DE102005042188A1 - Fahrzeugdach mit Ablagefach - Google Patents
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- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/06—Fixed roofs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeugdach (2) für ein Kraftfahrzeug (1), das mit Hilfe eines mit Abstand zum Fahrzeugdach (2) angeordneten Bodens (3) mindestens einen Zwischenraum bzw. ein Ablagefach (4) bildet. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Unterseite des Fahrzeugdachs mit einfachen baulichen Mitteln so zu gestalten, dass im Dachbereich vorhandener Zwischenraum oder Freiräume als Ablagefächer genutzt werden können. DOLLAR A Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass als Träger für den Zwischenraum bzw. das Ablagefach (4) zumindest das Fahrzeugdach (2) ausgebildet ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach für ein Kraftfahrzeug, das mit Hilfe eines mit Abstand zum Fahrzeugdach angeordneten Bodens mindestens einen Zwischenraum bzw. ein Ablagefach bildet.
- Es ist bereits ein Kraftfahrzeug mit einem Fahrzeugdach bekannt (
DE 20304920 U1 ), das mit Hilfe eines mit Abstand zum Fahrzeugdach angeordneten Ladebodens einen Zwischenraum bildet, der sich über die gesamte Länge des Laderaums des Kraftfahrzeugs und eine Rücksitzbank bis zu den Rückenlehnen der Vordersitze erstreckt. Der Ladeboden ist auf sich gegenüberliegenden Längsträgern angeordnet, wobei jeder Längsträger einer Längsseite des Kraftfahrzeugs zugeordnet ist und an Strukturträgern des Kraftfahrzeugs befestigt ist. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Unterseite des Fahrzeugdachs mit einfachen baulichen Mitteln so zu gestalten, dass im Dachbereich vorhandener Zwischenraum oder Freiräume als Ablagefächer genutzt werden können.
- Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass als Träger für den Zwischenraum bzw. das Ablagefach zumindest das Fahrzeugdach ausgebildet ist. Hierdurch kann mit einfachen baulichen Mitteln der im Dachbereich vorhandene Raum als Ab lagefächer genutzt werden, die auf einfache Weise am Dachhimmel des Kraftfahrzeugs befestigt werden können. Da das Fahrzeugdach als Träger für die Ablagefächer eingesetzt wird, kann je nach Belastungsart auf zusätzliche Abstützelemente verzichtet werden, so dass die Einrichtung mit den Ablagefächern insgesamt kostengünstig hergestellt werden kann.
- Hierzu ist es vorteilhaft, dass als Träger für den Zwischenraum bzw. das Ablagefach das Fahrzeugdach und eine oder mehrere Streben dienen, die als Verstärkungselemente für das Fahrzeugdach ausgebildet sind. Je nach Bedarf können die Ablagefächer auch durch zusätzliche Streben bzw. Träger abgestützt werden, die als Strukturteile für das Kraftfahrzeug eingesetzt werden. Hierdurch wird auf einfache Weise der im Dachbereich vorhandene Raum als Ablagefläche genutzt.
- Eine zusätzliche Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, dass das Fahrzeugdach einen Dachaufbau aufweist, das aus einer sich in Fahrtrichtung oder quer dazu erstreckenden Längsstrebe und einer Seitenwand besteht, zwischen denen ein oder mehrere Ablagefächer vorgesehen sind. Das Ankleben der Ablagefächer am Fahrzeugdach ist sehr kostengünstig, schont das Fahrzeugdach und gewährleistet die Dichtheit des Daches.
- Ferner ist es vorteilhaft, dass in den Zwischenraum bzw. in das Ablagefach zwischen dem Fahrzeugdach und dem Boden die Verstärkungsstreben eingesetzt sind, die mit Wandteilen des Ablagefachs verklebt, verschweißt, verschraubt oder vernietet sind.
- Vorteilhaft ist es hierzu auch, dass die Wandteile des Zwischenraums bzw. des Ablagefachs mit einer Unterseite des Fahrzeugdachs und/oder den Verstrebungen über Klebeverbindungen befestigt sind.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, dass das Fahrzeugdach aus mehreren mit Abstand zueinander angeordneten Trägern besteht, zwischen denen Dachsegmente vorgesehen sind, die zumindest teilweise die obere Seite des Ablagefachs bilden.
- Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt.
- Dabei zeigen:
-
1 eine perspektivische Teilansicht eines Dachaufbaus eines Kastenwagens, -
2 einen Teilschnitt bzw. Y-Schnitt des Ablagefachs gemäß1 , -
3 einen Z-Schnitt durch den Mittelsteg des Ablagefachs. - In
1 ist der obere Teil eines Kraftfahrzeugs bzw. Kastenwagens1 mit einem Dachaufbau5 veranschaulicht, wobei das Fahrzeugdach zur besseren Ansicht des Innenaufbaus nicht dargestellt ist. - Der Dachaufbau
5 weist zwei außenliegende, im Bereich von Seitenwänden12 angeordnete Längsstreben10 auf, die mit Hilfe von Verstrebungen bzw. Querträgern8 miteinander verbunden sind. Auf den Querträgern8 und den Längsstreben10 ist ein in2 und3 teilweise dargestelltes Fahrzeugdach2 befestigt. - Wie aus
1 hervorgeht, befinden sich unterhalb des Fahrzeugdachs2 zahlreiche Zwischenräume, die als Ablagefächer4 genutzt werden können. In1 sind lediglich zwei Ablagefächer4 veranschaulicht. - Das Fahrzeugdach
2 besteht nach dem Ausführungsbeispiel gemäß1 aus mehreren mit Abstand zueinander angeordneten Trägern8 , zwischen denen Dachsegmente2.1 vorgesehen sind, die zumindest teilweise die obere Seite des Ablagefachs4 bilden. Eine Unterseite7 (2 ) wird durch einen Boden3 begrenzt. Zur Verstärkung des Dachaufbaus5 bzw. des Boden3 kann zwischen zwei Ablagefächern4 eine Trennwand11 vorgesehen sein. Die Trennwand11 kann aber auch durch die Verstrebung8 ersetzt werden. - Der Zwischenraum bzw. das Ablagefach
4 kann an jeder beliebiges Stelle im Bereich des Fahrzeugdachs2 vorgesehen werden und über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Klappe verschlossen werden. - Wie aus
2 hervorgeht, ist unter dem Fahrzeugdach2 das Ablagefach4 vorgesehen, das aus einem Wandteil6 und dem Boden3 besteht. Das Wandteil6 weist an seinem oberen Ende einen Flansch6.1 auf. Der Flansch6.1 kann mit dem Fahrzeugdach2 verklebt, verschweißt, verschraubt oder vernietet sein. Gemäß2 ist der Flansch6.1 mit Hilfe einer Klebeverbindung9 an der unteren Seite des Fahrzeugdachs2 fest angeschlossen. - Je nach Belastungsart kann sich das Ablagefach
4 auch zusätzlich auf die Verstrebung8 abstützen, die gemäß3 in einem bestimmten Bereich des Ablagefachs4 eingesetzt und ebenfalls mit dem Ablagefach4 über Klebeverbindungen9 verbunden ist. Die Verstrebung8 kann in Richtung des Wageninne ren offen sein, so dass auch dieser Teil der Verstrebung8 als Ablagefach4 genutzt werden kann.
Claims (6)
- Fahrzeugdach (
2 ) für ein Kraftfahrzeug (1 ), das mit Hilfe eines mit Abstand zum Fahrzeugdach (2 ) angeordneten Bodens (3 ) mindestens einen Zwischenraum bzw. ein Ablagefach (4 ) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger für den Zwischenraum bzw. das Ablagefach (4 ) zumindest das Fahrzeugdach (2 ) ausgebildet ist. - Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger für den Zwischenraum bzw. das Ablagefach (
4 ) das Fahrzeugdach (2 ) und eine oder mehrere Streben (8 ) dienen, die als Verstärkungselemente für das Fahrzeugdach (2 ) ausgebildet sind. - Fahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugdach (
2 ) einen Dachaufbau (5 ) aufweist, der aus einer sich in Fahrtrichtung oder quer dazu erstreckenden Längsstrebe (10 ) und einer Seitenwand (12 ) besteht, zwischen denen ein oder mehrere Ablagefächer (4 ) vorgesehen sind. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwischenraum bzw. in das Ablagefach (
4 ) zwischen dem Fahrzeugdach (2 ) und dem Boden (3 ) die Verstärkungs streben (8 ) eingesetzt sind, die mit Wandteilen (6 ) des Ablagefachs (4 ) verklebt, verschweißt, verschraubt oder vernietet sind. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandteile (
6 ) des Zwischenraums bzw. des Ablagefachs (4 ) mit einer Unterseite (7 ) des Fahrzeugdachs (2 ) und/oder den Verstrebungen (8 ) über Klebeverbindungen (9 ) befestigt sind. - Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeugdach (
2 ) aus mehreren mit Abstand zueinander angeordneten Trägern (8 ) besteht, zwischen denen Dachsegmente (2.1 ) vorgesehen sind, die zumindest teilweise die obere Seite des Ablagefachs (4 ) bilden.
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| DE200510042188 DE102005042188B4 (de) | 2005-09-06 | 2005-09-06 | Fahrzeugdach mit Ablagefach |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE102008032077A1 (de) * | 2008-07-08 | 2010-01-14 | Hörnig, Andreas M. | Vorrichtung zum Transportieren von länglichem Transportgut im Innenraum eines Personenkraftwagens |
Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE20304920U1 (de) * | 2003-03-27 | 2003-07-03 | Adam Opel AG, 65428 Rüsselsheim | Kraftfahrzeug mit einer Heckklappe oder Hecktür |
| DE102004005483A1 (de) * | 2004-02-04 | 2005-09-01 | Adam Opel Ag | Kraftfahrzeug mit am Dachhimmel ausgebildetem Hohlraum |
-
2005
- 2005-09-06 DE DE200510042188 patent/DE102005042188B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
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| DE102008032077B4 (de) * | 2008-07-08 | 2011-08-25 | Skybag Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Transportieren von länglichem Transportgut im Innenraum eines Personenkraftwagens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102005042188B4 (de) | 2012-01-12 |
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| R020 | Patent grant now final |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20130403 |