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DE102005032736A1 - Mobile Einheit zur Entnahme und Vorbehandlung von verbrauchten Wassern, insbesondere aus nicht-kollektiver Abwasserentsorgung, und entsprechendes Verfahren - Google Patents

Mobile Einheit zur Entnahme und Vorbehandlung von verbrauchten Wassern, insbesondere aus nicht-kollektiver Abwasserentsorgung, und entsprechendes Verfahren Download PDF

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DE102005032736A1
DE102005032736A1 DE200510032736 DE102005032736A DE102005032736A1 DE 102005032736 A1 DE102005032736 A1 DE 102005032736A1 DE 200510032736 DE200510032736 DE 200510032736 DE 102005032736 A DE102005032736 A DE 102005032736A DE 102005032736 A1 DE102005032736 A1 DE 102005032736A1
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Germany
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mobile unit
water
waste
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contained
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DE200510032736
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English (en)
Inventor
Bertrand Lejeune
Alain Caudrelier
Jean-Marc Chauchard
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ASSAINISSEMENT RATIONNEL ET DE
Societe dAssainissement Rationnel et de Pompage SA
Original Assignee
ASSAINISSEMENT RATIONNEL ET DE
Societe dAssainissement Rationnel et de Pompage SA
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Publication date
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F7/00Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
    • E03F7/10Wheeled apparatus for emptying sewers or cesspools

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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Separation Of Suspended Particles By Flocculating Agents (AREA)
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Abstract

Die Erfindung hat eine mobile Einheit zur Entnahme und Vorbehandlung von verbrauchten Wassern zum Gegenstand, die in einem Absetzbauwerk enthalten sind, umfassend Mittel zum Pumpen (2) der Wasser und zumindest ein Rückgewinnungsbehältnis (1) für die Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass die mobile Einheit Mittel umfasst, die es erlauben, die in den Wassern enthaltenen Abfälle zumindest teilweise zu dehydrieren, sowie Mittel zum Speichern, Transportieren und Entladen des dehydrierten Abfälle.

Description

  • Das Gebiet der Erfindung ist das der Vorbehandlung von verbrauchten Wassern. Genauer betrifft die Erfindung die Behandlung von flüssigen Abwässern aus nicht-kollektiver Abwasserentsorgung, wie z.B. Abfuhrstoffe bzw. Fäkalien.
  • In dem Gebiet der nicht-kollektiven Abwasserentsorgung werden verbrauchte Wasser von einem Absetzbauwerk (Klärgrube, Allwasser- bzw. Universalgrube, ...) gesammelt, in dem die Schlämme zurückgehalten werden.
  • Die derart „gereinigten" Abwässer werden sodann hin zu einem Aufbereitungssystem (vom Typ Ausbringung im Boden) geleitet.
  • Die sich in dem Absetzbauwerk ansammelnden Schlämme, genannt Abfuhr- bzw. Entleerungsmaterien bzw. -stoffe, müssen regelmäßig abgepumpt werden.
  • Traditionell werden diese Abfuhrstoffe durch Abwasserentsorgungsfahrzeuge abgepumpt, die das Speichern und den Transport dieser Stoffen in diesem Zustand (unter Hilfe von beispielsweise Pumpvorrichtungen und/oder auch von Rohrreinigungsvorrichtungen), im allgemeinen hin zu Aufbereitungsanlagen für verbrauchte Wasser erlauben.
  • Jeder Einsatz des Fahrzeugs bringt die Sammlung des gesamten in der Grube enthaltenen Volumens mit sich, zuzüglich der Spülwasser, das folglich einen beträchtlichen Raum im Tank des Lasters einnimmt.
  • Hieraus folgt, dass die Lastkraftwagen dieses Typs mehrere Male täglich entleert werden müssen, was die Kosten des Transports und somit der Verwaltung erhöht.
  • Die Kapazität der verwendeten Fahrzeuge ist nichts desto trotz relativ groß, und zwar bis zu einem Punkt, an dem ihre Größe sie manchmal daran hindert, ins Innere der Grundstücke zu gelangen.
  • Die Erfindung hat insbesondere zum Gegenstand, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden.
  • Präziser gesagt hat die Erfindung zum Gegenstand, ein Fahrzeug zur Entnahme bzw. Abfuhr von flüssigen Abwässern, wie von verbrauchten Wassern, die einer nicht-kollektiven Abwasserentsorgung entstammen, vorzuschlagen, das zwischen zwei Entladungen eine Einsatzanzahl realisieren kann, die beachtlich höher ist als jene der Fahrzeuge des Standes der Technik.
  • Die Erfindung hat auch zum Gegenstand, ein solches Fahrzeug bereitzustellen, das reduzierte Abmessungen im Vergleich zu den Fahrzeugen des Standes der Technik aufweist.
  • Die Erfindung hat auch zum Gegenstand, ein solches Fahrzeug bereitzustellen, das es erlaubt, die Lärm- und Geruchsbelästigungen zu reduzieren, die von Fahrzeugen gemäß des Standes der Technik hervorgerufen werden.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist es, ein solches Fahrzeug bereitzustellen, das einfach in der Konzeption und leicht einzusetzen ist.
  • Diese Gegenstände, so wie andere, die im folgenden erscheinen werden, werden dank der Erfindung erreicht, die eine mobile Einheit zur Entnahme und Vorbehandlung von in einem Absetzbauwerk enthaltenen verbrauchten Wassern zum Gegenstand hat, umfassend Mittel zum Pumpen der Wasser und zumindest ein Rückgewinnungsbehältnis für die Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel umfasst, die es erlauben, die in den Wassern enthaltenen Abfälle zumindest teilweise zu dehydrieren, und Mittel zum Speichern, Transportieren und Entladen der dehydrierten Abfälle.
  • Somit kann gemäß der Erfindung die Transportkapazität der mobilen Einheit im wesentlichen den dehydrierten bzw. entwässerten Abfällen vorbehalten sein, wobei ein großer Volumenan teil der Abfuhrstoffe aus Flüssigphase besteht (ungefähr 90 Prozent in den meisten Fällen), die nach der Leistungserbringung in das Bauwerk zurück verbracht wird.
  • Somit ist das in der mobilen Einheit gespeicherte und transportierte Volumen bis zum Maximum reduziert (10 Prozent bis 15 Prozent des Volumens der Bruttoabfälle). Dies erlaubt es der mobilen Einheit, mehrere Baustellen beziehungsweise Einsatzorte im Laufe des Tages zu bedienen, ohne gezwungen zu sein, ihre Ladung auszuleeren.
  • Desweiteren können bei eine im Vergleich zu den Fahrzeugen des Standes der Technik größeren Einsatzkapazität die Abmessungen der mobilen Einheit reduziert werden (geringer Achsabstand, reduzierte Abmessungen, ...).
  • Dies hat zum Ergebnis, dass die Einheit gemäß der Erfindung:
    • – in Grundstücke hineinkommt, deren Zugang eingeschränkt ist;
    • – das Pumpen erleichtert (die Einheit kann in der unmittelbaren Nähe des Bauwerks sein);
    • – die Zeit zur Installation und des Zusammenlegens der Ausrüstung reduziert.
  • Gemäß einer vorteilhaften Lösung umfasst die mobile Einheit Mittel zum Entwässern bzw. Abtropfen der verbrauchten Wasser.
  • In diesem Fall umfassen die Mittel zum Entwässern vorzugsweise zumindest einen filternden Zylinder.
  • Somit erlauben derartige filternde Zylinder die „schubweise" beziehungsweise „Batch-weise" Verwendung, im Gegensatz zu aktuellen Dehydratationssystemen wie Band- oder Plattenschichtfilter, oder auch Zentrifugen, für die die Handgriffe zum Betrieb, zur Leerung und zur Reinigung einschränkender und länger sind.
  • Die Wartung des Systems ist sehr reduziert und betrifft nur die Filtereinlage (deren Abnutzung minimal ist für stark organische Abfälle, wie die Abfuhrstoffe) und eventuell die pneumatischen Steuerungen.
  • Man beachte, dass die Wartung insbesondere mit Hilfe eines automatisierten Waschkopfes realisiert werden kann, der das Waschen der Röhre nach dem Ausleeren und eine Verstopfungsentfernung der Poren erlaubt.
  • Vorteilhafterweise umfasst die mobile Einheit Mittel zum Pressen der entwässerten Abfälle.
  • Somit wird die Dehydratation der Abfälle erhöht und zwar auf einfache und ökonomische Weise.
  • In diesem Fall umfassen die Mittel zum Pressen vorzugsweise zumindest einen Kolben, der dazu bestimmt ist, die Abfälle in dem oder den filternden Zylindern zu pressen.
  • Der Schritt der Dehydratation wird somit auf einfache, effiziente Weise erreicht und in einer relativ reduzierten Zeit. Um Trockengrade in der Größenordnung von ungefähr 25 Prozent zu erreichen (für Abfuhrstoffe zum Beispiel), ist die Zeit zum Füllen einer Röhre und zum Entwässern geringer als 15 Minuten und die Presszeit ist geringer als 30 Minuten.
  • Gemäß einer vorteilhaften Erfindung umfasst die mobile Einheit Mittel zur Ausflockung der Abfälle.
  • Auf diese Weise können die Schritte des Entwässerns und des Pressens optimiert und/oder beschleunigt werden.
  • In diesem Fall umfasst die Einheit:
    • – ein Polymerspeicherbehältnis;
    • – Mittel zur Entnahme der in dem Rückgewinnungsbehältnis enthaltenen Wasser;
    • – automatisierte Mittel zum Dosieren und Injizieren des Polymers in die aus dem Rückgewinnungsbehältnis entnommenen Wasser.
  • Es wird somit eine einfache und kompakte Installation erhalten, ohne die Transportkapazität der Abfälle zu beeinträchtigen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die mobile Einheit Mittel zum Zurückschicken der Flüssigphase, die aus den verbrauchten Wassern durch die Mittel der Dehydratation extrahiert wurde, zum Absetzbauwerk.
  • Somit ist die Wiederbeschickung des Absetzbauwerks durch die mobile Einheit ermöglicht bzw. erleichtert.
  • Darüber hinaus verhindert die Rückgabe der Flüssigphase in das Absetzbauwerk Verformungen oder andere Beschädigungen, die nach der Sammlung auftreten können, wie zum Beispiel das Einstürzen der Gruben oder der Becken nach der Entnahme bzw. Abfuhr.
  • Vorzugsweise umfassen die Pumpmittel eine Zentrifugalpumpe.
  • In der Tat erlaubt die Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung ein Pumpen, das geeigneter für Abfuhrstoffe ist, da es die Verwendung einer Zentrifugalpumpe erlaubt.
  • Verglichen mit den traditionell eingesetzten Vakuumpumpen beaufschlagen Zentrifugalpumpen darüber hinaus weniger Energie, reduzieren die Lärmbelästigungen und neutralisieren die Geruchsbelästigungen.
  • Es ist zu beachten, dass auch eine Vakuumpumpe im Rahmen der Erfindung verwendet werden kann.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Sammeln von verbrauchten Wassern, die in einem Absetzbauwerk enthalten sind, umfassend einen Schritt des Pumpens dieser Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst:
    • – zumindest einen Schritt der zumindest teilweisen Dehydratation der in den Wassern enthaltenen Abfälle;
    • – zumindest einen Schritt des Speicherns und des Transports der dehydrierten Abfälle.
  • Vorzugsweise umfasst das Verfahren auch einen Schritt des Zurückschickens der Flüssigphase, die aus den verbrauchten Wassern durch die Mittel zur Dehydratation extrahiert wurde, hin zum Absetzbauwerk.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden klarer beim Lesen der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die als darstellendes und nicht einschränkendes Beispiel angegeben ist, sowie der beiliegenden Zeichnungen, in denen gilt:
    • – die 1 und 2 sind schematische Darstellungen von der Seite bzw. von oben einer mobilen Einheit gemäß der Erfindung;
    • – die 3 ist eine Schemaansicht eines filternden Zylinders, der eine mobile Einheit gemäß der Erfindung ausrüstet;
    • – die 4 ist eine schematische Darstellung einer Anlage, mit der eine mobile Einheit gemäß der Erfindung ausrüstet ist;
    • – die 5 ist eine Perspektivansicht einer mobilen Einheit gemäß der Erfindung;
    • – die 6 und 7 sind Ansichten eines filternden Zylinders, der dazu bestimmt ist, eine mobile Einheit gemäß der Erfindung auszurüsten, gemäß einer Seitenansicht bzw. einer Perspektivansicht.
  • Wie bereits zuvor angedeutet, besteht das Prinzip der Erfindung darin, eine mobile Einheit mit Mitteln auszustatten, die es erlauben, durch eine Dehydratation, selbst eine ansatzweise, die Flüssigphase der gesammelten verbrauchten Wasser von den dehydrierten Abfällen zu separieren.
  • Mit Bezug auf die 1 und 2 umfasst eine mobile Einheit zum Sammeln von Abfuhrstoffen, die in einem Absetzbauwerk enthalten sind, eine Saugpumpe 2 für verbrauchte Wasser und ein Behältnis 1 zur Rückgewinnung bzw. Auffangen der angesaugten verbrauchten Wasser.
  • Man beachte, dass die Pumpe 2 vorzugsweise eine Zentrifugalpumpe ist.
  • Das Ansaugen wird mit Hilfe eines Schlauchs 211 realisiert, der auf einer Drehtrommel 21 montiert ist und es erlaubt, die Saugpumpe 2 mit einem (nicht dargestellten) Absetzbauwerk wie einer Klärgrube zu verbinden.
  • Es ist zu beachten, dass die Erfindung auch Anwendung finden kann beim Sammeln von Gastronomiefetten, Abwässern, die einer Aufbereitungsanlage für verbrauchte Wasser entstammen, oder von denen der Nahrungsmittelindustrie. Sie kann auch verwendet werden für andere Unterprodukte der Abwasserentsorgung, wie mineralische Schlämme (Reinigungsschlämme oder solche aus Sandabtragungskammern...).
  • Gemäß der Erfindung umfasst die mobile Einheit Mittel, die es erlauben, die in den verbrauchten Wassern enthaltenen Abfälle zu dehydrieren, und Mittel zum Speichern der dehydrierten Abfälle.
  • Diese Mittel umfassen filternde Zylinder 3 (vier Gruppen zu drei Zylindern gemäß der Ausführungsform, wie dargestellt durch die 3).
  • Wie von dieser 3 illustriert, umfassen die Zylinder 3 eine filternde Einlage 31, die das Entwässern der angesaugten verbrauchten Wasser erlaubt, wobei diese durch eine Zufuhrdüse 32 mittels einer Entnahmepumpe 4 für die Wasser aus dem Behältnis 1 eingeführt werden.
  • Die Flüssigphase, die von den Zylindern 3 abtropft, wird von einem Sammler 33 in Form eines Trichters aufgefangen und dann zum Speicherbehältnis 5 für die Filtrate geleitet.
  • Darüber hinaus erlaubt ein Kolbensystem 34, die in den filternden Zylindern 3 zurückgehaltenen Abfälle zu pressen, um den Rückfluss bzw. Rückzug der Flüssigphase durch den filternden Einsatz 31 zu fördern.
  • Die Abfälle, die der Operation des Pressens unterzogen wurden, werden in den filternden Zylindern 3 gespeichert und sammeln sich in diesen nach und nach bei den unterschiedlichen Sammeleinsätzen an.
  • Zum Zeitpunkt der Entladung des Lastkraftwagens wird eine schwenkbare Klappe 35 geöffnet, um das Entleeren der dehydrierten Abfälle zu erlauben, wobei hierbei der Kolben 34 betätigt wird.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal umfasst die mobile Einheit Mittel zum Ausflocken der in den verbrauchten Wassern enthaltenen Abfälle.
  • Hierfür umfasst die mobile Einheit ein Speicherbehältnis 6 für ein ausflockendes Polymer und Mittel zum Injizieren dieses Polymers in die unter Zuhilfenahme der Pumpe 4 aus dem Rückgewinnungsbehältnis 1 entnommenen Wasser.
  • Darüber hinaus umfasst die Einheit Rückführmittel zum Absetzbauwerk der aus den verbrauchten Wassern extrahierten und in dem Speicherbehältnis 5 enthaltenen Flüssigphase.
  • Das Zurückschicken der Flüssigphase, die in dem Speicherbehältnis enthalten ist, hin zum Absetzbauwerk wird erreicht mit Hilfe des Schlauchs 211 und einer Pumpe 7, die zu diesem Zweck vorgesehen ist (das Zurückschicken könnte gleichermaßen durchgeführt werden durch einfaches Schwerkraftfließen gemäß einer denkbaren Variante).
  • Die Funktionsweise der mobilen Einheit gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung wird nun erklärt werden mit Bezug zur 4.
  • Gemäß dieser Figur wird ein Schlauch 211 ausgehend von der mobilen Einheit bis zum Absetzbauwerk entrollt, um verbrauchte Wasser, die in diesem enthalten sind, mittels einer Pumpe 2 zu sammeln.
  • Die verbrauchten Wasser, die so gesammelt werden, werden in ein Rückgewinnungsbehältnis 1 aufgenommen, von dem sie durch eine Pumpe 4 (Entnahmemittel bildend) entnommen werden, um einem Dehydratationsschritt unterzogen zu werden.
  • Parallel wird das ausflockende Polymer, das in dem Behältnis 6 enthalten ist, mittels einer Pumpe 61 entnommen, um in die verbrauchten Wasser injiziert zu werden, die aus dem Behältnis 1 durch die Pumpe 4 entnommen werden. Die entnommenen Wasser, zuzüglich des ausflockenden Polymers, werden gemischt mittels eines Mischers 8, wobei Mittel zur Kontrolle der Ausflockung, die dem Fachmann bekannt sind, stromabwärts von diesem vorgesehen sind.
  • Stromabwärts von Mischer 8 wird die Mischung aus verbrauchten Wassern und dem ausflockenden Polymer sodann hin zu den Mitteln der Dehydratation geleitet, die von den filternden Zylindern 3 gebildet werden, in denen die Mischung einem Entwässerungsschritt und einem Pressschritt unterzogen wird, wie zuvor beschrieben.
  • Das Filtrat wird dann von einem Sammler 33 aufgenommen, dann in einem Behältnis 5 gespeichert, wobei die dehydrierten Abfälle im Inneren der filternden Zylinder 3 bis zum Entladen der mobilen Einheit (während dem die Abfälle in einen Kübel 10 geschüttet werden) verbleiben.
  • Vorzugsweise werden die in dem Behältnis 5 enthaltenen Filtrate in das Absetzbauwerk zurückgeschickt, beispielsweise mittels der Pumpe 7, um dessen Neubeschickung zu gestatten.
  • Ein Behältnis 9 (siehe 4), das Trinkwasser enthält, wird verwendet für die Reinigung der Grube mittels einer Hockdruckpumpe. Diese Reinigung der Grube könnte mit den aus der Entwässerung stammenden Filtraten realisiert werden. Aus sanitären Gründen werden diese Filtrate jedoch in das Bauwerk zurückgeschickt.
  • Es ist zur Orientierung zu beachten, dass das Entwässerungs-/Presssystem, das zuvor beschrieben wurde, es erlaubt, ungefähr 70 Prozent des Volumens der Bruttoabfuhrstoffe und, im Falle der Behandlung von Fetten, die der Nahrungsmittelindustrie entstammen, 45 Prozent des Volumens zu entwässern.
  • Darüber hinaus reichen für Abfuhrstoffe, die zu 27g/l konzentriert sind, und Fette zu 93g/l 10 bis 15 Minuten des Haltens des Drucks aus, um einen Trockengrad von ungefähr 28 Prozent für die Abfuhrstoffe und von ungefähr 34 Prozent für die Fette zu erlangen.
  • Zum Ende der Kompression stellt der Kuchen nicht mehr als 10 Prozent bis 15 Prozent des anfänglichen Volumens für die Abfuhrstoffe und 22 bis 37 Prozent für die Fette dar.
  • Man beachte, dass in einer mobilen Einheit gemäß der Erfindung die Pump- und „Vorbehandlungs-"phasen (d.h. die Trennung der Flüssig-/Festphasen) unterschiedlich sind: das Pumpen der Abfälle wird ausgeführt dank einer Vakuumansaugung, die die Abfälle in ein Behältnis leitet. Des weiteren umfasst dieser Abschnitt, die so genannte „Abwasserentsorgung", in seinem Saugkreis eine Steinfalle und eine Zerkleinerungsmaschine 51 (5), die es erlauben, grobe mineralische Stoffen zurückzuhalten beziehungsweise organische Stoffen zu zerkleinern.
  • Anschließend erfahren diese Abfälle einen Vorbehandlungsschritt. Zwei vollständig unterschiedliche Ausrüstungen erlauben das Pumpen und die Trennung der Phasen des Abfalls: ein „Abwasserentsorgungs-"abschnitt, der das Pumpen der Abfälle und das Bereinigen der Bauwerke erlaubt, und ein „Vorbehandlungs-"abschnitt, der die Ausflockung, Enwässerung, das Pressen und das Speichern der Abfälle gewährleistet.
  • Darüber hinaus dient das Presssystem gemäß der Erfindung nicht ausschließlich der Entleerung der Abfälle. In der Tat betätigt der Kolben 34 eine Druckplatte, die gleichzeitig das Pressen der Abfälle in den Zylinder (Betriebsdruck: 130 bar), somit eine bessere Entleerung der wässrigen Phase, und des Ausstoßens aus dem Gehäuse, das heißt der Evakuierung der dehydrierten Abfälle, erlaubt.
  • Mit einem solchen Presssystem wird ein Pressvorgang für jeden Kunden durchgeführt und das Ausstoßen aus dem Gehäuse nach fünf bis sechs Kunden. Die Volumen der transportierten Abfälle sind somit reduziert und dieses System erlaubt die Rückgabe des Filtrats für jeden Kunden. Das Presssystem wird detaillierter mit Bezug auf die 6 und 7 verdeutlicht.
  • Wie in diesen Figuren dargestellt, umfasst ein Presssystem gemäß der vorliegenden Ausführungsform:
    • – einen Kolben (oder Presszylinder) 34;
    • – eine Druck- und Filterplatte 341, gekoppelt an den Kolben 34;
    • – einen Filterzylinder 3;
    • – einen Druckzylinder 36 zum Öffnen/Schließen der Klappe 35;
    • – hydraulische Verriegelungen 37, die die Verriegelung der Klappe in der Schließposition gewährleisten;
    • – eine Rückhaltezone 38 für Filtrate, die durch den Einsatz 31 getreten sind, der zuvor mit Bezug auf die 3 erwähnt wurde;
    • – Stangen 39, die dazu bestimmt sind, die Versetzung des Zylinders 3 während der Ausstoßphasen zu gewährleisten.
  • Darüber hinaus wird gemäß der Erfindung das Speichern der dehydrierten Schlämme direkt in den Entwässerungs- und Presszylinder (Masche: 500 um) realisiert, das heißt in einem einzigen Ausrüstungsgegenstand.
  • Darüber hinaus setzt die Erfindung eine Online-Ausflockung um dank einer Trübungssonde, die durch Messen der Quantität der Schwebstoffe des Abwassers die Quantität des in den Abfall zu injizierenden Polymers für eine optimale Ausflockung steuert (wobei der Frequenzwandler der Pumpe, die „Polymerpumpe" genannt wird, durch die Übertragungseinheit der Schwebstoffsonde gesteuert wird).
  • Darüber hinaus umfasst die Einheit ein von hinten beleuchtetes Glas an dem Schlammkreis nach der Ausflockung, das es erlaubt, die gute Ansteuerung der Polymerpumpe durch die Schwebstoffsonde zu kontrollieren, das heißt die Qualität der Ausflockung (das heißt die gute Trennung der Fest-/Flüssigphasen).

Claims (11)

  1. Mobile Einheit zur Entnahme und Vorbehandlung von in einem Absetzbauwerk enthaltenen verbrauchten Wassern, umfassend Mittel zum Pumpen (2) der Wasser und zumindest ein Rückgewinnungsbehältnis (1) für die Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel umfasst, die es erlauben, in den Wassern enthaltene Abfälle zumindest teilweise zu dehydrieren, und Mittel zum Speichern, Transportieren und Entladen der dehydrierten Abfälle.
  2. Mobile Einheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zum Entwässern der verbrauchten Wasser umfasst.
  3. Mobile Einheit gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Entwässern der verbrauchten Wasser zumindest einen filternden Zylinder (3) umfassen.
  4. Mobile Einheit gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zum Pressen (34) der entwässerten Abfälle umfasst.
  5. Mobile Einheit gemäß den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Pressen (34) zumindest einen Kolben umfassen, der dazu bestimmt ist, die Abfälle in dem oder den filternden Zylinder(n) (3) zu pressen.
  6. Mobile Einheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Ausflockung der Abfälle umfasst.
  7. Mobile Einheit gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst: – ein Speicherbehältnis (6) für ein Polymer; – Mittel zur Entnahme der in dem Rückgewinnungsbehältnis (1) enthaltenen Wasser; – automatisierte Mittel zum Injizieren des Polymers in die aus dem Rückgewinnungsbehältnis (1) entnommenen Wasser.
  8. Mobile Einheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zum Zurückschicken der Flüssigphase, die aus den verbrauchten Wassern durch die Mittel der Dehydratation extrahiert wurde, zum Absetzbauwerk umfasst.
  9. Mobile Einheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Pumpen eine Zentrifugalpumpe umfassen.
  10. Verfahren zum Sammeln von verbrauchten Wassern, die in einem Absetzbauwerk enthalten sind, umfassend einen Schritt des Pumpens dieser Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass es umfasst: – zumindest einen Schritt der zumindest teilweisen Dehydratation von in den Wassern enthaltenen Abfällen; – zumindest einen Schritt des Speicherns und des Transports der dehydrierten Abfälle.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es auch einen Schritt des Zurückschickens der Flüssigphase, die aus den verbrauchten Wassern durch die Mittel der Dehydratation extrahiert wurde, zum Absetzbauwerk umfasst.
DE200510032736 2004-07-13 2005-07-13 Mobile Einheit zur Entnahme und Vorbehandlung von verbrauchten Wassern, insbesondere aus nicht-kollektiver Abwasserentsorgung, und entsprechendes Verfahren Withdrawn DE102005032736A1 (de)

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