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Die
Erfindung betrifft eine Radial-Wasserturbine für den Einsatz in freien Wasserströmungen bei allseitiger
Umströmung
zur Gewinnung elektrischer Energie aus der Strömungsenergie des frei fließenden Wassers,
mit den in dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Konstruktionsmerkmalen.
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Die
dem Erfindungsgegenstand zugedachten zukunftsorientierten Einsatzfelder
und Aufgaben sind:
- a) Unterwassereinsatz auf
hoher See zur Gewinnung von Strom aus der Energie stetiger Meeresströmungen oder
bzw. und Gezeitenströmungen;
- b) Unterwassereinsatz – vorzugsweise
schwimmend – in
Fließgewässern zur
Gewinnung von Strom aus der Energie der Strömung, in Kombinations- und
Kompaktausführung
mit einem el. Generator oder bzw. und einer Wasserpumpe auf Fließgewässern leicht
installierbares schwimmendes autarkes Kleinkraftwerk bzw. Wasserpumpanlage
für unterentwickelte
Regionen in Entwicklungs- und Schwellenländern;
- c) als Zusatzeinrichtungen an Offshore- Windenergieanlagen zur
zusätzlichen
Gewinnung von Strom aus der Meeresströmung, insbesondere an Anlagen
mit autark ablaufendem Inselbetrieb, mindestens zur Stromversorgung
der Betriebseinrichtungen an Bord von autarken Offshore Windkraftanlagen,
- d) in Kombination mit a) und c) als (mit) tragender Unterwasser-Schwimmkörper für schwimmende Offshore-
Wind- und Wasserkraftanlagen,
- e) in Kombination mit a), c) und d) als Einrichtung zur Bewirkung
eines variierbaren Auftriebes zu Nutzung als Korrekturgröße bei Stabilisierungs- und
Schwingungsdämpfungsmaßnahmen
an schwimmenden Offshore- Wind- und Wasserkraftanlagen.
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Aspekte zur Energiegewinnung:
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Eine
intensive Erschließung
regenerativer, nachhaltiger Energien ist in Anbetracht der Endlichkeit
fossiler Energieträger
ein global erkanntes und anerkanntes Gebot unserer Epoche, auch
wegen des zwingenden Handlungsbedarfes zur Verminderung der CO2 - Belastung unserer Atmosphäre, aber auch
zum Erhalt eines (Rest-) Bestandes an für die Menschheit und Wirtschaft
lebenswichtiger in den fossilen Energieträgern enthaltenen Grundstoffen und
Substanzen.
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Unter
den zur Verfügung
stehenden regenerativen Energieressourcen hat sich bereits die Windenergie – zumindest
mit einem wichtigen Anteil – als zukünftiger
Energielieferant favorisiert.
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Für die Versorgung
mit nachhaltigen, schadstoffarmen Energien sind bereits umfangreiche
Windkraftanlagen-Projekte an Land entwickelt und realisiert, eine
Steigerung (außer
einigen Repower-Aktionen) ist nach technischen und ökonomischen
Aspekten kaum noch möglich.
Auch sprechen Landschaftsschutz- und Öko- Strömungen in der Bevölkerung
dagegen.
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Eine
intensive und lukrative Erschließung der Windkraft bietet sich
auf See an, wo Stärke
und Kontinuität
des Windes wesentlich intensiver und günstiger sind. Darüber hinaus
kommen für
die Akzeptanz und Realisierbarkeit einer Windkraftanlage oder eines
-Parks noch weitere Aspekte wie Geräuschimmission, Schattenwurf,
optische Verträglichkeit und
vor allem auch Natur-und Landschaftsschutzaspekte eher zum Tragen.
Aber auch hier stehen letztgenannte Aspekte häufig der Realisierung küstennaher
Offshore-Windenergieanlagen entgegen.
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Verstärkt wird
in letzter Zeit die Planung und Realisierung von Offshore-Windenergieanlagen
auf hoher See betrieben. Nachteilig sind dabei die höheren Aufwendungen
für Gründungen
besonders in tiefen Gewässern
und Aufwendungen für
die Netzanbindung.
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Als
Ausweg gegen erforderliche tiefreichende aufwendige Gründungen
bieten sich „Schwimmende
Offshore-Windenergieanlagen" an,
wie sie beispielsweise bereits im in Planung befindlichen Offshore-Windenergiepark
Ventotec Ost 2 vorgesehen, oder in den Patentanmeldungen
DE 10219062 ,
EP 1366209 ,
EP 1269018 ,
EP 1169670 DE 10 2005 040 808.7 DE
10 2005 040 803.6 beschrieben sind. Besonders effizient arbeiten
solche Anlagen, wenn an Bord – wie
in erstgenannter Patentanmeldung beschrieben und beansprucht – der gewonnene
Strom ohne Übertragungsverluste
und aufwendiger und somit teurer Übertragungseinrichtungen zur
Gewinnung des für
die bevorstehende „Wasserstoffwirtschaft" so wichtigen Energieträgers Wasserstoff
eingesetzt wird.
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Bei
solchen schwimmenden Anlagen auf offener See stellen aber zwangsläufig die
Rauheiten der Wasseroberfläche,
die Schwingungen an der Anlage verursachen können, ein nach Möglichkeit
zu begegnendes Problem dar.
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Eine übergeordnete
Zielsetzung und Aufgabe vorliegenden Erfindungsgedankens besteht
daher Schaffung von technischen Voraussetzung und Einrichtungen
für den
Einsatz und Betrieb schwimmender, insbesondere autark arbeitender
Offshore-Windenergieanlagen
gemäß den vorgenannten
Einsatzfällen
d) und e).
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Weitere
riesige alles andere übertreffende Energieressourcen,
bisher weniger erschlossene Energiepotentiale, liegen in der Meeresströmung.
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Deren
Nutzung ist – wie
die relativ geringe bisherige Realisierung auch unter Beweis stellt – durch
Energiegewinnungsanlagen mit im Meer gegründeten Bauwerken aufwendig
und kostenintensiv und wegen ihrer Gefährdung durch die Rauheiten des
Meeres sehr problematisch.
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Vorliegender
Erfindungsgegenstand ist besonders auf die Nutzung der zwar mäßigen, aber
stetigen Unterwasser-Strömungen
der Meere abgestimmt. Neben einer weitgehenden Beständigkeit dieses
Energieangebotes birgt ein Unterwassereinsatz auch den Vorteil,
dass unter solchen Einsatzbedingungen arbeitende Einrichtungen nicht
oder zumindest nur in geringerem Maße den zerstörerischen rauen
Oberflächenwellengängen ausgesetzt
sind. Andererseits sind wegen der fehlenden Fallhöhe für ein herkömm-liches
Saugrohr zur Ausbildung eines auf den Turbineausgang einwirkenden
Soges Ersatzlösungen
erforderlich.
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Außerdem ist
für einen
solchen Einsatz herkömmlicher
Wasserkraftmaschinen Tatbestand abträglich, dass nur ein geringes
(staudruckbedingtes) Druckgefälle
zur Verfügung
steht. Zumal unter den genannten Einsatzbedingungen der Energiegewinn weitgehend
nur aus der Strömungsenergie
bei zudem noch geringer Fließgeschwindigkeit
gezogen wird, sind dafür
keine oder nur in sehr eingeschränktem
Maße herkömmliche
Wasserkraftmaschinen geeignet und einsetzbar.
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Eine
konkrete Zielsetzung besteht daher in der Schaffung einer Wasserturbinenkonzeption
für den
Einsatz in fließenden
Gewässern
ohne geodätische
Fallhöhe
für ein
Saugrohr geeignet ist.
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Die
Lösungen
der genannten Zielsetzungen bestehen im wesentlichen darin, dass
- a) Turbinen mit radial angeströmten großvolumigen
Schaufelrädern
mit Einrichtungen versehen sind, die mit der Energie der sie umgebende
Strömung
einen Injektoreffekt und somit einen Sog auf den Turbinenausgang
ausüben,
der eine verlustfreie – oder
zumindest arme – partielle
radiale Laufraddurchströmung
ermöglicht,
wobei des Weiteren
- b) das Turbinengehäuse
mit einer Ummantelung mit Auftrieb bildenden Hohlräumen ausgestattet ist;
- c) das Turbinengehäuse
und seine Ummantelung außen
leitflächenhafte
Konturen aufweist, die anstellwinkelabhängig zur äußeren freien Strömung, für Schwingungsdämpfungsprozesse
nutzbar, variierbare Auftriebs- oder Senkkräfte bewirken.
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Details
der erfindungsgemäßen Ausgestaltungen
gehen aus den Ansprüchen
und Beschreibungen der Ausführungsbeispiele
hervor.
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Die
damit erzielbaren Funktionen und Vorteile ergeben sich aus der erfindungsgemäßen Erfüllung der
Zielsetzungen. Details über
Funktionen der erfindungsgemäßen Ausgestaltungen
mit ihren bewirkten Vorteilen gehen ebenfalls aus den Ansprüchen und
den Beschreibungen der Ausführungsbeispiele
hervor.
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Der
Anmeldungsgegenstand wird nachstehend unter Verweis auf Zeichnungen
erläutert.
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Ausführungsbeispiele
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1 bis 4 verdeutlichen
in schematischen Schnittdarstellungen erfindungsgemäße Ausbildungen
des Gehäuses
einer beliebigen Radialturbine mit einer ihr zugeordneten Ummantelung
- – zur
Nutzung der die Turbine außen
umstreichenden Strömung
zur Bewirkung eines Soges im horizontal angeordneten Saugrohr ohne
Fallhöhe,
- – mit
Auftrieb bewirkender Hohlräume
im Turbinengehäuse
und den sie umgebenden Mantel,
- – zur
Bewirkung eines gesteuerten Auf- oder Abtriebes.
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Die
erfindungsgemäßen alternativen
Turbinengehäuseausbildungen
und zugeordneten Ummantelungen sind vorrangig allen nachstehenden, den
Einsatzfällen
mit sehr geringer Druckdifferenz und großer Durchflussmenge bei fehlender
Saugrohr-Fallhöhe
gerecht werdenden Radialturbinen-Ausführungskonzeptionen nach 5 bis 12 zugeordnet.
Die Inanspruchnahmen dieser daraus hervorgehenden Ausführungsmerkmale
erstrecken sich auch auf jegliche andere Radialturbinenkonzeptionen.
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5 beinhaltet
eine schematische Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Radialturbine für Einsatzfälle mit
sehr geringer Druckdifferenz und großer Durchflussmenge bei fehlender
Saugrohr-Fallhöhe
mit einem tangential angeströmten Schaufelrad
mit einem darin integrierten Generator und einer besonderen Ausgestaltung
der Radkammer zum wasserfreien- bzw. verwirbelungs- und somit verlustarmen
Betreiben der nicht aktiven Schaufelradpartie.
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6 zeigt
eine Radialturbine mit zwei Schaufelrädern, mit einem in einem in
der Trommel eines Schaufelrades integrierten el. Generator, wobei die
Schaufelräder
in der Mitte zwischen den Schaufelradachsen im Bereich miteinander
kämmenden Laufschaufeln
tangential angeströmt
werden und die Füllungen
der Schaufelzwischenräume
auf der entgegengesetzten äußeren Seite
durch parallel zum Radumfang angeordnete Rückführkanäle zur Abflussseite rückgeführt werden.
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7 zeigt
eine Radialturbine mit zwei Schaufelrädern, mit einem in einem Laufrad
integrierten el. Generator, wobei die zur Energiegewinnung genutzte
Strömung
geteilt die Laufräder
außen
umströmt
und die Zu- und Abflusspartie durch die zahnradartig miteinander
kämmenden
Laufschaufeln der beiden Laufräder
zu einander abgedichtet wird.
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8 zeigt
eine Turbine mit zwei tangential außen angeströmten Laufrädern, wobei die Laufschaufeln
auf dem Laufrad kippbar angeordnet sind, die im nicht aktiven Umfangsbereich
zwischen beiden Laufrädern
sich umlegen und dichtend aneinander anliegend den Durchfluss zwischen
der Zu- und Abflusspartie verhindern.
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9 zeigt
eine Turbine mit zwei Laufrädern,
mit einem in einem Laufrad integrierten el. Generator, wobei die
Schaufelräder
zweimal beaufschlagt werden,
in dem ein größerer Teil der zur Energiegewinnung genutzten
Strömung
die Laufräder
außen
umströmt,
ein
geringerer Anteil durch einen vom Einlauftrichter ausgehenden zur
Saugrohrseite führenden
Kanal geleitet und tangential der im Eingriff befindlichen Beschaufelung
beider Räder
zugeführt
wird, der auf der Einlauftrichterseite wieder durch eine Kanalführung erfasst
und durch einen daran anschließenden
Kanal dem gemeinsamen Saugrohr zugeführt wird.
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10 zeigt
eine Draufsicht – Schnittdarstellung
von 9
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11 zeigt
die Seitenansicht in zwei Schnittebenen eine Turbine mit einem gänzlich am vollen
Umfang angeströmten
Laufrad mit Peltonturbine-ähnlichen
Laufschaufeln, mit
einem darüber liegenden, das Schaufelradgehäuse auf
den vollen Umfang sich erstreckenden spiralförmigen Zuströmkanal,
und
zwei ebenso profilierte aber entgegengesetzt verlaufende, seitlich
der Radaustrittspartie angeordnete Abflusskanäle.
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12 zeigt
eine Draufsicht-Schnittdarstellung von 11.
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Beschreibungen
zu den Ausführungsbeispielen
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Zu 1 bis 4
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1 zeigt
in schematischer Darstellungsweise ein Turbinengehäuse 2 einer
beliebigen Radialturbine 1, bestehend aus den Einlauftrichter 3 bildenden
Gehäusewandungen 2a,
der Radkammerummantelung 2b und die das Saugrohr 4 bildende Wandungen 2c mit
der äußeren Wandung 2d.
Das Querschnittsprofil ist in Anlehnung an das Laufradprofil einer
Radialturbine rechteckig und den Einsatzbedingungen entsprechend – große Durchflussmenge
bei kleiner Strömungsgeschwindigkeit – verhältnismäßig breit
ausgelegt. Der Einlauftrichter 3 mit seinem das ca. Dreifache
der Turbineneintrittsfläche F2
betragenden Erfassungsfläche
F1 liegt weitgehend konzentrisch zum Saugrohr 4, wobei
die Durchströmebene
im normalen Einsatzfall horizontal in der Strömungsebene liegt. Die Durchströmflächen des Saugrohres
sind so bemessen, dass die Eintrittsfläche F3 bei optimaler Ausnutzung
der Geschwindigkeitsenergie in der Turbine bei etwa doppelter Turbineneintrittsfläche F2 liegt,
und die Saugrohraustrittsfläche
F4 eine etwas unterhalb der Geschwindigkeit der äußeren Umströmung liegenden Austrittsgeschwindigkeit
verursacht.
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Die
höhere äußere Strömung bewirkt
auf die aus dem Saugrohr austretenden Strömung einen Sog, der bei konvexer
und nach der Austrittseite hin zunehmender Gehäusestärke bzw. -Höhe infolge einer erhöhten Randschichtenströmung noch
gesteigert werden kann.
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Reichliche
Gehäusehohlräume 5a und 5b erfüllen den
angestrebten Nutzeffekt, den Erfindungsgegenstand als tragende Komponente
bei schwimmenden Offshore-Anlagen einzusetzen. Aber auch ohne dieses
Einsatzziel kann ein ausgewogenes Verhältnis von Auftrieb zum Eigengewicht
der Turbine für Transport,
Montage oder Reparatur nützlich
sein.
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Die
tragflächenartige
Oberflächenausgestaltung
(2d) und eine nicht dargestellte Schwenkeinrichtung in
der horizontalen Ebene ermöglichen
eine gesteuerte, zur Schwingungsdämpfung einer schwimmenden Offshore-Wind-
oder Wasserkraftanlage nutzbaren Variation des Auftriebes.
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In 2 weist
die aus 1 übernommene Ausgestaltung der
Pos. 1, 2a, und 3 zur Verstärkung des
Soges auf das Saugrohr eine Teil- und Leiteinrichtung 7 auf,
die das Saugrohr in zwei weitgehend symmetrisch angeordnete Kanäle 6a und 6b teilt.
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Der
Vorteil liegt darin, dass
die Schichtstärke des ausströmenden Wassers
dünner
ist, wodurch die äußere (schnellere)
Strömung
einen intensiveren „mitreißenden,
vermischenden" Einfluss
nehmen kann,
- – dem ausströmenden Wasser
eine vertikal nach außen
gerichtete Strömungsrichtung
aufgezwungen wird, wodurch in gesteigertem Maße ebenfalls Vorstehendes bewirkt
wird,
- – in
der hinter dem Saugrohraustritt F4a, F4b liegenden Zone in Folge
des abnehmenden bzw. nicht mehr vorhandenen Verdrängervolumens
der Stromteilereinrichtung 7b sich in der freien Strömung ein „quasi-" Diffusoreffekt aufbaut,
der auf das Saugrohr abermals einen verstärkten Sog ausübt. Vorliegende
Turbinenkonzeption birgt auch die unter 1 angeführten Vorteile
und angestrebten Möglichkeiten.
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3 beinhaltet
eine alternative Ausgestaltung zur Steigerung der Funktion des durch
die Gehäuswandungen 2c gebildeten
Sagrohres 4. Hierfür sind
in Erstreckung über
die Gehäusebreite
symmetrisch zur Turbinengehäuseaußenwandung 2g einen Düsenkanal 10a, 10b bildende
Leitwandung 9a angeordnet. Die gegenüber ihren Endquerschnitten F6a,
F6b wesentlich größeren Eintrittsquerschnitte F5a,
F5b bewirken im Kanalverlauf eine Strömungsgeschwindigkeitssteigerung,
die am Ende des Saugrohres 4 der Turbine 1 auf
das ausströmende
Medium einen Diffusoreffekt und somit einen Sog ausübt. Zur
besseren Vermischung und Wirksamkeit sind in Fortsetzung der Wandung 9a nach
innen gerichtete Leitblechstreifen 11a angeordnet. Diese
sind zur intensiven Vermischung im Kern des Saugrohrstromes, andererseits
auch zum verminderten Stau desselben, unterschiedlich lang und in
gewissen Abständen
in abwechselnder Folge von beiden Seiten ausgehend angeordnet. Eine äußere Wandung 9b zu 9a schafft
weitere, für
manche Einsatzfälle
angestrebte Hohlräume.
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4 verdeutlicht
eine weitere Steigerungsmöglichkeit
der Intensität
der Saugrohrwirkung ohne Fallhöhe
sowie eine damit gewonnene Vergrößerung der
angestrebten Auftrieb- bildenden Hohlräume und Leitflächen.
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Hierfür sind die
Düsen 14a, 14b durch
ein relativ großes
Eintritts-Austrittsquerschnittsverhältnis F5/F6 besonders effizient
ausgebildet, so dass unter Zuhilfenahme von unter Pos. 11 beschriebener
Leiteinrichtungen 16 eine intensive Vermischung beider Strömungen,
die aus dem Diffusor 15 und die aus den Düsenkanälen 14a und 14b bewirkt
wird Hierbei wird bewusst in Kauf genommen, dass die mittlere Strömungsgeschwindigkeit
der vermischten Ströme über der
Strömungsgeschwindigkeit
der äußeren freien
Strömung
liegt. Zur austritts- verlustfreien Strömungsgeschwindigkeits-Anpassung
bzw. Reduzierung sind in Fortsetzung der Düsenkanalwände 12a einen nachfolgenden
Diffusor 15 bildende Wandungen 12b angeordnet.
Eine verbindende Aussenwandung 12c schafft somit weitere
Auftrieb bildende Hohlräume 23a und 13b sowie
eine vergrößerte Tragflächenwirkung.
Bei intensiver geschwindigkeitssenkender Wirkung des Manteldiffusors 15 bewirken die
die Mäntel 12c umstreichenden
freien Strömungen
eine abermalige Sogwirkung mit einer Effizienz steigernden Einwirkung
auf die Turbine 1.
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Zu 5
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Die
vorderen Gehäusewandungen 21a, 21b der
Turbine bilden den Einlauftrichter 22, der über die Krümmungen 21b, 21c in
den Läuferraum übergeht, so,
dass die Wasserströmung
das auf Welle 23 gelagerte trommelförmige Schaufelrad 24 mit
seinen Schaufeln 25 weitgehend tangential beaufschlagt wird.
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Im
Inneren des Schaufelrades ist ein Generator integriert, der im wesentlichen
aus einem mitrotierenden Polkranz 26 und einem achsfesten
Stator 27 besteht. Die Generatorlänge wird sich (wegen der relativ
großen
Breite der WaKM) nur über
einen Teil der Laufradbreite erstrecken. Dem durch Geschwindigkeitsabbau
Leistung entzogenen Wasser verlässt den
Schaufelradbereich über
das von den Gehäusepartien 21g, 21h gebildete
Saugrohr 28, das den diffusorgerechten unterdruckbildenden Querschnittsverlauf
aufweist. Zur Steigerung der "Saugeffizienz" ist um die Endpartie
der Turbine andeutungsweise die unter 1
beschriebene,
mit den Turbinenmantelkonturen 21i, 21j die Düsenkanäle 30a, 30b bildende
Ummantelung 29a, 29b angeordnet. Diese als Düsen fungierende
Kanäle 30a. 30b weisen
vor der Diffusorendpartie 38a einen durchströmgeschwindigkeitssteigernden
Querschnittsverlauf auf, wobei ihre Endquerschnittsflächen zu
dem der Austrittsquerschnittsfläche 28a aus
dem Saugrohr unter Berücksichtigung ihrer
Austrittsfließgeschwindigkeiten
so abgestimmt sind, dass eine dem Unterdruck im Saugrohr 28 erhöhende "Injektorwirkung" auftritt, was die
Effizienz der Turbine erhöht.
Des weiteren kommt eine intensive Saugwirkung der Entleerung der
Schaufelzwischenräume 32 und
der Laufradkammer 31, die im nicht aktiven Umfangsbereich
des Laufrades radial erweitert ist, zu Gute. Die Entleerung der
Räume 31, 32 ist
für die
Aufnahmefähigkeit
und Nutzbarkeit zufließenden, strömungsenergiebeinhaltenden
Frischwassers eine essentielle Voraussetzung.
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Zur
Sicherstellung einer Entleerung dieser Räume 31, 32 ist
ein über
eine Verbindungsleitung 33 mit der äußeren Atmosphäre verbundenes
Luft-Zuführventil 34 angeordnet,
das die Ausbildung eines „Luftdomes" in der oberen Laufradkammer
bei einem vom Saugrohr 28 bewirkten Unterdruck ermöglicht. Eine
wirtschaftliche Ausführung
einer Verbindungseinrichtung zur freien Atmosphäre, die in der Kombination
mit einem obligatorisch vorhandenen Stromkabel beruht, wird in der
Patentanmeldung DE 10 2005 040 804.4 vorgeschlagen. Um auszuschließen, dass
Luftanteile in die Saugpartie 28 gelangen, was wegen der
starken Expansionsfähigkeit
den unterdruckbildenden Voraussetzungen abträglich wäre, ist ein Belüftungsventil 34 so
gestaltet und positioniert, dass nur Räume über der obersten Saugrohrpartie 38b belüftet werden
und nicht Saugrohr 38 selbst. Dieses über der obersten Saugrohrpartie 38b angeordnete
Belüftungsventil,
besteht aus einem Schwimmer 34a, einem daran angeordneten
Ventilkörper 34b,
der in einem Ventilsitz 34c beweglich sitzt, und weg- bzw.
wasserstandsabhängig
seinen Drosselquerschnitt und damit die Luftzufuhr zu dosieren vermag.
Zur Vermeidung von Wasserniveausondierung störenden Turbulenzen ist um das
Luftzufuhrventil 34 eine Abschottung 35 angeordnet.
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An
der oberen Zuströmseite
erstreckt sich die radial abdichtende Gehäusepartie 21e in einer Länge, die
etwa der Schaufelteilung entspricht. Mit einer ausgewogenen Abstimmung
beider Strecken und Setzung der Kante zwischen Einlauftrichter und Laufradkammer
ist zu erreichen, dass das zuströmende
Medium nur in der Drehrichtung auf die Laufschaufeln einwirkt.
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Pos. 36 stellt
eine vertikale Schwenkachse der modifizierten Turbine dar, durch
die z. B. beim Einsatz an einer fest verankerten Offshore-Energieanlage
die Turbine selbsteinstellend oder gesteuert in die Strömung gerichtet
wird. Mit einer nicht dargestellten horizontalen Schwenkeinrichtung
kann beim Einsatz der Turbine an schwimmenden Offshore-Energieanlagen,
bei denen die erfindungsgemäße Turbine
auch als tragende Komponente dient, durch gesteuertes Schwenken
mittels zweckentsprechender Verstellaktore diese zur Stabilisierung
der gesamten Anlage herangezogen werden.
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6
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Die
inneren Gehäusewandungen 41a und 41b bilden
den Einlauftrichter 42, die Wandungen 41c, 41d umschließen die
Laufradkammer und die Wandungen 41e, 41f bilden
den Diffusor 51 der Turbine. Eine äußere Ummantelung 41g, 41h schafft Auftrieb
bildende Hohlräume 54 für den Einsatz
als mittragender Schwimmkörper
bei schwimmenden Offshore- Kraftwerksanlagen. Die im Einlauftrichter 42 erfasste
und fokussierende Strömung
wird zwischen den auf den Achsen 43, 44 gelagerten
zwei Schaufelrädern 45 und 46 mit
ihren Laufschaufeln 47 und 48 weitgehend tangential
zugeführt.
Eines der trommelförmiger.
Laufräder 46 weist
innerhalb einen Polkranz 49 auf, der mit dem achsfesten
Stator 50 im wesentlichen den Generator bildet. Dieser
wird sich wegen einer anzustrebenden relativ großen Breite des Schaufelrades
nur über
einen Teil von ihm erstrecken.
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Beide
Laufräder 45 und 46 stehen
durch eine Ausbildung der Laufschaufeln 47 und 48 als
miteinander kämmende
Verzahnung miteinander in Verdrehschluss. Dafür weisen die Laufschaufeln 48 des den
Generator bergenden Schaufelrades 46 auf der Druck- bzw.
Zuflussseite außer
einer strömungsgerechten
konkaven Formgebung an ihren Enden, sowie die Laufschaufel 47 des
anderen generatorlosen Schaufelrades 45 auf der konvexen
Rückseite
gänzlich
eine für
einen Gleit- und Abwälzvorgang
mit der Gegenschaufel zweckmäßige Kontur
auf. Besonderer konstruktiver Maßnahmen zur Verminderung oder gar
Verhinderung von Radialspiel in dieser „Quasiverzahnung" bedarf es nicht,
da durch das Zusammenspiel beider Schaufelräder das Übertragen der Leistung des
generatorlosen Schaufelrades 45 auf das generatorbeinhaltende
Schaufelrad 46 eine eindeutige "Zahnanlage" sichert. Natürlich müssen für einen rucklosen Eingriff
Teilungen und Zahnstärken entsprechend
abgestimmt sein.
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Alternativ
wird vorgeschlagen, an Stelle der zahnradähnlichen Laufschaufelausbildung
beide Schaufelräder über eine
formschlüssige
Verdrehverbindung (z. B. mittels eines Zahnriemens oder durch Zahnräder) verdrehfest
mit einander zu koppeln. Des weiteren wird alternativ die Anordnung
je eines separaten Generators im oder neben den einzelnen Schaufelrädern in
den Erfindungsgedanken einbezogen. Die Erfordernis einer abdichtenden
Kontaktierung der Zähne
beider Laufräder
zueinander bleibt natürlich
unbenommen.
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Zur
Steigerung der "Saugeffizienz" sind um die Turbinenendpartie
zur Erfassung der das Gehäuse 51g, 51h umstreichenden
Wasserströmungen
die unter 1 und 2 beschriebenen
erfindungsgemäßen Ummantelungen 7, 8, 29 mit
ihrer im Zusammenspiel mit der Turbinenwandung 41g, 41h bewirkten
Injektorwirkung angeordnet.
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Damit
wird auch ein Ab- bzw. Ausfluss des Wassers aus dem unaktiven Laufbereich 52a, 52b und 52c,52d der
Schaufelräder
bewirkt, wobei zur Verhinderung eines leistungsschäd-lichen
Umlaufes des Wassers zur Steigerung und Sicherstellung des Rückflusses
aus diesen Kammern eine vom Saugrohranfang 51a ausgehende,
bis kurz vor dem Einlauftrichterende 42b sich erstreckende
Trennwände 53 angeordnet.
Dabei sind ihre Anfangspositionen 53a zum Eintrittstrichterende 42b unter
Berücksichtigung
der Schaufelteilung und Schaufelkrüm-mung so gesetzt, dass der
in den Einlauftrichterbereich eintretende Schaufelzwischenraum vom
frischen einströmenden
Wasser zum Einen eine in die Drehrichtung weisende Umfangskraft
auf die Schaufel ausübt
und zum Anderen den Schaufelzwischenraum vom energielosen Wasser
spült,
welches dann durch den von der Gehäusewandung 41c, 41d und
den Trennwänden 53 gebildeten
Rückströmkanälen zum
Abfluß 51a zurückfließt. Diese
Kammerentleerung wird durch den vom Saugrohr 51 einwirkenden
Sog und zusätzlich
von
einer im Randgebiet 51a–52b auftretenden
Injektorwirkung des durch das aus dem Turbinenräderbereich 52e austretenden
Wasser forciert.
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Zu 7
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Die
inneren Gehäusewandungen 61a und 61b bilden
den Einlauftrichter 62, die Wandungen 61c, 61d umschließen die
Laufradkammer und die Wandungen 61e, 61f bilden
den Diffusor 61 der Turbine. Eine äußere Ummantelung 61g, 61h schafft Auftrieb
bildende Hohlräume 74a, 73b für den Einsatz
als mittragender Schwimmkörper
bei schwimmenden Offshore-Kraftwerksanlagen.
Die im Einlauftrichter 62 erfasste und fokussierende Strömung durch
eine Leitvorrichtung 63 mit Unterstützung abgerundeter Endpartien 62b, 62c wird
tangential um die auf den Achsen 63, 64 gelagerten
zwei Schaufelräder 65 und 66 mit
ihren Laufschaufeln 67 und 68 zugeführt. Eines
der trommelförmigen
Laufräder 66 weist
innerhalb einen Polkranz 69 auf, der mit dem achsfesten
Stator 70 im wesentlichen den Generator bildet. Dieser
wird sich wegen einer anzustrebenden relativ großen Breite des Schaufelrades
nur über
einen Teil von ihm erstrecken.
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Beide
Laufräder 65 und 66 stehen
durch eine Ausbildung der Laufschaufeln 67 und 68 als
miteinander kämmende
Verzahnung miteinander in Verdrehschluss. Dafür weisen die Laufschaufeln 68 des den
Generator bergenden Schaufelrades 66 auf der Druck- bzw.
Zuflussseite außer
einer strömungsgerechten
konkaven Formgebung an ihren Enden, sowie die Laufschaufel 67 des
anderen generatorlosen Schaufelrades 65 auf der konvexen
Rückseite
gänzlich
eine für
einen Gleit- und Abwälzvorgang
mit der Gegenschaufel zweckmäßige Kontur
auf. Besonderer konstruktiver Maßnahmen zur Verminderung oder gar
Verhinderung von Radialspiel in dieser „Quasiverzahnung" bedarf es nicht,
da das Zusammenspiel beider Schaufelräder das Übertragen der Leistung des
generatorlosen Schaufelrades 65 auf das generatorbeinhaltende
Schaufelrad 66 eine eindeutige "Zahnanlage" sichert. Natürlich müssen für einen rucklosen Eingriff
Teilungen und Zahnstärken
entsprechend abgestimmt sein.
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Alternativ
wird vorgeschlagen, an Stelle der zahnradähnlichen Laufschaufelausbildung
beide Schaufelräder über eine
formschlüssige
Verdrehverbindung (z. B. mittels eines Zahnriemens oder durch Zahnräder) verdrehfest
mit einander zu koppeln. Des weiteren wird alternativ die Anordnung
je eines separaten Generators im oder neben den einzelnen Schaufelrädern in
den Erfindungsgedanken einbezogen. Die Erfordernis einer abdichtenden
Kontaktierung der Zähne
beider Laufräder
zueinander bleibt natürlich
unbenommen.
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Eine
ausgangsseitige Leitvorrichtung 64 in Verbindung mit dem
gerundeten Diffusoranfang 63a sichert günstige Strömungs- bzw. Umlenkbedingungen.
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Zur
Erhöhung
der turbinenausgangsseitigen leistungsteigernden "Saugeffizienz" sind um die Turbinenendpartie
zur Erfassung und Nutzung der das Gehäuse 61g, h umstreichenden
Wasserströmungen die
unter 1 und 2 beschriebenen Düsen 9a und 9b angeordnet.
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Zu 8
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Pos. 80a, 80b bilden
als Innenwand den Einlauftrichter 81, in dem das erfasste
und beschleunigte Wasser anschließend durch Leit- und Umlenkvorrichtung 83 in
zwei Ströme
geteilt und den auf ihren Achsen 84a, 84b sitzenden
Schaufelrädern 85a, 85b radial
zugeführt
wird. Diese trommelförmigen
Schaufelräder
weisen am Umfang Gelenke 86 auf, in denen die Laufschaufeln 87 nach
einer Seite, entgegen der Drehrichtung, umkippbar befestigt sind.
Ein auf ihrer Rückseite
im Schaufelgrund angeordneter Abstützsteg 88 bestimmt
ihre Arbeitsstellung. Die Laufradkammern 82a, 82b gehen
in erweiterte Freiräume 89a, 89b über, die
wiederum in das Saugrohr 90 übergehen.
-
Die
essentielle Erfordernis bei solchen zweirädrigen radial beaufschlagten
WaKM, das Abschotten der Zuflussseite von der Abflussseite wird
erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass der Achsabstand der Laufräder,
die Schaufelhöhe über den
Laufradumfang bei umgelegter Schaufel und die Stärke eines zwischen den beiden
Laufrädern
angeordneten, von der Leitvorrichtung ausgehenden Führungssteges 91a und 91b so
abgestimmt sind, dass beide Seiten, Saugrohr 81 und Diffusor 90,
voneinander abgeschottet sind. Auf der Saugrohrseite spreizen sich Führungsstege 90a,
b von den Laufrädern
ab, in einer Weise, dass sie weitgehend tangential die im Umklappen
befindlichen Laufschaufeln außen
abdichtend führen
und gänzlich
umklappen. Auf der Zuflussseite weist die Leitvorrichtung eine entsprechende
Kontur zum Aufklappen der Schaufeln auf. Spätestens nach Verlassen dieser
Partie werden diese durch das einströmende Wasser gehoben bzw. in ihre
Betriebsstellung gestellt. Pos. 95 verdeutlicht eine Zwischenstellung.
Auf der Saugrohrseite zusätzlich
angeordnete Umlegerollen 92a, 92b stellen ein
Umschwenken der Schaufeln ganz sicher. Sowohl von den Umlegerollen 92a, 92b,
als auch von den Führungswänden 91a, 941b ausgehend,
ist durch die Geometrie bedingt ein dominoeffekthaft sich vollziehender
Schwenkvorgang zu erwarten.
-
Alternativ
oder als eine weitere Umlege- bzw. Schaufelstellungs-Einstellvorrichtung
wird eine seitlich der Laufräder
zur Drehachse exzentrisch angeordnete, etwa kreisförmige Führungsschiene
vorgeschlagen, in die eine an den Schaufelstirnseiten der Laufschaufeln
angebrachte Rolle gleitet, so, dass eine zwangsgesteuerte Schaufel-Schwenkbewegung
bewirkt wird. Neben der vorteilhaften Abdichtungsweise der Druck-
und Saugseite zwischen den Schaufelrädern sind der dadurch reduzierte
Achsabstand (Bauraum), sowie eine für diese Betriebsbedingungen
günstige
große
Gestaltungsmöglichkeit
der Laufschaufellängen
vorteilhafte Aspekte dieser erfindungsgemäßen Turbinenkonzeption. Zu
naheliegenden Bedenken bezüglich
dynamischer und hydraulischer Kriterien und Beanspruchungen gegenüber dem
neuartigen Laufschaufel-Klappmechanismus sei darauf hingewiesen,
dass bei dem vorliegenden Einsatz, die Nutzung der Meeresströmung, für den Turbinenbau
abnormale außergewöhnlich niedrige Strömungs- und
somit auch Rotationsge-schwindigkeiten vorliegen. Zur Umsetzung
der gewonnenen mechanischen Energie in elektrische sind in den trommelförmigen Schaufelrädern Generatoren
integriert, beispielsweise wird er durch mitrotierende (93) und
achsenfeste Polkränze 94 gebildet.
-
Zu 9 und 10
-
Die
von der vorderen Partie 102a des Einlauftrichters 102 erfasste
Strömung
wird durch eine Gehäusewandung 101i in
zwei Einlauftrichterpartien 102a und 102b getrennt
bzw. durch die seitliche Wandung 101j kanalisiert. Der
großvolumige
Kanal 102b wird durch eine Leiteinrichtung 111 in
zwei, die Laufräder 105, 105 mit
ihren Laufschaufeln 107 und 108 im Laufradkammerbereich 112a und 112b tangential
beaufschlagende Ströme
geteilt. Das aus den Laufkammer-Austrittsbereichen 112e und 112d austretende
Medium, geleitet durch die als Leiteinrichtung fungierende Kanalwandung 114,
strömt
in seinen Anfangspartien 103 und 103b in den Diffusor 103 ein.
Die im anderen Ansaugtrichterkanal 102a erfasste Strömung wird
durch Kanal 115a zum Verteilkanal 115b geleitet,
wo sie die Laufschaufeln 107, 108 zwischen den
Laufrädern 105, 106 von
der Turbinenausgangsseite her beaufschlagen.
-
Auf
der anderen Seite ist die Leiteinrichtung 111 als Wandung
eines Abflusskanales 113a ausgebildet, der über einen
Verbindungskanal 113b zum Diffusor 103 führt.
-
Die
an die Laufzonen der Schaufelräder
angrenzenden Ein- und Austrittskonturen der Leiteinrichtungen 111 und 114 sind
mit der Schaufelteilung so untereinander abgestimmt, dass einerseits
die Schaufelzwischenräume
durch das Frischwasser gespült
und von ihm neu befüllt
werden, andererseits so wenig wie möglich Frischwasser mit in die
Abflusskanäle 113a, 103a, 103b gerät.
-
Eine
absolut dichtende Abgrenzung zwischen dem Saug- und Druckraum 102–103 erscheint im
Gegensatz zu den Konzeptionen gemäß 3 und 4 nicht
erforderlich, da hier durch die konkave Schaufelform bei gleichmäßiger untereinander weitgehend
ausgewogener und zudem geringer Druckbeaufschlagung keine große Spaltverluste
zu erwarten sind. Hier erscheint auch eine steife Drehübertragung
zwischen beiden Schaufelrädern,
z. B. mittels eines Zahn-, Riemen-, oder Kettentriebes angebracht,
wodurch es nur eines Generators 109/110 bedarf.
-
Vorliegende
Konzeption stellt wegen der mehrfachen Radbeaufschlagung des Schaufelrades bauraumspezifisch
eine günstige
Lösung
dar.
-
Zu 11 und 12
-
Vorliegende
erfindungsgemäße Turbinenkonzeption
bedient sich der Pelton-Laufschaufelform,
die sich herkömmlicherweise
bei konträren
Betriebsbedingungen zu den vorliegenden bewährt hat. Da hier keine „Freistrahl"-Betriebsbedingungen
vorliegen, sondern das Schaufelrad homogen durchströmt wird,
ist ein aktives „Saugrohr" zum Abführen des
Arbeitsmediums und Anpassung an die äußeren Strömungsverhältnisse Bedingung. Eine essentielle Erfordernis
für die
Nutzung der kinetischen Energie der Strömung ist auch, dass innerhalb
des Laufradsystems der Umfangs-Geschwindigkeitsvektor der Zuströmgeschwindigkeit
richtungsmäßig umgekehrt und – bekannter
und optimaler Weise auf die Hälfte – reduziert
wird. Hierzu wird das über
den Einlauftrichter 122 in das Spiralgehäuse 123 einströmende Wasser über einen
Ringspalt 124 dem Schaufelrad 127 weitgehend tangential
zugeführt.
Die Laufschaufel 125 teilt mit ihrer in der Mitte angeordneten
Scheide den rechteckförmigen
bandartigen Strahl in zwei Schwälle,
die in der angrenzenden seitlichen muldenförmigen Formation 125b, 125c um
nahezu 180° umgelenkt
werden. Die beidseitigen dem Abfließen dienlichen Schaufelradzwischenräume 126a und 126b sind
querschnittsmäßig so auf
das zugeordnete partielle Zuflussvolumina des Ringspaltes 124 abgestimmt,
dass zwangsläufig
die radiale Austrittsgeschwindigkeit etwa die Hälfte der Eintrittsgeschwindigkeit
beträgt.
-
Hierbei
kann vorteilhafterweise Umlenk- und Verwirbelungseinflüssen, die
einen querschnittsreziproken Geschwindigkeitsverlauf stören, durch
einen in axialer Erstreckung angepassten muldenhaften Oberflächenverlauf
des Schaufelrades bzw. dem Schaufelkanalgrund begegnet werden. Eine
gerichtete Einströmintensität vom Spiralgehäuse 123 in den
Ringkanal 124 wird durch über die Kanalbreite sich erstreckende
Leitschaufeln 129 gefördert.
-
Seitlich
der Laufradaustrittspartie schließt sich auf beiden Seiten ein
spiralförmiger
Abflusskanal 130 und 131 an mit entgegengesetztem
Querschnittsverlauf zu 123. Nach Vereinigung beider gehen
sie in Saugrohr 132 über.
Die sich überdeckenden Anfangs
(130a, 131a) – und
Endpartien 130b und 131b der Abflusskanäle sind
durch eine Trennwandung 121e und 121f gegeneinander
abgeschottet.
-
Die äußeren, in
horizontaler Ebene angeordneten Wandungen 121i–121l sind
tragflächenhaft ausgebildet
und bilden Auftrieb bewirkende Hohlräume 133a–133d.
Die Innenkonturen 134a, 134b der erfindungsgemäßen Ummantelung
bilden mit dem Turbinenaußenmantel 121k, 121l eine
Düse 134a, 134b,
die im Endbereich 132b des Turbinendiffusors in einen weiteren
Diffusor 134 übergeht.
Der Düsenquerschnittsverlauf
von 134a, 135a bis 134b, 134b und
der Manteldiffusorquerschnitt sind untereinander und zum Turbinendiffusorquerschnittsverlauf
derart abgestimmt, dass auf das Turbinendiffusorende 132b ein
Sog ausgeübt
wird und an der Austrittspartie des Manteldiffusor 135 das
Mediumgemisch aus Düsen 134, 135 und
Turbinen-diffusor 132 weitgehend die äußere Strömungsgeschwindigkeit einnimmt.
-
Zur
besseren Vermischung des aus den Düsen 134, 135 aus
dem Turbinendiffusor 132 austretenden Mediums sind von
den Düsen 134, 135 ausgehend
in den Manteldiffusor 136 ragende, in abwechselnder Folge
Leitbleche 138a und 138b angeordnet. Die äußeren, in
horizontaler Ebene angeordneten Wandungen 134c, 134f sind
ebenfalls tragflächenhaft
ausgebildet und bilden Auftrieb bewirkende Hohlräume 138a und 138b.
Im Laufrad 127 ist ein nicht dargestellter elektrischer
Generator integriert, vorzugsweise mit einem vorgeschalteten Planetengetriebe.
-
Für alle Turbinenanordnungen
und Ausführungen
gemäß 1 bis 9 gilt
nächstehendes, auch
sind zusätzlich
folgende Anordnungs- und Ausführungsmerkmale
vorgesehen:
Zur Leistungsvervielfachung und wirtschaftlichen Fertigung
und Montage – was
beim Einsatz in Offshore-Kraftwerksanlagen relevant ist – werden
jeweils mehrere solcher Turbinenkonzeptionen nebeneinander zu einer
Bau- bzw. Betriebseinheit zusammengefügt. Dafür sind die Laufradsitzbasen
als durchgehende Wellen, an der bzw. um die ein Generator angeordnet
ist, ausgebildet.
-
Zwecks
einer sicheren Abdichtung von Generator- und Getriebeinnenräumen werden
diese über
ein Rohr- oder Schlauchsystem mit trockener Luft versorgt, so, dass
die Dichtungen
(insbesondere Wellendichtungen) entlastet bzw.
in ihrer Funktion unterstützt
werden. Der aufzubauende Innendruck ist über der sich aus geodätischen
Wasserhöhenbeaufschlagung
ergebenden Druckbelastung und durch Strömungen verursachten Staudruckbeaufschlagungen
anzusetzen. Bei Offshore-Energiekraftanlagen mit mehreren Wasserkraftmaschinen wird
diese Luftversorgung von einer zentralen Anlage aus bewerkstelligt.
Die Zuleitungen zu den einzelnen damit versorgten Basen werden dabei
vorteilhafterweise mit den ohnehin obligatorischen Stromleitungen
gepaart. Hierfür
offenbart die Patent-Anmeldeschrift DE 10 2005 040 804.4 günstige Lösungen.
-
Bei
mehreren in Formation eingesetzten erfindungsgemäßen Turbinen in schwimmenden,
im Meeresboden verankerten Offshore-Wasserkraftanlagen wird die
strömungsgerechte
Turbine über
eine distanzhaltende Verbindungseinrichtung mit einem an der Wasseroberfläche schwimmenden
Schwimmkörper
verbunden. Die Auftrieb bildenden Volumina beider sind dabei so
abgestimmt, dass nur ein Teil der Gesamt-Tragfähigkeit vom oberen Schwimmkörper gestellt
wird. Damit wird erreicht, dass der Überwasserschwimmkörper relativ
klein ausfällt
und dadurch für
die rauhe See wenig Angriffsfläche
bietet. Zudem schwimmt die als unterer Schwimmkörper fungierende Turbine in
ruhigeren Unterwasserschichten. Der Abstand zwischen beiden ist
dermaßen
groß festgelegt,
dass bei weitgehend horizontaler „Zentrierung" der Turbine durch
ihre tragflächenhafte
Außenkontur
in der ruhigeren Unterwasserschicht Oberflächen-Wellentäler nicht
bis in das Einzugsgebiet der Turbine reichen, da „Luftschlucken" nicht nur der eigentlichen
Turbinenfunktion, sondern auch der eingebundenen Injektorfunktion
abträglich
ist.
-
Beim
Einsatz der erfindungsgemäßen schwimmfähigen Turbinen
in Fließgewässern (ohne wesentlich
zerklüftete
Wasseroberfläche)
ist vorgesehen, die tragenden Hohlräume weitgehend oberhalb der
aktiven Turbinenpartien anzuordnen. Dies in einer Weise, dass die
Wassereintrittsöffnungen F1Fig.1, und F5aFig.1 unterhalb
des Wasserspiegels liegen. Alternativ ist vorgesehen, die erfindungsgemäßen Turbinenkonzeptionen
für solche
Einsatzfälle
mit einem darüber
angeordneten, an der Wasseroberfläche schwimmenden Schwimmkörper zu
verbinden.
-
Als
gebrauchsfertige, schwimmfähige
kompakte stromproduzierende Einheit verspricht der Einsatz solcher
Wasserkraftmaschinen-Generatorkombination nützliche bzw. hilfreiche Lösungsmöglichkeiten
zur Energieversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern, zumindest
in bestimmten Regionen.
-
Für den Einsatz
auf hoher See sind zum Schutz von Meerestier und vorbeugend gegen
durch sie verursachbare Turbinenschäden im Wasserzuflussbereich
der modifizierten Wasserkraftmaschine Meeresgetier fernhaltende
oder vertreibende Einrichtungen wie Gitterwerke, Sende- und Strahlungseinrichtungen
für Magnetfelder,
elektrische Spannungsfelder, Schall oder Licht, angeordnet.
-
Des
weiteren sind sie mit Bewuchs- und Meeres-Kleintierbesatz verhindernde
Beläge überzogen
oder solche Besätze
verhindernde Spannungsfeldern ausgesetzt.
-
1 bis 4
- 1
- Azialturbine
- 2
- Gehäuse
- 2a
- Gehäusewandung
um 3
- 2b
- Gehäusewandung
um 1
- 2c
- Gehäusewandung
um 4
- 2d
- äußere Gehäusewandung
- 2e
- Gehäusehohlraum
- 2f
- Gehäusewandung
um 6
- 2g
- äußere Gehäusewandung
um 2a, b, f
- 2h
- Gehäusehohlraum
- 2i
- äußere Gehäusewandung
- 2j
- Gehäusehohlraum
- 2k
- äußere Gehäusewandung
- 2l
- Gehäusehohlraum
- 3
- Einlauftrichter
- 4
- Turbinensaugrohr
(Diffusor)
- 5
- Generatorgehäuse
- 6
- kreisringförm. Saugrohr
- 7
- Teil-
u. Leitkonus
- 7a
- Leitkonuswandung
innerhalb 6
- 7b
- Leitkonuswandung
außerhalb 6
- 7c
- Leitkonushohlraum
- 8
- Mantelsaugrohr
- 9
- Mantel
- 9a
- innere
Mantelwandung
- 9b
- äußere Mantelwandung
- 9c
- Mantelhohlraum
- 10
- kreisringförm. Düsenkanal
- 11
- Leitstreifen
- 12
- Mantel
- 12a
- vord.
innere Mantelwandung
- 12b
- hintere
innere Mantelwandung
- 12c
- äußere Mantelwandung
- 12d
- Mantelhohlraum
- 13
- kreisringför. Düsenkanal
- 14
- Leiteinrichtung
- 15
- Turbinenlängsachse
- 16,
17
- Leiteinrichtung
- F1Fig.1,2,3,4
- Einlauftrichterfläche
- F2Fig.1,2,3,4
- Laufradeinlauffläche
- F3Fig.1,2,3,4
- Laufradaustrittsfläche = Saugrohreintrittsfläche
- F4Fig.1,2,3,4
- Turbinensaugrohr-Austrittsfläche
- F5Fig.3,4
- Ringdüseneintrittsfläche
- F6Fig.3,4
- Ringdüsenaustrittsfläche
- F7Fig.4
- Mantelsaugohraustrittsfläche
-
5
- 21
- Turbinengehäuse
- 21a,
21b
- Wandung
um 22
- 21c,
21d
- gekrümmte Endpartie
um 22
- 21e
- Laufradkammerwandpartie < t
- 21f
- Laufradkammerwandpartie > t
- 21g,
21h
- Wandung
um 31
- 21i,
21j
- Wandung
um 28
- 22
- Einlauftrichter
- 23
- Schaufelradachse
- 24
- Schaufelrad
- 25
- Laufschaufel
- 26
- Polkranz
- 27
- Stator
- 28
- Saugrohr
(Diffusor)
- 28a
- Saugrohranfang
- 28b
- Saugrohrende
- 28c
- oberstes
Niveau von 28a
- 29a,
29b
- äußere horizo.
Turb.-Wandung
- 30
- radial
erweiterte Schaufelradkammer
- 31
- Schaufelzwischenraum
- 32
- Belüftungsventil
- 32a
- Schwimmer
- 32b
- Ventilkörper
- 32c
- Ventilsitz
- 33
- Belüftungsrohr
- 34
- Ventilabschottung
- 35a,
b, c, d
- Hohlraum
- 36
- Schwenkeinrichtung
-
6
- 41
- Turbinengehäuse
- 41a,
41b
- horizont..
Wandung von 42
- 41c,
41d
- radiale
Wandung von 54a, 54b
- 41e,
41f
- horizontale
Wandung von 51
- 41g,
41h
- äußere horiz.
Wandung von 41
- 41i,
j
- Schaufelradkammerwandung
- 42
- Einlauftrichter
- 43,
44
- Schaufelrad-Achse/Welle
- 45,
46
- Schaufelrad
- 47,
48
- Laufschaufel
- 47a,
48a
- Schaufelteilung
- 49
- Rotor-Polkranz
- 50
- Stator
- 51
- Saugrohr
(Diffusor)
- 52,
53
- Laufradkammer
- 52a,
53a
- aktiver
Laufkammerbereich
- 52b,
53b
- Rückflusskanal
innerhalb 52, 53
- 54,
55
- Trennsteg
- 56a,
b, c, d
- Hohlraum
-
7
- 61
- Turbinengehäuse
- 61a,
61b
- horizontale
Wandung von 62
- 61c,
61d
- radiale
Wandung von 72a, 72
- 61e,
61f
- horizontale
Wandung von 63
- 61g,
61h
- äußere horiz.
Wandung von 61
- 62
- Einlauftrichter
- 63
- Saugrohr
(Diffusor)
- 64a,
b
- Achse/Welle
- 65,
66
- Schaufelrad
- 67,
68
- Laufschaufel
- 69
- Stator-Polkranz
- 70
- Schaufelrad-Polkranz
- 71
- Leit-
u. Teileinrichtung
- 72a,
72b
- Schaufelradkammer
- 73a,
73b
- Hohlraum
-
8
- 80
- Turbinengehäuse
- 80a,
b
- horizontale
Wandung von 81
- 80c,
80d
- radiale
Wandung von 82
- 80e,
80f
- radiale
Wandung vom Freiraum in 82
- 80g,
h
- horizontale
Wandung von 90
- 81
- Einlauftrichter
- 82
- Schaufelradkammer
- 82a,
82b
- aktiver
Bereich in 82
- 82c,82d
- Freiraum
in 82
- 83
- Leitvorrichtung
- 83a,
83b
- Zuströmleitfläche
- 83c,
83d
- spiralförmige Kontur
von 83 (Laufschaufelführung)
- 84a,
84b
- Schaufelrad-Achse/Welle
- 85a,
85b
- Schaufelrad
- 86
- Laufschaufelschwenkgelenk
- 87
- Laufschaufel
- 88
- Laufschaufel-Abstützsteg
- 90
- Saugrohr
(Diffusor)
- 91a,
91b
- Laufschaufel-Führungssteg
- 92a,
92b
- Laufschaufel-Umlegerolle
- 93
- Schaufelrad-Polkranz
- 94
- Stator-Polkranz
-
9 und 10
- 101
- Turbinengehäuse
- 101a,
101b
- Wandung
von 102
- 101c,
101d
- Wandung
von 103
- 101e,
101f
- horizontale
Außenw.
von 101
- 101g,
101h
- vertikale
Außenw.
von 101
- 101i
- Trenn-u.Leitwand
in 102
- 102
- Einlauftrichter
- 103
- Saugrohr
(Diffusor)
- 104a,
104b
- Schaufelrad-Welle/Achse
- 105,
106
- Schaufelrad
- 107,
108
- Laufschaufel
- 109
- Laufrad-Polkranz
- 110
- Stator-Polkranz
- 111
- Leiteinrichtung
u. Abflusskanal
- 112
- Schaufelradkammer
- 112,a,
b
- äußere aktive
Radkammerpartie
- 112c
- innere
aktive Radkammerpartie
- 112d,
e
- Abflußkanal der äußeren Radkammerpartie
- 113
- Sammelkanal
der inneren Radkammerpartie
- 113a
- Abflusskanal
der inneren Radkammerpartie
- 114
- Wandung
von 112d, e und Wandung von 115
- 115
- Zuflusskanal
zur inneren Radkammerpartie 112c
- 115a
- Verbindungskanal
zu 102a
- 116a,
b
- Hohlraum