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DE102005030128B4 - Lichtemittierende Vorrichtung und Beleuchtungsvorrichtung - Google Patents

Lichtemittierende Vorrichtung und Beleuchtungsvorrichtung Download PDF

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DE102005030128B4
DE102005030128B4 DE102005030128A DE102005030128A DE102005030128B4 DE 102005030128 B4 DE102005030128 B4 DE 102005030128B4 DE 102005030128 A DE102005030128 A DE 102005030128A DE 102005030128 A DE102005030128 A DE 102005030128A DE 102005030128 B4 DE102005030128 B4 DE 102005030128B4
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Shingo Matsuura
Fumiaki Sekine
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Kyocera Corp
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Abstract

Lichtemittierende Vorrichtung mit:
einem lichtemittierenden Element (3);
einem Basiskörper (1), der auf seiner oberen Hauptoberfläche einen Platzierungsbereich (1a) aufweist, um darauf das lichtemittierende Element (3) zu platzieren;
einem ersten reflektierenden Bereich (2), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich (1a) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (2a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
einem zweiten reflektierenden Bereich (4), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich (2) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (4a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
einem lichtdurchlässigen Bauteil (6), das in dem zweiten reflektierenden Bereich (4) so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element (3) und den ersten reflektierenden Bereich (2) bedeckt; und
einem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich (5) zum Umwandeln einer Wellenlänge von Licht aus dem lichtemittierenden Element (3), wobei der erste Wellenlängenumwandlungsbereich (5) in...

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine lichtemittierende Vorrichtung, die ein darin untergebrachtes lichtemittierendes Element umfasst, und eine die Vorrichtung verwendende Beleuchtungsvorrichtung.
  • 2. BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Eine konventionelle lichtemittierende Vorrichtung ist in 30 gezeigt. In 30 besteht die lichtemittierende Vorrichtung hauptsächlich aus einem Basiskörper 11, einem rahmenreflektierenden Bauteil 12, einem lichtemittierenden Element 13, einer Wellenlängenumwandlungsschicht 15 und einem lichtdurchlässigen Bauteil 16. Der Basiskörper 11 besteht aus einem isolierenden Material und weist in der Mitte seiner oberen Oberfläche einen Platzierungsbereich 11a auf, um darauf das lichtemittierende Element 13 zu platzieren. Der Basiskörper 11 ist außerdem mit einem (nicht gezeigten) Verdrahtungsleiter aus Hauptanschlüssen und metallisierten Verdrahtungen zum elektrischen Verbinden innerhalb und außerhalb der lichtemittierenden Vorrichtung mittels des Platzierungsbereichs 11a und dessen Umgebung versehen. Das rahmenreflektierende Bauteil 12 ist fest an der oberen Oberfläche des Basiskörpers 11 angebracht und weist eine Innenumfangsfläche 12a auf, die so schräg ist, dass sie sich nach außen in Richtung der Oberseite des Rahmens erweitert, und die Innenumfangsfläche 12a dient als reflektierende Fläche, die das Licht aus dem lichtemittierenden Element 13 reflektiert. Die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 besteht aus einem lichtdurchlässigen Bauteil, das ein (nicht gezeigtes) Phosphormaterial darin enthält, um eine Wellenlängenumwandlung des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 13 durchzuführen. Das lichtdurchlässige Element 16 wird in das reflektierende Bauteil 12 eingespritzt, um das lichtemittierende Element 13 zu schützen.
  • Der Basiskörper 11 besteht aus einem keramischen Material, wie zum Beispiel gesintertem Aluminiumoxid (Aluminiumoxidkeramik), gesintertem Aluminiumnitrid, gesintertem Mullit oder Glaskeramik, oder einem Harz wie etwa Epoxidharz. Wenn der Basiskörper 11 aus einem Keramikmaterial hergestellt ist, werden auf ihm Verdrahtungsleiter ausgebildet, indem eine Metallpaste aus Wolfram (W), Molybdän (Mo)-Mangan (Mn) oder dergleichen bei hoher Temperatur gebrannt wird. Wenn der Basiskörper 11 aus einem Harz hergestellt ist, werden Hauptanschlüsse aus Kupfer (Cu), einer Eisen (Fe)-Nickel (Ni)-Legierung oder dergleichen durch einen Inmold-Formungsvorgang fest in dem Basiskörper 11 angeordnet.
  • Das reflektierende Bauteil 12 ist aus einem Metall, wie zum Beispiel Aluminium (Al) oder einer Fe-Ni-Cobalt(Co)-Legierung, einem Keramikmaterial, wie zum Beispiel Aluminiumoxidkeramik, oder einem Harz, wie zum Beispiel Epoxidharz, durch eine Schneid-, Inmold-Formungs- oder Extrusionsformungs-Bearbeitungstechnik ausgebildet.
  • Die Innenumfangsfläche 12a des reflektierenden Bauteils 12 dient als reflektierende Fläche, die Licht aus dem lichtemittierenden Element 13 und der Wellenlängenumwandlungsschicht 15 reflektiert, und die Innenumfangsfläche 12a wird durch Abscheiden eines Metalls, zum Beispiel A1, durch Dampfabscheidung oder Plattieren ausgebildet. Das reflektierende Bauteil 12 wird mit der oberen Oberfläche des Basiskörpers 11 mit einem Binde- bzw. Bondingmaterial, beispielsweise einem Lotmaterial wie Weichlot oder Silber(Ag)-Lot oder einem Harzklebemittel so verbunden, dass seine Innenumfangsfläche 12a den Platzierungsbereich 1la umgibt.
  • Das lichtemittierende Element 13 umfasst eine lichtemittierende Schicht aus beispielsweise Gallium(Ga)-Al-Stickstoff(N), Zink(Zn)-Schwefel(S), Zn-Selen(Se), Silicium(Si)-Kohlenstoff(C), Ga-Phosphor(P), Ga-Al-Arsen(As), Al-Indium(In)-Ga-P, In-Ga-N, Ga-N oder Al-In-Ga-N, die auf einem Einzelkristall-Saphirsubstrat durch zum Beispiel ein Flüssigphasenwachstum oder MOCVD ausgebildet ist. Die Struktur des lichtemittierenden Elements 13 kann eine beliebige einer gleichartigen Struktur, einer verschiedenartigen Struktur oder einer doppel-verschiedenartigen Struktur einschließlich eines MIS-Übergangs oder eines PN-Übergangs sein. Der Wellenlängenbereich des lichtemittierenden Elements 13 kann von UV-Licht bis IR-Licht in weitem Umfang abdecken, je nach dem Material der lichtemittierenden Schicht und dessen Mischkristallgehalt. Das lichtemittierende Element 13 ist so entworfen, dass eine Elektrode des lichtemittierenden Elements 13 mit den Verdrahtungsleitern elektrisch verbunden ist, die rund um den Platzierungsbereich 11a gemäß einem Verfahren der Verwendung eines (nicht gezeigten) Verbindungsdrahts oder gemäß einer Flip-Chip-Verbindung des Verbindens der Verdrahtungsleiter mit der Elektrode des lichtemittierenden Elements 13, das auf der unteren Seite der Vorrichtung angeordnet ist, über Lötperlen angebracht sind.
  • Die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 ist aus einer wärmegehärteten Platte eines lichtdurchlässigen Materials gebildet, wie zum Beispiel Epoxidharz oder Silikonharz, das ein Phosphormaterial enthält. Die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 bedeckt eine Öffnung des reflektierenden Bauteils 12, um das sichtbare Licht oder das UV-Licht aus dem lichtemittierenden Element 13 zu absorbieren, sie in ein anderes Licht mit längerer Wellenlänge umzuwandeln und das so umgewandelte Licht auszustrahlen. Dementsprechend können für die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 verschiedene Materialien gemäß des Wellenlängenbereichs des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 13 und des aus der lichtemittierenden Vorrichtung ausgestrahlten gewünschten Lichts verwendet werden. In Abhängigkeit von dem Material zum Bilden der Schicht 15 kann daher die lichtemittierende Vorrichtung beliebig so entworfen werden, dass jedes gewünschte Licht mit einem beliebigen gewünschten Wellenlängenspektrum aus der Vorrichtung entnommen werden kann. Wenn das Licht aus dem lichtemittierenden Element 13 und das Licht aus dem Phosphormaterial sich gegenseitig in der lichtemittierenden Vorrichtung ergänzen, kann die Vorrichtung weißes Licht emittieren.
  • Das Phosphormaterial umfasst beispielsweise Cerium(Ce)-aktivierten Yttrium-Aluminium-Granat-Phosphor, Perylenderivate, Kupfer(Cu)- oder Aluminium-aktiviertes Cadmium-Zink-Sulfid, Mn-aktiviertes Magnesiumoxid und Titanoxid. Eine oder mehrere dieser Phosphormaterialien kann bzw. können vorliegend entweder allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Das lichtdurchlässige Bauteil 16 kann aus einem lichtdurchlässigen Material, wie zum Beispiel Epoxidharz oder Silikonharz, ausgebildet sein und schützt das lichtemittierende Element 13. Die Reduzierung der Brechungsvermögensdifferenz zwischen dem lichtemittierenden Element 13 und dem lichtdurchlässigen Bauteil 16 verhindert, dass Licht in dem lichtemittierenden Element 13 eingeschlossen wird.
  • Jedoch werden in der vorstehend beschriebenen konventionellen lichtemittierenden Vorrichtung, nachdem das Licht aus dem lichtemittierenden Element 13 durch das Phosphormaterial in der Wellenlängenumwandlungsschicht 15 absorbiert worden ist, Phosphorstrahlen mit verschiedenen Wellenlängen durch das Phosphormaterial in alle Richtungen emittiert. Ein Teil der Phosphorstrahlen wird nach oben durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 abgestrahlt, so dass er das ausgestrahlte Licht aus der lichtemittierenden Vorrichtung ist, aber ein Teil der anderen kann nach unten durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 abgestrahlt werden oder kann durch irgendein anderes Phosphormaterial reflektiert werden, und sie werden dadurch auch nach unten durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 abgestrahlt, und als Ergebnis hiervon können sie wiederholt durch die Innenumfangsfläche 12a des reflektierenden Bauteils 12 oder durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 reflektiert werden und sind schließlich in der lichtemittierenden Vorrichtung eingeschlossen. Gegebenenfalls kann der Teil der anderen zu dem lichtemittierenden Element 13 zurückkehren und absorbiert werden.
  • Einige Strahlen, die nach unten durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 abgestrahlt worden sind und daher nicht nach außen abgestrahlt werden, können, nachdem sie nach unten abgestrahlt worden sind, durch das reflektierende Bauteil 12 reflektiert werden und dann wieder durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 hindurchgehen, um nach außen zu gelangen, und schließlich können sie das emittierte Licht aus der lichtemittierenden Vorrichtung sein. Jedoch wird von dem Licht, das so durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 mehrere Male nach der wiederholten Reflexion auf der Schicht hindurchgegangen ist, die Energie durch die Schicht absorbiert und daher ist ihre Strahlungslichtintensität abgeschwächt.
  • Wie vorstehend angegeben ist, weist die konventionelle lichtemittierende Vorrichtung das Problem auf, dass es schwierig ist, die Strahlungslichtintensität und die Helligkeit der lichtemittierenden Vorrichtung zu verstärken.
  • Die US 2003/0230751 A1 beschreibt eine lichtemittierende Vorrichtung und ein Herstellungsverfahren dafür. Sie weist auf einem Substrat ein Untersubstrat und darauf ein lichtemittierendes Element auf. Dieses ist von einem trichterförmigen Strahlrichtungsbegrenzer umgeben, der seinerseits von einem Reflektor umgeben ist. Über dem lichtemittierenden Element befindet sich ein Wellenlängenwandler.
  • Die US 2003/0038295 A1 beschreibt eine lichtemittierende Vorrichtung mit einem fluoreszierenden Bauteil, das durch ein halbleitendes lichtemittierendes Element angeregt wird. Ein als fluoreszierendes Bauteil funktionierender Reflektor wird aus einem transparenten Kunststoffmaterial gebildet, das darin eine fluoreszierende Substanz dispergiert hat, die Licht emittieren kann, das durch Licht von einem halbleitenden lichtemittierenden Element angeregt wurde. Der Reflektor umgibt das lichtemittierende Element und hat eine innere, konkav geformte Oberfläche.
  • Die DE 101 05 802 A1 beschreibt ein reflektorbehaftetes Halbleiterbauelement, das eine LED umfasst. Die LED sitzt im Scheitel des Reflektors auf einem Podest.
  • Die US 2003/0201451 A1 beschreibt eine LED mit einer reflektierenden Oberfläche gegenüber dem lichtemittierenden Element. Ein seitliches reflektierendes Bauteil mit einer geneigte reflektierende Oberfläche ist getrennt vom lichtemittierenden Element und dieses umgebend angebracht. Die reflektierenden Oberflächen weisen eine Phosphorschicht auf.
  • Dementsprechend ist die Erfindung in Anbetracht der vorstehend genannten Probleme der verwandten Technik vollendet worden und es ist ihr Ziel, eine lichtemittierende Vorrichtung von guter Lichteffizienz mit hoher Strahlungslichtintensität und großer Helligkeit zur Verfügung zu stellen.
  • Die Erfindung stellt eine lichtemittierende Vorrichtung zur Verfügung, mit:
    einem lichtemittierenden Element;
    einem Basiskörper, der auf seiner oberen Hauptoberfläche einen Platzierungsbereich aufweist, um darauf das lichtemittierende Element zu platzieren;
    einem ersten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
    einem zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
    einem lichtdurchlässigen Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt; und
    einem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich zum Umwandeln einer Wellenlänge von Licht aus dem lichtemittierenden Element, wobei der erste Wellenlängenumwandlungsbereich in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist.
  • Die Erfindung stellt eine lichtemittierende Vorrichtung zur Verfügung, mit:
    einem lichtemittierenden Element;
    einem tafelförmigen Basiskörper;
    einem ersten reflektierenden Bereich, der auf einer oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers ausgebildet ist, der auf seiner oberen Oberfläche einen Platzierungsbereich, um darauf das lichtemittierende Element zu platzieren, und einen Seitenwandbereich einschließlich einer Innenumfangswand aufweist, die als lichtreflektierende Oberfläche dient, wobei der Seitenwandbereich so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt;
    einem zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
    einem lichtdurchlässigen Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt; und
    einem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich zum Umwandeln einer Wellenlänge von Licht aus dem lichtemittierenden Element, wobei der erste Wellenlängenumwandlungsbereich in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist.
  • In der Erfindung weist der zweite reflektierende Bereich auf seiner Innenumfangsfläche einen zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element auf.
  • In der Erfindung ist der erste Wellenlängenumwandlungsbereich vorzugsweise so positioniert, dass sein Außenumfang auf einer Seite des zweiten reflektierenden Bereichs bezüglich einer Linie ist, die von einer Kante des lichtemittierenden Elements zu einer oberen Kante der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs gegenüber der Kante des lichtemittierenden Elements verläuft.
  • Die Erfindung stellt eine lichtemittierende Vorrichtung zur Verfügung, mit:
    einem lichtemittierenden Element;
    einem Basiskörper, der auf seiner oberen Hauptoberfläche einen Platzierungsbereich aufweist, um darauf das lichtemittierende Element zu platzieren;
    einem ersten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
    einem zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
    einem lichtdurchlässigen Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt;
    einem lichtreflektierenden Bereich zum Reflektieren von Licht aus dem lichtemittierenden Element, wobei der lichtreflektierende Bereich in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist; und
    einem Wellenlängenumwandlungsbereich, der auf der Innenumfangsfläche des zweiten reflektierenden Bereichs ausgebildet ist, um die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element umzuwandeln.
  • Die Erfindung stellt eine lichtemittierende Vorrichtung zur Verfügung, mit:
    einem lichtemittierenden Element;
    einem tafelförmigen Basiskörper;
    einem ersten reflektierenden Bereich, der auf einer oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers ausgebildet ist, der auf seiner oberen Oberfläche einen Platzierungsbereich zum Platzieren des lichtemittierenden Elements und einen Seitenwandbereich einschließlich einer Innenumfangsfläche aufweist, die als lichtreflektierende Oberfläche dient, wobei der Seitenwandbereich so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt;
    einem zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient;
    einem lichtdurchlässigen Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt;
    einem lichtreflektierenden Bereich zum Reflektieren von Licht aus dem lichtemittierenden Element, wobei der lichtreflektierende Bereich in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von dem ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist; und
    einem Wellenlängenumwandlungsbereich, der auf der Innenumfangsfläche des zweiten reflektierenden Bereichs so ausgebildet ist, dass er die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element umwandelt.
  • In der Erfindung ist der lichtreflektierende Bereich bevorzugt so positioniert, dass sein Außenumfang auf einer Seite des zweiten reflektierenden Bereichs bezüglich einer Linie ist, die von einer Kante des lichtemittierenden Elements zu einer oberen Kante der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs gegenüber der Kante des lichtemittierenden Elements verläuft.
  • In der Erfindung weist der lichtreflektierende Bereich vorzugsweise eine lichtstreuende Oberfläche auf, die dem lichtemittierenden Element zugewandt ist.
  • In der Erfindung ist der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich vorzugsweise so ausgebildet, dass seine Dicke von seinem oberen Ende bis zu seinem unteren Ende allmählich zunimmt.
  • In der Erfindung ist der Wellenlängenumwandlungsbereich vorzugsweise so ausgebildet, dass seine Dicke von seinem oberen Ende bis zu seinem unteren Ende allmählich zunimmt.
  • In der Erfindung enthält der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich vorzugsweise ein Phosphormaterial zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element und ist so ausgebildet, dass die Dichte des Phosphormaterials in ihm von dem oberen Ende bis zum unteren Ende des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs allmählich zunimmt.
  • In der Erfindung enthält der Wellenlängenumwandlungsbereich vorzugsweise ein Phosphormaterial zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element und ist so ausgebildet, dass die Dichte des Phosphormaterials in ihm von dem oberen Ende bis zum unteren Ende des Wellenlängenumwandlungsbereichs allmählich zunimmt.
  • In der Erfindung ist der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich vorzugsweise so ausgebildet, dass seine Innenoberfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist.
  • In der Erfindung ist der Wellenlängenumwandlungsbereich vorzugsweise so ausgebildet, dass seine Innenoberfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist.
  • In der Erfindung steht eine Höhe des Platzierungsbereichs bevorzugt höher als eine untere Kante der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs vor.
  • Die Erfindung stellt eine Beleuchtungsvorrichtung zur Verfügung, die aufgebaut wird, indem die vorgenannte lichtemittierende Vorrichtung in einer vorbestimmten Anordnung eingerichtet wird.
  • Erfindungsgemäß umfasst die lichtemittierende Vorrichtung ein lichtemittierendes Element; einen Basiskörper, der auf seiner oberen Hauptoberfläche einen Platzierungsbereich aufweist, um darauf ein lichtemittierendes Element zu platzieren; einen ersten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einen zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient; ein lichtdurchlässiges Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt; und einen ersten Wellenlängenumwandlungsbereich zum Umwandeln einer Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element, wobei der erste Wellenlängenumwandlungsbereich in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist. Dies ermöglicht es dementsprechend, eine Wellenlängenumwandlung des Lichts aus dem lichtemittierenden Element durch den ersten Wellenlängenumwandlungsbereich vorzunehmen, dann das umgewandelte Licht, das aus dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich nach unten abgestrahlt wird, nach oben durch den zweiten reflektierenden Bereich zu reflektieren und das reflektierte Licht aus der lichtemittierenden Vorrichtung durch einen Spalt zwischen dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich und dem zweiten reflektierenden Bereich abzustrahlen, ohne dass es wieder durch den ersten Wellenlängenumwandlungsbereich übertragen wird. Als Ergebnis hiervon kann äußerst wirksam verhindert werden, dass das aus dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich nach unten abgestrahlte Licht in der lichtemittierenden Vorrichtung eingeschlossen wird, und die lichtemittierende Vorrichtung mit den Vorteilen einer hohen Strahlungslichtintensität, großen Helligkeit und hohen Lichtleistung kann umgesetzt werden.
  • Erfindungsgemäß umfasst die lichtemittierende Vorrichtung ein lichtemittierendes Element; einen tafelförmigen Basiskörper; einen ersten reflektierenden Bereich, der auf einer oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers ausgebildet ist, der auf seiner oberen Oberfläche einen Platzierungsbereich, um darauf ein lichtemittierendes Element zu platzieren, und einen Seitenwandbereich einschließlich einer Innenumfangswand aufweist, die als lichtreflektierende Oberfläche dient, wobei der Seitenwandbereich so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt; einen zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient; ein lichtdurchlässiges Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt; einen ersten Wellenlängenumwandlungsbereich zum Umwandeln einer Wellenlänge von Licht aus dem lichtemittierenden Element, wobei der erste Wellenlängenumwandlungsbereich in oder auf der Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist. Dies ermöglicht es dementsprechend, eine Wellenlängenumwandlung des Lichts aus dem lichtemittierenden Element durch den ersten Wellenlängenumwandlungsbereich vorzunehmen, dann das umgewandelte Licht, das aus dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich nach unten abgestrahlt wird, nach oben durch den zweiten reflektierenden Bereich zu reflektieren und das reflektierte Licht aus der lichtemittierenden Vorrichtung durch einen Spalt zwischen dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich und dem zweiten reflektierenden Bereich abzustrahlen, ohne dass es wieder durch den ersten Wellenlängenumwandlungsbereich übertragen wird. Als Ergebnis hiervon kann äußerst wirksam verhindert werden, dass das aus dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich nach unten abgestrahlte Licht in der lichtemittierenden Vorrichtung eingeschlossen wird, und die lichtemittierende Vorrichtung mit den Vorteilen einer hohen Strahlungslichtintensität, großen Helligkeit und hohen Lichtleistung kann umgesetzt werden.
  • Des Weiteren kann die durch das lichtemittierende Element erzeugte Wärme leicht zu dem in dem Platzierungsbereich integrierten Seitenwandbereich geleitet werden. Insbesondere, wenn der erste reflektierende Bereich aus einem Metall ausgebildet ist, kann die Wärme rasch zu dem Seitenwandbereich geleitet werden und wird durch eine Außenfläche des Seitenwandbereichs gut abgestrahlt. Als Ergebnis hiervon ist es möglich, einen Temperaturanstieg im lichtemittierenden Element zu verhindern und eine Rissbildung in einem Bindeteil des lichtemittierenden Elements und des ersten reflektierenden Bereichs aufgrund einer zwischen ihnen bestehenden Wärmeausdehnungsdifferenz zu vermeiden. Weiterhin kann die Wärme des lichtemittierenden Elements nicht nur in Richtung der Höhe des ersten reflektierenden Bereichs, sondern auch in Richtung seines Außenumfangs vorteilhaft bewegt werden, wodurch die wirksame Wärmeleitung von der gesamten unteren Oberfläche des ersten reflektierenden Bereichs zum Basiskörper zu einer wirksameren Verhinderung eines Temperaturanstiegs in dem lichtemittierenden Element und dem ersten reflektierenden Bereich führt, und als Ergebnis hiervon kann das lichtemittierende Element stabil angesteuert werden und es kann verhindert werden, dass die Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs wärmedeformiert wird. Dementsprechend kann die lichtemittierende Vorrichtung während einer langen Zeitdauer stabil betrieben werden und ihre gute Lichtemittierungsfähigkeit bleibt lange erhalten.
  • Erfindungsgemäß weist in der lichtemittierenden Vorrichtung der zweite reflektierende Bereich auf seiner Innenumfangsfläche vorzugsweise einen zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element auf. Dementsprechend kann das Licht aus dem lichtemittierenden Element, das ohne Wellenlängenumwandlung in dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich nach unten reflektiert worden ist, einer Wellenlängenumwandlung in dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich unterzogen werden und daher ist es möglich, die Strahlungslichtintensität, Helligkeit und Lichtleistung zu verbessern.
  • Gemäß der Erfindung ist der erste Wellenlängenumwandlungsbereich so positioniert, dass sein Außenumfang sich auf einer Seite des zweiten reflektierenden Bereichs bezüglich einer Linie befindet, die von einer Kante des lichtemittierenden Elements zu einer oberen Kante der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs gegenüber der Kante des lichtemittierenden Elements verläuft. Dementsprechend kann verhindert werden, dass das Licht aus dem lichtemittierenden Element direkt außerhalb der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt wird. Als Ergebnis hiervon ermöglicht die lichtemittierende Vorrichtung eine Lichtemission ohne Fluktuation in der emittierten Lichtfarbe und der Lichtemissionsverteilung.
  • Gemäß der Erfindung umfasst die lichtemittierende Vorrichtung ein lichtemittierendes Element; einen Basiskörper, der auf seiner oberen Hauptoberfläche einen Platzierungsbereich aufweist, um darauf ein lichtemittierendes Element zu platzieren; einen ersten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einen zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient; ein lichtdurchlässiges Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt; einen lichtreflektierenden Bereich zum Reflektieren von Licht aus dem lichtemittierenden Element, wobei der lichtreflektierende Bereich in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist; und einen Wellenlängenumwandlungsbereich, der auf der Innenumfangsfläche des zweiten reflektierenden Bereichs ausgebildet ist, um die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element umzuwandeln. Dementsprechend kann das Licht aus dem lichtemittierenden Element mit hoher Intensität emittiert werden.
  • Insbesondere wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element durch den ersten reflektierenden Bereich auf dem lichtreflektierenden Bereich gesammelt und nach unten reflektiert, und dann wird das reflektierte Licht durch den zweiten reflektierenden Bereich nach oben reflektiert und aus der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt. Der Wellenlängenumwandlungsbereich ist auf der reflektierenden Oberfläche des zweiten reflektierenden Bereichs ausgebildet. Daher wird von dem Licht aus dem lichtemittierenden Element derjenige Teil, der durch den Wellenlängenumwandlungsbereich hindurchgegangen und nicht direkt nach außen abgestrahlt worden ist, in eine gewünschte Lichtfarbe umgewandelt und dann nach außen abgestrahlt. Selbst das Licht, das in konventionellen Systemen unter dem Wellenlängenumwandlungsbereich und in verschiedene Richtungen verläuft, ohne nach außen abgestrahlt zu werden, kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung von der oberen Oberfläche des Wellenlängenumwandlungsbereichs verlaufen und dann durch die obere Oberfläche des Wellenlängenumwandlungsbereichs nach außen gehen, wie es durch den zweiten reflektierenden Bereich reflektiert wird, und daher ist das Licht nicht in dem Wellenlängenumwandlungsbereich eingeschlossen. Dementsprechend ist es möglich, Licht wirksam nach oben zu emittieren. Als Ergebnis hiervon wird das Licht, das einer Wellenlängenumwandlung unterzogen wurde, in der Vorrichtung durch den Wellenlängenumwandlungsbereich wirksam nach oben reflektiert und daher kann verhindert werden, dass das umgewandelte Licht in der lichtemittierenden Vorrichtung eingeschlossen wird.
  • Von dem Licht, das durch den Wellenlängenumwandlungsbereich abgestrahlt wird, nachdem es durch den lichtreflektierenden Bereich reflektiert worden ist, wird der Teil, der zu dem lichtemittierenden Element zurückkehrt und von ihm absorbiert wird, verringert, da der erste reflektierende Bereich so positioniert ist, dass er das lichtemittierende Element umgibt, und sein Anteil ist daher äußerst klein. Dementsprechend kann die lichtemittierende Vorrichtung realisiert werden, die die Strahlungslichtintensität und die Helligkeit äußerst wirksam erhöht und eine verstärkte Lichtleistung sicherstellt.
  • Gemäß der Erfindung umfasst die lichtemittierende Vorrichtung ein lichtemittierendes Element; einen tafelförmigen Basiskörper; einen ersten reflektierenden Bereich, der auf einer oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers ausgebildet ist, der auf seiner oberen Oberfläche einen Platzierungsbereich, um darauf ein lichtemittierendes Element zu platzieren, und einen Seitenwandbereich einschließlich einer Innenumfangsfläche aufweist, die als lichtreflektierende Oberfläche dient, wobei der Seitenwandbereich so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich umgibt; einen zweiten reflektierenden Bereich, der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich umgibt, mit einer Innenumfangsfläche, die als lichtreflektierende Oberfläche dient; ein lichtdurchlässiges Bauteil, das in dem zweiten reflektierenden Bereich so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element und den ersten reflektierenden Bereich bedeckt; einen lichtreflektierenden Bereich zum Reflektieren von Licht aus dem lichtemittierenden Element, wobei der lichtreflektierende Bereich in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils von dem ersten und zweiten reflektierenden Bereichen beabstandet vorgesehen ist; und einen Wellenlängenumwandlungsbereich, der auf der Innenumfangsfläche des zweiten reflektierenden Bereichs so ausgebildet ist, dass er die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element umwandelt. Dementsprechend ist es möglich, das Licht aus dem lichtemittierenden Element mit hoher Intensität nach außen abzustrahlen.
  • Insbesondere wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element durch den ersten reflektierenden Bereich auf dem lichtreflektierenden Bereich gesammelt und nach unten reflektiert, und dann wird das reflektierte Licht durch den zweiten reflektierenden Bereich nach oben reflektiert und aus der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt. Der Wellenlängenumwandlungsbereich ist auf der reflektierenden Oberfläche des zweiten reflektierenden Bereichs ausgebildet. Daher wird von dem Licht aus dem lichtemittierenden Element derjenige Teil, der durch den Wellenlängenumwandlungsbereich hindurchgegangen und nicht direkt nach außen abgestrahlt worden ist, in eine gewünschte Lichtfarbe umgewandelt und dann nach außen abgestrahlt. Selbst das Licht, das in konventionellen Systemen unter dem Wellenlängenumwandlungsbereich und in verschiedenen Richtungen verläuft, ohne nach außen abgestrahlt zu werden, kann in der erfindungsgemäßen Vorrichtung von der oberen Oberfläche des Wellenlängenumwandlungsbereichs verlaufen und dann durch die obere Oberfläche des Wellenlängenumwandlungsbereichs nach außen gehen, wie es durch den zweiten reflektierenden Bereich reflektiert wird, und daher ist das Licht nicht in dem Wellenlängenumwandlungsbereich eingeschlossen. Dementsprechend ist es möglich, Licht wirksam nach oben zu emittieren. Als Ergebnis hiervon wird das Licht, das einer Wellenlängenumwandlung unterzogen wurde, in der Vorrichtung durch den Wellenlängenumwandlungsbereich wirksam nach oben reflektiert und daher kann verhindert werden, dass das umgewandelte Licht in der lichtemittierenden Vorrichtung eingeschlossen wird.
  • Von dem Licht, das durch den Wellenlängenumwandlungsbereich abgestrahlt wird, nachdem es durch den lichtreflektierenden Bereich reflektiert worden ist, wird derjenige Teil, der zu dem lichtemittierenden Element zurückkehrt und von ihm absorbiert wird, verringert, da der erste reflektierende Bereich so positioniert ist, dass er das lichtemittierende Element umgibt, und sein Anteil ist daher äußerst klein. Dementsprechend kann die lichtemittierende Vorrichtung realisiert werden, die die Strahlungslichtintensität und die Helligkeit äußerst wirksam erhöht und eine verstärkte Lichtleistung sicherstellt.
  • Des Weiteren kann die durch das lichtemittierende Element erzeugte Wähne leicht zu dem Platzierungsbereich und zu dem in den Platzierungsbereich integrierten Seitenwandbereich geleitet werden. Insbesondere, wenn der erste reflektierende Bereich aus einem Metall ausgebildet ist, kann die Wärme rasch zu dem Platzierungsbereich und dem Seitenwandbereich darum herum geleitet werden und wird ferner durch die gesamte untere Oberfläche des ersten reflektierenden Bereichs zum Basiskörper geleitet. Dann wird die Wärme vorteilhaft durch eine Außenfläche des Basiskörpers nach außen abgestrahlt. Als Ergebnis hiervon ist es möglich, einen Temperaturanstieg im lichtemittierenden Element zu verhindern und eine Rissbildung in einem Bindeteil des lichtemittierenden Elements und des ersten reflektierenden Bereichs aufgrund einer Wärmeausdehnungsdifferenz zwischen ihnen zu vermeiden. Weiterhin führt eine wirksame Wärmeleitung von der gesamten unteren Oberfläche des ersten reflektierenden Bereichs zum Basiskörper zu einer effizienteren Verhinderung eines Temperaturanstiegs in dem lichtemittierenden Element und dem ersten reflektierenden Bereich, wodurch das lichtemittierende Element stabil angesteuert und verhindert werden kann, dass die Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs wärmedeformiert wird. Dementsprechend kann die lichtemittierende Vorrichtung während einer langen Zeitdauer stabil betrieben werden und ihre gute Lichtemittierungsfähigkeit bleibt lange erhalten.
  • Erfindungsgemäß ist der lichtreflektierende Bereich so positioniert, dass sein Außenumfang sich auf einer Seite des zweiten reflektierenden Bereichs bezüglich einer Linie befindet, die von einer Kante des lichtemittierenden Elements zu einer oberen Kante der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs gegenüber der Kante des lichtemittierenden Elements verläuft. Dementsprechend wird ein großer Teil des Lichts aus dem lichtemittierenden Element auf dem lichtreflektierenden Bereich gesammelt und nach unten reflektiert. Daher kann verhindert werden, dass das Licht direkt außerhalb der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt wird, ohne durch den Wellenlängenumwandlungsbereich hindurchzugehen. Als Ergebnis hiervon kann die lichtemittierende Vorrichtung hoch intensives Licht mit einem gewünschten Wellenlängenspektrum ohne Fluktuation in der emittierten Lichtfarbe und der Lichtemissionsverteilung emittieren.
  • Wenn viel Licht aus dem lichtemittierenden Element direkt nach außen geht, ohne durch den Wellenlängenumwandlungsbereich hindurchzugehen, ist die Lichtmenge, die so umgewandelt werden kann, das sie eine gewünschte Wellenlänge besitzt, verringert und die Strahlungslichtintensität ist ebenfalls reduziert. Wenn jedoch das lichtreflektierende Teil so positioniert ist, dass sich sein Außenumfang auf der Seite des zweiten reflektierenden Bereichs in Bezug auf die Linie befindet, die von der Kante des lichtemittierenden Elements bis zur oberen Kante der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs gegenüber der Kante des lichtemittierenden Elements verläuft, kann die Lichtmenge aus dem lichtemittierenden Element, die durch einen Spalt zwischen dem lichtreflektierenden Bereich und dem ersten reflektierenden Bereich direkt aus der Vorrichtung abgestrahlt wird, verringert werden. Auf diese Weise kann ein großer Teil des Lichts aus dem lichtemittierenden Element durch den Wellenlängenumwandlungsbereich geführt werden und daher kann die Lichtmenge, die einer Wellenlängenumwandlung unterzogen wird, erhöht werden, wodurch die Wellenlängenumwandlungseffizienz verbessert wird, und das Licht mit einem gewünschten Wellenlängenspektrum kann mit hoher Intensität aus der Vorrichtung abgestrahlt werden.
  • Da der lichtreflektierende Bereich eine dem lichtemittierenden Element zugewandte lichtstreuende Oberfläche aufweist, kann das Licht gemäß der Erfindung aus dem lichtemittierenden Element nach unten und außen wirksam reflektiert werden, so dass das reflektierte Licht in den Wellenlängenumwandlungsbereich geführt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich oder der Wellenlängenumwandlungsbereich so ausgebildet, dass seine Dicke von seinem oberen Ende bis zu seinem unteren Ende allmählich zunimmt. Dementsprechend nimmt die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial in Richtung des unteren Endes des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs oder des Wellenlängenumwandlungsbereichs, an dem die Entfernung zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils und dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder dem Wellenlängenumwandlungsbereich größer ist, allmählich zu, aber in Richtung des oberen Endes des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs oder des Wellenlängenumwandlungsbereichs, an dem die Entfernung zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils und dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder dem Wellenlängenumwandlungsbereich kleiner ist, wird die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial allmählich kleiner als in Richtung ihres unteren Endes. Als Ergebnis hiervon kann die Lichtintensitätsverteilung in der lichtemittierenden Vorrichtung im Mittelteil und im Umfangsteil der Vorrichtung gleichmäßig ausgeführt werden und es wird verhindert, dass eine Farbungleichmäßigkeit in der Vorrichtung auftritt.
  • In der Erfindung enthält der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich oder der Wellenlängenumwandlungsbereich ein Phosphormaterial zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element und ist so ausgebildet, dass die Dichte des Phosphormaterials darin von dem oberen Ende bis zum unteren Ende des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs oder des Wellenlängenumwandlungsbereichs allmählich zunimmt. Dementsprechend nimmt die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial in Richtung des unteren Endes des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs oder des Wellenlängenumwandlungsbereichs, an dem die Entfernung zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils und dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder dem Wellenlängenumwandlungsbereich größer ist, allmählich zu, aber in Richtung des oberen Endes des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs oder des Wellenlängenumwandlungsbereichs, an dem die Entfernung zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils und dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder dem Wellenlängenumwandlungsbereich kleiner ist, wird die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial allmählich kleiner als in Richtung ihres unteren Endes. Als Ergebnis hiervon kann die Lichtintensitätsverteilung in der lichtemittierenden Vorrichtung im Mittelteil und im Umfangsteil der Vorrichtung gleichmäßig ausgeführt werden und es wird verhindert, dass eine Farbungleichmäßigkeit in der Vorrichtung auftritt.
  • Ferner kann das Licht aus dem lichtemittierenden Element, das nach unten und außen ohne eine Wellenlängenumwandlung in dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich reflektiert worden ist, durch das Wirken des Phosphormaterials mit einer erhöhten Dichte einer Wellenlängenumwandlung unterzogen werden und daher können in der lichtemittierenden Vorrichtung eine hohe Strahlungslichtintensität, große Helligkeit und verbesserte Lichtleistung erreicht werden.
  • Gemäß der Erfindung ist der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich oder der Wellenlängenumwandlungsbereich so ausgebildet, dass seine Innenoberfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist. Dementsprechend wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element, das direkt oder nach der Reflexion von der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs zu dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich übertragen worden ist, nach unten und außen reflektiert worden ist und in den zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich ohne eine Wellenlängenumwandlung durch das Wirken des in dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich enthaltenen Phosphormaterials kommt oder das Licht aus dem lichtemittierenden Element, das direkt oder nach der Reflexion von der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs zu dem lichtreflektierenden Bereich übertragen worden ist, durch den lichtreflektierenden Bereich nach unten und außen reflektiert worden ist und in den Wellenlängenumwandlungsbereich kommt, leicht in den zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder den Wellenlängenumwandlungsbereich aufgrund der Vertiefungen und der Vorsprünge geführt, und als Ergebnis hiervon nimmt das Licht zu, das durch das Wirken des Phosphormaterials in dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder dem Wellenlängenumwandlungsbereich einer Wellenlängenumwandlung unterzogen wird. Dementsprechend werden in der lichtemittierenden Vorrichtung eine hohe Strahlungslichtintensität, große Helligkeit und verbesserte Lichtleistung erreicht.
  • Da zusätzlich das Oberflächengebiet des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs oder des Wellenlängenumwandlungsbereichs aufgrund der mehreren Vertiefungen und Vorsprünge zunimmt und daher die Menge des Phosphormaterials, das auf der Oberfläche des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs oder des Wellenlängenumwandlungsbereichs freiliegt, ebenfalls zunimmt, wird das Phosphormaterial in dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder dem Wellenlängenumwandlungsbereich leicht durch das Licht aktiviert, das ohne Wellenlängenumwandlung durch das Wirken des in dem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich enthaltenen Phosphormaterials nach unten und außen reflektiert worden ist, oder durch das Licht, das durch den lichtreflektierenden Bereich nach unten und außen reflektiert worden ist, und als Ergebnis hiervon nimmt die Lichtmenge zu, die durch das Wirken des Phosphormaterials in dem zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich oder dem Wellenlängenumwandlungsbereich einer Wellenlängenumwandlung unterzogen worden ist. Dementsprechend werden in der lichtemittierenden Vorrichtung eine hohe Strahlungslichtintensität, große Helligkeit und verbesserte Lichtleistung erreicht.
  • Erfindungsgemäß steht die Höhe des Platzierungsbereichs höher als die untere Kante der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs hervor. Dementsprechend kann das durch das lichtemittierende Element in der Schrägrichtung nach unten emittierte Licht nach oben von der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs reflektiert werden und als Ergebnis hiervon kann verhindert werden, dass das Licht aus dem lichtemittierenden Element in der lichtemittierenden Vorrichtung durch die unteren Kanten der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs eingeschlossen wird. Dementsprechend kann in der lichtemittierenden Vorrichtung dieser Art der Lichtabsorptionsverlust auf der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bereichs in Bezug auf das Licht aus dem lichtemittierenden Element verringert werden. Als Ergebnis hiervon kann die Strahlungslichtintensität der lichtemittierenden Vorrichtung erhöht werden.
  • Gemäß der Erfindung wird die Beleuchtungsvorrichtung aufgebaut, indem die vorgenannte lichtemittierende Vorrichtung in einer vorbestimmten Anordnung eingerichtet wird. In dieser Beleuchtungsvorrichtung wird eine Lichtemission durch Ausnutzung der Rekombination von Elektronen in dem aus einem Halbleiter bestehenden lichtemittierenden Element bewirkt. Somit kann die Beleuchtungsvorrichtung kompakt ausgeführt werden und hinsichtlich der Energieersparnis und langen Betriebsdauer gegenüber einer konventionellen Beleuchtungsvorrichtung zum Bewirken einer Lichtemission durch elektrische Entladung von Vorteil sein. Als Ergebnis hiervon kann eine Schwankung in der Mittellängenwelle des aus dem lichtemittierenden Element emittierten Lichts unterdrückt werden; weshalb die Beleuchtungsvorrichtung imstande ist, Licht mit stabiler Strahlungslichtintensität und stabilem Strahlungslichtwinkel (Leuchtkraftverteilung) während einer längeren Zeitdauer abzustrahlen. Des Weiteren kann verhindert werden, dass eine Ungleichmäßigkeit in der Farbe und eine unausgeglichene Beleuchtungsverteilung auf einer zu bestrahlenden Oberfläche auftreten.
  • Indem die erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtungen in einer vorgegebenen Anordnung als Lichtquellen eingerichtet werden, gefolgt von einem Anordnen einer solchen Komponente rund um die lichtemittierenden Vorrichtungen, die in einer geeigneten Konfiguration optisch entworfen ist, beispielsweise einer Reflexionsvorrichtung, einer optischen Linse und einer Lichtdiffusionsplatte, ist es möglich, eine Beleuchtungsvorrichtung zu realisieren, die Licht mit geeigneter Leuchtkraftverteilung emittieren kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Andere und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen besser verständlich, worin:
  • 1 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 2 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 3 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 4 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 5 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 6 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 7 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer siebten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 8 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer achten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 9A und 9B Querschnittsansichten sind, die jeweils eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer neunten Ausführungsform nach ähnlicher Technik an verschiedenen Orten zeigen;
  • 10 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vor richtung gemäß einer zehnten Ausführungsform nach ähnlicher Technik zeigt;
  • 11 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 12 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 13 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 14 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 15 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 16 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer sechten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 17 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer siebten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 18 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer achten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 19 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer neunten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 20 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer zehnten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 21 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer elften Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 22A und 22B Querschnittsansichten sind, die jeweils eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer zwölften Ausführungsform der Erfindung an verschiedenen Orten zeigen;
  • 23 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer dreizehnten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 24 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer vierzehnten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 25 eine Querschnittsansicht ist, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer fünfzehnten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 26 eine Draufsicht ist, die eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 27 eine Querschnittsansicht der Beleuchtungsvorrichtung der 26 ist;
  • 28 eine Draufsicht ist, die eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 29 eine Querschnittsansicht der Beleuchtungsvorrichtung der 28 ist; und
  • 30 eine Querschnittsansicht einer konventionellen lichtemittierenden Vorrichtung ist.
  • Die folgenden Vergleichsbeispiele und Ausführungsformen ähnlicher Technik stellen nicht die Erfindung dar, sonder dienen lediglich der Erläuterung.
  • 1 ist eine Querschnittsansicht, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform nach änhlicher Technik zeigt. Die lichtemittierende Vorrichtung umfasst im Wesentlichen einen Basiskörper 1; ein als ersten reflektierenden Bereich dienendes erstes reflektierendes Bauteil 2; ein lichtemittierendes Element 3; ein als zweiter reflektierender Bereich dienendes zweites reflektierendes Bauteil 4; ein in das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritztes lichtdurchlässiges Bauteil 6; eine als erster Wellenlängenumwandlungsbereich dienende erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5. Die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 wandelt eine Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 3 zur Erzeugung von Phosphorlicht um. Die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 ist in oder auf einer Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 (in 1 in dem Bauteil) vorgesehen, das über dem lichtemittierenden Element 3 von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 beabstandet vorgesehen ist.
  • Der Basiskörper 1 besteht aus einem Keramikmaterial, wie zum Beispiel Aluminiumoxidkeramik, gesintertem Aluminiumnitrid, gesintertem Mullit oder Glaskeramik, oder einem Metallmaterial, wie zum Beispiel einer Fe-Ni-Co-Legierung oder einer Cu-W-Legierung, oder einem Harzmaterial, wie etwa Epoxidharz. Ein Platzierungsbereich 1a ist auf einer oberen Oberfläche des Basiskörpers 1 ausgebildet, um darauf das lichtemittierende Element 3 zu platzieren.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 ist mit der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 so verbunden, dass es den Platzierungsbereich 1a umgibt, und das zweite reflektierende Bauteil 4 ist ebenfalls an der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 so befestigt, dass es das erste reflektierende Bauteil 2 umgibt, und zwar mittels eines Bindematerials, wie zum Beispiel einem Lotmaterial, wie etwa Weichlot oder Ag-Lot, oder einem Epoxidharz-Klebemittel, wie etwa Epoxidharz. Das erste reflektierende Bauteil 2 ist mit einer gewünschten Oberflächengenauigkeit rund um das lichtemittierende Element 3 angebracht (beispielsweise in einem solchen Zustand, dass seine lichtreflektierende Oberfläche, die auf beiden Seiten des lichtemittierenden Elements 3 so angeordnet ist, das sie das lichtemittierende Element 3 dazwischen sandwichartig einschließt, im Vertikalschnitt der lichtemittierenden Vorrichtung zueinander symmetrisch sein kann), um dadurch eine Innenumfangsfläche 2a zu bilden (die nachstehend als erste Innenumfangsfläche bezeichnet wird); und das zweite reflektierende Bauteil 4 ist ebenfalls mit einer gewünschten Oberflächengenauigkeit rund um das erste reflektierende Bauteil 2 angebracht, um dadurch eine Innenumfangsfläche (nachstehend als die zweite Innenumfangsfläche bezeichnet) 4a zu bilden. Gemäß einem solchen Aufbau kann nicht nur das Phosphorlicht von einer oberen Oberfläche und einer Seitenoberfläche der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5, sondern auch das Phosphorlicht aus einer unteren Oberfläche der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 von der zweiten Innenumfangsfläche 4a reflektiert werden und daher kann das Licht wirksam zur Außenseite der lichtemittierenden Vorrichtung ausgegeben werden. Als Ergebnis hiervon besitzt die lichtemittierende Vorrichtung eine hohe Strahlungslichtintensität und große Helligkeit sowie eine verbesserte Lichtleistung. Zusätzlich kann das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 gleichförmig und gleichmäßig von der ersten Innenumfangsfläche 2a in Richtung der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 reflektiert werden und das Licht aus der lichtemittierenden Vorrichtung ist frei von dem Problem der Farbungleichmäßigkeit.
  • Vorzugsweise weist das vertikale Querschnittsprofil der zweiten Innenumfangsfläche 4a des zweiten reflektierenden Bauteils 4 eine konkav gekrümmte Oberfläche auf. Damit wird das von der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 nach unten abgestrahlte Phosphorlicht nach oben von der zweiten Innenumfangsfläche 4a mit hoher Richtungsorientierung reflektiert und aus der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt. Dementsprechend ist die lichtemittierende Vorrichtung des Typs als Beleuchtungsvorrichtung, die fähig ist, Licht wirksam zur bestrahlten Oberfläche abzustrahlen äußerst geeignet.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 kann integriert werden, indem sie durch Inmold-Formen oder Schneiden geformt werden. Gemäß einem solchen Aufbau kann die Wärme des lichtemittierenden Elements 3 gänzlich in der lichtemittierenden Vorrichtung über das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 zerstreut werden und der Wärmeabstrahlungsbereich der lichtemittierenden Vorrichtung vergrößert sich, und als Ergebnis hiervon wird ein Temperaturanstieg in dem lichtemittierenden Element 3 verhindert.
  • Wenn es gewünscht ist, kann die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 über dem lichtemittierenden Element 3 und auf der Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 beabstandet angeordnet sein, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform nach ähnlicher Technik, die in 2 gezeigt ist. In diesem Fall wird das Licht aus der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 leicht aus der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt, die Lichtleistung der lichtemittierenden Vorrichtung kann dadurch erhöht werden und die Strahlungslichtintensität und die Helligkeit der Vorrichtung können ebenfalls erhöht werden.
  • Vorzugsweise steht die Höhe des Platzierungsbereichs 1a höher als eine untere Kante der ersten Innenumfangsfläche 2a des ersten reflektierenden Bauteils 2 vor, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform nach ähnlicher Technik, die in 3 gezeigt ist. Damit kann das in der Schrägrichtung nach unten durch das lichtemittierende Element 3 emittierte Licht wirksam nach oben von der ersten Innenumfangsfläche 2a reflektiert und zur ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 weiterverbreitet werden, und als Ergebnis hiervon erhöht sich die Lichtmenge aus dem lichtemittierenden Element 3, das einer Wellenlängenumwandlung in der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 unterzogen wird, und die Intensität der Lichtstrahlung aus der lichtemittierenden Vorrichtung nimmt zu.
  • Der vorstehende Platzierungsbereich 1a kann ausgebildet werden, indem ein Teil darum herum durch Polieren, Schneiden oder Ätzen oder durch Laminieren keramischer Grünfolien zur Ausbildung des Basiskörpers 1 und des Platzierungsbereichs 1a laminiert werden, worauf sie gebrannt und integriert werden. Der so ausgebildete Platzierungsbereich steht über den Basiskörper 1 vor. Alternativ kann ein anderes Bauteil, das der Platzierungsbereich 1a sein soll, an die obere Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 mit einem Klebemittel oder dergleichen verbunden werden. Beispielsweise kann ein Bauteil, das der Platzierungsbereich 1a sein soll, das aus einem Keramikmaterial, wie zum Beispiel Aluminiumoxidkeramik, gesintertes Aluminiumnitrid, gesintertes Mullit oder Glaskeramik, oder einem Metallmaterial, wie zum Beispiel einer Fe-Ni-Co-Legierung oder einer Cu-W-Legierung, oder einem Harzmaterial, wie zum Beispiel Epoxidharz, ausgebildet ist, mit der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 mit einem Bindematerial, wie etwa einem Lötmaterial oder einem Klebemittel, verbunden werden.
  • Vorzugsweise ist der Platzierungsbereich 1a so ausgebildet, dass seine Seitenfläche schräg ist, so dass sie sich nach außen in Richtung seiner unteren Seite ausdehnt, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform nach ähnlicher Technik, die in 4 gezeigt ist. Dementsprechend wird, wenn ein Flüssigharz, das das lichtdurchlässige Bauteil 6 sein soll, aber noch nicht wärmegehärtet ist, in den Bereich über dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 eingespritzt wird, wirksam verhindert, dass eine Luftschicht in der Ecke zwischen dem vorstehenden Platzierungsbereich 1a und der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 oder dem unteren Ende der ersten Innenumfangsfläche 2a gebildet wird. Des Weiteren wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 vorteilhaft in Aufwärtsrichtung oder in die Richtung zur ersten Innenumfangsfläche 2a hin von der Seitenfläche des vorstehenden Platzierungsbereichs 1a reflektiert und als Ergebnis hiervon kann die Intensität der Lichtstrahlung aus der lichtemittierenden Vorrichtung weiter verbessert werden. Des Weiteren kann die in dem lichtemittierenden Element 3 erzeugte Wärme wirksam in Richtung der Seite des Basiskörpers 1 über den Platzierungsbereich 1a zerstreut werden und der Temperaturanstieg in dem lichtemittierenden Element 3 wird wirksamer verzögert.
  • In dem Platzierungsbereich 1a ist ein (nicht gezeigter) elektrischer Verbindungsleiter zum elektrischen Verbinden des lichtemittierenden Elements 3 ausgebildet. Der Verbindungsleiter wird durch eine (nicht gezeigte) Verdrahtungsschicht, die in dem Basiskörper 1 ausgebildet ist, zu einer Außenfläche der lichtemittierenden Vorrichtung elektrisch hinausgeleitet und ist mit einer externen elektrischen Schaltung verbunden, wodurch das lichtemittierende Element 3 mit der externen elektrischen Schaltung elektrisch verbunden ist.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 sind aus einem Metall mit hohem Reflexionsvermögen, wie zum Beispiel Al, Ag, Au, Platin (Pt), Titan (Ti), Chrom (Cr) oder Cu durch Schneiden oder Inmold-Formen ausgebildet. Alternativ können, wenn das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 aus einem isolierenden Material, wie zum Beispiel Keramik oder Harz, ausgebildet sind (einschließlich des Falls, in dem das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 aus Metall sind), die erste Innenumfangsfläche 2a bzw. die zweite Innenumfangsfläche 4a mit einem dünnen Film aus einem Metall mit hohem Reflexionsvermögen, wie etwa Al, Ag, Au, Pt, Ti, Cr oder Cu beschichtet sein, der auf ihnen durch Plattieren oder Dampfabscheiden ausgebildet wurde. Wenn weiterhin die erste Innenumfangsfläche 2a und die zweite Innenumfangsfläche 4a aus einem Metall bestehen, das durch Oxidation leicht verfärbt, wie etwa Ag oder Cu, ist es wünschenswert, dass die Oberflächen mit beispielsweise einer Ni-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 1 bis 10 μm oder dergleichen und einer Au-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 0,1 bis 3 μm oder dergleichen beschichtet sind, die auf ihnen in dieser Reihenfolge durch elektrolytisches Plattieren oder Plattieren ohne äußere Stromquelle ausgebildet werden. Gemäß einem solchen Aufbau wird die Korrosionsbeständigkeit der ersten Innenumfangsfläche 2a und der zweiten Innenumfangsfläche 4a verbessert und es wird verhindert, dass sich ihr Reflexionsvermögen verringert.
  • Vorzugsweise beträgt die arithmetische Durchschnittsrauigkeit Ra der ersten Innenumfangsfläche 2a und der zweiten Innenumfangsfläche 4a 0,004 bis 4 μm. Damit können das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und das Phosphorlicht aus der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 vorteilhaft reflektiert werden. Wenn Ra größer als 4 μm ist, dann könnte das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 nicht gleichmäßig von den Oberflächen reflektiert werden und es könnte eine unregelmäßige Reflexion innerhalb der lichtemittierenden Vorrichtung auftreten und den Lichtverlust erhöhen. Wenn andererseits Ra kleiner als 0,004 μm ist, wird es schwierig, die Oberflächen des Typs stabil und wirksam auszubilden.
  • Des Weiteren kann das erste reflektierende Bauteil 2 problemlos so modifiziert werden, dass das vertikale Querschnittsprofil seiner Außenumfangsfläche gekrümmt ist oder mehrere reflektierende Bauteile zwischen dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 vorgesehen sind.
  • Ebenfalls beträgt der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 und der unteren Oberfläche der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 bevorzugt 0,5 bis 3 mm. Wenn der Abstand kleiner als 0,5 mm ist, wird es schwierig, das aus der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 nach unten abgestrahlte Phosphorlicht von dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 zu reflektieren, das außerhalb des ersten reflektierenden Bauteils 2 angeordnet ist, und es wird schwierig, die Lichtstrahlungsleistung der Vorrichtung zu erhöhen. Wenn der Abstand größer als 3 mm ist, wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 leicht aus der Vorrichtung direkt durch den Spalt zwischen der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 und dem ersten reflektierenden Bauteil 2 reflektiert, ohne durch die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5zu gehen und als Ergebnis hiervon hat das abgestrahlte Licht das Problem der Farb- und Intensitätsungleichmäßigkeit.
  • Das lichtemittierende Element 3 ist mit dem Verdrahtungsleiter, der auf dem Basiskörper 1 durch eine Drahtbindung oder eine Flip-Chip-Bindung des Bindens des Verdrahtungsleiters an die Elektrode des lichtemittierenden Elements 3 ausgebildet ist, welche auf der Unterseite des Elements angeordnet ist, über eine Lötperle elektrisch verbunden. Bevorzugt sind sie gemäß der Flip-Chip-Bindung verbunden. Auf diese Weise kann der Verdrahtungsleiter direkt unter dem lichtemittierenden Element 3 angeordnet sein und daher besteht keine Notwendigkeit, einen Raum für den Verdrahtungsleiter auf der oberen Oberfläche des Basiskörpers 1 rund um das lichtemittierende Element 3 vorzusehen. Dementsprechend wird wirksam verhindert, dass das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 durch den Raum für den Verdrahtungsleiter des Basiskörpers 1 absorbiert wird und die Strahlungslichtintensität senkt.
  • Beispielsweise wird der Verdrahtungsleiter durch Ausbilden einer metallisierten Schicht aus dem Pulver eines Metalls wie etwa W, Mo, Cu, Ag oder dergleichen oder durch Vergraben eines Hauptanschlusses aus einer Fe-Ni-Co-Legierung oder dergleichen oder durch Einpassen und Binden eines aus einem Isolator mit einem darin geformten Verdrahtungsleiter ausgebildeten Eingabe-/Ausgabe-Anschlusses in das in dem Basiskörper 1 ausgebildete Durchloch vorgesehen.
  • Bevorzugt ist die Oberfläche, auf der der Verdrahtungsleiter freiliegt, mit einem korrosionsbeständigen Material wie Ni oder Au in einer Dicke von 1 bis 20 μm beschichtet. Damit kann der Verdrahtungsleiter wirksam gegen oxidative Korrosion geschützt und die elektrische Verbindung zwischen dem lichtemittierenden Element 3 und dem Verdrahtungsleiter gestärkt werden. Dementsprechend ist es mehr zu bevorzugen, dass die freiliegende Oberfläche des Verdrahtungsleiters beispielsweise mit einer Ni-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 1 bis 10 μm oder dergleichen und einer Au-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 0,1 bis 3 μm oder dergleichen bedeckt ist, die auf ihr in dieser Reihenfolge durch elektrolytisches Plattieren oder Plattieren ohne äußere Stromquelle ausgebildet werden.
  • Das lichtdurchlässige Bauteil 6 besteht aus einem lichtdurchlässigen Harzmaterial, wie zum Beispiel Epoxidharz oder Silikonharz, oder einem lichtdurchlässigen Glas. Das lichtdurchlässige Bauteil 6 bedeckt das lichtemittierende Element 3 und gegebenenfalls die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 und wird in das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzt. Gemäß einem solchen Aufbau ist die Brechungsvermögensdifferenz zwischen dem Inneren und dem Äußeren des lichtemittierenden Elements 3 und der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 reduziert und es kann mehr Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 genommen werden. Zusätzlich wird, wenn das lichtdurchlässige Bauteil 6 aus demselben Material wie das lichtdurchlässige Material zum Ausbilden der Wellenlängenumwandlungsschicht 5 besteht, die Lichtemissionsintensität aus der lichtemittierenden Vorrichtung erhöht und die Strahlungslichtintensität und die Helligkeit der Vorrichtung können bemerkenswert gesteigert werden.
  • Die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 umfasst ein Phosphormaterial, das die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 3 umwandeln kann, sowie ein lichtdurchlässiges Material, zum Beispiel Epoxidharz, Silikonharz oder Glas. Beispielsweise wird ein Gemisch der Materialien zu einem Film oder einer Platte vorgeformt und dann in einem Ofen oder dergleichen wärmegehärtet, so dass es die Schicht 5 ergibt. Die so gebildete erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 ist über dem lichtemittierenden Element 3 so angeordnet, dass sie das erste reflektierende Bauteil 2 und einen Teil des zweiten reflektierenden Bauteils 4 bedeckt. Gemäß einem solchen Aufbau werden die Wellenlänge des Lichts, das direkt durch das lichtemittierende Element 3 abgestrahlt wird, und jene des Lichts, das von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 reflektiert wird, durch das Phosphormaterial umgewandelt und das angestrebte Licht mit einem gewünschten Wellenlängenspektrum kann aus der Vorrichtung entnommen werden.
  • Bevorzugt ist die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 so positioniert, dass ihr Außenumfang auf einer Seite des zweiten reflektierenden Bauteils 4 bezüglich einer Linie ist, die von einer Kante des lichtemittierenden Elements 3 zu einer oberen Kante der Innenumfangsfläche 2a des ersten reflektierenden Bauteils 2 gegenüber der Kante des lichtemittierenden Elements 3 verläuft, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform nach ähnlicher Technik, die in 5 gezeigt ist. Gemäß einem solchen Aufbau wird verhindert, dass das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 direkt außerhalb der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt wird. Als Ergebnis hiervon kann die lichtemittierende Vorrichtung Licht abstrahlen, das weder eine Farbungleichmäßigkeit noch eine Lichtverteilungsungleichmäßigkeit aufweist.
  • Bevorzugt ist die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 so ausgebildet, dass ihr vertikaler Querschnitt eine Oberfläche aufweist, die konvex in Richtung des lichtemittierenden Elements 3 gekrümmt ist, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform nach ähnlicher Technik, die in 6 gezeigt ist. Gemäß einem solchen Aufbau wird das Phosphorlicht aus der unteren Oberfläche der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 gleichförmig zu der zweiten Innenumfangsfläche 4a des zweiten reflektierenden Bauteils 4 geführt und das von der zweiten Innenumfangsfläche 4a reflektierte Licht ist frei von Farbungleichmäßigkeit. Dementsprechend sind die optischen Eigenschaften der lichtemittierenden Vorrichtung dadurch verbessert.
  • Vorzugsweise ist die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 so ausgebildet, dass ihr Querschnittsprofil konvex in Richtung der Seite des lichtemittierenden Elements 3 gekrümmt ist und ihre Dicke in einer solchen Weise proportional zu der Emissionsintensitätsverteilung des lichtemittierenden Elements 3 ist, dass die Dicke der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 mit der Zunahme in der Emissionsintensität des lichtemittierenden Elements 3 steigt, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer siebten Ausführungsform nach ähnlicher Technik, die in 7 gezeigt ist. Als Ergebnis hiervon kann selbst das Licht aus der oberen Oberfläche der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 gleichförmig aus der Vorrichtung abgestrahlt werden. Dementsprechend kann die lichtemittierende Vorrichtung Licht nach außen abstrahlen, das weder eine unangemessene Lichtverteilungsverschiebung noch eine Farbungleichmäßigkeit aufweist.
  • Das Material des lichtdurchlässigen Bauteils, das in das erste reflektierende Bauteil einzuspritzen ist, kann sich von jenem des lichtdurchlässigen Bauteils 6, das in das zweite reflektierende Bauteil 4 einzuspritzen ist, unterscheiden, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer achten Ausführungsform nach ähnlicher Technik, die in 8 gezeigt ist. Hinsichtlich des lichtdurchlässigen Bauteils 7, das in das erste reflektierende Bauteil 2 und bis zu seinem oberen Ende hinauf eingespritzt wird, und des lichtdurchlässigen Bauteils 6, das in das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzt wird, wird, wenn der Brechungsindex des lichtdurchlässigen Bauteils 7 kleiner als jener des lichtdurchlässigen Bauteils 6 ist, das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 oder das von der ersten Innenumfangsfläche 2a reflektierte Licht in das lichtdurchlässige Bauteil 6 fortgepflanzt, ohne einer Totalreflexion von der Schnittstelle zwischen dem lichtdurchlässigen Bauteil 7 und dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 unterzogen zu werden, und ein Teil des Phosphorlichts, das nach unten aus der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 abgestrahlt wird, erfährt eine Totalreflexion von der Schnittstelle zwischen dem lichtdurchlässigen Bauteil 7 und dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 und wird aus der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt. Wenn der Brechungsindex des lichtdurchlässigen Bauteils 7 höher als jener des lichtdurchlässigen Bauteils 6 ist, haben das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und das von der ersten Innenumfangsfläche 2a reflektierte Licht den Vorteil eines reduzierten Reflexionsverlustes, während sie durch die Schnittstelle zwischen dem lichtdurchlässigen Bauteil 7 und dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 hindurchgehen. Das lichtdurchlässige Bauteil 6 und das lichtdurchlässige Bauteil 7 können in Anbetracht der Brechungsvermögensdifferenz und der Übertragungsdifferenz zwischen ihnen ausgewählt werden, so dass die Strahlungslichtintensität der lichtemittierenden Vorrichtung am größten sein kann.
  • Als nächstes wird eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer neunten Ausführungsform nach ähnlicher Technik beschrieben. Die erfindungsgemäße Ausführungsform ist im Wesentlichen dieselbe wie die lichtemittierende Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform nach ähnlicher Technik mit der Ausnahme, dass bei der ersteren der Platzierungsbereich 2b auf dem ersten reflektierenden Bauteil 2 ausgebildet ist. Die entsprechenden Teile sind durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet und auf ihre detaillierte Beschreibung wird verzichtet.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 ist so entworfen, dass auf seiner oberen Oberfläche ein Platzierungsbereich 2b ausgebildet ist, um darauf das lichtemittierende Element 3 zu platzieren, das erste reflektierende Bauteil 2 einen Seitenwandbereich 2c aufweist, der so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich 2b umgibt, und es eine Innenumfangsfläche umfasst, die als lichtreflektierende Fläche dient. Das erste reflektierende Bauteil 2 ist an dem Mittelteil der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 befestigt, wie in 9A gezeigt ist. Außerhalb des ersten reflektierenden Bauteils 2 ist ein zweites reflektierendes Bauteil 4 angeordnet, das rahmenförmig ausgebildet ist und einen Seitenwandabschnitt 4c einschließlich einer zweiten Innenumfangswand 4a aufweist, die als lichtreflektierende Oberfläche dient, und das zweite reflektierende Bauteil 4 ist am Außenumfang der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 befestigt. Das lichtdurchlässige Bauteil 6 wird in das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzt, um das lichtemittierende Element 3 und das erste reflektierende Bauteil 2 abzudecken. Über dem lichtemittierenden Element 3 und in oder auf der Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 ist eine erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 3 von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 beabstandet angeordnet.
  • Gemäß einem solchen Aufbau ermöglicht dies, das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 durch die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 einer Wellenlängenumwandlung auszusetzen, dann das umgewandelte Licht, das aus der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 nach unten abgestrahlt wird, nach oben von dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 zu reflektieren und das reflektierte Licht aus der lichtemittierenden Vorrichtung durch den Spalt zwischen der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 abzustrahlen, ohne dass es wieder durch die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 übertragen wird. Als Ergebnis hiervon wird äußerst effektiv verhindert, dass das aus der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 nach unten abgestrahlte Licht in der lichtemittierenden Vorrichtung eingeschlossen wird, und die lichtemittierende Vorrichtung besitzt den Vorteil hoher Strahlungslichtintensität, großer Helligkeit und hoher Lichtleistung.
  • Die durch das lichtemittierende Element 3 erzeugte Wärme kann leicht zu dem Platzierungsbereich 2b und dem mit dem Platzierungsbereich 2b integrierten Seitenwandbereich 2c geleitet werden. Insbesondere wenn das erste reflektierende Bauteil 2 aus einem Metall ausgebildet ist, kann die Wähne rasch zu dem Seitenwandbereich geleitet werden und wird durch die Außenfläche des Seitenwandbereichs 2c gut abgestrahlt. Als Ergebnis hiervon kann der Temperaturanstieg in dem lichtemittierenden Element 3 verhindert werden und eine Rissbildung in einem Bindeteil des lichtemittierenden Elements 3 und des ersten reflektierenden Bauteils 2 aufgrund der Wärmeausdehnungsdifferenz zwischen ihnen verhindert werden. Des Weiteren kann die Wärme des lichtemittierenden Elements 3 vorteilhaft nicht nur in Richtung der Höhe des ersten reflektierenden Bauteils 2, sondern auch in dessen Außenumfangsrichtung bewegt werden, wodurch die wirksame Wärmeleitung zum Basiskörper 1 aus der gesamten unteren Oberfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 zu einer wirksameren Verhinderung des Temperaturanstiegs in dem lichtemittierenden Element 3 und dem ersten reflektierenden Bauteil 2 führt, und als Ergebnis hiervon kann das lichtemittierende Element 3 stabil angesteuert werden und es kann verhindert werden, dass die Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 thermisch deformiert wird. Dementsprechend kann die lichtemittierende Vorrichtung während einer langen Zeitdauer stabil angesteuert werden und ihre gute Lichtemittierungsfähigkeit wird lange beibehalten.
  • Das lichtemittierende Element 3 ist mit dem (nicht gezeigten) Verdrahtungsleiter, der an dem Basiskörper 1 ausgebildet ist, über den Verbindungsdraht 9 elektrisch verbunden, der durch das in der Innenumfangsfläche 2a ausgebildete Durchloch 2d verläuft, die, wie in 9B gezeigt ist, den Platzierungsbereich 2b umgibt, und dies dient zur Energiezufuhr zum lichtemittierenden Element 3.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 können integriert werden, indem sie durch Inmold-Formen oder Schneiden ausgebildet werden, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer zehnten Ausführungsform nach ähnlicher Technik die in 10 gezeigt ist. Gemäß dem derart integrierten Aufbau kann die Wärme des lichtemittierenden Elements 3 vollständig in der lichtemittierenden Vorrichtung über das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 zerstreut werden und der Wärmeabstrahlungsbereich der lichtemittierenden Vorrichtung nimmt zu, und als Ergebnis hiervon wird der Temperaturanstieg in dem lichtemittierenden Element 3 verhindert.
  • Weiterhin kann, wie in der Ausführung, die in 3 oder 4 gezeigt ist, der Platzierungsbereich 2b höher als die untere Kante des Seitenwandbereichs 2c einschließlich der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 darum herum vorstehen. Gemäß einem solchen Aufbau kann das durch das lichtemittierende Element 3 in der Schrägrichtung nach unten von dem Seitenwandbereich 2c nach oben reflektiert und zu der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 weiterverbreitet werden, und als Ergebnis hiervon nimmt das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3, das einer Wellenlängenumwandlung in der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 unterzogen werden kann, zu und daher steigt die Strahlungsintensität der lichtemittierenden Vorrichtung an.
  • Es ist möglich, Aufbauten, die in den Ausführungsformen 2 bis 8 nach ähnlicher Technik beschrieben sind, auf die lichtemittierenden Vorrichtungen gemäß den neunten und zehnten Ausführungsformen nach ähnlicher Technik anzuwenden.
  • Ausführungsformen der Erfindung:
  • Vorzugsweise ist das zweite reflektierende Bauteil 4 so entworfen, dass seine zweite Innenumfangsfläche 4a mit einer zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b beschichtet ist, die als zweiter Wellenlängenumwandlungsbereich zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 3 dient, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, die in 11 gezeigt ist. Insbesondere können das direkte Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und das Licht, das von der ersten Innenumfangsfläche 2a reflektiert worden ist, dann zu der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 weiterverbreitet und ferner nach unten reflektiert worden ist, ohne einer Wellenlängenumwandlung durch das in der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 enthaltene Phosphormaterial unterzogen zu werden, die auf der zweiten Innenumfangsfläche 4a ausgebildete zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 4b erreichen und darin einer Wellenlängenumwandlung unterzogen werden. Das Licht, das auf diese Weise eine Wellenlängenumwandlung erfahren hat, wird aus der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b nach oben abgestrahlt und aus der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt, wobei es durch die obere Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 über den Spalt zwischen der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 hindurchgeht. Als Ergebnis hiervon kann in der lichtemittierenden Vorrichtung selbst das Licht aus dem lichtemittierenden Element, das nach unten und außen reflektiert wird und keiner Wellenlängenumwandlung in der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 unterworfen wird, einer Wellenlängenumwandlung in der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b unterzogen werden, und daher können die Strahlungslichtintensität und die Helligkeit der lichtemittierenden Vorrichtung erhöht werden und daher kann ihre Lichtleistung gesteigert werden.
  • Das aus der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b in Richtung der zweiten Innenumfangsfläche 4a abgestrahlte Licht wird von der als lichtreflektierenden Oberfläche dienenden zweiten Innenumfangsfläche 4a reflektiert und kehrt wieder zu der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b zurück.
  • Vorzugsweise ist die zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 4b so entworfen, dass ihre Dicke von ihrem oberen Ende bis zu ihrem unteren Ende allmählich zunimmt, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die in 12 gezeigt ist. Gemäß einem solchen Aufbau nimmt an dem unteren Ende der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b größer wird, die Dicke der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b allmählich zu, und als Ergebnis hiervon steigt die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial an dieser Stelle allmählich an. Andererseits sinkt an dem oberen Ende der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b abnimmt, die Dicke der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b allmählich ab, und als Ergebnis hiervon verringert sich die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial allmählich an jener Stelle als an dem unteren Ende der Schicht 4b. Dementsprechend kann die Lichtintensitätsverteilung, die aus der lichtemittierenden Vorrichtung nach oben abgestrahlt wird, im mittleren Teil und im Umfangsteil gleichförmig sein und zusätzlich ist die Vorrichtung frei von dem Problem der Farbungleichmäßigkeit.
  • Vorzugsweise ist die zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 4b so entworfen, dass die Dichte des darin befindlichen Phosphormaterials von ihrem oberen Ende bis zu ihrem unteren Ende allmählich zunimmt. Gemäß einem solchen Aufbau nimmt an dem unteren Ende der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b größer wird, die Dichte des Phosphormaterials in der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b zu, und als Ergebnis hiervon steigt die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial an dieser Stelle allmählich an. Andererseits sinkt an dem oberen Ende der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b abnimmt, die Dichte des Phosphormaterials in der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b allmählich ab, als an ihrem unteren Ende, und als Ergebnis hiervon verringert sich die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial allmählich an der Stelle als an dem unteren Ende der Schicht 4b. Dementsprechend kann die Lichtintensitätsverteilung, die aus der lichtemittierenden Vorrichtung nach oben abgestrahlt wird, im mittleren Teil und im Umfangsteil gleichförmig sein und zusätzlich kann verhindert werden, dass in der Vorrichtung eine Farbungleichmäßigkeit auftritt.
  • Vorzugsweise ist die zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 4b so entworfen, dass ihre Innenumfangsfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist. Insbesondere wenn die zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 4b so ausgestaltet ist, dass ihre Innenfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung hat, die in 13 gezeigt ist, vergrößert sich der Oberflächenbereich der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b. Dementsprechend nimmt das Phosphormaterial zu, das auf der Oberfläche der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b freiliegt, und das auf der Oberfläche der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b freiliegende Phosphormaterial wird mit dem Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 bestrahlt, das zu der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 direkt oder nach Reflektion von der ersten Innenumfangsfläche 2a übertragen und das nach unten reflektiert worden ist, ohne eine Wellenlängenumwandlung durch das Phosphormaterial erfahren zu haben, das in der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 enthalten ist, um angeregt zu werden, und das Licht wird leicht einer Wellenlängenumwandlung in Phosphorlicht unterzogen. Als Ergebnis hiervon nimmt die Phosphorlichtmenge aus dem Phosphormaterial zu und Phosphorlicht wird aus der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b wirksam abgestrahlt, und daher nehmen die Strahlungslichtintensität, die Helligkeit und die Lichtleistung der lichtemittierenden Vorrichtung zu.
  • Das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3, das zu der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 direkt oder nach der Reflexion von der ersten Innenumfangsschicht 2a übertragen und nach unten reflektiert worden ist, ohne eine Wellenlängenumwandlung durch das Phosphormaterial erfahren zu haben, das in der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 enthalten ist, und in die Oberfläche der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4a in einem stumpfen Winkel beinahe parallel zu ihrer Oberfläche eintritt, tritt in die Seitenfläche der Vertiefung und des Vorsprungs in einem spitzen Winkel nahe einem rechten Winkel ein und dann wird das Licht in die zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 4b ohne Reflexion davon fortgepflanzt. Als Ergebnis hiervon nimmt das einfallende Licht, das aus dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 in die zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 4b eintritt, zu. Mit anderen Worten, die Übertragung durch die Schnittstelle zwischen dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 und der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b erhöht sich und das Licht, das einer Wellenlängenumwandlung durch das Phosphormaterial in der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 4b zu unterziehen ist, nimmt zu. Dementsprechend steigen die Strahlungslichtintensität, die Helligkeit und die Lichtleistung der lichtemittierenden Vorrichtung an.
  • 14 ist eine Querschnittsansicht, die eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt. Die lichtemittierende Vorrichtung gemäß der Ausführungsform weist einen ähnlichen Aufbau wie die lichtemittierende Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform nach ähnlicher Technik auf. Es ist zu bemerken, dass eine lichtreflektierende Schicht 25 als Ersatz der ersten Wellenlängenumwandlungsschicht 5 angeordnet ist und eine Wellenlängenumwandlungsschicht 8 auf der Innenumfangsfläche 4a des zweiten reflektierenden Bauteils 4 ausgebildet ist. Das heißt, die lichtemittierende Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem Basiskörper 1; einem ersten reflektierenden Bauteil 2, das als erster reflektierender Bereich dient; einem lichtemittierenden Element 3; einem zweiten reflektierenden Bauteil 4, das als zweiter reftektierender Bereich dient; einem lichtdurchlässigen Bauteil 6, das in das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzt ist; einer lichtreflektierenden Schicht 25, die als lichtreflektierender Bereich dient; und einer Wellenlängenumwandlungsschicht 8, die als Wellenlängenumwandlungsbereich dient. Die lichtreflektierende Schicht 25 reflektiert das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und ist in oder auf der Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 vorgesehen (in 14 in dem Bauteil), das über dem lichtemittierenden Element 3 von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 beabstandet angeordnet ist. Die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 ist an der Innenumfangsfläche 4a des zweiten reflektierenden Bauteils 4 so befestigt, dass sie die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 3 umwandelt und Phosphorlicht erzeugt.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 ist mit der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 so verbunden, dass es den Platzierungsbereich 1a umgibt, und das zweite reflektierende Bauteil 4 ist ebenfalls an der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 so befestigt, dass es das erste reflektierende Bauteil 2 umgibt, und zwar mit einem Bindematerial, beispielsweise einem Lötmaterial wie etwa Weichlot oder Ag-Lot, oder einem Harzklebemittel wie etwa Epoxidharz. Das erste reflektierende Bauteil 2 ist mit einer gewünschten Oberflächengenauigkeit rund um das lichtemittierende Element 3 (beispielsweise in einem solchen Zustand, dass dessen lichtreflektierende Oberfläche, die auf beiden Seiten des lichtemittierenden Elements 3 so angeordnet ist, dass das lichtemittierende Element 3 dazwischen sandwichartig umschlossen ist, im vertikalen Querschnitt der lichtemittierenden Vorrichtung zueinander symmetrisch sein kann) verbunden, um dadurch die Innenumfangsfläche 2a (nachstehend als erste Innenumfangsfläche bezeichnet), auszubilden; und das zweite reflektierende Bauteil ist ebenfalls mit einer gewünschten Oberflächengenauigkeit rund um das erste reflektierende Bauteil 2 verbunden, um dadurch die Innenumfangsfläche 4a (nachstehend als die zweite Innenumfangsfläche bezeichnet) auszubilden. Dementsprechend wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 durch das erste reflektierende Bauteil 2 zur lichtreflektierenden Schicht 25 versammelt und davon reflektiert, dann tritt das reflektierte Licht in die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 ein und wird darin einer Wellenlängenumwandlung unterzogen, und das umgewandelte Licht wird aus der lichtemittierenden Vorrichtung durch das darunter liegende zweite reflektierende Bauteil 4 wirksam abgestrahlt. Als Ergebnis hiervon stellt die lichtemittierende Vorrichtung eine hohe Strahlungslichtintensität, große Helligkeit und verbesserte Lichtleistung sicher.
  • Das Licht, das aus der zweiten Wellenlängenumwandlungsschicht 8 in Richtung der zweiten Innenumfangsfläche 4a gestrahlt wird, wird von der zweiten Innenumfangsfläche 4a, die als lichtreflektierende Fläche dient, reflektiert und kehrt wieder zu der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 zurück.
  • Das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 wird auf dieselbe Weise wie vorher durch das erste reflektierende Bauteil 2 zu der lichtreflektierenden Schicht 25 versammelt, und daher tritt das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 in verschiedenen Winkeln in die lichtreflektierende Schicht 25 ein. Damit verläuft das Licht, das in die Schicht 25 auf diese Weise in verschiedenen Winkeln eingetreten ist, aus der lichtreflektierenden Schicht 25 ebenfalls in verschiedenen Reflexionswinkeln in Richtung des zweiten reflektierenden Bauteils 4 und tritt gleichförmig in das zweite reflektierende Bauteil 4 ein. Danach wird das Licht außerhalb der lichtemittierenden Vorrichtung gleichförmig abgestrahlt, und als Ergebnis hiervon ist das aus der lichtemittierenden Vorrichtung ausgegebene Licht frei von Farbungleichmäßigkeit.
  • Vorzugsweise hat das vertikale Querschnittsprofil der auf dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 ausgebildeten Wellenlängenumwandlungsschicht 8 eine konkav gekrümmte Oberfläche. Damit wird das von der lichtreflektierenden Schicht 25 nach unten abgestrahlte Licht durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 und das zweite reflektierende Bauteil 4 mit hoher Richtungsorientierung nach oben reflektiert und außerhalb der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt. Dementsprechend ist die lichtemittierende Vorrichtung des Typs als Beleuchtungsvorrichtung, welche imstande ist, Licht wirksam zur bestrahlten Oberfläche abzustrahlen, höchst geeignet.
  • Die lichtreflektierende Schicht 25 kann, wie in 14, über dem lichtemittierenden Element 3 und in dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 beabstandet angeordnet sein. In diesem Fall wird wirksam verhindert, dass die lichtreflektierende Schicht 25 von dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 abblättert. Die lichtreflektierende Schicht 25 kann über dem lichtemittierenden Element 3 und in der Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 beabstandet angeordnet sein, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung, die in 15 gezeigt ist. Da in diesem Fall der Spalt zwischen dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und der lichtreflektierenden Schicht 25 breiter sein kann, wird ein größerer Teil des von der lichtreflektierenden Schicht 25 reflektierten Lichts durch den breiten Spalt leichter in die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 geführt, und als Ergebnis hiervon kann die Lichtleistung der lichtemittierenden Vorrichtung gesteigert werden und ihre Strahlungslichtintensität und Helligkeit können ebenfalls erhöht werden.
  • Wie in der in 3 gezeigten Ausführungsform nach ähnlicher Technik steht die Höhe des Platzierungsbereichs 1a bevorzugt höher als die untere Kante der Innenumfangsfläche 2a des ersten reflektierenden Bauteils 2 vor, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform der Erfindung, die in 16 gezeigt ist. Damit kann das durch das lichtemittierende Element emittierte Licht in der Schrägrichtung nach unten durch das erste reflektierende Bauteil 2 in der Aufwärtsrichtung wirksam gesammelt werden und wird von der lichtreflektierenden Schicht 25 in der Abwärtsrichtung reflektiert, und als Ergebnis hiervon wird die Lichtmenge aus dem lichtemittierenden Element 3, das in der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 einer Wellenlängenumwandlung unterzogen wird, erhöht und die Intensität der Lichtstrahlung aus der lichtemittierenden Vorrichtung nimmt zu.
  • Wie in der in 4 gezeigten Ausführungsform nach ähnlicher Technik ist der Platzierungsbereich 1a vorzugsweise so entworfen, dass seine Seitenfläche schräg ist und sich in Richtung seiner Unterseite nach außen erweitert, wie in 17.
  • Vorzugsweise beträgt die arithmetische Durchschnittsrauigkeit Ra der ersten Innenumfangsfläche 2a und der zweiten Innenumfangsfläche 0,004 bis 4 μm. Damit können das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und das von der lichtreflektierenden Schicht 25 reflektierte Licht vorteilhaft von den Oberflächen reflektiert werden. Wenn Ra größer als 4 μm ist, dann könnte das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 und der lichtreflektierenden Schicht 25 nicht gleichförmig von den Oberflächen reflektiert werden und es könnte eine unregelmäßige Reflexion in der lichtemittierenden Vorrichtung auftreten und den Lichtverlust erhöhten. Wenn andererseits Ra kleiner als 0,004 μm ist, dann ist es schwierig, die Oberflächen des Typs stabil und effizient auszubilden.
  • Des Weiteren kann das erste reflektierende Bauteil 2 problemlos so modifiziert werden, dass das vertikale Querschnittsprofil seiner Außenumfangsfläche gekrümmt ist oder mehrere reflektierende Bauteile zwischen dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 vorgesehen sind.
  • Bevorzugt dient eine Außenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 als lichtreflektierende Oberfläche. Gemäß einem solchen Aufbau kann, selbst wenn ein Teil des von dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 reflektierten Lichts nicht nach oben läuft, sondern in Richtung der Außenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 in der lichtemittierenden Vorrichtung läuft, ein solches Licht von der lichtreflektierenden Schicht der Außenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 reflektiert werden und kann deshalb nach oben laufen.
  • Vorzugsweise beträgt der Abstand zwischen der oberen Kante des ersten reflektierenden Bauteils 2 und der unteren Oberfläche der lichtreflektierenden Schicht 25 0,5 bis 3 mm. Wenn der Abstand kleiner als 0,5 mm ist, wird es schwierig, das von der lichtreflektierenden Schicht 25 nach unten reflektierte Licht von dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 zu reflektieren, das außerhalb des ersten reflektierenden Bauteils 2 angeordnet ist, und es wird schwierig, die Lichtstrahlungsleistung der Vorrichtung zu erhöhen. Wenn der Abstand größer als 3 mm ist, wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 leicht aus der Vorrichtung direkt durch den Spalt zwischen der lichtreflektierenden Schicht 25 und dem ersten reflektierenden Bauteil 2 abgestrahlt, ohne durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 hindurchzugehen und als Ergebnis hiervon hat das abgestrahlte Licht das Problem einer Farb- und Intensitätsungleichmäßigkeit.
  • Das lichtdurchlässige Bauteil 6 ist aus einem lichtdurchlässigen Harzmaterial, wie etwa Epoxidharz oder Silikonharz, oder aus lichtdurchlässigem Glas ausgebildet. Das lichtdurchlässige Bauteil 6 bedeckt das lichtemittierende Element 3 und gegebenenfalls die lichtreflektierende Schicht 25 und wird in das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzt. Gemäß einem solchen Aufbau ist die Brechungsvermögensdifferenz zwischen dem Inneren und dem Äußeren des lichtemittierenden Elements 3 und der lichtreflektierenden Schicht 25 verringert und mehr Licht kann aus dem lichtemittierenden Element 3 und der lichtreflektierenden Schicht 25 genommen werden. Zusätzlich dazu wird, wenn das lichtdurchlässige Bauteil 6 aus demselben Material wie das lichtdurchlässige Material zum Ausbilden der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 besteht, die Lichtemissionsintensität aus der lichtemittierenden Vorrichtung gesteigert und die Strahlungslichtintensität und die Helligkeit der Vorrichtung können bemerkenswert erhöht werden.
  • Die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 besteht aus einem lichtdurchlässigen Material, zum Beispiel Epoxidharz, Silikonharz oder Glas, das in sich ein Phosphormaterial oder ein Pigment enthält, das fähig ist, die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 3 umzuwandeln. Beispielsweise wird die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 ausgebildet, indem ein Phosphormaterial enthaltendes Silikonharz auf die Innenumfangsfläche des reflektierenden Bauteils 4 mittels eines Sprays oder eines anderen Werkzeugs zum Aufsprühen des Harzsprühnebels aufgebracht wird, worauf ein Erwärmen des aufgesprühten Harzes folgt, um das Silikonharz zu härten.
  • Die lichtreflektierende Schicht 25 ist über dem lichtemittierenden Element 3 angeordnet und dadurch wird das Licht direkt aus dem lichtemittierenden Element 3 oder das von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 reflektierte Licht durch die lichtreflektierende Schicht 25 nach unten reflektiert und dann geht das so reflektierte Licht durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 hindurch. Dementsprechend wird die Wellenlänge des Lichts durch das Phosphormaterial umgewandelt und das beabsichtigte Licht mit einem gewünschten Wellenlängenspektrum kann aus der Vorrichtung entnommen werden.
  • Das Material der lichtreflektierenden Schicht 25 ist ein Metall, Harz oder eine Keramik mit einem hohen Reflexionsvermögen im Bereich von nahe UV-Strahlen bis zu sichtbaren Strahlen. Das Metall umfasst Aluminium; das Harz umfasst Polyester, Polyolefin und Spectralon (diffuses reflektierendes Bauteilmaterial von Labsphere) und die Keramik umfasst Aluminiumoxidkeramik. Wenn es gewünscht ist, kann die Oberfläche eines Basiskörpers aus Metall, Harz oder Keramik mit Ag oder Au gemäß einem gut bekannten Dünnfilmbildungsverfahren der Plattierung oder Dampfabscheidung zur Ausbildung der lichtreflektierenden Schicht 25 beschichtet sein.
  • Beispielsweise umfasst, wenn die lichtreflektierende Schicht 25 aus einer Aluminiumplatte ausgebildet ist, das Verfahren zum Ausbilden der lichtreflektierenden Schicht 25 das Ausbilden einer Aluminiumscheibe durch Abstanzen oder Schneiden und das Aufbringen eines Harznebels, der ein lichtstreuendes Material, wie etwa Bariumsulfat oder Titanoxid, enthält, auf die Oberfläche der Aluminiumscheibe. Dadurch kann die lichtreflektierende Schicht 25 mit einer lichtstreuenden Oberfläche von hohem Reflexionsvermögen ausgebildet werden. Beispielsweise umfasst ein Verfahren zum Befestigen der lichtreflektierenden Schicht 25 in der lichtemittierenden Vorrichtung das Einspritzen eines Materials für das lichtdurchlässige Bauteil 6 in den Bereich bis fast hinauf zur oberen Kante des zweiten reflektierenden Bauteils 4, dann das Wärmehärten des eingespritzten Materials, das Anordnen der lichtreflektierenden Schicht 25 auf ihm, das weitere Einspritzen eines ungehärteten Materials für das lichtdurchlässige Bauteil 6 und das Wärmehärten des eingespritzten Materials. Dadurch ist es möglich, die lichtreflektierende Schicht 25 in der lichtemittierenden Vorrichtung zu befestigen.
  • Bevorzugt ist die lichtreflektierende Schicht 25 so positioniert, dass ihr Außenumfang sich auf der Seite des zweiten reflektierenden Bauteils 4 in Bezug auf die Linie befindet, die von der Kante des lichtemittierenden Elements 3 zu der oberen Kante der Innenumfangsfläche 2a des ersten reflektierenden Bauteils 2 gegenüber der Kante des lichtemittierenden Elements 3 verläuft, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer achten Ausführungsform der Erfindung, die in 18 gezeigt ist. Gemäß einem solchen Aufbau kann verhindert werden, dass das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 direkt aus der lichtemittierenden Vorrichtung abgestrahlt wird. Als Ergebnis hiervon kann die lichtemittierende Vorrichtung Licht abstrahlen, das weder eine Farbungleichmäßigkeit noch eine Lichtverteilungsungleichmäßigkeit aufweist.
  • Ebenfalls bevorzugt ist die lichtreflektierende Schicht 25 so entworfen, dass ihr vertikaler Querschnitt eine Oberfläche aufweist, die konvex in Richtung des lichtemittierenden Elements 3 gekrümmt ist, wie lichtemittierende Vorrichtungen gemäß den neunten und zehnten Ausführungsformen der Erfindung in 19 und 20. Gemäß einem derartigen Aufbau wird das von der unteren Oberfläche der lichtreflektierenden Schicht 25 reflektierte Licht gleichförmig zu der auf dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 ausgebildeten Wellenlängenumwandlungsschicht 8 geführt, und es kann verhindert werden, dass die Phosphorfarbe aus der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 ungleichmäßig ist. Dementsprechend können die optischen Eigenschaften der lichtemittierenden Vorrichtung dadurch verbessert werden.
  • Das Material des lichtdurchlässigen Bauteils, das in das erste reflektierende Bauteil 2 einzuspritzen ist, kann sich von jenem des lichtdurchlässigen Bauteils 6 unterscheiden, das in die Außenseite des ersten reflektierenden Bauteils 2 einzuspritzen ist, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer elften Ausführungsform der Erfindung, die in 21 gezeigt ist. Beispielsweise können das Innere und das Äußere des ersten reflektierenden Bauteils 2 mit dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 mit verschiedenen Brechungsindizes gefüllt sein, und es ist wünschenswert, dass die Materialien für das lichtdurchlässige Bauteil 6 so ausgewählt sind, dass das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 durch das lichtdurchlässige Bauteil mit einem in Richtung der Außenseite der lichtemittierenden Vorrichtung allmählich abnehmenden Brechungsindex hindurchgehen kann. Konkret ist es wünschenswert, dass das lichtdurchlässige Bauteil 7, das in das erste reflektierende Bauteil 2 und bis zu dessen oberer Kante eingespritzt wird und das in das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzte lichtdurchlässige Element 6 so ausgewählt sind, dass der Brechungsindex des lichtemittierenden Elements 3, des lichtdurchlässigen Bauteils 7, des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der Luftschicht in dieser Reihenfolge abnimmt. Dies ist deswegen so, da in Bezug auf das lichtdurchlässige Bauteil 7 der Brechungsindex des lichtemittierenden Elements 3 extrem hoch ist und daher ist es wünschenswert, dass das lichtemittierende Element 3 mit dem lichtdurchlässigen Bauteil 7 mit einem hohen Brechungsindex abgedeckt ist, der näher an dem Brechungsindex des lichtemittierenden Elements 3 ist, um von dem Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 so viel wie möglich herauszunehmen. Um eine Totalreflexion des Lichts (Phosphorlichts), das in alle Richtungen aus der auf dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 ausgebildeten Wellenlängenumwandlungsschicht 8 ausgestrahlt wird, zu verhindern, muss die Brechungsvermögensdifferenz zwischen einer Luftschicht und dem lichtren Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 befestigt, wie in 22A gezeigt ist. Außerhalb des ersten reflektierenden Bauteils 2 ist ein zweites reflektierendes Bauteil 4 angeordnet, das rahmenförmig ausgebildet ist und eine Wellenlängenumwandlungsschicht 8 aufweist, die auf seiner zweiten Innenumfangsfläche 4a ausgebildet ist, und das zweite reflektierende Bauteil 4 ist am Außenumfang der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers 1 befestigt. Das lichtdurchlässige Bauteil 6 wird in das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzt, um das lichtemittierende Element 3 und das erste reflektierende Bauteil 2 abzudecken. Über dem lichtemittierenden Element 3 und in oder auf der Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 ist eine erste lichtreflektierende Schicht 25 zum Reflektieren des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 3 von dem ersten reflektierenden Bauteil 2 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 beabstandet angeordnet.
  • Gemäß einem solchen Aufbau wird das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 nach unten von der lichtreflektierenden Schicht 25 reflektiert und dann durch die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 geführt, dann wird es weiter nach oben von dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 reflektiert, wodurch das Licht aus der lichtemittierenden Vorrichtung durch den Spalt zwischen der lichtreflektierenden Schicht 25 und dem zweiten reflektierenden Bauteil 4 geführt wird. Als Ergebnis hiervon wird effektiv verhindert, dass Licht in alle Richtungen einschließlich die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 hinab abgestrahlt und in der lichtemittierenden Vorrichtung eingeschlossen wird, und die lichtemittierende Vorrichtung erfährt eine erhöhte Strahlungslichtintensität und Helligkeit sowie eine gesteigerte Lichtleistung.
  • Die durch das lichtemittierende Element 3 erzeugte Wärme kann leicht zu dem Platzierungsbereich 2b und dem mit dem Platzierungsbereich 2b integrierten Seitenwandbereich 2c geleitet werden. Insbesondere wenn das erste reflektierende Bauteil 2 aus einem Metall ausgebildet ist, kann die Wärme rasch zu dem Seitenwandbereich 2c und zu dem Basiskörper 1 durch die gesamte untere Oberfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 geleitet werden, und danach wird die Wärme aus dem Basiskörper 1 durch seine Außenfläche vorteilhaft abgestrahlt. Als Ergebnis hiervon kann der Temperaturanstieg in dem lichtemittierenden Element 3 verhindert werden und eine Rissbildung in einem Bindeteil des lichtemittierenden Elements 3 und des ersten reflektierenden Bauteils 2 aufgrund der Wärmeausdehnungsdifferenz zwischen ihnen verhindert werden. Des Weiteren kann die Wärme aus dem lichtemittierenden Element 3 vorteilhaft nicht nur in Richtung der Höhe des ersten reflektierenden Bauteils 2, sondern auch in dessen Außenumfangsrichtung bewegt werden, wodurch die wirksame Wärmeleitung zum Basiskörper 1 von der gesamten unteren Oberfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 zu einer wirksameren Verhinderung des Temperaturanstiegs in dem lichtemittierenden Element 3 und dem ersten reflektierenden Bauteil 2 führt, und als Ergebnis hiervon kann das lichtemittierende Element 3 stabil angesteuert werden und es kann verhindert werden, dass die Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 thermisch deformiert wird. Dementsprechend kann die lichtemittierende Vorrichtung während einer langen Zeitdauer stabil angesteuert werden und ihre gute Lichtemittierungsfähigkeit wird lange beibehalten.
  • Das lichtemittierende Element 3 ist mit dem (nicht gezeigten) Verdrahtungsleiter, der auf dem Basiskörper 1 ausgebildet ist, über den Verbindungsdraht 9 elektrisch verbunden, der durch das in der Innenumfangsfläche 2a ausgebildete Durchloch 2d verläuft, die, wie in 22B gezeigt ist, den Platzierungsbereich 2b umgibt, und dies dient zur Energiezufuhr zum lichtemittierenden Element 3.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 können in das reflektierende Bauteil 10 integriert werden, indem es durch Inmold-Formen oder Schneiden ausgebildet wird, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer dreizehnten Ausführungsform der Erfindung, die in 23 gezeigt ist. Gemäß dem derart integrierten Aufbau kann die Wärme des lichtemittierenden Elements 3 vollständig in der lichtemittierenden Vorrichtung über das erste reflektierende Bauteil 2 und das zweite reflektierende Bauteil 4 zerstreut werden und der Wärmeabstrahlungsbereich der lichtemittierenden Vorrichtung vergrößert sich, und als Ergebnis hiervon wird der Temperaturanstieg in dem lichtemittierenden Element 3 verhindert.
  • Wie in den erfindungsgemäßen Ausführungen, die in 16 oder 17 gezeigt sind, kann der Platzierungsbereich 2b höher als die untere Kante des Seitenwandbereichs 2c einschließlich der Innenumfangsfläche des ersten reflektierenden Bauteils 2 darum herum vorstehen. Gemäß einem solchen Aufbau kann das durch das lichtemittierende Element 3 emittierte Licht in der Schrägrichtung nach unten von dem Seitenwandbereich 2c nach oben reflektiert und zu der lichtreflektierenden Schicht 25 weiterverbreitet werden, und als Ergebnis hiervon nimmt das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3, das von der lichtreflektierenden Schicht 25 reflektiert wird, zu und daher steigt die Strahlungsintensität der lichtemittierenden Vorrichtung an. Die in der fünfzehnten bis einundzwanzigsten Ausführungsform der Erfindung beschriebenen Aufbauten können auf die lichtemittierenden Vorrichtungen gemäß den zweiundzwanzigsten und dreiundzwanzigsten Ausführungsformen der Erfindung angewendet werden.
  • Vorzugsweise ist die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 so entworfen, dass ihre Dicke von ihrem oberen Ende bis zu ihrem unteren Ende allmählich zunimmt, wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer vierzehnten Ausführungsform der Erfindung, die in 22 gezeigt ist. Gemäß einem derartigen Aufbau nimmt an dem unteren Ende der Wellenlängenumwandlungsschicht 8, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 größer wird, die Dicke der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 allmählich zu, und als Ergebnis hiervon steigt die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial an dieser Stelle allmählich an. Andererseits sinkt an dem oberen Ende der Wellenlängenumwandlungsschicht 8, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 kleiner wird, die Dicke der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 allmählich ab, und als Ergebnis hiervon verringert sich die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial allmählich an der Stelle als an dem unteren Ende der Schicht 8. Dementsprechend kann die Lichtintensitätsverteilung, die aus der lichtemittierenden Vorrichtung nach oben abgestrahlt wird, im mittleren Teil und im Umfangsteil gleichförmig sein und zusätzlich ist die Vorrichtung frei von dem Problem der Farbungleichmäßigkeit. Inzwischen ist es möglich, diesen Aufbau auf die lichtemittierenden Vorrichtungen gemäß der zwölften und dreizehnten Ausführungsformen der Erfindung anzuwenden, die in den 22A, 22B und 23 gezeigt sind.
  • Vorzugsweise ist die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 so entworfen, dass die Dichte des darin befindlichen Phosphormaterials von ihrem oberen Ende bis zu ihrem unteren Ende allmählich zunimmt. Gemäß einem solchen Aufbau nimmt an dem unteren Ende der Wellenlängenumwandlungsschicht 8, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 größer wird, die Dichte des Phosphormaterials in der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 zu, und als Ergebnis hiervon steigt die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial an dieser Stelle allmählich an. Andererseits sinkt an dem oberen Ende der Wellenlängenumwandlungsschicht 8, an dem der Abstand zwischen der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 und der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 kleiner wird, die Dichte des Phosphormaterials in der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 allmählich als an ihrem unteren Ende ab, und als Ergebnis hiervon verringert sich die Lichtmenge aus dem Phosphormaterial allmählich an der Stelle als an dem unteren Ende der Schicht 8. Dementsprechend kann die Lichtintensitätsverteilung, die aus der lichtemittierenden Vorrichtung nach oben abgestrahlt wird, im mittleren Teil und im Umfangsteil gleichförmig sein und zusätzlich kann verhindert werden, dass in der Vorrichtung eine Farbungleichmäßigkeit auftritt.
  • Vorzugsweise ist die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 so entworfen, dass ihre Innenumfangsfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist. Insbesondere wenn die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 so ausgestaltet ist, dass ihre Innenfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge wie eine lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer fünfzehnten Ausführungsform der Erfindung hat, die in 25 gezeigt ist, vergrößert sich der Oberflächenbereich der Wellenlängenumwandlungsschicht 8. Dementsprechend nimmt das Phosphormaterial zu, das auf der Oberfläche der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 freiliegt, und das auf der Oberfläche der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 freiliegende Phosphormaterial wird mit dem Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 bestrahlt, das zu der lichtreflektierenden Schicht 25 direkt oder nach Reflektion von der ersten Innenumfangsfläche 2a übertragen worden ist, und das nach unten und außen von der lichtreflektierenden Schicht 25 reflektiert worden ist, um angeregt zu werden, und das Licht wird leicht einer Wellenlängenumwandlung in Phosphorlicht unterzogen. Als Ergebnis hiervon nimmt die Phosphorlichtmenge aus dem Phosphormaterial zu und Phosphorlicht wird aus der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 wirksam abgestrahlt, und daher nehmen die Strahlungslichtintensität, die Helligkeit und die Lichtleistung der lichtemittierenden Vorrichtung zu.
  • Das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3, das zu der lichtreflektierenden Schicht 25 direkt oder nach der Reflexion von der ersten Innenumfangsschicht 2a übertragen worden ist und nach unten auf die lichtreflektierende Schicht 25 reflektiert worden ist und in die Oberfläche der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 in einem stumpfen Winkel beinahe parallel zu deren Oberfläche eintritt, soll in die Seitenfläche der Vertiefung und des Vorsprungs in einem spitzen Winkel nahe einem rechten Winkel eintreten, und dann wird das Licht in die Wellenlängenumwandlungsschicht 8 ohne Reflexion von ihr fortgepflanzt. Als Ergebnis hiervon nimmt das einfallende Licht, das aus dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 in die zweite Wellenlängenumwandlungsschicht 8 eintritt, zu. Mit anderen Worten, die Übertragung durch die Schnittstelle zwischen dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 und der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 erhöht sich und das Licht, das einer Wellenlängenumwandlung durch das Phosphormaterial in der Wellenlängenumwandlungsschicht 8 zu unterwerfen ist, nimmt zu. Dementsprechend steigen die Strahlungslichtintensität, die Helligkeit und die Lichtleistung der lichtemittierenden Vorrichtung. Inzwischen ist es möglich, diesen Aufbau auf die lichtemittierenden Vorrichtungen gemäß der zwölften und dreizehnten Ausführungsformen der Erfindung anzuwenden, die in den 22A, 22B und 23 gezeigt sind.
  • Als nächstes können die erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtungen zum Aufbau einer Beleuchtungsvorrichtung verwendet werden. Beispielsweise wird die Beleuchtungsvorrichtung konstruiert, indem ein einzelnes Stück der lichtemittierenden Vorrichtung in einer vorgegebenen Ordnung aufgestellt wird oder indem mehrere der lichtemittierenden Vorrichtungen in einer gitterförmigen, gestaffelten oder radialen Anordnung aufgestellt werden oder indem mehrere konzentrisch angeordnete kreisförmige oder polygonale lichtemittierende Vorrichtungseinheiten, von denen jede aus mehreren der lichtemittierenden Vorrichtungen besteht, in einer vorgegebenen Anordnung aufgestellt werden. In der so konstruierten Beleuchtungsvorrichtung wird eine Lichtemission durch Ausnutzung der Rekombination von Elektronen in dem aus einem Halbleiter bestehenden lichtemittierenden Element 3 bewirkt. Somit ist die Beleuchtungsvorrichtung hinsichtlich Energieersparnis und langer Betriebszeit gegenüber einer konventionellen Beleuchtungsvorrichtung zum Bewirken einer Lichtemission durch elektrische Entladung von Vorteil. Dementsprechend kann die Beleuchtungsvorrichtung als kompakte Konstruktion mit geringer Wärmeerzeugung entworfen werden. Da die Vorrichtung mit geringer Energie wirksam angesteuert werden kann, ist die Wärmemenge aus dem lichtemittierenden Element 3 klein und eine Schwankung in der Mittelwellenlänge des aus dem lichtemittierenden Element 3 emittierten Lichts kann unterdrückt werden; weshalb die Beleuchtungsvorrichtung imstande ist, Licht mit stabiler Strahlungslichtintensität und stabilem Strahlungslichtwinkel (Leuchtkraftverteilung) während einer längeren Zeitdauer abzustrahlen. Des Weiteren kann verhindert werden, dass eine Ungleichmäßigkeit in der Farbe und eine unausgeglichene Beleuchtungsvorteilung auf einer zu bestrahlenden Oberfläche auftreten.
  • Des Weiteren ist es durch Einrichten der lichtemittierenden Vorrichtungen der Erfindung in einer vorgegebenen Anordnung als Lichtquellen, gefolgt von einem Anordnen einer solchen Komponente rund um die lichtemittierenden Vorrichtungen, die in einer gegebenen Konfiguration optisch entworfen ist, beispielsweise einer Reflexionsvorrichtung, einer optischen Linse oder einer Lichtdiffusionsplatte, möglich, eine Beleuchtungsvorrichtung zu realisieren, die Licht mit einer gegebenen Leuchtkraftverteilung emittieren kann.
  • Beispielsweise besteht eine Beleuchtungsvorrichtung, wie in einer Draufsicht in 26 und einer Querschnittsansicht in 27 gezeigt ist, aus mehreren lichtemittierenden Vorrichtungen 101, die in mehreren Reihen auf einer Lichtemittierungsvorrichtungs-Ansteuerleiterplatte 102 angeordnet sind; sowie einer in einer gegebenen Konfiguration optisch entworfenen Reflexionsvorrichtung 103, die rund um die lichtemittierenden Vorrichtungen 101 angeordnet ist. In dieser Konstruktion sind benachbarte Aufstellungen mehrerer der lichtemittierenden Vorrichtungen 101 vorzugsweise so angeordnet, dass sie einen möglichst ausreichenden Raum zwischen den benachbarten lichtemittierenden Vorrichtungen 101 sichern, das heißt, die lichtemittierenden Vorrichtungen 101 sind bevorzugt gestaffelt. Wenn die lichtemittierenden Vorrichtungen 101 in einer Gitteranordnung angeordnet sind, d. h. die als Lichtquellen dienenden lichtemittierenden Vorrichtungen 101 sind geradlinig angeordnet, wird ein Blenden intensiviert. Eine Beleuchtungsvorrichtung mit einer derartigen Gitteranordnung der lichtemittierenden Vorrichtungen 101 neigt dazu, dem menschlichen Auge Unbehagen oder Probleme zu verursachen. Angesichts des Vorstehenden ist es durch Anordnen der lichtemittierenden Vorrichtungen 101 in der gestaffelten Anordnung möglich, ein Blenden zu unterdrücken und dadurch das Unbehagen oder die Probleme für das menschliche Auge zu verringern. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass, da der Raum zwischen den benachbarten lichtemittierenden Vorrichtungen 101 möglichst lang gemacht werden kann, eine Wärmeinterferenz zwischen den benachbarten lichtemittierenden Vorrichtungen 101 wirksam unterdrückt werden kann. Daher kann ein Wärmeeinschluss in der Lichtemittierungsvorrichtungs-Ansteuerleiterplatte 102, die die lichtemittierenden Vorrichtungen 101 trägt, vermieden werden; weshalb Wärme aus den lichtemittierenden Vorrichtungen mit hoher Effizienz nach außen zerstreut werden kann. Als Ergebnis hiervon kann eine Beleuchtungsvorrichtung mit langer Betriebsdauer zur Verfügung gestellt werden, die sich auf das menschliche Auge wenig negativ auswirkt und stabile optische Eigenschaften während einer längeren Zeitdauer bietet.
  • Als Draufsicht, die in 28 gezeigt ist, und als Querschnittsansicht, die in 29 gezeigt ist, wird eine Beleuchtungsvorrichtung eines anderen Typs dadurch hergestellt, dass auf der Lichtemittierungsvorrichtungs-Ansteuerleiterplatte 102 mehrere kreisförmige oder polygonale lichtemittierende Vorrichtungseinheiten, von denen jede aus mehreren der lichtemittierenden Vorrichtungen 101 besteht, konzentrisch angeordnet werden. In dieser Konstruktion sind die lichtemittierenden Vorrichtungen 101 in einer einzelnen kreisförmigen oder polygonalen lichtemittierenden Vorrichtungseinheit bevorzugt so angeordnet, dass ihre Anzahl von der Mitte bis zur Außenkante der Beleuchtungsvorrichtung allmählich zunimmt. Dadurch können von den lichtemittierenden Vorrichtungen 101 so viele wie möglich angeordnet werden, während zwischen den benachbarten lichtemittierenden Vorrichtungen 101 ein ausreichender Raum gesichert und dadurch das Beleuchtungsniveau der Beleuchtungsvorrichtung verstärkt wird. Des Weiteren kann durch Verringern der Dichte der lichtemittierenden Vorrichtungen 101 im Mittelbereich der Beleuchtungsvorrichtung ein Wärmeeinschluss im Mittelbereich der Lichtemittierungsvorrichtungs-Ansteuerleiterplatte 102 vermieden werden. Daher kann in der Lichtemittierungsvorrichtungs-Ansteuerleiterplatte 102 eine gleichmäßige Wärmeverteilung beobachtet werden. Somit kann Wärme zu einer externen elektrischen Leiterplatte oder einer Wärmesenke in der Beleuchtungsvorrichtung mit hoher Effizienz übertragen werden, weshalb ein Temperaturanstieg in den lichtemittierenden Vorrichtungen 101 unterdrückt werden kann. Als Ergebnis hiervon ist es möglich, eine Beleuchtungsvorrichtung mit langer Betriebsdauer zur Verfügung zu stellen, in der die lichtemittierenden Vorrichtungen 101 während einer längeren Zeitdauer stabil betrieben werden können.
  • Die Beleuchtungsvorrichtung, wie sie vorliegend gezeigt ist, findet in einem breiteren Umfang Anwendung, dazu gehören: Mehrzweck-Beleuchtungskörper für Innen- oder Außengebrauch: Beleuchtungslampen für Kronleuchter, Beleuchtungskörper für den Hausgebrauch; Beleuchtungskörper für Büros; Beleuchtungskörper für Geschäfte bzw. Läden, Beleuchtungskörper für Schaufenster, Straßenbeleuchtungen; Leitlampen, Signalvorrichtungen; Beleuchtungskörper für Bühnen oder Studios, Beleuchtungen in der Werbung, Beleuchtungspfosten, Unterwasser-Beleuchtungslampen, Stroboskoplichter, Scheinwerfer, in Leitungsmasten oder dergleichen eingebettete Sicherheitsbeleuchtungskörper, Notfall-Beleuchtungskörper; elektrische Taschenlampen; elektrische Anzeigetafeln, Dimmer, automatische Blinkschalter, Rücklichter für Displays oder andere Zwecke, Filmvorführgeräte, Dekorationsartikel, beleuchtete Schalter, Lichtsensoren, Lampen für den medizinischen Gebrauch und in Kraftfahrzeugen eingebaute Lampen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorgenannten Ausführungsformen beschränkt und es können beliebige Modifikationen und Änderungen daran vorgenommen werden, die nicht den Umfang und Geist der Erfindung überschreiten.
  • Beispielsweise können zur Erhöhung der Strahlungsintensität mehrere lichtemittierende Elemente 3 auf dem Basiskörper 1 angeordnet werden. Der Winkel der ersten Innenumfangsfläche 2a und jener der zweiten Innenumfangsfläche 4a sowie der Abstand zwischen der oberen Kante der zweiten Innenumfangsfläche 4a und der oberen Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 6 können auf jede gewünschte Weise variiert werden, um eine Komplementärfarbenregion vorzusehen, und die lichtemittierende Vorrichtung kann eine gute Farbwiedergabe sichern. Zusätzlich können das erste reflektierende Bauteil 2, das als der erste reflektierende Bereich dient, und das zweite reflektierende Bauteil 4, das als der zweite reflektierende Bereich dient, in dem Basiskörper 1 integriert sein. Des Weiteren können verschiedene Formen verwendet werden, obwohl die Wellenlängenumwandlungsschichten 4b, 5 und 8 als Beispiel für den Wellenlängenumwandlungsbereich veranschaulicht sind.
  • Es ist auch zu beachten, dass die die Erfindung verkörpernde Beleuchtungsvorrichtung hergestellt werden kann, indem entweder mehrere der lichtemittierenden Vorrichtungen 101 in einer vorgegebenen Anordnung aufgestellt werden oder ein einzelnes Stück der lichtemittierenden Vorrichtungen 101 in einer vorgegebenen Anordnung aufgestellt wird.
  • BEISPIELE
  • Beispiel 1
  • Nachstehend sind Beispiele für eine lichtemittierende Vorrichtung angegeben. Es wurde ein Basiskörper 1 aus Aluminiumoxidkeramik hergestellt. Der Basiskörper 1 wurde mit einem vorstehenden Platzierungsbereich 1a, wie in 3 gezeigt, einteilig hergestellt und die obere Oberfläche des Platzierungsbereichs 1a war parallel zur oberen Oberfläche des Basiskörpers 1 mit Ausnahme der Stelle des Platzierungsbereichs 1a.
  • Der Basiskörper 1 war ein rechteckiges Parallelepiped mit einer Größe von 17 mm (Breite) × 17 mm (Tiefe) × 0,5 mm (Dicke) und besaß einen rechteckigen parallelepipedischen Platzierungsbereich 1a mit einer Größe von 0,35 mm (Breite) × 0,35 mm (Tiefe) × 0,15 mm (Dicke), der im Mittelteil seiner oberen Oberfläche ausgebildet war.
  • An der Stelle des Platzierungsbereichs 1a, auf dem ein lichtemittierendes Element 3 anzubringen war, wurde ein Verdrahtungsleiter ausgebildet, der das lichtemittierende Element 3 mit einer externen elektrischen Leiterplatte über eine in dem Basiskörper 1 ausgebildete interne Verdrahtung elektrisch verbinden sollte. Der Verdrahtungsleiter war ein kreisförmiges Feld mit einem Durchmesser von 0,1 mm, aus einer metallisierten Schicht aus Mo-Mn-Pulver ausgebildet und seine Oberfläche war mit einer Ni-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 3 μm und einer Au-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 2 μm in dieser Reihenfolge beschichtet. Die interne Verdrahtung in dem Basiskörper 1 wurde durch ein Durchloch zur elektrischen Verbindung untereinander ausgebildet. Das Durchloch wurde wie der Verdrahtungsleiter ebenfalls aus einem metallisierten Leiter aus Mo-Mn-Pulver ausgebildet.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 wurde so entworfen, dass der Durchmesser des obersten Endes der ersten Innenumfangsfläche 2a 2,7 mm, die Höhe 1,5 mm und die Höhe der unteren Kante der ersten Innenumfangsfläche 2a (die Höhe von der an die obere Oberfläche des Basiskörpers 1 zu bindenden unteren Oberfläche bis zur unteren Seite der schrägen Fläche der ersten Innenumfangsfläche 2a) 0,1 mm betrug. Das Profil der ersten Innenumfangsfläche 2a im Querschnitt senkrecht zu der oberen Hauptfläche des Basiskörpers 1 war eine gekrümmte Fläche, die die folgende Formel erfüllte: Z1 = (cr1 2)/[1 + {1 – (1 + k)c2r1 2}1/2] worin Z1 für die Höhe von der unteren Kante der ersten Innenumfangsfläche 2a stand, r1 für den Radius der inneren Dimension stand, die Konstante k –1,053 betrug und die Krümmung c 1,818 betrug. Die arithmetische Durchschnittsrauigkeit Ra der ersten Innenumfangsfläche 2a betrug 0,1 μm.
  • Das zweite reflektierende Bauteil 4 war so entworfen, dass der Durchmesser des obersten Endes der zweiten Innenumfangsfläche 4a 16,1 mm, die Höhe 3,5 mm und die Höhe der unteren Kante der zweiten Innenumfangsfläche 4a (die Höhe von der an die obere Oberfläche des Basiskörpers 1 zu bindenden unteren Oberfläche bis zur unteren Seite der schrägen Fläche der zweiten Innenumfangsfläche 4a) 0,18 mm betrug. Das Profil der zweiten Innenumfangsfläche 4a im Querschnitt senkrecht zu der oberen Hauptfläche des Basiskörpers 1 war eine gekrümmte Fläche, die die folgende Formel erfüllte: Z2 = (cr2 2)/[1 + {1 – (1 + k)c2r2 2}1/2] worin Z2 für die Höhe von der unteren Kante der zweiten Innenumfangsfläche 4a stand, r2 für den Radius der inneren Dimension stand, die Konstante k –2,3 betrug und die Krümmung c 0,143 betrug. Die arithmetische Durchschnittsrauigkeit Ra der zweiten Innenumfangsfläche 4a betrug 0,1 μm.
  • Eine Au-Sn-Perle wurde auf dem auf der oberen Oberfläche des Basiskörpers 1 ausgebildeten Verdrahtungsleiter vorgesehen, und über die Au-Sn-Perle wurde das lichtemittierende Element 3 mit dem Verdrahtungsleiter verbunden, und das erste reflektierende Bauteil 2, das den Platzierungsbereich 1a umgeben sollte, und das zweite reflektierende Bauteil 4, das das erste reflektierende Bauteil 2 umgeben sollte, wurden mit einem Harzklebemittel mit dem Außenumfang des Basiskörpers 1 verbunden.
  • Unter Verwendung einer Ausgabevorrichtung wurde ein lichtdurchlässiges Silikonharz für ein lichtdurchlässiges Bauteil 6 in das erste reflektierende Bauteil 2 und in das zweite reflektierende Bauteil 4 eingespritzt und das lichtdurchlässige Silikonharz wurde in einem Ofen wärmegehärtet, um das lichtdurchlässige Bauteil 6 auszubilden.
  • Ferner war in dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 eine tafelförmige erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 mit einem Durchmesser von 5 mm und einer Dicke von 0,9 mm angeordnet, die drei Phosphormaterialien für eine rote Emission, eine grüne Emission und eine blaue Emission, von denen jedes durch das Licht aus dem lichtemittierenden Element 3 angeregt wurde, in einer Höhe von 2,5 mm aus dem lichtemittierenden Element 3 in einer solchen Weise enthielt, dass die Schicht 5 das erste reflektierende Bauteil 2 bedeckte.
  • Als nächstes wurde ein lichtdurchlässiges Bauteil 6 mit einer Ausgabevorrichtung auf die erste Wellenlängenumwandlungsschicht 5 aufgebracht und in einem Ofen wärmegehärtet.
  • Als Vergleichs-Lichtemittierungsvorrichtung wurde die lichtemittierende Vorrichtung mit dem Aufbau der 30 wie vorstehend aufgeführt hergestellt.
  • In 30 umfasste die lichtemittierende Vorrichtung im Wesentlichen ein lichtemittierendes Element 13; einen Basiskörper 11; ein rahmenreflektierendes Bauteil 12; eine Wellenlängenumwandlungsschicht 15; und ein lichtdurchlässiges Bauteil 16. Der Basiskörper 11 wurde aus einem isolierenden Material hergestellt und besaß einen Platzierungsbereich 11a, um darauf das lichtemittierende Element 13 zu platzieren, welcher Platzierungsbereich in einem Mittelteil seiner oberen Oberfläche angeordnet war, sowie (nicht gezeigte) Verdrahtungsleiter, die auf ihm aus Hauptanschlüssen ausgebildet waren, um das Innere und das Äußere der lichtemittierenden Vorrichtung durch den Platzierungsbereich 11a und eine Stelle darum herum elektrisch zu verbinden. Das rahmenreflektierende Bauteil 12 wurde an die obere Oberfläche des Basiskörpers 11 auf eine solche Art und Weise gebunden und befestigt, dass seine Innenumfangsfläche 12a schräg war, so dass sie sich nach außen in Richtung der oberen Seite des Rahmens erweiterte, und die Innenumfangsfläche 12a diente als reflektierende Oberfläche zum Reflektieren des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 13. Die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 wurde aus einem lichtdurchlässigen Bauteil mit einem (nicht gezeigten) Phosphormaterial hergestellt, das in ihm für die Wellenlängenumwandlung des Lichts aus dem lichtemittierenden Element 13 enthalten war. Das lichtdurchlässige Bauteil 16 wurde in das reflektierende Bauteil 12 zum Schützen des lichtemittierenden Elements 13 eingespritzt.
  • Der Basiskörper 11 wurde aus gesintertem Aluminiumoxid (Aluminiumoxidkeramik) ausgebildet. Eine W-Metallpaste wurde auf der oberen Oberfläche des Basiskörpers 11 bei hoher Temperatur gebrannt, um auf ihr den Verdrahtungsleiter auszubilden.
  • Das reflektierende Bauteil 12 wurde aus A1 gemäß einer Schneidarbeitstechnik ausgebildet. Die Innenumfangsfläche 12a des reflektierenden Bauteils 12 wurde mit A1 beschichtet, das auf ihr durch Dampfabscheidung abgeschieden worden war. Das reflektierende Bauteil 12 wurde mit der oberen Oberfläche des Basiskörpers 11 mit Lot auf eine solche Weise verbunden, dass seine Innenumfangsfläche 12a den Platzierungsbereich 11a umgab.
  • Das lichtemittierende Element 13 wurde hergestellt, indem eine lichtemittierende Schicht aus Ga-Al-N auf einem Saphirsubstrat durch ein Flüssigphasenwachstum ausgebildet wurde. Die Struktur des lichtemittierenden Elements 13 wies einen MIS-Übergang (Metall-Isolator-Halbleiter-Aufbau) auf. Das lichtemittierende Element 13 war über Lötperlen gemäß der Flip-Chip-Verbindung elektrisch mit den Verdrahtungsleitern zu der Elektrode des lichtemittierenden Elements 13 verbunden, die auf der Unterseite der Vorrichtung angeordnet waren.
  • Die Wellenlängenumwandlungsschicht 15 wurde ausgebildet, indem ein lichtdurchlässiges Material aus Epoxidharz, das ein Phosphormaterial enthält, auf die obere Oberfläche des lichtdurchlässigen Bauteils 16 aufgebracht wurde, worauf ein Wärmehärten des Epoxidharzes folgte. Das lichtdurchlässige Bauteil 16 wurde ausgebildet, indem ein Epoxidharz in das reflektierende Bauteil 12 eingespritzt wurde, um das lichtemittierende Element 13 abzudecken, gefolgt von einem Wärmehärten des Epoxidharzes.
  • Das in der Vorrichtung verwendete Phosphormaterial war ein Ceaktiviertes Yttrium-Aluminium-Granat-Phosphor.
  • Mit einem daran angelegten Strom von 20 mA wurden diese lichtemittierenden Vorrichtungen eingeschaltet und der von ihnen ausgehende gesamte Lichtfluss wurde gemessen. Als Ergebnis hiervon wies die lichtemittierende Vorrichtung mit dem Aufbau nach 30 eine Lichtleistung von 8,5 lm/W auf, während die lichtemittierende Vorrichtung mit derselben Außendimension, aber mit dem Aufbau nach 3 eine Lichtleistung von 27 lm/W aufwies. Es versteht sich, dass der Lichtfluss aus der erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung etwa 3,2-mal so groß wie jener der konventionellen Vorrichtung ist. Dies bestätigt die Überlegenheit der erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung.
  • Beispiel 2
  • Nachstehend sind Beispiele für die lichtemittierende Vorrichtung der Erfindung angegeben. Es wurde ein Basiskörper 1 aus Aluminiumoxidkeramik hergestellt. Der Basiskörper 1 wurde mit einem vorstehenden Platzierungsbereich 1a, wie in 16 gezeigt, einteilig hergestellt und die obere Oberfläche des Platzierungsbereichs 1a war parallel zur oberen Oberfläche des Basiskörpers 1 mit Ausnahme der Stelle des Platzierungsbereichs 1a.
  • Der Basiskörper 1 war ein rechteckiges Parallelepiped mit einer Größe von 17 mm (Breite) × 17 mm (Tiefe) × 0,5 mm (Dicke) und besaß einen rechteckigen parallelepipedischen Platzierungsbereich 1a mit einer Größe von 0,35 mm (Breite) × 0,35 mm (Tiefe) × 0,15 mm (Dicke), der im Mittelteil seiner oberen Oberfläche ausgebildet war.
  • An der Stelle des Platzierungsbereichs 1a, auf dem ein lichtemittierendes Element 3 anzubringen war, wurde ein Verdrahtungsleiter ausgebildet, der das lichtemittierende Element 3 mit einer externen elektrischen Leiterplatte über eine in dem Basiskörper 1 ausgebildete interne Verdrahtung elektrisch verbinden sollte. Der Verdrahtungsleiter war ein kreisförmiges Feld mit einem Durchmesser von 0,1 mm, aus einer metallisierten Schicht aus Mo-Mn-Pulver ausgebildet und seine Oberfläche war mit einer Ni-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 3 μm und einer Au-Plattierungsschicht mit einer Dicke von 2 μm in dieser Reihenfolge beschichtet. Die interne Verdrahtung in dem Basiskörper 1 wurde durch ein Durchloch zur elektrischen Verbindung untereinander ausgebildet. Das Durchloch wurde wie der Verdrahtungsleiter ebenfalls aus einem metallisierten Leiter aus Mo-Mn-Pulver ausgebildet.
  • Das erste reflektierende Bauteil 2 wurde so entworfen, dass der Durchmesser des obersten Endes der ersten Innenumfangsfläche 2a 2,7 mm, die Höhe 1,5 mm und die Höhe der unteren Kante der ersten Innenumfangsfläche 2a (die Höhe von der an die obere Oberfläche des Basiskörpers 1 zu bindenden unteren Oberfläche bis zur unteren Seite der schrägen Fläche der ersten Innenumfangsfläche 2a) 0,1 mm betrug. Das Profil der ersten Innenumfangsfläche 2a im Querschnitt senkrecht zu der oberen Hauptfläche des Basiskörpers 1 war eine gekrümmte Fläche, die die folgende Formel erfüllte: Z1 = (cr1 2)/[1 + {1 – (1 + k)c2r1 2}1/2] worin Z1 für die Höhe von der unteren Kante der ersten Innenumfangsfläche 2a stand, r1 für den Radius der inneren Dimension stand, die Konstante k –1,053 betrug und die Krümmung c 1,818 betrug. Die arithmetische Durchschnittsrauigkeit Ra der ersten Innenumfangsfläche 2a betrug 0,1 μm.
  • Das zweite reflektierende Bauteil 4 war so entworfen, dass der Durchmesser des obersten Endes der zweiten Innenumfangsfläche 4a 16,1 mm, die Höhe 3,5 mm und die Höhe der unteren Kante der zweiten Innenumfangsfläche 4a (die Höhe von der an die obere Oberfläche des Basiskörpers 1 zu bindenden unteren Oberfläche bis zur unteren Seite der schrägen Fläche der zweiten Innenumfangsfläche 4a) 0,18 mm betrug. Das Profil der zweiten Innenumfangsfläche 4a im Querschnitt senkrecht zu der oberen Hauptfläche des Basiskörpers 1 war eine gekrümmte Fläche, die die folgende Formel erfüllte: Z2 = (cr2 2)/[1 + {1 – (1 + k)c2r2 2}1/2] worin Z2 für die Höhe von der unteren Kante der zweiten Innenumfangsfläche 4a stand, r2 für den Radius der inneren Dimension stand, die Konstante k –2,3 betrug und die Krümmung c 0,143 betrug. Die arithmetische Durchschnittsrauigkeit Ra der zweiten Innenumfangsfläche 4a betrug 0,1 μm.
  • Als nächstes wurde ein Phosphormaterial enthaltendes Silikonharz auf die Innenumfangsfläche 4a des zweiten reflektierenden Bauteils 4 gesprüht und zur Ausbildung einer Wellenlängenumwandlungsschicht 8 wärmegehärtet.
  • Eine Au-Sn-Perle wurde auf dem auf der oberen Oberfläche des Basiskörpers 1 ausgebildeten Verdrahtungsleiter vorgesehen und über die Au-Sn-Perle wurde das lichtemittierende Element 3 mit dem Verdrahtungsleiter verbunden, und das erste reflektierende Bauteil 2, das den Platzierungsbereich 1a umgeben sollte, und das zweite reflektierende Bauteil 4, das das erste reflektierende Bauteil 2 umgeben sollte, wurden mit einem Harzklebemittel mit dem Außenumfang des Basiskörpers 1 verbunden.
  • Unter Verwendung einer Ausgabevorrichtung wurde ein lichtdurchlässiges Silikonharz für ein lichtdurchlässiges Bauteil 6 in das erste reflektierende Bauteil 2 und in das zweite reflektierende Bauteil 4 fast bis zum oberen Ende des zweiten reflektierenden Bauteils 4 eingespritzt und das lichtdurchlässige Silikonharz wurde in einem Ofen wärmegehärtet, um ein lichtdurchlässiges Bauteil 6 auszubilden.
  • Als nächstes wurde eine Aluminiumscheibe durch Abstanzen gebildet und ihre Oberfläche wurde mit einem Silikonharz beschichtet, das Bariumsulfat als lichtstreuendes Material enthielt, indem das Harz auf sie gesprüht wurde, um dadurch eine lichtreflektierende Schicht 25 mit einer lichtstreuenden Oberfläche mit hohem Brechungsvermögen auszubilden. Auf diese Weise wurde die lichtreflektierende Schicht 25 auf dem lichtdurchlässigen Bauteil 6 angeordnet, das fast bis zum oberen Ende des zweiten reflektierenden Bauteils 4 eingespritzt und wärmegehärtet worden war, und weiterhin wurde darüber ein ungehärtetes Silikonharz für das lichtdurchlässige Bauteil 6 eingespritzt und wärmegehärtet, um dadurch die lichtreflektierende Schicht 25 in dem Bauteil zu fixieren. Auf diese Weise wurde eine lichtemittierende Vorrichtung konstruiert.
  • Als Vergleichs-Lichtemittierungsvorrichtung wurde die lichtemittierende Vorrichtung mit dem Aufbau der 30 hergestellt.
  • Mit einem daran angelegten Strom von 20 mA wurden diese lichtemittierenden Vorrichtungen eingeschaltet und der von ihnen ausgehende gesamte Lichtfluss wurde gemessen. Als Ergebnis hiervon wies die lichtemittierende Vorrichtung mit dem Aufbau der 30 eine Lichtleistung von 8,5 lm/W auf, während die lichtemittierende Vorrichtung mit dem Aufbau der 16 14 lm/W erbrachte. Es versteht sich, dass der gesamte Lichtfluss aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung etwa 1,6-mal so groß wie jener der konventionellen Vorrichtung ist. Dies bestätigt die Überlegenheit der erfindungsgemäßen lichtemittierenden Vorrichtung.

Claims (11)

  1. Lichtemittierende Vorrichtung mit: einem lichtemittierenden Element (3); einem Basiskörper (1), der auf seiner oberen Hauptoberfläche einen Platzierungsbereich (1a) aufweist, um darauf das lichtemittierende Element (3) zu platzieren; einem ersten reflektierenden Bereich (2), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich (1a) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (2a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einem zweiten reflektierenden Bereich (4), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich (2) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (4a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einem lichtdurchlässigen Bauteil (6), das in dem zweiten reflektierenden Bereich (4) so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element (3) und den ersten reflektierenden Bereich (2) bedeckt; und einem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich (5) zum Umwandeln einer Wellenlänge von Licht aus dem lichtemittierenden Element (3), wobei der erste Wellenlängenumwandlungsbereich (5) in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element (3) angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils (6) von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen (2, 4) beabstandet vorgesehen ist, wobei der zweite reflektierende Bereich (4) auf seiner Innenumfangsfläche (4a) einen zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich (4b) zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Bereich (3) besitzt, dessen Innenoberfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist.
  2. Lichtemittierende Vorrichtung mit: einem lichtemittierenden Element (3); einem tafelförmigen Basiskörper (1); einem ersten reflektierenden Bereich (2), der auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) ausgebildet ist, der auf seiner oberen Oberfläche einen Platzierungsbereich (2b), um darauf das lichtemittierende Element (3) zu platzieren, und einen Seitenwandbereich (2c) einschließlich einer Innenumfangswand (2c) aufweist, die als lichtreflektierende Oberfläche dient, wobei der Seitenwandbereich (2c) so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich (2b) umgibt; einem zweiten reflektierenden Bereich (4), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich (2) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (4a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einem lichtdurchlässigen Bauteil (6), das in dem zweiten reflektierenden Bereich (4) so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element (3) und den ersten reflektierenden Bereich (2) bedeckt; und einem ersten Wellenlängenumwandlungsbereich (5) zum Umwandeln einer Wellenlänge von Licht aus dem lichtemittierenden Element (3), wobei der erste Wellenlängenumwandlungsbereich (5) in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element (3) angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils (6) von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen (2, 4) beabstandet vorgesehen ist, wobei der zweite reflektierende Bereich (4) auf seiner Innenumfangsfläche (4a) einen zweiten Wellenlängenumwandlungsbereich (4b) zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Bereich (3) besitzt, dessen Innenoberfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist.
  3. Lichtemittierende Vorrichtung mit: einem lichtemittierenden Element (3); einem Basiskörper (1), der auf seiner oberen Hauptoberfläche einen Platzierungsbereich (1a) aufweist, um darauf das lichtemittierende Element (3) zu platzieren; einem ersten reflektierenden Bereich (2), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich (1a) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (2a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einem zweiten reflektierenden Bereich (4), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich (2) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (4a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einem lichtdurchlässigen Bauteil (6), das in dem zweiten reflektierenden Bereich (4) so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element (3) und den ersten reflektierenden Bereich (2) bedeckt; einem lichtreflektierenden Bereich (25) zum Reflektieren von Licht aus dem lichtemittierenden Element (3), wobei der lichtreflektierende Bereich (25) in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element (3) angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils (6) von den ersten und zweiten reflektierenden Bereichen (2, 4) beabstandet vorgesehen ist; und einem Wellenlängenumwandlungsbereich (8), der auf der Innenumfangsfläche (4a) des zweiten reflektierenden Bereichs (4) ausgebildet ist, um die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element (3) umzuwandeln, und dessen Innenoberfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist.
  4. Lichtemittierende Vorrichtung mit: einem lichtemittierenden Element (3); einem tafelförmigen Basiskörper (1); einem ersten reflektierenden Bereich (2), der auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) ausgebildet ist, der auf seiner oberen Oberfläche einen Platzierungsbereich (2b) zum Platzieren des lichtemittierenden Elements (3) und einen Seitenwandbereich (2c) einschließlich einer Innenumfangsfläche (2a) aufweist, die als lichtreflektierende Oberfläche dient, wobei der Seitenwandbereich (2c) so ausgebildet ist, dass er den Platzierungsbereich (2b) umgibt; einem zweiten reflektierenden Bereich (4), der rahmenförmig und auf der oberen Hauptoberfläche des Basiskörpers (1) so ausgebildet ist, dass er den ersten reflektierenden Bereich (2) umgibt, mit einer Innenumfangsfläche (4a), die als lichtreflektierende Oberfläche dient; einem lichtdurchlässigen Bauteil (6), das in dem zweiten reflektierenden Bereich (4) so vorgesehen ist, dass es das lichtemittierende Element (3) und den ersten reflektierenden Bereich (2) bedeckt; einem lichtreflektierenden Bereich (25) zum Reflektieren von Licht aus dem lichtemittierenden Element (3), wobei der lichtreflektierende Bereich (25) in oder auf einer Oberfläche des über dem lichtemittierenden Element (3) angeordneten lichtdurchlässigen Bauteils (6) von dem ersten und zweiten reflektierenden Bereichen (2, 4) beabstandet vorgesehen ist; und einem Wellenlängenumwandlungsbereich (8), der auf der Innenumfangsfläche (4a) des zweiten reflektierenden Bereichs (4) so ausgebildet ist, dass er die Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element (3) umwandelt, und dessen Innenoberfläche mehrere Vertiefungen oder Vorsprünge aufweist.
  5. Lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich (4b) so ausgebildet ist, dass seine Dicke von seinem oberen Ende bis zu seinem unteren Ende allmählich zunimmt.
  6. Lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der zweite Wellenlängenumwandlungsbereich (4b) ein Wellenumwandlungsmaterial zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element (3) enthält und so ausgebildet ist, dass die Verteilungsdichte des Wellenumwandlungsmaterials in ihm von dem oberen Ende bis zum unteren Ende des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs (4b) allmählich zunimmt.
  7. Lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei der lichtreflektierende Bereich (25) eine dem lichtemittierenden Element (3) zugewandte lichtstreuende Oberfläche besitzt.
  8. Lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei der Wellenlängenumwandlungsbereich (8) so ausgebildet ist, dass seine Dicke von seinem oberen Ende bis zu seinem unteren Ende allmählich zunimmt.
  9. Lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei der Wellenlängenumwandlungsbereich (8) ein Wellenumwandlungsmaterial zum Umwandeln der Wellenlänge des Lichts aus dem lichtemittierenden Element (3) enthält und so ausgebildet ist, dass die Verteilungsdichte des Wellenumwandlungsmaterials in ihm von dem oberen Ende bis zum unteren Ende des zweiten Wellenlängenumwandlungsbereichs (8) allmählich zunimmt.
  10. Lichtemittierende Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei eine Höhe des Platzierungsbereichs (1a, 2b) höher als eine untere Kante der Innenumfangsfläche (2a) des ersten reflektierenden Bereichs (2) vorsteht.
  11. Beleuchtungsvorrichtung, die aufgebaut ist, indem mehrere lichtemittierende Vorrichtung (101) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in einer gitterförmigen, gestaffelten, radialen Linien oder konzentrischen Kreisen folgenden oder polygonalen Anordnung eingerichtet werden.
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