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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldungen
mit den lfd. Nummern 2004-188263, 2005-2542, 2005-2543, 2005-14193
und 2005-14193,
auf deren Inhalt hiermit Bezug genommen wird.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Fahrzeugsonnenblenden, und insbesondere
Fahrzeugsonnenblenden mit einem Blendenkörper, der in einen in einem
Fahreugkabinen-Dachhimmel definierten Lagerungsraum hinein und daraus
heraus bewegt werden kann.
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Die
offengelegte japanische Gebrauchsmusterschrift mit der Nr. 62-197422
lehrt eine bekannte Sonnenblende, deren Blendenkörper in einen in einem Fahrzeugkabinen-Dachhimmel definierten
Lagerungsraum hinein und daraus heraus bewegt werden kann. Wie in 20, die der 1 der Veröffentlichung entspricht, gezeigt,
ist zwischen einer Dachbeplankung 101 und einer Dachauskleidung 102 ein Lagerungsraum 103 definiert.
Ein Paar kanalförmiger Führungsschienen 105 (in 20 wird nur eine Führungsschiene
gezeigt) ist im Lagerungsraum 103 angebracht und erstreckt
sich nach vorne und nach hinten (mit Blickrichtung von 20 nach links und nach rechts).
Ein Paar Rollen 115 (in 20 wird
nur eine Rolle gezeigt) ist am hinteren oberen Ende eines Stützglieds 110 angebracht
und ist jeweils entlang den Führungsschienen 105 beweglich.
Ein Blendenkörper 130 ist
an einem vorderen Ende des Stützglieds 110 über eine
horizontale Welle 120 schwenkbar angebracht.
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Bei
dieser Konfiguration kann der Bediener zur Verwendung des Blendenkörpers 130 zur
Abschirmung gegen Sonnenlicht den Blendenkörper 130 zusammen
mit dem Stützglied 110 aus
dem Lagerungsraum 103 zu einem Rückziehhubende zurückziehen,
während
sich die Rollen 115 entlang den Führungsschienen 105 bewegen.
Dann kann der Bediener den Blendenkörper 130 um den horizontalen Schaft 120 nach
unten schwenken. Folglich kann der Blendenkörper 130 in eine gewünschte Lichtabschirmposition
gegenüber
einer Windschutzscheibe (im Folgenden „vordere Lichtabschirmposition" genannt) eingestellt
werden. Der Schwenkbereich des Blendenkörpers 130 wird durch
das vordere Ende 102a der Dachauskleidung 102 begrenzt.
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Die
bekannte Fahrzeugsonneblende weist jedoch noch immer die folgenden
Bedienbarkeitsprobleme auf:
- (1) Die Sonnenblende
ist nicht so konfiguriert, dass die Positionierung des Blendenkörpers 130 aus
einer vorderen Lichtabschirmposition in eine seitliche Lichtabschirmposition,
eine Position, in der der Blendenkörper 130 einer Seitenscheibe des
Fahrzeugs gegenüberliegt,
ermöglicht
wird.
- (2) Während
der Bewegung des Blendenkörpers 130 berühren die
Unterseiten der Rollen 115 reibschlüssig die Führungsschienen 105,
wodurch Kräfte
erzeugt werden, die der Bewegung des Blendenkörpers 130 entgegenwirken
oder zu einem Rattern des Stützglieds 110 oder
des Blendenkörpers 130 führen.
- (3) Der Blendenkörper 130 in
der vorderen Lichtabschirmposition kann zum Beispiel durch Vibrationen,
die der Blendenkörper 130 während des Betriebs
des Fahrzeugs erfährt,
leicht aus der eingestellten Position wegschwenken. Somit kann der
Blendenkörper 130 um
eine Strecke nach hinten schwenken, die einem Raum zwischen dem Blendenkörper 130 und
dem vorderen Ende 102a der Dachauskleidung 102 entspricht
und kann sich dann durch die Schwerkraft oder die Bewegungsenergie
nach vorne bewegen. In einigen Fällen
kann es zu einer Wiederholung solch einer Bewegung nach hinten und
nach vorne kommen.
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Demgemäß besteht
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, Fahrzeugsonnenblenden
zu lehren, die einen Blendenkörper
aufweisen, der in einen in einem Fahrzeugkabinen-Dachhimmel definierten
Lagerungsraum hinein und daraus heraus beweglich ist und eine verbesserte
Bedienbarkeit besitzt.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Lehren werden Sonnenblenden offenbart, die
einen Blendenkörper
und eine Stütz-
und Führungsvorrichtung,
die dazu dient, den Blendenkörper
zu halten und auszurichten, enthalten. Der Blendenkörper ist entlang
einer ersten Richtung zwischen einer Lagerungsposition in einem
in einem Fahrzeugkabinen-Dachhimmel definierten Lagerungsraum und
einer zurückgezogenen
Position, die sich außerhalb oder
extern des Lagerungsraums befindet, beweglich. Die Stütz- und
Führungsvorrichtung
weist eine fest im Lagerungsraum angebrachte stationäre Basis,
einen an der stationären
Basis angebrachten Führungsmechanismus
und eine durch den Führungsmechanismus
geführte
Stützvorrichtung
auf. Die Stützvorrichtung
enthält
ein erstes Stützglied
und ein zweites Stützglied.
Das erste Stützglied
ist unter der Führung
des Führungsmechanismus
in einer im Wesentlichen parallel zur ersten Richtung verlaufenden
Richtung beweglich. Das zweite Stützglied ist um eine erste Achse
schwenkbar am ersten Stützglied angebracht,
so dass der Blendenkörper
aus der zurückgezogenen
Position in eine erste Lichtabschirmposition, wie zum Beispiel eine
vordere Lichtabschirmposition, beweglich ist, während das zweite Stützglied
um die erste Achse schwenkt. Der Blendenkörper ist um eine zweite Achse,
die im Wesentlichen senkrecht zur ersten Achse verläuft, schwenkbar
am zweiten Stützglied
angebracht. Der Blendenkörper
ist aus der ersten Lichtabschirmposition in eine zweite Lichtabschirmposition,
wie zum Beispiel eine seitliche Lichtabschirmposition, die einer
Seitenscheibe des Fahrzeugs gegenüberliegt, beweglich, während der
Blendenkörper
um die zweite Achse schwenkt.
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Wenn
der Blendenkörper
aus der Lagerungsposition zurückgezogen
wird, kann sich deshalb der Blendenkörper zusammen mit dem ersten und
dem zweiten Stützglied
bewegen. Wenn der Blendenkörper
eine vollständig
zurückgezogene
Position erreicht hat, können
der Blendenkörper
und das zweite Stützglied
bezüglich
des ersten Stützglieds
um die erste Achse geschwenkt werden. Deshalb kann der Blendenkörper in
einer ersten Lichtabschirmposition angeordnet werden. Wenn der Blendenkörper in
einer ersten Lichtabschirmposition um die zweite Achse bezüglich des
zweiten Stützglieds geschwenkt
ist, kann der Blendenkörper
darüber
hinaus in einer zweiten Lichtabschirmposition angeordnet werden.
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Auf
diese Weise kann der Blendenkörper
neben der ersten Lichtabschirmposition, bei der es sich um eine
vordere Lichtabschirmposition handeln kann, in einer zweiten Lichtabschirmposition
angeordnet werden, bei der es sich um eine seitliche Lichtabschirmposition
handeln kann.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Lehren werden Fahrzeugsonnenblenden
offenbart, die einen Blendenkörper
und einen Stütz- und
Führungsmechanismus,
der dazu dient, den Blendenkörper
zu stützen
und zu führen,
umfassen. Der Blendenkörper
ist entlang einer ersten Richtung zwischen einer Lagerungsposition
in einem in einem Fahrzeugkabinen-Dachhimmel definierten Lagerungsraum
und einer zurückgezogenen
Position, die sich außerhalb
oder extern des Lagerungsraums befindet, beweglich. Der Stütz- und
Führungsmechanismus
weist eine stationäre
Schiene und eine verschiebbare Schiene auf. Die stationäre Schiene
ist fest im Lagerungsraum angebracht und erstreckt sich im Wesentlichen
parallel zur ersten Richtung. Die verschiebbare Schiene ist bezüglich und
entlang der stationären
Schiene verschiebbar. Die verschiebbare Schiene stützt den
Blendenkörper.
Mehrere Wälzglieder
sind zwischen der stationären
Schiene und der verschiebbaren Schiene angeordnet und stehen mit
ihnen drehbar in Berührung.
Die Wälzglieder
sind in Reihe in einer im Wesentlichen parallel zur ersten Richtung
verlaufenden Richtung angeordnet. Bei den Wälzgliedern kann es sich zum
Beispiel um sphärische
Kugeln, wie zum Beispiel Lagerkugeln oder zylindrische Rollen, wie
Lagerrollen, handeln.
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Bei
dieser Anordnung gleitet die verschiebbare Schiene bei Bewegung
des Blendenkörpers entlang
der stationären
Schiene, bis sich die Wälzglieder
drehen. Deshalb kann sich der Blendenkörper leicht und gleichmäßig in den
Lagerungsraum und daraus heraus bewegen.
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Bei
einer Ausführungsform
enthält
die verschiebbare Schiene eine erste verschiebbare Schiene, die
bezüglich
und entlang der stationären
Schiene verschiebbar ist, und eine zweite verschiebbare Schiene,
die bezüglich
und entlang der ersten verschiebbaren Schiene verschiebbar ist.
Der Blendenkörper
ist an der zweiten verschiebbaren Schiene angebracht. Die Wälzglieder
können
mehrere erste Wälzglieder,
die zwischen der stationären
Schiene und der ersten verschiebbaren Schiene angeordnet sind, und
mehrere zweite Wälzglieder,
die zwischen der ersten verschiebbaren Schiene und der zweiten verschiebbaren
Schiene angeordnet sind, umfassen.
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Bei
dieser Anordnung ist die verschiebbare Schiene als verschachtelte
Schiene konfiguriert. Infolgedessen kann die Länge der ersten und der zweiten
verschiebbaren Schiene sowie die Länge der stationären Schiene
auf ein Minimum reduziert werden. Deshalb kann der Stütz- und Führungsmechanismus im
Lagerungsraum eines Fahrzeugkabinen-Dachhimmels mit einer begrenzten
Länge angeordnet werden,
während
immer noch die erforderliche Hubbewegungslänge für den Blendenkörper gewährleistet
wird.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
können die
Fahrzeugsonnenblenden weiterhin eine Verriegelungsvorrichtung enthalten,
die dazu betätigt
werden kann, den Blendenkörper
in der Lagerungsposition im Lagerungsraum freigebbar zu verriegeln.
Deshalb kann der Blendenkörper
zuverlässig
im Lagerungsraum positioniert werden, wenn der Blendenkörper nicht
verwendet wird. Darüber
hinaus kann der Blendenkörper
durch einfache Freigabe der Verriegelungsvorrichtung leicht zurückgezogen
werden.
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Die
Verriegelungsvorrichtung kann eine herzförmige Kurvenaussparung und
einen Verriegelungsstift umfassen. Der Verriegelungsstift nimmt
die Kurvenaussparung in Eingriff, um den Blendenkörper in
der Lagerungsposition zu verriegeln, wenn sich der Blendenkörper aus
der zurückgezogenen
Position in die Lagerungsposition bewegt hat. Der Verriegelungsstift
wird aus der Kurvenaussparung ausgerückt und gibt den Blendenkörper aus
der Verriegelung frei, wenn der Blendenkörper in der Lagerungsposition
so gedrückt
worden ist, dass der (ansonsten in einer Lagerungsposition verriegelte)
Blendenkörper
sich weiter in einer der Rückziehrichtung
entgegengesetzten Richtung bewegt.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Lehren werden Fahrzeugsonnenblenden
offenbart, die einen Blendenkörper
und eine Stütz-
und Führungsvorrichtung,
die dazu dient, den Blendenkörper
zu halten und auszurichten, enthalten. Der Blendenkörper ist
entlang einer ersten Richtung zwischen einer Lagerungsposition in
einem in einem Fahrzeugkabinen-Dachhimmel definierten Lagerungsraum
und einer zurückgezogenen
Position, die sich außerhalb
des Lagerungsraums befindet, beweglich. Der Blendenkörper ist
um eine erste Achse schwenkbar, um sich aus der zurückgezogenen
Position in eine erste Lichtabschirmposition, wie zum Beispiel eine
vordere Lichtabschirmposition, zu bewegen. Und der Blendenkörper ist
um eine zweite Achse schwenkbar, die im Wesentlichen senkrecht zur
ersten Achse verläuft,
um sich aus der ersten Lichtabschirmposition in eine zweite Lichtabschirmposition,
wie zum Beispiel eine seitliche Lichtabschirmposition, zu bewegen.
Eine Schwenkbewegungs-Anschlagvorrichtung kann betätigt werden, um
zu verhindern, dass der Blendenkörper
weiter um die erste Achse schwenkt, während der Blendenkörper um
die zweite Achse aus der ersten Lichtabschirmposition in die zweite
Lichtabschirmposition geschwenkt wird.
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Deshalb
kann verhindert werden, dass der Blendenkörper versehentlich oder unbeabsichtigt
um die erste Achse schwenkt, wenn der Blendenkörper in der zweiten Lichtabschirmposition
verwendet wird.
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Bei
einer Ausführungsform
enthält
die Schwenkbewegungs-Anschlagvorrichtung
einen ersten Anschlag, ein erstes Eingriffsglied und ein zweites
Eingriffsglied. Der erste Anschlag ist in Position bezüglich einer
im Wesentlichen senkrecht zur ersten Richtung verlaufenden Richtung
festgelegt. Zum Beispiel kann der erste Anschlag an einer Dachbeplankung
oder irgendeinem anderen, an der Dachbeplankung angebrachten Glied
befestigt sein. Ansonsten kann der erste Anschlag an einem Glied
befestigt sein, das mit der Kupplung verbunden ist und sich mit dem
Blendenkörper
in der ersten Richtung bewegen kann. Das erste Eingriffsglied und
das zweite Eingriffsglied sind mit dem Blendenkörper beweglich und wirken jeweils
dem ersten Anschlag in einer ersten Schwenkrichtung um die erste
Achse und einer zweiten Schwenkrichtung, die der ersten Schwenkrichtung
entgegengesetzt ist, entgegen, wenn sich der Blendenkörper in
der zweiten Lichtabschirmposition befindet. Zum Beispiel können das
erste Eingriffsglied und das zweite Eingriffsglied am Blendenkörper oder
irgendeinem anderen mit dem Blendenkörper beweglichen Glied angebracht
oder damit ausgebildet sein.
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Bei
dieser Anordnung kann leicht verhindert werden, dass der Blendenkörper um
die erste Achse in einer der beiden Richtungen schwenkt, wenn der Blendenkörper in
der zweiten Lichtabschirmposition verwendet wird.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Lehren werden Fahrzeugsonnenblenden
offenbart, die einen Blendenkörper
und eine Stütz-
und Führungsvorrichtung,
die dazu dient, den Blendenkörper
zu stützen
und zu führen,
enthalten. Der Blendenkörper
ist entlang einer ersten Richtung zwischen einer Lagerungsposition
in einem in einem Fahrzeugkabinen-Dachhimmel definierten Lagerungsraum und
einer zurückgezogenen
Position, die sich außerhalb
oder extern des Lagerungsraums befindet, beweglich. Der Blendenkörper ist
um eine erste Achse schwenkbar, um sich aus der zurückgezogenen
Position in eine erste Lichtabschirmposition, wie zum Beispiel eine
vordere Lichtabschirmposition, zu bewegen. Es kann eine Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung
betätigt
werden, um zu verhindern, dass sich der Blendenkörper nach hinten in die Lagerungsposition
bewegt, nachdem der Blendenkörper in
die erste Lichtabschirmposition geschwenkt ist.
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Deshalb
kann zuverlässig
verhindert werden, dass sich der Blendenkörper versehentlich oder unbeabsichtigt
in die Lagerungsposition bewegt, wenn er in einer Lichtabschirmposition
verwendet wird.
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Bei
einer Ausführungsform
enthält
die Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung
einen Anschlag und ein Eingriffsglied. Der Anschlag ist in Position
bezüglich
des Fahrzeugkabinen-Dachhimmels festgelegt. Der Anschlag kann zum
Beispiel an der Dachbeplankung oder an irgendeinem anderen an der
Dachbeplankung angebrachten Glied befestigt sein. Das Eingriffsglied
ist mit dem Blendenkörper beweglich
und wirkt dem Anschlag in einer im Wesentlichen parallel zur ersten
Richtung verlaufenden Richtung entgegen, wenn der Blendenkörper in
die erste Lichtabschirmposition geschwenkt ist. Zum Beispiel kann
das Eingriffsglied am Blendenkörper
oder an einem anderen am Blendenkörper angebrachten Glied angebracht
oder daran ausgebildet sein und mit dem Blendenkörper beweglich sein.
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Vorzugsweise
weist der Anschlag einen sich im Wesentlichen senkrecht zur ersten
Richtung erstreckenden Anschlagteil auf. Das Eingriffsglied definiert
eine im Wesentlichen bogenförmige
Eingriffsfläche
um die erste Achse, so dass die Eingriffsfläche, wenn der Blendenkörper in
die erste Lichtabschirmposition geschwenkt worden ist, dem Anschlagteil des
zweiten Anschlags in einer im Wesentlichen parallel zur ersten Richtung
verlaufenden Richtung entgegenwirkt. Die Eingriffsfläche wirkt
dem Anschlagteil des zweiten Anschlags nicht entgegen, um eine Bewegung
des Blendenkörpers
in die erste Richtung zu gestatten, wenn der Blendenkörper nicht
in die erste Lichtabschirmposition geschwenkt worden ist.
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Deshalb
wirkt das Eingriffsglied nicht mit der Bewegung des Blendenkörpers in
der ersten Richtung zusammen. Mit anderen Worten, die Betätigung der
Sonnenblende erfordert keine getrennte Bewegung des Eingriffsglieds,
um ein Zusammenwirken des Eingriffsglieds mit dem Anschlag während der Bewegung
zwischen der Lagerungsposition und der zurückgezogenen Position zu vermeiden.
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Bei
einer Ausführungsform
weist der Anschlagteil eine im Wesentlichen bogenförmige Konfiguration
auf, die an die Konfiguration der Eingriffsfläche des dritten Eingriffsglieds
angepasst ist. Wenn sich der Blendenkörper in der ersten Lichtabschirmposition
befindet, berührt
der Anschlagteil reibschlüssig
die Eingriffsfläche.
Somit kann der Anschlag den Blendenkörper reibschlüssig in
Eingriff nehmen, wenn der Blendenkörper in einer Lichtabschirmposition
verwendet wird.
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Zusätzliche
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
nach Lektüre der
folgenden ausführlichen
Beschreibung zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen
leicht verständlich;
darin zeigen:
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1 eine
perspektivische Draufsicht einer Fahrzeugsonnenblende gemäß einer
ersten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die einen in einem Lagerungsraum eines
Fahrzeugkabinen-Dachhimmels gelagerten Blendenkörper zeigt;
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2 eine
perspektivische Unteransicht der Fahrzeugsonnenblende, die den im
Lagerungsraum gelagerten Blendenkörper zeigt;
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3 eine
Teilquerschnittsansicht entlang der Linie III-III in 1;
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4 eine
Teilquerschnittsansicht entlang der Linie IV-IV in 1;
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5 eine
Teilquerschnittsansicht eines Führungsmechanismus
der Fahrzeugsonnenblende entlang der Linie V-V in 1;
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6 eine
Teilquerschnittsansicht entlang der Linie VI-VI in 5;
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7 eine
perspektivische Draufsicht der Fahrzeugsonnenblende, die den Blendenkörper zeigt,
der so weit zurückgezogen
ist, dass er ein Rückziehhubende
erreicht;
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8 eine
perspektivische Unteransicht der Fahrzeugsonnenblende, die den Blendenkörper zeigt,
der so weit zurückgezogen
ist, dass er das Rückziehhubende
erreicht;
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9 eine
perspektivische Draufsicht der Fahrzeugsonnenblende, die den in
einer vorderen Lichtabschirmposition angeordneten Blendenkörper zeigt;
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10 eine
perspektivische Unteransicht der Fahrzeugsonnenblende, die den in
der vorderen Lichtabschirmposition angeordneten Blendenkörper zeigt;
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11 eine
Teilquerschnittsansicht entlang der Linie XI-XI in 7;
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12 eine
Teilquerschnittsansicht entlang der Linie XII-XII in 9;
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13 eine
perspektivische Draufsicht der Fahrzeugsonnenblende, die den in
einer seitlichen Lichtabschirmposition angeordneten Blendenkörper zeigt;
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14 eine
perspektivische Unteransicht der Fahrzeugsonnenblende, die den in
einer seitlichen Lichtabschirmposition angeordneten Blendenkörper zeigt;
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15 eine
perspektivische Unteransicht einer Fahrzeugsonnenblende gemäß einer
zweiten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die einen aus dem Lagerungsraum des Fahrzeugkabinen-Dachhimmels
zurückgezogenen Blendenkörper zeigt;
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16 eine
Teilquerschnittsansicht entlang der Linie XVI-XVI in 15;
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17 eine
perspektivische Ansicht einer Fahrzeugsonnenblende gemäß einer
dritten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die eine Modifikation einer Schwenkbewegungs-Anschlagvorrichtung
zeigt;
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18 eine
Teilquerschnittsansicht einer Fahrzeugsonnenblende gemäß einer
vierten beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die eine Modifikation einer Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung
zeigt;
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19 eine
Teilquerschnittsansicht der Fahrzeugsonnenblende gemäß einer
fünften
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die eine andere Modifikation einer Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung
zeigt; und
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20 eine
schematische Querschnittsansicht einer bekannten Fahrzeugsonnenblende.
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Jede(s)
der zusätzlichen
Lehren und Merkmale, die oben und unten offenbart werden, können getrennt
oder in Verbindung mit anderen Merkmalen und Lehren verwendet werden,
um verbesserte Fahrzeugsonnenblenden und Verfahren zur Herstellung solcher
Fahrzeugsonnenblenden bereitzustellen. Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele
für die
vorliegende Erfindung, bei denen viele dieser zusätzlichen
Merkmale und Lehren sowohl getrennt als auch in Verbindung miteinander
verwendet werden, unter Bezugnahme auf die angehängten Zeichnungen ausführlich beschrieben.
Diese ausführliche
Beschreibung soll einem Fachmann lediglich weitere Details zur Ausübung bevorzugter
Aspekte der vorliegenden Lehren verleihen und den Schutzbereich
der Erfindung nicht einschränken.
Nur die Ansprüche
definieren den Schutzbereich der beanspruchten Erfindung. Deshalb
sind Kombinationen von Merkmalen und Schritten, die in der folgenden
ausführlichen
Beschreibung offenbart werden, möglicherweise
nicht erforderlich, um die Erfindung im weitesten Sinne auszuüben, und
sollen lediglich Ausführungsbeispiele
der Erfindung beschreiben. Des Weiteren können verschiedene Merkmale
der Ausführungsbeispiele und
der abhängigen
Ansprüche
auf Weisen kombiniert werden, die nicht besonders spezifiziert werden, um
zusätzliche
nützliche
Ausführungsformen
der vorliegenden Lehren bereitzustellen.
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(ERSTE BEISPIELHAFTE AUSFÜHRUNGSFORM)
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Im
Folgenden wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 eine
erste beispielhafte Ausführungsform
beschrieben. Für
die ausführliche
Beschreibung der folgenden Ausführungsformen
wird eine rechte Sonnenblende verwendet, aber ein Durchschnittsfachmann
wird in der Lage sein, die Lehren auf eine entsprechende linke Sonnenblende anzuwenden.
Auf 3 Bezug nehmend, wird zwischen einer Dachbeplankung 1 und
einer Dachauskleidung 2 eines Fahrzeugkabinen-Dachhimmels
ein Lagerungsraum 3 definiert. Eine Öffnung 4 ist im Vorderteil
der Dachauskleidung 2 ausgebildet, so dass der Lagerungsraum 3 über die Öffnung 4 an
der Vorderseite geöffnet
wird. Eine Fahrzeugsonnenblende ist im Lagerungsraum 3 angeordnet
und enthält
allgemein eine stationäre
Basis 10, eine bewegliche Stützvorrichtung 20 und
einen Blendenkörper 50,
die alle zu einer einzigen Einheit montiert sind.
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Wie
in den 1 bis 3 gezeigt, weist die stationäre Basis 10 eine
im Wesentlichen rechteckige Konfiguration auf und ist durch Schrauben
oder ähnliche
Befestigungsvorrichtungen fest an der Unterseite der Dachbeplankung 1 angebracht.
Vorzugsweise kann die stationäre
Basis 10 eine Metallplatte, wie zum Beispiel eine Stahlplatte,
sein. Am linken und rechten Seitenteil der Unterseite der stationären Basis 10 sind
eine rechte bzw. linke Halterung 11 befestigt, die jeweils
einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt
aufweisen. Die bewegliche Stützvorrichtung 20 ist
zwischen der rechten und der linken Halterung 11 angebracht
und dient dazu, den Blendenkörper 50 so
zu stützen,
dass er sich in den Lagerungsraum 3 hinein und daraus heraus
bewegen kann.
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Wie
weiterhin in den 1 bis 3 gezeigt, enthält die bewegliche
Stützvorrichtung 20 einen Führungsschienenmechanismus 121,
ein erstes Stützglied 30 und
ein zweites Stützglied 40.
Der Führungsschienenmechanismus 121 ist
an der stationären
Basis 10 angebracht. Das erste Stützglied 30 ist unter
der Führung
des Führungsschienenmechanismus 121 nach
vorne und nach hinten beweglich. Das zweite Stützglied 40 ist über einen
Querschaft 35 vertikal schwenkbar am ersten Stützglied 30 angebracht.
Bei dieser Ausführungsform
erstreckt sich der Querschaft 35 im Wesentlichen in einer
horizontalen Richtung.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt, weist der Führungsschienenmechanismus 121 eine
rechte und eine linke stationäre
Schiene 122 und eine rechte und eine linke verschiebbare
Schiene 125 auf. Die stationären Schienen 122 sind
im Lagerungsraum 3 fest angebracht. Insbesondere sind,
wie in 5 gezeigt, die stationären Schienen 122 durch
Schrauben, Stifte oder ähnliche
Befestigungsvorrichtungen fest an den inneren Seitenflächen der
Halterungen 11 angebracht und erstrecken sich nach vorne
und nach hinten. Die verschiebbaren Schienen 125 sind jeweils
zusammen mit dem Blendenkörper 50 entlang den
stationären
Schienen 122 nach vorne und nach hinten verschiebbar. Darüber hinaus
kann jede der verschiebbaren Schienen 125 eine erste verschiebbare
Schiene 123 und eine zweite verschiebbare Schiene 124 aufweisen,
die bezüglich
einander nach vorne und nach hinten verschiebbar sind. Die ersten verschiebbaren
Schienen 123 und die zweiten verschiebbaren Schienen 124 sind
verschachtelt montiert.
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Wie
in den 5 und 6 gezeigt, weist jede der stationären Schienen 122 ein
oberes und ein unteres Schienenglied 122a auf, die einander
in vertikaler Richtung gegenüberliegen
und sich horizontal nach innen (zum Beispiel nach links in der in 5 gezeigten
Ansicht von der rechten Seite) zur entsprechenden verschiebbaren
Schiene 125 erstrecken. Die erste verschiebbare Schiene 123 jeder
verschiebbaren Schiene 125 weist ein oberes und ein unteres
verschiebbares Schienenglied 123a auf, die sich in vertikaler
Richtung gegenüberliegen
und sich horizontal nach außen
(zum Beispiel nach rechts in der in 5 gezeigten
Ansicht von der rechten Seite) zur entsprechenden stationären Schiene 122 erstrecken,
um zwischen den Schienengliedern 122a der stationären Schiene 122 eingesetzt
zu werden. Zwei parallele Reihen von Wälzgliedern 135 sind
zwischen den Innenwänden
der Schienenglieder 122a der stationären Schiene 122 und
den entsprechenden Außenwänden der
verschiebbaren Schienenglieder 123a der ersten verschiebbaren
Schiene 123 so angeordnet, dass sie diese Wände verschiebbar
oder drehbar berühren.
Die Wälzglieder 135 in
jeder Reihe sind entlang den Schienen 122 und 123 in
Reihe nach vorne und nach hinten angeordnet. Darüber hinaus stützt ein
Halter 130 drehbar die beiden Reihen von Wälzgliedern 135.
Bei dieser beispielhaften Ausführungsform
können
die Wälzglieder 135 sphärische Kugeln,
wie zum Beispiel in Lagern verwendete Stahlkugeln, sein.
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Wie
in 5 gezeigt, weist darüber hinaus die erste verschiebbare
Schiene 123 jeder verschiebbaren Schiene 125 andere
obere und untere verschiebbare Schienenglieder 123b auf,
die einander in der vertikalen Richtung gegenüberliegen und sich horizontal
nach innen (zum Beispiel nach links in der in 5 gezeigten
Ansicht von der rechten Seite) erstrecken. Des Weiteren weist die
zweite verschiebbare Schiene 124 jeder verschiebbaren Schiene 125 ein
oberes und ein unteres verschiebbares Schienenglied 124a auf,
die einander in der vertikalen Richtung gegenüberliegen und sich horizontal
nach außen
(nach rechts in der in 5 gezeigten Ansicht von der
rechten Seite) zur entsprechenden ersten verschiebbaren Schiene 123 erstrecken,
um zwischen den verschiebbaren Schienengliedern 123b der
ersten verschiebbaren Schiene 123 eingesetzt zu werden.
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Zwei
parallele Reihen von Wälzgliedern 136 sind
zwischen den Innenwänden
der verschiebbaren Schienenglieder 123b der ersten verschiebbaren Schiene 123 und
den entsprechenden Außenwänden der
verschiebbaren Schienenglieder 124a der zweiten verschiebbaren
Schiene 124 so angeordnet, dass sie diese Wände verschiebbar
berühren.
Weiterhin sind die Wälzglieder 136 in
jeder Reihe entlang den Schienen 123 und 124 in
Reihe nach vorne und nach hinten angeordnet. Darüber hinaus stützt ein Halter 131 drehbar
die beiden Reihen von Wälzgliedern 136.
Bei dieser beispielhaften Ausführungsform können die
Wälzglieder 136 sphärische Kugeln,
wie zum Beispiel in Lagern verwendete Stahlkugeln, sein.
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Das
erste Stützglied 30 weist
eine nach rechts und nach links zwischen den zweiten verschiebbaren
Schienen 124 langgestreckte Konfiguration auf. Das erste
Stützglied 30 ist
mit der rechten und der linken zweiten verschiebbaren Schiene 124 verbunden.
Wie in den 1 bis 4 gezeigt,
ist der Querschaft 35 zur schwenkbaren Abstützung des zweiten
Stützglieds 40 an
der Vorderseite des ersten Stützglieds 30 angebracht.
Eine rechte und linke Stützplatte 32,
die an nahe den einander gegenüberliegenden
Enden des Querschafts 35 befindlichen Stellen angebracht
sind, verhindern ein Drehen des Querschafts 35 bezüglich des
ersten Stützglieds 30. Das
zweite Stützglied 40 ist
so mit dem Querschaft 35 verbunden, dass sich das zweite
Stützglied 40 bezüglich des
Querschafts 35 drehen kann. Ein Reibglied 41 ist
am Stützglied 40 angeordnet
und nimmt den Querschaft 35 reibschlüssig in Eingriff, um eine geeignete
Reibungskraft anzulegen, die der Drehung des zweiten Stützglieds 40 bezüglich des
Querschafts 35 entgegenwirkt.
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Auf 1 Bezug
nehmend, erstreckt sich ein Längsschaft 45 vom
Vorderende des zweiten Stützglieds 40 in
Längsrichtung
(nach vorne und nach hinten). Insbesondere ist der Längsschaft 45 neben
dem rechten Ende des Vorderendes des zweiten Stützglieds 40 angeordnet.
Das rechte Ende des Blendenkörpers 50 ist über den
Längsschaft 45 so
mit dem zweiten Stützglied 40 verbunden,
dass der Blendenkörper 50 um
den Längsschaft 45 schwenken
kann. Wie in 13 gezeigt, ist ein Eingriffsglied 51 am
linken Ende, das heißt
am freien Ende, des Blendenkörpers 50 angebracht.
In diesem Zusammenhang ist am linken Ende des zweiten Stützglieds 40 ein
elastisch in Eingriff bringbarer Teil 48 ausgebildet, der
mit dem Eingriffsglied 51 des Blendenkörpers 50 elastisch
in Eingriff gebracht werden kann.
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Auf
diese Weise kann der Blendenkörper 50 zurückgezogen
werden, um mit Hilfe des ersten und des zweiten Stützglieds 30 und 40 und
des Führungsschienenmechanismus 121 aus
dem Lagerungsraum 3 heraus bewegt zu werden, wie in den 7 und 8 gezeigt.
Bei dieser beispielhaften Ausführungsform
ist eine Anschlagvorrichtung vorgesehen, die verhindern soll, dass
sich der Blendenkörper 50 nach
vorne über
ein vorbestimmtes Rückziehhubende
hinaus bewegt. Die Anschlagvorrichtung kann (nicht gezeigte) Eingriffsteile
aufweisen, die an den stationären
Schienen 122 und den ersten verschiebbaren Schienen 123 und
den zweiten verschiebbaren Schienen 124 der verschiebbaren Schienen 125 zum
Eingriff miteinander, wenn sich der Blendenkörper 50 am Ende des
Rückhubs
befindet, ausgebildet sind. Diese Anschlagvorrichtung wird im Folgenden „Vorwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung" genannt.
-
Wenn
sich der Blendenkörper 50 am
Ende des Rückziehhubs
befindet, kann der Blendenkörper 50 zusammen
mit dem zweiten Stützglied 40 vertikal um
den Querschaft 35 geschwenkt werden, so dass der Blendenkörper 50 in
einer vorderen Lichtabschirmposition angeordnet wird, in der der
Blendenkörper 50 einer
(nicht gezeigten) Windschutzscheibe des Fahrzeugs gegenüberliegt.
Der Winkel des Blendenkörpers 50 in
der vorderen Lichtabschirmposition kann von einem Bediener, das
heißt
einem Fahrer oder einem Beifahrer des Fahrzeugs, nach Wunsch eingestellt werden.
Darüber
hinaus kann der Blendenkörper 50 durch
Schwenken des Blendenkörpers 50 um
den Längsschaft 45 aus
der vorderen Lichtabschirmposition in eine seitliche Lichtabschirmposition bewegt
werden, in der der Blendenkörper 50 einer Seitenscheibe
des Fahrzeugs gegenüberliegt.
-
Wie
in den 1, 3 und 8 gezeigt, ist
des Weiteren eine Verriegelungsvorrichtung 25 zwischen
dem ersten Stützglied 30 und
der stationären
Basis 10 angeordnet, um den Blendenkörper 50 zusammen mit
dem ersten und dem zweiten Stützglied 30 und 40 in
einer Lagerungsposition im Lagerungsraum 3 freigebbar zu
verriegeln. Die Verriegelungsvorrichtung 25 enthält eine
an der stationären Basis 10 angebrachte
Kurvenplatte 26 und einen am ersten Stützglied 30 angebrachten
Verriegelungsstift 27. Der Verriegelungsstift 27 wirkt
mit einer in der Kurvenplatte 26 (siehe 8)
ausgebildeten herzförmigen
Kurvenaussparung 26a dahingehend zusammen, das erste Stützglied 30 und
folglich den Blendenkörper 50 mit
Hilfe einer (nicht gezeigten) Feder in der Lagerungsposition zu
verriegeln. Wenn der Bediener gegen den in der Lagerungsposition
verriegelten Blendenkörper 50 drückt, um
das erste Stützglied 30 gegen
die Vorbelastungskraft der Feder um eine kleine Strecke nach hinten
zu bewegen, kann der Verriegelungsstift 27 aus der Kurvenaussparung 26a ausgerückt werden,
wodurch der Verriegelungszustand des Blendenkörpers 50 freigegeben
wird. Infolge der Freigabe des Verriegelungszustands kann der Blendenkörper 50 durch
die Vorbelastungskraft der Feder zusammen mit dem ersten und dem
zweiten Stützglied 30 und 40 um
eine vorbestimmte Strecke nach vorne (das heißt in die Rückziehrichtung) bewegt werden.
Der Verriegelungsstift 27 kann die herzförmige Kurvenaussparung 26a in
Eingriff nehmen, um den Blendenkörper 50 in
der Lagerungsposition zu verriegeln, wenn der Blendenkörper 50 so weit
nach vorne gedrückt
wird, dass er die Lagerungsposition erreicht. Somit ist die Verriegelungsvorrichtung 25 als
eine durch Drücken freizugebende Verriegelungsvorrichtung
konfiguriert. Der Verriegelungsstift 27 und die herzförmige Kurvenaussparung 26a selbst
sind in der Technik bekannt. Deshalb werden diese Elemente nicht
weiter beschrieben.
-
Wie
in den 1, 9 und 12 gezeigt, ist
des Weiteren eine Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung 60 zwischen
dem zweiten Stützglied 40 und
der stationären
Basis 10 angeordnet, um zu verhindern, dass sich das zweite
Stützglied 40 und folglich
der Blendenkörper 50 in
die Rückwärtsrichtung
bewegen, wenn der Blendenkörper 50 in
einer vorderen Lichtabschirmposition angeordnet ist. Wie oben beschrieben,
wird durch die Vorwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung,
einschließlich
den an den stationären
Schienen 122 und den ersten verschiebbaren Schienen 123 und
den zweiten verschiebbaren Schienen 124 der verschiebbaren Schienen 125 des
Führungsschienenmechanismus 121 ausgebildeten
Eingriffsteilen, verhindert, dass sich der Blendenkörper 50 über das
Ende des Rückziehhubs
hinaus bewegt. Deshalb wirken die Vorwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung
und die Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung 60 zusammen,
um eine unerwünschte
Bewegung des Blendenkörpers 50 entweder
nach vorne oder nach hinten zu verhindern, wenn der Blendenkörper 50 in
einer vorderen Lichtabschirmposition angeordnet ist.
-
Wie
in den 11 und 12 gezeigt,
enthält
die Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung 60 einen
fest an der stationären
Basis 10 angebrachten Anschlag 61 und einen integral
mit dem rechten Ende des zweiten Stützglieds 40 ausgebildeten
Eingriffsteil 65. Der Anschlag 61 weist einen
im Wesentlichen L-förmigen
Querschnitt auf und enthält
einen integral mit einem Anschlagteil 62 ausgebildeten
Befestigungsteil 61a. Der Befestigungsteil 61a ist
fest am rechten Vorderteil der Unterseite der stationären Basis 10 angebracht.
Der Anschlagteil 62 erstreckt sich vom hinteren Ende des
Befestigungsteils 61a im Wesentlichen vertikal.
-
Der
Eingriffsteil 65 weist eine Eingriffsfläche 67 auf, die so
angeordnet ist, dass sie dem Anschlagteil 62 entgegenwirkt,
wenn sich der Blendenkörper 50 in
einer Lichtabschirmposition befindet. Vorzugsweise weist die Eingriffsfläche 67 eine
im Wesentlichen bogenförmige
Konfiguration bezüglich
der mittleren Achse des Querschafts 35 auf. Deshalb kann der
Eingriffsteil 65 durch den Raum unter dem Anschlagglied 61 passieren,
wenn sich der Blendenkörper 50 in
den Lagerungsraum 3 hinein und daraus heraus bewegt, wenn
der zweite Stützteil 40 sowie der
Blendenkörper 50 so
angeordnet sind, das sie sich im Wesentlichen horizontal nach vorne
und nach hinten erstrecken, wie in 11 gezeigt.
-
Wenn
der Blendenkörper 50 sowie
das zweite Stützglied 40 um
den Querschaft 35 in eine Lichtabschirmposition geschwenkt
werden, nachdem der Blendenkörper 50 zum
Ende des Rückziehhubs
zurückgezogen
worden ist, kann das zweite Stützglied 40 in
eine im Wesentlichen aufrechte Position bewegt werden, wie in 12 gezeigt.
Die Eingriffsfläche 67 des
Eingriffsteils 65 wird nach oben bewegt, um dem Anschlagteil 62 des
Anschlags 61 in Rückwärtsrichtung
entgegenzuwirken. Deshalb kann verhindert werden, dass sich der
Blendenkörper 50 sowie
das zweite Stützglied 40 durch
Kontakt der Eingriffsfläche 67 mit
dem Anschlagteil 62 des Anschlags 61 in die Rückwärtsrichtung
bewegen.
-
Wie
in den 13 und 14 zu
sehen, ist des Weiteren eine Anschlagvorrichtung 70 vorgesehen,
die verhindern soll, dass der Blendenkörper 50 um den Querschaft 35 schwenkt,
wenn der Blendenkörper 50 in
eine seitliche Lichtabschirmposition angeordnet worden ist. Insbesondere
enthält
die Anschlagvorrichtung 70 einen Anschlag 71,
einen ersten Eingriffsteil 75 und einen zweiten Eingriffsteil 76. Der
Anschlag 71 ist integral mit einer der Stützplatten 32 (das
heißt
zum Beispiel mit der mit der Bezugszahl 32a bezeichneten
Stützplatte)
ausgebildet und erstreckt sich nach vorne und nach rechts der Stützplatte 32.
Der erste Eingriffsteil 75 wird durch eine Fläche des
Eingriffsteils 65 des zweiten Stützglieds 40 gebildet.
Der erste Eingriffsteil 75 wirkt der Rückseite des Anschlags 71 entgegen,
wenn der Blendenkörper 50 um
den Querschaft 35 in eine vordere Lichtabschirmposition
geschwenkt worden ist. Deshalb wird verhindert, dass der Blendenkörper 50 weiter
schwenkt, nachdem der erste Eingriffsteil 75 den Anschlag 71 berührt hat.
Der zweite Eingriffsteil 76 ist integral mit dem rechten
Endteil des Blendenkörpers 50,
das heißt
dem schwenkbar mit dem zweiten Stützglied 40 verbundenen
Endteil, ausgebildet. Der zweite Eingriffsteil 76 erstreckt
sich vom rechten Endteil des Blendenkörpers 50 nach oben,
wenn sich der Blendenkörper 50 in
einer vorderen Lichtabschirmposition befindet. Wenn der Blendenkörper 50 um
den Längsschaft 45 in
die seitliche Lichtabschirmposition geschwenkt worden ist, kann
der zweite Eingriffsteil 76 der Unterseite des Anschlags 71 vertikal
entgegenwirken. Somit kann der zweite Eingriffsteil 76 die Unterseite
des Anschlags 71 berühren,
um zu verhindern, dass der Blendenkörper 50 um den Querschaft 35 nach
oben schwenkt, nachdem der Blendenkörper 50 in eine seitliche
Lichtabschirmposition angeordnet worden ist.
-
Im
Folgenden wird die Funktionsweise der obigen beispielhaften Ausführungsform
beschrieben. Um den Blendenkörper 50 aus
der Lagerungsposition im Lagerungsraum 3 des Fahrzeugkabinen-Dachhimmels,
wie in den 1 bis 3 gezeigt,
in einem gewünschten
Winkel in eine vordere Lichtabschirmposition zu bewegen, kann der
Bediener zu Anfang gegen den Blendenkörper 50 drücken, um diesen
um eine kleine Strecke weiter in den Lagerungsraum 3 hinein
zu bewegen. Dann kann der Eingriff zwischen dem Verriegelungsstift 27 und
der herzförmigen
Kurvenaussparung 26a der Kurvenplatte 26 der Verriegelungsvorrichtung 25 gelöst werden,
so dass sich der Blendenkörper 50 (zusammen mit
dem ersten und dem zweiten Stützglied 30 und 40)
aufgrund der Vorbelastungskraft der Feder um eine kleine Strecke
nach vorne bewegen kann.
-
Danach
kann der Bediener den Blendenkörper 50 manuell
nach vorne bewegen, um den Blendenkörper 50 mit Hilfe
des Führungsschienenmechanismus 121 zurückzuziehen.
Wenn der Blendenkörper 50 zurückgezogen
wird, gleiten somit die ersten verschiebbaren Schienen 123 der
verschiebbaren Schienen 125 jeweils bezüglich der stationären Schienen 122 nach
vorne. Darüber
hinaus gleiten die zweiten verschiebbaren Schienen 124 und
das erste Stützglied 30,
das an den zweiten verschiebbaren Schienen 124 befestigt
ist, jeweils bezüglich
der ersten verschiebbaren Schienen 123 der verschiebbaren
Schienen 125. Deshalb können
sich der Blendenkörper 50 sowie
das erste und das zweite Stützglied 30 und 40 sanft
zum Ende des Rückziehhubs
bewegen, wie in den 7 und 8 gezeigt.
-
Nachdem
sich der Blendenkörper 50 zum Ende
des Rückziehhubs
bewegt hat, kann der Bediener den Blendenkörper 50 um den Querschaft 35 zusammen
mit dem zweiten Stützglied 40 zum
ersten Stützglied 30 schwenken.
Dann kann der Blendenkörper 50 in
einem gewünschten
Winkel in einer vorderen Lichtabschirmposition angeordnet werden,
wie in den 9 und 10 gezeigt.
-
Um
den Blendenkörper 50 in
die Lagerungsposition im Lagerungsraum 3 zurückzuführen, kann der
Bediener den Blendenkörper 50 in
umgekehrter Reihenfolge zum obigen Vorgang manuell bewegen. Wenn
der Blendenkörper 50 die
Lagerungsposition erreicht hat, kann er durch die Verriegelungsvorrichtung 25 in
dieser Position verriegelt werden.
-
Wie
oben beschrieben, enthält
der Führungsschienenmechanismus 121 die
stationäre Schiene 122,
die erste verschiebbare Schiene 123 und die zweite verschiebbare Schiene 124.
Darüber hinaus
sind mehrere Wälzglieder 135 und
mehrere Wälzglieder 136 zwischen
den gegenüberliegenden Wänden der
stationären
Schiene 122 und der ersten verschiebbaren Schiene 123 bzw.
zwischen der ersten verschiebbaren Schiene 123 und der
zweiten verschiebbaren Schiene 124 angeordnet. Wenn sich
der Blendenkörper 50 in
den Lagerungsraum 3 und daraus heraus bewegt, kann die
erste verschiebbare Schiene 123 bezüglich der stationären Schiene 122 gleiten,
während
sich die Wälzglieder 135 drehen, und
die zweite verschiebbare Schiene 124 kann bezüglich der
ersten verschiebbaren Schiene 123 gleiten, während sich
die Wälzglieder 136 drehen.
Deshalb kann sich der Blendenkörper 50 leicht
und gleichmäßig in den
Lagerungsraum 3 hinein und daraus heraus bewegen.
-
Insbesondere
bilden die erste und die zweite verschiebbare Schiene 123 und 124 die
verschiebbaren Schienen 125, die als verschachtelte Schienen konfiguriert
sind, so dass sie in Bewegungsrichtung des Blendenkörpers 50 bezüglich des
Lagerungsraums 3 ausgefahren und zurückgezogen werden. Deshalb kann
die Länge
der ersten und der zweiten verschiebbaren Schiene 123 und 124 auf
ein Minimum reduziert werden, während
die erforderliche Hublänge
der Bewegung des Blendenkörpers 50 gewährleistet
wird. Mit anderen Worten, die zur Lagerung der ersten und der zweiten
verschiebbaren Schiene 123 und 124 erforderliche
Länge des
Lagerungsraums 3 kann auf ein Minimum reduziert werden.
Deshalb kann der Führungsschienenmechanismus 121 innerhalb
einer begrenzten Länge
des Lagerungsraums 3 des Fahrzeugkabinen-Dachhimmels angeordnet
werden.
-
Zum
Zurückziehen
des Blendenkörpers 50, der
durch die Verriegelungsvorrichtung 25 verriegelt worden
ist, kann der Bediener weiterhin gegen den Blendenkörper 50 drücken, um
ihn um eine kleine Strecke nach hinten zu bewegen, so dass der Eingriffsverriegelungsstift 27 aus
der herzförmigen
Kurvenaussparung 26a der Kurvenplatte 26 freigegeben wird.
Um den zurückgezogenen
Blendenkörper 50 zu lagern,
kann der Bediener gegen den Blendenkörper 50 drücken, um
ihn in die Lagerungsposition zu bewegen, so dass der Verriegelungsstift 27 automatisch
in die herzförmige
Kurvenaussparung 26a eingreift und der Blendenkörper 50 in
der Lagerungsposition verriegelt werden kann.
-
Wenn
der Blendenkörper 50 am
Ende des Rückziehhubs
in eine vordere Lichtabschirmposition geschwenkt wird, kann sich
des Weiteren die Eingriffsfläche 67 des
Eingriffsteils 65 zum Entgegenwirken des Anschlagteils 62 der
Rückwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung 60 bewegen.
Deshalb kann aufgrund des Kontaktes zwischen der Eingriffsfläche 67 und
dem Anschlagteil 62 die Rückwärtsbewegung des Blendenkörpers 50 sowie
des zweiten Stützglieds 40 verhindert
werden. Darüber
hinaus verhindert die Vorwärtsbewegungs-Anschlagvorrichtung,
einschließlich
der an den stationären
Schienen 122, den verschiebbaren Schienen 123 und
den zweiten verschiebbaren Schienen 124 ausgebildeten Eingriffsteile,
eine Bewegung des Blendenkörpers 50 und
des zweiten Stützglieds 40 in
Vorwärtsrichtung. Infolgedessen
wird zuverlässig
verhindert, dass sich der Blendenkörper 50 sowie das
zweite Stützglied 40 beispielsweise
aufgrund von vom Fahrzeug übertragenen
Vibrationen versehentlich und unbeabsichtigt entweder in Vorwärts- oder
in Rückwärtsrichtung
bewegen.
-
Insbesondere
ist die Eingriffsfläche 67 des Eingriffsteils 65 als
eine bogenförmige
Fläche
um die Achse des Querschafts 35 konfiguriert. Deshalb kann die
Eingriffsfläche 67 dem
Anschlagteil 62 im Wesentlichen in einem beliebigen der
gewünschten Schwenkwinkel
in der vorderen Lichtabschirmposition entgegenwirken. Somit kann
die versehentliche Vorwärts-
und Rückwärtsbewegung
des Blendenkörpers 50 sowie
des zweiten Stützglieds 40 zuverlässig verhindert
werden, wenn sich der Blenden körper 50 in
einer vorderen Lichtabschirmposition befindet.
-
Des
Weiteren kann bei dieser beispielhaften Ausführungsform der Blendenkörper 50 aus
einer vorderen Lichtabschirmposition in eine seitliche Lichtabschirmposition
bewegt werden, wenn der Blendenkörper 50 um
die Achse des Längsschafts 45 schwenkt,
wie in den 13 und 14 gezeigt. Während dieser
Bewegung kann verhindert werden, dass sich der Blendenkörper 50 durch
die Vorwärtsbewegung
der Anschlagvorrichtung und die Rückwärtsbewegung der Anschlagvorrichtung 60 in
Vorwärts-
oder Rückwärtsrichtung
bewegt. Deshalb kann die Schwenkbewegung des Blendenkörpers 50 um
den Längsschaft 45 leicht
und stabil durchgeführt werden.
-
Wenn
der Blendenkörper 50 in
der in den 13 und 14 gezeigten
seitlichen Lichtabschirmposition verwendet wird, wird die Anschlagvorrichtung 70 in
eine Betriebsposition gebracht, in der der erste Eingriffsteil 75 und
der zweite Eingriffsteil 76 der Rückseite bzw. der Unterseite
des Anschlags 71 entgegenwirken. Deshalb kann verhindert
werden, dass der Blendenkörper 50 versehentlich
um den Querschaft 35 schwenkt, wenn sich der Blendenkörper 50 in
der seitlichen Lichtabschirmposition befindet.
-
Im
Folgenden werden die zweiten bis fünften beispielhaften Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die 15 bis 19 beschrieben.
Die zweiten bis fünften
beispielhaften Ausführungsformen sind
Modifikationen der ersten beispielhaften Ausführungsform. Deshalb sind in
den 15 bis 19 gleiche
Glieder mit den gleichen Bezugszahlen wie bei der ersten beispielhaften
Ausführungsform
versehen worden, und die Beschreibung dieser Glieder wird möglicherweise
nicht wiederholt.
-
(ZWEITE BEISPIELHAFTE
AUSFÜHRUNGSFORM)
-
Die
zweite beispielhafte Ausführungsform wird
nunmehr unter Bezugnahme auf die 15 und 16 beschrieben.
Die zweite beispielhafte Ausführungsform
unterscheidet sich insofern von der ersten beispielhaften Ausführungsform,
dass (1) ein Blendenkörper 50A eine
nach oben gekrümmte
Konfiguration aufweist, (2) ein Paar stationärer Schienen 122A und
ein Paar verschiebbarer Schienen 125A jeweils eine erste
verschiebbare Schiene 123A und eine zweite verschiebbare
Schiene 124A enthalten, die so gekrümmt sind, dass sie einen Krümmungsradius
aufweisen, der im Wesentlichen dem Krümmungsradius des Blendenkörpers 50A entspricht, und
(3) der Blendenkörper 50A durch
die zweiten Schienen 124A der verschiebbaren Schienen 125A direkt
verschiebbar gestützt
wird. Des Weiteren sind bei dieser beispielhaften Ausführungsform
mehrere Wälzglieder 135,
wie zum Beispiel sphärische
Stahlkugeln, zwischen einander gegenüberliegenden Wänden der
stationären
Schienen 122A und der ersten verschiebbaren Schienen 123A drehbar
angeordnet und werden durch den Halter 130 gehalten. Darüber hinaus
sind mehrere Wälzglieder 136,
wie zum Beispiel sphärische
Stahlkugeln, zwischen einander gegenüberliegenden Wänden der
ersten verschiebbaren Schienen 123A und der zweiten verschiebbaren
Schienen 124A drehbar angeordnet und werden durch den Halter 131 gehalten.
-
Des
Weiteren können
bei dieser Ausführungsform
bei Bewegung des Blendenkörpers 50A in den
Lagerungsraum 3 und daraus heraus die ersten verschiebbaren
Schienen 123A bezüglich
der stationären
Schienen 122A gleiten, während sich die Wälzglieder 135 drehen.
Die zweiten verschiebbaren Schienen 124A können bezüglich der
ersten verschiebbaren Schienen 123A gleiten, während sich die
Wälzglieder 136 drehen.
Deshalb kann sich der Blendenkörper 50A leicht
und gleichmäßig in den
Lagerungsraum 3 hinein und daraus heraus bewegen.
-
Da
die ersten und zweiten verschiebbaren Schienen 123A und 124A die
verschiebbaren Schienen 125A bilden und als verschachtelte
Schienen konfiguriert sind, so dass sie in Bewegungsrichtung des
Blendenkörpers 50A bezüglich des
Lagerungsraums 3 ausgefahren und zurückgezogen werden, können die
Längen
der ersten und der zweiten verschiebbaren Schienen 123A und 124A auf
ein Minimum reduziert werden, während
sie immer noch die erforderliche Hubbewegungslänge für den Blendenkörper 50A gewährleisten.
Mit anderen Worten, die Länge
des zur Lagerung der ersten und der zweiten verschiebbaren Schienen 123A und 124A erforderlichen
Lagerungsraums 3 kann auf ein Minimum reduziert werden.
Deshalb kann der Führungsschienenmechanismus 121 innerhalb
einer begrenzten Länge des
Lagerungsraums 3 des Fahrzeugkabinen-Dachhimmels angeordnet werden.
-
Bei
der zweiten beispielhaften Ausführungsform
kann sich der Blendenkörper 50A des
Weiteren bei seiner Bewegung zum Ende des Rückziehhubs aufgrund seiner
nach oben gekrümmten
Konfiguration allmählich
nach unten bewegen. Deshalb kann sich der Blendenkörper 50A am
Ende des Rückziehhubs
im Wesentlichen vertikal erstrecken, so dass der Blendenkörper 50A natürlich eine
vordere Lichtabschirmposition einnehmen kann.
-
Diese
zweite beispielhafte Ausführungsform ist
in der Darstellung nicht so ausgeführt, dass sich der Blendenkörper 50A aus
einer vorderen Lichtabschirmposition in eine seitliche Lichtabschirmposition bewegen
kann. Jedoch kann ein ähnlicher
Mechanismus, wie der bei der ersten beispielhaften Ausführungsform
verwendete, in der zweiten beispielhaften Ausführungsform zur Bewegung aus
einer vorderen Lichtabschirmposition in eine seitliche Lichtabschirmposition
eingebaut werden.
-
(DRITTE BEISPIELHAFTE
AUSFÜHRUNGSFORM)
-
Im
Folgenden wird die dritte beispielhafte Ausführungsform unter Bezugnahme
auf 17 beschrieben. Diese Ausführungsform unterscheidet sich
hinsichtlich der Konfiguration der Anschlagvorrichtung 70 zum
Verhindern, dass der Blendenkörper 50 um
den Querschaft 35 schwenkt, wenn der Blendenkörper 50 in
einer seitlichen Lichtabschirmposition angeordnet worden ist, von
der ersten beispielhaften Ausführungsform.
Wie in 17 gezeigt, enthält eine
Anschlagvorrichtung 70A dieser beispielhaften Ausführungsform
einen Anschlag 71A, einen ersten Eingriffsteil 75 und
einen zweiten Eingriffsteil 76A. Der Anschlag 71A ähnelt dem
Anschlag 71 und ist integral mit der am ersten Stützglied 30 befestigten Stützplatte 32A ausgebildet.
Jedoch ist der Anschlag 71A zur Bildung des Anschlagteils 71a teilweise
ausgeschnitten. Der zweite Eingriffsteil 76A ist integral mit
dem rechten Ende des Blendenkörpers 50 ähnlich dem
zweiten Eingriffsteil 76 ausgebildet, aber der zweite Eingriffsteil 76A ist
zur Ineingriffnahme des Vorderrands des Anschlagteils 71a angeordnet,
um eine weitere Schwenkbewegung des Blendenkörpers 50 um den Querschaft 35,
wenn der Blendenkörper 50 geschwenkt
worden ist, zu verhindern, um den Schwenkwinkel zu verkleinern.
-
Als
Alternative dazu kann der Anschlag 71A oder 71a auch
an anderen Gliedern als das erste Stützglied 30 angebracht
werden. Zum Beispiel kann der Anschlag an der Dachbeplankung 1,
der stationären
Basis 10 oder an anderen Gliedern, die fest an der stationären Basis 10 angebracht
sind, befestigt werden.
-
Darüber hinaus
ist bei den obigen ersten und dritten beispielhaften Ausführungsformen
das Anschlagglied 61 der Anschlagvorrichtung 60,
das zur Verhinderung der Rückwärtsbewegung
des Blendenkörpers 50 verwendet
wird, an der stationären
Basis 10 angebracht. Jedoch kann das Anschlagglied 61 auch
an anderen Gliedern als der stationären Basis 10 angebracht
werden. Zum Beispiel kann das Anschlagglied 61 an der Dachbeplankung 1,
der (den) Halterung(en) 11 der stationären Basis 10 oder
der (den) stationären
Schiene(n) 122 angebracht werden.
-
Des
Weiteren ist bei der obigen ersten und dritten Ausführungsform
die bogenförmige
Eingriffsfläche 67 der
Anschlagvorrichtung 60 am Eingriffsteil 65 des
rechten Endes des zweiten Stützglieds 40 ausgebildet.
Jedoch kann die Eingriffsfläche 67 auch an
einem Teil des Blendenkörpers 50 ausgebildet werden.
-
Im
Folgenden werden alternative Anordnungen der Anschlagvorrichtung 60 unter
Bezugnahme auf die 18 und 19 in
Verbindung mit der vierten und fünften
beispielhaften Ausführungsform
beschrieben.
-
(VIERTE BEISPIELHAFTE
AUSFÜHRUNGSFORM)
-
Bei
der vierten beispielhaften Ausführungsform
ist das Anschlagglied 61 direkt an der Unterseite der Dachbeplankung 1 angebracht,
wie in 18 gezeigt. Darüber hinaus
ist die bogenförmige
Eingriffsfläche 67 direkt
am hinteren Ende des Blendenkörpers 50B ausgebildet.
Bei dieser Konfiguration ist der Querschaft 35 an den zweiten
verschiebbaren Schienen 124 der verschiebbaren Schienen 125 und
zwischen ihnen angebracht und stützt
schwenkbar den Blendenkörper 50B.
Bei dieser Anordnung können das
erste und das zweite Stützglied 30 und 40 weggelassen
werden, obgleich sich der Blendenkörper 50B möglicherweise
nicht in eine seitliche Lichtabschirmposition bewegen kann.
-
(FÜNFTE BEISPIELHAFTE AUSFÜHRUNGSFORM)
-
Die
fünfte
beispielhafte Ausführungsform
ist eine weitere Modifikation der vierten beispielhaften Ausführungsform. Ähnlich wie
die vierte beispielhafte Ausführungsform
ist die bogenförmige
Eingriffsfläche 67 direkt
an einem hinteren Teil des Blendenkörpers 50B ausgebildet,
der von dem Querschaft 35 schwenkbar gestützt wird.
Darüber
hinaus ist ein Anschlagglied 61A, das dem Anschlagglied 61 entspricht,
direkt an der Dachbeplankung 1 angebracht. Jedoch weist
das Anschlagglied 61A eine bogenförmige Eingriffsfläche 61B auf,
die als eine konkave Fläche
konfiguriert ist, die der bogenförmigen
Eingriffsfläche 67 im
Wesentlichen entspricht. Die bogenförmige Eingriffsfläche 61B berührt gleitend
die Eingriffsfläche 67,
wenn der Blendenkörper 50B in
einem beliebigen gewünschten
Schwenkwinkel in die vordere Lichtabschirmposition (in 19 durch durchgezogene
Linien bezeichnet) geschwenkt worden ist. Des Weiteren ist es bei
dieser Anordnung möglich,
zu verhindern, dass der Blendenkörper 50B versehentlich
um den Querschaft 35 schwenkt.
-
(ANDERE MÖGLICHE AUSFÜHRUNGSFORMEN)
-
Die
vorliegende Erfindung braucht nicht auf die obigen beispielhaften
Ausführungsformen
beschränkt
zu sein, sondern kann auf verschiedene Weise modifiziert werden
und immer noch innerhalb der Lehren der vorliegenden Erfindung bleiben.
Zum Beispiel werden Wälzglieder 135 und 136 des
Führungsschienenmechanismus 121 als
sphärische
Kugeln, wie zum Beispiel Stahlkugellager, bezeichnet. Jedoch kann
es sich bei den Wälzgliedern 135 und 136 auch
um zylindrische Rollen, wie zum Beispiel die in Rollenlagern verwendeten
Wälzlager,
handeln.
-
Darüber hinaus
weist jede der verschiebbaren Schienen 125 eine erste verschiebbare
Schiene 123, die bezüglich
der entsprechenden stationären Schiene 122 verschiebbar
ist, und eine zweite verschiebbare Schiene 124, die bezüglich der
entsprechenden ersten verschiebbaren Schiene 123 verschiebbar
ist, auf. Jedoch kann jede der verschiebbaren Schienen 125 anstelle
der ersten und der zweiten verschiebbaren Schiene 123 und 124 eine
einzige lange verschiebbare Schiene aufweisen, die in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
langgestreckt ist.
-
Des
Weiteren kann der Führungsschienenmechanismus 121 durch
einen anderen beliebigen Gleitmechanismus ersetzt werden. Zum Beispiel können ein
Schlitz bzw. Schlitze oder eine oder mehrere Aussparungen, die in
Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung
langgestreckt sind, und ein oder mehrere Gleitglieder, wie zum Beispiel
ein oder mehrere Stifte, die gleitend in den Schlitz oder die Schlitze
oder die Aussparung(en) eingreifen, verwendet werden.
-
Darüber hinaus
kann zum Halten des Blendenkörpers 50 in
der Lagerungsposition die durch Drücken freizugebende Verriegelungsvorrichtung 25 durch
andere beliebige Vorrichtungen, wie zum Beispiel eine Vorrichtung
zum Anlegen einer Reibkraft an den Blendenkörper 50, wenn dieser
sich in der Lagerungsposition befindet, ersetzt werden.