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DE102005047028A1 - Kraftfahrzeug-Klimasystem - Google Patents

Kraftfahrzeug-Klimasystem Download PDF

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DE102005047028A1
DE102005047028A1 DE102005047028A DE102005047028A DE102005047028A1 DE 102005047028 A1 DE102005047028 A1 DE 102005047028A1 DE 102005047028 A DE102005047028 A DE 102005047028A DE 102005047028 A DE102005047028 A DE 102005047028A DE 102005047028 A1 DE102005047028 A1 DE 102005047028A1
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DE
Germany
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air
temperature
pollen
control
pollen mode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102005047028A
Other languages
English (en)
Inventor
Akira Kariya Yamaguchi
Kenichi Kariya Kato
Katsuhiko Kariya Samukawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00642Control systems or circuits; Control members or indication devices for heating, cooling or ventilating devices
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Abstract

In einem Kraftfahrzeug-Klimasystem wird, wenn eine Pollenmodussteuerung durch einen Fahrzeuginsassen bewirkt wird, ein Luftauslassmodus zwangsweise auf einen Gesichtsmodus gesetzt. Ferner wird von der Luftströmungsmenge, die aus der in dem üblichen Automodus benutzten Luftströmungsmenge Vm und der während der Aufwärmsteuerung benutzten Luftströmungsmenge f(Tw) bestimmt wird, oder die Luftströmungsmenge, die durch den Luftströmungsmengen-Korrekturwert f(Tam) mit einem relativ kleinen oberen Grenzwert, wenn die Umgebungstemperatur höher als eine vorbestimmte Temperatur (15 DEG C) ist, bestimmt wird, der größere als der Einstellwert für die Luftströmungsmenge in der Pollenmodussteuerung genommen. Mit dieser Anordnung kann, wenn eine Kühlmitteltemperatur und eine Umgebungstemperatur niedrig sind, eine relativ kleine Luftmenge zum oberen Teil des Insassenkörpers geblasen werden, und somit kann unter Beibehaltung der Pollenentfernungswirkung eine Unannehmlichkeit für den Insassen verringert werden, indem das Blasen eines schnellen Luftstroms zum Gesicht des Insassen usw. verhindert wird.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein automatisches Klimasystem, das eine automatische Steuerung durchführt, um eine angenehme Klimaumgebung in dem Fahrgastraum eines Fahrzeugs vorzusehen, und insbesondere ein Kraftfahrzeug-Klimasystem, das einen Insassenkomfort durch Reduzieren der Wirkungen von Pollen auf die Insassen verbessern kann.
  • In den letzten Jahren stieg der Bedarf für Klimakomfort, und damit stieg der Bedarf, die Insassengesundheit zu schützen, insbesondere der Bedarf, Pollen zu entfernen. Als ein System, um einen solchen Bedarf zu erfüllen, wurde ein Kraftfahrzeug-Klimasystem vorgeschlagen, das einen Pollenentfernungsfilter besitzt, der nur in einer Außenlufteinlassleitung eingebaut ist, sodass Außenluft frei von Pollen in den Fahrgastraum geleitet wird (siehe zum Beispiel die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. H08-310230).
  • Mit dem obigen Stand der Technik ist es jedoch weder möglich, durch eine Fahrzeugtür gesaugte Pollen, wenn ein Fahrgast die Tür öffnet, um in das Fahrzeug zu gelangen, zu entfernen, noch ist es möglich, an dem Gesicht, den Haaren oder der Kleidung des Insassen, der in das Fahrzeug gelangt ist, anhaftende Pollen zu entfernen. In Anbetracht hiervon schlug die Anmelderin eine Erfindung zum Verhindern des Schwebens solcher angesaugter Pollen oder insassenbedingter Pollen nahe dem Gesicht des Insassen, indem eine Pollenmodussteuerung zum Reduzieren der Wirkungen von Pollen auf den Insassen bewirkt wird (japanische Patentanmeldung Nr. 2004-125447).
  • Die Pollenmodussteuerung wird durch Einstellen des Innenluft/Außenluft-Einlasses in einen Innenlufteinleitungsmodus, des Luftauslasses zu einem Gesichtsmodus und des Gebläsepegels zu einem mittleren Pegel bewirkt, und in diesem Zustand werden Pollen durch das in der Klimaeinheit eingebaute Filter gesammelt, und die durch Entfernen der Pollen gereinigte Luft wird zum Gesicht des Insassen im Fahrgastraum geblasen.
  • Da jedoch die obige herkömmliche Pollenmodussteuerung durch Einstellen des Luftauslasses zum Gesichtsmodus bewirkt wird und die Steuerung basierend auf einer Stellgliedsteuerung durchgeführt wird, die von der Steuerung verschieden ist, die basierend auf der thermischen Umgebungsmessung basiert, wie sie in einer herkömmlichen automatischen Klimasteuerung praktiziert wird, gab es das Problem, dass die Steuerung den Wärmekomfort für die Insassen je nach der Wärmeumgebung, in welcher die Pollenmodussteuerung durchgeführt wird, verschlechtern kann.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In Anbetracht des obigen Problems ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Pollenmodussteuerung zu erzielen, die eine Verschlechterung des Wärmekomforts reduzieren kann, während die Pollenentfernungswirkung beibehalten wird.
  • Um die obige Aufgabe zu lösen, ist gemäß einem ersten Modus der vorliegenden Erfindung ein Kraftfahrzeug-Klimasystem vorgesehen, mit einer Gebläsesteuereinrichtung (12b) zum Steuern der durch ein in einem Luftkanal (10a) in einer Klimaeinheit (10) montiertes Gebläse geblasenen Luftmenge; einer Luftauslasssteuereinrichtung (17, 19, 21) zum Durchführen einer Steuerung zum Auswählen wenigstens eines von mehreren an einem Ende des Luftkanals installierten Luftauslässen (16, 18, 20) und zum Richten der durch das Gebläse geblasenen Luft, sodass die Luft durch den ausgewählten wenigstens einen Luftauslass in einen Fahrzeug-Fahrgastraum geblasen wird; einem Umgebungstemperatursensor (32) zum Erfassen einer Temperatur außerhalb des Fahrgastraums; einer Auslassluft temperatursteuereinrichtung zum Steuern der Temperatur der in den Fahrgastraum zu blasenden Luft; einer Pollenmoduseinstelleinrichtung (39f, 36) zum Wechseln zwischen einer Pollenmodussteuerung und einer normalen Steuerung; und einer Pollenmodussteuereinrichtung (30) zum Durchführen der Pollenmodussteuerung, in welcher die normale Steuerung gestoppt wird und die Luftauslasssteuereinrichtung zwangsweise zum Auswählen eines Gesichtsluftauslasses (19) eingestellt wird, um die Luft zu einem oberen Teil eines Körpers eines Fahrzeuginsassen zu blasen, basierend auf dem Schalten durch die Pollenmoduseinstelleinrichtung, wobei die Pollenmodussteuereinrichtung eine Steuerung in der Pollenmodussteuerung durch Korrigieren wenigstens entweder der in der normalen Steuerung benutzten Luftmenge oder der in der normalen Steuerung benutzten Auslasslufttemperatur durchführt.
  • Gemäß dem obigen Modus kann, wenn die Pollenmodussteuerung bewirkt wird, da der Luftauslass zum Gesichtsmodus eingestellt ist und da wenigstens entweder die Luftmenge oder die Auslasslufttemperatur anders als bei der normalen Steuerung eingestellt ist, eine Wärmekomfort begründende Luft zum oberen Teil des Insassenkörpers geblasen werden; das heißt, während die Wirkungen von Pollen auf den Insassen reduziert werden, kann eine thermische Unannehmlichkeit durch Verhindern des Blasens von Luft, die eine Unannehmlichkeit verursachen würde, zum Insassen reduziert werden.
  • Gemäß einem zweiten Modus der vorliegenden Erfindung enthält die Auslasslufttemperatur-Steuereinrichtung eine Soll-Auslasslufttemperatur-Berechnungseinrichtung zum Berechnen einer Soll-Auslasslufttemperatur für die in den Fahrgastraum zu blasende Luft und eine Auslasslufttemperatur-Regulierungseinrichtung zum Regulieren der Temperatur der Luft basierend auf der Soll-Auslasslufttemperatur, wobei die Pollenmodussteuereinrichtung eine Steuerung in der Pollenmodussteuerung durch Korrigieren wenigstens entweder der Luftmenge oder der Soll-Auslasslufttemperatur, die in der normalen Steuerung benutzt werden, durchführt. Auf diese Weise kann, da wenigstens entweder die Menge der Luft oder die Soll-Auslasslufttemperatur, die in der normalen Steuerung benutzt werden, in der Pollenmodussteuerung korrigiert wird, eine thermischen Komfort begründende Luft zum oberen Teil des Insassenkörpers geblasen werden.
  • Gemäß einem dritten Modus der vorliegenden Erfindung bestimmt die Pollenmodussteuereinrichtung in der Pollenmodussteuerung einen Einstellwert für die Luftmenge basierend auf der durch den Umgebungstemperatursensor erfassten Außentemperatur. Auf diese Weise kann die zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasende Luftmenge entsprechend der Außentemperatur eingestellt werden, um so kein Unwohlsein für den Insassen zu verursachen.
  • Gemäß einem vierten Modus der vorliegenden Erfindung bestimmt die Pollenmodussteuereinrichtung basierend auf der thermischen Umgebung innerhalb und außerhalb des Fahrgastraums, ob eine Heizbedingung erfüllt ist oder nicht, und stellt die Luftmenge in Abhängigkeit davon, ob die Heizbedingung erfüllt ist oder nicht, auf verschiedene Werte ein. Auf diese Weise kann die zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasende Luftmenge während des Heizmodus eingestellt werden, um so keine Unannehmlichkeit für den Insassen zu verursachen.
  • Gemäß einem fünften Modus der vorliegenden Erfindung legt, wenn bestimmt wird, dass die Heizbedingung erfüllt ist, die Pollenmodussteuereinrichtung einen oberen Grenzwert auf den eingestellten Wert der Luftmenge. Auf diese Weise wird während des Heizmodus eine Erhöhung der zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasenden Luftmenge über den oberen Grenzwert hinaus verhindert, um eine Unannehmlichkeit für den Insassen zu verringern.
  • Gemäß einem sechsten Modus der vorliegenden Erfindung verändert die Pollenmodussteuereinrichtung den oberen Grenzwert entsprechend der berechneten Soll-Auslasslufttemperatur. Dies dient dem Reduzieren einer Unannehmlichkeit während des Heizmodus.
  • Gemäß einem siebten Modus der vorliegenden Erfindung legt die Pollenmodussteuereinrichtung, wenn das Ergebnis der Bestimmung eine Nicht-Heizbedingung zeigt, einen unteren Grenzwert auf den eingestellten Wert der Luftmenge. Auf diese Weise kann der Effekt des Reduzierens der Wirkungen von Pollen beibehalten werden, während eine Reduzierung der zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasenden Luftmenge während eines Nicht-Heizmodus unter den unteren Grenzwert verhindert wird.
  • Gemäß einem achten Modus der vorliegenden Erfindung bestimmt die Pollenmodussteuereinrichtung, wenn die Soll-Auslasslufttemperatur höher als ein Schwellenwert ist, dass die Heizbedingung erfüllt ist.
  • Gemäß einem neunten Modus der vorliegenden Erfindung korrigiert die Pollenmodussteuereinrichtung die durch die Soll-Auslasslufttemperatur-Berechnungseinrichtung berechnete Soll-Auslasslufttemperatur und stellt die korrigierte Soll-Auslasslufttemperatur als den Sollwert für die Auslasslufttemperatur im Pollenmodus ein.
  • Da gemäß der obigen Erfindung die Soll-Auslasslufttemperatur in der normalen Steuerung korrigiert wird, um so den Sollwert für die Auslasslufttemperatur im Pollenmodus vorzusehen, kann die Eigenschaft der zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasenden Luft im Gesichtsmodus so eingestellt werden, dass sie keine Unannehmlichkeit für den Insassen verursacht.
  • Gemäß einem zehnten Modus der vorliegenden Erfindung wird ein oberer Grenzwert auf die korrigierte Soll-Auslasslufttemperatur gesetzt. Dies dient dem Verringern einer Unannehmlichkeit, indem verhindert wird, dass die zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasende Luft übermäßig warm wird.
  • Gemäß einem elften Modus der vorliegenden Erfindung korrigiert die Pollenmodussteuereinrichtung die Soll-Auslasslufttemperatur basierend auf einer durch den Insassen eingestellten Einstelltemperatur. Auf diese Weise kann die zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasende Luft durch Reflektieren der durch den Insassen vorgenommenen Temperatureinstellung eingestellt werden.
  • Gemäß einem zwölften Modus der vorliegenden Erfindung enthält die Klimaeinheit eine Luftmischklappen-Steuereinrichtung (15a), und die Luftmischklappen-Steuereinrichtung bestimmt die Luftmischklappenöffnung basierend auf der durch die Pollenmodussteuereinrichtung korrigierten Sollauslasslufttemperatur. Auf diese Weise kann die zum oberen Teil des Insassenkörpers zu blasende Luft auf die korrigierte Soll-Auslasslufttemperatur gesteuert werden.
  • Gemäß einem dreizehnten Modus der vorliegenden Erfindung hat die Pollenmoduseinstelleinrichtung einen Pollenmodusschaiter und es wird, wenn der Pollenmodusschalter betätigt wird, bestimmt, dass die Pollenmodussteuerung eingestellt wird, oder die Pollenmoduseinstelleinrichtung hat einen Pollensensor und es wird, wenn die durch den Pollensensor erfasste Pollenmenge einen vorbestimmten Wert überschreitet, bestimmt, dass die Pollenmodussteuerung eingestellt wird. Auf diese Weise wird, wenn der Pollenmodusschalter durch den Insassen betätigt wird oder wenn die durch den Pollensensor erfasste Pollenmenge den vorbestimmten Wert überschreitet, die Pollenmodussteuerung automatisch begonnen.
  • An die Namen der oben beschriebenen Einrichtungen angehängte Ziffern in Klammern entsprechen den Bezugsziffern der in der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele genannten speziellen Einrichtungen.
  • Die vorliegende Erfindung wird aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen besser verständlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine allgemeine Systemdarstellung eines Kraftfahrzeug-Klimasystems gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist ein Flussdiagramm einer durch eine Klimaanlagensteuereinheit ausgeführten Hauptroutine.
  • 3 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine für eine Luftstrommengeneinstellung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • 4 ist eine Darstellung der Kennlinie einer Luftstrommenge in der normalen Steuerung.
  • 5 ist eine Darstellung der Kennlinie eines Luftstrommengen-Korrekturwerts f(Tam) entsprechend einer Umgebungstemperatur.
  • 6 ist ein Diagramm der Kennlinie eines Luftstrommengen-Korrekturwerts f(Tw) entsprechend einer Kühlmitteltemperatur.
  • 7 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine für die Berechnung einer Soll-Luftmischklappenöffnung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • 8 ist eine Darstellung der Kennlinie eines Korrekturwerts g(TAP) für die Soll-Auslasslufttemperatur.
  • 9 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine für eine Luftstrommengeneinstellung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • 10 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine für eine Luftstrommengeneinstellung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
  • 11 ist eine Darstellung der Kennlinie eines Luftstrommengen-Korrekturwerts f2(TAO) gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.
  • 12 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine für die Berechnung einer Soll-Luftmischklappenöffnung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • (Ausführungsbeispiel 1)
  • Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun Bezug nehmend auf die Zeichnungen beschrieben. 1 ist eine allgemeine Systemdarstellung des ersten Ausführungsbeispiels. In dem Kraftfahrzeug-Klimasystem des ersten Ausführungsbeispiels wird zunächst eine im Fahrgastraum montierte Klimaeinheit 10 beschrieben.
  • Ein Innenluft/Außenluft-Auswahlkasten 11 ist an dem luftstromaufwärtigen Ende der Klimaeinheit 10 montiert, und eine plattenartige Innenluft/Außenluft-Auswahlklappe 11a ist schwenkbar in dem Auswahlkasten 11 montiert. Die Innenluft/Außenluft-Auswahlklappe 11a wird durch ein Stellglied 11b, einen Servomotor, betätigt, um zwischen einer Innenluft (Luft innerhalb des Fahrgastraums) und einer Außenluft (Luft außerhalb des Fahrgastraums) für die Einleitung in die Klimaeinheit 10 auszuwählen.
  • Ein Gebläse 12 ist an der stromabwärtigen Seite des Innenluft/Außenluft-Auswahlkastens 11 eingebaut. Das Gebläse 12 weist einen Zentrifugalgebläselüfter 12a und einen Antriebsmotor 12b auf und bläst die über den Innenluft/Außenluft-Auswahlkasten 11 eingeleitete Luft durch einen im Gehäuse der Klimaeinheit 10 ausgebildeten Luftkanal 10a in den Fahrgastraum.
  • Ein Filter 40 ist direkt angrenzend an die stromaufwärtige Seite des Gebläses 12 installiert. Die über den Innenluft/Außenluft-Auswahlkasten 11 eingeleitete Außenluft oder Innenluft gelangt durch das Filter 40, das Pollen und Staub aus der Außenluft oder Innenluft entfernt.
  • Das Filter 40 enthält eine Pollenallergen-Inaktivierungssubstanz (zum Beispiel ein hochmolekulares Polymer auf Phenolbasis), die Allergene inaktiviert, die Heuschnupfen verursachen können. Die Pollenallergen-Inaktivierungssubstanz kombiniert mit den aktiven Stellen in den Pollenallergenen und inaktiviert die Allergene. Deshalb würden, falls die einmal durch das Filter gesammelten Pollen von dem Filter getrennt und in den Fahrgastraum gesaugt werden sollten, die Pollen keine Heuschnupfenattacke beim Fahrzeuginsassen auslösen, weil die Pollen bereits durch die Pollenallergen-Inaktivierungssubstanz inaktiviert sind. Auf diese Weise wird die durch das Filter 40 gelangte Luft als gereinigte Luft in den Fahrgastraum eingeleitet.
  • Das Filter 40 kann an beliebiger Stelle im Luftkanal 10a eingebaut werden, solange es die gesamte durch den Luftkanal 10a gelangende Luft filtern kann; zum Beispiel kann es direkt angrenzend an die stromabwärtige Seite des Gebläses 12 eingebaut werden, wie durch eine gestrichelte Linie 40a in 1 angedeutet.
  • In dem Luftkanal 10a der Klimaeinheit 10 ist ein Verdampfapparat 13 direkt angrenzend an die stromabwärtige Seite des Gebläses 12 montiert, und ein Heizkern 14 ist an der stromabwärtigen Seite des Verdampfapparats 13 angeordnet.
  • Der Verdampfapparat 13 bildet einen kühlenden Wärmetauscher, der in einem bekannten Kühlkreis mit einem durch einen Fahrzeugmotor (nicht dargestellt) angetriebenen Kompressor 25 vorgesehen ist, und kühlt die über ihn strömende Luft, da das durch den Verdampfapparat 13 strömende Niederdruck-Kältemittel Wärme aus der Luft absorbiert und verdampft. Der Kompressor 15 ist mit einer durch eine Antriebseinheit 23 angetriebenen, elektromagnetischen Krafteingriffs/trennkupplung 24 ausgestattet, und die Kraft des Fahrzeugmotors wird über die elektromagnetische Kupplung 24 zum Kompressor 25 übertragen.
  • Der Heizkern 14 bildet einen heizenden Wärmetauscher und heizt die durch ihn strömende Luft durch Aufnehmen von Wärme aus dem von dem nicht dargestellten Fahrzeugmotor zirkulierenden heißen Wasser (Kühlmittel).
  • Eine eine Auslasslufttemperatur-Regulierungseinrichtung bildende Luftmischklappe 15 ist schwenkbar an der stromaufwärtigen Seite des Heizkerns 14 montiert. Die Öffnung der Luftmischklappe 15 wird eingestellt, indem sie durch ein Stellglied 15a angetrieben wird, um das Verhältnis der durch den Heizkern 14 strömenden Luft zu der an dem Heizkern 14 vorbei strömenden Luft einzustellen, wodurch die Temperatur der in den Fahrgastraum zu blasenden klimatisierten Luft reguliert wird.
  • Am stromabwärtigen Ende der Klimaeinheit sind eine Entfrosterklappe 17 zum Öffnen und Schließen eines Entfrosterluftauslasses 16, durch welchen die klimatisierte Luft zur Windschutzscheibe W geblasen wird, eine Gesichtsklappe 19 zum Öffnen und Schließen eines Gesichtsluftauslasses 18, durch welchen die klimatisierte Luft zum Gesicht und zum oberen Teil des Körpers des Insassen geblasen wird, und eine Fußklappe 21 zum Öffnen und Schließen eines Fußluftauslasses 20, durch welchen die klimatisierte Luft zu den Füßen des Insassen geblasen wird, installiert.
  • Diese Klappen 17, 19 und 21 bilden eine Luftauslasssteuereinrichtung und werden in einer miteinander verbundenen Weise über einen nicht dargestellten Verbindungs mechanismus durch ein gemeinsames Stellglied geöffnet und geschlossen. Durch Steuern des Öffnens/Schließens dieser Klappen 17, 19 und 21 werden bekannte Auslassmoduswahlen erzielt.
  • Als nächstes wird eine Beschreibung eines elektrischen Steuerabschnitts gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gegeben. Eine Klimaanlagen-Steuereinheit (Klimaanlagen-ECU) 30 ist eine Steuereinrichtung mit einem Mikrocomputer und seiner Peripherieschaltung und startet den Betrieb beim Einschalten eines Zündschalters 38 zum Starten des Fahrzeugmotors. Die Klimaanlagen-Steuereinheit 30 steuert den Betrieb der verschiedenen Stellglieder 11b, 15a und 22, des Gebläseantriebsmotors 12b und der Antriebseinheit 23 zum Antreiben des Kompressors 25 durch Durchführen von Vorgängen basierend auf einem auf dem Mikrocomputer implementierten vorgeschriebenen Steuerprogramm.
  • Signale von verschiedenen Sensoren, die vorgesehen sind, um Umgebungsbedingungen zu erfassen, die die Klimatisierung des Fahrgastraums beeinflussen, werden der Klimaanlagen-Steuereinheit 30 eingegeben. Insbesondere werden der Klimaanlagen-Steuereinheit 30 Signale von einem Fahrgastraumtemperatursensor 31 zum Erfassen der Temperatur der Luft (Innenlufttemperatur) Tr im Fahrgastraum, einem Außenlufttemperatursensor 32 zum Erfassen der Temperatur der Luft (Umgebungsluft) Tam außerhalb des Fahrgastraums, einem Verdampfapparattemperatursensor 33 zum Erfassen der Auslasslufttemperatur Te des Verdampfapparats 13, einem Kühlmitteltemperatursensor 34 zum Erfassen der Kühlmitteltemperatur Tw im Heizkern 14, einem Sonnenstrahlungssensor 35 zum Erfassen der in den Fahrgastraum eindringenden Sonnenstrahlungsmenge Ts, und einem Pollensensor 36 zum Erfassen der Pollenmenge (oder Pollenkonzentration) im Fahrgastraum eingegeben.
  • Hierbei ist der Pollensensor 36 ein kleiner optischer Sensor eines bekannten Typs; das heißt, die Pollen enthaltende Atmosphäre wird aktiv in eine Messkammer eingeleitet, die mit Laserlicht bestrahlt wird, und die Pollenmenge in der Messkammer wird durch Erfassen des Streulichts von den kugelförmigen Pollenteilchen in zwei Achsenrichtungen gemessen.
  • Eine Klimaanlagen-Bedientafel 39 ist nahe der Instrumententafel (nicht dargestellt) im Fahrgastraum montiert und weist mehrere Betätigungselemente 39a bis 39f auf, die durch den Insassen manuell betätigt werden. Betriebssignale dieser Betätigungselemente 39a bis 39f werden der Klimaanlagen-Steuereinheit 30 eingegeben. Insbesondere enthalten die mehreren Betätigungselemente einen AUTO-Schalter 39a zum Bewirken des automatischen Steuermodus der Klimaanlage, einen Temperatureinstellschalter 39b zum Einstellen der Temperatur des Fahrgastraums auf die Temperatur, die der Insasse wünscht, einen Innenluft/Außenluft-Auswahlschalter 39c zum Einstellen des Außenlufteinleitungsmodus oder des Innenluftumwälzungsmodus, einen Luftauslassmodus-Auswahlschalter 39d zum Einstellen des Luftauslassmodus (Gesicht, Doppel, Füße, Fuß/Entfroster und Entfroster), einen Gebläsepegel-Auswahlschalter 39e zum Einstellen des Gebläsepegels des Gebläses 12, und einen Pollenmodusschalter 39f zum Schalten zwischen der normalen Steuerung und der nachfolgend beschriebenen Pollenmodussteuerung.
  • Hierbei kann der Pollenmodusschalter 39f als ein spezieller Druckknopfschalter, der an der Instrumententafel oder dergleichen vorgesehen ist, oder als ein in einer Klimaanlagentafel 39 enthaltener Berührungsschalter (nicht dargestellt), der auf einem Navigationsschirm des Berührungstafeltyps durch Wechseln von einer Navigationskarte angezeigt wird, usw. realisiert sein.
  • Als nächstes wird die Funktionsweise des vorliegenden Ausführungsbeispiels mit dem obigen Aufbau beschrieben. 2 ist ein Flussdiagramm der durch die Klimaanlagen-Steuereinheit 30 ausgeführten Hauptroutine. Diese Steuerroutine wird beim Einschalten des Zündschalters 38 gestartet und wird danach in vorbestimmten Zeitintervallen wiederholt.
  • Zuerst werden in Schritt S100 Merker, Timer, usw. initialisiert, und im nächsten Schritt S110 wird bestimmt, ob der Insasse den Pollenmodusschalter 39f betätigt hat, um die Pollenmodussteuerung zu bewirken. Insbesondere wird bestimmt, dass, wenn der Pollenmodusschalter 39f betätigt wird oder wenn die durch den Pollensensor 36 erfasste Pollenmenge zum Beispiel einen vorbestimmten Wert überschreitet, die Pollenmodussteuerung bewirkt wird, und der Merker wird gesetzt (Merker = 1).
  • Im nächsten Schritt S120 werden Betriebssignale von den Betätigungsschaltern 39a bis 39f an der Klimaanlagen-Bedientafel 39 gelesen, und die Fahrzeugumgebungserfassungssignale werden von den verschiedenen Sensoren 31 bis 36 gelesen.
  • Als nächstes wird in Schritt S130 die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB berechnet, die im normalen Klimaanlagensteuermodus (als Automodus oder normaler Modus bezeichnet) vor dem Wechseln in die Pollenmodussteuerung benutzt wird. Die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB definiert die Auslasslufttemperatur, die notwendig ist, um den Fahrgastraum auf der durch den Temperatureinstellschalter 39b eingestellten Einstelltemperatur Tset in der normalen Steuerung zu halten, und sieht den Basissollwert für die Klimaanlagensteuerung vor. Die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB wird aus der folgenden bekannten Gleichung (1) basierend auf der durch den Temperatureinstellschalter 39b an der Klimaanlagen-Bedientafel 39 eingestellten Einstelltemperatur Tset und auf der Fahrgastraumtemperatur Tr, der Umgebungstemperatur Tam und der Sonnenstrahlungsmenge Ts, die durch die jeweiligen Sensoren bezüglich der Klimawärmelasten erfasst werden, berechnet: TAOB = Kset × Tset – Kr × Tr – Kam × Tam – Ks × Ts + C (1)wobei Kset, Kr, Kam und Ks Steuerverstärkungsfaktoren sind und C eine Korrekturkonstante ist.
  • Als nächstes wird in Schritt S140 eine Luftströmungsmenge f1 berechnet, die der an den Antriebsmotor 12b des Gebläses 12 angelegten Spannung (Gebläsepegel) entspricht. Ein detaillierter Berechnungsablauf für die Luftströmungsmenge f1 wird Bezug nehmend auf das Flussdiagramm von 3 beschrieben.
  • Zuerst wird in Schritt S200 die in der normalen Steuerung benutzte Luftströmungsmenge Vm basierend auf der Soll-Auslasslufttemperatur TAOB berechnet, wie in 4 gezeigt. Das heißt, die in den Fahrgastraum zu blasende Luftmenge kann so bestimmt werden, dass die Luftströmungsmenge im Niedertemperaturbereich (Kühlseite) und Hochtemperaturbereich (Heizseite) der Soll-Auslasslufttemperatur TAOB hoch und im Zwischentemperaturbereich niedrig wird. Im vorliegenden Ausführungs beispiel ist die maximale Luftströmungsmenge Hi, die das Gebläse 12 liefern kann, auf der Kühlseite etwas höher als auf der Heizseite eingestellt.
  • Als nächstes wird in Schritt S210 bestimmt, ob sich die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung befindet, indem der Merkerstatus überprüft wird. Falls sie sich nicht in der Pollenmodussteuerung befindet, dann wird in Schritt S220 der Gebläsepegel, der die Luftströmungsmenge f1 bestimmt, übereinstimmend mit dem in der normalen Steuerung benutzten Luftströmungsmenge Vm eingestellt.
  • Falls die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung ist, geht der Prozess weiter zu Schritt S230, wo die Pollenmodus-Luftströmungsmenge f1pol aus der folgenden Gleichung (2) berechnet wird: f1pol = MAX[f(Tam), MIN{f(Tw), VM}] (2)
  • Hierbei ist f(Tam) die entsprechend der Umgebungstemperatur Tam bestimmte Luftströmungsmenge und wird berechnet, wie in 5 dargestellt. Das heißt, für Tam ≤ 0°C wird die Luftströmungsmenge auf ein niedriges Niveau eingestellt (zum Beispiel Gebläsestufe = 5), und für Tam ≥ 15°C wird die Luftströmungsmenge auf ein Zwischenniveau (zum Beispiel Gebläsestufe = 10) als oberer Grenzwert eingestellt; im Bereich dazwischen wird die Luftströmungsmenge so eingestellt, dass sie als Funktion von Tam monoton größer wird.
  • Andererseits ist f(Tw) die entsprechend der Kühlmitteltemperatur Tw bestimmte Luftströmungsmenge und wird berechnet, wie in 6 dargestellt. Die hier gezeigte Kennlinie ist eine wohlbekannte, die während eines Motorwarmlaufens benutzt wird; das heißt für Tw ≤ 40°C wird das Gebläse gestoppt, und für Tw ≥ 80°C wird das Gebläse eingestellt, um die maximale Luftströmungsmenge Hi zu liefern, während die Luftströmungsmenge im Bereich dazwischen so eingestellt wird, dass sie als eine Funktion von Tw monoton größer wird.
  • Demgemäß wird in der Pollenmodussteuerung, wenn die Umgebungstemperatur Tam relativ niedrig ist und die Motorkühlmitteltemperatur Tw nicht ausreichend hoch ist, der Beitrag des Terms f(Tam) zur Luftströmungsmenge f1pol größer, und die Luftströmungsmenge kann auf ein Zwischenniveau, nicht auf 0 gesetzt werden.
  • Dann wird in Schritt S240 die Luftströmungsmenge f1pol in der Pollenmodussteuerung auf f1 gesetzt, was die Luftströmungsmenge entsprechend der Gebläsestufe ist. Die Luftströmungsmengeneinstellung in Schritt S140 ist damit beendet.
  • Als nächstes wird in Schritt S150 der Hauptroutine die Soll-Öffnung SW der Luftmischklappe 15 berechnet. Grundsätzlich wird die Soll-Öffnung SW der Luftmischklappe unter Verwendung der Auslasslufttemperatur Te des Verdampfapparats 13 (der durch den Verdampfapparattemperatursensor 33 erfassten Temperatur), der Kühlmitteltemperatur Tw im Heizkern 14 (der durch den Kühlmitteltemperatursensor 34 erfassten Temperatur) und der Soll-Auslasslufttemperatur TAO aus der folgenden Gleichung (3) berechnet: SW = {(TAO – Te)/(Tw – Te)} × 100 (%) (3)
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird jedoch ein basierend auf der Soll-Auslasslufttemperatur TAOB, die für die normale Steuerung berechnet wird, korrigierter Wert als die Soll-Auslasslufttemperatur TAO in der Pollenmodussteuerung benutzt. Ein spezielles Verfahren für die Berechnung wird unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von 7 beschrieben.
  • Zuerst wird in Schritt S300 bestimmt, ob sich die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung befindet, indem der Merkerstatus überprüft wird. Falls die Klimaanlage nicht in der Pollenmodussteuerung ist, das heißt, falls sie in der normalen Steuerung ist, dann wird in Schritt S310 die in der Gleichung (3) zu benutzende Soll-Auslasslufttemperatur TAO gleich der in Schritt S130 für die normale Steuerung berechneten Soll-Auslasslufttemperatur TAOB gesetzt.
  • Falls sich die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung befindet, geht der Prozess weiter zu Schritt S320, wo die Soll-Auslasslufttemperatur TAOpol in der Pollenmodussteuerung aus der folgenden Gleichung (4) berechnet wird: TAOpol = MIN{g(TAO), TAOB} (4)
  • Hierbei wird der Korrekturwert g(TAO) zum Vorsehen der in 8 gezeigten Kennlinie als eine Funktion der in der normalen Steuerung benutzten Soll-Auslasslufttemperatur TAOB berechnet. Das heißt, wenn TAOB niedrig ist (TAOB ≤ 30), wird der Korrekturwert g auf einen gegebenen niedrigeren Grenzwert gehalten, und wenn TAOB hoch ist (TAOB ≥ 50), wird der Wert g auf einem gegebenen oberen Grenzwert gehalten, während in dem Temperaturbereich dazwischen der Wert g so eingestellt wird, dass er als eine Funktion von TAOB monoton größer wird.
  • Demgemäß wird aus der Gleichung (4) im Niedertemperaturbereich die Soll-Auslasslufttemperatur TAOpol in der Pollenmodussteuerung gleich der in der normalen Steuerung benutzten Soll-Auslasslufttemperatur TAOB gesetzt, während TAOpol in dem Zwischen- und dem Hochtemperatur-Bereich als ein Wert gegeben ist, der auf dem oberen Grenzwert in dem in 8 gezeigten Hochtemperaturbereich gehalten wird.
  • Basierend auf der so berechneten Soll-Auslasslufttempratur TAOpol für die Pollenmodussteuerung wird die Soll-Luftmischklappenöffnung SW aus der zuvor gegebenen Gleichung (3) berechnet. Auf diese Weise kann im Zwischentemperaturbereich die Auslasslufttemperatur niedriger als in der normalen Steuerung eingestellt werden, und im Hochtemperaturbereich kann die Auslasslufttemperatur auf den oberen Grenzwert beschränkt (fixiert) werden. Demgemäß wird in der Pollenmodussteuerung, selbst wenn die Soll-Auslasslufttemperatur TAOpol größer wird, die Temperatur der zum oberen Teil des Insassenkörpers aus dem Luftauslass, das heißt aus dem Gesichtsluftauslass 18 geblasenen Luft, wie später beschrieben wird, nicht größer, und dies dient dem Reduzieren einer Unannehmlichkeit des Insassen.
  • Die Berechnung und Einstellung der Soll-Luftmischklappenöffnung SW in Schritt S150 ist damit abgeschlossen.
  • Als nächstes wird in Schritt S160 der Luftauslassmodus (Luftauslassdämpferstellung) festgelegt. Insbesondere wird, wenn basierend auf dem Merker bestimmt wird, dass sich die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung befindet, der Gesichts modus ausgewählt und die klimatisierte Luft wird aus dem Gesichtsluftauslass 18 zum oberen Teil des Insassenkörpers geblasen. Dagegen wird in der normalen Steuerung eine wohlbekannte Luftauslassmodussteuerung durchgeführt; das heißt, wenn die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB niedrig ist, wird der Gesichtsmodus ausgewählt, und wenn TAOB hoch ist, wird der Fußmodus zum Blasen der klimatisierten Luft aus dem Fußluftauslass 20 ausgewählt, während im Temperaturbereich dazwischen der Doppelmodus zum Blasen der klimatisierten Luft aus sowohl dem Gesichtsluftauslass als auch dem Fußluftauslass 20 ausgewählt wird.
  • Im nächsten Schritt S170 wird der Lufteinlassmodus festgelegt, das heißt, die Öffnung der Innenluft/Außenluft-Auswahlklappe 11a in dem Innenluft/Außenluft-Auswahlkasten 11 wird basierend auf der Soll-Auslasslufttemperatur TAOB berechnet. Bekanntermaßen wird der Lufteinlassmodus so festgelegt, dass sich die Öffnung der Innenluft/Außenluft-Auswahlklappe 11a von der Innenluftmodusseite, wenn die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB niedrig ist, zur Außenluftmodusseite ändert, wenn TAOB hoch ist.
  • Im nächsten Schritt S180 wird die Soll-Verdampfapparatauslasslufttemperatur TEO in einer wohlbekannten Weise berechnet, das heißt in einer solchen Weise, dass sie mit einer steigenden Umgebungstemperatur Tam und einer steigenden Soll-Auslasslufttemperatur TAOB größer wird, und der Kompressor wird basierend auf der Soll-Verdampfapparatauslasslufttemperatur TEO gesteuert. Insbesondere wird der Antriebsschaltung 23 ein EIN/AUS-Signal zugeführt, um so die elektromagnetische Kupplung 24 basierend darauf einzukoppeln oder zu trennen, ob die Auslasslufttemperatur Te des Verdampfapparats 13 niedriger oder höher als die so berechnete Soll-Verdampfapparatauslasslufttemperatur TEO ist.
  • Hierbei wird die Verarbeitung in den Schritt S170 und S180 unabhängig davon ausgeführt, ob die Steuerung die normale Steuerung oder die Pollenmodussteuerung ist. Alternativ kann in der Pollenmodussteuerung der Lufteinlassmodus in Schritt S170 zu einem 100%-Innenluftmodus gesetzt werden. In diesem Fall können die Pollen an einem Eindringen in den Fahrgastraum von außerhalb des Fahrzeugs gehindert werden, und der Pollenentfernungseffekt kann somit verbessert werden.
  • Dann werden in Schritt S190 Steuersignale ausgegeben, um den Betrieb der jeweiligen Zielvorrichtungen zu steuern.
  • Wie oben beschrieben, wird gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel die Pollenmodussteuerung begonnen, wenn der Pollenmodusschalter 39f als eine Pollenmoduseinstelleinrichtung durch den Insassen betätigt wird oder wenn die durch den Pollensensor 36 erfasste Pollenmenge einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  • In der Pollenmodussteuerung wird die Luftströmungsmenge (die Gebläsestufe) f1 des Gebläses 12 so eingestellt, dass sie auf einem gegebenen unteren Grenzwert gehalten wird, wenn die Umgebungstemperatur Tam niedrig ist, und auf einem gegebenen oberen Grenzwert gehalten wird, wenn Tam hoch ist, basierend auf der Gleichung (2) unter Verwendung des Luftströmungsmengen-Korrekturwerts f(Tam), der als eine Funktion der Umgebungstemperatur Tam eingestellt wird. Auf diese Weise wird, wenn die Kühlmitteltemperatur Tw und die Umgebungstemperatur Tam beide relativ niedrig sind, die Gebläsestufe in der Pollenmodussteuerung auf eine Zwischenstufe höher als die Gebläsestufe, die in der normalen Steuerung auf 0 oder eine niedrige Stufe gesetzt werden würde, eingestellt; auf diese Weise kann durch Blasen einer mittleren Menge klimatisierter Luft zum oberen Teil des Insassenkörpers im Gesichtsmodus ein Unwohlsein des Insassen verringert werden, während der Pollenentfernungseffekt beibehalten wird.
  • Ferner wird in der Pollenmodussteuerung die Soll-Auslasslufttemperatur TAOpol, auf deren Basis die Soll-Luftmischklappenöffnung SW bestimmt wird, so korrigiert, dass, wenn die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB in der normalen Steuerung größer wird, die Soll-Auslasslufttemperatur TAOpol von dem gegebenen unteren Grenzwert zum gegebenen oberen Grenzwert monoton steigt, aber immer niedriger als die in der normalen Steuerung benutzte Soll-Auslasslufttemperatur TAOB gehalten wird. Demgemäß kann die Luftmischklappenöffnung in der Pollenmodussteuerung, wenn die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB hoch ist, kleiner als in der normalen Steuerung eingestellt werden, d.h. die Auslasslufttemperatur kann niedriger eingestellt werden, um eine Unannehmlichkeit für den Insassen zu verringern, indem keine Luft hoher Temperatur zum oberen Teil des Insassenkörpers geblasen wird.
  • Das erste Ausführungsbeispiel hat ein Beispiel gezeigt, bei dem die Luftströmungsmenge (Schritt S230) und die Luftmischklappenöffnung (Schritt S320) in der Pollenmodussteuerung anders als in der normalen Steuerung eingestellt werden, aber alternativ kann auch nur eine Größe von ihnen unterschiedlich eingestellt werden.
  • (Ausführungsbeispiel 2)
  • Als nächstes wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das zweite Ausführungsbeispiel ist dahingehend gleich dem ersten Ausführungsbeispiel, das die Luftströmungsmenge in der Pollenmodussteuerung anders als in der normalen Steuerung eingestellt wird, aber unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur darin, dass die Luftströmungsmenge je nachdem, ob die Heizbedingung erfüllt ist oder nicht, auf unterschiedliche Werte eingestellt wird. Nachfolgend wird die Beschreibung der gleichen Bauteile wie im ersten Ausführungsbeispiel nicht wiederholt, sondern es werden nur Unterschiede beschrieben.
  • 9 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine zum Einstellen der Luftströmungsmenge gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. Wie im ersten Ausführungsbeispiel wird die Luftströmungsmengeneinstellung in Schritt S140 in der Hauptroutine von 2 ausgeführt. In 9 sind die gleichen Verarbeitungsschritte wie jene im ersten Ausführungsbeispiel (3) durch die gleichen Schrittnummern gekennzeichnet, und deren Beschreibung wird hier nicht wiederholt.
  • Falls in Schritt S210 bestimmt wird, dass die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung ist, geht der Prozess weiter zu Schritt S212, um zu bestimmen, ob die Heizsteuerbedingung erfüllt ist oder nicht. Insbesondere wird bestimmt, wenn die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB höher als ein Schwellenwert ist, dass die Heizsteuerbedingung erfüllt ist.
  • Falls bestimmt ist, dass die Heizsteuerbedingung erfüllt ist, geht der Prozess weiter zu Schritt S232, wo die Heizluftströmungsmenge f1polW basierend auf den Kennliniendiagrammen von 4 bis 6 in der gleichen Weise wie auf der rechten Seite der Gleichung (2) dargestellt berechnet wird, und in Schritt S242 wird die so be rechnete Heizluftströmungsmenge f1polW als die Endluftströmungsmenge f1 in der Pollenmodussteuerung eingestellt.
  • Falls dagegen in Schritt S212 bestimmt wird, dass die Heizsteuerbedingung nicht erfüllt ist, geht der Prozess weiter zu Schritt S214, wo die Kühlluftströmungsmenge f1 polC aus der folgenden Gleichung (5) basierend auf dem Kennliniendiagramm der in 4 dargestellten Luftströmungsmenge Vm berechnet wird, und in Schritt S244 wird die so berechnete Kühlluftströmungsmenge f1polC als die Endluftströmungsmenge f1 in der Pollenmodussteuerung berechnet: f1polC = MAX(10, Vm) (5)
  • Aus dieser Gleichung (5) wird die Kühlluftströmungsmenge f1 polC so eingestellt, dass der Minimalwert der Luftströmungsmenge auf der Kühlseite nicht kleiner als der untere Grenzwert (= 10) wird. Das heißt, im Kühlmodus wird, wenn die Luftströmungsmenge basierend auf der Soll-Auslasslufttemperatur TAOB als Vm = 20 berechnet wird, die Luftströmungsmenge f1polC so eingestellt, dass sie diesen Vm-Wert hält. Ferner wird die Luftströmungsmenge f1polC, selbst wenn TAOB auf der Kühlseite größer wird und Vm minimal wird (Lo < 10), so eingestellt, dass der untere Grenzwert (= 10) gehalten wird.
  • Wie oben beschrieben, kann im zweiten Ausführungsbeispiel, wenn die Kühlmitteltemperatur Tw und die Umgebungstemperatur Tam beide relativ niedrig sind, eine mittlere Menge klimatisierter Luft zum oberen Teil des Insassenkörpers im Gesichtsmodus geblasen werden, und eine Unannehmlichkeit für den Insassen kann so reduziert werden, während der Pollenentfernungseffekt beibehalten wird.
  • Ferner kann im zweiten Ausführungsbeispiel, wenn die Heizbedingung nicht erfüllt ist, da die Luftströmungsmenge so eingestellt wird, dass der minimale Wert der Luftströmungsmengeneinstellung nicht kleiner als der untere Grenzwert wird, eine relativ große Menge klimatisierter Luft einer relativ niedrigen Temperatur zum oberen Teil des Insassenkörpergesichtsmodus geblasen werden, und eine Unannehmlichkeit für den Insassen kann somit reduziert werden, während die Pollenentfernungswirkung beibehalten wird.
  • (Ausführungsbeispiel 3)
  • Als nächstes wird ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das dritte Ausführungsbeispiel ist im Wesentlichen gleich dem zweiten Ausführungsbeispiel, aber unterscheidet sich nur darin, dass die Luftströmungsmenge f1polW unter der Heizsteuerbedingung anders eingestellt wird. Die folgende Beschreibung befasst sich nur mit dem Unterschied.
  • 10 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine zum Einstellen der Luftströmungsmenge gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel. In 10 liegt der Unterschied gegenüber dem zweiten Ausführungsbeispiel in der zum Berechnen des Luftströmungsmengen-Einstellwerts f1polW in Schritt S234 benutzten Gleichung.
  • Das heißt, der Luftströmungsmengeneinstellwert f1polW unter der Heizsteuerbedingung wird in der Pollenmodussteuerung aus der folgenden Gleichung (6) berechnet: f1polW = MAX[f(Tam), MIN{f(Tw), f2(TAO}] (6)
  • Hier ist f2(TAO) die gemäß der Soll-Auslasslufttemperatur TAOB bestimmte Luftströmungsmenge und wird berechnet, wie in 11 dargestellt. Das heißt, basierend auf der in Schritt S130 der Hauptroutine (2) berechneten Soll-Auslasslufttemperatur TAOB wird die Luftströmungsmenge auf den unteren Grenzwert (= 10) gesetzt, wenn TAOB niedrig ist, und auf den oberen Grenzwert gesetzt, wenn TAOB hoch ist, und in dem Bereich dazwischen wird die Luftströmungsmenge so eingestellt, dass sie monoton mit TAOB größer wird. Das Kennliniendiagramm von 11 unterscheidet sich insbesondere von dem Kennliniendiagramm der in 4 dargestellten Luftströmungsmenge Vm im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel dahingehend, dass auf der Niedertemperaturseite der Wert auf den gegebenen unteren Grenzwert fixiert ist, und dass auf der Hochtemperaturseite der obere Grenzwert für den Luftströmungsmengeneinstellwert relativ niedrig eingestellt ist.
  • Demgemäß kann im dritten Ausführungsbeispiel in dem Bereich, wo die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB unter der Heizbedingung relativ hoch ist, die Luftströmungs menge f1polW auf einen relativ niedrigen Wert eingestellt werden (f2(TAO) = 10 bis 18). Das heißt, wenn sich die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung befindet und im Heizmodus betrieben wird, wird die Menge der zum oberen Teil des Insassenkörpers im Gesichtsmodus geblasenen Luft nicht übermäßig (nicht auf den maximalen Luftströmungswert Hi eingestellt), sondern wird auf ein moderates Niveau gerade ausreichend zum Vorsehen des Pollenentfernungseffekts eingestellt, und dies dient dem Verringern eines Unwohlseins für den Insassen.
  • (Ausführungsbeispiel 4)
  • Als nächstes wird ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das vierte Ausführungsbeispiel ist dahingehend gleich dem ersten Ausführungsbeispiel, dass die Soll-Luftmischklappenöffnung in der Pollenmodussteuerung anders als in der normalen Steuerung eingestellt wird, aber unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur darin, dass die in der Berechnung der Soll-Luftmischklappenöffnung benutzte Soll-Auslasslufttemperatur TAOpol so bestimmt wird, dass sie die durch den Insassen vorgenommene Temperatureinstellung reflektiert. Nachfolgend wird die Beschreibung der gleichen Bauteile wie im ersten Ausführungsbeispiel nicht wiederholt, sondern es werden nur die Unterschiede beschrieben.
  • 12 ist ein Flussdiagramm einer Verarbeitungsroutine zum Einstellen der Soll-Luftmischklappenöffnung gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel. Wie im ersten Ausführungsbeispiel wird diese Routine in Schritt S150 der Hauptroutine von 2 ausgeführt. In 12 sind die gleichen Verarbeitungsschritte wie jene im ersten Ausführungsbeispiel (7) durch die gleichen Schrittnummern gekennzeichnet, und deren Beschreibung wird hier nicht wiederholt.
  • Falls in Schritt S300 bestimmt wird, dass sich die Klimaanlage in der Pollenmodussteuerung befindet, geht der Prozess weiter zu Schritt S322, wo die Soll-Auslasslufttemperatur TAOpol in der Pollenmodussteuerung aus der folgenden Gleichung (7) berechnet wird: TAOpol = MIN[{g(TAO) + β(n), TAOB] (7)
  • Hierbei werden für den Korrekturwert g(TAO) und die Soll-Auslasslufttemperatur TAOB die gleichen Werte wie in Gleichung (4) im ersten Ausführungsbeispiel verwendet.
  • Weiter wird β(n) durch die folgende Gleichung (8) unter Verwendung des durch den Insassen eingestellten Temperatureinstellwerts Tset(n), einer Konstanten Kp und der Nummer der Berechnungen n ausgedrückt, wobei β(O) = O: β(n) = β(n – 1) + Kp(Tset(n) – Tset(n – 1)) (8)
  • Insbesondere wird im vierten Ausführungsbeispiel, wenn die eingestellte Temperatur Tset durch den Insassen durch Betätigen des Temperatureinstellschalters 39b verändert wird, der Korrekturwert g(TAO) in der Pollenmodussteuerung um ein Maß entsprechend dem Änderungsmaß geändert. Dies ist äquivalent zum Verschieben der Kurve im Kennliniendiagramm von g(TAO) in 8 in die Richtungen der vertikalen und der horizontalen Achse um ein Maß entsprechend dem Änderungsmaß.
  • Mit der obigen Anordnung kann verhindert werden, dass sich die Soll-Luftmischklappenöffnungskennlinie in der Pollenmodussteuerung ändert, wenn die eingestellte Temperatur Tset durch den Insassen verändert wird.
  • (Weitere Ausführungsbeispiele)
  • Die obigen Ausführungsbeispiele haben verschiedene Beispiele gezeigt, wie in der Pollenmodussteuerung, in welcher der Luftauslassmodus auf den Gesichtsmodus gesetzt ist, der Luftströmungsmengeneinstellwert und die Soll-Luftmischklappenöffnung anders als jene in der normalen Steuerung (Automodus) eingestellt werden, aber es ist selbstverständlich, dass die Kombination des Luftströmungsmengeneinstellwerts und der Soll-Luftmischklappenöffnung auf verschiedene Weise verändert werden kann.
  • Ferner kann in der Pollenmodussteuerung nur der Luftströmungsmengeneinstellwert anders als in der normalen Steuerung eingestellt werden, und für die Soll-Luftmischklappenöffnung kann der gleiche Wert wie in der normalen Steuerung verwendet werden. Im Gegensatz dazu kann nur die Soll-Luftmischklappenöffnung anders ein gestellt werden, während für den Luftströmungsmengeneinstellwert der gleiche Wert wie bei der normalen Steuerung verwendet werden kann.

Claims (13)

  1. Kraftfahrzeug-Klimasystem, mit einer Gebläsesteuereinrichtung (12b) zum Steuern der durch ein in einem Luftkanal (10a) in einer Klimaeinheit (10) montiertes Gebläse 112) geblasenen Luftmenge; einer Luftauslasssteuereinrichtung (17, 19, 21) zum Durchführen einer Steuerung zum Auswählen wenigstens eines von mehreren Luftauslässen (16, 18, 20), die an einem Ende des Luftkanals eingebaut sind, und zum Richten der durch das Gebläse geblasenen Luft derart, dass die Luft durch den ausgewählten wenigstens einen Luftauslass in einen Fahrzeug-Fahrgastraum geblasen wird; einem Umgebungslufttemperatursensor (32) zum Erfassen einer Temperatur außerhalb des Fahrgastraums; einer Auslasslufttemperatur-Steuereinrichtung zum Steuern der Temperatur der in den Fahrgastraum zu blasenden Luft; einer Pollenmoduseinstelleinrichtung (39f, 36) zum Wechseln zwischen einer Pollenmodussteuerung und einer normalen Steuerung; und einer Pollemodussteuereinrichtung (30) zum Durchführen der Pollenmodussteuerung, in welcher die normale Steuerung gestoppt wird und die Luftauslasssteuereinrichtung zwangsweise zum Auswählen eines Gesichtsluftauslasses (19) eingestellt wird, um die Luft zu einem oberen Teil eines Fahrzeuginsassenkörpers zu blasen, basierend auf dem Schalten durch die Pollenmoduseinstelleinrichtung, wobei die Pollenmodussteuereinrichtung eine Steuerung in der Pollenmodussteuerung durch Korrigieren wenigstens entweder der in der normalen Steuerung benutzten Luftmenge oder der in der normalen Steuerung benutzten Auslasslufttemperatur durchführt.
  2. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 1, bei welchem die Auslasslufttemperatur-Steuereinrichtung eine Soll-Auslasslufttemperatur- Berechnungseinrichtung (S13) zum Berechnen einer Soll-Auslasslufttemperatur für die in den Fahrgastraum zu blasenden Luft sowie eine Auslasslufttemperatur-Regulierungseinrichtung (15) zum Regulieren der Temperatur der Luft basierend auf der Soll-Auslasslufttemperatur enthält, und die Pollenmodussteuereinrichtung die Steuerung in der Pollenmodussteuerung durch Korrigieren wenigstens entweder der Luftmenge oder der Soll-Auslasslufttemperatur, die in der normalen Steuerung benutzt werden, durchführt,
  3. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 1, bei welchem die Pollenmodussteuereinrichtung in der Pollenmodussteuerung einen Einstellwert für die Luftmenge basierend auf der durch den Umgebungstemperatursensor erfassten Außentemperatur bestimmt.
  4. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 2, bei welchem die Pollenmodussteuereinrichtung basierend auf einer thermischen Umgebung innerhalb und außerhalb des Fahrgastraums bestimmt, ob eine Heizbedingung erfüllt ist oder nicht, und die Luftmenge in Abhängigkeit davon, ob die Heizbedingung erfüllt ist oder nicht, auf unterschiedliche Werte einstellt.
  5. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 4, bei welchem, wenn bestimmt ist, dass die Heizbedingung erfüllt ist, die Pollenmodussteuerung einen oberen Grenzwert auf den Einstellwert der Luftmenge legt.
  6. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 5, bei welchem die Pollenmodussteuereinrichtung den oberen Grenzwert entsprechend der berechneten Soll-Auslasslufttemperatur verändert.
  7. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 4, bei welchem, wenn das Ergebnis der Bestimmung eine Nicht-Heizbedingung zeigt, die Pollenmodussteuereinrichtung einen unteren Grenzwert auf den Einstellwert der Luftmenge legt.
  8. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 4, bei welchem, wenn die Soll-Auslasslufttemperatur höher als ein Schwellenwert ist, die Pollenmodussteuereinrichtung bestimmt, dass die Heizbedingung erfüllt ist.
  9. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 2, bei welchem die Pollenmodussteuerung die durch die Soll-Auslasslufttemperatur-Berechnungseinrichtung berechnete Solltemperatur korrigiert und die korrigierte Solltemperatur als den Sollwert für die Auslasslufttemperatur in der Pollenmodussteuerung einstellt.
  10. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 9, bei welchem die Pollenmodussteuereinrichtung einen oberen Grenzwert auf die korrigierte Soll-Auslasslufttemperatur legt.
  11. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 9, bei welchem die Pollenmodussteuereinrichtung die Soll-Auslasslufttemperatur basierend auf einer durch einen Fahrzeuginsassen eingestellten Einstelltemperatur korrigiert.
  12. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 9, bei welchem die Klimaeinheit eine Luftmischklappensteuereinrichtung (15a) enthält, welche die Auslasslufttemperatur-Steuereinrichtung bildet, und die Luftmischklappensteuereinrichtung eine Luftmischklappenöffnung basierend auf der durch die Pollenmodussteuereinrichtung korrigierten Soll-Auslasslufttemperatur bestimmt.
  13. Kraftfahrzeug-Klimasystem nach Anspruch 1, bei welchem die Pollenmoduseinstelleinrichtung einen Pollenmodusschalter hat und, wenn der Pollenmodusschalter betätigt wird, bestimmt wird, dass die Pollenmodussteuerung bewirkt wird, oder bei welchem die Pollenmoduseinstelleinrichtung einen Pollensensor hat und, wenn die durch den Pollensensor erfasste Pollenmenge einen vorbestimmten Wert überschreitet, bestimmt wird, dass die Pollenmodussteuerung bewirkt wird.
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