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DE102005041459A1 - Massagebürstenkopf zur Zahnfleischmassage und elektrische Zahnbürste mit einem solchen Massagebürstenkopf - Google Patents

Massagebürstenkopf zur Zahnfleischmassage und elektrische Zahnbürste mit einem solchen Massagebürstenkopf Download PDF

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DE102005041459A1
DE102005041459A1 DE200510041459 DE102005041459A DE102005041459A1 DE 102005041459 A1 DE102005041459 A1 DE 102005041459A1 DE 200510041459 DE200510041459 DE 200510041459 DE 102005041459 A DE102005041459 A DE 102005041459A DE 102005041459 A1 DE102005041459 A1 DE 102005041459A1
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DE
Germany
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massage
brush head
elements
head according
massage elements
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510041459
Other languages
English (en)
Inventor
Erik Eisenkolb
Michael Noderer
Hansjörg REICK
Norbert Schaefer
Rainer Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Braun GmbH
Original Assignee
Braun GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braun GmbH filed Critical Braun GmbH
Priority to DE200510041459 priority Critical patent/DE102005041459A1/de
Publication of DE102005041459A1 publication Critical patent/DE102005041459A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Massagebürstenkopf zur Zahnfleischmassage, der von einem Handteil einer elektrischen Zahnbürste oszillierend und/oder vibrierend antreibbar ist, mit von einer Arbeitsseite vorstehenden Massageelementen aus Weichmaterial. Erfindungsgemäß zeichnet sich der Massagebürstenkopf dadurch aus, dass die Massageelemente eine Härte von weniger als 50 Shore A besitzen und eine mit mehr als 200 Hz stabil bewegbare Form aufweisen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Massagebürstenkopf zur Zahnfleischmassage, der von einem Handteil einer elektrischen Zahnbürste oszillierend und/oder vibrierend antreibbar ist, mit von einer Arbeitsseite vorstehenden Massageelementen aus Weichmaterial.
  • Die DE 93 10 824 U1 beschreibt einen Massagebürstenkopf für elektrische Zahnbürsten, der im wesentlichen aus einem etwa quaderförmigen Gummiformteil besteht, das nach Entfernen des für die Zahnreinigung vorgesehenen Bürstenkopfs auf den Bürstenträger der Zahnbürste gesteckt werden kann. An dem Gummiformteil sind fingerförmige Noppen vorgesehen, die für die Gesichtsmassage verwendet werden sollen. Ein solcher Massagebürstenkopf ist jedoch für die Zahnfleischmassage an modernen elektrischen Zahnbürsten wenig geeignet. In jüngerer Zeit haben sich sogenannte Schallzahnbürsten etabliert, die mit einer Antriebsfrequenz im Bereich von etwa 260 Hz arbeiten, wie beispielsweise aus der US 5,613,259 bekannt. Die hohen Frequenzen solcher elektrischer Zahnbürsten eignen sich hervorragend für Massagezwecke, sodaß mithilfe solcher Zahnbürsten mittels des Borstenfelds das Zahnfleisch massiert werden soll. Leider sind die benutzten Nylonfilamente oft zu weich und instabil für eine gute Massagewirkung. Macht man die Borsten hingegen steifer, neigen sie zum Stechen in das Zahnfleisch und können im normalen Putzmodus das Zahnfleisch verletzen.
  • Werden hingegen Massagebürstenköpfe mit Massageelementen aus Weichmaterial, wie sie aus der DE 93 10 824 U1 bekannt sind, mit solchen Hochfrequenzzahnbürsten verwendet, kommt es zu verschiedenen Problemen. Einerseits kann es dazu kommen, daß die Massageelemente aufgrund der hohen Frequenz der Bewegung instabil werden und sehr große Schwingungsamplituden ausführen, sodaß sie beim Kontakt zum Zahnfleisch sofort gebremst werden und nicht mehr effektiv massieren. Andererseits können die Massageelemente nicht beliebig versteift werden, um den genannten Abbremseffekt zu verhindern, da dies auf dem Zahnfleisch als unangenehm empfunden wird und dieses sogar reizen kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Massagebürstenkopf zur Zahnfleischmassage zu schaffen, der Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise soll eine effektive Zahnfleischmassage erreicht werden, die als angenehm empfunden wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Massagebürstenkopf gemäß Patentanspruch 1 sowie eine Zahnbürste mit einem solchen Massagebürstenkopf gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Erfindungsgemäß sind also die Massageelemente an dem Massagebürstenkopf ausreichend weich, um sich sanft an das zu massierende Zahnfleisch anzulegen und dort als angenehm empfunden zu werden, und gleichzeitig sind sie trotz der Weichheit ihres Materials ausreichend formstabil ausgebildet, um mit hohen Antriebsfrequenzen bewegt zu werden. Die Massageelemente sind erfindungsgemäß aus einem Weichmaterial mit einer Härte von weniger als 50 Shore A gefertigt und besitzen eine mit mehr als 200 Hz stabil bewegbare Form. Die Massageelemente sind insbesondere derart ausgebildet, daß sie eine Oszillations- bzw. Vibrationsbewegung mit mehr als 200 Hz stabil ausführen und hierbei nicht in Resonanz geraten.
  • In Weiterbildung der Erfindung besitzen die Massageelemente eine Härte von weniger als 40 Shore A, um ein besonders angenehmes Massageempfinden zu erzeugen. Sie können grundsätzlich aus verschiedenen Materialien bestehen. Vorzugsweise bestehen die Massageelemente aus einem thermoplastischen Elastomer.
  • Um dennoch eine hochfrequente Antriebsbewegung zu ermöglichen, sind die Massageelemente mit ihrer Resonanzfrequenz derart auf die Antriebsfrequenz des sie antreibenden Zahnbürstenhandteils abgestimmt, daß kein Stehenbleiben eintritt. Insbesondere können die Massageelemente mit einer Eigenfrequenz von mehr als 200 Hz abweichend von der Zahnbürstenantriebsfrequenz ausgebildet sein. Der Abstand der Eigenfrequenz von der Zahnbürstenantriebsfrequenz wird ausreichend groß gewählt, um eine Resonanz zu unterbinden. Nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung besitzen die Massageelemente eine Eigenfrequenz, die mindestens das 1,1-fache, ggf. mehr als das 1,5-fache der Antriebsfrequenz des Zahnbürstenantriebs beträgt.
  • Ihre Formstabilität auch bei hohen Antriebsfrequenzen trotz der Härte von weniger als 40 Shore A erhalten die Massageelemente insbesondere durch ihre Form, die vorzugsweise von zylindrischen Stiften abweichen kann. Grundsätzlich können die Massageelemente unterschiedliche Formen besitzen, solange die ausreichende Formstabilität bei hochfrequenten Antriebsbewegungen erhalten bleibt. Nach einer Ausführung der Erfindung können die Massageelemente mit einem Verhältnis von Höhe zu Breite bzw. Durchmesser von weniger als 1 ausgebildet sein. Dies ist jedoch nicht zwingend, es können bei entsprechender Formgebung auch andere Höhen-/Breitenverhältnisse vorgesehen sein.
  • In Weiterbildung der Erfindung können kelchförmige Massageelemente vorgesehen sein, die vorzugsweise jeweils einen sich vom Boden weg erweiternden Innen- bzw. Hohlraum besitzen. Die Kelchwandung kann dabei einen sich vom Boden weg verjüngenden Querschnitt besitzen. Insbesondere kann die Kelchwandung zu ihrem Rand hin in eine dünne Auflagelippe auslaufen. Mithilfe eines solchen lippenförmigen Randes können sich die Massageelemente auf glatten Oberflächen wie Saugnäpfe ansaugen und erzeugen hierdurch beim Abnehmen oder beim Hin- und Herschwingen einen Unterdruck, der zusätzlich zur mechanischen Vibration massierend wirkt. Durch den sich aufweitenden Querschnitt wird durch die in diesem Fall trompeten- bzw. blütenkelchförmigen Massageelemente eine große Zahnfleischfläche erfasst. Durch die im Inneren hohle Ausbildung können sie dabei leicht komprimiert werden, sodaß sie gute Federeigenschaften besitzen und sich leicht in unterschiedlichen Raumrichtungen der Oberfläche anpassen können. Trotzdem sind die kelchförmigen Massageelemente in ihrer Formgestaltung aber so stabil, daß sie kein großes Überschwingen ermöglichen und bei der Antriebsfrequenz des Zahnbürstenhandteils nicht in Resonanz geraten.
  • Alternativ oder zusätzlich zu solchen kelchförmigen Massageelementen können in Weiterbildung der Erfindung auch insgesamt etwa pilzförmige Massageelemente vorgesehen sein, die einen platten- bzw. tellerförmigen Arbeitskopf aufweisen, der von einem stielförmigen Träger gestützt ist. Die plattenförmigen Arbeitsköpfe können dabei plan oder leicht gebogen sein, bestehen in jedem Fall aus Weichmaterial und sind vorzugsweise in der Mitte pilzartig aufgeständert, so daß sie sozusagen im Abstand einiger Millimeter über dem Trägerkorpus des Massagebürstenkopfes schweben. Insbesondere ist der Arbeitskopf derart gelagert, daß er mehrachsig verkippbar ist, um ein optimales Anpassen an die Zahnfleischoberfläche zu gewährleisten. Durch den stielförmigen Träger wird die Vibration des Antriebs übertragen, wobei die plattenförmigen Arbeitsköpfe kleine Schwingungen ausführen können. Hierdurch kommt es beim Aufsetzen der Arbeitsköpfe auf das Zahnfleisch zu leichten Klopfbewegungen ähnlich wie bei einer Klopfmassage, wodurch die Durchblutung des Zahnfleisches stimuliert wird. Die Größe der plattenförmigen Arbeitsköpfe, die Länge sowie der Durchmesser des stielförmigen Trägers sowie die Shore-Härte des Weichmaterials werden vorteilhafterweise so dimensioniert, daß die Eigenfrequenz der plattenförmigen Arbeitsköpfe außerhalb der Antriebsfrequenz des Zahnbürstenantriebs liegt, sich jedoch durch Überschwingen die Amplitude leicht vergrößert. Um die Massagewirkung weiter zu erhöhen, können die Platten auf der Arbeitsfläche zum Zahnfleisch hin über eine Struktur verfügen, z. B. kleine Noppen oder Lamellen aufweisen.
  • Alternativ oder zusätzlich zu den vorgenannten Massageelementen können auch Massageelemente in Form kegelförmiger Noppen vorgesehen sein. Vorteilhafterweise besitzen die Noppen einen abgerundeten Kopf. Durch die kegelförmige Gestalt der Noppen verjüngen sich diese von der Basis weg, sodaß eine Kopflastigkeit verhindert wird und im Gegensatz zu länglichen hohlzylindrischen Massagestiften eine ausreichende Formstabilität zur Bewegung auch bei hohen Frequenzen erreicht wird.
  • Um eine gute Anpassung der Massageelemente an die Topographie des Zahnfleisches zu erreichen, können die Massageelemente in Richtung ihrer Längsachsen bzw. in Richtung senkrecht zu der Zahnfleischfläche nachgiebig gelagert sein, sodaß die Massageelemente sozusagen stauchbar sind. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Massageelemente auf einem elastischen Lagerkissen aus Weichmaterial angeordnet sind, das selbst eine geringere Härte als die Massageelemente besitzen kann. Diese kissenartige Weichauflage, auf der die Massageelemente abgestützt sind, kann vorteilhafterweise einen gelartigen Kern mit einer Shore-Härte von weniger als 20 Shore besitzen, der zur Erhöhung der mechanischen Reißfestigkeit mit einer härteren Außenkomponente abgedeckt sein kann. Die Außenkomponente ist dabei vorteilhafterweise immer noch aus Weichmaterial. Die Ummantelung kann eine Shore-Härte besitzen, die um mehr als 5 Shore A größer ist als die des gelartigen Kernes.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist auch die der Arbeitsseite des Massagebürstenkopfes abgewandte Rückseite mit Weichmaterial ummantelt. Hierdurch entstehen bei versehentlichem Berühren der Zähne keine unangenehmen Vibrationen. Zudem kann die Hartsubstanz der Zähne keinen Schaden nehmen.
  • In Weiterbildung der Erfindung können an dieser rückseitigen Ummantelung des Massagebürstenkopfes ebenfalls Massageelemente angebracht sein, die zur Arbeitsseite hin vorspringen und zusammen mit den dort vorgesehenen Massageelementen ein Massageelementefeld bilden. Die von der rückseitigen Ummantelung vorspringenden Massageelemente besitzen naturgemäß eine größere Länge als die von der Vorderseite vorspringenden Massageelemente. Hierdurch werden die Vorteile von Massagebürsten mit langen Massageelementen mit denen der weichen, kurzen Massageelemente kombiniert, wodurch ein über weite Anwendungsbereiche optimaler Massageeffekt erzielt wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung können die Arbeitsköpfe der Massageelemente in unterschiedlichen Höhenlagen angeordnet sein. Hierdurch können z. B. tiefer liegende Zahnfleischflächen, wie z. B. an den Übergängen zu den Zähnen hin, höchst effizient massiert werden. Nach einer Ausführung der Erfindung können am Rand des Massageelementefeldes angeordnete Massageelemente eine größere Höhe besitzen als weiter im Inneren des Feldes liegende Massageelemente. Die äußeren, längeren Massageelemente können an den Übergängen zu den Zähnen hin optimal massieren, während die zentralen Massageelemente die darüber liegenden Zahnfleischabschnitte massieren.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind die Massageelemente aus Weichmaterial integral einstückig an einen vorzugsweise stielförmigen Massagekopfträger aus Hartmaterial angeformt. Dies kann insbesondere mittels eines Mehrkomponentenspritzgussverfahrens erreicht werden. An den Massagebürstenträger aus Hartkunststoff werden die Massageelemente, das diese tragende Stützkissen sowie ggf. Ummantelungen auf der Rückseite angespritzt. Es versteht sich, daß verschiedene Abschnitte der aus Weichmaterial angespritzten Teile aus verschiedenen Weichmaterialien mit unterschiedlicher Härte angespritzt werden können.
  • An seinem den Massageelementen abgewandten Ende besitzt der Massagekopfträger zweckmäßigerweise geeignete Kupplungsmittel zum Ankuppeln des Massagekopfträgers an den Handteil einer Zahnbürste, insbesondere an dessen Antriebsstück, wie es z. B. bei der aus der US 5,613,259 bekannten Zahnbürste vorhanden ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: eine schematische Darstellung eines Massagebürstenkopfes zum Aufstecken auf eine elektrische Zahnbürste mit drei kelchförmigen Massageelementen aus Weichmaterial in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2: einen Längsschnitt durch den Massagebürstenkopf aus 1,
  • 3: eine schematische Darstellung eines Massagebürstenkopfes nach einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung mit einer Mehrzahl von Massageelementen in Form kegelförmiger Noppen in einer perspektivischen Ansicht,
  • 4: einen Längsschnitt durch den Massagebürstenkopf aus 3,
  • 5: einen Längsschnitt durch einen Massagebürstenkopf ähnlich 4 nach einer weiteren Ausführung der Erfindung, bei der die kegelförmigen Massagenoppen auf einem elastischen Lagerkissen mit Gelkern ruhen,
  • 6: eine schematische Darstellung eines Massagebürstenkopfes nach einer weiteren Ausführung der Erfindung mit einer Mehrzahl von Massageelementen in Form kegelförmiger Noppen in perspektivischer Ansicht, wobei die Weichmaterialummantelung einschließlich Massageelementen in einem Core-Back-Verfahren angespritzt ist und den Hartmaterialkern des Bürstenträgers durchdringt, wie dies 7 zeigt,
  • 7: einen Längsschnitt durch den Massagebürstenkopf aus 6,
  • 8: einen Längsschnitt durch einen Massagebürstenkopf nach einer weiteren Ausführung der Erfindung ähnlich 7, wobei die kegelförmigen Massagenoppen auf einem elastischen Lagerkissen mit Gelkern gelagert sind,
  • 9: eine schematische Darstellung eines Massagebürstenkopfs nach einer weiteren Ausführung der Erfindung in perspektivischer Ansicht, bei der an einer rückseitig vorgesehenen Weichmaterialummantelung zur Arbeitsseite hin vorspringend weitere Massageelemente angespritzt sind,
  • 10: einen Längsschnitt durch den Massagebürstenkopf aus 9,
  • 11: eine schematische Darstellung eines Massagebürstenkopfes nach einer weiteren Ausführung der Erfindung mit pilzförmigen Massageelementen mit plattenförmigen Arbeitsköpfen nach einer weiteren Ausführung der Erfindung,
  • 12: eine vergrößerte Seitenansicht der Massageelemente des Massagebürstenkopfes aus 11,
  • 13: eine Draufsicht auf den Massagebürstenkopf aus 11, und
  • 14: einen Längsschnitt durch den Massagebürstenkopf aus 11.
  • Der in den 1 und 2 gezeigte Massagebürstenkopf 1 umfasst einen stielförmigen Massagekopfträger 2, der an seinem einen Ende eine Kupplung 3 in Form einer Aussparung 4 aufweist, mit der er passgenau auf das Antriebsstück eines nicht gezeigten Handteils einer elektrischen Zahnbürste aufsteckbar ist. Bezüglich der Ausbildung des Handteils kann auf die US 5,613,259 verwiesen werden, dessen Antrieb eine oszillierende bzw. vibrierende Bewegung des aufgesteckten Bürstenträgers bzw. im vorliegenden Fall Massagekopfträgers mit mehr als 200 Hz erzeugen kann.
  • An seinem anderen Ende trägt der Massagekopfträger 2 eine Mehrzahl von Massageelementen 5 in Form von Trompeten- bzw. Blütenkelchen, die jeweils einen sich vom Boden weg erweiternden Querschnitt besitzen und dementsprechend einen sich nach außen erweiternden Hohlraum 6 begrenzen. Die Kelchwandung besitzt dabei eine zu den Rändern der Kelche hin abnehmende Wandstärke. Die Ränder der Kelche bilden eine Dichtlippe 7, mit der die Kelche sich wie Saugnäpfe ansaugen können und beim Abnehmen oder Hin- und Herschwingen einen Unterdruck erzeugen, der zusätzlich zur mechanischen Vibration massierend wirkt.
  • Wie 2 zeigt, besteht der Massagekopfträger 2 aus Hartkunststoff, während die Massageelemente 5 aus einem Weichmaterial mit einer Shore-Härte von weniger als 40 Shore A bestehen. In bevorzugter Ausführung der Erfindung sind die Massageelemente 5 in einem Zweikomponentenspritzverfahren an den Massagekopfträger 2 aus Hartkunststoff angespritzt, vorzugsweise aus einem thermoplastischen Elastomer.
  • Wie die 1 und 2 zeigen, ist auch die Rückseite 8 des Massagekopfträgers 2, die der Arbeitsseite 9 mit den Massageelementen 5 gegenüberliegt, mit Weichmaterial ummantelt. Die Ummantelung 10 kann dabei um den gesamten Umfang des Massagekopfträgers 2 herum reichen.
  • Die Wandstärken, Breiten- und Höhenverhältnisse der kelchförmigen Massageelemente 5 sind in der gezeichneten Ausführungsform so eingestellt, daß auch bei Shore-Härten unter 40 Shore A die Eigenfrequenz der Massageelemente 5 deutlich über 200 bis 500 Hz liegt. Ein starkes Überschwingen der Kelche wird damit vermieden. In jedem Fall ist die Eigenfrequenz der Massageelemente 5 so eingestellt, daß sie ausreichend von der Antriebsfrequenz des Zahnbürstenhandteils abweicht.
  • Bei der Ausführungsform nach den 3 und 4 besitzt der Massagebürstenkopf 1 ebenfalls einen Massagekopfträger 2 aus Hartkunststoff mit einem an seinem einen Ende vorgesehenen Kupplungsabschnitt. Die Massageelemente 5 bestehen bei dieser Ausführungsform aus kegelförmigen Noppen mit abgerundeten Köpfen, die aus einem Plateau aus weichem Material herauswachsen. Die kegelförmigen Massageelemente 5 besitzen einen zu ihren abgerundeten Spitzen hin abnehmenden Querschnitt und weisen ein solches Höhen- und Durchmesserverhältnis auf, daß ihre Eigenfrequenz um mindestens den Faktor 1,1 oberhalb der Antriebsfrequenz des Handstücks liegt. Das vorgenannte Plateau aus Weichmaterial, das die Massageelemente 5 trägt, bildet ein Lagerkissen 11, das elastisch nachgiebig ausgebildet ist und einen Höhenausgleich in Axialrichtung der kegelförmigen Noppen 5 und eine bessere Kippbewegung dieser Noppen erlaubt. Das Lagerkissen 11 kann aus einem Weichmaterial mit einer Shore-Härte von unter 50 Shore A aus einem Teil hergestellt sein. Wie die 3 und 4 zeigen, ist der Kopf des Massagekopfträgers 2 komplett umspritzt mit dem die Massageelemente 5 bildenden Weichmaterial, vorzugsweise in einem Zweikomponentenspritzgussverfahren. Wie 3 zeigt, umfaßt das Massageelementefeld 12 drei Reihen von kegelförmigen Massageelementen 5, die in Axialrichtung des Massagekopfträgers 2 nebeneinander angeordnet sind. Wie 4 zeigt, besitzen hierbei die in Axialrichtung vordersten und hintersten Massageelemente 5 eine geringfügig größere Höhe als die mittig angeordneten Massageelemente.
  • Der Massagekopfträger 2 ist über das Massageelementefeld 12 hinaus flächig mit Weichmaterial umspritzt, um keine unangenehmen Vibrationen auf den Zähnen erzeugen zu können.
  • Der in 5 gezeigte Massagebürstenkopf 1 entspricht weitgehend der Ausführung der 3 und 4. Wesentlicher Unterschied ist die Ausbildung des Lagerkissens 11, das in der Ausführung nach 5 im Mehrkomponentenspritzguss aus mehreren Komponenten hergestellt ist. Es umfaßt einen gelartigen Kern 13 aus sehr weichem Material mit einer Shore-Härte von vorzugsweise weniger als 10 Shore A. Über diesen Weichkern 13 wird sodann eine etwas härtere, aber trotzdem immer noch weiche Kunststoffkomponente gespritzt, die vorzugsweise eine Härte im Bereich von 5 bis 60 Shore A aufweisen kann. Auf dieser Ummantelung 14 des Kerns 13 des Lagerkissens 14 sind die kegelförmigen Massageelemente 5 integral angeformt.
  • Zuerst wird vorteilhafterweise der Massagekopfträger 2 aus Hartkunststoff gespritzt und sodann in einem Koinjektionsverfahren das Material des Kerns 13 des Lagerkissens 14 aufgespritzt. Zusammen mit dem Material des Kerns 13 wird dessen Ummantelung 14 gespritzt.
  • Diese Ausbildung des Lagerkissens 14 mit einem sehr weichen Kern 13 hat den Vorteil, daß die äußere Ummantelung 14 eine gewisse mechanische Widerstandsfähigkeit gegen Verschleiß oder mechanische Angriffe besitzt, während die innere, sehr weiche Komponente des Kerns 13 eine hervorragende Anpassung an das Zahnfleisch gewährleistet.
  • Die in den 6 bis 8 gezeigten Massagebürstenköpfe 1 ähneln grundsätzlich in Bezug auf die Ausbildung der Massageelemente 5 der zuvor beschriebenen Ausführung. Wie in den vorausgegangenen Beispielen wird zunächst der Massagekopfträger 2 aus einem geeigneten Hartkunststoff gespritzt und sodann die Weichkomponenten. Die rückseitige Ummantelung 10 des Massagekopfträgers 2 aus Weichmaterial, die dem Schutz der Zähne dient, kann separat gespritzt werden oder auch zusammen mit den Massageelementen 5 und dem diese tragenden Lagerkissen 11. Die Ummantelung 10 zum Schutz der Zähne kann dabei aus einem anderen Weichmaterial als die Massageelemente 5 und/oder das diese tragende Lagerkissen 11 hergestellt sein.
  • Wie 8 zeigt, kann auch hier das Lagerkissen 11 in der zuvor beschriebenen Weise in einem Koinjektionsverfahren mit einem innenliegenden gelartigen Kern 13 aus sehr weichem Material und einer außenliegenden Ummantelung 14 aus einer etwas widerstandsfähigeren, härteren Komponente gefertigt sein.
  • Der in den 9 und 10 gezeigte Massagebürstenkopf 1 ist ähnlich dem in 7 gezeigten Massagebürstenkopf aufgebaut. Zusätzlich wird jedoch die rückseitige Ummantelung 10 des Massagekopfträgers 2 für die Lagerung weiterer Massageelemente 5 genutzt. Auch diese außenliegenden Massageelemente 5 erstrecken sich zu der Arbeitsseite 9 des Massagekopfträgers 2 hin. Sie sind vorteilhafterweise ebenfalls aus einem weichen thermoplastischen Elastomer mit einer Shore-Härte von unter 40 Shore A gefertigt und können ein kleines Längen-Durchmesser-Verhältnis besitzen, also kurz und kegelig sein. In der gezeichneten Ausführungsform jedoch sind sie etwas länger und weniger kegelig als die auf der Arbeitsseite 9 angeordneten Massageelemente 5 und besitzen vorteilhafterweise eine etwas größere Shore-Härte als diese innenliegenden Massageelemente, so daß sie steif genug sind, um bei der Antriebsfrequenz des Handteils nicht in Resonanz zu kommen.
  • Vorteilhafterweise werden bei dieser Ausführung die Vorteile von Massageelementen 5 mit größerer Länge mit denen der weichen und kurzen kegelförmigen Massageelemente kombiniert. Durch mehrkomponentige Herstellung kann die Shore-Härte jeder Geometrie der Mas sageelemente 5 angepaßt werden, so daß ein optimaler Massageeffekt entsteht. Gerade die längeren schmalen Massageelemente 5 am Rand des Massageelementefeldes 12 erreichen die Stellen zwischen den Zähnen, während die kegelförmigen Massageelemente 5 effektiv das Zahnfleisch auf einer größeren Fläche massieren. Wie 10 zeigt, besitzen die am Rand des Massageelementefeldes 12 liegenden Massageelemente 5 eine etwas größere Höhe als die innenliegenden Massageelemente.
  • Bei der in den 11 bis 14 gezeigten Ausführungsform des Massagebürstenkopfes 1 sind als Massageelemente 5 plane oder auch leicht gebogene plattenförmige Arbeitsköpfe 15 aus Weichmaterial in ihrer Mitte pilzartig aufgeständert. Sie sind über stielförmige Träger 16 abgestützt, die sich durch Bohrungen in dem Massagekopfträger 2 hindurch erstrecken und an der rückseitigen Ummantelung 10 angeformt sind. Mittels der stielförmigen Träger 16 schweben die plattenförmigen Arbeitsköpfe 15 im Abstand einiger Millimeter über dem Massagekopfträger 2. Diese Art der Anbindung erlaubt ein Kippen der plattenförmigen Arbeitsköpfe 15 um ihre Mittenposition in alle Raumrichtungen und gewährleistet so ein optimales Anpassen an die Zahnfleischoberfläche. Durch den Träger 16 aus Weichmaterial wird die Vibration des Antriebs übertragen, so daß die Platten kleine Schwingungen ausführen können. Hierdurch kommt es beim Aufsetzen der plattenförmigen Arbeitsköpfe 15 auf das Zahnfleisch zu leichten Klopfbewegungen auf das Zahnfleisch ähnlich einer Klopfmassage, wodurch die Durchblutung des Zahnfleisches stimuliert wird. Die Größe der Platten, die Länge und die Durchmesser der stielförmigen Träger 16 sowie die Shore-Härte des Weichmaterials sind so gewählt, daß die Eigenfrequenz der plattenförmigen Arbeitsköpfe 15 außerhalb der Antriebsfrequenz des Antriebs des Handteiles liegen, jedoch durch Überschwingen deren Amplitude leicht vergrößern. Um die Massagewirkung weiter zu erhöhen, kann die Arbeitsfläche der plattenförmigen Arbeitsköpfe 15 über eine Struktur verfügen, beispielsweise kleine Noppen oder Lamellen aufweisen, wie dies 13 zeigt. Weiterhin können zwischen den pilzförmigen Massageelementen 5 zusätzliche Massageelemente in Form von Lamellen 5a oder Noppen vorgesehen sein, die schwer erreichbare Stellen wie in den Zahnzwischenräumen massieren.

Claims (20)

  1. Massagebürstenkopf zur Zahnfleischmassage, der von einem Handteil einer elektrischen Zahnbürste oszillierend und/oder vibrierend antreibbar ist, mit von einer Arbeitsseite (9) vorstehenden Massageelementen (5) aus Weichmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß die Massageelemente (5) eine Härte von weniger als 50 Shore A besitzen und eine mit mehr als 200 Hz stabil bewegbare Form aufweisen.
  2. Massagebürstenkopf nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Massageelemente (5) eine Härte von weniger als 40 Shore A aufweisen, vorzugsweise aus einem thermoplastischen Elastomer bestehen.
  3. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageelemente (5) mit einer Eigenfrequenz von mehr als 200 Hz abweichend von der Zahnbürstenantriebsfrequenz ausgebildet sind.
  4. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageelemente (5) mit einem Verhältnis von Höhe zu Breite und/oder Durchmesser von weniger als 1 vorgesehen sind.
  5. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Massageelemente (5) kelchförmig ausgebildet ist.
  6. Massagebürstenkopf nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das zumindest eine kelchförmige Massageelement (5) einen sich vom Boden weg erweiternden Hohlraum begrenzt und/oder eine sich vom Boden weg verjüngende Kelchwandung aufweist.
  7. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Massageelemente (5) einen platten- und/oder tellerförmigen Arbeitskopf (15) aufweist, der von einem stielförmigen Träger (16) gestützt ist.
  8. Massagebürstenkopf nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Arbeitskopf (15) gegenüber dem Träger (16) mehrachsig kippbar ist.
  9. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Massageelemente (5) als kegelförmige Noppe ausgebildet ist, vorzugsweise einen abgerundeten Kopf aufweist.
  10. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageelemente (5) in Richtung ihrer Längsachse nachgiebig gelagert sind.
  11. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageelemente (5) auf einem elastischen Lagerkissen (11) angeordnet sind, das vorzugsweise eine geringere Härte als die Massageelemente (5) besitzt und/oder einen gelartigen Kern (13) aus Weichmaterial mit einer Shore-Härte von weniger als 20 Shore A und eine den Kern abdeckende Ummantelung (14) aus Weichmaterial mit einer Shore-Härte von weniger als 60 Shore A besitzt.
  12. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an der der Arbeitsseite (9) gegenüberliegenden Rückseite (8) eine Ummantelung (10) aus Weichmaterial vorgesehen ist.
  13. Massagebürstenkopf nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei an der rückseitigen Ummantelung (10) zur Arbeitsseite (9) hin vorspringende Massageelemente (5) vorgesehen sind.
  14. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Massageelemente (5) mit unterschiedlicher Form, insbesondere unterschiedlicher Länge und/oder unterschiedlichem Durchmesser vorgesehen sind.
  15. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Massageelemente (5) mit in unterschiedlichen Höhenlagen angeordneten Kopfabschnitten vorgesehen sind, insbesondere Massageelemente, die am Rand des Massageelementefeldes (12) liegen, eine größere Höhe als weiter innenliegende Massageelemente (5) aufweisen.
  16. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageelemente (5) integral einstückig an einem vorzugsweise stielförmigen Massagekopfträger (2) angeformt sind, insbesondere mit dem aus Hartkunststoff bestehenden Massagekopfträger (2) in einem Mehrkomponentenspritzgussverfahren spritzgegossen sind.
  17. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageelemente (5) und das sie tragende Lagerkissen (11) aus verschiedenen Weichkunststoffen und der Massagekopfträger (2) aus einem Hartkunststoff im Mehrkomponentenspritzguss spritzgegossen sind.
  18. Massagebürstenkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Massagekopfträger (2) an seinem den Massageelementen (5) abgewandten Ende Kupplungsmittel (4) zum Ankuppeln an den Handteil einer Zahnbürste, insbesondere dessen Antriebsstück, aufweist.
  19. Zahnbürste mit einem Massagebürstenkopf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Massageelemente (5) mit einer Eigenfrequenz ausgebildet sind, die von der Antriebsfrequenz des Zahnbürstenantriebs abweicht.
  20. Zahnbürste nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Eigenfrequenz mindestens das 1,1-fache der Antriebsfrequenz des Zahnbürstenantriebs beträgt.
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