DE102005044537C5 - Thermoformmaschine und Verfahren zum lagegenauen Transportieren einer Folienbahn in dieser Thermoformmaschine - Google Patents
Thermoformmaschine und Verfahren zum lagegenauen Transportieren einer Folienbahn in dieser Thermoformmaschine Download PDFInfo
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Abstract
Thermoformmaschine
mit einer Formstation, einer nachgeschalteten Stanzstation – wahlweise einer
zwischengeschalteten Fülleinrichtung
und einer Siegelstation – und
einer intermittierend betriebenen, im Bereich der Bearbeitungsstationen
verlaufenden Transporteinrichtung für die Folienbahn, bestehend
aus an beiden Seiten der Folienbahn angreifenden umlaufenden Transportketten
mit Mitteln zum Erfassen der Seitenränder der Folienbahn, dadurch
gekennzeichnet, dass jede Transportkette (13) unabhängig von
der anderen Transportkette (13) über
einen Antriebsmotor (18) bewegbar ausgebildet ist, dass ein Meßsystem
zum Erfassen der Längenänderung der
Transportketten (13) im Betrieb vorgesehen ist und dass ihre Steuerung
(31) so ausgebildet ist, dass eine unterschiedliche Länge der
Transportketten (13) vorgebbar ist oder dass sie eine unterschiedliche
Länge über das
Meßsystem
erkennt.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Thermoformmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und zwei Verfahren zum lagegenauen Transportieren einer Folienbahn in dieser Thermoformmaschine.
- Bei einer Thermoformmaschine mit einer Formstation und einer nachgeschalteten Stanzeinrichtung, mit der meist behälterförmige Teile geformt werden – und die deshalb der Einfachheit wegen nachfolgend generell Behälter genannt werden – besteht prinzipiell das Problem des Auftretens von Stanzversatz. Je nach Behälterform und geplanter Verwendung der Behälter darf dieser Stanzversatz ein bestimmtes Maß nicht überschreiten. Werden die Behälter vor dem Ausstanzen gefüllt und mit einer Deckfolie versiegelt, liegt eine zur Verpackungsmaschine erweiterte Thermoformmaschine vor.
- Stand der Technik
- Aus der
DE 103 26 727 B3 ist eine Verpackungsmaschine mit einer Folientransporteinrichtung für eine Folienbahn bekannt. Ein Problem, insbesondere bei einer längeren Folientransporteinrichtung, besteht darin, einen genauen Transportschritt zu erzielen, um den die Verpackungen pro Takt transportiert werden. Dies ist wichtig, weil in der Regel Nachfolgeeinrichtungen, z. B. Stanzeinrichtungen, lagegenau zur Verpackung an der Folienbahn angreifen müssen. Ein ungenauer oder ungleicher Transportschritt beider Seitenränder hat eine Schrägstellung der Verpackungen zueinander und damit Stanzversatz zur Folge. Um genaue Transportschritte mit minimaler Toleranz zu erzielen, wird in der genannten Schrift vorgeschlagen (2 , Anspruch 1), die beiden eingangsseitigen Kettenräder, die der Umlenkung der Transportketten dienen, über eine Welle zu synchronisieren, wobei auf der gegenüberliegenden Seite die Antriebswelle über einen Motor bewegt wird und die Antriebskettenräder ebenfalls über die Antriebswelle synchronisiert sind. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass die eine Transportkette einen abweichenden Weg zurücklegt gegenüber der anderen Transportkette. Der Grund für diese Abweichung soll insbesondere bei längeren Transportketten darin liegen, dass diese beiden Transportketten eine unterschiedliche Länge einnehmen, hervorgerufen durch eine unterschiedliche Dehnung unter einer ungleichen Belastung, wie sie in der Praxis auftritt. Bei einer Anlagenlänge von 10 m werden Abweichungen der beiden Transportkettenlängen bis 15 mm genannt. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sollen noch weitere Paare von Kettenrädern innerhalb der Folientransporteinrichtung synchronisiert und ggf. durch einen oder zwei synchron zum Hauptantrieb gesteuerte/n Antrieb/e bewegt werden. - Nachteilig bei dieser Gestaltung der Folientransporteinrichtung ist es, dass einer unterschiedlichen Länge der beiden Transportketten durch diese Lösung nicht in ausreichender Weise Rechnung getragen wird, wie in den beiden nachfolgenden Abschnitten näher erklärt wird. Diese Unterschiede in der Länge der Transportketten sind einerseits fertigungsbedingt. Es gibt für die Genauigkeit von Ketten eine Norm, die zwar geringe Toleranzen pro Kettenglied zulässt, doch addieren sich diese Toleranzen, da viele Kettenglieder zu einer Folientransporteinrichtung benötigt werden. Einen weiteren Einfluss hat die Temperatur der Transportketten, die zu einer Längenveränderung führt. Zum einen durch den Unterschied zwischen dem Start der Thermoformmaschine oder Verpackungsmaschine aus kaltem Zustand und dem Betriebszustand, wobei sich während des Betriebes unterschiedliche Temperaturen der beiden Transportketten aus verschiedenen Gründen ergeben können. Bei einem Abstand von 2000 mm zwischen Form- und Stanzstation der Thermoformmaschine bedeutet ein Temperaturunterschied zwischen den Transportketten von 30°C einen Längenunterschied von ca. 1 mm. Ein dritter Faktor einer unterschiedlichen Transportkettenlänge ist eine unterschiedliche Reibung in den Führungen, die zu einer unterschiedlichen Dehnung und zu unterschiedlichem Verschleiß und dies wiederum zu einer unterschiedlichen Länge führt.
- Wenn aber die beiden Transportketten eine unterschiedliche Länge haben, führt diese zu einem unterschiedlichen Weg der beiden Transportketten, da die Kettenräder alle synchron bewegt werden und damit pro Transportschritt eine bestimmte Anzahl von Kettengliedern verschoben wird, unabhängig von der Länge dieser Anzahl von Kettengliedern.
- Beispiel: Werden zwischen Formstation und Stanzstation 200 Kettenglieder – auf mehrere Takte verteilt – transportiert und hat die Transportkette insgesamt auf einer Seite der Folienbahn eine Länge von 2000 mm und auf der anderen Seite eine Länge von 2002 mm, so wird die Folienbahn auf einer Seite 2 mm weiter transportiert als auf der anderen Seite, was einen entsprechenden Verzug der Folienbahn und damit eine Abweichung der Lage der eingeformten Behälter oder Verpackungen zur Folge hat.
- In der
DE 101 52 891 sind die Probleme der Transportgenauigkeit einer Folientransporteinrichtung aufgrund einer Temperaturveränderung und bei Reibungsunterschieden näher beschrieben. Dabei wird als Lö sung vorgeschlagen, den Transportschritt als Ganzes, also von beiden synchronisierten Transportketten, entsprechend anzupassen. Dazu wird die Temperatur und/oder die Längung der Transportketten gemessen und der Transportschritt beider Transportketten entsprechend angepasst. Einer unterschiedlichen Länge der beiden Transportketten wird keine Rechnung getragen, es wird höchstens ein Mittelwert gebildet und dann eine durchschnittliche Korrektur des synchronen Transportschrittes beider Transportketten vorgenommen. - Aufgabenstellung
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Folientransporteinrichtung zum Transportieren einer Folienbahn in einer Thermoformmaschine dahingehend zu verbessern, dass auf eine unterschiedliche Länge der beiden Transportketten reagiert und ein Stanzversatz aufgrund dieser unterschiedlichen Länge ausgeglichen werden kann. Auch der Ausgleich eines Verzugs der Folienbahn durch Folienschrumpf sollte möglich sein.
- Gelöst ist diese Aufgabe bei einer Thermoformmaschine durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Die Verfahren sind gekennzeichnet durch die in den nebengeordneten Ansprüchen 7 und 9 angegebenen Maßnahmen. Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen rückbezogenen Ansprüche.
- Ausführungsbeispiel
- Die Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der schematischen Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 : eine Seitenansicht der Thermoformmaschine. -
2 : eine Seitenansicht der Thermoformmaschine mit einer Füll- und Siegelstation. -
3 : eine Längsdarstellung der Transporteinrichtung. -
4 : einen Querschnitt durch die Transporteinrichtung entlang der Linie A-A in3 . -
5 : einen Querschnitt durch die Transporteinrichtung entlang der Linie B-B in3 . -
6 : eine Darstellung eines Kettenspanners. -
7 : eine perspektivische Darstellung der Transporteinrichtung. -
8 : eine Draufsicht auf einen Teil der verformten Folienbahn - Die Thermoformmaschine gemäß
1 besteht aus einem Gestell1 , einer Formstation2 , einer Stanzstation3 und einer Transporteinrichtung4 zum intermittierenden Transport einer Folienbahn5 durch die Thermoformmaschine. Falls diese Folienbahn5 von einer Rolle6 abgewickelt wird, ist eine Heizeinrichtung7 zum Erwärmen der Folienbahn5 vorgesehen. Wird die Folienbahn5 direkt von einem Extruder zugeführt, kann ggf. auf diese Heizeinrichtung7 verzichtet werden. Der Stanzstation3 kann eine Stapelstation8 nachgeordnet sein zum Bilden von Behälterstapeln9 . Die Restfolie35 wird aufgewickelt oder einer Mühle zugeführt. Es sind aber auch andere Gestaltungen bekannt, um die aus der Folienbahn5 ausgestanzten Behälter10 Nachbearbeitungsstationen, z. B. über ein Transportband, zuzuführen. Auch können zwischen Formstation2 und Stanzstation3 eine Fülleinrichtung11 und eine Siegelstation12 zum Herstellen gefüllter und versiegelter Behälter10 angeordnet sein. Eine solche zur Verpackungsmaschine erweiterte Thermoformmaschine ist in2 dargestellt. - Die Transporteinrichtung
4 für die Folienbahn5 besteht aus zwei umlaufenden Transportketten13 mit Spitzlaschen14 oder anderen Greifeinrichtungen, z. B. Kluppen, die die Folienbahn5 durchdringen oder festklemmen. Die3 bis5 zeigen Details der Transporteinrichtung4 . Jede Transportkette13 verläuft über ein Kettenrad15 und über ein Umlenkkettenrad16 , wobei jedes Kettenrad15 in einer Lagerplatte17 gelagert und mit einem Antriebsmotor18 verbunden ist. An jeder Lagerplatte17 sitzt eine Führungsschiene19 , in der die Transportkette13 geführt ist. Am anderen Ende jeder Führungsschiene19 sitzt das Umlenkkettenrad16 und ist vorzugsweise als Kettenspanner30 ausgebildet, um die Transportkette13 immer straft zu halten. Antriebsseite und Umlenkseite der Transportkette13 können gegenüber der Darstellung in3 auch vertauscht sein, d. h. der Antrieb erfolgt dann an der Auslaufseite der Folienbahn5 . Beide Führungsschienen19 können im Abstand zueinander zur Anpassung an verschiedene Breiten der Folienbahn5 verändert werden durch eine Verstelleinrichtung, die durch den Pfeil28 angedeutet ist. Führungen29 sind hierfür vorgesehen. - Dadurch, dass jede Transportkette
13 von einem eigenen Antriebsmotor18 angetrieben wird, können beide Transportketten13 um eine unterschiedliche Anzahl von Kettengliedern verschoben werden, um einen gleichen Transportweg beider Seitenränder der Folienbahn5 bei unterschiedlicher Länge der Transportketten13 zu erzielen. Dazu sind die Antriebsmotoren18 vorzugsweise als Servomotor ausgebildet, denen dazu ein genauer reproduzierbarer Wert für den Vorschub der Transportketten13 über eine Steuerung31 vorgegeben. werden kann. In der Praxis wird bei einer Umstellung der Thermoformmaschine auf einen anderen Behälter10 mit einem anderem Nutzenabstand eine automatische Verstellung der Stanzstation3 auf einen Abstand A zur Formstation vorgenommen, der einem Mehrfachen des Nutzenabstandes und damit des Vorschubschrittes der Transporteinrichtung4 entspricht. Gleiches trifft auf den Abstand B bei Einbau einer Siegelstation12 zu. Die Differenz der Länge der beiden Transportketten13 muss einmal in kaltem Zustand ermittelt werden und wird als Wert in der Steuerung31 hinterlegt. Veränderungen im Betriebszustand werden laufend erfasst und der Steuerung31 gemeldet, wie nachfolgend noch näher beschrieben ist. Diese errechnet die Differenz der beiden Vorschubschritte der Transportketten13 . - Die Auswirkungen einer unterschiedlichen Längung der beiden Transportketten
13 bei Erwärmung kann man durch Erfassung der Temperatur der Transportketten13 mittels Fühler oder Lage und Veränderung eines Kettenspanners30 in jeder umlaufenden Transportkette13 erkennen und in der Steuerung31 verarbeiten. Verschleiß und unterschiedliche Längung der Transportketten13 durch Reibungsunterschiede in den Führungsschienen19 werden bei Messung der Lageveränderung des Kettenspanners30 automatisch mit erfasst. - Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird dabei der Kettenspanner
30 , wie aus6 ersichtlich, mit dem Umlenkkettenrad16 kombiniert und mit einem handelsüblichen, z. B. induktiv wirkenden Wegmeßsystem20 versehen. Die Spannkraft erfolgt über den Antrieb21 , der so gewählt wird, dass dessen Spannkraft veränderbar ist. Und zwar in der Weise, dass die Spannkraft während eines Transportschrittes abgesenkt wird, um die Reibung der Transportketten13 insgesamt zu reduzieren und damit eine Kettenlängung und einen Verschleiß zu verringern. Im Stillstand der Transportketten13 erfolgt eine Spannkrafterhöhung, sodass immer eine gleiche reproduzierbare Kraft in den beiden Transportketten13 herrscht und damit über das Wegmeßsystem20 vergleichbare Werte und damit Längenveränderungen gemessen werden können. Fluidische Antriebe können durch Druckveränderung solche veränderlichen Spannkräfte relativ einfach und preisgünstig rasch und taktweise herbeiführen. - Anhand eines Berechnungsbeispiels und der
7 soll näher erklärt werden, wie sich unterschiedliche Längen der beiden Transportketten13 auswirken und wie dem begegnet wird. Es wird ausgegangen von einer Länge der Transporteinrichtung von 5000 mm, einer Länge der einen Transportkette R von 10 000 mm und einer Kettenteilung von 10 mm, sodass 1000 Glieder vorliegen. Es wird ferner davon ausgegangen, dass die andere Transportkette X bei auch 1000 Gliedern eine Länge von 10010 mm aufweist, also 10 mm länger ist als die Transportkette R. Wenn nun die Folienbahn5 durch einen Transportschritt um 500 mm vorgeschoben werden soll wird das Kettenrad S durch den zugehörigen Antrieb T um 50 Zähne verdreht. Würde die andere Transportkette X ebenfalls um 50 Zähne verdreht würde dies einen Vorschub von 500,5 mm bedeuten. Um 500 mm zu erhalten darf man das Kettenrad Y nur um 49,95 Zähne über den Antrieb Z weiterdrehen. In der Praxis liegen Form- und Stanzstation2 ,3 mehrere solcher Transportschritte auseinander, sodass sich schnell ein Versatz im Bereich von einigen Millimetern ergeben kann, wenn eine unterschiedliche Länge der Transportketten13 nicht berücksichtigt wird. - Die Ausbildung der Transporteinrichtung
4 mit zwei getrennten Antrieben18 für die beiden Transportketten13 lässt eine Verfahrensweise in der Art zu, dass man über Sensoren32 die Lage der in die Folienbahn5 eingeformten Behälter10 oder Verpackungen kurz vor der Stanzstation3 erfasst und eine Schräglage um das Maß D, wie sie in8 überproportional dargestellt ist, durch einen entsprechend veränderten Vorschub der einen Transportkette13 vor dem Ausstanzen der Behälter10 ausgleicht. Ein solcher Verzug kann durch den Folienschrumpf ausgelöst sein. In der Praxis erfolgt die Messung des Versatzes D z. B. dadurch, dass die auf einer Linie liegenden Sensoren32 beim Transport der Folienbahn5 um einen Vorschubschritt die Differenz messen, die zwischen dem Erfassen der einen Behälterkante33 und dem Erfassen der zweiten Behälterkante34 vergeht. Man weiß den Weg, den die Transportketten13 in dieser Zeit zurückgelegt haben und damit die Differenz, die dem Versatz D entspricht, der beim nächsten Vorschubschritt entsprechend im Sinne einer Korrektur berücksichtigt wird. Durch die Möglichkeit, beide Transportketten13 unabhängig voneinander bewegen zu können, kann man bei Auftreten eines solchen Versatzes die Transportketten13 unterschiedlich bewegen, sodass die Behälter10 auf einer Linie und parallel zur Stanzstation3 zu liegen kommen und der Stanzversatz minimiert wird. Diese Anpassung kann bei jedem Takt erfolgen. - Die in den
3 bis5 dargestellte Gestaltung der Transporteinrichtung4 mit getrennten Antriebsmotoren18 für jede Transportkette13 lässt eine Weiterbildung der Transporteinrichtung4 in der Weise zu, dass eine der Transportketten13 einschließlich ihrer Führungsschiene19 , der Lagerplatte17 und der Kettenumlenkung mit Umlenkkettenrad16 und Kettenspanner30 höhenverschiebbar zur anderen Transportkette13 ausgebildet ist. Dazu ist die Führungsschiene19 mit Lagern22 versehen, die an vertikalen Führungen23 über Antriebe24 und Verstellspindeln25 verschoben werden können (siehe3 und4 ). Dabei wirken die Verstellspindeln25 mit je einer Mutter26 zusammen, angeordnet an der Führungsschiene19 . Auf diese Weise kann die in5 strichpunktiert angedeutete Lage eingenommen werden. Sinn dieser Verschiebung ist es, den Werkzeugwechsel in den einzelnen Stationen2 ,3 ,12 zu vereinfachen, indem die Werkzeuge27 nach dem vertikalen Wegfahren der Führungsschiene19 unbehindert als Ganzes – Oberteil steht auf Unterteil – nach vorne ausgebaut werden können. Eine solche höhenmäßige Verschiebung lässt sich bei gekoppelten Transportketten13 nicht mit vertretbarem Aufwand realisieren. Bezugszeichenliste1 Gestell 2 Formstation 3 Stanzstation 4 Transporteinrichtung 5 Folienbahn 6 Rolle 7 Heizeinrichtung 8 Stapelstation 9 Behälterstapel 10 Behälter 11 Fülleinrichtung 12 Siegelstation 13 Transportkette 14 Spitzlasche 15 Kettenrad 16 Umlenkkettenrad 17 Lagerplatte 18 Antriebsmotor 19 Führungsschiene 20 Wegmeßsystem 21 Antrieb 22 Lager 23 Führung 24 Antrieb 25 Verstellspindel 26 Mutter 27 Werkzeug 28 Pfeil 29 Führung 30 Kettenspanner 31 Steuerung 32 Sensor 33 Behälterkante 34 Behälterkante 35 Restfolie A Abstand Formstation-Stanzstation B Abstand Formstation-Siegelstation D Versatz R Transportkette S Kettenrad T Antriebsmotor X Transportkette Y Kettenrad Z Antriebsmotor
Claims (9)
- Thermoformmaschine mit einer Formstation, einer nachgeschalteten Stanzstation – wahlweise einer zwischengeschalteten Fülleinrichtung und einer Siegelstation – und einer intermittierend betriebenen, im Bereich der Bearbeitungsstationen verlaufenden Transporteinrichtung für die Folienbahn, bestehend aus an beiden Seiten der Folienbahn angreifenden umlaufenden Transportketten mit Mitteln zum Erfassen der Seitenränder der Folienbahn, dadurch gekennzeichnet, dass jede Transportkette (
13 ) unabhängig von der anderen Transportkette (13 ) über einen Antriebsmotor (18 ) bewegbar ausgebildet ist, dass ein Meßsystem zum Erfassen der Längenänderung der Transportketten (13 ) im Betrieb vorgesehen ist und dass ihre Steuerung (31 ) so ausgebildet ist, dass eine unterschiedliche Länge der Transportketten (13 ) vorgebbar ist oder dass sie eine unterschiedliche Länge über das Meßsystem erkennt. - Thermoformmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Antriebsmotoren (
18 ) Servomotoren eingesetzt sind. - Thermoformmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder der umlaufenden Transportketten (
13 ) ein Kettenspanner (30 ) mit einem mit einer Steuerung (31 ) verbunden Wegmeßsystem (20 ) vorgesehen ist, um eine unterschiedliche Länge und/oder Längenveränderung der Transportketten (13 ) zu erfassen. - Thermoformmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Transportkette (
13 ) ein Kettenspanner (30 ) eingebaut ist, dessen Spannkraft während eines Taktes der Thermoformmaschine veränderbar ist in der Weise, dass während eines Transportschrittes der Folienbahn (5 ) die Spannkraft abgesenkt und zwischen den Transportschritten erhöht ist. - Thermoformmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettenspanner (
30 ) mit einem in der Spannkraft veränderbaren fluidischen Antrieb (21 ) verbunden ist. - Thermoformmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Transportketten (
13 ) einschließlich Führungsschiene (19 ), Kettenräder (15 ,16 ), Lagerplatte (17 ) und des Antriebsmotors (18 ) höhenverschiebbar zur anderen Transportkette (13 ) ausgebildet ist. - Verfahren zum lagegenauen Positionieren einer Folienbahn in einer Thermoformmaschine mit einer Formstation, einer nachgeschalteten Stanzstation, – wahlweise einer zwischengeschalteten Fülleinrichtung und einer Siegelstation – und einer intermittierend betriebenen, im Bereich der Bearbeitungsstationen verlaufenden Transporteinrichtung für die Folienbahn, bestehend aus an beiden Seiten der Folienbahn angreifenden umlaufenden Transportketten mit Mitteln zum Erfassen der Seitenränder der Folienbahn, wobei jede Transportkette unabhängig von der anderen Transportkette über einen ihr zugeordneten Antriebsmotor bewegbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterschied der Länge der beiden Transportketten (
13 ) vorgegeben und/oder erfasst und einer Steuerung (31 ) zugeführt wird, die die Drehbewegung der Antriebsmotoren (18 ) so steuert, dass beide Seitenränder der Folienbahn (5 ) um denselben Weg verschoben werden. - Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterschied der Länge der beiden Transportketten (
13 ) über zwei Kettenspanner (30 ) mit je einem Wegmeßsystem (20 ) erfasst wird. - Verfahren zum lagegenauen Positionieren einer Folienbahn in einer Thermoformmaschine mit einer Formstation, einer nachgeschalteten Stanzstation, – wahlweise einer zwischengeschalteten Fülleinrichtung und einer Siegelstation – und einer intermittierend betriebenen, im Bereich der Bearbeitungsstationen verlaufenden Transporteinrichtung für die Folienbahn, bestehend aus an beiden Seiten der Folienbahn angreifenden umlaufenden Transportketten mit Mitteln zum Erfassen der Seitenränder der Folienbahn, wobei jede Transportkette unabhängig von der anderen Transportkette über einen Antriebsmotor bewegbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der eingeformten Behälter (
10 ) und damit der Versatz (D) vor der Stanzstation (3 ) durch Sensoren (32 ) erfasst und einer Steuerung (31 ) zugeführt wird, die die Drehbewegung der Antriebsmotoren18 so steuert, dass der Versatz (D) vor dem Ausstanzen der Behälter (10 ) ausgeglichen ist.
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| DE4301200A1 (de) * | 1993-01-19 | 1994-07-21 | Illig Maschinenbau Adolf | Bandstahlschnittwerkzeug zum Austrennen von tiefgezogenen Formteilen |
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2005
- 2005-09-17 DE DE200510044537 patent/DE102005044537C5/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
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| DE102005044537B3 (de) | 2006-10-12 |
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