DE102005031678A1 - Integriertes Halbleiterschaltkreisbauelement, Kondensator und Herstellungsverfahren hierfür - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein integriertes Halbleiterschaltkreisbauelement und einen Kondensator sowie auf zugehörige Herstellungsverfahren. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird eine dielektrische Hybridschicht für das integrierte Halbleiterschaltkreisbauelement und den Kondensator bereitgestellt, die eine untere dielektrische Schicht (7a), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, eine dielektrische Zwischenschicht (9a) auf der unteren dielektrischen Schicht mit einer geringeren spannungabhängigen Kapazitätsänderung als jener der unteren dielektrischen Schicht und eine obere dielektrische Schicht (11a), die Hafnium oder Zirkonium enthält, auf der dielektrischen Zwischenschicht beinhaltet. DOLLAR A Verwendung z. B. für integrierte Halbleiterschaltkreisbauelemente mit Kondensatorstrukturen.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein integriertes Halbleiterschaltkreisbauelement und einen Kondensator sowie auf entsprechende Herstellungsverfahren.
- Integrierte Halbleiterschaltkreisbauelemente beinhalten üblicherweise Metall-Oxid-Halbleiter(MOS)-Transistoren, Widerstände und Kondensatoren. Kondensatoren bestehen aus oberen und unteren Elektroden, die einander überlappen, sowie einer dielektrischen Schicht, die dazwischen angeordnet ist. Die Elektroden können aus einer dotierten Polysiliciumschicht gebildet sein. Die Polysiliciumschicht kann jedoch während eines nachfolgenden Wärmebehandlungsprozesses zusätzlich oxidiert werden, wodurch elektrische Eigenschaften des Kondensators degradiert werden. Außerdem kann der Kondensator eine ungleichmäßige Kapazität entsprechend der Höhe einer Spannung aufweisen, die an die Polysiliciumelektroden angelegt wird. Wenn zum Beispiel die oberen und unteren Elektroden aus einer mit n-leitenden Störstellen dotierten Polysiliciumschicht gebildet werden und eine negative Spannung an die obere Elektrode angelegt wird, werden an einer Oberfläche der unteren Elektrode Löcher induziert. Demgemäß wird an der Oberfläche der unteren Elektrode eine Verarmungsschicht gebildet. Die Breite der Verarmungsschicht ändert sich in Abhängigkeit von der Höhe der negativen Spannung, die an die obere Elektrode angelegt wird. Als Ergebnis kann sich die Kapazität des Kondensators in Abhängigkeit von der Höhe der an die Elektroden angelegten Spannung ändern. Somit sind Kondensatoren, die Polysilicium-Elektroden verwenden, für integrierte Halbleiterschaltkreisbauelemente nicht geeignet, welche die präzisen Kondensatoreigenschaften erfordern, wie zum Beispiel integrierte Halbleiterschaltkreisbauelemente mit Analog-Schaltkreisen.
- Des Weiteren ist es zur Erhöhung der Integrationsdichte der integrierten Halbleiterschaltkreisbauelemente wünschenswert, die dielektrische Schicht des Kondensators unter Verwendung eines Materials mit einer hohen Dielektrizitätskonstante zu bilden. Eine dielektrische Schicht mit hohem k weist jedoch einen hohen Leckstrom im Vergleich zu einer dielektrischen Schicht mit niedrigem k auf, wie einer Siliciumoxidschicht.
- Verfahren zur Herstellung eines Kondensators, der eine dielektrische Schicht mit hohem k aufweist, sind in der Patentschrift
US 6.071.771 offenbart. Gemäß dieser Veröffentlichung wird eine verdichtete Ta2O5-Schicht als dielektrische Schicht mit hohem k verwendet, die einen geringen Leckstrom aufweist, und eine Nitridschicht ist zwischen die Ta2O5-Schicht und eine Elektrode zwischengefügt, um eine Oxidationsreaktion an einer Grenzfläche dazwischen zu unterdrücken. - Außerdem sind Verfahren zur Verbesserung der Leckstromcharakteristika einer dielektrischen Schicht mit hohem k in der Patentschrift
US 6.660.660.B2 offenbart. Gemäß dieser Veröffentlichung sind eine Aluminiumoxid(Al2O3)-Schicht oder eine Lanthanoxid(LaO)-Schicht als Grenzflächenschicht zwischen der dielektrischen Schicht mit hohem k und den Elektroden vorgesehen. Diese Grenzflächenschichten wirken als Oxidationsbarrierenschicht und als Diffusionsbarrierenschicht. - Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines integrierten Halbleiterschaltkreisbauelements und eines Kondensators sowie zugehöriger Herstellungsverfahren zugrunde, die in der Lage sind, wenigstens teilweise die vorstehend erwähnten Schwierigkeiten des Standes der Technik zu überwinden, insbesondere ein solches Bauelement und einen solchen Kondensator mit vergleichsweise geringem Leckstrom und gleichmäßiger Kapazität zu erzielen.
- Die Erfindung löst dieses Problem durch Bereitstellen eines integrierten Halbleiterschaltkreisbauelements mit den Merkmalen von Anspruch 1, eines Kondensators mit den Merkmalen von Anspruch 5, eines Verfahrens zur Herstellung eines integrierten Halbleiterschaltkreisbauelements mit den Merkmalen von Anspruch 11 und eines Verfahrens zur Herstellung eines Kondensators mit den Merkmalen von Anspruch 18. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Das integrierte Halbleiterschaltkreisbauelement und der Kondensator gemäß der Erfindung beinhalten eine spezifische dielektrische Hybridschicht, die zur Verbesserung der Gleichmäßigkeit der Kapazität in Reaktion auf eine angelegte Spannung und zur Verbesserung der Leckstromcharakteristik geeignet ist.
- Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen gezeigt und werden im Folgenden beschrieben. Es zeigen:
-
1 und2 Querschnittansichten, die ein Verfahren zur Herstellung eines Kondensators darstellen, -
3 und4 Querschnittansichten, die ein Verfahren zur Herstellung eines weiteren Kondensators darstellen, -
5 eine graphische Darstellung, die Leckstromcharakteristika von gemäß einer herkömmlichen Vorgehensweise hergestellten und von gemäß der Erfindung hergestellten Kondensatoren vergleicht, -
6 eine graphische Darstellung, die eine spannungsabhängige Kapazitätscharakteristik von gemäß der herkömmlichen Vorgehensweise und von gemäß der Erfindung hergestellten Kondensatoren darstellt. - Gemäß dem durch die
1 und2 dargestellten Verfahren wird ein Kondensator gemäß der Erfindung hergestellt, indem zuerst eine isolierende Zwischenschicht3 auf einem integrierten Schaltkreissubstrat1 gebildet wird. Dann werden sequentiell eine untere Elektrodenschicht5 , eine untere dielektrische Schicht7 , eine dielektrische Zwischenschicht9 , eine obere dielektrische Schicht11 und eine obere Elektrodenschicht13 auf der isolierenden Zwischenschicht3 gebildet. Die untere dielektrische Schicht7 , die dielektrische Zwischenschicht9 und die obere dielektrische Schicht11 bilden eine dielektrische Hybridschicht12 . Die untere Elektrodenschicht5 und die obere Elektrodenschicht13 können aus Metallschichten gebildet werden. Zum Beispiel kann jede der unteren Elektrodenschicht5 und der oberen Elektrodenschicht13 aus wenigstens einer Schicht gebildet werden, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Titan(Ti)-Schicht, einer Tantal(Ta)-Schicht, einer Titannitrid(TiN)-Schicht, einer Tantalnitrid(TaN)-Schicht, einer Wolfram(W)-Schicht, einer Wolframnitrid(WN)-Schicht, einer Aluminium(Al)-Schicht, einer Kupfer(Cu)-Schicht, einer Ruthenium(Ru)-Schicht, einer Rutheniumoxid(RuO)-Schicht, einer Platin(Pt)-Schicht, einer Iridium(Ir)-Schicht und einer Iridiumoxid(IrO)-Schicht besteht. Außerdem können die untere Elektrodenschicht5 und die obere Elektrodenschicht13 zum Beispiel unter Verwendung einer physikalischen Gasphasenabscheidungstechnik, einer atomaren Schichtdepositionstechnik (ALD-Technik) oder einer metallorganischen CVD-Technik gebildet werden. - Die untere dielektrische Schicht
7 und die obere dielektrische Schicht11 werden aus einer Materialschicht gebildet, die im Vergleich zur dielektrischen Zwischenschicht9 einen relativ geringeren Leckstrom aufweist. Mit anderen Worten, die untere dielektrische Schicht7 und die obere dielektrische Schicht11 werden aus einer Materialschicht mit einer Energiebandlücke gebildet, die größer als jene der dielektrischen Zwischenschicht9 ist. Die untere dielektrische Schicht7 und die obere dielektrische Schicht11 können zum Beispiel aus einer Materialschicht gebildet werden, die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält. Im Detail können die untere dielektrische Schicht7 und die obere dielektrische Schicht11 aus einer Hafniumoxid(HfO)-Schicht, einer Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht oder einer Hafniumzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht gebildet werden. Alternativ kann die untere dielektrische Schicht7 aus einer Kombinationsschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht gebildet werden. Die untere dielektrische Schicht7 kann zum Beispiel gebildet werden, indem alternierend und wiederholt die HfO-Schicht und die ZrO-Schicht aufgebracht werden. Das heißt, die untere dielektrische Schicht kann aus einer Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht gebildet werden. Die obere dielektrische Schicht kann ebenfalls aus der Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht gebildet werden. Die untere dielektrische Schicht7 und die obere dielektrische Schicht11 können unter Verwendung einer atomaren Schichtdepositionstechnik (ALD-Technik) oder einer CVD-Technik bei einer niedrigen Temperatur von 25°C bis 500°C gebildet werden. - Die dielektrische Zwischenschicht
9 wird aus einer Materialschicht gebildet, die eine spannungsabhängige Kapazitätsänderung aufweist, die ge ringer als jene der unteren dielektrischen Schicht7 und der oberen dielektrischen Schicht11 ist. Die spannungsabhängige Kapazitätsänderung meint eine Änderung einer normierten Kapazität der dielektrischen Schicht, wenn eine Spannung, die an die dielektrische Schicht angelegt wird, zunimmt oder abnimmt. Demgemäß wird die dielektrische Zwischenschicht9 vorzugsweise aus einer dielektrischen Schicht mit hohem k gebildet, die eine Kapazität aufweist, die unabhängig von der Spannung konstant ist. Die dielektrische Zwischenschicht9 kann zum Beispiel aus wenigstens einer Schicht gebildet werden, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Tantaloxidschicht, einer Titanoxidschicht, einer BST(Ba,Sr,TiO3)-Schicht, einer STO(Sr,TiO3)-Schicht, einer PZT(Pb,Zr,TiO3)-Schicht, einer TaON-Schicht, einer mit Nb dotierten TaO-Schicht und einer mit Ti dotierten TaO-Schicht besteht. - Die dielektrische Zwischenschicht
9 kann optional unter Verwendung einer atomaren Schichtdepositionstechnik oder einer CVD-Technik bei einer niedrigen Temperatur von 25°C bis 500°C gebildet werden. Außerdem kann die dielektrische Zwischenschicht9 unter Verwendung eines Sauerstoff enthaltenden Gases vor der Bildung der oberen dielektrischen Schicht11 thermisch behandelt werden. Die dielektrische Zwischenschicht9 kann zum Beispiel unter Verwendung eines Ozongases, eines Sauerstoffplasmas oder eines N2O-Plasmas bei einer niedrigen Temperatur von 100°C bis 500°C thermisch behandelt werden. Der Wärmebehandlungsprozess verbessert die Leckstromcharakteristik der dielektrischen Zwischenschicht9 . - Bezugnehmend auf
2 werden die obere Elektrodenschicht13 , die dielektrische Hybridschicht12 und die untere Elektrodenschicht5 strukturiert, um eine untere Elektrode5a , eine untere dielektrische Schichtstruktur7a , eine dielektrische Zwischenschichtstruktur9a , eine obere dielektrische Schichtstruktur11a und eine obere Elektrode13a zu bilden, die sequentiell gestapelt sind. Die untere dielektrische Schichtstruktur7a , die dielektrische Zwischenschichtstruktur9a und die obere dielektrische Schichtstruktur11a bilden eine dielektrische Hybridschichtstruktur12a . - Hierbei kann es, wenn die untere Elektrodenschicht
5 aus einer Metallschicht wie einer Kupferschicht gebildet wird, schwierig sein, die Kupferschicht unter Verwendung herkömmlicher Photolithographie- und Ätzprozesse zu strukturieren. In diesem Fall kann die untere Elektrode5a unter Verwendung eines Damaszener-Prozesses gebildet werden, wie in den3 und4 gezeigt. - Bezugnehmend auf die
3 und4 wird eine isolierende Zwischenschicht23 auf einem integrierten Schaltkreissubstrat21 gebildet. Ein vorgegebener Bereich der isolierenden Zwischenschicht23 wird teilweise geätzt, um einen Grabenbereich zu bilden. Eine untere Elektrodenschicht, die den Grabenbereich füllt, zum Beispiel eine Kupferschicht, wird auf dem Substrat mit dem Grabenbereich gebildet. Vor der Bildung der Kupferschicht kann eine Diffusionsbarrierenschicht gebildet werden. Die Diffusionsbarrierenschicht kann aus einer Metallnitridschicht gebildet werden, wie einer TiN-Schicht oder einer TaN-Schicht. Die untere Elektrodenschicht und die Diffusionsbarrierenschicht werden dann unter Verwendung einer chemisch-mechanischen Poliertechnik (CMP-Technik) planarisiert, um eine Oberseite der isolierenden Zwischenschicht23 freizulegen. Als Ergebnis werden eine Diffusionsbarrierenschichtstruktur25 , die eine Innenwand des Grabenbereichs bedeckt, und eine untere Elektrode27 (d.h. eine Kupfer-Elektrode) gebildet, die von der Diffusionsbarrierenschichtstruktur25 umgeben ist. Die Diffusionsbarrierenschichtstruktur25 verhindert, dass Kupferatome in der Kupferelektrode27 in die isolierende Zwischenschicht23 diffundieren. - Nachfolgend werden die dielektrische Hybridschichtstruktur
12a und die obere Elektrode13a auf der Kupferelektrode27 unter Verwendung der gleichen Verfahren gebildet, wie unter Bezugnahme auf die1 und2 beschrieben. - Im Folgenden werden die elektrischen Eigenschaften der gemäß den vorstehend erwähnten Ausführungsformen und gemäß dem Stand der Technik hergestellten dielektrischen Hybridschichten beschrieben.
-
5 ist eine graphische Darstellung, die Leckstromcharakteristika von Kondensatoren vergleicht, die gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und gemäß dem Stand der Technik hergestellt wurden. In5 zeigt die Abszisse eine Spannung VA, die an obere Elektroden der Kondensatoren angelegt wird, und die Ordinate zeigt eine Leckstromdichte IL, die durch die dielektrischen Schichten fließt. Die Leckstromdichte IL wurde bei einer Temperatur von 125°C gemessen. - Es wurden Kondensatoren, welche die Messergebnisse von
5 aufweisen, unter Verwendung der wesentlichen Prozessbedingungen hergestellt, die in der vorstehenden Tabelle 1 beschrieben sind. - Wie aus Tabelle 1 ersichtlich, werden alle dielektrischen Schichten unabhängig davon, ob sie gemäß der herkömmlichen Vorgehensweise oder gemäß der vorliegenden Erfindung gebildet wurden, mit einer äquivalenten Oxiddicke von etwa 8,4nm gebildet.
- Bezugnehmend auf Tabelle 1 und
5 weist ein herkömmlicher Kondensator, der eine einzelne Tantaloxidschicht als dielektrische Schicht verwendet, bei Anlegen einer Spannung VA von –8V oder +8V eine Leckstromdichte IL von etwa 1 × 10–3 Ampere/cm2 bis 1 × 10–1 Ampere/cm2 auf. Im Gegensatz dazu weist ein weiterer herkömmlicher Kondensator, der eine einzelne Hafniumoxidschicht als dielektrische Schicht verwendet, bei einer Spannung VA von –8V oder +8V eine niedrige Leckstromdichte IL von etwa 1 × 10–7 Ampere/cm2 auf. Außerdem weist der Kondensator, der eine dielektrische Hybridschicht mit einer Stapelstruktur aus einer Hafniumoxidschicht, einer Tantaloxidschicht und einer Hafniumoxidschicht gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet, ebenfalls eine niedrige Leckstromdichte IL von etwa 1 × 10–7 Ampere/cm2 bei einer Spannung VA von –8V oder +8V auf. Als Ergebnis wiesen die einzelne Hafniumoxidschicht oder die dielektrische Hybridschicht, welche die einzelne Hafniumoxidschicht enthält, eine signifikant niedrige Leckstromdichte IL im Vergleich zu der einzelnen Tantaloxidschicht auf. -
6 ist eine graphische Darstellung, welche Kennlinien der Kapazität in Abhängigkeit von der Spannung (CV-Kurven) von Kondensatoren, die gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung hergestellt wurden, und von Kondensatoren vergleicht, die gemäß dem Stand der Technik hergestellt wurden. Mit anderen Worten ist6 eine graphische Darstellung, die spannungsabhängige Kapazitätsänderungscharak teristika veranschaulicht. Die Kapazität wurde gemessen, indem ein Signal mit einer Frequenz von 100kHz an die Kondensatoren angelegt wurde. In6 zeigt die Abszisse eine Spannung VA, die an obere Elektroden der Kondensatoren angelegt wurde, und die Ordinate zeigt eine normierte Kapazität (CN) der Kondensatoren. - Es wurden Kondensatoren, welche die Messergebnisse von
6 aufwiesen, unter den gleichen Prozessbedingungen hergestellt, wie in Tabelle 1 beschrieben. - Bezugnehmend auf
6 wurde, wenn die Spannung VA, die an eine einzelne Hafniumoxidschicht angelegt wurde, von 0V auf +8V erhöht wurde, die normierte Kapazität CN um etwa 0,0075 erhöht. Im Gegensatz dazu wurde, wenn die Spannung VA, die an eine einzelne Tantaloxidschicht angelegt wurde, von 0V auf +8V erhöht wurde, die normierte Kapazität CN um etwa 0,0015 erhöht. Außerdem wurde, wenn eine Spannung, die an eine dielektrische Hybridschicht mit einer Stapelstruktur aus einer Hafniumoxidschicht, einer Tantaloxidschicht und einer Hafniumoxidschicht angelegt wurde, von 0V auf +8V erhöht wurde, die normierte Kapazität (CN) um etwa 0,0025 erhöht. Als Ergebnis wies die Tantaloxidschicht oder die dielektrische Hybridschicht, welche die Tantaloxidschicht enthielt, im Vergleich zu der einzelnen Hafniumoxidschicht eine vergleichsweise geringe spannungsabhängige Kapazitätsänderung auf. - Zusammenfassend wies die dielektrische Hybridschicht mit einer Stapelstruktur aus einer Hafniumoxidschicht, einer Tantaloxidschicht und einer Hafniumoxidschicht, wie aus den
5 und6 ersichtlich, nicht nur einen geringen Leckstrom, sondern auch eine geringe spannungsabhängige Kapazitätsänderung auf. - Gemäß der Erfindung, wie vorstehend erwähnt, wird eine dielektrische Hybridschicht aus einer dielektrischen Zwischenschicht mit einer ver gleichsweise geringen spannungsabhängigen Kapazitätsänderung sowie einer oberen und einer unteren dielektrischen Schicht mit einem vergleichsweise geringen Leckstrom bereitgestellt. Demgemäß kann ungeachtet der Änderung der Spannung, die an den Kondensator angelegt wird, der die dielektrische Hybridschicht verwendet, ein Hochleistungskondensator implementiert werden, der einen niedrigen Leckstrom und eine gleichmäßige Kapazität aufweist.
Claims (26)
- Integriertes Halbleiterschaltkreisbauelement, gekennzeichnet durch eine dielektrische Hybridschicht, die beinhaltet: – eine untere dielektrische Schicht (
7a ), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, – eine dielektrische Zwischenschicht (9a ) auf der unteren dielektrischen Schicht, wobei eine spannungsabhängige Kapazitätsänderung der dielektrischen Zwischenschicht geringer als jene der unteren dielektrischen Schicht ist, und – eine obere dielektrische Schicht (11a ), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, auf der dielektrischen Zwischenschicht. - Integriertes Halbleiterschaltkreisbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untere dielektrische Schicht eine Hafniumoxid(HfO)-Schicht, eine Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht, eine Hafniumzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht oder eine Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht ist.
- Integriertes Halbleiterschaltkreisbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Zwischenschicht wenigstens eine Schicht ist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Tantaloxidschicht, einer Titanoxidschicht, einer BST(Ba,Sr,TiO3)-Schicht, einer STO(Sr,TiO3)Schicht, einer PZT(Pb,Zr,TiO3)-Schicht, einer TaON-Schicht, einer mit Nb dotierten TaO-Schicht und einer mit Ti dotierten TaO-Schicht besteht.
- Integriertes Halbleiterschaltkreisbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die obere dielektrische Schicht eine HfO-Schicht, eine ZrO-Schicht, eine HfZrO- Schicht oder eine Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht ist.
- Kondensator mit – einer unteren Elektrode (
5a ) auf einem integrierten Schaltkreissubstrat (1 ), gekennzeichnet durch – eine untere dielektrische Schichtstruktur (7a ), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, auf der unteren Elektrode, – eine dielektrische Zwischenschichtstruktur (9a ) auf der unteren dielektrischen Schichtstruktur, wobei eine spannungsabhängige Kapazitätsänderung der dielektrischen Zwischenschicht geringer als jene der unteren dielektrischen Schichtstruktur ist, – eine obere dielektrische Schichtstruktur (11a ), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, auf der dielektrischen Zwischenschichtstruktur und – eine obere Elektrode (13a ) auf der oberen dielektrischen Schichtstruktur. - Kondensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Elektrode und die obere Elektrode aus einer Metallschicht bestehen.
- Kondensator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht wenigstens eine Schicht ist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Titan(Ti)-Schicht, einer Tantal(Ta)-Schicht, einer Titannitrid(TiN)-Schicht, einer Tantalnitrid(TaN)-Schicht, einer Wolfram(W)-Schicht, einer Wolframnitrid (WN)-Schicht, einer Aluminium(Al)-Schicht, einer Kupfer(Cu)-Schicht, einer Ruthenium(Ru)-Schicht, einer Rutheniumoxid(RuO)-Schicht, einer Platin(Pt)-Schicht, einer Iridium(Ir)-Schicht und einer Iridiumoxid(IrO)-Schicht besteht.
- Kondensator nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die untere dielektrische Schichtstruktur eine Hafniumoxid(HfO)-Schicht, eine Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht, eine Hafniumzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht oder eine Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht ist.
- Kondensator nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Zwischenschichtstruktur wenigstens eine Schicht ist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Tantaloxidschicht, einer Titanoxidschicht, einer BST(Ba,Sr,TiO3)-Schicht, einer STO(Sr,TiO3)-Schicht, einer PZT(Pb,Zr,TiO3)-Schicht, einer TaON-Schicht, einer mit Nb dotierten TaO-Schicht und einer mit Ti dotierten TaO-Schicht besteht.
- Kondensator nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die obere dielektrische Schichtstruktur eine Hafniumoxid(HfO)-Schicht, eine Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht, eine Hafniumzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht oder eine Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht ist.
- Verfahren zur Herstellung eines integrierten Halbleiterschaltkreisbauelements, gekennzeichnet durch folgende Schritte: – Bilden einer unteren dielektrischen Schicht (
7 ), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, auf einem integrierten Schaltkreissubstrat, – Bilden einer dielektrischen Zwischenschicht (9 ) auf der unteren dielektrischen Schicht, wobei die dielektrische Zwischenschicht aus einer Materialschicht mit einer spannungsabhängigen Ka pazitätsänderung gebildet wird, die geringer als jene der unteren dielektrischen Schicht ist, und – Bilden einer oberen dielektrischen Schicht (11 ), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, auf der dielektrischen Zwischenschicht. - Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die untere dielektrische Schicht aus einer Hafniumoxid(HfO)-Schicht, einer Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht, einer Hafniumzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht oder einer Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht gebildet wird.
- Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die untere dielektrische Schicht unter Verwendung einer atomaren Schichtdepositions(ALD)-Technik oder einer chemischen Gasphasenabscheidungs(CVD)-Technik gebildet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Zwischenschicht aus wenigstens einer Schicht gebildet wird, die aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus einer Tantaloxidschicht, einer Titanoxidschicht, einer BST(Ba,Sr,TiO3)-Schicht, einer STO(Sr,TiO3)-Schicht, einer PTZ(Pb,Zr,TiO3)-Schicht, einer TaON-Schicht, einer mit Nb dotierten TaO-Schicht und einer mit Ti dotierten TaO-Schicht besteht.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Zwischenschicht unter Verwendung einer ALD-Technik oder einer CVD-Technik gebildet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die obere dielektrische Schicht aus einer Hafniumoxid(HfO)-Schicht, einer Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht, einer Hafni umzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht oder einer Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht gebildet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die obere dielektrische Schicht unter Verwendung einer ALD-Technik oder einer CVD-Technik gebildet wird.
- Verfahren zur Herstellung eines Kondensators, gekennzeichnet durch folgende Schritte: – Bilden einer unteren Elektrodenschicht (
5 ) auf einem integrierten Schaltkreissubstrat, – Bilden einer unteren dielektrischen Schicht (7 ), die Hafnium (Hf) oder Zirkonium (Zr) enthält, auf der unteren Elektrode, – Bilden einer dielektrischen Zwischenschicht (9 ) auf der unteren dielektrischen Schicht, wobei die dielektrische Zwischenschicht aus einer Materialschicht mit einer spannungsabhängigen Kapazitätsänderung gebildet wird, die geringer als jene der unteren dielektrischen Schicht ist, – Bilden einer oberen dielektrischen Schicht (11 ), die Hf und/oder Zr enthält, auf der dielektrischen Zwischenschicht, – Bilden einer oberen Elektrodenschicht (13 ) auf der oberen dielektrischen Schicht und – Strukturieren der oberen Elektrodenschicht, der oberen dielektrischen Schicht, der dielektrischen Zwischenschicht, der unteren dielektrischen Schicht und der unteren Elektrodenschicht, um eine untere Elektrode (5a ), eine untere dielektrische Schichtstruktur (7a ), eine dielektrische Zwischenschichtstruktur (9a ), eine obere dielektrische Schichtstruktur (11a ) und eine obere Elektrode (13a ) zu bilden, die sequentiell gestapelt sind. - Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Elektrodenschicht und die obere Elektrodenschicht aus einer Metallschicht gebildet werden.
- Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht aus wenigstens einer Schicht gebildet wird, die aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus einer Titan(Ti)-Schicht, einer Tantal(Ta)-Schicht, einer Titannitrid(TiN)-Schicht, einer Tantalnitrid(TaN)-Schicht, einer Wolfram(W)-Schicht, einer Wolframnitrid(WN)-Schicht, einer Aluminium(Al)-Schicht, einer Kupfer(Cu)-Schicht, einer Ruthenium(Ru)-Schicht, einer Rutheniumoxid(RuO)-Schicht, einer Platin(Pt)-Schicht, einer Iridium(Ir)-Schicht und einer Iridiumoxid(IrO)-Schicht besteht.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die untere dielektrische Schicht aus einer Hafniumoxid(HfO)-Schicht, einer Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht, einer Hafniumzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht oder einer Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht gebildet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die untere dielektrische Schicht unter Verwendung einer atomaren Schichtdepositions(ALD)-Technik oder einer chemischen Gasphasenabscheidungs(CVD)-Technik gebildet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Zwischenschicht aus wenigstens einer Schicht gebildet wird, die aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus einer Tantaloxidschicht, einer Titanoxidschicht, einer BST(Ba,Sr,TiO3)-Schicht, einer STO(Sr,TiO3)-Schicht, einer PZT(Pb,Zr,TiO3)-Schicht, einer TaON-Schicht, einer mit Nb dotierten TaO-Schicht und einer mit Ti dotierten TaO-Schicht besteht.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die dielektrische Zwischenschicht unter Verwendung einer ALD-Technik oder einer CVD-Technik gebildet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die obere dielektrische Schicht aus einer Gruppe gebildet wird, die eine Hf- und Zr-Oxid(HfO)-Schicht, eine Zirkoniumoxid(ZrO)-Schicht, eine Hafniumzirkoniumoxid(HfZrO)-Schicht und eine Laminatschicht der HfO-Schicht und der ZrO-Schicht enthält.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die obere dielektrische Schicht unter Verwendung einer ALD-Technik oder einer CVD-Technik gebildet wird.
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