es gewünscht wird.
  • Während die vorstehende Beschreibung des Dachsystems 22 anhand spezieller Beispiele, relativer Abmessungen und struktureller Anordnungen dargestellt worden ist, versteht es sich, dass Veränderungen vorgenommen werden können, ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Somit ist die Beschreibung der Erfindung in ihrer Natur lediglich beispielhaft zu verstehen und Abwandlungen, die von dem Gedanken der Erfindung nicht abweichen, sollen innerhalb des Umfangs der Erfindung liegen. Solche Veränderungen sollen nicht als Abweichungen von dem Umfang der Erfindung angesehen werden.

Claims (53)

  1. Hard-Top-Dachmodul für ein Kraftfahrzeug, wobei das Hard-Top-Dachmodul aufweist: – eine im wesentlichen starre Dachplatte, die wahlweise an einem Kraftfahrzeug anbringbar ist; und – eine mit der Dachplatte verbundene Hebevorrichtung, die sich rückwärts gerichtet von dieser erstreckt, wobei die Hebevorrichtung relativ zu der Dachplatte zwischen ersten und zweiten Positionen wahlweise bewegbar ist, – wobei die Hebevorrichtung ein Heckfensterteil und ein Deckelteil umfasst.
  2. Hard-Top-Dachmodul nach Anspruch 1, wobei das Deckelteil eine im wesentlichen waagerecht ausgerichtete Oberfläche aufweist.
  3. Hard-Top-Dachmodul nach Anspruch 2, wobei das Deckelteil darüber hinaus eine im wesentlichen senkrecht ausgerichtete Oberfläche aufweist, die so ausgelegt ist, dass sie ein Teil eines hinteren Endes eines Kraftfahrzeugs bildet.
  4. Hard-Top-Dachmodul nach Anspruch 1, wobei es des weiteren eine mit der Dachplatte verbundene und an dem Kraftfahrzeug anbringbare Strukturtragevorrichtung aufweist.
  5. Hard-Top-Dachmodul nach Anspruch 4, wobei ein Großteil eines waagerechten Teils der Strukturtragevorrichtung innerhalb der Dachplatte angeordnet ist.
  6. Hard-Top-Dachmodul nach Anspruch 1, wobei der Deckelteil so ausgelegt ist, dass er einen Teil eines Stauraumes in einem Kraftfahrzeug umschließt.
  7. Hard-Top-Dachmodul nach Anspruch 1, wobei die Hebevorrichtung eine innere Platte und eine äußere Platte aufweist, die aneinander angebracht sind.
  8. Hard-Top-Dachmodul nach Anspruch 1, wobei die Dachplatte eine innere Platte und eine äußere Platte aufweist, die aneinander angebracht sind.
  9. Kraftfahrzeug, aufweisend: (a) eine Karosserie mit einem Fahrgastraum und einem Stauraum hinter dem Fahrgastraum; (b) ein entfernbares Dachsystem, das betätigbar ist, um wahlweise den Fahrgastraum und den Stauraum abzudecken, wobei das entfernbare Dachsystem aufweist: (i) eine im wesentlichen starre Dachplatte, die wahlweise an der Karosserie anbringbar ist und betätigbar ist, um einen Teil des Fahrgastraums abzudecken, und (ii) eine mit der Dachplatte verbundene Hebevorrichtung, die betätigbar ist, um einen Teil des Stauraums abzudecken, wobei die Hebevorrichtung wahlweise zwischen einer offenen Position, die einen Zugang zu dem Stauraum ermöglicht, und einer geschlossenen Position, die den Teil des Stauraums abdeckt, bewegbar ist, wobei ein erster Teil der Hebevorrichtung ein Heckfenster und ein zweiter Teil der Hebevorrichtung ein Deckel ist.
  10. Kraftfahrzeug nach Anspruch 9, wobei der zweite Teil der Hebevorrichtung eine im wesentlichen waagerecht ausgerichtete Oberfläche aufweist.
  11. Kraftfahrzeug nach Anspruch 10, wobei der zweite Teil der Hebevorrichtung des weiteren eine im wesentlichen senkrecht ausgerichtete Oberfläche umfasst, die einen Teil eines hinteren Endes des Kraftfahrzeugs bildet.
  12. Kraftfahrzeug nach Anspruch 9, wobei das entfernbare Dachsystem des weiteren eine Strukturtragevorrichtung aufweist, die sich quer über die Karosserie erstreckt.
  13. Kraftfahrzeug nach Anspruch 12, wobei ein Großteil eines waagerechten Teils der Strukturtragevorrichtung innerhalb der Dachplatte angeordnet ist.
  14. Kraftfahrzeug nach Anspruch 9, wobei die Hebevorrichtung und die Dachplatte jeweils miteinander verbundene innere und äußere Elemente aufweisen.
  15. Kraftfahrzeug-Dachsystem aufweisend: – eine entfernbare Dachplatte, wobei die Platte an ihrem Ort befestigt ist, wenn sie an einem Kraftfahrzeug montiert ist; und – eine Strukturtragevorrichtung, die mit der Dachplatte verbunden ist.
  16. Dachsystem nach Anspruch 15, wobei es des weiteren eine mit der Dachplatte verbundene und zwischen offenen und geschlossenen Stellungen betätigbare Hebevorrichtung aufweist.
  17. Dachsystem nach Anspruch 16, wobei die Hebevorrichtung ein Heckfensterteil und ein Deckelteil umfasst.
  18. Dachsystem nach Anspruch 15, wobei ein Großteil eines waagerechten Teils der Strukturtragevorrichtung innerhalb der Dachplatte angeordnet ist.
  19. Dachsystem nach Anspruch 15, wobei es weiterhin eine schwenkbar mit der Strukturtragevorrichtung verbundene und zwischen offenen und geschlossenen Positionen bewegbare Hebevorrichtung aufweist.
  20. Dachsystem nach Anspruch 15, wobei die Strukturtragevorrichtung fest mit gegenüberliegenden Seiten des Fahrzeugs verbunden ist und sich zwischen diesen in einer zum Fahrzeug quer verlaufenden Richtung erstreckt.
  21. Dachsystem nach Anspruch 15, wobei die Strukturtragevorrichtung fest mit der Dachplatte verbunden ist.
  22. Kraftfahrzeug aufweisend: – eine Karosserie mit einem Fahrgastraum und einer Tür, die wahlweise Zugang zu dem Fahrgastraum ermöglicht; – eine Dachplatte, die einen Teil des Fahrgastraums abdeckt; und – eine Wasserablaufrinne, die derart wirkt, dass die darin fließendes Wasser zu einer gewünschten Stelle hin leitet, wobei ein Teil der Ablaufrinne unabhängig von den Stellungen beweglicher Elemente des Kraftfahrzeugs im wesentlichen aus dem Blickfeld verborgen ist.
  23. Kraftfahrzeug nach Anspruch 22, wobei die Karosserie eine feste hintere Seitenwand aufweist, und wobei der verborgene Teil der Ablaufrinne im wesentlichen durch die feste hintere Seitenwand aus dem Blickfeld verborgen ist.
  24. Kraftfahrzeug nach Anspruch 23, wobei Teile der hinteren Seitenwand und die Dachplatte zueinander benachbart sind, einen Zugang zu der Wasserablaufrinne bilden und eine direkte Ansicht der Wasserablaufrinne blockieren.
  25. Kraftfahrzeug nach Anspruch 24, wobei die benachbarten Teile der hinteren Seitenwand und der Dachplatte, die den Zugang bilden, sich nach außen erstrecken, während sich diese Teile nach unten erstrecken.
  26. Kraftfahrzeug nach Anspruch 22, wobei der verborgene Teil unterhalb der Dachplatte angeordnet ist.
  27. Kraftfahrzeug nach Anspruch 22, wobei die Ablaufrinne sich von einer Position in der Nähe einer Türöffnung in der Karosserie zu einem Stauraum hinter dem Fahrgastraum hin erstreckt.
  28. Kraftfahrzeug nach Anspruch 22, wobei eine bewegliche Komponente mit der Dachplatte verbunden ist und zwischen offenen und geschlossenen Positionen betätigbar ist, und wobei die Gesamtheit der Ablaufrinne unabhängig von einer Position der beweglichen Komponete im wesentlichen aus dem Blickfeld verborgen ist.
  29. Kraftfahrzeug nach Anspruch 28, wobei die bewegliche Komponente eine Hebevorrichtung ist.
  30. Kraftfahrzeug nach Anspruch 28, wobei die Wasserablaufrinne eine erste Ablaufrinne ist, und wobei es des weiteren eine zweite Wasserablaufrinne in der Nähe der ersten Wasserablaufrinne umfasst, wobei die zweite Wasserablaufrinne sichtbar ist, wenn sich die bewegliche Komponente in einer ersten Position befindet, und verborgen ist, wenn sich die bewegliche Komponente in einer zweiten Position befindet.
  31. Kraftfahrzeug nach Anspruch 22, wobei ein Großteil der Ablaufrinne aus dem Blickfeld verborgen ist.
  32. Kraftfahrzeug nach Anspruch 22, wobei ein Teil der Ablaufrinne im wesentlichen aus dem Blickfeld verborgen ist, wenn man direkt nach unten auf die Ablaufrinne blickt.
  33. Kraftfahrzeug-Dachsystem, aufweisend: – eine Dachplatte; – ein Halteelement, das sich von der Dachplatte und zu einem rahmenlosen Fenster hin erstreckt; und – ein Dichtungselement, das an dem Halteelement angebracht und so betätigbar ist, dass es gegen das rahmenlose Fenster abdichtet, – wobei das Halteelement flexibel ist und in eine gewünschte Position eingestellt werden kann, um eine wetterfeste Dichtung zwischen dem Dichtungselement und dem rahmenlosen Fenster zu bilden.
  34. Kraftfahrzeug-Dachsystem nach Anspruch 33, wobei das Halteelement durch ein Verbiegen des Halteelements eingestellt wird.
  35. Kraftfahrzeug-Dachsystem nach Anspruch 33, wobei die Dachplatte eine entfernbare Dachplatte ist, die an Ort und Stelle befestigt ist, wenn sie an einem Kraftfahrzeug montiert ist.
  36. Kraftfahrzeugsystem, aufweisend: – ein Rahmenelement; – eine mit dem Rahmenelement verbundene Platte, wobei sich zwischen diesen ein inneres Volumen befindet; und – ein Verkleidungselement, das eine Zugangsöffnung zu dem inneren Volumen abdeckt, – wobei das Rahmenelement, die Platte und das Verkleidungselement einen Teil eines Innenraums eines Kraftfahrzeugs umschließen, wobei das Verkleidungselement gegen eines des Rahmenelements und der Platte abgedichtet ist, und wobei es eine Gasbarriere bildet, die Gase innerhalb des inneren Volumens darin hindert, in den Innenraum des Kraftfahrzeugs einzutreten.
  37. Kraftfahrzeugsystem nach Anspruch 36, wobei das Verkleidungselement gegen eines des Rahmenelements und der Platte mit einer Klebstoffdichtung abgedichtet ist.
  38. Kraftfahrzeugsystem nach Anspruch 37, wobei das Rahmenelement und die Platte eine Hebevorrichtung bilden.
  39. Kraftfahrzeugsystem nach Anspruch 37, wobei die Platte und der Rahmen flächengeformte Verbundelemente sind.
  40. Entfernbares Dachsystem für ein Kraftfahrzeug, wobei das entfernbare Dachsystem aufweist: – eine einzelne, im wesentlichen starre Dachplatte, die wahlweise an einem Kraftfahrzeug anbringbar ist; und – eine Hebevorrichtung, die mit der Dachplatte verbunden ist und sich von dieser rückwärts gerichtet erstreckt, wobei die Hebevorrichtung zwischen ersten und zweiten Positionen wahlweise relativ zu der Dachplatte bewegbar ist, – wobei die Dachplatte und die Hebevorrichtung einen Fahrgastraum eines Kraftfahrzeugs umschließen, wenn sie montiert sind.
  41. Entfernbares Dachsystem nach Anspruch 40, wobei die Hebevorrichtung einen Heckfensterabschnitt und einen Deckelabschnitt hat.
  42. Entfernbares Dachsystem nach Anspruch 41, wobei der Deckelabschnitt eine im wesentlich waagerecht ausgerichtete Oberfläche aufweist.
  43. Entfernbares Dachsystem nach Anspruch 42, wobei der Deckelabschnitt des weiteren eine im wesentlichen senkrecht ausgerichtete Oberfläche aufweist, die derart ausgelegt ist, dass sie einen Teil eines hinteren Endes eines Kraftfahrzeugs bildet.
  44. Entfernbares Dachsystem nach Anspruch 40, wobei der Deckelteil derart ausgelegt ist, dass er einen Teil eines Stauraums in einem Kraftfahrzeug umschließt.
  45. Verfahren zum Montieren eines Kraftfahrzeugs, umfassend: (a) Bereitstellen einer Karosserie, die einen Fahrgastraum und einen Stauraum hinter dem Fahrgastraum aufweist; (b) Anbringen einer entfernbaren Dachplatte an der Karosserie, wobei die Dachplatte einen Teil des Fahrgastraums abdeckt; (c) Anbringen einer Hebevorrichtung an der Dachplatte, wobei ein Deckelteil der Hebevorrichtung einen Teil des Stauraums abdeckt, wobei die Hebevorrichtung zwischen ersten und zweiten Stellungen relativ zu der Dachplatte bewegbar ist, um wahlweise einen Zugang zu dem Stauraum zu ermöglichen; und (d) Anbringen eines Heckfensters an der Hebevorrichtung.
  46. Verfahren nach Anspruch 45, wobei die Karosserie ein einklappbares Dach aufweist, und wobei es des weiteren ein Entfernen des einklappbaren Dachs vor der Ausführung von Schritt (b) umfasst.
  47. Verfahren nach Anspruch 46, wobei der Schritt (b) ein Anbringen der Dachplatte an der Karosserie unter Verwendung von Befestigungspositionen umfasst, die zuvor dafür verwendet wurden, das einklappbare Dach an der Karosserie anzubringen.
  48. Verfahren nach Anspruch 45, wobei Schritt (d) vor dem Schritt (c) ausgeführt wird, und wobei Schritt (c) ein Anbringen der Hebevorrichtung mit dem daran angebrachten Heckfenster an der Dachplatte umfasst.
  49. Verfahren nach Anspruch 45, wobei Schritt (c) vor dem Schritt (b) ausgeführt wird, und wobei Schritt (b) ein Abringen der Dachplatte mit der daran angebrachten Hebevorrichtung an der Karosserie umfasst.
  50. Verfahren zum Anbringen einer entfernbaren Dachplatte an einem Kraftfahrzeug, wobei das Verfahren umfasst: (a) Anbringen eines Halters an einem vorderen Kopfteils des Fahrzeugs; und (b) Verbinden eines vorderen Teils der entfernbaren Dachplatte mit dem Halter.
  51. Verfahren nach Anspruch 50, wobei Schritt (a) ein Anbringen des Halters an dem vorderen Kopfteil mit einer Niete umfasst.
  52. Verfahren nach Anspruch 50, wobei es des weiteren ein Anbringen eines hinteren Teils der entfernbaren Dachplatte an einer Karosserie des Fahrzeugs umfasst.
  53. Verfahren nach Anspruch 50, wobei die entfernbare Dachplatte ein flächengeformtes Verbundelement ist.
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