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DE102005031544A1 - Gassack-Einheit - Google Patents

Gassack-Einheit Download PDF

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DE102005031544A1 DE200510031544 DE102005031544A DE102005031544A1 DE 102005031544 A1 DE102005031544 A1 DE 102005031544A1 DE 200510031544 DE200510031544 DE 200510031544 DE 102005031544 A DE102005031544 A DE 102005031544A DE 102005031544 A1 DE102005031544 A1 DE 102005031544A1
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tension element
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Eine Gassack-Einheit hat eine einen Gasraum (38) umgebende, eine Prallfläche (12) aufweisende Gassackhülle (10), welche wenigstens eine mittels eines flexiblen Elements (18) zumindest teilweise verschließbare Ventilationsöffnung (16) aufweist, wobei das flexible Element (18) mit einem ersten Ende (19') eines sich durch den Gasraum (38) erstreckenden Zugelements (19) verbunden ist, dessen zweites Ende (19'') dauerhaft mit einem Element der Gassack-Einheit verbunden ist. Die Gassack-Einheit ist dadurch gekennzeichnet, dass sich das flexible Element (18) innerhalb des Gasraums (38) befindet und dass sich das Zugelement (19) im Wesentlichen parallel zur Prallfläche (12) erstreckt (Fig. 2).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gassack-Einheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Fast jeder Gassack, der zum Insassenschutz in einem Kraftfahrzeug eingebaut ist, weist eine Ventilationsöffnung in der Gassackhülle auf. Ohne eine solche Ventilationsöffnung wäre der Gassack sehr hart und er könnte beim Aufprall des Insassen nur sehr wenig kinetische Energie aufnehmen. Bei den meisten bisher eingesetzten Gassäcken ist die Ventilationsöffnung immer, also auch schon beim Befüllen des Gassacks durch einen Gasgenerator, offen. Dies hat den Nachteil, dass ein Teil des Gasgenerator kommenden Gases noch während des Befüllvorgangs aus dem Gassack entweicht, wodurch eine entsprechend erhöhte Gasgeneratorleistung gewählt werden muss. Ein weiterer Nachteil ist, dass bei ständig geöffneter Ventilationsöffnung nur über einen relativ kurzen Zeitraum der idealen Betriebsdruck aufrechterhalten werden kann. Dies ist insbesondere bei Seiten- und Vorhang-Gassäcken von Nachteil, da diese auch Schutz bei einem Überschlagunfall bieten sollen. Die Gesamtdauer eines Überschlagunfalls beträgt in der Regel zwischen einer und sechs Sekunden und es besteht bei herkömmlichen Vorhang- oder Seiten-Gassäcken die Gefahr, dass sie zum Ende eines solchen Unfalls ihre volle Schutzwirkung nicht mehr zur Verfügung stellen können.
  • Aus der gattungsbildenden FR 2 757 465 A1 ist eine Gassack-Einheit mit einer Gassackhülle bekannt, deren Ventilationsöffnung mittels eines flexiblen Elements verschließbar ist. Das flexiblen Element ist außerhalb der Gassackhülle angeordnet und vom flexiblen Element erstreckt sich ein Zugelement zur Prallfläche der Gassackhülle. Im vollständig gefüllten, nicht belasteten Gassack steht das Zugelement unter Zugspannung und zieht somit das flexible Element auf die Gassackhülle, womit die Ventilationsöffnung ver schlossen wird. Prallt der Insasse auf die Prallfläche wird das prallflächenseitige Ende des Zugelements in Richtung des flexiblen Elements bewegt, wodurch das Zugelement seine Zugspannung verliert und das flexible Element die Ventilationsöffnung freigibt. Es wird also erreicht, dass die Ventilationsöffnung erst dann freigegeben wird, wenn dies auch nötig ist, nämlich wenn der Insasse auf die Prallfläche auftrifft. Es sind also grundsätzlich längere Standzeiten des Gassacks erreichbar. Die vorgeschlagene konstruktive Lösung bringt jedoch einige Probleme und Nachteile mit sich:
    Zum einen ist eine Abdichtung der Ventilationsöffnung durch ein außen liegendes flexibles Element nur schwer erreichbar, eine Abdichtung während der Expansionsphase ist so gut wie nicht möglich. Weiterhin ist es notwendig, dass sich die Ventilationsöffnung im Wesentlichen gegenüber der Prallfläche befindet. Im Falle eines Vorhang- oder Seitengassacks liegt die Ventilationsöffnung und das die Ventilationsöffnung abdeckende flexible Element somit an der Seitenstruktur oder an der Seitenscheibe an und hierdurch besteht die Gefahr, dass die Ventilationsöffnung durch das flexible Element auch dann noch abgedeckt wird, wenn der Insasse auf die Prallfläche prallt.
  • Die GB 2 302 845 A zeigt einen kissenförmigen Frontgassack mit einer durch ein flexibles Element verschlossenen Ventilationsöffnung. Das flexible Element ist mittels einer Reißnaht mit der Gassackhülle vernäht und mit einem Zugelement verbunden, das sich um den maximalen Umfang des Gassacks erstreckt und über Laschen an der Gassackhülle gesichert ist. Prallt nun ein Insasse auf die Prallfläche, wird der Gassack flacher und der maximale Umfang vergrößert sich. Hierdurch übt das Zugelement Kraft auf das flexible Element aus, wodurch die Reißnaht zerstört wird und die Ventilationsöffnung freigegeben wird. Auch hier wird das Ziel erreicht, dass der Gassack bis zum Aufprall des Insassen im Wesentlichen gasdicht ist. Es kann hierbei auch eine ausgezeichnete Gasdichtheit erreicht werden, der notwendige Fertigungsaufwand ist jedoch sehr hoch. Weiterhin ist die hier vorgeschlagene Konstruktion zum Einsatz an einen Seiten- oder Vorhanggassack nicht sehr geeignet.
  • Aus der US 2004/0012179A1 zeigt ein Frontgassack, dessen Tiefe und Ventilationsöffnungen über lösbare Zugelemente beeinflußt werden können.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Gassack-Einheit dahingehend weiterzubilden, dass bis zum Auftreffen des Insassen eine hohe Gassicherheit erzielt werden kann, dass sie einfach herstellbar ist und das sie als Seitengassack-Einheit ausgebildet sein kann.
  • Diese Aufgaben werden durch eine Gassack-Einheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Gassack-Einheit befindet sich das flexible Element, das zum Verschluss der Ventilationsöffnung dient, auf der Innenseite der Gassackhülle, also innerhalb des Gasraums. Das flexible Element ist mit dem ersten Ende eines Zugelements verbunden, welches sich im Wesentlichen parallel zur Prallfläche durch den Gasraum des Gassacks erstreckt. Das zweite Ende des Zugelements ist dauerhaft und mit der Gassack-Einheit – entweder direkt oder indirekt mit der Gassackhülle oder direkt oder indirekt mit dem Gassackgehäuse – verbunden. Die Länge des Zugelements ist dabei so gewählt, dass es dann, wenn sich der Gassack im vollständig expandiertem Zustand ohne äußere Belastung befindet, gerade frei von Zugspannungen ist. Wird nun Kraft auf die Prallfläche oder auf die gegenüberliegende Aufstützfläche ausgeübt (in der Regel geschieht dies gleichzeitig) nimmt der Abstand zwischen Prallfläche und Abstützfläche ab, woraus folgt, dass die Ausdehnung senkrecht hierzu größer wird, da die Fläche der Gassackhülle konstant bleibt. Da das Zugelement eine vorgegebene Länge hat, die Längsausdehnung der Gassackhülle also nicht mitmachen kann, zieht das Zuge lement am flexiblen Element und hebt dieses von der Ventilationsöffnung ab, so dass die Ventilationsöffnung freigegeben wird.
  • Dadurch, dass sich das flexible Element auf der Innenseite der Gassackhülle befindet, wird es während der Expansion auf die Gewebehülle gedrückt, so dass eine gute Gasdichtheit gegeben ist. Die erfindungsgemäße Anordnung eignet sich insbesondere für Seitengassäcke, wie man anhand der nun mit Bezug auf die Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele sieht. Hierbei zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines Seitengassacks in einem vertikalen Schnitt parallel zur Fahrzeuglängsachse,
  • 2 einen Schnitt entlang der Ebene A-A aus 1, wobei die Gassackhülle vollständig expandiert und frei von äußeren Kräften ist,
  • 3 das in 2 Gezeigte bei Krafteinwirkung auf die Prallfläche und die Abstützfläche,
  • 4 eine Draufsicht entlang der Sichtlinie B-B aus 1,
  • 5 eine Variante zu dem in 2 Gezeigten ohne Darstellung von Gehäuse und Gasgenerator,
  • 6 das in 5 Gezeigte bei Krafteinwirkung auf Prallfläche und die Abstützfläche,
  • 7 einen Seitengassack der sich aus der Seitenstruktur kommend vor einer Seitenscheibe aufbläst,
  • 8 einen Schnitt entlang der Ebene C-C aus 7, wobei die Gassackhülle frei von äußeren Kräften ist,
  • 9 das in 8 Gezeigte bei Krafteinwirkung auf Prallfläche und die Abstützfläche,
  • 10 eine Variante des in 8 Gezeigten,
  • 11 das in 10 Gezeigte bei Krafteinwirkung auf die Prallfläche und die Abstützfläche,
  • 12 und 13 ein Ausführungsbeispiel mit Reißnähten.
  • 1 zeigt eine Seitengassack-Einheit in einem Schnitt, wobei die Gassackhülle 10 vollständig expandiert ist. Eine solche Seitengassack-Einheit ist in der Regel in der Seitenwange einer Sitzlehne untergebracht und weist neben der Gassackhülle 10 ein Gehäuse 34 und einen Gasgenerator 20 auf, der über Bolzen mit dem Gehäuse 34 und dem Rahmen des Sitzes verbunden ist. Im vorderen Abschnitt 10b der Gassackhülle 10 befindet sich die Ventilationsöffnung 16. Diese ist im unbelasteten Zustand vom flexiblen Element 18, das über zwei zueinander parallele, reißfeste Nähte 36 (siehe 4) mit der Gassackhülle 10 verbunden ist, verschlossen. Das flexible Element 18 befindet sich auf der Innenseite der Gassackhülle 10, also von der Gassackhülle aus gesehen in Richtung des Gasraumes 38.
  • Vom flexiblen Element 18 erstreckt sich das Zugelement 19 bis zu einer starr mit dem Gasgenerator 20 verbundenen Befestigungsöse 24. Das erste Ende 19' des Zugelements 19 ist also mit dem flexiblen Element 18 und das zweite Ende 19'' des Zugelements ist mit dem Gasgenerator verbunden. Die Länge dieses Zugelements 19 ist so gewählt, dass im in 2 dargestellten Zustand, d.h. dann, wenn die Gassackhülle 10 vollständig expandiert, jedoch von äußeren Kräften frei ist, gerade eben spannungsfrei ist. Hierdurch übt das Zugelement in diesem Zustand keine Kraft auf das flexible Element 18 auf und dieser wird durch den im Gasraum 38 herrschenden Überdruck auf die Gassackhülle 10 gepresst und verschließt somit die Ventilationsöffnung 16.
  • Das Zugelement 19 erstreckt sich im wesentlichen parallel zur Prallfläche 12 der Gassackhülle. Handelt es sich beim Gassack, wie hier beschrieben, um einen Seitengassack, bedeutet das, dass bei vollständig expandiertem Gassack das Zugelement in einer Ebene liegt, die vertikal und parallel zur Fahrzeuglängsachse orientiert ist.
  • Wird nun, wie in 3 gezeigt, Kraft auf die Prallfläche 12 und auf die Abstützfläche 14 ausgeübt, (dies geschieht in der Regel gleichzeitig, wenn die Prallfläche 12 den Insassen kontaktiert und die Gassackhülle 10 mit der Abstützfläche 14 gegen die Seitenstruktur des Kraftfahrzeugs gedrückt wird), vergrößert sich die Längsausdehnung der Gassackhülle 10. Das Zugelement 19 kann diese Längsausdehnung nicht mitmachen und zieht deshalb das flexible Element 18 von der Gassackhülle 10 und somit auch von der Ventilationsöffnung 16 weg, wodurch die Ventilationsöffnung 16 frei wird und Gas durch sie ausströmen kann. Die Ventilationsöffnung befindet sich hierbei in einem Bereich, der an keinem Strukturelement des Kraftfahrzeugs anliegt, so dass das Ausströmen des Gases nicht behindert wird.
  • 5 und 6 zeigen eine Variation zu dem in 2 und 3 gezeigten (Gehäuse 34 und Gasgenerator 20 sind hier nicht dargestellt). In diesem Ausführungsbeispiel weist die Gassackhülle 10 zwei Ventilationsöffnungen 16 auf, die jeweils von einem flexiblen Element 18 abgedeckt sind. Das Zugelement 19 teilt sich in zwei vordere Abschnitte 19a, 19b, die jeweils mit einem flexiblen Element 18 verbunden sind. Die grundsätzliche Funktionsweise bleibt die selbe wie im ersten Ausführungsbeispiel.
  • Die 7 bis 9 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Seitengassacks, der sich von der Seitenstruktur des Fahrzeugs aus vor einer Seitenscheibe aufbläst. Auch hier erstreckt sich das Zugelement durch den Gasraum 38, wobei das erste Ende 19' des Zugelements 19 mit dem die Ventilationsöffnung 16 abdeckenden flexiblen Element 18 verbunden ist. Das zweite Ende 19'' des Zugelements 19 ist mit der Gassackhülle 10 verbunden. Wie man anhand 8 zieht, ist die Länge des Zugelements auch hier so bemessen, dass es bei vollständig expandierter Gassackhülle 10 bei fehlender äußerer Krafteinwirkung im Wesentlichen frei von Zugkräften ist. Wird Kraft auf die Prallfläche 12 und die Abstützfläche 14 ausgeübt, streckt sich die Gassackhülle 10 und das Zugelement 19 zieht das flexible Element 18 von der Ventilationsöffnung 16 weg (9).
  • Die 10 und 11 zeigen eine Variation zum eben gezeigten Ausführungsbeispiel. Hier sind beide Enden 19', 19'' mit einem eine Ventilationsöffnung 16 abdeckenden flexiblen Element 18 verbunden. Bei Kraftausübung auf Prallfläche 12 und die Abstützfläche 14 werden somit beide sich im Wesentlichen gegenüberliegende Ventilationsöffnung 16 geöffnet.
  • Wie man sieht, ist stets ein Ende, hier das erste Ende 19' mit einem flexiblen Element 18 verbunden. Das zweite Ende 19'' kann mit einem weiterem flexiblen Element 18, mit der Gassackhülle 10, oder einem starren Element, beispielsweise dem Gasgenerator, verbunden sein. Es ist auch möglich das zweite Ende 19'' direkt mit dem Gehäuse 34 zu verbinden.
  • Die 12 und 13 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel. Hier sind die beiden flexiblen Elemente 18 über Nähte 36 und Reißnähte 37 mit der Gassackhülle 10 verbunden. Tritt eine ausreichend hohe Zugspannung im Zugelement 19 auf, werden die Reißnähte zerstört und die dadurch entstehenden Ventilationsöffnungen 16 freigegeben. Es ist hier möglich, die vorderen Enden 19a, 19b des Zugelements und die flexiblen Elemente 18 einstückig herzustellen.
  • Die flexiblen Elemente 18 bestehen vorzugsweise aus Gewebe oder Kunststoffolie.
  • 10
    Gassackhülle
    10b
    vorderer Abschnitt
    12
    Prallfläche
    14
    Abstützfläche
    16
    Ventilationsöffnung
    18
    flexibles Element
    19
    Zugelement
    19'
    erstes Ende
    19''
    zweites Ende
    19a, b
    vorderer Abschnitt des Zugelements
    20
    Gasgenerator
    22
    Bolzen
    24
    Befestigungsöse
    34
    Gehäuse
    36
    Naht
    37
    Reißnaht
    38
    Gasraum

Claims (15)

  1. Gassack-Einheit mit einer einen Gasraum (38) umgebenden, eine Prallfläche (12) aufweisende Gassackhülle (10), welche wenigstens eine mittels eines flexiblen Elements (18) zumindest teilweise verschließbare Ventilationsöffnung (16) aufweist, wobei das flexible Element (18) mit einem ersten Ende (19') eines sich durch den Gasraum (38) erstreckenden Zugelements (19) verbunden ist, dessen zweites Ende (19'') dauerhaft mit einem Element der Gassack-Einheit verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich das flexible Element (18) innerhalb des Gasraums (38) befindet und dass sich das Zugelement (19) im wesentlichen parallel zur Prallfläche (12) erstreckt.
  2. Gassack-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Seitengassack-Einheit ist.
  3. Gassack-Einheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Element mittels wenigstens einer Naht (36) mit der Gassackhülle (10) verbunden ist.
  4. Gassack-Einheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht (36) reißfest ist.
  5. Gassack-Einheit nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Nähte (36) vorhanden sind.
  6. Gassack-Einheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nähte (36) im wesentlichen parallel zueinander sind.
  7. Gassack-Einheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ventilationsöffnungen (16) vorhanden sind.
  8. Gassack-Einheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ventilationsöffnung (16) ein separates flexibles Element (18) zugeordnet ist.
  9. Gassack-Einheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement einen Hauptabschnitt und mehrere mit dem Hauptabschnitt verbundene Endabschnitte (19a, 19b) aufweist, wobei jeder Endabschnitt mit einem flexiblen Element (18) verbunden ist.
  10. Gassack-Einheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende des Zugelements mit der Gassackhülle verbunden ist.
  11. Gassack-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (19'') des Zugelements mit einem Gassackgehäuse (10) verbunden ist.
  12. Gassack-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (19'') des Zugelements mit einem Gasgenerator (20) verbunden ist.
  13. Gassack-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende (19'') des Zugelements mit einem weiteren flexiblen Element (18) verbunden ist.
  14. Gassack-Einheit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das flexible Element (18) aus Gewebe oder Folie besteht.
  15. Gassack-Einheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht eine Reißnaht ist.
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