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Die
Erfindung betrifft eine beleuchtbare Wurfscheibe, insbesondere eine
beleuchtbare Frisbee-Scheibe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Schon
seit längerem
werden Versuche unternommen, Frisbee- und andere Wurfscheibengeräte zu beleuchten.
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Beispielsweise
zeigt die
US 4,301,616 eine Wurfscheibe
mit einer auf ihrer Unterseite in der Nähe der Drehachse angebrachten
Anordnung aus drei LEDs und drei Batterien, deren Licht mittels
sich in Radialrichtung erstreckender Lichtleiter zum Griffflansch
der Wurfscheibe hin geleitet wird.
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Eine
andere, mit einer Leuchtdioden/Lichtleiter-Anordnung beleuchtete
Wurfscheibe kann der WO 2004/002599 A1 entnommen werden. Die dort gezeigte
Wurfscheibe weist ein unterseitig an der Wurfscheibe auf der Drehachse
angeordnetes Gehäuse
für die
Elektronik auf, in dem die Leuchtdiode und eine Batterie untergebracht
sind, und von dem ausgehend sich Lichtleiter in entsprechenden Nuten geführt bis
zum Umfangsrand der Wurfscheibe hin radial erstrecken.
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Um
eine ausreichende Lichtabstrahlung bei derartigen Wurfgeräten sicherzustellen,
ist es jedoch nötig,
dass die Wurfscheiben aus einem transparenten Kunststoff hergestellt
werden, so dass zumindest am Lichtaustritt der Lichtleiter auf der
Innenseite des Griff-Umlaufflansches der Wurfscheibe Licht nach außen durchtreten
kann. Im Allgemeinen soll jedoch der Wurtscheibenkörper in
alle Farben je nach Kundenwunsch spritzbar sein. Ferner ist ein
relativ aufwändiger
Aufbau bzw. eine relativ aufwändige
Montage nötig,
um die Lichtleiter sicher in dafür
vorgesehenen Aufnahmenuten radial auf der Innenseite der Wurfscheibe
zu verlegen und so an die im Innenbereich der Wurfscheibe angeordnete
LED anzu schließen,
dass eine gleichmäßige Lichtabstrahlung über den
gesamten Wandflanschbereich erfolgt.
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Einen
anderen Ansatz verfolgen dagegen Hersteller von beleuchteten Wurfscheiben
mit chemilumineszenter Materialien. Derartige chemilumineszenter
Lichtquellen umfassen zwei in einem Behälter getrennt beieinander aufbewahrten
Stoffen, die wenn sie gemischt werden miteinander reagieren. Bei
dieser Reaktion wird Licht erzeugt. Die getrennte Anordnung in dem
Behälter
erfolgt dabei so, dass sie, wenn gewünscht, aufgehoben werden kann,
beispielsweise durch das Zerbrechen eines Glasröhrchens, in dem der eine Stoff
untergebracht und von dem umgebenden anderen Stoff getrennt ist.
Derartige Lichtquellen sind jedoch schwer und in ihrer Leuchtdauer beschränkt. Ein
Beispiel für
eine Wurfscheibe mit auf dem Umfangsrand angeordneter chemilumineszenter
Lichtquelle kann der WO 03/055563 A1 entnommen werden.
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Ein
weiteres Beispiel einer Wurfscheibe mit auf dem umlaufenden Randflansch
angeordneter, chemilumineszenter Lichtquelle kann der US 2004/0043694
A1 entnommen werden. Dabei ist auf dem Umlaufrandflansch der Frisbee
eine umlaufende Nut angeformt, in die eine chemilumineszente Lichtquelle
in Form eines Rings eingepasst ist.
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Ausgehend
von der WO 2004/002599 A1 ist es daher Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine beleuchtete Wurfscheibe zu schaffen, die einfach und
kostengünstig
gefertigt und über
einen langen Zeitraum beleuchtet betrieben werden kann.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
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Erfindungsgemäß weist
die Wurfscheibe dazu einen Scheibenkörper auf, an dem ein konzentrisch
umlaufender, von dem Scheibenkörper
in einer Richtung abstehender Randflansch vorgesehen ist, sowie
zumindest eine Leuchtdiode und zumindest eine damit verbundene Stromquelle.
An die Leuchtdiode ist ein Lichtleiter angeschlossen, der zumindest abschnittsweise
auf dem Randflansch um laufend angeordnet ist und zumindest in diesem
auf dem Randflansch umlaufenden Leuchtabschnitt solche optischen
Eigenschaften aufweist, dass dort neben Totalreflektion im Lichtleiter
auch Lichtabstrahlung aus dem Lichtleiter heraus stattfindet.
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Auf
diese Weise gelingt ein einfacher, wenige Einzelbauteile benötigender
Aufbau der Leucht-Frisbee bzw. Leuchtwurfscheibe mit kurzen Montagezeiten.
Wenn die Wurfscheibe aus einem Material gegossen, vorzugsweise tiefgespritzt
worden ist, dass bei Aufbringen einer Oberflächenpolitur lichtdurchlässig wird,
wäre ein
einstückiger
Aufbau von Lichtleiter und Wurfscheibenkörper denkbar. Bevorzugt ist
jedoch ein separates Lichtleiterbauteil vorgesehen, dass als ein
umlaufender Ring ausgebildet sein kann und in einer dafür vorgesehenen
Nut auf dem Randflansch angeordnet ist.
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Der
Wurfkörper
kann somit aus einem billigen, intransparenten Material spritzgegossen
werden, wohingegen nur der Lichtleiter selbst aus einem zumindest
teilweise transparenten Material bestehen kann. Der Ring muss dabei
nicht vorzugsweise rund gefertigt werden, sondern kann auch oval
gespritzt werden, um die benötigte
Maschine klein zu halten, wobei er dann seine runde Form beim Aufstülpen auf den
Randflansch bekommt.
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Zur
Montage der Leucht-Frisbee können
die Frisbee einfach zusammengedrückt
und der ringförmige
Lichtleiter aufgeschoben, vorzugsweise in der Ringnut platziert
werden. Bevorzugt weist der Lichtleiter ferner einen Anschlussabschnitt
auf, der den Randflansch durchdringt und der die Leuchtdiode lichtleitend
mit dem Leuchtabschnitt verbindet. Um eine gleichmäßige Lichtabstrahlung
entlang des umlaufenden Leuchtabschnitts zu bewerkstelligen ist
es ferner vorteilhaft, wenn die Lichtbrechung im Lichtleiter im
Leuchtabschnitt mit zunehmender Entfernung zur Leuchtdiode zunimmt.
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Die
erforderliche Lichtbrechung kann auf einfache Weise durch in den
Lichtleiter eingeschlossene Verunreinigungen oder daran angebrachte
Kerben bewirkt werden und mit zunehmender Entfernung von der Lichtquelle
kann dafür
eine zunehmende Anzahl von Verunreinigung vorgesehen sein.
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Als
Material für
das Lichtleiterbauteil eignen sich somit verschiedene Materialien,
die einerseits lichtdurchlässig
und andererseits elastisch sind, insbesondere Kunststoffe wie beispielsweise
Polystyrol (billig, dafür
aber geringe Bruchfestigkeit), Plexiglas (etwas spröde), Polyamid
(etwas trübe,
dafür aber sehr
elastisch), und Makrolon. Der Körper
der Wurfscheibe kann dagegen aus billigen und intransparenten Materialien
insbesondere Kunststoffe wie beispielsweise Polyethylen etc. spritzgegossen
werden.
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Als
Stromquelle für
die Leuchtdiode kann dabei eine Knopfzelle oder eine Photovoltaik-Einheit
mit einem vorgeschalteten Akkumulator dienen, die bevorzugt auf
der Unterseite der Wurfscheibe der vom Randflansch und der Scheibe
umflossenen konkaven Öffnung
angeordnet sind. Als Photovoltaik-Einheit kann dabei ein Solarstreifen
dienen, der bevorzugt unterseitig am Scheibenkörper angebracht ist, so dass
der Scheibenkörper
auf seiner Oberseite mit einem Werbeaufdruck versehen werden kann.
Zum Aufladen des Akkumulators muss die Wurfscheibe dann mit ihrer
Unterseite nach oben in die Sonne bzw. in eine andere Lichtquelle
gelegt werden.
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Entgegen
dem gängigen
Vorurteil, dass eine exzentrische Anordnung der Batterie bzw. der
LED und der zugehörigen
Elektronik die Wurfeigenschaften nachteilig beeinflussen würden, haben
Versuche ergeben, dass bei herkömmlichen
Knopfzellen, die beispielsweise im Falle einer 3-Volt-Knopfzelle
ca. 6 g wiegen, sowie gewöhnlichen,
kleinbauenden und leichten LEDs nahezu keine Beeinträchtigungen
der Wurf-eigenschaften festzustellen sind, wenn diese Bauteile exzentrisch
angeordnet werden. Dabei weist eine randnahe Anordnung sogar bessere
aerodynamische Eigenschaften auf wie eine entfernter vom Rand liegende.
Eine randnahe Anordnung der Batterie, sowie der zugeordneten Leuchtdiode
bietet darüber
hinaus den Vorteil, dass der Anschlussabschnitt des Lichtleiters
zwischen dem Leuchtabschnitt auf dem Außenumfang der Wurfscheibe und der
LED kurz gehalten werden kann. Selbstverständlich kann aber auch ein Ausgleichsgewicht
auf der Gegenseite angebracht werden.
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Es
versteht sich dabei von selbst, dass im Rahmen der Erfindung nicht
nur eine Ausführung
der Wurfscheibe mit einer Leuchtdiode bzw. einer Batterie denkbar
ist, sondern auch Ausführungsformen
mit mehreren Leuchtdioden, die von einer gemeinsamen oder jeweils
eigenen Stromquellen gespeist werden.
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Für die Batterie
kann dabei ein Batteriegehäuse
auf der Unterseite des Scheibenkörpers
vorgesehen sein. Dort stellt es weiter keine Störung der Optik oder der Handhabung
der Wurfscheibe dar. Das Batteriegehäuse kann dabei einstückig mit
dem Scheibenkörper
der Wurfscheibe gefertigt werden. In einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung ist es dagegen als separate Baugruppe hergestellt,
vorzugsweise als separates Technik-Modul, das neben der Batterie
auch eine Leuchtdiodenfassung samt der Leuchtdiode und den Schalter
zum An- und Abschalten der Beleuchtung bzw. Trennen und Verbinden
des Kontakts zwischen einem Kontaktfüßchen der Leuchtdiode und einem
Batteriepol enthält.
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Dies
hat den Vorteil, dass einfachere Maschinen zum Spritzgießen der
Wurfscheibe verwendet werden können
und die Farbwahl bei der Fertigung der Wurfscheibe unabhängig von
derjenigen bei der Fertigung des separaten Technik-Moduls sind.
Auch können
unterschiedliche Werkstoffe für
das Batteriegehäuse/Technik-Modul
und die Wurfscheibe verwendet werden. Es ist also beispielsweise
möglich, für verschiedenfarbige
Wurfscheiben immer die gleichen Technik-Module zu verbauen. Die
Fertigung des Technik-Moduls kann ausgelagert und soweit möglich automatisiert
werden. Die Fertigung des Technikmoduls kann beispielsweise die
Schritte Spritzgießen
einer Batterieaufnahme und eines dazu passenden Deckels, Bestücken mit
der Leuchtdiode und der Batterie, Verschließen der Batterieaufnahme umfassen,
wobei für
das Spritzgießen
des Batteriegehäuses
nur mehr sehr kleine Formen nötig
sind.
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Vorteilhaft
für eine
einfache Endmontage und eine einfache Fertigung des Scheibenkörpers und
des Batteriegehäuses
bzw. des Technikmoduls ist es dabei, wenn eine Verrastung des Batteriegehäuses am
Scheibenkörper
vorgesehen ist und/oder eine formschlüssige bzw. stoffschlüssige Verbindung über Einsteckzapfen
und entsprechende Aufnahmen, beispielsweise in Form von hülsenförmigen Rohrpfosten
an Scheibenkörper
und/oder Batteriegehäuse
und Einsteckzapfen auf der Gegenseite.
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Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
sind Gegenstand der weiteren Unteransprüche, deren Merkmale sich ebenso
wie die vorgenannten Merkmale und die im weiteren noch zu besprechenden Merkmale
beliebig kombinieren lassen.
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Im
Folgenden werden anhand der anliegenden Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht der Oberseite der Wurfscheibe gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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2 eine
perspektivische Ansicht des Lichtleiters gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform;
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3 eine
perspektivische Ansicht der Unterseite der Wurfscheibe gemäß der in
den 1 und 2 gezeigten Ausführungsform;
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4 eine
Teilschnittansicht entlang der Linie IV/IV in 3;
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5 eine
Explosionsdarstellung des in 4 gezeigten
Abschnitts;
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6 eine
perspektivische Detailansicht des Batteriegehäuses gemäß der in den vorhergehenden Figuren
gezeigten Ausführungsform;
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7 eine
der 4 entsprechende Schnittansicht einer alternativen
Ausführungsform
der Erfindung;
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8 eine
Explosionsdarstellung eines Abschnitts der Wurfscheibe mit dem Batteriegehäuse gemäß der alternativen
Ausführungsform;
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9 eine
Seitenansicht des Batteriegehäuses
gemäß der alternativen
Ausführungsform;
und
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10 eine
Schnittansicht durch das Batenegehäuse. gemäß der alternativen Ausführungsform.
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Zunächst wird
Bezug genommen auf 1. Mit 1 ist dabei
der scheibenförmige
Körper
der Frisbee-Scheibe bezeichnet, an den sich umfangsseitig der Randflansch 2 anschließt, der
den Lichtleiterring 9 trägt, welcher in 2 im
einzelnen gezeigt ist.
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Der
ringförmig
umlaufende Leuchtabschnitt des Lichtleiters trägt dabei Bezugszeichen 11 und
ist auf dem Randflansch 2 in einer entsprechenden Ringnut 3 (vergleiche 5)
aufgenommen; mit 10 ist dagegen der dem Randflansch durchdringende Anschlussabschnitt
bezeichnet, an dessen Ende eine Aufnahmeöffnung bzw. Einsteckfassung 12 für die Leuchtdiode
vorgesehen ist. Man erkennt, dass der größere Durchmesser des Lichtleiters
im Anschlussabschnitt 10 im Mündungsbereich des Anschlussabschnitts
in den Leuchtabschnitt auf den kleineren Durchmesser des Lichtleiters
im Leuchtabschnitt 11 übergeht.
Damit kann der Lichtleiter 9 mit einem Durchmesser von
3mm im Bereich des Leuchtabschnitts 11 eingesetzt werden,
um das Licht von gängigen
3mm-Leuchtdioden aufzunehmen, die als Massenware sehr geringe Kosten
verursachen und einen geringen Verbrauch von ca. 2 mA aufweisen.
Auf diese Weise kann eine lange Leuchtdauer bei niedrigem Gewicht
und geringen Herstellungskosten sichergestellt werden.
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Die
LEDs können
dabei in allen Farben wie z.B. Blau, Grün und Rot vorgesehen sein,
wobei rote LEDs besonders billig sind. Besondere SMD-LEDs sind nicht
notwendig. Es genügen
auch gängige 3mm-LEDs.
Wie man aus 2 außerdem erkennt, ist ein sanfter Übergang
unter einem spitzen Winkel bzw. mit einem spi ralförmig dem
Radius des Leuchtabschnitts 11 annähernden Übergang des Anschlussabschnitts 10 in
den Leuchtabschnitt 11 vorgesehen, so dass im Mündungsbereich
keine übermäßig hohe
Lichtabstrahlung aus dem Lichtleiter heraus stattfindet.
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Wie
der 3 zu entnehmen ist, ist an der Unterseite der
Wurfscheibe 1 im Übergangsbereich zum
Randflansch 2 exzentrisch zur Drehachse der Wurfscheibe
ein Batteriegehäuse 16, 17 mit
einer Batterieaufnahme bzw. Batteriefachaufnahme 16 und
einem Deckel 17 vorgesehen. Am Umfang des Randflansches 2 erkennt
man Durchtrittsöffnungen 4 für das vom
Lichtleiter abgestrahlte Licht, um so die Lichtausbeute zu verbessern.
Man erkennt ferner den Anschlussabschnitt 11 des Lichtleiters 9,
der durch eine der Durchtrittsöffnungen 4 auf
die Innenseite des Außenrandflansches 2 im
Bereich des Batteriegehäuses 16, 17 geführt ist.
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Weitere
Einzeleinheiten sind den 4 – 6 zu entnehmen. 4 zeigt
einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in 3. Man erkennt
dabei, dass der Außenumfang
des Lichtleiters 9 ausgehend von der Einsteckfassung 12 für die LED 5 über den Anschlussabschnitt 10 bis
zum Leuchtabschnitt 11 kontinuierlich abnimmt. Der Deckel 17 und
die Batterieaufnahme 16 weisen dabei konzentrisch verlaufende,
miteinander im Eingriff stehende Verbindungsvorsprünge 19, 18 auf,
mit denen der Deckel 17 in der Batterieaufnahme 16 eingeschnappt
ist.
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Im
Deckel 17 ist dabei eine runde Fassung bzw. ein Batteriefach 24 zum
umfangsseitigen Abstützen
einer Batterieknopfzelle 7 exzentrisch zur Drehachse des
Deckels 17 in der Batteriefachaufnahme 16 vorgesehen.
Die Knopfzelle 7 wird vor Aufschrauben des Deckels 17 auf
die Batteriefachaufnahme 16 in die Fassung 24 eingelegt
oder eingeklipst und liegt dann mit ihrer einen Axialendseite eben
an dem Deckel 17 an, mit ihrer anderen Axialendseite dagegen
auf einem Auflagering 23 auf, der eine ebene Auflagefläche für die Knopfzelle 7 aufweist
und sich in der Batteriefachaufnahme 16 befindet.
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Die
elektrische Verbindung der LED 5 mit der Knopfzelle 7 wird
dabei direkt über
die Füßchen 6a, 6b der
LED 5 hergestellt. Die Batterie weist an ihrer unten liegenden
Axialendfläche
einen ersten Batteriepol auf und an ihrer Umfangsfläche einen
zweiten Batteriepol. Das erste Füßchen 6a wird
daher in den Bereich der Umfangsfläche der Batterie 7 gelegt,
das zweite Füßchen 6b in
den Bereich der Unterseite der Batterie.
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Dazu
ist zunächst
(vergleiche 5) ein Durchtrittsschlitz 15 für die Füßchen 6a, 6b der Leuchtdiode 5 in
einer Anschlagplatte 14 vorgesehen, die die Leuchtdiode 9 in
die Einsteckfassung 12 des Lichtleiters 9 drückt und
einstückig
mit dem scheibenförmigen
Körper 1,
dem Randflansch 2, der Batterieaufnahme 16 und
dem Batterie-Auflagering 23 ausgeformt ist. Am Verbindungsabschnitt 18 der Batterieaufnahme 16 ist
auf der randflanschnahen Seite eine Anordnung 25 von zwei
Klemmschlitzen vorgesehen, in die das entsprechend vorgebogene erste
Füßchen 6a eingesteckt
werden kann, um so einen Kontakt für den umfangsseitigen Batteriepol
zu bilden. Das entsprechend vorgebogene zweite Füßchen 6b wird dagegen
durch einen Durchtrittsschlitz 26 im Umfangsrandvorsprung
bzw. Verbindungsabschnitt 18 geführt und in einen am Auflagering 23 vorgesehenen
Klemmschlitz 27 gesteckt, um den Kontakt mit dem unterseitigen
Batteriepol herzustellen.
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Der
Umfangsrandvorsprung 18 der Batterieaufnahme 16 weist
dabei pfostenförmige
Einzelabschnitte 20 auf, die wiederum auf ihrer Innenumfangsoberfläche Rastnasen 21 tragen,
mit denen sie in die Umlaufnut 22 auf dem Umfangsrandvorsprung 19 des
Deckels 17 einschnappen können, wenn der Deckel 17 in
die Batterieaufnahme 16 eingesteckt wird. Man erkennt,
dass der Deckel lediglich in einem dem Randflansch 2 abgewandten
Bereich mit einem Umfangsrandvorsprung 19 versehen ist,
in dem auch die Einzelpfostenabschnitte 20 am Umfangsrandvorsprung 18 vorgesehen
sind, wohingegen der Umfangsrandvorsprung 18 der Batterieaufnahme 16 im dem
Randflansch 2 zugewandten Bereich im Wesentlichen durchgängig ist.
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Der
Deckel ist somit drehbar, wenn er in die Aufnahme 16 eingesteckt
ist, wobei der Drehwinkel α des
Deckels durch die von der Aufnahme 16 nach innen vorragenden
Drehwinkelbegrenzungsstege 29, 30 bzw. das durch
den Steg 30 abgestützte
Füßchen 6b begrenzt
wird. Die Batterie 7 ist dabei exzentrisch zur Drehachse
in den Deckel 17 aufgenommen, so dass sich durch Drehung
des Deckels um den vorgegebenen Drehwinkel α die Batterie in Kontakt mit dem
Füßchen 6a an
der Klemmschlitzanordnung 25 bringen lässt und dieser Kontakt durch
Gegendrehung wieder getrennt werden kann. Das Füßchen 6a ist dabei
noch über
einen zusätzlichen
Steg 28 an der Innenseite des Randflansch 2 geführt.
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Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung ist in den 7 bis 10 gezeigt.
Diese Ausführungsform
unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen im wesentlichen
dadurch, dass das Batteriegehäuse 116, 117 samt
der darin aufgenommenen Batterie 7 und der an einer Fassung 114 am
Außenumfang
des Batteriegehäuses 116, 117 gehaltenen
Leuchtdiode 5 als separat von dem Scheibenkörper 101 fertigbares
Technik-Modul ausgebildet ist. Dies hat sich als besonders vorteilhaft
herausgestellt, denn einerseits kommt es bei der Herstellung des Scheibenkörpers hauptsächlich darauf
an, den hohen Kundenanforderungen im Hinblick auf das Design und
die Flugeigenschaften der Wurfscheibe zu entsprechen, sowie flexibel
und kostengünstig
auch eine Abfolge von kleinen Losgrößen mit immer wieder wechselnder
Gestaltung herstellen zu können. Andererseits
sind in dem Technik-Modul alle die Bauteile zusammengefasst, bei
denen es hauptsächlich auf
eine kostengünstige
Fertigung ankommt, um am Markt bestehen zu können.
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Das
separate Technik-Modul weist dabei eine Batterieaufnahme 116 mit
einem Boden 123 und einer ringförmigen Wand 118 auf,
die innenseitig eine Fassung 124 zur umfangsseitigen Abstützung der Batterie 7 bildet.
Nach Einlegen der Batterie 7 kann somit ein Deckel 117 aufgesetzt
werden, der – wie schon
bei der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform – gleichzeitig als Handschalter
zur manuellen Schaltbetätigung
der Beleuchtung der Wurfscheibe dient, wobei an der Oberseite des
Deckels 117 Markierungen für die Schaltstellungen „ON" und „OFF" angebracht sind.
Zusätzlich
ist die Stellung „OPEN" markiert, in der
sich der De ckel 117 auf die Batterieaufnahme 116 aufsetzen
lässt bzw.
von der Batterieaufnahme 116 zwecks Austausch der Batterie 7 abziehen
lässt.
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Am
die Batteriefassung 124 bildenden Umfangsrandvorsprung 118 ist
dazu ein Schaltfederabschnitt 125 vorgesehen, um den eines
der Füßchen (6a)
der Leuchtdiode 5 gewickelt ist, während das andere Füßchen (6b)
durch einen Schlitz 126 im Boden 123 unter die
Batterie 7 geführt
ist. Die Leuchtdiode 5 ist in einer am Außenumfang
der Batterieaufnahme 116 angeformten Fassung 114 gehalten.
Der Deckel 117 ist mit seinem ringförmigen Umfangsrandvorsprung 119 über den
Umfangsrandvorsprung 118 der Batterieaufnahme 116 geschoben
(und zwar in einer Stellung, in der sich die Markierung „OPEN" in einer vorgesehenen
Winkellage zur Batterieaufnahme 116 befindet) und soweit
verdreht, dass er mit nicht gezeigten, radial nach innen vorspringenenden
Abschnitten radial nach außen
vorspringende Abschnitte 128 am Umfangsrandvorsprung 118 der
Batterieaufnahme 116 hintergreift, so dass ein sicherer
Verschluß des
Batteriefachs gewährleistet
ist (Stellung „OFF").
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Dabei
ist an der Innenseite ein nicht gezeigter, mit dem Schaltfederabschnitt 125 korrespondierender
Schaltnocken vorgesehen, mit dem die Schaltfeder 125 so
weit in Radialrichtung nach innen gebogen wird, dass es zum Kontaktschluss
zwischen dem Füßchen 6a der
Leuchtdiode 5 und dem umfangsseitigen Batteriepol der Batterie 7 kommt,
wenn der Deckel aus der durch „OFF" markierten, vorgegebenen
Ausgangsstellung um einen vorgegebenen Winkel in die Schaltstellung „ON" gedreht wird. Dabei sind
an dem Umfangsrandvorsprung 118 der Batterieaufnahme 116 Anschläge 129, 130 vorgesehen, die über ein
korrespondierenden, nicht gezeigten Gegenanschlag an dem Umfangsrandvorsprung 119 des
Deckels 117 den möglichen
Drehwinkel des Deckels begrenzen. Weiterhin weist der Umfangsrandvorsprung 118 in
einem Abschnitt zwischen den beiden Drehwinkelbegrenzungsanschlägen 129, 130 mehrere
Rasten 132 auf, an denen der deckelseitige Gegenanschlag
zwar vorbeilaufen kann, aber merkbar anaschlägt. Die Rasten sind dabei den
Schaltstellungen korresponsdierend angeordnet, so dass der Bediener
beim Betätigen
der Beleuchtung der Wurfscheibe eine Rückmeldung erhält, wenn
er den Deckel soweit verdreht hat, dass die nächste Schaltstellung erreicht
ist.
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Zur
Befestigung des vorstehend beschriebenen, separaten Technik-Modsuls
weist der scheibenförmige
Körper 101 der
Wurfscheibe eine ringförmige Rastaufnahme 133 auf,
in der das Technik-Modul über
einen hinterschnittenen Ringvorsprung bzw. Umfangsrandvorsprung 137 auf
der Unterseite der Batterieaufnahme 116 eingerastet werden
kann. Zusätzlich
sind drei aus fertigungstechnischen Gründen miteinander verrippte
Rohrpfosten 123 vorgesehen, in die entsprechende Einsteckzapfen
an der Batterieaufnahmeunterseite eingesteckt werden können.
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Durch
die vorteilhafte Anordnung gemäß der vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen
lässt sich
ein hohes Maß an
Wasserdichtigkeit der Batterieaufnahme realisieren, das durch weitere
Maßnahmen,
wie beispielsweise das Einsiegeln der LED bzw. der LED-Füßchen mit
einem Kunstharz oder dergleichen noch weiter gesteigert werden kann.
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Die
Erfindung verkörpert
sich somit in jedweder für
den Durchschnittsfachmann sinnvollen Kombination der Merkmale der
einzelnen Ausführungsformen
und Ansprüche.
Selbstverständlich
sind dabei Abweichungen von der beschriebenen Ausführungsform
möglich,
ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
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- 1
- scheibenförmiger Körper Randflansch
- 2
- Randflansch
- 3
- Ringnut
- 5
- Leuchtdiode
- 6a,
6b
- Füßchen
- 7
- Stromquelle,
Batterie
- 9
- Lichtleiter
- 10
- Anschlussabschnitt
- 11
- Leuchtabschnitt
- 12
- Leuchtdioden-Einsteckfassung
- 14
- Anschlagplatte
- 16;
116
- Batterieaufnahme
- 17;
117
- Deckel
- 18,
19; 118; 119
- Umfangsrandvorsprünge
- 20
- Einzelabschnitte
- 21
- Einrastnasen
- 22
- Umlaufnut
- 23;
123
- ebene
Auflage
- 24;
124
- runde
Fassung
- 25
- Klemmschlitzanordnung
- 125
- Schaltfeder
- 26;
126
- Durchtrittsschlitz
- 27
- Auflagering-Klemmschlitzanordnung
- 128
- Radial
nach außen
vorspringende Abschnitte
- 29,
30; 129; 130
- Drehwinkelbegrenzungsanschläge
- 131
- Rohrpfosten
- 132
- Schaltrasten
- 133
- ringförmige Aufnahme
- 135
- Einsteckzapfen
- 137
- unterseitiger
Umfangsrandvorsprung an der Batterieaufnahme