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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine
mit einer elektrohydraulischen Ventilsteuerung, die elektrisch angesteuerte Ölsteuerventile
für hydraulische
Aktoren für
den Antrieb von Gaswechselventilen, ein Motorsteuergerät sowie
eine Endstufeneinheit, die über eine
Datenverbindung mit dem Motorsteuergerät verbunden ist, umfasst.
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Bei
einer elektrohydraulischen Ventilsteuerung (EHVS) werden die Ölsteuerventile
für die
Gaswechselventile elektrisch angesteuert. Aufgrund der in den Enstufen
des Steuergerätes
anfallenden Verlustleistung werden die Endstufen abgestzt von dem eigentlichen
Motorsteuergerät,
z.B. nahe des Zylinderkopfes und damit in räumlicher Nähe zu den Ölsteuerventilen, angeordnet.
Die Endstufen können dabei
zu einer Endstufeneinheit zusammengefasst sein und eigene Steuerungsfunktionen
als „intelligente
Endstufeneinheit" beinhalten.
Die intelligente Endstufeneinheit kommuniziert über einen Datenbus mit dem
Motorsteuergerät.
Der getrennte Einbau der intelligenten EHVS-Endstufeneinheit erfordert
eine echtzeitfähige
Kommunikationsschnittstelle, bevorzugt in Form eines seriellen Busses
(z.B. CAN, TTCAN, Flexray, oder anderes Bussystem).
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Probleme des Standes der
Technik
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Der
Ausfall des Busses führt
zum Ausfall der Ventilsteuerung, was zum Stillstand des Motors und damit
zum Stehenbleiben des Fahrzeugs führt. In diesem Fall ist keine
sogenannte „limp
home" Funktion,
d.h. keine eingeschränkte
Funktionalität
für eine Fahrt
nach Hause bzw. in die Werkstatt mehr gegeben.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen zumindest eingeschränkten Betrieb
der Brennkraftmaschine bei Ausfall des Datenbusses zwischen Motorsteuergerät und Endstufeneinheit
zu ermöglichen.
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Vorteile der
Erfindung
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Dieses
Problem wird gelöst
durch ein Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine mit einer elektrohydraulischen
Ventilsteuerung, die elektrisch angesteuerte Ölsteuerventile für hydraulische
Aktoren für
den Antrieb von Gaswechselventilen, ein Motorsteuergerät sowie
eine Endstufeneinheit, die über eine
Datenverbindung mit dem Motorsteuergerät verbunden ist, umfasst, wobei
die Endstufeneinheit bei Ausfall der Datenverbindung zum Motorsteuergerät in eine
autonome Betriebsart versetzt wird. Die Endstufeneinheit kann die
Enstufen für
alle Ölsteuerventile
umfassen oder nur für
einen Teil der Ölsteuerventile.
In diesem Fall sind mehrere Endstufeneinheiten mit dem Motorsteuergerät verbunden.
Dazu können alle
Endstufeneinheiten den gleichen Bus benutzen oder über verschiedene
Busse mit dem Motorsteuergerät
kommunizieren. Unter Ausfall der Datenverbindung zum Motorsteuergerät wird hier
verstanden, dass insbesondere der serielle Bus keine Datenübertragung
mehr vornehmen kann, beispielsweise weil eine Leitung unterbrochen
ist oder eine anderweitige temporäre oder dauerhafte Störung vorliegt.
Dies kann beispielsweise auch einen der Controller auf Seiten des
Motorsteuergeräts
bzw. der Endstufeneinheit betreffen. Un ter einer autonomen Betriebsart wird
hier verstanden, dass die Endstufeneinheit ohne Datenverkehr mit
dem Motorsteuergerät
betrieben werden kann. Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist eine deutliche Erhöhung
der Verfügbarkeit
des Gesamtsystems Motorsteuerung mit elektrohydraulischer Ventilsteuerung
in dem Fehlerfall, in dem das Kommunikationsmedium, vorzugsweise
also die serielle Bus-Schnittstelle, zwischen den beiden Teilsystemen
ausgefallen ist. Ein weiterer Vorteil ist die Vermeidung des Mehraufwandes
für eine
doppelte Bearbeitung für
die Bereitstellung und Auswertung zweier Kommunikationspfade im
Falle einer redundanten Ausführung
des Busses. Zusätzlich
werden Kosten vermieden für
die redundanten Ausführung
der Bus-Schnittstelle
zwischen Motorsteuergerät
und „Vor-Ort-Elektronik", also der Endstufeneinheit.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass Parameter der Ventilsteuerung wie der Öffnungswinkel
in Grad Kurbelwelle, der Schliesswinkel in Grad Kurbelwelle, der
Hub der Gaswechselventile und das Hubprofil der Gaswechselventile
in der autonomen Betriebsart auf konstante Werte gesetzt werden.
Damit werden die Gaswechselventile wie mit einer herkömmlichen
mechanischen Nockenwelle angesteuert. Das Hubprofil ist dabei der
Hub des Gaswechselventils über
den Kurbelwellenwinkel. Die Parameter der Ventilsteuerung werden
vorzugsweise einem Datenspeicher, der mit der Endstufeneinheit kommunizieren
kann oder in der Endstufeneinheit enthalten ist, entnommen. Dies
kann ein in die Endstufeneinheit integrierter oder von dieser abgesetzter
Datenspeicher, z. B. in Form eines Read-only-Memories (ROM), eines
Flash-Speichers oder dergleichen sein. Die Endstufeneinheit erhält ein Signal
eines Kurbelwellenwinkelgebers, so dass die Endstufeneinheit das Öffnen und
Schließen
der Gaswechselventile in Abhängigkeit
vom Kurbelwellenwinkel einstellen kann. In einer Weiterbildung kann
vorgesehen sein, dass die Parameter der Ventilsteuerung drehzahlabhängig sind.
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Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass die Parameter der Ventilsteuerung identisch
in dem Motorsteuergerät
abgelegt sind. Dadurch ist es für
das Motorsteuergerät
möglich,
Parameter der Ventilsteuerung, wie den Öffnungswinkel, Schließwinkel,
Hub und Hubprofil, weiter zu berechnen und beispielsweise über den
Rail-Druck auf die Ventilöffnung
Einfluss zu nehmen. Dadurch kann die Ventilöffnung durch das Steuergerät auch bei
Ausfall der Datenverbindung an unterschiedliche Betriebsbedingungen
angepasst werden. Die Endstufeneinheit geht dabei von einem konstanten
Rail-Druck in dem Druckspeicher für die Ventilöffnung aus,
so dass bei Veränderung
des Rail-Drucks eine Veränderung
der Parameter der Ventilsteuerung erfolgt.
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Des
Weiteren kann vorgesehen sein, dass bei Ausfall der Datenverbindung
zum Motorsteuergerät
in geeigneten Zeitintervallen ein Versuch zum Aufbau einer Datenverbindung
gestartet wird. Der Versuch zum Aufbau einer Datenverbindung kann
von beiden Controllern, mithin dem Controller für den seriellen Bus in der
Endstufeneinheit bzw. dem Controller für den seriellen Bus in dem
Motorsteuergerät
initiiert werden.
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In
einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Hubprofil der Gaswechselventile
durch das Motorsteuergerät über den
Systemhydraulikdruck beeinflusst wird. Bestimmte Parameter wie z.B.
die Öltemperatur
sind der Endstufeneinheit nicht bekannt. Diese sind aber dem Motorsteuergerät bekannt. Über den
Systemhydraulikdruck (Raildruck) kann das Motorsteuergerät das Hubprofil
der Gaswechselventile verändern.
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Das
Eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch ein Verfahren zum
Betrieb einer Brennkraftmaschine mit einer elektrohydraulischen
Ventilsteuerung die elektrisch angesteuerte Ölsteuerventile für hydraulische
Aktoren für
den Antrieb der Gaswechselventile, ein Motorsteuergerät als Teilsystem sowie
eine Endstufeneinheit als Teilsystem, die über eine Datenverbindung mit
dem Motorsteuergerät
verbunden ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausfall
eines Signals, das einen Kurbelwellenwinkel repräsentiert, in Endstufeneinheit
oder Motorsteuergerät
das jeweils andere Teilsystem dieses Signal über die Datenverbindung bereitstellt.
Dadurch wird eine Erhöhung
der Verfügbarkeit
des Gesamtsystems Motorsteuerung mit vollvariabler Ventilsteuerung
in dem Fehlerfall des Ausfalls der Kurbelwellenpositionserfassung
(KW-Signal) erreicht. Da sowohl Einspritzung, Zündung und Ventilsteuerung synchron zur
aktuellen Position der Kurbelwelle ablaufen, ist dieses Signal für eine Motorsteuerung
notwendig. Erfindungsgemäß wird der
Datenbus zwischen Motorsteuergerät
und Endstufeneinheit als Ersatzpfad für die Informationsübertragung
genutzt.
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Das
Eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch ein Verfahren zum
Betrieb einer Brennkraftmaschine mit einer elektrohydraulischen
Ventilsteuerung die elektrisch angesteuerte Ölsteuerventile für hydraulische
Aktoren für
den Antrieb der Gaswechselventile, ein Motorsteuergerät als Teilsystem sowie
eine Endstufeneinheit als Teilsystem, die über eine Datenverbindung mit
dem Motorsteuergerät
verbunden ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Endstufeneinheit
sowie das Motorsteuergerät
zu festgelegten Kurbelwellenzeiten Datenpakete senden. Dadurch wird
die Verfügbarkeit
des Datenbusses ausserhalb der festgelegten Sendezeiten gewährleistet.
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Das
eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Brennkraftmaschine
mit einer elektrohydraulischen Ventilsteuerung die elektrisch angesteuerte Ölsteuerventile
für hydraulische
Aktoren für den
Antrieb von Gaswechselventilen, ein Motorsteuergerät sowie
eine Endstufeneinheit, die über
eine Datenverbindung mit dem Motorsteuergerät verbunden ist, umfasst, dadurch
gekennzeichnet, dass die Endstufeneinheit bei Ausfall der Datenverbindung zum
Motorsteuergerät
in eine autonome Betriebsart umgeschaltet werden kann. Vorzugsweise
ist vorgesehen, dass Parameter der Ventilsteuerung für die Gaswechselventile
einem Datenspeicher, der mit der Endstufeneinheit verbunden ist,
entnommen werden. Die Parameter der Ventilsteuerung sind vorzugsweise
identisch in dem Motorsteuergerät
abgelegt.
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Das
eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Brennkraftmaschine
mit einer elektrohydraulischen Ventilsteuerung die elektrisch angesteuerte Ölsteuerventile
für hydraulische
Aktoren für den
Antrieb der Gaswechselventile, ein Motorsteuergerät als Teilsystem
sowie eine Endstufeneinheit als Teilsystem, die über eine Datenverbindung mit
dem Motorsteuergerät
verbunden ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausfall
eines Signals, das einen Kurbelwellenwinkel repräsentiert, in Endstufeneinheit
oder Motorsteuergerät
das jeweils andere Teilsystem dieses Signal über die Datenverbindung bereitstellen
kann. Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Endstufeneinheit
sowie das Motorsteuergerät
zu festgelegten Kurbelwellenzeiten Datenpakete senden können.
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Das
Eingangs genannte Problem wird auch gelöst durch eine Endstufeneinheit
für eine
elektrohydraulischen Ventilsteuerung die elektrisch angesteuerte Ölsteuerventile
für hydraulische
Aktoren für
den Antrieb von Gaswechselventilen umfasst, wobei die Endstufeneinheit
bei Ausfall einer Datenverbindung zu einem Motorsteuergerät in eine
autonome Betriebsart übergeht.
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Vorzugsweise
umfasst die Endstufeneinheit einen (redundanten) Oszillator zur
Taktgenerierung. Der Oszillator zur Taktgenerierung ist bevorzugt
ein RC-Oszillator. Damit wird die Verfügbarkeit des Gesamtsystems
Motorsteuerung mit vollvariabler Ven tilsteuerung bei Ausfall des
Taktgebers der Recheneinheit in der Motorsteuerung oder Endstufeneinheit
erhöht.
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Zeichnungen
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Nachfolgend
wird ein Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Dabei
zeigen:
Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der
zugehörigen
Zeichnung näher
erläutert.
Dabei zeigen:
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1 eine
Prinzipskizze der Steuerung einer Brennkraftmaschine mit elektrohydraulischer Ventilsteuerung;
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2 eine
Prinzipskizze einer elektrohydraulischen Ventilsteuerung.
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1 zeigt
eine Skizze eines Verbrennungsmotors mit einer Motorsteuerung. Dargestellt
ist ein Zylinder Z1 mit vier Gaswechselventilen, von denen zwei
Gaswechselventile für
den Einlass (GWV-E) sowie zwei Gaswechselventile für den Auslass (GWV-A)
sind. Hier können
auch nur jeweils ein Einlass- und Auslassventil oder weitere Gaswechselventile
angeordnet sein. Die Brennkraftmaschine verfügt über mehrere Zylinder, von denen
beispielhaft nur ein Zylinder Z1 dargestellt ist. Die Gaswechselventile
GWV-E für
den Einlass und die Gaswechselventile GWV-A für den Auslass werden jeweils
von zwei Ölsteuerventilen
MV1 und MV2 angesteuert (siehe dazu auch 2). Die Ölsteuerventile
MV1 und MV2 werden von einer Endstufeneinheit E elektrisch angesteuert.
Dazu ist die Endstufeneinheit E jeweils mit elektrischen Signalleitungen
ES, von denen beispielhaft nur eine (ES1) in 1 bezeichnet ist,
mit den Ölsteuerventilen
MV1 und MV2 verbunden. Die Endstufeneinheit E ist des weiteren mit
einem Kurbelwellenwinkelgeber KW verbunden und bezieht von diesem
ein elektrisches Signal, das den Kurbelwellenwinkel KW repräsentiert.
Die Endstufeneinheit E ist über
einen seriellen Bus SB mit einem Motorsteuergerät (Controller) C verbunden.
Dazu verfügt
die Endstufeneinheit E über
einen Bus-Controller BCE und entsprechend das Motorsteuergerät C über einen
Bus-Controller BCC. Die Motorsteuerung C ist des weiteren elektrisch
verbunden mit einer Hydraulikpumpe HP, welche den Rail-Druck zur
Ventilbetätigung
bereitstellt und liefert ein elektrisches Signal GWV-B zur Steuerung
einer Bremsfunktion für verzögertes Aufsetzen
der Gaswechselventile in den Ventilsitz. Schließlich liefert die Motorsteuerung
C elektrische Einspritzsignale ESX für hier nicht
näher dargestellte
Einspritzventile der Brennkraftmaschine sowie bei einem Ottomotor
Zündsignale
ZS für
die ebenfalls nicht dargestellten Zündkerzen. Eingangssignale für die Motorsteuerung
sind unter anderem der Kurbelwellenwinkel KW, der Druck p_HR des Hochdruck-Rails 9 sowie
die Motoröltemperatur temp_Öl.
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Anhand 2 wird
das Prinzip einer für
das erfindungsgemäße Verfahren
nutzbaren hydraulischen Ventilsteuerung dargestellt. Es versteht
sich, dass auch andere Realisierungen einer hydraulischen Ventilsteuerung
oder andersartige variable Ventilsteuerungen verwendet werden können. Die Ventilsteuerung
ist Teil eines Verbrennungsmotors mit Hubkolben, wobei der Gasaustausch über an sich bekannte
Gaswechselventile (Ein- und Auslassventile) erfolgt. Das Öffnen und
Schließen
der Gaswechselventile erfolgt anstatt über beispielsweise eine Nockenwelle
und Kipphebel oder Stößel zur Übertragung
der Bewegung über
die anhand der 2 dargestellte hydraulische
Ventilsteuerung.
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Die
in Form einer Prinzipskizze dargestellte hydraulische Ventilsteuerung 1 umfasst
im Wesentlichen einen Doppelkolben 2, der mit einem unteren Druckraum 3 sowie
einem oberen Druckraum 4 zusammenwirkt. Der Doppelkolben 2 ist
mit einem durchgehenden Stößel 5 verbunden.
Der Stößel 5 wiederum
ist aufgeteilt in einen unteren Stößel 6 sowie einen
oberen Stößel 7.
Der untere Stößel 6 ist
mit einem nicht näher
dargestellten Gaswechselventil 8, das ein Ein- bzw. Auslassventil
sein kann, mechanisch verbunden. Das hydraulische System für das hier
dargestellte Gaswechselventil 8 ist im Prinzip identisch
mit dem hydraulischen System eines Einlassventils. Der untere Druckraum 3 bildet
zusammen mit dem Doppelkolben 2 und dem unteren Stößel 6 einen
unteren Kolben 11. Entsprechend bildet der obere Druckraum 4 zusammen
mit dem Doppelkolben 2 und dem oberen Stößel 7 einen
oberen Kolben 12.
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Der
Doppelkolben 2 bildet zusammen mit dem unteren Druckraum 3 und
dem oberen Druckraum 4 eine in zwei Richtungen wirkende
bzw. einsetzbare Kolben/Zylinderanordnung. Die hydraulische Beschaltung
sowie die Funktionsweise und zumindest Ansätze zur Einbindung in das Motormanagement
des Kolbenmotors werden im Folgenden beschrieben. Ein Hochdruckrail 9 ist über ein
erstes Rückschlagventil
RV1 mit dem unteren Druckraum 3 hydraulisch verbunden.
Der Hochdruckrail 9 ist eine sämtliche Ventilsteuerungen des
Verbrennungsmotors verbindende Hydraulikvorlaufleitung, die je nach Betriebszustand
des Motors, dies betrifft insbesondere die Drehzahl, die Last und
dergleichen, auf einem bestimmten Druckniveau p_HR gehalten wird.
Das erste Rückschlagventil
RV1 bewirkt, dass eine Strömung
der Hydraulikflüssigkeit
nur von dem Hochdruckrail 9 in den unteren Druckraum 3 erfolgen kann.
Ein Rückfließen auch
bei einem höherem Druck
in dem unteren Druckraum 3 gegenüber dem Hochdruckrail 9 wird
so unterbunden. Der untere Druckraum 3 ist mit dem oberen
Druckraum 4 über ein
erstes Magnetventil MV1 verbunden. Das erste Magnetventil MV1 besitzt
eine geschlossene und eine geöffnete
Stellung, die Darstellung der 2 zeigt
die geöffnete
Stellung. Anstatt eines Magnetventils können hier auch andere extern
steuerbare Ventile verwendet werden. In der geöffneten Stellung des ersten
Magnetventils MV1 kann ein Druckausgleich zwischen dem unteren Druckraum 3 und
dem oberem Druckraum 4 erfolgen. Der obere Druckraum 4 ist
zusätzlich über ein
zweites Rückschlagventil RV2
mit dem Hochdruckrail 9 verbunden. Sollte der Druck in
dem oberen Druckraum 4 größer sein als in dem Hochdruckrail 9,
so kann hier ein Druckausgleich erfolgen. Die im Betrieb mit dem
Druck des Hochdruckrails beaufschlagbaren Leitungen und Ventile
des hydraulisches Systems werden begrifflich als Hochdruckrailverteiler 22 zusammengefasst,
dies ist in der Skizze der 2 durch
eine gestrichelte Linie dargestellt, die den Hochdruckrailverteiler 22 von dem
Doppelkolben 2 mit den zugehörigen Druckräumen 3, 4 sowie
dem Rücklaufrail 10 zeichnerisch
als Teilsystem abgrenzt. Der obere Druckraum 4 ist über ein
zweites Magnetventil MV2 mit einem Rücklaufrail 10 verbunden.
In dem Rücklaufrail
herrscht im Betrieb ein Druck in der Größenordnung von wenigen bar.
Der Rücklaufrail
dient der Zuführung
des durch die hydraulischen Ventilsteuerung 1 hindurchgeflossenen
Hydrauliköls
zu einer Pumpe, die den Hochdruckrail 9 mit Hydrauliköl höheren Druckes
p_HR versorgt. Das Gesamtsystem ist insofern geschlossen. In 2 ist
nur der hier interessierende Teil der hydraulischen Ventilsteuerung 1 anhand
eines Doppelkolbens 2 zur Betätigung eines Gaswechselventils 8 dargestellt.
Bei einem Verbrennungsmotor können ein
oder mehrere Gaswechselventile 8, die jeweils von dem gleichen
Doppelkolben 2 oder von jeweils einzeln zugeordneten Doppelkolben 2 gesteuert
werden, vorhanden sein.
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Die
Magnetventile MV1 und MV2 werden elektrisch durch ein Ventilsteuergerät 29 betätigt. Das
Ventilsteuergerät
umfasst eine Leistungsendstufe sowie eine Steuerlogik und ist entweder
Teil einer elektronischen Steuereinheit ECU oder mit dieser zum
Datenaustausch verbunden.
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In 2 dargestellt
ist die Ventilstellung der jeweils steuerbaren Ventile, dies sind
das erste Magnetventil MV1 und das zweite Magnetventil MV2, in der
geschlossenen Stellung des Gaswechselventils 8. Dabei ist
das erste Magnetventil MV1 geschlossen, das zweite Magnetventil
MV2 geöffnet.
Dies bewirkt, dass der untere Druckraum 3 nach wie vor
auf dem Druckniveau des Hochdruckrails 9 ist, der obere Druckraum 4 ist
auf dem Druckniveau des Rücklaufrails 10.
Der Druck in dem unteren Druckraum 3 ist somit höher als
der in dem oberen Druckraum 4. Der Doppelkolben 2 wird
daher in Richtung des oberen Druckraumes 4 gedrückt. Das
Gaswechselventil 8 wird dadurch geschlossen.
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Zum Öffnen des
Gaswechselventiles 8 wird zunächst das zweite Magnetventil
MV2 geschlossen, sodann wird das erste Magnetventil MV1 geöffnet. Es kann
also keine Hydraulikflüssigkeit
mehr von dem oberen Druckraum 4 in den Rücklaufrail 10 fließen. Nunmehr
ist aber ein Austausch von Hydraulikflüssigkeit zwischen dem unteren
Druckraum 3 und dem oberen Druckraum 4 über das
erste Magnetventil MV1 möglich.
Wie auch der Skizze der 2 zu entnehmen ist, weist der
untere Kolben 11 eine geringere hydraulisch wirksame Oberfläche auf
als der obere Kolben 12. Die hydraulisch wirksame Fläche des
unteren Kolbens 11 ist kleiner als die hydraulisch wirksame
Fläche
des oberen Kolbens 12. Mit hydraulisch wirksamer Fläche ist
der Flächenanteil
gemeint, der bei Druckbeaufschlagung des jeweiligen Druckraumes
in Bewegungsrichtung des Kolbens mit Druck beaufschlagt wird. Die
unterschiedlichen hydraulisch wirksamen Flächen sind in der Darstellung
der 2 durch unterschiedliche Durchmesser des unteren Stößels 6 gegenüber dem
oberen Stößel 7 angedeutet.
Der untere Stößel 6 weist
einen größeren Durchmesser
auf als der obere Stößel 7,
daher ist die hydraulisch wirksame Fläche des unteren Kolbens 11 kleiner
als die des oberen Kolbens 12.
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Der
serielle Bus SB wird sowohl von dem Bus-Controller BCC des Motorsteuergerätes C als auch
von dem Bus-Controller BCE der Endstufeneinheit E auf einen möglichen
Ausfall überwacht.
Ein Statussignal ST der Bus-Controller BCC und BCE zeigt beiden
Bus-Teilnehmern, mithin dem Motorsteuergerät C und der Endstufeneinheit
E einen Ausfall des Busses an. Durch periodische Abfrage wird ein
Ausbleiben der Kommunikation von der jeweiligen Bus-Controller BCC
bzw. BCE erkannt. Erkennt einer der beiden Bus-Controller ein Ausfall
des seriellen Busses, so wird das jeweils zugeordnete Gerät, also
die Motorsteuerung C bzw. die Endstufeneinheit E, in eine Betriebsart „Notlauf" umgeschaltet. In
der Betriebsart Notlauf erwartet die Endstufeneinheit E keine Informationen
mehr von der Motorsteuerung C. Es werden nunmehr Ersatz-Ansteuersignale
für die Ölsteuerventile
MV1 und MV2 der jeweiligen Gaswechselventile GWV einem Datenspeicher,
beispielsweise einem ROM, einem Flash-Speicher o. ä., entnommen
und ggf. drehzahlabhängig
umgesetzt. Kenngrößen, die
in diesen Datensätzen
enthalten sind, sind beispielsweise Ventilöffnungsbeginn V_OE (Öffnungswinkel
in Grad Kurbelwellenwinkel °KW), Ventilschließbeginn
V_S (Schließwinkel
in Grad Kurbelwellenwinkel °KW),
Ventilhub VH sowie das Ventilhubprofil VHP über den Kurbelwellenwinkel
KW. Ein identischer Datensatz dieser Kenngrößen ist in der Motorsteuerung
C ebenfalls abgelegt.
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Die
Bus-Controller BCC und BCE versuchen jeweils in geeigneten Abständen eine
Kommunikation mit der Gegenseite aufzunehmen. Gelingt dieser Versuch
im Falle einer temprorären
Störung,
so wird die Motorsteuerung wieder in die Betriebsart „Normalbetrieb" zurückgeschaltet.
Im Falle einer dauerhaften Störung
wird das Gesamtsystem Motorsteuerung im Notlauf weiterbetrieben.
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Bei
Vorhandensein einer Drosselklappe kann im Falle des Notbetriebes
die Drosselung der angesaugten Luftmasse mit Hilfe der Drosselklappe bewerkstelligt
werden. Im Normalbetrieb wird bei einer elektrohydraulischen Ventilsteuerung
die Drosselklappe -so vorhanden- vollständig geöffnet und die Luftmenge über die
Gaswechselventile gesteuert.
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Die
Einstellung des Systemhydraulikdrucks, mithin des Druckes p_HR des
Hochdruck-Rails 9, der von einer Hydraulikpumpe bereitgestellt
wird, erfolgt vorzugsweise direkt über einen Endstufenkanal der Motorsteuerung
C und ist damit unabhängig
von der Endstufeneinheit E. Dadurch ist es möglich, die Flankensteilheit
dVH/dt und den Hub VH der Gaswechselventilbewegung unabhängig von
der Endstufeneinheit E einzustellen. Die Motorsteuerung C kann so mittelbar
-über den
Raildruck p_HR- eine Beeinflussung des Hubprofils des Gaswchselventile
und damit des Gaswechsels vornehmen. Dadurch kann der Gaswechsel
auch im Notbetrieb an Last, Drehzahl und dergleichen zumindest in
engen Grenzen angepasst werden.
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Ist
in der elektrohydraulischen Ventilsteuerung eine Bremsfunktion für ein definiert
verzögertes Aufsetzen
der Gaswechselventile in den Ventilsitz vorhanden, so erfolgt die
Einstellung dieser Bremsfunktion vorzugsweise direkt über einen
Endstufenkanal der Motorsteuerung C, da dort die Betriebszustände wie
eigener Druck für
das Öl
im Bremskreis und Öltemperatur,
die für
die Bremseinstellung notwenig sind, einfach erfasst und verarbeitet
werden können.
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Die
Endstufeneinheit E stellt bei Ausfall des seriellen Busses SB feste
Notfall-Parameter für
die elektrohydraulische Ventilsteuerung ein, welche aber zusätzlich in
der Motorsteuerung C abgelegt sind. Die Motorsteuerung C kann darauf
die restli chen, von der Motorsteuerung kontrollierten Betriebsparameter,
die einen Einfluss auf das Stellerverhalten haben, auf bekannte
Standardwerte festlegen. So wird beispielsweise der Systemhydraulikdruck
(Druck p_HR im Hochdruck-Rail 9) und die Einstellung der
Ventilbremse fest gewählt.
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Es
gibt Betriebsparameter, die zwar im Normalbetrieb mehr oder weniger
konstant sind, in besonderen Betriebspunkten aber deutlich von den Normalwerten
abweichen. Beispielsweise ist die Öltemperatur im Normalbetrieb
ca. 80° C,
in der Startphase und der anschliessenden Einschwingphase wird diese
abhängig
von der Außentemperatur
jedoch deutlich von dieser Temperatur abweichen. Dieser Effekt kann
in der Motorsteuerung durch Variation der Notfall-Parameter zumindest
teilweise kompensiert werden. Während
beispielsweise bei einer Öltemperatur
von 80° C
ein Notfall-Druck von 100 bar benötigt wird, wird bei tieferen
Temperaturen, z. B. beim Start, von der Motorsteuerung ein höherer Druck
eingestellt, um die Auswirkungen des abweichenden Ölverhaltens
bei tieferer Temperatur zu kompensieren. Die Notfallparameter der
Endstufeneinheit sind konstant, die Öltemperatur wird nicht berücksichtigt,
da diese nicht bekannt ist. Die Veränderung des Öldruckes
bewirkt, dass der von der Endstufeneinheit generell vorausgesetzte
konstante Druck von z.B. 100 bar und einer Öltemperatur von z.B. 80° C zu einem
richtigen Hubprofil des jeweiligen Gaswechselventils führt. Durch
die Motorsteuerung kann zusätzlich
durch gezielte Veränderung
von Betriebsparametern, wie z. B. dem Rail-Druck, das von der Endstufeneinheit
bewirkte Hubprofil verändert werden,
um z. B. eine Laststeuerung, beispielsweise durch verringerten Hub
des Gaswechselventil bedingt durch abgesenkten Hydraulikdruck, vorzunehmen.
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Des
Weiteren kann das in dem gesamten System redundant vorhandene Kurbelwellensignal bei
Ausfall in einem Teilsystem dem je weils anderen Teilsystem zur Verfügung gestellt
werden. Der aktuelle Kurbelwellenwinkel wird von der Motorsteuerung 10 und
der Endstufeneinheit E unabhängig
voneinander permanent erfasst. Der Kurbelwellenwinkel steht permanent
und aktuell beiden Teilsystem zur Verfügung. Bei Ausfall einer Kurbelwellenwinkelerfassung im
Steuergerät
C oder in der Endstufeneinheit E wird der Kurbelwellenwinkel nun
streng synchron an das jeweils andere Teilsystem übertragen.
Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass alle Informationen
in einem festen, genau definierten Winkelraster übertragen werden. Dadurch hat
das andere Teilsystem die Möglichkeit,
aus dem Übertragungszeitpunkt und
der Übertragungszeit
auf die aktuelle Kurbelwellenwinkelposition zu schließen. Beispielsweise
können
alle Botschaften in einem definierten Winkelraster über den
seriellen Bus übertragen
werden. Dadurch wird es möglich,
zu definierten Zeiten Busbotschaften tatsächlich auf dem Bus absetzen
zu können,
ohne befürchten
zu müssen,
dass zu den gewünschten
Kurbelwellenwinkeln der Bus gerade durch andere Botschaften belegt
ist.
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Bei
Ausfall der Takterzeugung für
die Motorsteuerung C bzw. die Endstufeneinheit E wird mit einem „Ersatztakt" mit begrenzter Genauigkeit
eine eingeschränkte
Verfügbarkeit
des Gesamtsystems gewährleistet.
Bei Ausfall der normalerweise quarzbasierten Taktgenerierung in
der Endstufeneinheit kann auf ein Ersatztaktsignal umgeschaltet
werden. Eine Möglichkeit,
mit geringen Mitteln ein Ersatztaktsignal zur Verfügung zu
stellen besteht darin, einen RC-Oszillator zu verwenden.
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3 zeigt
den Ablauf des Verfahrens für
die Umschaltung der Endstufeneinheit in die autonome Betriebsart
anhand eines Ablaufdiagramms. Beginnend mit einem Schritt 100 wird
zunächst
der Normalbetrieb eingestellt und anschließend in Schritt 101 geprüft, ob der
Bus SB funktionsfähig
ist. Ist dies der Fall (Option J), so wird über eine Pause 102 wiederum
zum Schritt 101 zurückgekehrt
und so eine dauerhafte Schleife, in der der Datenbus SB überprüft wird,
verzweigt. Wurde im Schritt 101 der Bus nicht für OK, d.
h. funktionsfähig,
befunden (Option N), so werden die voreingestellten Ventilparameter
in Schritt 103 aus einem Datenspeicher 104 gelesen. Sodann
wird im Schritt 105 auf den Notbetrieb übergegangen, die Endstufeneinheit
E wird also auf die im Schritt 103 gelesenen Parameter
mit konstanten Werten für
die Gaswechselventile GWV betrieben. In Schritt 107 wird
sodann mit einer Schleife über
eine Pause 108 von Zeit zu Zeit überprüft, ob der Bus wieder OK, d.
h. betriebsbereit, ist. Ist dies der Fall, so wird auf Schritt 100 und
damit den Normalbetrieb zurück
verzweigt, ist dies nicht der Fall, so wird die Schleife der Schritte 107 und 108 dauerhaft
durchlaufen.
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4 zeigt
den Ablauf des Verfahrens für
die Bereitstellung des Kurbelwellengebersignals anhand eines Ablaufdiagramms.
Das Verfahren wird exemplarisch für den Ausfall des Kurbelwellengebersignals am
Motorsteuergerät
dargestellt, es läuft
sinngemäß gleich
für einen
Ausfall des Kurbelwellengebersignals an der Endstufeneinheit E ab.
In Schritt 201 wird geprüft, ob das Kurbelwellengebersignal
an dem Motorsteuergerät
C anliegt. Ist dies der Fall (Option J), so wird in einer Endlosschleife über eine
Pause 202 zum Anfang verzweigt. Liegt das Kurbelwellengebersignal
nicht an, so wird ein Datenpaket, das diesen Fehler signalisiert,
in Schritt 203 an die Endstufeneinheit E gesendet. Daraufhin
liefert die Endstufeneinheit in Schritt 204 den Kurbelwellenwinkel
KW in geeigneten Zeitabständen,
dies ist durch eine Pause 205 und eine Schleife zurück zu Schritt 204 dargestellt, über den
seriellen Bus SB an das Motorsteuergerät C. Das Motorsteuergerät prüft parallel
dazu in geeigneten Zeitanständen,
ob das Kurbelwellengebersignal wieder anliegt, dies ist durch eine
gestrichelte Linie zwischen den Schritten 205 und 201 dargestellt.